Indiana Tribüne, Volume 19, Number 121, Indianapolis, Marion County, 19 January 1896 — Page 10

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Offene Volkssprache uns gesunder 2?ln schenverftand von Tr. . Boote. enthUr Kapitel uoe, Uriacken und Verhü rung von Krankht, Pr,val Lektüre für Männer nnd Frauen, Aufsätze für Juna und Alk über ekelicki-S Glück, geschlecktlickie 'SrscbSvfung und deren Wiedergeruellung.StZo Seilen m i t 200 1 1 lufttratlontn u. 6 in prachtvoll em Farbendruck au geführten Kar. itn. Ncb r.hana voi über 20Z Rezepten. $oullrf uS.,ade. Preis ZI so vrto frei versandt nacv

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cet Mann, der vor drei Wochen der Wittwe Robertson die Farm am Felsen abkaufte. War übrigens der schnür rigste Handel, der hier herum jemals vorgekommen ist." Trinken Sie mit uns, Mr. Hop. kins rief mein Kollege, anscheinend sehr vergnügt, daß wir eine Spur ge funden, füllen Sie Ihr Glas und dann erzählen Sie un, wie Mr. Halbes der Wittwe Robertson die Farm ab kaufte." Ja, wie wird er sie gekauft haben," lachte der Wirth. Sie haben um diese Gläser Milchpunsch länger und mehr gehandelt als der Mann HalveZ um die Farm. Früh kam er, sah sich alles an und zum Mittag hatte er be reits die Besitztitel in der Tasche, am Abend mußte die Wittwe, wie sie ging und stand, heraus und er ging ein. Aber er hat gut und baar bezahlt, und so leicht wäre Mistrest Robertson übrigens die Farm nicht los geworden. Weshalb nicht, ist der Boden schlechte Im Gegentheil, lauter gut culti virtes Land, wächst alles beinahe von selbst, aber die Farm liegt weitab von der Straße, von Fels und Wald ringe rahmt wie eine Burg, es können Mo nate vergehen ehe da einmal eine menschliche Seele anklopft und vor spricht. TaS ist nicht nach Jedermanns Geschmack." Wir wissen nun wenigstens, woran wir sind," sagte der Fremde zu mir. und ich möchte Ihnen vorschlagen, daß wir uns sogleich auf den Weg machen. Wie lange wandert man bis zur FelsensM?" Fünf Stunden Waldweg." antwo? tete Hopkins, aber Sie wollen doch nicht im Dunkeln" Bah, die Nacht ist mondhell und für Tiebesgesindel habe ich hier eine bittere Medizin." Er zog aus einer hinten an der Hose angebrachten Tasche einen Re volver. der für sechs Schuß eingerichtet war. Wollen Sie mit mir marschiren, Herr, oder haben Sie Angst um Ihr Leben?" Ich erklärte, daß ich keinem Räuber in der Welt die Geschmacklosigkeit zu traute, einen Menschen, der keinen Dol lar in der Tasche und sich für ein Bet telgeld als Farmknecht vermiethet habe, anzufallen. Mein Kollege lachte. Da passen wir gut zusammen", meinte er, und nun noch ein Glas und dann vorwärts! Ich heiße übrigens Frank Smith und möchte Ihren ?!amen hören, Herr." Oskar Winter." Well. Mr. Winter auf gute Kameradschaft." Eine Viertelstunde später schritten wir zusammen dem Walde zu. Seit 3 Tagen befand ich mich auf der Farm desMr.HalveZ und icb hatte keinen Grund, mit meiner neuen Stellung un zufrieden zu sein. ES gab Verhältnißmäßig wenig Arbeit, und die Berpfle gung, welche durch einen Neger Na mcns Augustus besorgt wurde, war eine gute. Tie Farm selbst umfaßte nur 80 AcreS, welche mit Weizen be standen war:n. Das Gebäude, ein ein

