Indiana Tribüne, Volume 19, Number 131, Indianapolis, Marion County, 29 January 1896 — Page 2

Jnvtana Tribüne

- Erscheint Täglich und SonntagS. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Xrafler M Cent per Woche, die SonntagS..Tribüne' Cet per Woche. Seide infam IS Cent der M Cents per Xftsxat. Per Post außerhalb de, tdt geschickt t orauZdezhlng V pet Jahr. Offu-i 10 Süd ttabama Straße. Indianapolis, Ind., 29.JanuarZl896. TieHeereSorganisation derVoeren. Die Kriegsmacht der südafrikanischen Republik besteht aus allen wehrhaften Männern des Landes im Alter von 1660 Jahren und, wenn nöthig, aus allen Farbigen, deren Häuptlinge der Republik unterstehen. Neben den wehrhaften Bürgern derfügt die Regierung über ein Corps Landpolizei und Corpsartillerie unter Befehl des Commandanten P. N. Pretorius. Das Corps besteht aus 7 Officieren. 4 Sergeanten, 8 Corporalen, 1 Waffenschmied und 100 Mannschaften. Es verfügt über 6 leichte Krupp'sche Feldgeschütze. 4 lochte und 2 schwere Mazimkanonen, einen gezogenen Vorderlader und eine franz'öfische Mitrailleuse. Ein festes Corps bilden auch noch die Feldtelegraphisten in der Stärke von 1 Ofsicier und 15 Mannschaften. Die Mobilisirung geschieht auf Befehl des Präsidenten durch den Commandant - General" P. J.'Joubert. Dieser übermittelt den Befehl an die Commandanten der 17 Districte, in die das Land eingetheilt ist, und diese wieder an die 64 Feldcornetten und 42 Assistentcornetten der 64 Bezirke (Wijken). Sofort ach Empfang der Einberufungsordre setzen sich die Feldcornetten nach"dem gefährdeten Punkte in Bewegung. Wenn alle Bürger dem Aufrufe Folge leisten, verfügt der CommandantGeneral über 13.503 wehrbare Manner im Alter von 1834 Jahren, 6564 im Alter von 3450 Jahren und 3856 unter 18 und über 50 Iahren: in Gesammtheit über 23,923 Mann. Die meisten ' "Mannschaften stellt mit 3371 Mann, der District Potchefstroom. Danach folgt Prätoria mit 3207 Mann. Mit letzteren dürfte Jameson's Bande zusammengestoßen sein. Außerdem können von den in den Districten Rustenburg, Prätoria, Middelburg, Leydenburg, Waterberg, Zontspansberg, 'Lichtenbürg und Maniko wohnenden 380,000 Naturellen- (ursprüngliche Be wohner), gegen 60.000 Mann unter 31 Häuptlingen, die den Titel Capitän führen, aufgerufen werden. Eine Uniform tragen die Boeren nicht, doch ist ihre gewöhnliche Tracht so übereinstimmend, daß man einen anreitenden Trupp wohl für uniformirt halten könnte. Ein Baaiije", kurze Jacke aus englischem Stoff, eine Hose aus demselben Stoff, ein Schlapphut aus grauem Filz bilden den Anzug. Ueber dem Baaitje", von der linken CrfwHfT Zlkl TrTlTr Ciifl rAr w7i..v gut vutvit yui(.( iiuitLll ll den Patronengürtel. Das von der Regierung empfangene Gewehr. System Henri Martini, ruht beim Anreiten mit dem Kolben im Steigbügel. Mit welcher Schnelligkeit die Mobilisirung vor sich geht, ist aus dem Zwischenfall im Jahre 1890 ersichtlich, als die Uitlanders- die Transvaalflagge in Johannesburg zerrissen hatten. Um 6 Uhr Abends erging die Mobilisirunasordre an drei Districte. und schon am andern Morgen um 5 Uhr ntten L(X) Boeren unter ihren Feldcornetten in die Stadt ein. m Mandant General Joubert wird auf allen fernen Zügen durch seine Gemahlin, eine sehr resolute, divlomatisch gesckulte Dame, bealeitet. deren Energie er mehrere Triumphe im nege gegen England zu verdanken hat. Erst vor ungefähr 25 Jahren vertauschte General Joubert den Hobel, den er. lange Zeit als Wagnermeisier geführt hätte, mit dem Scbwerte. Die Deutschen im Auslande. Bon dem Reichstags-Abgeordneten Prof. Hasse ist kürzlich in einem interessanten Vortrage eine übersichtliche Zusammenstellung der Deutschen im Auslande gegeben worden. In unserem deutschen Reiche, das heute etwa 51 Millionen Einwohner zählt, sagte er unter Anderem, sind durchaus nicht alle Deutsche; nur etwa 47 Millio nen können auf diese Bezeichnung An spruch machen, andererseits draußen außerhalb der Grenzen des Reiches wohnen in geschlossenem Sprachgebiet etwa 10 