Indiana Tribüne, Volume 19, Number 127, Indianapolis, Marion County, 25 January 1896 — Page 2
Jnowna Tribüne.
Erscheint Täglich und SonntagV Die ttzliche.Triöüne- kostet durch den Tröge? 22 Cent per Woche, die Sonta2S.TriSüne"Z Cents per Ooche. Seide zusammen 15 Cents der Cent per ixoat. Per Post außerhalb ve, 5tbt zugeschickt t Vorauöbrzahlunz V p ZaZr. - Ofrui 18 üd Alabama Vtraße. Indianapolis, Ind., 25. Januar'1896. Griffe aus Deutschland . Bon Wilhelm Kaufmann. Dresden, Anfang Januar '96. In das Land der gewiß friedliebenden, aber außerordentlich schlagferiigen Buren in Südafrika sind Freibeuter eingedrungen und haben sich dort schon am dritten Tage eine furchtbare Niederlage geholt. Als die Nachricht in Europa bekannt wurde, schickte der deutsche Kaiser eine Depesche an den Burenpräsidenten Krüger, in welcher er denselben beglüZwünschte zu dieser mannhaften That, welche das kleine Vurenvolk aus eigener Kraft, und ohne befreundete Mächte anzurufen, vollbracht habe. Diese Depesche, welche sich zum Theil an? persönlichen Beziehungen des Kaisers ZU Krüger erklärt, zum anderen Theile seine Begründung darin findet, daß mehrere tausend Deutsche im Transvaal wohnen, und welche schließlich nichts weiter als ein berechtigter Glückwunsch ist. hat eine furchtbare Aufregung in Europa hervorgerufen. Die englischen Zeitungen, welche soeben noch des Lobes voll waren ob der merkwürdigen Sympathie, welche England bezüglich der Eleveland'schen Botschaft in Deutschland fand, zetern und schimpfen, als wenn man am Vorabend eines Krieges mit Deutschland stünde, und die deutsche Presse, welche noch vor 10 Tagen die .berechtigten" Ansprüche des blutsverwandten Volkes jenseits des iEanals gegenüber der brutalen Anmaßung des IankeePräsidenten vertheidigte, antwortet mit Hinweisen auf die sprichwortliche Perfidie der Vritten und mit der Erklärung, daß die schachernden Krämerseelen sich wie eine privilegirte Räuberbande aufspielen. Sie sagen mit einigem Recht, wenn die Eagländer die Depesche des Kaisers an Krüger als eine Beleidigung Englands auffassen, so geben sie damit zu, daß der Freibeuterzug im englischen Interesse geführt wurde und daß sich England mit den Strolchen des Dr. Jameson identificire. Thatsach: ist übrigens, daß in der geschlagenen Truppe eine größere Anzahl von Officieren der regulären britischen Armee dienten, ferner, daß die Freibeuter keineswegs ein zusammengeraffter Haufe war, sondern eine regelrechte, gut einezercirte und aus auserlesenen Mannschaften bestehende Polizeitruppe war. i . l. . y i juu c uver lvuroen oon oen zuren. oe .en General früher Zimmermann war . uno welche keinen einzigen Berufssolbaten als Führer besaßen, auf's Haupt geschlagen und bis auf den letzten ann gefangen genommen, trotzdem sie eine äußerst günstige Position inne hatten. Der Burensieg ist zugleich ein glänzender Beweis für die Tllchtigkeit guter Miliztruppen und das beste Argument, welches bisher noch geliefert wurde, gegen den Militarist inus der Neuzeit. Noch merkwürdiger nls in England yai oas Telegramm des deutschen KaiJtiZ in Frankreich gewirkt. Niemals s,it 1870 sind die Franzosen denDeutschen aeaenüber fnedlicker und ver söhnlicher gewesen, als am Tage nach der Adscndung jener Depesche. Alle Pariser Zeitungen Kaben an ienem Tage den Kaiser gelobt und Lob aus solchem Munde ist sickerlick nickt oeheuchelt. Wenn die Pariser Presse nocy das ist, was sie immer war, der Spiegel der ieweiliaen Meinuna des französischen Volkes, dann waren Deutschland und Frankreich endlich einmal von Herzen einig. Wer in den Pariser Blattern zwischen den Zeilen las, ver mußte den Eindruck gewin nen, dak es die 5?ranzolen bedauern keinen Herrscher vom Kaliber Wilbelm II. zu besitzen. Weshalb muß Der nun gerade ein Hohenzollern sein, sl klingt es wehmüthig aus dem Pariser Zeitunaswald heraus. So Einer der im richtigen Moment das Nichtige zu treffen weiß, der dem Gefühl der Volksseele Ausdruck zu geben vernvg. Der wäre so recht am Platze des guten Herrn Faure." Gerade in dem Tem perament des deutschen Kaisers er blicken die Franzosen etwas Newun derungswürdiges, natürlich sagen sie das. Nicht, aber em so impulsives Volk kann sich sehr schwer verstellen, sie las sen e5 hMiHIrfi nfrnm mprlprt wZ- tVf i ? 