Indiana Tribüne, Volume 19, Number 116, Indianapolis, Marion County, 14 January 1896 — Page 2
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Hfmim viuuua Erscheint Täglich und Sonntagv. Die tägliche. Tribüne" kostet durch den Trlger 12 Cents per Woche, die eonvtagS-.TribSne-Cents per Woche. Leide zusammen IS Cent ,de EentS per rkonat. Per Post außerhalb de, .Htdt iugeschiSt i Voraubezehlung V pe, Mr. cmi 18 Süd Alabama Straße. JadianapoliS, Ind., 14. Januar 1896. Jeuetbestattang in England. ' ' Die Wimn WeltauAstellung. welche vor 23. Jahren zum ersten Male die Frage der Leichendechrenung einem größere. Publibum nähe? brachte, hat auch dein Manne ersten Anregungen zur Errichwng eines dxznaloxu ari für London gegeben, der schon 'heute den Namen eines Vaters der LeichMverbrennunz in Großbvitanmen" sich erobert hat. Der Londoner Arzt Sir Henry Thompson brachde von Wien de?. Plan zu einer Gesellschast mit, 'die sich der Bestattung durch Feuev annehmen sollte. Diese Gesellschast ist in 'der Mitte der siebziger Jahre entstanden und 'hat unter dem Schatten ewaltiger Baumriesm zu Woking, 25 Meilen von London entfeint, kos erste Crematorium Großbritanniens geschassen, dessen Ruf propagandistisch zu wirken geeignet war. Ande Männer haben sich tai Londoner Arzte angeschlossen. Heniy Siinons, ein reicher Fööderer Wissenschaftldch Bestrebungen, steht an der Spitze des entsprechende Vereins zu Manchester. In Glas'gow, der zweitgröb ten StM Großbritanniens, steht Sir Jshn Mann an de? Spitze der Bewegung. Schsn 1892, während der Cholerasurcht in seiner 'Heimath, brachte er es fertig, durch die Presse die allgemeine Ausmerksamkeit auf seine I'deen zu lenken und auch in Glasgow einen Verein au begründen, der sich Schottische Gesellschaft für: Bsstattungsreforin und LeichMverbrennung" nennt. Mit Neid blickte er damals auf Man chesre? und Liverpool, wo eben kürzlich die Feuerösen ihre Vern'lungsarbeit ausgenommen hatten, und fordert energisch dasselbe m seine: Heirnaih. Vor Kurzem hat die Einweihung des neu errichteten; Crematoriun's stattgefunden. Das VedeutungZ ollste cm ldieser Feier war die Theilnahme der schottischen höchsten Geistlichkeit und der Aristokratie, die wider alles Erwarten sich schon seit Jahren, für die Frage sehr interessirten. In der ersten Zeit der Bewegung waren, ts Lord Shastesbury und 'der Bischof Fräser, welche die religiösen Bedsnkm der Menge siegreich zurückschlugen. Der Duke of Bedsord ließ in Woking ein Pridatcrentorrum für seine Familie erbauen und stiftete für denwersten allgemeinen Verbrennungsofen Großbritanniens 75,000 Francs. Der 2u!e of Westmwster spendete der Gesell schaft zu Manchester zweimal hundert Pfund und imihm den Titel eines Präsident, der Gesellschaft entgegen, welche zu ihren Mitgliedern einige hervorragende Vertrete? der Church of England" zählt. Das Cremawrium zu Glasgow ist von der genannten Schottischen Gesellschaft für Bestattungsreform und LeichMerbrennung auf dem Grund und Boden des Westsriedhofs errichtet woÄen und kostet nebst Kapelle und vollstcrndlgerAus'stiattung 2700 Pfund. Der Preis für eine Verbrennung schwankt zwischen zwei bis fünf Guireas und für fcic Benutzung eines Urnenplatzes auf ewige Zeitsn werden auch zwei Guineas und je nach dem Qusstellungsplatz Tnehr gezahlt. Der Ofen ist fo angelegt, daß durch erhitzte Gase unter Hinzuführung von Luft die Leiche in Brand geräth. Die Temperatu? erreicht dabei etwa 1100 Grad Celsius, wie e5 auch in Manchester der Fill ist. Nach Verlauf einer Stunfce vom Moment de? Einführung der Leiche in den erhitzten Ofen wird eme Thür geöffnet, und die Aschenreste fallen unberührt von menschlicher Hand in die bereitstehende Urne. Das