Indiana Tribüne, Volume 19, Number 130, Indianapolis, Marion County, 28 January 1896 — Page 2
Znviana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags Die ttzliche .Tribüne' kostet durch den Träger 22 Cents per Woche, die SonntgS'.Tribüne'' Cent per Woche. Seide usamme 15 EentS be 63 Cent per rkonat. Per Post außerhalb de, ?tadt tuzeschi 1 Vorausbezahlung $" n 'Ja$t. Gffun 18 Süd Wlabama Straße. Indianapolis, Ind., 28. Januar.1896.
Tanucken-KrippcnbelKer. 03 ist zwar em recht selbstsüchtiger Trost, .im Unglück Genossen zu haUn", welche womöglich noch tiefer in der Suppe stecken; aber schließlich ist diese Selbstsucht nach außen hin harmlos und kann sich sogar mit warmem Mitgefühl für den noch ärger im Pech Steckenden paaren. Sei es zum Trost oder sonstwie, jedenfalls dürfte man in unserer glorreichen Republik, in welcher so viel über die Aemter - Krippenbeißer, und was sie verschlingen, geklagt wird, sich auch einigermaßen dafür interessiren, wie unsere canadischen Vettern in dieser Beziehung gebettet smd. Ein rechtes Jammerbild bietet sich uns da! Die Canucken haben einen ganz gewaltigen Schwärm mehr oder weniger unnützer Aemter Schmarotzer zu unterhalten, und die Vermaltungskosten der Dominion sind im Verhältniß zur Bevölkerung nicht nur größer, als bei uns, sondern wahrscheinlich größer, als in jedem anderen Lande des Erdballs. Nach der letzten Bevölkerungs-Auf-nähme, die im Jahre 1891 erfolgte und bei den canadischen Verhältnissen wohl gegenwärtig keiner wesentlichen Berichtigung bedarf (wurde doch wiederholt im Einzelnen mitgetheilt, wie fchneckenmäßig der Netto - Zuwachs der Bevölkerung vor sich geht), betrug die gesammte Einwohnerzahl 4,833,239, also eine Million weniger, als z. B. im Staate New York. Und doch werden nicht weniger als 15 Cabinetsminister gut dafür bezahlt, in Ottawa, Ont.. den verschiedenen Bundesdepartements vorzustehen, also 7 mehr, als das Cabinet des Präsidenten der Ver. Staaten heutzutage bilden. Sehen wir dieses Getriebe im Einzelnen etwas näher an; dann wird es sich erst in seiner ganzen Glorie offenbaren. Elf von diesen fünfzehn Ministern beziehen dasselbe Gehalt wie ein CabQetsbeamter der Ver. Staaten, nämlich $8000 das Jahr, wovon $7000 für die Ministerwürde an sich und $1009 für die Theilnahme an den Parlamentssitzungen sind. Jedem der Minister aber ist ein großer Stab von Büreau Chefs, Assistenten, Superintendenten, Inspektoren und Secretären beigegeben, mit Gehältern von $2000 bis hinauf zu $5000. Das ist indeß noch lange nicht Alles. Denn jede der acht Provinzen der Dominion hat auch noch ein besonderes Ministerium, das natürlich nicht ganz so hohe Gehälter hat, wie dasjenige in der Hauptstadt Ottawa, aber sonst ganz ebenso großartig eingerichtet ist, mit einem entsprechend großen Heer hochtitulirter und unverhältnißmäßig salarirter Beamten. Man bedenke, was das heißen will. Die durchschnittliche Bevölkerung von vier dieser glücklichen Provinzen ist nicht einmal halb so groß, wie diejenige der Stadt Dekroit. Aber die Höhe öffentlicher Gelder, welche jedes Jahr in die Taschen von Aemter-Pa-rasiten für Amtspflichten" fließen, die worüber man sich ja nicht täuschen möge gar nichts mit Countysowie mit Municipalverwaltung zu schaffen haben, beläuft sich in die Millionen, und man darf sich nur wundern, daß die Steuerzahler schon so lange Zeit diese famose Armee titelgeschmückter Heuschrecken lammsgedulbig unterhalten und sich nicht längst offen dagegen aufgelehnt haben, zumal nur wenig Meinungsverschiedenheit über ihren Werth und Nutzen besteht. Wohl die gelungenste Rolle in seiner Art spielt der General - Gouverr.eur der canadischen Dominion selbst, und er, der keine größere wirkliche Regierungsmacht über Canada besitzt, ai der schlichteste Bürger, erhält dafür ein Salär von $50.000 das Jahr! Dementsprechend ist auch sein ganzes Zubehör organistrt. Denn wie in jedem Blatt der ganze Baum, so wiederholt sich auch der Negierungshumbug in allen seinen Ausläufern. Der Generalgouverneur ist der Vertreter der Königin von Großbritannien, welchen die britische Regierung auf je 5 Jahre eingeseht hat. und .eigentlich" hat er den Führer der bei einer Wahl siegreich gebliebenen Partei aufzufordern, eine Administration organisiren und alle die verschieden Regierungsdepartements zu über..ehmen; eigentlich- eröffnet und schließt er das Parlament, unterzeichnet alle gesetzgeberischen Vorlagen, wandelt nach Gutdünken Todesstrafen um und verrichtet noch eine Menge anderer hochwichtiger Dinge. In Wirklichkeit aber thut er gar nichts, außer was etwa die Verwaltungsbeamten ihn auffordern zu thun. Seinc persönliche Vorliebe spielt bei der Aufforderung an einen Parteiführer, ein Ministerium zu bilden, ebenso wenig irgend eine Rolle, wie bei der Königin Victoria, wenn ein neuer Premierminister in England zu ernennen ist. Wenn er jemals eine Neigung zu einer selbständigen Politik zeiat, so kann die Administration seine Rllckberufung fordern. Nicht einmal eine Vegnadigung gewahrt er. wenn ihn nicht die Administration dazu anweist. Kurzum: er ist der traurigste decorative Strohmann, den man ftrfi denken kann ein noch dazu verschlechterter Abklatsch von Old Vic" selbst. Fast ebenso hoch, wie sein Salär, belaufen sich die Kosten seiner UnterHaltung. Und bei seinen sämmtlichen