stückiges Haus, glich wirklich einer Burg, denn es war von drei Seiten durch Fel scnhügel umgeben, an der vierten schlangelte sich ein ziemlich breiter und schäumender Gebirgsfluß vorbei. Um zu dem Hause zu gelangen, mußte man m emem Boot über den Fluß setzen, man konnte also nur mit Erlaubniß des Eigenthümers die Farm betreten, da er unwillkommenen Gasten das Boot einfach verweigern konnte. Tie zu dem Grundstück gehörige Scheuer da gegen lag außerhalb der velspcirtie und konnte von unseren Aeaern bequem er. reicyi weroen. idiuoc uns, meinem ' j l . v tr n v . - ß0ucsten Frank Smith und mir, übnßcn3 bald klar, daß das Boot Nicht sehr 0fi benükt werden dürfte, da HalveZ Cejellschast ln keiner Weise ZU lieben ?eT warmer rnoiit vierna ?kabre w " - - J J ' I zahlen, er war groß und hager und hatte einen beängstigend engen Brust. rr 1 i I . sl . . a w L IL(aI4AmIiaiIah iusieii, uuec vzi ciiiicu vcuiiu;uicu zeigte er. daß er bedeutende Muskel fräste denke. Er hatte keine Leute außer uns und Auaustus. Letzterer schien schon län aere Zeit im Dienste HalveZ' zu stehen. aber eS war aus dem Schwarzen , kein Wort über das frühere Leben und dle Thätigkeit des Farmers heraus zu be kommen: der alte, fette Bursche ver stand eben immer nur dann die eng lische Sprache, wenn er verstehen wollte. Gkwlssermanen als Entschädigung yat'.e mir das Schicksal meinen Käme raden Frank Smith gegeben, er war ein liebenswürdige? Mensch, nut dem man sich auch einmal über nicht alltäg liche Dinge unterhalten konnte. Viele harte Arbeit schien er noch Nicht vernch tet zu haben, denn seine Hände waren wein und aevfleat. Wir schue en zu sammelt in demselben Raum, der sich unter dem Dache des Hauses befand, und ein so enges Zusammensem bildete wiscken unS scbnell eine Art von reundschast anS. Dieselbe sollte ledoch rn eigentdum llcher Weise bald getrübt wtrden. ES war am zehnten Tage meines Farmerdaseins, als Frank und ich erst um Mitternacht unser Lager auslpchten. Wir hatten lm Stall elniae Aus besserunaen voraenommen. und das hatte uns so lange aufgehalten. Hal des. der im Parterre sein Zimmer hatte, und der Neger, der neben der Küche im Keller schlief, waren schon längst zur Ruhe gegangen. fN, s5h4n nnl tYiRrtTtin I Muy Vlfc vutkiviurnit uit jwyivy schnell, sagten einander Gute Nacht" ' I . w 1. 1 ni. r cnr:x. -t I uno DCiiuuJicii ju saiaicn. a;ucu aoer floh der Schlummer, auch peinigten Mich die Moskitos gar zu arg und, ov wobl icb mir alle Mübe aab. aelana e5 ' t J T J W mir Nicht m Schla zu kommen. Trok I V . f t Wa(1 f AMM AM M VM A f A? ! vrlll tuu luj üyuiuuiuiia vuwcuuuuaiwy. um meinen Gefährten nicht zu stören. der ostendar glücklicher als ich. .längst ins Land der Träume hinübergewan dert denn er.laz mit dem Gesicht

zur Wand, regungslos. So verging

eine halbe Stunde. Plötzlich sah ich, wie sich Frank langsam, ganz langsam aufrichtete. Er wandte das Haupt und em langer, prüfender Blick traf mich. Wie ganz anders sah der Mann aus. Jede ?pur von jovialer Liebenswürdigkeit war aus seinem Gesicht verschwunden. eiserne Energie, düstere Entschlossen heit und lauernde Vorsicht verriethen sich jetzt in seinen Zügen. Mit staunenswerther Eeräuschlo ig seit verließ er sein Bett und trat an mein Lager, um sich über mich zu beu gen und meinen Athemzügen zu lauschcn. Er glaubte mch rn festem Schlaf versunken und lächelte befriedigt. Tann zog er sein Kleiderbündel unter dem Bett vor und öffnete es. Er ent nahm, demselben einen' zusammenge rollten schwarzen Gegenstand. Es war ein Hemd und ein Paar Strümpfe, beide Kleidungsstücke waren von tief schwarzer Farbe. Smith bekleidete sich mit denselben. Mir war vollkommen klar, daß ich mich nicht rühren durfte, wenn mir mein Leben lieb wäre. Ich sah daher scheinbar schlafend mit an, wie mein unheimlicher Gefährte seinen Revolver mit sechs Patronen lud und dann auf den Zehen zur Thüre schlich. Eine Minute lauschte er an derselben, dann öffnete er mit der größten Borsicht und schlüpfte hinaus. Ich hörte noch, wie er die Treppe hinabschlich dann wurde alles still. Mit fieberhaft klopfendem Herzen lag ich da und überlegte, was zu thun fei. Daß Smith eine verbrecherische Absicht verfolge, war klar, wahrscheinlich plante er, den Farmer zu berauben. Ich sprang auf und wollte die