Indiana Tribüne, Volume 19, Number 113, Indianapolis, Marion County, 11 January 1896 — Page 5
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Offene Volkssprache nnv gesunder 2C1 schenverftand von Tr. . B ffoote. enthält Kapitel über Ursacben und Berhü tug von Krankh'tt, Privat Lektüre für Männer nnd Frauen, Aufsätze für Jung und
;.-: mt uorr tgmaif T4: führten stai ttn. Neb'! Anbana von über 20Re,evten. vys PouuliT .usqave. Prei 11 oo PBiio frei versandt nach mvfavg des Vetrage?. I deutscher oder nzlijcher Sprache. L?orray Hill Publishing Co.. 129 Oft 13. Strotze. Nem Bot!. XHtiflC Agenten gegen hohen Rabatt gesucht. Nebniet r die eckten. it i . i ?fr 2 551 I X Cwoncr03.! ÜUUHUl&l ÄZzM BlutroinigoncL Btffrdtra Vertfoiftg. StttM M.lttl gegen Liär-i.C&l!M!dM. Xa Laben La Hen Apotheken. "C Dr. C. fft. Schaefer, Kpzt nnd Chirurg, ?!o. 430 Radison Hörrm, nahe Stontt et. -9:somtI8nil,f-4lT 4in,ss. t- UU BWitbl. Teledde 982. Dr. THEO. A. WAGNER LZo. 01 Nord Delaware (Ztr. vrechZrnaden : 9 10 Uhr Bonn.: 1 4 Uhr ach.; Ssaatiz: lHiUUU Surrn. Telephcn ttö. Dr. LeonL Bell, Deutscher Arzt, .Ecke East und C&io Strafe, prattizirt gemeinschaftlich mit siinnn Vater Dr. Suido ell. Sprechende: 8M..VUÄL' Dr. Vnrckhardt, Jeuischer Arzt. Wohnung: Vo. 82 Süd ZReridlanStr. Eprech.tden : 8 Hi 9 UH? Ver. 1 11 IX Uhr Nachm. 7di Uhr dend. Office: 18 Ost Ohio Strage. Sprechkunden bt 4 Uhr Nach. 5Ucp)on ;. 3. I. A. Sntclisse, chilsnzt an;;il;f.lt mt: d5rzt:t-s Ür-Ztt st'A S.t? ud Uitasratiirtt. 5 C ültulei Strafte D?n;teMr : i ic n$x Smi. mit Cii -aia. ta$ ,:grs . Seit IM AI. OTa ITtt DENTAL PÄRLMIS, 25 West Washington Str. Zähne mit Silber w füllen 75c, mit Sold . $1 und ausmärt! ; Zähne zu reinigen 73c ; 'Söhne zu .iehen 25c. DaS SeSe Sediß auf Gummr. asiS 53. Ein gute! Sebid $3. Zähne schmerzlos ausgezogen. C. C.ETERTS, Deutscher Zahn - Arzk o; 8z Nord Pennsylvania Str. : 0 st I vnd auf Wunsch angewandt. 2r. Carl G. Winter, 5lrzt und Vbirurg. Spezialist für Auzen und Ohren. Zimmer 91. 1 Im alte Vibltothekgebäude, 88 Vksrd Pennsylvania Etr. d,echstude dn 10 11 nd 54 Uhr. Telephon 150. 121 Union Strafte, Sprechstunden Bon S-4 11- 2 nd 78 Uhr. XtUpfrn tiX Dr. S. Gühler, 120 OS WeSarth Otr. e,rechrde: S - 9 Uhr ,r.z Nix Rt4n.:T-intrKftxi. - Telephon 1446. Sprechstunde: Sonntag nur ormittagl. vonkovp.ltv? ZZpriQV. Spevcer, Jndiana.
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anstrmgen, Du mußt morgen Me zur Verwunderung ' bringen!" Ms der Abend herannahte, und man Licht anzündete, legte Mitja die Geige in den Kasten und sagte zu Anton Jegorytsch, der eben in's Zimmer trat: Jch möchte Mhlafen, Väterchen!"
