Indiana Tribüne, Volume 19, Number 139, Indianapolis, Marion County, 6 February 1896 — Page 2

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JndianaHTrivüne.

Erscheint Täglich und Sonntag?. Die tägliche, Tribüne- kostet durch den Träger 23 Cent per Woche, die SonntagS..Tribüne'S Gcntl per lösche. Beide ,nsam IS TentS der SZ Sent per Vkoat. Per Post außerhalb de, 1UH zugeschickt in Vorausbezahlung V pei Jahr. Cfftroi 13 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 6 F:bruar 1896. vrbschaftSswlndel. . Der Gimpelfang hat sich immer alZ ein lucrativeS Gewerbe erwiesen, denn die Dummen werden bekanntlich nicht alle; ja es ist eine nicht zu leugnende Thatsache, daß jeder Schwindel desto einträglicher wird, je großartiger derselbe angelegt ist, und der Hochstapler, welcher die Reclametrommel am nach- - drücklichsten zu rühren versteht, darf am sichersten auf Erfolg rechnen. Wie der fabelhafte Proteus der Alten nimmt der Schwindel beliebige Gestalten an. Gestern waren es Antheilscheine an einer aus dem GegenseitigkeitSprincip beruhenden und fabelhafte ' Erträge versprechenden Gesellschaft, heute dienen die Actien gesalzener" Goldminen alS Köder und morgen sind es andere Gründungen, deren Prospekte dem lieben Publikum goldene Berg: versprechen. Die bei Weitem größten Erfolge haben immer noch solche Schwindler erzielt, welche ihr Treiben gewissermaßen unter einem officiellen Mäntelchen zu verstecken verstanden, und zu dieser Klasse gehören m erster Reihe die Erbschafts.schwindle?. Diese operiren stets in wohl organisirten Gruppen und ihre Fallstricke werden mit solcher Schlau heit gestellt, daß sich nicht selten auch ein Vorsichtiger in ihnen fängt. Eine Operation dieser Kategorie von Gaunern wird gewöhnlich damit eingköitet, daß in weit verbreiteten Zeitungen Anzeigen veröffentlicht werden, denen zufolge die unbekannten Erben einer großen Hinterlassenschaft gesucht werden. Amerikanische Gimpel werden mit der Kunde von Erbschaften, die seit vielen Jahrzehnten in England oder Holland von den Gerichten verwaltet werden, geködert, während für Europäer die Lockspeise einen entsprechenden amerikanischen Anstrich bekommt. Von der früheren Gepflogenheit, als Erblasser Männer mit GatiungSnamen wie Brown oder Smith. - Müller oder Schulze zu nennen, sind die Geriebensten unter den Erbschaftsschwindlern schon abgekommen, sie benutzen vielmehr Namen, welche nicht so häufig wie die genannten sind, aber doch weit verbreiteten Familien angehören. In den Anzeigen heißt es. daß dieErbberechtigten nur ihre Verwandtschuft mit dem Erblasser nachzuweisen brauchen, um durch Vermittlung der Firma X. Y. Z. in New York, London oder Amsterdam in d-nBesitz von Millionen gelangen zu können. Derartige Anzeigen haben meistens den gewünschten Erfolg; es erfolgen seitens . der erbschaftslüsternen Gimpel briefliche Anfragen, dadurch treten die Schwindler in direkte Verbindung mit ihren Opfern, und nun werden die Letzteren ausgepreßt, daß es nur so eine Art hat. Anfänglich werden nur geringe Beträge zur Bestreitung der Kosten für die nöthige Eorrespondenz fordert, dann kommen Rechnungen für Anwaltsgebühren, erforderlichen Falles werden den Leuten auch Vor--spiegtlungen von gerichtlichen Auseinandersetzungen, welche mit Nebenerben nothwendig wurden, gemacht, um ihnen Geld zu entlocken. Vor Urkundenfalschungen und .