Indiana Tribüne, Volume 19, Number 138, Indianapolis, Marion County, 5 February 1896 — Page 2
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JndttMa Tribttne.
Erschnnt Täglich und Somüagv. Die tZzliche .Tribüne" kostet durch den Träger 22 CentS der Woche, die SnntZgS,Tribüne'I Cet? per iZoche. Ve'de zusamen 15 Cent tbtt es Cents $Ecat. Per Post außerhalb de, tiutt ,ugeschi. i oraube.e.hlung V p Wt. onuu 18 Süd Vllabama Straße. Indianapolis, Ind., 5 Februar 1896. riefe aus Deutschland Von Wilhelm fiausmairn l D r e s d e n, 16. Jan. '96. Der folgende Aufsatz von mir erschien am 11. Januar in dem von Maximilian Harden herausgegebenen Magazin Die Zukunft- in Berlin: Deutschland und Amerika. Zu keinem anderen Lande der Welt, mit Ausnahme des freundnachbarlichen Oesterreich, steht Deutschland in so vielseitigen Beziehungen wie zu den Vereinigten Staaten von Amerika. Dorthin sind seit fünfundsiebenzig Jahren fünf Millionen Deutsche ausgewandert, dort findet die deutsche Industrie ihren besten Markt, dahin gehen -Deutschlands schwerste Postsäcke und die ganz ungeheure Entwickelung der deutschen Schifffahrt beruht wefentlich auf diesen Beziehungen. Es gibt nichts Störendes und nichts Abstoßendes zwischen diesen räumlich durch ein Fünftel des Erdumfanges getrennten Nationen, weder trübe Erinnerungen an frühere Eonflikte noch Wettbewerb um politische Interessen. Der Machtentfaltung des neuen Reiches sieht die Union neidlos zu und die Monroe-Doktrin hat keine Spitze gegen Deutschland. Auf dem Weltmarkt ergänzen beide Nationen einander vortrefflich, denn die eine kann geben, was die andere zu nehmen hat. Die kleinen Reibereien der jüngsten Zeit über dieGesundhe.it des amerikanischen Schweines, ixt Zuckerprämie und die Versicherungsgesellschaften entstammen wohl zu gleichen Theilen dem Unfehlbarkeitögtfühl der deutschen Bureaukratie wie der Halsstarrigkeit des amerikanischen Senats, sind aber doch so herzlich unbedeutend, dah sie nur als Episoden der Tagesgeschichte auf uns Eindruck machcn. Zur Zeit sei ner schwersten Bedrängniß hatte der amerikanische Freistaat nur einen wirklichen Freund in Europa: Deutschland, das, im Vertrauen auf die gerechte Sache, die amerikanischen Bonds kaufte, woraus sich dann später die wohl einzig dastehende Thatsache ergab, daß der deutsche Jdealismuö durch ein glänzendes Geldgeschäft belohnt, wurde. Fast 200.000 geborene Deutsche kämpften im Rebellionskriege auf Seiten der Union, verhältnißmäßig mehr, als irgend eine andere Nationalität, einschließlich der geborenen Amerikaner, stellte. Und im siebenziger Kriege war, trotz der alten und begründeten Franzosen-Freund-schaft der Amerikaner, die große Masse deS amerikanischen Volkes mit ihren Sympathien und ihren Liebesgaben auf der Seite der Deutschen. Unter diesen Umständen erscheint es ganz unbegreiflich, daß der in sein Geburtland zurückgekehrte Deutschamerikaner hier so vielen Vorurtheilen gegen sein Adoptivvaterland begegnet. Er kann keine deutsche Zeitung aufschlagen, ohne lächeln zu müssen über die dort zu Tage tretende Unkenntniß amerikanischer Angelegenheiten. Weil der sonst so kühl denkende und gewiß friedliebende Präsident Eleveland in feiner jüngsten Betonung der Monroe Doktrin etwas zu weit gegangen ist der Vorschlag zur Ernennung der Ve-nezuela-Eommission war unstatthaft, schon weil dadurch die Situation unnöthig erschwert wird , besorgt die deutsche Presse einstimmig und mit den unberechtigtsten Ausfällen gegen die Ver. St,aten die Geschäfte Englands, ohne auch nur für einei: Augenblick zu erwägen, daß eine Nation von 70 Millionen tüchtiger Menschen, welche den europäischen Verwickelungen gründsätzlich fern bleibt, doch wohl verlangen kann, in Dem, was sie als ihr HauS betrachtet, in Ruhe gelassen zu , werden. ' Mit dem größten Behagen meldet die deutsche Tagespresse jede drüben verübte Scheußlichkeit, oft in der unglaublichsten Uebertreibung; für die vielen edlen