Vertretern m ven einzelnen Provinzen. den Lieutenant - Gouverneuren, wiederholt sich, wie gesagt, dieselbe Geschichte, und sie stehen zu den Provinzen im nämlichen Verhältniß, wie er selber zur Dominion, haben aber
gleichsalls ihren Schwärm von Secretären, Adjutanten u. s. w. Die AmtsWohnungen und noch so vieles Andere sind in keinem der Gehälter mit einbegriffen, sondern Alles hilft noch eztra die Zuviel - Liste- anschwellen. Auch ließen sich noch viele andere Schmarotzer - Aemter anführen. . Man kann außer den unmittelbar Jnteressirten nicht leicht einen Canadier finden, den diese Wirthschaft entzückt. Aber die professionellen Politiker werden sich hüten, auch nur eine gradweise Reform zu verlangen, so lange es sich vermeiden läßt! Nothhäutlger Karl Moor. Natürlich kennt jedermann Schillers Räuber" und weiß daher auch, vie der große Karl Moor ein kaiserliches Heer über die Stärke seiner edlen Lande zu täuschen wußte und glanzend besiegte. In noch viel größerem ZNaße ist einem canadischen Indianer eine solche Täuschung gegenüber einem anderen Jndianerstamme gelungen, und es ging dabei noch überdies ganz unblutig her. Die Geschichte wird ton einem Mitaliede der berittenen canadischen Polizei folgendermaßen erzahlt: Es war unaefähr hundert engl. Meilen von Fort Walsh an einem schönen schneeigen Morgen. Eine Schaar Cree-Jndianer machte beim Aufwachen die unangenehme Entdeckung, daß etwa ein Dutzend ihrer auserlesensten Ponies während der Nacht gestohlen und weggetrieben worden waren. So schnell, wie mogllch, wurde die Versolgung organistrt, und nach einigen Stunden fand man im Schnee eine frische Fährte. Dieser folgte man an die dreißig Meilen weit; alsdann führte sie aeradeweas in einen Fluß hinein und auf dessen Eisdecke weiter nach einer bewaldeten Insel m ver Mitte des Stromes. Die Umstände ließen keinen Zweifel zu, daß man auf der richtigen Spur war. Man sah auch Rauch zwischen den Bäumen der Insel aufsteigen und bemerkte eine Oeffnung, welche der Eingang einer Höhle zu sein schien, deutlich genug. Es dauerte nicht lange, so erschien eine einzelne Rothhaut, ein Piegan-Jndianer, vor dieser Oeffnung; er hatte Kriegsfarbe und Kriegsschmuck angelegt, und ein Hund war dicht an seiner Seite. Dieser knurrte und bellte, sobold er die Nähe der Crees mittels seines Riechorgans merkte. Jetzt schaute der Piegan auf, ließ einen Augenblick die Aeugeltin um und um geh'n" und verschwand dann rasch wieder in der Höhle. Nach etwa zehn Sekunden sah man einen anderen Piegan um die Felsen herum kommen; auch dieser ging rasch in die Höhle hinein. Dann folgte wieder einer und abermals einer, und so. fort, immer mit Zwischenpausen von wenigen Sekunden. Inzwischen lagen die Crees ganz still im Buschwerk am Ufer und zählten ihre Feinde; sie hatten schon 50 Piegans gezählt, welche um die Felsen herum gekommen und Alle in die Höhle gegangen waren, und noch immer dauerte dieses Kommen und Gehen fort. Einige zählten weiter und brachten es bald auf Siebzig. Zum Teufel! Die Sache sah bedenklich für die Crees aus. Konnten sie einen Kampf mit dieser starken Streitmacht wagen, welche ohne Ausnahme mit Winchesterbllchsen wohlbewaffnet war? Es däuchte den Crees freilich merkwürdig, daß alle dies: Piegans einander so ähnlich zu sein schienen; nicht nur in Kleidung, Kriegsfarbe und Waffen, sondern sogar in der Gang art wollte man eine auffällige Aehnlichkeit bemerkt haben, denn jeder von ihnen schien am linken Fuß ein klein wenig lahm zu sein. Doch dies gab für die Crees der Geschichte erst recht einen unheimlichen Anstrich, und ihr Aberglaube erweckte in ihnen eine starke Befürchtung, daß der Teufel und andere böse Geister damit zu thun hätten. Mit einem Teufelsheere aber anzubinden, davor graute ihnen erst recht, obwohl sie durchaus keine Feiglinge waren. So vollständig wurden sie von diesen gruseligen Gedanken beherrscht, daß sie sogar noch mehrere Stunden später, als sie Verstärkungen erhalten