Indiana Tribüne, Volume 19, Number 139, Indianapolis, Marion County, 6 February 1896 — Page 3

M. WZerKo. Deutscher Bnchbmdee.

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PiettoGhislm

Roman von F. Marion Crawford. (Fortsejung.) .Alles. Geliebte, Deine Thränen vor allem." Sie trocknete ihre Augen und veranlaßte ihn, sich wieder zu setzen. Es ist nicht Dein Fehler sagte sie endlich, durch das Fenster auf die Blumen hinabblickend. . Ich habe Dir noch nicht bewiesen, wie ich Dich liebe, aber ich werde es Dir sehr bald bewei sen.Du hast es mir schon bewiesen. Theuerste, weit mehr, als Du weißt." Die Welt würde überrascht gewesen sein, wenn sie die Beiden hätte zusammen sehen können, den betrunkenen Krüppel, wieArden, und das Mädchen, das Francesco Savelli liebte, wie Laura von ihr genannt wurde, aber sehr bald würde sie sich damit beruhigt haben, daß Alles nur Komödie war und Beide sehr gut spielten. Meine arme Schwester!" sagte Adele eines Tages zu Ghisleri. Stiefschwester," bemerkte Pietro, sie verbessernd. O, wir waren immer wie wirkliche Schwestern," antwortete Adele. Natllrlich, mein lieber Ghisleri, weiß ich. welch ein prächtiger Mensch Lord Arden ist, bis auf die unglückselige Mißgestalt. Jeder kann das seinem Gesicht ablesen und überdies würden Sie ihn nicht zum Freunde gewählt haben, wenn er nicht allen anderen Männern ungeheuer überlegen gewesen wäre." ; , Ghisleri paffte an seiner Cigarette, sah Adele an, lachte und paffte wieder. Aber ich kann nicht begreifen, wie sie gerade diesen einen Umstand übersehen konnte, können Sie das?" fuhr Adele fort. Ich versichere Sie, wenn mein Vater mir befohlen hätte, Lord Arden zu heirathen, würde ich etwas ganz Verzweifeltes gewagt, ich würde mich beinahe eher entschlossen haben, Sie zu heirathen." Wirklich?" fragte Pietro belustigt. Sie glauben vielleicht gar, daß Sie mich am Ende hätten lieben können?" Sie lieben?" rief Adele mit einem fast unnatürlichen Lachen. Es würde auf alle Fälle etwas ganz Bestimmtes geworden sein, entweder Liebe oder Haß." Und Sie können nicht glauben, daß Ihre Stiefschwester Arden jemals lieben oder hassen könnte? Es ist mehr in ihm, als Sie ahnen." Das glaube ich wohl, aber nicht das, was mir gefallen könnte. Und dann erzählt man sich, daß. obgleich er zwar niemals zu viel trinkt, er manchmal sehr aufgeregt ist und dann sehr sonderbares Zeug spricht." Man erzählt sich das? Wer ist dieser Man"?" Ghisleri's Augen wurden hart und sein Kinn schien fast viereckig zu werden. Die Leute erzählen es. Gerathen Sie nicht so schrecklich in Zorn. Ihnen kann das doch gleich sein, auch behauptete ich nicht, daß er zu viel trinke." Wenn Sie die Leute in dieserWeise sprechen hören sollten," erwiderte Ghisleri gelassen, so dürfen Sie ihnen sagen, daß an der ganzen Geschichte nichts Wahres ist. Arden ist beinahe als Kranker anzusehen. Er trinkt Mittags ein Glas Hochheimer und zum Abend höchstens zwei Gläser Claret. Champagner berührt er höchstens sei ten und Liqueure trinkt er nie. Daß er infolge zu vielen Weintrinkens jemals erregt war und sich sonderbar benommen hat, ist eine Erfindung. Er ist der ruhigste Mensch, den ich kenne." Es nützt Ihnen wirklich nichts, mit solchem Nachdruck zu sprechen," antwartete Adele. Es ist mir unbehaglich." Ja, es ist beinahe so unangenehm, als wenn man sich, des Morgens um sieben Uhr nach Hause kommend,, im Spiegel erblickt," sagte Ghisleri. Reden wir nicht mehr darüber." Adele war in ihren unangenehmen Bemerkungen über Lord Herbert Arden so weit