Indiana Tribüne, Volume 19, Number 123, Indianapolis, Marion County, 21 January 1896 — Page 2

ZNStana Tribüne,

Erscheint Töglich und Somttagv. Die tZzliche .Tribüne- Mtt durch den Träger 22 Jer:J per Woche, die e:nntagS.Tribüne' Cent? per Woche. Leide ,uiamen 15 Ztrti der 65 Cent per rrat. Per Poft außerhalb d, ttadt ,uzeschickt t oreuZbezahlung V pe, ttair. . Offt-O, 18 Süd Alabama Straße. SnDianapoli, Ind., 21. Zanuir 1896. Briefe auS 2Stut1ä)lan Von Wilhelm Kaufmann. Dresden, 26. December. Clevelands Botschaft ist hier seit einer Woche das Tagesgespräch. Die sanftesten Zeitungen, welche sonst nie den Mund aufzuthun wagen, schwingen sich tagtäglich zu geharnischten Leitartikeln gegen Amerika auf und thun so, als ob es für das an der ganzen Geschichte doch vollständig unbetheiligte Deutschland gar keine größere Aufgabe sein könne, als des perfiden Albion Geschäfte zu besorgen und den frömmelnden Pharisäern jenseits des Oceans die Sympathien des einigen deutschen Reiches allerunterthänigst zu Füßen zu legen. Die unglaublichsten Dinge werden hier gegen das großsprecherische Amerika publicirt, die meist durch Sachkenntniß getrübte Beurtheilung deutscher Schriftleiter dersteigt sich zu Behauptungen und Drohungen. welche einfach unerhört sind. Als mein Leib- und Magenblatt, das ina.it koch halten muß. um zu wissen, was im Hoftheater gespielt wird. Tagelang das allerungereini'.teste Zeug über Clevelands Ruchlosigkeit und Englands gerechte Sache in Venezuela" publicirt hatte, versuchte ich es, meinen Aerger herunterzuschlucken, und, indem ich meine journalistische Leier auf den alleranftesten Ton herunterstimmte, ein paar Zeilen der Erwiderung zu schreiben, und namentlich darzulegen, daß Cleveland mit seiner Botschaft doch etwas Anderes, als einen gewöhnlichen" Wahltrick beabsichtigt hatte. Da kam ich aber schön an. Mun schickte mir fo;e Arbeit umgehend zurück und erklärte, daß man" sich m dieser Frage nicht irren könne, daß man" auf seinem Standpunkte beharren müsse und daß derselbe unverrückbar" sei. Da hatte ich denn die Bescheerung! Wie konnte ich mir auch einbilden, daß ein deutsches conservatives Blatt ein Eingesandt" aufnehmen würde, das wenn auch noch so zahm und zart gehalten, doch eine andere als die von der unfehlbaren Schriftleitung ausgesprochene Ansicht äußerte. Um so mehr war ich in den nächsten Tagen . verwundert, als die Londoner Zeitungen Dutzende von Eingesandts brachten, welche den amerikanischen Standpunkt in dieser Frage weit schärfer pointirten und mit den schroffsten Ausfällen gegen die Politik des landergrabschenden Albion verbanden. Hier sieht man so recht den Unterschied zwischen einer freien und einer gemaßreqelten Presse. Der Letzteren gehen die Paragraphen des Gesetzbuches dermaßen in Fleisch und Blut über, daß sie sogar in einer Fraae, welche Deutschland in keiner Weise betrifft und die Ausdauer des Sitzredakteurs nimmermehr auf die Probe stellen kann, vor der Wiedergabe einer abweichenden Meinung zurückschreckt. Dagegen hat die freie Presse in England also dem Lande, gegen welches Cleveland den feindseligen Ton angeschlagen hat, nicht das mmdeste Bedenken, Artikel aufzunehmen, welche direkt Amerika-freundlich, und in diesem Falle, landesfeinlich gehalten sind. Des Weiteren habe ich aus der Zeitungsdiskussion dieser Frage in Deutschland gelernt, daß das große Pm&im dasjenige urthettslos nachspricht, was die Zeitungen vorgekaut haben, und daß man deshalb wohl berechtigt ist, von emer Zeitungsmei nung, nicht aber von einer ö f f e n tl i ch e n Meinung zu reden. Auf al len Bierbänken, in allen Caf6s, an allen Stammtischen wurde über Eng land, die Ber. Staaten und Venezuela ganz genau, oft wörtlich, so verhan delt, wie es in der Zeitung gestanden hatte. Die Sache war hier eine Woche lang das allgemeine Gespräch und dabei kam man dann wohlver standen in den reisen siuhrter und gebildeter Männer zu dem Urtheil, daß Amerika ganz von Europa abhängig sei, daß die Ver. Staaten ja noch nicht einmal eine