Indiana Tribüne, Volume 19, Number 119, Indianapolis, Marion County, 17 January 1896 — Page 2
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'Wasserwerke besinden sich im Werthe von $300,000,000 in den Händen von Gemeinden und zwar von 163 Stadt- und von 500 Distriktverwaltungen in England und WaleZ, während 150 Pridatgesellschafte.i den Rest des , Landes mit Zv'mU Wasser versorgen. Für Gasanstaltm haben 192- Gemeinden zusammen $120,000,000., angelegt, dagegen hat bisher nur das Kirchspiel von St. Pancras in London den Muth gehabt, seinen Bewohnern elektrisches Licht zur Verfügung zu stellen und zwar mit einem Erfolg, der andere Eommun:n zu baldiger v Wiederholung des Experiments verlocken dürfte. - Das Anlagecapital für das Werk betrug oöQ,000 und eö bringt obwohl es erst, im dritten Jahre .besteht, einen Neingewänn von $8920.' Auch der Communalbetrieb von. Trambahnen, in denen etwa $12,000,000. von. Gemeinden angelegt wurden, erweist. sich überall als völlig zufriedenstellend. In .Häfen, Piers und DockI stecken $200,000,000 Gemeindecapital, zur Anleaung von Märkten , sind von Communen $35,000. 000 verauslagt worden, Bäder und Waschhäuser haben $7,500,000 erfordert. Krankenhäuser $25,000,000, Friedhöfe $15,000,000. ur: Iwecke de5 Unterrichts sind etwa $20000,000 angelegt worden, während die jährlichen Ausgaben der Gemeinden für Erziehungszwecke sich auf $10,000 belaufen. Allmälig sind die Gemeinden, wenn auch zunächst nur versuchsweise, auch an die Tknkvge von Werkstätten herangetreten. So 6esidt z. .29. der Londoner GrafsHaftsrath ein sehr umfassendes Arbntsdepartement. Die dortige Senxr-Com-Mission bcsitzt eigene WcrlstÄtcn zur Herstellung ihrer Wagen, der. Pferdegeschirre und der Hufeisrn, Birmingham hat einen permanenten .Stab von Schlossern, Zimmerleirten, malern und Ble'rarbeitern und baut, ohne irgend welchen Mittelmann niii tgenen Arbeitern seine Wasserwerks und hat außerdem den Ausschank &ci',iger Getränke für seme Leute im eigenen Betrieb. Auch Manchester hat den Versuch mit eigenem Betrieb gewagt. In keinem Falle handelt eS sick um ein Unternehmen, daS um ines Princips Willen in Angriff genommen wardei? ist, in allen Fällen ist man vielmehr ganz unbewußt dem Zuge der Zeit" gefolgt, weil man nach längerer Ueberlegung zu der Einsicht gekommen war, daß der communale Betrieb . in manchen Geschäftszweigen vnehr im Jnteresse deS Steuerzahlers liegt, als die freie Concurrenz. Wch das besondere Interesse der Arbeiter wird bei diesem Betriebe in der Regel besser gewahrt, da diese? die wirthschaftliche Lage der Arbeiters verbessert und vor allen Dingen sichert. r" In !tttr Polarnacht. 1. Eine lebendige Schilderung seiner Erfahrungen und Eindrücke hoch oben im Norden während der langen arktischen Nacht. , im vorigen Winter gibt neuerdings -der Polarforscher Nossilow in wenigen Worten. Der September schreibt er war noch ziemlich behaglich gewesen; dann aber bedeckie plötzlich Schnee die Gebirge, die Sonne schien ihre Wärme völlig verloren zu haben, und Mensch und ' Thiere machten Wmtertoilette. Am Tage, als sich das strahlende Tageszestirn zum letzten Male zeigte, da trat AlleS hinaus in das Freie, um ihr den Lebewohl-Gruß zu bieten, als cb es auf Nimmerwiedersehen wäre. Nur . eine - halbe ! Stunde war die Sonne an diesem Tag noch sichtbar. Dann 'gab es noch einige Tage hindurch eine sanfte Morgendämmerung. Diese schwand auch ihrerseits dahin und machte., pechrabenschwarzer Nacht Platz. Die Sterne schienen während der ganzen '24 Stunden. Dabei dieseS fürchterliche Wetter! Die Hütten unserer Colonie waren ganz unter dem Schnee begraben, von welchem dichte Wirbelwindströme die Luft erfüllten, und der Wind erschütterte die Hütten durch und durch. Obwohl letztere Seite bei Seite lagen, konnten manchmal tagelang ihre Infassen rr2i keinen Verkehr mit einan--der führen, und wenn Einer zu seiner Hütte hinausging, wurde er von der Windsbraut mit solcher Wucht erfaßt, daß er mittels - Taue zurückgezogen werden mußte. ' Davon, wie von manchem anderen ist in den schönen Bildern der Polarnächte freilich nichts zu erkennen. In dieser Dunkelheit und Veninsamung war daS Nordlicht eine wundervolle Himmelsgabe zur Unterhaltung und verhältnißrnäßigen Aufheiierung. ES währte manchmal fünf Tage hiniereinander, mit Farbenglän- . zen. deren Beschreibung bis jetzt noch Niemandem gelungen ist. Um dieses Schauspiel voll .und ganz zu genießen, plUalt ick ftundenlana in einem Locke
