Indiana Tribüne, Volume 19, Number 134, Indianapolis, Marion County, 1 February 1896 — Page 2

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Jndiana Tribüne.

Erscheint TagUH und Somttagv. Die tägliche .TridSne kostet durch den TrZger 23 LentS per Woche, die eonntaßXri5fine"8 CextS per Woche. Leide ,usammen 15 Cents vt tt dtnt per ,nat. Per Post außerhalb de, &tabt zugeschickt t Vorausbezahlung I pe, fJat. flui 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 1 Februar 1896. 2r. Jamefon. Ein englisches Blatt veröffentlicht über Dr. Jamefon, dessen Name durch den verunglückten Einbruch in die Transvaal-Republik rasch bekannt geworden ist, folgende biographische Angaben: Dr. Jamefon ist ein Schotte, in Edinburgh geboren und jetzt 42 Jahre alt. Sein Vater war Anwalt, seine MutKr die Tochter eines höheren Officiers. In London, wo die Familie sich niederließ, studte Jameson am University College Medicin und zeichnete sich hier nicht nur durch seine Studienfortschritte, sondein auch durch seine ansehnliche KörPerkraft aus. Im Jahre 1875 gradu irte er an der Londoner Universität und gewann hierbei die goldene Medaille für gerichtliche Medicin, nachdem er als Student mehrere silberne Medaillen erworben hatte. Um seine erschütterte Gesundheit wieder herzustellen, ging er nach Amerika, kehrte im Jahre 1873 von dort zurück und begab sich nach Süd-Afrika, wo er sich mit Dr. Prince in Kimberley vereinigte. Sein bedeutendes Fachwissen und seine große Arbeitskraft, sowie sein gefälliges Benehmen erwarben ihm eine ausgedehnte Praxis. Zu seinen Patienten zahlte bald auch Rhodes, der damals angehender Millionar, einer der ersten Finanzleute Kimberley's und als Mitglied der Legislative ein Politiker war, der sich schon zu jener Zeit mit weitgehenden Plänen trug. Dr. Jameson heilte Nho des von schwerer Krankheit; dieser brachte dem Arzte seither die freundschaftlichsten Gefühle entgegen und war bestrebt, in dem Maße, als er selbst, in die Höhe stieg, ihn emporzubringen. Es heißt, daß Dr. Jameson der Eiste war, den Rhodes in seinen Plan, das englische Gebiet in SüdAfrika nach Norden auszudehnen, einweihte. Als 1883 die Vereinigung der Diamantminen vollzogen war, konnte Rhodes an die Verwirklichung seines Operationsplanes schreiten. Er attachirte Dr. Jameson der unter Leitung des Mr. Rudd stehenden Gesandtschaft, welche von Lobengula die Erlaubniß zum Marsche einer PionierTruppe in's Maschona-Land erwirken sollte, und Dr. Jameson gab seine einträgliche Praxis auf, um seinem Freunde bei der Verwirklickung seiner Pläne beizustehen. Drer Monate blieb er in Buluwayo und setzte sich in der Gunst Lobengula's, den er von der Gicht heilte, fest. Dies setzte ihn später in den Stand, der PionierExpedition Dr. Selons' sicheren Durchzug zu verschaffen und den feindlichen Einfluß der Matabele beim König zu durchkreuzen. Dr. Jameson folgte der Truppe als Rhodes' Vertreter und durchstreifte mit Major Frank Johnson das Land östlich von der Pugw6 und von hier zu Wasser bis Capstadt. In den Jahren 1890 und 1891 begab er sich in ta3 Land Gungunhana's mit der Absicht, dasselbe dem Gebiete der Chartered Company einzuverleihen. Er gewann zwar GungunhanasBewilligung hierzu,aber die angloportugiesischen Unterhandlungen standen dem Vertrage imWege und derselbe mußte fallen gelassen werden. Nach seiner Rückkehr übernahm er als Nachfolger von Mr. Archibald Colyhoun die Administration des Maschona-Landes. Seiner dortigen Thätigkeit stellt Mr. Selons, ein genauer Kenner der Verhältnisse, das qlänzendste Zeugniß aus. Er sagt. Dr. Jameson sei der richtige Mann für die schwierige Lage gewesen. D!e KalströBarke auf dem Grunde des Nemi-SeeS. Die Märe von dem versunkenen Schiff im Nemi-See ist seit mehr als vier Jahrhunderten immer wieder aufgetaucht. Die Fischer und die Umwohner des Sees, die vornehmen Besitzer der Ufergelände, wie einst der Cardinal Prospero Colonna und jetzt der Fürst Orsini, die Männer der