Indiana Tribüne, Volume 19, Number 112, Indianapolis, Marion County, 10 January 1896 — Page 2

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Jnozuna Tribüne.

Erscheint Täglich und SountagS. Die tägliche, Triküne- kostet durch den Träger 33 Cents per Woche, dle ontag.TribSe' ext! per Woche. Seide zusa IS Cent? der KZ Centk per rkonat. Per Post außerhalb U !ttbt ngeschlik tu VorausSezahlung pe, rJar. cmru 10 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 10. 3anuarZ1896. Die riegsüyrnng tn uva. Sehr häufig hört man die Frage, wie in aller Welt es möglich ist. daß die auS nahezu 100.000 Mann bestehende spanische Armee unter dem Befehle des ebenso tapferen wie fähigen Generals Martinez Campos der seit Moncrten dauernden Jnsurrection kein Ende zu machen vermag, ja daß die Aufständischen immer mehr Terrain gewinnen können, trotzdem ihre Zahl verhalwißmäßig gering, ihre Bewaff nung mangelhaft ist und sie nur wenige Führer besitzen, welch wie Maxirno Gomez, Jos6 und Antonio Maceo, Bartolome Masso sowie einige andere etwas vom Waffenhandwerk verstehen. Die größte Schwierigkeit, welche den Spaniern sich darbietet, ist der beklagenswerthe Mangel an Eisenbahnen sowie Landstraßen und so rächt sich die durch Nichts zu rechtfertigende Wernachlässigung, welche die Perle der Antillen" unter der Herrschaft der Spanier, erfahren, an diesen selbst. Von Havana erstreckt sich eine Eisenbahnlinie auf eine Entfernung von 200 Meilen hin gen Osten durch die Insel und von dieser Hauptbahn ziehen sich Zweiglinien nördlich nach Matanzas, Cardenas, Sagua sowie Remedios und südlich nach Cienfugos hin; der östliche Ersenbahnpunkt im Innern der Insel ist Santa Clara, die Hauptstadt der Provinz gleichen Namens. Oestlich von Santa Clara sind die Provinzen Puerto Principe und Santiago de Cuba belegen, welche zwar die größere Hälfte der Insel umfassen, aber nur einige kurze Eisenbahnlinien auszuweisen haben, 'die sich von der Küste auf wenige Meilen in das Innere erstrecken und gar keinen strategischen Werth haben. Landstraßen im moderen Sinne des Wortes sind im Innern vollständig unbekannt, nur aus Havanna führen einige macadamisirte Wege wenige Meilen weit. In geringer Entfernung von den Städten sieht man daher nur Carrettas" d. h. Ochsenkarren, .die von vier bis acht Stieren gezogen werden, je nach der Entfernung oder der Ladung. Dem Eingeborenen dient Pferd oder Maulesel als Communicationsmittel und mit seinem Machete" babnt er sich einen Weg turch daS dichte Gestrüpp. w:nn er eine Reise macht. Die Landleute in den. östlichen Provinzen sind meistens Viehzüchter oder Hirten, welche nebenbei af eigene Faust etwas Viehdiebstcchl treiben und deshalb mit den Schleichwegen auf das Genaueste bekannt sein müssen, wenn sie sich nicht erwischen lassen wollen. Zu diesem Mangel an Ween kommt in einzelnen Provinzen wie tn Santiago der gebirgige Charakter des Landes, das von zahlreich? Wasserläufen zerrissen und während der Regenzeit geradezu unpassirbar ist; 'dann ist jeder Fluß überfluthet, jeder Sumpf wird ein See und jede Erdsenkung füllt sich mitWasser. -Brücken gibt es nicht und wer an einen Fluß kommt, der zu breit ist. um ihn durchschwimmen zu können, muß seinem Laufe folgen, bis er eine Furth findet. In einem solchen Lande mußten die spanischen Soldaten bin Kampf mit der Jnsurrection, . die im Osten der Insel ausbrach, aufnehmen. Anfänglich bestand der größte Theil der Insurgenten auS Berittenen, während wohl an 95 Procent der spanischen Truppen sich aus Infanterie zusammensetzte. die auS dem Heimathlande Zmportirt war und welche nicht blos durch feindliche Kugeln, sondern auch durchStrapazen undKrankheiten furcht bar decimirt wurde. Unter dies en Umständen konnte es nicht Wunder nehmen, daß die Spanier dem Vordringen de? Insurgenten nicht Einhalt zu thun vermochten; außerdem sind die Letzteren mit der Topographie des Landes -aus daS. Genaueste vertraut, während die Ersteren nur mit großer Mühe zuverlässige Führer