im Schnee zu bleiben, wo ich mich genügend gegen den Wind schützen konnte. Niemals habe ich etwas Schrecklicheres gesehen, als einen Sturm in der Polarnacht. Hier fühlt sich der Mensch ganz und gar von der Unermeßlichkeit überwältigt und verschlungen. Wenn gelegentlich der Sturm ausschnaufte, wagten wir uns ein wenig hinaus, um etwas frische Luft zu athmen und unsere Lungen von den Einathmungen aus den rauchenden Lampen zu reinigen, die mit Seehundsfett genährt wurden. Mitte Januar erschien uns wieder Dämmerung, und am 20. Januar erhob sich die Sonne, neu auferstanden, am Horizont, während wir in Reih und Glied sie begrüßten und einen Salut abfeuerten. Obwohl Niemand von uns ernstlich krank gewesen war, sahen wir Alle wie Leichname aus und waren so schwach, wie Reconvalescenten nach einem langen, schweren Leiden. Doch mit der Sonne kam die Gesundheit wieder.
Unehrlichkeltö. Statistik. Bekanntlich hat man vornes Jahr um diese Zeit sehr viel Wesens gemacht von dem Gesummtbetrag der Veruntreuu'Ngen, welche .im Jahre 1894 in den Ver. Staaten verübt wurden und in der That geeignet waren, zu recht ernsten Betrachtungen herauszufordern. Jetzt, da wir wiederum die Pforte eines neuen Jahres hinter uns haben, scheint tS angemessen, auch m jener Hln.sich.tl einen vergleichenden Rückblick zu werfen; derselbe gestaltet fies) weit weniae? trübe, als- der vorsahrige, soweit die bloßen Zahlen in Betracht kommen! Der Gesammtbetraz der Unterschlaaunaen und sonstigen Veruntreuungen in unserem Lande während des verflossenen JahreS. Wird auf $10,42Uo angegeben. DaS ist freilich eine immerhin nicht zu verachtende" Summe, ist aber bedeutend niedriger, als die diesbezügliche Gesamtsumme schon seit mehreren Jahren betaig, .und belauft .sich auf nur ungefähr 40 Procent der für 1894 berichteten Summe a2Z.2te.112.) LeKtere war die größte seit einem Vierteljahrhundert gewesen: rhr am nächsten waren diejenigen für die Jahre 1834, 1891 und 1893 gekommen. Hinzugefügt sei noch, daß die berichtete Gesammtzahl der Unterschlagungen währertd des. abgelaufenen Jahres 504 betrug, gegen 629 für das Jahr 1894. In keinem Dieser Fälle belief sich der unterschlagene Mammon auf im Million, in 17 Bällen betruVer zwischen $100.000 und $500,000, in 25 Fällen zwischen $oU,UUU uno $100,000. Im Jahre 1894 hatte in vier Fällen 'der unierschlagene Betrag eine Million überschritten. Zu der obenerwähnten Gesamtsumme von Verurtreualnae lieferten krumme" Stadt- illfo CMtYwmten und ein Staatsbeamter den, relativ größten Theil, nämlich $2.463.686. Nicht weit davon kommen Vank-Äeruntreu-ungen mit $2,178.378. Langfingerige Postmeister veruntreuten weniger, als vai den häufigen Zeitungsberichten über solche Fälle angenommen werden könnte, nämlich im Ganzen $27.607. Bedeutend höhere Beträge entfielen auf Bau-, und Leihvereine. Agenturen u. s. w. Jene? Rückgang 'der Gescunmtsumme der Veruntreuungen um bei nahe 60 Procent im Vergleich zum Vorjahr ist um so bemerkensiwerther, als. laut Jahresbericht de? Bradstreet'schen Handelsagentur die Zahl der Bankerotte um 2.2 Procent, und die Summe der treffenden VerbmZlich keilen um 6 Procent gestiegen ist. Theilweise ist die erstere Erscheinung wohl damit in, Zusammenhang zu bringen, daß die S p e c u l a t i o n in Producten und Effecten im abzelausenen