Millionen Deutscbe in Oei'ter-reich-Ungarn, 2 Millionen . in der schweig und 8 Millionen rn den Nie derlanden. zusammen also 20 Millio nen. Es kommen aber noch hinzu die rn den verschiedenen deutschen Sprach inseln in Europa wohnenden Deut schen, die man in Rußland auf eine Million beziffern kann, in den Bai kan- und Donauländern etwa eben falls auf eine Million, das gibt zwei Millionen. Des Weiteren ist eine halbe Million Deutsche über alleStaa ten Europa's zerstreut, die ursprüng licö dem deutschen Neicbe oder den ae schlossenen Sprachgebieten oder auch den uralten Inseln des Deutschthums anaebörten Die 5Zabl Derjenigen zu beziffern)' die in Amerika den Anspruch aufrecht erhalten haben, Deutsche genannt zu werden, ist sehr schwer. Es kommt hierbei darauf an, ob wir unter eutfche nur Wiezenigen verstehen wollen, die im deutschen Reiche geboren IlNv ihre Zahl ist eine sehr betracht liche; sie belauft sich auf 2 Millio nen oder Diejenigen, die von Deut schen abstammen, deren Eltern und Voreltern aus Deutschland emgewan dert waren. Die Äabl der Deuticken die nach Amerika im Lause der lehten drei Generationen ausciewandert sind. ist ja eine außerordentlich große; sie beläuft sich auf 5 bis 6 Millionen, und zur richtigen Beurtheilung dieser Aahl fii m . - m festzuhalten, das diele Sadl etwa

ebenso groß tst, als die Zahl der Bewohner des Staates Bayern. Aber von diesen drei Generationen sind ja schon wieder zwei ausgestorben, und es ist nun sehr schwer, zu sagen, wie viel von den heute Lebenden die Kinder und Enkel dieser deutschen Auswande-

rer sind. Die Schätzungen schwanken außerordentlich: sie bewegen sich zwischen etwa drei Millionen und zwölf Millionen, ie nachdem man die verschiedenen Mischungsverhältnisse zu dem Deutschthum oder zu der neu sich bildenden Nationalitat der Yankees rechnet. In Amerika wohnen sonst noch einige Hunderttausende vonDcutschen. besonders m Brasilien und den La PlataLändern und in Ehili; aber auch alle anderen Continente sind von Deutschen bewohnt, wenn auch in derhältnißmaßig aermger Zahl. In Afrika wohnen etwa 20,000; ihre. Zahl wird aber auch auf 60.000 und 80.000 beziffert, je nachdem so oder so versahren wird, wie ich es vorhin von den Amerikanern sagte. Die Zahl der Deutschen in Australien ist etwa 100,000 und die der in Asien wohnenden beziffert sich auf 20,000. Es kommen also zu den 47 Millionen Deutschen im Reiche 20Millionen in den geschlosjenen Sprachgebieten, 2 Millionen in den Sprachinseln in Europa und etwa neun Millionen Deutsche in den verschiedenen anderen Welttheilen hinzu." Prlvtteglrter Rauv. Ueber den Raub, den die Spielbank von Monte Carlo jährlich einheimst, geben die Jahresrechnungen Auskunst. r c - (v lftM fZ 4 ur oas i5inanziayr xov vo n nehmen wir dem Bankbudget folgende Angaben: Die Einnahmen der Gesellschaft beliefen sich auf $150,000 Miethsertrag und Z3.825.000 als dii .ri . . i tti-i i:r&. reuen seivinn von Den vsfjiciujuciu Dieser Gesammteinnahme von $3, 975.000 standen folgende AusgabePosten gegenüber: Zahlung an den Fürsten für die Concession 5230.000. an die Regierungs- und Ortsbehörden von Monaco $150,000, Polizei $60, 000, Bischof. Geistlichkeit und Unterricht 555.000, Gerichtshose $15,000, Reservefonds $200,000, Direktoren und Agenten $150,000, Eroupiers, Personal und allgemeine Ausgaben $250,000, Ausbesserungen und Abnutzung $40,000, geheimer Dispositionsfonds $25,000, Theater, Orchester und Unterhaltungen $250,000, Bekanntmachung" (d. h. Bestechung der Presse) $310,000. Taubenschießen, Wettrennen, Carneval und Wohlthätigkeit $75.000, Reisegeld (für die völlig kahlgerupften Opfer) $30,000. Pensionen $15.000. Zinsen auf 60.000 Antheile $300.000, Dividenden $1.. 