Indiana Tribüne, Volume 19, Number 118, Indianapolis, Marion County, 16 January 1896 — Page 2

Znöisna MriSüne.

Erscheint Taglich und SomtagS. e tZzliche .Tribüne kostet durch den Tröger 23 Cents per Woche, die SonntagS.,TribüneS Gent per Woche. Seid? ,usameu IS Cents ,de SZ TentS per vZoxat. Per Post außerhalb de, tadt zugeschtckt t Vorausbezahlung pe, fJa$r. sftri IS Süd Vlabama Strabt. JudianapoliS, Ind., 16. Januar 1896. cher O?antttweinkrig in Norwegen. Am 1. Januar ist in Norwegen efo Besetz -in Kraft getreten baZ für die Verehrer KeZ. gebraten. WasserZ daselbst &ca schick scrlsschwerer Beseutung totöei. tai. Das Lestchen, fcx Ärznweingesellschaften, die in allen ziorwezischen Stätten, mit drei Ausnahmen fcaä alleinize Recht des Ara,nirt!Nxrm?erka,ufs uivd Ausschanks haben, wird ton einem Plebiscit q5ihäzig Hsmacht; " alle Männer airib Frauen über 25 Jvchre haben wrüber abzustimmen, ob in ihren? Gneindeqebiet ein Brn.wxrnausfchnk stattstreben soll oder nicht. Zum ersten Mal nrd hier den Frauen das Stimmrecht in einer Sache gegeben, die schon vielen tzt ihnen Kummer bereitet hat. Die Verhältnisse hmsichtlich des Vranntwernhandels liegen in Norwegen kurz wie folgt: Infolge des Gesetzes von 1871 wird der Bräuntw?inha,ndel durch Gefellschaften ausgeübt. für die in der Hauptsache die gleichcn Grundsätze wie in Schweden gelien. Diese sind: bic Ausschank stellen zu vermiindern, die Räume Abends frühzeitig $ii schließen, cm Berauschte und Minderjährige keine Getränke zu verabfolgen. Verkaufs- und Ausschankräume getrennt zu halten u. ,s. w. Der Zweck, hierdurch .den Branntweinverbrauch ein5uschrän.ken, ist jedoch m Norwegen nicht erreicht worden. Es sind jetzt 51 Branntweinzesellfchaften in Wirksamkeit, rmd nur in drei Städien mit eigener Communalverwaltung fehlen solche. Der Branntweinverbrauch hat sich irotz dieser Gesellschaften auf gleicher Höhe erhalten und der Bierverbrauch ist erheblich gestiegen-. Da 'sich mm ein immer größerer Mißsnuth gegen diese Gesellschaften geltend macht, namentlich wegen des Mißbrauchs des Ueöerfchusses, soweit er für Gemeindezwecke verwandt werden muß, wurde 1883 ,behufs Einführung des Branntweinmonopols eine ComMission niedergesetzt, deren Ergebniß ein Vorschlag zu einem Gesetz war.daZ auin am verflossenen ersten Ianua? m Kraft getreten ist. Die wichtigsten Bestimmungen sind: baß für denAroßverkauf ehe Zährliche Abgabe an den, S5aat zu 'bezahlen ist; daß sämmtlicher Kleinbanlel vom 1. Januar ab nur von Gesellschaften betrieben werden darf, deren Rechte von den Gemeinden gutgeheißen und vom König bestätigt werden müssen; daß die Zahl der Aus schank- und Kleinhandelstellen von der Gemeinde bestimmt wird u. s. w. Vor der Gründung der Gesellschaft soll cöer d'urch allgemeine Abstimmung, an der alle Männer und Frauen der Gemeinde theilzunehmen berechtigt sind, entschieden werden, ob die Errichtung oder der fortgesetzte Betrieb einer Branntweingesellschaft innerhalb der Gememdegrenzen zugelassen werden soll. Solche allgemeinen Abstimmengen -haben unter großer Spannung und har!en Kämpfen in diesem Herbst lbereits In dreizehn kleinen norwegischen Städten stattgesunden, in denen der fünfjährige Zeitraum, für den die Berechtigung stets gilt, mit Schluß des JahreS 1895 ablief. Nur ktt den Heiden nördlichsten Städten Wadsö airfd Vod'o fiel die Abstimmung zu Gunsten des Fortbestehens der Brenntweingesellfchaften aus, in allen übrigen elf Städten wurden sie medergestimmt. Diese elf Städte hatten 21,336 stimmberechtigte Männer und Frauen, wovon 13,334 gegen die Vranntweingesellschaften stimmten, wogegen in. den bengenannten Städten Wadsö und .Bodo.mit zusammen 2465 Stimmbe.rechtsten nur 665 gegen den Vrannt.wein stimmten. Eine Eigenthümlichseit bei diesen Abstimmungen ist,. daß .'diejenigen, die den Fortbestand der Gesellschaften wünschen, zu Hause bleiben, also nicht stimmen, während ihre Stimmen in Wirklichkeit als für die Gesellschaft abgegeben betrachtet werden. Um wie große Summen eS sich handelt, zeigen die elf vom 1. Januar ab außer Betrieb tretenden Branntweingesellschaften, deren Gesammiumsatz im Laufe der Jahre über 14$ Millionen Kronen betragen hat. Der Kmpf für und, gegen den Branntwein ,war, wie erwähnt,' ein heißer; noch, mshr wird dieS im Jahre 1896 der Fall sein, ,wo sich unter den neun Städten, in denen über den Fortbestaiild, , des . Branntweinhandels abze start werden soll, auch Bergen UNÄ Strdanzer befinden. - In Ehristiainia erwartet man einen harten -Zusam--nienstö zwischen den' Anhängern der .Gk5 Schäften xnä den - Nüchternheitsfreunden. Japan als Vaumwollfabrikort. Zu den vielen Richtungen, in we! chen das rührige SonnenaufgangsReich neuerdings seinen gefchästlichen Unternehmungsgeist zu bethätigen sucht, geHort auch eine, die von bedeuäendem Belang namentlich für die Ver. Staaten und England ist. allerdings nicht gerade erfreulich für diese Länder sein kann. Bisher waren die Japaner bedeuiende Eonfumenten von Baumwolle nd haben den verarbeiteten Artikel m großen Mengen importirt. Jetzt aber sind sie im Begriff, selber nicht nur gerüg Baumwolle für die Bedürfnisse ihres eigenen Volles herzustellen, sondern auch mit ihren Baumwoll-Fabri-!a:m ein wichtiger Mitbewerber auf den Weltmärkten zu werden, wie sie eS mit ihrer Seidefabrikation schon in so hohem Maße sind. Bereits ist idiefer Baumwolle-Wett-bewerb in cewissen Töeilea sereZ

.Lande empfindlich fühlbar geworden. So mußten mehrere Baumwoll-Fabri-ken in San Francisco anerkennen, daß sie in diesem Wettstreit geschlagen sind, und sie nihmen die Anerbietungen der Japaner, nach der anderen Seite des Stillen Oceans überzusiedeln und ihre Maschinen u. s. w. nach Yokohama zu bringen (wssür ihnen 10 bis 16 Procent Gewinn aus ihre Capitals-Anlage zugesagt sind) rasch genug an. Außerdem suchen die Japaner, daS erforderliche. Rohmaterial zu dem niedrigstmöglichen Preise zu erhalten und sie gedenken, hauptsächlich für die Veförderung desselben eine besondere Dampferlrnie zwischen Vokohama und San Francisco einzurichten und auch mit der Südlichen Pacifibahn möglochst medrige Frachtraten für die Beförderung von New Orleans bis nach San Francisco zu vereinbaren. Die diesbezüglichen Verhandlungen sollen schon ziemlich weit gediehen sein. So dringt Japan immer mehr in der Entwickelung einheimischer Jndustrie bis zu den äußersten Grenzen vor.

Regtlung des JrrenlresenS inl$( Schweiz. Die Schweiz genießt den bedenklichen Vorzug, bezüglich der statistischen Haufigkeit deZ Irreseins den meisten Ländern Europas voranzustehen; der Eanton Zürich hatte sogar bei der letzten Zählung daS höchste bis jetzt in der Welt beobachtete Verhältniß (3261 Geisteskranke und Geistesschwache aus 339.000 Seelen, somit fast ein Procent der Bevölkerung) aufzuweisen. Neben diesem Grunde sind es die auch in der Schweiz seit einigen Jahren lautbar gewordenen Klagen über angebliche Mißbräuche in dortigen Irrenanstalten, welche daS Verlangen nach einer neuen, über sämmtliche Eantone gleichmäßig auszudehnenden gesetzlichen Regelung des gesammten Jrrenwesens und insbesondere der Anstaltsaufsicht wachriefen. Die schweizerischen Irrenärzte selbst sind diesen von ihnen als berechtigt anerkannten Vorlagen ent gegengekommen durch Ausarbeitung eines Entwurfs, welcher unter Anlehnung an die Vorbilder der Eantone Genf und Neuenburg sowie deS engli-scheu-und schottischen Jrrengesetzes die Grundsätze für ein Bundesgesetz in Vorschlag bringt. Der Entwurf betont nach englischem Vorgange den zweifellos richtigen Ausgangspunkt, daß alle unselbstständigen Geisteskranken und Geistesschwachen deS staatlichen Schutzes bedürfen, gleichviel ob sie sich in Ansalts- oder Privatpslege befinden. Diesen Schutz soll der Bund unter Mwirkunz der Eantone durch eine beständig von ihm besoldete EomMission ausüben, welche wenigstens auS zwei erfahrenen Irrenärzten besteht, die mindestens 10 Jahre, davon 6 Jahre als verantwortliche Vorsteher, in einer großen Irrenanstalt thätig gewesen sind, und einem juristisch gebildeten Mitgliede. Diese Mitglieder sollen keinerlei anderen Beruf treiben dürfen. Befugnisse und Pflichten dieser Aufsichts - Commission sind im Allgemeinen nach englisch - schottischem Muster entworfen; indeß bleiben die vorgeschlagenen Gewährleistungen gegen mißbräuchliche Freiheitsentziehung hinter den englischen Bestimmungen und auch hinter denjenigen in den Niederlanden erheblich zurück. DieS