Gewicht der blendend weißen Asche beträgt nicht unter 4 Pfund. Diefe Angaben .verdienen Beachtung, da wir es hier mit dem jüngsten Ofen zu thun haben, welcher dem Betriebe übergeben worden ist, und der deshalb wohl auch ferner in mancher Beziehung als Muster dienen wird. Der bereits erwähnten EröffnungZfeier .'wohnten außer dem Haupte der Kirchenbehörde, Reö. Dr. Donald Macleod, dem .Moderator of the Church of Scotland-, dessen noch sieben andere Geistliche bei. Vertreter der Nachbarbezirke schlössen sich jenen an. Unter 'der Leitung Maeleod's fand rn der Kapelle eine kurze Fest feier statt, wobei Dr. John Hunter, einer der sieben Geistl'chen, in seiner Anspräche betonte, die Frage der Bestattunzsweise Habe ichtS zu thun mit tai christlichen; Glauben, es sei dies lediglich eine rage der Gesundheit! pflege, dennFlelsch und Blut seien nicht wesentlich im Reuhe Gottes. Die gentlichs' ' Eröffnung vollzog Sir EharlcS Cameron, er sprach von den Stufen deS Baues herab zu d?r Versammlung, da die Kapelle, die nur gegen sechzig Personen faßt, für sie keinen Raum bot. Er seierte in seiner Nede 'den Einzug de? Leichenoerbren. inung in Schottland, schilderte in lur zen Zügen die Fortschritte der Feuerbestattung in den verschieden KulturIändern und charakterisirte die Unterschied zwischen Feuer- und Erdöeäräbniß, welche wesentlich in 'dem verZchiedenen Tempo deffelben Processes m suchen seien. Sir Henry Littlezohn, der Vertrete? 'der Landes MediKinalbehorde, begrüßte die Eröffnung des Erematoriums' als hygiMische Maßrege! und erklärte eS zugleich als .seinen dringenden Wunsch, die Regierung zu einer allgemeinen obligatori.schen Leichenschau durch zwei geprüfte 7& Vi veranlassen, ' jU die S
de? Univosttat, der Landes-Medizi-nabeh'örde. 'dtt Gesundheitsausschüsse
laubnid zur Bestattung durch zrde oder Feuer ertheilt werden könne. Mit dem Ausdruck des Dankes für John Mann, den Secretär der Schottischen Gesellschaft für Beflattunzsreform. und für die Redner des Tages schloß
die Versammlung, welche sur die &aqt der Äeichenverbrennung einen bedeutenden Fortschritt dezeicyner. tx zum ersten Male ist ieder prinzipielle Widerspruch gegen diese wirthschastlich und hygienisch als soroerlra) anerrannte Einrichtung verstummt, und die offiziellen Kreise wie das Publikum haben einer Sache Sympathie entgegen gebracht, welche vor zwei Jahrzehnten in keinem Lande West-EuropaS vielleicht weniger populär war als gerade in Großbritannien, Unsall- undKranknverflcherung in der Schweiz. Die Votschaft des BundesratheS zu dem ungearbeiteten Entwürfe Forre?S übe? die Kranken und Unfalloersicherung wird dieser Tage den eidgenössischon Räthen zugehen In einer Ver sammlung, welche dieser Tage in Aürich abgehalten wurde, erörterte der Verfasser des Entwurfes, Nationalrath Forrer (Winterthur), das ganze Project und machte in seinem Vortrage nähere Angaben, namentlich hinsichtlich de? finanziellen Seite der in Aussicht stehsnden Versicherung. Die KrankenVersicherung zerfällt hiernach in eine obligatorische und eine freiwillige (Voll- und Halbversicherte); die Unfallrrsicherung kennt nur obligatorisch Versicherte. Für die Krankenversicherung werten 20 Versicherunzskreife gebildet werden; hinsichtlich der Orga niisation der Krankenkassen ist man dem DecentralisationZsystem gefolgt (Gemeindekrankenkassen). Neben letzteren best?hM die Betriebskrankenkgssen. Die voll versicherten Mitglied der Krankenkassen haben Anspruch auf Verpflegung, Unterhalt und Krankengeld, die Halbversicherten nur aus Verpflezung und Unterhalt. Die freiwilligen Krankenkassen bleiben neben den staatlichen Krankenkassen bestehen, soweit sie dieselben Leistunzen an die Versicherten gewähren wie letztere. Für die Unfallversicherung bildet die ganze Schweiz nur einen einzigen Kreis. Die Einrichtungskosten! bezahlt der Bund, ebenso ein Viertel der Gesammtkostcn der Unfallversicherung. Was die BeitragSleistung zur Versicherung ar langt, so ist zu bemerken, daß bei der Krankenversicherung Bund, Arbeitgeber und Arbeitnehmer herangezogen sind, bei der Unfallversicherung nur der Bund und die Arbeitgeber. Man nimmt an. 