Indiana Tribüne, Volume 19, Number 121, Indianapolis, Marion County, 19 January 1896 — Page 1

H A n s r1 'sVfr rf US A lp 5-4 A: W O w V O' w fr'jj Office : No. 18 Süd Alabama Straße Jahszan 19. Indianapolis, . Zndiana Sonntag, öen V). Januar 896. ' No. 121

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ti ff ü. $3 keichenträgerwagen $3 itwri:ävit, 8082 West Market Str. Tel. 1051 Irgend eine Anzahl von nur Erste Classe Äuxföen, (Kutscher in Livree) besorgt ,u obigen Preisen. Großer Masken-Ball gegeben vom Germania Zirkel vko. 1, V. A. . W. in der Mozart Halle am Montag, den 27. Jan. 1896. Eintritt 2Se Person Masken - Ball dei !!W.S, am Freitag, den 31. Januar '98 im Deutschen Haus. Großes Sonzert Verbunden mit hLLioripischm Aufführungen u. Tanz veranstaltet vom Sozialistischen Sänger Bund, in der 2ozeurb-IXctllo X am Lonntng, den 2. Lebrnnr 'SS Eintritt 25 Gent a Person. Da Vrogram ird später bekannt gemacht. !: ut? tnnae Pferd und frönet i ov'Wlk'a 40 wall fett. MMWlhleil. ; Unter den Rädern einer Lokomotive. New Dorf, 13. Januar. Heute Morgen überfuhr eine Rangirmaschine an der 142. Str. eine Partie Straßenkehrer, welche ' die Geleise der New gork, New Haven &z Hartford Bahn entlang ginge. Zwei grauen wurden aus der Stelle getöctet, und zwei andere und ein Mann schwer verletzt. Die Bahn pasfirt an der fraglichen Stelle einen tiefen Einschnitt. Die Straßenkehrer traten auf dak andere Geleise über, alt sie einen Zag herankommen hörten, in demselben Augenblick aber kam die Rangirmaschine aus dem anderen Geleise heran, ohne von den Leute in Folge det starken Ee rauscheö des Passirenden Zugeö bemerkt zu werden. 3n dem Augenblick, in .welchem der Zug passirt war, erreichte .die Maschine die Leute, welche in SchreckenSrufe aukbrachen, aber nur theilweise bei Seite springen konnten iFrau Lizzie Becker und Delia Mähen beriethen unter die Räder und wurden germalmt. ,,, Fünfzehn verletzt. Victor, Col., 18. Jan. Auf der Midland Terminal. Eisenbahn ereig nete sich heute ein fürchterliches Unglück bei dem 15 Passagiere verletzt wurden Zwei werden wahrscheinlich sterben Die Verletzten sind : R. C. Cluss, Colorado SpringS, Lein und Körper schwer verletzt. O. A. Alexander, Colorado City, Tivil-Zngenieur der Midland Termi nal-Bahn, schwer und vielleicht tödtlich verletzt. ' Herr Sarrisoa, Denver, schwere Quetschungen am Kops und Körper. T. 3. Killaman, Topeka, ftan., bebeakliche Quetschungen am Kopf. 23. A. L. Thompson, Topeka, am Rücken und an den Beinen verletzt. . grau D. C. MeGregor, Victor, Geficht schlimm verschnitten. Robert Davison, Colorado SpringS; schlimmer Schnitt am Kopf.