erhalten können, denn würden diese von Jnsurgenten erwischt, so werden sie ohne alleS Ceremoniell erschossen. Für den Guerillakrieg sind die berittenen Insurgenten viel besser geeignet, als die schwer bepackten spanischen Jnfanteristen. Decke, Büchse und Munition bilden das einzige Gepäck der Jnsurgenten, die ihren Proviant nehmen, wo es ihnen beliebt, und die nach einem Scharmützel nach allen Richtungen , verschwinden, . um sich an einem vorher bestimmten Punkte von Neuem zu comentriren, immer etwas weiter westlich und immer etwas mehr Terrain gewinnend. Bei dem Mangel an Eisenbahnen und Landstraßen ist die spaniscke Infanterie eben außer Stande, durch schnelle Flankenbewegungen den berittenen Insurgenten fcen Weg zu verlegen bzw. sie abzuschneiden. General Martin Campos hat in seinem Kampfe gegen die Aufständischen von Anfang an ein Versahren emgeschlagen, welches ihm von vielen Spa niern verdacht wird, das aber vom Standpunkte der Humanität Anerkennung verdient. . Wenn er die Insel pacificiren wollte, wie die Russen das unglückliche Polen, d. h. mit Feuer und Schwert, unbekümmert um das Elend, das nothwendigerweise folgen müßte, dann würde ihm wohl ein .Marsch bis zur See'' gelingen. Anstatt das Land zu einer Wüste zu machen. hat General Campos seineStreitkräfte über daS Land zerstreut und Besetzungen in die kleinen Ortschaften, sowie auf die Pflanzungen gelegt, um dem Aufflammen der Jnsurrection in den von ihm occupirten Districten zu verhüten. Die Zersvlittiun spa

nischen Heeresmacht hat natürlich ük Folge gehabt, daß junge Lieutenants, denen die Strapazen und Gefahren des Guerillakrieges durchaus nicht nach dem Geschmack sind, selbstständigeCommandos erhalten. Nicht selten mag es vorkommen, daß diese Herrchen, welche in ein flottes Leben in der heimischen Garnison gewöhnt sind, es sich bei einem reichen Pflanzer wohl sein lassen, als daß sie sich mit den Insurgenten herumschlagen, von denen sie keinen Pardon zu erwarten haben. An Geldmitteln fehlt es den Aufständischen nicht, denn sie erheben reiche Contributionen von den Pflanzern, die ihr Eigenthum erhalten wollen. In einzelnen Fällen sind in die Kriegslasse der Insurgenten Tausende von Dollars bezahlt worden, welche natllrlich zur Beschaffung von Munition und Waffen Verwendung finden. Die Südafrikanische Republik.

Unwillen und Entrüstung ha! überall der allem Völkerrechte Hohn sprechende Einfall 'des Engländers Dr. Jameson in die Südafrikanische Republik hervorgerufen und mit Ausnähme von England bringen alle civilisirten Völker dem Boeren-Freistaate bzw. dessen. Präsidenten Paul Krüger die herzlichsten Sympathien entgegen. Daß die Nachricht von der vernichtenden Niederlage, welche den englischen Freibeutern zu Theil geworden, mit Genugthuung aufgenommen worden ist, kann unter diesen Umständen nicht Wunder nehmen. Allein mit dem Siege der Voeren sind die Ursachen der schweren Krisis, in welcher die Südafrikanische Republik schwebt, durchaus nicht beseitigt, und es erscheint daher wohl zeitgemäß, auf die dortigen Verhältnisse sowie den Präsidenten Paul Krüger, einen Blick zu werfen. Unter unablässigen Kämpfen gegen wilde Völkerstämme haben die Boeren ihre Republik gegründet und von Zeit zu Zeit haben sie ihre Freiheit gegen britische Uebergrifse zu vertheidigen gehabt. Als die Kunde von den reichen Goldfunden in dem Gebiete der Bauernrepublik immer weitere Verbreitunq fand, drangen viele Tausende von Glücksjägern in dasselbe ein und diest Leute sind den ultraconservativen Boeren zur Ursache der schweren Krisis geworden. Vor neun Jahren befanden sich nur wenige Zelte auf der weiten Ebene, auf welcher heute die an 100,000 Einwohner zählende Stadt Johannesburg steht, und weitereHunderttausend? sind über den ganzen Witwatersrand sowie die anderen, an Golderzen reichen Districte verstreut; die Fremden übertreffen die eingeborenen Boeren schon jetzt an Zahl um ein Bedeutendes und immer noch strömt der Einwandererstrom in das gelobte Land. Leider