'daß die Zahl der obligatorisch zu Versichernden etwa 600.000 betragen wird; dazu kämen an 400,000 freiwillig Versicherte. Die Kosten sänuntlicher Versicherten würden! sich darnach jahrlich auf 25,260,000 Franken stellen. (15,530,000 Fr. für die Krankenversicherung. 9,730,000 Fr. für die Unfallversicherung.) Daran hätten die Arbeitgeber zu leisten 13.092,000 Franken (jetzt leisten sie etwa iz Mill. Fr. zur Haftpflicht) und zwar 6.545.000 Fr. für Krankenversicherung und 6,547,000 Fr. für Unfallversicherung. Die Arbeitn haben nur auf die Kranknvevsicherung zu leisten und zwar 6.545.000 Fr. Der einzelne Beitrag soll nicht 4 Procent des Lohnes ühsrskigen. Ms Durchschnittslohn sind 750 Fr. angenommen. Die Leistung dS BunideS 'besteht in dem sog. Buttdesrappen" d. h. er zahlt auf jeden obligatorisch Versicherten der Krankenkasse und der, freiwilligen Kassen für 'den Tag einen Rappen Beitriz; ca die Unfallversicherung, wie bereits erwähnt, ein Viertel der GefaMmtkostsn. ES käme dies einNn Betrage in der Höhe von zusammen 7,330.000 Franken gleich. Dieser Bundeödeitrag, schreibt der Züricher Eorrespondent, der Franks. Ztg.", soll nun nach der Meinung Forrer'S durch daS Tabakmonopol geWonnen wenden; durch eine Erhöhung der Getreidezölle dem Bunde die Mit. tel zu verschaffen, ein Vorschlag, von 'dem man auch schon hörte, scheint nicht angängig. Wie der Bundesraöh zu der Frae der Finanzirunz sich stellen wird, ist öiS jetzt noch mcht bekannt geworden. Die Saierizkeikm, sind in diesem Punkte ke?ne genngen. Für die Annahme eines Tabalmonopoils ist bei der Bevölkerung keine große Begeisierung vorhanden, aber vielleicht könnte dasselbe doch verwirklicht werden, wenn in gewissen politischen Kreisen rasch rechts hin, die anscheinend mehr platonische Liebe für ein großes socialeS Werk mehr in eine thätige umschlagen wurde. Vielleicht kann man eS aber doch nicht iibrr'S Herz bringen, ähnlich wie beim, Alkoholmonopol für das Gläschen des armen Mannes", hier für das Pfeifchen des armen Mannes schwarzseherische Befürchtungen zu unterdrücken. Hoffentlich bleibt jedoch die Kranken- und Unfalloersicherung in ihrem Zustandekommen nicht von 'der Annahme deS Tabakmonopols als finanzieller ultfrna ratio abbängig? bezüglich Flüssigmachung 'der Mittel 'Kars man schon auch an einen Theil deS ReinerträgnisseS unserer künftiaen Bundesbank und an Ersparnisse beim eidgenössischen Budget denken. Dfc Militaria kämen da in erster Linie in Betracht. Zu erwähnen fei nicht vergessen, daß auch das Projekt einer Militärunsallversicherunz soweit fertiggestellt ist, daß dasselbe bei eine? etwaigen ReferenÄumSabstimmung über Kranken- und Unfallder'sicherun zugleich dn Volksentscheide unterbreitet werden kann. Schiffbrüchige unter den Kafftrn. Ueber den Schiffbruch, den der VierMaster Breidablik". daS größte und werthvollste Segelschiff Norwegens, an der Kafsernküste erlitt, und den Aufenthalt de? Schiffbrüchigen unter den Wilden veröffentlicht der Capitän jetzt einen Bericht, der sich wie ein Roman liest. Das Schiff 'befand sich auf der Reise von Cardiff über Kalkutta und Austtalien nach San FrMZ. stfefc
in der Delagaoducht aus Grund und . sank später in die Tiese. Die aus 32 Mann bestehende Besatzung und die ' rr .'iv ..ii.i rr Jf. WI
