Indiana Tribüne, Volume 19, Number 129, Indianapolis, Marion County, 27 January 1896 — Page 2

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Zndiana Trivüne.

Erscheint Täglich und Sonntag. Die täzltche .Tribüne" kostet durch den TrSger , 13 Cent per Woche, dle SonntagS-.TribSne'S Cent per Woche. Seide zusammen 15 Öent3 der 63 Cent! per rkat. Per Post außerhalb be, tdt ngelchickt t oranöbe,;:ung V pe, fjalr. OffUt 18 Süd matama Straß,. Indianapolis, Ind., 27. 2anuar.18S6. Sine sensationelle Entdelkung. Die Mittheilung von einer Ent deckung, welche der Professor der Physik Wilhelm Conrad Röntgen in Würzburg gemacht haben soll, erregt in den gelehrten Fachkreisen große Sensation. Wenn sich die Entdeckung bewährt, wenn die hierauf bezüglichen Mittheilungen sich als begründet erweisen, so hat man es mit einem in seiner Art epochemachenden Ergebnisse der exacten Forschung zu thun, das sowohl auf physikalischem wie auf medicinischem Gebiete ganz merkwürdige Eonsequenzen bringen dürfte. Prof. Röntgen nimmt eine Erookes'sche Röhre eine sehr stark ausgepumpteGlasröhre, durch die ein Inductionsstrom geht und photogräphirt mit Hilfe der Strahlen, welche diese Röhre nach außen hin aussendet, auf gewöhnlichen photographischen Platten. Diese Strahlen nun, von deren Existenz man bisher keine Ahnung hatte, sind für das Auge vollständig unsichtbar; sie durchdringen, im Gegensatz zu gewöhnlichen Lichtstrahlen, Holzstosse, organische'.Stosse und dergleichen undurchsichtige Körper, Metalle und Nnochen hingegen halten die Strahlen auf. Man kann bei hellem Tageslicht mit geschlossener Cassette photographnen; das heißt, die Lichtstrahlen gehen den gewöhnlichen Weg und durchdringen auch den Holzdeckel, der vor die lichtempfindlichen Platten geschoben ist und sonst vor dem Photographiren entfernt werden muß. Sie durchdringen auch eine Holzhülle vor dem zu photographirenden Object. Prof. Röntgen photographirt z. B. die Gewichtstücke eines GeWichtsatzes, ohne das Holzetui zu öffnen, in welchem die Gewichte aufbewahrt sind. Auf der gewonnenen Photographie sieht man nur die Me--tallgewichte, nicht die Cassette. Ebenso kann man Metallgegenstände, die in einem Holzkasten verwahrt sind, photographiren. ohne den Kasten zu öffnen. Wie die gewöhnlichen Lichtstrahlen durch Glas geh., so gehen diese neuentdeckten, von Crookes'schen RLHren ausströmenden Strahlen durch Holz und auch durch Weichtheile des menschlichen Körpers. Am überraschendsten ist nämlich die durch den erwähnten photographischen Proceß gewonnene Abbildung von einer menschlichen Hand. Das Bild enthält die Knochen der Hand, um deren Finger die Ringe frei zu schweben scheinen. Die Weichtheile der Hand sind nicht sichtbar. Einige Proben dieser sensationellen Entdeckung circuliren in Wiener Gelehrtenkreisen und erregen in denselden berecktig!:s Staunen. Es wird wohl in allernächster Zeit bereits in den Laboratorien die Sache sehr eingehend geprüft und zu einer weiteren Entwickelung gebracht werben. Die Physiker werden ihre Studien über die bisher unbekannte Lichtleitung machen, welche Gegenstände durchdringt, die als undurchdringlich für das Licht gegolten haben und den Lichtstrahlen aus den Crookes'schen Röhren den Durchgang ebenso gestatten, wie eine