setzen sich die fremden Goldsucher zum größten Theil aus Elementen zusammen, welche vor keiner Gewaltthat und keinem Verbrechen zurückschrecken. Nun schreibt die Verfassung der Südafrikanischen Republik vor, daß zu dem bestehenden ersten Volksraad" nur im Lande Geborene oder seit dem Jahre 1876 Ansässige gewählt werden dürfen; die fremden Goldsucher sind also in der Volksvertretung ohne Rspräsentanten. trotzdem sie den größten Theil der Steuern aufzubringen haben, und aus diesem Grunde streben sie eine Neugestaltung der Dinge an, von welcher die Boeren nichts wissen wollen. Der ungeheuere Goldreichthum, welcher besonders der Witwatersrand in seinemSchoße birgt, hat schon längst die Habsucht der Engländer bzw. der englischen South Africa Co." erregt, und die Hoffnung, daß die .Uitlanders" in Johannesburg einen Aufruhr anzetteln und mit ihrer Hilfe ihm die Ueberwältigung der Boeren gelingen würde, hat Dr. Jameson zu dem Einfall in deren Gebiet bewogen. Jetzt nach seiner Niederlage wird der beherzte Eindringling sowohl von der englischen Regierung als von dem viel genannten Cecil Rhodes desavouirt. allein im Falle seines Sieges wäre er wohl als Held gefeiert worden. Der Präsident der südafrikanischen Revublik. Paul Krüger, ist ein Volksmann im besten Sinne des Wortes. Am 10. Oktober 1825 zu Rußenburg geboren, hat Präsident Krüger, wenig oder gar keine Schulbildung, doch lernte er sehr gut mit Gewehr und Säbel umgehen, denn seit 1854 berichtet jedes Blatt der Geschichte Südafrikas von seiner Theilnahme an Kämpfen gegen aufrührerische Negerstämme. Durch seine Umsicht und Tapferkeit errang er sich bald eine leitende Stellung unter seinem Volke, das ihn flum CommandantlGeneral und im Jahre 1872 zum Mitglied des Vollziehenden Raths" ernannte. Im Jahre 1833 wurde Krüger das erste Mal zum Präsidenten gewählt, und bei seiner dritten Wahl, 1893, haben sich die Stimmen für ihn noch gemehrt. DaS ist m kurzen Zügen de? äußere Lebenslang vesSiebzigjährigen. Während seiner Regierung hat sich die BevölkerungSzahl seines Landes verdoppelt; er hat einen bankerotten Staat zu eine? glänzenden Finanzlage gehoben, fcer Ueberschuß betrug im letzten Jahre 55.000.000. Mit klarem Auge hat er die Vortheile von Eisenbahnen für das Land erkannt, und trotz der heftigsten Opposition derBoeren, denen durch Wegfall de? TranS portwagen eine große Einnahmequelle entging, hat er die Eisenbahnvorlage im Volksraad durchgesetzt. Mit großer Anstrengung und Ausdauer sucht er de die Republik umgebenden Ring britischen Gebiets zu sprengen, und theilweise hat er dieZ durch die Eisenbahnlinie Pre-toria-Maraues-Lorenzo erreicht. Seinem Volk ist Krüger in Wahrheit ein liebevoller Vater. Wenn der Volksraad seine Sitzungen hält, fehlt er nie. Oft betheiligt er sich an den Berathungen, und seine Erfahrungen und Klugheit, verbunden mit glänzender Rednergabe, machen seine Meinung ausschlaggebend. Er ist ein strenggläubiger Protestant, der eS sich aber doch nicht nehmen läßt, heute zu einer jüdischen Schule, morgen zu einer katholischen Kirche einen namhaften Beitrag zu zeichnen. In seiner guße

ren Erscheinung lm lagucyen eoen will Krüger das bleiben, was ihn unter seinem Volke groß gemacht hat, ein einfacher Boer. Kommt man an seinem einfachen Hause in Pretoria vorüber, dann sieht man wohl mitunter in der Veranda eine verwitterte Gestalt sitzen, die lange Pfeife gemüthlich schmauchend, den Gruß freundlich erwrdernd; das ist Oom Paul, wie er im Volksmunde heißt. Besonders den Teutschen ist Krüger sehr zugethan. Bei der letzten Kaisergeburtstagsfeier hat er sich wiederholt in sehr anerkennender Weise über die Deutschen in seinem Lande geäußert. Bei einer officiellen Gelegenheit sagte er unter Anderem: Ich weiß, was ich den Deutschen schuldig bin. Sie achten und ehren die Landesgesetze. Das ist der Geist, das Volk, das wir gebrauchen können, und ich hoffe. Transvaal wird sich immer fester an Deutschland anschließen." Die Deutschen in Venezuela.