925.000, zusammen $3.975.000. Es wird genau Buch geführt über den täglichen Ertrag von jedem Spieltische und aus diesen Buchungen ergibt sich, daß ein Roulettetisch im Winter durchschnittlich einen Tagesgewinn von $2000 und im Sommer von $1725 bringt; für jeden Tisch, an dem Trente et Quarante gespielt wird, stellen sich die bezüglichen Summen auf $1500 und $1250. Was den besonders be merkenswerthen Posten der Subventionen der Presse" betrifft, so zahlte die Gesellschaft an französische Blätter in einem Jahre nicht weniger als $290.000, wahrend englisch geschne bene Blätter des Continents und ein halbes Dutzend Correspondenten. die in dieser oder jener Weise den eigenartigen Sport in Monaco dem Publikum empfehlen und etwaige mißbllllgende Aeußerungen über die Leitung des Casinos in Monte Carlo richtig stellen", sich in $10.000 zu theilen haben. Ein sehr bekanntes PariserBlatt (die Gründung eines persönlichen Freundes des bekannten Spielpächters, Peter Blanc) steht mit ährlich $15, 000 an der Spitze der französischen Presse und gibt als Gegenleistung täglich einer Zeile betreffs des Wetterstandes in Monaco Raum. Es folgen in der Liste der Subventionirten alle leitenden Pariser Blätter mit Sum men von $2000 bis $7500. Weiter erhielten alle größeren Zeitungen, die an Orte der Eisenbahnlinie Paris, Lyon, Marseille, Nizza. Mentone erscheinen, Schweiggelder .im Betrage von $200 bis $2500. In Nizza allein wurden bis zur letzten Jahresver sammlung der Spielgesellschaft nicht weniger als 60 Blätter mit jährlich $250 bis $2500 bedacht. Drei Viertel dieser Blätter erscheinen :n emer Aufläge von 50 bis 100 Exemplaren und leben als echte Schmarotzer des Gift baumes von Monte Carlo thatsächlich nur von jener Subvention".. Weiter gibt es da die Posten Reisegeld und Pensionen. Hier finden wir die Na men der Männer und Frauen, die am grünen Tisch ihr ganzes Vermögen eingebüßt haben und denen nun. um möglichst Skandal und das Bekannt werden so abschreckender Beispiele zu vermeiden, Reisegeld für die Rückfahrt und em Gnadenbrot sur den (gewöhn lich kurz bemessenen) Nest ihrer Tage gewahrt wird. Laut Vertrag läuft die Concession der Gesellschaft erst 1913 ab. Leider besteht wenig Hoff. nung, daß dann die Spielhölle, deren weitreichender entsittlichender Einfluß aus den obigen Thatsachen hervorgeht ganz zu schweigen von der nicht unerheblichen Zahl der Verzweifelten, die nach dem Verlust ihrer ganzen Habe Hand an sich legen , aufgeho ben wird. Polizei, Richter, Beamte. halb Monaco ist in irgend einer Form von der Gesellschaft abhängig und an dem Fortbestande der Spielwirthschaft betheiltgt. Sefyre des Meeres. Von einer an das Wunderbare streifenden Errettung aus höchster Lebensgefahr können Zsührer und Mannschaft deS von Hamburg nach Adelaide abgegangenen französischen Barkschisfs Serie Neuve" erzählen. Das in Grandille beheimatete aus 57 y sonnen vemenene Fahrzeug befand sich etwa Mitte Weaes Zwischen

dem Kap der guten Hoffnung und Australien, als sich plötzlich ein fürchterliches Unwetter erhob. Auch die fol-

genden Tage nahm der Sturm an Ge- j walt immer mehr zu, sodaß .... doch lassen wir Capitan Gosse selber das Wort ergreifen: Vier Tage 'lang be fanden wir uns muten m dem furchterlichen Orkan. Der Wasserkasten riß sich los und zertrümmerte alles auf Deck, richtete auch sonst Veschädigungen an. Bis dahin hatten wir an den Pumpen arbeiten können, wobei meine Leute die größte Ausdauer an den Tag legten. Auch mit Oel hatten wir es versucht, aber in den langen Jahren, die ich zur See gefahren bm, habe ich nie ein ähnliches Wetter erlebt. Zeitweilig waren buchstäblich nur die Masten über Wasser, das ganze übrige Schiff war in den Wellen begraben. In unserer Verzweiflung machten wir uns daran, die Ladung, so weit wir dazu im Stande waren, über Bord zu werfen. Wir hatten viel Stückgüter aeladen. darun'ter in der Hauptsache Cement. Es gelang uns auch von letzteren eine Anzahl Fässer an Deck zu befördern, die alsbald von den Wellen zerschlagen wurden. Schließlich war aber, alles Mühen vergeblich, da das Wasser in den Lücken mit großer Schnelligkeit überHand nahm, und unsere Lage gestaltete sich schließlich so verzweifelt, daß insbesondere in der vierten Nacht kein einziger unter uns hoffte, noch den anbrechenden Morgen zu