Indiana Tribüne, Volume 19, Number 123, Indianapolis, Marion County, 21 January 1896 — Page 1
0 O YY A lA ti rfr 0 A u J V O W Jte y kW y ö 3 ' Offlee : No. 18 Süd Alabama Straße. Jahrgang 19. Indianapolis, Indiana Dienstag, öen 2. Januar 1896. No. 123
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Äp3i Editorielles. Die preuß'sche Negiernnz hat bei dkm Bundesrathe beantragt, Be stlmmunßen zur Regelung der Ärbeitö ,eit der Bäck.r unb Conitorgehlifen H veranlassen Da sind wir hierzulande doch besser Uran. Da kann sich die Regierung und die Gesthgeburg nicht in solche Dinge mischen. Unsere Verfussung verbietet das und garantirt Jedem die Freiheit, seine Ärbeiter nach Belieben auszubeuten. Und die Arbeiter selber schwärmen für diese Freiheit. Wr sind eben ein freie Volk. Unsere Mittbeiluna'kN über d?e ' V etniuae gegenielllge reu! aze Berncye .... ... . CS M ranqSgesellschaft haben Aufsehe', er . v . v , " . . " r .
e"nntritt-GboehreJöaM emzelner Exemplare, welche in
der Ojsice gekaust wurden. ES ist auch bfareitTirn. denn Oft QffuNCC iKfC&t8 (jnn M ubIitutXl5 füntl daö Versah ren nimmermehr gutheißen. ES ist. geradezu gesagt, eine Unehrlichkeit und die Heimlichkeit, mit welcher die Sache betrieben wurde, zeigt, daß man an jener Stelle daS Bewußtsein der Un ehrlichkeit hatte. Die Legislatur hätte daS Gesetz. welche? diesen Vorgang ermöglicht, nimmermehr passirt, wenn die Sache öffentl.ch besprochen worden wäre. ES bedarf wahrhaftig keiner Erklärung, daß eS Unehrlichkeit ist, daS Vermögen eine3 Verein? oder einer Gesellschaft sozusagen zu konfisziren, nicht für daS allgemeine Wohl, sondern für den Privatoortheil einer Anzahl von Aktio naren. ES lieat keine Entschuldigung darin, daß man den Mitgliedern daS Recht der Aktienzeichnung gewahrt hat. Jedes einzelne Mitglied, daS nicht im Stande ist, Aktien zu zeichnen, oder dem sein Recht unbekannt bleibt, ist ü&nnotthnit. ES sollte unS gar nicht wundern, wenn einige Eingeweihte in der letzten Zeit sich stark versichert haben, um rn großer Aktlenzeichnung von vornherein berechtigt zu sein. I m H s4(i Xt Via Ö t um H.,lNum rni aiyc wawich keine Ehre. Dunö Handelsagentur führte in ihrem letzten Berichte eine sehe offene Sprache und sagt geradezu daß die GeschäftSauksichten immer schlechter werden. Sie schreibt dieS unserer zerfahrenen Wirthschaftö- und Finanz Politik zu. Zum Theil liege, sagt sie. auch die Ursache darin, daß bei dem ersten Anzeichen besserer Zeiten zu An fang deS vorigen SommerS, die AuS beutuna ht& 91'ifsrfirniinrt mit f0t4K Vkiemen, begonnen wurde. ' v. . . m.". j:xi . i nh tn miitimlrt H.vmatnt V7 t. VIHIIIUD HMUt gu VllUUlkVU Wdt. Wir befinden unö. wie e scheint. ttic fcie ältcrcn Industrieländer Europas im laoium oer permanenren chronischen Krisis. Noch die Krisis von 1872 war eine akute. Nach etwa zwei Jahren heftiger Wirkung erreichte sie ihr Ende. Die diesmalige Krisis ttai auä) mit un0emein r5 fkeit auf. Lieb auch die Heftigkeit nach, so hörte doch die Krisis nicht auf i . . . , I Kt ru.rf fnrt unh in lYnh tt hnr I i w um. iv. mm v vv i vv Wnfig m 'st63ufcm DaS liegt in den wirthschastlichen Verhältnissen an sich, in der stetig stei enden Produktivität der Industrie bei