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Der Zug befand sich auf der gahrt

von Denver nach Colorado SpringS und war gerade außerhalb der Stadtgrenze von Victor, all ein leerer grachtwagen ihm entgegensauste. Derselbe hatte sich bei Jndependenee, daö etwa eine Meile von der Unglücköstätte entfernt liegt, loöger,ssen. Der Passagierzug fuhr rückwärts au? einem Seitengeleise hnaui. der Frachtwagen traf den letzten Passagierwaggon mit voller Wucht und warf ihn vom Eeleise. Außer den Genannten sind etwa noch ein Dutzend anderer Passagiere leicht verletzt. , Die alte Geschichte. Marion, 3nd., 13. 3an. Ein Insasse deö Armenhauses, Namen? Ash klagt den Superintendent der grausamen Behandlung der Insassen an. ' Sr soll eine neunzigjährige Frau zu Boden geschleudert, eine andere alte Frau gepeitscht haben. Sin Schwindrichtiger bekam fünf Wochen lang keine Wäsche zum Wechseln, m Mann mußte in strenger Kälte fünf Meilen weit in Hemdärmeln fahren und dergleichen Grausamkeiten mehr. Die öffentliche Meinung verlangt eine Untersuchung. DaS Getreidemonopol verwarfen. B erlin, 18. Jan. Die Debatte über das vom Grasen von Kanitz vorgeschlagene Staats - Getreidemonopol wurde heute im Reichstag fortgesetzt. Der Führer der Polen, Radziwill, stimmte den Ansichten deS BaronS Marschall von Bieberstein zu und Herr Bennigsen erklärte, die Nationallibera en würden gegen den Antrag stimmen. welcher mit dem Geiste und dem Wortaut der bestehenden Handelsverträge n Widerspruch steht. Fürst Hohenlohe legte dem Reichsag den Entwurf deS neuen CivilgesetzbuchS vor, durch welches ganz Deutschand die gleiche bürgerliche Gesetzgebung erhalten soll. Bei der Wiederaufnahme der DiSkussion deS Kanitz'schen GetreidemonopolS erklärte der preußische Ackerbau. minister, Baron von Hammerstein, der Versuch, die Preise zu siriren, sei schon wiederholt gemacht worden, habe aber jedesmal höchst bedenkliche Folgen nach sich gezogen. Nach seiner Anficht würde die Annahme deS .Graf Kanib'schen RegierungS-MonopolS für den Getrei deverkauf einen Schritt vorwärts zum SozialiSmuS bilden. Der Kanib'sche Antrag wurde schlietzlich mit 219 gegen 97 Stimmen verworfen. Die Gründung deS Reiches Berlin, 18. Jan. Heute sind eS 25 Zahre, daß Wilhelm der Erste in VersaieS als deutscher Kaiser gekrönt wurde und im ganzen Reiche wurde der Tag gefeiert. Im weißen Saale, wo die Ministrr. die Generäle, Admiräle, die Mitglieder des diplomatischen CorpS und die Fürsten deS Reiches versammelt waren, hielt der Kaiser eine Nede an dieselben, worin er über die glorreiche Vergangenheit deS ReicheS sprach, dessen gegenwärtige Machtstelluna und wobei er sagte, daß daS Reich ftetS ein Pfeiler deS Friedens ein werde. An Biömarck schickte der Kaiser einen eigenhändigen Brief. Der ReichSanzeiger veröffentlichte heute daS gestern vom Vorwär!S" veröffentlichte Amnestie Dekret. Der Kaiser gründet zum Andenken an den Tag einen neuen Orden, den Wilhelm Orden. Floq ue t am R and e d eS Grabes. Paris, 18. San. Herr Floquet, der frühere Präsident deS KabinetS, welcher schon seit längerer Zeit an Lungeneongestion leidet, ist gestorben. ES war im Jahre 1828 geboren, und eine Zeitlang Redakteur deS TemvS, sowie später deö Siede. Er war assistirender Kommandant von Paris während der Commune und hat daö Amt deS Präsidenten der Deputirten, kammer, daS Portefeuille deS Mini sterS deS Innern und andere bedeutende Stellungen innegehabt.

