Indiana Tribüne, Volume 19, Number 115, Indianapolis, Marion County, 13 January 1896 — Page 2
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Erscheint Täglich und SomüagS. Die tägliche .Tribüne' kostet durch den Träger U Cents per Woche, dle eonntags'.Tribüne'S Sexta p Woche. Leide ,usame 15 EentS der 63 Cent per rrat. Per Post außerhalb de, Xtilt ,uzeschiZt i oraukbeiahlung V pe, Ua,r. crrut 18 Cfl Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 13. Januar 1896. Die MontblaneBahn. Vor einiger Zeit tauchte die Nachricht auf, daß tax von dein schweif zu schen EisenbahuZönig Guyer-Zeller neuerdings ernsthaft betriebene Project der Jungfrau-Bahn durch ein viel kühneres, nämlich durch dasjenige einer Hochgebirgsbahn aus den Gipfel des Montblancs in den Schatten gestellt werden wird. Während die Jung-frau-Vahn ihre Fahrg'äste auf eine Höhe von 4167 Meter über Meer fühun soll, würde die Montblanc-Vahn bis auf 4810 Meter, also um 643 Meter höher aufsteigen, und es wäre somit eigentlich kein Project mehr denkbar, um auf festem Boden Menschen in noch höhere Regionen zu befördern. Der eigentliche Urheber des ProjeclS ist der Minen-Controleur P. Jssartier; 'derselbe 'hat sich jüngst in der Socidtd Bcientifique indu ßtrielle- zu Marseille sich aussührZicher als bisher über die technischen Einzelheiten seines Planes ausgesprochen, iirb ba ein so gediegenes Fachblatt, wie die Schweizerische Bau-zeitung-von jenem Referat Notiz nimmt, so ist man berechtigt, die thatsächlich phantastisch erscheinende Idee JssartierS unter dem Gesichtspunkte eineS zwar ungewöhnlich großartigen, aber völlig diskutirbaren UnternchmenS aufzufassen. Jssartier hat übrigens das ursprüngliche Tracö der Bahn aufgegeden. In dem z. B. veröffentlichten Project beabsichtigte er, die untere Station der Bahn in die Schlucht von Miage zu verlegen, welche von St. Nicolas aus im Val Montjoie sich nach dem Montblanc-Massiv hin öffnet. Die Schwierigkeiten, welche mit der Erreichung dieser 1800 Meter über Meer an einem steilen AbHange liegende Anfangs station verknüpft aewesen waren, und der in Aussicht siehende Bau einer Eisenbahn von Clusus nach Chamounix veranlaßten Herrn Jssartier, schon von Les Ouches aus. einer Station der Bahn ClususChamounix, wenige Kilometer unter halb Chamounix. nach dem Montblanc abzuzweigen. Im Princip ist dieseZ neuere Project dem ersteren durchaus ähnlich. Dasselbe hat auch eine gewisse Verwandtschaft mit demjenigen der Jungfrau-Bahn. Bekanntlich besteht die letzte Strecke des Jungfrau-7hn-Projectes von -Guyer-Zeller aus einem senkrechten Schachte von mäßiger Höhe, in welchem sich ein Perfo-nen-Aufzug eigenartiger Construction auf und nieder bewegt. Jssartier gibt nun seinem Schacht eme ode von 2339 Meter und will den Boden des selben (2271 Meter) von der Cote (2100) Meter aus durch einen 6700 Meter langen, m:t 3 Procent ansteigenden Tunnel erreichen. WaZ nun die Ausführung dieses kühnen Projects anbetrifft, so muß selbstverständlich die Bahn zerst nach dem Tunneleingang, dann der 6,7 Kilometer lange Tunnel in Angriff aenommen werden, dessen Anlage mit Ausnahme der zu erwartenden , hohen Bergtemperawr keine besonderen Schwiengkeiten bieten durfte. Sammt: liches Material kann per Krähn hinaus, eventuell auch hinunter transpor tirt werden. Der hohen Vergtemve ratur von etwa 40 Grad Celsius würde mit den nämlichen Mitteln beaeanet. die auch für den Simplon-Tunnel in Vorschlag gebracht worden sind. Am Simplon sollen die Gesteins temperaturen durch eine sehr ergiebige Aentilation unH Abkühlung mittelst kalten Wassers, das unter hohem Druck zerstäubt wird, herabgedrückt werden. Im Bahnbetrieb wird der MontblancTunnel jedoch abweichend von der sonst kbei Tunneln üblichen? wahrscheinlich gar keine Ventilation erfordern, da durch den nach dem Gipfel des Berges hinaufführenden Schacht ein mehr als hinreichendes Luftquantum in das Tunnelinnere gelangen muß. Ueber das für den Bau vor Fertigstellung des Schachtes anzuwendende Ventilationssystem hat Jssartier nähere Angaben noch nicht gemacht. Jedenfalls wird dem Ventilationsbedürfniß nach den bereits bekannten Methoden genügt werden. Die. größte Schwierigkeit bietet indessen die Anlage des senkrechten. 