schauen. Dazu waren wir alle bis zum Tode ermattet, schließlich kamen wir aber doch Lberein. das letzte Mittel zu versuchen, d. h. mit Tagesanbruch das einzige Boot, das noch intakt geblieben war. in's Wasser zu lassen. So brach der fünfte Tag heran. Das Schiff lag auf der Steuerborosene bis zu den Lücken unter Wasser, das ganze Ber deck war in Trümmer, und wir vier zehn Mann hockten dicht aneinander gedrangt bel unserem Boote, um ernen gunstigen Augenblick zu erspähen, in welchem wir dasselbe zu Wasser lassen könnten. Wir fühlten, wie das Schiff unter unseren Fußen mit ieder Sekünde sich tiefer hinuntersenkte in die Wogen, schon wollten wir verzweifeln, da, wir glaubten anfänglich unseren eigenen Äugen nicht trauen zu dürfen, sahe? wir mit einem Male ein großes rr r rr c . r n ..... I . segeiicylss, oas ans un zujicucnc. Ein Jubelschrei, einSchrei der Dankbarkeit entrang sich unserer Kehle: wir waren noch im letzten Augenblick gerettet." Das Schiff, welches die Schiffbrüchigen bemerkt und mitten im fürchterlichsten Unwetter zu ihrer Aettung herbeigeeilt war, war das englische Vollschisf Aristides.- Capitän Poppy. Diesem und seiner wackeren Mannschaft, die sich in einem der Boote alsbald an das überaus gefahr. volle Rettungswerk gemacht hat. ist es denn auch gelungen, sämmtliche vier, zehn Mann an Bord in Sicherbeit zu bringen. Die Barke selbst sie sollte Wie auf ihrer ersten Reise nach Sydney, in der Folge auf den Marschallinseln Kopra für Deutschland laden ,st, noch ehe das Rettungs'verk vollständig beendigt war, gesunen. Die Bewegung der Vrauarvetter in oer ((j. Auf dem Gebiete des Brauereige verbes in der Schweiz macht sich seit ctwa drei Monaten tbit Bewegung unter den Arbeitern bemerkbar, welche infangs mehr in cantonalen Grenzen sich bewegte, infolge der Stellungnähme der Brauereibesitzer aber sich nunmehr anschickt, auf die gesammte Schweiz sich auszudehnen. Bisher trugen die Arbeitsordnungen in den Brauereien gewissermaßen cantonalen Charakter: ia auch :m. Cantone zeig ten die Arbeitsbedingungen auf beiden Seiten eine größere oder geringere Verschiedenheit. Unter den orgarnsir ten Brauereiarbeitern traten nun zu erst in Bern und jetzt in Zürich Be strebungen an den Tag, für die Arbeitsordnungen eine gemeinsame Basis zu schaffen mit besonderer Berucksich tiqunq der Fachvereine. Hierdurch fühlten sich nun die Vrauereibesitzer veranlaßt, zu emem Verbände schweizenscher Brauereien zusammenzutre ten und auf eine allgemeine Arbeitsordnung sich zu einigen, die in allen Verbandsbrauereien der Schweiz zur Durchführung kommen soll. Gleichzeitig zeichnete man für den Fall eines Boycotts ein Leidenscapital- (eS sollen an 800.000 Francs sein), um vom Boycott betroffene Brauereien schadlos zu halten; zudem verpflichte ten sich auch die Brauereibesitzer, ge genseitia bei eintretender Sperrversü gung über eine Brauerei seitens der Arbeiter, dieser Arbeitskräfte zuzuführen.. Die von den Brauereibe sitzern geplante Arbeitsordnung enthalt im Wesentlichen folgende Bestlm mungen: die tägliche Arbeitszeit beträgt bei großen Brauereien 10 Stunden, be: kleineren 1011 Stunden und fällt in die Zeit von früh 5 Uhr bis Abends 7 Uhr; der Minimallohn für zwölf Arbeitstage beläuft sich nach Wahl der Brauerei aus 66 Francs mit 6 Liter Bier täglich oder auf 78 Francs ohne Bier; Auszahlung .des Lohnes in Baar alle 14 Tage. Der .Minimallohn erstreckt sich auch auf die im technischen Betriebe verwendeten Hilfsarbeiter". Als nicht zum techNischen Betriebe gehörige Geschäfte sind zu betrachten u. A.: das Fla schenbiergeschäft, die Bierspedition, Reinigen der Transportfasser. Hilfs abeiter auf dem Malz- und Gerstenboden. Aushebern, Leeren und Reinigen der Keller, Kohlentransport und dergleichen. Entlassungsgründe sind böswillige Materialbeschadlgung, wie derholte Trunkenheit, ansteckende, selbstverschuldete Krankheit. Streit und Zank im Geschäft. Der 1. Mai lst von 11 Uhr Vormittags ao als Arbeiterserertag freigegeben. Die Be nujung der Arbeitsnachweise ist fa cultativ. Im Falle eines Boycotts wäre diese Arbeitsordnung sofort ohne Kündigung aufzuheben. Diesen von. den Brauereibesitzern aufgestellten Bedmaunaen aeaenüber