Jahre eine ziemlich ruhige gewesen ist. Selbst daS Aufschnellen und wieder ibaldige Fallen der Weizenpreise im vergangenen! Mai' und in den nächstfolgenden. Wochen lockte verhältnißmäßig wanige Personen in diesen Strudel hinein. Dahea wurde auch weniger mit -dem Geld, Anderer speculirt. Sonach muß auch Ht Zahl und Größe der Verarntreuunyenv sowohl der vorspekulativen, wie der nach-specu.!ativen, entsprechend geringer gewesen sein. Im Ueörigen: soll man aus dem Rückgang bt Veruntreuungen um 60 Procent schließen, daß die Welt bei uns in diesem Verhältniß während eines Jachres besser geworden sei? Durchaus nicht, ebenso wenig, wie MQ'N an die hatarsträubende Statistik des vorigen JahreS übertriebene Schlüsse über eint Verschlechterung der Menschheit knüpfen durfte. Wir wissen es Alle längst wenn eS auch , gar manchmal von idenParteien in der Hitze des Gefechtes übersehen wird eine w'x wächserne Nase die Statistik hat. und wie ihr Werth, obwohl er gewiß nicht unterschätzt werden darf, durch so viele Umstände beding? ist... Und Ehrlichkeit, wie die Tugend überhaupt lassen sich gewiß sehr schtoer zahlenmäßig bestimmen! Wie aber schon wied erholt betont worden, ist Grund ge rcug fü? "die Annahme vorhanden, daß die Welt nicht mit Riesenschritten schlechter, sondern, eher, wenrr auch langsamem Tempo, besser oder dock mindestens klüger wird. Zur deutschen HeereAstatiflir. Dem deutschen Reichstag ist, . wie herkömmlich, die Uebersicht über die Ergebnisse deS HeereserzänzungsgeschäftZ für das abgelaufene Jahr zugegangen. AuS dem Vergleich mit dem Vorjahre ergiebt sich, &ß daS in den Listen geführte neue Contingent der Zwanzigjährigen 674.539 Köpfe um. faßt und daS vorjährige Eontingcnt von 664,846 also noch nicht um 10,000 Köpfe übersteigt. In Bezug auf die iunermittelt gebliebenen, ohne Cntschuldigung ausgebliebenen, andrrweit gestellungspflichtig gewordenen und uSgefchlossenen Personen, hat sich nicht vitl men ta Vorjahr ändert.
Die Zahl der in diesem Jahre '-jurüö gestellten hat abgenommen von 517,186 auf 512,399. Die Steigerung der Zahl der Ausgemusterten beträgt nahezu 10 Procent, nämlich eine Vermehrung von 30,496 im Vorjahre auf 33.303.
Die Zahl der Ausgehobenen ist gewachsen von 234,685 auf 23ö,aij. Für das Heer erhöht sich darunter die Zahl der Ausgbobenen von 230,584 im Vorjahre auf 230,755. ES siid aber außerdem freiwillig eingetreten n das Heer 17,409 gzgen 15.814 i-n Vorjahre. Außerdem sind vor Beginn des militärpflichtigen Alters freiwillig in das Heer eingetreten 18,154 gegen 15.922 im Vorjahre. Diese Zahl hat sich also um 12z Procent höhl, was vielleicht mit der Einführung der zweijährigen Dienstzeit zusammenhängt. , Im Ganzen ergiebt sich ans vorstehenden Ziffern eine Heeresergänzung von 1894 um 266.338 Köpfe gegen 262.320 im Vorjahre. Die Ergän zung der Marine in den verschiedenen Kategorien zusammen beträgt 5317 gegen 5853 im Vorjahre. Jnsbesondere ist hier gewachsen die Zahl der vor Beginn des militärpflichtigen Alters freiwillig Eingetretenen bon 978 auf 1191. Im Ganzen sind also 272,15 Mann in den Verband von Heer unid Marine im Jahre 1894 eingetreten'. Daneben wurden überwiesen der Heeresersatzreseroe 80.352 gegen 84, 394 im Vorjahre, der Marineersatzreserve 716 statt nur 334 im Vorjähre. Dem Landsturm ersten Aufgebots, welcher bekanntlich die nicht militärisch Ausgebildeten umfaßt, wurden 97,028 überwiesen, gegen 90,217 im Vorjahre. Die Zasra. Derjenige, der den jetzt auf Euba wüthenden Ausstand, auS politischem oder volkSwirthschaftlichem Interesse naher verfolgt, wird mehrfach und in letzte? Zeit immer häufiger gelesen haben, daß es jetzt namentlich öarauf an kommt, die Zasra" sicher zu stellen, und er wird sich gefragt haben, was dieser fremdartige Name, wofür er auch in den Wörterbüchern vergeblich nach einer Erklärung sucht, eigentlich zu bedeuten hat. Die Zasra- ist die