Indiana Tribüne, Volume 19, Number 103, Indianapolis, Marion County, 31 December 1895 — Page 2

JnviKnal'Trivline.

Erscheutt Täglich und Somttagö. y Die tlgltche Tribüne- kostet durch den Träger U Cents per Ooche, die eonntazS,Trib2ne' Cent per Woche Seide usaunen IS EentS der es Cent per rkonat. Per Post außerhalb de, tdt zuzrsch'.Zt t VorauZSezTlung P f et Jahr. OfAtii 18 Süd Lttabama Straße. SnMattapolil, Znd., 31 Dezember 'SS Zur Weltausstellung 1000. . PariZ, im December. WaZ wird aus dem großen Finde Stecle -Markt 1900 -der nun sei! Jahr und Tag schon in der Phantasie der Franzosen spukt? Der Plan ist in der Hauptsache fertig, und an Mit--ieln scheint es nicht zu fehlen, aber einen gefährlichen Engpaß hat das Unternehmen noch vor sich, und so lange es da nicht hindurch ist, läßt sich nicht üu' sein Gelingen rechnen. Die sefahr liegt in der parlamentarischen Berathung, der das Projekt nochmals unterworfen werden muß. Vor anterthalb Jahren brachte 'die Regierung in den Kammern die nöthigen Anträge ein, um sich das jn den Vorstudien erforderliche Geld 'bewilligen zu lassen. Damals erhob sich kaum hie und da ein leichter Widerspruch. Die Mehrzahl der Volksvertreter begeisterte sich dielmehr für das neue Nationalruhmwerk. Inzwischen aber haben eZ sich viele Franzosen noch einmal überlegt, und sind auf den natürlichen Gedanken gekommen, 'daß so ein Riesentingeltangel, wie Mes in der Welt, nicht blos seine Lichtseiten, sondern? auch einige Schattenseiten habe. Aus der Provinz besonders kamen Klagen, daß die Hauptstadt ohnehin schon Capital und Menschenkräfte, Handel, Gewerbe, Kunst und Wissenschaft viel zu sehr concentrire, und daß die Fortsetzung deS Pariser WeltausstellungswesenZ eine krankhafte Ueberfüllung der Centralorgane, verbunden mit bedenklich Blutarmuth ttx übrigen Theile 'des nationalen Organismus herbeiführen müsse. Zur Weltausstellung zieht Alles nach Paris. Tausende und Abertausende von Arbeitern und Geschäftöleuten verlassen die Provinz und siedeln sich in der Seinestadt an. In Weltausstellungsjahren gehen auch 'die provincialen Geschäfte nicht, denn Allem elt verspart seine Einkäufe auf Paris "und beschränkt sich daheim auch auf's Nöthigste, weil die VerHnügunzsreisen zum schönen Seinebabel ein guteS Stück Geld kosten. Der Generalrath deS Meurthe-et-Moselle-Departements erhob zuerst Einspruch gegen die Weltausstellung 1900. Ihm gig machen. AlZ in der DeputatenVersammlungen nach. Sie entsprechen offenbar einer Meinungsströmung, die in einem großen Theil von Frankreich herrschte, doch kam sie mit chrem Protest zu spät. Das Unternehmen war seit dem Parlamentsbeschluß schon im Gang, es ließ sich ohne schweren Schaden nicht mehr rückzän ?ig machen. Als in der Drputirtenammer der Ausschuß gewählt wurde, der daS definitive Project, wie es aus ldem Einvernehmen der Staatsregierung und der Stadt Paris hervorgegangen ist, preisen soll, herrschte zwar nicht mehr die allgemeine freudige Zu. stinunung, wie vor anderthalb Jahren, doch erhob sich anderseits wenig principieller Widerspruch. Von den elf gewählten Commissären erklärten sich zwar drei grundsätzlich dem Unternehmen abgeneigt, doch selbst von diesen sprachen sich zwei dahin aus, daß sie auf ihren Protest verzichten wollten, falls die Regierung infolge des ersten Parlamentsbeschlusses schon diplomatische Verhandlungen über die Betheiligunz auswärtiger Nationen angeknüpft habe. Da Letzteres allem Anscheine nach geschehen ist, bleibt wohl nur noch ein einziges Mitglied des Ausschusses dem Unternehmen principiell feindlich. Immerhin gibt es noch Schwierigkeiten zu überwinden, kle daS Gelingen der Weltausstellung fraglich machen. Vier Commissäre wollen das