ähnlichen Betrügereien schrecken die Schwindler nicht zurück, wenn eö gilt, argwöhnisch gewordene Opfer im Garne zu behalten und sie so lange zu rupfen, als dies sich bezahlt. Im Uebrigen ist durchaus nicht zu leugnen, daß einzelne Erbschaftsschwindle? ihre Operationen in ebenso genialer wie großartiger Weise angelegt und durchgeführt haben. Der Matador von Allen war wohl ein gewisser Col. Jacques (wie der Mann in Wirklichkeit hieß, ist nicht bekannt). Dieser stellte seine Leimruthen auf einer Acte deS englischen Parlaments auf, welche den Townley'schen Nachlaß betraf und in welcher einige streitige Punkte geordnet wurden. Trotzdem t jtl?. I ... rrt r

oie erooereazilgien Personen oeretts ; festgestellt waren, forderte Col. Jac- . ques in Zeitungsanzeigen die angeb5.. lich unbekannten Erben auf, sich an f ihn behufs öeltendmachung ihrer Ansprüche zu wenden. Aus allen Rich- : tungen der Windrose kamen -Anfragen und Anmeldungen, namentlich lieferte unser gesegnetes Land eine Unzahl von Gimpel, welche auf die Leimruthe gingen und nach allen Regeln der Kunst gerupft wurden. Schließlich Platzte die Blase aber doch, das - Schwindelgenie wurde vom Gericht in wenig ceremonieller Weise beim Kragen genommen und in den hochsensationellen Verhandlungen gestand der Hochstapler, daß er aus Amerika allein von Leuten, denen er den Mund mit der Townley'schen Erbschaft wässerig gemacht, an 5150.000 für Anwaltsgebühren" bezogen hatte. Mit welcher Frechheit dttser Patron operirt hatte, dürfte aus der Thatsache erhellen, daß er seinen Clienten" ein gerichtliches Docummt. vorzulegen pflegte, in welchem es hieß, daß die $800,000,000 betragende Hinterlassenschaft demnächst zur Vertheilung gelangen werde; daß dieses famose Document von ; ihm selbst fabricirt war, ahnten die betrogenen freilich nicht. Eine ähn.Ilche. Berühmtheit wie die Townley- ' 'sche Erbschaft hat der Nachlaß des holländischen Generals Metzger gev spielt, der angeblich aus Deutschland " stammte. Eine Bande von Schwind!ern hat die Mär von den Millionen idieseö Erbonkels in der unverschämte- . sim Weise ausgebeutet, um eine Unia.ll von Leuten zu ruvfen. welche auf

jene Schätze einen Anspruch zu haben glaubten. Neuerdings ist von New York aus abermals ein ähnlicher Schwindel versucht worden, doch scheint derselbe die erhofften Resultate nicht gehabt zu haben, da ein Erbberechtigter" .sich sofort mit einer Anfrage an den Consul seines Heimathslandes wendete. Dieser wußte natürlich nichts davon, daß die Gerichte des von ihm vertretenen Reiches nach unbekannten Erben Umschau hielten, ynd eine entsprechende Benachrichtigung vereitelte den Erfolg des Schwindels. Es ist übrigens nicht selten vorgekommen, daß eindringliche Warnungen, welche Consulatsbeamte gegen Erbschaftsschwindler erliefen, direkt entgegengesetzte Wirkungen hatten. Die übertölpelten Mmpel, denen die Gier nach dem gleißenden Golde jede Urtheilskraft geraubt hatte, ließen sich den Wahn von dem wirklichen Vorhandensein der fabelhaften Erbschaft nicht nur nicht nehmen, sondern sie glaubten sogar, daß die Beamten es darauf abgesehen hätten, sich selbst in den Besitz der Millionen zu setzen. Um so leichteres Spiel hatten dann natürlich die Gauner mit ihren verblendeten Opfern. Die Welt will betrogen werden, sagt ein altes Sprichwort, und dafür, daß dasselbe nicht zu Schanden wird, sorgt die große Armee der Dummen nach Kräften; denn gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens. Verschiebung der Bevölkerung gegen Osten.