in der das Zuckerrohr verarbeitet wird. Vor zehn Jahren war der Pflanzer und der Fabrikant auf Euba noch ein und dieselbe Person. Das Jngemo, das 2000 Faß Zucker (etwa 1500 TonS) herstellte, galt damals schon für eine große Besitzung, und der Eigenthümer hatte den zweifachen Nutzen, nämlich den deS Pflanzers und deS Industriellen. Natürlich bebaute er das Land, daS der Fabrik zunächst lag, um die Transportkosten zu verringern. Diese Ingeniös lagen in den Zuckergegenden ta bestimmten Ent'ernungeir von einander nd leisteten ich bei Brand, bei Betriebsstörungen und während des letzten Krieges auch bei den Naubzügen der Aufständischen gegenseitig Hilfe. Es bestand damals noch die Sklaverei, und trotz aller Drohungen wurden die Neger mit einer Vedeckungsmannschast zur Arbeit auf'S Feld geschickt. Die Leute erhielten bekanritlich keinen Lohn, ihr Unterhalt war sehr billig und der Preis des Zuckerrohrs, hoch. Der Pflanzer verdiente aus diese Weise, obgleich er die Vegleitmannschaft 'bezahlen, sehr erhebliche directe Abgaben dem Staat entrichten und einen riesigen Zoll tragen mußte, noch immer so viel, um Geld zurücklegen zu können. Wenn in den spanischen Cortes von derBefreiung der Sklaven die Rede war, so hörte man ihn wohl ausrufen: Una zasra nias!" mit anderen Worten: Er hätte genug und würde sich vom Geschäft zurückziehen, wenn nur noch eine Zafra hereinkäme, denn ohne Sklaven glaubte er nicht auskommen zu können. Bald darauf wurde zuerst daS Patronatssystem eingeführt un dann die Sklaverei endgilt'ig abgeschafft, und thatsächlich trat zugleich eine schwere Zuckerkrise ein. Aber sie gebar die große, bewunderungswürdige Umwandlung der albanischen Zuckerindustrie. Der Neger wurde durch Maschinen ersetzt. Und die Ausbeute, die früher selbst bei den besten Fabrikanten nur 5 6 Procent Zucker betrug, hob sich mit den neuen Hilfsmitteln auf 89 Procent. Schließlich gelang es auch noch den .Hayazo", den Rückstand des Zuckerrohrs nach der Pressung in besserer Weise alsBrennmaterial zu verwerthen, idem er automatisch den Dampfkesseln zugeführt wurde, diesen als einziger Heizstoff diente, so alle Maschinen in Üewegung setzte und außerdem die ausgepreßte Flüssigkeit eindickte. Die derartig eingerichtete Fabrik mußte nun aber, um auf die Kosten zu kommen, viel in kurzer Zeit verarbeiten, und das kleinste in dieser Weise den Zeitverhältnissen angepaßte Jngenio war genöthigt. die doppelte Menge Zucker zu erzeugen, wie früher das größte. Die Pflanzungen konnten- sich also nicht mehr auf die nächste Umgebung der Fabrik beschränken, und die Folge war, daß ein Einzelne? diese sich immer weiter ausdehnenden Pflanzungen schließlich allem nicht mehr zu überwachen und zu leiten vermochte. Die kleinen Fabriken, die in der Nähe einer neuen la, gen, gingen allmälig ein, und ihre Besitze? widmeten sich endlich nu? noch der Bebauung de? Felde?, ließen aber iih? Zuckerrohr in den neuen Fabriken mahlen oder verkauften es an diese, während die Aufmerksamkeit der Fabrikanten neuen Stils ganz von ihrem Betrieb in Anspruch genommen wurde, um die höchstmögliche Ausbeute zu erzielen, was nur bei einer sehr sorgfältigen Aufsicht zu erreichen ist. Dieses neue Verfahren erforderte natürlich auch andere BeförderungSmittel. Die alte Carreta mit ihren 3 4 Paar Ochsen, Wagen, die oft einen halben Tag und mehr gebrauchten, um das Zuckerrohr in der Fabrik abzuliefern, genügten nicht mehr und wurden nun mit der Zeit durch besonders für den Transvort von Zuckerrohr cintf