Treppe hinabeilen, um Lärm zu schlagen. Aber eine innere Stimme, ein unerklärliches Gefühl hielt mich davon ab. Nein, dieser Frank konnte kein Ver brechn sein, und wenn der Schein auch gen n war. Ich neigte jetzt zu der Ansicht, mit cincln Geisteskranken zu luvn zv hüben, der, von einer pren Ik- "herrscht, allnächtlich rn dem for-f Viren Kostüm umherwandelt. t&m machte ich mich fertig, beim ersten Httseruf zur Hand zu sein. !ber ne Stunde verging und Alles bitt Sifl. Plötzlich, nach Verlauf einer weiteren halben Stunde hörte ich leise Schritte die Treppe hinauskommen. Ich warf mich aus das Bett und heuchelte festen schlaf. Frank Smith trat em und mit der selben Vorsicht wie vorher überzeugte er sich von meinem Schlummer, entie digte sich des Hemdes und der Strümpfe und begab sich zur Ruhe. Bald war er eingeschlafen und auch mir fielen jetzt die Augen zu. Am nächsten Morgen weckte mich mem a merad, er war liebenswürdig wie im mer und ich war beinahe versucht, da? Erlebniß dieser Nacht für einen wüsten Traum zu halten. Aber so lebhaft pflegte ich nicht zu träumen. Jedensaus beschloß ich für die kommende Nacht aus der Hut zu sein. Und wirklich, es vollzog sich in der zweiten Nacht, während welcher ich Frank beobachtete, genau dasselbe, was in der ersten vorgegangen war. Er legte wieder ebenso geheimnißvoll das schwarze Gewand an und entfernte sich, um zwei Stunden später zurückzukehren und sich zu ruhigem Schlummer niedcrzu' legen. Im Hause selbst war nicht die geringste Unregelmäßigkeit geschehen, es wurde nichts vermißt, keine Spur eines Einbruchs oder irgend einer Ee waltthat gefunden. Tagegen wurde der gewohnte Gang der Ereignisse an diesem Tage aus folgende Weise unterbrochen. Frank und ich arbeiteten im Hofe, als vom anderen Ufer deZ FlnsseZ daö Boot verlangt wurde. Der Farmer schlief in seinem Zimmer und AugustuZ be fand sich lin Garten, um (Äemuse zu holen. Obwohl der Farmer uns an befohlen hatte, niemals ohne semen Be fehl daZ Boot irgend jemand zur V fügung zu stellen, so schien es doch diesmal geboten, anders zu handeln. Der Mann, der am jenseitigen Ufer stand, rief uns nämlich hinüber, er sei der Tereschenhote auS Santa Rosa und bringe für Mr. HalveZ ein Tele gamm. Ohne ein Wort zu sagen, sprang Frank in daZ Boot, kettete es ab und ruderte hinüber, bald darauf kehrte er mtt der Depesche in der Hand zurück. Als der Farmer erwachte und Frank ihm dre angekommene Botschaft über gab, riß ihm HalveZ mit einem wüthen den Blick das Papier aus der Hand und zog sich, emcn Fluch murmelnd, in's Haus zurück. Frank sah ihm eigenthümlich lächelnd nach. Es vergingen nur einige Minuten, als der Farmer die Thür seines Zim merS aufriß und mit lauter, offenbar sehr erregter Stimme den Namen des Negers rief. Der fette AugustuS rnea aus feinern Keller empor und folgte seinem Ge bieter, der sich mit dem Schwarzen m sein Zimmer zurückzog, dessen Thür er verriegelte, und dessen Fenster hastig durch Vorhänge geschlossen wurden. Der Farmer blieb mit dem Neger über eme Stunde allein. So kam der Abend heran und ich de schloß, in dieser Nacht unbedingt das Nüthsei. daS mir mem Kamerad aus gegeben, zu lösen, Im Stalle lag ein scharfes Beil. daZ zum Verkleinern des Holzes gebraucht wurde. Diese Waffe trug ich heimlich nach unserem Zimmer und verbarg sie in meinem Bette. Der Besitz des Beiles wollte zwar nichts im Vergleich mit dem Revolver Franks be deuten, aber ich hoffte auch Zuversicht lich. daß es zu einem Kampf nicht kom mcn würde, sondern daß Frank, sobald er sich entdeckt sähe, sein nächtliches Treiben erklären würde. Meine Erre gung war natürlich auf's höchste gestie gen, a'.S ich an diesem Abend mich zum Schlummer niederstreckte und meinen Freund Smith beobachtete.