Das geht nicht. Mitenjka! Du mut Thee trinken. Dich erwärmen, so ist es , schädlich!" Nein! Ich werde schlafen gehen! erklärte Mitja. Und wirklich zog er sich selbst eilig aus. kroch unter die Decke und sagte: , Väterchen, loschen Sie das Llcht aus!" Anton Jegorytsch, der es gewohnt war. den Knaben eiaenhändZa auszu ziehen und zu Bett zu bringen, war über Mitjas Handlungsweise nicht we-. niq bestürzt. Doch wagte er es nicht. den Helden des kommenden Tages durch Fragen zu beunruhigen. So machte er denn über dem Knaben das Zeichen des Kreuzes und sagte: Schlaf - sanft, mein Taubchen!" Er löschte sodann das Licht aus und verließ, leise die Thür schließend, auf den Zehen das Zimmer. Mitja lag, ganz m die Decke gewi ckelt, lange, ohne sich zu rühren.- Er fühlte, daß seine Nerven ohne Empfmdung, seine Glieder abgestumpft wa ren. daß sem Kopf keinen Gedanken fassen konnte und seine Brust keinen Wunsch auszuweisen hatte. Doch nach Niger Zeit, als die Wärme den Körper zu durchfluthen begann, kam er zu klarem Bewußtsein. Ihm wurde beklommen zu Muthe, und er machte den Kops frei. Im Nebenzmmer war man noch nicht zur Ruhe gegangen. Es wurden die kleinen Schwesterchen zu Bett gebracht. Sie schluchzten, doch Anton Jegorytsch beruhigte sie: Sst still! Mitja wird aufwachen!" Bei diesen Worten und dieser Stimme fuhr Mitja zusammen. Er glaubte, trotz der Dunkelheit wahrzunehmen, wie sich die Thür öffnete, der Vater auf den Zehen hereintrat und mit zärtlicher Stimme flüsterte: Mitenzka, zetzt hast Du Dich erholt, mem Täubchen, steh' auf und spiel' etwas, denn morgen mußt Du Alle entzücken." Und er entsetzte sich bei diesen Worten und steckte den Kops unter die Decke. Morgen! O, dieses verwünschte morgen! Keinem seiner Mitschüler stand dieses morgen" bevor. Es singen und spielen doch sonst nur Erwachsene, er allein soll als ein Wunderkind am öffentlichen, Abend auftreten. Wenn dieses morgen Nicht Ware, er hatte am Vormittage mit den Knaben gespielt, wäre gesprungen,' hätte sich getummelt und hätte gelacht. Und wie schön hätte er sich heute Abend bei Klaider amüsirt, wo Alle froh gestimmt waren, wo es gewiß sehr lustig herging. Und seine Phantasie gaukelte ihm das Bild dieses Abends vor. Klaiders nette ' Schwester, deren Namenstag ja war,, trägt ein weißes Kleidchen. sind noch viele andere Mädchen und Knaben ca. Sie spielen, schwatzen und tanzen. Niemand von ihnen denkt daran, sich irgendwo auszuzeichnen, irgend Jemand in Verwunderung j zu versetzen. j Morgen! Dann wird er auf die Estrade hinaustreten, blaß, müde, mit dem nagenden Schmerz in der Brüst, um den sich Keiner kümmert. '.'Doch wenn er sich ausgezeichnet hat dann wird es noch schlimmer sein.: .Man wird ihn auf Abende, auf Concerte und m verschiedene , Städte schleppen, j so hatte wenigstens der Vater gemein 'der schon davon träumte, und er wird' an die Geige mit Fesseln gekettet sein. ' Beim Gedanken an die Geige bemachtigten sich seiner Haß und Abscheu. O diese Geige! Sie hatte ihm Alles geraubt, woran sich andere Kinder 'erfreuen! Früher, da hatte er sie allerdings geliebt, doch jetzt, nachdem sie ihn beinahe' zu -Tode gequält, erschien' sie ihm widerwärtig, und er haßte sie. Schon , bei dem. bloßen Gedanken, daß eS möglich sei, sie zu - zertrümmern, fühlte er ein unbeschreibliches, Wonnegefuhl. - Mitia sperrte die Augen weit auf. wendet den-Kopf zu der Seite, wo die Geige, liegt, und. blickt starr auf dieselbe.' Es hindert ihn nicht die Finsterniß, die Geige, die schreckliche Geige zu sehen. Sie scheint ihm die Gestalt eines lebenden Wesens angenommen zu -;.a tvr r.i ryaoen, eines oozen, vaa zum Ziel gesetzt, ihn schon als Knabe zu Tode ju quälen. ' Er sank in Schlummer. Schwer? Träume führten ihm unangmehm Lilder vor. Er sah eine riesige Geige mit dem Kopf eines Tigers auf sich los stürzen. Der Rachen dts Ungeheuere war geöffnet, es drohte ihn zu ver schlingen. Darauf erschien ihm seine eigene Geige. , Da? Traumbild zeigte sie ihm an die eigene Brust gewachsen. lllle seine Anstrengungen, si lozzuret ßen. rren. vergeblich. Sie war zu einem Gliede seines Körpers geworden, die die Hand, der Fuß oder der' Kopf.' Und er will an Spiel und Tanz dee Mädchen und Knaben theilnehmen, die sich in hellen farbigen' Kleidern im erleuchteten Zimmer drehen, doch er kann nicht, denn die Geige ist' ihm' ja angewachsen. Da führt ihn Anton Jego rytsch auf die Estrade hinauf. De? Saal ist voll Publikum, elegante Damen und hochgestellte Männer sind darunter. Anton Jegorytsch steht hinter seinem Rücken und' flüstert ihm in'S Ohr: Spiel, Mitja, doch so, dah Alle in Verwunderung gerathen. -Dann bist Du berühmt geworden, und dann ist auch bald Geld da!" Nein, er will aber nicht spielen, er will weder Ruhm noch Geld,, nur die Freiheit will er, leben wie andere Kin der, spielen, springen und lachen. Spiel!" flüstert nochmals Antoa Äuwrvti. '.iviel. mein Lublina!"
New, ch'wlll nicht,-ich will nicht! Doch etwas werde ich Euch zeigen!" Und er packt mit beiden. Händen die ihm an die Brust gewachsene Geige und reißt sie los,. doch mit einem Theil seineS Körpers zusammen. Von seine? Brust strömt das V'ut in Strömen, oas Publikum appladirt, man ruft: Bravo, bravo!" Am meisten aUt ipplaudirt .Anton Jegorytsch, dessen Besicht vor - Frrude - und Zufriedenheit strahlt. Doch plötzlich erscheint Onkel auf der Scene und . ruft: ; Ich bin es, der ihn zu einem solche Künstler gemacht hatt Sein Ruhm; Ist mein Ruhm!" Nein!" entgegnete Anton Jegorytsch. sein Ruhm gehört mir! Mir, mir!" Sie gerathen in Streit, ringen, doch
Niemand bemerkt, wie Mitja unter Denen verblutet, stirbt Mitja erwacht entsetzt und greift sich an die Brust, die in der That unerträg lich schmerzt. Es tagt schon. Der erste Gedanke, der ihm durch den Kopf geht, ist der: Heute ist der öffentliche Abend! Erfolg, allgemeine Bewunderung, CMlaoungen, Abende, Concerte . aber daheim das ewige Geigen, bis zum Stumpswerden aller Sinne, bis zum Verlust aller Kräfte! Und plötzlich packt ihn die Verzwelf lung. Das , Leben erscheint ihm wie ein enges, finsteres Gefängniß. Die Geige, das ist die Folter, mit der ma ihn martert; - Anton Jegorytsch und Onkel die Gefangnißwarter, die Henker. die über jeden seiner Athemzüge wachen. Er wendet den Kopf zur Thür und horcht mit erstarrendem Herzen. Es schlägt sieben. Nach einer halben Stunde wird der GefängnißWärter in's Zimmer treten, und