l rau res aplians renelen ucy IN oiz beiden größten Boote, in denen sie auf dem. Meer bei heftigem Sturm eine furchtbare Nacht zubringen mußten. Als sie dann am Morgen versuchten, an der Küste zu landen, brachte die Brandung beide Boote zum Kentern, doch gelang es den Schiffbrüchigen nach unsäglichen Anstrengungen Land zu erreichen, drei Mann jedoch waren ertrunken. Auf's Aeußerste erschöpst, durchnäßt und hungrig standen nun die Unglücklichen, die durch 'den Sturm weit vom Orte des Schifsbruchs weggetrieben waren, an der öden Küste. Der Krieg zwischen Portugiesen und Kasfern war in vollem Gange; wurden sie von Kaffern gefunden und für Portugiesen gehalten, dann war ihr Schickfal besiegelt. Indem sie nun am Strande entlang gingen, fahen sie sich plötzlich von 5060 Kaffern in voller Kriegsrüstung umringt. Nach langem Parlamentiren mittels Zeichensprache nahmen die Wilden aber glücklicherweise eine versöhnliche Haltung an und führten die Schiffbrüchigen in ihren Kraal. Augenscheinlich waren die Kaffern im Zweifel, ob sie die Fremdlinge als Feinde oder Freunde behandeln sollten, denn sie sandten Boten zu dem weiter entfernt wohnenden OberHäuptling. Nach langer peinvoller Zeit erschien endlich ein Abgesandter, der einen großen weißen Hahn trug. Dns war eine Friedensbotschast; ein schwarzeS Thier hätte ihren Untergang bedeutet. Gegen alte Kleider erhielten die Schiffbrüchigen nun etwas Essen, und dem Eapitän und seiner Frau räumte man eine besondere Hütte ein. Nach mchrern bangenTaaen und Nachte.t schickten die Schiffbrüchigen den zweiten Steuermann und drei Makrosen ab, um die Stadt 'Loursnco Marquez an der Dolagoa-Bai zu erreichen, aber diese kamen nicht wieder. Der Mangel an Lebens-initteln machte das Leben unerträglich, zum Unglück begannen die 5öaffern eine feindselige Haltung anzunehmen, und ein Eingeöorener brachte die Meldung, daß die Abgesandten gefangen genommen und in'sJnnere geführt seien, um als Sköiven verkauft zu werden Da man aber gleichzeitig erfuhr, daß eine Tagereise entfernt ein englisch sprechender Mann wohnen sollte, machte ein Matrose, ein Finländer, Namens Weßmann. sich mit einem Eingeborenen aus den Weg dahin. Am folgenden Tage sah Weßmann auf dem 'Limpoposirom, an dem er vorbeikam, einen Dampfer. Es war der ijfa?" von Natal, den Weßinann aus Leibeskräften anrief. Als der Capitän einen Weißen saß, 'ließ er halten und Weßmann an Bod holen, ,der 'dann 'bald darauf, mit OebenSMitteln versehen, x den Schiffbrüchigen zurückkehrte, um diese zum Schiffe zu führen, dessen Eapitän versprochen hatte, hier zu warten. Trotz ihrer Er schöpfung machten sich diese auch sofort auf den Weg. wobei ihnen die Kasfern indessen anfänglich Schwierigkeiten bereiteten, doch ließen sie sie endlich ziehen. Einen Führer gaben sie den Schiffbrüchigen aber nicht mit. Auf dieser Wanderung in der wealosen Wildniß 'hatten die Unglücklichen furchtbar zu leiden, und nur die Hosfnung auf Rettung hielt ihren Muth aufrecht. Ihre Lippen mußten sie mit übelriechendem Sumpfwasser feuchten; eine halbe Stunde hindurch wanderten sie durch sumpfigen Boden; in dem sie fast " stecken blieben, unid dieser Wg hatte sie so erschöpft, 'daß sie zu BodM sanken und srch erhoben mußten. Aber nun war auch die Rettung nahe, denn sie befanden sich bereits in der Nahe deS Schiffes, daS sie nach Lourenco Marqaez brachte. Pennsylvanische Buhmslädte.Z Mit stolzem Selbstgefühl hält sich eine patriotische Zeitschrift deS Eckstein. Staates einigermaßen darüber aufdaß fast immer nur von den StädteBuhmS des fernen Westens aesprochen werde, während eS weiter im Osten ebenfalls Beispiele genu von rasch emporblühenden und dabei meist beständigeren, haltbareren Gemeinwesen