ES ist nicht allgemein bekannt, daß die Deutschen es waren, welche Venezuela den Namen gegeben, es zuerst erforscht und besiedelt haben. Wie ganz anders würde die Karte der neuen Welt aussehen, wenn damals anstatt des spanischen Habsburgers ein Hohenstaufe von dem Schlage Heinrich's des Sechsten, oder ein Welfe, wie Heinrich der Löwe, auf dem deutschen Kaiserthron gesessen hätte. Kaiser Karl 'der Fünfte brauchte zu seinen Kriegen gegen Frankreich und die Moresken viel Geld, welches er nur in Deutschland auftreiben konnte. DamalS war Augsburg das Finanz-Cen-trum des Reiches und die reichsten Kaufleute ihrer Zeit waren die Fugger und die Welser. Das Haus Welser hatte um 1527 einen Agenten, 7!amens Ambrosius Dalfinger, aus Ulm nach Madrid geschickt und durch dessen Vermittelung legte der junge Kaiser einen Rlesenpump bei den Welser an. wenn wir nicht irren, waren eS 12 Tonnen Goldes. Karl überschrieb den Welser den ganzen Landstrich am karaibischen Mcer, der zwar von Columbus und dessen Gefährten entdeckt, aber gar nicht erforscht worden war, als Sicherheit. er gab es ihnen gewissermaßen zum Lehen. Die Welser rüsteten in Spanien drei Schiffe mit 480 Mann Besatzung aus und ernannten Dalfinger zum Gouverneur ihrer neuen Kolonie. Die deutsche Flotille landete im Golf von Coro und Dalfinger fand, daß die Eingeborenen eine Art Pfahlbauer waren und auf im Wasser stehenden Pfahldörfern lebten. Dalfinger hatte im Auftrage der Welser auch Venedig besucht und diese Pfahldörfer der neuen Welt erinnerten ihn einigermaßen an die berühmte Lagunenstadt, weshalb er die große Einbuchtung west lich von Coro den Golf von Venezuela (Klein-Venedig) nannte. Dalfinger wurde von den Eingeborenen freundlich empfangen, der Goldschmuck der Naturkinder erregte seine Habgier, er und seine Leute kümmerten sich wenig um die Kolonisirung, sondern sie begingen unerhörte Grausamleiten. Als Dalfinger von dem reichen Goldlande Dorado hörte, unternahm er einen Raubzug in's Innere und gelangte bis auf den 7. Gr. n. V. Dort wurde er von einem Kaziken durch einen Pfeil schwer verwundet und starb 1532 in Coro. Sein Nachfolger war Georg der Deutsche, welchen die Spanier Allman nannten, der regierte aber -nicht lange. Nikolaus Federmann von Ulm setzte die Erforschung und Eroberung deZ Landes fort und auch Georg von Hutten hat viel gethan. Die Welser. welche von ihrem Kolo-nisirungs-Versuche nur Unkosten hatten, kümmerten sich schließlich nur wenig um ihr amerikanisches Vice-Kö-nigreich, und um die Mitte des sechszehnten Jahrhunderts fiel das Lehen wieder an die spanische Krone zurück. Während von jenen ersten deutschen Eroberern und Erforschern Venezuela'S jede Spur verwischt ist selbst die Encyklopädien schweigen die deutschen Conquistadoren todt oder thun sie, wie Meyer, mit wenigen Zeilen ab, ist deutscher Forscherfleiß, deutsches Kapital und deutscher Unternehmungsgeist selt Jahrzehnten wieder dort eingedrungen. Humboldt und nach ihm Schomburg haben daS Land erforscht und deutsche Kaufleute haben überall jFaktoreien angelegt, Bahnen gebaut u. s. w. In 1884 gab es nur 164 Kilometer Eisenbahnen; heute geht ihre Ausdehnung etwas über das Viereinhalbsache hinaus. Wie im Handel, so haben auch mit Bezug auf den Ausbau der Bahnen die Deutschen mehr und mehr an Einfluß gewonnen. Da der SchwerPunkt im Bereich der Nordküste, insbesondere des Küstengebirges, liegt, so ist damit auch den Bahnen die Richtun für ihre Entwickelung vorgezeichnet. Die Hafenplätze La Guayra, Puerto Cabello, Maracaibo, in zweiter Linie Carupano. Barcelona, Carenero und Coro bilden die Punkte, in denen die Bahnen zunächst an die Küste anknüpfen oder anzuknüpfen haben. Im Lande selbst sind die Häuptverkehrsorte außer der Hauptstadt - Caracas, Valencia, am Orinoco nochCiudad Volivar und am Apure San Fernando und Nutrias. ES waren Deut sche, welche das Ergebniß der englischen Untersuchungen, betreffend die Herstellung eines direkten SchienenWeges von Caracas nach Valencia wiverlegten. Dieses Ergebniß hat seinen Ausdruck gefunden in 'der von der Venezuela Eisenbahn-Gesellfchaft mit dem Sitz in Hamburg unter der sinanziellen Leitung der Direktion der Dis-konto-Gesellschaft in Berlin und de.r Norddeutschen Bank in Hamburg ausgeführten Eisenbahn von Caracas nach Valencia, welche' eine von dem früheren Präsidenten der ; Republik, Guzman Blanco ertheilte und von Krupp erworbene Concession zur Grundlage hatte. Die Eisenbahn stellt eine bautechnische Leistung ersten. Ranges dar, . der Amerikaner, wie Engländer und 5?ran-