7 v, iv jvi v ihnen der Mann imponirt, der einen Bismarck beseitigen konnte und der selbst gegen England einen kühnen nb KerauZ fordernden Ton ansckläns ' bschon er, immer nach französischer Auffassung, aus Englands gute Mei , nung angewiesen ist. Die klein , .Transvaaler Episode, welche so vic Staub aufgewirbelt hat, zeigte deut licher. als irgend eine aroke Staats akticn, waö die Franzosen von dem jetzigen Kaiser halten. Ob sie darin Recht haben, ober ob sie sich täuschen, kommt weniger in Betracht. Sicher ist, daß ihnen der Kaiser imponirt. vag iic cmjcniano um vielen ieir scher beneiden, weil sie in seinem gan zen Wesen und Auftreten dasjenige z: finden glauben, was fie von dem er ers ...iriT r sten Führer der Franzosen, sei er nun r l v , i , ai er, nomg ooer iisza noent. erwar ten und erhoffen. Was . würden sie darum geben, wenn Wilhelm II. mi dem gegenwärtigen Nicolaus in Ruß ( land die Rollen tauschen, wenn de 1 Zar Kaiser und der Kaiser Äar wer den könnte, selbstverständlich unter Bethätigung derselben Herrscherquali täten! Ein solcher Versonenweckse würde für die französische Anschauung der europäischen Situation mehr be veuien, ais zeyn Ärmeecorps. Für die ; Aufrechterhaltuna des Friedens ist a
von der allerhöchsten Wichtigkeit, daß die Franzosen in der Persönlichkeit Wilhelm II. eine Macht erblicken. Die Depesche des Kaisers an Krüger wird ungebührlich aufgebauscht. Sie hat sicherlich nur die Bedeutung
einer Hosllchreüsaußerung, aber sie hat wie eme Bombe gewirkt. Sie hat das böse Gewissen der Engländer in dem beabsichtigten Transvaaler Putsche offenbart und sie .wird indirekt sehr viel dazu beitragen, um die Ve-nezuela-Frage in einer die Ver. Staaten befriedigendenWelse zum Abschluß zu bringen. England kann gar keinen Krieg gegen die Ver. Staaten fuhren, ohne nicht nur seinen gesammten amerikanischen Besitz, sondern sogar seine Weltmachtsstellung auf's Spiel zu setzen. Es hat überall Feinde und Gegner und die Zeit der Abrechnung wegen der schnöden Raubrittcrpolitik, welche es seit anderthalb Jahrhundertcn getrieben hat. wird sicherlim kommen. Die Ver. Staaten werden keine Schiffe flott zu machen und keinen Monn in Bewegung zu setzen brauchen, um däzu beizutragen, es genügt. daß sie aus dem eingenommenen Standpunkt m der Venezuela-Frage bebarren und sich nicht einschüchtern lassen. So einen großartigen Spitzbuben. -vie den iefet glücklich abgefangenen Herrn von 5)ammerstein baben die Äer. Staaten schwerlich auszuweisen. Was würde das für eine Entrüstung in den deutschen Zeitungen geben.wenn dieser Gauner ein Amerikaner wäre! Einige hundert deutsche Leitartikel über diese trostlos verkommenen, moralisch versumpften, rasch dem Verderben entgegeneilenden FankeeS" hätte ein etwaiger amerikanischer Hammerstein sicherlich geliefert. Wenn man die Summe der Gemeinheit und Niedertracht zieht, welche dieser Sproßling der Edelsten verbrochen hat. so muß es allerdings ekelerregend wirken. Aber schwerlich ist es auch nur einer achtungswurdigen amerikanischen Zeltung eingefallen, aus diesem entsetzlichen F2lle Hammerstein den Schluß zu ziehen, daß, weil ein Hammerstein Jahrelang eine der ersten Führerrollen im politischen Leben Deutschlands spielen konnte, nun auch alle, oder die meisten der übrigen politischen Führer derselben Kategorie angehören muß. ten. Das aber ist leider genau, was die deutschen Zeitungen zu thun pflegen, wenn aus den Ver. Staaten ein schwerer Eorruptionsfall berichtet wird. Das so Welt bekannte Sunden register des Freiherrn von Hammerstein ist folgendes: Er hat den Pensionsfond der Kreuzzeltung unter schlagen und zu seiner Rechtfertigung geltend gemacht, daß ein inzwischen verstorbener hochachtbarer Verwal tungsbeamter jenes Verbrechen began gen habe; er hat den sogenannten