gebe, nur daß man hier den Mund nicht so voll nehme. Selbstverständlich siellt die Zeitschrift unter allen derartigen BuhmStädten diejenigen in Pennfylvanien obenan; einige ihrer Beispiele .sind in der That bemerkenswerth genug und mögen hier eine Stelle finden: Vielleicht die rühmlichste Erw'ahnung verdient in neuester Zeit das County Eambria mit seinen neugeschafsenen Städtchen Hastings, Patton, Spangler, VarneSboro und Vintondale. Noch vor wenigen Jahren bezeichnete nur eine traurige 5de von verkohlten Baumstumpfen und Geröll, welches die Holzfäller zurückgelzssen hätten, die Stätten dieser jetzt blühenden Plätze mit ihren kostspieligen Geschäftsgebäuden, Hotels, KirHn und Schulen und den behaglichen Wohnungen! Wo noch vor fünf Jahren Meister Petz ziemlich ungestört umherschweifte wie ein Fürst in seinem Reich, haben heute die Locomotive und die Säge die unbestrittene Herrscbaft. Erst sechs Jahre sind es her daß der Ort Jeannette ausgelegt wurde, und heute ist es eine schöne Stadt von 8000 Einwohnern, in welcher sich eine Reihe Backstein-Häuser und wohlgepflasterter Straßen nach der anderen erhebt, und in deren Grenzen u. A. die Glaswerke von EhamberS & McKee und andere blühende Industrien liegen. Im Jahre 1890 wurde daS erste Land für New Kensinaton varcellirt, und im Juni jenes Jahres wurde die erste Baustelle verkauft. Die Buhmerei, wie sie dort betrieben wurde, kann sich mit jeder westlichen vortheilhaft vergleichen: freie Bahnzüge, freie Mahlzeiten u. s. w. Der Andrang war denn auch ein geradezu unheimlicher. Monatelang wurde fast ununterbrochen Tag und Nacht aehämmert und gesägt. Heute zeichnet sich diese blühende Stadt namentlich durch die Mannigfaltigkeit ibre? nduiirien auS und entbält v. &
die größke Thon-Alummium-Fabrik der Welt. Dieser Buhm hat nur wenige seinesgleichen gehabt, wird aber vielleicht von der Entwickelung des neuen Städtchens Vandergraft, an der West-Pennsylva-nia-Bahn unweit Apollo, noch über-
troffen werden. Namentlich scheint es sich die Apollo Jron & Steel Co.angelegen sein zu lassen, Vandergraft zur Musterstadt PennsylvanienS zu machen, und dieselbe wird elektrische Beleuchtung, Naturgas, eine Anzahl Parks und überhaupt allen modernen Comfort gleich von Anfang haben, nicht blos auf dem Papier zur Anlockung grüner Spekulanten. In. der Nachbarschaft von Pittsburg lassen sich als Buhmstädte noch Charleroi, Ford City. Hyde Park, Avonmore, Aspinwall u. s. w. anführen, lauter gute, solide Plätze, keine Mushroom"-Städte, keine bunte Pa pierSchwindelgrandungen. Der Rath von Horace Greeley an die jungen Leute, nach Westen zu gehen, ist gewiß für Viele recht gut, aber keineswegs nothwendig. Und daS Buhmen ist keine speciell westliche Eigenschaft, sondern der durchschnittliche Amerikaner ist überall unter der Sonne ein gleich energischer Buhmer! An diesen Auslassungen ist gewiß sehr diel Wahres; obgleich auch Pennsylvanien in de? Hauptzeit des OelBuhmS seine Mushroom-'Gründun-aen gehabt hat, darf es sich mit Recht zener neueren gediegen-lebhaften Ent Wickelungen rühmen, und diesen Ruhm können ihm auch seine westlichen und südwestlichen Brüder unbeschadet ihrer eigenen Vorzüge gönnen. Modeplauderei. Wenn die Mode in der Form der Kleider eine gewisse Gleichmäßiakeit zeigt, so stellt sie doch ziemlich bedeutende Anforderungen an den persönli chen Geschmack des Einzelnen. Vor allen Dingen fordert sie feinen, künstlerisch durchbildeten Farbensinn, gibt aber mit diesem auch jede? Dame Gelegenheit, eine verhältnißmäßig einfache Toilette reizvoll und harmonisch zu gestalten. Die übermäßige Weite der Röcke läßt die Mode nach und nach aus dem Grunde fallen, weil wieder mehr Garnitur angewendet werden