es.beginnt wieder das ewige, eintönige Geigen, ohne Erholung, ohne, Ende, wegen irgend eines Ruhmes. ; Mitia richtet sich auf und preßt mt Zähne auf die Lippen, bis diese bluten. Warte nur, Väterchen,, warte, ich werde. Dir Ruhm einbringen " . Er ,st blaß wie die Wand, seine Auaen. mit, Thränen gefüllt, irren unIstät umher,. und fein' mageres KörperP... .rjf"n.i r? cv' i . r -n rr azen icguncu ncy im leoeisrozi. vt hat. nur den einen Gedanken: Man muß eilen, denn nach . einer halben Stunde erscheint der Wärter Und er beeilt sich. . Mit zitternder Hand befestigt er das eine Ende seines ledernen Gürtels an dem Haken,' an dem daö Handtuch hangt, und macht tine Schlinge. Darauf verharrt er kine Secunde regungslos. Dann : bekreuzigt er sich, sicher und innig. Große Thränen rollen ihm unaufhaltsam über die Wangen, ihm thut etwas ss schmerzlich, so entsetzlich leid und ruft chn zu sich. Wohl die Mutter, die kleinen Schwestern? Doch sogleich . kommt der Wärter, es darf keine Secunde ver loren werden. Er bekreuzigt sich nochmals, schließt die Augen und wirft du Schlinge um den Hals. Am selbigen Tage, um zehn Uhi Noraens. kam eine Frau- auf's Con' ervatorium laufen. , Ihre . Haare waren zerzaust, und sie trug obgleich :s stark fror, nur ein leichtes Gewand. Sie weinte, schluchzte, rang. die, Hände, konnte: aber 7 keine.-Msklärung geben. IZan führte 'sie zum'' Dlrector.- -. . Nach einer, halben .Stunde war das -anze ConserdatoriUM: äußer, sich; Die -ürchtbare, Neuigkeit,. ging von Mund 2.Mulld.V.Die'. Damen. weinten, einige von., ihnen '.fielen-Zn. Ohnmachtoderz be kamen hysterische' Anfalle. " ' - Z - Am anderen Tage leiteten' !alle Zöglinge deö ConservajoriumS VZitja Spiridonow zurletzten Ruhe. Knäben 'uaenseinenSara. brAuck die- vom Schmerz : gebrochene 'Mutter und I bis kleinen Schwestern, waren da, nur An ton 5leaorvtsiö' fehlte. ' Man. hatte ibn in's.!. sirankenhaus -schaffen müssen ?eil er.,umMitjas sargerum. n nr tanzen und zu springeir-vegann, ykrifer LZoden. Die Nraqen,-- welche die. Frauenwelt tekt 'äm "Mnsten-"beschMaen. Zsmd: Weite Aermel und.Rocte--Vorzug! der '.i.!."..: i":." v-'j.-'-'' - - i oueis vor 'oen.aaen.-. ' Die .Äermel' sind immer; noch '- breit, sebr .breit.- döcb .-schneidet man'lie teer art, daß 'dle.Mtte deLOberärmelö in , " vii f es. ' t-rn ?m cyrageir ,ye .ors Vioisesz juut, damit dieMm 'Alten weich, sicht steif bis zunr iZUdogeri fäNenZu ! ele-. ganten HauS- 'und Gesellschaftötckletten wählt man,oft.4en- Empire.Aermel mit bauschigem, zremlich kurzen Vallen ijnd langer- bisauf-!d!e'andssal-lender, 'oft -mit-elnemSitzenjabot: endender iMitäne,' it schmalen.' Inur leicht .eräfftesZAermel,',oie uns' die Zukunftreservirt und.'die zu den Louis XV.- und.-'XVI.'.'Toiletten passen, welche die ersten Klerderkünstler mcinchmal zuodllund.S.tilcc2stümen verwenden, fast. immer, aber auf .Wi nsch ihrer'. Elientinnen' ändern, müssen, verschaffen sich noch keinesweg'eZ Geltilng. .AuS.emem'.breiten Aermel läßt sich im. rner noch' ein schmal machen, äberi auS 'euiem. 'schmalen?... - .' - - Ander! 'sieht eS mit den 'Rocken r . . ir,!.(. " r jt f . i. Ajtt weroea cnutpicoca mauuq
; i 7 .?.' '
.tragen. 4 5 Meter genügen, aua.
