Indiana Tribüne, Volume 19, Number 124, Indianapolis, Marion County, 22 January 1896 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscht'mt Taglich nnd Coimtagö. Die tLzliche Tribüne- kostet durch den Träger 23 Cent per Woche, dle SonntagSTribSne' Cetl p?r rSoche. Leide iufacx IS Cent der 65 Cent! per Vsnat. Per Poft außerhalb de, ?t,dt zugeschickt U Borau55c5Iung $? pe 'Jar. Vffi' 13 Süd Vlabama Gtratze. Indianapolis, Ind., 22. Ianuar.1896. Deutsche Invaliden und AltersVersicherung. ' Eine Fülle sehr interessanter MitTheilungen enthält die dem Reichstage zugegangene Nachweisung über die Ergebnisse der Jnvaliditäts- und Altersversicherung im Deutschen Reiche während des Jahres 1894. Wir entnehmen derselben daS Folgende: Die esfectiven Ausgaben betrugen zusammen 32.51.1.982.95 Mt. gegen 27,376.995.02 Mk. im Jahre 1893. die Einnahmm 101.329.354.84 (65.735.765.73) VRutI, so daß sich ein Plus an Einnahmen von 93.817.371.90 (63.353,770.71) Mark ergiebt. Da die drei vorigen Rechnungsjahre einen Bestand von im Ganzen 206.860,811.59 Mark ergeben haben, außerdem 27.892,786.22 Mark dem Reservefonds überwiesen sind, betrug mit Ende 1894 der gesummte Vermögensbestand der 31 Versicherungsanstalten 303.570.969.71 (226.587.505.07)Mk. Von den Ausgaben entfallen auf Entschädigungsbeträge 20.129.753.72(16.241.901.82) Mark, und zwar für Invalidenrenten 5.388.486.83 (2.707.596.06) Mark, für Altersrenten 14.377.586.05 (13.336.163.55) Mark, ferner für Capitalabfindungen 907.01 und für.deS Heilverfahrens 362.773.73 Mark. In den Reservefonds wurden 7,340.833.23Mark abgeführt, Erhebungskosten erwuchsen 532.882.05 Mark. An Verwaltungskosten sind aufgewendet worden 4.962.246.23 Mark, waS für den Kopf des Versicherten eine Auslage von etwa 0.52 Mark (0.50 in 1893) ergibt oder 4.91 (4.83 Procent) der Gesammteinnahme an Beiträgen (der erhobenen Prämien) ausmacht. Von den Verwaltungskosten entfallen 824.864.69 M. auf die Kosten der Einziehung der Beiträge. 589.699.27 M. auf die Kosten der Controle und 307.452.39 M. auf die Kosten der Schiedsgerichte. Es sind 44.397 Invalidenrenten, 33.442 AU tersrenten festgesetzt worden, zusammen 77,839. Die Zunahme der Altersrenten (33.442 gegen 31.176 pro 1893) ist darauf zurückzuführen, daß 1894 für eine große Anzahl derHauö gewerbetreibenden der Textilindustrie die Berechtigung zum Bezüge der Altersrente neu eingetreten ist. Die Ge-sammt-Einnahme aus Beiträgen belief sich mit Einschluß der Beiträge für Seeleute auf 92.730.431.23 (88.886.971.06) M. Die Zahl der derkauften Beitragsmarken beträgt rund 101 Millionen in Lohnklasse 1, 174 Millionen in Lohnklasse 2. 103 Millionen in Lohnklasse 3 und 63 Millionen in Lohnklasse 4. zusammen 441.. 859.373 (423.583.697) Marken, an Doppelmarken werden rund273,406als verkauft nachgewiesen. Insgesammt werden den Versicherungsanstalten zur Last gelegt 236.127 Altersrentenantheile mit 17.245.737.21 Mark Iahresrente und 96.650 Invalidenrentenantheile mit 5.777,620.33 Mark Iah. reszinsen. Von diesen waren bis Ende 1894 wiederfortgefallen 52.959 Altersrentenantheile mit 3.789.346 18 M. Jahresrenten und 20.885 M. Jnvalidenrentenantheile mit 1,279, 452.39 M. Jahresrente, so daß Ende 1894 noch zahlbar waren 183,163 Altersrentenantheile mit 13.456.391. 03 M. Jahresrente und 71.755 In validenrentenantheile mit 4.493.167.94 Mark Jahresrente. Die durchschnittliche Verzinsung der Capitalanlagen erfolgt mit 3.65 Procent gegenüber von 3.66 Procent im Vorjahre. Der Durchschnittssatz der Altersren ten, welcher 'für die im Jahre 1891 begonnenen 123.35 M. betrug, ist für bie im Jahre 1892 beginnenden Renten auf 127.76 M. und für die im Jahre 1593 beginnenden auf 130.07 M. gestiegen, dagegen für die imJahre 1894 beginnenden auf 127.05 M. wieder zurückgegangen. Dagegen hat die Durchschnittshohe der Invaliden rente, welche sich für die im Jahre 1891 beginnenden Renten auf 113. 