hatten, sich nicht entschließen konnten, die Insel anzugreifen, und endlich verzweifelnd wieder abzogen, ohne daß auch nur einige Krieger Lust gehabt hätien, als Veobachtungsposten an dieser verwünschten Stätte zurückzubleiben. Sie hofften, daß ein ander Mal die Gelegenheit günstiger für sie sein werde, den Pieganö Ein's auszuwischen, die sich doch nicht auf Schritt und Tritt der teuflischen Protection versichern würden. In der Nacht , darauf aber wägte sich doch einer der Crees, welcher etwas weniger abergläubisch, als seineStammesgenossen, war, an diesen Ort zurück und ging sachte über das gefrorene Wasser nach der Insel, um eine Untersuchung anzustellen. Als er an die besagte vermuthliche Höhlen-Oeff-nung herankam, sah er etwas, das auch er gar nicht erwartet hatte: eine Höhle war hier überhaupt nicht vorHanden, sondern die Oeffnung führte nur einige zehn Fuß in den Felsen, machte dort eine Biegung und kam an der anderen Seite sogleich wieder heraus! Jetzt bedürfte es keines beson. deren Scharfsinnes mehr, den ganzen Zusammenhang zu verstehen, zumal im Hinblick auf den Ueberrest eines einzigen kleinen Lagerfeuers: Es hatte thatsächlich nur ein einziger Piegan mit den gestohlenen Ponies hier gehaust und er hatte, indem er längere Zeit beständig durch jene Oeffnung hinein und auf der andern Seite wieder heraus ging u. s. w. seine Feinde schnöde' getäuscht und schließlich Gelegenheit gefunden, sich und das aeraub-
ie UJut m ?:cyeryett zu dringen. Und Cree und Ponies sah man niemals wieder." Ebenso kunstvoll und einfach haben aber Indianer auch schon manchmal Blaßgesichter getäuscht, ohne daß sie
sich aus irgendwelchen Aberglauben derselben stützen durften. Fischwelt deö Nmazonenstroms. 3r berühmte Amazonenstrom in . Südamerika hat manche menwurrnge Eiaentbümlickkeiten. und eine dieser ist bis jetzt noch ziemlich wenig gewür- .'. . ... -tJ-.tr r.. .ic 01gl lvoroe, JIC ciycmtiuy blos dem Interesse der Wissenschaft, sondern auch unseres ganzen Wasser-sports-Elementes sehr nahe liegen sollte: nämlich die ungewöhnliche Menge und noch mehr die außerordentliche Mannigfaltigkeit von Fischen in diesem Riesenstrom. Wtx neicyihum an sonst wenia oder gar nicht bekannten Fischgattungen ist hier ebenso groß, wie rn mancyenyeilen Australiens und Neuseelands der Reichthum an allerlei ausfallenden und anderwärts nicht mehr vorhandenen Landthiercn. (53 sckemt fast, baft der Amazonenfluß keine einzige Fischgattung, genau l w ry.c.i.rr--genommen, mn anocicu mu,!"Becken aemeinsani bat. Professor Agassiz. einer unserer größten Kenner auf diesem Gebiete, entdeckte ra emer Seitenlache dieses Stromes, die nur etliche Hundert Quadratyards groß war, 200 Untergattungen einer besonderen Art Fische, d. h. dreimal so viele, wie in sämmtlichen Haupt- und Nebengewassern des Mlsstssipp, vorkommen! $m Strome selbst fand er 2000 verschiedene Fischsorten, von denen er, em Fachgelehrter, nur 15U kannte, ehe er seine Untersuchungen daselbst begann! Er nennt seine diesbezllalichen Entdeckungen eine wahre Offenbarung der Wissenschaft", und wie zutreffend dies ist, läßt sich am besten durch eine Vergleichung erkennen. EinemLinnö, vor etwa einem Jahrhundert, waren nur 300 Species Fische auf der ganzen Erde bekannt. Im Jahre 1840 sammelte Capitän Wilkes auf seiner, mit drei Schiffen unternommenen Reise um die Welt, immerhin nur 00 Gattungen. Aber Agassiz hat in fünf Monaten im Amazonenstrom allein 2000 Gattungen kennen gelernt, von denen nahezu tausend völlig neu waren; darunter sind etwa zwanzig ganz eigene und nie auch nur in ahnlicher Art gekannte Hauptgattungen! Zu den Bewohnern des Amazonen stromes gehört u. A. der Acara", welcher seine Jungen im Maul trägt, und der gegenwärtig von den Gelehrten iöacV Marina" genannte Fisch, der größte, welcher überhaupt irgendwo l'll Süßwasser regelmäßig zu finden ist. Unfreiwillige Weltreise. Kürzlich gingen einige Mittheilungen über eine vom Englisch-Franzosen Lynd geplante abenteuerliche Reise aus Schusters Rappen von Victoria, V. C.. nach Alaska und hinüber nach dem asiatischen Welttheil, und durch Asien hindurch wieder nach Westeuropa, durch amerikanische Blätter, und es wurde dabei erwähnt, daß er darauf rechne, an der fchmalsten und von Inseln unterbrochene Meeresstelle zwischen Amerika und Asirn gelegentlich einfach über das Eis gehen zu können. In Verbindung hiermit mag eine unfreiwillige Oceanreise, die vor einiger zwei junge Indianer von Amerika nach Asien machten, die aber die schrecklichste Erfahrung ihres Lebens bildet, besonderes Interesse gewinnen. Die Beiden gehörten zu einem ziemlich zahlreichen Stamm, welcher