' zofen gleiches Lob spenden und die dizu beigetragen hat. die Stellung

des Deutschthums m Venezuela ganz erheblich zu stärken. Von den Bauschwierigkeiten macht man sich am Be sten ein Bild, wenn man sich vergegenwärtigt, daß die Bahn 214 eiserne Brücken, darunter 60 Viadukte, und ferner 89 Tunnels besitzt. Bei der Ausführung hat man sich an das preu Mische Muster gehalten, und nur bei der Einrichtung er Betriebsmittel sich nach amerikanischem Vorbild gerichtet. Die Lokomotiven sind deutsch und sämmtliche Materialien sind aus Deutschland bezogen. Seit der Fertigstellung dieser Bahn hat der deutsche Einfluß in Venezuela mächtig zugenommen Das abesftnische Heer. Im Hinblicke auf die schwere Schlappe, welche die Italiener in Afrika erlitten haben, und auf die erneuten Rüstungen der Letzteren dürften einige Mittheilungen über die Stärke des abessinischen Heeres wohl von allgemeinem Interesse sein. Es kann wohl keinem Zweifel unterliegen, daß die Italiener es bei Amba Alagi nicht nur mit den Leuten aus Meneliks Stammlande, sondern mit seiner gesammten Truppenmacht als Negus Negtsti zu thun hatten. Die Anwesenheit der vornehmsten Machthaber Abessinienö mit Ausnahme des Königs Tekla Haimanot von Godscham, der sein Nichterscheinen mit einem drohenden Einfall der Derwische entschuldigt zu haben scheint, ist festgestellt, und darnach läßt sich die mögliche Stärke des abessinischen Heeres berechnen. Sie wird annähernd erreicht werden, da Menelik angesichts der Erfahrunn Ras MangLschaS gründlich gerü stet haben wird. Räch den üblichen Schätzungen können stellen: Schoa (Menelik) 20.000 Krieger, darunter 15,00Q Gewehrtrager; Harrar (Ma. können) 20.000 bezw. 18.000; Amhara (Olie) 15.000 bezw. 10.000; Wollo-Galla (Mikael) 15.000 bezw. 10.000. Insgesammt also 70.000 Krieger, darunter 53.000 Sewehrtr'ager. Dazu kommt Ras Mangascha mit vielleicht noch ein paar tausend Anhängern und einige andere unbedeutende Zuzüge. Die zahlreichen Lanzenträger dürfen nicht ohne weiteres als non-Yaleurs angesehen werden, denn abgesehen von ihrerVerwendbarkeit für den Kundschaftsdienst bilden sie die Reserve des Heeres. Sie sind bestimmt, die Gewehre der Gefallenen und Verwundeten, sowie etwa vom Gegner erbeutete Gewehre zu übernehmen. Wir glauben, daß von den oben berechneten 53,000 Gewehrtragern den Italienern etwa 40,000 gegenüberstehen. Nun ist wiederholt behauptet worden, Menelik könne nicht auf die Treue seiner Unterführer reaznen. Da ist zuerst Makonnen. Dieser Ras hat seit seinem Besuche in Italien (1889) mit diplomatischer Gewandtheit den Italienern ein freund licheS Gesicht gezeigt. Man darf aber nicht vergessen, daß er ein Verwandter Meneliks ist und von diesem der keine Kinder hat als sein Nachfolger in der Würde des Negus Negesti bezeichnet worden ist. Auch ist Harrar nicht sein Stammland, sondern er sitzt dort seit der Eroberung durch Menelik (1837) als stammesfremder Abessinier zwischen Galla- und Danakil-Völkern. Seine Stärke beruht daher in seiner Soldateska und in dem Verhältniß zu Menelik. Da Harrar für gewöhnlich das Durchgangsland für die Waffensendungen über Obok und früher auch über Zeila ist und ein Theil davon regelmäßig dort hängen blieb, ist Makonnen's Heer das am besten bewaffnete Abessiniens. Namentlich besitzt es viele Vetterli-Gewehn, die Italien in den Zeiten der Freundschaft mit Menelik diesem nebst Munition geschenkt hat. Ras Olie ist als Bruder der den Italienern besonders feindlich gesinnten Gattin Menelik's. Taitu, durchaus zuverlässig. Ras Michael mag sich dem Kriegszuge widerwillig angeschlossen haben, aber ihm blieb keine andere Wahl, da die