33 M. belief. für die im Jahre 1894 beginnenden Renten den Betrag von 120.96 M. erreicht. Der Capitalwerth der endglltig zur Last gelegten Ren tenantheile berechnet sich für Alters renten aus 97.523.879 M. Invaliden renten 50.580.920 M. Prophezeiungen für das Jahr 1800 Düstere Prophezeiungen für das Jahr 1896 stellt ,die Monatsschrist Initiation" zusammen. Ihnen zufolge .soll dieses Jahr em furchtbares Kriegsjahr werden. Schon im März 1895 sollen in westfälischen Ortschaf ten Schlacht enbiloer in der Luft gese hen worden sein. Nach Prophezeiungen, -die im 17. Jahrhundert veröffentlicht wurden, sollen diese Viwnen au eine furchtbare Schlacht bei Vouleau hindeuten. Nach diesen Schlachten soll em großer Monarch Sieger bleiben Nach einer Prophezeiung des Bruders PhrllvduS Ollvarlus aus dem Erster cienserorden, die im Jahre 1544 ver öffentlicht wurde, soll im Jahre 1896 Paris zerstört werden, um nie wieder zu erstehen. Moiilt de mal et guere de bien en ce tenipsla;" so isagt der Mönch vorher, moult gran des villes parle feu!" (Viel Uebles und Glicht GuteS zu dieser Zeit, viele yrcße Städte werden durch Jeuer zerstört werden.) Won ähnlichen Krieges Prophezeiungen spricht auch ein Abbe Enrique in einem Buche: Voix pro . phetiquea". Ferner .soll das Wasser der bekannten Wunderauelle von Z?rem

ttnet vor Kunem wteder etne rottie

Farbe (?) gezeigt Haben, wie im Jahre ' 1793, 1848 und 1870 '!), zum großen 'Schrecken der Landleute, die das als Vorzeichen eines Krieges betrachten. Ueberdies werden von ter erwähnten Zeitschrift mehrere Äusspruche von Geistlichen, von welchen Weissagungen aufbewahrt werden, wiedergegeben. So soll der Pfarrer von Ars ge iaq! haben: Man wird mich heilig sprechen wollen. aber dazu keine Seit finden. Seme Beatifikationsakten werden gegenwärtig geprüft. Im Jahre 1849 berichtete die Aeituna La dxoix" über einen Pfarrer, der im Gerüche der Heiligkeit gestorben sein soll; er soll oster gejagt haben: ?s wird ein ayr von augeraewöönlicher Trockenheit und einen stürmischen Sommer geben. Dann wird ein Krieg folgen, der in zwei fahren zum großen Vortheil der Kirche beendigt, werden wird." Nach anderen Prophezeiungen soll Polen, dessen letzte Theilung 1795 stattgefunden hat, nur ein Jahrhundert unter fremder Herrr -tL tt.lt.. - AfC. :xi uai üiciucu. a.uci mui um ui politischer Hinsicht sollen Umwälzungen im 5labre 1896 eintreten; so soll z. B. nach der Behauptung der Luciferianer die Aera des Adichristen" beginnen. Man kann den Aussagen aller dieser Propheten" gegenübe? wohl sehr ruhig sein; sie werden das chlasal all solcher Prophezeiungen" theilen näm liH. unerfüllt bleiben! (CrtjlnaWomlponticnj.-) Streiflichter vo der Gartenstadt. Chicago. Mitte Januar. Der Chicagoer Himmel ist in den Kinderwochen des neuen Jahres schon stark mit Wolken überzogen, theils ruastandl gen, theils auch neuen, als da sind: eine garstige öffentliche Schuldenlast. welche verhältnißmäßig größer ist, als diejenige von Onkel Sam. skandalöser Steuern- und Emschatzungs - Kuddelmuddel, arge Schul - Ueberfullungen und infolge dessen wieder eine bedrohliche Wühlerei gegen den deutschen Schul - Unterricht, bereits ein neuer großer Sieg der Budelei im verehrlichen Stadtrath, der Stern der DreiCents - Straßenbahn - Fahrgeld-Be-weguna einstweilen untergegangen, u. s. w. Daneben freilich ist der Stern einer neuen politischen ReformPartei aufgestiegen, doch leuchtet er noch mit sehr ungewissem Licht, und nicht Wenige fürchten, daß er nach den nächsten Wahlen als Sternschnuppe verpusten und zu Boden sinken werde. Am Chicagoer Kunsthimmel herrscht in den meisten Regionen öde Leere. Doch hat sich jüngst die Hinimelsgegend des Auditoriums vorübergehend wieder prachtig belebt. Mähnen flattern durch die Büsche," nämlich die Mähnen des Klavierkönigs Paderewski, von denen zu hoffen steht, daß sie, allen boshaften Gerüchten zum Trotz, noch vollkommen echt sind. Die gartenstadtische Damenwelt hatte eme kindliche Freude darüber, dieses 2o wenhaupt in unverminderter majestä tischer Fülle wiederzusehen, und ärgerte sich nur