gegangen, wie sie wagen durfte, und Ghisleri hatte ihr durch einen heilsamen Schrecke Einhalt geboten. Er hatte im Allgemeinen gefunden, daß seine Worte aus einem Grunde, den er sich nicht zu erklären versuchte, Gewicht bei ihr hatten. Es schien beinahe, als wäre Adele zu jener Zeit nicht abgeneigt gewesen, ihn gern zu haben, und daß sie lieber auf das Vergnügen verzichtete, etwas Boshaftes zu sagen, als ihn zu kränken. , Kaum hatte sich Pietro Ghisleri nach dieser Unterredung, die am Spätnachmitwg in Ad'lens Boudoir stattgefunden, wieder entfernt, so erschien die Marchese die San Giacinto, eine ziemlich gutmüthige Person, mit kohlschwarzen funkelnden Augen und dunkler, von gesunder Frische überhauchter Gesichtsfarbe. Pietro Ghisleri ist hier gewesen," bemerkte Adele im Lause der UnterHaltung. Um mit Magdalene zusammenzutreffen," lachte die Marchesa. Nein. Das geschah einmal, aber ich bedeutete Pietro, daß ich dergleichen in meinem Hause nicht dulden wolle," sagte Adele würdevoll. Adele hatte in Wahrheit nicht gewagt, Ghisleri auch nur ein einziges Wort darüber zu sagen; doch er und die Gräfin waren der Ansicht gewesen, daß Adelens Salon für sie nicht der geeignete Ort war, zusammenzutreffen, und hatten es seitdem sorgfältig vermieden, sich dort zu begegnen. War er unterhaltend?" fragte Flavia San Giacinto. Er ist es mitunter." Heute war er es nicht, aber die Unterhaltung war es. Sie wissen, wie befreundet er mit Laura's kleinem Lord ist." .Selbstverständlich! Waö sagte er?" UndSie erinnern sich der Geschichte vom Chamvagnerrausch auf dem Gerano'schen Balle, als er Arden auS'dem Saale und ihn zu Bett brachte?? Vollkommen," erwiderte die Marchesa lächelnd. .Nun, ich bemühte mich heute, her-

auZzubekommen, welches die GewöhnVeiten des kleinen Mannes in Wirklichkeit sind. Er soll doch nun einmal zur Familie gehören und so ist es unsere Pflicht, uns darüber Klarheit zu derschaffen. Es ist ganz schrecklich, meine Licbe. Er versichert mit aller Bestimmtheit, daß Arden Liqueure niemals berühre, doch als ich ihn in die Enge trieb, mußte er zugestehen, daß er alle Sorten von Weinen trinke, Rheinwein. Claret, Burgunder, Champagner, alles Mögliche. Es ist kein Wunder, wenn das dem kleinen Männchen zu Kopfe steigt, aber Laura thut mir leid." Man darf ihn übrigens nicht zu hart tadeln, wenn er es versucht, sich in eine heitere Stimmung zu versetzen. Er muß entsetzlich leiden." O, nein, er ist nicht zu tadeln," stimmte Adele zu. Flavia San Giacinto. der es bekannt war. daß Adele selbst die Geschichte LberLord Arden erfunden hatte, konnte der Versuchung nicht widerstehen, ihrer Freundin Maria Boccapaduli alles zu erzählen. Am folgenden Nachmittag, man war noch in der Fastenzeit, begegnete Maria der Gräfin dell' Armi beim Ausgang aus der Kirche. Die Gräfin war sehr bleich und schien geweint zu haben. Denken Sie sich nur, meine Liebe," begann Maria, es ist wirklich wahr. Lord Arden trinkt. Adele weiß es ganz genau." Und wie erfuhr sie es?" fragte die Gräfin gleichgiltig. Ghisleri hat ihr gestern im strengsten Vertrauen eine Menge Geschichten darüber erzählt." So! Ich glaubte nicht, daß Ghisleri ein Mensch ist, der in dieser Weise über seine Freunde spricht. Leben Sie wohl, meine Liebe." Die Gräfin stieg in ihren Wagen und sah aus, als ob sie die Thränen zurückdrängen müsse. 