vorliegende Project wesentlich abändern und einschränken. Sie bilden mit den obigen drei die Stimmenmehrzahl gegen die vier, die den unterbreiteten Plan im vollen Umfang billigen. Namentlich wünschen sie nicht, daß 'die Champs-Elysees in die Weltausstellung einbegriffen werden, denn diese Lieblingspromenade soll, wie sie sagen, den Parisern verbleiben. Man fürchtet, das eleganteste Viertel von Paris zu entstellen und den sögenannten Jndustriepalast, das Welt-ausstellungs-Geb'äude von 1855, das sich zu Äusstellungen, öffentlichen Festchkeiten überaus geeignet erwiesen jut, wenn der neue Riesenmarkt sich auf die ChampZ-ElyseeS ausdehnen soll. Der Einwand läßt sich hören. .Indeß hängt von der völligen Bewilligung des vorliegenden Planes das Gelingen deS ganzen Unternehmens ab. Ohne die Champs-Elysees kann man die Weltausstellung 1900 nicht derart erweitern und mit neuen Retzen versehen, daß sie diejenige von 1L89 übertrifft und neue Millionen ton Gästen anlockt. Wohl oder übel muß dem Publikum etwas Außerordentliches geboten werden, wenn es in roch größeren Schäaren, als vor Iahren herbeiströmen und die Kosten des Unternehmens decken solll Sähe man selbst von dieser Thatsache ab. so niüßte daS vorliegende Project doch schon aus einem anderen Grunde genehmigt werden, wenn die Weltausstellung am 1. Mai 1900 in Scene gehen soll. Jede wesentliche Aenderung würde neue Verhandlungen zwischen Staat und Stadt und den beiheilizten Finanzzesellschaften nöthig machen u.nd somit den Beginn der Arbeiten verzögern. Mindestens vier Jahre sind aber zu den Bauten nöthig, abgesehen von organisatorischen Arbeiten, die auch noch ihre Zeit haben wollen Vor dem kommderi l?röbishr

mute ao 5er erste WvatensttH. geschehen. Die Mehrzahl den.DepuNrten scheint sich dies nicht genügend überlegt zu haben. Noch läßt sich nicht absehen, ob sie sich den Gründen der Regierung fügen wird. Thut sie ,a so könnten alle die aroßen

Hoffnungen, die Paris auf sein Fin-cle-Liecle-Werk etzt, seyl cylagen. ' , M l Indeß ist anzunehmen, datz die ollS' Vertreter so viel gesunden Menschenverstand ben, die Weltausstellung nicht zu vereiteln. Em französisches Sprichwort sagt: Man macht keinen Eierkuchen, ohne Eier auszuschlagen.- So sehr man es bedauern mag, daß die ChampsElyseeS geopfert werden, ist daS doch einmal unvermeidlich. Tlc neueste deulscheCrimitt i atisttk Das Kaiserliche Statistische Am! in Berlin veröffentlicht im ri:r.!en Viertsljahresheft zur Sbaiistik des Deutschen Reiches (Jahrgang 1895) die vorläufigen Ergebnisse der Criminalstatfsti! deS Jahres 1894. Danach ist im Äanzen die Zahl der wegen Verbrechen und Vergehen gegen Reichsgesetze überhaupt verurtheilten Personen im Jahre 1894 auf 446.070 gegen 430.403 im Vorjahre gestiegen. Die Bcvölkerungszunahme für die gleiche Zeit wird vom Statistischen Amt (vermuthlich um ein wenig zu hoch) auf 1.2 Procent berechnet, während nach den vorgenannten Zahlen die äugemeine Criminalität um reichlich 3j Procent gestiegen ist. Doch darf man diesen Gesammtzahlen ein entscheidendeö Gewicht deshalb nicht beilegen, weil die Verletzung nicht nur der Bestimmungen des Strafgesetzbuches, sondern zahlreicher einzelner Reichsgesetze in Frage kommt. Dabei handelt es .sich in der Hauptsache um Verfehlungen, die mit einem wesentlich anderen Maßstabe zu messen sind, als die nach dem Strafgesetzbuche strafbaren Verbrechen und Vergehen. Auch kommt weiter in Betracht, daß die Gelegenheit zu strafbaren Verletzungen solcher Gesetze gerade in der neuesten Zert namentlich durch die Arbeiter schutzgesetzgebung, erheblich vermehrt ist. Aber auch dann, wenn man nur .die Verbrechen und Wergehen gegen Bestimmungen des Strafgesetzbuches