Indiana Tribüne, Volume 19, Number 104, Indianapolis, Marion County, 2 January 1896 — Page 2

Mana Tribüne.

M Äelnt Täglich nud SonntagS. ..etZzttche Tribüne- kostet durch den Träger JX Cents per Woche, die EonntagS.Tribüne'I Beats per Woche, etde zusammen 15 Cent der ti CcntS per Utat. Per Post außerhalb de, ttot iugeschiZt i kZorauSbeiihlung P ptt Jahr. Vsftt IS Süd Alabama Straße. yoliS, Ind., 2. Januar 1896, - Wettfriede zu Wasser? Wknn S nh einer in der Attant Monthly" ausgeführten Idee ginge, könnte &r vielbesprochene Weltfriede wenigstens, soweit die Wasserwelt oder dielmrhr 'das Weltmeer 'm Befracht kommt, bcrld zur erfreulichen Thatsache werden. Der betreffende Aufsatz ist gerade jetzt, angesichts des Streites zwisn ven Ver. Staaten und England, sowie der Spekulationen, die sich an einen etwaigen Krieg zwischen beiixn Mächten knüpften, besonders interessant. Sein Gsdankengang ist der folgende: Es wäre denkbar und überaus wün--schenswerth, daß durch vereintes Vorgehen der Haupt-,Flottemnächte der Ocean zu einem freien und neutralen Gebret für alle Völker erklärt, und ldaß dessen Benutzung für kriegerische Zwecke gänzlich untersagt würde. Das Kriegführen auf dem Lande mag seinen Fortgang nehmen, so lange die Menfchen noch nicht für einen allgemeinen Weltfrieden reif sind, oder so lange nicht die Noth auch solche Kriege ausschließt. Aber .für das Weltmeer konnte schon jetzt ein ewiger Gottesfriede" erklärt werden, und 'derselbe müßte ungemein segensreich wirken. Man könnte dahin gelangen, wenn , man das schon jetzt bestehende große System internationaler Seeverkehrs Gesetze einfach entsprechend erweiterte oder ergänzte. Ist doch ohnedies so viel von Erweiterungen dieses Systems in den letzten Monaten gesprochen worden, z. B. behufs gemeinsamer, wirk samerer Verhinderung von SchiffsZusammenstößen. Durch Gegenseitigkeits - Verträge, welche von einem internationalen See-fahrts-Eongreß zu entwerfen wären, könnte sich jede der Mächte verpflichten, ihre Quote für eine allgemeine Flotte im Interesse eines Marine-iPolizei-diensteö zu stellen und zu erhalten. Damit wäre auch einer Flotte in Friedenszeiten eine wichtige Aufgabe zugewiesen, oder vielmehr eine Reihe Aufgaben, als da sind: Arbeiten für kie Herstellung gemeinsamer See- und KUstenkarten. Anbringen von Leuchtthurm- und Gesahrsigrasen, allgemeine wissenschaftliche Studien und Experimente im Interesse der Seefahrt, Rcttungöwerke im ausgedehntesten Maße, Zerstörung von Schiffstrümmern, und Verhinderung sowie Bestrafung von Verbrechen auf tpfez See. . Wie man sieht, könnte sich da immer noch ein edler Wetteifer zwischen den Flottengeschwadern der verschieden. Nationen entfalten, und sogaile Kampslustigen fänden noch ein gewisses, wenn auch bescheideneres Bethätigungsfeld. Aus Seesoldaten wären Sce-Gendarmen geworden, die aber auch in anderer Beziehung noch Großes leisten könnten. Eine solche vereinigte Flotte hätte alle Verfügungen der Admiralitätsgerichte 'durchzuführen. Völker, deren Macht auf der Seefahrt beruht, oder die einander nicht zu Lanide erreichen könnten, wären 'dann von selbst genöthigt, alle, heiklen Streitfragen, die zwischen ihnen auftauchen könnten auf schiedsgerichtlichem Wege jurn Austrag zu bringen, und .dieses eispiel würde wohl auch auf andere Nationen seine Wirkung nicht verfehlen! Hätten sich erst einmal die Hauptfachlichen seefahrenden Mächte auf einen solchen Plan geeinigt, so bliebe den kleineren nichts übrig, als ebenfalls der Vereinigung beizutreten. Ein See Weltfriede hat mit allerhand Hindernissen, welche einem Lattd-Weltfrieden noch im, Wege stehen, nicht oder doch weniger zu. rechnen. Das Meer ist ein Reich oder, besser gesagt, eine Republik für sich selbst; bis zu einem gewissen Grade hat diese Republik eine gemeinsame Sprache und in noch höherem Grade eine Gemeinsamkeit des Denkens und Fühlens, wie der allermeisten Interessen, ungeschriebene Interessen zum Besten Aller und eine gewisse kosmopolitische Gleichartigkeit, welche die Grenzen der Nationalität u. f. w. durchbricht. Solche und andere Umstände scheinen gewiß zugunsten des vorliegenden Planes zu sprechen. Eine Hauptquelle der Eifersüchtelei zwischen seefahrenden Nationen ist bekanntlich die Anlegung von KohlenVersorgungsstatwnen durch Mächte, welche mit einartder riva'lisiren. Wenn diese