Truppen von Harrar und Schoa sein Land durchqueren mußten, um mit den Italienern Fühlung zu gewinnen. Zwar wurde berichtet, daß ein Theil seiner durchweg mohamedanischen Leute ihn verlassen hätten, weil sie nicht an der Seite der verhaßten christlichen Abessinier gegen die Italiener fechten wollten, aber die Richtigkeit dieser Nachricht erscheint wenig verbürgt. Ob Menelik persön lich sich bei seinen Truppen befindet, erscheint zweifelhaft, ist aber AngesichtS seines unkriegerischen Charakters Ziemlich gleichgiltig. RaS Makonnen ist jedenfalls ein besserer Führer, als jener eS sein würde. Den Italienern dürften daher wohl noch heiße Kämpfe bevorstehen, ehe sie die Scharte von Amba Alagi wieder auswetzen. , Eol. Oradbu?v's vrobtrungs Pläne. In geringer Entfernung von der Westküste Mezico's und zwar im Golf von Californien liegt die Haifisch-Jn-sel (JSle de Tiburon), auf welcher noch Menschenfresser hausen. Trotzdem die Entfernung der Insel von der Küste höchstens 4 Meilen und von der Haupsiadt des mexikanischen Staates Sonora, Hermosillo, nur 90 Meilen beträgt, ist daS Innere völlig unbekannt. Alle Erforfchungsr..suche sowohl von Seiten der mexikanischen Regierung als von amerikanischen Privatgesellschaften scheiterten kläglich, indem die Betheiligten, die nur in klei nen Booten an der in Folge der großen Brandung höchst gefährlichenKüste landen konnten, stets von den eingebonen Indianern erschlagen und aufgefressen wurden. Die Geschichte mag unglaublich klingen, ist aber vollkommen wahr. ' Vor nicht langer Zeit noch sandte die mexikanische Regierung in halbes Bataillon Soldaten nach der Insel, welche auch unter Schwierigkeiten nn Landen bewerkkeMen und sich zu?

Bezwingung der Cannwalen tnvle von diesen bewohnten, schwer zug'anglichen und labyrinthartigen Schluchten der Berge begaben, jedoch nicht wieder herauskamen: denn alle ohne Ausnähme wurden von den Wilden niedergemacht und verzehrt. Auch nicht ein einziger der dreihundert Soldaten kam zurück. Da man vermuthet, daß diese Insel reich an edlen Metallen ist. und auch um endlich einmal Aufschluß über die topographischen, hydrographischen, gcologischen und alle' sonstigen Wissenswerthen Verhältnisse derselben zu erlangen, hat Colonel Bradbury von der mexikanischen Regierung die nachgesuchte Erlaubniß erhalten, eine aus einer genügend großen Zahl bewaffneter Männer und einem Kanonenboot bestehende Expedition auszurüsten, um die Insel von den Cannibalen durch die Ausrottung derselben zu befreien und eine Ackerbau-Colonie daselbst zu gründen, deren Leiter er sein würde. Schon sollen alle Vorbereitungen für die Anlegung von Häfen, von Eisenbahnen, elektrischem Licht, Schulen, Postanstalten u. s. w. getroffen und die geeigneten Personen für die hierzu nothwendigen Offices" ausgewählt sein, und nur an denjenigen Leuten, welche dem jungfräulichen Boden der Insel die Schätze der Ceres und Pomona entlocken sollen, fehlt eö noch. Aber daS ist Nebensache; die Hauptsache sind die Offices", daS Andere wird sich schon finden. Man vermuthet, datz Colonel Bradbury die geheime Absicht hat, die In sel, wenn Alles gut geht, von der mexi-

ramschen Herrschaft unabhängig und zu einer selbstständigen Republik zu machen, zu deren Präsident er sich ausrufen lassen würde. Ob ihm die Schaffung eines Königreiches und er selbst als Herrscher an, der Spitze desselben nicht sympathischer Ware, als ein republikanisches Staatswesen, kann natürlich nur er selbst wissen; da er durch die Schaffung einer Monarchie in nächster Nähe der Ver. Staaten gegen die Monroe-Doktrin" versw ßen würde, müßte er sich eventuell schon mit dem Titel Präsident" beanüaen. 