Indiana Tribüne, Volume 19, Number 121, Indianapolis, Marion County, 19 January 1896 — Page 4
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ErscheiNt Täglich und TLNNtagV, Die tägliche .Tribüne- kostet durch den Tröge, 23 Cent per Woche, He SonntagSTribüne"? Ccat3 per Woche. Seide zusannve 15 EentS de tt Cents ver rtonat. Per Post auSerhalb be, .tdt zugeschickt i VorauZbezahlung V per yr. orrut 18 Süd Alabama Straße. Jadianapolls, Ind., 19 Januar 1896. ZlZRlG - plitoi. Schwerer, wie heute ist mirö noch nie gefallen, eine Plauderei zu schreiben. Ich mochte viel lieber singen, wenn mir nur Jemand eine Stimme dazu borgen wollte, denn selber habe ich seine. Mir geht nichts wie Musik im Kopse herum. Einmal brumme ich : O du mein holder Abendstern," ein ander Mal 'Du lieber Schwan." Eö wird wohl eine Weile dauern, bis ich auS dieser musikalischen Stimmung herauskomme, und mit Ruhe plaudern kann. Ich wollte heute dom deutschen Haus plaudern, und wenn ich dabei etrraö überschwänglich werde, so sehe man es aus Rechnung der Stimmung, in welch mich die reichen Kunstgenüsse der leh ten Tage verseht haben. Steht doch alles, was deutsch ist, in einer gewissen Verbindung miteinander, gerade weil ei deutsch ist, uud weil jeder deutsch Erfolg die Stellung des Deutschthumö und den Einfluß desselben erhöht. Ich habe schon früher bei Gelegenheit bet SastspielS der Schlierseer an dies Stelle darauf hingewiesen, und so kanr ich wohl sagen, daß, wie der Triumphzug der deutschen Oper die Achtung vor Allem was deutsch ist im ganzen Lande erhöht, so das Deutsche Haus dasselbe für die Stadt Indianapolis gethan hat. . Aber daS Deutsche HauS ist noch nicht fertig. ES gilt jetzt eS zu dem zu machen, als waS eS ursprünglich geplant war, nicht nur zu einer Stätte der körperlichen Ausbildung und des freien deutschen Gedanken?, sondern auch zu einer Stätte deutscher Kunst, so weit eS möglich ist, dieselbe in ge selligem und im VereinSkreise zu pfle gen. Dazu genügen die gegenwartigen Näume nicht, dazu ist eS nöthig den Bau zu vollenden und ihn zu einem der schönsten und vollständigsten GesellschaftShäuser deS Landes zu ma chen. Ich bin überzeugt, daß wenn der ganze Bau erst einmal in seiner stolzen Pracht vollendet dastehen wird, jeder Deutsche ohne Ausnahme stolz auf denselben sein wird. Aber die Sache kostet Geld. .ES müssen noch nngefähr 560.000 aufge bracht werden, und daS ist keine Kleintgkeit. Daß sie aufgebracht werden. daran ist kein Zweifel, eS ist aber wich tig, daß sie rasch aufgebracht werden. Nun ist eS einmal so in dieser Welt, daß eS Reiche und Arme giebt, unt auch Solche, die weder das Eine nocb daS Andere sind, die aber doch meisi gerade genug zu thun haben, um klassengemäß von ihrem Einkommen leben zu können. Da fällt den Reichen die Pflicht zu, für Dinge von allgemeinem Interesse sich besonders anznstrengen. Und sie sollten dergleichen nicht alS eiv Opfer betrachten, sondern sollten fict freuen und meinethalben stolz darau sein, eine Gelegenheit, für daS allge meine Wohl etwaS zu thun, in libera ler Weife benützen zu können. Die Anderen leqeu ohnedies immer ibre Scherflein für gemeinnützige Zwecke zusammen. Aber eS sollten jrtzt spe ziell unsere reichen Deutschen eS sich zur Ehrenpflicht machen, nicht eher zu ruhen, bis der Bau vollendet ist. . Kraftanstrengungen und energisches Handeln thun ohnedies Noth, um die Stellung des Deutschtums zu wahren Da lese ich eben, daß in St. LouiS das deutsche Theater seine Vorstellunger einstellen mußte, weil die Unternützung von Seiten deS Publikums nicht aus reichend war. Dabei ist das Deutsch, thum von St. LouiS mindestens zehn mal so stark, wie daS von Jndiana poliS. Dafür aber haben sie in St Louis immer den deutschen Tag rni allem möglichen Firlefanz gefeiert. Da braucht man sich nicht zu nmndern, daß auö den öffentlichen Schulen der Stad der deutsche Unterricht verdrängt wurde Wir hier in Indianapolis feiern den deutschen Tag nicht, cber mt bauen ein Deutsches HauS, behalten den deut schen Unterricht in den öffentlichen Schulen, thun für unser deutsches Theater, was eine in dieser Beziehung kleine Stadt thun kann. Wir brau chen unS nicht zu schämen. Wenn aber erst einmal daS Deutsche HauS fertig ist, dann sollen sich Andere vor unS schämen. DerPlanderer. kaufe Mucho's Best Havanna t$."