2639 Meter hohen Schachtes dar. Für diesen letzten interessanten Theil des Baues bringt Jssartier besondere Installationen in Vorschlag. Am Fuße deS von unten nach oben abzubauenden Schachtes würde ein Caisson aus Stahl von 20 Tonnen Gewicht aufgestellt, der mittels Federn auf einem AufzuI ruht. Dieser Caisson? hätte die Bohrmaschine und die Mineure aufzunchmenund soll sich stets etwa zwei Meter unterhalb der Angriffsstelle befinden. Durch seine Abfederung hätte er die durch das Losbrennen der Minen und das herunterfallende Material entstehenden Stöße aufzunehmen. Mit Hilfe besonderer im Caisson befindlicher Zerkleinerungsmaschinen to'üiU das Schutterrnaterial zu grobem Sand zermalmt, der durch eiserne Röhren an den Boden des Schachtes hinuntergelassen würde. Zur Entfernung dieses SandeS aus dem Tunnel würde am Boden desselben ein besonderes Rinnsal hergestellt, das zugleich alle zu erwartenden Bergwässer aufzunehmen hätte. Da der Tunnel gegen außen hin 3 Procent Gefalle hat und es an Wasser nicht fehlen dürfte, so glaubt Jssartier, daß dasselbe hinreichend wäre, fämmtliches Material aus dem Tunnel hinauszuschwemmen. Alle Bohrmaschinerz, sowohl 'diejenizett to Tunue!.
aI5 die nachher im Caisson des' Schachtes zu installirendett. ferner die Abwärtsbewegung deS Caissons, die Beleuchtung etc. sollen durch elektrische Vorrichtungen betrieben werden. Zur Erzeugung der elektrischen Energie ist
eine Wasserkraft von 600 Psndekras.en an der Arve in Aussicht genommen, die kann auch als Kraftquelle für den späteren Betrieb der Bahn und des Auszuges dienen würde. Der Aufzug soll m vier vertikalen Zahnstangen lausen und innerhalb einer halben Stunde die ganze Höhe von 2639 Meter überwinden. Es wäre somit die Geschwindigkeit desselben etwa 1.4 Meter in der Sekunde. Die Gesammtbaukosten des Projects hat Jssartier auf 8 Millionen Franken veranschlagt und die Bauzeit auf 7 Jahre. Beim Tunnelportal auf einer Höhe von 2100 Meter ist ein Gasthof geplant, ferner ein solcher mit in den Felsen eingehauenen Kammern unterhalb der Spitze des Montblanc. Im Ballon nach dem Nordpol. Der Erfinder des Proiectes. den Nordpol im Luftballon zu erreichen, der schwedische Mawr Andree, ist unermüdlich thätig, die Ausführung desselben zu sichern, und bereits sind die Vorarbeiten dazu einen großen Schritt welter gekommen. Die Personalsrage ist endgiltig entschieden; es werden an der aefabrvollen Fahrt theilnehmen: Andr6e als Leiter der Expedition, der Meteorologe Nils Ekholm und der Candidat Strmdbera. beide aus StockHolm. Den neuesten Mittheilungen über den Stand der Vorarbeiten entnehmen wir, daß Andr6e den Ballon im Volumen um ein Viertel verkleinern wird, nämlich von 22i auf 2(N Meter Durchmesser. Er glaubt, daß nacb seinen Untersuchungen der Stossproben, der Gasverlust wahrend der Fahrt so unbedeutend sein wird, daß die Verkleinerung keinerlei Gefahr mit sich bringt, wohl aber Vortheile. Der obere Theil des Ballons soll eineKappe aus wasserdichtem Stoff erhalten, die über dem Netz angebrach: wird, Hauptsächlich um rafche Temperaturänd:rungen deS Gases infolge wechselnder Bettramung zu vermeioen. egei uno Schlepptaue sollen eine gewisse Steuerfahigkeit des Ballons ermöglichen. Die Füllung des Ballons geschieht auf Spitzbergen. Dort soll eine Halle errichtet werden, innerhalb deren der Ballon gefüllt werden kann und an deren Wänden Vorrichtungen zur Befestlaunq von Leinen, Flaschenzugen u. f. w. sich befinden, die jedoch so angebracht sind, daß der Ballon dadurch nicht beschädigt werden kann. Die Wände müssen nieoerlegoar oder abtragbar sein, auch müssen Einrichhingen angebracht werden, um von der Höhe der Halle aus den Ballon bei der Abreise dirigiren zu können. Die Construction einer solchen Halle ist sehr schwierig, und Andröe hat sie zum Gegenstand eines PreisausschreibenS gemacht. Um nach der Abreise noch einige Zeit hindurch Mittheilungen geden zu können, sollen Brieftauben mitgenommen werden. Im nördlichsten Theile Norwegens, vielleicht bei Tromsö, wird eine Station mit 100 Brieftauben eingerichtet, und zwar sollen die dort ausgehenden Fischerboote die Thierchen zuerst auf