Glasscheibe dem Sonnenlicht. Die Pfadfinder auf dem speciellen Gebiete der Photographie werden binnen Kurzem der Entdeckung von allen Seiten auf den Leib rücken und Versuche anstellen, wie dieselbe vervollkommt. wie sie praktisch verwerthet werden könne; für diese praktische Verwerthung wieder werden sich die Biologen und Aerzte, insbesondere zunächst die Chirurgen lebhaft interessiren, weil sich hier ihnen eine Perspektive auf einen neuen, sehr werthvollen diagnostischen Behelf zu öffnen scheint. ES ist angesichts eimr so sensationellen Entdeckung schwer, phantastisehe Zukunftsspeulationen im Style eines Jules Verne von sich abzuweisen. So lebhaft dringen sie auf Denjenigen ein, der hier die bestimmte Versicherung hört, es sei ein neuer Lichtträger gefunden, welcher die Veleuchtung hellen Sonnenscheins durch Bretterwände und die Weichtheile eines thierischen Körpers trägt, als ob dieselben von krystallhellem Spiegelglase wären. Die Zweifel müssen sich bescheiden, wenn man vernimmt, daß das photographische Beweismaterial für diese Entdeckung vor den Augen ernster Kritiker bisher Stand zu halten scheint. Vorläufig sei nur darauf hingewiesen, welche Wichtigkeit für die Diagnose von 'Knochenverletzungen und Knochenkrankheiten es haben würde, wenn es bei einer weiteren, nur rein technischen Entwicklung dieses neuen photographischen Versahrens gelingt, nicht nur eine menschliche Hand in der Weise zu photographiren. daß auf einem Bilde, die Weichtheile nicht erscheinen, wohl aber eine genaue Zeichnung der Knochen. Der Arzt ' könnte dann z. B. die Eigenart eines complicirten Knochenbruches ganz genau kennen lernen ohne die für den Patienten schmerzliche manuelle Untersuchung; der Wundarzt könnte sich über die Lage eines Fremdkörpers im menschlichen Leibe, einer Kugel, eines Granatensplitters, viel leichter als bisher und ohne die oft so qualvollen Untersuchungen mit der Sonde unterrichten. Für Knochenkrankheiten, die auf keine traumatische Ursache zurückzuführen sind, wären solche Photographien, vorausgesetzt, daß die Verfertigung derselben gelingen sollte, ebenso ein werthvoller Behelf für die Diagnose, wie bei dem einzuschlagenden Heilverfahren. . Und läßt man der Vbantasie wei

ter die Zügel schießen, stellt man sich vor, daß es gelingen würde, die neue Methode des photographischen Processes mit Hilfe der Strahlen aus den Crookes'schen Röhren so zu vervollkommnen. daß nur eine Partie der Weichtheile des menschlichen Körpers durchsichtig bleibt, eine tiefer liegende Schicht aber auf der Platte stritt wer den kann, so wäre ein unschätzbarer Behelf für die Diagnose zahlloser an. derer Krankheitsgruppen als die der Knochen gewonnen. Eine solche Errungenschast, ein solcher Fortschritt auf der einmal eröffneten Bahn will ja, die Richtigkeit der ersten Prämisse vorausgesetzt, nicht außer dem Bereiche aller Möglichkeit erscheinen. Wir gestehen, daß dies Alles überkühne Zukunftsphantasien sind. Aber wer im Anfange dieses Jahrhunderts gesagt hätte, das Enkelgeschlechi werde von der Kugel im Fluge getreue Bilder fertigen und mit Hilfe eineZ elektrischen Apparates Zwiegespräch, über den großen Ocean hin führen können, hätte sich auch dem Verdachte ausgesetzt, dem Irrenhause entgegenzureifen. Kaiser und Prinz.

