Indiana Tribüne, Volume 19, Number 136, Indianapolis, Marion County, 3 February 1896 — Page 2
Fndiana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntag. Die tlgliche Tribüne- kostet durch den Trlger Z2 Cents per Woche, die eonntagS.Tribüe'Z Cent per Woche. Oeide ,usam.e 15 Cent der SS CentS per Etonat. Per Post außerhalb de, &abt zugeschtöt in oraukbezkhlunz pet IW. omci 10 Süd Vlahama Straße. Indianapolis, Ind., 3 Februar 1896. eine Hochgebirgötour auf Schnee Schuhen. Ueber eine interessante Hochtour in der Schweiz auf. norwegischen Schneeschuhen ausgeführt von vier Mitgliedern der Freiburger Sektion des Schwarzwalder Skiclubs bringt die Breisgauer Zeitung" einen ausführlichen Bericht, dem wir folgende interessante Einzelheiten entnehmen: Vier Mitglieder der Sektion Freiburg fuhren am 3. Januar nach Amsteg (523 Meter), dort wurde übernachtet und am Morgen des 4. Januar früh 6 Uhr bei Nacht und Nebel aufgebrochen. Schwer bepackt wanderten die Vier das lange Maderanenthal hinauf; da wärmende Sachen, Proviant für vier Taae. photographifche Platten,Schneereifen etc. fotoit streckenweise die Skier getragen werden mußten, war Jeder ungefähr mit 40 Pfund belastet. Für den allzu schweren photographischen Apparat mußte ein Träger gedungen werden. Bei den Hütten der Stössi (1172 Meter) wurden die Skier angezogen und um 3 Uhr 15 Min. Nachmittags wurde die Alm von Hinterbalm erreicht und in der ziemlich verschneiten Hütte, die zwei Nächte, als Quartier dienen sollte. Rast gemacht, die von Abends 8 Uhr bis Mitternacht anhielt. Um 12 Uhr wurde schor, wieder aufgestanden und um 2 Uhr marschirten die vier Skiläufer der Träger blieb in der Hütte zurück hinaus in die kalte, aber herrlich rnondklare Nacht. Für den Anfang war das Anschnallen der Skier noch nicht praktisch, da über Lawinenschnee geklettert und mit großen Felsblöcken bedeckte, sehr steile Hänge überwunden werden mußten. Hier wurden Versuche mit Münchener Schneereifen, CQnadischen Schneeschuhen und den von den Aelplern getragenen Holzbrettern gemacht, wobei sich die zuerst genannten am besten bewährten. Wegen Lawinengefahr wurde anfangs in großen Abständen gegangen, bis dann endlich am Brunniboden (2076 Meter' um 5 Uhr die Skier angelegt werden konnten; Alle athmeten aus, als die schnellen Bretter" an die Füße kamen, eine Wohlthat im Vergleich zu den vorher gebrauchten Hilfsmiiieln. In Kehren stieg man nun über die Gletscherzunge hinan; hinauf durch die Spalten des gewaltigen Gletscher sturzes, der in seiner ganzen Breite das Thal absperrt. Während dieses Aufstiegs blaßte der Mond mehr und mehr ab und die aufgehende Sonne vergoldete die Berge ringsum. Um 10 Uhr Vormittags begann vom Glet scherplateau der Aufstieg; 100 Meter unter dem Gtpfel wurden die Skier abgeschnallt und nun kletterte man über die Felsen und den letzten Schnee grat, dem Steinmann, der den Gipfel j A. -H i r . m v i i - xicni, zu: um ü uqr carnmags war die höchste Spitze (3330 Meter) erreicht. Die erste größere Hochtour auf Skier war Glücklich aelunaen! Herrliche Aussicht lohnte die Mühe. Von den Tiroler Bergen an breitete sich das Glpfelmeer in klarster Rund sicht aus; Bernina, Silvretta, bis zum Monte Rosa und Mont Blanc Spitze an Spitze in qlitzerndem. schimmerndem Weiß. In nächster Nähe die prächtige Riesengestalt des Tödi. wie von einer Aureole umaeben. durck den aufgewirbelten, von der Sonne vergoldeten Schneestaub. Um 3 Uh 30 Min. begann der Abstieg- unter dem Felsen werden die Skier wieder angeschnallt und hinab aebts über den Gletscher in sausender, rasend schneller Fahrt. Um 4 Uhr wird der Gletschersturz mit Vorsicht passirt. Einer der Theilnehmer eilte nun voraus, damit der Träger beruhigt werde und nicht etwa in's Thal zurückkehrte, um Alarm zu schlagen. Als Erster erreichte dieser um 7 Uhr 20 Min. die Hütte, nachdem bei Brunniboden wieder die Skier abgeschnallt worden und die Lawinen bei Laternenschein passirt waren. Beim Aufstieg that Cocain. welches dreimal in Dosen jede von 