darüber, daß dasselbe nebst dem Zubehör wahrend des vt zaubernden Spieles der Tatzen auf den Tasten Nicht m besonders helle Be leuchtung geruckt war. Im Uebrrgen war an den zwei musikalischen Triumph - Nachmittagen nur das Eine zu rügen: daß einem Paderewskl nicht em etwas anstandigerer Flügel zu Ge böte gestellt wurde, sondern man schä big genug war, zu erwarten, daß lediglich wegen des prunkenden Fabrik namens Alles, einschließlich der Zei tungen, von dem alternden Ton-Gd häufe entzückt sein müßte! Wenn man bedenkt, daßPaderewsli in der allerungünstigsten Zeit des Jahres in die Gartenstadt einzog in der Zeit zwischen den Feiertagen und den Maskenbällen, in welcher das Geld das Wenigste" ist, und Prinz Carneval bereits seme Rechte auf btc ses Wenigste energisch aeltend zu ma chen beginnt, so erscheint der Besuch der beiden Paderewski - Concerte, in denen diese zweitgrößte Concerthalle der Welt (bis ganz vor Kurzem war sie noch die e r st g r ö ß t e. aber zum höchsten Leidwesen der Windstädtler sind sie dunn von den Londonern wieder übertrumpft worden!) zu minde stens drei Fünfteln gefüllt war, als ein ziemlich hoffnungsvolles Zeugniß für den Chicagoer Kunst-Enthusias-mus. Die zahllosen Bilder und Fratzen dieses Lowenhauptes m der Chicagoer Tagespresse hatten wenigstens das Gute, daß man in diesen paar Tagen etwas weniger mit Darstellung gen des britischen Löwen schwerfeö belästigt wurde: schon deshalb warPaderewski's Kommen eine wahre Wohlthat. Nicht weit vom Auditorium lagert emes der elendesten Viertel der Gc?rtenstadt, und gleich Chopin'schen Weltschmerz - Tönen erklinat aanz nahe bei der Kunstwelt das Lied der Noth für jedes empfängliche Ohr. Es ist wieder ein trauriger Winter für viele Chicagoer oder auch zugewanderte Arme, die Wohlthätigkeit hat sich Heuer bis jetzt fast nur in Gestalt der . - nrn ttcleriags Maylzenen uno noch wenig in Gestalt der schwarzen Diaman ten gezeigt. Kein Wunder, daß das Verbrechen immer verwegener (zu Fuß und auch zu ittoft, wahrend die Chica. goer noch keine .Polizei zu Rrö ha ben!) auftritt, und stellenweise die ossentliche Sicherheit nur von der Fähigkeit jedes Individuums abhänat. sich diese Sicherheit auf eigene Harrd zu erzwingen, wie erst kürzlich das. Ihnen jedenfalls zugeblitzte Beispiel eines deutschen Friedensrichters zeigte, ein Seitenstück zu dem unlängst erzählten Beispiel des deutschen Schneiders. Die Polizeistationen sind so dicht wie nur je allnächtlich mit Obdachlosen gefüllt, und gar häufig wiederholen sich die schrecklichen Scenen, wie sie Stead in seinem Buche über Chicago so anschaulich schilderte. Wahrscheinlich wäre der Audrana noch größer, wenn nicht Jeder, der diese 1 , rr f i j laironen ausiucyr, nach den neueren Sanitätsregeln' sich einer Impfung 1 . ri ' umerziehen rnuittei

Die IWafur scheint wie ja auch ihre großen Nachahmer Shakespeare u. A. zu jedem Trauerspiel auch einen Schalksnarren zu liefern. So hat denn in dieser Zeit der ärgsten Obdachlosen - Noth ein biederer Chi-

cagoer nichts Dringenderes zu thun , gehabt, als eine Bewegung zur Grün- ! duna einer Anstalt für Heimlose Hunde und Katzen in's Lebeu rusen, und er erwartet sogar vom schwindsüchtigen Stadtsäckel einen großen Beitrag für dieselbe. Ich stelle Ihnen diesen cunosen Heiligen hiermit in aller Form vor: er heißt A. Wynd und ist seines Zeichens, wie als mildernder Umstand angeführt fein mag, Viehdoctor in dem annectirten Stadttheile Lake View. Da sage noch Einer, daß esin Chicago an zartbefnileitrt CftrT mrmniVl s?3 T?nf i?fr?