und schönen Züge, die das Charakterbild des amerikanischen Volkes darbietet, sucht man vergebens nach einer Zeile. Die Ulkereien des Arizona Kickers", der nichts als der Wippchen in einem überseeischen Bernau .ist. werden unter der Spitzmarke echt amerikanisch" als baare Münze feilgeboten. Bei der Lynchstatistik wird nicht erklärend hinzugefügt, daß sie eigentlich nur den Süden der Vereinigten Staaten betrifft und zum großen Theile in dem Selbstschutz vor den Attentaten der Neger auf weiße Frauen ihre Erklärung findet. Der Eisenbahnräuber wird nach jedem Auftreten den deutschen Lesern vorgeführt, ohne die doch naheliegende Erwägung, daß . dieser freche Bursche wahrscheinlich auch auf deutschen Gefilden fein Unwesen treiben möchte. wenn die Strecke Berlin-Frankfurt a. M. durch eme schlechterdings nicht zu bewachende unbesiedelte Stepve führen würde. Ueber Tammany-Hall entsetzt sich die ganze Welt, den vielen tausenden, tüchtigen pflichtgetreuen amerikanischen Beamten ergeht es wie den besten Frauen. Neben dieser Art der Berichterstatiung muß uns Deutschamerikaner noch etvaS Anderes am Gebahren der deutschen Presse verwundern. Dieses Andere wurde . aus der Taufe gehoben von Herrn Friedrich Ratzel, der mit seinem Satze: wir Deutschamerikaner seien weiter nichts als der Culturdünger eines fremden Volkes", unsaglich viel Verwirrung' angerichtet und unS die ganze liebenswürdige Sippschaft der gefühlsduseligen. National!jätsschwärmer auf den Hals sebedt
yat. Seitdem werden wtr armen, dem deutschen Volksthum entfremdeten Menschen" ungemein viel bedauert; und für einen tüchtigen Kerl, der in der Welt seinen Platz auszufüllen alaubt. aibt es kaum etwas Wider-
wärtigeres als dieses Bedauertwerden. Aber man betrübt sich nicht allein über uns, man will uns auch in die rechten Bahnen lenken. Wir sollen, ja, was sollen wir Alles? Eigentlich yatten wir jenseits des Oceans ein neues Deutschland errichten sollen, und zwar schon zu einer Zeit, als es huben noch kein einiaes Vaterland gab; da Das nun aber leider verpaßt worden ist, so wird uns zuaemuthet. unsere neue Heimath schleunigst vor der politischen und moralischen Versumpfung zu retten; denn in dem Kerne sittlicher Kraft, der dem Deutschamerikaner verblieben ist. liegt in den trostlos zerfressenen Verhältnissen der Republik allein noch sine Gewähr für deren sittliche und politische Gesundung". So zu lesen in der Zukunft" vom dreiundzwanzigsten November 1895 in demAufsatze Die Deutschamerikaner" von Fritz Bley. Dieser Aufsatz ist typisch für die Behandlung amerikanischer Angelegenheiten durch die deutsche Presse, und so sehr ich auch die wohlmeinende Absicht des Herrn Verfassers anerkenne, so muß ich hier doch eine kurze Berichtigung einschalten, weil es nicht angeht, daß zwei so edle und selbstlose Männer wie Schurz und Ottendorfer in einem Blatte vom Range der Zukunft" ohne Widerspruch verlästert werden. Herr Bley findet den Ausdruck verächtlich" für das Treiben dieser Männer; doch wohl nur, weil er einen Gegensatz zwischen den vor und den nach 1870 ausgewanderten Deutschen construiren will. Die Grünen" und die Grauen" sind aber der selbe Menschenschlag, die gleichen Ursachen haben sie über den Ocean getrieben und die gleichen Ziele müssen sie drüben verfolgen. Die beiden Citate, mit denen Herr Bley seine Ausführungen schmückt, keines länger als acht Zeilen, mögen Unkundige bestechen, aber sie beweisen nichts als den frommen Wunsch, aus dem Bestehen des Deutschen Reiches ein starkes Betonen des deutschen Einflusses in 'Amerika herzuleiten. Die von Herrn Blen citirte Rede des übrigens, wie Schurz, der grauen Einwanderung ungehörigen Herrn Schuricht in St. Louis ist keineswegs einBeweis für den von Herrn Bley gesuchten Gegensatz, sondern es sind schöne Worte, wie man sie in Gelegenheitsreden (hier die Eröffnung deS deutschen Lehrertages in St. Louis) siets findet; leider lassen sie sich nicht in Thaten übersetzen. Beweis: wenige Jahre, nachdem die Rede Schurichts verklungen war, wurde den Deutschen von St. Louis ihr kostbarstes Gut, der deutsche Unterricht in den Volksschulen, geraubt. Nun ist St. Louis eine halbdeutsche Stadt. Fünf deutsche Tageszeitungen, darunter einige sehr gute, erscheinen daselbst, die Zahl der deutschen Intelligenzen ist gerade dort bedeutend, aber die zwanzigtausend und mehr deutschen Kinder, die früher dort das A V C in deutscher Sprache erlernten, sind jetzt auf die Privatschulen angewiesen, wenn sie fte Sprache ihrer Eltern kennen lernen wollen. Jetzt ist das Deutsche an den dortigen Volksschulen eine fremde Sprache, früher war es dem Englischen gleichberechtigt und wurde von den untersten Stufen an gelehrt. Die deutschen Bürger von St. Louis hätten blos bei den Schulrathswahlen ihren Willen kundzugeben brauchen, kein Cultusminister und kein Regierungspräsident hinderte sie. Die Stimmenmehrheit besaßen sie.um die schmachvolle Niederlage abzuwenden. aber ihre Gleichgiltigkeit war größer als ihr Gemeinsinn. Sehen wir uns nun eine andere Rede an, deren Inhalt Herrn Schurz die Bezeichnung verächtlich" eintrug. Herr Bley citirt aus Schurzens Rede: Wir Deutschen in Amerika sind kosmopolitisch. Wir sind nicht darauf hinaus, Amerika zu germanisiren. Wenn ein Deutscher zu mir kommt und mich fragt: Was soll ich .in Bezug auf die Sprache thun?" dann fage ich allemal: Lernen Sie englisch! Sie werden aus der amerikanischen Geschichte wissen, daß es eine Zeit gab. wo in Pennsylvanien die deutsche Sprache fo viele AnHanger hatte, daß von der Legislatur die Frage aufgeworfen wurde, ob das Deutsche .als Staatssprache dort eingeführt werden follte. Mit einer Stimme entschied man sich dagegen und diese Stimme geHorte emem Deutschen. Dieser Mann hat den Deutschen in Amerika einen großen Dienst geleistet." Schurz bereitet seine Reden sorgfältig vor und gerade darin liegt deren hoher Werth. Dieser Deutsche galt Jahre lang im Lande der geborenen Redner für den besten unter allen. Robert Jngerfoll, Henry Ward Beecher.Conkling, Blaine, jeder Einzelne glänzend begabt, bestechend, oft bezaubernd magnetisch wirkend nennt man s m Amerika , konnten Schurz nur selten erreichen, obschon er wie ein deutscher Professor spricht, auf alle Mätzchen, alles Blendwerk und allen Magnetismus" verzichtet. Als Boston, das amerikanische Athen, feinem großen Sohne Charles Sumner eine Gedächtnißfeier bereitete, wurde dieser Deutsche aus der Ferne und als alleiniger Redner herbeigezogen. Ich erwähne Das nicht, um Schurz hier zu loben. Dessen bedarf der Retter Kinkels in Deutschland nicht, sondern um zu betonen, daß Schurz in seinen Reden siets ernst genommen werden muß. WaS er in den citirten Sätzen sagte. wird wohl in den nicht citirten Sätzen seine Ergänzung und Begründung gefunden haben. Ich habe jene Rede nicht zur Hand, aber ich habe viele andere seiner Reden im Gedächtniß und kann mir deshalb wohl gestatten, die angeführten Sätze frei zu ergänzen. Wir Deutschamerikaner sind koZmopolitisch, wir sind nicht darauf hin- ! nuS. Amerika m . sermaniüren
das heißt in Wirklichkeit: Wir kennen unsere Stärke und unsere Schwäche und wir könnten eher den Versuch zur Eindämmung des Niagara machen, als den Plan zur Errichtung einer Art von Klein-Germanien verfolgen." Und wenn Schurz einem
Deutschen den Rath giebt Lernen Sie englisch," so will er damit nicht sagen: Streifen Sie Ihre Nationalität ab, versuchen Sie, möglichst rasch ein Fankee zu werden, werfen Sie Ihren deutschen Idealismus zum Fenster hinaus, sondern er meint damit: Schließen Sie sich nicht ab von der Sie umgebenden Welt, verkümmern Sie nicht in unfruchtbarer Deutschthümelei, bereichern Sie Ihre Bildung durch die gründliche Erlernung der Landessprache, lernen Sie Amerika und die Amerikaner, deren Gesetze und Institutionen, kennen, suchen Sie dem leichterworbenen Bürgerrecht dieses Freistaates dadurch Ehre zu machen, daß