Volkswirthe und Statistiker von Ruf haben schon vor Jahren die Ansicht ausgesprochen, daß das Drängen der Bewohner unseres Landes gen Westen allmälig nachlassen und an Stelle desselben eine Verschiebung der Bevölkerung gen Osten eintreten würde, und die in mehreren Staaten vor Kurzem stattgehabten Censusaufnahmen scheinen dies bestätigen zu sollen. In den Küstenstaaten Massachusetts sowie New Jersey und den westlichen Staaten Iowa, Kansas sowie Oregon sind im verflossenen Jahre Volkszählungen veranstaltet worden, welche höchst beachtenswerthe Resultate ergeben haben. In den 5 Jahren, welche seit dem letzten Bundes - Census verflössen sind, hat die Einwohnerzahl von Massachusetts um rund 262.000 zugenommen. Das bedeutet eine Zunähme zu der Rate von 11.7 Procent. In der Dekade zwischen 1880 und 1890 stellte sich die Zunahme der Bevölkerung auf 453.000 oder 23.5 Prscent, und aus einem Vergleich dieser beiden Zahlen ergibt sich,' daß sich im Durchschnitt in den letzten 3 Jahren die Bevölkerung in HLHeremGrade vermehrte, als in der Dekade 1880 bis 1890. Der in New Jersey aufgenommene Census ergab ein noch besseres Resultat, In der Dekade 188090 betrug die Zunahme der Einwohner rund 313.000 oder 31.300 per Jahr, während für die letzten 3 Jahre ein Zuwachs von 223,600 oder 43.600 per Jahr constatirt wurde. Die Bevölkerung wuchs in der ersten Periode in der Rate von 27.74 Procent, in der zweiten Periode, die nur halb so lang war. betrug die Rate 13.7 Procent, was in der ganzen Dekade 31.4 Procent gleichkommen würde. Faßt man die beiden Küstenstaaten Massachusetts und New Jersey zusammen, so findet man, daß in den letzten 3 Iahrcn die Bevölkerungszahl durchschnittlich um 98,000 zugenommen hat, während für die Dekade 188090 sich nur ein Durchschnitt von 76,000 ergibt. In grellem Contrast zu diesen Zahlen stehen die Ergebnisse de: in den drei genannten westlichen Staaten veranstalteten Censusaufnahmen. Bon diesen ist Iowa der am stärksten bevölkerte Staat und dort hat die Bevölkerung in den letzten 3 Jahren nur um 146.000, d. h. 29.200 per Jahr zugenommen; die Rate stellt sich auf 7.6 Procent. Einer bedeutenderen Zunähme hat sich dieser Staat in der Delade 188090 zu erfreuen gehabt, denn damals betrug der Gesammtzuwachs 287.000, was einer Rate von 17.63 Procent und einemJahresdurchschnitt von 28,700 gleichkommt; der letztere war somit zwar etwas geringer als in den letzten 3 Jahren, aber im Verhältniß zu der Zeitperiode, welche der Census des Vorjahres umfaßte, ergab dieser eine geringere Rate alS die Dekade 188090. In beiden Hinsichten haben also die CensuSaufnahmen inMassachusetts und in Iowa ein ähnliches Ergebniß gehabt. Aus dem Staate Oregon wird sowohl ein wirklicher wie ein relativer Rückgang in dem Zuwachs der Einwohnerzahl berichtet. In der Dekade 186090 betrug die Zunahme 138,999 oder rund 13.900 per Jahr; die Rate stellt sich auf nicht weniger als 79.33. Procent oder durchschnittlich nahezu 8 Procent. In der letzten Censusperiode 189093 betrug die Zunahme nur 31.000 oder 10.200 per Jahr und die Rate fiel auf 16.29 Procent oder 1.6 Procent per Jahr. Das ungünstigste Resultat hat die Censusaufnähme in Kansas eraeben. Während in diesem Staate m der Dekade 188090 dieBevölkerung insgesammt um 431,000 oder 43,100 per Jahr wuchs und die Rate der Zunahme sich auf 43 Procent stellte, ist die Einwohnerzahl in den letzten 3 Jahren um 92.362 zurückgegangen. Der Staat hat durchschnittlich im Jahre über 18.000 Bewohner verloren und dieAbnähme sich zu der Rate von 6.47 Procent vollzogen. Faßt man die genannten drei Westlichen Staaten zusammen, so ergeben dieselben für die letzte Censuöveriode eine Gesammtzunahme der Einwohnerzahl um nur 103,000, also wenig über den Jahreszuwachs in den Staaten Massachusetts und New Jersey. In der Dekade 188090 war dagegen die jährliche Durchschnittszunahme der drei westlichen Staaten entsckieden größer als in den beiden Küstenstaaten. deren Emwobncr'abl .ntatxbhta2

fast fünfmal so schnell gewachsen ist. Wenn in den letzten 5 Jahren die Rate der Zunahme im ganzen Lande nicht höher gewesen wäre als in Iowa, Kansas und Oregon, so würde sich für die Ver. Staaten nur ein Bevölkerungszuwachs von 3.300.000 ergeben; wäre aber die Zunahme so groß gewesen wie in New Jersey und Massachusetts, so wäre die Bevölkerung unseres Landes um 8.000.000 gestiegen. Diese statistischen Daten lassen mit ziemlieher Sicherheit annehmen, daß seit dem ersten Bundescensus in der laufenden Dekade die Bevölkerungsdichtigkeit die kleinste Bewegung gen Westen machen wird, wenn nicht gar eine Verschiebung gen Osten eintreten sollte. Keine Scheidung in Süd-Carolina.