auf der der Insel Big Dwmed.m der BeringsMeerstraße, haust und seinen Unterhalt fast ausschließlich aus dem Ocean bezieht. Jeden Winter begeben sich C r. VI kV" c r,' r v oicic gcivanvlen agci uno s5ljllzer viele Meilen weit auf dem Eise von ihrem Heim weg auf Seehunds-Jaad-züge; doch wagen sie das gewöhnlich nur. wenn der Wmd anhaltend vom Norden kommt. Sollte sich der Wind drehen, so kann das Eis unter Umständen plötzlich in riesige Schollen auseinanderbrechen, welche ; von jeder Strömung dahin und dorthin getrau gen werden können, bis sie sich schließlich auflösen. Dann wehe einem Ver späteten! Jene Beiden nun wagten sich, zu einer nicht sehr günstigen Zeit, gleichfalls auf die Robben-Eisjagd und hatten sich schon mehr als 10 Meilen von der Insel entfernt, ehe sie irgendwelcher Seehunde ansichtig wurden. Unterdessen war das Eis. das schon se:t einigen Tagen zremlich bedenklich ausgesehen hatte, in mehrere große Felder zerbrochen', und bis die Robbenjaget merkten, in welch' einer furchtbaren Lage sie sich befanden, trieben sie schon weit in die Beringssee hinaus, während das Land langsam ihren ängstlichen Blicken entschwand. So trieben sie zicl- und hoffnungslos dahin. Am ersten, zweiten und dritten Tage ereignete sich gar nichts, was die schreckliche Eintönigkeit unterbrochen hätte. ' Die wenigen Nahrungsmittcl, welche sie bei sich gehabt, waren aufgezehrt, und der Hunger tod schien ihnen in's Gesicht zu starren, wenn auch das Eis sie vielleicht noch lange tragen mochte. Am viertenTage jedoch bemerkten sie ein Walroß, das mehrere hundert Fuß von ihnen, an einem Ende der gewaltigen Scholle, heraufgekommen war und offenbar Anstalten traf, ein Schläfchen zu rna chen. Nachdem die plumpe Bestie sich ein wenig umgesehen und jedenfalls Alles befriedigend gefunden halte, legte sie sich wirklich nieder und bald schlief sie fest. Mit katzenleisen Schritten näherten sich die Beiden. Sie hatten inzwischen schon furchtbaren Durst ausgestanden, und ihre Zungen waren dermaßen aufgeschwollen, daß sie nur mit Mühe ein Wort hervorbringen konnten.' Erfolg oder MikerfolÄ in diesem Jkalle be
deutete für sie Leben oder Tod! Indeß war ihnen der Wind und die anderen Umstände günstig, und es gelang ihnen, das Walroß zu tödten, ehe dasselbe zu sich kommen und wieder von der Eis-Jnsel weghuschen konnte. Wie schwelgten sie in dem Blute der Bestie! Es war ja das Erste, was sie seit vier Tagen zu trinken hatten. Und während der ganzen übrigen Zeit, in welcher sie sich auf dem Eis-Eiland befanden, mußten sie ausschließlich vom Körper dieses Wal-
rosses leben. Am fünften Tage erlebten sie eine sehr herbe Enttäuschung. Sie wurde" zu n ersten Male nieder Land ansichtig. Es war Nurnvak Island, etwa 500 Meilen südlich vom Aus gangspunkt ihrer unfreiwilligen Reise. Sie kamen bis auf wenige Meilen an das Gestade heran und waren schon der Rettung sicher, als sie in den Pfad anderer Winde geriethen und dann westwärts trieben. Wiederum verschwand das Land langsam ihrem verzweifelnden Blick! Sie bekamen kein anderes zu sehen, bis sie über die ganze Beringsstraße hinüber getrieben waren und sich der sibirischen Küste näherten. Doch auch von dieser wurden sie nochmals hinweggetrieben, als ob das Schicksal sie verhöhne! Mittlerweile war ihr besagter Mundvor rath fast gänzlich aufgebraucht, und sie litten schon tagelang wieder unbeschreiblich an Durst. Wie lange sie dann noch umherge trieben wurden, das wissen sie selber nicht direct; denn sie waren in Fieberwahn verfallen, als sie endlich gerettet wurden, und der Tod wäre ihnen eine Willkommene Erlösung gewesen. Doch endlich bewegte ein freundlicher Wind ihre Eisscholle die inzwischen schon bedeutend kleiner geworden war beständig nach der Mündung des Kuskoquinnslusses hin. und diesmal wurden sie wirklich in Sibirien sachte auf die Sandbänke gesetzt. Als sie wieder zu sich kamen, befanden sie sich in der Behausung eines Halbblut-Jndianers, welcher mit Pelzen und anderen Dingen handelte. Dieser stellte die Unglücklichen wieder her. und sie konnten bei passender Gelegenheit nach ihrer tzeimath hinllbergesandt werden. Sie überzeugten sich, daß sie drei Wochen lang auf dem Eis umhergetrieben wartn und bei den vielen Kreuz- und luerbewegungen im Ganzen etwa 2000 Meilen zurückgelegt haben muß ten! Hoffentlich ergeht es dem Ein gangs erwähnten Abenteurer a Bis fei" besser. I einer Krümmlungöeolcnle. Wie stcht eö denn eigentlich jetzt mit den Verbrecher Auslieferungsver Hältnissen zwischen den Ver. Staaten und Canada? Diese Frage mag schon Mancher gelegentlich aufgeworfen ha ben. Bis vor etwa zehn Jahren war die kanadische