gleichzeitiger Abnahme der Verbraucht
fähigkett. Nun wollen wir durchaus nicht beHäupten, daß unsere absurde FinanzPolitik gar nichts damit zu thun hat. ES ist im Geaentbeil wabrscheinlich. daß' eine vernünftige Finanzpolitik, welche dem Zustande der Unsicherheit ein Ende machte, mildernd aus die Krisis wirken' würde, aber unseren Gesktzzebern ist daS ganz gleichg ltig. Sie treiben eine VvlkSpolitik, sie treiben bloß Partei- und Kirchthurmöpolitik. Keiner von ihnen vertritt die Jnterissen deS VolkeS, sondern nur die Interessen der Partei und die vermeintlichen 3n eressen seiner Wähler Und so muß man oen WermulhSveazer kl zur Neige leeren. IralilUchrichlen. Inland. Wetteraussichten. Heut Nacht wa-mereS. schönes Weter. Mo gen warmer, trübe und zeit weil'a Rrgn. Gettr ge Temperatur: Minimum 37 Grad, Minimum 30 öraö. - Die patriotischen New 3 o r ker Deutschen New I ork. 20. Jan Der 25 Jahrestag der Wiederaufrichtung dlö teutschen SleichkS rourke von fust allen dkUt'chen Clubs und Vereinen in New J.ilk und Umgehend festlich begangen. Die wichtigst n Ereignisse in dieser Beziehung waren ein CommerS dZ deutchen KriegerbundkS. ein EommerS früherer deutscher Studenten in der Liederkeanzhalle und Bankett deS deutchen ElubS, bei welchem Herr William Steinway den Toast ausbrachte : Deutschland, unsere Mutter, Columbia, unsere Braut." Heute fand in Carnegie Hall eine Feier statt, die von einem Comite veranstaltet wurde, an dessen Spitze Wiliam Steinway stand und zu dessen Mitglieder Männer wie Oswald Otendorfer, Carl Schurz, Jacob H. Sch'ff, Frank A. Ehret und Herbert CilliS gehörten. Heinrich Zöllner'S Oper Bei Sedan" wurde zum ersten Mal in Amerika aufgeführt. Der Chor des Gesangvereins Liederkranz. Fräul. Lillian Blauvelt und andere Solisten wirkten mit und Frl. 3da Haar trug einen Prolog vor, der unter den ZuHörern große Begeisterung erweckte. - Der TenementhauSSchreck en. New I o r k, 20. San. Die Tenementhaus. Commission beabsichtigt, in der Legislatur eine Bill einzubringen, daß alle Hinterhäuser der MiethSkasernen abgerissen und in freie Plätze um gewandelt werden sollen, damit die Bewohner der Häuser Lust athmen können. ,. Der Streik der Schneider. New J ork, 20 3an. Fünf Wochen währt j tzt bereits der zwischen den Schneidern und Kontraktoren auSgebrochene Kaupf, und wenn auch die Ersteren in der Zwischenzeit so manche, nicht unerheblichen Erfolge errungen haben, so läßt der definitive Frieden schluß doch noch immer auf sich warten, da die Clothing ContraktorS Associa tion." trotz der fast alltäglich stattsin denden Fahnenflucht verschiedener ihrer Mitglieder, entschlossen zu sein scheint, bis zum Aeußersten auszuharren. Der letzte Erfolg der Streike? besteht in der Uebergabe der Werkstätte dtS Contrac torS Friedman von No. 67 LewiS Str. an die Brotherhood of TailorS," wo durch abermals 20 Streiker Beschäfti gung fanden. Die Zahl der Ausgestandenen resp. Ausgeschlossenen wird zur Z:it in run der Zahl auf 1000 angegeben, und in 100 Schneiderwerkstätten ruhen Nadel und Zwirn, während in 76 Werkftätten, deren Eigenthümer zur Associa tion gehören, resp, gehörten, und in denen 600 Arbeiter beschäftigt find. wieder gearbeitet wird. - Entsetzliche That. E v a n S v i l l 20. Jan. Wm. Steinecker, ein prominenter hiesiger Geschäftsmann schoß sich heute in ter Frühe eine Kugel in den Kopf nachdem er sein prachtvolles HauS mit Pulver in die Lust gesprengt hatte. Er war ein Wittwer und hatte kürzlich Streit mit seiner Tochter, welche' ihm die