Stöcker-Fond unterschlagen, er hat Wechsel tm Betrage von 200,000 Mark auf den Namen des Herrn von Fm kenstein lautend gefälscht, er hat mit dem Papierlieferanten der Kreuzzel tung" Eontrakte gemacht, wonach jene Zeitung jahrelang 25 Procent mehr als den Marktpreis für Papier bezah len mußte. Den Papierlieferanten hat er durch einen gefälschten Beschluß des KreuzzeitungsdirektoriumZ getäuscht. Er hat mit einer schönen Jüdin in wilder Ehe gelebt, wahrend er täglich antisemitische Artikel publiarte, welch von Gottesfurcht und Christenthum trieften. Diese Geschichten hat der Edle jahrelang getrieben und dabei seme Rolle als erster Fuhrer der conservativen Partei weiter gespielt. Vorgestern ist ein socialistischer Redakteur in Hannover zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt worden wegen Beleidigung des Staatsanwalts. Der Verurtheilte hatte behauptet, der Staatsanwalt habe den Hammerstem wissent lich entschlüpfen lassen. In der Ur theilsbegründung heißt es. daß dit Strafe weit schärfer ausgefallen wäre, wenn nicht die mit der Flucht des Hammerstein verknüpften Umstände derartig gewesen wären, daß der Verurtheilte einigen Grund zur Erhebun seiner Anklage hätte geltend machen können. Es gelang der StaatsauWaltschaft nachzuweisen, daß sie gegen Hammerstein einschritt, als sie einen wirklichen Grund dazu hatte. Das war aber erst Monate, nachdem Hammerstem entflohen war. Der nun beginnende Proceß gegen den in Athen eingefangenen Freiherrn wird ungeheuer sensationell werden, denn die Beziehungen der KreuzzeitungSclique zu dem Angeklagten sind darzulegen. Dabei wird Wohl auch die oft bewie sene Gegnerschaft dieser Stützen von Thron und Altar gegen die Person des Katsers zur Sprache kommen. Von dem gleichfalls cntflohenenBer liner Rechtsanwalt Fritz Friedmann hat das Kabel wohl ausführlich be richtet. In mancher Beziehunghaben die Fälle Hammerstein und Friedmann Ähnlichkeit. Der eine Schurke, wie der andere hat seme Familie ms Unglück gestürzt. Hammerstein hatte seme F?oraGaß und Fritz Friedmänn. der übrigens getaufter Jude war. brannte mit der 17jährigen Tochter, emes Verbrechers durch. Hammersteu war der Löwe in der allerfeinsten Verliner Aristokraten-Gesellschaft, Friedmann spielte dieselbe Rolle rn den Kreisen der reichen Bankiers. Friedmann soll eine Million Mark Schul den hinterlassen haben. Er war der berühmteste Vertheidiger Deutsch lands. Alle großen Schurken Deutsch lands setzten ihre Hoffnung auf Friedmann. Als Tischredner genoß Friedmann in Berlin ungefähr den Ruf, den Chauncey Dep'w in New Aork genießt. Man sagte von ihm: er spricht Novellen". Dieser große Schurke wird zweifellos in den Ver. Staaten auftauchen, nachdem er einen neuen Bubenstreich vollbracht hat. Er will nämlich eine Novelle schreiben, welche den Fall Kotze behandelt. Das Buch soll gleichzeitig in deutscher, englischer und französischer Sprache erscheinen und zwar in England. Dem Verfasser ist angeblich eine ganz ungeheure Summe dafür geboten worden.
Man kann sich aus einen Hlntertreppenroman der allerschlimmsten Sorte gefaßt machen, in dessen Mittelpunkt nicht die Herren von Kotz: und von Schrader. sondern der ganze Verliner Hof steht. Wer im Nv Nork Serald" die Lüqendepeschen deZ
Herrn Jules de Eere aus Paris geie-1 sen bat. kann sich emen ungefähren tit , ariff machen von dem. was oer .srieomann'sche Roman erst bringen wird. St. Cre ist als Lügenbold und Ausschneide? gegen , Friedmann der reine Waisenknabe. Soeben ist ein weiterer Prügelproceß zum Abschluß gelangt. Als Angeklagter fungirte der Assessor Wehlau aus Kamerun, der Nachfolger des berüchtigten Leist. Die Beschuldigung autete auf Amtsmißbrauch. Es wurde nachgewiesen, daß Wehlau die Nilpferdpeitsche zur Erpressung von Geständnissen benutzt, daß er z. B. dem Sohne des Königs Bell bis zu sechzig Hiebe hat versetzen lassen. Um den Kameruner Negern das Schnapssaufen und infolgedessen das leichtsinnige Schuldenmachen abzugewöhnen, hat Wehlau die Nllpserdpeüsche be standig angewendet. Ueber diese