Armee hätten. daß sie nicht Geld genug besaßen, um England eine Woche lang Stand zu halten, daß Rothschild ihnen keine zehn Mark pumpen wurde, und es schien den guten Leuten gar nicht viel auszumachen, wenn die mächtige britische Flotte Boston, New York, Phi ladelphia, Baltimore u. s. w. in Trümmer schießen würde. Seitdem nun noch ein deutscher Zeitungsschreider entdeckt hatte, daß die Ver. Staaten Canada annektiren möchten, weil sie sonst keinen Landweg nach Alaska hätten ! ! da war das Maaß der Entrüstung dieser Bierbankpolitiker voll, die Nankees wollen erobern, und wenn sie Canada haben, dann werden sie über Europa herfallen. - Andere hochweise Herren verstiegen sich zu der schon verständlichen Aeußerung, daß die Ver. Staaten in dieser Sache schon deshalb keine Sympathie verdienen. weil sie das demokratische Prinzip ver körpern und weil eine Republik nicht zu mächtig werden dürfe, sonst 1001 ten die monarchischen Staaten, welche zetzt genug von der Socialdemokratie zu leiden haben, schwer geschädigt wer den. Ich mußte mich immer fragen, sind das wirklich dieselben Leute, welche zur Zeit des amerikanischen Vürgerkricges die einzigen , Freunde der Union in Europa waren? ZweifelsoHne hat Herr Cleveland den Mund zu voll genommen. Die von ihm ver langte Grenzcommission, deren Bericht sur die Stellungnahme der Ver. Staa ten ausschließlich maßgebend sein soll. ist em Schritt, der über das Ziel hmauZsebt. Hätte ,Clevelanb no&mal2

in entschiedener Weise erklärt, daß er die Vergewaltigung Venezuelas durch England nicht dulden will, so wäre daS vollständig genügend gewesen. Den übrigen Theil der Correspondenz haben wir gestrichen. Dem Correspondenten zur Noliz, daß die Re-

aktion ihre Leitartikel selber schreibt. Fünfzig Jayre if.avergdau. Das verflossene Jahr hat' viele Jubiläumsfeste gesehen:einem Jubiläum, das in geschäftlicher Hinsicht für weite Kreise von Bedeutung gewesen Ware. ist nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt worden, nämlich dem 60jährigen Jubiläum des Eisenerz-Vergbaues in der ?uperiors ee-Negum. Schon trn 17. Jahrhundert wußten Weiße, daß es Kupfererz in dieser Gegend gebe; aber von den Eisenerz(schätzen wurde erst im Sommer 184? etwas bekannt, d. h. für die civilisirtc Welt. Eine Forschungspartie entdeckte damals das späterhin so berühmt gewordene Jackson-Bergwerk in Negaunee. Erst wurde nur in sehr klemem Maße dorr Erz zu Tage gefördert, und erst im Jahre darnach wurde das erste wirkliche Eisen von Superiorsee-Erz rn der Schmiede eines gewöhnlichen Grobschmiedes ausgeschmolzen. Weite sechs Jahre ver gmgen, bis die erste große Ladung Eisenerz von da ostwärts gesandt wurde, nämlich 70 Tonnen, welche nach einem Stillofen rn Sharon, Pa., wanderten. Einen großartigen Aufschwung erlangte diese Industrie aber durch die Fertigstellung des ersten Schiffscanales zu Sault Ste. Mane, im Jahre 1855. Und 1859 betrug die EisenerzProduction dieser Gegend bereits 22.876 Tonnen von je 2240 Pfund. Das ist freilich noch Nichts gegen die spateren Fortschritte! Im verflossenen Jahre belief sich diese Production auf 10.233,910 Tonnen, was eme Zunähme um nahezu 40 Procent über die Production des Jahres 1894 hinaus bedeutet und immerhin eine Zunabme um 10 Vrocent aeaenüber dem Jahre 1892, welches vi6 vaym oas Glanzjahr gewesen war. Die ge' lammte Forderung aus den Bergwerken dieser Gegend betrug 87 Millionen Brutto-Tonnen, wovon nicht weNiger, als 72 Procent das Product der letzten zehn Jahre darstellen. Dabei ist nicht zu übersehen, daß diese Zahlen sich nur auf die Versendüngen auf dem Wasserweg be-. ziehen, und der Versandt mit Eisenbahnen sowie die örtliche Verarbeitung zwar viel geringer waren, im Ganzen aber doch einen aroßen Posten ausmachten. ;$m vergangenen Jayre war oiqca Serabau-Gesckäft trotz alledem nicht so bedeutend, wie es sich bei einem Ueber vllck über die Verhältnisse des Eisenund Stahlmarktes hätte annehmen lassen. 