Haushaltung führte. Man vermuthet,
daß die Tochter und daö Dienstmädchen unter den Trümmern bet Hauseö begraben sind. -' DieMonroe-Doktrin W a s h in g t o n, 20 Jan. In cer heutigen von Senatoren schwach, vom Publikum dagegen um so stärker besuchten Sibung deS Senats erstattete Senator DaviS im Namen teS ComiteS für auswärtige Beziehungen einen empfehlenden Bericht über eine die Monroe-Doktrin definirende Resolution. Herr Groy bemerkte dazu, daß der Bericht kein einstimmiger sei Die Resolution giebt zuerst eine Definition der Doktrin und sagt dann: ES wird deshalb beschlossen, daß die Ver. Staaten von Amerika die Doktrin und Prinzipien, welche Präsident Monroe in seiner Botschaft vom 2. Dezember 1823 aufgestellt hat. billigen und bestätigen und erklären, daß sie diese Doktrin und diese Prinzipien aufrecht erhalten und behaupten, und jde Berletzung derselben und besonder jeden Versuch einer europäischen Macht, reues I.biet auf dem amerika ni''chei Kontinent und den ancrenenden Inseln zur Ausübung der Scuve ranität oder Herrschaft darüber zu erwerben, a!S eine Gefährdung ihres Frieder.S und ihrer Sicherheit anfthen werde, möge er nun in Ecvberung, Kampf. Eelfion, Besitzung, Kolonisation oder Äuöübung eieS Protektorats über einen Kanal od r einen Verkehrsweg über den amerikanischen JslhmuS bestehen, und auf angeblichen Rechten in Grenzstreitigkeiten oder anderen unbegründeten Prätensionen bestehen, und daß sie darin ein unfreundliches Verhalten gegen die Ver. Staaten und eme Clnmüsu-a ervttcren, gegen welche eS für die Ver. Staa'en un möglich ist. sich gleichgiltig zu verhalten. a Ausland. Auch ein Patriot. Berlin, 20. Jan. Superintendent Nürnberg von der Gewehrfabrik u Siegburg, Rheinproviz. ist gestern unter der Beschuldigung verhaftet worden, Zeichnungen für neue Gewehre gegen rungende Sturze verlaust zu haben. ES heißt, daß compromittirende Documente bei ihm vorgefunden worden find und daß dadurch die VerHaftung mehrerer anderer Personen möglich gemacht wird. 'Sin Skandälch en. Berlin, 20. Jan. Ein kleiner Skandal ist wieder auf der Tageöordnung, worin auch der Name deS deutschen Kaisers figurirt, wenigstens indirekt, sowie die Pariser Künstlerin Madame Silva Parlaghi und Monsieur Rosenthal, der Pariser Journalist, welcher unter dem Namen Joqueö St. Cere" Kbelbriefe für amerikanische Zeitungen lieferte. Diesem Herrn Rosenthal war eS gelungen, dem nunmehr verstorbenen jungen Millionär Max Lebaudy bedeutende Geldsummen zu erpressen. Madame Parlagbi wurde erst vor die Oeffentlichkeit gebracht und erhielt Notorität, als ihr der Kaiser Wilhelm, entgegen dem Beschluß der Berliner Künstler-T ka demie, eine goldene Medaille verlieh. Durch diese kaiserliche Begürstigung wurden die Berliner Künstler der Madame Parlaghi