Art der Justizausllbung sagte Wehlau's Vertheidiger bei dem Processe: Was das Schlagen der Schwarzen wegen Nichtbezahlung von Schulden anlangt, so ist das geschehen, nicht um den europäischen Kaufleuten Bezahlung zu sichern, sondern uz der überhandnehmenden Schnapspest, die eine förmliche Verheerung anrichtete. Einhalt zu thun. Dies ist dem Angeschuldigten auch im besten Falle gelungen. Im Jahre 1892 betrug die BranntweinEinfuhr nach Kamerun 1 Million 17.000 Liter, 1893 925.973 Liter. Die Schwarzen haben sich, da sie wuß ten, sie würden, sobald sie ihre Schul den nicht bezahlten, Prügel erhalten, sich des Schnapsgenusses etwas mehr enthalten. In anderer Weise als durch die Prügelstrafe war dem leichtsinnigen Schuldenmachen nicht Einhalt zr thun." Der Staatsanwalt hatte gegen Wehlau die höchste Strafe: AmtZentlassuna. beantragt, der, Gerichtshof erkannte jedoch nur auf Versetzung ir ?in Amt mit gleichem Range und aus 500 Mark Geldstrafe. In dem Urtheile heißt es folgendermaßen: Der Gerichtshof hat in dem Umstände, daß der Angeschuldigte dem August Bell durch Verabreichung von sechzig Hieben ein Geständniß erpreßt bat. eine Amtsverlekunq erblickt. Das selbe Vergehen hat der Gerichtshof da, rin erblickt, daß de? Angeschuldigte den Agatje so lange hat schlagen lassen. bis dieser den Hehler genannt hat. Es mußte dem Angeschuldigten be kannt sein, daß -er eine derartige Ercressung zur Erlangung emes Ge ständni'sses nicht ausüben durfte. Be füglich der Züchtigung des Abatha und des Gothi hat der Gerichtshof keine Amtsverletzung gefunden, da diese der Dtsciplmargewalt Des An qeschuldigten unterstanden. Dagegen hat der Gerichtshof in der Behandlung des Dolmetschers Etecke eme Amtsverletzung erblickt. Die Tödtung der drei Gefangenen an sich war keme Amts Verletzung. Der Angeschuldigte be fand sich im Kriegszustande und hatte als ffllbrer für die Sicherheit seiner Truppe zu sorgen. Dagegen war die Art der Ausführung eme Grausamkeit, die eine Amtsverletzung in sich schließt. Der Angeschuldigte sagt: er habe den Befehl gegeben, die Gesänge nen zu todten, aber nicht mittels Pul ver und Blei. Es wäre Sache des Angeschuldigten gewesen, die Tödtung ... " j- . rv, : TJ.r. "jt . zu uoerwacqen. oem icjptauj uz trefss derSkalpirung hat der Gerichts Hof nur ein beiläufiges Gespräch gese en. Endlich hat der Gerichtshof in der Verhanqung der Prügelstrafe we gen Nichtbeitreibung von Privatschul den eine Amtsverletzung erblickt. Der Angeschuldigte mußte als Richter wis sen, daß er in Fällen, wo kein öffent liches Interesse vorlag, zur Verhän gung der Prügelstrafe nicht befugt war. Bei der Strafzumessung hat der Gerichtshof erwogen, daß der Ange klagte ein pflichttreuer Beamter war und daß er jung und unerfahren nach Kamerun ging und endlich, daß er unter Aufsicht des Gouverneurs von Zimmerer stand, dessen Pflicht es ge Wesen wäre, die Handlungen des Angeschuldeten zu überwachen und seinen Amtsausschreitungen entgegenzu treten. Aus diesen Gründen hat der Gerichtshof nicht auf die härteste Strafe, sondern so, wie geschehen, erkannt.' Uebrigens wird nicht allein in Kamerun von Strafmitteln Gebrauch gekracht, welche eher an das finsterste Mlttelalter als an das humane, und aufgeklärte 19. Jahrhundert erinnern, sondern auch in Altdeutschland sind die Folterwerkzeuge noch nicht ganz außer Gebrauch. Im Arbenshause zu Brau Keiler operirt man noch mit der Eacl.otte. der Mundbind: und der Zwangsjacke aus steifem Leder. Die Cachotte ist eine.enge Zelle, welche dem dort Gemarterten zum absolutenShll liegen zwingt, die Mundbinde Hat nachweislich den Tod emer damit ge quälten ArbeitsHäuslerin, einer Frau Wodtke. zur Folge gehabt, und die Zwari?.sjacke aus steifem Leder wird als em aanz enneklickes Marter instrument geschildert. Diese Bss runzsmittel" aber wurden nicht etwa gegen die schlimmsten Verbrecher in Anwendung gebracht, sondern gegen Arbeitshäusler, also gegen Leute, welche zumeist wegen BettelnS und Landstreicherei eingesteckt wurden. Das Verdienst, die schauderhafte Ve Handlung der Insassen des Brauwei s ler Arbeitshauses nachgewiesen zu ha den, hat em socialdemokratischer Redakteur,welcher jedoch drei Monate im Gefängniß sitzen muß, well er bn sei nen Anschuldigungen etwas zu stark ausgetragen und namentlich den Di rektor der Anstalt ungebührlich, angd griffen hat. Aber hätte jener Redakteur ganz zahm und ganz zart auf die ttßstande m Brauweiler hingewiesen. so waren dieselben Nimmermehr aufge deckt worden. Er mußte m. um daS