richtete Eisenbahnwagen ersetzt, ott von Locomotiven gezogen werden. Die Fabriken, die in der Nähe der Eisenbahnlinien liegen, benutzen selbstverständlich diese; weiter entfernt liegende oder solche, die noch jungfräulichen Boden ausbeuten wollen, haben dagegen eigene Linien gebaut, vr. denen fast die ganze, jetzt so oft gannte Provinz Santa Clara durchschnitten wird. Diese Linien haben eine Spurweite von 30 englischen Zoll und können Locomotiven von 16 18 und 20 TonS tragen, die wiederum je nach der Steigung 20 30 Zuckerrohrwagen zu ziehen vermögen. Heutzutage erzeugt ein Jngenio durchschnittlich 2530,000 Sack; die höchste in der großen bei Las Cruces gelegenen und Herrn Emilio Ferry gehörenden Zuckerfabrik Caracas erzielte Leistung sind 130.000 Sack. Die dem Marquis de Apezteguia gehörende, auf den Namen Constancia getaufte folgt ihr an Bedeutung, und viele andere auch in den übrigen Provinzen kommen auf 90-400,000 Sack. Denen, die diese Ziffer noch nicht erreichen, fehlt es entweder an Rohstoffen oder sie sind mit ihren maschinellen Einrichtungen noch nicht fertig. Um den Betrieb einigermaßen ertragreich zu machen, müssen mindestens 1500 Arrobas Zuckerrohr stündlich gemahlen werden und zwar ohne Unterbrechung, denn jede Unterbrechung bedeutet erhöhte Kosten in Bezug auf Feuerung, 'da in diesem Falle natürlich der fehlende Bayazo durch ein anderes Brennmaterial ersetzt werden muß, wenn die Fabrik nicht geradezu still gelegt werden soll, und in Bezug auf Arbeitslöhne, die dieses Verfahren verursacht. Das Zuckerrohr wird also nach dn Csntrale mit Hilfe der durchschnittlich 12 bis 15 Meilen langen Privatbahnen es gibt aber auch solche bis zu 50 Meilen Länge hingeschafft, die unterwegs größere und kleinere Brücken und Uebergänge zu überschreiten haben. Die an den großen Linien liegenden Fabriken sind natürlich in ihren Bezügen nicht so beschränkt, und es gibt z. V. Pflanzer in der Provinz Santa Clara, die ihre Waare an m der Provinz Matanzas gelegene Fabriken verkaufen und umgekehrt, denn die Preise richten sich nach dem Bedarf der einzelnen Fabriken, für die es, wie wir gesehen haben, von größter Wichtigkeit ist. daß keine Unterbrechung im Betrieb eintritt. Zu der Zeit nun, wo das Zuckerrohr geschnitten wird, bilden die trockenen Blätter, die im Laufe des Wachsthums abgefallen sind, einen dichten Teppich, der den Boden bedeckt und natürlich eine große Gefahr in sich birgt, denn diese Masse brennt wie Stroh, und einmal in Flammen die glimmende Asche einer Cigarette Zann den Brand entsachen genügt eine leichte Vrise, um weite Strecken zu verwüsten, da die Funken trotz deS breiten unbebauten Saumes das Feuer von elnenv Felde zum anderen weitertragen. Selbst in Friedenszeitkn ist also das- Einbringen der Zucker - Ernte und ihre Verarbeitung, die Zafra. mit großer Arbeit und Sorge verknüpft; wie viel mehr natürlich jetzt, wo große und klein. Schaaren Aufstäno'rscher mit Zerstörung drohen, falls gearbeitet wird oder falls ihen keine Abgaben gezahlt werden. Stehen ihnen doch drei Wege offen, um die Zafra zu verhindern. Entweder werden die nothwendigen Maschinen so beschädigt, daß sie betriebsunfähig sind, wenn nicht überhaupt die ganze Fabrik angesteckt wird; oder die Felder werden angezündet, was, wie gesagt, außerordentlich leicht ist, da es ein einzelner Mensch besorgen kann; oder eZ werden die Transvorimittel, sei es nun Eisenbahnmaterial oder Brücken, zerstört. In letzterem Falle wäre bei anderen Waaren immer noch eine Umladung möglich bei Zuckerrohr kaum, erstens weil keine Fabrik über die dann nöthige doppelte Anzahl von WageN verfügt und zweitens. ' weil daS Rohmaterial dadurch so vertheuert würde, daß sich seine Verarbeitung bei den heutigen Zuckerpreisen nicht mehr lohnt. Die Insel Cuba lebt nun aber bekanntlich zur Hauptsache von der Zuckerausfuhr. Wird diese unmöglich gemacht, so kann man sich leicht ausmalen, welche Lage dort geschaffen wird; es handelt fäh mit einem Worte um Sein oder Nicht sein. Die Monate December, Januar und Februar sind in dieser Hinsicht entscheidend; .die Zukunft der Insel steht alsdann auf dem Spiel. Kann es unter solchen Umständen Wunder nehmon. wenn heute nur eine Frage die Gemüther aus Cuba beschäftigt, nämlich die: 8o hara la zafra?