keineswegs günstig ge stimmt und weigerten sich entschieden, die Dame alS die Künstlerin änzuer kennen, für die sie der Kaiser gerne auSposaunt gesehen hätte. Madame Parlaghi wurde mit dem Journalisten Rosenthal in PariS be kannt. ES heißt nun, Rosenthal habe der Dame in ihrem Berliner Atelier einen Besuch abgestattet und ihr versprechen, für sie daS französische Kreuz der Ehrenlegion zu sichern, wenn sie eS bewerkstellige, daß er, Rosenthal, beim werde bring einmal in ihrem Atelier sprechen könnte. Inwieweit dieS wahr ist, entzieht sich 7 7 V Vt. 7 ' vorlauftg der Beurtherluug. aber m einem von der Frankfurt.r Zeitung" veröffentlichten Interview hat Madame Parlaghi zugegeben, eaß sie ' Rosenthal auf ihrem Atelier empfangen habe, bestreitet jedoch gleichzeitig die Wahrheit der obigen Angaben insofern, als dieser Besuch nicht in Berlin, sondern in Paris stattge-
aiser in Audienz empfangen AreSe von Zöiv UKcuen ' r' : C,,m.4T..vUl9 4yrirsrrPtr ti slltr
, oder aber, wenn sie eö fertig ' ' '
. . . , noiriv nrui. e, daß er den Kaiser zufällig" Charles H. Z r m m e r l y, ein
funden habe. ES sei wahr, daß Rosen
ffirtT ti .mimI. QT i yw lfc VU9 lllVUlllt 4llll viiuu y fc macht, doch habe sie sich schon von vorn-' herein auf keinerlei Versprechen eingelassen. Sie habe Rosenthal erklärt,' daß sie sich nicht in die Politik verwickeln, noch um ein Ehrenkreuz bewerben wollte, daS sie nicht verdient habe. Nach den neuesten Mittheilun gen soll daS Verhältniß" zwischen! dem Kaiser und Madame Parlaghi zimlich erkaltet" sein. 'Hl , Nichts als Feste. B e r l i n, 20. Jan. Wie gemeldet wird, soll Prinz Laitpold von Baiern versprochen haben, am 27. Januar in Berlin zu erscheinen, an welchem Tage anläßlich deS Geburtstages deS KaiserS großartige Festlichkeiten veranstaltet werden sollen. Der Umstand, daß Luitpold am Samstag nicht in Berlin erschien, soll den Kaiser Wilhelm stark verschaupft haben. Brand im berliner Schloß. Berlin, 20 J'.n. Ein Brand brach beute in der Btblio h?k deS königlicle l Schlosses aus, und wurde zwar bald erst'ckr, richtete aber di-ch bedeutenden Schaden an. Deutscher Byzantinismus. L o n d o n, 2 1. Jan. Der Berliner Correspondent der 5imeS spricht über die Schwierigkeit, den kaleidoskopischen Aenderungen in der Haltung Deutschlinds gegen England zu folgen und führt dabei einen glühenden Artikel der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung an. welcher Kaiser Wilhelms Telegramm an Präsident Krüger mit der berühmten Emser Depesche vergleicht, durch die der Krieg von 1870 eingeleitet wurde, und dasselbe eineö der epoche machenden Ereignisse der modernen Geschichte nennt. Der Artikel behauptet, deS Kaisers Telegramm habe einen friedlichen Sieg und eine Vertheidigung des internationalen Rechtes über daS Meer hinauS errungen, würdig den höchsten Triumphen der glorreichen Periode an die Seite gestellt zu werden, welche wir jetzt gerade gefeiert haben. ,,, ' General-Agentur. Feuer-Versicherung, Collektion von Miethe, Geld an- und auözuleihen. Schisssscheine. Reisepässe, Vollmachten und ErbschastSerhebnngen. A.Metzger GrundeigenthumSAgentur. Gegründet 1863. m , m Allerlei. unter Anwendung