Wollen unabhängig blei-

den. Pretoria, 18 Januar. Amtlich wird hier erklärt, daß die Regierung von Transvaal Dr. Iamieson and seine Mitgefangenen bedingungslos freigelassen wird, und daß die UitlanderS in angemessener Zeit Geleg?nheit finden werden, ihre Forderungen geltend zu machen. Dagegen werden die Regierung und die BurgherS der Begründung jeder Art eines auSländischen Protektorats, eines englischen, wie jedeS anderen, Widerstand entgegensetzen. Sie find fest entschlossen, die Unabhängigkeit der Republik aufrecht zu erhalten, und die Beschwerden der Bewohner deS Rand werden erkedigt werden, sobald die Aufregung sich gelegt hat. Erbschaften einkassirt und Vollmachten und Testamente ausgestellt. SchissS-Scheine 'auf allen Linien. Sprecht vor A. Metzger Agentur, 2. Stock Odd Fellowö Halle Mein erster Hase. Huworeöke vou M, v. Badinöli. Wie alle Menschen ihre Fehler isnfr Schwächen haben, so hben auch alle Menschen e'men mehr oder wenige? eirt wickelten Sinn für diese oder jene Liebhaberei, für diesen, ode? jenen. Sport, bei allen findet man einen Trieb nach Lust und Zerstreuung. Wo? allen- anderen Liebhabereien, die auch meinen jugendlichen Sinn erfüllten, war ich am meisten fü? das Wardwerk beseelt. Schon in meinem fünfzehnten Le'bensjahre war ich in de? Sch':eßkunst soweit vorgeschritten, daß ich beim Schießen bei Äe? Schabe auf zwanzig Schritt 55':fcm$ mit einer Ladung Logeldurvst stets sich:? das Centrum fehlte. Won Spatzen und Krähen war ich s?hr gefürchtet. Won letzteren ist es mir zwar 'niemals lgelungen, ein Exunplar zu erlegen, doch tröstete ich mich, wußte ich ja doch, daß Krähen Pulver riechen. An meinem sechzehnten Geburtstoge hatte rni? mein Wate? ein neues Gewehr zum Mschenk gemacht und zwar in Gestalt eines Vorderladers vom besten Kaliber. Ich hatte mir vorgenommen, den ersien Schuß aus meinem neuen Gewehr 'bereits an meinem Wiegenfeste zu thun arnk gleichzeitig einen selbsterlegten Hasen zur Feier deS TazeS zu beschaffen. Da jedoch die Hasen nicht zahm herumlaufen und ich den festen Vorsatz faßte, die MittagIiafel mit einem sebsterlegtm Hasen zu veroollständigen, so mußte ich. falls ich meinen Zweck erreichen wollte, auf alle Fälle sicher gehen-. Ich hatte vor etwa einem Jahre das Muck gehabt, einen Junghasen einzufangen, welchen ich in einem abgeschlossenen Raum mit Kohl und Rüben verpflegte. Zu meiner Freude konnte ich bald beobachten, wie Meiskr Lampe sich von Tag zu Tag mehr entwickelte. Nunmehr war der Höhepunkt seiner Körperfülle und seines Wachsthums erreicht, und so beschloß ich denn, zur heutigen Feier meinen Master Qangohr zu opfern. Selbstredend wollte ich ihn eines ihm würdigen Todes sterben lassen. Zu diesem Zweck ergriff ich ihn, öefestigte eine längere Schnur um seinen Hals, brachte ihn in'S Freie nd band ihn alödann an einem Baum fest. Nachdem ich mein Gewehr herbeigeholt und mit einer starken Ladung Schrot und Pulver versehen hatte, stellte ich mich auf zehn 'Schritt Distanz schußbereit hin und Gewehr, nun thue deine Schuldigkeit, mit diesem Schuß sollst du memen armen Lampe auS sei ner schmachvollen Gefanaenschzft be freien, mit diesem Schuß sollst du ihm einen ehrenvollen, emeS Hasen würd! gen Tod geben, mit diesem Schuß sollst du die Weihe empfangen. Vater, Mutter und Geschwister standen in nächster Nähe und erwarteten den schauerlichen Moment, wo sich Meister Lampe in seinem Schweiße walzen sollte. Auch die KWn hatte sich, mit etnem Messe? bewaffnet, ein gesunden, um Meister Lampe nach vollbrachte? That das Fell über die Lossel streifen, zu tonnen. Ich selbst war vollständig gefaßt. mit einer Seelenruhe, über die selbst staunte, legte ich an, zielte und paff me;n Uampe war Nicht mehr. Nachdem sich der Pulverdamvs ae legt und ich slegesgewiß rmchj der Stelle eilen wollte, wo ich Meister Lampe todt wähnte, t7rßü hinter mit ein? Home risches Gelächter, was mich bewoa. rückwärts yi schauen. Verschieden 5 Arme sah ich nach einer Richtung deu ten, ich folgte unwillkürlich derselben und sah zu meinem nicht aennaen Er staunen meinen tohtgeglauöten .Lamve.