'Die Insel Tiburon hat eine Länge von ungefähr 32Meilen von Nord nach Süd. und eine Breite von 23 Meilen in ihrer größten AuSdehnunq. Von etwa 352.000 Acres Oberfläche mag vielleicht die Halste anbaufähig sein. Deutsche Loeal-NachrichteNi Vrovin, Brandenburg. Berlin. Die Verhaftung des Polizeibeamten Gericke in Charlottenbürg wegen schweren Sittlichkeitsverbrechens, begangen an der siebenjährigen Tochter seiner Wirthin, erregt großes Aufsehen. Eine drollige Verwechselung rief letzthin unter den Passagieren eines Pferdebahnwag?ns große Heiterkeit hervor. Am Potsdamer Platz stieg ein Herr ein, der offenbar sehr kurzsichtig war. Er schob die angelaufene Brille ßoch und tastete sich vorsichtig nach einem leeren Platz. Hier nahm er die Brille ab, zsz aus de: Tasche ein sorgfältig zusammengelegteS Tuch und putzte mit dem weißen Linnen die Brillengläser. Plötzlich fingen die Mitfahrenden zu lachen an und blickten alle höchst belustigt auf seine Knie. Als er dann selbst hinsah, stimmte er in das Lachen ein. Da lag sorgfältig ausgebreitet ein spitzenbesetztes Kinderhemdchen. Er hatte in der Eile aus dem Wäscheschrank statt eines Taschentuches ein Hemdchen seiner Jüngsten erwischt. Forst. Zu dem in unserer Stadt zu errichtenden Standbild des Fürsten Bismarck ist das große Guß modell in der Werkstatt des Bildhauers Max Unger-Berlin, Alexandrinenstraße 50, vollendet. Der Altreichskanz ler steht in anderthalbfacher Lebensgröße auf einem drei Meter hohen Sockel, jene geschichtliche Figur, wie man sie in der Zeit nach dem großen Kriege zu sehen gewohnt war. Teltow. Eine des Mordes an Bahnwärter Schulze verdächtige Per flnlichkeit, der arbeitslose Kutscher Adolf Wehlan, ist auf dem Bahnhof in Friedrichshagen festgenommen worden. Er hat vor der Criminalpolizei bereits ein GestLndniß abgelegt. Vrovin, Vftprng,n. Braunsberg. Auf Verfügung des Justizministers wurde der Arbeiterfrau Elisabeth -Klubeck aus Reichswalde, welche vom Schwurgericht in BraunSberg wegen Mordes zum Tode verurtheilt, im Wiederaufnahmeverfahren aber freigesprochen worden war, für unschuldig erlittene Untersuchunghaft eine Entschädigung von 200 Mk. gezahlt. R o f e n b e r g. In unserem Hasen sind in letzter Zeit mehrere Dampfer und Segler nach Stettin und weiter mit Getreide befrachtet worden; dieser Tage ging der letzte Dampfer mit über 2000 Centner aus dem Hafen. Bei dem anhaltenden Frost dürfte die Schifffahrt nun geschlossen sein. Vrovl, V?,stpr,ngn. Danzig. Die hiesige Strafkamme? verurtheilte den Rechtsanwalt und Notar Busch aus Karthaus wegen Unterschlagung zu einem Jahr sechs Monaten Gefängniß. K r o j a n k e. Das 360 Morgen große , Gut des verstorbenen Besitze Dobberstein auf Abbau Krojanke ist für die Summe von 733.000 Mk. von dem Besitzer Born aus Neuirch in Konitz käuflich erworben wordei. . N e u st a d t. Der aus den." Kr-rich!s-Eefängniß zu Stolp aus'Mochene zu 8. Jahren Gefängniß verur theilte Arbeiter Kiesau. welcher die hiesize Gez:nd unter falschem Namen unsicher machte, wurde in Abbau Gossen, tin durch einen Gendarm verhaftet und ist nach Stolp zurücktransportirt worden. Thorn. Auf dem hiesigen Rangierbahnhof ereignete sich em schweres Eisenbahnunglück. Eine Rangierma schine fuhr infolge VersagenS der Bremse auf einen Vackvaaen mit da.

Yintersteyendem Güterzuge. Dem Maschinenführer Oschlinsll wurden die Beine zerquetscht, der Heizer Warmke schrecklich verbrüht und zwei Personen löicht veiletzt. Oschlinski ist im Krankenhause gestorben. In Zlotterie hat der Besitzersoha Papieß seine achtzehnjährige Schwester erstochen. Der Mörder ist entflohen und wahrscbeinlich über die russische Grenze entkom men. Vrsvin, Vo,n,n,rn. Greifend erg. Eine recht segensreiche Thätigkeit hat der hiesige Zweigverein des vaterländischen Frauenvereins, dessen Vorsitzende die Gattin unserers Reichstagsabgeordneten, Frau v. Normann - Barkow ist, bisher entfaltet. Nach dem letzten RechnunZsabschluß hat der Verein ein Vermögen angesammelt von über 15.000 Mk., und da dem Vereine die Rechte einer juristischen Person verliehen sind, so wird beabsichtigt, hiev cm Vereinskrankenhaus zu erbauen, welches von Diakonissinnen geleitet werden soll. Auch in unserer Nachbarstadt Treptow beabsichtigt der Verein ein anderes Krankenhaus zu errichten. Greifswald. Wie in der Pro vinzial-Hauptstadt hat sich auch hier ein Comite gebildet, um das 25jährige Jubiläum der Wiederherstellung des deutschen Reiches festlich zu begehen, und zwar ist ein großer Kommers am 19. Januar in Aussicht genommen.