entsche Dichter und die Musik. i Wie sich die Vertreter der 'deutschen
Dichtkunst zu 'ihrer Schwesterkunst, der Musik, verhalten, darüber finden sich in den Lebensbeschreibungen derselben nr f.. l'.nzelne Auszeichnungen, snoniqopfensch auf diesem Gebiet ist nur der geistreiche phzntastisch-dämonische Koc i i!rjnu . . f cv-(iVMF btjiD oer lomaiuijan suiz, -4yywi AmadeuS Hoffmann, aufgetreten, der ... . rr . -. fY ::i.-n.rf. ..: lneyrmals eine uapeumci,iticuc Theatcrdirectionen angenommen und eine beträchtliche Zahl v?n Opern. So naten und Symphonien componirt hat. Einige dieser Opern sind auch auf die Buyne gekommen, zum .yen mir enischiedenem Mißerfolg, unorne aoer. zu welcher der Dichter der Erzählung. Fouque. selbst den Text geschrieben hat , . , crr i . cm.c. uns rceiaje oei aan 'utaua uim uci vielen Beifall fand, hat 1816 am Berliner Hoftheater mehr Glück gehabt. Nicht als Eomponist. aber als üttttuoi? stand Nikolaus enau in nayen eziehunc:n zur Musik; seinem Geigenspiel werden glänzende Technik und alle Vorzüge des Künstlerthums nachgerühmt, während seine Composiiionen ganz bedeutungslos waren. Er besaß eine vortreffliche Cremoneser Geige von Guarnerio, die er für eine hohe Summe erstanden hatte. Als der Wahnsinn zu Ende de5 Jahres 1844 zum ersten Mal bei ihm zum AuZbruch gekommen war. erholte er sich noch einmal mit ßilfe der Musik. Weil keine Arznei.schreiöt er, gegen meine bedenkliche Nervenkrankheit helfen wollte, nahm ich endlich meinen göttlichen Josephus Guarnerms hervor, spielte mir einen recht frischen steyerischen Landler und tanzte, mit aller Gewalt meiner Phantaste in eine sieyerische Gebirgskneipe versekt. unter Iaaerbur chen und Alm menschen wüthig stampfend meinen Tanz so lange, bis ich ezaltirt und durchwärmt war. Ich 'brn gesund. Das musikalische Paantastewunder ge schah vor 2z Stunden. Vivat Guar nerius!" Leider half auch diese Arz nei nichts mehr, als die entsetzliche Krankheit sich von Neuem einstellte und traurige Fortschritte machte. Ein auZgezeichneter Klavierspieler war Jea? Paul, bei dem das dichterische und mvr sikalische Empfinde, wie einigeGlan stellen seiner Werk: beweisen, in fclti ner Weise verschmolz; nur bei Hos mann findet sich eine gleiche Wechsel Wirkung der beiden Musen. Von Jean Paul's Klavierspiel berichtet ein Zeit genösse: Er spielte nie fremde oder unter irgend eine geregelte Form gebrachte Musikstucke, sondern nur Phan tasten, wie sie der Augenblick der Veaemerung erzeugte und die Lüste wie der davon trugen, ohne daß er etwas davon festhielt als die Gedanken und Träume, die in ihm während dieses musikalischen SchoffenS entstanden." WaS unsere klassisen Dichter betrifft, so waren sie nicht eigentlich musikalisch zu nennen; ihr Verhaltmn zur Musik war ein platonisches. Sie haben indeß viel mit den. Componisten ihrer Lieder oder Opern verhandelt und bisweilen ein scharfes Urtheil über die Compo sitionen derselben gefällt. Naumann hatte z. B. Die Ideale" SchÄer's componirt; der Dichte? sprach seineEnt rllstung darüber aus, wie ein so gefei ertcr Mann ein Gedicht so zerarbeiten könne, daß über seinem Geklimper d:e Seele des Gedichte zu Fetzen werde. Bei Schiller und Goethe findet sich in deß in Vers und Prosa ein Schatzkäst lein feinsinniger Aussprüche über die Musik. Heinrich Heine war ein Dichter. dessen Lieder