Indiana Tribüne, Volume 19, Number 138, Indianapolis, Marion County, 5 February 1896 — Page 3

M. Merke. Deutscher Buchbinder.

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PietroGhisleri

Roman von FMarisn Crawford. (Fortsetzung.) Würden Sie sich Yaden zermalmen lassen?" Von Ihnen ja." Ghisleri sprach langsam und blickte ihr fest in die Au gen. DaZ Gesicht ir Gräfin wurde freundlicher. Ich möchte wohl wissen, ob ich wirklich einigenEinfluß auf Sie habe sagte sie sanft und wendete seufzend den Vlick ab. Es war sehr spät, als die Gesellschaft aufbrach, obgleich alle die feste Absicht ausgesprochen hatten, mit dem Glockenschlag zwölf nach Hause zu gehen. Die Fürstin von Gerano bot Arden einen Sitz in ihrem Wagen an, und Pietro Ghisleri entfernte sich allein. Als er das verödete Speisezimmer und den Saal durchschritt, wo er so lange mit der Gräfin gesessen hatte, konnte er nicht umhin, einen Blick in die Ecke zu werfen, wo sie miteinander geplaudert hatten, und unwillkürlich gedachte er des Prologs zu dem lebenden Bilde. Sein Gesicht war fast du ster, aber im Weitergehen lächelte er. Es ist noch nicht mein letzter Karneval," lächelte er, sich in seinen Mantel hüllend, der sein Kostüm vollstän dig bedeckte. Ghisleri wurde von seinen Bekannten nicht für schwärmerisch gehalten, aber an diesem Abend that er etwas, was viele Leute empfindsam und schwärmerisch genannt haben würden. Als er die Schwelle deö Palastes überschritten hatte, in welchem Gouache wohnte, wanderte er ziellos durch den älteren Theil der Stadt, bis er vor der Thür einer Kirche stehen blieb, die in einer breiten Straße in der Nähe des Gaßchens, durch das er soeben gekommen war, vor ihm aufragte. Die Nacht war finster und das düstere Schweigen, das über der Stadt lagerte, wurde nur hier und da in der Ferne durch ein kurzes Lied, lautes Lachen oder das Schwirren einer Guitarre unterbrochen. Es war nicht das ersti Mal. daß Ghisleri nach durchschwarmter Nacht in den Morgenstunden des Asch'rmittwochs nach Hause ging. Die Kirche, vor der er zufällig stehen geblieben, war die als die Kirche des Gebetes und des Todes" bekannte, in der Via Giulia, hinter dem Pqjqzzo Farnese. Er bemerkte die Thatsache sofort und sie schien ihm wie ein böses Omen. Mit ernsten Augen blickte er auf die düstere Pforte. Gerade ein solcher Ort wie dieser," sagte er mit leiser Stimme, geradr eine solche Kirche, gerade ein solcher Mensch wie ich bin, ist das die Komödie und war das heute Abend die Wirklichkeit? Oder war es dir Andere?" Er rief sich die Scene vor die Augen, welcher er gespielt hatte, und seine Phantasie gehorchte ihm bereit villig. Deutlich sah er den Mönch vnd die Nonne und den Zug der Nachfschwärme? und alle ihre Bewegungen d Geberden vor sich, nur war da? Gesicht der Nonne nicht das der Gräsin. Ein anderes leuchtete qn seiner Stelle. Gerechter Sott!" murmelte der einsame Mann. Bin ich so schlecht?" Er drehte sich auf den Fersen um. als wollte er der Erscheinung entrin nen, und voll Haß gegen sich selbst stürmte er vorwärts. Die Leute sprachen einige Zeit über das Fastnachisfest in dem Atelier Gouache's, bis sie wieder anfingen, libe? andere Dinge zu reden. Die Fastenzeit verging in der gewöhnlichen Weise. Ghisleri kam seltener mit Arden zusammen als früher, der fast vollständig in der Leidenschaft für seine künftige Frau aufging. Die Zeit verstrich rasch. Die heilige Woche kam und die derhüllten Glocken und das Schweigen in den Häusern, in welchen zu anderen Zeiten ein so geräuschvolles Leben herrscht. Ghisleri selbst fühlte sich selten durch die Rückkehr jener Beklemmungen beunruhigt, die ihn vor der Gebet- und Todes kirche so plötzlich ep griffen hatten. Ohne Reue fuhr er in seiner gewohnten Lebensweise fort und war selbstsüchtig genug, sich zu dieser Thatsache Glück zu wünschen. Arden und Laura waren vollkommen glücklich. Sie wenigstens hatten geringe Ursache, einander irgend etwas Böses vorzuwerfen, das sie verübt hatten, seit sie einander begegnet waren, und Arden hatte unbestreitbar