in Betracht zieht, ergibt sich doch noch, daß die Zunahme der Criminalität nicht sehr weit davon entfernt ist, dreifach größer zu sein, als die Zunahme der Bevölkerung. Gegenüber 414.657 wegen Verfehlung gegen das Strafgesetzbuch im Jahre 1894 Verurtheilten finden wir 427.623 solche im Jahre 1895 Veruvtheilte; die Zunahme beträgt also 3.1 Procent. Und dabei handelt eS sich um ein Jahr, welches, soweit die Verfehlungen gegen das Eigenthum in Frage kommen, einer erklecklichen Abnahme der Criminalität besonders günstig gewesen wäre. In den neuzeitlichen Ergebnissen der deutschen Eriminalstatistik tritt ein während der Vorjahre mehrfach durch andere sociale Evolutionen überdecktes Gesetz wieder in den Vordergmrod, nämlich das Gesetz vom Parallelismus der Eigenthumsverbrechen und der Getreidepreise. Wenn irgend in einem Jahre, so mußte sich dieses Gesetz im Jahre 1894 mit seinen ungewöhnlich niedrigen Getrerdepreisen geltend machen. In der That zeigen sich auch Spuren 'davon bei dem in dieser Hinsicht besonders charakteristischen Reat, d. i. dem einfachen Diebstahl". Die Zahl der deswegen Verurtheilten ist von 82,751 Verurtheilten im Jahre 1892 zurückgegangen auf 71.810 im Jahre 1893 und 70.990 im Jahre 1894. Den Großhandelspreis für Roggen verzeichnet das Kaiser!. Statistische Amt nach den Notirungen in Berlin für 1000 Kilogramm für die vier Jcrhre 1891 bis 1894 mit den rasch absteigenden Beträgen von 212.2. 176.3, 133,7. 117.8 Mark. Dem gegenüber ist der Rückgang der Diebstähle im Jahre 1894 etwas mäßig; doch ist es immerhin ein Rück, gang. Daß die Gewohnheitsdiebe durch billiges Brod seltener tugendhaft werden, begreift man; es ist hiernach nicht zu verwundern, daß entgegen der Bewegung be! dem einfachen Diebstahl sich hier von 1893 auf 1894 wieder einige Zunahme zeigt. Wir finden 11,951 Verurteilungen wegen einfachen Dicbstahls im wiederholten Rückfall gegen 11.909 im Vorjahre. 9.553 schwere Diebstähle gegen. 9.379, 2.959 schwere Diebstähle im wiederholten Rückfall gegen 2.657 im Vorjahre. Die verbrechenmindernde Wirkung der niedrigen. Getreidepreise scheint hiernach im Jahre 1894 nur bei den einfachen Diebstählen, fowie bei der damit zusammenhangenden einfachen Hehlerei (7,736 gegen 7,842) zu Tage zu treten. 'Um so bedenklicher aber sieht es mit der bei dieser Gelegenheit gewöhnlich übersehenen Kehrseite derMedaille aus. Das statistische Gesetz, dessen Verfolgung hohes socialwissenschaftliches Interesse bietet, ist nämlich mit dem ParälleliSmus derGctrerdepreise und Verbrechen gegen das Eigenthum" nicht erschöpft; als zweites Stück gehört dazu der Antagonismus der Gerreidepreise und der Verbrechen gegen die Person." Hohe Getreidepreise und weniger solche Verbrechen; niedrige Getreidepreise und mehr solcher Verbrechen pflegen Hand in Hand zu gehen. Die neueste Statistik bewährt dies für 1894 weit ausgesprochener, als bei den Eigenthumsbrechen die heilsame Wirkung der billigen Lebsucht hervortritt. Während im Ganzen von 1893 auf 1894 bei Einrechnung auck der. zugehörigen Verfehlungen gegen Specialgesetze die Verbrechen und Vergehen gegen daS Vermögen von 183.645 nur auf 186.002 gestiegen sind, finden wir bei den Ver fehlungm gegen foie Person eine Zunahme von 172,096 aus 181,963. Wrx haben hiernach das bis dahin unbekannte Verhältniß erreicht, daß ht Reate gegen die Person und gegen das Vermögen sich fast die Wagschale halten. Die Bedeutuna dieses .Umstan-

des wird daburch verstärkt, da'ö auch die in der Hauptsache ähnlich wie die Angriffe gegen die Person zu bewerthenden Angriffe gegen Staat, öffentliche Ordnung und Religion an sich zahlreich und in der Zunahme begriffen sind (76.514 im Jahre 1894 gegen ' . . - M-.