gilt namentlich von der Mitwirkung deS zuständigen Friedensrichters bei jeder länger iauernden Jnternirunz, dann auch von den sehr zweckmäßigen, in bestimmten Zwischenräumen zu wiederholenden motivirten Begutachtungen betreffend die fortdauernde AnstaltsBedürftigkeit der Kranken. Beziehm sich doch die berechtigt befundenen Klagen in der Regel mehr auf eine ungebührlich verlängerte Festhaltung als auf mißbräuchliche Aufnahmen in Jrrenanstalten. Auch die in England vorgeschriebene sofortige Anzeige jeder Aufnahme und jedeS Abganges durch Entlassung oder Tod an die AufsichtsCommission :ist schon deshalb empfeh--lenswerth, weil letztere nur dadurch jederzeit den.Soll-Präsenzstanid jeder zu revidirenden - - Anstä lt , genau vorher kennt. Bezüglich 'dieses Punktes wird der Entwurf der schweizerischen Irrenärzte wohl noch einiger Erwei7erung bttürfen, um 'die gewünschte volle Beruhigüng gegenüber möglichen Anstaltsmißbräuchen zu gewähren. In jedem Falle aber wird der Erlaß eines Bundesgesetzes bie Beseitigung 'der jetzigen ganz unzulänglichenEinrichtungen in den kleinen Eantonen zuu Wirkung haben, von denen einige zu arm sind, um eigeneAnstalten zu bauen, und statt dessen ihre Geisteskranken möglichst billig in Privatanstalten von sehr zweifelhafter Beschaffenheit unterbringen. Außerdem wird dadurch für die Schweiz dasjenige erreicht werden, waö augenblicklich für idaS Deutsche Reich durch, den Antrag Lenzmaim bezweckt wird, nämlich bie Herstellung gleichmaßiger -Rechts- RNd AufsichtSbedingungen. wodurch der Unsicherheit bei Dislocirung von Pfleglingen, auch- der mißbräuchlichen Verschleppung nichtirrer Personen in nachbarstaatliche Ai stalten mit laxeren Aufnahmebedingungen, wie solche in Deutschland vorgekommen, ein Ende gemacht wird. Industrielle Fortschritte in Neu SüdwaleS. Ein gewaltiges industrielles Unternehmen ist in der Colonie Neu-Süd-Wales in Vorbereitung. Etwa 20 Meilen südlich von Sydney nimmt die Küste, die bei Sydney selbst meist felsig oder sandig ist, einen anderen Cbarakter an. Die Berge erheben sich h'öhe? und sind an ihren Abhängen mit dem üppigsten subtropischen Urwald oder lieblichen grünen Matten bedeckt. Die Berge, die menschlichen Ansiedlungen und ver Ocean vereinen sich zu einem Bilde, das recht wohl mit den gepriesensten LaMchaften der Riviera wetteifern kann. Hier, liegt der gesegnete Jllawqrra-Bezirk. von dn auö

Sydney schon seit lange yauptjächttch mit Milch und Erzeugnissen der Molkerei versehen wird. Aber ebenso bemerkenswerth ist der Reichthum der Gegend an Steinkohle, die an dielen Stellen in Flözen von 6 bis 23 Fuß Dicke am Taqe liegt. Zahlreiche Bergwerke sind in Betrieb, aber das HauptHinderniß derVerwerthung ist der Um stand, daß in der Küstenschiffahrt nur kleine Schiffe Verwendung finden können und daß auch diese nur an langen Landungsbrücken und nicht in eigentlichen Häfen anlegen können. Dem soll abgeholfen werden. 36 Meilen südlich von Sydney liegt d sogenannte Jllawarra-See, der mit dem Meere durch einen engen und seichten Canal in Verbindung steht. In diesem See soll nun ein Hafen geschaffen werden. Die Jllawarra Hafen- und Landgesellschaft läßt die Zufahrt bis auf 24 Fuß Tiefe ausbaggern; bei Jllawarra wird ein Becken von 500 Fuß Breite und fast 2000 Fuß Länge geschaffen, worin bequem zwölf große Postdampfer liegen können. Zugleich hat aber die Gesellschaft ein anderes Unternehmen in's Leben gerufen, das in Sydney freudig begrüßt wird. Man hat eine Australisch Hüttengesellschaft begründet. Es handelt sich darum, mit der dort am Platz so billigen Kohle ungeheure Mengen von Erz zu verhütten, die bis jetzt nur als Abfallstoffe gegolten haben. Vor Allem handelt es sich um die Zinkblenden von Brokenhill. Nach bereits abaeschlossenen Verträgen will die Gesellschaft fünf Jahre lang 100.000 Tonnen jährlich von diesen Erzen verhütten, und mit dieser Absicht hat sich die Gesellschaft das Mar und Storer-Patent sowie den elektrolytischen Proceß von Siemens und Halske gesichert. In etwa zwei abren soll das ganze Untcrnehmen in Betrieb sein, und es dürfte dann einer großen Anzahl von Arbeitern dauernde Beschäftigung gewähren sowie unserer Ausfuhr einen wichtigen Artikel, Zink, hinzufügen.