Kohlenstatwnen gut befestigt werden müssen, so verursachen sie hohe Kosten. und jede Macht ist darauf Versessen. so viele solcher Stationen wie mögZich zu unterhalten. Unter den neuen Verhaltnissen würde sich das natürlich mit einem Schlage ändern. . Denn alle betheiligten Mächte hätten das gemeinsame Interesse, die besten Plätze für Kohlenstationen lediglich mit Rücksicht ms Wtp ftrakir Qm?sfrnH&M?f i nikZiits MM W S V J - - U Zj wählen. Welch' ein erhebender Gedanke wäre es, daß das Meer berufen ist, in nie geahntem Maße die .Völker einander näher zu bringen, als das Land es jernals vermochte! Ja. es wäre in der That ein schöne? Gedanke, aber man stelle sich vor, w?e sich vor Allem Großbritannien zur Ausführung desselben' heute noch verhalten würde! Ruie Britannia, rule the waves" schallt es trotzigHöHnend aus der Ferne. Trunkenboldö-Ltatistik. Es ist natürlich außerordentlich schwer, . den ' Procentsatz Derjenigen, welche regelmäßig oder doch periodisch zu tief in'S Glas 'aucken. rnit einiar

Genauigkeit festzustellen. Da aber fast überall in unserem Lande Trunkenheit ein Verhaftungsgrund ist, so läßt sich daraus, sowie ferner aus gewissen cwilprocessualischen Acten, aus den Erfahrungen von Aerzten und von An

deren, welche einen großen Bekannten- j kreis unter Geschäftsleuten haben, doch j eine halbwegs zuverlässige Schätzung gewinnen. Eine dieser Frage gewidmete Zeitschrift, nämlich das Quarterly Journal of Jnebriety", hat die Zahl der Trinker von beiden erwähnten Classen in den Ver. Staaten annähernd auf 1,600.000 angegeben, mit dem Zusatz, daß dies eher eine Minimal-, als eine Mazimalschätzung, sei. Temperenzler oder Prohibitionisten haben es sich natürlich auch schon angelegen sein lassen, eine! Trunkenbold-Statistik aufzustellen, und sind zu der Behauptung gelangt, daß auf je 8 Personen in unserem Lande ein wirklicher Trunkenbold komme! Leider sind viele dieser Statistiker" auch große Wahrheit Temperenzler. Für ctne Kork-Jndustrie. Unser Ackerbau-Departement entfett kt in seiner schriftstellerischen Thätigseit, sowohl in seiner eigenen wie in de? von ihm bestellten, eine imme? größe?e Vielseitigkeit. U. A. ist jetzt auch eine Abhandlung über den Kork angekündigt, dessen Anbau in unserem eigenen Lande entschieden empfohlen wird. DieGelehrten des Ackerbau-Departe-ments sind der Ueberzeugung, daß in unseren südlichen Staaten sehr wohl Wäkder von Kork-Eiche', und zwar von der besten, am reichlichsten bis jetzt in Nordafrika wachsenden Gattung (zu unterscheiden von der geringerwerthigen westfranzösischen) mit großem Vortheil angelegt werden könnten. In den letzten Jahren haben die Ver. Staaten, wie die Statistik ergibt, durchschnittlich für 52.000.000 Kork pro Jahr im portirt, und es ist nicht zu übersehen, daß der Werth dieses- Artikels bestänbig steigt, derart, daß er jetzt bereits das Elffache des Preises bringt, welcher im Jahre 1790 dafür bezahlt wurde. Die theuersten Kork-Artikel, soweit der Werth des Korkes in Betracht kommt, sind bis jetzt die Cham pagnerflafchenstöpfel geblieben. Der Kork gehö?t ebenfalls zu den pflanzlichen Stoffen, deren Verwendbarkeit eine schr mannigfache ist, ja noch immer mannigfacher wird. In seiner erwähnten classischen Heimath, in Nordafrika, ist er für die Eingeborenen von Algerien geradeso unentbehrlich, wie die Agave für den Mezi caner oder die Palme für den Araber, und sie machen daraus u. A. Boote. Möbel, Sättel. Schuhe, Pferde-Be-fchläge und sogar Kleider. Vielfach anderwärts wird der Kork zur Dachbedeckung, zu Fußboden Platten, zu Eimern, Zubern und anderen Gefäßen, zu Fenstern, EinfriedigunM und Särgen und auch zu religiösen Bildern benutzt. Und der Abfall vom Kork bei der Herstellung von Pfropfen braucht durchaus nicht verloren zu gehen; vielmehr läßt er sich sehr gut zum Füllen von manchen Kissen, Schemeln und Matratzen gebrauchen, ebenso dient e? zu? Fabrikation von Knkstaub-Zie-geln. welche überall dcr. wo große Trockenheit erforderlich ist, sehr zweckmäßig sind. Aber das ist noch lange nicht Alles k Rettungsboote, Bojen, Linoleum, xrt nere Schuhsohlen, künstliche Beine und Arme und noch vieles Andere läßt sich aus Kork anfertigen, ja zum großen Theil aus bloßen Abfällen. Vom sogenannten Korkpflaster war erst jüngst an dieser Stelle die Rede, und sollte dasselbe auch bei unS so populär