0.02 Gramm genommen wurde, ausgezeichnete Dienste, indem iedes Mattigkeitsgcfühl sofort beseitigt wurde. Alle Theilnehmer kamen frisch und munier von ver our zurück. Das grökte Kriegsschiff der Welt. Nicht allein die Kauffahrteimarine ver ven Weltmarkt beherrschenden Na tionen ist bestrebt, sick im Bau vm Niesenschiffen zu überbieten, sondern aucy die Knegsmarmen halten m die ser Nicktun nirichen (rfirtW unS r I " " ' O O 4ty V hat dieser Wettkampf wiederum den itttejcnbau einer schwimmenden Bat terie entstehen lassen, dessen gewaltig Abmessungen alle übrigen Construc tionen bedeutend in den Schatten stel len. Das größte Kriegsschiff der Wel ist der englische Panzerkreuzer .Ter rible". Das Schiff wurde auf der Werft der Naval Constniction and Arrnainenta Co. m Barrow. Eng land, erbaut. Die Gesammtlänge bei Schisfes beträgt 164 Meter, die größt Breite 21.6 Meter und die Wasserver drängung bei einem mittleren Tief gang von 8.2 Meter 14.200 Tonnen Ein Panzerdeck, welches sich auf die ganze ange des Schisses erstreckt schützt den Maschinen und Kessel räum, sowie die Munitions-. Torpedo- und Steuerräume gegen das Einschlagen von Geschossen. Der Maschinenraum bat eine Länae von 74 Meter; an den Seiten desselben liegen die Kohlenbunker, welche 3000 Tonnen Kohlen fassen können. 43 Belleville-Kessel liefem den für die Treibkraft erforderlicben DauU?f.
Zwes Dreifach-ExpansionZCompound-Maschinen entwickeln 25.000 18 und geben dem Kreuzer eine Geschwindig keit von 22 Knoten die Stunde. Das ganze Schiff ist in eine Anzahl Wasserdickter Abtbeilunaen getheilt, um das.
selbe, falls es durch feindliche Geschosse eck aesckossen wird, vor dem Bersmien zu sichern. Sämmtliche Eommandoelemente, Steuerrader. Telegraphenapparate befinden sich in gepanzerten Eommandothurmen. AIs Takelage führt das Schiff zwei Gefechtsmasten neuester Eonstruction. in deren Marsen (Mastkörben) Schnellladekanonen aufgestellt sind. Der Panzerkreuzer führt 42 größere Geschütze und 14 lleineren Kalibers, welche aus das ganze Schiff vertheilt sind. Um den vorderen und Hinteren seitlich aufgestellten Geschützen ein größeres Bestreichungs seid aeben zu können, sind die Seitenwände des Schiffes vor dem Hinteren und vorderen Kasemattausbau eingezogen. Bis zur Zeit der Erbauung dieses Sckiffes aab es in England kein Trockendock, welches den Riesenkreuzer hatte ausnehmen können, unv die Reaieruna bat in Folae dessen den Bau eines neuen Trockendocks auf dem Marineetablissement m Portsmouty in Angriff nehmen müssen, dessen Fertigstellung durch Tag- und Nachtarbeit nach Möglichkeit beschleunigt wird, da die erste Dockung des &q feS in kurzer Zeit nothwendig wird. Ter Kampf gegen die Tuberkulose In Wien ist gegenwärtig eine Bewegung im Zuge, die darauf abzielt, in dem im Wiener Wald belegenen Orte Alland em Tuberkulosenheim zu begründen. Der eifrigste Förderer dieses Planes.ist Professor v. Schrötter, der in einer seiner letzten Vorlesungen die Umstände .erörterte, welche die Errichtung besonderer Sanatorien für Tuberkulose veranlaßten. Noch im Jahre 1883, sagte der Redner. stand man dieser Krankheit rathlos gegenüber und überließ den Armen einfach sich selbst, den Reichen schickte man irgendwohin nach dem Süden Durch Koch wurde die Therapie der Tuberkulose wieder auf die Tagesordnung gestellt; doch konnte man bis jetzt durch medicamentöse Behandlung wenig Erfolge erzielen, trotzdem diefe Krankheit emer der ärgsten Femde der Menschheit ist. Professor Köhler. Vorstand des deutschen Reichs-Ge-sundheitsamtes, konstatirte bei jeder dritten Leiche im Alter von fünfzehn bis .sechszig Jahren Tuberkulose. In Wien findet man Tuberkulose bei je dem siebenten Falle der Nekroskopie. Sie erlangte aber als morbus ien nensis Bürgerrecht. Die Indolenz der maßgebenden Kreise, welche dem Wüthen dieser Pest ruhig zusehen, sei staunenswerth. Dagegen befaßt man sich mit der Bekämpfung der Tuber kulose der Rinder. Als in Gattzien die Cholera herrschte, verschlangen die prophylaktischen