Indiana Tribüne, Volume 19, Number 124, Indianapolis, Marion County, 22 January 1896 — Page 1

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Jorke? LkgiSIatur liegt, .. .. ! rinr Rill Kar. DUtQ welcke OlC ckaben t TencmcnthauSükbeit ausgemerzt' 0 f werden sollen, serner elne Blll zur Beschränkung der Kinderarbeit und eine, welche bequemere und gesundheitSmäßigere Einrichtungen für Verkäuferinnen ii Schnittwaarengeschäften Vorschreibt. In einer der Vorlagen wird bestimmt, daß Kraben unter 14 Jahren nicht in einer Fabrik beschäftigt werden dürfen und bei allen Abstellungen von Knaben zuerst ein Attest deS Sa nitäts - Dcpzrtiments unterbreitet werden muß, weiches ein vollständiges Signalement deö betrkffenden Knaben enthalt und in welchem gesagt wird. daß der Knabe mindesten 14 Jahre alt und physisch genügend entwickelt ist. Weiter w rd H den eingereichten Bills empfohlen, daß in TenementHaus - Werkstätten nur der Miether und dessen nächste Flmilienangehörigen zu arbeiken berichtig sind und eine llebertretung dieser Bestimmung den Hausbesitzer ermächtigt, die Miether auS dem Hause zu sehen. Tenementhauöfabrikate sollen entsprechend markirt werden und wo dieses nicht angeht, muß die Emballage mit Tenementhausfabrikat" gestempelt werden. Alö solche Fabrikate sollen angesehen : Kleider, Unterzeug, Wäsche, Hosen träger, Halsbinden, Federn, Blumen, Cigaretten und Cigarren. Die angesetzten Strafen reichen bis zu 5500 im Wlederholungefalle und dreißig Taen Sft. Wenn die Bills mit diesen Vestimmungen passirt werden, dann wollen wir zugeben, daß die Zeit der Wunder nrch nicht vorüber ist . Der Wechsel, der auf Cuba durch den Rücktritt des Generals CampoS und die Ernennung deS Generals Po lavieja an seiner Stelle vorging, ist von schwer wiegender Bedeutung. Während er einersei'.S darauf schließen läßt, daß daS Fortschreiten der Jusurrektion ein derartiges ist, daß nur die äußersten Anstrengungen die Erhaltung der spanischen Herrschaft auf der Insel möglich machen, möchte man doch andererseits wünschen, daß die Sache so oder so ein baldiges Ende nehme Denn wenn die Berichte über den Eeneral Polavieja auf Wahrheit beruhen, so darf man sich auf ein rücksichtSloseS unmenschliches Verfahren desselben gefaßt machen. CampoS war ein vernünftiger hu maner Mann, und wenn fci; spanische Regierung seinen Vorschlägen Beachtung geschenkt hätte, so wäre eS nie so weit gekommen, wie eS kam. Die Insel hätte in der Weise, wie etwa Canada oder die australischen Colonieen gesetzgeberische und administrative Selbstständiakeit erlangt, wäre aber unter spanischer Herrschaft geblieben. Er hat den Krieg in möglichst hu maner Weise geführt, und wurde dazu nicht bloß durch menschliches Gefühl, sondern auch durch die Rücksicht auf das starke Element bestimmt, welches wohl Selbständigkeit der Cubaner, aber keine Loßreißung von der fpani schen Krone befürwortet. Von Polavieja wird ein anderes Vorgehen erwartet. Ob eS ihm aber deshalb gelingen wird, der Jnsurrektion ein Ende zu machen, ist freilich fraglich. Jedenfalls ist eS zwecklos, sich darüber in Vermuthungen zu ergehen. Sollte er jedoch nicht rasch Erfolg haben, so wird die Verwüstung der unglücklichen Insel von den Znsur genten fortgesetzt werden. Die Stadt Havana können sie nicht angreifen, zur See natürlich noch weniger als zu Lande, da bleibt ihnen nichts anderes übrig, als der Stadt die Möglichkeit abzuschneiden, sich zu verproriantiren. DaS ist eine grausame Kriegführung, aber die einzige, welche den Insurgen ten möglich ist. Verantwortlich dafür aber sind die Spanier, welche einst riefige Besitzun gen in Süd- und Nordamerika be faßen und sie allesammt bis auf Cuba und Porto Rico verloren. Ihre Grausamkeit begann mit den entsetzlich blu tigen und wilden Kriegszügen Cortez und Pizarro'S und die AuSbeutun und Grausamkeit ist seitdem nr so wei gemildert worden als die fortschreitende Civilisation eS unerläßlich nothwendig machte. Kein Volk hat auf dieser Westlichen Hemisphäre so viel Haß gesät all die Spanier.