yat nun der Brauerfachverein Zürich" seinerseits eine Arbeitsordnung ausgestellt unterAblehnung derjenigen der Brauereien, doch finden sich darin bezllglich der Lohn- und Arbeitszeitfrage gerade keine großen Verschiedenheiten. Die Differenzpunkte liegen

auf anderem Gebiete. Die Brauereiarbeite? Zürich's wollen die tägliche Arbeitszeit auf zehn Stunden festgesetzt wissen; sie soll in die Zelt von früh 6 Uhr bis Abends 6 Uhr fallen mit halbstündiger Frühstückspause (3 8z) und 14stündiger Mittagspause (12 iz Uhr). Der Minimallohn soll 63 Rappen pro Stunde oder 73 Francs für 12 Arbeitstage betragen; die Auszahlung hat jeden zweiten Samstag in Baar zu geschehen. Als zum technischen Betriebe nicht gehörige Arbeiter werden bezeichnet: Bierspedition, Reinigungsarbeiten in den Maschlnenraumen ekc., Remhalten von Straßen, Plätzen, Kohlentransport. Die Anrede der Brauer soll nicht per Du" geschehen. Das freie Coalitionsrecht der Arbeiter bleibe gewahrt. Der 1. Mai soll als Arbeiterfeiertag von 10 Uhr Morgens ab frei sein. Betreffs Kündigung ist man mit den Brauereibesitzern einig. Die beiden Kernpunkte der Differenz sind nun die, daß die Brauereien sich verpflichten, sämmtliche Brauer vom Arbeitsnachweis des Fachvereins, der von den Arbeitern geleitet, von den Prinzipalen controllirt würde, zu nehmen, ferner im technischen Betriebe nur gelernte Brauer zu beschäftigen. Diese beiden letzten Forderungen wollen die Brauereibesitzer nicht bewilligen, die Arbeiter aber lassen durchaus nicht von ihnen ab. Kommt es zu keiner Einigung, so würde am 1. April der Ausstand der Brauereiarbeiter sich vollziehen und der Boycott denBrauereien gegenüber beginnen, zu dessen Vorbereitung die Berner Tagwacht" bereits ausfordert. Es ist anzunehmen, daß ' sämmtliche Brauerfachvereine mit den Postulaten der zürcherischen Brauereiarbeiter sich solidarisch erklären. Der drohende Strike wird also, wie man sieht, nicht den Charakter einer Lohnbewegung tragen, sondern mehr organisatorischer" Art sein, gerade so. wie es der jüngste Glaserstrike war; dem Ring der Brauereien stehen hier die Fachvereine gegenüber. Auch ein Cubanischer Zwist." Kleine Dinge sind manchmal ebenso bezeichnend, wie große, und anläßlich des Revolutionskrieges, der jetzt auf der schönen Insel Cuba wüthet, dürfte auch nachfolgendes, aus directester Quelle kommendes Geschichtchen namentlich in unserem Lande interessiren, das ja schon seit einer Reihe von Jahren von einer ähnlichen Frage geplagt ist. Viele wissen noch nichts davon, daß der blutige Aufstand auf Cuba im Jahre 1863 auch mit einer Spatzenfrage verquickt war. Und das ging so zu: Gerade wie bei uns jener Unglückselige Aesculapsjünger in Brooklyn, R. V-, so kriegte vor Jahren auch in Cuba ein Spanier den patriotisches Gedanken, der Stadt Havana einen werthvollen Dienst zu erweisen, indem er eine große Anzahl Spatzen aus Spanien herüberbrachte. Auch er rechnete darauf, daß dieses neue Bevölkerungs - Element sich als sehr nützlich erweisen und besonders für Havana mit der Zeit eine schätzenswerthe Straßenreinigungs - Armee bilden werde. Groß war der Zorn dieses gemeinsinnigen Spatzenvaters, als ihm zunächst beim Eintreffen der Vögel in der Stadt eine maßlose Zollgebühr abverlangt wurde. In der ersten Aufwallung der Leidenschaft zertrümmerte er die Käfige und ließ sofort alle Vögel frei. Dafür hatte er noch längere Zeit behördliches Ungemach zu erdulden, wegen des Versuches, der Bezahlung des Zolles zu entgehen. Noch größer aber wurde die Enttäuschung des ganzen Publikums. Es braucht kaum betont zu werden, daß diese Spatzen ihren englischen Lettern, welche bei uns so gut angeschrieben sind, in keiner Beziehung etwas nachgeben und vor Allem nicht tugendhafter" waren. So brach denn das unvermeidliche Geschick bald genug herein. Die freigelassenen Vögel