Maßregeln in Wien 380.000 Gulden; aber für das Tuberkulosenheim hat der Staat kein Geld. Ein kleiner Kreis von Personen, zu helfen bestrebt, mußte sich daher an die Öffentlichkeit wenden, und es gelang der Privatwohlthätlgkeit, eine Anstalt zu errichten, welche gleichsam das Hauptquartier im Kampfe gegen die Tuberkulose bilden soll. Von dort w:rd mt Offensive geleitet und die Bevölkerung überhaupt in der Vertheidigung gegen diesen Feind unterwiesen werden. Die Umstände, welche die Errichtung von Sanatorien nothwendig machen, sind folgende: Die Tuberkulose ist eine ansteckende Krankheit, welche besonders für ml anderen Leiden behaftete Patienten aefahrbringend ist, da der erkrankte Korper weniger widerstandsfählg gegen Tuberkel-Bacillen ist. Für den Tuberkulösen sind eine ganz besondere Lebensweise und der Aufenthalt m freier Luft nothwendig, der ihm ohne ein besonderes Sanatorium nicht ermogllcht werden kann. Em Haupt umstand aber sind die erziehlichen Resultate an Patienten, welche dann, ge heilt entlassen, die geregelte Lebensweise auch serner beibehalten und in dem Kreuzzuge gegen die Tuberkulose als geübte Kämpfer die Bevölkerung leiten können. Das Tuberkulosen heim in Alland soll einen Fassungsräum von 300 Betten haben. Zum Schlüsse erzählte Professor Schrötter eine Episode aus seinen Bemühungen zu Gunsten des Tuberkulosenheims Als er sich an eine maßgebende Persönlichkeit um Förderung seines Proiektes wendete, bemerkte diese Person lichkeit nach Anhörung der Gründe, daß bei einer so großen Ausbreitung der Krankheit die verhaltmaßig kleine und doch kostspielige Anstalt keinen Erfolg haben könne und man deshalb lieber davonbstehen solle. Ich ant wartete, sagte der Redner, wenn ein Bettler zu mir kommt, soll ich ihn mit den Worten abweisen: Ich gebe dir prinzipiell keine Gabe, da der Armuth dadurch nicht abgeholfen wird. Wegen Beschränkung deS Wahl. rechts. Gegenüber dem immer übermütbi ,igeren Treiben der Reaktionäre im Deutschen Reiche, die sich schon nicht mehr scheuen, dem Reickswablreckt offen den Krieg zu erklären, berührt es doppelt erfreulich, die Stimme tl nes außerhalb des Parteikampfes sie henden Mannes zu hören.der ein kräf tig Wörtlein zu Gunsten dieses Wahl rechts und aeaen alle seine Versckleck terunaen einlegt. Der dies thut, ist kein anderer als der frühere Minister des Innern Herrfurth. ein Mann von ftark conservatloer Gesinnung, der sich aber sein Gerechtigkeitsgefühl nicht vurch Partelyatz und Parteiverblen vung bat beemtramhaen lassen. !xn einem interessanten Aufsatz, den die eutfche Juristenzeitung" verossent licht, weist er nach, dak die Versuck auf Aenderung des Reichswahlrechts nicht nur zur Zeit aussichtslos, sondern auch politisch unklua sind. Er z betont, dak das allaemeine deiche ae
yeime und dirccte Wahlrecht als nationales Bindemittel zwischen den ver. schiedenen deutschen Staaten eingeführt worden ist und sich als solches bewährt hat: jeder Versuch zu seiner Aenderung würde die Gefahr einer
Erschütterung des Reiches herausveschworen; deshalb mußten oie vlaq heile des Wahlrechts ertragen werden, .auck wenn sie noch aröker wären, als dies in der Tbat der 5?all ist." Die 5?orderuna einer Einschränkung weist ; er damit zurück, daß es mit Recht als Sicherheitsventil an ver VJiaqmt ver Staatsverwaltung bezeichnet worden sei und man sich hüten müsse, durch Verstopfen des Ventils die Gefahr der Ervlosion nabe zu rucken. Man dürfe nickt eine aroße Partei mundtodt rna chen. Auch eine Ersetzung der directen Wahl durch die indirecte hatt er für ausgeschlossen: Jeder Wähler würde es als eine wesentliche Beeinträchtigung seines Wahlrechts empfinden, wenn er oen Can'didaten. welchem er sein Bertrauen schenkt, nicht bezeichnen darf, sondern sich dazu emes tttteismannes bedienen muß." Besonders entschieden äußert er sich gegen die öffentliche Abstimmung und gegen die Klassenwahl, indem er schreibt: .Wenn be: dem öffentlichen Wahlrecht die Heftigkeit der Agitation sich auch nicht in so schroffer