ÄmhKlllchrichiell.

Inland. W e t t e r a u s s i ch t e n. Wolkiges Wetter, Regen oder Schr.ee hkute Nacht: kälteres, wolkigeö Wetter mit Schnee Donnerktag Gestrige Temperatv' : Moximum 38 Grad, Minimum 36 Grad. - DieneueMonroe-Doktrin Washington, 21 Januar. Mitglieder deS Hau - Comite für auSwältige Angelegenheiten erklären ganz offen, daß wenn die neue D'sinition der Pi'onroe - Doktlin im S!nat angenommen wird, und dem Haufe zuht, sie sicher eine friedliche Ruhestätte n dem Aktenfach deS CcmiteS sinken wird. Ele u rf age bei mehr als der Majorität der republikanischen und demokratischen Mitglieder d.r Comites rgab auch nicht eise .einzige Stimme ür die Rkfosulion. Ein hübsches Steporterst ü ck ch e n. "LittS burg, Pa,21. Zan. Die panische Behörden find hinterS Licht geführt worden und zwar ron Nie mind anders als einem amerikanischen Berichterstatter, einem Mitglied des Stabes der hiesigen Zeitung Diöpatsch" Derselbe, Sylvester Scov.ll mit Namen, hatte Befehl bekommen. die Insel Cnba zu verlassen, hat aber die Wachsamkeit der spanischen Spione, welche dafür sorg-n sollten, daß er Havana nicht verlasse, bis seine Abschiebung von der Insel möglich war, geäuscht, ist durch die Linien der Spanier gedrungen und befindet sich den amtlichen Berichten deS Staatsdeparementö in Washington zu Folge wieder bei der Armee deS Generals Gomez, wo er wenigstens vorläufig vor der Ausführung deS Ausweisungsbefehles icher ist. Die Dispatscht" erhielt heute solgendeö Telegramm von dem Staatssekretär Olnev : ..General - Consul William? telegraphirte auö Havana, daß dort verlaute, Scovel sei zu den Insurgenten zurückgekehrt. (Gez.) Olney." Die Militärbehörden sind durch die Flucht Scovel'ö sehr unangenehm beührt worden und geben sich die größte Mühe, um zu verhindern, daß die Nachricht ins Ausland dringe, ein anderer Korrespondent schickte jedocb eine kurze Nachricht nach Llonda, von wo dieselbe weiter telegraphirt wurde. Dieselbe traf heute Abend in PittSbürg ein und lautet wie folgt : DaS Verschwinden Sylvester ScovelS auö der kubanischen Hauptstadt ist eine Sensation, welche an Bedeutung nur der Abberufung des Generals CampoS nachsteht. Die Behörden trafen Maßregeln, um ihren AuSweisnngsbefehl auszuführen, alö sie zu ihrer Ueberraschung .fanden, daß ihr Opfer verschwunden war. Scovel war nicht, eingesperrt- worden, stand aber unter militärischer Bewachuig und die hochmüthigen spanischen Beamten ließen eö sich nicht träumen, daß er versuchen könnte, durch die spanischen Linien zu dringen, von welchen sie Ha vana fest eingeschlossen wähnten Wahrscheinlich hat er Nachts die Stadt verlassen und ist in der Dunkelheit durch die aufgestellten Voften gelangt. Ueber die Einzelheiten der Flucht ist hier nichts bekannt. Folgenschwere Explosion. New H a v e n , Cdnn., 21. Jan. Heute Morgen erfolgte in dem Gebäude der Fabrik von English ä: Mer rick, welche Wagentheile sabriziren, an der Ecke der Orange und Crown Str. eine starke Explosion, welche das ganze Gebäude in Brand setzte. Es waren zur Zeit über 40 Personen in der ga brik beschäftigt, deren Schicksal man noch nicht kennt. Der ersten Ezplofion! e.t-i. ch . .rc. folgte bald eine zweite, welche die ganze Front auf daS Straßenpfiaster schleuderte. Alle Bemühungen der Feuerwehr daS brennende Gebäude zu retten, waren vergeblich. Die Explosion entstand durch ein neues GaS, mit welchem man erperimentirte, welches sehr leicht entzündlich ist. Die Versuche wurden seit 6 Monaten verfolgt und hatten befriedigende Resultate ergeben. Es wurde festgestellt, daß der Maschinist Joseph C. Hauser. der Buch-