mir einen wernm unil zuttdren..

welchen er aus- und abwippen ließ, hinter einem Hügel verschwinden. Mein Aale? kam lachend auf mich zu, reichte mir beide Hände und brach in die mir 'Unvergeßlichen Worte aus: .Junge! Dieser Schuß wa? ein, MeiiterschiTß.' denn wabrliÄ nb saae Dir, nicht vielen guten Schützen wird es gelingen, einen alevchen Schuft m thun!Wie alleS UnnreWare oder Erreichte uns den Besitz desselben erst recht begchrenÄwerth erscheinen läßt, und wir weder Grsahrm noch Strapazen scheuen, m in den Besitz desselden zu gelangen,-so erging es auch mir nach zenem veöhängnißvollen Schuß. Bei meinen Geschwistern, und Bekannten wurde ich nach dieser Begeben heit oft der .Zielpunkt verschiedene Neckereien. SeWredend truaen folt auch nicht wenig dazu bei, mein Verlangen nach neimenZwerther JaMeute zu steigern , : Wochen waren vergangen, der Winter kam in'S 'Land gezogen und noch immer warerk meine Streifereien, die ich öfters auf Wild machte, resultatws abgelaufen. . ! Eines Abends es war Schnee gefallen, ging ich wiederum in den Wald auf den Anstan.' Diesmal rechnete ich auf Erfolg, zumal ich einige Abende zuvor eine AnzaU Halfen beobachtet hatte. , I 'Einige Stunden hatte ich auf -mei-nein Posten verhtrrt, doch schien m'rr auch heute daS lück nicht hold zu sein. Es war bitter kalt, betrübt und mißmuthig machte ich mich auf den Heimweg. - ' . Kaum war ich einige hundertSchritt aeaanavn. als ein sonderbares Klaaegefchrei an mein! Oh? drang. E?ztaunt wandte ich eine Schritte diese? Richtung zu, wo d:e Klagetöne sich immer lauter und schneller wiederholten. Einige Minuten später war ich der betreffenden Stelle! so nahe gekommen, daß ich in der ,Dunke7h:it einen Gegenstand zu unterscheiden vermochie. welcher unter kläzlichom Geschrei sich auf der Erde ,mmwZlzte. zeitweise iuch, einem Gummiball gleich, etwa txntn Mete? hoch auf und ab hüpfte. Tit n'äber ick kam. deiZo rsender wur. ven die Schwingungen 'und lauter und 11"tif.iiaguaicr .oas 'freien. Mein Erstaunen wurde ammer größer. ein unheimliches Gekübl belcklick mich, als ich sah. ,daß der Gegenstand keine Anstalten machte, Fersengeld zu gebe. Da nun abcc iedes Dina ein Ede baben muß. faßte auch ich den En