werden, wie in Australien bei der Straßenpflasterung, so hätten wir einen Grund mehr für ine etwaige Begrün dung einer amerikanischen Kork-Industrie, wenn solche einigermaßen gute Aussichten hat. Ein gewisser Anfang zu einer solchen ist übrigens bereits gemacht, nämlich in Kalifornien im San Gabriel Dhale. wo schon etwa 1000 KorkeichenBäume angepflanzt worden sind. Auch hat die Universität von Californien" mehrere Bushels Eichel dieser Gattung vertheilt; nebenbei bemerkt,' sind diese Samen, im Gegensatz zu denjenigen der meisten anderen E'rchen-Arten, auch angenehm zu essen und schmecken ungefähr wie die eßbaren Kastanien. Man glaubt oder hofft, 'daß gerade der Boden Californiens ganz besonders, für die Kultur der Kork-Eiche geeignet sei, welche hier wenigstens rafcher zu wachsen, scheint, als in denjenigen Theilen der südeuropäischen Länder, in denen sie angebaut ist. Ob der Anbau hier ein so erfolgreicher fein wird, wie in Algerien, wo der Natur überhaupt so gut wie gar nicht nachgeholfen zu werden braucht, kann nur die Zukunft lehren. Uebrigens -darf man. gerade wie beim Gummibaum, , erst bei Korkeichen von mindestens 15 Jahren an eine geschäftliche Ausnützung denken, dann ctber kann die Korkrinde ein bi an derthalb Jahrhunderte lang alle acht bis zehin Jahre abgeschält werden, und bis zu einem bedeutenden Alter nimm! die Güte 'des Korkes noch beständig zu. Neues von der NayaForschung. Professor Le Plongeon, welcher den Lesern bereits vorgestellt worden ist als erster Entzifferer vorgeschichtlicher Maya - Schriften im .mexicanischen Staate Aucatan, die nebenbei 'auf die alte ' Ueberlieferung bezüglich eines versunkenen Erdtheitt Atlantis . Licht werfen sollen, scheint Schule zu ma chen. Dtö Buches vom britischen Viceconsul in Pemba über diesen Gegenstand wurde schon früher Erwähnung gethan. Jetzt hat sich aber noch ein s e l b st st ä n d i g e r und, - wie eö scheint, gleichfalls erfolgreicher. Mitforscher auf diesem verlockenden Gebiet gefunden: Joseph Goodman.' Auch diesem ist eS mit rastloser Mü he auf eigenem Weg gelungen, 7 eine Anzahl Maya-Jnschrtften , zu , entziffern, und er bat sein Overattznsaebiet

noch weiter südlich, in die Wälder von Eenitralamerika ausgedehnt. Der Atlantis-Frage hat er bis jetzt keine Aufmerksamkeit geschenkt, desto mehr aber ' der Vergangenheit des uralten Geschlechtes der Mayas selbst, und er erklärt, daß ihm diese Aufgabe.' je mehr er sie in's Auge fassen könne, um so größer erscheine, und wahrscheinlich Andere, die weniger mit den Ansangsschwierigkeiten zu kämpfen hätten, ihn überholen würden. Die Mayas, ein unstreitig hochcivilisirteS Volk für ihr Zeitalter, sind nach der Annahme GoodmanS ganz besonders eifrige Ehroniken-Schreiber und Aufzeichner gewesen, die eine Unmasse Aufzeichnungen auch auf vergänglicherem Material, wie präparirte Häute. Zeugstoffe. Holztafeln u. s. w. machten, in der Erwartung, daß dies Alles noch auf eine ferne Nachwelt kommen werde, und dies wäre auch geschehen, wenn nicht die unselige spanische Eroberung einen blutigen Strich durch ihre Rechnung gemacht und alle Schriften dieser Art zerstört hätte, sodaß wir heute eben gezwungen sind, die Geschichte dieses merkwürdigen Volkes ausschNeßlich aus den in Fels gegrabenen und von jenen CiviltsationsVandalen nicht weiter beachteten Mo-numental-Jnschriften herzustellen. Immerhin sind auch diese steinernen Chroniken außerordentlich zahlreich, und es kommt nur darauf an, sie an's Licht zu ziehen. Herr Goodman sagt, daß gerade die centralamerikanischen Wälder das meiste Material hierfür lieferten, daß dieses aber vor Allem ausgegrabeNj photographisch reproducirt und miteinander verglichen werden müsse, und daß solche und andere damit verbundene Arbeiten Dutzenden von Forschern noch aus lange Jahre alle Hände voll zu thun geben könnten. trodem jetzt von zwei Seiten ein Schlüssel zum Lesen der Schriftzeichen efunden sei. Er und Andere haben bereits empfohlen, daß die Ealifornische Academie der Wissenschaften dieseS Werk in Angriff nehmen und sich damit einen Weltmf erringen solle; auch biete sich da eine ausgezeichnete Gelegenheit, die von ihr vemaltete Lick'sche Stiftung vortheilhaft anzuwenden. Es wäre interessant, auch von Herrn Goodman einige Mittheihingen über den Inhalt der bis jetzt von ihm gelesenen Inschriften zu er-ehalten.