In dem vielfach verschlungenen Labyrinth der schier unzähligen Gesetze, welche in den verschiedenen Staaten unseres großen Landes zu Recht bestehen, herrscht ein Durcheinander, in welchem selbst erfahrene Juristen sich nur mit Mühe zurecht zu finden vermögen. Waö der eine Staat sactionirt. hat vielleicht bei seinem nächsten Nachbarn keine Giltigkeit. Ganz besonders ist dies auf dem Gebiete des Eherechts der Fall. In manchen Staaten bestehen die rigorofesten Bestimmungen betreffs der Schließung sowieTrennung von Ehen, während wo anders das bloße Zu sammenleben als gesetzliche Ehe gilt und eine Scheidung außer dem Be reiche jeder Möglichkeit liegt. Dieö Letztere gilt von dem Staate Süd Carolma, der außerdem noch manch? andere Eigenthümlichkeit wie z. V. Staatskneipen besitzt. Die Ehescheidung wird von dem Grunogejee meses Staates nickt anerkannt, während andererseits dort am wenigsten odel eiaentlick aar keine Formalitäten zul Eingehung einer Ehe zu erfüllen sind. Keine Licenz braucht ausgestellt, kem Aufgebot verkündet und kem iixqiu Atz oder bürgerlicher Eheschließungs act vorgenommen zu werden:Mann u. Weib brauchen sich nur ossentticy au Gatte und Gattin zu bezeichnen, uni das Zusammenleben zu leaalisiren. Dies ist in einem Processe, in welchem es sich um eme veoeuienve jQimcnai senschaft handelte, als Nechtsgrund sak ausgesprochen worden. Ein Mann uno eine Frau waren unter Hinterlassung vonKindern gestorben und diesen wurde von den Geschwistern ihrer ältern die Erbschaft streitig gemacht, weil die Letzteren angeblich nur im Concubinat mit einander gelebt hättot. Die Kinder konnten thatsächlich keine Beweise für die erfolgte Eheschließung ihrer Eltern beibringen, allein sie bewiesen, daß dieselben als Äatte und Gattin mit einander gelebt hatten und von den Nachbarn stets als solche angesehen worden wa ren. Daraufhin erklärte das Gericht die Kinder für legitim und sprach damit aus, daß vor dem Gesetze eine bürgerliche Ehe bestanden hatte. Angesichts dieser Entscheidung darf man nun nicht etwa glauben, daß in Süd Carolina die Sitte einer eigentlichen Eheschließung wenig beobachtet wird; eine solche Annahme wäre durchaus falsch, denn wenn auch das Gesetz im bloßen Zusammenleben eine wirkliche Ehe erblickt, so ist dies durchaus nicht der Fall, so weit die öffentliche Meinuna, in Betracht kommt. Eme gesetzliche Ehescheidung gibt es in Süd-Carolina nicht.dort herrscht vielmehr der Grundsatz, daß nur der Tod eine Ehe löst. Die im Neuen Testament anerkannten Scheidungsgründe rechtfertigen zwar eine legale Trennung, aber eine solche ist durchaus keine Scheidung. Wenn eine Frau den Nachweis führen kann, daß ihr Mann ste grausam behandelt oder daß er zur Erziehung von Kindern moralisch unfähig ist, so kann sie ihn verlassen und auf Alimente Anspruch nehmen; allein sie bleibt trotzdem seine Frau. Findet ein Mann das Ehejoch unerträglich, so nimmt er von seiner Frau gewöhnlich französischen Abschied, ohne ihre Fehler und Sünden an die große Glocke zu hängen. Hin und wieder kommt es vor, daß in sol chen Fällen der eine oder der axdere Theil in einem andern Staate eine Lösung der drückenden Ehefesseln sucht, aber der Staat Süd-Carolina erkennt eine derartige Scheidung durchaus nicht an. In der sogenannten Reconstructionsperiode von 1866 bis 1876, als Gesetzgeber wie Executivbeamte auö dem Norden, welche weder dem alten Gesetz noch den Traditionen des Volkes Sympathie entgegenbrachten, in Süd-Carolina dommirten. wurden viele Neuerungen eingeführt, unter Anderen auch ein EhefcheidungSgefetz angenommen. In der genanntenDeksde wurden im ganzen Staate nur etwa 60 ScheidungSProcesse angestrengt, ein Beweis, wie wenig populär daö Gesetz war. AlS die Demokraten im Jahre 1676 an'S Ruder gelangten und die gesetzgebende Gewalt in die Hände von