soll; vorläufig jedoch dürste der ungarnirte Rock trotzdem bevorzugt bleiben. Zur Garnitur dienen hübsche Galons, Borten, ganz schmales Sammetband, das beinahe wie Soutache wirkt, Schnüre u. dergl. m. . Die Schnüre bilden am Schlüsse unten eine Rosette, kreuzen sich oder rollen sich auch schneckenartig nach beiden Seiten um. Da letztge nannte Motiv wird besonders bei Kleidern im englischen Gescbmack und aus einfarbigem Tuch oder Wollenstosf angewendet und wiederholt sich an Weste und Jackett in verkleinertem Maßstabe. Vielfach werden noch immer Rock und Aermel aus demselben Material gefertigt, während die Taille aus anderem Stoff gemahlt loird. Sehr hübsch ist z. B. eine solche Toilette, bei der. Rock und Aermel auö schottischem oder gestreiftem Sammet bestehen und die Taille aus changeant Seide gefertigt ist, die in der Farbenstellung paßt. Sehr beliebt ist ein an der Unken Seite angebrachter Schluß mit drei oder vier flachen Falten, die nach unten frei ausfallen und oben in bestimmten Abständen von zwei oder drei Patten mit kleinen Knöpfen niedergehalten werden. Perlen, Passementerien, Applicationen, Federn und Pelzbesätze werden in der mannigfachsten Weise variirt; ebenso verwendet man schwarze Seidenstickereien und Soutachirungen häufig zur Verbindung zweier Tuche, zLJ. zu Flaschengrün und Beigefarben, da die Verarbeitung zweier Tuchstoffe an einem Costüm eine höchst beliebte Pariser Mode bildet. Für Kragen und Mäntel sind Tibetfransen noch eine gern gewählte Umrandung. Daß man auch häusig die Röcke mit Pelz begrenzt, wollen wir nicht unerwähnt lassen, doch wählt man jetzt den Pelz übereinstimmend mit der Farbe des Kleides. Für die Röcke nimmt man Imitation, die meisterhaft hergestellt wird, für Taillenund Aermelbefätze jedoch echte Pelze. Noch möchten wi? hinzufügen, daß Pelzbesatz nicht die Verwendung von Passementerien, Perlen oder Borten ausschließt, daß er soga? häufig mit dem einen ode?e anderen vereint wird. Wir lassen im -nachstehenden einige, 'den verschiedensten Zwecken angepaßte Costüme folgen, die den neuestenKundgedungen der Mode entsprechen und durch Form und Farben stellung daS oben Gesagte bestätigen. Figur 1 zeigt eine für Concerte, Theater u. s. w. . beMmmte Toiletti
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mit einer Bluse von altrosa Surah und einem Rock von schwarzer Faille. Die Taillenqarnitur aus doppelseiti
gem, schwarzem Failleband, Perlen und Federn fügt sich der Zusammenstellung harmonisch an und paßt sehr , mmm' I t " " hubjcy zu rem latzartigen, uoer oie flache Nalte auf der Mitte der Brust sich fortsetzenden Einsatz aus crömefarbener Guipllre. Die Vlusentaille ist mit kurzen Bauscbärmeln verbunden und schließt oben mit einem breiten Stehkragen auS schwarzem Failleband, der hinten mit einer Schleife herniederfällt. Eine sehr geschmackvolle Passementerie aus Perlenketten mit reichen Grelots legt sich über die Falte und hält durch flache Rosetten ein vaar schöne, volle, schwarzeStraußfedern, die epaulettenartig über die Schultern fallen. Ein fein komponirtes Kleid für elegante Haustoileiten u. s. w. zeigt Fiaur 2. Man hat dafür graugrünes Tuch verwendet und die Vordertaille aus broschierter, altrosa Seide blusenförmig gefertigt. Im übrigen imitirt die Taille em hmten glattes, vorn aus einandertretendeS Jäckchen aus grau grünem Sammet, das quer geschlitzt und . mlt seidenen, golddurchweoten Tressen verziert ist. Die unteren Theile des Jäckchens gleichen einem Mieder, sie sind reversartia umaeschlagen und werden durch eine Schlinge aus graugrüner, mit Gold durchwebter Schnur zusammengehalten, die sich um schöne, große Knöpse auö graugrüner Serde Mit sehrtem . Bronzerano schlingt. Der Steakraqen ist uberern stimmend mit Jorte besetzt; derTaille sind bauschige Aermel. aus Tuch eingefüat. ??