kleineren, später immer größeren Entfernungen mitnehmen und dann, freilassen. Die besten Tauben werden im Ballon mitgenommen, und man hofft, daß dieselben wenigstens einzelne Nachrichten nach Europa überbringen werden. Was den Weg anbelangt, den der Ballon machen wird, so ist ihm dieser von den Luftdruckverhältnissen im Polarbassin vorgeschrieben. Nils Ekholm glaubt, dan diese Verhältnisse einer Erreichung des Pols günstig sind, und hat die bisherigen Beobachtungen zu Karten verarbeitet, wonach auf Spitzbergen im Sommer häufig eine polwärts gerichtete Luftströmung vorhanden ist. Nach dem Erachten von Sachverständigen ist aber damit nicht viel gewonnen, da wir über die Luftdruckverhältnisse in den höheren Breiten nur sehr ungenügend unterrichtet sind, ja, über diejenigen Gegenden, auf die eS zuletzt ankommt, gar nichts wissen. In dieser Beziehung wird daS Project genau wie derBallon selbst frei in der Luft schweben. Die Temveraturverbältnisse werden dagegen gar keine Schwierigkeiten oeruriacyen. Denn im Sommer ist die Wärme in den Polargegenden nicht unerheblich, auch die Niederschläge können nicht bedeutend sein. Immer aber bleibt das unternehmen ein Wagestück ersten Ranges, dessen glückliche T r."t r. e n . urcysuyrung ear sragucy z. Zur Verkeilung des Vermögens in Preußen. Die Gesammtergebnisse der Ergän ungssteuerveranlagung im 5iönigreich Preußen für das Jahr l&)5--96 lie gen jetzt vor. Sie ergeben, daß in dem bezeichneten Jahre rund tmia Mil liarden an Vermögen za? Steuer veranlagt sind. Diese Za)l stellt aber al lerdings nicht den Gesa7.iM!be:raz :?2 Vermögens für Preußen ar; denn abgesehen von den Mangeln, welche naturgemäß der erstmaligen Veranla gung anhaften, kommt in Betracht, daß alle Vermögen unter 6000 Mark steuerfrei sind und daß auch unter bestimmten Voraussetzungen höhere VerP L mögen, msoejorroere Ae.-mogen einkommensteuerfreier Personen bis zur Höhe von 20,000 Mark Steuerfreiheit genießen. Erwägt man, daß unter die steuerfreien Vermögen z. B. der ganze Betrag der Sparkasseneinlagen mit rund vier Milliarden Mark fällt und daß sich unter den steuerfreien Vermo gen wegen der Berücksichtigung, der Schulden zahlreiche Grundbesitze und Gewerbebetriebe befinden, welche einen an sich höheren Verinögens werth als 6000 Mark darstellen, aber wegen ib rer Verschuldung doch steuerfrei sind, so, rechnet man sicher nicht zu hoch, wenn man den Gesamtbetrag der steuerfreien Vermögen auf weitere 20 Milliarden schätzt. Man gelang: so nach zu einem Gesammwerm'oiensbe .fand von . rund 80 Milliarden Mk.
Was nun die Äertheilung des steuerbaren Vermögens aus die verschiedenen Arten desselben anlangt, so entfällt auf Capitalvermögen der Betrag von etwas über 26 Milliarden, auf Grundbesitz der Betrag von etwas über 23 Milliarden. auf das im Gewcrbetrieb an-
gelegke Capital einschließlich nutzbarer Rechte der Betrag von rund zehn Milliarden Mark. WaS die Verkeilung des Vermögens nach der Größe dessel ben anlangt, so wird man die Vermögen von 6000 bis 32.000 Mark zu den kleineren, die von 32.000 Mark bis zu 100.000 Mark zu den mittleren, von 100.000. bis 600.000 Mark zu den größeren und von 600.000 Mark bis zu 2,000.000 Mark zu den ganz großen Vermögen rechnen können. Legt man diese Eintheilung zugrunde, so ergibt sich, daß von der veranlagten Steuer im Ganzen und demzufolge auch von dem steuerbaren Gesammtver mögen entfallen auf die ganz großen Vermögen 14 Procent, auf die großen 17.6 Procent, auf die größeren 27,4 Procent, auf die mittleren Vermögen 24,4 Procent und auf die kleineren 16.7 Procent. Von dem Gesammtvermögen entfällt also nur ein Verhältniß-' mäßig kleiner Bruchtheil aus die ganz großen und selbst auf die großen Vermögen. Die weitaus größere Masse des Vermögens liegt vielmehr in den mittleren und den unmittelbar sich daran schließenden etwas größeren Bermöaen. ftn diese beiden Katego rien zusammen entfallen nicht weniger als 61.8 Procent des lsejammtvetrages. ' . Gin soojänrlges ProeebiubilSum. Es ist in den Annalen der Rechtsprechung gewiß ein sehr seltener Fall, daß das 300läh:ige Jubiläum eineS Processes gefeiert werden kann. In dieser freilich nicht gerade beneidenswerhen Lage ist