besseren Grund, sich Glück zu wünschen. Es würde schwer gewesen sein, einen glückkicheren Menschen zu finden.' als er war. und sein Glück war vollkommen berechtigt. Ob es sich von Dauer erweisen würde, war eine andere Sache und nicht so leicht zu entscheiden, doch was die Gegenwart bot, war stark ge nug. jede Befürchtung für die Zukunft zu verbannen. Man konnte nicht behaupten, daß er vereinsamt dastand. Seine Familie hing mit inniger Zärtlichkeit an ihm und von seiner frühesten Kindheit an war alles geschehen, ihm den moralischen Schmerz zu erleichtern, der in seinem Falle unvermeidlich war, und ihm, trotz seiner körperlichen Gebrechen. seine materielle Existenz so erträglich wie möglich zu machen. Ohne die unwandelbare Sympathie vieler liebenden Herzen und die unablässige Fürsorge derjenigen, die ihm ausrich-, tig ergeben waren, hatte Arden nicht hoffen dürfen, daS ManneSalter zu erreichen, noch diel weniger die gesunde moralische Entwickelung, die ihn den meisten Menscken . in - seiner Lage so unähnlich machte, oder die nerhaltnißmäßige Gesundheit des Körpers, die ihm gestattete, so Vieles, daS ihm !n den Weg kam, ohne Gefahr zu geNttßeN. .... . ' Er war ' viel gefell!aer als sein Freund Ghisleri, obgleleruhi. dieselben Elemente aelellsckaftltchen Er

folges besaß. Empfindsam, trotzdem er diese Thatsache leugnete, hatte ihn sein schweres Mißgeschick doch nicht verbittert. Visher war nur ein schmerzlicher Gedanke, außer dem beständigen Gefühl, körperlich anderen Männern nachzustehen, mit seiner Mißgestalt verbunden gewesen. Nicht ohne Grund war er überzeugt, der Liebe und dem Glück der Ebe. als außerhalb der Grenzen jeder Möglichkeit liegend, entsagen zu müssen. Und setzt, als ob der Himmel ihn vollauf für die Leiden entschädigen wollte, die er ihm auferlegt und die er so geduldig ertragen, hatte er beinahe ohne jede Anstrenaung die hingebende Liebe der erstenFrau gewonnen, zu der er sich ernstlich hingezogen fühlte. Für Diejenigen, welche die ewig wechselnde Welt mit ihren mannigfaltigen Scenen und ihren unzähligen Sckausvielern beobachten, deren ausgelassenste Posse doch immer nur der Prolog zu der Tragödie ist, die Aller wartet, ist nichts wunderbarer, 'nichts schöner, nichts rührender, und vielleicht sind wenige Dinge heiliger, als das Erwachen eines edlen Herzens unter dem Zauber der ersten Liebesregung. Die so plötzlich erwachte Liebe wird die Quelle großer Thaten. 'sie bricht die Ketten, von welchen sie noch gestern einen Ring emporheben konnte, durchbricht Schranken, die undurchdringlich zu sein schienen, und versetzt Berge von Unmöglichkeiten, wie ein Kind Kieselsteine in's Meer schleudert. Das Wunder ist geschehen und die Liebe hat vollbracht, was nur die Liebe zu vollbringen vermag. Doch es muß die rechte Art der Liebe und das Herz, das sie berührt, darf weder gewöhnlich noch unsauber in dem weiten wahren Sinne des Wortes sein, solch ein Herz, wie das Herbert Arden's. und solch eine Liebe, wie er sie für Laura fühlte. Mein Leben beginn an dem Abend, an dem ich Dir zuerst begegnete, Geliebte," sagte er. als sie am ersten Ostertage am offenen Fenster saßen und auf die Blumenausstellung der Terrasse hinter dem Palazzo Vraccio hinunterblickten. Du willst mich doch nicht glauben machen, daß Du mich auf den ersten Vlick liebtest?" lachte Laura glückselig. Weshalb nicht?" fragte Lord Arden ernst. Noch nie hatte eine Frau so zu mir gesprochen wie Du. Ist das befremdend? Anfangs that es mir wehe und während der ersten Wochen litt ich sehr heftig darunter." Möge das der erste und der letzte Schmerz sein, den Du jemals durch