PrüstdentenTemperament. Nachdem die alten und neuen Prästdenten unseres Landes schon so ost in anderer Hinsicht mit einander verglichen worden sind, mag auch einmal von ihren Temperamenten die Rede sein. Und in dieser Beziehung ist es vielleicht die auffälligste Thatsache, daß mit alleiniger Ausnahme von Abraham Lincoln der Humor gar nicht bei ihnen vertreten war, und zwar außerhalb, deö Amtes so wenig, wie innerhalb dfelben, welch' Letzteres ja von Manchen für selbstverständlich gehalten werden möchte. George Washington war wahrscheinlich zu seiner Zeit der gesetzteste Mann der ganzen Nation. Es tst nicht bekannt, daß er jemals gelacht hätte, und selten sah man ihn auch nur lächeln. Das Scherzmachen! mit Anderen hat eine gewisse Vertraulichkeit zur Vorbedingung; aber von Washington galt dasselbe, wie von Schillers Mädchen aus der Fremde": Doch eine Würde, eine Höhe Entfernte die BertraulichkeU." Einmal soll er Jemanden, der die Keckheit hatte, ihm auf den Rücken zu klopfen, mit Einem Blick fast zu Tode erschreckt haben. Mag sein, daß er im engsten Familienkreise etwas von humorvoller Veranlagung zeigte; aber die Welt hat jedenfalls nichts davon erfahren. In seiner Ausdrucksweise, amtlicher wie nichtamtlicher, war Washington auch die verkörperte Kürze, und dies schloß schon allein die Blume des Humors so ziemlich auS. John AdamS war eine impulsive und leicht reizbare Natur, dennoch war sein Temperament viel zu ernst, als daß bei irgend einer Veranlassung 'der Humor hätte aufkommen können. Und John Quincy Adams war bekannt dafür, .daß er die strengen puritanischen Methoden, welche dem Humor nicht einmal im engsten Kreise ein Plätzchen gestatteten, auch auf das öffentliche Leben übertrug. einer jener Menschen, welche jeder humoristischen Regung in ihrem Innern, wenn eine solche trotz Vererbung und Erziehung noch gelegentlich möglich gewesen sein würde, sofort ein Kusch Dich!" zurufen. Fefferson war ein Theoretiker, wie er im Buche steht, der von seinem beständigen Grübeln über die Mittel zur Förderung der menschlichen Meichheit so ganz und gar in Anspruch genommen wurde, daß der Scherz keinen Augenblick in seiner Seele daS Gastrecht gehabt zu haben scheint. Madison und Monroe waren repräsentative Virginier, welche Beide zur Staats Mannschaft erzogen worden waren, und einen wesentlichen, Bestandtheil ihrer altmodischen virginischen Ideen bildete die Würde .im weitestgehenden Sinne deö Wortes. (Auch die jetzt alle Welt beschäftigende Monroe Doctrin ist ja so verteufelt ernst!) Andrew Jackson war ein Haudegen von derber Rücksichtslosigkeit, der fluchen konnte, wie ein Kümmeltürke, sich, wenn er z. B., fein' Pfeifchen rauchen wollte, um Gott und die Welt nicht scheerte und gewiß nicht der AmtSwllrde zu. Liebe humoristische Regungen unterdrückt haben würde, wenn et solche besessen hätte! Aber seine gelegentliche Lustigkeit war höchstens eine grinsende, konnte also kaum Anspruch auf diesen Namen machen. Manche Menschen konnten ihn alS Original" in demselben Sinne komisch finden, wie jedes andere Original, aber er selber wußte davon nichts, und wehe Dem, der sich im Verkehr mit ,ihm etwa eingebildet hätte, daß ein innerer Sinn für Humor damit irgend etwas 'zu thun habe! Der geschnieaelte und üeltrieselte

Van Buren yatte eta hofllH glattes Wesen der ausgeprägtesten Art und ein entschieden versöhnliches Temperament, aber durchaus nichts bewußt Humoristisches. WaS W. H. Harrison anbelangt, so war der erne Monat, in