Wissenschaft und die Freunde des Alterthums, ein Leo Batttsta Alberti und Papst Pius II. im 15. Jahrhundert. im folgenden Jahrhundert Francesco de Marchi. im Beginn unseres Jahrhunderts Fusconi. Nibby u. A. sind fort und fort dem geheimnißvollen Zug nach der Kaiser-Barke in der Tiefe des Sees gefolgt. Vereinzelte Fundstücke nährten die Vorstellungen, die man sich von dem versunkenen Schiff machte, bis neuestens ernste Nachforschungen die Phantasiegebilde auf einen festen Kern zurückführten. Die Kaiser - Barke im Nemi-See ist keine Fabel mehr: ihre Lage, ihre Größe, ihr Bau, Theile ihres Schmuckes und sogar die Lände, von wo aus man sie betrat, sind nunmehr bekannt. Der Director der Ausgrabungen, Professor Fab. Barnabai, hat in einem ausführlichen Bericht an den Minister des Unterrichts in Rom soeben die Ergebnisse der Nachforschungen in der Tiefe des Nemi-Sees veröffentlicht. In mustergiltiger Weise legt er die Vorgeschichte derAngelegenheit dar und verknüpft die Spuren älterer , und gelegentlicher Funde mit den systematischen Erhebungen, wie sie jetzt unter Mitwirkung von geübten Tauchern angestellt wurden. Die Stelle, wo das Schiff gesunken ist, befindet sich am oberen, nördlichen Ende des Nemi-Sees. dicht beim .Ufer. Der Rumpf der Barke lagert, genau in der Richtung von Süd nach Nord, derart, daß ein Theil in Sand,eingebettet, der mittlere von ScblaQO

umgeben ist und der dritte Theil frei in's Wasser ragt; letzterer ist am meisten zerstörtwährend die tiefer liegenden Theile besser, ja fast vollkommen erhalten sind. Größe und Gestalt wurden in ei-

ner sinnrelchen Weise ermittelt und soqar bildlich wiedergegeoen. Die Taucher befestigten nämlich an dem Schiffs - Rumpfe m bestimmten Abständen Schnüre, an welchen Schwimmer aus Kork angebracht waren. Die aus vem ruhigen Wa ierspieael schwimmenden Korke ergaben schließlich einen punktirtenUmriß, der. in photographlscher Ausnahme sestgehalten, die länglich spitze Form des Schiffes wiedergibt. Ueberdies stellten aenaue Messungen fest, daß feine größte Länge 200 Fuß, die größte Breite 50 Fuß betragt, also betrachtliche Maßverhältnisse, welche die Aufnahme einer zahlreichen Gesellschaft ermöglichten. Im Querschnitt zeigt der Rumpf ein breites, slachgehendes Profil. Das Holz ist von der Lärche genommen, das Rippenwerk mit Bronze-Laschen verbunden und das Aeußere mit Metall verkleidet. Bronze - Nägel sind in Menge verwandt. Ueber dem Rumpf, dicht über dem Wasserspiegel, treten die Quer Schwellen über die Schiffsbreite heraus und bilden einen Laufgang, auf dem die Ruderer ihren Platz hatten. Die Köpfe dieser QuerSchwellen sind mit prächtigen Thiermasken (Löwen-, Hunde und WolfsKöpfe) in Bronze verziert; auch Köpfe von Pfosten, die wohl an den Schiffsenden sich befanden, tragen die gleiche Zier, so daß aus diesen bis jetzt erhobenen Resten aus die vollendete kunstlerische Ausstattung der Barke geschlössen werden kann. Für den Verkehr mit dem Ufer war eine zweiseitige Lände hergestellt, so daß die Barke wie in einem Dock gelegen war und der Zutritt von zwei Seiten erfolgen konnte. Aus den Resten von Mosaikbelag darf auf eine prächtige Uferterrasse geschlossen werden. Von verschiedenen Fundstücken ist besonders wichtig der Rest einer Bleiröhre, die mit einer Wasserleitung, vielleicht für Badezwecke auf der Barke, in Verbindung gestanden haben mochte. Sie trägt die sorgfältig hergestellte Inschrift des Namens des Kaisers Caligula (3741 n. Chr.), so daß daraus wohl auf ihn die Errichtung der Uferanlage und der Bau der Barke zurückgeführt werden darf. Caligula hatte erwiesenermaßen große Vorliebe für Schiffs - Vergnügen, wie der phantastische Zug beweist, den er über eine schwimmende Brücke zwischen Puzzuoli und Bajä ausführte, und die Bootfahrten, die er längs dem Campanischen Ufer unternahm. Die sonstigen Funde sind dieser Annahme nicht entgegen, wohl aber sprechen die in höchster Schönheit durchgebildeten Bronzen der Balkenköpfe für die