1894 waren die Preise für den Rohstoff sowie für die Arbeit die niedrigsten je dagewesenen, und nur eine einzige Gesellschaft zahlte ein Dividende. Im letzten Jahr aber hoben sich die Preise erst mäßig und dann bedeutend' im Durchschnitt um 50 Procent, freilich noch immer hinter denen von 1892 und 1893 zurückbleibend und schließlich war es im möglich, selbst zu den besten Preisen, genügende Mengen von Erzen erster Elasse su? die Bedursnljle der tayi fabrikanten zu erlangen. Dem ent sprechend gingen auch die Binnensee ??racktsäke in die Höbe. Bekanntlich wurde vor zwei Jahren die Mildthätigkeit der Bevölkerung unseres aanzen Landes, besonders na türlich der Binnensee-Staaten, für die nothleidenden Grubenarbeiter dieser Rcaion in Anspruch genommen. Die Roth dieser Leute war in der That zeitweise eine große. Bis vor etwa einem balben Jahr waren ihre Lohne noch immer nicht nennenswerth gestiegen. wohl aber die Arbeit selbst, und seitdem ist auch eineLohnerhöhung mit klemen Schritten ertolat. liegen wärtig verdienen die Leute $1.80 bis $2 und darüber pro Tag.) Auch wird in Baaraeld bezahlt, und nichts für Profite auf Kramladen-Anweisungen abgezogen. Die Aussichten für daS neue Jahr werden als gute bezeichnet, und zur Beruhigung des geängstigten Publikums wird auch versichert, daß der. erst vor Kurzem gebildete M en erz-Trust" eine sehr zahme Affäre sei und eiaentli nur m einem ueoerem kommen bestehe, anständige Preise für d eses SSaltlabr zu sichern, bet denen Arbeiter wie Unternehmer bestehen könnten. Dib Vertrauenswürdigkeit solcher Versicherungen ist indeß immer eine fragwürdige, doch ti aucy m dieser ßinfofit das Beste erhofft, für das Andere ist eS später immer noch Zeit! Unsere Pferde in Deutschland. Seit dem Ende deö Jahreö 1894 hat ver Export von amerikanischen Pserven nach Deutschland emen be deutenden Aufschwung genommen und hat das ausaefübrte Vferdematerial drüben durchweg gute Preise gebracht. vtac) den Zuführungen des deutsch ländischen Fachblattes Der Pferde freund" scheint der ?kmvort amerika nischer Pferde aber nur von kurzer Dauer sein zu sollen. Das Blatt schreibt nämlich: In Folae des Futtermangels im Jahre 1893 wuide der Ankauf vyn Arbeitspferden m so ho hem Maße reducirt, daß. um die Be stände vieder zu vervollständiaen. be sonders gegen Ende des Jahres 1894 die Preise sur schwere Auapferde. vor zugsweise Belgier, derartig anstiegen und der Bedarf so schwierig zu be schaffen war, daß die Spekulation der Händler sich nach Amerika wandte, um dort zu billigeren Preisen einzukaufen. dadurch wurde es den Wirthschaften die nothaedrunaen ihren Bedarf decken mußten, ermöglicht, zu gesunden Preisen leistungsfähige Pferde zu beschaf fen und sich so vor den übertriebrnen Fo.rdtrunaen der Nachbarländer "zu.

schützen. Die ersten Transporte, sorgfältig ausgewählt, fanden guten Absatz, wie das bei erstklassigem Material und verhältnißmäßig niedrigen Preisen nicht anders zu erwarten war. Als aber daraufhin größere

Posten verlangt wurden, konnten die Aufkaufer die geforderte leistungsfahige, tadellose Waare nicht beschaffen, da diese bereits für den amerikanischen Bedarf zu hohen Preisen ausge kauft war. Es wurden also weniger gute Thiere mitgenommen, und diese konnten neben brauchbaren, emheimlschen .Pferden selbst zu niedrigen Preisen keinen Absatz finden; schon stehen m Hamburg, wie auch m Berlin größere Bestände amerikanischer Pferde. für die der Handel äußerst schlep. pend ist. Wohl wurde der Import Bedeutung annehmen, wenn die beste Klasse ame rikanischer Arbeitspferde an unsern Markt käme; diese können in Kraft und Ausdauer voll und ganz mit Belgiern und Dänen concurriren, und in der That waren es diese starttnocyigen, leistungsfähigen Thiere, die auch unseren Züchtern einen Beweis, einen werthvollen Fingerzeig geben konnten, wie durch die Benutzung von Shircoder Clydesdale-Hengsten mcht nur Körpergewicht und Größe, sondern auch Starke und Qualltat der Knochen auf das günstigste beeinflußt wird weit ausgesprochener, als dies durch Belgier zu geschehen pflegt. Aber an solchen Pferden von 1400 -1800 Pfd. Gewicht mit entsprechen. den Knochen ist in Amerika , selbst Mangel, denn seit fast drei Jahren ist der Pferdebestand Nord-Amerikas um em Beträchtliches zurückgegangen. zahlreiche Gestüte wurden ausgelost. Der niedrigen Preise wegen wurden mmderwerthige Hengste benutzt, da man sich scheute, Capital in werthvollen Thieren festzulegen, und. was von noch weitgreiflderen Folgen für den Züchter war. es wurden viele der starkknochigen, massiven Stuten verkauft und dadurch der Zucht entzogen, weil eben nur solche Pferde zu lohnenden Preisen abgesetzt werden konnten. Die zurückgebliebenen leichteren Kreuzungs - Producte heterogensten Blutes haben für die Zucht fast gar keinen Werth, sie lassen sich auf dem Markt nicht verkaufen, und sie werden daher zu Tausenden aus dem Wege geschafft zu unglaublich niedri gen Preisen. Die Ranchen des Westens entledigen sich ihrer Bestände in die Conservenfabriken, die Gerbereien und Knochenmühlen, um nur das Anlage-Capital zu retten. Die Statistik von 1894 wies bereits einenMin derbestand in den Ver. Staaten von ca. 400.000 Pferden gegen 1693 auf, und noch größer wird die Differenz bei der nächsten Zählung ausfallen. ES wird also voraussichtlich der amerikanische Import nicht nur von kurzer Dauer sein, sondern es werden im Gegentheil die Preise für brauchbare Arbeitspferde dort in absehbarer Zeit erheblich steigen, zu einer Periode, in welcher auch auS unseren Kalk-blut-Zuchten die ersten Jahrgänge an den Markt gelangen werden: die Pro. dukte unserer sorgfältig ausgewählten Stutenbestände, denen die hochklassigen englischen und belgischen Beschä ler Knochenstärke und volle Proportion nirte Formen gegeben haben. Diese Nachzucht wird dann den Beweis lie fern, daß die Zucht des schweren kalt blütigen Pferdes für die Landwirtb lchaft Mittel-Deutschlands von groß tem wirthschaftlichen und pekuniären Vortheil ist." Der Pferdesreund" äußert sich da mit sehr geringschätzend gegen unser Concurrenz, waö sonst nicht bei deut, schen Blättern, die mit der Landwirthschaft in irgend einer Verbindung stehen, der' Fall zu sem pflegt Es muß also in Bezug auf die Qualität der von uns herübergeschickten Waare etwas Wahres' daran sein, d. h. in's Praktische übersetzt; unsere Händler h.ben, nachdem drüben das erste Geschäft so gut gegangen, nun gleich einen großen Job machen und den dummen Europäern schlechte Waare anschmieren wollen. Jetzt, wo so viele Tramwaybahnen m elektrische jber Kabelbahnen verwandelt Iverden. hab:n wir sehr wohl einen Ueberfluß rn mittelschweren gängigen Pferden. die drüben bei sorgfältiger fachman nischer Auswahl nicht allein einen jjlaxtt bei den deutschen Landwlrthen. sondern noch diel mehr bei den Re montecommissionen als ArtillerieZugpferde fmden wurden. Den deut schen Remontecommissionen wird es täglich schwerer, m entsprechender An zahl brauchbare. 3jährige Pferde für Militärzwecke zu finden, da Italien und Frankreich, ja selbst Spanien. ihnen durch Zwischenhändler im eige nen Lande Concurrenz machen. Sir zahlen für ein 3jähriges Pferd von .190 bis nahe 300 Dollars je nach der Qualität. Da könnten unsere Zuchten bei den geringen Frachtspesen und dem Zoll ganz gut mitconcurriren Sie werden es sicher, wenn unsere Handler sich erst mehr mit den An forderungen vertraut gemacht haben werden, die gerade an jener Stelle in sehr genauer Weise gestellt werden. Unser Pferdexport nach Deutschland hat mehr Chancen, als der Pferde freund ahnt. oder, zur Beruhigung semer Leser zugiebt. Sind doch dru ben schon die leichten argentinischen Pferde, die eigentlich in Deutschland kemen Preis haben, mit Profit abge setzt. Das Artilleriezuapferd. das Reitpferd mit gutem Rücken hat dort immer hohen Preis und daS sollten wir dort recht reell anbieten und bier züchten i Nacb Europa ! P. Pfisterer'S Passage Agentur, No 10Zz Ost Washington Str., verkauft Schiffgscheine für 1. Cajüte tz45: 2. r. ' r r t. m n. i&Quie f jq; Biiqcnoca z. m ,, Kaufe Mucho'S Oeft Havann Stqars." -

Mit ElephanteN'Nkbeit.