MormoniSmuö in Utah. ES kann keinem Zweifel unterliegen, daß die Mormonenkirche auf die EntWicklung des Staates Utah einen bestimmenden Einfluß ausüben wird, denn vier Fünftel aller Bewohner bekennen sich zum MormonismuS und 'sind den Geboten ihrer kirchlichen Oöeren blind ergeben. In der StaatsConstitution heißt es zwar: Kein? Kirche soll im Staate herrschen oder seinen Funktionen hindernd entgegentreten," allein dies ist eine zu vage Bestimmung, als daß sie eine praktische Wirkung haben könnten. Die bisher!gen Wahlen lassen auch nicht den geringsten- Zweifel obwalten, daß die Mormonen von ihrem politischcnWahlrecht nur in einem ihren kirchlichen Oberen genehmen S'-nne Gebrauch machen und nur solchen Candidaten,welche den Letzteren genehm sind, d. h. denselben gegenüber . bmdende Verpflichtungen eingegangen sind, ihre Stimme geben werden. Der Mormonen-Bi-schof'Hart. welcher dem MelchisedekOrden" angehört und Mitglied der letzten Territoriallegislatur war. hat dies in einem Interview ohne RücktM zugegeben. Ob Demokrat oder Republikaner sagte der Bischof unter Anderem, eS wird im Staate kein Beamter, der sich nicht zu unserem Glauben bekennt, erwählt oder ernaunt werden, es sei denn, daß die Kirche es will. Es gibt keinen Districtrichte?, welcher sich seine? Vermitwortlichkeit aeaenüber den HeillM KS
züng'ten "ages entziehen laitn, und mit zwei Ausnahmen wi?d es in Utah keinen Sheriff geben, der nicht von uns gewählt ist." Der Mormonenapostel Hart mzg den Mund etwas voll genommen haben, allein seine Aeußerungen lassen erkennen, woher der Wind weht. Aus eine? vollständigen Behe??schung des politischen Lebens seitens de? Mo?mo-nen-Kirche kann gewi keine direkte Verletzung der Staats-Constiwtion construirt werden, allein es liegt auf der Hand, daß ein derartiges schroffes Vorgehen religiöse Vorurtheile der schlimmsten Art hervorrufen wird und dem Geiste der Constitution widerspricht. Daß die Polygamie unter den Mormonen allen Gesetzen zum Trotz heute noch besteht und die Eiferer vom Schlage des vorgenannten BischosS Hart der Hoffnung leben, diese sluchwürdige Satzung der Mormonenkirche allgemein wieder anerkannt zu sehen, hat dieser ebenfalls unverhohlen eingeräumt. Präsident Woodruff," erklärte er unter Bezugnahme auf den Präsidenten der Mormonenpriester, hat die Satzung betreffs Eingehung mehrerer Ehen suSpendirt, dieselbe ist aber nichtwiderrufen. Wenn wir von der Einmischung des Bundes frei sein werden, dann werden in dem Tempel die Eheschließungsriten, welche suspendirt wurden, vollzogen werden." Des Ferneren räumte Ehren-Hart eingelöst drei Frauen zu haben und sich mit der Absicht zu tragen, diesem Dreiblatt eine Vierte hinzuzufügen. Diese Erklärungen deS Bischofs Hart sind nicht nur abscheulich, sie verrathen auch eine Gesinnung, welche der Staats-Verfas-sung direkt Hohn spricht, denn es heißt in dcrsesben: Polygamische Eheschließungen sind für immer verboten." Aller Wahrscheinlichkeit nach steh! Bischof Qart mit seinen Ansichten und Wünschn nicht allein da, vielmehr ist anzunehmen, 'daß er In seiner prominenten Stellung in der Mormonenhierarchie eine Fraction repräsentirt. deren Stärke und Einsluß sich freilich der Öffentlichkeit entzieht. Allein mag dieselbe so stark sein, wie sie wolle, oas Verbot der Polygamie ist in der StaatS-Verfassung klar und deutlich ausgesprochen, und es kann keinem Zweifel unterliegen, daß dasselbe kein leerer Buchstabe bleiben wird.