durchzuführen, waö er bezweckte, den Direktor der Anstalt scharf persönlich angreifen, so daß der Direktor zur Stellung de Strafantrags gezwungen wurde. Erst als sich der Direktor beleidigt glaubte und den Proceß gegen den Redakteur anstrengte, konnte Letzterer vor Gericht die schauderhaften Zustände in Brauweiler blosstellen. Die Mundbinde. d:c Eachotte und die Zwangsjacke werden jetzt wohl aus der Brauweiler'schcn Anstalt ver-
schwinden, aber der Mann, welcher diese Marterinstrumente beseitigt hat, muß drei Monate nn Gefängniß ver büßen, well er m der Form semer Anklage etwas zu weit gegangen war. Wegen Mazestatsbeleldlgung sind im Jahre 1894 622 Personen verurtheilt worden: davon waren 11 noch nickt 18 Jahre alt. Die Zahl der Verurtheuungen wegen dieses Vergehens war gestiegen von 483 im Jahre 1889 auf 591 im Jahre 1893. Im Jahre des Heils 1895 dürfte das Tausend voll geworden sein. Verkäufliche Inseln. Wie ein gegenwärtig in den Ver. Staaten weilender hervorragender dänischer Zeitungsherausgeber und Polinker, Heinrich Earlmg, verschiedenen amerikanischen Staatsmännern und Anderen kundgethan hat, mochte Danemark gerne Jnselcolonien im westindischen Archipel los werden, die lym nur wenig einbringen und ihm bestänbig Trubel und osten verursachen. Es sind dies drei, im Earaibischen Meer liegende Inseln, nämlich Santa Zruz. St. Thomas und St. John. Ersteres hat em Areal von 4 engl. Quadratmeilen und 25.000 Einwoh'ier, St. Thomas hat 35 Quadratmeilen und 15.000 Einwohner, und St. John ist ein kaum in Betracht kommenoer Happen ; immerhin hausen einige Tausend Seelen dort. Dänei:ark soll Willens sein, diese Inseln der ersten Macht zu überlassen, die sie taisY m fY)A4Afiss r . ni iuuui iuiu, u im jiva-uu it tuiyu schenken. Da könnten wir also leicht noch einen neuen Streit über die .Monroe-Doctrin" kriegen, wenn nicht Onkel Sam der nächste Besitzer ist. Ob dieser sie aber kaufen wurde, ist noch zweifelhaft genug. Für die Abtretuna der Insel St. Thomas an die Ver. Staaten waren schon 1867. unter Präsident Johnson. Verhandlungen im Gange, und die Jnsel-Vevölkerung hatte bereits durch Abstimmung die Annexion gutgeheißen. Aber der Zundeösenat wollte nichts davon wissen. Wetterer ufsyub der JlischJn. spcction. DaS für te 1. Januar 1896 be stimmte Inkrafttreten der nsuen Vestimmung, wonach jede nach 'dem AuS land bestimmte Fl:is.ch-Sen1una kr nerhin von, einem Eertifikat begleitet sein muß, in welckem der gute Gesund-retts-Zustand S Stuck Viehs, von welchem tos betreffende Fleisch stammt. bescheinigt wird, t infolge Eingehens zahlreicher Petitionen von Exportenren, von 'dem Ackerbau-Sekretär Mr Morton von Neuem, bis zum 1. März cr. verschoben worden. In den oe treffeniden. Eingaben weisen die Ve tönten daraus hm,-'daß es unmöglich sei, das auf Lager befmdhche Flelsch zur EertifiZirung zu identiflZlren, wenngleich .ursprunglich das betref sende Vieh inspizirt, und für gesund befunden worden fei. Mit dem neuen Aufschübe beabsichtigt Mr. Morton. wie verlautet, gleichzeitig den Ezporteuren Gelegenheit zu geben, von, dem Congreß gewisse Modifikationer lder gegenwärtigen Bestimmungen des Ge setzes zu erlangen, deren Durchführung nochwendig vie Vernichtung eineS großen Theiles des Fleifcherport-Han dels, besonders den der im Osten g:legenen großen iadte, zur Folge ha ben wurde. Die Vestimmungen Kr neuen Fleifchinfpektions - Ordre gehen im Einzelnen daym, 'daß fernerhin alles für den Export bestimmte Rindfleisch sei eS frrsch oder aesalzen. gepökelt oder sonst verarbeitet, von einem