AuS Florida kommt eine Kunde, welche Einen stark orientalisch anheimeln kann, nämlich: daß man im Begriff siehe, in einigen der Cägemüh len, vorläufig versuchsweise, . einen Theil der Arbeiten durch leibhastige Elephanten verrichten zu lassen, allerdmgs mcht ohne menschliche Bedienung. Bisher war Indien das classische Land der Elephantenarbeit, und man hat sich ' schon allerhand Knurrige (seschichtchen von derselben erzahlt, z. B. daß Elephanten theilweise sogar als Aufseher an Straßen- oder Bahnarbeiten amtirten. Jedenfalls finden gerade bei den Sägemühlen Arbeiten in Indien Elephanten m sehr ausgedehntem Maße Verwendung, und sie habn sich bei diesen und verschiedenen anderen Verrichtungen vorzüglich bewayrt. Saß es außerordentlich intelligente Thiere sind, ist ja allgemein bekannt. Ihr Rüssel läkt sich sehr vielseitig gebrauchen, wie man im Kiemen sogar m Thiergarten öfters als Amüsement hat beobachten können. E?n ausgewachsener Elephant lann mit Leichtigkeit z. B. em Stuck Balkenholz tragen, das anderthalb Tonnen wiegt; geht aber das Gewicht über seme Kräfte hinaus, so wemert er sich -unbedingt, es zu tragen. Man hat manchmal m solchen Fallen zwei Elephanten an demselben Stück gememsam verwendet. . Die Elephanten fmd m indischen Holzhofen dazu gebracht worden, alle Laststücke, die sse tragen konnten, rasch nach einem beliebigen Theile des Holzhofes zu tragen und dort in vollkommen" Handwerksmaßlger" Ordnung auf den betr. Holzstoß abzusetzen oder an sonst einem gewünschten Vla ,u 'vostiren. Zum Befördern von Baumstämmen aus- strömen sowie zum Landen derselben sollen sie sich ebenfalls mit großem Vortheil benutzen lassen. Es sind sehr pünktliche Arbeiter, diese Rüsselthiere, soweit die in Indien gemachten Erfahrungen reichen. Sie kommen, sowie die Vkeife ertönt. ohne besonderen Antrieb zur Arbeit, weigern sich aber auch entschieden, noch irgend welche Arbeit anzurühren,' sobald sie die Abendpfeife gehört haben. So versichern wenigstens die SägeMühlenbesitzer in Ostindien, soweit bekannt, übereinstimmend. Außerdem leistet so ein Elephant die allgemeine Arbeit vieler Leute, und er arbeitet blos für sein Board"; und abgesehen von den wähnten Aeußerungen des Selbstgefühls, wenn ihm zuviel zugemuthet wird, streikt" er nie. Lauter Vorzüge vom Unterneh-mer-Standpunkte aus. Nach alledem erscheint die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, daß in den Sägemühlen von Florida bald die Ochsen und Maulesel sowie auch ein Theil der Arbeiter außer Dienst gestellt werden mögen, und der lautstimmige Floridaer Neger, statt das geduldige Maulthier mit Schwanznatter - Peitschenhieben anzutreiben, dafür hoch oben auf dem Rücken eines Elephanten sitzt und wohl statt der Peitsche eine spitzige Eisenstange führt, denn mitunter kann auch der Elephant seine Mucken" haben. Für Manche mag diese Neuerung ungeheuer komisch aussehen, für die überflüssig werdenden Arbeiter jedoch gewiß nicht. Uebrigens ist keinesfalls zu erwarten, daß die Bäume dieser Elephantenarbeit in den Himmel wachsen" selbst wenn die importirten Elephanten wirklich alle die Wunderdinge hier leisten, die man ihnen in Indien nachsagt, und selbst wenn es nicht etwa möglich sein sollte, durch eine kleine Dehnung des Gesetzes gegen die Einfuhr ausländischer Arbeit unter Contract" diese Mammuths Enkel von den Gestaden unseres freien Landes in besagter Eigenschast auszuschließen! N e u e r d i n g 3 mehren sie wieder .die Klagen über die schlechtl BebauÄuna. welche Äen armen Menscben auf den Austerirbooten zu Theil -vird. Mebr ls 100 kranke und aller Mittel entblößte Matrosen haben sich im 'Laufe einer Woche an Sie Hospita, !ler in Baltimore um Aufnahme gewen det. .unld auch die Deutsche Gesell .scfast" wird mit Bittgesuchen um Hilfe gestürmt. Daß .die Klagen über Miß-HaMun-aen an diesem ahre viel hau fiae? smd, alS seit Jahren, kann seine -Erklärung in fon Widerruf deS vor 'acht Jahren auf Abdrängen der Deutschen Gesellschaft" erlassenen Schutzgesetzes fmden. Sert 'dieses Gesetz wi verrufen würbe, ist es sehr schwer, fcie brutalen Cavitane oder Maate der Au'sternfMzeuae zur Rechenschaft w ziehen, fast nur vor bi Bundesgerich ten hat man Trsolq. Diese träum Sachlage hat zu gemeinsamem Handeln aller wohlthätigen Gesellschzften Bal. timfrtt'Ä geführt' und werden diese die S!aatsqesetzZebu.ng - vereint ersuchen, jenes Cchuhzesetz wieder zur Annahmk zu bringen. - 'Die drei aroßien Braue reien von Wa?h)naton, D. C.. Heu-rich's-, National CapZtol- unfr Was'h-ington-iBrau-omvany. haben kürzlich ihre Angestellten durchdie Mittheilung überrascht, daß man ihrer Dienste n'ch? mehr benöthige. Diese Maßregel betrifft gegen 70 Arbeiter, die nun brotloS geworden sind. Die Urisach dieses Vorgehens liegt darin, daß ' die sich kürzlich gebildete ' BrauarbeiterUnion" den Versuch gemach! 'hatte, die BierauSfahrer zum Beitritt in die Union zu verpflichten. Diesem Vestreben war Herr Albert Carry. Präsident der National Capitol Brewing Co.". nicht besonders zugethan, und oppo nirte auS. diesem Grunde. Zur Antwort für dieses Verhalten drohten die Brauer mit dem Boycott" der Carry'schen Brauerei. Ehe dieser jedoch auSzeführt werden konnte, handelten die Arauherren" in Gemeinschaft und entließen ' sämmtliche Brauarbeiter, nicht aber ohne vorher darauf bedacht gewesen zu sein, sich Ersatzkräfte auS rneren Städten herbei zu holen.