jchmv, '0ieser jonderoann Sache ein Ende zu machen. Schnell riß ich mein Gewehr von der Schul'ter, legte an. zielte drückte lol Ein Blitz, ein Knall, und unbeschreiblich war mein Empfinden, als daS Dnq nunmehr in laiizen Saken davon stürmte und zwischon den Bäumen verschwan'd. Obwohl es mich reizte, dieser sonderbaren Erslcheinun.g nachufarschen, mußte ich meine Ungeduld zügeln. Die Dunkelheit nahm mehr und mehr zu, ikrid mein Auge vermochte keinen Gegestand :m unterscheiden. Ich merkte mir den, Ort und den betreffenden Oaum. unter welchem ich die Scene beSbzchtet hatte, uvio ging nach Hanse, Am andern Tage machte ich mich bereitS in aller Früh: auf, nahn mein Gewehr auf die Schulter und eilte an den betreffenden Ort, um nunmehr der sonderbaren Sach ans deu Grund zu kommen. Am Äiel naelanat. siel mir die stark beschädigte Rinde deS Baum auf. unter welchem ich foie gestrige tzscene beobachtet hatte. In dem aufgewühlten Scknee vermockite ick, d?ulftck Ab drücke zu unterschrden. welche von einem Hasen, herrührten. Bei näherer Untersuchung, fand ich auch, daß an dem Baum eine DrahtsHlinge befestigt war, deren Ende fehlte. Nun koninte ich mir den ganzen Zusammenhang leicht erklären, Meister Lampe war in eine ihm gelegte Schlinge gerathen, und wiederum hatte ich durch mei Dazwischenkommen, und durch meine unnachahmliche Kunst f-ertigkeit im Schießen, einen armen Lampe aus den Klauen des TodeS errettet. Obwohl diese Heldenthat recht groß gewesen sein mag, beschloß ich doch, darüber gegen. Jedermann zu schweige'N. Hatte ich doch schon unter den Folgen meiner ersten That zu leiden. Innerlich meine eigenartige Kunstfertigkeit verwünschend, verließ ich den, Thatort und schlenderte gedankenlos weiter. Au,f einmal stutzte ich. Ein Hafe kam direkt auf mich zugelaufen, pflanzte sich etwa fünfzehn Schritt von mh entfernt auf und detrachtete mich mit seinen Glotzaugen offenbar meine Nähe nicht witternd. In der Angst, den Hasen zu verscheuchen, wagte ich nicht, mich zu öewegen. Mein Gewehr hielt ich un.!er dem Arm.' Behutsam, ohne meine Stellung zu ändern, richtete ' ich den Gewehrkauf 'auf den Hafen, suchte mit der linken Hand den Bügel, legte den Zeigefinger auf den Drücker und gab