mich fährst, Ich weiß, daß Du U test, obgleich ich selbst jetz noch nicht sagen könnte, weshalb. Kannst Du es?" Leicht aenua." erwiderte Arden, sein Kinn auf die zusammengefalteten Hände stützend, die auf der weißen Marmorplatte hes Fensters lagen. Das war seine gewohnte Haltung, wenn er hier saß. Er konnte sich nicht, wie Laura, auf den Tisch stützen, denn dazu war er zu klem. Leicht? fragte sie. Dann sage es mir." ' Sehr leicht und auch Du wirst es begreifen. Als ich zu der Ueberzeußung kam, daß ich Dich liebe, wußte ich, glaubte ich wenigstens, daß ein neues Leid für mich gefunden wäre, als ob ich nicht schon genug hätte. Selbstverständlich machte ich mir keine Hoffnung. Wie konnte ich vermuthen, daß Du, Du von allen Frauen, mit Deiner Schönheit. Deiner Jugend, Deinem echt weiblichen Herzen, jemals etwas für mich zu fühlen vermöchtest? O, Theuerste, Geliebteste, gibt es kein anderes Wort? Wäre ich doch nur im Stande, Dir die Hälfte dessen auszusprechen, was ich fühle!" Wenn Du mir Alles sagen könntkst. würdest Du mir doch nur die Hälfte gesagt haben rief Laura. Es bliebe immer noch zu sagen, was ich zu sagen habe, und das ist nicht wenig." Sie beugte sich zu ihm nieder Und küßte seine schöne hleiche Stirn. , Eine helle Röthe ergoß sich verkla rend über Arden's Wange und verflog wieder in dem glücklichen Schweigen, das folgte. Er erhob den Kopf und ergriff ihre Hand. '.Du mußt immer dieselbe gegen mich sein," sagte er leise. Du hast mir dieses neue Leben gegeben, nimm es nicht wieder von mir, es würde mir jetzt unmöglich' sein. daS alte zu leben." Es braucht, es soll nie wieder gelebt werden, wenn ich selbst lebe." antwortete Laura. Wenn ich dessen nur gewiß wäre, würde ich wirklich glücklich sein. Du zweifelst doch nicht daran, Herbert?" 'Nein. Theure, an Dir zu zweifeln, hieße an Allem zweifeln, obgleich es schwer ist, zu glauben, daß Alles so gut und doch von Dauer sein kann." Mir scheint es nicht schwer. Vielleicht glaubt eine Frau alles leichter als ein Mann. Ihr ist es ein großeres Bedürfniß, zu glauben, und fq wird, es ihr leichter." Nie war es einer Frau größeres Bedürfniß, zu glauben, als mir," antwartete Arden nachdenklich. Er hielt ihre Hand noch immer fest und drückte sie ab und zu, als wollte er sicher gewisser, daß Alles Wirklichkeit war. Außer Dir selbst. Geliebte," fügte er einen Augenblick später, kurz aufathmend, - hinzu, als oh Etwas ihn schmerzte. Laura verstand ihn und fühlte ihm nach, was er fühlte. Sie hörte seinen Seufzer, blickte ihm in's Gesicht und entdeckte in seinen Zügen etwas Leihvolles. Mit hastiger B:w?gung legt, sie ihre freie Hand aus seine Schulter und sah ihm in die sanften brauneu Äugend Theurer Herbert sagte sie. ich weiß, was Du denkst. Ich wurde in die Welt geschickt, um Dich das Alles vergessen zu machen, und mit GotteS Hilfe wird eS mir gelingen. Du wirst eS so vollkommen vergessen, oder wenn Du Dich dessen erinnerst, soll eS Dir in gewisser Weise so angenehm sein wie mir." ' Ein wunderbarer Ausdruck liebender Dankbarkeit breitete sich über sein Gem, :

Sage mir eines, Laura, nur dieses eine Mal. und ich will nie wieder darüber sprechen. Wenn Du mich berührst, wenn Du Deine Hand auf meine Schulter legst, wenn Du meine Stirn küssest, sage mir aufrichtig. Theure, empfindest Du nicht etwas wie eine Art von Grauen, einen Widerwillen. als ob Du etwas etwas Wi derwärtiges berührtest?" Der arme 'Arden wußte wirklich nicht, wie sehr er geliebt wurde. Laura's Augen öffneten sich weit, schlössen sich dann beinahe und ihre Lippen bebten, und plötzlich stiegen ihr die h?llen Thränen auf. Sie verbarg ihrGesicht in den Händen und schluchzte bitterlich. O, Herbert!" rief sie. Daß Du so von mir denkst, während ich Dich liebe, daß mir das Herz brechen möchte." Mit einer hastigen Bewegung, die ihm zu anderer Zeit eine schmerzliche Anstrengung gekostet haben würde, erhob sich Vrden, zog sie an sich und bemühte sich, sie zu beruhigen. Er streichelte ihr dichtes schwarzes Haar, küßte ihr mit einer ihm eigenen Art leidenschaftlicher Ehrerbietung die Stirn und sprach Worte, wie sie die tiefe Erregung des Augenblicks ihm eingab. Vergib mir. Geliebte." bat er. Wie konnte ich Dir so wehe thun? Laura, theure, einzige Laura, weine nicht. Ich werde nie wieder daran denken. O. sag', daß Du mir vergeben hast." Dir vergeben. Theurer? Was ist da zu vergeb.?" Sie blickte ihn mit llberströmende77 Auaen an. (Fortsetzung folgt.)