-r l.VV -WVV.V. N-V W V . MV.' gens noch keine Mittheilung über die Erfolge dieser, auf und unter den Hund gekommenen Philanthrop!schen Bewegung -vor. Da wäre ich unversehens wieder an meinen Curiositäten - Guckkasten gekommen, und so will ich denn alelch noch einige Bildchen daraus hervorziehen, deren Originale es mir verzeihen mögen, daß ich so ungalant war. sie nicht in einer schmeichelhafteren Verbindung zum Vorschein zu bringen. Es handelt sich nämlich um einigeVertretermnen des neuen Weibes", das allerdings in der Gartenstadt sehr zahlreich vertreten ist, jedoch meistens von Solchen, die nur so thun", ohne mit ihrem ganzen Leben jene, die melsten Männer allerdings wenig entzückende Unabhängigkeit und Vielseitigkeit zu bewahren, welche unbedingt zum Programm gehört. Hoch oben m einem der höchsten Wolkenschaber" Chicago's haust die Gründerin und Leiterin einer starkbesuchten Schule, welche bestimmt die einzige ihrer Art in den Ver. Staaten, vielleicht sogar die einzige der Welt ist: nämlich emer Schule für Whist-Spie ler. Frau M. S. Jenks das ist ihr Name ist selber eine der Meisterschafts - Whlstspielermnen unseres Landes, auch fachiournalistlsch ziemlich thätig, und sie hält ein 4jähriqes Studium für unbedingt nöthig zur wabrhaftenErlernuna dieser edlen Kunst. Es gehören ungefähr ebenso viele Herren, wie Damen, zu ihren Zöglingen, darunter verschiedene Gesetzaeber, Richter u. s. w,. und gar mancher Mann kann dieses selbstgemachte" Weib um ihre Selbststandigkeit und ihr eigenthümliches Genie beneiden. Ihre Erfolge werden als phänomenal bezeichnet, und sie rühmt sich sogar, daß ihr eine höchst seltene Leistung gelungen ist, nämlich: Evastochter m größerer Zahl an das Schweigen zu gewöhnen. Emen m äußerlicher Hinsicht noch bemerkenswertheren Frauenberuf hat sich eine andere Chicagoerin, Frau Elisabeth Grettin, zugelegt. Sie ist geprüfte und licensirte LocomobilMaschinistin und wahrscheinlich einer der tüchtigsten praktischen Dampsmaschinisten der Stadt. Es gibt keine von einem Manne verrichtete Arbeit an und in einer Dampfmaschine, mit der sie Nicht grundlich vertraut Ware, und sie soll ihren Beruf leibenschaftlich neben, tritt aberiiemals m anderen, als Frauenkleidern auf, sowohl während wie außerhalb ihrer Berufsstunden. Sie ist dieselbe, die wahrend der Columbischen Weltausstellung Maschinistin desFrauengebäudes war. Uebrigens hat sie ursprünglich ihre Kenntnisse ihrem Gemahl abgeguckt und dieselben zum ersten Mal in einem Theater und sodann in einem Panorama - Gebäude praktisch verwerthet. Und waö besonders merkwürdig ist: sie hat Jahre lang daneben eine vollkommene Haushalts-Ar-beit geleistet. Als Dritte im Bunde sei eine Frau Sarah Steenberg erwähnt, welche, ursprünglich der Noth gehorchend als mittellose Wittwe mit zwei Kindern ein ganz selbstständiges und höchst erfolgreiches Feuerversicherungs - Geschäft gegründet hat, das über mehrere Staaten verzweigt ist. So ganz nebenbei ist sie auch namhafte Journalistin, und zugleich ist sie durch viele Werke der Wohlthätigkeit bekannt. In der ersterwähnten Eigenschaft aber ist sie die einzige Frauensperson im Westen, welche in dieser Geschäftssphäre unabhängig und erfolgreich aufgetreten ist. 8ie transit gloria mundl, jüngst plauderte ich Ihnen von einer 7jährigen Meisterschafts Billardspielerin, welche für alle anderen Größen des Billardtisches sehr gefährlich zu werden drohe, aber kaum gedacht, kaum gedacht", ist die kleine Locuta Schellenbe'rger von einem 10jährigen Billard - Helden besiegt worden. Doch sie schwört, sich bald wieder glänzend zu revanchiren, und so kann man sich noch auf allerlei interessante Entwicklungen gefaßt halten. Chicago scheint nun einmal ewig Ausstellungsstadt bleiben zu wollen. Die großartige jüngste Zweirad-Aus-stellung im Tattersall - Gebäude dahier, die erste ihrer Art in unserem Lande, reihte sich derjenigen in der Weltstadt an der Themse würdig an und ergab natürlich", daß Chicago obenan in .der Reihe der Radlerstädte steht, was die Anzahl der StahlrosseFabriken anbelangt (83 solcher Fabriken, während New York blos 80 hat). Das gewaltige Gebäude zeigte sich häufig zu klein für seinen Zweck, und daß auch hierbei das Neue Weib muck in evidence" war, können Sie sich lebhaft vorstellen. Jetzt sollen die New Yorker, die selbstverständlich nachgehinkt kommen, zeigen, ob sie die Gartenstadt noch Überchicagoern können. I. R. 1,000 Metten, F?kk Kühne Sportsleute und Abenteurer lassen sich auch durch Kriegswolken," nicht so leicht vx der Betreibung ihrer Pläne stören, und wenn ihnen, ja eme Art von kraslufiiaem PatrioMmus Brust wrchwoat. so könnten, sie