vermehrten sich ganz enorm,-und das Erste, wodurch sie sich in der Stadt Havana verhaßt machten, war, daß sie mit einem kleinen, bei den Bewohnern sehr beliebten Vogel Krieg ansingen und ihn schließlich ganz und gar aus dem Weichbilde Havanas vertrieben. Seitdem nannten alle diejenigen Cubaner, welche den Spaniern nicht grün waren, diesen Spak einfach den spaNischen Vogel", während sie jeden Spanier gon-ion" nannten, was nämlich auf Deutsch Spatz- heißt. Dies legte wiederum den Grund zu einer ganz besonders erbitterten Stimmung zwischen beiden Parteien, und es kam so weit, daß die Spanier in Havana den Spatzen, ebenso wie unsere Amerikaner den Adler, geradezu als einen sinnbildlichen Nationalvogel anerkannten! Natürlich wachten sie daher auch eifersüchtig über die Wohlfahrt des kleinen Spitzbuben und Händelsuchers, während die Anderen ihm bei Zeder Gelegenheit das Lebenslicht ausbliesen. Daraus entwickelten sich auch manche tragikomische Auftritte, besonders als nach dem Ausbruch des Aufstandes von 1868 die Erbitterung auch in dieser Hinsicht noch mehr gestiegen war. Eine kaum glaubliche Episode, die allerdings noch mehr tragisch, als possenhast war, aber in jenen blutigen Tagen immerhin noch von vielen anberen in diesem Betreff verdunkelt wurde, hatte lediglich darin ihren Ursprung, daß eine dZestthucnde spanische Schildwcche am PalaiS' in Havana den Cadaver eines Sperlings fand, der von einem der Bäume im Park gefallen war. . Mit der arokten Sorakalt und

Ehrfurcht brachte der Soldat den todten Spatz vor einen gerade zur Zeit abgehaltenen Rath von Freiwilligen, und lediglich der Loyalität" wegen, und um die andere Partei möglichst zu ärgern, wurden im Antrieb des Augenbliös Achtungsresolutionen" für

den Spatzen gefaßt, und es wurde sofort eine sehr einträgliche Collecte erhoben, um der Leiche ein imposantes Begräbniß zu gewähren. Ja, ein geschickte? Silberschmied erhielt den Auftrag, einen kleinen silbernen Sarg anzufertigen, das Spatzen-Aas wurde in einer Halle aufgebahrt", und es fand schließlich ein glänzender Leichenzug stctt. Ein Geistlicher wurde trotz alles Widerstrebens genöthigt, bei diesem Possenspiel zu amtiren, die Häuser an der Zug - Route entlang mußten bei Androhung des Erschießens der Bewohner schwarz drapirt werden, und zwei Personen, die man während der Leichenfeier lachen sah, wurden thatsächlich erschossen! Seine Spatzenfrage hat Cuba noch immer, sie ist aber hinter anderen zurllckgetreten. verkanntt Nährpflanze. Aus der Gegend von Jacksonville, Fla., kommt abermals ein Bericht über die Entdeckung einer werthvollen Nahrungspflanze, welche man schon längst als Unkraut" gekannt und verkannt hatte. Es handelt sich um eine Schlingpflanze, die wohl den meisten Bewohnern Floridas geläufig, anderwärts aber anscheinend noch wenig aufgetreten ist. Sie rankte sich in vielen Gärten über alte Einfriedigungen, um Orangenbäume herum u. s. w. und wurde als wilde Zierpflanze nicht gerade ungern gesehen; denn sie entwickelte einen wundervoll üppigen Blätterreichthum. Im Herbst trug sie große Hänge! von Schoten, die eine sammtartige schwarze Hülle hatten. Diese Schoten enthalten Bohnen, welche sich aber nicht besonders leicht ausschälen lassen und von selber den ganzen Winter hindurch nicht auszufallen scheinen. Man war natürlich auf diese Bohnen gelegentlich aufmerksam geworden, wußte jedoch überall nicht anders, als daß dieselben giftig seien. Jetzt ist aber von Professor Clute theoretisch und von mehreren Landwirthen praktisch ermittelt worden. daß nicht nur dieser Glaube grundlos ist, sondern die Bohnen welche groß und fleischig sind eine sehr werthvolle menschliche Nahrung abgeben können. Wie schon angedeutet, wächst diese Pflanze in Florida, und vielleicht auch anderwärts, vorzüglich. Eine einzige Ranke kann 40 Fuß lang werden und mit ihrem Laubwerk während des Sommers den ganzen Wipfel eines Wjähriqen Orangenbaumes bedecken. so daß sie manche abgestorbene Bäume wie ganz lebendig ausschauen laßt. Ihre iunqste