Die Festrede yaoen die Herren Landesgerichtspräsident Stummpff und Geheimer RegierungSrath Prof. Dr. Ulmann übernommen. Vrovin, Z?os. Gnesen. Flüchtig geworden ist nach Unterschlagung einer größeren Summe und verübter Urkundensal schung der Postbote Czolgorth aus Kletzko. P l e s ch e n. Amtsgerichtssecretär Bartsch hier ist vom 1. Januar 1896 ab zum Gnichts-Kassen-Rendan ten nach Schloppe in Westpreußen ver setzt. Posen.. Vom Schwurgericht in Meseritz war im Juni d. I. der Ar beiter Stephan Wojciechowski aus Buk wegen Ermordung seiner Ehefrau zum Tode verurtheilt worden. Aus seine Revision hatte das Reichsgericht das Urtheil aufgehoben und die Sache zur nochmaligen Verhandlung nach Meseritz zurückverwiesen. Im Oktober erfolgte wiederum die Verurtheilung zum Tode. Wojciechowski meldete nochmals Revision an, und das Reichsge richt hob abermals das Urtheil auf und wies die Sache an dasselbe Gericht zurück. Rakwitz. Der beim Holzfällen beschäftigte Arbeiter Majchrzak wurde von einem fallenden Stamme erschla gen. R a w i t s ch. Auf dem Rittergute Wanglewe bei Winzig brannte am Abend ein Roggenschober nieder, der die Ernte von 64 Morgen enthielt. Als Brandstifter wurde der 82 Jahre alte Handelsgartner Schubert aus Stnen ermittelt. Z?roV!nk Klz!eNn. N e u s a l z a. O. Bereits vor ei niger Zeit destaad die Ansicht, unsere Stadt mit Berlin telephonisch zu ver kn.nden, damals jedoch scheiterte der Plan daran, dag mehrere Interessen ken ihren Anschluß davon abhänglg machten, vag sie auch mit Stettin, Hamburg und Leipzig verbunden würden. Jetzt nun hat sich eine Anzahl der gneren Firmen hier bereit erklärt, sich nur mit Berlin und den Zwischenstationen verbinden zu lassen, und da die Mindestzahl von 12 Anschlüssen erreicht ist, so ist diese Verbindung gesichert. S a g a n. AuS ganz nichtiger Ursache wurde in Küpper ein Reservist zum Mörder. Nach einem Appell gin gen die beiden Kriegervereins-Mitglie-der Bauer Ulbrich und Steinsetzmei ster Sctolz nach Hause. Letzterer kehrte noch bei Ersterem ein und ein lebhaf tes Gespräch über die Soldaten-Erleb-nisse war bald im Gange. Dabei kam es über den Werth des Trains und der Infanterie Ulbrich hatte beim Train, Scholz bei der Infanterie gedient zum heftigen Streit, der in Thätlichkeiten ausartete. Scholz ge rieth so in Wuth, daß er das Messer zog und blind auf Ulbrich einstach, ihm mehrere Wunden am Unterleibe beibrachte und die Schlagader zerschnitt, so daß Ulbrich in wenigen Minuten eine Leiche war. Der Mörder wurde sofort verhaftet. VrsVin, Hachs. Dörnitz (bei Loburg). Dieser Tage wird die Commandant? des Truppenübungs Platzeö von hie? nach Alten Grabow übersiedeln. Die Arbeiten an dem großen Wohnhause deS dortigen ehemaligen Mühlengutes, sollen 6000 Mark gekostet haben. Halle. Einen schrecklichen Tod fand die Frau deS JnfpectorS Bonge vom städtischen Siechenhause. Sie wollte auf einem Spiriwskochapparat Wasser erwärmen, als plötzlich die mit Spiritus gefüllte Flasche auf noch un aufgeklärte Weise explodlrte und die Kleider der Unglücklichen sofort in helle Flammen setzte. Mit schweren Brandwunden am Oberkörper bedeckt, lief die Brennende in ihrer Angst durch meh rere Zimmern und sprang schließlich durch ein Fenster auf den Hof hinab. Hier blieb sie mit zerschmetterten Glie. dern todt liegen. Frau Bonge war 23 Jahre alt und hinterläßt ihrem Gatten vier Kinder. VrsVln, 5rd)Uttt0fl0lßtn. Lügumkloster. DaS Honst storium hat die Wahl des Pastors adj. Jaeger in Barmstedt zum Pastor der Gemeinde Neukirchen, Propstei Nordtondern, bestätigt. N o r t o r f. Propst von der Heyde ist gestorben. Er hat ein Alter von fast 90 Jahren erreicht. Reichlich 40 Jahre war er hr Hauptpastor und vom Jahre 1863 zugleich Propst der hiesigen Propstei U e t e r s e n. Die verstorbene Conventualin Louise von Qualen hat dem adeligen Kloster Uetersen ihren Nach laß im Werthe von etwa 38,000 M. letzwillig vermacht. "

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