und aufdrinalicker Weise geltend zu machen pflegt als bei dem geheimen, so nimmt doch andererseits bei dem ersteren t der Versuch einer Wahlbeeinflussung leicht eine noch gehässigere Form an als bei der letzteren. Was endlich eine Abänderung des gleichen Wahlrechts anlangt, so ist zwar die Förderung. daß man die Stimmen nicht zablen. sondern wagen mu e. ine ziemlich weitverbreitete ; allein über den Wea zur Erreichuna Die es Zieles herrscht keine Uebereinstimmung, und es läßt sich auch Nicht verkennen, vatz jedem hierauf abzielenden Vorschlage erhebliche Bedenken entgegenstehen. Die Einführung einer Klassenwahl. etwa nack dem Muster des preußischen Dreiklassenwahlsystems, welche den Wählern zwar formell das Wahlrecht beläßt, sein Gewicht aber bei fast 85 Procent der Wahler m emer Weife herabsetzt, welche einer vollständigen Beseitigung dieses Wahlrechts thatsächlich sehr nahe kommt, würde denselben bearündeten Einwendungen begegnen.welche gegen eine Beschränkung des allgemeinen Wahlrechts mit vttqx erKoben werden." Vor Allem aber bekämpft Herrfurth den Gedanken, das Wahlrecht aus anderem als verfassungsmäßigem Weae zu ändern, also einen Rechtsbruch zu begehen; nichts würde diesen recktfertiaen. Scknefelud bekenn: er .sick auck als Geaner der Wahlpflicht: Das Relchstagswahlrecht enthalte du moralischePflicht zu semer Ausübung. Diese moralische Pflicht könne aber nickt zu emer aeseklichen aemacht wer den, ohne den Grundgedanken dieses Wahlrechts selbst zu gefährden. Denn das Wahlrecht enthalte für den Wählcr Nlckt nur die Ermächtigung, mt jenige Persönlichkeit zu bezeichnen. welche ihm am geeignetsten erfchemi. Mitalied des Reickstaa.es. zu werden. sondern sie berechtige ihn auch, sich der Wahl gänzlich zu enthalten. UNter gewissen Umständen könne sogar für den einzelnen Wähler die Entyal tung von derWahl zur sittlichen Pficht werden. , Das Museum der Conföderation. Fern von dem geräuschvollen Treihm des Erwerbslebens, in emem Tbeile der Stadt Richmond. wo Schulen, Hospitäler wie andere öffentliche Institute dominiren. ist das Weiße Haus" der Conföderirten Staaten unseligen Angedenkens belegen. Dort hat der Erz-Verräther" Jefferson Davis jene vier Jahre zugebracht. welche unserem Lande so viel Blut und Tbränen aebrackt haben. Von diesem Hause begab sich der Rebellen Präsident nach dem nur wenige hun dert Schritte entfernten Capitol. Als der Sitz der Rebellenregierung von Montgomery, Ala., nach Richmond, Va.. verlegt wurde, erwarb die letztge nannte Stadt jenes Gebäude, das damals der stattlichste unter den Pala sten der Sklavenbarone war. und bot dasselbe dem Präsidenten Davis als Geschenk an, allein dieser wies dasselbe zurück und ließ sich nur bewegen, in demselben seine Wohnung aufzuschlagen. Jetzt sind fast alle jene stattlichen Häuser, deren Erbauer in der Geschichte des Südens bzw. der Rebellion vielfach hervorragende Rol len gespielt haben, ihrem ursprünglichen Zwecke entfremdet; wo m frühe ren Jahren das Genußleben der rei chen Südländer wie perlender Cham paaner sprudelte, herrscht heute zu meist die hehre Wissenschaft und das ehemalige Weiße Haus" ist in ein Museum der Conföderation verwan delt worden, ein Werk der aus Süd länderinnen bestehenden Confederate Memorial and Literary Association" An dem Gebäude hat nicht blos der Zahn der Zeit seine unauslöschlichen Spuren zurückgelassen, auch die mannigfache spätere Benutzung hat'dazr beigetragen, daß sein Glanz geschwunden ist. Als die Bundestruppen im April des Jahres 1565 die Stad Richmond occupirten, nahmen sie das Haus in Besitz und bis zum Jahre 1870 diente es als Hauptquartier für den Militärdistrict No. 1. Vom Jahre 1871 bis 1894 diente es als öffentliche Schule. Die vorgenannte Association hat an dem Gebäude zahlreiche Reparaturen vornehmen lassen, so daß der Beschauer, welcher es zu seiner Glanzzeit nicht gesehen hat, sich von derselben wenigstens eine Vorstellung zu machen im Stande ist. Ein geräumiger Porticus mit hohen Sau, Im z'ert die Vorderfront und die Hin terfront, an welche früher ein großer Garten stieß, ist ebenfalls in ihrer ganzen Breite mit einem Porticus versehen. dessen massive Säulen bis jaim