Sie nicht thatenlos bei Seite stehen, sondern ruhrig mitwirken an den politischen Vorgängen." Das ungefähr war Schurzens Rath, er hat ihn in ähnlichen Worten wohl hundertmal ausgesprochen und dieser Rath deckt sich vollständig mit den Winken und Weisungen, die so selbstlose und unermüdliche Vorkämpfer des amerikanischen Deutschthums wie Friedrich Kapp, Joh. Bernh. Stallo. Carl-Dän-zer. der Dichter Kaspar Butz. Gustav Körner, Seidensticker, Theodor Kaufmann, H. Raster, der ehrwürdige Friedrich Münch und Hunderte von anderen wackeren Männern ertheilt haben, Männer, die nach diesen SäHungen lebten und doch mit jeder Faser ihres Herzens deutsch blieben. Recht gehandelt hat auch der deutsche Mann, der vor fast 150 Jahren die entscheidende Stimme abgab, wodurch die deutsche Sprache nicht zur Staatssprache von Pennsylvanien erhoben wurde. Die betreffende Stimme wurde vom Vorsitzenden der pennsylvanischen Gesetzgebung, dem älteren Mühlenberg, abgegeben, dessen Sohn, wie der Vater dem geistlichen Stande ungehörig, spater einer der intimsten Freunde und treuesien Stützen George Washingtons wurde, dem, neben dem deutschen Steuben, der Hauptantheil am Ruhme von Forktown gebührt und der zu Beginn des Revolutionskrieges auf der Kanzel den Priesterrock abstreifte und dann in der Uniform eines amerikanischen Obersten jeden wehr haften Mann seiner Gemeinde aus der Kirche und in den Kampf führte. Vater und Sohn waren zeitlebens wackere Deutsche. Aber die Sprache, deren ."ich ihre Mitbürger, die biederen Pfälzer, in Pennsylvanien bedienten, war iicht diejenige Luthers und Lessings, sondern es war jenes schauderhafte Mischmasch, den man in Wendungen wie: i hän ä kalt gekätscht" (ich habe mich erkältet), Mei Roof is gedämitscht" (mein Dach ist beschädigt) u. s. w. heute noch dort und leider auch täglich in deutschen Kreisen von New Aork, Chicago, Milwaukee begegnet. Welche Culturunthat hätten die Pennsylvanier wohl damals begangen, wenn sie solchen Quatsch zur Landesspräche erhoben haben würden? Wäre diese Sprache lebensfähig, wäre sie nicht vielmehr eine unversiegbare Quelle des Spottes und des Hohnes geworden? Mühlenberg wurde übrigens noch von anderen Gesichtspunkten geleitet. Er war ein gebildeter Mann und kannte das Gesetz, wonach die höhere Cultur die niedere unwiderflehlich verdrängt. Die höhere Cultur aber wurde von den Engländern repräsentirt. (In den für die Eroberung des neuen Welttheiles geführten Kämpfen stellten die Romanen die Offreiere ohne Heer; von den Germanen die Engländer ein Heer mit Officieren, die Deutschen endlich ein Heer ohne Officiere." Friedrich Kapp, Geschichte der Deutschen im Staate New York.) Seine aus der Pfalz vertriebenen Landsleute waren vortreffliche Culturträger durch die Kraft ihrer Arme, durch ihre Biederkeit und UnVerdorbenheit, aber im Kampfe der Geister konnten sie keine Kerntruppen stellen. Sie waren vaterlandslofe Flüchtlinge, denen die Heimath nicht den starken Arm über den Ocean nachstreckte, wie es England für feine. damaligen Kolonien that. In der Dresdener Gallerie hängt ein wundervolles Bild des kürzlich verstorbenen Malers Bokelmann. Niemand kann es ohne tiefe Rührung betrachten. Es ist durchweht von der Stimmung des Freiligrath'schen Liedes Ich kann den Blick nicht von (Such wenden O sprecht, warum zogt Ihr von bannen das Neckarthal hat Wein und Korn" u. s. w. Des Dichters Frage muß man leider recht prosaisch dahin beantworten, daß die Erzeugung von Wein und Korn nicht Schritt gehalten zu haben scheint mit der Produktion Derjenigen, welche auf diese Artikel angewiesen sind. Der Aderlaß ist dem deutschen Volkskörper übrigens nicht so schlecht bekommen. Man denke sich die rund fünf Millionen Deutsche, die im Laufe dieses Jahrhunderts allein nach den Vereinigten Staaten auswanderten, als noch in Deutschland anwesend, man versuche deren Nachkommenschaft abzuschätzen und lasse sich von einem Volkswirth ausrechnen, wie viel