Entdeckung als Nahr pflanze aber, für Mensch und Vieh. kann geradezu als ein epochemachendes Ereigniß gelten, wenn sie wirklich alle die Vorzuge besitzt, die man ihr jetzt nachsagt. Und wenn sie erst besonders ingebaut wird? IHM Du Jnlanve. Ein Radfahrer, welcher gall River, Mass., am 27. September Verließ, um auf der südlichen Route nach San Francisco zu radeln, ist letzt an seinem Bestimmungsorte eingetroffen; der Mann hat 4223 Meilen zurückgelegt. Eine Anzahl junger Schönen in North Branch. Mich., hat einen Schaltjahr-Berein" gebildet, mit der ausgesprocif.nen Absicht, alle Mitglieder vor Jahresschluß unter die Haube zu bringen. Die heirathsfähigen Männer mögen sich also in Acht nehmen. EinrechtnetterHüterder Gesetze scheint der Polizeirichter Murray in Baltimore zu sein. Schon snt langer Zeit waren Klagen gegen ihn wegen seiner Amtsführung seis Vorlebens und seiner Verbindung mit gewerbsmäßigen Spielern laut geworden. Diese letztere Thatsache, sowie seine angebliche Theilhaberschaft an einer Spielhölle erregten die öffentliche Meinung derart gegen ihn, daß Gouverneur Lowndes seine Anstellung widerrief. In Kuttawa, Ky., ist soeben eine schwimmende Capelle vollendet worden. Der frühere Handlungsreisende und jetziae Prediger Walter Marshall will in dem Boote den Cumberland. Ohio und Mississippi besahren und das Evangelium verkünden, wo immer sich Gelegenheit dazu bietet. Auf irgendwelches Entgelt dafür rechnet der Mann nicht, er gedenkt vielmehr, den Unterhalt für sich und seine ihn begleitende Familie mit seiner Hände Arbeit zu verdienen. EinNarrmachtviele. Die Nachricht von dem Bananen-Wettes-sen. das jüngst in Richmond. Va., stattfand, ist die Veranlassuna dazu geworden, daß derartige 'Ueitlämpfe in verschiedenen Staaten des Südens veranstaltet wurden. Lezington. tfn., rühmt sich jetzt, den Champion'-Bana-nensresser zu seinen Bewohnern ?.u zählen; der Bursche verschlang in einer Sitzung 64 Bananen, wabrend sein Gegner es nur auf 61 Gnus brachte. . Eine Meuterei droht in den Kreisen der Himmelsstrelter. Ballington Booth, welcher seither die Hallelujah-Lassies in den Kampf gegen Welt und Teufel geführt, soll, wie bereits berichtet, das Oberkomanoo in den Ver. Staaten niederleoen und

durch seinen jüngeren Bruder serdert H., der seither in Canada kommandirte", ersetzt werden. Nun wird aber Herbert als Intrigant vom insten Wasser geschildert und oie Osfriere" und 30,000 Soldaten in den Ver. Staaten drohen mit offener Nebellion, sollte es der aZIe Booth wagen. ihnen seinen Jüngsten als Generas- auszuzwängen. In dem Orte Titicus. Conn., gibt eö zwei Schwestern. Maud "

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und Alice Barte? mit Namsn. welche den Postverkehr zwischen Ridgefield und dem genannten Orte vermittcln. Officiell steht nur die 16 Jahre alte Maud in Onkel Sam's Diensten, aber sie wird auf ihren Fahrten zwischen den beiden Plätzen stets von ihrer zwei Jahre älteren Schwester Alice begleitet, mit welcher sie auch die Bezüge, $100 pro Jahr, theilt. Die Mädch:n machen alltaglich zwei Touren ..lnd bedienen sich auf denselben eines alten Kleppers, dem sie den Namen Uncle Sam" beigelegt haben. In dcnSommermonaten machen die Fahrten zwischen Titicus und Ridgefield denMädchen keine Schwierigkeiten, allein zur Winterszeit, wenn die Wege häufig mit fußdickem Schnee bedeckt sind, ist es anders. Trotzdem erfüllen sie ihre Dienstpflichten mit der großtenPünktIlchkelt und außerdem besuchen sie noch die Distriktschule. , Dom Ausl5N?e. südlich von Mehlis ist ein Pulverschuppen mit 50 Centner Inhalt in die Luft geflogen. Obgleich der schuppen 600 Yards von der Stadt entfernt liegt, richtete die Explosion in Mehlis doch großen Schaden an. Menschen wurden sogar aus den Betten geschleudert. Die Ursache der Explosion ist unbekannt. Es liegt vermuthlich ein Racheakt vor. Der Pulverschuppen gehörte der Firma M. Hermsdorff. JnWoroneschwurdeein ausländischer Commissionär verhaftet, welcher die Gouvernements Woronesch, Tambow