v rillen Stockwerk retchen; von dem Dache dieser Vorhalle fiel der kleine Joe Davis, deL Präsidenten ältester Sohn, im ersten Jahre des Krieges und fand in Folge des furchtbaren Sturzes seinen sofortigen Tod. Rechts
vom Haupteingang befindet sich eine I kleine Stube, aus welchem man ein " . .111 ... .f JC ' geräumiges Zimmer ceiirn, in weitem Präsident Davis und General Lee die wichtigsten Conserenzen abhielten. Als während der Belagerung von Richmond Schmalhans Küchenmeister wurde und selbst die Familie des Prasidenten sich mlt gebranntem Roggen als Kaffeesurrogat begnügen mußte. war jenes Zimmer wohl das einzige in der ganzen Stadt, in dem noch eine Tasse echten Moccas servirt wurde; Frau Davis hatte nämlich eine germge Quantität von wirklichem Kasfee für den Gebrauch ihres Gemahls reservirt und General Lee nahm an dem seltenen Genuß stets Theil. Auf einem Bazar, welchen consö derirte" Damen im Jahre 1892 in Richmond veranstalteten, wurden beHufs Vornahme der erforderlichen Reparaturen und baulichen Veränderungen die Summe von 530.000 aufgebracht und im Juni 1894 erfolgte die offlcielle Uebergabe des Gebäudes an die Confederate Memorial and Literary Society" durch den Mayor der Stadt. Soviel als thunlich ist das jetzige Museum feuerfest gemacht worden. Für emen jeden Staat, welcher der Conföderation angehörte, ist ein besonderes Zimmer reservirt worden, das unter der Obhut einer Regentin und Vice-Regentin steht; die Regentinist eine Bewohnerin des betreffenden Staates, während die Vice-Re-gentin in Richmond selbst ansässig ist und directe Controle über das Zimmer hat. In dem. Museum haben bereits zahlreiche interessante Collecten ihren Platz gefunden und es kann keinem Zweifel unterliegen, daß den eifrigen Bemühungen in der mit einander wetteifernden Damen gelingen wird, dieselben noch bedeutend zu bewähren. Vergessene Jubiläen. Unsere vergnügungslustige Welt ist wahrhaft erfinderisch in Schaffung von Anlässen zu Echmausereien, Banketten und Festivitäten. Aber einige historische Taten, hatten sie doch vorübergehen lassen, ohne sie zum RucleuS einer rau schenken Feta zu machen. Da sind z. B. so wichtige Dinge sür Gourmands und Schlecker, wie Gabel und Blutwurst. Die Jubiläen ihrer Erfindung hätten hübsch celebrirt wer den können. Vielleicht auch, daß man das Versäumte in betreffenden Kreisen noch nachholen wird. Gegenwärtig sind es 900 Jahre, daß eines unserer unentbehrlichsten Geratbe, die Gabel, seinen Einzug in Europa hielt. Wie in venezianischen Blättern zu lesen, vermählte sich im Herbste des Jahres 995 ein Sohn des Dogen Pierro Orseolo mit der byzantinischen Prinzessin Argila, einer Schwester des oströmischen Kaisers. Während man bis dahin in Venedig die Speisen mit den Fingern zum Munde geführt hatte, bediente sich die Prinzessin Argila zu diesem Zwecke einer zweizinkigen Gabel und eines goldenen Löffels. Der Löffel war für die Venezianer nichts Neues, wohl aber die Gabel. Wann sich die Cabel in Deutschland eingebürgert hat, vermögen wir nicht zu sagen. In Frankreich wird sie zum ersten Male im Jahre 1379, in einem Verzelchniß des königlichen Sllberzeu geö, erwähnt. In allgemeinen Ge brauch kam sie hier aber erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts. In Betreff der Blutwurst hätte man sogar Ursache, ein S000.jährlgeS Jubi läum zu begeben. Schon als die Sonne Home.r's' die Schweine de5 Odysseuö beschien, die am Rabenfelsen unter der treuen Ob Hut deS göttlichen Sauhirten Eumäus sich mästeten, an man m Jthaca Blut wurst. Schlagen Sie die Odyssee auf. Gesang 18, Zeile 44 und lesen Sie: JroS, der AllerweltSvagabund, hatie den OdyffeuS, der unbekannt als Bett ler in seinem Hause weilte, zum Faust, kämpf aufgefordert. Antinoos. der frechste der Freier, versprach sich vom Wettkamps elnen Hauptspaß und mun terte beide Bettler