die Marltgememde Burgsinn im bayerischen Regierungs bezirk Unterfranken'. Denn es geschah unter dem 21. Jurn 1595, daß ge nannte Gemeinde beim Reichskammergericht, welches damals seinen Sitz in Speier hatte, aeqen die Herren v.Thllngen klagbar wurde und zwar wegen eines herrlichen Elchen- und Buchenwaldes von mehr als 8000 bayerisch? Tagwerk, dessen jetziger Werth sich wohl auf 2 Millionen Mark beziffern mag. Wenn sich auch begreisen läßt, daß bei dem hohen Werth des umstrittenen Waldes beide Parteien beharrlich den Besitz erstrebten, so muß man doch Achtung haben vor der unerschütterlichen Zähigkeit und dem Muthe dieser Bauern, die auch in der Zeit, da sie als Unterthanen der Herren v. Thungen diesen nahezu auf Gnade und Ungnade übergeben waren, dennoch durch JahrHunderte hindurch gegen sie zu processiren wagten, die trotz bitterer Armuth in festem Zusammenhalten Woche für Woche und Mann für Mann ihren Proceßsechser zahlten,, bis sie vorläufig als Sieger aus dem .Streite hervorgingen und nun als beati pos sidentes dem Fotgange deS Processes in relative? Gemuthsruhe zusehen können. 300 Jahre! Die Zahl ist an und für sich leer und trocken: Füllen wir sie mit Inhalt, dann erst wird uns die kaum für möglich zu haltendeLange des Processes recht klar zugleich eine sprechende Illustration der Rechtspflege der guten alten Zeit?'. Unser Jubilar wurde noch geboren im Reformationsjahrhundert; in seiner Jugend erlebte er den 30jährigen Krieg; im Manne'salter sah er den alten Fritz sich mit halb Europa herumschlagen; zum Greis geworden, sah er das heilige römische Reich deutscher Nation zusam menstürzen und das neue Reich sich aufbauen! Welch Stück Weltgeschichte zog an ihm vorüber! Es war ihm kein ruhiges Domicilium beschieden. Er ward in die Wiege gelegt dem Reichskammergencht in Speier; mit demsel ben wanderte er vom Rhein an die Lahn nach Wetzlar. Vielleicht hat er sich dort das Verdienst erworben, den Rechtspraktikanten Goethe durch seine dicken, staubigen Aktenfascikel von der Juristerei abzuschrecken. Nach dem un rühmlichen Ende des Reichskammerge richts im Jahre 1806 war er so gut wie heimathlos, bis er endlich bei dem Kreis- und Stadtgericht . Würzburg ein unterkommen fand, nachdem Bura sinn bayrisch geworden. Aber auch dort war seines Bleibens nicht. Er manderte zum Appellationsgericht nach Aschassenburg und zum Ober-Appel lationsgericht nach München, tauchte dann in neuer Gestalt beim Bezirksgericht in Lohr am Main auf, um von da mit der neuen Gerichtsorganisation wieder nach Würzburg zurückzuwandern an's dortige Landgericht. Nun harrt er dort der weiteren Geschicke.voll froher Hossnung. daß er tm neuen deutschen Reich doch noch ein ehrliches Proceßende durch Richterspruch finden werde, nachdem er b'im alten Reichskammergericht schon gefürchtet hatte. daß es ihn elendiglich am maragmu senilis werde umkommen lassen. Die wichtigsten Entwlckelunqsphafen unse res Jubelprocesses sind folgende: Nachdem er, wie schon erwähnt, 1696 von der damals Syna genannten Gemeinde anhängig gemacht" worden war, erfolgte bereits 1697 ein Erkenntniß, durch welches die Gemeinde in ihren Gerecht samen bezüglich der gemeinen Wälder" gegen die Herren v. Thüngen in Schutz genommen wurde. An diese er ging die Aufforderung, ihre Ansprüche klagweise geltend' zu machen, ünd als sie dies unterließen.wurden ihnen 1620 durch Versäumnißurtheil alle Rechte aus den Streitgegenstand abgesprochen. Aber sie ließen sich von diesem Urtheil mit Nichten anfechten, ebensowenig von einem zweiten Mandat von 1622. in welchem ihnen . mit ihren Ansprüchen ein Perpetuum itentium auferlegt wurde. Noch verschiedenen anderen Mandaten begegneten sie mit offenem Ungehorsam, und so wurden endlich unter dem 21. November 1626 Neid hardt und Philipp Kaspar vThüngen in die Acht erklärt, der Gemeinde aber wurden laut mandit.um eiecuto riale vom 30. April 1630 durch den mit dem Vollzug 'der Acht beauftrag ten Kurfürsten von. Mainz .ibre abae-
nommenen Ftschwäßere, Wald. Geholtz etc. wiederumb eingeraumbt", auch wurde sie behufs Schadloshaltung m etliche die Junckhere aigenthümbliche Gütter" eingewiesen. So hatte die Gemeinde ihr Ziel, ja mehr als dies.