müssen die Godets memals rund herum fallen, fondern nur hinten Manchmal sieht man jedoch, besonders aus leichtem Stoff, auch ungeschragte,' sogar leicht geraffte Rocke, auch Taolieurs über Seide; meist aber wählt man einfach -den Rock a Godet oder du Prinzeßform. Dieser Schnitt, zdei mehr und mehr bevorzugt wird unl gleich vortheilhaft für große und kleim Gestalten, für junge und alte Frauen, für 'einfache und elegante Toiletten ist. verlangt immer einek schönen Stoff. Tuch, Ehevot, Sammet, broschirti Seide,' Brokat. !- - Die dritte immer wieder anzeregtl Frage ist die der Eollets und Jacken. oder besser: Collet oder Jacke? Mi vollständig abhängig von der Aermel form werden jetzt erstere noch bevorzugt, doch, letztere mehr getragen,, so bald man für die Aermel der sich dar: unter befindlichen Taille nichts, zu fürchten braucht. Die Collets im Winter lösen die Pflicht der Warmhaltung nur seh? unvollkommen, können ab noch durch Nichts ersetzt werden. Dit lange mante, die Visite", welche man auch wieder zur Geltung bringen will, werden von der Jugend gescheut. Man entsagt der Cocetterie nur ungern in einem leichten-Collet oder in einer schön sitzenden Jacke, seine hübsche Gestali zu zeigen. . Welche Form . man abel auch wählt, iid einem Punkt stimm! man immer, überein: in der Höhes deZ Kragens. . Dieser reicht bis an! du Ohren, ist .oft fortsetzend und . ohm Naht mit dem übrigen Theil der Confection, . geschnitten und hat noch mii seinem Medicis-Schnitt den . Vortheil, auch zurückgeschlagen werden zu können. , Was 'die anderen Toilettenfra gen anbetrifft, Stoff, Farbe, Besatz, die Art, ihn zu verwenden, .Herrschi große Uebereinstimmung: man schreitet überall- der Louis XV. unr Louis -XVI.-Mode entgegen, - beson' dcrS waS den Schnitt der Taille anbe, trifft. Der Rock wird wohl hinterher kommen. - Diese Taillen oder Jäckchen, viel mehr sind reizend in Schnitt, Farbe und Muster, mit "Spitzen, Fichüs, gro ßen,' Knöpfen ..Schleifen, Schnallen und. Pelz garnirt, mit kleinen Krausen oder zu beiden Seiten in 'drei flache Quetschfalten gelegtem Schooßtherl. großen Taschen, spitz zulaufender Weste. auch doppelt? über einandergelegten. offenen,, über einem Jabot oder Pla stron auseinanderfallenden Vorderthei len. . Oft: läuft die Taille einfach nur hinten : in kurzem Frack aus. währerkd )i vorn Figaro-rtig über einen, krau en Seidenmusselin-Vordertheil aus einandergehend, nur bis an den Gür tel reicht. Reizend,, hübsch und. elegant aus großblumiger, : wie gemalt ausse hender Seide wird die Schönheit mnd Originalität - dieses Kleidungs Mckes noch dadurch erhöht, wenn die Blumen 1 1 r r i ' nivl nur aemail ielnen. lonoern es auch wirklich sind. Zu diesem , Zweck haben sich geschickte . Kunstler Frauen zur -Verfügung - gestellt, sah ein LouiS XV.-Jäckchen aus den Ich Izart Endivefarbenem Sammt mit Bluimen bemalt, .daö - eine der hübschesten und geseiertstenFrauen' vonParis schmi ckte. Nachdem -wir diese ..Wgemeinhiiten vorausgeschickt, -wollen wir unsere Le serinnen mit mehreren hübschen Toiletten. bekannt machen, ' welche allgemein gefallen Dürften. .Figur X, stellt! ein Kleid aus rangeant Seidenstoff kind Sammet, mit Spitzenapplikation .und Federbesatz' jr. Zu dieser anmäthlgen .Toilette .ist blau. und. grün rn geant' Seidenstoff und crangefärbene? Sammet verwendet, der an' 'der 'Taille eine aus Patten zusammengesetzte Passe bildet,' die mit' schwarzen .Spitzenapplikationen ' verziert, - bis zum t&tm , Rande des. .Stehkragens reicht unö selbst : durch: Federnbesad ; be aren ist. - Der Passe schließen sich, die m'Mftn'geochneten'ÄlLsentheile jauft . I : i . i. i ' . . -5 : , ' ' 1 f v i j
'fC . rviy vf$ß 3r'-r ? & II ,.t- "" jj "
Seidenstoff an, die durch einen vorn