Ueber das Zerwllrfniß zwischen dem Kaiser Wilhelm und dem Prinzen Friedrich Leopold, das der Telegraph gemeldet, circuliren in Berlin die abenteuerlichsten Gerüchte, so daß es schwer ist, dasKörnchen Wahrheit herauszufinden. Der zwischen den beiden Herren scheinbar plötzlich zum Ausbruch gelangte Conflict muß ziemlich ernster Natur gewesen sein. wie sich aus dem Wenigen ergibt, was sich authentisch hat feststellen lassen. Dies ist Folgendes: Am Freitag, den 27. December l. I., Vormittags, brach Prinzessin Friedrich Leopold, die Schwester der Kaiserin, beim Schlittschuhlaufen auf dem Griebnitzsee bei der Station Neubabelsberg mit ihrer Hofdame Fräulein v. Colmar ein. Mehrere Arbeiter, welche .den Unfall, der sich etwa 40 Meter vom Lande zugetragen hatte, erst bemerkten, als die Prinzessin nur noch mit dem Kopfe über das Eis hinausragte, retteten die beiden Damen mit eigener Lebensgefahr. Wegen dieses Vorkommnisses ist es am darauf folgenden Sonntag j'N Schlosse Glienicke zu ewer mündliche.r Auseinandersetzung zwischen dem Kaiser und dem Prinzen Friedrich Leopold gekommen, welcher heftigere Formen angenommen haben muß. Der Kaiser kehrte nach Potsdam zurück und äußerte dieAbsicht, den Prinzen Leopow verhaften,' also in Ossiciersarrest bringen zu lassen. Der Kaiser nahm so schreibt der Hannoversche Courier" jedoch hiervon Abstand und dictirte dem Prinzen Hausarrest zu, und zwar unter erschwerenden Umständen. Dem Prinzen Friedrich Leopold ward noch an demselben Nachmittag eine aus einem Officier, einem Unterofficier und fünfzehn Mann von den Gardejägern bestehende Wache in sein Schloß gelegt. Diese Wache blieb bis Donnerstag, so daß der Prinz in seinen eigenen vier Pfählen vier bis fünf Tage lang militärischer Gefangener war. Um diese anscheinend feststehenden Thatsachen rankt sich ein ganzer Legendenkreis. Wir beschränken uns auf die Wiedergabe zweier Lesarten. Nach der einen soll Prinz Friedrich Leopold seine Gemahlin, weil sie sich ohne Begleitung eines Hofcavaliers auf's Eis begeben und sich einer ernsten Gefahr ausgesetzt hatte, mit so heftigen Vorwürfen überschüttet haben, daß sie Trost bei ihrer Schwester, der Kaiserin, suchte. AIS diese daraufhin vom Neuen Palais nach Schloß Glienicke gekommen war, habe der Prinz sich jede Einmischung in seine Familienangelegenheiten in etwas drastischer Weise verbeten. Kaiserin Augusta Victoria habe sich darauf über das Verhalten ichres Schwagers telephonisch beim Kaiser beschwert; Letzterer sei infolgedessen gleichfalls nach Glienicke geeilt und habe dem Prinzen verfchiedene Vorhaltungen gemacht, worauf es zu einer erregten Scene gekommen wäre. Nach der zweiten Lesart, die in einem sehr wichtigenPunkte mit der vorigen unvereinbar ist, soll der Kaiser als Oberhaupt des Hohenzollernhauses seinem Schwager deutliche Vorstellungen darüber gemacht haben, d.aß die Prinzessin allein oder nur in Begleitung eines Hosfräuleins häufig weite Schlittschuhtouren mache. Der Prinz soll dagegen die Partei seiner Gemahlin ergriffen und sich geWeigert haben, ihr in gewünschtem Sinne Vorschriften zu machen; darÜber sei es dann zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen. Außer die sen beiden Versionen, von denen die eine oder die andere vielleicht nicht weit von der Wahrheit entfernt ist, kursiren in Berlin und in dem Hofklatschnest Potsdam noch allerhand Geschichten, denen kein Glaube beizumessen ist. Der Vorfall ist vermuthlich aufgebauscht worden, denn schließlich hat wohl nur ein in der Erregung gesprochenes heftiges Wort des Prinzen Friedrich Leopold den Anlaß zu seiner disciplinarischen Bestrafung gegeben. Der Prinz, der bekanntlich keine großen militärischen Neigungen besitzt, hat ein stark ausgeprägtes Selbststän-, digkeitsgefühl; auch steckt ein gut Theil der urwüchsigen Natur seines Vaters, des Prinzen Friedrich Karl, in