-i Von der Familie Krüger. Anläßlich der sensationellen Vorganze in der südafrikanischen TransvaalRedublik hallt augenblicklich ie ganze Eulturwelt von dem Staun Krüger wieder, welchen der energische Prästoent jener streitbaren Holland! scheu Bauernrepublik trägt. Doch ist mit diesen Zeilen kein Ausflug nach Südafrika, sondern vielmehr in unse rem eigenen Lande beabsichtigt. Dieselbe Familie, zu welcher daS Oberhaupt de? Transvaal-Republik gehört, ist auch bei uns vertreten und äst überhaupt wett verbreitet; sie hat nicht blos 'holländische Angehörige, sondern auch deutsche, französische und namentlich schwedische. Ein Vetter des besagten Präsidenten, der Geburt nach ein Deutscher, NamenS A. C. Krüger, lebt seit 40 Jahren in den Ver. Staaten arrcd ist seit 18 Jahren ein Bewohner der Gartenstadt; er hat sich vor Allem als Urheber mehrerer Erfindungen, welche die Arbeiten in gewissen Zweigen des Ledergeschäfi'S bedeutend erleichtert haben, einen Na men gemacht. Einige geschichtliche Mittheilungen von ihm über diese ebsnso interessante wie große Familie 'dürfte unter den jetzigen Verhältnissen nicht ganz undankbar sein. Freilich ist es schwierig, diese Mittheilungen in allen Einzelheiten zu prüfen; ooch'erfcheinen sie schon wegen der schlichten Weise, in welcher sie gegeben wurden, sowie wegen deS unanfechtbaren .Charakterö dieses geschäftstüchtigen Erfinders, und wegen verschiedener Beziehangen auf bekannte historische Dinge im Wesentlichen glaubwürdig. Unsere Familie sagt Herr Krüger. istammte von der königlichen Fa-, milie Wasa in Schweden ab, und zwar durch die Königin EhrPine von Schwaden, welche eine geheime Heirath' mit einem 'ihrer Günstlinge einging Noch heute hat !die Familie auS Dieser Verbindung her einen großen Gerichts-! Anspruch gegen die schwedische Regierung auf einen Theil von C.hrrstine'S Nachlaß in der .Schwebe. (ES ist damit dieselbe Ehvistine gemeint, welche die Tochter des großen Gustav Adolph war. 1654 als Königin von Schweden: abdankte, das Land verließ und in Rom zum katholischen Glauben über-", trat.) . ' ! Mein Großvater war der Commodore Krüger, ein Officier in der schwe dischen Armee, welcher anläßlich eines Auftrages von seiner Regierung für die schwedischen Ansiedelungen in Delaware und New Jersey nach Amerika kam, sich aber dann für die Amerikaner dermaßen begeisterte, daß er sich ihnen im Kampfe gegen 'das britische Joch abschloß und ein Sch'ff ausrüstete, als dessen Commandant er die gegen die Amerikaner ausgesandten britischen Kaperschiffe zerstören half. "Die im Hudson belegen Insel, welche noch jeFt den Namen ..KruezerS Island führt, wurde von den Indianern meinem Großvater urkundlich übertragen. Er glaubte, auch die schwedische Regierung zu? Unterstützung der Amerikaner bewegen zu können, und ging dieserhalb wieder nach Schweden, wurde aber in folge britische? Ränke als .Pirat" behandelt und sogar auS Schweden ver-. bannt. Dieser Commodore Krüger war übrigens in Holland geboren und starb in Pommern im Alter von nur drei Monaten weniger als hundert Jahre. Er war dreimal verheirathet gewesen, einmal mit einer Französin, dann mit einer Holländerin und endlich mit einer Deutschen in Pommern, und hatte eine zahlreiche Familie. Mein Vater war das jüngste Kind auS der dritten Ehe. Ursp?ünglich kam unsere Familie auS demjenigen Theil von Pommern, welcher früher zu, Schweden gehörte, und auf dem alten Familiensitz daselbst bin auch ich zur Welt gekommen. Es war seit mehreren Generationen in unsern Familie Brauch, daß immer eines der Kinder in Schweden erzogt wurde, um unseren (obenerwähnten) Erb-schaftS-,Anspruch besser aufrecht zu er'halten, und ich, der jüngste meiner Geschwister, wurde daher gleichfalls nach Schweden aesandt und in eine? Lad

wtrchschaftsSchule zu Kragstadt, in der Provinz Wermland, ausgebildet, von wo ich zur weiteren Ausbildung nack Gotbenbura kam. Dann aina ich