Dominion das ausge sprocheneParadies der ausgekniffenen Krümmlinge aller Sorten von unserem Lande, Notabene, wenn ihr Raub groß genug war, daß sie sich überhaupt die Reise und das Privatisiren da drüben leisten konnten. Dann kam ein anderer Auslieferungsvertrag und Viele dachten: Jetzt ist es aber mit dieser Herrlichkeit vorbei." Thatsächlich aber haben sich die Dinge herzlich wenig geändert! Der heute bestehende Auslieferungsvertrag zwischen Onkel Sam und seinem, noch nicht zu einem besonderen Namen gelangten canadischen Vetter laßt sich als eine recht klägliche diplomatische Leistung bezeichnen. Während ein Durchbrenner darnach für Mord, Mordangriff, Nothzucht und Fälschung nach den Ver. Staaten zurückgebracht und vielleicht entsprechend abgestraft werden kann, steht es ihm andererseits frei, Hunderttausende von Dollars zu unterschlagen, Bigamie, Ehebruch, Ver und Entführung und viele andere Criminalvergehen zu be gehen und, sobald' er einmal über die Grenze ist, mit seinem geraubten Mammon oder mit seines Nachbarn Weib u. s. w. den Rest seines Erden lebens, offen dem Gesetz und den Be hörden Trotz bietend, in behaglichem Luxus bei den Canucken zu verbrin gen. Er kann Großdiebstahl in be liebiger Höhe begehen und sich dann in Canada in'sFäustchen lachen, wenn er schlau genug ist, keinen Theil seiner Beute direct in die Dominion zu bringen. Und selbst in letzterem Falle kann er nicht ausgeliefert werden, sondern wird nur in Canada selbst straffällig, aber seine Uebersührung ist meistens sehr schwer, wenn man nicht unmittelbar das gerobbte Eigenthum, noch nicht in anderes verwandelt, an seiner Person findet. Um noch vollständiger zu veranschaulichen, wie kläglich diese VerHältnisse, welch' ein Hohn auf die Gerechtigkeit sie sind, sei nur noch hinzu gefügt, daß andererseits Einer, der so dumm war, eine Fälschung auch nur im Betrage von 25 Cents zu begehen, keine Zuflucht in Canada findet, son dem jedenfalls prompt ausgeliefert und zur Bestrafung in seine alte Hei math zurückgeschickt werden kann! Eine ziemlich zahlreiche und blühende Colonie amerikanischer Krümm linge. besonders Unterschleifler. freut sich heute in der reizenden Stadt To ronto ihres Daseins, wenn ihr nicht etwa die Gewissenöqualen allzuviel zu schassen machen. Da ist z. B. Israel Lucas, der krumme ExSchatzmeister des Ohioer Countvs Auglaize, nebst dem Frauenzimmer, daö er unter Zu rücklassung seiner rechtmäßigen Gattin und seiner Kinder mitnahm. Er hält ein feines Haus und spielt eine ziemliche Rolle in der Gesellschaft. Die durch ihre schönen Wohnhäuser berühmte Sherbourne Street ist eine Lieblingslocalität amerikanischer Un terschleifler und ihres weiblichen Zu behörs. Im Thorwege eines der ele gantesten Häuser daselbst kann man oft bei gunstigem Wetter ein Weib von auffallend schonen GesichtsZüaen
wahren: es ist die Gattin über die rechtmäßige von Arthur D. Chapdean, früheren Kassirer einer großen Ezpreß-Gesellschaft, welche ihr Hauptquartier in der Stadt New Jork hat. Chapdean bezog ein hohes Gehalt, aber die Wettrennbahn war sein Weg
zur Holle . Beim Durchbrennen nahm er außer seiner Familie auch einen gu- j ten Freund und Mitspitzbuben Namens G. F. Brocy mit. Nach lange:er Zeit des Wohllebens nahm em amerikanischer Geheimpolizist, unterstützt von der Ortspollzel, die ganze Gesellschaft in Haft; aber man mußle sie wieder freilassen, denn sie hatten das Geld offenbar rechtzeitig gewechselt. Uebrigens haben nicht alle amerikanischen Spitzbuben, welche sich nach Canada wenden, ein solches Glück mit ihren Weibern, wie Arthur D. Chapdean. Vor mehreren Jahren kam James R. Nedham, Vertrauensclerk eines Bostoner Engros - Hauses, mit seiner Gattin und Z30.000 seiner ehemaligen Brotherren nach Toronto. Auch er stellte sich völlig vor Auslieferung, oder Verfolgung durch die Dominialbehörden, sicher und richtete sich prächtig ein. Doch Unkraut wucherte bald in seinem Eheleben, und schließlich überraschte Nedham seine geliebte Gattin in den Armen des SöhnchenZ eines hervorragenden canadischen Eisenbahn - Magnaten. Es gab ein blutiges Handgemenge, und Nedham kam zwar nicht am schlimmsten dabei weg, ist aber Strohwittwer" geworden. Solche Fälle ließen sich noch mehrere anführen. Auch die geschäftlichen Unternehmungen unserer- Krümmlinge da drüben sind manchmal zu Strafgerichten über sie geworden. Teöla m neuer Rolle. Der berühmte slavisch amerikanische Nebenbuhler von Thomas Edison, sein ehemaliger Mitarbeiter Nikola Tesla, ist schon öfters als wirklicher oder nächstdem zu erwartender Urheber der staunenswerthesten elektrischen Erfindungen durch die Blätter