73 l (77 irr slüre 1893). ÄNS ClNt typische, mit der Erleichterung der Lebsucht im Zujammenyang iieyenoe Thathandlung sei die Körperverletzung in ihren verschiedenen strafrechtlichen Erscheinungsformen hier hervorgeheben. .Es wurden verurtheilt im Jahre 1893 wegen einfacher Körperverletzung 24.315. wögen gefährlicher Körperverletzung 72.919. wegen schwerer KörperVerletzung 582; im Jahre 1894 wegen einfacher Körperverletzung 25.656, wegen gefährlicher Körperverletzung 77,391, wegen schwerer Körperverletzung 583; zusammen also im Jahre 1893 97,816 und im Jahre 1894 103.630. Die Zunahme' .der wegen Körperverletzung überhaupt verurtheilten Personen, deren Zahl im Jahre 1894 auf über 100.000 gestiegen ist, beträgt hiernach gegen das Vorjahr 6 Procmt. Noch im Jahre 1889 stand die Zahl der Verurtheilungen wegen der vorbezeichneten Körperverletzungen aller Art unter80K00 (77,408). " Unter den 446.070 überhaupt Verurtheilten befinden sich nicht weniger als 45.504 oder 10.2 Procent Jugendkicke, b. i. aui Neit der Tbat 12 bis uncc 18 Jahre alte Personen. Im Zahre 1883 hatte man .unter 350,665 Verurtheilten 33,039 oder 9,5 Procent gezählt. Im Jahre 1892. als die Verbrechen gegen daS Eigenthum sehr hoch standen, hatte man unter 422.327 Verurtheilten 46.496 oder 11 Procent tMAe-nM,' stMnMi fT)nk tät Hbl jäv4..4t. N " V ' " v der verurtheilten Jugendlichen trotz .u .a .M m T Ruckgjnzs der Do)tayle, an welcyen ht-IVTfiMt ft.trf fiffv-ilint find, wieder in Zunahme ist, ist eine für die ganze r fi i . I usgenairung res neuzMucoen rrrminellen HangS sehr 'beachtenSwerihe Thatsache, die ebenfalls der Criminalpolidik wichtige Aufgaben stellt. Ein Opfer der Justiz. In Nifchny Nowgorod ist vor Kurzem ein Rechtsirrthum aufdedeckt worden, der bereits aus dem Jahre 1865 datirt und der dem davon Betroffenen 30 Jahre Verbannung nach Sibirien und sechs Jahre Zwangsarbeit in den sibirischen Bergwerken, eingetragen habe. Die Sache verbält sich folgendermaßen: In der Nacht vom 23. auf den 29. Mai 1865 brach in dem Dorf Skwosnowo ein Brand aus, der 27 Wohnhäuser und verschiedene Scheunen und Lagerhäuser vernichtete. Bei der nachträglich eingeleiteten Untersuchung stellte sich heraus, daß Brandstiftung vorlag. Der Verdacht fiel auf den Bauern Schuschin und zwar auS folgenden Gründen: Gerade in der Nacht, in der der Brand aus brach, war Schuschin von dem Dorfältesten Laptjew wegen Trunkenheit eingesperrt worden. Während er nun im Arrestlocal saß, bemerkte er, daß eS in Laptjew's Haus zu bkennen anfing. Er begann sofort zu schreien und zu pochen und, als er sah. daß Niemand zu Hilfe kam, hat er die Wand des Arrestlocals durchbrochen. Als endlich die Leute 'zusammenliefen, hatte Schuschin 'bereit einige Bretter ausgebrochen und dadurch eine zum Durchschlüpfen hinreichende Oeffnung hergestellt. Auf Grund diesesUmstandes wurde Schuschin beschuldigt, er sei durch die Oeffnung ausgestiegen, hätte aus Rache das HauS LaptjenS argezündet, sich dann wieder in'S Arrestlocal zurückgezogen und zur Abwendung deS Verdachts um Hilfe zu schreien begonnen. Schuschin wurde noch im Jahre 1865 vor ein Kriegsgericht gestellt; dieses nahm seine Schuld für erwiesen an und verurtheilte ihn zum Tode durch Erschießen. Der damalige Militär-Gouverneur von Nischny Nowgorod, Ogarew, verwandelte aber die Todesstrafe in sechsjährigeZwangsarbeit und Schuschrn wurde demgemäß nach Sibirien deportirt. Hier