und Orel bereiste und dort Agenten für den Vertrieb falscher Ein- und Drei-Rubelscheine, die ihm aus Wien geschickt wurden, suchte. Bei dem Verhafteten wurde eine größere Partie von Falsificaten, sowie die Correspondenz mit der Wiener Fabrik der Scheine und den verschiedenen Agenten gefunden. Ein Großfeuer in WieKlingen bei Heidelberg hat neun Gebäude in Asche gelegt. Man vermuthet, daß Brandstiftung vorliegt. Es soll sich um einen aegen den Büraermeiste? gerichteten Racheakt handeln. da auch beim letzten Brande vor emlgen Wochen der Brandheerd an das Besitzthum des Ortsvorstehers grenzte. Ein Beschädigter vom damaligen Brande, der Landwirth Peter Wacker, wurde durch den neuen Brand Wahn sinnig und erhänate sich. -JnSüd-Frankreichsoll 1 n c rv f . oemnauM oer eri.ucy gemacht werden, mittels Dynamits den steinigen Boden der ca: 200,000 Acres umfas senden Crau-Ebene wenigstens stellen weise zu sprengen. Er ist jetzt von ei ner dünnen Schicht Ackererde bedeckt. auf der blos Futterkräuter für die zahlreich weidenden Schasheerden wachsen. Nach der Sprengung des Felsens, unter dem sich ein von dem Wasser des nahen Meeres stets anaefeuchtete? Sand oder auch Thonerde befindet, will man einen Versuch mit der Anpflanzung von Bäumen ma chen, deren Wurzeln durch die Spal ten sich im Untergrunde ausbreiten könnten. Eine Zusammenstel lung der Neisen des deutschen Kaisers sur 1895 ergibt nach einer Mitthei lung der Münchener Allgemeinen Zeitung", daß der Kaiser im verflossenen Jahre während 159, Tagen fern von Berlin und Potsdam weilte. Von den Reisen verwandte er zu Jagden in den verschiedenen Revieren 52 Tage, zu Besuchen bei den fürstlichen Höfen m Wien, Schweden. England, Olden bürg. Friedrichsruh, Weimar. Streh len, Darmstadt und Karlsruhe 38 Tage, sur Militär- und Marmebesichtigungen, Manöver etc. 27 Tage. Der Rest wurde in verschiedenen Städten und Schlossern zugebracht. DieFrauenf ragehat in origineller Weise einKind zu Arnstadt in Thüringen, das in der Schule die Weihnachtsgeschlchte zu behandeln hatte, gelöst. Es förderte dabei eine Schriftauslegung zu Tage, die wohl verdient, einem größeren Publikum mitgetheilt zu werden. Als nämlich die Lehrerin den Kindern klarmachen wollte, was die Stelle: er ließ ein Ge bot ausgehen, daß alle Welt geschätzet wurde, zu bedeuten hatte und zu die sem Ende eine der Kleinen fragte, was sie sich darunter denke, erhielt sie die überraschende Antwort: Alle Mädchen sollten einen Schatz bekommen! Nicht übel! Nach einer soeben erschienenen Statistik über den Elfen-bem-Verkaus m Antwerpen wurden im Jahre 1895 dortselbst 274.500 Kilo Eisenbem umgesetzt, das aeacn über dem Jahre 1894 eine Zunahme des Äerkauss um 83,500 Kilo bedeutet.Da in London, bis date dem bedeutendsten Elfenbeinmarkte der Welt, lm Jahre 1895 nur 269.500 Kilo El fenbein verkauft wurden, so hat Ant werpen im vorigen Jahre London um 5000 Kilo überholt. Der Vorrath an Elfenbein betrug in Antwerpen am 31. December 1895 166.000 Kilo, während derselbe am 31. December 1894 nur 70.000 Kilo betrug. Der Durchschnittspreis stellt sich im verflossenen Jahre auf 16.40 Francs pro Kilogramm. Bis auf 2000 Kilo, die aus einem anderen Theile Afrikas stammen, wurde diese ungeheureMenge von Elfenbein sämmtlich aus dem Kongo e)ortirt. iStn ganzes Nest von Golddieben nebst Hehlern, im Ganzen 16 Personen, darunter ein Fabrikant, verschiedene Arbeiter und Ausläufer in Bijouteriefabriken und einige Arbeiter in sog. Gekrätzmühlen, wurde in Pforzheim ausgehoben und in Haft genommen. Um der Nachforschung leichter zu entgehen, hatte der Hehler, ein kleiner Fabrikant und ehemaliger Schreiber, das gestohlene Gold durch Vermittelung eines Görlitzer Goldarbeiters in auswärtige Scheide-Anstal-ten verkaufen lassen. Die Untersuchung gegen zehn Golkdiebe ist abgeschlössen worden. Die Betreffenden waren in verschiedenen Geschäften thätig. Der unterschlagene Betrag soll sich aus etwa 40,000 Mark belaufen.

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