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yaner iiriuiarn revens uno oer Ar beiter Toos und zwei Andere ihren Tod gefunden hiben, und daß sich die Zahl der Berlehten auf 5 beschränkt Fünf Personen werden noch vermißt. Die Entschädigung der Robbenfänge r. O t t a w a, Ont , 21. Januar. Die Verhantluvgen behufs eines Uebereinkommens mit den Ver. Staaten zur Beilegung der Ansprüche der canadischen Robbenfänger, deren Schisse in dem Zeitraum von 188690 mit Beschlag belegt worden sind, sind um einen wichtigen Schritt weiter gekommen ES w?r ursprünglich abgemacht worden, daß die Ansprüche durch eine gemeinsame Commission geregelt werden sollten, über deren Zusammensetzung Verhandlungen schweben. Heute ist nun eine Kabeldepesche von dem Colonial-Selretär Chamberlain ein getroffen, die meldet, daß der britische Bolschafttr in Washington, Sir Julian Paunccfcte, ermächtigt worden ist, einen Vertrag bezüglich der Zusam mensetzuttg der Commission zu un'erzeichnen. Sekr.tär Chamberlain bemerkt dabei im Vertrauen, daß der Präsident der Schweizer Republik möglicher Weise ersucht werken dü fte, einen Unparkeuschen zu ernennen, der die Punkte zu entscheiden hätte, in welchen die Commission etwa verschiedener Ar ficht sein sollte. Die hiesige Regierung hat geantwartet, die Ernennung eine? Unpareiischen in der angedeuteten Weise wäre für die kanadische Regierung zu friedenstellend. Ausland. Verhängnisvoller Theaterbrand. S t. Petersburg, 21. Januar. Eine Depesche aus Ekaterinoölaw, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Süd-Nußland, berichtet über einen Theaterbrand, welcher dort während der Vorstellung auöbrach, und vielen Leuten das Leben kostete.- Unter den Zuschauern brach eine Panik aus, und sie stürzten sich in wahnsinniger Angst auf die Ausgänge. Bis jetzt sind 49 Leichen aufgefunden worden und noch werden viele Personen vermißt, von denen man weiß, daß sie zu den Besuchern gehörten. in Aus Transvaal. Kapstadt, ZI. 3an. 3a einer Versammlung der deutschen Bewohner von SaliSbuiy, der Hauptstadt von MaschonaLand, wurde eine Resolu tion angenommen, welche die Einmischung deS Kaisers Wilhelm in die südafrikanischen Angelegenheiten durch seine Depesche an Präsident Krüger als unangebracht bezeichnet. OchissS Nachrichten. Angekommen in : Philadelphia: Belgenland" von Liverpool. New I o r k : La Bretagne" von Havre. H a v r e : La Gascogne" von New Sork. Moville: Numidian" von Portland. Geld zu verleiben. Eine große Summe Geldes ist uns zum Ausleihen in Beträgen von 5100 dls $1000 übergeben worden. Nied riger Zmösatz; können Ihnen daS Geld am selbe Tage, wenn Sie ihre Applrkation machen, übergeben. Rückzahlung nach Belieben. A. Metzger Agency, 5 Odd FellowS Hall. -m Allerlei. Der P a ri s e r Municidalrath bat einen Credit von 113.000 Francs zu Zwecken deS Balles der Slflt Sßsirig. der im nächsten CarneStadt Varis. der im nächsten Carne val im Hotel de Ville" stattfinden wird, votirt. Diese Summe wird für folgende Zwecke in Anspruch genommen: Allaemeine Spesen für die Einladunaen 6000 Frcs.. Gratificationen 12.000 Frcs., Beleuchtung. Beheizung und Herrichtung der Salons 48.000 ftKs.. für das Svecialpersonal des Büffets 3100 ??rcö.. für das Büffet selbst 46,500 Frcs., für das Orchester 3400 Frcs. Auf dem Rückwege von Lraunschweig nach Roklum bei Wolfenbüttel wurde der Handelsmann Nordens auf offener Landstraße er mordet und beraubt. Als das Ge-

spann führerlos inNoklum ankam uri Nachforschungen angestellt wurden, fand man die Leiche des Erschlagenen.