erste Kaiserzeit. Die mit Autotypien und Detail Zeichnungen reichlich ausgestattete Denkschrift des DirectorS Barnabai legt das Ergebniß der sorgfältig geführten Erhebungen in der überzeugendsten Weise klar. DaA Broiken-Observatorium. Zu meteorologischen Beobachtungen ist der Gipfel des Brockens schon seit langen Jahren benützt worden. Bereits 1839 richtete Professor Dr. W. L. Lachmann-Braunschweia eine kleine meteorologische Station dort oben 1142 Meter über dem Meeresspiegel ein und ließ in den folgenden Iah ren täglich dreimal vsychrometrische Beobachtungen anstellen, welche durch die damaligen Brockenwirthe Mehse und Köhler als Laien ausgeführt begreiflicher Weise wenig wissenschaftlichen Werth haben konn ten. Eine Reihe von Jahren hörte man äußerst wenig von dem weiterenSchicksal des hohen Beobachtungspostens; erst in den achtziger Jahren als unter thätiger Beihilfe des Magdeburger Brocken-Clubs" die Messunaen erweitert und verbessert waren legte man den meteorologischen Eraebnissen der Brockenstation jedoch erst, als 1891 C ? , -- . ' i oie seciion Hannover .unv raun schweig des deutsch-Lsterreichischen Al penvereins einen gemeinsamen Aufruf TJ rr i , zur runoung einer zeovacykungssta tion erster Ordnung auf dem Brocken gipfel erließen. In den Reihen der deutschen Ge lehrtenwelt fand dieser Gedanke sofort warme Fürsprecher. Vor Allem war es Prof. Dr. Aßmann und Prof. Dr. von Bezold von: meteorologischen Institut zu Berlin, welche sich die Förderung des Planes anaeleaen sein ließen; weiterhin gebührt besonders 2anl dem Fürsten Otto zu Stolberg Wernigerode (dem Besiker des Brok kens) sowie dem Cultusminister v. Bosse und Geheimrath Althoff, welche im Verein mit der braunschweigischen Regierung alle Hebel in Bewegung legien, ,0 vag ver Bau des jetzigen Brocken - Observatoriums anfangs Sommer 1895 begonnen und schon in wenigen Monaten beendet werden konnte. Die feierliche Einweihung uno rossnung ver Station fand am L October v. I. statt. DaS neue Brocken-Oblervatorium erhebt sich als stattlicher dreistöckiger l 1 . au am corosivgel ves Hotels. 153 enthält drei Jnnenraume. deren unterster zur Wobnuna des ieweiliaen Beobachters bestimmt ist; darüber uegi oas sogenannte eleyrtenzimnur", welches etwa an Ort und Stelle arbeitende Gelehrte aufnehmen soll; im zweiten Stock endlich befindet sich der wichtigste Raum der Station: das Beobachtungszimmer. Letzteres ent hält eine reiche und zweckmäßige Aus Wahl der besten Meß- und Registrir Apparate zur Bestimmung der Luft warme und -Feuchtigkeit, des Luftdrucks, der Sonnenstrahlung u. s. w. fWs rt t . 's - . uis llemer yurm eryevt sich aus dem slaazen waü des Stationsbauses au ßerdem noch eine sogenannte englische Hütte, welche diverse tbermo- und ba-

tometrische Instrumente enthält; das Ganze krönt eine in Kugellager lausende Wetterfahne, deren augenblickliche Stellung 'an einer im Beobachtungsraum befindlichen selbstthätigen Zeiger-Vorrichtung abgelesen werden

kann. Außerhalb der Station sind an drei verschiedenen Punkten Regenmesser aufgestellt, von denen trotz der oftmals kolossalen Schneemassen dort oben stets mindestens einer intakt bleiben dürfte, da bei ihrer Auffiellung die Gefahr der Schneeverwehung besonders berüchsichtigt wurde. Bedeutend erschwert werden die Messungen des Brocken-Beobachters noch durch die vor Allem gefürchtete Vereisung der Apparate, sowie durch die oft mit einer Geschwindigkeit von 50 M. i. d. Sekunde über den Brocken hinwegsausenden Stürme, welche durch meterdicke Wände hindurchdringen und die bestversicherte Lampe im Nu auslöschen. Letzterer Calamität ist dadurch entgegengetreten, daß dem Beobachter der neuen Broaen-Statlon eine elektrische Laterne zur Verfügung steht, deren kleine Accumulatoren eventl. in der Tasche getragen werden. Ueber den wissenschaftlichen Werth der meteorologischen Brocken-Beobach-tungen führte 1891 Prof. Dr. vTfc mann in der von ihm geleiteten Zeitschrift Das Wetter" u. A. aus: Die Lage sei es, welche den Werth des Brockens ausmache. Keiner der Berge Central-Europas liege den Zugstraßen der barometrischen Depressionen so nahe, wie der Brocken. In seiner Beziehung zu den barometrischen DePressionen stelle der Brocken gewissermaßen eine Ergänzung seines schottischen Vetters des Ben Nevis dar. der inmitten der am häusigsten eingeschlagenen Zugstraßen liege, während derBrocken deren südliches Randgebiet einnehme. Die meisten Minima, welche die Nordsee kreuzen, hätten den Ben Nevis auf ihrer nördlichen, den Brocken aus ihrer südlichen Seite, so daß man erwarten dürfe, hochwichtige Ergebnisse aus den Beobachtungen dieser beiden Stationen zu gewinnen." Die Beobachtungs-Ergebnisse werden noch einen vermehrten praktischen Werth gewinnen, wenn das BrockenhauS mit der Ebene auch im' Winter durch ein Telegraphen- bezw. Tele-Phon-Kabel verbunden wird. Zur Herstellung von Wetterkarten, zu den Sturmwarnungen der deutschen Seewarte etc. dürften derartige sofort zu befördernde Resultate des BrockenBeobacht:rs von höchstem Werthe sein. ampherbau auf Formofa. Die eben jetzt sich vollziehende Angliederung der Insel Formosa an das japanische Reich wird auf dem Weltmarkte bereits als von umgestaltender Wirkung für einen uralten, in den letzten Jahren aber besonders wichtig gewordenen Handelsartikel empfunden. Es ist dies der Kampher, jenes eigenthümliche Produkt einer prächtigen Lauracee, die besonders in Ostasien zwischen dem 10. und 34. Grade nördlicher Breite heimisch ist. Schon ein Arzt des sechsten JahrHunderts, Aetius, spricht von der officiellen Verwendung dieser Drogue, die von den Arabern unter dem Namen Kafur aus dem Osten bezogen wurde. Früher spielte auch für den europäischen Handel der aus Dryobalanops arornatica gewonnene Kampher Borneos und Sumatras eine Rolle, de? für Räucherwerk noch jetzt in China und Japan viel verwendet wird. Jetzt dient für technische und officinelle Zwecke fast ausschließlich der weit bil ligere japanische und sormosanische zcampher. Der Kampherbaum ist mit seinem dichten immergrünen Laubwerk einer der stattlichsten Bäume Japans, von krustigen, aber doch sanften, runden Umrissen, mit seinen saftiggrünen und geschmeidigen Blättern. Der deutsche Forstmann Dr. Grasmann, welcher den Kampherbaum und seine Nutzung an Ort und Stelle genau studirt hat. vergleicht den Gesammteindruck eine Kampherriesen mit dem Habitus eines alten Lindenbaumes und verwirft die so häufige Verglcichung mit der Eiche als gänzlich irreführend. Namentlich emzeln stehende Kampherbaume errei chen trotz des langsamen Wuchses eine Hohe von ca. 100 Fuß und emen Um fang von ca. 36 Fuß. so daß man ih nen ein sehr hohes Alter und große Lebenszähigkeit zusprechen muß. 800 Jahresringe jind an Kampherbaumen bereits gezahlt worden; die eiaentli chen Riesen sind aber alle inwendig ganz hohl. Das gegen Insekten vollständig ae schützte, fein gemaserte, etwas röthliche Kampherholz ist außerordentlich halt bar und schützt, zu gut schließenden Kästen verarbeitet, darin aufbewahrte Gegenstände gegen Pilzbildungen und Stockflecke. Mit empfindlichen Genußmitteln, wie Chokolade und Cigarren, darf es nicht m zu nahe Be rührung kommen. Die Kampherkrystalle werden aus dem zu Spänen verkleinerten Holze durch Sieden gewonnen. In Japan benit man meist sieben übereinandergestelDc eiserne Kessel. In dem unter sien wird durch gleichmäßig gelindes Feuer das beständig zufließende Wasser in Dampf verwandelt, durch den zweiten Kessel, in dem sich die Holz spähne befinden, aufsteigend, saugt der Dampf die Säfte des Holzes in sich auf und trägt sie nach oben, wo sie sich bei der Erkaltung an den höheren Kesselwänden absetzen. Die niedrige Temperatur des japanischen Winterö befordert diese Prozedur m wünsch ter Weise. Neben dem rohen Kampher 9 mm mm m wlro aus me e 'jjttlyode nocq eine Menge mit Wasser vermischten Kam pheroles erzielt. Frül"' wurde der rohe Kampher nach Hongkong, England und Deutsch land transportirt, um dort gereinigt zu werden. Jetzt haben sich aber in Kobe fremde und japanische Gesellschaften gebildet, die diese lobnende Industrie für javanischen Kamvber an