Deutsche Loeal'Nachrichten. Anhalt. V i s d o r f. Hier wurde eine Frau

Namens Caroline Etwein verhaftet. - c :-. ; ffiv-TX TWvffmVCIC lUWC lilUU uu -cuuivv vfcv7vjr j ten Gatten durch ihre Tochter das Mit- t tagessen geschickt; nach dessen Genutz traten bei dem Manne Uebetteit und Erbrechen ein. und zwar so heftig, daß er nach Hause gebracht werden mute. Die nähere Untersuchung ergab, daß die Speisen mit Schwefel vergiftet wa- ' ' r-nz. ren. Nur der rajcyen arzrr.cy vui ist es zu danken, 'daß Etwem sich autzer Lebensgefahr befindet. Die Frau leugnete ihre That anfänglich hartnäckia. erst auf eindringliches Zureden deö Unters uchungsbeamien gestand sie ihr ruch!?ses Boryaoen n. ijmen Beweggrund will sie jedoch nicht nennen. Kurz vor ihrer Verhaftung hat die Thäterin auf dem Hausboden sich : zu erhangen gesucht. Freie Städte. Hamburg. Seit mehreren Tagen ist der sehr anaesehene Hamburger Kaufmann Jul. Chr. Th. Wulfs spurlos verschwunden; man vermuthet ein Verbrechen. Cljüvinattu Apolda. Zu den wenigen thurmgischen Orten, deren Einwohnerzahl nach dom Ergebniß der letzten Volkszählung! gegen ;tt abgenommen hat, gehört m?.'.würdigerweise auch unsere Fabrikstadt. Am 1. December 1890 wurden hier 20,880 Einwohner gezählt, jetzt hingegen 20,751. Weimar. Neulich Abend wurde zwischen Sundremda und Treppendorf ein entsetzlicher Raubmord verübt. Der aus Treppendorf gebürtige Oekonom Renner hatte eine Ladung Hafer nach Remda gefahren und verkauft. In einem Wäldchen zwischen den genannten Ortschaften wurde der Mann von einer dritten bis jetzt unbekannten Person überfallen und durch Beilhiebe am Kopf grauenhaft verletzt. U. A. wurde ihm ein Ohr ab- und der Schlädel eingeschlagen, so daß das Gehirn blosgelegt wurde. Die frechen Raubmörder untersuchten hierauf die Taschen nach dem vereinnahmten Geld, fanden solches aber nicht, da es R. wohlverwahrt auf der Brust trug. Der Schwerverletzte ist bis jetzt noch nicht wieder zum Bewußtsein gekommen. &adjUn. Adorf. Gestorben ist nach längerer Krankheit im Alter von 46 Jahren der Hoflieferant Oscar Schmidt, Chef der ersten und größten. hiesigen Perl-mutterwaaren-Fabrik. Der Verstorbene hat sich um die Verbesserung und Erweiterung jener Industrie sehr große Verdiensie erworben, die auch die Bürgerschaft dadurch anerkannte, daß sie ihn durch ihre Vertreter zum Mitgliede . des Stadtraths wählen ließ. Chemnitz. Der hiesige Stadtrath beabsichtigt, em Gesuch an den Unterstaats-Secretär Excellenz Dr. v. Stephan abzusenden, in dem unter Darlegung verschiedener Gründe um Errichtung einer Oberpost-Direktion in Chemnitz gebeten wird. Das Stadtverordneten Collegium hat sich dieser Petition angeschlossen. Auf dem Bahnhöfe in Altchemnitz gerieth neulich der Wagenrücker Görner beim Ranziren zwischen die Puffer zweier Wagen und wurde dabei so schwer verletzt, daß bald 'darauf der Tod eintrat. Dresden. Im Jahre 1894f95 gab es in Sachsen 746 Brauereien mit 3.983,384 chektl. Biererzeugung. Die Gesammt-Einnahme de5 Staates an Brausteuern etc. beträgt 4.842.422 Mk. Der Dienstknecht Maiwald, der dieser Tage den Post-Sccretär Kretschmar in der Gegend von DreSden ermordet hat. ist in Hirschberg in Schlesien eingeliefert worden, nachdem er bei Bolkenbayn verhaftet, worden war. Vroffhr,ogthunL Ssk7n. Bodenheim. Der Ort der ältesten Leute" dürfte Bodenheim sein; so starb dieser Tage im Alter von 93 Jahren der Landwirth Joh. Hubel. Ein nur um ein Jahr jüngerer Bewohner unserer