ihm. Er scheint kein Freund des höfischen Ceremoniells zu sein; wenn er im Auftrage des Kaisers repräsentative Pflichten übernimmt, entledigt er sich ihrer mit einer gewissen Knappheit. Den Umstand, daß er in der letzten Woche keine Hoffestlichkeiten mitmachen konnte, dürfte er kaum schwer emPfunden haben. Die Prinzessin Friedrich Leopold, die im Hause ihrer Eltern eine verhältnißmäßig einfache Erziehung genossen hat, ist eine sehr sympathische Frauengestalt. Der Bekölkerung der Umgebung Potsdams erscheinen ihre weiten Schlittschuhe;cursionen auf den besonders zur Winrszeit . wvtauLsedehnten öavelseen

natürlich 5einesMgs'äIZ ein 'ünrecy:. Der Unfall, der rhr neulich zustieß, wird sie für die Zukunft etwas vorsichtiger gemacht haben. Daß die Prinzessin, als sie aus dem .nassen Element wieder auf's Trockene gelangt war. aus der Flasche eines am Ufer des Griebnitzsees mit Rohrschneiden beschäftigten Arbeiters einen herzhaften Schluck that, um ihre erstarrenden Glieder zu erwärmen, war zwar nicht etikettegemäß, aber augenscheinlich sehr praktisch. In Viel, Elektriker? Es ist bemerkenswerth, daß ungeachtet der neuen Eroberungen, welche die Elektrotechnik fort und fort im Fluge macht, sogar auf diesem Gebiet sich bedenkliche Anzeichen einer BerufsUebersüllung geltend machen. In einem neuerlichen Aufsatz des Engineering Magazine" wird diese Ueberfüllung zahlenmäßig dargethan. Der Verfasser desselben, Henry Floy, hat sich die Mühe genommen. Hunderte von Briefen anGraduanten elektrischer Unterrichtscurse des letzten Jahrganges zu richten, und nur 78 Procent Derjenigen, über welche er Auskunft auftreiben konnte, hatten Beschäftigung finden können, und unter diesen wiederum nur eine Minderheit in dem besonderen Zweig, auf welchen sie studirt hatten. Auch war ihre Vezahlung eine nichts weniger, als ermuthigende. Im Vergleich zu gar manchen anderen Berufen, ist der erlangte Ausweis freilich noch immer günstig zu nennen. Aber Henry Floy's warnende Worte scheinen keinesfalls zu früh gekommen zu sein. Eine Zunahmt von C0 Millionen Das verflossene Jahr steht mit tu ner Vermehrung von sechzig Millionen Dollars bei den Einnahmen der in den Ver. Staaten gelegenen Eisenbahnen in einem wohlthuenden Gegensatze zum Jahre 1894. welches auf diesem Gebiete einen Einnahmeausfall von circa hundert und fünfzig Millionen Dollars gegen daö Jahr 1893 aufzuweisen hatte. Nach territorialen Gruppen geordnet, ergibt sich für das vergangene Jahr eine substanHelle und ziemlich gleichmäßig vertheilte Zunahme der Eisenbahn-Ein-nahmen in sämmtlichen Abtheilungen unseres großen Landes. Nach den Ausweisen von 203 Eisenbahngesellschaften, welche , eine Länge von 148.263 Meilen repräsentiren, bezifferten sich deren Bruttoeinnahmen in 1893 auf circa $896,000, 000 gegen $836.000,000 im Jahre 1894. Da die Einnahmeausweise noch sür einige 30.000 Meilen Eisenbahnen, aussieben, so ist es wohl nicht zu hoch gegriffen, wenn die BruttoEinnahmen sämmtlicher Bahnen des Uniongebietes für das vergangene Jahr um fünf und sechzig Millionen Dollars höher veranschlagt werden, wie im Jahre 1894. Der größte Prozentsatz der Zunahme entfällt auf die Stammbahnen, welche den Verkehr zwischen den östlich von Chicago gelegenen Staaten und der atlantischen Küste vermitteln. Die nordwestliche Gruppe, welche die sogenannten Granger"-Bahnen umfaßt, kommt in zweiter, während die in den Mittel-, sowie in den westlichen Miitelstaaten gelegenen Bahnen, deren Hauptlinie das Illinois 6entral-System ist, in dritter Reihe komm?n. Diesen zunächst stehen die pacifischen Bahnen, welche etwas bessere Einnahmen ausweisen, wie die zu der südwestlichen Gruppe gehörigen Bahnen. Am Ende der Liste kommen die südlichenBahnen einschließlich der Southern Railway. der Chesapeake und Ohio, der Louisville und Nashville und der Norfolk und Western-Bahn, obschon