diesem vielleicht sogar irr Verbindung mit ihren Lieblingsprojecten huldigen". Zu dieser Klasse gehört auch der junge Engländer Harry de Windt. Der Name klingt etwas anzüglich; aber der Mann, hat thatsächlich schon

verschiedene abenteuerliche Reisen nicht gewöhnlicher Art ausgeführt, hat also I ein Anrecht darauf erworben, sich nicht ohne. Weiteres als Windmacher" verschreien zu lassen. Die neuerdings von ihm vorbereitete und einleirunzsweise schon angetretene Tour aber stellt an Ausdehnung mrd Kühnheit alle seine früheren Unternehmungen in den Schatten. Er will nämlich von Vancouver (Britisch - Columbia) aus nach London, über Sibirien, ausschließlich auf Schusters Rappen" rerfen! Es ist dies eine Strecke vdn etwa 16,000 engl. Meilen, die noch bedeutend mehr auf sich hat, als seine erste große LandPartie" von Peking, China, nach Ca lais, Frankreich. Zunächst hat er sich nach den Ver. Staaten eingeschifft, um dann mit dem Dampfroß ?iach Van couver weiterzufahren, und von da soll, wie gesagt, die Ausführung des großen Abenteuers beginnen, und zwar unter Leitung des amerikanischen, Capitäns Adair, dessen, Bekanntschaft er seinerzeit in Sibirien machte, und in Begleitung eines ergebenen? Dieners und 30 bewaffneter Vollblut- und HalbblutIndianer. 'Ueber das Wie dieser Reise hat er ein Jahr lang nachgegrübelt und alle Einzelheiten bis in's Kleinste auf dem Papier schon vollendet. Für Solche, welche Harry de Windt trotz seiner Berühmtheit noch nicht kennen sollten denn die Zahl der Berühmtheiten ist heutzutage eine allzu große, selbst sür das gebildetere Publikum sei er hiermit in wenigen Worten vorgestellt. Es rollt nicht lauter englisches Blut in seinen Adern. Er wurde in der Nähe der Seine-Welt-stadt als Sohn eines englischen Vaters und ower französischen Mutter geboren, und zwar im Jahre des Heils 1856, und genoß eine französische Erziehung. Bemerkenswerth ist es, daß sonst kein einziges Mitglied seiner Familie eine besondere Vorliebe für Reisen gehabt hat; von Vererbung kann also in diesem Falle offenbar keine Rede sein. Nebenbei mag noch erwähnt sein, daß auch der hervorragende Maler de Windt zu derselben Familie gehört. Viele Leser dürften aber schon lange neugierig auf die Auskunft darüber sein, wie er ohne Schiff von Amerika nach Sibirien kommen will. Nun, diesen Theil des Abenteuers rechnet er noch nicht einmal zu den schwierigsten. Hat doch 'besagter Capitän Adair, wenigstens seiner eigenen Verstcherungzufolge, die Berings Wasserstraße schon nicht weniger als 7 Mal mit dem Hundeschlitten überquert, und wo kein Land ist, da ist doch zuweilen Eis. So rechnet auch de Windt. und der HundeSchlitten ist ja keine nenncnswerthe Abv:ichun,g von seinem Programm. Zwei ahre s?ll diese Reise dauern und lolien. . Viel Mck! Verdächtigte LiebllngSpflanze. Vor einigen Jahren entstand bekanntlich in der amerikanischen Presse zu einer Zeit als man weder mit dem .Kriegssäbel zu rasseln, noch sich mit öffentlichen Finanzfragen allzu angelegentlich zu befassen hatte eine Diskussion darüber, welche Blume man zur amerikanischen Nationalblume" erküren sollte, und zahlreich waren die Stimmen, welche verlangten, daß die Blume der Goldruthe (golden rod), die in einer Anzahl Unionsstaaten so ungemein reichlich wächst, zu diesem Ehrenrang erhoben werde. Zu einer Einstimmigkeit gelangte man freilich nicht; dazu war schon der Staaten-Particularismus viel zu groß, und es gab GoldruthenParteien, Sonnenblumen-Parteien u. s. w. Neuerdings, trijt die Goldruthe wieder in den Vordergrund des Interesses, aber in nichts weniger, als ansprechender Weise. Sie wird nämlich von sachverständiger Seite beschuldigt, eine recht gefährliche Pflanze , wenigstens für unsere Pferde, zu sein; und der angesehenen landwirthschaftlichen Zeitschrift