Briefe aus Deutschland. (Fortsetzung von der 2. Seite.) Kinder ganz unter den Einflüssen des amerikanischen Lebens herangewachsen sind. Von der anderen, kleineren. Hülste der deutschen Auswanderer verfallen namentlich die Handwerker sehr leicht sozialistischen Einflüssen; Dieienigen aber, welche sich in den deutschen Kriegervereinen zusammenfinden, bedienen sich der reichstreuen deutschen Gesinnunq häufig nur als Vorwand für Bierseligkeit und Vereinsmeierei. Von den begütertenBauern werden die mersten auf einsamen Farmen ifolirt. Was nun schließlich diejenigen AusWanderer anbetrifft, welche aus der Heimath einen Schatz von höherer Vildung mitbringen, so zerfallen sie in zwei wohl zu unterscheidende Klassen: in die freiwilligen und in die gezwungenen Auswanderer. Die erste Klasse setzt sich zumeist zusammen aus Aerzten, Apothekern. Technikern, Künstlern (meistens Musikern), jungen Kaufleuten, einzelnen Philologen und Theologen. Diese kommen wohl alle mit unberechtigten Hoffnungen in's Land, sie entbehren geistiger Genüsse, an die sie gewöhnt sind (deutsches Theater, deutsche Wissenschaftliche Vorträge und vor Allem der Verkehr in Clubs unter Gleichgesinnten). Würde ihnen nun das materielle Fortkommen erleichtert, so ließen sich die vielen Enttäuschungen ja ertragen, auch die nothwendige Entäußerung der mitgebrachten Standesvorurtheile ginge glatter von Statten. Aber mit Ausnahme der besonderö Glücklichen oder ganz außerordeutlich Begabten haben dieseEinwanderer fast immer schwere Kämpfe um dieExistenz durchzumachen und es vergehen Jahre, bis sie sich in einigermatzen gesicherten Verhältnissen befinden. Der Bedarf an deutschen Aerzten, Apothekern, Technikern, namentlich aber an jungen Kaufleuten wird jetzt zum allergrößten Theile durch die Söhne von lange in Amerika ansässigen Deutschen gedeckt. So kommt es, daß recht Viele aus den geschilderten Kreisen dem Lande wieder den Mcken kehren, das ihre Erwartungen nicht erfüllt hat. ' Kann man sich wundern, daß diese feder- und zungengewandten Herrschaften für Amerika, nicht viel übrig haben, sondern verbittx und enttäuscht ihre meistens recht schiefen Urtheile sehr freigebig an den Mann bringen? Auch sind Manche, denen eS materiell gut gegangen ist. sehr aneigt zürn Verlästern ihres AdoptivvaterlandeS. Man denke sich einen jungen Bautechniker, der in irgend einem gottverlassenen Neste von Wyomtng oder Jdaho sitzt und dort für die. halbe Flasche Bier eine Mark bezahlen muß. Ich fürchte, daß dieser BierpreiS und die Absperrung von den liebgewonnenen geselligen Freuden ihn sehr wohl zu einer leichtfertigen Schätzung des Landes veranlassen kann. Wenden wir uns nun der anderen Klasse unter den Auswanderern mit höherer Bildung zu, den nach Amerika Pegnadigten oder Abgeschobenen. Es befinden sich darunter viele ehemalige Officiere und Stdenten, die sich unmöglich gemacht, oder die im Examen Schwierigkeiten gehabt haben, gelernte" Kaufleute, verkrachte Künstler u. s. w., endlich die eigentlichen Durchbrenner, die den deutschen Gerichten aus dem Wege gehen. Sie sind die Last und Plage der Deutschamerikaner. Ein großer Theil dieser meistens sehr