gegangen; aber daß er auch auf das Gebiet der Heilkunde seine kühnen Ausflüge erstrecken würde, das hat sich bis in die letzten Tage Niemand träumen lassen. Kaum hat uns der Kabeljunge die Meldung zugeblitzt, daß der Würzburger Chemieprofessor Röntgen eine Art Licht erfunden oder auch nacherfunden habe, deren Strahlen sogar feste, undurchsichtige Körper durch drängen und hierdurch die photographische Aufnahme des Innern dieser Körper ermöglichten, während die Hülle auf den Photographien unsichtbar bleibe: flugs meldet sich Tesla mit .einer Erfindung, welche eine wunderbare Ergänzung zu der obigen bilden kann. Es handelt sich nämlich um einen Apparat, welcher jede Faser irgend eines - unserer Körpertheile in derartige Schwingungen versetzen soll, daß sich das ganze Zellengewebe erneuert. und so aus einem kranken Körper rasch ein gesunder wird. So bald also mit jener Licht - Photographie der Sitz irgend einer inneren Krankheit entdeckt wäre, könnte man sofort mit der Tesla'schen Maschine die Gesundung und Erneuerung herbeiführen. Das Vr?wn - Sequardsche Lebenselizir kann sich nun verkriechen! in Borgeschichtliche s et td.tle alö To:i:re!le. In verschiedenen Gegenden Deutschlands werden nicht selten in älteren Häusern vorgeschichtliche Steinbeile aufgefunden, die ihr Vorhandensein in denselben dem Aberglauben verdanken. Slan bezeichnet sie gemeinhin als Ton nerkeile, da man der Ansicht ist, daß sie nicht durch Menschenhand angefertigt sind, sondern an den Stellen niederfal len, wo der Blitz in den Erdboden einschlägt. Aus diesem Grunde wer den sie denn auch als ein geheimnisvol ler Schutz gegen Blitzgefahr angesehen und unter dem Dach an den Sparren befestigt oder in das HauS eingcmau. ert. Außerdem sollen sie daS Heran nahen eines Gewitters verkünden, indem sie sich zitternd bewegen und zu schwitzen beginnen. Diese letztere Er. scheinung hat eine gewisse Begründung, die sich auf eine sehr natürliche Weise erklärt. Die Steinbeile bestehen näm lich oft aus Kieselschiefcr. Dieser kann wegen seine? festen GefügeS die Nieder, fchlöge, die sich bei einem raschen Tempernturwechsel aus ihm absetzen, nicht anssaugen und gewährt dadurch den Anschein deS CchwitzenS. In der Altmark und Westfalen benutzt man Sie Tonnerkeile weiterhin als Heilmittel gegen Krankheiten, wie Kinderkrümpfe und Epilepsie, indem man einen Theil von den Steinbeilen abschabt und den Kranken als Pulver .eingiebt. Viel leicht liegt in der Deutung der Stein beile als Donnerkeile noch eine letzte Erinnerung an den Hammer des deut schen Donnergottes. In Teutschland ist dieser Aberglaube übngenö im AuS. sterben begriffen. Drakonische Bekanntmachung. Da in voriger Woche in Stoppelhau. sen ein toller Hund gesehen worden sein soll, so wird hierdurch anbefohlen, daß sämmtliche Hunde in Rübenkirchen bei Strafe von sechs Mack Maulkörbe zu ?gen haben. Welcher Hunderbesitzer nicht dafür sorgt, sondern noch ohne Maulkorb angetroffen wird, wird sofort auf Gemeindelosten erschossen! Rübenkirchen, len DreikonigStag 1896. Der Bürgermeister. Tfchappel. GemV.hlich. Staatsanwalt: Und somit beantrage ich das für diesen Fall höchste Zulässige Vtras maß von 3 Jahren." Angeklagter (Unterbrechend): Oha, Herr Staats. anwalt, a so mit a'm guaten alten Bekannten umzugeh'n!" : Kluft ZAuejo's Oest Hadann 5iqars."
Dom JManve. ' DerFall, daß der Vater Junior" und der Sohn Senior" wird, hat sich in Richmond, Ky.. ereignet. Dort wurde I. D. Fecney junior zum senior Deacon und sein
Vater I. D. Fceney senior zum junior Deacon derselben Loge erwählt. Das von dem berühmten Magistrat der Plymouth Colonie, John Alden, zu Durbury. Mass., im Jahre 1660 bewohnte Haus wird jetzt von dem neunten John Alden, welcher ein directer Nachkomme des genannten Puritaners ist, bewohnt. I n d e n'V er. Staaten durste John A. York von Portland, Me.. der jüngste Capitän eines Seeschiffes sein. Derselbe zählt erst 18 Jahre und befehligt seit mehreren Monaten den Schooner Charles I. Willard", der zwischen Häfen von Maine und New York fährt. Leute, die seit 27 Jahren todt sind, haben dieser Tage von sich hören lassen. Der Fischer John McPherson fischte beim Cap Elizabeth in Maine eine Flasche auf und fand in ihr einen Zettel, der folgende Botschaft enthielt: 2. Januar 1869. Wir sind mitten in einem Schneestürm. Wir sinken. Unser Schiff ist der Schooner Hairiet", auf der Fahrt nach North Sidney von Portland und consignirt an John Moore. Capt. William Lewis Die tzarriet" war mit einer Ladung Mehl am Neujahrstag 1869 in See gestochen und galt seitdem als verschollen. 