Garden and Forest" schreibt man darüber u. A.: Schon seit mehreren Jahren ist namentlich im nördlichen Theil von Wisconsin eine große Anzahl Pferde an einer Krankheit gestorben, aus welcher die Viehdoctoren nicht klug werden konnten. Meist waren es schwere Zugpferde aus den Holzschläger-La-gerplätzen. Man rieth erst auf Milzbrand, und daher wurden die Milz und andere innere Organe der derendeten Pferde sowie Proben Blutes sorgfältig untersucht. Man fand auch selbstverständlich" Vacterien genug, aber keine Spur vom Milzbrand. Die betreffenden Thiere waren im Frühjahr aus den Wäldern, gewöhnlich in ganz gutem Zustande, zur Weide gebracht worden. Meistens erhielten sie auf der Weide Getreidefütterung. Daß in dem Getreide kein Unrath war, wurde bald festgestellt. Und doch waren auf einer einzigen Farm, zu Hayward, Wis.. in ben letzten vier Jahren über 70 Pferde an jener räthselhaften Krankheit crepirt. Neben dieser Farm befindet sich ein von Quellen gespeister klarer See, dessen Wasser die Pferde tranken; es konnte auch an diesem Wasser nichts Verdächtiges gefunden werden. Unmittelbar an die Weide stieß aber ein bedeutendes Stück abgeholzten, aber noch nicht umgebrochenen Landes an, auf welchem die Goldruthe überreichlich wuchs, und es wurde mehrere Tage hindurch bemerkt, daß die Pferde, wenigstens manche, diese Pflanzen besonders gierig fraßen, ja sie allen anderen vorzuziehen schienen. So wurde die Unheilsquelle gefun den, sei es nun die Pflanze selbst oder kleine Pilze an derselben. Die Beveise häufen sich noch immer mehr. '

furioser ttoch'Herd von oben. Das Niederstürzen eines der Himmelskörper, welche unter dem Namen

Meteore bekannt sind, ist zu gewissen Zeiten ein ziemlich häufiges Ereigniß, obgleich die meisten dieser niedergehenden kleinen Himmelsvagabunden für uns spurlos verschwinden, und erfolgt manchmal unter allerlei mcrkwürdigen Umständen, die ihrerseits sehr verschieden von einander sem konnen. Ein Meteor-Niedergang. welcher vor Kurzem in Arkansas und im westlichen Tennessce bemerkt wurde, war von so bemerkenswerthen Erscheinungen begleitet, daß es sich verlohnt, Einiges von den vielen Geschichten, welche an verschiedenen Orten darüber erzahlt wurden, hier zu bleibender Erinnerung für die Mit- und Nachwelt wiederzugeben. Als man das Meteor von Little Rock aus zum ersten Male bemerkte, hatte es eine Flamme, welche 15 bis 20 geographische Grade lang und an i. . in i.Y. r TJ . t !1 oer weiiejlen ieue o Iluve umi sein mochte und so blendendhell war, daß sie dem Auge weh that. Ihre Farbe war arünlich und erinnerte, in ungeheuer vergrößertem Maßstabe, an das Brennen emes elektrischen Trol-ley"-Drahtes infolge einer schlechten elektrischen Verbindung. Ihr Curs war ein südlicher. Es waren nur wenlge Augenblicke zur Beobachtung gegeben, denn rasch verschwand der auffallende Himmelsgast, und wie immer, scheinen sich überall die meisten Veobachter desselben eingebildet zu haben.er müsse nur wenige hundertSchritte von ihnen fti die Erde gefahren fein. Etwas Näheres darüber erfuhr man am anderen Morgen in Verbindung mit allerhand sensationellen Dingen aus dem Munde von Landleuten und Fischern am Little River und am Red River entlang. In solchen Fällen pflegen . auch viele Enten" in aller Eile ausgebrütet zu werden; es sei hier blos das übereinstimmend Erzählte erwähnt. Unterhalb des Zusammenflusses der besagten beiden Ströme sah man in aller Frühe eine gewaltige Anzahl todter Fische abwärts treiben, und das Wasser war heiß. Es zeigte sich, daß alle Fische gekocht waren. Erst wußte man diese Erscheinung nicht gleich in ihre richtige Verbindung zu bringen. Es wurde eine ForschungPartie organisirt, welche sich zu Pferde stromaufwärts begab. Sie fanden, daß das Wasser immer heißer und heißer wurde, und schließlich konnten sie von Weitem den Stromlauf des Little River lediglich an dem aufsteigenden Dampf erkennen. Auch sonstige sonderbare Scenen boten sich ihnen. Alle Neger hatten die Baumwoll-Felder