Eingeborenen kam, wurde die frühere Ordnung der Dinge wieder hergestellt und das Ehescheidungsgesetz widerrufen. In der letzten Constituante des Staates wurde eö ebenfalls als ein Funda mentalgrundsatz- ausgesprochen, daß jede Ehe unlöslich ist und daß unter keinen Umständen eine Scheidung ausgesprochen werden kann. yremde Studenten in Paris. Die geplante Universitätsreform in Frankreich hat auch die Frage der fremden Studenten wieder zur Sprache gebracht. Ein großer Uebelstand ist die ungeheure Frequenz der Pariser Universität gegenüber den anderen Hochschulen, und zu diesem Uebel tragen die Fremden das ihrige bei. Pa ris zählt über 12.000 Studirende, von denen ein volles Zehntel Ausländer sind, die sich nach Paris wenden, obschon mindestens fünf andere franzöfische Universitäten.Montpellier, Lyon, Nancv. Bordeaui und Lille. beutiu-

tage auch für Nalurwissenschasten utld Medizin allen Anforderungen genügen. Kaum sind die neuen Gebäude der Sorbonne vollendet, und schon stellt es sich heraus, daß sie unzuläng lich sind, um in ihren naturwissen&nHlhm Laboratorien alle Studen-

ten aufzunehmen, die darin arbeiten möchten. Aus diesem Grunde em.vfabl der bekannte Chemiker Friede! T' , i ri t ic in einem erieyle an oen icncrauaiij 1 ' , i nvii l der Fakultäten als emes oer 'jucuiei zur Abhilfe, in Paris keine fremden Medizinstudenten mehr zuzulassen, welche hier ihre Studien beginnen wollen, fondern nur solche, die in ihrer Heimath bereits einen soliden Grund gelegt haben und in Paris blos die höhere Ausbildung in irgend einer Spezialität suchen. Dieser Vorschlag, der auch von dem berühmten Professor Vrouardel vertheidigt wurde, sindet jedoch nicht einstimmigen Beifall unter den französischen Medizinern. So bemerkt Dr. Felizet im Eclair", daß der starke Zuzug der Fremden den Ruhm der Pariser Universität erhalte und vermehre.und daß man daher Un recht hätte, denselben einschränken zu wollen. Wenn die Lokale zu eng wer. den, so müsse man eben neue bauen; diese Ausgabe fei noch immer nutzbringender als manche andere. Nur darauf sei zu achten, daß die Fremden die gleiche Vorbildung mitbringen wie die Einheimischen, was jetzt vielfach ,? ftslfl U. da man fies) mit ei ner allzu oberflächlichen AufnahmePrüfung begnüge. Ferner sollen nur die Einheimischen als bezahlte Ekternen oder Internen in den Hospitalern angestellt werden dürfen, und die Fremden lediglich als freiwillige Ezternen oder Internen außer Rang zugelassen werden, auch nicht das Recht haben, offizielle Akten über Krankheit oder Todesart zu unterzeichnen. . Zu der Reform des UnwersitatsWesens macht übrigens der Director des höheren Unterrichts, Liard, in dem zuständigen Kammerauöschusse über die Kosten, die der einzelne Student dem Staate verursacht, folgende Mittheilungen: In Paris kostet ein Student 409 Franken, in Aix 903. m Besancon 903. in Bordeaux 317. in Caen 793. in Clermont 794. in Dljon 780. in Grenoble 782. in Lille 722. in Lyon 300. in Montpellier 679. m Nancy. 908, in Poitur 690, in Rennes 303, in Toulouse 484 Franken. Daraus erhellt, daß die Pariser Hochri,f v.vköltnikmäkia am wenigsten kostet, obwohl sie die besten Lehrkräfte I . ' rt r irl Silf und die vollkommeneren cgrrnuici besitzt. versütterung roher Kartoffeln. Die häufige Scheu vor dem Verfüttern von Kartoffeln in rohem Zustände ist auf die bekannt; Thatsacke zurückzuführen, daß solche Kartoffeln ein die Absonderungen seitens des MagenS und des Darmkanals und damit die Verdauungsthätigkeit stark erregendes, die Säftebeschaffenheit eigenthümlich abänderndes Futtermittel darstellen, welches sowohl bezüglich der Qualität und Tagesration als auch der Beifuttermittel, je nach der Thierart und deren Nutzungsweise eine sorgfältige Beobachtung gewisser diätetischer Maßnahmen erfordert. Werden letztere außer Acht