SchwindelhafteS Urweltöseschöpf. , , ES wurde an dieser Stelle mehrenalS in dm letzten Monaten interes sanier vorgeschichtlicher Funde Erwähnung gethan, welche für daS bekannte Smiihfon'fche Institut in der Bundes'Hauptstadt, theils direkt von Gelehrten desselben, gemacht worden sind. ' Einiges darüber Berichtete mochte für den Laien einen ziemlich abenteuttlichen Anstrich hcvben, urJS er mochte vielleicht ßliita, das Smlthson'sche Institut lzsse sich nicht leicht ohumbugzen ES ist ja nÄtö NeueS. vak auch, mit angeblichen Urwelts-Ueberresten schon manHmal Schwindel o:er auch ulk getrieben worden ist. Indeß würde man sehr irren, wenn man glaubte, daß besagte verdienstvolle Anstalt rncht auch in diesen Beziehungen scharf auf der Hut sei und nicht jeze Entfettung" gewissen ha st prüfe. . Als Beleg hierfür sei auch das nachstehet Gesch'chtchen über die Festste!lung eines großen Fossilien-Schwin-dels in Oklahoma mitgetheilt. Vor Kurzem wurden einem Clerk ides PmsionsaMteS in Washington Photographien eines im CherokesenLa nd streifen ausgegebenen Skelettes zugesandt; dasselbe schien die fragmenta:rschen Uoöerreste eines vorgeschichtlichen Unthieres von so gewaltigen Größen'verhältnissen idarzustellen, daß alle ähnlichen bisherigen Entdeckungen in unserem oder .Irgend einem anderen Lande sich vor dieser verkriechen" müßte. Den Photoz:aphicn war ein Brief beigefügt, worin gesagt war, die Lage, in welcher die Knochen gefunden worden seien, bilde esnen zwingenden Beweis 'dafür, daß diese Creatur allermindestens 300 Fuß lang gewesen sein müsse. Der Schädel habe einen Umfang von 16 Fuß und d'e Entfernung von der einen Augenhöhlung zur anderen betrage 4 Fuß. Die theilweise zerfallene Nase, von der noch 11 Fuß übrig seien, müsse ursprünglich eine Länge vgn wenigstens 14 Fuß gehabt haben! Ein anscheinender Zehenknochen von 2 Fuß Länge wurde erst als AnhaltsPunkt dasür betrachtet, daß diese Bestie ein Landthier, oder -vielleicht auch ein Amphibium gewesen fei. Doch mußte man auf die Entdeckung eines Flossenknochens von 11 Fuß Länge hin" diese Theorie wieder fallen lassen und das Thier für ein vorzeitl'zches MeereSUngeheuer halten, wenn auch nicht für einen Fisch. Man übergab die mit wichtiger Miene dem Smithson'schen Institut unterbreiteten Photographieen vor Allem dem Prof. F. A. Lucas. dem tüchtigen Vorsteher der Abtheilung für vergleichende Anatomie an dieser -Anstatt.' Dieser fällte schon nach kurzer Prüfung einen Spruch, welcher geradezu niederschmetterrrd für die Hoffnungen der betreffenden Gelehrten im Chero-ke-,Qandstreifen war. - Herr Lucas entdeckte bei genauerer Betrachtung der Photographien alsbald ein viereckiges Loch im Schädel, ein Loch, welches 'ihm deutlich bewieS, daß der Schädel früher einmal für irgend eineSchaustelluna zurechtaefertiat worden war. Der Wetteren ergab es sich. vag o:e langen ang'.vi:chen Rippenknochen weiter nichts, als Kinnladen waren. Ferner stellte eS sich heraus, .daß nicht alle Knochen zu einem einzigen Skelett gehören konnten, daß jedoch der Haupttheil lediglich das Skelett eines Walfisches neueren Datums und von keineswegs ungewöhnlicher Größe war. Daran konnte die Angabe, daß .Nückzratstücke" in einer Entfernuna von 250 Fub vom Schädel gefunden worden e:en, nichts andern; .diele Stücke Hatten von HauZ auS gar 'nichts -.l Vs m. 17..: . ... rx rr . cx. 72 .vt.m vttsriiycii flu jUjUlJCil. . rnes. viereckiae Loch im Schädel erweckte in
Herrn LuoaS auch eine Erinnerung, welche zur weiteren Aufhellung der Geschichte von Bedeutung sein kann. Nämlich: 'Vo5 einer Reihe von Jahren wurde der Cadaver e'meS großen Wals aus Güter-iFlachwagen vom Dampfroß im Lande herum kutschirt und vielfach ausgestellt. Auch nach der BundesHauptstadt wurde dieses Aas transportirt, doch, war sein Aufenthalt daselbst nur ein kurzer; denn es zog nicht genug Neugierige m, beleidigte die GeruchsOrgane deS Publikums zu sehr und wurde für seine Besitzer bald nur eine bedenkliche Last. Diese ließen es dann nach unbekannten Regionen verschwinden. Es liegt nun ziemlich nahe, jenes verschollene Aas mit den im Cherok-sen-iLandstreifen gefundenen Gebeinen in eine gewisse Verbindung zu bringen. Mit ersteren war nichts mehr anzufangen, aber vielleicht konnte man es mit großem Vortheil in irgend einer abgelegenen Gegend vergraben nd 'dafür sorgen, daß die Knochen zu gelegener Zeit