stch gerissen yaven. Da sornani' scher Kampher minderwerthig ist und deshalb mit japanischem gemischt in den Handel kommt, so sehen sich die entfernten Kampherraffinerien jetzt auf chinesischen rohen Kampher angewiesen. ! Kampher findet seine wichtigste industrielle Verwendung in der Verei-

tung von Lacken, Cellulose und rauch- j losem sowie prismatischem Schießpul-. ver. Da für diese Zwecke immer stei-! . cm r l , v w 1 gende Mengen verlangt werden und die Kampherproduktlon m Japan und Formosa wegen des in den letzten 25 Jahren eingerissenen Raubbaues sehr zurückgegangen ist, so sind die Preise seit sechs Jahren auf das Doppelte gestiegen. Vielleicht veranlaßt diese günstige Conjunctur die japanische Verwaltung der Staatswaldungen, den Warnungen und Rathschlägen Grasmann's mehr Gehör zu schenken. als sie während seiner Anwesenheit hier gethan. Die kaiserlichen Domänialforsten haben bereits viel für die Vermehrung ihres KampherbcstandeS gethan. Jetzt sucht man auch in Amerika den Kampherbaum massenhaft anzupflanzen. Feucht-warmes Klima ist besonders dafür geeignet. Ob aber die Preise nach der Beruhigung Formosas lange auf der jetzigen, durch ein Svndikat noch emporgeschraubten Höhe bleiben werden, ist noch ungewiß. Ein Opfer von Brigham Joung.S Justiz. Inmitten des Großen Salzsees im Staate Utah ist eine den Namen Church Island" führende Insel von sehr bedeutendem Umfange belegen, welche seit vielen Jahren einem von aller Welt gemiedenen und in der Wildniß vertierten Menschen zum Aufenthalte dient. In früherer Zeit war das Wasser auf der Ostseite der Insel flach und damals wurde dieselbe von den Mormonen als Weideplatz für ihre zahlreichen Herden benutzt, da das Vieh durch die Untiesen ohne Schwierigkeit waten konnte. Jetzt ist der See dort tiefer und man kann die Insel nur im Boote erreichen. Aber nur sehr selten wird dieselbe von einem Menschen besucht. Ungezählte Wasservögel haben dort ihre Brutstätten, wilde Thiere der verschiedensten Arten hausen in den dichten Wäldern, welche Berg und Thal bedecken, und in einer versteckten Felsenhöhle hat ein Franzose Namens Jcan Vaptiste. der vollständig verthiert ist. seinen SchlupfWinkel. Der Unglückliche ist zur Zeit der autokratischen Herrschaft des Morinonenapostels Brigham Foung in jene Einöden verbannt worden und dort zur menschenfressenden Bestie geworden. Vor ungefähr 40 Jahren kam Jean Vaptiste. damals sehr jung an Jahren, nach Salt Lake City. Er wuchs unter den Heiligen der jüngsten Tage" auf und nachdem er eine Tochter der Auserwählten geheirathet hatte, wurde er zum Todtengräber eines kleinen Friedhofes bestellt. Er hauste mit seinem Weibe in einer Hütte an dem Abhang eines Berges, ziemlich fem von der Stadt, und betrieb in feinen vielen freien Stunden, deren er mehr als Geld hatte, einen kleinen Handel mit einigen jüdischen Trödlern, welche kühn und unerschrocken genug gewesen waren, um mit den Mormonen in Geschäftsverbindungen zu treten; freilich lagerte damals ein Regiment Bundestruppen am Weichbilde der Stadt, so daß die Heiden" keine Gewaltthaten seitens der Heiligen" zu befürchten brauchten. Dieser Franzose nun war ein habgieriger Mensch, der mit Vorliebe Nachts umherstreifte und selbst jeden Gegenstand, den die Sol daten weggeworfen hatten, auflas und Alles in feiner Hütte aufspeicherte, in der Hoffnung, etwas daraus lösen zu können. Jean Baptiste's lichtscheues Wesen erregte anfänglich Neugierde, später Verdacht und als er, der gewohnlich auf das Aermlichste gekleidet war, eines Tages in .einem feinen Tuchanzuge in den Straßen von Salt Lake City erschien, wurde von der Obrigkeit eine Durchsuchung seines Hauses angeordnet. Dieses strenge Vorgehen gegen ihn erschien wohl gerechtfertigt, denn erst vor wenigen Tagen war ein