diente er in den Bergwerken seine vollen sechs Jahre ab und lebte dann noch 2Jahre als Stvafcolonist. Erst vor Kurzem hat 'sich herausgestellt, daß Schuschin ganz unschuldig gewesen war. Ein Bauer deS Dorfes Skwosnowo, Iwan Sewjorow Bachtarin, gestand auf dem Todtenbette. daß nicht Schuschin, sondern er seinerzeit daS HauS Laptjew's angezündet hatte. Die auf dies hin eingeleitete Untersuchung bestätigte die Angaben Bachtarin'S und Schuschin wurde vor Kurzem auf Befehl des Zaren auS Sibirien nach seinem Heimathsdorf zurücktransportirt. Diese nachträgliche Begnadigung war aber für Schuschin eine neue Prüfung. Denn er hatte seinerzeit als zur Zwangsarbeit Verurteilter seine Familie und sein Vermögen verloren und kehrte jetzt als gänzlich mittelloser, gebrechlicher Greis in ine völlig fremde Umgebung zurück.' Eine Entschädigung für unschuldig Verurtheilte gibt es in Rußland nicht, und so ist der Begnadigte neuerdings dem größtenElend preisgegeben. Dieser erschien in der Kanzlei deS Gouverneurs von Nischny Nowgorod und bat um Gotteswillen, ihn vor dem Hungertod zu .retten. Die Kanzlei hatte ein Einsehen und verabreichte ihm eine einmalige Unterstützung von fünf Rubeln, eine schwache Entschädigung für all das Unrecht, welches der Unglückliche die ganzen 30 Jahre erduldet hat. Ehrbare rothe Nasen." Unzählige Witze sind schon über die unglücklichen Besitzer rother Nasen gerissen worden, un meistens werden diese KupferbergwerkZ--Nasen mit dem Trinken, und zwar mit dem Viel trinken, in Zusammenhang gebracht. Da ist unlängst die Wissenschaft diesen bedauernswerthen Menschenkindern zu Hilfe gekommen, und in einer populären medicinischen Zeitschrift ist der schmähsiichtigen Menschheit kund und zu. wissen. etban worden, dak die ro-

5den Nasen durchaus nicht von Unmaßigkeit zu kommen brauchen, daß sie vielmehr allermeistes durch Verdauungsbeschwerden verursacht würden, welch' letztere zwar unter Umständen gleichfalls mit Unmäßigkeit in Verbin-

dung stehen können, sehr oft pber andere Ursachen verschiedener und (soweit die Person des Nasenbesitzers in Betracht kommt) unschuldiger Art haben. Selbst da. wo reichliches Schwelgen ln alkoholischen Feuchtigkeiten überhaupt etwas mit der Röthe der Nase zu thun hat, wird die Verursachung nur als eine directe und siets bestreitbare bezeichnet. Als Heilmittel für solche rothen Nasm wird empfohlen, möglichst wenig Fette und Süßigkeiten zu genießen; denn diese verschuldeten meist die Unverdaulichkeit und verursachen emen Andrang von Blut nach der Nase, der sich jedoch durch entsprechende Enthaltsamkeit wieder ablenken lasse. Es war in der That hohe Zeit zu einer wissenschaftlichen Ehrenrettung jener Vielverleumdeten. Wohl bekomme sie! Eine Eökimo-Ztttung. Die nördlichste Zeituna der Welt ist diejenige, welche unter den grönländischen EskimoS erscheint. S:e wird redigirt, gesetzt und gedruckt von einem Eingeborenen Namens Moller, ja sie wird sogar von ihm selbst colportirt. Er hat seine primitive Druckerei in Godthaab eingerichtet und von hier aus unternimmt er zweimal monatlich eine Reise auf Schneeschuhen durch das Land, um als Vorkämpfer der Civili sation unter seinen Landsleuten zu wirken.' Zu Anfang enthielt das Blatt, welches sich Lasestof" nennt, nur grobe Zeichnungen, welche dieNeugierde erregten und die Einbildungskraft schärften; später folgten Buchstaben, Silben und Worte und zuletzt Sätze, welche zu kurzen