und die Holzlager verlassen und waren stieren Blicks und mit schlotternden Knieen um ihre Prediger versammelt; Angstgebete stiegen zum Himmel auf, und Viele wähnten das letzte Stündlein gekommen. Als die Forschungspartie weiterreitend um eine scharfe Strombiegung herumgekommen war, hatte man die weißenKreide-Klippenh'öhen des Little. River vor sich, im gleichnamigen County. Hier bot sich ihnen ein Anblick fo überwältigender und zugleich grauenerregender Art, daß sogar die Pferde das Zähneklappern" bekamen, und einer der Leute halb ohnmächtig von feinem Gaul stürzte. Das Meteor hatte die Kreideklippe getroffen und buchstäblich durch dieselbe einLoch von etwa 100 Fuß Breite von oben bis hinab zum Wasserspiegel gerissen. Noch kochte das Wasser, und tief im Flußbett verankert" war der ehemalige Himmelskörper, an einer Seite zwanzig Fuß über dem Wasser emporragend und diesem kaum Raum genug lassend, auf d. südwestlichen Seite vorbeizufließen. Der freiliegende Theil war noch immer trübleuchtend, und Zischen und Dampfen dauerte fort. Es war. Alles in Allem, ein großartiges Schauspiel, das natürlich nicht sehr lange wehr währte. Der Schiffsverkehr an dieser Stelle aber war für's Erste gesperrt. Chinesische Corruption. Alle chinesischen Beamten bis zu den Vicekönigen hinauf haben ein so mu bedeutendes eigentliches Gehalt, daß sie schon allein wegen ihrer großen Repräsentationspflichten darauf ange viesen sind, sich Nebeneinnahmen zu verschaffen. Dies geschieht meistens durch Steuern und Abgaben von allerlei Art. Wer hierbei milde verjährt, Dird im Volke ein gerechter und väierlicher Beamter" genannt, wer da zegen die Schraube zu sehr anzieht. der heißt ein Tiger". Das ganz verkehrte System, bei dem es auch in Europa nicht leicht sein würde, reine Hände zu behalten, trägt- also vor Allem die Schuld an der allaemeinen Corruption der Mandarinen. Am widerwärtigsten tritt uns diese entgegen, wenn es sich um die Unterschlagung von Almosen -bandelt. Als die in China lebenden Ausländer noch nicht o gut über diese Dmge unterrichtet waren, wie jetzt, ließen sie sich bei Hungersnoth und Ueberschwemmungen leicht von den geriebenen Mandarinen beschwatzen, große Summen für die durch das Unglück betroffenen armen Menschen beizusteuern. Wie werden sich solche Beamte manchmal über die Gutmlltbiakeit der biederen Fremden in'ö Fäustchen gelacht yaoen: Jetzt ist man aber nach manckerlei üblen Erfabrunaen in dieser Beziehung klüger geworden, und die remven vertrauen das zur Unterstützung bedürftiger Chinesen gesammelte Geld nur noch den Missionären an. die über die Verwendung an die hiesigen Zeitungen berichten. Bei den ymejen gehen die Dmge aber in derselben unehrlichen Weise weiter. Erst kürzlich sind wieder mehrere höhere eamte m der Manschurei wegen Un terschlagung von Geld, das zur Lin derung der dortigen Hunaersnotb be

stimmt war. streng bestrast worden. Auch der Unsitte, weniger Soldaten anzuwerben, als man nach Peking berichtet, und das überschüssige Geld für sich zu behalten, scheint der Kaiser nach Kräften steuern zu wollen. Die

Pttmger Zeitung enthielt nämlich kürzlich einen Erlaß, wonach der Admiral des Taihu (Großen Sees) und mehrere andere höhereOfficiere in derselben Gegend im Ranae herabaesekt wurden, weil sie das für Soldaten bestimmte Geld theilweise für fick be halten und dadurch dem Salzschmuggel (Salz ist em Monopol der Regieruna) indirect Vorschub aeleistet baben. Solange man jedoch das System nicht gründlich ändert, sind alle Versuche, durch aeleaentllche. wenn auch noch so strenge Strafen dauernde Besserung kerbeizutuhren, ziemlich nunlos. in Vo!Jnranve. ' In San Francisco ist jüngst ein Baby, welches nur ein Pfund wog, geboren worden. DrealteCentralCongre-gationalisten-Kirche in Providence, R. I., wird zur Zeit in ein Theater umgewandelt. Unweit von Portland, Me., ist das Ehepaar Durgin ansäßig, welches das älteste Paar un r i M i ri rrt . ganzen X5anoe lern oursle. Papa Durgin zählt 102 Jahre