foc& ProhMtionsgesetzes werden 5ie Wirthe m Fort Scott. Äansas. geschröpft, dah es. nur so ein Art hat. Den Ortsbehörden ist die Existenz einer Anzahl von Wirthschaften wohlbekannt, 'doch 'Iafct man die Inhaber ruh' gewähren. Mmonatlich macht die Polizei einmal die Runde und verhafiet einen jeden Wirth, worauf feine Verurtheiluirg zu. einer Geldstrafe von $155 erfolgt. Diese Strafe kommt in Wirklichkeit emer Licenz gleich, denn nach Erlegung derselben darf der berreffen.de Wirth fein Geschäft während der .nächsten vier Wochen wieder ungöstört ausüben. B ist dies ein neuer Beweis für den großartigen Prohibitionshumbug. Nach einer mehr als ungewohnlichen Fahrt, welche 160 Tage dauerte, hat daS englische Schiff Reliance" von Swansea den Hafen von San Francisco erreicht. Nachdem- die Reise anfänalich von gutem Wetter begünstigt war, hatte daS Schiff in der Geaend des Cav Sorn mit fo furchtbaren Stürmen zu kämpfen, daß feine Segel tnchrmals vollständig wezgenssen wurden und an ein Vorwärtskommtn nickt zu denken war. Der Capitan bsschlch deshalb, anstatt m westlicher in östlicher Richtung nach feinem Bestimmungshafen zu fahren, und er führte dieses Vorhaben aus. Nachdem NeuSeeland passirt war, irat wieder stürmisches Wetter ein. doch trieben die Stürme diesmal das Schiff in der gewünschten Richtuna mit solcher Ge schw'mdigkeit, daß auf der zurückzelegi ' i . . . . or O"7O trsl arbeitsamer in No. 367 West 35. Str. New York, wohnhafter Anstreicher, ! mag sich so feine eigene Gedanken übe: . ' ? ' ' $nnlm otfe8 mtt, j n. seitdem er im Ludlow Str. Gefänanik sitzt, und sein Fall wird ! Manchem vielleicht als Warnung dienen. die Pflichten eines Vaterlands Vertheidigers nicht zu leicht zu nehmen. Zimmerly gehört seit 4 Jahren als Soldat zum 12. Regiment. Als das letztere im Mai v. I. nach Peeks kill in's Lager zo. wurde auch er hin-
ausveordert. Äver Zlmmerly zog es vor. zu Hause zu bleiben, und zwar aus dem sehr begreiflichen Grunde, daß gerade in die Tage des Lagerlebens seme. Hochzeit fiel. Darüber sind nun Monate vergangen, und da Zimmerly nichts weiter über sein Ausbleiben hörte, hielt er die Sache für längst vergessen und vergeben. Da erschien Marschall Crokervom betreffenden Regiment und erklärte Zimnierly für verhaftet, da er die über ihn wegen Fernbleibens vom Dienst verhängte Poen von $48 nicht bezahlt habe. Wohl behauptete Zimmerly, daß er keine Mittheilung über die verhängte Strafe erhalten, es half aber nichts, er mußte das Lu'olow Str. Gefängniß beziehen. Zimmerly soll übrigens ein gar schneidiger Valerlandsvertheidiger sein, und hat soaar gelegentlich des Streikes in
Brooklyn eine Verletzung am 'Auge davon getragen. Aber Hiratben aebt deshalb doch vor Soldatenspielen! -- A o r einem I a b r e etwc wurde der Bäckergeselle Anton Besold aus 5titzingen in das Untersuchungs gcfängnitz zu Würzburg eingeliefert, da er im Verdacht stand, in Texas seinen Landsmann, den Conditor Döll aus Dettelbach, ermordet und beraubt zu haben. Wahrend nun die Untersuchung nach dieser Richtung hin geführt und mit den amerikanischen Behörden Correspondcnz gepflogen wurde. in Amerika das Verbör vor Äeugen erfolgen mußte