welchem er Prastoent war, viel zu aehetzt und sorgenvoll, um einen fröhltchen Gedanken zuzulassen, und auch sonst weiß man nichts dergleichen von. ihm. Webster hat sich blos ein einzigeö Mal über die Ernsthaftigkeit, mit welcher er in seiner einzigen Botschaft die alten Römer hereinbrachte, einen Scherz geleistet. Von Tyler weiß man. daß er stets ein mürrischer Sauertopf war. bei welchem, so lange er das Präsidentenamt -führte, der Trubel kein Ende nahm Ein echte? Puritaner, etwas gemildert du?ch Partei - Kameradfchaftlichkeit, war auch Polk. Taylor legte es stets mit dem strengsten Fleiß darauf an. seinen Pflichten mit der unbeflecktesten Ernsthaftigkeit nachzukommen, und auch bei ihm war dies nicht blos Grundsatz, sondern auch Anläge. Fillmore war viel zu praktisch" im Kleinsten und Größten, um humorstisch zu fein. Einer der leutseligsten, gentlemanmäßigsten Könige im Frack, die wir je gehabt, war Pierce, aber von humoristischer Neigung nicht die Spur! Buchanan war die Ernsthaftigkeit selber, und Andrew Jackson konnte nicht einmal den Humor bei Anderen jemals anerkennen. Grant soll einen gewissen grimmen Sinn für Humor gehabt haben, doch ist nichts davon auf die Nachwelt gekommen, außer ein paar Soldaten-Anekdoten von Zweifel-' hafter Echtheit. Die Neueren sind ja noch in Aller Gedächtniß; was man auch sonst Gutes von ihnen sagen möge, ,das Flämmchen des Humorö brannte oder brennt bei ihnen zu keiner Zeit. Höchstens konnte Garfield in seiner vorpräsidentlichen Zeit gelegentlich herzlich lachen und wenigstens den Humor bei Anderen einigermaßen würdigen. Daß Grover Cleveland die verkörperte. Nüchternheit ist, weiß Jedermann. Manchmal, bei unvermeidlichen Gelegenheitsreden, würden ihm einige Kornchen Humor s e h r zu statten kommen. Nur Abraham Lincoln quoll von Humor über, der ihm auch in mancher kritischen Stunde das Herz erleichtern half. VtlS Nationalpark empfohlen. Wenn die örtlichen Projekte bezüg lich der Schaffung neuer Nationalparks alle ausgeführt werden .sollten, so hätten die Ver. Staaten bald mindestens drei bedeutende Nationalparks mehr auszuweisen, darunter sogar einen öst lichen. Nicht am wenigsten bemerkenswerth darunter wäre derjenige, welcher in den Olympic - Bergen angelegt werden soll, soweit die Wünsche und Empfehlungen einer Anzahl hervorragender Persönlichkeiten in den Staaten Washington und Oregon in Betracht kommen. Abgesehen aber vom localen Interesse, scheint die Ausführung dieses Planes ein verdienstliches Werk schon im Interesse der Erhaltung der Elche zu sein. Der bekannte Bergsteiger F. W. Hawkins hat erst kurzlich jene noch wildromantische Gegend einen Gebirgszug aus der südlichen' Seite der Meerenge von San Juan de Fuca. nebst dahinter liegendem Weideland durchforscht, und er schreibt darüber u. A.: ' Es kann keinem Zweisel unterliegen, daß die Olympic SQtt&t heutzutage das großartigste Elch-Land im ganzen Gebiete der Union sind. Zum Glück haben 'sich die Nimrode bis jetzt wenigstens nicht systematisch in dieser Region getummelt. Jmmerhin hat eine Anzahl kleiner Jäger schon oft in der Nähe von Ansiedlungen nach Elchen gejagt, und gelegentlich sind sogar Fälle von schändlicher Abschlachtung dieser prächtigen und im Allgemeinen immer seltener werdenden Thiere in größerer Anzahl vorgeTvnen. So hat im vorigen Jahre ein einziges Individuum ein Rudel von 30 Elchen erlegt, welche durch den ungewöhnlich starken Schneefall in 'den höchsten Strichen nach den niedrigeren Hügeln getrieben worden waren. Doch wäre es gerade noch Zeit, den vorhandenen Wildbestand zu ?etten. Gegenwärtig ist dieses Land weiter nichts als unvermessene öffentliche Domäne. Zu irgend einem anderen Zwecke, denn als Weideplatz für vereinzelte Heerden könnte es im Ganzen 'doch niemals benutzt werden, und daß eS je ein solcher für Wieh wird, ist sehr unwahrscheinlich. Aber alS Wildpark würde es seine Aufgabe ausgezeichnet erfüllen. Bald nachdem man die unteren Gegenden der Olympic - Berge verlassen hat, zeigen .sich beim Höhersteigen Wildspuren in der wundervollsten Weife, wie sie keineswegs häufig vorkommt. Fast in allen Richtungen durchkreuzen breite Wildfährten, welche wahrhaftige natürliche