5. Kapitel. Am Sonnabend nach Ostern fand die Hochzeit Lord Herbert Arden's und Laura Carlyon's statt. Die Feier war nach dem Wunsche Beider sehr einfach, wie es sich für ein junges Paar schickte, das sehr sparsam leben mußte. Wenige Personen waren zu der Trauung eingeladen worden, unter ihnen Pietro Ghisleri. Er hatte schon früher englischen Trauungen beigewohnt, doch sah er der seines Freundes mit einiger Neugier und. mit den gemischten Gefühlen von Befriedigung und Bedauern entgegen. Er dachte seines eigenen vergangenen Lebens und einen Augenblick wünschte er aufrichtig, wie Arden mit der Frau, die er liebte, vor dem Altar verbunden zu werden, doch schon im nächsten lächelte er bitter. Die Ehe war nicht für Männer seines Schlages eingerichtet, sagte sich Ghisleri. Dem jungen Paare gönnte er das Beste. Arden war beinahe der einzige Mann, für, den er Anhänglichkeit fühlte, und für Laura hatte er die wärmste Bewunderung. Ohne irgend etwas, was im Geringsten der Liebe glich, sür die anmuthige junge Engländerin zu empfinden, dachte er sehr oft an sie. Ihre Augen, die er heilig und süß nannte, verfolgten ihn bei Nacht, wie die Augen eines traurigen Engels ihm in den glücklofen Wanderungen durch das Leben folgten. Nicht die leiseste Regung der Liebe durchzitterte sein Herz. Seine Pulse schlugen nicht schneller, wenn sie kam, noch fühlte er sich niedergeschlagen, wenn sie ging. Wenn irgend' welches wärmere Gefühl sich bei ihm für Laura 'ttend gemacht hätte, würde es ihm Schmerz verursacht haben, sie vor seinen Augen mit einem Anderen getraut zu sehen. Und dennoch wußte er, daß er in gewissem Grade unter Laura's Einfluß stehe, und in einer Weise, wie die Gräfin dell' Armi ihn nicht auf ihn ausübte. Das Bewußtt sein dieser Thatfache war ihm verdrießlich. Für so schlecht er sich auch selbst hielt, lag doch eine gewisse Redlichkeit in seiner Natur. Laura Carlyon war für ihn eine Art von Ideal, wie er es in der Ferne von ganzem Herzen bewundern konnte, er widmete ihr die größte Hochachtung, ohne sie zu lieben, und war aufrichtig froh, daß sein bester, .wenn nicht sein einziger Freund sie heirathete, und als er sich von ihnen verabschiedete, empfand er kein anderes Bedauern als das, sich zeitweilig von zwei Personen trennen zu müssen, die er gern hatte. Sie müssen uns diesen Sommer besuchen," sagte Arden, mit glückstrahlendem Gesicht zu ihm aufblickend. Sie wissen, wie sehr mein Bruder sich imme'r freuk. Sie zu sehen, auch sind Sie ein alter Freund meiner Frau, wenn noch andere Gründe nothwendig sind, und sie wünscht gleichfalls, daß Sie kommen." Natürlich," stimmte Laura zu. Seit Laura sich an den Gedanken gewöhnt hatte, Herbert Arden's Frau zu werden, empfand sie jene unangenehme, halb schmerzliche Abneigung gegen Ghisleri weit wenlger, und jetzt, da sie für immer an ihren Gatten gebunden war, gar nicht mehr. Sie hatte die Gewißheit, Arden könne und würde sie beschützen, was auch kommen mochte. Die arme kleine Gestalt flößte natürlich nicht den Gedanken an männ liche Kraft ein, die immer bereit und fähig ist, eine Frau in allen Gefahren zu schützen, eine Kraft, unter deren Obhut sich jede Frau gern geborgen fühlt. Die schlanke weiße Hand Ardens würde unter dem starken Druck der Finger Ghisleri's wie Glas .erbrachen sein. Dennoch wußte Laura Arden, daß ihr Gatte sich ihrer -stets annehmen und gegen einen stärkeren und schlimmeren Mann siegreich sein würde, sollte sie jemals seines Schutzes bedürfen. Ghisleri sah ihre Zuversicht und seine Bewunderung für sie stieg noch höher. ES mußte etwa? Großartiges in einer Frau sein, die solche äußere Schwachen und solche Mißgestalt bei dem Manne, den sie liebte, so ganz und gar zu veraessen sowie zu vergeben, daß eineS Mannes Hand mitunter jener gewöhnlichen rohen Kraft bedürft, einen Anderen um der' geliebten Frau vil-