etc., stellte sich zunamtt als zweifellos heraus, daft Döll's Verwandte von Besold in betrügerischer Weise bcnachtheiligt worden waren. Besold erhielt dieserhalb von der Strafkammer eme längere Gefängnisstrafe zudictirt. welcke er zur Zeit in Amberg verbüßt. Jnzwiicyen t nun aucy die Untersuchung wegen, der Mordaffaire zu Ende aeführt worden. Sie bot in der Richluna gegen Be.old keine genügenden Verdachtsmomente, so daß das Landgericht Besold wegen dieser Sache auver Zllersolgung setzte. I n verschiedenen Gegenden von Italien macken wieder die Briganten von sich reden. Bei Senigallrn (Marken) wurde der Graf Giulio Lossak. als er mit einer Sum nie von 27,000 Lire von seinem Advo katen zurückkehrte, von fünf Wegelagerern überfallen, die er aber mit einigen Revolverschüssen in die Flucht jagte. In der Umgebung von Catania haben mehrere Bewaffnete einen Pachthof überfallen, den Pächter und seine Frau unter Mißhandlungen an emen Baum gebunden und dann in aller Ruhe das Haus ausgeraubt. Diesmal aber gelang es der Polizei, sämmtliche acht Spitzbuben festzunehmen. Bei Torralba (Provinz Sassari) stießen drei Carabinieri auf eine Bande und wechselten mehrere Schüsse mit ihr; die Räuber entkamen, aber zwei Carabinieri blieben todt und der dritte wurde verwundet. Dagegen ist es den Sicherheitsmannschaften bciArizzo (Provinz Cagliari) gelungen, den Räuber Francesco Mana nach heftigem Kampf zu verhaften und bei Oraosolo zwei wegen verschiedener Raubthaten verfolgte Hirten festzunehmen. Eine gräßliche Ueberraschung hatten kürzlich dieEheleute X. in der Rue de Tilsit zu Paris, als sie sich um 7 Uhr Abends friedlich zu ihrem Diner niedersetzten. Die Frau bemerkte nämlich mehrere rothe Flecken auf dem Tischtuch; die Familie richtete nun.ihre Aufmerksamkeit auf diese und man stellte bald fest, daß fortwährend rothe Tropfen von der Decke herabfielen. An der Decke felbst war ein ungeheurer rother Fleck bemerklich. Im höchstenGrade beunruhigt, benachrichtigte Herr X. den Portier von dieser unheimlichen Erscheinung. Dieser stieg sofort zu dem über, den Eheleuten wohnenden Miether, einem 55jährigen Herrn Aubry empor, um nachzuschauen, erhielt aber keinen Einlaß in die Wohnung. Der Polizeicommissär wurde benachrichtigt und die Wohnung durch einen Schlosser geöffnet. Man fand Aubry auf einem Stuhle sitzend, das Haupt durch einen Schnitt mit dem Rasirmesser fast vom Rumpfe ge trennt. Der erste Blick genügte, um zu erkennen, daß' es sich um einen Selbstmord bandelte. Der Lebensüberdrüssige hatte übrigens schon vorher seine rechte Pulsader geöffnet und erst den Hals durchschnitten, als der Tod nicht schnell genug kommen wollte. Es war das Blut dieses Unglücklichen, daS durch die Decke gesickert und auf die Tischdecke der unten Wohnenden getropft war. im Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreisend und andere Körpertheile Hood S Sarsaparma, der große Blut reiniger heilt Salzfluß. Ho od'S P i l l e wirken Vorzug. lich nach der Mahlzeit und kuriren Kopsweh. 25. -Qsgp annngga Utih Saloon u. Billiard-Hall 0.92 Oft Washington Str. Aokn Meitcrcher, vigenthiimn
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