Berichten über TagesNeuigkeiten zusammengefügt waren. Möller hat somit durch sein Blatt buchstäblich seine Landsleute Lesen gelehrt. Sie haben deshalb das größte Zutrauen zu ihm, betrachten ihn als einen Apostel und sind ihm besonders deshalb zugethan, weil er ost seinen Aufenthaltsort wechselt. Eine literari sche Gesellschaft in Dänemark hat neuerd'mgs eine gute Handpresse. Papier und neue Typen nach lÄronland ge sandt. damit Möller seine Druckerei erweitern kann. Im Reich : der Mode. Wie eine gewaltige Hochfluth rauschen die Neuheiten mit der nahenden Zeit der winterlichen Geselligkeit heran. Wr haben von den zahlreichen neuen Skssfen und Formen bereits wiederholt berichtet und wollen uns heute darauf beschranken, verschiedene besonders irr ressante Kleinigkeiten, einzelne modische Neuhetben. geschmackvolle Zusammen stellungen u. dgl.- hervorzuheben. Die Mode begünstigt wieder hori zontale Bosätze an den Röcken der GesellschaftS- unö Ballroöen. die daher mit vollen Rüschen oder Guirlanden von Swffrosetten garnirt werden. Die Guirlanden bestehen aus Imitationen, von Mohn, Chrysanthemen, Granaten und anderen großen Blüthen. Die Rüschen werden durch Einzacken und Fcrlten deS StosftS den krausen Blättern der Zichorie ähnlich gemacht und sehen wirklich fchr anmuthig auS. Man fertigt diese Garnituren aus plissirtem Atlas, Musselin oder Tüll, immer aber im Grundton des Kleides. Die Taillen werden fast ausnahmslos aus Tüll, Gaze, Spitzen u. s. w. gefertigt und, in Uebereinstimmung mit den Röcken, auch an Bretellen un'd Epauletten mit Rüschen garn'.ri, die den Blumenguirlanden täuschend ähnlich sind. Zuweilen wählt man statt der Rüschen drapierte Schrägstreifen, die sich umeinander winden oder in bestimmten Zwischenräumen Äurch blumenartige Rosetten eingepusft werden. Weniger elegante Kleöder schmückt man vorzugsweise mit Berthen, eckigen oder runden Kragen, Epauletten u. s. w., die me:st auS anderen Geweben bestehen und reich mit Perlen, Pailletten und Passemenderien verziert sind. Vielfach verbindet man auch Pelzstreifen mit farbigem Sammet. So ist eine Robe aus 'haselnußbrauner Seide mit myrtengrünen Motiven sehr geschmackvoll mit Zobel und grünem Sammet, eine andere auS nickelgrauem Taffet mit Chinchilla und Stahlborten, die auf einer ebenfo breiten Unterlage auS schwarzem Sammet ruhen, verziert. Hierbei bestehen die gefalteten Gürtel immer auS Sammet. Zwei Kleiderformen sind jetzt befonderS beliebt: man wählt entweder die Taille auS abstechendem Gewebe und den Rock mit den Aermsln übereinstimmend, oder man giebt den Kostümen andere Aermel. LetziereS wird bei den einfarbigen Geweben bevorzugt. Im Allgemeinen gilt der Grundsatz, daß man für Tagestoiletlen bei der Anwendung von Pelz di:fen-glcichfar big. bei Abendtoiletten 'dagsgen in abstechender Farbe wählt. , Zu Prvmenadenkleidern werden mit Vorliebe Tuch, Serge und Cheviot getragen. Derartige KleSdsr werden mit VAntA, durchbrochenen, Medallknöpfen. die mit correspondirenden Knopflöchern versehen sind, geschmückt. Die Knopfe bilden auf den flachen Falten der Voridertaille .zwei oder 6rei Reihen. . Daß man ??edern unld Federbesade

besonders in kleinen, vollen Köpfchen in wahrhaft verblüffender Menge den verschiedensten Toilettengegenständen ansügt. müssen wir gleichfalls erwähnen. Die FichuS erfreuen sich einer großen Beliebtheit und werden sowohl" vom Stoff d!s Kleides als auch aus hellen.