Ceriiflkat 'begleit sem muß. das von einem Inspektor deS Ackerbaudeparte ments ausgestellt ist und aus dem y:r vorgeht, baß 'daS Vieh von dem KaS Flench herrührt, krankheitsfrer war und daß 'das Flersch selbst gut und ge fund ist. Um ttlne Zweifel darut:r zu lassen, daß alles exporhrte Rind slersch untersucht und sur gesund befunden worden ist, muß das. Fleisch von anderen Thieren, das in Barrels, Kisten oder anderweitig verpackt ist, so marlirt werden, daß deutlich zu er sehen ist, von welchem Thie das Fleisch herrührt. Fleisch, welches Nicht so rnarklrt und auch nicht von tinem Jnspektionscertifikat bezleikt ist. wird ausgepackt und das betressende Schiff untersucht, oö es etwa Flersch an Bord hat, daZ vor der Verpackung Nicht der vorgeschriebenen, Jnspekt.ion unteroMNl war. Elarlrunzs Papiere werden nicht ertheilt, so lange nicht die Bestimmungen dieser Verordnung er füllt 'sind. DaS älteste Recept. Ein Pariser medizinisches Fachblatt veröffentlicht das älteste Recept der Welt. Diese ärztliche Verordnung wurde von einem englischen Gelehrten nach einem egyphschen Papyrus enU ziffert. Es Handelt sich um ein Haar, wuchs beförderndes Mittel, das für Ehata, die Mutter des zwölften Kön'rgS auS der ersten Egyptifchen Dynastie, der etwa 4000 Jahre vor Christi Geburt regierte, bestimmt war. Die Formel lautete: Hundspfote 1, Datteln 1,. Eselshuf 1, in Oel zu kochen und damit die Kopfhaut energisch ein. zureiben. Dieses Mittel", bemerkt das Fachblatt, scheint nicht besser und nicht schlech!er, alS alle anderen heutzutage angkwsenen Mittel gleicher Art zu sein. Wir glauben, daß in dieser Beziehung die Wissenschast kei großen Fortschritte 'gemacht hat." -
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Deutsche Local'Nachrichten Neckienburg. S ch w e r i n. Die AröciterfrauKuhfahl wurde hier ermordet. Die Leiche weist zehn Stichwunden auf. Als verdächtig. den Mord begangen zu haben. IV Mi VV VW. Wl " VV.V. ..v.www mann verhaftet. hrti th trnnt VhmhMj'hp I (Thüringen. Eisfeld. Der Verwalter Acker aus der Löwenherz'schen Schneidemühle ist in der Waldung der Oberorlterel Llndig in koyem Schnee vom Weg abgekommen und ermüdet liegen geblieben: Arbeiter fanden den Bellai i c i !- rrrviii-. genswerlyen iooi. vjtnc jamiwe uno vier Kinder bedauern den Verlust ihres Ernährers. Fr ie ß n rtz. Dieser Tage versuchen drei Kinder des Handarbeiters Eismann, ob die Decke des großen Frießnitzer Sees trüge. Plötzlich brachen alle Drei durch und verschwanden uner dem Eis. Zwei Kinder wurden bald darauf todt herausgezogen, das dritte konnte später geborgen werden. Ilmenau. H:er haben kurzlich Studirende des Technikums Nachts auf dem Markt und in mehreren am Markt gelegenen Straßen einen solchen Tu- . .,, c . r. i. rr-!- an . t r MUil veruo:, oay mt Polizei Äeryuftunqen in ausgedehntem Maße (über 50) vornehmen mußte. Infolgedessen hat die Polizei den Aufruhr-Paraara-phen des Strafgesetzbuches öffentlich in Erinnerung gebracht. "St,sn. Dresden. Der Mörder JuliuS Maiwald hat vor dem Unterfuchungsrichte? in Hirschberg eingestanden, den Mord an dem Arbeiter GSbel aus Maiwaldau und dem Postsekretar Kretzschmar aus Reichenberg bei DreSden begangen zu haben. Neuqersdorf. Aus Anlaß ihres 50jährigen Bestehens hat die Firma August Hoffmann am Heiligenabend ihrem Personal 50.000 Mk. als Stiftung vermacht mit der Bestimmung, daß die Zinsen davon an hilfsbedürftige Arbeiter ihres Hauses vertheilt werden. O e d e r a n. Den bei der Oediraner Eisenbahnkatastrophe um das Leoen gekommenen Soldaten der l.ompaqnie des 133. Jnfanterie-Regiments wird seitens der Stadt Oederan und des Zwlckauer Regiments em Gedenkstern an der Unglücks statte errichtet werden. Oelsnitz. Verunglückt ist auf einem Steinkohlenwerke d?r 19 Jahre zlte Fördermann Lippold in derGcube dadurch, daß er einem elektrisch betrie denen Haspel zu nahe kam und in Folge eines erlittenen elektrischen Schlages getödtet wurde. Schneeberg. In dem Dorfe Zschorlau spielte der 5jährige Sohn eines dortigen Böttchers mit