erreicht. Aber gegen Ende des Jahr- j Hunderts änderte sich die Lage von Grund aus. Als die Aechter gestorben waren, wurde den Lehenserben unter dem 7. Juli 1697 im sogenannten Lehenrevocationsproceß die Rückgäbe der Lehensgüter zuerkannt, die der Gemeinde seinerzeit mit überwiesen worden waren. Aber die kaiserliche Commission vollzog das Mandat in der Weise, daß sie der Gemeinde nicht bloß die Thüngenschen Lehensguter, sondern auch die gemeinen Wälder" entzog und den Thungen überwies in der ungen Annahme, daß alle Wälder auf der Burgsinner Markung zum Thüngenschen Lehen geHorten entsprechend der alten Behauptung der Thüngen, daß sie mit Kaufbrief von 1406 nicht f . r L it MOB, oas tocrion, lonoern aucy vie strittigen Walder erworben hatten. Die Gemeinde, aus ihrem Besitz nun wieder völlig exmittirt. suchte 1716 beim Re?chskammergerlcht um Ruckgäbe des Waldes nach und erlangte endlich am 27. Qctober 1766 ein Erkenntnlß, durch welches der Gemeinde die gemeinen Wälder zugesprochen wurden, wobei den v. Thüngen freigestellt ward, Nachweis ihres Eigenthumsrechtes zu führen und geltend zu machen. Den , Vollzug dieser Entscheidung aber wußten die Thüngen durch ein 1766 eingereichtes Restitutionsgesuch zu hindern, wöbe: ihnen vielleicht zu Statten kam, daß die Vurgsinner, ohne eingewiesen zu sem, rn den Wald eindrangen und ihn übel zurichteten. Thatsächlich blieb den Thüngen der ungeschmälerte Besitz des Waldes noch 83 Jahre lang. Endlich aber 1841 verwarf das Kreis- und Stadtgericht Würzburg ihr Restitutionsgefuch, welche Entscheidung 1842 und 1846 in den höheren Instanzen bestätigt wurde. So konnten sich denn die Thüngen der Herausgabe des Waldes gemäß Urtheils von 1756 nicht gut langer entziehen. Doch wozu gäb's denn spanische Reutter, durch die man auch den Lauf des Rechts aufhalten kann? Man leitete den Proceß in eine neue Phase. Die v. Thungen erklärten: Ja. wir sind im Vollzüge der Ent scheidung von 1755 recht gern bereit zur Herausgabe der gemeinen, d 1 Gemeindewälder; aber die Gemeinde verlangt ganz andere, unendlich grLßere Waldkomplexe, als ihr durch zenes Urtheil zuerkannt sind. Diese Complexe herauszugeben, fällt uns natürnicht ein. Also Fortsetzung des Processes über die Frage: Was ist unter den gemeinen Waldern zu verstehen, die der Gemeinde 1765 zugesprol r rv 'ff qen wuroen? nun ramen uomminio nen von Forstbeamten, Geometern, ge schworenen Steinsetzern, Grenzsteine wurden auf ihre Zeichen und Belege umersucht, die Burgsinner Markung nach allen Regeln der Kunst studirt und vermessen mit dem Ergebniß, daß 1848 eine provisorische Verwaltung geschaffen und endlich 1862 der von der Gemeinde beanspruchte Wald als gemeiner anerkannt und sie in den Besitz desselben eingewiesen wurde. Nunmehr Ende des Processes? Nein. 1872 leitete die Gemeinde gegen die Thungen emenEntschadlgungs Proceß ein wegen, der von 1699 bis 2848 widerrechtlich aus dem Wude ge zogenen Nutzungen, die sie aus 2,110, 167.46 Mark berechnete. Der Anspruch auf Entschädigung wurde 1876 vom Bezirksgericht Lohr anerkannt. Nach Weisung desselben wurden von kostspieligen Commissionen ein Jahr zehnt lang Untersuchungen über die muthmaßliche Höhe der Nutzungen angestellt. Endlich war der Betrag festgestellt; manche leere Kasse hoffte auf einen goldenen Neaen aus den zu vertyelZenoen, iLnZschaIlgungsgeldern da wies das k. Landgericht Wurzburg 1886 die Klage ab, weil die Beklagten In solidum und nicht pro rata, d. t. weil das v. Thungen sche Gesammtge schlecht, aber nicht die einzelnen Thün gen namentlich belangt worden waren. Eine Berufung gegen diese Entschei dung glaubte unbegreislicherweise der Vertreter der Gemeinde als erfolglos nicht einlegen zu sollen, und so hatte die Gemeinde zunächst einmal das Ver gnllgen, 16.000 Mark Proceßkosten zu bezahlen. Und nun drehten die Thün gen den Spieß um und machten sofort den Eigenthumsprocek anyanaia. Die ler Proceß sah viS dato bloß Bertagungen der angesetzten Verhandlung termine. (Sine Jubllaumsverhandlung" sollte