geradezu die Musik herausforderten; doch er selbst war ein Verehrer der italienischen Musik wie der Philosoph Hegel. Den Freischützfindet er indeß vortrefflich; er schildert in seiner launigen Weise die Volks thümlichkeit. die bald nachdem Erschei nen das Lied vom Junafernkran? er langt hatte. Wenn Sie vom Halleschen nach dem Oranienöurger Thore und vom Brandenburger nach dem Kd nigsthore, ja selbst wenn Sie vom Un terbaum nach dem Köpenicker Thore gehen, hören Sie jetzt immer und ewig dieselbe Melodie. daS Lied aller Lieder, den Jungfernkranz." Mit lustigem Spott schildert er, wie die hübsche Me. lodie ganz Berlin auf den Kopf stellt. wie sie ihn überall hin verfolgt und wie ihn die veilchenblaue Seide fast er würgt. Sehr feindselig äußerte sich T1 V. " . ryt , vv . ' rmparzer uoer n:2;aro eigner, den er in Vers und Prosa mit bitterem Spott verfolgte. Man sagt, du verachtest die Melodie. Schon daS Wort erfüllt dich mit Schauer, So ging'S auch dem Fuchs, dem ent haltsamen Vieh, Der fand die Trauben zu sauer. Gedankensplitter. Auch an den Pforten der Erwne runz steht zuweilen ein Cherub mit siammenoem Schwerte. Mancher ist aus lauter Gerecktkeitsgefühl oft gegen einen Freund ungerecy!er, als es dessen Feind wäre. Oft, wenn uns ein Glück geworden. Das wir lang und heiß ersehnt, Sehnen wir uns nach den Zeiten, Da ein Glück wir es gewähnt! Die Lebensweisheit dssteht in Erkenntniß der Thorheiten dieses bens. der Le Mit zunehmendem Alter giebt man vieles auf, auf das nun früher diel gegeben hat. Ein kleiner Geist wird oft nur Kleines .seh'n Und Fehler über Fehler da erspäh'n, Wo sich dem großen, Größe voll erschließt Und er in tiefen Zügen, mitemeßt.
Wieder ein Segen für Indianapolis.
Das ganze Schnitt und
von der Otizens Nationalbank gekauft, welche eine pothek darauf hatte, wie err Gillette, der Präsident der Bank sagte, mußte das (ager verkauft werden, und wir kauften es. Die Indianapolifer haben nun eine Chance eines der größten Cvansviller (ager für 40c bis 60c am Dollar zu kaufen. '
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Glatte u. gemusterte indische Seide. rüffcrtlrl fffaftW f3fSfzSl Poetische Vererbung. Alexander Dumas wird vielfach als ein redender Beweis für die Erblichkeit des poetischen Talents vom Vater in Anspruch genommen. In der anscheinend widerspruchsvollen und schwierigen Materie der geistigen Vererbung sind jedoch wenig Thalsachen so sicher festgestellt, als diejenige, daß die dichierische Anlage auf eine geistig bedeutende Mutter zurückweist. Es ist nicht nothwendig jedesmal eine ausschließlich poetisch begabte Mutter, um die es sich handelt; ausgebildete Phantasie spielt eine große Nolle (man denke an die Frau Nath 'Goethe), und wirklich poetische Begabung der Mutter setzt sich auch gelegentlich in andere geistige Bethätigung um (Schopenhauer). Daß Dumas der Aeltere ein Talent war, bleibt besteh:n; aber es schließt die mütterl:che Erb-Jnstanz nicht aus. Eine Thatsache ist das enorme Ueberwiegen des Mutter-Erbes bei allen dichterischen-Cäpacitäten. Speziell in Deutschland haben wir nur vereinzelte Ausnahmen von dieser Negel, die anscheinend nach dem Vater weisen: die Brüder Schlegel, deren Vater Theolog und Dichter war; der Dramatiker Georg Günther hatte drnDichter Friedrich Günther zum Vater, Kotzebue's vierter Sohn Wilhelm, der