Gemeinde ist noch so rüstig, daß er bis zur heutigen Stunde seine Weinberge' noch selbst bebaut. Ferner giebt eö hier ein im Jahr 1794 geborenes Mütterchen, welches jetzt 101 Jahre alt geworden ist. Gießen. Die hiesige Omnibus gesellschaft berichtet, daß sie in Folge er im September v. I. in ' ihrem Pferdebestand ausgebrochenen Rotzkrznlheit einen Verlust von 2500 M. erlitteu hat. DaS an die Stadt gerichtete Gesuch um Gewährung eineö Darlehens von 3000 Mark wurde genehmigt. Mainz. Verlagsbuchhändler Karl Kirchheim (in Firma Franz Kirchheim rn Mainz) hat auf Grund einer Dissertation: Zur Lehre vom Verlagsrecht" bei'der juristischen Fakultät der Universität zu Freiburg (Baden) zum voctor Zurls promovirt. Oppenheim Auf Veranlassung höherer Behörden hält soeben das Kreisamt bei den israelitischen Schulen 'deö KueiseS Anfrage, ob bei ihnen daS jüdische Gesetzbuch uchan-aruch in Gebrauch sei. Jedenfalls finden diese Erhebungen im ganzen Lande statt. Zu den bisher innehabenden Versuchsfeldern hat der Staat für du Wein- und Obstbausckule zwei, in der Nähe deS SchulgeoäudeS gelegene Weinberge am Zuckerberg von den Herren Julius Wallot. Schlichting und Maurer angekauft. ISlTati-tethvtnaitu Mülhausen. Pfarrer Burtz. der vom hiesigen Schwurgericht wegen Meineids zu 15 Monaten Gefängniß verurtheilt wurde, ist unter Stellung von 10.000 Mark Kaution bis zur endgültigen Entscheidung der Frage, die durch daS Hineinspielen des Beichtgeheimnisses weitere Kreise in teressirt, auS der Hast entlassen worden. Sauern. Pleinfeld. Hier wurde eine taubstumme Frau Namens Anna Pflock von einer Rangirmaschine überfahren. Sie starb nach ,ebn Minuten.

Negensburg. Der hiesige MetzgermeisterSchuller wurde vomSchwurgerichte in Amberg wegen fahrlässigen Falscheids und Meineids zu drei Iahren Zuchthaus und zehn Jahren EhrVerlust verurtheilt. R eha u. Neulich Nachts wurde der 20 Jahre alte Porzellanschleifer Joseph Müller durch einen tiefen Schnitt in den Hals getödtet und sein Stiefoater. der Taglöhner Ott, durch einen stich in die Brust lebensgefährlich verletzt Die Thäter, zwei halbwüchsige Burschen wurden verhaftet. Die Ursache soll ein im Wirthshaus vorausgegangener Disput sein. Scbweinfurt. In Gochsheim trug sich eine Blutthat zu. Der Dienstknccht G. Hosmann aus Prappach tu exit auf die 17jährige DienstmaFd Dietz. die sich seine Ungezogenheiten verbat, mehrere Schüsse ab und verletzte sie lebensgefahrlich. Der zu Hilfe eilendenWirthsfrau Krug brachte Hofmann ebenfalls durch einen Schuß eine

leichtere Verletzung bei,' worauf er sich selbst durch mehrere Schüsse schwer verletzte. Nketnpfai,. Zwei brücken. Ein 13iähriger Volks schiiler hatte in einer hsigen Schulklasse Tintenkleze aus den Boden gemacht. Während der Schulpause machten die Schulkameraden den naben auf die b5oorstehende Strafe auf merksam. AuS Furcht vor der Strafe suchte er seinen Tod im Schwarzvacy. ?ro der Nähe der Kavalleriekaserne wurde die Leiche gelandet. Hier hat sich ein Verern zur Errichtung eines Bismarck-Denlmals gebadet. MNrttembero. Stuttgart Noch kurz vor Weihnachten hat der Thurmwart aus dem restaurirten Stiftskirchenthurm seine ebenfalls neuhergerichtete Wohnung wieder bezogen und gibt nun auf der großen Glocke wieder die lange vermißten Zeichen, nämlich den Vollschlag der Stunden, weithin vernehmbar über die Stuttgarter Markung, ab. Infole eines UnglücksfalleS starb der Rechtsanwalt Dr. Leopold Bacher. Durch Versehen war die Gasleitung