wen!ger Ellbogenraum dann heute auf den einzelnen Reichsangehörigen käme. Zwar ist mit den Auswanderern auch eine Unfumme von Baarcapital. ein unberechenbarer Aufwand von elterlicher Fürsorge und Erziehung mit über den Ocean gewandert; aber hat sich dieses Kapital nicht wirklich glänzend verzinst? Was kommt denn alljährlich zurück in Form von Schenkungen, Unterstützungen. Erbschaften? Welche Befruchtung erfährt der deutsche Handel und Verkehr durch die nach so vielen Tausenden zählenden Deutschlandfahre? aus Amerika? Welchen Markt haben die Deutschamerikaner der deutschen Industrie geschasfen? (Die Mc-Kinley-Bill und deren Wirkungen in Deutschland haben bewiesen, was der amerikanische Markt für. die deutsche Industrie bedeutet. Es ist Deutsch-
lands bester Markt. Es ist auch ein sicherer Markt, eben weil es in Amerika eine so kaufträftige deutsche Kundschaft giebt. Diesen Markt haben sich die deutschen Industriellen nicht unter großen Opfern erobert, sondern er ist ihnen zum allergrößten Theile von den Deutschamerikanern aufgebaut worden.) Wie vielen in Deutschland vom Unglück verfolgten Menschen hat Deutschamerika dieArme gastlich geöffnet? Sind nicht die Vereinigten Staaten das großartigste und zweckdienlichste Waisenhaus Deutschlands? Und wie viele in Amerika wohlhabend gewordene Deutsche kehren dauernd nach der alten Heimath zurück, um dort ihren Lebensabend zu verbringen? Freiligrath würde, wenn er heute die Wirkungen der deutschen Auswanderung übersehen könnte, ein anderes, vielleicht noch stimmungsvolleres Lied dichten und Bokelmann könnte, wenn er noch lebte, seinem
Dresdener Gemälde ein herrliches Pendant schaffen. Das neue Lied und das neue Bild würden allerdings nicht rühren, aber sie würden viele herrliche Züge aufweisen, Züge, in denen man die unverwüstliche Volkskraft und den unter allen Kümmernissen nie versagenden Idealismus des Germanen erblicken müßte, neben dem gesunden Wagemuth und dem kraftstrotzenden Realismus des Angelsachsen. Auch würden Lied und Bild nicht prosaisch und nicht alltäglich wirken; es brauchte z. V. durchaus nicht die Nähmaschine im Centrum zu stehen. Dem echten Dichter und Künstler treten gewiß hochpoetische Motive entgegen, wenn er durch Griffel und Pinsel zu verklären versucht, was ihm die Weltgeschichte mit groben Strichen in der Besiedelung Nordamerikas durch die germanischen Völker vorführt. Spanier und Franzosen, Holländer, Schweden und Engländer wetteiferten in der Besitzergreifung diefes Landes, aber ein günstiges Geschick fügte es fo, daß gerade dasjenige Volk zu dauernder Herrschaft gelangte, bei welchem damals die bürgerlichen Einrichtungen am Meisten das Gepräge der Freiheit trugen. Nur so konnten die Grundsteine zusammengetragen werden, aus denen das folgende Jahrhundert die Säulen des neuen Freistaates festigte. Und wiederum fügte es ein guter Genius, daß gerade Deutschland einen großen Theil des Menschenmaterials liefern konnte, dessen man während der kritischen Periode deS ersten Erstar kens der neuen amerikanischen Nation bedürfte, sowie daß diese Transfusion germanischen Blutes über zwei JahrHunderte lang fast ununterbrochen in starken Strömen fortgesetzt wurde. Nach anderthalbtausendjähriger Tren, nung trafen sich die Angelsachsen und Germanen wieder, in einem neuen Lande mit ungeheuren natürlichen Hilfsquellen und mit einem Klima ge fegnet. das für die germanischen Rassen so trefflich taugt wie das der Heimathländer. Hier gingen sie an die Gemeinsam Arbeit, die der Geschichts schreibe? noch heute so geflissentlich kg, norirt, vielleicht weil sie so geräuschlos vor sich ging und sich nicht an Schlachtentage und Fürstengeschlechtsfolge binden läßt, die aber trotzdem wichtiger und bedeutungsvoller ist, als irgend ein anderes Ereigniß der neueren Geschichte. Zu den beiden größten germanischen Culturvölkern ist nun ein drittes gekommen, das ganz den Zuschnitt dazu hat. beide Mutterländer zu