anspruchsvollen, unpraktischen, arbeitsscheuen, oft schon hoffnungslos verbummelten Menschen geht binnen wenigen Jahren zuGrunde, den Uebrigen gelingt es nach unsäglichen Kämpfen und Mühen, sich eine bescheidene Existenz zu gründen. Sie Pflegen an Heimweh und an Größenwahn zu kranken. Von ihnen rühren meistens die Schilderungen her, wonach jeder zweite?)ankee mindestens ein herz- und gemüthloser Mensch, wenn nicht gar ein abgefeimter (Zauner. Betrüger und Halsabschneide? sein soll. In den Vettelbriefen, von denen jedes Jahr taufende nach Deutschland wandern, wimmelt eS.nur so von den verlogensten Schilderungen über Beamtencorruption, Nichtswürdigkeit der amerikanischen ' Dresse, GemeinW der amerikanischen Deutschen, die' einem Farmen LandsmM nich fceltyl. Wolf

len. Diese Stimmung aber findet in Deutschland ihr Echo, denn die Zahl derjenigen besseren deutschen Familien, welche ein räudiges Mitglied nach Amerika begnadigt" haben, ist weit größer, als man denken 'sollte. Das Mitgefühl mit dem im fernen, fremden Lande darbenden und frierenden Sohne und Bruder macht sich geltend, man glaubt den verlogenen Berichten oder doch deren größten Theil, und so werden diese Jammerbriefe die Basis weit verbreiteter Vorurtheile. Zur Beurtheilung der Verhältnisse in den Vereinigten Staaten sollte man doch einen anderen Maßstab anlegen. Man sollte erwägen, daß drüben eine Culturarbeit vollbracht wird, welcher der Kenner sprachlos gegenübersieht. Diese Leistung kann man aber nur einem Volke zutrauen, das in sittlicher Beziehung zu den ersten zählt. Riesenstädte lassen sich nicht so ohne Weitereö aus dem Aermel schütteln, die gewaltigsten Verkehrsstraßen, welche die Welt kennt und die über ehemalige Wüsten von mehr als der Breite Deutschlands und über Gebirge, höher als die Alpen, führen, erbauen sich nicht von selbst; auch kann sich einVolk von den furchtbaren Wirkungen eines vierjährigen Bürgerkrieges (den ein vielleicht nur in den Kreuzzügen wiederzufindender Idealismus entzündete) nicht so rasch und so vollständig wieder erholen, wenn sein Volksthum vorwiegend auf den niederen Jnstinkten schachernder Krämerseelen beruht. Kein anderes Volk bringt für sein Schulwesen so große Opfer wie das amerikanische und der Bildungsdrang des amerikanischen Volkes zeigt sich nicht nur in den ungeheuren, aus freiwilligen Spenden hervorgegangenen Summen, die zur Begründung von Universitäten, Gymnasien, Polytechniken, Sternwarten und Volksbibliotheken aufgewendet werden, sondern auch in der Frequenz der dadurch geschafftnen Vildungsmittel. Ich müßte diesen Aufsatz ungebührlich ausdehnen, wollte ich den Ursachen nachspüren, weshalb die Stadt New Vork so häufig von einer organisirten Diebsbande verwaltet wird und weshalb man auch anderswo über Corruption zu. klagen hat. Die HauptUrsache besteht darin, daß der Amerikaner außerordentlich konservativ ist. Er hängt an seiner Bundesverfassung mit abgöttischer Verehrung. Aber diese Verfassung beruht'auf vielen Compromissen. Sie wurde für ein kleines, eben zun Selbstbewußtsein gelangtes Volk geschaffen und sie soll nun noch für eine der gewaltigsten Nationen der rde taugen. Die kurzen Termine der "?amtcn, ihre Wahl durch Volksablimmung. die noch so häufige Besol. dung durch Gebühren, waren in d'en