Fremder, der einen ahnlichen Anzug besessen" hatte, in der Stadt gestorben und auf Jean Vaptiste's Friedhof bestattet worden. Während des Verdachtigen Haus durchsucht wurde, öffnete man das Grab des Fremden und nun wurde die Entdeckung gemacht, daß die Kleider des Todten gestohlen waren. In dem Hause des Todtengräbers wurde anfänglich nichts Verdächtiges gefunden, aber nach der auf dem Friedhofe gemachten Entdeckung wurde eine abermalige, genauere Durchsuchung vorgenommen und nun wurden, in Körben und Kisten versteckt, die Leichengewänder von mehreren hundert Personen an's Tageslicht gebracht. Alles wurde nach der City Hall geschasst und dort wurde das Meiste identisizirt. Mütter fanden die Kleidchen, in denen sie ihre verstorbenen Lieblinge dem Schooße der Erde übergeben hatten, vor; manches Bündel enthält theure Seidenkleider. welche damals selbst für die reichen Mormonen einen nur schwer erschwingbaren Luxus bedeuteten, und auch an Schmucksachen fehlte es nicht. Der Räuber wurde in das Gefängniß geworfen, trotzdem die Volkswuth sein Leben verlangte. In jener Zeit stand Brigham Joung auf dem Gipfel , seiner Macht und er hatte dem verruchten Verbrecher ein anderes Schicksal bestimmt. Zu nächtlicher Stunde wurde Jean Vaptiste aus dem Gefängniß geholt und nachdem man auf seine Stirn mit einem glühenden Eisen die Inschrift Bnrnded for Robbing the-Dead eingebrannt und ihn aller Kleider entblößt hatte, nach Church Island transportirt, wo er. gemieden von jedem Menschen, seine Tage unter den wilden Thieren zubringen sollte; die Insel zu verlassen,, war er außer Stande, denn er wäre ohne Weiteres niedergeschossen worden. . Welche entsedlicke 9thn W ,5.

tete Verbrecher' zu erdulden geyadr. kann man sich wohl kaum vorstellen, denn er mußte wie ein Thier leben. Es konnte denn auch nicht Wunder nehmen, daß er selbst zu einem solchen hcrabsank. Church Island wurde von Jedermann gemieden. Im Laufe der Zeit zerschellte an den Klippen der

Insel manches Canoe. aber von den schiffbrüchigen Insassen hat man nie etwas wiedergesehen, woraus geschlossen wird, daß der Proscribirte die Leute heimtückisch ermordet und verzehrt hat. Selbst die furchtlosen Cowboys, die sonst vor keiner Gefahr zurückschrecken, und die wilden Rothhäute wagen es nicht, die Insel zu betreten. Neuerdings haben mehrere Jäger den verwilderten Menschen zu Gesicht bekommen und seine Lagerstat! entdeckt. Sie sagen, daß er vollständig nackt und sein Körper mit dichtem Haarwuchs bedeckt war; beim Anblick der Menschen stieß er unarhkuhrte. schrille Laute aus und floh m eine schwer zugangliche Hohle, m deren Schlünden er sich versteckte, so daß es sich als ein Ding der Unmöglichkeit erwiesen hat, seiner habhaft zu werden. Deutsche Loeal'Nachrichten. rl Städt,. . Q a m b u r g. In einem Hotel am Berliner Bahnhof haben sich neulich zwei Fremde erschossen. Ueber ihre Persönlichkeit ist nichts weiter bekannt. r.-". - r. m C . t r j ' t als dan sie zruoer uno loagiicgcumaj Bremer Kaufleute sind. Vegesack. Der von hier verschwundene Lagerhalter des ConsumVereins, Maurer Holst, hat eine größere Summe von ihm anvertrauten Geldern mitgehen heißen und mit der--selben die Reise nach New York angetreten. Vldenbnrg. Oldenburg. Plötzlich verschwunden war vor einigen Tagen ein hiesiger Geschäftsmann. Seine Freiheit sollte er jedoch nicht lange genießen, denn seine Frau reiste ihm kurz entschlossen nach und traf ihn zufällig auf dem Bahnhof in Hannover. Von hier führte die energische Dame ihren Gemahl wieder nach der Residenz zurück. Mk,lnvurg. Schwerin. Der Arbeiter und Dienstmann Kufahl, welcher, wie mitgetheilt, jüngst seine Ehefrau ermordete. ist von der Polizei ergriffen und dem Landgerichtsgefängnisse zugeführt worden. W i s m a r. Der Schuhmachermeister Fr. Benthien'sche Ehepaar feierte das Fest der goldenen Hochzeit. Dem Jubelpaar wurden von Ver wandten und Bekannten aus Nah und Fern zahlreiche Glückwünsche dargebracht. Der Großherzog