r r ' j wieder nach Pommern und von da nach : den Ver. Staaten. Von meinem Vet-' ter in Südafrika habe ich zum letzten Male vor zehn Jahren durch den hiesiqen französischen Consul, welcher da-. mals gerade auS der Capcolonie ver- j setzt worden war. eine Mittheilung erhalten. - Zu unserer Familie gehört auch Louise Krüger, die historisch bekannte Frau der Schlacht von Waterloo", welche beim Beginn jener denkwürdigen Schlacht ein sranzösischS Bataillon davor bewahrte, von den Englandern vom HauptqTruppenkörper der Franzosen abgeschnitten zu werden. Sie trug dabei die Uniform eines Stabsoffieiers, der verwundet im Hause ihres VaterS lag, und benutzte ihre vorzügliche Kenntniß deS Terrains. Fast der letzte Act Napoleons bestand darin, ihr das Kreuz der Ehrenlegion auf die Brust zu heften. Vielleicht werde 'ich noch mehr über unsere Familienbeziehungen feststellen können, wenn ich über Geschäfts- und häusliche Sorgen glücklich hinweggekommen sein werde und meine Ver.wandten in Pommern und anderwärts besuchen rann." Die innere Politik NutzlandS. Ueber die Entwickelung der inneren Politik Rußlands unter dem jungen Zaren macht ein Petersburger Correspondent die folgenden Mittheilungen: Die innere Politik Rußlands, die im Sommer fast ganz stockt, pflegte gegen Weihnachten sonst besonders scharf einzusetzen. . DaS ist anscheinend diesmal rl$i der Fall. Die Regierung legt sich zweifellos eine gewisse ZurückHaltung auf, die darin ihre hinreichende Erklärung findet, daß eS in Rußland Brauch ist, daß der Zar erst nach seiner Krönung als eigentlicher Herrscher vor sein Volk tritt. Wer aber die Russischen Verhältnisse genauer zu verfolgen in der Lage ist, dem kann es nicht entgehen, daß sich die Linien schon ziemlich deutlich zeigen, die sich durch die künftige Politik Nikolaus' H. ziehen werden. Der Zar hat bekanntlich nach Antritt seiner Regierung das Programm aufgestellt, daß er an der Politik seines Vaters festhalten wolle. Zu dem Ausspruch ist der Zar seiner Zeit vielleicht gedrängt worden durch den Uebereifer von Leuten, die von seiner Jugend und seinem Temperament etwas ganz Anderes erwarteten und forderten. Die Politik Alexander's III. war eine rauhe und nie frei von Einseitigkeit. Die bisherigen Maß. nahmen Nikolaus' II. lassen durchaus auf mildere Grundsätze und freiere Arbeit schließen. Die allmächtige Person Pobjedonoszew's, des starren ortho doxen Russen, der der Politik Mexander's III. daS finstere Gepräge ausg:drückt hat, ist zweifellos etwas nach hinten gerückt, ja eS gab eine Zeit, wo der Rucktritt des gefurchteten Mannes schon als so offenkundige Thatsache in Rußland angesehen wurde, daß selbst unter Präventivcensur stehende Provinzblätter Leitartikel über die Verabschiedung brachten. Sie ist nicht erfolgt, offenbar deshalb nicht erfolgt, weil der Zar allzu scharfe Auslegungen die überall an den Rücktritt geknüpft worden wären, vor der Krönung um so mehr vermeiden wollte, als daS orthodoxe Russenthum, das bei der Krönung eine gror Rolle spielt, sich dadurch übermäßig verletzt fühlen konnte. So hat sich denn der Zar begnügt, den Ubergewaltigen Einfluß deS . Oberprocureurs zuvörderst zu beschränken. Hing:gen hat der bisherige Minister des Innern Durnowo den Abschied erhalten. Die Bedeutung dieses Rücktritts ist bei uns ganz falsch beurtheilt worden. Es lie'n ihm politische Erwägungen überbaupt kaum zu Grunde. Durno-, wo, der übrigens schon unter dem vorien Zaren seine Entlassung wiederholt nsa?esucht hatte, ist gegangen, weil er sich seines AlterS wegen der Last nicht mehr gewachsen fühlte, die ihm die im Mai bevorstehende Krönung auferlegt hätte, die gerade dem Minister des Innern eine unnebeur. persönliche Verantwortung auferlegt. So' läßt denn der Rücktritt auf einen neuen KurS in der inneren Politik in keiner Weife schließen. Ebenso falfch ist aber die Ansicht, daß der Zar dem Minister durch seine Ernennung zum Präses 'des Ministercomites eine womöglich noch bedeutsamere Stellung hätte einräumen wollen. Die Stellung und Competenz des Ministercomites innerhalb