len mtt gleicher Stärke geaenuverzutreten. Eine solche Liebe, "wie diese, sagte sich Pietro, müsse erhaben, edel, selbstlos und dauernd fein. Auf keinen äußerenSchein gegründet, war kein Anlaß vorhanden, sie zu untergraben oder ihre Grundlage zu erschüttern. Seine Ansicht war keine unberechtigte. Wenn Herbert Arden auf der Fahrt nach dem Bahnhof durch irgend einen Zauber mit der riesigen Gestalt und der eisernen Kraft San Giacinto's umkleidet worden wäre, würde Laura sich nicht sicherer, noch vollkommener gegen jedes irdische Leid behütet gefühlt haben, als es wirklich der Fall war, während sie das Fenster in die Höhe zog, damit ihr Gatte sich selbst in dem milden Aprilwetter nicht erkälte, und sie ihm liebevoll und fürsorglich das seidene Tuch um den Hals schlang. Nach gemeinsamer Verabredung, wie Alles, was sie thaten, gingen sie nach dem Süden, um später im Jahre, vielleicht im Juni, wenn es wärmer sein rürde, nach England zu reisen. In l't Zwischenzeit hatte Arden's Bruder ihnen seine Facht angeboten und sie konnten einen Monat lang auf dem mittelländischen Meere umhersegeln, fast täglich ihr Klima wählen und sich all den Unbequemlichkeiten und Unannehmlichkeiten entziehen, welchen neuvermählte Paare ausgesetzt sind, die keine Facht zu ihrer Verfügung haben. Was beide am meisten wünschten, war allein zusammen zu sein, endlich frei mit einander verkehren zu können, ohne von der zudringlichen Menge von Zuschauern belästigt zu werden, und alles dessen vermochten sie sich nirgends vollkommener zu erfreuen als in dem reich und prächtig ausgestatteten Fahrzeug, das Herbert's Bruder ihnen geliehen hatte. Dieser Bruder war eine sehr überspannte Persönlichkeit von ungeheurem Reichthum, der alle öffentlichen Ceremonien haßte und deshalb auch Herbert's Hochzeit' fern geblieben war. Ich freue mich sehr, von Deiner Verlobung zu hören, mein lieber Vruder," hatte er Herbert geschrieben. Man sagt, Laura Carlyon sei gut und schön, und ich bezweifle nicht, daß sie es ist, obgleich ich mich in diesem Augenblick auf eine Frau nicht zu ent sinnen vermag, die beides war. Ich habe Dir meine Facht nach Neapel geschickt, für den Fall, daß Dir eine kleine Hochzeitsreise auf dem Meere angenehm sein sollte. Behalte sie. so lange eZ Dir beliebt, und telegraphire, wenn Du sie anderwärts hingeschickt haben willst, etwa nach Nizza oder Venedig. Bitte Deine Frau, die Perlen zu tragen, die ich ihr zur ersten Vermittelung unserer Bekanntschaft schicke. Ich konnte nichts Besseres bekommen. Ein Bote ist unterwegs, ihr den Schmuck zu überbringen. Das schien mir sicherer, als sie der Post anzuvertrauen. Und nun leb' wohl, mein guter lieber Bruder, sei froh und glücklich und komme so hald Du kannst zu uns. Immer Dein Harry. ?. 8. Da es in den italienischen Städten oft sehr schwierig ist, bei einem Bankier Geldanweisungen zu erheben, schacke ich Dir einige Banknoten, die Dir unterwegs von Nutzen sein könnten. Elisabeth und die Kinder sind wohl und schicken Dir ihre Grüße und Glückwünsche. Ich setze voraus, daß Du an Onkel Herbert geschrieben hast." Die Banknoten, deren so beiläufig Erwähnung gethan war, beliefen sich auf zweitausend Pfund und die Perlen. die der Bote sicher in Arden's Hände ablieferte, waren von ungeheurem Werth. Harry" war nicht übermäßig freigebig, außer wo es sich um seinen Bruder handelte, und bedauerte immer, daß Herbert so wenig bedürfte und darauf bestand, nur von