Landstraßen sind, die mittleren Gebirgsregionen von einem Plateau zum anderen, von Grasfeld zul Grasfeld, von Thal zu Thal. Diefelben sind infolge langer Benutzung durch Thiere und Menschen fast völlig platt geworden und so fest, wie die Hügel selbst. Manche dieser Fährten sind zwei, andere drei und mehr Fuß breit, und ich und mein Gefähvte hatten keine Schwierigkeit, denselben zu Pferde 50 Meilen weit in die Gebirge hinein zu folgen. Mitunter sind sie freilich .durch fallendes Baumholz versperrt; aber es ist dies durchweg leichtes Holz, schon oberhalb des regulären Waldgürtels liegend, und ein Pferd kann unschwer darüber hinwegkommen. Ich betrachte es als eine ganz besondere Schönheit dieser Gegenden, dag man niema'.S von einer Fährte abkommen kann, welche sammt, lich nach wichtigen Stellen führen. So charakteristisch. w!e die Erdhllgel für ein Prairiehunde Dorf, sind diese Elch Heerstraßen" für daS OlympicSebirae. .... . , '

Das ganze Elch - Land liegt schon höher, als das zum Ackerbau geeignete, und wie gesagt, auch höher, als der gewohnliche Waldgürtel, aus welchem das Bauholz des Handels gewonnen wird. An Waldung fehl!, es nicht, aber es wächst hier allermeisten die Alaska - Cedertanne. und zwar in verhältnißmäßig sehr bescheidener Größe. Es würde weder die landwirthschaftlichen, noch die Holzschläger - Interessen des Staates Washington irgendwie beeinträchtigen, wenn aus diesem Lande ein Nationalpark gemacht würde, welcher eine große Wild - Reservation nthielte, und toi? betreffenden Schutzbestimmungen auch ehrlich durchgeführt würden. Mehr, als je, bin ich von der ZweckMäßigkeit, ja in gewissem Sinne NothWenigkeit eines solchen Schrittes überzeugt, zu welchem 'hoffentlich die Venezuelanische und andere Angelegenheiten dem Onkel Sam noch etwas Zeit lassen.

Noman eines Einsiedlers. Tief in der californischenBergwerksRegion ist jüngst ein menschenscheuer, und besonders frauenscheuer Einstedler gestorben, durch dessen Ableben einige Lete in New Jersey um zusammen 5100.000 reicher geworden sind. George Barnes, der Einsiedler." war vielen Bergwerkern bekannt, über seinVorleben jedoch wußten sie Alle bis vor Kurzem nichts. In seinen Jugendjahren waren er und zwei Brüder desselben schlichte Farmersjungen, die bei ihren Eltern auf den Höhen von Povershue, N. I., lebten und arbeiteten. George war der ehrgeizigste der Drei, und das eingezogene Leben aus Vaters Landgütchen behagte ihm bald nicht mehr. Vor Allem aber füllte eine heiße Liebe zu einem schönen jungen Mädchen sein Herz, und unter sich selbst hatten sich die Beiden schon gelobt, sich für immer anzugehören. Aber der Vater von George setzte Himmel und Hölle gegen diese Verbindung in Bewegung, und der arme Vursche hatte von jetzt an schreckliche Stunden. Der Vater fluchte dem Sohne, und dieser entschloß sich eines Morgens vor 43 Jahren, dem Vaterhaus und dem alten Heim für immer d" Rücken zu kehren und, wenn er die Erwählte seines Herzens nicht kriegen könne, überhaupt mit keinem weiblichen Wesen mehr ein Wort zu sprechen und ein Einsiedlerleben zu führen. Das Mädchen scheint nicht auf ihn gewartet zu haben, und George hat seinen Schwur wörtlich gehalten bis zum letzten Athemzuge. Er wurde als Goldgräber in Kalifornien ein reicher Mann, aber das änderte an seiner Lebensweise nicht das Geinzste. Von seinen Eltern wollte er nie wieder etwas sehen; denn sie hatten seine Kindesliebe ertödtet. Die Eltern sind längst gestorben, und auch George wurde in seiner alten Heimath schon lange als todt betrachtet, bis seine Brüder vor Kurzem eines Besseren belehrt wurden. Man fand den Einsiedler unlängst alS Leiche vor seiner Hütte. Seine Papiere enthüllten seine Herkunft und 'zeigiten,! daß' er seine Brüder nicht veraessen batte. Vom Jnlanve. In West Paris, Me., führte ein Springinsfeld von 84 Jahren ein