sandte ein Bildniß in Goldrahmen. Die stadti sche Capelle brachte dem Jubelpaare heute Morgen ein Ständchen. Herr Fr. Venthien feierte vor acht Tagen bereits sein 50jahng Burgeriubl läum. Cljiirlnsten. CLlleda. Der kürzlich hier ver storbene Beigeordnete. Magistrats-As sessor Voigt, hat der Stadt verschie dene Vermächtnisse von zusammen etwa 20.000 Mark zugewendet; ferner seinen werthvollen, schön angelegten Pavillon der Stadt unter der Bedingung überwiesen, daß der jedesmalige Burgermelster die unentgeltliche BeNutzung haben soll. G 0 t h a. Zur Feier ihres 75jährigen Bestehens hat die hiesige FeuerVersicherungsbank der seit dem Jahr 1879 bestehenden Wittwen- und Waisenkasse der Bankbeamten eme Jubiläumsgabe von 30.000 Mark bewilligt. Der Handarbeiter Karl Groß auS Gotha, der seinerzeit den HausVater der hiesigen Herberge zur Her math durch einen Messerstich verwun dete, wurde dafür zu 2; Jahren Gefängniß verurtheilt. Kaum in seine Zelle zurückgebracht, machte er semem Leben durch Erhangen em Ende. Ilmenau. Eine Canalisation will man hier schaffen, zu welchem Meck der Ingenieur Mairich in Gotha ein Projekt ausgearbeitet hat. dessen Ausführung etwa 277.700 Mark kosten soll. Die Gemeinde soll aber erst Gelegenheit erhalten, rn offent licher Erörterung sich zu der Angelegenheit zu äußern. Sachsen. D r e s d e n. 36 kaufmännischeVereinigungen Sachsens hab:n an den Landtag eine Petition über die Förderung des Handelsschulwesens ge richtet. Der Landtag wird gebeten, dahin wirken zu wollen, daß 1) durch größere Geldunterstutzungen die hilss bedürftigen Handelsschulen in den Stand gesetzt werden, nothwendige Einrichtungen und Erweiterungen ausführen zu können, und das) 2) die Staatsregierung dem Gedanken der Heranbildung geeigneter Lehrkräfte nähertrete. P i r n a. Dieser Tage wurde der Wachtmeister des hiesigen königlichen Amtsgerichts, Gnauck, auf der Station Vogelsang überfahren und völlig zermalmt. Es war ein mit dem eisernen Kreuz decorirter Mitkämpfer von 1870 71; er diente im Leibgrena-dier-Regiment No. 100 und war vor seiner Versetzung nach Pirna bei dem königl. Amtsgericht Dippoldiswalde thätig. S ch i r g i s w a l d e. An den Füßen aufgehangen hat sich der Einwohner Tammer. Derselbe ist auch in dieser Lage gestorben, ehe seine That entdeckt wurde. Der Todeskampf dieses Selbstmörders muß kein leichter gewesen sein. Weinböhla. Hier wurde der ungefähr 18 Jahre alte Apothekerlehrling Friedrich Günther todt aufgefunden. Dem Vernehmen nach ist der Aufgefundene in Gröna bei Vernburg geboren und zuletzt in Pirna inStellung gewesen. Als Todesursache wirdVergiftung vermuthet. , eZroglierzogthnm Jellen. . D a r m st a d t. Es verlautet, daß eines der ältesten Mitglieder des höchsten Gerichtshofes. Reichsgerichtsrath von Bury, die Versetzung in den Ruhestand nachgesucht, hat. V. Bury war' 1879 von Hessen für eine NeichS.

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gerlchtsraths-Stelle in Vorschlag gebracht worden. Seit seiner Ernennung gehörte er dem ersten Straf-Se-nat an. V o d e n h e i m. Dieser Tage entstand in dem Anwesen des Landwirthes Georg Kerz m der Langgae em Feuer, welches die etwas abseits stehende, mit Stroh und Frucht gefüllte Scheuer vollständig einäscherte. VlsaffLkrnae. Straßburg. Neulich Nachts wurde in der Nähe von Diedolshofen Grenzausseher Rath, während er sich auf einem Patrouillengange befand, von Wilderern überfallen und ermordet. gauern. Donau st au f. Die Walhalla wurde im Jahre 1895 von 24.183 Personen besucht. Nürnberg. Laut Anordnung deö städtischen Polizeisenats müssen alle Restaurants und Cafes Nachts zwei Uhr geschlossen werden. Vor der Strafkammer sollte sich die Arbeiterin Anna Schwab wegen Diebstahls verantworten. Als der Fall aufgerufen wurde, trat ein junges Mädchen mit einem Zettel vor, auf welchem zu lesen stand: Im Namen Seiner Majest'ät. Die Schwab kann nicht kommen wegen Krankhett." Der GerichtsHof erließ nun ebenfalls Im Namen