vor dem Landgericht Würzburg stattfinden, allein dieselbe wurde vertagt und der neue Termin auf den 19. Juni 1896 anberaumt H?nt fata lites sua. Der Proceß wird doch nicht eme v:erte Sacular feier erleben sollen? Eine antike Stadt in Algerien. Die Aufdeckung einer merkwürdig woyieryaitenen antiken Stadt in Alge ricn, welche der Service des monu ments historiques de TAlgexie unternommen bat. Verdient ,dik volle usmerkiamkert der gebildeten Welt, 15-.N5M soeben veröffentlichten Berich -oes euers Der AuSgrabunaen. Archi teil en cües Albert Ballu. entnebmen wir Folgendes: Timgad. im Alterthum yamugavl genannt, liegt nn Depar tement Constantine. nickt weit von dem alten kamdessa. und war daS Standquart:e.r uz berühmten dritten Leaion Kräftiger militärischer Schutz war hier eine Nothnrmdiakeit. denn eS aalt, die urrruhizm Beuberstämme im .aume zu ballen, dre stets bereit waren. daS ramriche :ioch abzuwerfen und vlun 'devrfd und zerstörend in die reichm denn 'las KuitmnoieteS ctiwufal len. Die von TraZan im Jahre 100 eroautt ?tadt Hatte eine Blutbeei von 4j Jahrhunderten idurchlebt, als Beiisar ycordsrcca eroberte. Die Siege hes' byzantinischerr Feldherrn Tuuner zu Thaten, die an das Ber ühren der Russen, im Jahre 1812 erinnem, denn .die eingeborene maurische Bevölkerung verwüstete die titVxi imi
zerstöre die Städte, damit die Eroberer sich nicht im Lande festsetzen könnten. Da ist ru3) Tbamumrdr m
Grunde gegangen, und hat dann, unter dem Schlamm, den die Regengüsse von den Bergen herabspülten, untev dem' Sande, den der Sirokko berbeitrua. langer ns lz Jahrhunderte verborgen gelegen. Die wichtigsten der nun wieder an das 'Licht getretenen Bauten seien h-.er kurz erwähnt. Ein Triumpkboaen mit drei Thoren, der mit Säulen und mit Statuen geschmückt n r t r n . r . i V ijr, neyr rtocu ia,zr $anz ausreazr. Sufee von Ickonm Saulknoallm sind schöne Kaufläden aneinander gereiht, r . jti.i. "rc Lfuc. ui?o leyr FUI tmzzUjizK vssenr.iQ Aborte zeigen, daß auch diese Errungenschaft der Neuzei't schon im Alter--thum bestanden, hat. Aus dem Forum steht eine große Basilika, die, (der uz sprünglichen' Bestimmung aller Basittke.n entsprechend) Dias ia.u!ve s Handelsgerichts nxir. Außerdem sicht man auf dem ftoram Magazine, ßd len für gesellige Zwecke, ein Gesangniß, eine Curie, wo der Gemeinoeraty taate. einen Tempel deS Sieaesi und mt sehr große Zahl Piedestale, worauf die Bildsäulen der Kaiser und berühmter Männer gestanden: haben. Das an einem Hügel angelehnte Theater konnte viertausend Personen aufnehmen. Auf 'dem Capitol steht ein kolossal Tempel des Jupiter, aver seine 50 hohen Säulen sind umgestürzt und bedecken mit ifcn Trümmern den Boden. In den prächtigen Thermen sind die verschobenen Baveraumiichleiten vollkommen wohle-rhalten. und auf einem sehr merkwürdraen stärkt, von dem ein Theil überdeckt war, stehen noch die steinernen Tr che, aus denen die Waaren zur Schau ausgelegt wur den. AuS der christlichen Zeit stammen mebrere reich mit Mosaik und Sculvturen geschmückte Kirchen und eine große Citadelle. Alle Straßen sind sebr aut aevflastert und zeigen, wie in Pompeji, die Radspuren der antiken Waaen. Die Kloaken, die so Net ino. idak man sie aan durchwandern kann. nebmen wieder das Neaenwa er auf. welches sich in 'toi nun freigelegten Straßen ansaMmelt, und die alten Brunnen, welche die Stadt versorgten, firid wieder zur Aufnahme deS TrinkwasserS bettit, daS die bevorstehend Erneuerung der romischen Leitung von Neuem in iene steinernen Behälter fliefan lassen wird. Die Prwatbauten nehmen nser Interesse nicht weniger als die conumentaldauwn m vm spruch. Dasselbe gilt von den militä riscken Anlaaen sowie von Aauäduc en. Stadtthoren. Friedhösen und Vor? städten. AlleS in Allem ist dies der ' L . ort v n. v: v.:rx. erue uno einzige vau. vie tvinii Kunst der Kaiserzeit sich UNS in so gradezu wunderbarer Vollständigkeit vor Augen stellt. Natürlich haben örtliche afrikanische Einflüsse auf diese Werke einaewirkt. aber das hindert nicht, daß