Da Jordens. der seit 30 Jahren regelmäßig in Braunschweig mit seinem. Fuhrwerk verkehrte, in einer dorrigen Herberge Geld gezeigt haben soll, so vermuthet man, daß er von demNaubmörder von dort aus verfolgt worden st. Der jüngste RentenEmpfänger des Deutschen Reiches ist wohl der sechsjährige Knabe Karl Heintz in Niederlauterbach. IZr hatte sich bei Mithilfe an der Tabakarbelt mit einer Tabaknadcl derart in das inke Auge gestoßen, daß dies herausgenommen und durch ein Glasauge ersetzt werden mußte. Die landwirthchaftllche Verufsgenossenschaft UnterElsaß zahlt ?em Knaben eine Jahresrenke von 60 Mark., welche nach dem 16. Lebensjahre entsprechend erhöht wird. Ueber schlechteZeiten" lagt in Siegen der Todtengräber. Der außerordentlich günstige Gesundyenszustand der Stadt m den letz en Jahren ist die Sterblichkeit derVevölkerung stets unter der Normalzifer geblieben hat dem dortigen Todtengräber Veranlassung zu einer Eingabe an den Magistrat gegeben, worin er erhärt, unter solchen VerHältnissen sein Amt nicht länger versehen zu können, da er für jedes Grab eure bestimmte Taxe erhalte und sem Einkommen jetzt so spärlich sei. daß ihm die Stadtvertretung eme Garantiesumme bewilligen müsse. Die Stadtverordnetenversammlung hat diesen berechtigten Klagen denn auch ein williges Ohr geschenkt und dem unfreiwillig fast Arbeitslosen bereitwilligst einen Garantiebetrag proJahr ausgesetzt. Schon lanqe war es der sehnlichste Wunsch aller Rosenzüchter und -Freunde, von der herrlichsten gelden Theerose, der Marechal Niel (die 1864 in Frankreich von Pradel gezüchtet wurde), auch eine weiße Spielart zu besitzen. Die letzte Nummer der Rosenzeltung" bringt nun eme authentische farbige Abbildung einer wirklich echten Abart einer Maröchal Niel, die ihre Entstehung den Culturen von Franz Deegen jr. in Köstritz iTyurmgen) verdankt. Die Blume zeigt die Farbe rahmweiß bis crömeweiß; Form, Duft und Belaubung sind nach Mittheilungen von Fachleuten völlig identisch mit-fn der alten goldgelben Niel. Sie ereignet sich, wie Versuche zeigten, zum Treiben wie zur Freilandcultur. Der Mai'chinenöauerlehrling Glinski aus Eckersdorf in Ost-Preußen wurde kürzlich auf dem Wege von Mohrungen nach seinem Heimathsdorfe von einem solchen UnWohlsein begriffen, daß er ermattet in den Schnee sank. Erst am vierten Tage darauf wurde er von den Passanten als todt aufgefunden. Die Leute machten zwar Wiederbelebungsversuche, indem sie den starren Körper mit Schnee rieben, doch ohne Erfolg. Der darauf hinzugezogene Arzt Dr. Adam hatte die Freude, nach mehrstundigen andauernden Wlederbelebungsversuchen den schon Todtgeglaubten wieder zum Leben erwachen zu sehen. Obwohl der Unglückliche schwere Frostbeulen davongetragen hat. hofft man ihn am Leben 'zu erhalten. Bon den Nadern zermalmt. In Geo. Herrmann's Morgue an Delaware Straße liegt die Leiche von Peter Dietz, Nachtwächter in Nurges Eisengießerei an Madison Avenue, der heute Morgen um 6 Uhr gesund, kräftig und guter Dinge seinen Heimweg antrat. Er wohnte 50 Wallick Straße und mußte aus dem Heimweg über die Geleise der Gürtelbahn. Dabei gerieth er, einen Zug passirend, vor die Lokomotive eines anderen, in entgegengesetzter Richtung fahrenden Zugeö und wurde auf der Stelle aetödtet. Das linke Bein wurde ihm total über dem Fußgelenk abgeschnitten und der Schenkelknochen des rechten BeineS drang durch die Haut, außerdem ist er an Kopf und Händen zerschunden und sein Korper ist an mehreren Stellen blau. Der Verunglückte war ein großer, starker Mann, etwa 70 Jahre alt. Er gehörte, soviel wir erfahren konnten, zu den HarugariS und den Druiden, ist verheirathet und hinterläßt Frau und vier erwachsene Söhne. Theures Vergnügen. Unser Herrgott freut sich wenn ein Dieb den andern bestiehlt. Vor ein paar Wochen kam ein gewisser W. S Haine, wie er sich nannte, mit einer hübschen Begleiterin seiner grau hier an und verstand es sich aus einem

Hiesiges.