ür Besuche u. s. w. dient das Mantelet aus veloura du nord in Figur 3. Es fällt faltig von einem Sattel herab, den cm in Spitzen auslaufender Schillerkragen deckt. Die ser ist mit Zobel umrandet und der Sturmkragen ganz aus Zob'l gefertigt. Dem Mantelet ist em nschließendeö, vorn mit Pelz streifen gamir!e5 Schoßjäckchen auS VelourS eingefügt, das indessen vollständig verhüllt Wird und nur dazu dient, gegen größere Kälte zu schützen. Der Schul terkragen, sowie die vorderen Ecken des Mantelets sind reich mit Perlen verziert. Recht wirkungsvoll ist das englische Kleid aus graugrünem Tuch in Figur 4. Den hinten mit drei Rollfalten gearbeiteten Rock schmückt eine Applicationsbordüre aus rothem Sammet und die mit kurzem Sch'ößchen gearbeitete Taille öffnet sich vorn über einem schmalen Sammeteinsatz, dem sich Applikationösiguren anfügen. Die Taille ist hinten und vorn gleichmäßig gear beitet und schließt mit einem Ctehum legekragen aus Sammet ab, der mit Tuch be'.eppt ist. Die großen, am Handgelenk mit Application geschmückten Keulenärmel sind an de? Innennaht in einige Falten geordnet. Jungen Frauen dürste die reizvolle Toilette in Figur 5 besonders sympathisch sein. Es ist für sie buntgemusterte Seide auf mattgelbem Fond und für die Garnitur zinnoberfarbener Sammet gewählt. Der Rock deS KleideS trägt am Rande einen breiten Volant aus Duchessespitze, de? in Bogen arranglrt ist und an jeder Spitze eines solchen von einer Sammetschleife gehalten wird. Die mäßig krauseTaille ist hinten und vorn mit Ux&Ur Schneppe gearbeitet und am Auöschnitt mit einer Faltendraperie aus zinnoberfarbenem Sammet begrenzt, die an den Schultern von flotten Sckleifen zusammengefaßt wird; aus gleichem Sammet ist der Gürtel gefertigt. Die Aermel bestehen aus drei kurzen, weiten azepuffen in der Grundfarbe des Kleides. usAN)Sr unurst tyAäkncklaölz .ai Berechtigte Wünsche. Dichterling: Eben ist mir wieder eine 'ofrcffliche Idee durch den Kopf geschössen! Freund: Wenn nur endlich oi-nal 'eine drinnen stecken bleiben wollte! . . .
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JumJnlanve. In den Straßen von Autust. Ga., wurden dieser Tage Wasjermelonen von stattlicher Größe feilgeboten. Bei dem Oeffnen von. Austern in emem Clubhause zu Taunwn, Mass., wurden jüngst in einer einzigen Auster 36 Perlen gesunden, von denen die Mehrzahl freilich kaum groß genug war, um gesaßt werden zu können. Aus dem Staate Main ind zu verflossenen WeihnachiZ'este nicht weniger als 40.000 Ehristbäume nach Boston gesandt worden, doch blieben etwa 1000 Stück unverkäufliche Außerdem gingen mehrere Eisenbahnwagenladungen nach New Yort und Philadelphia. D:e Stadvater von ZcZozeman, Mont., haben in einer moralischen Anwandlung erne Ordmanz angenommen, durch welche den Spielhöllen ein Ende gemacht werden soll. Des Ferneren wurde beschlossen, alladercolich um 9 Uhr daS LümmelglöckleÄ' zu läuten und alle Kinder, die nach dieser Stunde auf der Straße 'betroffen wer den. zu verhaften. Jlm Eash-Cash, einer der reichsten und einflußreichsten UmatillaIndianer in Oregon, hat in dem Gerichte zu Pendleton eine Scheidungsklage gegen .seine Squaw angestrengt, weil diese ihr Gesicht bemalt. Ob 'Eash-Cash stcb über daS Versallen des Weibes in eine barbarische Sitte der Rothhäute oder ihre Huldigung der fragwürdigen Gepflogenheit! veK Schminkend beklagt, ist in der Klageschrist nicht gesagt; eö heißt in lderselben nur, daß die Squaw in häßlicher und grotesker Weise ihr Gesicht bemalt, wodurch ste Schande über ihn 5?rngt und ihn fo den Augen seiner Familie rniodriat." 