wir hier über jene so wichtige Kurepoche Ausschluß erhallen, oie unS das einer ältern Zeit angchörige und mebr neckisch geartete Pompeji nicht hat geben können. So hat der an archäologischen schätzen 10 icye Boden des antikenNumidiens ein Studienmaterial hergegeben, aus dem die Kunstwissenschaft roch großen Nutzen ziehen wirb. Woher kommt der Name Loreley? Unter, den Deutungen des Namens Loreley oder Lurlei ist die Erklärung Simrock's lauernder Fels"- noch immer sehr verbreitet. Nun bedeutet Ley am Mittelrhem allerdings Schieferfels 'die Kinder sagen dort zücht meine Schiefertafel, sondern mein Ley daß aber der Felsen unter dem Wasser hin seine Füße ausstrecke, um den oorüberfahrenden Schiffen ein Bein zu stellen, ist doch wohl eine gekünstelte Deutung. Schmeller, der in seinem Bayerischen Wörterbuche unter Lauer" auf die Loreley am Rheinverweist, faßt lauern hier noch nicht im gewöhnlichen Sinne auf, sondern stellt es zusammen mit dem holländischen leur (Täuschung) und nimmt es in der im Mittelaiederdeutschen verbreite, ten Bedeutung betrügen, hintergehen. Zu dieser Deutung als Trugfels wird 'ihn die Sage von der Loreley veranlaßt haben. Da dieselbe nach neueren Forschungen jedoch keineswegs alt, son. dern erst durch Nicol. Voigt. erfunden und durch Brentano und Heine popu. lär geworden, ist jene Erklärung hin fällig, ebenso wie Arndt den Namen irrthümlich aus einem rheinischen Lureleien in der Bedeutung nachsprechen" ableiten will, während dieses Wort gerade umgekehrt in Lurlei feinen Ursprung hat. Am einfachsten und naheliegendsten scheint es. den Namen Loreley mit dem wunderbaren 15 maligen Echo in Verbindung zu bringen. daS dem Volke an dem Berge wohl von jeher das VemerkenSwertheste gewesen sein muß. Schon Merian hebt dies hervor, wenn er von dem Lore!eyfelsen,sch7erbt, daß er von den Alten der Lurleberg ist genannt worden, in welchem Gebürg auch noch ein sonderbar lustig Echo oder Mderschall sich befindet." Dementsprechend erklärt. Sprenger in der Zeitschr. für deutsche Philologie den ersten Theil deS Namens Loreley auö dem alten noch zu Luther'S Zeiten allgemein verbreiteten Worte loren oder lören mit der Bedeutung heulen, schreien." Naturwissenschaftliche Betrachtung. Münchener Metzgermeister (sitzt in der Kneipe und liest die Eröffnung d:S VegetarianerheimS und die beigefügte Speisekarte: Rosen kohl mit JaSminsauce, Maiscreme mit Vanillentunke, Rosen- und Veilchen blättcrsalat etc.): , Hergottsakra, muß dös a G'freß sei! Jetzt wer'ns halt unsere Schinken und Würscht in'ö Knopfloch stecken. Kurioses Verhör. -Ihr Name?" Walter.". Vorname$" Auch Walter Stand?" Hausverwalter." Geburlsort?" Wüstewaltersdorf." Nu, bitte, hören Sie aber aus! Sonst schreie ich Gewalt!!-
Vom Jnlanve. JmLaufedeSsoebenbeenbeten JahreS sind im Hafen von Baltimore L602 Einwanderer gelandet. Prohibition steht in Kansas, wie in allen anderen Staaten, in denen die Wassersimpel am Ruder sich
befinden, nur auf dem Papier. Zn dem genannten Staate gibt es 2580 Personen bzw. Firmen, welche den Verkauf bzw. die Fabrikat'wn berauchender Getränke geschäftsmäßig dereiben. DieseZahl umfaßt einen Recificirer, 2 Brauer, 2233 Whisky- und 329 Vierhändler. Die Gründung eines Penionsfonds für die Lehrer der Stadt Brooklyn ist zur Thatsache geworden. Der Beitritt ist nicht obligatorisch. vielmehr bleibt derselbe dem Ermessen der Lehrer überlassen; die Beiträge sind auf em Procent des Gehalts festgesetzt. Da sich ungefähr 16S0 der 2500 Volksschullehrer bereit erklärt haben, der Pensionskasse belzutreten, kann man auf eine monatliche Einnähme von 51600 für den Fonds rechnen. Voraussichtlich werden im Laufe des ersten Jahres etwa zwanzig pensionsberechttgte Lehrer in den Ruhe stand treten. Auf ihrem neuen Revo! verschießstand hat sich die New Yorker Polizei glänzend blamirt. Von 72 Polizisten, die an der ersten dieser Uebungen theilnehmen mußten, haben blos ihrer sieben überhaupt nur die Scheibe getroffen. Daß die New Norker Polizisten schlechte Schützen sind, ist