dem geladenen Revolver seines älteren Vru ders und erschoß dabei seine 17jährige Schwester. Siebenlehn. Hier erschoß sich auf dem Friedhof der SchuhwaarenFabrikant Weber, Inhaber der Firma Döberih & Weber. UnglücklicheLiebe ist das Motiv der unseligen That. Vrogherkogtl?, SNen. Bischofs heim. Ein schweres Unglück hat sich in der Sylvesternacht hier ereignet. Die 16jährige Tochter einer hiesigen Familie stand in der Hausthüre, als ihr ein gleichalteriger Knabe das Neujahr anschießen wollte. Der Schuß ging jedoch vorzeitig los und die ganze Pulverladung traf das bedauernswerthe Mädchen in's Gesicht. Ein Auge lief sofort aus und das andere ist so schwer verletzt, daß das Licht desselben gleichfalls verloren sein dürfte. D a r m st a d t. Oberconsistorialrath Köhler, ein Kenner des hessischen evangelischen Kirchenrechts, ist gestorben. Vlsaff.LtNrlng,. Diedenhofen. In der Nähe von hier fand ein Pistolenduell zwiscken dem Premier-Lieutenant im 6. Dragoner-Regiment Khün und dem Seconde-Lleutenant im 135. Jnsante-rie-Regiment Joachim statt, in welckem ersterer getödtet wurde. Straßburg. Der Pfarrer von St. Blasius bei Bettlach. Herr Derber, wurde auf der Straße zwischen St. Blasius und Rödersdorf meuchlerisch überfallen und schwer verwundet. Als muthmaßllcher Thater wurde em ver kommener Mensch verhaftet. Sauern. Marx heim. Letzthin hat sich der Sckulaebilfe Ludwig Kranzle, zweifellos im geistesgestörtenZustande, in die Donau gestürzt. Bei demselben hat man seit einiger Zeit Spuren von Geistesstörung Wahrgenom -men. Seine Leiche ist bis jetzt noch nicht gefunden. München. Die bayerische Haupt und Residenzstadt ist jetzt die bestbe leuchtete Stadt de3 Kontinents. Neu lich Abends 6 Uhr trat in München die erweiterte elektrische Straßenbeleuchtung in Betrieb, 596 elektrische Sonnen erhellen von jetzt ab regelmania alle Haupt- und Berkebrsstraßen der Stadt. Die Gesammtlänge der elektrisch beleuchteten Straßen ist 33 Kilometer, der Kabelgraben hat eine Länge von 33.5 Kilometer, und die sämmtlichen Kabel sind 152.5 Kilo meter lang. Die ganze Anlage wird durch Wasserkraft betrieben. DampfMaschinen sind nur zur Reserve für den Betrieb bei außergewöhnlich niedrigem Wasserstande aufgestellt. Die uroliicil icptajcjmicn guarnnicii 370 Pferdekräfte. Wegen sehr erheblicher Veruntreuungen wurde der kgl. Notar Franz Biehler am zweiten Weihnachtsfeiertage verhaftet. M u r n a u. Der Gendarm Georg Schaller ist m Vordernß, wahrsch:mlick durch Wilderer, erschossen worden. Schaller war seit September 1895 bei der Gendarmerle. Nürnberg. Die Äabl der Ver eine ist dahier nach dem eben erschienenen Adreßbuch auf 1102 (!!) gestiegen. Wir finden darunter 93 Gesangs und Musik-Vereine. 26 Radfabrervereine. 25 Schützenvereine. 10 Pfeifenclubs, 15 Rauchclubs. Meyme Bereine tra gen die poetische Bezeichnung Fres s". außerdem finden wir Vereine un
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ter nachstehenden Namen: Freßverein". Nimmersatt-. Nachtlichter-. Nachtlichtla-. Club der Rabiaten-, Abcclub-. Die guten Stoffel". Die Rothen-, Gelbe Rüben", Schlaperatzen", Schmarrer", Saubere Hechten". S ch a n d o r f. Dieser Tage wur-; de hier die elektrische Beleuchtungsanläge eröffnet; sowohl die Straßen der Stadt als auch sehr viele Privatgebäude sind an dieselbe angeschlossen. vn,inpfalk. Ludwiqshafen. Die badische Anilin- und Sodafabrik in LudwigsHafen hat der Stadtverwaltung zu Weihnachten 5000 Mk. zu Spitalzwecken und 10.000 Mk. zur Errichtung eines Knabenhorts im SchulHaussaal an der Schanzstraße überwiesen. ZValls es der Stadt möglich wird, für den Knabenhort ein besonderes Gebäude zu erstellen, so erbietet sich die Fabrikdirektion, im nächsten Jahre abermals 10,000 Mk. für diesen Zweck bereitzustellen. y?urttrnber0. E b l i n g e n. Der Reallehrer Grä ter wurde dieser Tage, da er sich aus religiösen Gründen weigerte, seine neun Kinder impfen zu lassen, von der Stuttgarter Strafkammer zu 15 Mark Geldstrafe verurtheilt. Gräter hat im Laufe von 18 Jahren schon etwa 