Von der Gnppe. Wie Dr. Mlles' Nervine einem von Kentuckys Geschäftsmännern die Gesundheit wiederbrachte.

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eine Krankheit hat iemal? so diele iaentlzümlicd kiten aexeiat. wie die Gnvve. Aeme Krankbeit lükt ihre Opfer so geichwächt. unfähig, schlaftos. nervenloZ vmt Die ripve. Herr T. W. Oilton. EtaatS'Aaent der Mutual Life Insurance Co. von Kentuclq. sagt: .I 1889 und '90 batte ick, ,wei schwere Anfälle der Grippe, von denen der legte mein Nervensystem so bedenklich zerrütte, das; man an meinem Leben ver zwnfeUe. Smn Monate lang genoß ich keinen Schlaf, außer mit Hilfe von Schlafmitteln, die mich zwar be taub, aber keine Erholung gemährten. Ich war ich nur einer großen geistigen Schwache, todlbrm gen der körperlicher Schmerzen und der Thatsache be wugi. vag ia) iiunoucD lazmaazer wurve. 5in dieiem Zustande veriuchte ick eS mit Dr. MileS' Reftorative Nervine. Nach zwei Tagen gewahrte ich eine merkliche Besserung und ach Verlaus ues Mo nats war ich hergestellt, zum großen Erstaunen Aller, die mnnen Zustand gekannt Ich erfreue mich seither ausgezeichneter Gesundheit und habe Ihre Heilmittel vn meiner rrunoe caipToou.Lomsville. 22. Jan. 1695. D. 23. Hilton. Dr. Mleö' Heilmittel machen gesund. kleinen Umn-eg in Besitz von 590 zu setzen. Er miethete nämlich von Herrn Fred. Marschke eine kleine Wohnung im südöstlichen Stadttheil und mödlirte sie auf Pump, welchen der MöbelHändler Parker in 23st Washington Straße bewilligte. Daraus wandte sich das Paar an einen Wucherer und eö geang der jungen hübschen Person durch allerhand Kunstgriffe und LiebenSwürdigkeiten den Geldmenschen zu einer Ausleihe von $90 zu bewegen. Am selbigen Tag noch verduftete sie und nunmehr nach drei Wochen liegen die Sachen so, daß Parker seine Möbel wieder abholte. Marschke ein Schild Zu vermiethen" angebracht hat und der Geldonkel 590 für ein Schäferstündchen bezahlt bat. E ö l o h n t s i ch, Hood'ö Saraparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, DiphteritiS oder Fieber. Hood'S Pillen sind von den auSaesuchtesten Pflanzen sorgfältigst zubereitet. tP Die Republikaner erwählten gestern ihr Staatscomite, ein Mitglied für jeden Kongreßdistrikt. Hier wurde 3. W. Fester mit 71 auS 118 Stim. men erwählt. Da Comite ist wie folgt zusammengesetzt : 1 Samuel Kircheval von Rockport. 2. John T. Lamb von Greene. 8. George W. Self von New Albany. 4. Jameö E. Caskey von Decatur. 6. NicholaS Filbeck von Terre Haute. 6 L. P. Mitchell von Henry 7 3. W. FeSler von Indianapolis. 8. George McCullough von Delawäre. 9. Ambrose Moore von Covington. 10 T. S. McCoy von Rensselaer. 11. George OSborne von Grant. 12. Sol M.Mood von Angola. 13. George W. Holman von Fulton. DaS Comite wird am 28. Jan. im Denison HauS zusammentreten und sich reorganisiern, In drei Conventionen wurden Beschlüsse für Harrison gefaßt. Der New York Store. (Etablirt 1853.) Spezial-Berkauf von Schirmen, morgen zu 1.38 das Stück. Werth von 52 50 bis 52 50.; ,il

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