27 Jahre hat das Meer die letzten Worte der Ertrinkenden bei sich bebakten. Die Primärschulen der Stadt New Fort haben das Glück, Oberlehrerinnen zu besitzen, die in Vezug auf den blödsinnigen TemperenzUnterricht in den Volksschulen sehr verständige Ansichten hegen. In ihrer letzten Monatsversammlung bildete dieser Unterricht, der dank denMuckern und dem Schulbücher - Trust New Forks in Zukunft in den dortigen Schulen ertheilt werden muß. das Thema der Besprechung. Siebzig Oberlehrerinnen waren anwesend und machten ihrer Indignation allen Denen gegenüber in deutlicher Weise Luft, welche ihnen wöchentlich vier Extra Lectionen über den Alkoholismus und seine Wirkung" aufgehalst haben. Die Damen erklärten einstimmig, daß das erwähnte Thema sich nicht als Lehrgegenstand für die öffentlichen Schulen eigne. Es wurde geltend gemacht, daß ein derartiger Temperenz - Unterricht gerade so thöricht sei, als wenn man katholische Kinder zwingen wollte, dem protestantischen Religionsunterricht beizuwohnen. Eine der Lehrerinnen erklärte, daß man mit dem Thema eine Pflicht, welche die Eltem hätten, den Lehrern auflade, und daß sie nicht einzusehen vermöge, was die Schule mit totaler Abstinenz oder den Wirkungen des Alkoholismus zu thun habe. Die Eltern, nicht die Lehrer sollten darüber den Kindern Anleitung geben. Die Lehrer sind nahezu einstimmig' gegen die Einführung des Temperenz Unterrichts. Man be schloß, den neuen Lehrgcgenstand in der halben Stunde vorzutragen, in der man seither Phyziologie und Hy a,iene" gelehrt hat. Hl. ' ' Vom AnZIaMZ?" I n TemeLvar wurde dem Bahnschlosser Franz Hechelbacher seitens der Militärbehörde die Bewilligung ertheilt, Nachgrabungen in den Kasematten in der Nähe des Sieben-bürger-Festungsthores vorzunehmen, um auf Grund eines im Nachlasse seiner Mutter gefundenen Planes die an geblich dort vergrabenen Schätze des letzten türkischen Paschas von Temes dar zu erlangen. Die Nachgrabungen haben dieser Tage unter Beihilfe von Soldaten und unter strenger Controle begonnen. DieAbtheiluna deöProfessors v. Mosetig im Allgemeinen Krankenhause zu Wien war neulich Nachts der Schauplatz einer ganz eigenartigen Scene. Die Gärtnerszattin Marie Albert wurde wegen emer Luftröhrenverengung dem Erstickungstode nahe, dahin gebracht und an ihr der Luftröhrenschnitt vorgenommen. Die äußerst schwache Person starb jedoch trotz aller aufopfernden Bemühungen der Aerzte. Da sie sich aber im Zustande der Mutterschaft befand und das Kind noch lebte, schritt der Jnspectionsarzt sofort zu einer Operation, um womöglich noch das Leben des Kindes zu retten. Das gelang denn auch vollständig. Um Mitternacht erschien sodann Curat Pater Johann Karkosch im Krankensaale, um das -Kind es war ein Mädchcn auf den Namen Anna Cäsarea zu taufen. Daö gesunde Kind wude vorläufig der Landesfindelanstalt übergeben. ... Eine grauenerregende Scene spielte sich in der Wohnung deS Eisengießers Uxa in Göppingen ab. Dieser schoß anläßlich eines Wortwechsels zuerst auf seine 24jährige Tochter und verwundete sie schwer am Hals und an der Brust. Als zwei Schutz leute in das verschlossene Zimmer ein dringen wollten, wurde Schutzmann Knödler I durch den Thürspalt mit einem Schuß in den Kopf niederge streckt. Auf die vor dem Hause versammelte Volksmenge schoß Uxa eben falls. Nachdem der Unmensch einen Schuß auf sich selbst abgegeben hatte, der ihm die Schläfe traf, drang die PolkzeZmannschaft verstärkt bei ihm ein und nach heftigem Kampfe wurde er gebunden in Landerer's Jrrenanstalt eingeliefert. Uxa war schon vor mehreren Jahren wegen einer Revolveraffaire in Haft und wollte sich damals im Gefängniß erhängen, wurde aber daran verhindert Die Tochter des Unholds, ein braves, fleißiges Mädchen, das seinen Verdienst immer zur Unterstützung der Eltern nach Hause brachte, wird schwerlich mit dem Leben davonkommen. Auch der schwer verletzte Schutzmann, wie Uza. selbst, schwebt in Lebensgefahr. .
MS
s a rernedy of Sterling value. It positively
eures all Bronchial Affections, Cough, Cold, Croup, Bronchitis and Grippe. You can ahvays rely on lt. DR. BULL'S COUGH SYRUPis indispensable to every family. Price 25 cts. Shun all substitutes. Chew LANGE'S PLUCS.The Creat Tobacco Antitf ote.tOc. Dealer or mtll JLClÄeyer A Co.. BattoJVtd.
HD "35Ttiq. Mi
Disease commonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradually grow dangerous.
If you mffer srom üeadacke, Dyepepsi, or Indigestion If you are Bilious, Constipated, or bare Llver Complaint II rour Complexion Is sliallow, or you Buffer Distress alter eating For offensive breath and all dlsorder of the Stomack
TAKE
TAKE
TAKE
TAKE
Ripans Tabules Regnlate the System and Preserve the Health.