und seine treue Lebensgefährtin ist nur um drei Jahre jünger; die alten Leute erfreuen sich des besten Wohlseins. Jn.Princeton, Ky., traf dieser ' Tage der deutsche Farmer Christ. Bennecke mit einem Prairieschooner ein, auf welchem sich außer seiner Familie der größte Theil seier irdischen Habseligkeiten befand. Bennecke war früher in Chadron, Nebr., ansäßig gewesen und hatte er die ca. 1400 Meilen betragende Entfernung mit seinem Fuhrwerk zurückgelegt. Wenn Onkel Sam jemals in einen Krieg verwickelt werden sollte, so könnte der Westen und SüdWesten Colonels" für mindestens 100.000 Regimenter stellen. Dies ist eine mäßige Schätzung, welche auf die Mittheilungen der dortigen Zeitungen basirt ist. Wieviele Colonels" der Süden besitzt, entzieht sich jeder Berechnung. Auf dem Terrain des North Texas Jnsane Asylum" zu Terrell ist ein artesischer Brunnen vollendet worden, welcher die gewaltige Tiefe von 2525 Fuß hat und welcher bisher ohne die erforderlichen Maschinen dem Staate über $30,(XX kostet. Das Bohren des Brunnens wurde vor sechs Jahren begonnen und als bei der contractlich stipulirten Tiefe von 2500 Fuß kein Wasser erreicht war, wurden die Arbeiten eingestellt, um erst später wieder aufgenommen zu werden. Jetzt liefert der Brunnen 85.000 Gallonen per Stunde oder 2.040.000 Gallonen per Tag. Im Staate Mississippi sind zahlreiche Familien zu finden, welche sich eines sehr reichen KindersegenS zu erfreuen haben. Hier einige Beispiele. Jsaac Jones von Walnut Grove. der 46 Jahre alt ist und dessen Frau 4S Jahre zählt, hat 17 lebende Kinder, von denen das Jüngste, ein weisliches Zwillingspärchen, erst 5 Monate alt ist. Sam Jones in Raleigh hat 22 Kinder. -Billy Smith in demselben Orte ist in zwei Ehen Vater von 23 Sprößlingen geworden. Bei solch' zahlreichem Nachwuchs ist gegründete Aussicht auf eine schnelle Zunähme der Bevölkerung des Südens zu rechnen. Frank Burton. der sich der amerikanische Hustler" nennt, hat von New Fork aus eine Fußreise um die Welt angetreten, nachdem er sich vorher dem Mayor vorgestellt hatte. Vurton beabsichtigt, seinen Plan binnen zwölf Monaten durchzuführen, doch muß er. um die Z2000 zu gewinnen, welche die Theater-Di-rektoren Davis und Keogh deponirt haben, mit $1000 im Sack und wenigstens drei Anzügen zurückkommen. Er marschirte ohne einen Cent in der Tasche und nur mit einem Handkoffer voll Wäsche ab und schlug zunächst den Weg nach den Geleisen der N. Central" ein, um später längs der Missouri Pacific" weiter zu trampen. Ein farbiger Schuhputzer erhielt die letzten 13 Cents von Burton für einen Shine." Bei einem Brande, der jüngst in der Wohnung des Bankiers James Keogh in Sturgeon Bcy.Wis., ausbrach, wäre beinahe die ganze Familie in den Flammen umgekomMen. Frau Keogh. die krank im Bette lag, erhielt so schwere Brandwunden, daß sie schwerlich mit dem Leben davonkommen wird. Eine der beiden Töchter, die. im oberen Stockwerk schliefen, rettete sich dadurch, daß sie muhig durch Rauch und Flammen die Treppe hinunterrannte und glücklich in "das Freie gelangte, die andere, welche diesen Muth nicht hatte, wurde nur dadurch gerettet, daß die jungen Männer, die inzwischen herbeigeeilt waren, einer auf die Schultern des anderen steigend, eine lebendige Leiter bis zum Fenster bildeten, an dem die Unglückliche von Flammen umgeben sieht war. Die stetig zunehmen di Ausbreitung 'deS Netzes elektrisch Bahnen, wekhe die größeren Stadt: mit den Dorfschaften im StaateMaine. verbinden, erweist sich als ein großei Segen für die Landbevölkerung. Du betreffenden Babnen dienen nicht blo der Personenbeförderung, sondern ei laufen auf denselben auch Milch- unl Gemusezuge. ja man will auch beson 'dere Züge sür die Beförderung vor Kohle nach den kleineren Ortschaftei einlegen, wo Holz immer noch das tb zige Brennmaterial ist. Ull Schön und rem Voll dai Haut stets sein ! Die besten Oürften kaust man be' v. OeZebel, 0 Oft! NeCach Ctetfe.

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