Mägdelein von 62 Lenzen zum Altar. Alter schützt vor Thorheit nicht. Dr. Benjamin Blackford. der Superintendent des Westlichen Staatshospitals in Staunton, Va macht in seinem soeben veröffentlichten Jahresbericht entschieden Front gegen das Cigarettenrauchen. Er hält dieses Laster für schlimmer als den Alcoholgenuß und führt auf dasselbe die schreckliche Zunahme der Geistesstörungen zurück. .In Belfast, Me., fand dieser Tage eine interessante Reunion von Neunun'ovierzigern" statt. Am 8. December 1849 segelte die Barke W. O. Arden" mit 50 Goldsuchern aus dem genannten Hafen nach Ealifornien ab, wo ste glücklich ankamen. Unverzüglich 'begaben sie sich auf die Suche nach Gold und einzelnen gelang es, im Laufe der Jahre ein Vermögen zusammenzuscharren. Von jenen (öoldsuchern sind noch 14 am Leben und von diesen ist ein halbes Dutzend nach Belfast zurückgekehrt, wo ste bei einer gemüthlichen Reunion die überstandenen Abenteuer wieder in das Gedächtniß zurückriefen. ß Wohl geeignet für Leute, welche Freunde und Verwandte auf ihre Kosten auS dem alten Vaterlande herüberkommen lassen, als Warnung zu dienen, erscheint die üble Lage, in nachdem sie eine Viertelst:. nde bnsamihrer Landung auf Ellis Island geriethen. Die Polin Josephine Jaglowska mit ihren drei Kindern und drei Brüder Berge trafen mit der .Hecla" resp., dem Dampfer St. aul" ein und zeigten sämmtlich vorausbezahlte Certificate für Tickets nach Minneapolis vor. Die Bahnbeamten theilten den Leuten mit, daß die Certificate werthlos feien und nicht honorirt werden können, da die TicketHändler Oldenberg. Jasper 8? Co. in Minneapolis, welche die Scheine ausstellten, inzwischen fallirt haben. Frau Jaglowöky brach odnmächtia zusammen, als sie hörte, dafc sie beschwindelt worden sei. Wie sie erzählte, hat ihr Mann auf einer Farm in Minnesota drei Jahre lang schwer arbeiten müssen, um das Reisegeld für die Seinigen zu verdienen. Ein grelles Streiflicht auf die Geheimbünde der Chinesen warf der Proceß gegen den. Mörder Chin Hane. welcher jüngst in'Folsom, Ccrl., hingerichtet wurde. Er htte im Auftrage der Ping Hong TongGesellschaft den Cigarren-Handler Lee Gong in Gegenwart seiner Frau und Kinder todtgeschossen. Die Ermorvunz desselben war beschlossen worden, weil er einem von der Gesellschaft verfolgten Chinesen Schutz gewährt hatte. Der Bursche betrug sich auf demSchaffott sehr kaltblütig, warf zwei Freun-

ven des Ermordeten, bt vor ihm ' standen, einen herausfordernden Blick zu und begrüßte den Sheriff Johnson und Distriktsanwalt Ryan freundlich. Als ihm die fchwarze Kappe über den Kopf gezogen wurde, rief er: Lebt wohl. alle. Freunde!" Von demMarfch nach dem Schaffott bis zum Fallen der Klappe verging nur eine Minute. Die brauneGranit platte, auf welcher daS Piedestal desWafhing!onDenkmals vor dem Bundes-Unter-schatzamt in New York ruht, muß entfernt werden, um ste vor gänzlicher Zerstörung zu bewahren. Dies ist der Stein, auf welchem George Washington stand, als er am 30. .April 1789 den Eid als erster Präsident der Ver. Staaten leistete. Damals bildete e: den Boden des Balcons, in der alten Bundeshalle. Ein Comite der New Aorker Handelskammer setzte es durch, daß dieser Stein als Grundlage dek am 26. November 1883 enthüllter Washington Denkmals verwandt wurde. Die Enthüllung deS Denk, mal? fand am 100. Gedächtnißtag der Räumung New Aorks durch du Engländer statt. Seit einem Jahre zeiate der Stein Spuren, daß er dem Zahn der Zeit nicht zu trotzen vermöge und er wurde deshalb mit einem dichten Drahtnen umsvannt. iln Vom Nusrarwe. Seit einigen Tagen ist der Viehhändler Lev! aus Augsburg mit HKUerlassung bedeutender Schulden verschwunden. Er befindet sich wegen eines Verbrechens wider die Sitt lichkeit an einem 8jährigen Mädchei in Untersuchung. Nach seiner Fluchc brach in seinem Stalle ein Brand aus, bei welchem 30 Stück Vieh mitver brannten. Das französische Unterrichtsministerium hat eine neue wissenschaftliche Expedition nach CentralAsien und Sibirien ausgerüstet. Zun Leiter der Expedition ist der bekannt gelehrteForschungsreisende Jean Chaffanjon bestimmt, der 14 Iah lang in Südamerika thätig gewesen ist und unter Anderem die Quellen des Orinoco