Seiner Majestät" einen Haftbefehl gegen die Schwab. P a s s a u. Unmittelbar vor Ausfahrt des Ostende-Wien-Expreßzuges No. 53 aus der hiesigen Station wurde dieser Tage der Hauptluftbehälter der Maschine zerrissen; hierbei wurde das linksseitige Kugelsegment über acht Geleise hinübergeschleudert. Wagenputzer Hoffmann getödtet und Heizer Wachshäusl verletzt. Würzburg. Der Professor der Theologie Joseph Grimm, bischöflich geistlicher Rath, ist an einem Schlaganfall gestorben. Der Bauernsohn Ludwig Lampel und dessen Mutter Salome Lampel aus Oberelsbacb. welche seinerzeit im Verdachte standen, den großen Brand in Oberelsbach verübt zu haben und deshalb verhaftet wurden, sind wieder in Freiheit gesetzt. NUeinpsalk. L a n d a u. Der Landgerichtsrath Kullmann wurde wegen Verbrechens gegen dieSittlichkeit in Untersuchungshaft genommen. Neustadt a. H. Der hiesige Stadtrath beabsichtigte.städtisches Oktroi einzuführen. Da sich aber die Mehrzahl der Bürger mittels Petitionen dagegen aussprach, lehnte er das Projekt mit allen gegen sechs Stimmen definitiv ab. v?ürtten,b,ra. Alpirsbach. Als der Reallehrer Vauder hier neulich Nachts von einem Familienabend nach Hause ging, wurde er in der Nähe seiner Wohnung von einem seiner früheren Schüler, nunmehrigen Kaufmanns Lehrling, überfallen und mit einem Schlagring bearbeitet. Das Motiv dieser That soll Rache sein, weil Herr Vauder die sem seiem gewesenen Schüler seinerzeit kein Prima-Abgangszeugniß aus gestellt hatte. Stuttgart. Die Verbreiterung der Marktstraße wird nun in Angriff genommen werden. Das früher AnWärter' sche Anwesen ist bereits geräumt; mit dem Abbruch desselben soll alsbald begonnen werden. Der verheirathete Küfer Johann Stotz, wohn haft in Gablenberg, welcher in der Schloßbrauerei in Gablenberg beim Auspichen eines Fasses verunglückt ist, ist seinen Verletzungen erlegen. Thonbach. OA. Freudenstadt. Im alten Wirthschaftsgebäude des Forellenwirths Seid brach Feuer aus. welches mit großer Heftigkeit um sich griff und das Gebäude vollständig einäscherte. Tübingen. Der Gemeinderath hat eine Eingabe an die K. Kreisregierung um die flußpolizeiliche Ge nehmigung zur Erbauung einer fahr baren Brücke über den Hirschauer Steg gerichtet. Die Brücke ist nach und nach zum allerdringendsten Bedllrfniß geworden. Ulm. Dieser Tage fuhr der 50 Jahre alte Fischer Fr. Kopp von Wiblingen auf einer beladenen Sandzille mit seinem Sohn die hochgehende Donau herunter. Unter der Eisenbahnbrücke, wo der Fluß gewaltige Wellen wirft, kippte die Zille um und beide Männer wurden von den trüben Wogen verschlungen. Hilfe war nicht möglich. An ein Auffinden der Leiche ist vorerst auch nicht zu denken. 5?aven. Heidelberg. Im hiesigen Crematorium wurden im abgelaufenen Jahre 91 Personen bestattet, 64 Man. ner und 27 Frauen. Jspringen. Wegen Unter schlagung von ungefähr 3500 Mk. wurde der hiesige Gemeinderechner Müller in Untersuchungshaft nach Pforzheim verbracht. Karlsruhe. Wie wir hören, hat die verstorbene Frau Oberhofjägermeister v. Kettner Wwe. eine Stiftung im Betrage von 15.000 Mk. hinterlassen. deren Erträgnisse wissen, schaftlichen Zwecken, tnöbefondere der Unterstützung von Forschungsreisen in außereuropäischen Gebieten dienen sollen. Kehl. Hier sind einem Soldaten, der sich während 14 Tagen in einer Kiste innerhalb der Kaserne aufhielt und sich des Nackts von Abfällen aus dem Spülicht nährte, beide Beine erfroren, so daß sie amputirt werden mußten. K o n st a n z. Die Salemer Zehntscheuer aus dem 14. Jahrhundert, jetzt zum Hotel Hecht" gehörig, ein merkwürdiger historischer Bau, ist abgebrannt. Das Hotel befand sich ebenfalls in großer Gefahr. Kork. Dem Ortenauer Boten zufolge wurde der Jnspector der hiesigen Anstalt für epileptische Kranke, Pfarrer Wiederkehr, verhaftet. Der. felbe soll sich an einem in der Anstalt befindlichen Mädchen vergangen haben. , ,,, Verlangt MuHo's Veft Havanna CigarS."

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