Diplomat, war Poet. In Frankreich sind die gleichen anomalen Fälle ein wenig häufiger. Außer den Heiden Dumas sind die Gautier zu nennen, die Ferry, die Hennequin. Der Dichter Ludovic Halevy ist der Sohn eines bekannten Schriftstellers. Nacine's zweiter Sohn Louis war Poet. Ernest Legouve's Vater war der Schriftsteller Gabriel Legouve. Die genannten Fälle sind verschwindende Ausnahmen. In dieselbe Klasse gehören einige Beispiele ' klassischeren Charakters: des Aeschylos Sohn.Euphorion. VI Sophokles Tophon, der Sohn Lope de Vega's. Vernardy und Torquato Taffo, Lord Bulwer.Lytton und Robert Edward Bulwer-Lytton, die beiden Dryden. die Trollope, öie beiden Heiberg. Wenn wir näher zusehen, so tritt gar oft eine außergewohnlich begabte Mutter aus dem Dunkel hervor, die, ohn? productiv zu sein, dem Gatten doch in? geistige Wahlverwandtschaft war. Man brauch! nur an die Fälle zu erinnern, wo dieses Dunkel durch selbstständiges Auftreten sich lichtet, wie an Torquato iTasso's Muttex, Porcia di Rossi. Für die Ge-
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wahr mütterlicher Erbschaft tm poettschen Kreise, aber sprechen, angesichts ausgesprochener Talentlosigkeit des Vaters, am Lautesten die Aar nicht seltenen Bruder-Talente, die parallelen Desi-endenzen, wahrend die Töchter gar nicht betheiligt sind und für sie der Vater bestimmend ist. Auch hier ist Frankreich gut vertreten: die beiden Daudet, die Delpit. die Musset (Alfred und Paul), Pierre und Thomas Corneille, die beiden Fremine, die Goncourt. Andre Chenie? und Marie-Jo-feph Chenier. Victor Hugo hatte zwei dichterisch begabte Brüder, Eugene und Abel; Boileau desgleichen. Von unserem Lessing ist es wenig bekannt, daß er zwei schriftstellerisch thätige Brüder, Karl und Johann, hatte. Neben Ludovico Ariosto tritt sein Bruder Gabriel Ariosto Die beiden Brüder Schlegel sind nahezu gleichwerthig; dies ist allerdings ein recht seltenes Vorkommen in den Dichter-Annalen. Es ist. als geize die Natur mit dieser großen Gabe und fast regelmäßig dominirt ein Bruder allgewaltig, wie auch die obige Reihe zeigt, meist hat der Dichter keinen Familien-Rivalen. Starke Abstände der Qualität zeigen in Deutschland die Brüder Tieck, di: Stolberge, die beiden Brentano; Zn neuerer Zeit Julius, und Gustav Mosen. geringeren Paul und Rudolf. Lindau. In Frankreich sind Corneille und Victor Hugo von ihren DichterBrüdern durch Abgründe geschieden. EtwaS AehnlicheZ weist nur noch Deutschland in einem Falle auf, der aber hier nur vergleichsweise herangezogen werden kann, weil er nicht das dichterische Gebiet berührt; es ist der wenig beachtete und nicht genügend erklärte Fall Vismarck's, bei dem das völlige Zurücktreten seines Bruders eine auffallende Anomalie bildet. Wenn man die poetischen Erbschaften genauer betrachtet, spricht ein Moment entscheidend für die mütterlich-. Ueberlieferung: eS gibt keine Dichter-Gene-rationen, wie es Künstler-Generatio-nen gibt (sowohl in der bildenden Kunst wie in der Tonkunst). Der Grund ist eben, daß der Vater hierbei nicht entscheidet; die zweite Generation bestimmt die Mutter, in der dritten versagt sie. Man stelle daneben nur einfach die Talent-Stammbäume der Familie Bach und die unendlichen Ma-' ler-Erbreihen, vollends die darstellenden Künstler.
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