gelassen und dadurch jene eingreifenden specifischen Wirkungen über ein gewisses Maaß gesteigert, so treten leicht Verdauungsstörungen. wie heftige Diarrhoe, Kolik und Aufblähen ein. fodann auch Hautjucken. Wollfressen beim Schafe, Maukeausschlag, Verwerfen bei tragenden Thieren. Lähme bei Säuglingen und andere sich aus fehlerhafter Beschaffenheit des Blutes entwickelnden Krankheiten. Durch entsprechend rationelles Fütterungs verfahren lassen sich die angeführten nachtheiligen Wirkungen völlig vermeiden. Natürlich ist hierbei Voraussetzung, daß eö sich nur um gesunde, ausgereifte und ruhende, d. h. nicht in die Keimthätigkeit getretene Knollen handelt. Die größte Widerstandsfähigkeit gegen eine irrationelle Versütterung roher Kartoffeln zeigt das Rind, empfindlicher ist daö Schaf und am emPfindlichsten daö Pferd; die Empfindlichkeit steigert sich noch bei tragenden und bei im Wachsthum begriffenen Thieren. Bei der Stallfütterung der Schweine ist die Versütterung roher Kartoffeln völlig ausgeschlossen, da viele Versuche die höhere Ausnutzung der gekochten und gedämpften Kartoffeln durch das Schwein festgestellt haben. Dagegen erweist sich die Natur der Wiederkäuer und des Pferdes keineswegö dankbar für derartige Zubereitungen des Futters, wie Erweichen, Kochen u. s. w., vielmehr sind dieselben den Pflanzenfressern naturwidrig und nur zuweilen aus Rücksichten der Erhöhung der Schmackhaftigkeit und der Beseitigung von Schädlichkeiten, die dem Futter anhaften, unter de? Bedingung angezeigt, daß durch entsprechende Mischung mit naturgemäßem Halmfutter jede Naturwidrigkeit auf ein unschädliches Minimum herabgedrückt oder beseitigt wird. Dazu kommt, daß insbesondere gekochte Kartoffeln beim Erkalten eine kleistrige Beschaffenheit annehmen, in welcher sie den Thieren durchaus ungedeihlich sind. Die geringste Schwierigkeit setzt die Mästung des Rindes der Versütterung roher Kartoffeln entgegen. Als geeignete Ration für den Anfang der Mästung gibt Funke per 1000 Pfund Lebensgewicht an: 60 Pfund Kartoffeln. Für Milch- und Zuchtkühe kann man als nock aedeiblickes Marimum 23 Pfund rohe Kartoffeln per Tag und 100 Pfund Lebendgewicht bezeichnen, wobei als Beifutter Erdnußkuchen verwendet werden. Arbeitende Ochsen dürfen nur bis zu 20 Pfund Kartoffeln ver Taa und 1000 Pfund Lebendgewicht erhalten, wogegen für heranwachsende Rinder in den beiden ersten Lebensiabren Kartoffeln überhaupt kein geeignetes FutUt lmo. Seranwacbsende Ockien

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lann man vom orttten Levensiayre an 10 bis 13 Pfund rohe Kartoffeln veraureichen. Auch das Schaf eignet sich sehr gut für die Verfütterung von rohen Kartoffeln; es ist hier die Zubereitung derselben noch überflüssiger und naturwidriger als beim Rind, jedoch sind die rohen Kartoffeln den Schafen in Scheiben zerschnitten vorzulegen. Mastschafen kann man bis zu 40 Pfd. per Tag und 1000 Lebendgewicht geben. Mutterschafen, Hammeln, Jährlingen u. s. w. bis zu 23 Pfund; an Lämmer sind Kartoffeln nicht zu verabreichen. Für Pferde sind Kartoffeln kein besonders geeignetes Futter, dieselben sollten daher auch nie als Hauptfutter beim Pferde verwendet werden. Dagegen wirken kleine Gaben. 3 bis 3 Pfund per Tag und 1000 Pfund Lebendgewicht. diätetisch recht günstig, da sie die Verdauungsthätigkeit leicht regen. An Pferde bei gewöhnlicher Arbeit, an erwachsene ruhende Pferde und an heranwachsende im dritten und vierten Lebensjahr können bis 12 Pfd. rohe Kartoffeln sehr gut als Nebenfutter. als Ersatz eines Theiles der Körnerfutters, gereicht werden. Wenn auch in manchen Gegenden oft große Mengen Kartoffeln scheinbar ohne Nachtheil verfuttert werden, so liegt doch bei wesentlich stärkeren Gaben leicht die Gefahr nahe, daß sie die gefürchtete Kartosfelkolik hervorrufen. Um