überflügeln, das durch und durch die Charaktermerkmale seiner Ahnen wiederspiegelt, ja, sie durch den weiteren Verschmelzungsproceß wahrscheinlich noch pertiefen wird und das durch feine isolirte Lage, durch die ungeheure, in Europa nur schwach geahnte Machtfülle, fowie durch die erlösende Kraft feines Beispieles mehr als jede andere Weltmacht dazu berufen ist, im Interesse des Völkerfriedens und des Culturfortschrittes zu wirken. Der Einwand, daß die letzte Botschaft Clevelands eher das Gegentheil beweise, ist nicht stichhaltig. Die Betonung der Monroe-Doktrin erscheint nach den Erfahrungen, welche die Vereinigten Staaten im großen Bürgerkriege mit England und Frankreich gemacht haben, als nothwendig, wenn auch Cleveland mit der Förderung der Venezuela-Commission zu weit gegangen ist. Aber wenn Herrn Pulitzers Blatt in New York, die World", erklärt, daß der Länderbesitz Großbritanniens in Amerika bedeutender sei als derjenige der Vereinigten Staaten, und wenn das von fast allen deutschen Blättern als schlagendster Beweis gegen die völkerrechtswidrigen" Aeußerungen Clevelands nachgebetet wird, so genügt ein Blick auf die Landkarte, um die Nichtigkeit dieses Aussprucheö zu begründen. Nach England ist Dänemark der größte europäische Besitzer in Amerika. Dänemarks Amerika beträgt fast ein Drittel deS Umfanges der Vereinigten Staaten, aber die Gletscherfelder Grönlands haben nicht mehr Bedeutung als die arktischen Einöden deS nördlichen Canäda. Nicht die Quadratkilometerzahl entscheidet, sondern der Culturzustand. Im ganzen europäischen Amerika leben noch nicht neun Millionen Menschen, davon bedienen sich knapp vier Millionen, trotz dem Niesenumfang der britischen Dominion, der englischen Sprache. Von jenen neun Millionen wird der gesammte spanische Besitz mit zweieinhalb Millionen bald abzuziehen sein, denn daß Spanien, das jetzt Cuba mit dem Aufgebot seiner ganzen Macht festzuhalten strebt, jene Insel wird aufgeben müsfen, kann kaum mehr bezweifelt werden. Und mit Cuba ist auch Puerto Ricos Schicksal besiegelt. Haben die in Bezug auf die Monroe-Doktrin einigen Republiken Amerikas nicht berechtigten Anspruch darauf, Amerika als ihr Haus zu betrachten und sich dort die europäische Einmischung zu verbitten, da sie gleichzeitig aus alle Einmischung in Europa verzichten? Aber wir wollen uns ja die deutsche Auswanderung nach Amerika etwas näher ansehen. Mit dem angeborenen Wandertriebe der Germanen siebt eS
bei näherer Betrachtung ziemlich flau aus. Jedenfalls wäre noch zu beweifen, weshalb der Deutsche weniger seßhaft fin sollte, als es sein westlicher Nachbar ist, wenn es ihm in materieller Beziehung so gut erginge wie jenem. Das Sprichwort: Ich lcbe wie
Gott in Frankreich" hat sicherlich seme Bedeutung. Den allermeisten deutschen Auswanderern hat die Noth den Wanderstab in die Hand gedrückt. Im Zwischendeck des Auswandererschifses finden wir hauptsächlich den armen Tagelöhner und den gänzlich abgebrannten Industriearbeiter. Sie haben nur deshalb das Schiff bestiegen, weil sie aus den Ersahrungen ihrer kümmerlichen Existenz den Schluß zogen, daß es ihnen' drüben schlechterdings auch nicht schlimmer ergehen könne, als es ihnen hüben ergangen ist. Nach kurzer Fahrt gelangt unser Passagier ltach dem Lande des wohlfeilen Fleißes. Er findet leicht Arbeit.weil er mit deren niedrigster Art vorlieb nimmt. Er wird besser entlohnt, meistens auch besser behidelt. denn in Amerika hat man nicht viel Zeit zum Herumkommandiren der Leute. Er lernt Landsleute kennen, die es schon zu Etwas gebracht haben. Daraus ersieht er die Möglichkeit, seine Lage zu bessern, und das ist der wirksamste Sporn zu Fleiß und Sparsamkeit. Er findet eine deutsche Kirche drüben, die meistens zugleich eine Art von Club ist, wo eine bescheidene Geselligkeit mit sehr geringen Geldopfern gepflegt werden kann. Daneben sieht die deutsche Vereinsmeierei in üppigster Blüthe. Der Hansjörg, der noch vor zehn