der höchsten russiscken Staatsorgane ist eme nicht ganz klare. Die Behörde kann sehr wichtige Sachen berathen und vorschlagen. aber actuell in die Verhältnisse kann sie nicht eingreifen. Selbst unter dem hervorragendsten Präsidenten der lekten zwanzig Jahre, unter dem frühe ren kZinanzminister Bunge, ift sie nicht sonderlich hervorgetreten. . Der Nachfoler Durnowo's auf dem Posten des Ministers des Innern ist kein ausgepragter Politiker, wie es Durnowo, als frühere rechte Hand des stockreaktionär ren Tolstoi war. Auch das deutet auf eine Milderung des früheren Kurses hin. Hingegen hat der junge Zar seine Thätigkeit auf ein Gebiet ausgedehnt, dem keiner seiner Vorgänger die längst nothwendige Berücksichtigung zugewzndet hat. Die russische Regierung hat sich nunmehr endlich angeschickt, ihren Blick auf das Volksschulwesen zu richten. das in Rußland fürchterlich dar niederliegt. Die große That der AufHebung der Leibeigenschaft Ware nicht zu einem so traurigen Fluch geworren, wenn die Landbevölkerung zuvor si!t-lich-reif dazu gemacht worden wäre. Die allgemeine Volksschule war die eigentliche Vorbedingung zur Befreiung der Bauern und doch ist selbst nachträglich bis auf den jetzigen Zaren nichts für die Bildung der Bauern gefchehen, die nach wie vor , schlechthin wild aufwachsen. Eine einzige. Zahl maa aenüaen: im Gouvernement

Woronesch haben im Schuljahr 1893 1894 von 350,000 schulpflichtigen Kindern 275,000 gar keinen Unterricht erhalten, während derjenige der übrigen bei der. erbärmlichen Besoldung der Lehrer, die obenein ihr Gehalt oft ein Jahr lang von der Gemeinde nicht ausgezahlt erhalten, auch nur ein höchst mangelhafter gewesen ist. Der Zar hat gleich nach seinem Regierungsantritt Berichte aus den Gouvernements eingefordert, um ein klares Bild von der Lage zu bekommen. Er tritt an ein Riesenwerk herin, das sein Volk auf eine ganz andere Kulturstufe bringen kann. Hofsentlich versagt ihm die Kraft nit. Auch eine Besserung deZ immer noch stark corrumpirten VeamtenthumS läßt Nikolaus II. angelegen sein. Er greift mit fester Hand zu und hat sich nicht gescheut, den höchsten Würdenträgern wie Possiet, dem früheren Wegebauminister, und dem bekannten General Annenkow tüchtig auf die Finger zu klopfen. Der Landwirthschaft widmet er dieselbe Fürsorge wie sein Vater: aber er ist auch hier der Ansicht, daß die Erziehung und fachliche Ausbildung der Landwirthe Hand in Hand gehen muß mit den materiellen Unterstützungen, die ihnen aus den Staatskassen zusließen. Alles in AlliM' darf man von der Regierung des jungen Zaren wohl eine Besserung der inneren Verhältnisse Rußland's erwarten. Kalifornien als ttasseeland.

Die schon so vielseitige kalifornische Landwirthschaft gibt sich die äußerste Mühe, noch immer vielseitiger zu werden. Das Neueste in dieser Beziehung ist ein Versuch, im San JoaquinThale auch Kaffee anzubauen. Es ist ein kühner Versuch, aber Oberst Charles F. Crocker scheint bedeutendes Vertrauen in denselben z.u setzen. Der Pacific - Postdampfer San Juan" brachte ihm unlängst aus Centralamerika 1000 Setzschößlinge, welche Crocker durch seinenAgenten Samuel Howe sorgfältig hatte auswählen lassen. Howe ist auf der Rückkehr auf dem Dampfer gestorben; aber derZweck seiner Märtyrer-Reise-ist ja erreicht, soweit der Beginn des Experimentes in Betracht kommt. ' Die ausgewählten Kaffepflanzen gehören zu der .arabischen" Gattung, von welcher der meiste im Handel bekindliche Kaffee kommt. Sie werden mit aller erdenklichen Vorsicht und mit allen Hilfsmitteln der Erfahrung behandelt. Wenn Alles gut geht, so werden sie sechs Jahre nach ihrer AnPflanzung die ersten Beeren tragen, keinesfalls früher Man wird also wohl noch geraume Zeit warten müssen, ehe man sagen kann, ob dieser Versuch ein Erfolg oder ein Fiasco ist, und Crocker kann es sich ja leisten, zu warten. Kenner, welche bisher den Boden und das Klima in dem berühmten San Joaquin-Thale studirt haben, erklären die Aussichten für den