Alles wiederholte sich wie in den vor aufgegangenen Nächten, nur daß ich diesmal, als der schwarze Mann" sich der Thür zuwandte, mich gleichfalls er hob und mit dem Beil in der Hand auf den Zchenfpitzen ihm folgte. Halt steh!" stieß ich im Flüster ton hervor, als er die Schwelle des Ee. maches erreicht hatte. Blitzschnell wandte er sich um und streckte mir den Revolver schußbereit entgegen. Mechanisch schwang ich daS Beil über meinem Kopf. Wahrscheinlich hatte Frank einen an. dern Feind in seinem Rücken erwartet, denn als er jetzt mich erkannte, stieß er einen kurzen Fluch auS und ließ den Revolver sinken. Zum Teufel." flüsterte er, Sie sind es, Winter? Nehmen Sie vor allen Dingen die blitzende Spielerei da herunter und legen Sie sie bei seite." Ich gehorchte und warf das Beil auf das Bett zurück. Und nun sagen Sie mir, warum Sie gerade heut nicht den Schlaf deZ Gerechten schlafen?" ZZMeil ich über Ihr nächtliches Trei.

den endlich Aufschluß haben will," rief ch; Vtxanl, ich kann nicht glauben, daß Sie ein Elender sind, aber sagen Sie eibst. ob nicht der Verdacht " Pst, nur leise," unterbrach er mich, .sollen Alles erfahren, Mr. Winter, denn Sie sind ein ehrlicher Kerl, der mit einem Mörder keine gemeinsame i?ache machen wird. Mit einem Mörder?" Ich mußte wohl zu laut gewesen ein, denn Frank zog mich plötzlich ae waltsam von der Thür weg und führte mich in eine Ecke des Zimmers. Tie Zeit drängt," sagte er hier mit eiser Stimme, jede Minute ist Gold werth. Hören Sie denn und stehen ?:e mlr dann bei im Kampfe gegen das Verbrecherthum. Vor zwei Mo. naten wurde in Quebec der Kassirer der Quebec SavmgS Bank ermordet. Ein Inbekannter übernel den Beamten, als dieser gerade den abendlichen Abschluß machen wollte, stieß ihm einen Dolch in das Herz, so daß der Kassirer lautloS umfiel, und raffte dann rn eine mitge brachte Ledertascde, was er in der Eile an Gold und Noten zusammenscharren onnte. Der ganze Tric dauerte Nicht zwei Minuten. Als man auf den grau igen Vorgang aufmerksam wurde die meisten Beamten hatten das Bureau chon verlassen war der Mörder ent. flohen: man sah jedoch noch, daß er in einem von einem Farbigen gelenkten Wagen davonfuhr. Tie sofort eingeleitete Untersuchung ergab, daß ein gewisser JameS Murphy der Mörder war und daß er die Bank um nicht weniger als zweihundertacht' zigtausend Dollars beraubt hatte. Jetzt ging die Jagd nach dem Burschen an, die Bank setzte sofort zwanzigtausend Dollars Belohnung auf seine Ergrel fung auS, und alle Detektivs Amerikas, waren darnacy lu lern. Aber Mr. JameS Murphy blieb verschwunden. Endlich gelang eS einem Beamten der New York Detektive Eo. zu ermitteln, daß sich Murphy, nachdem er sich län gere Zeit in TeraS herumgetrieben, in der Nähe von San FranaSko eme . --i ri .c ..v v -i i er lUlll! gclUUf! uuue UUÜ voll UIUCl jui chem Namen mit seinem farbigen Spießgesellen Hause. Der Beamte der Detektive Company ließ sich, um den Mörder nicht mehr auS den Augen zu asten, a!S Knecht auf der Farm enga giren, denn, um zu Ende zu kcmmen, der Beamte bin ich und der Mörder ist Mr. Ha'veS, unser Herr, übngenS der größte Schurke in den Staaten, der ichon acht Jahre wegen Brandstiftung biuter sich hat." Ich vermochte vor Schreck und Ent leken kein Wort bervonubrinaen. Ab Frank hatte für unnöthige Reden auch eme Zelt. Schnell," raunte er mir zn, kleiden Sie sich notdürftig