duftigen Stoffen, wie Musselin, Creps de Chine, rn'.saxm, ucuu und aus Spitzen hergestellt. Sie geben schlanken und juzettdlichen Gestalten immer einen besonderen Reiz. CXPÜ K?f S? mm mmmm wmm. f' Kl tfe? jit1 Der tanzlustigen Jugend möchten wir, ehe wir mit der Beschreibung der beigefügten Toiletten beginnen, noch verrathen, daß zu den kleinen, zierlichen Kränzen im Haar und zu den großen Bouquets auf der Brust und den Schultern am meisten und auch am Passendsten Frühlingsblllthen, wie Schneeglöckchen, Veilchen, Flieder, Tausendschönchen u. dergl. gewählt werden; in deß sind die prächtigen Sommerblumen wie Rosen, Nelken, u. a. m., deshalb nicht ausgeschlossen. An Figur 1 sehen wir einen solchen. für junge Mädchen geeigneten Schmuck au3 Schneeglöckchen, dessen Blüthen leise schwankend in dem lockigen Haar ruhen. Zur Garn:wr der Taille geHort ferner dazu em voller, länglich ge bundener Zweig. Außerdem zeigt Figur l'eiu einfaches, doch höchst jugend lich wirkendes Sortie aus weißem, ge stanztem Kaschmir; mit unregelmäßiger Musterung, der einen sammetähnlichen Eindruck macht. Dichter Schwanpelz umrandet das Sortie, das mit glattem Kaschmir über leichter Watteeinlage unterfüttert ist. Junge Frauen oder Bräute dürften für ihre Vlilten nicw Tetchr erne. kleid saniere und elegantere Garnitur finden als die in Figur 2, die auS Hut, Kraaen und Muff besteht. Der Hut auS weißem und schwarzem Filz zeigt eine gerade, seitlich etwas breitere Krempe, die mit schwarzem Sammet bezogen und hinten leicht aufgebogen ist. Um den kleinen, weißen Kopf gruppiren sich kranzartig zehn schwarze, nach vorn ab gestuste Federn, deren volle Köpfe nach außen mcken. Den Ansatz der Federn deckt eine Windung aus weißem Sammet, die an den drei letzten Federn hinten einen breiten Knoten, an jeder Seite zwer ms über den Rand der Krempe fallende Oesen bildet. Unterhalb der Krempe ruht hinten auf einem Bügel, durch den sich der Hut, der herrschenden Mode gemäß, etwas in daS Gesicht schiebt, eine in gleicher Weise arrangirte Schleife auS schwarzem Sammetband mit eleganter, breiter Jettschnalle. Der Federkragen i mit Passe gearbeitet. dle auS kleinen, gebogenen und dicht aneinanderliegenden Straußfedern besteht und mit weißem Atlas unterfüttert ist. Dem unteren Rande sind fransenartig dicht nebeneinander ruhende, 8 Zoll langeStraußsedern angefügt. Der! Stehkragen ist aus abgestuften, mit den Köpfen nach außen nickenden Straußfedern gebü'det, deren Ansatz eine Federrüsche deckt. Allerliebst ist der mit Kragen und Hut übereinstimmende Muff aus schwarzem Atlas mit breiten, gekrausten Köpfen auS weißem AtlaS. Der Muff ist dicht mit kleinen Straußfedern benäht, die gleichmäßig nach beiden Seiten herunterfallen und oben auf der Mitte bouquetartig aneinanderstoßen. Für den Empfang und zu Besuchen beim Fünf-Uhr-Th:e dienen die eleganten Toiletten in Figur 3. und 4. Diese, von der Figur 3 die Rückansicht zeigt.ist auS Kreppflosf mit schwarzen Sendensouffl6S in schattirtem. mib schwarz und weißen Serdenstreifen durchquertem Moosgrün, sowie auS grün und bronzefarbon schillernder Seide gearbeitet, auS 'der die Taille besteht. Sie bildet vorn einen krausen Einsatztheil und ist durchweinen Fichukragen auS Kreppstoff vervollständigt, der hinten in -der Mitte geschlitzt, mit Seide unterfüttert und mit einem Seidenpliss6 um randet ist. Dem Fichu fügen sich faltige. gllrte!art?ge Theile aus. Seidenstoff an, die hinten, wie Figur 3 zeigt, unter langen, mit PlissöZ begrenzt und üinten wie daS Fichu unter einer volIm, plissirten, Rosette geschlossen. Die an ihrem unteren Theil auer in Tkalten