entdeckt hat. In der Eigenschaft von Naturalisten sind Chaffanzon die Gelehrten Henri Manjini und Louis Gay beigegeben Dieser Tage f ü h r t e d e r Englander Wuberfort mit feiner. Toch iter in Begleitung von zwei Führern et nen Aufstieg auf das Zuckerbütl' (3402 Meter) ohne Unfall aus. Die Schneeverhältnisse werden von den Führern als vtt geschildert. Dies ist wohl die erste und bleibt wahrscheinlich auch die einzige Besteigung dieses GrpfelS in diesem Winter. Dem Antisemitenfüh rer Jnstitutsinbaber und Gemeinderath Josef Feichtinger tn Gränz, ent zog die Landesschulbehörde die Con cession für fein Institut, einem Pri vat-Unteraymnafium. weil er keine Rechenschaftsberichte, wie eS das Ge setz fordert, vorlegte und keine Profes soren und Lehrkräfte namhaft machte Feichtinger hatte seit Jahresfrist nur noch einen Schüler und dieser einzige Schüler des Antisemitenführers war ein Jude. Jnvem englischen Land stä'dtchen Sunbury wurden letzter Tage elf Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren von emem tollen Hunde gebls sen. Vorher hatte das Thie? fünf andere Hunde verletzt, die sofort getödtet wurden. D:e Kinder wurden rn Pakeurs Institut nach Paris aebrackt. Etne wu.yenve He.raths epidemie" soll zur Zeit unter den engtischen Krankenpflegerinnen und sie rekrutiren sich theilweise auS den besten Ständen herrschen. So sag! wenigstens der Pastor Lidgett, der Vorsitzende des Armenpflegeraths von St. Olaph in London, s fei entsetzlich. Man könne die Krankenpflegerinnen kaum ein paar Msnate Haiten, dann hätten sie sich einen Liebsten unter den ihrer Pfleae Anbefohlenen augeschafft und verheiratheten sich. Ein Armenpsleger schlug deshalb vor, in den Contrakt mit den Krankenpflegerinnen eine Klausel zu setzen, innerhalb einer bestimmten Frist erst zu heirathen. Ein Anderer meinte dann doch, 'daß sei zu grausam gegen die Junggesellen unter den Armenpflegern gehandelt. Unweit von Warschau, in einer dicht mit Villen, Fabriken und Magazinen bebauten Gegend, ist unlängst ein Mensch von Hunden aufgefressen worden. Der Unglückliche war ein gewisser Adam Jasswskij, seines Zeichens Schneider. Als er Nachts zu Fuß nach Warschau zurückkehrte, wurde er in der Nähe der Petroleumlager der Brüder Nobel von den von der Kette gelassen.! Hunden umringt und in ein paar Minuten vollständig aufgefressen, so daß nur die Stiefel und die Knochen übrig blieben. Gegen die Besitzer der Bestien ist die Warschauer Gesellschaft hochgradig erbittert. Daß ein Zug von seiner AuSgangsstation bis zur Endstation ohne jeden Fahrgast fährt, dürfte wohl nicht gerade häufig vorkommen. Dieser seltene Fall hat sich jüngst auf der Bahnstrecke Dresden-Meißen zugetragen. Ein Personenzug dieser Bahnlinie fuhr leer von Dresden ab und langte ebenso leer in Meißen an. Auf sämmtlichen fünf Zwischenstationen hatte sich auch nicht ein einziger Reisender gefunden. Werstanden. Verschuldeter Lebemann: . . . . Mit einem Wort, mein Fräulein: ich bete Sie an!" Reiche Partie: Ach. ich verstehe. Noth .lehrt beten!" - Zu v.el verlangt. Kartellträger: Nehmen Sie das Duell an?" Geforderter: Jawohl, ich gehe daraus ein. aber unter einer Bedingung." Kartellträger: Bitte, sprechen Sie!" Geforderter: Sie wissen, ich bin sehr kurzsichtig; um nun den Unterschied auszugleichen, bestehe ich darauf, daß ich zehn Schritte näher zu meinem Gegner gestellt werde vie er: denn der Mann sieht wie ehi Luchs - . ...

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