Iahren auf einem ostelbischen Gute die Mistgabel schwang, spielt in diesen Vereinen oft eine große Rolle. Auch muß unser Passagier englisch lernen und der Plattdeutsche bringt es darin bald zu ziemlicher Fertigkeit. Sein Gesichtskreis erweitert sich infolge der vielen neuen Eindrücke. Nach einigen Jahren finden wir ihn als einen ganz anderen Menschen wieder. Er ist selbstbewußter geworden, er hat das Tölpelhafte abgestreift, er ist gereifter, erfahrener, er kann nicht mehr ohne die tägliche Zeitung auskommen. Die ledige Zwischendeckerin entpuppt sich drüben noch viel rascher. Es ist ganz erstaunlich, in wie wenigen Monaten sich die ehemalige deutsche Viehmagd in ein amerikanisches Mädchen für Alles verwandeln kann. (Diese Schilderung soll keineswegs zur Auswanderung ermuntern. Das Bild paßt mehr auf die Verhältnisse, wie sie vor acht Jahren noch waren, als auf die heutige Zeit. Heute hat es der deutfche Tagelöhner nicht mehr so leicht, Arbeit zu bekommen. Die SUditaliener, die Polacken. Ungarn, Böhmen kommen .jetzt in Masse und drücken sehr stark auf den Arbeitsmarkt.) Aus den geschilderten Elementen rekrutirt sich sicherlich mehr als die Hälfte der deutschen Auswanderung. Es sind Leute, die auf der niederster. Bildungsstufe stehen, einer größerer Anzahl ist die hochdeutsche Sprache fast fremd. Die Plattdeutschen bleiben ja nur durch die Predigt im Zu sammenhang mit dem Hochdeutschen Daß diese Elemente mit den allerschlechtesten Waffen ausgerüstet sind, um in Amerika als Vorkämpfer de5 Deutschthums aufzutreten, liegt au! der Hand. Das neue Land, das ihner Brot giebt und die Aussicht, vorwärts zu kommen, das ihnen nach fünf Sah ren das Bürgerrecht verleiht, das ihnen keme Militärpflicht und auch keim Besteuerung auferlegt (der kleineManv ist fast steuerfrei, die indirekten Steuern spüren die Leute noch nicht), dieses neue Land muß ihnen sympathisch sein. Nichts ist natürlicher, all daß sich diese Elemente, je. mehr sie zu Wohlstand gelangen, von Amerika an gezogen und von Deutschland abgestoßen fühlen, namentlich, nachdem du (Fortsetzung aus der 2. Seite.) Vom ZlnlanVe. Die Baptistenkirche ZU Galesburg, Mich., erfreut sich deS Be siizes eines recht guten Orchesters, daS ausschließlich aus Gemeindemitgliedern besteht und als dessen Dirigent der Pastor fungirt, der zugleich die Clarinette bläst. Ein Pastor als Clarinettist ist jedenfalls ein Unicum. Die Behörden von Arizona haben seit dem am 26. Februar 1895 erfolgten Inkrafttreten des Gesetzes, dem zufolge für das Erlegen von Wölfen und Coyotes Prämien bewilligt werden, ca. $40,000 an Prämien bezahlt. Im Ganzen ist in dem verflossenen Jahre ca. 23.000 Stück von diesem Raubzeug der Garaus gemacht worden. RichterMorrow von dem Bundes Districtsgericht in San Francisco hat jüngst eine sehr wichtige Entscheidung abgegeben. Vor eiNiger Zeit traf dort ein Chinese ein. der in jener Stadt geboren war und eine Besuchsreise nach China gemacht hatte. Der Hafencollector wollte ihn nicht landen lassen und daraufhin wandte der Chinese sich an das Bundesgericht. Der Bundes - Anwalt behauptete, daß in Gemäßheit mit dem 14. Amendement zur Constitution der betreffende Chinese kein amerikanischer Bürger wäre, trotzdem er in den Ver. Staaten das Licht der Welt erblickt hatte. Allein Richter Morrow hat eine diametral entgegengesetzte Entscheidung abgegeben und gegen diese soll nun an das Ober - Bundesgericht avvellirt werden. In den Bergen am Carson River. Nev.. wurde dieser Tage ein berittener Viehhirt von vier amerikanischen Löwen attackirt. Der Mann war wohl mit einer Flinte bewaffnet, allein er zog es vor. das Pferd den Bestien zu überlassen und auf einen nahen Baum zu retriren, von wo aus er auf die letzteren feuerte Durch die Schüsse herbeigelockt, erschienen meh rere Cowboys und diesen gelang es, allen vier Bestien den Garaus zu machtti; Das Pferd war fo fürchterlich zugerichtet worden, daß eS erschossen werden mußte.