mit den Worten: Seht, hier sind Gaismagen gelegt auf alübende Kohlen. Welche mit Speck und Blut wir gefüllt bewahrten zur Rachtkost. Wer von Beiden nunmehr obsiegt und stärker erscheint. Komme hierher und nehme sich einen nach Willkür. Den trojanischen Kriea sedt man in die Jahre 1194 bis 1184 v. Chr. Da OdysseuS 10 Jahre geirrt durch die Schrecken des feindlichen Meeres, durch die Schrecken des Landes," so verzehrte er leme iegeSblutwurst Anno 1177 v. Uhr., also vor 3069 Habren. Neb men wir willkürlich 1170 v. Chr. als das Jahr ihrer Erfinduna an. so ist das 3. tausendjährige Jubiläum im Jahre 1826 zu feiern verpaßt worden Auch gab eS im alten Rom ähnlich, Gerichte: die von römischen Wurst Händlern hergestellten Würste waren zedoch mlt Alllum (Knoblauch) gewürzt. Interessant ist die Geschickte dieser leckeren Speise insofern, als sie auch etn ttrenaeS Verbot hervorrief, das ie doch nicht vermochte, der Blutwurst den eroberten Platz ftreitia zu machen. ES war der morgenländische Kaiser Leo der vierte bbö bis yll), der im Jahre 895 folgende Verordnung gegen die Blutwurst erließ: Wir haben in Er. fahrung gebracht, daß die Menschen so toll geworden sind, theils des Gewin nes, theils der Leckerei willen, Blut in eßbare Speiße zu verwandeln! ES ist uns zu Ohren gekommen, daß man Blut in Eingeweide wie in Säcke ein. packt und so als gewöhnliches Gericht dem Magen zuschickt. Wir können das nicht länger dulden und nicht zugeben, daß die Ehr? unseres Staates durch solch widerliche Ausschweifungen befleckt wird, und untersagen hinfüro unter Androhung hoher Strafen solchens chändlichen Genüssen zu fröh neu."
Gemeinnütziges
Starke Gerüche von den Händen zu entfernen. Wenn man mit Leberthran, Petroleum etc. zu Hantiren hatte, so kann man diese widerlichen Gerüche durch Reinigen der Hände mit gemahlenem Senf entfernen. Auch die Gerätschaften und Gefäße lassen sich auf diese Weise von olch' Übeln Gerüchen reinigen. Schwarz seidene Spitzen zuwaschen. Man drücke dieselben in Spiritus mehrmals aus und wickle sie dann recht glatt um eine größere Flasche. Nach kurzer Zeit ist der Spiritus verflüchtigt und die Spitzen sind glatt und steif wie neue. SchmiermittelfürSchuhwerk. Das billigste Mittel zum Schmieren für Schuhwerk, um solches geschmeidig zu erhalten, ist Schweinefett. Wirksamer, aber entsprechend theurer ist Ricinusöl, dem man 1 bis 2 Procent in Alkohol gelöstes Tannin zusetzen kann, um den durch Atmosphärilien zerstörten Gerbstoff dem Leder wieder zuzuführen. Ueber die Wirkung des Fischthrans zu dem obengenannten Zwecke sind die Meinungen getheilt. Essigbereitung. Man bereitet Essig aus Getreide, Kartoffeln, Wein, Branntwein, Obst. Möhren, Mölke, Bier u. s. w., indem man diese Stoffe durch Zusah eines Gährungsmittels aus dem Grad der Weingährung in die Essiggährung überführt. Für den hauswirthschaftlichen Gebrauch bereitet man den Essig in der Art, daß man die gegohrene Flüssigkeit in offenen Fässern, deren Spundloch leicht bedeckt ist. der Luft aussetzt. Zu Gährungsmitteln taugen alle sauren Stoffe: Hefe, heißer Essig. Essigmutter. saures Brot. Sauerteig oder, noch besser, frisch gebackcnes, stark gesäuertes, mit scharfemEssig wiederholt angefeuchtetes Brot, das nach jeder Anfeuchtung wieder trocken geworden ist. Jede wcinige Flüssigkeit gibt durch Gährung Essig. Um dies zu bewirken, wird bei gelinder Wärme ein Gahrungsmittel zugesetzt und der Zutritt der Luft zu dem Gemisch ae stattet. Die Gährung kann in der Nähe des Stubenofens oder auch im Freien in der Sonne stattfinden. Alles Wasser, das man zur Essigbereitung braucht, muß weich, d. h. reines Fluß- oder Regenwasser sein. Brunnenwasser muß gekocht, werden. Alles Wasser darf nicht unter 80 Grad (Fahrenheit) angewendet werden, erst bei dieser Wärme setzt man die Hefe oder Essigmutter zu. Die Gefäße dürfen nur bis zu drei Viertel gefüllt und müssen leicht bedeckt werden. Nach 8 14 Tagen offne man den Deckel, damit frische Luft Zutritt hat. Man fährt so bis gegen Ende