auch diese Gruppe mit einer einzigen Ausnähme recht hübsche Mehreinnahmen aufzuweisen hat. Verschiedene der wichtigsten Bahnsysteme unseres Landes haben während des zweiten Halbjahres von 1893 einen wesentlichen Aufschwung genommen. Das größte Einnahmeplus hatte während dieser Periode die Chicago und Northwestern mit $2.543.451. die New York Central-Bahn folgt ihr als zweite dicht auf den Fersen mit einer Mehreinnähme von $2.541.397. An dritter Stelle kommt die Northern Paci-fic-Bahn, dieselbe erzielte im Jahre 1895 $2.361,983 mehr Einnahmen wie im vorhergehenden Jahr, während die Illinois Central ein Plus von $2.143.762 und die Chicago, Milwaukee und St. Paul-Bahn ein solches von $2,134,614 ausweist. Sonstige Bahnen, welche Zunahmen von mehr als einer Million Dollars hatten, sind die Lake Shou mit einem Plus von $1.256.034, d':e Waoash mit $1.076.000 und die Cleveland. Cincinnati, Chicago und St. Louis-Bahn mit einem Plus v?n $1.024.251. Der Betriebsausweis der Pennsylvania-Bahn steht noch aus, nach den seither veröffentlichten Monatsausweisen ist jedoch anzuiuh:.im, daß sich das Einnahmeplug dieses großen Bahnsystems für daS Jahr 1895 auf mehrere Millionen Tollars belaufen wird. DaS letzte Schaltjahr deS Jahrhun dertS. Das' Iah? 1896, in welches wir jetzt eingetreten sind, ist das letzte im gegenwärtigen Jahrhundert, welches den Schalttag des 29. Februar zählt. Es folgen ihm zwar noch 4 Jahre, bevor das Jahrhundert zu Ende geht, dc auch das Jahr 1900 noch in das 19. Jahrhundert hineingehört. (Wir fürchten uns schon vor dem leidenschaftlichen Streit, der um diese Frage entbrennen dürfte. D. Red.) Das Jahr 1900 ist indessen kein Schaltjähr, da die Theilbarkeit der Jahreszahl durch 4 nach dem 1582 eingeführten gregorianischen Kalender noch nicht allein ausreicht, um ein Jahr zum Schaltjahr zu machen. Der julianische Kalender, der alle 4 Jahre ein Schaltjahr ansedte. machte daS

Jahr zu lang, da er ihm durchschnittlich 365 Tage 6 Stunden gibt, während es in Wahrheit nur 365 Tage. 5 Stunden, 48 Minuten, 48 Sekunden im Mittel hat. Dadurch wurden nun Anfangs Minuten, bald aber Stunden und Tage, die dem folgenden Jahre .zugehörten, noch in das vorhergehende 'hineingenommen; die Folge war, daß der Beginn des Frühlings, von dem das Osterfest und alle beweglichenFeste abhängen, auf stets früheres Datum fiel, während die unbeweglichen Feste. wie Weihnachten, in immer spätere Jahreszeit hineinrückten. Wenn die Russen, die heute noch den julianischen Kalender beibehalten, noch einige Jahrtausende bei ihm beharren, so werden sie Weihnachten schließlich feiern in einer Zeit, wo das Eis schmilzt und die ersten Frühlingsblüthen sich entfalten. Einen praktischen Ausgleich, um den Frühlingsanfang unverändert auf den 21. März zu legen, schuf damals Gregor XIII., indem er dem Plane des Calabresen Aloysius Lilius allgemeine Geltung verschaffte, die Jahrhunderte nicht als Schaltjähre zu betrachten, wohl aber die durch 400 theilbaren Jahreszahlen. Die damals schon bestehende Differenz von 10 Tagen wurde beseitigt, indem man nach dem 4. October 1582 sofort den 15 October schrieb. Da die Völker der griechisch - orthodoxen Kirche diesen Kalender nicht annahmen, so ist die Differenz von 10 Tagen jetzt zwischen den beiden Kalendern auf 12 gewachsen, da dieselben 1700 und 1800 als Schaltjahr beibehielten, und sie wird im kommenden Jahrhundert auf 13 steigen, da eben das Jahr 1900 kein Schaltjahr für uns ist. Derselbe Tag wird also jetzt von uns mit einer um 12 höheren Datumsnummer bezeichnet als in Rußland. Am russischen Weihnachtsfeste (25. December) schreiben wir den 6. Januar. Das Jahr 1896 ist somit bereits das letzte Schaltjahr des Jahrhunderts, und wenn wir in diesem Jahre den 29. Februar schreiben, so geschieht es erst nach einem Zeitraume von 8 Jahren, im Jahre 1904 wieder.