an und nehmen Sie daS Beil: während wir hier fpre chen, können die Burschen schon ent flohen sem. DaZ Telegrckwm, welches heut an den Galgenvogel ankam, un. errichtete ihn von der Gefahr, m welcher er schwebt. EZ war aus New York von einem seiner Kumpane. Murphy weiß jetzt, daß man ihm auf der Spur ist. Aber auch ,ch habe dem Telegraphenboten eine Depesche nach San FrannZio mitgegeben und zeden Augenblick muß der Sheriff mit seinen Leuten eintreffen." So geräuschlos wie möglich schlichen wir die Treppe hinab. Ein penetran ter Brandgeruch schlug uns entgegen, unerträgliche Hitze herrschte ln den unteren Räumen deZ HauseS. Die Schurken haben das HauS in Brand gesteckt." murmelte Frank, da mit wir mit Haut und Haar verbren nen. Sie vermuten eben in einem von uns beiden den Detektive und wollen uns unschädlich machen aber was ist das sehen Sie, Winter, dort im Stall ein Licht." Durch die Stallthstr fiel ein ti) schein aus den Hos hinaus. Die Burschen sind an der Arbeit flüsterte der Detektive ; sie satteln sich die beiden merikanischen Pferde, um auf diesen schnellen und ausdauernden. Thieren eme entfernte Bahnstation zu gewinnen, aber wir wollen ihnen einen strich durch die Rechnung machen. Wenn wie nur große Nägel bei der Hand hätten." ES liegen eine Masse starker Nägel tn der Nahe deZ Brunnens." antwor tete ich, ich habe heute Werkzeug re vanrt Schnell holen Sie dieselben herbe!. ich hoffe die Burschen in einer bequemen Falle zu sangen. Bis zum Brunnen waren eS nur zwanzig Schritte, schon stand ich wieder neben dem Detektive. Folgen Sie mir." befahl dieser. Wie zwei Jndiqner schlichen wir an den Stall. Mit schnellem Griff erfaßte Frank die Tour, zoa sie m'S Schloß und im

näozuen Moment war aucb der lanot.

rostige Schlüssel zweimal umgedreht. - Im Innern des Stalles erscholl ein wilder Fluch. He. Auaustus. was soll daZ ah Schurke, Tu hast die Tasche auSgegra. den und willst nun den Raub allein für Dich behalten." Frank zog mich an sicu und raunte mir in's Ohr: Er vermuthet, daß sein Sviekae. selle ihm den Streich aefvielt so viel Nägel in die Thür getrieben als Sie können, denn daZ Holz ist morsch, er lönnle es leicht sprengen." Hund von einem Neaer. mach auf." trbte es drinnen ; lieber, goldener Augustus. ich schwöre Dir. dan Du endlich die Hälfte bekommen sollst dreiviertel von dem Gelde, nur öffne Augustus, hörst Du mich so sage doch em Wort, Teufel m Menschen gestalt !" 51 achtete mmt aus diese beiseren Rufe, nicht auf die Verwünschungen, die nun folgten, wie em Rasender handhabte ich mein Beil und batte in wenigen Minuten wohl ein Dutzend Nägel m die Thur getrieben und über dies noch zwei starke Bretter querüber genagelt. Noch war ick mit meiner Arbeit nicht ganz fertig, als ich hinter mir Franks Stimme hörte : Steh, schwarzer vund. oder ick schieße !" Dann ein Schuß, dem schneller als der Gedanke ein zweiter und dritter folate. AIS ick näber trat, fab ick Augustus am Boden, er wälzte sich in Todeszuaungen, aber auch Frank war am linken Arm verwundet. Well, er bat sein Tbeil. faate der Detektiv lachend; die Bestie feuerte aus mich, da habe lch ihn über den Haufen geschossen, er ist. wie es scheint. schon fertig? geben Sie mir die Tasche, die neben ihm liegt, Mr. Winter, sie enthält offenbar den Raub. Ich rei nige indessen meine Wunde am Brun ,:en.AuS dem , Stall erscholl das Brüllen eines