5 TZTTTZZZTTTTTTZLZ: K 2SS (OllC g '& & ät la fji?e w Ripans Relief. ffl TTTTTTTTTTTT.TTX5. 3 Schwache, ervöse Personen, gequält von Gewissknöbiffen und schlechten Tröumen. Zkpkinigt von Rücken und opfschmrr,kn. Vrrdthen. Zittern. krzklopfkn. Unentschloslenheit. Trübst,, -.inD rschöpfendk Auöftiiffen, erfahren au dem ..Jnaendfrtund", auf welch' einfache, billige Weise MscklechtKkrnkkeiten und Folgen der Jugend Bünden geheilt und die volle Gesundheit und der Frohsinn wiedererlangt werde könne. Ganz neue Heilverfahrk und neue Medizinen. Jeder tei eigener Arzt. Schickt V5 ent in Stamp und Ihr bekommt da Buch versiegelt und frei zugeschickt von oer Privat Klinik und Tiöpensarv." 2 West 11. Str.. Ve Vork. A. V. X' ftf Dritten k, fc cj 27 Der Herren Freund. Unsere vol?onrmene Cvritze frei mit jeder SfTafäe. Möcht eine Flecken. Verhütet Strikrure? Heilt Tripper und Ätezstuk in 1 bii 4 Zaatn. Frggt vorhekern dalür. Lersandt bei Erpreß für $1X0. Man adressir : MALYOOR M FG. CO.. LANCASTCR. omio. a mm Injektion. Eine vermanente Kur der hartnöcklgsten Fälle ron Eonorrhea und 2 5 Sleet, arantirt in von 3 bis 6 Sage; kein 0 anonc vaiiL'iuuj nuium, uno ioc nie an j j taust von allen Drug giften. Manneskraft ! richt, schnell und vauernv wlever hergestellt. Schwäche, Nkrvvsi tSt,Krafieverfallund alle Folgen von Ju aendfünden, AuSfchwei fiiiißcit, Verarbeitung u. f. w. gänzlich und gründ lich besemgt. Jedem O s.an und Korpettheil wird die volleKraft und vtarre ;uruacrlatttt. Eiiifackl-S. natür l iche Verfahren, keine Magrnmedicin. Em ,etzlschlag ist unmöglich. Buch mit Zeug, nissen und (Sei'raucksilwcisung tvird per Post frei versandt. Man schreibe an Br. HansTreskew, 822 Eroadsray, New York. M. Gierke. Deutscher Buchbinder. 408 eflb.CoS, ßtfe McSariy Str. Up Stairs. Herr Carl Pingrark, 7 ?kd ladavea Ctraie, nimmt citcuungcn Tat rataj entgratn. Clemens V onnegut 181 k 186 Oft Washington Str. Metzger-Geritthe. Werkzeuge in größter Auswahl. Theodore Stein, achsnleer cn W. C. Ändert. Abstrakte von Besttztiteln und Grund, eigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. r?o. 86 Oft Market Otraßk. Jndtanaveli Ind MlMlMkiFT' Vsur Truian i o. CAH I OBTAIN A PATENT t Fort prompt tmwer and an bauest opinlon. wrtt to M V N N & CO.. wno bare bad naarly ßtty yaara experience In ttae patent trasicess. Commontcs tloni itrlctly confidentlal. A Ilaudbook of la forroatton concerninjr Patent and bow to ob Uin ibetn tent frae. Also ratalogue of aIitcal and cientiflo books ent Ire. Patents t&ken tbroopb Munn & Co. reoelrt feci&l noticelntbe Kriestlfic AnierirnB, and Rina ar. brouvbt wldely befortbe publlcwltn ont eost to tba Inventor. Tbia lendid oaper. luntd weekJr, elegant!? illostrated, naa bj xar tb. larpest ctrcuUtion of any BCientlfic work In Ut world. 83 ayear. Sample coptea aent fre. BnMdlns Edittoo, tnontbly. tliO year. einrf eoptes, 'iS oenta. Krery n amber contma beao Ural plataa, in colers, and pbotoerapbj of new hoasfti. with plans, enabling bullderj to ahow tat tatest desifms and aecure contra Addreaa HMllX 4 CO. Miw Xeiuc. 3tt BaOASTAX.
BL
W3 iA m
iWJPüm
i
si
täs
'WJsr
w icinccn aiciuiiaic inneymen von um i i bede. (iopaiba oder Eandeldl. I. Ferre & So. 5 I lrou' üiacksolaerl. votier. Eari. er. 4
R
NB Xi'
s
LL II II
LL
(s
ywßp RIPANS TABULES EIPANS TABULES RIPANS TABULES RIPANS TABULES
SO ?
asy to tale
Quiclj to act. Tabule tire old by drug-giste, or bv ma.Il j
11 ine pnee ov cenis a doxj I bcdi io ine inj)ioi Chemical Company, No. 10 Spruce St., New OTl. Sample vial 10 cenU.
JACOB METZGER & CO. Jmporlirt ni d eivheiuiische Weine und Spiritussen aller Sorten. Mineralwasser: West Vaden und MartiuSville, etc. F laschenbiere: Schütz9 Müwaukee und daS beliebte Origüiül Tafel-Bier. Telephone 407. Columbia Malle! SSe VKSttty & Delavare Str. Die schönste, größte und am bequemsten ein gerichtete Halle der Südseite. ' Sie steht zur Perfügung für rl! Haltung vo Concerten, , lrnzNränLchen, Partie etc Besonders ist sie Vereinen zu nnpsehlen. Die schönste Wirthschaft in der Stadt. Nur die besten Getränke werden v, abreicht. Zu zahlreichen Vesnche lad ein G. SeukHardt, SALOON, Qdt Obio L5 Uvblt Otrage. Geräumiges Versammlungslokal für Vereine, Logen etc. Agent deS New Jorker Schwäbischen Wochenblattes. ' Konrad Heeß, Saloon, 330 Massachusetts Avenne. Beste Getränke und Cigarren. 3L, TT IT O S. Die beSen Whlskios und Brandiei. Rheinweine. Calisornische Weine, Obio und Virginia Weine. ImportirteS und einheimisches Selzer-Waffer tt de tedrlgften Preise , habe Itl " JACOB EOS, 35 und 37 Süd Sslnwnrs St. Telephon 1669. strele, prompte ttteserna nech Ie Ct< tftctUtt. John Weber, örf e Noble und Market Glt. Deutsche Wein- und Bier-Wirthschaft. Warmer I.unek Vormittags und Nachmittags. öV: .m bwanMr. 7 ckaaa t iMrnWSMMä. . f ar mi,im a, tMar n.kTw thy t. aas tät Wort. La la ' M raraUh awytkia. Wa i I. m all ,M M tm Um ia. TU. tm mm annya. rWfc. frnm wmu -- '
aur.l7avwtoad.aad , ' 'iininaii)aa B"fiBMM an arniaf froa ft t pm waaa a4 "a, ' aaiaorftaratttüasprWM. W aa faraia Ma L ' ynyiialt tpitr V. 5. a, a ? l, .. wt,Jolg.t .