die auf den Verdauungsapparat stark anregenden und reizenden Wirkungen der rohen Kartoffeln zu mildern. ist eine Beigabe von Hülsenflüchten fehr zweckmäßig, da diese im Gegensatz zu den Kartoffeln bedeutend höheren Proteingehalt haben, schwerer verdaulich sind, auf Magen und Darmkanal müde, mehr stopfend wirken und sogenannte Dickblütigkeit erzeugen. Bedingungen für diefe günstige Wirkung der Hülsenfrüchte ist bei Bohnen und Erbsen em 24stund:ges Aufquellen, bei Wicklinsen ein mäßigeS Weichkochen und bei der Lupine das Entbütern. Kleinere Kartoffeln werden ganz verabreicht; größere m Scheiben ae schnitten. Das Häcksel darf nicht zu kurz sein und muß der Hafer, wenn er mit Kartoffelschnitten und Häcksel vermengt gefüttert wird, gequetscht werden. Die Pferde sind zweckmäßig 13 bis 30 Minuten vor der Verabreichung der Kartoffeln zu tränken. Hat man es mit stärker erkrankten, angefaulten. Nicht ausgeretsten, gekermten oder ae frorenen Kartoffeln zu thun, dann treten alle die Zubereitungsmethoden, wie Dampfen, Kochen, Auslaugen, Fer mentirung, Einmaischen, Bereitung von milchsaurem Gährfutter oder Einsäuern in Gruben, natürlich unter zweckmäßiger Auswahl für den ernzel nen Fall, in ihre Rechte ein. Vot Iulanre. Neuerdings sind bedeutende Quantitäten gedörrterCanaigreWurzel, welche bekanntlich einen vorzüglichen Gerbstoff liefert, von An zona nach Deutschland gesandt woroen. In eigenthümlicher Weise hat ein Bewohner von Laurel County, Ky.. den Daumen der rechten Hand verloren. Er war im Walde mit Holzfällen beschäftigt und machte m der Arbeit eine Pause, um zu sehen, ob seine Axt noch scharf genug wäre. Als er zu diesem Zwecke mit dem Daumen über die Schneide fuhr, fiel ein fchwerer Ast herab gerade auf das Glied und dasselbe wurde glatt abgeschnitten. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird sich bei der nächsten Gouverneurswahl in Wyoming eine Dame um dieses Amt bewerben. Es ist dies Fräulein Estelle Reel. welche zur Zeit das Amt des Staatssuperintendenten für Erziehungswesen bekleidet. Fräulein Reel hat ihre Amtsobliegenheiten mit ebenso großem Verständniß wie Eifer erfüllt und ist sehr beliebt. Ehe Vorwitzige diese Nachricht belächeln, dürften sie wohl daran thun, der Thatsache zu gedenken, daß in Wyoming die Frauen das volle Stimmreckt haben. Auf seltsame'Weise wurde dieser Tage eine Wildkatze am St. Regis-Fluß. Mont., erlegt. Mehrere Eiftnbahnarbeiter schoben an einem eisig kalten Morgen ihren Handwagen auf dem an dem Flusse entlang sich ziehenden Geleise hin, als .sie vor sich eine Wildkatze erblickten, deren einer Vorderfuß an der Schiene festgefroren war. Augenscheinlich war das Thier durch den mit Eis gefüllten Fluß geschwömmen und dann auf die hohe Eisenbahn - Böschung gesprungen, wo der nasse Fuß sofort an der Schiene anklebte. Vergeblich waren die Vemühungen des Zehenträgers, sich aus diefer merkwürdigen Gefangenschaft zu befreien. Die Eisenbahnarbeiter tödteten das Thier durch einenSchlag mit der Brechstange auf den Schädel, es bedürfte ihrerseits aber einer ziemlichen Anstrengung, den an der Schiene festgefrorenen Fuß der Wildkatze loszureißen. Hierbei blieben noch Hautstücke des Fußes an der Schiene hängen. Drei 13zöllige pneumatische Geschütze, welche am Eingange des Hafens von San Francisco aufgestellt sind, haben die Probe ihrer Leistungen für Hafen- und Küstenschütz vortrefflich bestanden. Man feuerte mit denselben in einigen Stunden 130 Schüsse ab. und einzelne ihrer Bomben mit 100 Pfund Dynamit flogen 1300, 2000, ja 2300 Jards weit d. h. 4300 bis 7300 Fuß. Schließlich wurden achtzöllige Bomben je 3000 Yards (13.000 Fuß) weit seewärts geschleudert, welche, mit 100 Pfund Dynamit gefüllt, unter dem Wasser explodirten. Eine 13zöllige Bombe, die 300 Pfund Dynamit enthielt und landeinwärts gegen die Felfen geschleudert wurde, riß dieselben in Stücke. Die Bomben explodirten ganz genau in den berechneten Entfernungen. -