Tobsüchtigen. Murphy versuchte die Tyur zu prengen, was ihm iedoch nicht gelang. Eine Stunde später langte der She riff mit sechs Gehilfen an. Er bealück. wünschte unS zu unserem Fang und be sayl dann, die THUr mit aller Vorsicht zu erbrechen. Murphy setzte der Gewalt, in welcher er sich jetzt befand, keinen Widerstand entgegen, li? lieg sich fesseln, ohne eine Miene zu verziehen. Nur als er an AugustuS' Leiche vorbriaefübrt wurde, lächelte er befriedigt. Er glaubte also immer noch, daß der Neger ihn ver rathen habe. Acht Wecken sväter wurde Murvbv gehängt. Ich kehrte mit Frank nach vitto York zurück, wo mir mem neuer freund in einem Hotel eine aute Stel. lung als Geschäftsführer verschaffte. Wie aber erstaunte ich, als ich kurz darauf feiten der Quebec Savings Bank emen Eyea über dreitausend Dollars zugesandt erhielt als meinen Antheil der auf die Ergreifung des Mörders ausgesetzten Belohnung. Mit diesem Gelde bearundete ick mel. nen späteren Wohlstand. Mein liebster freund m Amerika aber blieb Frank, der heut zu den berühmtesten Detektivs gerechnet wird. Der Alkohol der Schweiz. Nach dem Bericht 'des Schweizer!chen Bundesrathes an die Bundesoersammlung über die Alkoholverwaltunz m Jahre 1894 betragt der mlandlsche Trinkconsum im Jahre 1894 174.489 Hektoliter oder 'bei einer mittleren Bevölkerung von 3,003,254 Seelen 5.81 Liter pro Kopf. Im Jahre 1893 bztrug der Consum per Kopf 6.37 Liter, 1892 6.39 Liter, 1891 6,32 Liter. 1890 6,27 Liter. Die Abnahme deö Trinkconsums im Jahre 1394 hängt wahrscheinlich mit den billigen Weinpreisen zusammen. Das fiskalische Ertragniß des Monopols belauft sich im Berichtsjahre nach Amortisation von 590.000 Francs an die Anleihe von 1883 auf 4.913.725 Francs. Von dieser Summe wurden 4.913.334 Francs unter 'die Cantone vertheilt. Die Höhe des Gesammtertragrnsses der einzelnen Jahre ist bedingt durch die Quantität des Trinkspritumsatzes und den Eingang an Monopolgebühren auf Qualltatssplrltuosen. Außerdem aber ist die Grobe des Durchschnittögewinncs auf jedem Metercentner deö abgesetzten Trmksprltes von hervorragender Bedeutung für den Jahresertrag. Dieser Gewinn war rm Jahre 1894 nicht unwesentlich stärker als in den beiden unmlttelbar vorangegangenen Jahren. Der Gewinn im Jahre 1891 ist nicht viel höher als derjenige im Jahre 1894, während das Erträgniß für 1890 alle spateren namhaft überragt, was sich in der Hauptsache aus der Verschiedenheit der Preise erklart, zu welchen die Verwaltung den Auslandssprlt zu kaufen m der Lage war. Es wurden nämlich für den 'letzteren loco Lagerhaus, verzollt, pro Meter centner angelegt: 1894 62.03 Francs; 1893 65.57 Fraucs; 1892 73.23 Francs; 1891 67.56 Francs; 1890 57.10 Francs. Nach den Einstandskosten des Auslandsprites kommen bezuglich der Höhe des Gewinnes pro Metercentner in den einzelnen Jahren die Aufwendungen für Abschreibungen und Amortisationen, hie Werthungen der Vorräthe und der Umfang des Spritabsatzes wesentlich in Betracht. Es wird erwarttt,.daß die Vereinigten Staaten in diesem Iah den ersten Platz unter allen Gold pro ducirenden Ländern de? Welt erreichen werden und zwar wird der prasump tjve Gesammtbetrag unserer Goldaus, beute auf Z50.000.000 berechnet. Im derfkossenen Jahre producirte Austra lien da3 meiste Gold, 'dann kam SüdAfrika und an dritter Stelle die Ver. Glacrten,

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