der saueren Gährung fort, wo man dann die Gesäße ganz offen läßt. Vertilgung des Holz wurms. Das beste Mittel gegen den Holzwurm ist Benzin. Das angegriffene Holz wird damit getränkt und die bereits vorhandenen Löcher mit der Flüssigkeit angefüllt. Auch Ameisen, Wanzen und andere Jnsek ten werden durch Benzin getödtet, sowie dasselbe auch, auf Baumwolle und in Mauselöcher gestopft, die be sten Dienste gegen diese lästigen Thiere leistet. Auch gießt man in die Bohr löcher der Holzwürmer Terpentingeist oder Salzsaure. Behandlung der von der Kälte überraschten Pflanzen. Gewächse, die durch Kälte ae litten haben, muß man vor Allem möglichst langsam aufthauen lassen. Man bringe solche Pflanzen daher jedoch vorsichtig und ohne die Pflanzen selbst zu berühren tn einen möglichst dunklen und kühlen Raum, z. V. in einen Keller, dessen Temperatur nie unter Null sinkt. Besser aber noch ist es, die von der Kalte betrosfe nen Pflanzen in dem betreffenden Raume stehen zu lassen, die Fenster sorgfältig zu schließen und mit dunklen Tüchern zu behängen, das Local selbst aber mittels heißen Wassers, das man in einem Gefäß in dasselbe bringt, etwas zu erwarmen. Durch langsames und feuchtes Aufthauen können die meisten Pflanzen gerettet werden. Etwas Besseres dürfte es wohl Nlcht geben außer rechtemgern Schutze gegen Kälte, falls die Temperatur zu tief sinkt. Der Geflüqeldünaer. Ein vorzügliches Düngemittel namentlich sur Blumen ist dr Geflugeldünger. In Mistbeeten wirkt er auf ein rasches Wachsthum ein. Man darf ihn nicht zu dick aufstreuen, da er dann eine zu intensive Wirkung zeigt. Sehr vortheilhast ist es, wenn man m den Ge flügelställen Gips streut, nicht nur. daß dadurch der üble Geruch des Düngers verhindert wird, indem die Ammonlakdunste aufgesagt werden, son dern auch der Werth des Düngers in erheblichem Maße gesteigert wird. Man bewahre den genannten Dünger an trockenem, vor Nässe geschütztem Orte auf. Brennende Schornsteine schnellundsicherzulöschen. Jeder Hausbesitzer sollte stets 1 bis 2 Pfund gepulverten Schwefel, dem man eine halbe bis drei Viertel Unzen Schießpulver zugesetzt hat. in einer verkorkten Flasche an sicherem Orte vorräthig halten. Sobald ein Schornstein brennt, hat man alsdanniur nöthig. den mit etwas Schießpulver (um eine rasche und gleichmäßige Entzündung zu bewirken) gemengten Schwefel unmittelbar unter dem Schornstein, etwa auf dem Herd ode? in dem Kamin auszustreuen und alsdann anzuzünden. Nach erfolgte? Entzündung entfernt man sich, um nicht von den erstickenden Dämpftn belästigt zu werden. Sobald der Dampf des brennenden Schwefels emporsteigt, wird man in wenigen Minuten die Flammen des brennenden Schornsteins verlöschen sehen, weil dasSchwefligsäuregas zu denjenigen tzuftarten gehört, die weder daö Athmen noch den Ver? brennungsproceß unterhalten können.
feM rM VontJnlanve. Bei einem Kesseltreiben, das jüngst unweit von Market Lane,
Jdaho. stattfand, und an welchem 500 j Personen theilnahmen, wurden ca. ' 2000 Jack Rabbits" erschlagen bezw. ' lebendia gefangen. Die lebendigen Thiere wurden nach Salt Lale City behufs Vertheilung an die Ortsarmen gesandt. Der berühmte Rebellenführer General Longstreet. der sich unlängst zum rechten Glauben bekehrt hat, betreibt gegenwärtig ein Hotel zu Gainesville in Georgia. Er meint. das Busineß" sei weit weniger aufregend und weit weniger gefährlich als das Kriegshandwerk. , :i n Vt 1 1 s n o. a l.. t a n v neulich eine Familienreunion statt, an welcher 7 Bruder, von denen der Aelteste 84 und der Jüngste 65 Jahre zählte, sowie 3 Schwestern, die beinahe ebenso alt waren, theilnahmen. Die Bruder hatten em wahrhast patriarchalisches Aussehen, da einen Jeden ein langer, schneeweißer Bart zierte. Aus dem Santa Clara Thale in Californien sind im verflossenen Jahre 5.000.M Pfund Ob t mehr zum Versandt gekommen, als im Jahre 1894. Diese Zunahme ist um so bemerkenswerther, als im Vorjahre die Obsternte, mit Ausnahme der Pflaumen, hinter den Erträgen des Jahres 1894 