Modeplauderei. Auf dem Gebiete der Mode ist Alles im Zunehmen begriffen: die Weite der Röcke, welche zu stützen ein eigener Stoff, der Glockestofs in den Handel gebracht wurde, die Fülle der Aermel, und demgemäß auch die Rechnungen. Organtine, Musseline und Kautschukstoff reichen nicht mehr hin, die Aermel im nöthigen Abstand vom Oberarm zu halten und die Mode macht dacum eine Anleihe im Reiche des Papiers: parier chaniois ist un seren Aermeln Stab und Stütze. Auch die Abendtoilette will der Aermel durchaus nicht entbehren; sie reichen zum Ellbogen, bilden Schmetterlinge oder Schleifen, werden mit Pompons behängen oder coquettiren mit dem Pelze, dem Darling der Mode, den diese wo nur immer möglich anbringt. Natürlich an dem Ausschnitte der Soiröetoilette. der stets viereckig sein muß. an der Sortie de bal, der zwei Thierköpfchen als Schließe zu dienen scheinen, an den Kate Greenawayder Kleinen, an den Jacken und Capes ihrer Mütter. Immer höher ist die Parole für die Kragen; schon werden sie mit Fischbein gesteist, schirmen den Hinterkopf gleich einem Paravent, verwenden alle nur denkbaren Materialien Spitzen, Bänder, Federn, Pelz und sind wie der choux, den die Damen vor Jahresfrist so colossal fanden, gründlich verschieden. Diese choux zu beiden Seiten des KopfeZ sind endgiltig abgethan; dagegen ha ben sich die englischen Garnituren er halten, die sich nun jetzt auch mit kostbarerem Befatz in zierlicher Ausgestal tung zeigen. Im Schmuck hat sich Emailroth, -blau oder -grün eine erste Stelle errungen; dauernd in Gunst erhalten sich auch diese Türkisen und selbstv?rständlich die vielbegehrten Brillanten. Die Mode bevorzugt überhaupt das Kostbare: schwere Stoffe, Chin6 und Brocat, der herrliche Faltenwurf des Sammts, dem sich für die Abendtoitoilette gern echte Spitze als eiicolure gestellt. Und da die Form sich dem Stoffe anbequemen muß, ist die Casaque Louis quinze wieder aus den Schild gehoben und damit ein be deutender Schritt nach vorwärts nicht doch! nach rückwärts gethan. Denn die Casaque liegt weiter zu rück, als das Fichu, das nach der unglücklichen Königin Marie Antoinette genannt ist und sich so anmuthig um schlanke Gestalten schmiegt. Für junge Mädchm iü die Taille blonde

nocy immer die iettedtesie; dazu gesellt sich die das Gesicht so hübsch umrahmende Frisur aus der ersten Hälfte des Säculums, und ein Hut. nein, ein Gebäude mit wallenden, nickenden Federn und glitzernden Spangen hie Gainsborough, hie Merveilleuse. Wenn wir noch erwähnen, daß das moderne Pelzcollier mindestens zwei Köpfe.vier Krallen und sechs Schweifchen aufweisen muß, daß der Muff an goldner Kette mit großem Schie ber getragen wird, ebenso wie das langstielioe Lorgnon, daß die Uhr sich noch immer als Ordensdecoration an ihrem Platze fühlt, die Knöpfe an den Handschuhen immer größer werden und diese selbst dem Randsaum in abstechender Farbe nicht mehr entbehren können, so wenig wie der elegante Regenschirm den Knopf aus Äergkrystall, der moderne Fächer das zierliche Rococobildchen, so Haben wir das Inventarium, das die Mode in das Schaltjahr 1896 hinübergenommen hat. gewissenhaft aufgenommen. Ja, doch noch eins: die Portemonnaies werden länger leider auch die Gesichter der Ehemänner!