600 Mark Geldstrafe für ImpfVerweigerung bezahlt. E y a ch, OA Horb. In der hiesigen Kohlensäure-Jndustrie von Dr. Raidt explodirte beim Abfüllen von Kohlen saure eine Flasche, wodurch der ledige Schlosser Schmitt aus Mainz getödtet wurde. Em anderer Arbeiter wurde verletzt. G r u n b a ch. OA. Neuenburg. Neulich Nachts brach in dem Hause des Schuhmacher Faßnacht Feuer aus, welches ,so rasch um sich griff, daß sich die Bewohner nur nothdurstig bekleidet aus dem Hause flüchten mußten. Leutkirch. In der Christnacht wurde in dem Weiler Au ein Raubmord ausgeführt. Das Opfer desselben ist der ca. 50 Jahre alte, verheirathete Gastwirth Bodenmiller, ein braver und geachteter Mann. Dem Landjäger Bohm von Jsny gelang eS, den Mörder festzunehmen und an das Amtsgericht einzuliefern. Der Thä ter izt der ca. 35 Jahre alte, oftmals vorbestrafte. Korbmacher Quirin Eisele aus Unterbaldingen (Baden), der sich seit Wochen bettelnd im Ober'ande herumtreibt. Die Verhaftung geschah im nahen Dorenwald, wo der Mord geselle, wie schon in der Frühe zu Jsny, zechte und Andern Vier und Wein bezahlte. Seine ganze Beute betrug übrigens nur ca. 30 M. Stuttgart. In der Neujahrs nacht wurden durch die hiesige Polizeimannschaft wegen verbotenen Schießens, Abbrennens von Feuer werk, Nachtruhestörung etc. 126 An gen und zehn Festnahmen vorgenom men. ?avn. Niefern. Die wegen Brandstiftung verhaftete Luise Huf, welche man in Verdacht hatte. Feuer en der Scheuer der Nlefernburg gelegt zu ha ben. hat die That eingestanden. Pforzheim. Hier wurde eine Gesellschaft aufgehoben, die Golddieb stahl systematisch betrieb. Im Ganzen wurden zehn Personen verhaftet. Der gestohlene Betrag wird auf mindestens 37.000 Mk. angegeben. Pylllppsourg. In emem Anfall von Geistesstörung erhängte sich der ILzahrlge Sohn des Schuhmachermeisters Vettsche. ein sonst sehr ordentlicher, arbeitssamer Bursche. Plankstadt. Kürzlich feierten die Landwirth Johann Mark II. Eheleute hier das Fest der goldenen Hochzeit. Villingen. Der Uhrenmacher Fischer, welcher im Spätjahr einen Mordanfall an einer Schwenninger Frau vollführte und zur Beobachtung nach Jllenau verbracht worden war. ist nun wieder hierher geliefert wor den. Wie man hört, foll die Untersusuchung Geisteskrankheit bei Fischer ergeben haben und soll derselbe in eme Anstalt verbracht werden. Walds Hut. Das Wirthshaus zum Rebstock ist ganzlich niederge vrannt. as an oen vteo stoa an gebaute Wohnhaus des Frl. Marie Bölle ist durch den Brand arg befchä digt worden, während die übrigen Nachrrgebaude nach vorn: dle Hau sei der Wittwe Bürgin, des Ludw. Eckert. des Feilenhauers Geisel und der Jos. Lmk Wittwe nur Verhältniß mäßig geringe Brandschaden erlitten haben. e),strrich-!lngavn. Budapest. Die Unart. Hunde zu küssen, hatte emem hiesigen Mad chen den Tod gebracht. Vor einigen Tagen wurde der Polizei die Anzeige von dem unter verdachtigen Umstan den erfolgten Tode der 18jährigen Gouvernante Carolme Wohlleben er? stattet. Anfangs dgchte man an eine. Vergiftung: durch die Obduktion wurde jedoch -als Todesrrfache das massenhafte Vorhandensein von Bla senwürmern in der Leber constatirt. Die weiteren Nachforschungen erga ben. daß die Gouvernante einen fiel nen Boloqneferhund hatte und den selben wiederholt küßte. Hierdurch wurden die kleinen Würmer auf sie übertragen und führten ihren Tod herber. D e b r e c z i n. Die königliche Tafel hat gegen denHypnotifeurFranz Neukonn, dessen Medium bekanntlich bei einer Seance nicht mehr erwachte. trotz der gegenthelllgen Ansicht der er sten Instanz wegen fahrlässiger Töd tung Anklage erhoben, ebenso auch ge gen den Vater deS Mediums, den rei chen Gutsbesitzer Salamon. Titel. Hier wurden die beiden im Alter von 16 und 19 Jahren sie henden Töchter des hiesigen Vertre, ters der Donau-Dampschifffahrts Ge sellschaft Johann Loew von toll ge wordenen Hunden schrecklich zerfleischt. Noch lebend wurden die Mädchen nach dem Pasteur'schen Institut in Budapest yehracht.
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