wieder entdeckt winden, unter Umständen, die einen vorgeschichitlichen" Schwindel ermöglichten. Diesein Behuf mochte die ganze Arrangi runz der Ueberresie und die Beigabe von noch anderen dienen. .Das dürfte in der That die einfachste Erklärung des sensationellen FundeS sein; die Finder selbst brauchen nicht nothwendigerweise etwas mit dem frechen Schwindel ftu thun gehabt zu haben. Herr LucaS erzählt auch. daß schon im Jahre 1846 bei uns ein gewisser Albert Koch längere Zeit mit Erfolg einen Urwelts-Humbua getrieben häbe. Derselbe fügte die Gebeine von drei Walfischen in eine? Weise zusammen, daß sie als das Skelett eines gewalrigen vo?geschr'chtlichen Wasser-Unthieres e?schemen konnten, und e? taufte dasselbe Hydra?chuS. oder der große Wasserkönig". DaS Unternehmen" rentirte sich für ihn viele Monate hin-
durch recht gut. 0nt Jnlanve. Indem verflossenen Jahre Ibelief sich daS Gefccmmtproduct aller LachSanftalten an der Pacifdcküst'? auf 2,031,877 Kilten. Von diesen entfielen auf 'die Anstcrlton am CoKnnbia 627,000, auf AlaSka 637,000 und auf Britisch-TolU'mbia 512.877 Kisten. Nicht weniger, als 150 amerikanische Eisenbahnen befinden sich geaenwärtia verkracht im Conluzrsverfahren, und im verflossenen Jahre uiftte 152 Gesellschaften mit einer Gesammtschuldönlast von über 326 Millionen Dollars auf 'dem Zwangs Wege verkauft werden. 5trn Staate Nord - Caro lina macht der Bau guter Landstraßen rüstige Fortschritte. Aus der Bot. fäult des Gouverneurs erhellt, daß der Staat bis jetzt 5600.000 .beigesteuert und 90 VJltütn yauncen ,n yu verschiedenen Towns konstruirt hat. Je mehr gute Wege angelegt werden, desto .... . . . . rw ( rtl . starker wird das Verlangen der wm keruna nack, neuen Cbausseen. In Arizona werden Versuche mit der Einricktuna von Brieftaubenposten zwischen den abgelegenen Camös und den nächsten Ersenbabnsta tionen gemacht. D Bergpfa.de nach vielen Camps sind besonders im Ämter schwer zu pässittn und vie Beförderuna von, Briefen 'daher nicht nur kostfpielig, sondern auch gefahrvoll. Die vGher emgerrchketen Taudenponen ya Iben sich recht mit bewäbrt. Der einst berüchtigte und gefürchtet Apache-Häuvtlrng Esli. minzm. welch?? 'der 5?übrer in manchem blutigen, Kampfe der Rothhäute gegen die Weißen gewesen, 'hat in San CarloS, Ariz., der Natur den letzten. Tubut bezahlt. Vor längerer Zeit nach Florida verbannt, war ibm von der Bundes-Regierung gestattet worden, in seme Httmath zurückzuleh?en, und dort ist er jetzt an Altersschwäche gefwrben. . Ungefähr 15,000 Tonnen Kartoffelstärke sind während dieser Saison 'in den Staaten Wisconsin, Minnesota und Nord-Dakota fabricirt und hierfür nahezu 3.500.000 BushelS Kartoffeln gebraucht worden. Dieses Quantum repräsentirt ungefähr die Hälfte der Gesammternte deS sögenannten Kartoffelgürtels. Die Farmer erhielten durchschnittlich 10 Cents für den Bushel Kartoffeln. Die Zahl der Corpo?ationen. die im Jahtt 1870 in Massachusetts eingetragen waren, betrug nur 124 mit einer Capitalanlage von 539.019.227. Zehn- Jahre später, 1830, war die Zahl dieser Corporationen auf 756 gewachsen, die $143,605, 224 Capital eingelegt hatten. 1890 finden wir bereits 1445 solcher Gesellschaften vor. deren Capital $229,227,098 betrug und 1895 ist eine weitere Steigerung auf 1791 Korporationen mit 279,800,561 Capital zu verzeichnen. . . 2ic' Armee von Tennessee" will dem General Sherman in der Bundes-Hauptstadt ein. Denkmal errichten. Ein Comite bat bereits Entwürfe eingefordert, über welche eine Jury der ersten Bildhauer des Landes entscheiden soll; als Preise sind $4000 hon der bereits aufgebrachten Summe von $100.000 ausgesetzt worden. Aus . . - T . - i . diese Weise dossen vie aiien ncgiu. meraden des tapferen Generals demselben ein würdiges Monument setzen zu können. 'daS hoffentlich an Kunst. Yvtrh andere Denkmäler zu Wasmngtan übertreffen wird, welche keineswegs Ansprüche aus einen solchen machen können. Hyperbel. Du zunge Srubet ist von einer ganz unbegreiflichen Bescheidenheit. Ich glaube, wenn der an Stelle seiner Ahnen gewesen wäre, er wäre aus reiner Bescheidenheit Affe geblieben." Irrthum. Denken Sie, mein Mann ist so ungebildet der verwechselt immer mich; und mir!" .Und meiner ist noch ungebildeter, du verwechselt immer mich und mein Sfc venmavHen!" Kaufe NuSo'S vek vavanuI
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