In den beigefügten Illustrationen sind einige elegante Costüme und reizende Hüte veranschaulicht. Ein ir Prinzeßform gearbeitetes Kleid ver bildlicht Figur 1. Es ist aus russischgrünem Sammet mit faltiger Passl gebildet, die durch einen Passementeriekragen aus schönen, verschiedenfar. bigen Perlen und Metallfäden 6c grenzt ist. Born und hinten schmücken den sich hier zuspitzenden Krager. lange Grelots, und den schmaler Schultertheilcn fügen sich eckige, breit über die Aermel fallende Epauletter an. Der faltige Stehkragen schließ! hinten mit einer Schleife ab. Dc? runde Filzhut ist an der linken Seitc mit einem vollen Federtuff, an de: rechten mit grünen Sammetschleifer und vorn in der Mitte mit eine: Straßschnalle geschmückt. Zu dem Kleide in Figur 2 hat man malvensarbenen Wollencrepon mil schwarzen Seidensoufflets verwendet. Der Taille fügt sich höchst wirkungs voll ein mit Perlen und Amethvstel bestickter Einsatz aus weißem Tuch an, der unterhalb durch einen mi' Spitze aufsteigenden Miedertheil, seit lich von den Vordertheilen der Tall begrenzt wird, die ebenso wie der Miedertheil mit Schrägstreifen aus weißem Tuch besetzt sind. Auf den Schultern ruhen große, mit Schrägstreifen geschmückte Epauletten, während Gürtel und Stehkragen des Kleides aus faltigem, malvenfarbenem Sammet bestehen und hinten mit gezogenen Köpfen geschlossen sind. ctf f&&3s$f -jr--I fr . J-W 1 ''i .. Das Kleid eignet sich vortrefflich für Visiten, und hierzu passend ist auch das. hübsche Capottehütchen aus schwarzem Sammet mit Schleifen aus cremefarbenem Failleband und aroßen Mohnblüthen aus schattirtem, malvenfarbenem Sammet. An der Toilette aus grünem satin duchcsse in Figur 3 fehen wir einen eleganten Passementerie theil, der sich von dem farbigen Seidenstoff wirkungsvoll abhebt. Die mit faltigem Schoß gearbeitete Alufentaille ist mit grünem Sammetärmeln und einer gleichen Passe verbunden, de? ein Stehkragen angeschnitten ist; die Passe tritt zum Theil der ' Passementeriefigur unter. Der Gürtel aus Sammet wird durch eine Jettschnalle geschlossen. An dem eleganten, reich mit Perlen bestickten Passementerieornament ist als neu und originell zu bemerken, daß es auf feiner, schwarzer Seidengaze gearbeitet ist, wodurch sich die darunter bekindlichen Farben abdämpfen und mit den unbedeckten Theilen gleichsam eine Schattirung bilden. Vervollständigt wird die Toilette durch einen runden Hut aus grünem Sammet mit silbergrauem Filzkopf, der mit zweiseitig gewebtem Atlasband in Grün und Silbergrau und grünen Straußfedern garnirt ist. -CsL aU"' V: 4 idF ' Der in Amazonenform mit hohem Kopf gefertigte Hut aus fckwarzem Filz in Figur 4 ist auf der Krempe

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mil pussig eingekraustem, schwarzem Sammet überdeckt und außerdem mit leicht eingereihter, schwarzer Tüllspitze garnirt. Vorn an der rechten Seite schmückt den Hut eine volle Schleife von schwarzem Sammetband, während hinten an der linken Seite vier kurze, schwarze Straußfedern höchstehend befestigt sind. Das zierliche Hütchen, Figur 5, dessen schmale, mehrmals eingebogene Krempe den hintern Rand des flachen Kopftheils frei läßt, ist mit fraisefarbenem Spiegelsammet überzogen und auf der Krempe mit gleichem. Puffig arrangirtem Sammet garnirt. Letzt'erer ist vorn nach innen geleitet und deckt den Ansatz einer schmalen, schwarzen, die Krempe begrenzenden Federbordllre. Ueber den hintern Rand des Hutes legen sich zwei kurze, schwarze Straußfedern, in denen ein schwarzer Federstutz befestigt ist. Vorn Jnianve. DaS größte Segelschiff,