seinem eigenen bescheidenen Einkommen zu leben. Herbert Kleinigkeiten zu geben," war eine der wenigen wirklichen Freuden. die er seinem großen Vermögen verdankte. Bei der gegenwärtigen Gelegenheit war Arden froh, das Geld anzunehmen, denn er hatte nur sehr unbestimmte Vorstellungen von den Ausgaben, die seine Verheirathung bedingten, und war darauf gefaßt gewesen, während seines Honigmonats sparen zu müssen, was für Laura selbstverständlich nicht so angenehm sein konnte, als über ausreichende Geldsummen zu verfügen. Nachdem auch diese letzte Schwierigkeit beseitigt war. konnte er sich leichten Herzens der Idylle vollkommener Liebe hingeben, die Laura in seine Existenz gebracht hatte. Und die Idyll: begann sofort, zart und iknig. wie daZ Liebesleben sein kann, wo Seele und Herz in Harmonie sind. (Fortsetzung folgt.) Ernst. Erster Bauer: Wir wollen also nimmer Prozessiren, Hanncg? Zweiter Bauer: Na! Er. ster Bauer: Und weißt was, zum Zeichen. daß es uns ernst ist, hauen wir unsere Advokaten durch! Mißverständniß. Dichterich: Da hab'e ich schon wieder zwei Gedichte vollendet! Stotterich: Scha Scha Schaf Dichterich: Was. Sie frecher Mensch wollen schimpfen! (Klatsch, haut er ihm eine 'runter.) Stotterich: A a ch. Sie sch sch scha schaff Dichterich: Impertinenter Kerl! (Patsch, haut er ihm noch eine 'runter.) Stotterich (athemlos): I i ich wollte ja sagen, sch sch schaf schaffen Sie viele Gedichte 'agsüber?! Beängstigend. Er: Du hast, ja so trübe Augen, mein Kind; was fehlt Dir? Sie: Ach, ich hatte einen entsetzlichen Traum diese Nacht. Als ich aufwachte, weinte ich noch lange. Er: Arme Kleine! Du hast am Ende gar geträumt, Dein Männchen sei Dir gestorben. Sie: Daö nicht, aber denke doch: Ich erschien mit Dir in einer Gesellschaft und hatte ein seidenes Kleid mit ganz glatten engen Aermeln an. Die lachenden, Wnischen Blicke aller Anwesenden jagten mich so in Angst, daß ich mich noch jetzt ganz elend süZle. '

Die goldene Stirnvinde.

CmeS Aben,dS war zu 'dem Ortslehrn, dev h rad da so ein kleines Geschäft mcht verachtete, 'der alte PinkuS gekommen, und hatte ihn um 70 Guiden Darlehen anyega.nZen sonst wär' er verloren. Als Pfand bot er dabei eine goldene Stirn'binde an. wie sie die wchlhbenden Frauen rn Festtagen trugen. De: Lehrer wußte. 4wß ein solcher Schmuck min.dcstonS 100 Gulden koste idabei war nichts. risHrf; also gab er kem Pinkus das Geld. Und mm nach Monaten, wie er so zum Zeitvertreib Mter semen Sachen tvamte, fanv er bei genauer Prüfung, daß die Binde unecht, werchlos ivar! ' Messing für Gold zu nehmen Wie einfältig! Der dritte Theil der Jihresemnahme war verloren, umviderbringlich; .denn Pinkus wird sicher nie mehr das Pfand auslösen! Schlaflos wälzte sich der Lehrer die ganze Nacht auf 'dem Lager plötzl'rch heim Morgengrauen kam ihm ein leuchtender Einfall. Ja, daö mußte ihm Schadenersatz und zugleich dem Pinkus Strafe bringen! Moyses", sagte er und trat nach dem Frühstück beim benachbartenWirth ein, mir ist ein Unglück passirt! Ich fuhr gestern w die Stadt und ließ aus Leichtsinn meinen. Schrank offen, nun ist die goldene Stirnbinde weg. auf die ich Deinem Schwager, Pinkus 70 Gulden geliehen! Wenn er's erfährt, schröpft er mich erbärmlich. Du kennst alle Leute m der Umgegend schau', ldaß Du die Binde kriegst soll nicht Dein Schaden fein!" Hm!" dachte Moyses, wie er fort war. Krieg' ich sie, gibt er mir eppe? ä Trinkgeld rar wird's nicht werden! Sao ich's aber dem Pinkus, und der treibt ihn hinauf um ein paar Zehnerscheine, muß er mir lassen