geöffnet geblieben und das ausgeströmte Gas führte den Tod Bacher's herbei. Ulm. Nach nur 3tägiaem Krankenlager starb im 60. Lebensjahr Kommerzienrath Friedrich Ebner, Verleger des Ulm. Tagbl." Im Neu-Ulm sprang derKanonier Krapf der 1. Batterie des Feldartillerieregiments Nr. 13 in die Donau und wurde bald darauf von Schiffsleuten todt an das Land gebracht. Ueber die Ursachen, die den jungen Mann zum Selbstmord getrieben, ist noch nichts bekannt. Cannstadt. Dieser Tage wurde der 44 Jahre alte Dienstknecht Fr. Luik von Eßlingen als Leiche aus dem Neckar gezogen. Luik lebte seit einiger Zeit von seiner Frau getrennt. Mißlicke Familienverhältnisse sollen die Veranlassung seines Selbstmordes sein. a l d s e e. Dieser Tage kam daS Louis Lang'sche Erbe von Amerika bier an. welches der Erblasser derStadt Waldsee testamentarisch vermachte. Es waren 110.000 Mark, nicht 150.000 Mark, wie früher angenommen wurde. Der Prozeß um das Geld, sowie die weiteren Unkosten Kaben nämlich die fehlenden 40.000 Mark verschlungen. Von diesen 110.000 Mark werden die Legate an die Verwandten des Verstorbenen ausbezahlt, sowie 50.000 Mark zurückgestellt für eine Nichte des Erblassers, welche jedoch nur lebenslängliche Nutznießung hat. Nach ihrem Tode fällt auch dieses Geld ganz an die Stadt. Somit bleibt für Waldsee vorerst die Summe von 51,000 Mark, von deren Zinsen alte arme Bürger unterstützt werden sollen. sZaven. 1 Baden. Letzthin verunglückte der einzige Sohn der Wittwe Benz von Ebersteinburg beim Fällen eineZ Baumes im Gemeindewald. Der verunglückte junge Mann wurde durch einen herabfallenden M auf den Kopf getroffen und in bewußtlosem Zustand nach Hause gebracht, wo er am gleichen Abend starb. Frei bürg. Dieser Tage brach in der v. Kageneck'schen Säge in Stegen ein Brand aus. Die Säge ist vollständig niedergebrannt. Heidelberg. Der in Untersuchung befindliche Peter Barro, der, wie früher berichtet, der hiesigen Domänenverwaltung 52,000 Mark ' unterschlagen hatte, gestand dem Untersuchungsrichter, daß er von der unterschlaaenen Summe 32.000 Mark in der w??fe des sogen. Blockhauses vergaben habe. Er wurde dorthin gefübrt und richtig fand man 60 Cent! meter unter dem Boden vergraben in einer Blechkiste die Summe von 32,000 Mark in Taufendmarkfcheinen. MoSbach. Eisenbahnschaffner Müller verunglückte mit einem von Heidelberg kommenden Zug beim Einfahren in die hiesigeStation auf schrecklicke Weise. Er glitt auS und wurden ihm Unterleib und Beine von dem langsam anfahrenden ' Zuq zerdrückt. Man brachte .ihn in'ö Bezirksspital, woselbst er bald darauf verschied. Müller ist verheirathet und hinterlaßt Frau und Kinder. e)estrrlix-lngarn. Oedenburg. Der. Räuber Joseph KreiSzler. der den Marklfieranten Stefan JulasitS, als er vom Rechnitzer Jahrmarkte heimkehrte, zwifchenMannersdorf und LoiSdorf ermordete und beraubte, wurde verhaftet. - KreiSzler verübte die Blutthat m Frauenkleidern, deren im Handgemenge abgerif sene Fetzen an ihm , zum Verräther wurden. Pilgram. Ein aräßliches Unglück ereignete sich in Deschna. Passanten sahen den Oberlehrer Kreisler, von der Jagd heimkehrend, die Wohnung betreten. Kur darauf krachte ein Schuß, die. Herbeieilenden fanden in der Wohnstube den Lehrer mit durchschossener Brust todt. An der Leiche kniete der achtjährige Sohn des Lehrers mit der Flinte in der Hand, die Worte stammelnd: Der Bater hatLiir die- Mmte gegeben)"

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