foas Gewehr noch immer unler em

rechten Arm haltend, Feuer. Meister 'Lampe raffte sich auf urnd lief, soviel ihn seine Läufe -tragen konnten. Zu meiner Freude bemerkte ich aber, daß er anfing, einen Kreis zu beschreiben, und endlich in der Nä;e eines Grabens zusammenbrach. Diesmal hatte ich. da mich keine Sckrrur und kein Drabt I daran hinderten wirklich einen Hasen getreten. Ich eilte, arm lihir zu ergreifen. Doch kaum, daß ich meiMn, Arm nach ihm ausstreckte, erhob er sich wieder, 'und suchte schleunigst über den Graben zu setzen. Ich kam ihm jedoch zuvor, einige wohlgezielte Hiebe mit dem GeWehrkolben streckten- ihn nieder. Stolz wie David, als er Goliath er, schlug, faßte ich meinen erbeutedm Lampe bei den Löffeln und schleppte ihn heim. Zu Hause angekommen, warf ich meine erlegte Beuie prahlerisch in's Zimmer, legte mein Gewehr achtlos bei Seite, und ging hinaus, um in der Küche meine Hände zu wasch:n. Als ich wieder in's Zimmer trat, sah ich meinen Water' mein, Gewehr detrachtend am Fenster stehen. Nrni Vater," redete ich iihn an, ein kapitaler Hase, nicht wahr?" Ja, Min Sohir. ein ?eckt tbeurer Hase sogar." Was meinst Du damit,' Vater? Glaubst Du etwa, ich habe ihn aus einer Wibdhanidlung gekauft? Nach eine? solchen dürfte Ich wohl in unserer weltvergessenen Oede vergebens suchen." Nein, mein Sohn, dieser Gedanke war mir gar nicht gekommen; aber willst Du Dir 'mal Dein Gewehr ansehzn?" Ein Blick auf mein .Gewehr hatte mir den Sinn meines Vaters erklärt! Der Koben hing lose, nur durch den Bügel mit dem Lauf und Schloß zusammenaehalten. Auch das Scklok war vollständig unbrauchbar geworden. 5to meiner Aufreauna bitte ick au? den Hasen mit dem Kolben tapfer losgezchagen, ohne an die Mozlchleit zu denken, mein Gewehr dadurch zu öeschädigen. Nun hatte ich die Vescheerung! Der Hase wurde in der That recht .theuer. Um das Maß recht voll ZU machen erschien auch meine Schwester auf de? Bildfläche. AIs sie den Hafen erblickte, steuerte sie direkt auf ihn los. Doch kaum daß sie ihn berührte, brach sie in ein schallendes Gelächter aus. Sie mich der Ursach: ihrer großen Heiterreit befragend, zeigte sie stumm auf den Hasen. Auch hier erklärte mir ein BlÄ crif diesen die Ursache ihrer Heiterkeit. Eine Mi? nur zu se? bekannte Schnur war an seinem Hals befestigt un?d kurz hinter dem Knoten abgerissen. Es war in der That mein Freund Lampe, den ich vor einigen Wochen aus seiner Gesangenjsichaf.t befreite. DaS 'Schmal hatte ihn nun doch ereilt, das Gewehr, das ihm die Freiheit gab, hatte ihm-nun auch den Tod gegeben!. Mein Gewehr wa? vollständig unbrauchbar geworden. Doch hatte es ja seine Schuldigkeit gethan, gab es mir doch den ersten Hasen. Eine geisteskranke Dame, die sich erst seit einiger Zeit in der Provinzial-Jrrenanstalt zu Bonn befindet, hat ihre schlafende Wärterin.ein Mädchen von 20 Jahren, mit einem Topf todtgeschlagen. Dann nahm die Irre die Schlüssel an sich und entfloh aus der Anstalt. Sie kam nach GravRheindorf, wo sie in einem Hause nach dem Kloster fragte, in das sie aufgenommen zu werden wünschte. Das betreffende Kloster befindet sich in Hersel. und dort wurde die Irre zur selbenZeit festgenommen, als man die unglückliche Wärterin in der Anstalt mit zertrümmertem Schädel auffand. Die Ermordete war aus Grav-Rheindorf zu Hause, Es könnteihmleidwerd?5b. Mutier: Den Berlobungs fchmau? bereitet Klara, unsere angeHürde Braut, selbst zu. Vater: Hm. hm da will ich die Verlobung doch lieber vor dem Essen proclamiren." G i? o b. Aelteres, Fräulein : Nicht wahr, Herr Professor, ich werde so langsam eine alte Jungfer? Professor: Langsam, mein Fräulein, aber .icher! Richtigstellung. Sie (im Restaurant zu ihrem Gatten, wel cht? sich noch ein Glas bestellt): Mußt Du denn noch ein Glas trinken? Er: Nein. Alte, ich tbu's freiwillig, Wenn ihr ein guteS Mittel haben wollt Euer Blut zu rein'gen, die Nerven zu närken und die Constitution zu kräftigen, gebraucht Hood'S Sarsaparillq. Gebraucht uun Hood'S. Hood'S Pillen heilen Brechreiz, lkovfschmeren auS dem Magen und UnVerdaulichkeit.

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