Kaffebau als sehr zweifelhafte. Fruchtbar genug ist daS Erdreich ja; der Sonnenschein ist ja auch ziemlich reichlich, aber die Kasfeepflanze erfordert außerdem einen gewissen Grad von Feuchtigkeit, und damit scheint eS zu hapern! Anflößige" Passagiere. Früher durften Ziegen allgemein m Gepäckwagen der Eisenbahnen befördert werden; aus guten Gründen aber wollen unsere Bahngesellschaften das nicht mehr gestatten. Die Nördlich: Pacificbahn z. B. hatte vor 6 Jahren iinen diesbezüglichen Befehl erlassen, nachdem so ine verteuefclte Ziege, welche in einem nach der Küste des Stillen OceanS fahrenden Gepäckwag:n gebracht worden war, unterwegs so ziemlich alle die kleinen Lederriknten abgefressen hatte, mit denen-die messinaenen Gepäckmarken an den loffern befeltiat waren. Es dauerte damals ungefähr ein Vierteljahr, bis der hieraus entstandene heillose Wirrwarr beseitigt, und die Zugehörigkeit aller Kokser wieder festgestellt war. Seitdem wurde nie mehr eine Ziege in besagter Weise auf dieser Bahnlinie befördert, bis vor wenigen Wochen zum ersten Mal das Verbot mißachtet wurde. Es handelte sich um die contractliche Beförderung des Zubeh'örs einer Truppe, welche Onkel Tom's Hütte" spielte, und da ließ man nebst dem sonstigen lebenden und todten Eigenthum der Truppe auch zwei Ziegen in einen Gepäckwagen zu. Das sollte sich bitter rächen. In demselben Wagen standen zwei Bicycles", die einem Ebepaar gehörten, und unterwegs fraßen die verflixten Gaise das ganze Gummi- - und Korkwerk der Zweiräder ab! Der unglückliche Agent. welcher die Thiere zuließ, muß .den Schaden aus seiner Tasche berappen und hat den Spott als Dreingabe. Hörweite der Menschenstimme. " DaS ist auch eine Frage, welche sich nur auf dem Wege des Experimentes entscheiden läßt, und die diesbezüglichen Versuche bedürfen noch sehr der Vervollständigung. Einige interessante Versuche dieser Art sind namentlich in Amerika gemacht worden. Achtzehn engl. Meilen ist die längste bisher verzeichnete Strecke, auf welche eine Menschenstimme noch gehört wurde, und das war in der großenStromschlucht des Colorado, welche diese Länge hat, und wo man den Namen Bob", welchen ein Mann an einem Ende rief, am andern deutlich vernahm. Aus de? John Franklin'schen und auf der dritten Perry'schen NordpolExpedition stellte man ähnliche Versuche in umfassender 'Art an, und es waren wirkliche Unterhaltungen möglich. ab?? nur auf 1 Meile Entfernung. Dr. Foung behauptet, daß m Gibraltar die Menfchenstimme auf 10 Meilen hörbar sei. Viel weiter trägt ver Schall übrigens durch das Wässer hindurch. . Auf mehr als 60 Meilen, soll einmal eine im Wasser Känaende Cttocke gehört worden sein! '

Dom Jnlanve. Arizona ist in dieser Saison dem Goldstaate Ealifornien mit seinen Orangen zuvorgekommen'; schö ne Früchte auS dem genannten Terriiorium 'waren über eine Woche früher im Markte, als die caiforn'ifchen Orangen. In einer Falle, die in einem Gehölz am, North CroS River, Ky. aufgestellt war, ist ein Waschbär, der nicht ein einziges Haar auf dem Körper hat, gefangen worden. Die Nimrods jener Gegend zerbrechen sich vergeblich die Köpfe in dem Bestroben, die Ursache der Haarlosigkeit von Mr. Coon zu errathen. Die Zahl der Locomotiven und Güterwagen, welche im ver flössen? Jahre in den Bereinigen Staaten gebaut wurden, übertriff! das Pwduct des. Jahres 1894 um ein Bedeutendes. Es wurden- im Jahre 1895 construirt 1109 Locomotioen gegen 695 im Jahre 1894 und 31.803 El-sen'bcchn-Güterwagen gegen 17,029 im Jahre IBM, Neuerdings, werden Infassen des Territorial-Zuchthaus von Arizona als Jmcker beschäftigt. In der genannten Strafanstalt hat man ein Bienenhaus mit 25 Bienenstöcken errichte, wovon man sich einm großen Erfolg verspricht. Ein einzige? BienensciMirm hat im 'letzten Jahre nicht weniger, als 200 Pfund Honig erzeugt. Vor eine Gerichte in Arizona kam jüngst ein Proceß zur VerHandlung, in welchem eS sich um eine Schuldsumme von $10 nebst aufgelaufenen Zinsen in Höhe von $340 handelte. Bei Gewäh?ung deS Da?lehenS war die Zinsrate auf $1J25 per