Zeiten Washingtons zweckdienlich; aber der Apparat von 1776 funglrt nur mangelhaft, wenn er den Vedürf. nissen von 189 entsprechen soll. Natürlich schreibt die Bundesverfassung den Verwaltungsapparat nicht vor, aber sie bildet den Leitfaden für die Gesetzgebung der Einzelstaaten und auch die Tradition wir't hier sehr stark mit. Wenn man übrigens bedenkt, wie schwer es ist. an der deutschen Bureaukratie überhaupt zu rütteln, dann wird man auch jenen wunden Punkt im amerikanischen Beamtenwesen eher verstehen. Im Uebrigen haben die schlecht verwalteten Kommunen stets die Macht, ihre Ausbeuter zu verjagen und bessere Leute zu wählen. Zum Schluß zwei Citate, Aussprüche zweier der besten deutschen Manne.?, die Deutschamerika auszuweisen hat., Friedrich Kapp (nach seiner Rückwanderung Mitglied des deutschen Reichstages) sagt in den SchlußWorten seines schon citi.rten GeschichtsWerkes; Nicht in der Absonderung von den amerikanischen Bildungselementen liegt da? Heil der deutschen Einwanderung, nicht in phantastischen Träumen von einem in Amerika zu gründenden deutschen Staate, einer deutschen Utopia, kann sie gedeihen, aber den reichen Schatz ihres Gemüthslebens, die Schätze ihrer Gedankenwelt kann sie im Kampf für die politischen und allgemein menschlichen Interessen in die Wagschale werfen und ihr Einfluß wird um so tiefer gehen, je weniger tendenziös sie auftritt, je mehr sie aber an Dem festhält, waS Deutschland der Welt Großes und Schönes gegeben hat. Wenn sie ihre Stellung zum amerikanischen Leben so versteht, so wird die deutscht Einwanderung auch die Vorzüge deö Amerikanerö auf sich wirken und sich von ihnen fördern lassen. Sobald sich der deutsche und der amerikanische Geist in diesem Sinne vermählen, hat daS Aufgehen des DeutfchthumS im Amerikanerthum nichts Schmerzliches mehr, eS wird sogar eine geistige Wiederausstehung; denn darüber dürfen wir uns keiner Täuschung hingeben: wer auswandert, Der giebt fein Baterland auf und geht ihm verloren. Man kann fa wenig zwei Vaterländer wie zwei Väter haben. Also entweder Deutscher oder Amerikaner; der Deutschamerikaner ist ein Uebergang, der mit jeder neuen Generation immer mehr verschwindet.- DaS ist Kapps Ansicht. Dasselbe saat auch Johann Bernhard Stallo, vielleicht der tiefste Denker.dessen sich Deutschamerika rühmen kann: Ich glaube, daß die Deutschen in Amerika eine Mission und eine Zukunft haben und daß wir getrost den Wechselfällen der Zeit entgegensehen können. Welche Sprache auch nach Jahrhunderten unsere Enkel sprechen mögen : sie und die Nachkommen der Angloamerikaner werden die Melodien unserer Lieder singen, daS Licht deutscher Erkenntniß wird auS ihren Auaen leuchten und die Gluth deutscher Innigkeit wird ihre Wangen rothen. Und bei dieser Aussicht können wir unS immerhin darüber berubiqen. daß in den Annalen der neuen Welt von Amerikanern und nicht von Deutschen die Rede sein wird und daß. wenn einst die Hand deS Ruhmes ihre Kronen vertheilt, die Kmder unseres Stammes sich mit einemBlumenkranz , ftttn hegnilgen myW, . .