unter einer schönen Schnalle von Straß geschlossenen ' Sammetgürtel zusammengehalten werden. Die Pussen der unten mit Sammet bekleideten Aermel zeigen durch Federnbesatz begrenzte Einsätze von Sammet. .Der Tütenrock ist aus Seidenstoff gefertigt. Aus braunem Tuch und gleichfcrrbigem Sammet ist. das ' hübsche Kleid, Figur 2. zusammengestellt, -dessen Garnititr. schmale Streisen von,Nerzpelz bilden. Den mit einem Sammetgürtel abschließenden Rock ziert an der. rechten Seite ein nach unten sich, verbreiternder Sammeteinsatz, der durch Pelzstreifen begrenzt wird, die sich auch um den untern Rand des Rockes fortsetzen. Die Taille aus Tuch .ist wie ersichtlich geschlitzt, wodurch an beiden Seiten Sammettheile sichtbar . werden; . idie Stofsränder sind mit Pelzstrelfen ,begrenzt. Gleiche Pelzstreifen -decken 'die Nähte, sowie den untern Rand der aus mehreren Theilen bestehenden . Aermel, denen oben schmale, Mit Pelz verzierte Epaulettetheile aus . Sammet aufliegen. . Für das kleidsame Eostüm. Figur 3, ist ..blaues Tuch und gleichfarbiger, glatter, sowie gestickter 'Sammetvon etwas dunklerer .Schattirung verröercdet. Den weiten Tütenrock begrenzt ein Gürtel aus glattem Sammet, der den Ansatz 'der gestickten Patten deckt, die . 'den Rock vorn - an .beiden Seiten ieren. Aus gesticktem Sammet besteht auch der -breite,, oben : auseinandertreten.de. Garniturtheil, welcher der hinten glatten, , vorn unten --leicht , gefalteten Taille aufliegt und an der! Achselnaht endet.' Oben Meßt der Theil einen kleinen, spitzen Latz ein. der ebenso wie der '.Stehkragen aus glattem Sammet gefertigt ist. Die weiten' Aermel sind in lder beliebten, .-mehrtheiligen Form gearbeitet. ' .. Das .hübsche, .praktische Kleid, Figur 4, aus dunkelgrünem , Tuch zeigt auf dem Rock-sowie auf der Taille eine reiche - Verzierung von breiter, schwarzer Wollborte, die theilweisepattenartig - zugespitzt - ist , unddurch große, geschliffene; Jettknöpfe gehalten, .wird. Die . hinten glatte '.Taille ist vorn mit einem kleinen, eckigen'. Latz aus Hellem Tuch, , sowie mit einem . krausen Einsatz aus . grünem .Tuch ' versehen,' und - wird durch einen hellen Stehkragen begrepzt. Vretellen aus ,Borte,''die sich scheinbar aus .dem. Rock fortsetzen und -vorn durch eine, gleiche Spange 'miteinander' derbunden sind, zieren die Taille vorn und hinten in gleicher Weise.', Die in Zeulenform' aescknittenen Aermel sind !unten manschettenartig 'mit Hellem-Äüch Tuch'ünd Borte, oben, M Patten iauS Borte verziert. Wie bei den. meisten modernen oileiten sind auch für daö 'Kleid,- F gur 5,. zweierlei. Stosse.'.'. verwendet, pnid zwar für' den Rock und', den, uniern Theil der Taille dünkelblaue? .Wnrterloden, für. den obern Theil derHordertaille,' sowie die Aermel .blau kund schwarz cklngirender Seidenstoff mit damassirtem Muster." Die' Seide Ibildet vorn an-der Taille .'einen, Sattel, der sich einsatzartig über die vor? in Tollsalten gelegte, hinten als Bretillen über die -dort, glatte " Taille-fortsetzt, welche mit einem Besatz aus swaizim Krimmer,' sowie Knöpfen ' garnirt ist. Gürtelähnliche .Theile auS'SerdenSoff. mit Knöpfen , . abschließend, .'begrenzen die Taille, die mit einem faltigen, mit Krimmer gezierten . .Stehkragen auö Seidenstoff . verbunden ist.' . . Ueber bie sen Kragen '. fallen - halbmondform-ige Theile aus cremefarbenem. Atlas) die mit. Zierstichcn. benäht. und mit 'kleinen Tollen umrandet sind. .''Recht 'xmit ist der unten in'. eine. Spitze -auslar fende,.,geschlitz .und 'MitvKrimmer begrenzte f Aermel.' Er 'ist mit''e nem pattenartigen, die 'Achseln r scheiibät verlängernden Faltentheil .ersjhen, .r der. Schulter mit je 'zwei -Knöpfen angeschlossen . scheint und der. da. die Taille auf der Schulter und '.unter dem - Arm geschlossen wird,' der lÄ'ken Schulter aufgehakt wird." ' ) : Die lekte Jllation veranschaulickt einen, eleganten Kragen. .Zu hem seloenist 'schwarzer, gemusterter amrnet' gewählt und einem faltigen..Sclt!ek auS glattem, schwarzem Sammeti an gefügt.- ' Die Verbindung von Sattel und Kragen deckt eine. auS 'glattem Sammet hergestellte, 'volle .Rüsche.! unter er -eine elegante,' aus Guivürespie. gebildete. Berthe. hervorfilli,i 1ie vorn und hinten tiefe Aacken.'bildet und sehr reich, mit aefchriffenen Jettsteinerr i miir. s.:.:Xitvm i u.jcucu utuwcyt.w
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