aber kein Wunder, denn ihre höchsten Vorgesetzten, die Polizei.Commissäre, schießen selbst ja beständig Iveit über das Ziel hinaus. Die Iowa Indianer in Oklahoma haben mit dem Stamm der Kaws einen Pachtvertrag über 15,000 Acres Land, das auf der Reservation der letzteren belegen ist, abgeschlossen. Die JowaS gedenken aus dem Complex sich eine Village" zu erbauen und von den Renten, die sie von ihren, an weiße Ansiedler vermietheten östlich von dort belegenen Ländereien beziehen, zu leben. Die Rothhäute erklären, es müde zu sein, unter den Weißen zerstreut zu wohnen und von denselben bei jeder Ge legenheit Übetvorthezlt. sonst aber über die Achsel angesehen zu werden. Da sie Bürger sind, wollen sie sich nicht vom JndianerBureau bevormunden lassen, sondern wohnen, wo es ihnen gefällt. Oom Vlusranve. Ein Curiosum wirdanläßlich der letzten Volkszählung aus Püchau bei Würzen berichtet. Es hat sich nämlich dort genau, dasselbe Resultat ergeben wie im Jahre 1890: 235 männliche und 284 weibliche, also zusammen 519 Einwohner. Dieser Tage sollte die Leiche eines in Schackhausen gestorbenen KindeS in feierlichem. Zuge nach Bergen überführt werden. Der fllrchterliche Sturm zerriß jedoch den ganzen Zug und fegte die Leute von derStraße weg. Der Leichenträgerin entführte er den. Sarg sammt dem Kinde. Kränze und Hute der begleitenden Kinder flo gen bunt umher. Erschossen hat sich in Nizza em Berliner Namens Hugo Krause. Er war früber Besitzer eines Viergartens in der Hasenhaide, siedelte dann, nachdem er sein Terrain an den Magistrat verkauft hatte, nach Frank furt a. M. und später nach Genf über, wo er ein Restaurant übernahm. Krause hatte am Spieltisch kurz vorher 3500 Francs verloren. Ein tolles Reiterstück wurde durch die Festlaune anläßlich der Jubelfeieij der Schlacht von Champigny beim 54. Jnfanterie-Regiment zu Kolberg gezeitigt. Im Hotel Kai serhof daselbst gewann ein Officier die ses Regiments die Wette, mit dienstlich gezäumten Pferde die Treppe zum Lo cal hinauf- und in 'daö Zimmer, wo die Kameraden beisammen saßen, hin einzureiten. DaS als lstorttsch be kannte Pferd gehorchte der SchsnM führung und geschickten Hanfr seines Reiters völlig und es gelang dem Letzere?, zwischen Tischen und Stuhlen, unter den brennenden Gaskronen hin. durch, aus dem Local wieder hinauszu reiten. Von sämmtlichen Vewohnern von Kansus, deren Zahl nach den neuesten Ermittelungen sich auf 1.334. 734 beläuft, sind 529.865 oder 36.7 Brocent m dem genannten Staate ge boren. Unter dem fremdgeborenen Element sind die Deutschen am zahl reichsten, daran schließen sich die Schweden. Norweger. Dänen, Englän 'der. Walliser. Jrländer und Russen in der anaeaebcnen Reihenfolge. Das Ueberwiegen 'des eingeborenen Elementö, .welches- bis über d Ohren in dem alten-Vorurtheile von der Vortresflichkeit, 'des.Amerikanismus" steckt. -ragt unzweifelhaft dazu bei. tafr mn sas in vielen Beziehungen anderen Staaten des WestenS. Mit - nachsteht. Eine Äe-skischaft polnischer Adliger hat, v Kurzem einen gemeinschaftlichen Lagtzausflug nach rri w "v-ri-r . nun Uiiv lloonasilia angelieien, von dem sie erst im Juni zurückkehren wird. Es sind insgesammt 20 Großgrundbe sitzer auS Galizien, Russisch-Polen und der Provinz Posen. Die Führung ha ben Graf Zamovski aus Warschau und ein Graf Potocki aus Russisch-Polen übernehmen. Aus der Provinz Posen geHort Gras Grudzinökl auS dem Kreise Schroda der Jagdgesellschaft an. Die Herren werden in Afrika 200 . .. rmgeoorene träger Mielyen. Ein Monarch, der niemalS Handschuhe trägt, ist der König von Belgien. Auch der Bnnz von Wales würde, wenn er seinen eigenen Neigungen immer folgen dürfte, der Handschuhe entbehren, nur bildet dieses Toilettenstück einen integrirenden Theil der militärischen Uniform zum Bei spiel in Deutschland, und da der Prinz . r m r ff mm m . . vieisacy weiegenyeik Yak, icv m deut scher Uniform öffentlich zu zeigen, so muß er wohl oder übel auchHandschuhe amegen. . .
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