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Lnkunft und Abgang der verschieden Eisen, bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. ang Postzug ; 7 30 Srxreß 11 50 Erpreß 12 40 Accomodation 4 00 Expreß 7 00 Erpreß 11 20 ?m Vm Nm Nm Nm Vm Vm Vm Nm Vm Nm Ankunft-Expreß 3 35 Expreß 4 io Accomodation 10 00 Expreß 3 20 Schnellzug 5 00 Accomadation 7 40 Cleveland, Ciacinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis und Eleveland Division. Abgang Expreß 4151 Expreß 10 30 Expreß 10 30 5 m Limited Expreß 3 10 Nm Expreß . . 6 40 Nm Ankunft Expreß 7 10 9?tr Expreß . 11 30 Vm Limited Expreß 1130Vm Expreß OO Nm 5xpn& 11 00 31m 6t Louis Diviston. baana Expreß 7 30Vm Limited Expreß 11 50 Vm Expreß 11 20 Nm Erpreß. tSalicb 11 45 Nm Ankunft Expreß taglich 4 00 Nm uxprev 2 50 vm Limited Expreß 6 30 Km Erpreß 6 00Vm Ihicago und Eincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45Vm ccomovatton tägltch 7 05 Dm Slccomooation 11 00 5m Postzug 3 OONm . ccom,d. (nur Sonntags). Vccomodatlon 6 3? rn Ankunft-Rushville Accomodation. Vostzua 11 40 Tm Jnd'pls ce. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug 11 10 Nm Chicago und Eincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 Vm Scdnell.Post 11 60 Nm kafayette Accomadation 5 OONm Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30Vm Lafanette Accomodation . . .10 45 Vm Schnellpost 2 50 Nm Accomodation 6 15 Nm Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß . 7 Expreß 11 . Danville Accomodation. . . . 5 Expreß ...11 Ankunft Expreß Z Danville Accomodation 10 Expreß 2 Expreß 6 1 Peoria Division östlich. Abgana Expreß 6 i Accomodatio Expreß 3 Ankunft Expreß 11 Akkomodation Expreß io 25 Vm 25 Nm 05 Nm 59 Vm 25 Vm 35 Vm 50 Nm 55 Nm 32 Vm 25 Nm 40 Vm 00 Nm i Lake Srie und Wefteru. Abgang Expreß 7 00 3? Expreß 120Nm . Expreß 7 OONm Schnell'Expreß Ankunft Schnell, Expreß Expreß 10 20Vm Expreß 2 50 91m Expreß 20Nm Pittsburg, Vineianati, Chicago und St. Louis. ' ( Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 60 Vm ColumbuS Accomodation.. . 8 00 Vm Expreß 3 30Nm , Rlchmond Accomodation. . . 4 OONm Expreß 5 10 Nm Ankunft Richmond ceomodation 8 55 Vm Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 30 Nm Accomodation 3 2? Nm Expreß 50Nm Expreß 10 15 Nm 1 Chicago Division via okomo. Abgang Expreß 11 00 Vm Expreß 11 20 Nm Ankunft Expreß 3 35Vm Expreß 3 15 Nm' LouiSville Division. Abgang Expreß 3 45 Vm LouiSville Accomodation. . . 8 10 Vm Schnellzug 3 25Nm ceomodation 4 03 Nm Ankunft Accomodation 10 20 Vm Schnellzug 10 50Vm ccomodatio 5 50Nm i Spezial täglich 11 OONm Cineinnati, Hamilto und Jndianai) , polis. Abgang Expreß 3 40 Vm , Eincinnati Accomodotton . . 10 50 Vm Expreß 7 45Nm , Expre i 530 9fcn Erpreß 6 20Nm Ankunft Accomodation 915 Vm Expreß 11 45 Vm Expreß 7 45 Nm Expreß 10 65Nm Erpreß ..12 15 Vm i Indianapolis und Vineenneö. Abgang Expreß 8 00Vm VincenneS Accomodation... 4 00 Nm Ankunft LineenneS AccomodationlO 40 S!m l Expreß 5 00 91m Cineinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35Vm U Expreß.....: 11 15 Vm Expreß 6 45 3lvx Ankunft Expreß 9 55Vm Expreß 2 50Nm Expreß 9 OONm Indianapolis, Deeatur und Western. i: . - , - Abgang Expreß . t L30Vm . . ) Accomodation 3 40 9kn Schnell, Expreß.. 1120Nm Ankunft Schnell, Expreß 3 30Vm Accomodation 10 40 Vm -i Expreß.. 4 50Vm Louisville, Rev Albauy und Chicago. Abgang Expreß 12 25 V , l . Expreß ll bO Vm Vonon Aecomodatio 4 OONm Ankunft Expreß 3 25 Sin Nonon Accorsodation ....10 45 Vm ' Expreß 610 Nm - . : ; ' ! "" The ; Tirentietli . Century, ctet ' !geichnete', Oochenschrift, delche Zorrschrittltch gesinnte Lesern sHr ,u empfeh. te ist. , . In er Tender zvar sozialistisch, werde dsch andere fortschrittliche Theenm darin unparteiisch dproch. an bestelle dirett bei Hl Humboldt PubUcliinfj Co 19 ZUt Ua-e.

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