Woche festgesetzt worden. Der Richter erklärte die Forderung für verjährt und w:es die Klage ab. Die CongregationalistenGemeinde in Sedialia, Mo., ist auf ein neues Mittel, Profelyden zu machen. verfallen: Die hübschesten Mädchen der Gemeinde werden rn Zukunft an Stelle von jungen Männern 'den Besuchern der Kirche die Sitze anweisen. Die Gemeindevorsteher versprechen sich von dieser Attraktion" wahrer Wunder dinge. JmAltervon 37 Jahren ist auf erner Farm bei Versailles Ky.. ein PstVd, welches der Guerillaführer der Cföderirten. General Morgan, auf fewcm 'berühmten Zuge im Jahre 1862 ritten hat. verendet. Als Mor gan mit seinen Guerillas durch Verfa:lleS kam, ließ er die Rostnante dort, nachdem er sich mrt einem schnell füßigen Vollblutpferd, versehsn hatte. Aon einem unbekannten Vandalen ist die bronzen: Inschrift tafel von dem Grabdenkmal :des Pra sidenten Monroe, der auf dem Holly wovd-Friedbof. Richmond. Va., bestat tet ist, gestohlen worden. ES ist durchaus nicht unwahrscheinlich, daß ein übereifriger Patriot" die That verübt 'hat, um in 'den Besitz einsrHiew cmie zu gelangen, die an den Vater . , I Tv . 1 . ' 1 ocx oerusmrsn ,'vcirrn .wwwn. . vom LluSlanve. AufderWerftvon Schihau bei Elbing wird gegenwärtig ein norwegisches Kriegssahrzeug gebaut, messen Kosten. 600.000 Kronen, von )en norwegischen Frauen aufgebracht wurden. Solche privaten Opfer für Lertheidigungszwecke. sind in den skandinavischen Landern nichts Ungeniöhnlicheö; daZ Garderhöhenfort vor Kopenhagen, eines der stärksten und mit allen Hilfsmitteln der Kriegskunst ausgestatteten Gliedes in der Kette. der Kopenhagener Befestigungen zur Landfeite, ist gleichfalls auS fteimilligen Sammlungen hergestellt. DaS Kriegsfahrzeug hoffen die Frauen am 17. Mai dieses Jahres, dem Tage, an dem in Norwegen die Feier deS GrundgefetzeS 5-gangen wird, der Marine übergeben zu können. Um das Schiff aber ,e?ne vollstänÄige -Ausstattung zu scheuken, hat der Frauenkreis in Christia nia soeben wieder einen Aufruf erlassen. der die norwegischen Frauen zu Beiträgen .für die Geschütze auffordert. Der schweizerische Fa. brikant Lang, der seit einigen Jahren in München privatisirt, hat im Einvernehmen mit seiner Z?rau der aenannten Stadt sein Vermögen von 240.000 crn ... v . in. . j . i mau zu 'üciii Jweue oeimarqi, iraniii Hen armen Kindern Erholungsaufenthalt auf dem Lande zu ermöglichen. Bis zu ihrem Tode hielten sich die Ehegatten den Genuß der Rente vor. Die unverebeliSte Ar. beiterm Kupferberg zu Kattowitz ' in 'saz.enen verjuctzte, iyre vre! Kinder durch Kohlendunst und durch vergifteten Kaffee zu ermorden. Die Polizei erbrach m Thür und fand zwei Km, der in den letzten Zügen liegend. Das Motiv zur That soll Noth sein. Eine Zigeunerschlacht im wahren Sinne deS Wortes fand neul'Ä NachtS ibei DaMmheim statt. Drei Banden dieser Nomaden trafen dort zufällig 'zusammen. Gegen halb 11 Uhr Abends kam eS zum Kampfe, wokx! Messer, Dolche und Schießwaffen zur Verwendung kamen. Abgesehen von bedeutenden . Verwundungen, die sich die Leute gegenseitig, selbst zufügten, sollte der Unfug auch für einige Bewohner verhängnisvoll werden. A!S infolge deS Spektakels einige Burschen auS einem Wirthslocale in's Freie traten, erhielt ein junger Mann NamenS Jakob Geißert einen Schuß in'ö Gesicht. Fünf Schrotkörner drangen ihm in'S linke Auge, so daß sofort ein Arzt herbeigeholt werden mußte. Zwei an dere Burschen, Johann Dörr und Georg Uebel, erhielten ebenfalls Schußwunden, der eine an der Qand. der an dere an der . Wange. Gegen 11 Uhr ertönten in den Dorfstraßen die Alarm ngnale oer Feuerwehr. In wenigen Augenblicken war ledtere beisammen. und ihrem energischen Einschreiten gelang es, Die Kerle auseinander zu sprengen. In aller ZVrübe am nächsten Morgen kamen sie auS ihren Verstecken hervor, und .'zogen , nach verschiedent ftitunaen Uend5 bavsrt

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