davon ä guten Rebbach! Hm!" Und richtig gleich nach Mittag kam schon Pmiufc zum Lehrer und verlangte seine Binde. Der Lehrer that sehr verlegen uind meinte, die brauchte er doch jetzt nicht Feiertage seien ja nicht in 'der Nähe! Aber PinkuS. keß nicht ab, und drohte zuletzt mit dem Richter. Ich geb' Dir die Binde nicht!" rief schließlich der Lehrer barsch, als hätte er damit einen Ausweg gefunden. Du kannst mir ja meine 70 Gulden nicht zahlen!" Da 'lächelte PinkuS,' griff in den Rock wnd zählte siebzig 'blanke Silberstücke auf den Tisch. Ach so!" sagte der Lehrer plötzlich ruhig, das. ist ja was Anderes!" Er legte die Hand auf das Geld und griff m den Schrank: Da hast Du Dein Messingblech. Spitzbub'!" PinkuS taumelte, stieß einen heiseren Schrei aus, packte daö Pfand, stürzte aus dem Haus und warf dem Moyses. der schmunzelnd auf seinen Rebbach harrte, mit einer Berwün schung die Binde an den Kopf. Ter Magen von Paris. Wie alljährlich, ist auch diesmal die Statistik nicht ausgeblieben Über daö, was in Pari während der letzten Christnacht, die dort den bezeichnenden Namen Icsvsillsn- (Schwärznacht) führt, an Lebensmitteln und Getränken consumict wurde. Zunächst sei bemerkt, daß alle Restaurateure, CafetierS und Schankwirthe einstimmig feststellen, daß in diesem Jahre ein stärkerer Zuspruch zu verzeichnen war, wie lange zuvor. Nunmehr die Ziffern, die die beredteste Sprache führen: Geräucherte, getrüffelte und Frankfurter Würstchen 23.000 Kilogramm, Blutwurst 12.000 Kgr., Eisbeine 1800 Kgr., Lyoner, Arler Würste u. f. w. 18,000 Kgr., Kuttel. Würste 12,000 Kgr., GanSleber und sonstige Pasteten 100,000 Stück, Austern alle? Qualitäten und aller Größen, 2,600,000 Stück. 'Sauer traut 30,000 Kgr., Gekochter Schinken 12,000 Kgr., Ochsenzungen 1500 Kar., Schweizerküse 6000 Kgr., Geflügel. und sonstige Gelatinen 2000 Kgr.. Gänse 30,000 Stück. Truthühner 20,. 000 Stück. Hühner 80,000 Stück, tta. paunen 2000 Stück, Fasanen 6000 Stück. Rebhühner 15,000 Stück, ferner Weiß, und Rothweine 250,000 Flaschen. Bier 450.000 Liter und da spreche man noch von der Leibspeise der Teutschen: Sauerkraut und Bier! , Punsch 440.000 Krüge, Cognac. Rum und verschiedene Liköre 15,000 Flaschen, Bonbons. Zuckerwerk und Eonfekte 180,000 Kgr. u. s. w. Es wird übrigens von den betheiligten Hallen-Großhöndlern mit leicht ver ständlicher Unzufriedenheit bemerkt, daß Restaurateure wie Privatleute sich im mer mehr und mehr direkt an die Pro duzenten wenden und sich nicht mehr ausschließlich in den Hallen verprovian tiren. Trotzdem wurden an den beiden Tagen vor Weihnachten ungeheure Massen von LebenLmitteln in den Een. tralhallen verkauft, als da: 60,000 Kg. Butter. 105,735 Kgr. Eier, 246,. 600 Kgr. Geflügel und Wildvret, 325,. 000 Kgr. Fische, 3,110,000 Kilogramm Austern. Tiefer Zinn im kindttqen Spiel. Karl, Lina und der kleine Jsidor haben sich zum Spiele zusammengefunden. Sie haben schon dies und daö durchgenommen und nun sagt Karl: Lina, Du bist jetzt die Tochter von Jsidor und ich bin ein Baron und nun werde ich kommen, um Deine Hand zu bitten, und dann wollen wir heirathen!" .. Die kleine Lina ist sofort bereit, Jsidorchen aber schüttelt ernst den Kopf und sagt: Da spiel' ich nix mit!" Ja, aber warum, denn?" fragen Karl und Lina. Nu," sagt Jsidorchen und verstopft seine Hosentaschen mit den Fäusten, weil ich müßte hergeben daßu daS Veldl" . ' 0

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AdreßKalender für Geschäftsleute.

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