welches die V. St.-Flagge führt, ist die Bark Roanoke- von Bath. Me.. dieselbe hat einen Gehalt von 3400 Tonnen. Waö gegenwärtige Jahr bringt den Ver. Staaten eine Anzahl hundert- und halbhundertjähriger Gedenktage. Am 13. Januar 1846 begann der Krieg zwischen den Ver. Staaten und Mexico dadurch, daß die Aundestruppen unter General Taylor an den Rio Grande vorrückten. Im Juni desselben Jahres wurde die Nordgrenze der Ver. Staaten durch einen zu Washington mit Großbritannien vereinbarten Vertrag entlang dem 49. Breitegrade festgesetzt. Am 4. Juli 1846 wurde Californien durch General Fremont besetzt und am 24. September desselben Jahres wurde Monterey in Mexico eingenommen. Dasselbe Jahr brachte .die Begründung des Smithsonian Institute" in Washington, die Aufnahme Iowa's in den Staatenbund und dieErörterung des berühmten Wilmot Proviso" vor dem Bundescongreß. Letzteres wurde im August 1846 von dem pennsylvanischen Congreßmanne David Wilmot eingebracht, als eine Bill vorlag, welche zwei Millionen Dollars für den Ankauf eines - Theiles von Mexico verwilligte; es bestimmte, daß bei allen künftigen Gebietserwerbungen seitens der Bundesregierung die Ärundbedingung gelten sollte, daß Sklaverei oder irgend welche Art unfreiwilliger Dienstbarkeit in keinem Theile des erworbenen Gebietes bestehen dürfe. Das Wilmot Proviso" erregte im ganzen Lande großes Aufsehen; es wurde schließlich im Repräsentantenhause angenommen, fiel aber Im Senat durch. Das gegenwärtige Jahr bringt auch das Centennial der Äufnahme Tennessee's als Unionsstaat. IsnTa ng ö Mär z w lr d l'nlit Bundeshauptstadt die mit einem Ko stenaufwande von $49,(XX) errichtete Statue des Generals Winfield Scott Hancock enthüllt werden. Von sechs Modellen wurde die Reiterstatue des Künstlers Henry I. Ellicott ausgewählt. Derselbe begann seine Arbeit im 23. April 1894. Das Gyps-Mo-dell besteht aus 20 Sektionen und waren dazu sechs Faß Gips nöthig, kedes 300 Pfund fchwer. Dieses Mobell befindet sich gegenwärtig in der Bronze-Foundry der Garham Manufacturing Co. in Providence, R. I., wo die Statue in Bronze gegossen wird, wozu sechs Monate nöthig sind. Die Statue, von heroischer Größe, zeigt den General zu Pferde mit dem Feldglas in der einen und Zügeln in der anderen Hand. Das Piedestal ist bereits vollendet; es besteht aus grauem Granit aus Jonesboro, Me., und erhebt sich an der Kreuzung der Pennsylvania Avenue und Siebenten Straße. Der Künstler Ellicott ist ein noch jun'ger Mann, geboren 1847 in Ann Arundel County, Maryland. Von ihm stammten u. A. auch die im Oktober 1894 enthüllte Statue Gen. McClellens in Philadelphia, dann Denkmäler für das 1. und 2. Pennsylvania Reiter-Regiment auf dem Gettysburger Schlachtfeld, welche als die schönsten und künstlerisch vollendetsten auf diesem Schlachtfeld gelten. Ebenso hat er fertig gestellt eine Stawe des Gen. Francis E. Spinner, für ö'e indeß noch kein Platz ausgesucht worden ist. Die Hancock-Statue soll ein Meisterstück sein und allgememBewunderung finden. Splitter. Was halb ist, Freund, Sei dir nicht recht! Merk' dir: halb gut Ist auch halb schlecht. . Sage mir, was du versckm äh t nicht was du erreicht, und ich sage dir, wer du bist! . Mancher spricht wie ein B u ch nämlich wie daS Buch, das er e b e n liest. ES giebt Leute, die sich mit jedem Glück eines Anderen verkürzt sehen. Das ist die wahre Komik, die die Welt lachen macht, ohne sie lächerlich zu machen. Student un'd'ttutscher. ,.E elen edler Ro o osselenker! Heimfahren!" Recht, gnä'Herr, wohin?" In die A Amalienstraße!" Welche Nummer?" ..Weiß nicht!" Ja. dann kann i' Jhna auch net heimsahr'n!" Zahlen kann ich auch nicht!" Dann kann i' Jhna erst recht net heimsahr'n!" Wie kann man am 23. von einem Studenten verlangen,' daß er noch Geld hat. Du altes Kameel?! Wer amal Droschkenfahren will, der muaß zahl'n, ob er a' Student is oder wer Anderer!" Ha. altes Kameel, Du bist wohl nie ein Student gewesen?" ..Stu. dent wax i' no' koaner, aber so an' Rausch, wie tzsie da, hab' i' aa' schon g'habt!"

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