'Eine abenteuerliche Fahrt hat der deutsche Oeldampser Washington" gehabt, der dieser Tage in New Nort kam. Der Dampfer ver ließ seinen Hsimathshafen Hamburg am 12. December. In Folge eines rasenden Sturmes mußte er rn der Nord' fes 12 Stunden lang beilegen. Am 17. December gerieth während eines heftigen Sturmes der Dampf-Steuer-appavat cvußer Ordnung unio es .naym geraume Ze'.t, bis -die nöthigen Reparaturen gemacht werden konnten. Am 22. December brach die Steuerung--Maschinerie nochmals zusammen und man mußte ohne Daimpfsteuer die Fahrt fortsetzen. Am 26. December tam aus -dem 43. Breibsn- und 52. Lteirnad britische Dumpfer Massapegua" von Rotterdam nach New Aork bestimmt, in Sicht. Der t r- i. . r. r. . cm.rr. kampier lignaiinrie, an INI gebrochen sei unid n nach Has.fax geschleppt zu wevden wünsche. Unter großon Schwierigkeiten gelang es, beide Fahrzeuge mit etate zu verbinden und am 30. December gelangten sie im Hafen von Hallkar an. Der Washington" Mhm dort Kohlen ein und wbr naÄ New Nork. - ni . Oont Nuölanve. Im Keller ihrer Wohnung zu Dünkirchen erschoß sich die 17jährige Julienne Chan'delier, weil die Eltern sich ihrer Heirath widersetzten. Der auö Wien zugereiste, auS Buczacz gebürtige 5ojährige Mechanik?? Jacob Müller, hat im Hotel Galizien" zu Ezernowitz, wo er vorgestern eingekehrt war, seinen fünfjährigen reiziiden Knaben und dann sich selbst erschossen. DaS Motiv ist Noth. B e i D a d a w o l l t e n s e chzehn Arbeiter in einem kleinen Boote die Theiß übersetzen und siklen. da das Fahrzeug in Folge UebergewichteS und deS herrschenden Sturmes umkippte, sämmtlich in den Strom. Sechs Arbeiter ertranken, die übrigen konnten gerettet werden. I m Eriminal geeicht zu London wurde ein Handlungsreisender Namens Henry Cadman, der sieben Frauen, welche sämmtlich noch am Leben sind, geheirathet hatte und Vater von zweiundzwanzig Kindern auS den Ehen mit diesen Frauen war, wegen Bigamie zu siebenjährigem Zuchthaus verurtheilt. Die sogenannte Neu mühle bei Ofsenbach in der Pfalz, die mit 200.000 M. versichert ist, ist niedergebrannt. Der Besitzer Schmitt auS Mannheim und sein Obermüller sind unter dem Verdacht der Brandstiftunn verhaftet. DerKosakensotnikKenikow 'hat kürzlich einen Ritt von Pe.tersburg bis Tschita an der sibirischchinesischen Grenze auf einem und demselben Pferde beendet und ist das Thier nach Zurücklegung 'der 6450 Werst betragenden Entfernung am Besttmmungsorte in guter Condition einge,. troffen. Dieses Pferd, Jrfut" mit Namen, ist bereits 19z Jahre alt und 'hat 15 Jahre als Armeedienstpferd ge 'dient. ES ist englisches Halbblut. In .welch guter Condition sich das Pserd Kenikow'S trotz feines hohenAlters und der Strapazen der langen Reise besin det, geht daraus hervor, daß Kenikow daS Thier im nächsten Frühjahr als Beschäler für eine Anzahl von einhetmischen Pferden benutzen will zur Veredelung der ostiibirisen Pferderass, Ver Anführer einer Räuberbande, NamenS Leidig, welche in der Hollerdau in Niederbaiern Mord verübt und den Postwagen überfallen hatte, wurde neulich NachtS in einer Hütte bei ' Piegendorf gefangen und in da5ängn'ß Rottenburg ein geliefert. Die Verhaftung des gefähr. liehen Raubers wurde von dem StatwnscoMmandanten Witzall und dem Gendcrrmen Höherl von Neufahrn b. E. mit Muth und Geschick ausgeführt Und wird den beiden Tapseren- d von Sei ten der Regierung ausgesetzte Belobnung von 1000 M. zufallen. Nachdem der Anführe? dingfest gsmacht war, wurden auch die sämmtlich! Mitglieder dingfest gemacht, eiN'd die gesammte Räuberbande, zwölf Köpfe hoch, sitzt nun hinter Schloß und Rieael im LandarichtZefänginißi zu LandSbut. - " c ' 1
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