So NuSIanve. ' Vor einiger Zeit fand in Würzburg zwischen den Candidaten der Medicin Braunwart und Wchner ein Säbelduell mit Binde und Ban-

dage statt, bei dem Letzterer, der den ' Anlaß zum Duell gegeben hatte, emen Hieb in den rechten Arm erhielt. Die Wunde führte schließlich, da Wehner es an der nöthigen Vorsicht und Lebensweise fehlen ließ, Starrkrampf und dieser den Tod des Verletzten herbei. Braunwart wurde von der Strafkammer wegen Duells zu 4 Monaten Festungshaft verurtheilt. JndemHochwaldsdörfchen Michelbach fand man die 73jährige Wittwe Blaes ermordet in ihrem armseligen Häuschen. Des Mordes dringend verdächtig ist der eigeneSohn der Wittwe, der in ständigem Streit mit seiner Mutter lebte und wußte, daß die Arme etwas Geld im Hause hatte. An der Leiche fanden sich zahlreiche Stichwunden. Der verdächtige Mörder, der kurz vorher einen geistesschwachen hilflosen Menschen im Walde bei Auschet überfallen und schwer verletzt hatte, ist verhaftet. Der Circus - Direktor Andreas Richter und dessen Frau Anna wurden in Pola, wo der Circus Vorstellungen go, leblos in ihrem Zrmmu aufgefunden, wo ein Kohlendecken brannte. Es gelang, Richter wieder zu sich zu bringen, allein sein Zustand ist hoffnungslos. Seine Frau war todt. Richter, welcher sechs Kinder hinterläßt, ist der Direktor eines kleineren Circus, welcher in den letzten Monaten mit wechselndem Glücke in Triest, Pola, Görz und Udine Vorstellungen gab. DieGründe des Selbstmordes sind unbekannt. Nicht weniger als 22 gekrönte Häupter oder muthmaßliche Thronerben sind theils schon angekommen.theils angesagt zu längeremWinteraufenthalt zwischen Mentone und Cannes. Es sind dies der Kaiser und die Kaiserin von Oesterreich, die Königin von England, die Exkaiserin Eugenie, Großfürst-Thronfolger von Rußland, Königin von Sachsen, Kai-serin-Wittwe von Rußland, Graf und Gräfin Caserta, Großherzog und Großherzogin von MecklenburgSchwerin, Herzogin-Wittwe von Ko-burg-Gotha, Großfürst und Großfürstin Peter, Großfürst Michael. Großfürst Alexis, Prinz Nikolas von Montenegro, Herzog und Herzogin von Leuchtenbera. i . D i e Sammelforschung des deutschen Reichs-Gesundheitsam-tes über die Wirksamkeit des Diphthe-rie-Serums hat für das 2. Vierteljahr von 1893 em noch günstigeres Ergeb niß als zuvor gehabt. Von 2130 Fäl len wurden 1812, gleich 83.1 Procent. geheilt, und 306, gleich 13.3 Procent. starben. Scheidet man die von vorn herein hoffnungslosen Fälle aus, so beziffert sich die Sterblichkeit nur au 283, gleich 13,3 Procent. Das Reichs-Gesundheitsamt empfiehlt hiernach die weitere Anwendung des Heilserums. Eine Menschenfreundliche Institution, das Asyl der gefallenen Frauen", soll in Budapest in's Leben treten. Es handelt sich darum, diesen unglücklichen, aus der Gesellschaft ausgestoßenen Personen den Wea in die Gesellscyatt zuruazuvay nen. Zu diesem Zweck würden sie in dem zu errichtenden Asyl Arbeit be kommen, eventuell in verschiedenen Er werbszweigen Unterweisung erhalten. Das Proiekt stammt vom gewesenen Ober-Stadthauptmann Dr. Alezander Selley. Der 4 4Cigarrenladen 67 Oft Washington Otr. empfiehlt sich dem Publikum durch seine vorzüglichen Waaren. Alle Sorten einheimischer und importirten Cigarren und eine große Auswahl von RaucherArtikeln. Um geneigten Zuspruch bittet KchiUer Römler. Geräucherte Zunge 40c das Stück. 25 Virginia Avenue. 01t me Phon 982. Südseite Fleischmarkt ! Warum in der Ferne schweifen, wenn das Sute liegt so nah l Sie bekommen da? beste Fleisch und die feinste Wurst, Schmal,, geräuchertes Fleisch ie. bei WUBSTER'S 579 Madison Avenue. John Hornung, 283 Süd Sslnrvnrs Str. Gute Getränke,

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