Oom nuslanve.
Im verflossenen Jahre sind dem General-Anwaltschaftsver-bände ländlicher Genossenschaften für Deutschland zu Neuwied 503 Vereine beigetreten, eine .Zahl, wie sie seit Bestehen der Organisation noch nicht erreicht worden ist. Der GeneralAnwaltschaftsverband zählt jetzt 1917 Vereine und ist damit der größte in sich geschlossene Verband ländlicher Genossenschaften in Deutschland. Der Landwirthschaften Central-Dar-lehenökasse für Deutschland zu Neuwied sind . im gleichen Zeiträume 568 Vereine beigetreten, so daß ihr jetzt im Ganzen 1862 Vereine angehören. Der Umschlag der CentralDarlehenskasse stellt sich auf 61.160.500 Mark und beträgt über 33 Millionen Mark mehr, als im Jahre 1894. Ein niedliches Geschichtchen wird aus Apolda berichtet. Der Portier der dortigen Eisenbahnstation ist ein trefflicher Orgelspieler u.nd kann mitunter den Cantor in der Kirche vertreten. Dies war auch vor Kurzem der Fall. In Folge großer Anstrengungen scheint der Portier, aber ermüdet gewesen zu sein, so daß er wohl oder übel an geweihter Stätte Gott Morpheus seinen Tribut zollen mußte. Als er zum Schlüsse nochmals seines Amtes walten sollte, setzte man ihn durch eine leise Berührung davon in Kenntniß. In diesem Augenblick mag der pflichteifrige Beamte aber etwas lebhaft von feinem alltäglicken Berufe geträumt haben, denn plötzlich unterbrach der an dieserStelle sonst nicht übliche Ruf die feierliche Stille Schnellzug in der Richtung nach Frankfurt im zweiten Geleise einsteigen!" Als kürzlich der von Berent abgelassene fahrplanmäßige Abendzug in die Station Schöneck eingelaufen war. machte der Lokomotivführer zu seinem Erstaunen die Entdeckung, daß außer denGepäckwagen kein einziger Personenwagen mit dem Zunge angekommen war. Wie sich bald herausstellte, waren die Personenwagen, in denen sich außer anderen Passagieren auch eineAnzahl Soldaten befanden, versehentlich auf Bahnhof Gladau stehen geblieben. Da die Vaterlandsvertheidiger fchon am anderen Morgen in der Frühe sich zum Dienst zu melden hatten, dampfte die Locomotive schleunigst nach Gladau zurck, um . die wider ihren Willen sitzen gebliebenen Passagiere heim zu holen. Bei Diedenhofen hat jüngst zwischen den iLeutenants sihün und Joachim ein Duell stattgefunden, bei welchem der Erstgenannte fein Leben verloren hat. Der Gefallene war der letzteSohn feiner trauernden Mutter; fein Bruder, der das mütterliche Gut bewirthschaftete, starb vor wenigen Jahren plötzlich am Herzschlag. Grund zu dem Duell soll die gründlose Eifersucht des Lieutenants Joachim gegeben haben, dessen 22jährige Frau seit ihrer Kindheit in der Familie des LieutenantsKhün bekannt war. Der Erschossene war seit Wochen schwerkrank an Gelenkrheumatismus gewesen. Erst seit kurzer Zeit außer Bett, gelang es nur seiner ungeheueren Energie, sich zur bestimmten Zeit der Forderung zu stellen. Lieutenant Khün hatte den ersten Schuß, der vorbeiging. Lieutenant Joachim traf Cf f-r i lüwwij. MvtV VvV VW Vf Der RIALTO Cigarrenlnden 6? Oft Washington Otr. empfiehlt sich dem Publikum durch seine vorzüglichen Waaren Alle Sorten einheimischer und importirten Cigarren und eine große Auswahl von RaucherArtikeln. Um geneigten Suspruch bittet SchiUer Römler. Geräucherte Zunge, 40c bat Stück. Wfil &!.,& 25 Virginia Avenue. Giri rne Phone 932. Südseite Fleischmarkt ! Warum in der Ferne schweifen, wenn da Tute liegt so nah ! Sie bekommen da? beste Fleisch und die feinste Wurst, Schmalz, geräuchertes Fleisch :c. bei WURSTEWS 579 Madison Avenue. John Hornüng, 883 Süd Sslnwnrs Str. Oute Getränke, gute digarreu . nd.iMner einen jjuton Lunc'ji
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