bedeutend zuruagebheben war; allein die Pflaumenernte war so groß, daß das sonstige Manco mehr als ausgeglichen wurde. JnBreathittCounty, Ky., fand neulich eine merkwürdige Doppelhochzeit statt. Floyd Carpenter herathete Martha Carpenter und George Carpenter wurde mit Angeline Carpenter copulirt. Beide Paare waren Blutsverwandte im zweiten Grade, wie überhaupt fast alle Hochzeitsgäste der Familie Carpenter angehörten. Der Patriarch derselben, Billy Carpenter. der Urgroßoaier der beiden Paare, nahm an der Doppelfeier ebenfalls Theil. Zahlreiche Städte und Counties im Nordwesten haben die Herkulesarbeit. Reductionen der Gehälter ihrer Beamten durchzusetzen, unternommen und theilweise mit Erfolg durchgeführt. Die Bürger kamen zu der Erkenntniß, daß der bisherigen Ertravaaanz ein Ende aemacht werden müßte, und gingen trotz zahlrei-, cher Proteste an's Werk, durchgreifende Reformen einzuführen. Am bemerkenswerthesten sind dieselben im Staate Washington und zwar in Seattle, Tacoma. Pendleton. North Nakima, Walla Walla u. s. w. ,, , Vom VuSkan. I m Trappöner Forst in Ost - Preußen trafen bei emem nacht lichen Patrouillengang zwei Forstauf seher mit zwei Wilddieben zusammen, die der Aufforderung, die Gewehre niederzulegen, Nicht Folge leisteten, vielmehr feuerte der eine der Wilderer auf die Beamten, verfehlte aber sein Ziel. Als sich der zweite Wilderer schußbeit machte, streckte ihn der eine. der Forstaufseher durch emen wohlgezielten Schuß nieder. In dem Erschossenen wurde der Wilddieb Podzu weit aus Galbrasten erkannt. Der zweite Wilderer entfloh. Stierkämpfe zu Rad ist der neueste Auswuchs des Rad sports. Ein Picador, zugleich sonst gewandter Radfahrer, nahm es kurz lich in der Arena zu Malaga mit dem Stier auf, der jedoch keinen Spaß ver stand und den armen Skahlroßreiter, ehe dieser noch hinter die schützende Planke retiriren konnte, sammt seinem Rad erfaßte und in die Luft warf. Der Velo Picador kam mit dem Schrecken davon, denn der Stier machte sich lediglich mit dem Rade zu schaffen und zerstampfte es in eine formlose Masse. DerPetersdominRom
war jüngst der Schauplatz einer aufregenden Scene. Ein ärmlich gekleideter ältlicher Mann trat vor einen Altar, wo er niederkniete und inbrünstig betete. Dann zog er hastig ein Messer aus der Tasche und schnitt sich die Halsader durch. Das schauerliche Ereigniß rief unter der Menge bei den anwesenden Andächtigen'und Touri. sten eine unbeschreibliche Panik hervor. Sofort wurden die Thore des Domes gesperrt und der Leichnam nach der Sakristei geschafft. De? Selbstmörder wa? ein entlassener Straßenbahnkutscher aus Neapel. Eine Stunde später, nachdem der Blutfleck abgewaschen war, erschien der Canonicus der Kirche, Bischof Samminiatelli, und nahm die Neuweihung der Kirche vor, die sodann wieder geöffnet wurde. Ein ähnlicher Fall hat sich 1867 bei dem Jahrhundertfest des hl. Petrus in der Peterskirche zutragen uxih zwar im Beisein Pius' IX. Folgenden Act öer Rohheit hat die Frau des zur See abwesenden Schiffers Bolleniuö aus Warsingsfehn bei Oldenburg ausgeführt. Ihres zweijährigen KindeS, eines kleinen Mädchens, überdrüssig, verfiel daö Weib auf den schrecklichen Gedanken, das Kind in Heisfelde in'ö Gehölz zu bringen, um es dort umkommen zu lassen. Knaben, welche im Gehölz mit Schlittschuhlaufen sich vergnügten, fanden das noch lebende Kindchen unter Gesträuch und Laub werk versteckt. Sie brachten ihren Fund schleunigst in's Dorf, wo das Kind bald liebevolle. Aufnahme fand und durch warme Nahrung völlig tVs Leben zurückgerufen wurde. Die Beine und Füße waren dem bedauernöwerthen Kinde bei der grimmigen Kälte erfroren. Am Tage vor dem Auffinden des Kindes ist das herz. lose Weib noch in Heiöfelde gesehen worden, es konnte daher die Spur desselben leicht verfolgt werden, und gelang es einem Gendarm, der unnatürlichen Mutter habhaft zu werden und sie in's Gefängniß abzuführen. - - un Verlangt Mucho's ,,Oeft Havanna Eigars." . i
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