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gezogenen Aermel sind am Handgelenk m,t schmalen PlisseS verziert, . . . Vom Nusiarwe. Der frühere Kafsirer der Flensburger Volksbank, Chr. Pe-

tersen, der wegen Verubung einer beveutenden Wechselsalschungen un) wegen Unterschlagungen seit zwei Iahren steckbrieflich verfolgt war, wurde n Kopenhagen, wo er unter einem falschen Namen ein Bankgeschäft betrieb, verhastet. Bei dem Dorfe Karchi, unweit Tiflis, hat eine von einer Hoch zeit nach Hause zurückkehrende, aus zwölf Personen bestehende Gesellschaft einen schrecklichen Tod gefunden. Unterwegs mußte die Gesellschaft die Furth eines Bergflusses passiren; in der Mitte des Flusses angelangt, wurde der Wagen vom plötzlich herangeströmten Hochwasser ergriffen und in die Tiefe gerissen, aus welcher die unglücklichen Leute sich nicht zu retten vermochten. Sir Henry Partes, der bekannte australische Staatsmann, hat mit 80 Jahren nunmehr die dritte Ehe geschlossen. Die Auserkorene ist die 22mhrige Tochter eines irischen Land manns und ist seit 4 Jahren im Dien sie ihres nunmehrigen Gatten. Lady ParkeS wird als euie echte Bauern schönheit geschildert und australische Blatter wissen mcht. genug von den häuslichen Tugenden der Dame zu erzählen. Der bekannte Pariser Chokoladefabrikant Henri Menier hat die an der Mündung des St. LorenzStromes gelegene kanadische Insel Anticosti für 1.000.000 Francs erwarben. Anticosti gehört zur Provinz Quebec. Die Insel ist 135 englische Meilen lang und 30 bis 40 Meilen breit. Das Innere ist gebirgig und bewaldet. Das Norduser fällt steil in s Meer ab, wahrend das Sudufer flach, aber gefährlich ist. Anticosti wurde 1534 von Jacques Cartier ent deckt, der die Insel Assomption nannte. DaS Haus des Vezirkschef m Vtllaoray. Rußland, wurde von bis her unermittelt gebliebenen Personen in Brand gesetzt. Im Hause übernachtete der militärisch? Adlatus des General - Gouverneurs Schuwalow, Generallieutenant Bodesko. welcher sich gerade auf einer Dienstreise befand. Der General sowie der Oberst Usatschew mit seiner Frau und vier Kmdern konnten sich nur mit knapper Noth retten. Sehr wichtige Regierungsak ten und Papiere verbrannten. Es ge lana dem Obersten Usatschew nur, einen Mobilisirungsplan und Regierungsrechnungen in Sicherheit zu bnn aen. Im Nonnenkloster Sain! Antoine zu Antwerpen brach neulich caazts eine Feuersbrunst aus, welche das Kloster sammt dessen reichem Kir chenschatz, Gemälden. Reliquien etc. zecstocte. Die Nonnen retteten sich. indem sie durch die Fernster auf die Straße sprangen, wobei diele Berietzunq davontrugen. DiechinesischeZeltung Hupao" erzählt einen Gaunerstreich, wie er in China nicht zu den Seiten heiten gehört. In Nanhsiana bei Sut schau erschien ein Mann, der seinen AdopMsohu suchte. Er gab an, daß er rhn vom 9. bis 15. Lebenswahre unter halten habe, alsdann habe er ihn als Lehrling :n eine Apotheke zu Hang ischau geschickt. Jetzt sei er mit hunderten der besten Arzneimittel seinem Lehrmeister entlaufen. Fur erne Mit 'theilunz über seinen Aufenthalt, die ihn in den Stand setzte, des Ausreißers wieder habhaft zu werden, würde er sich erkenntlich zeigen. Der Eindruck, den der Alte hinterließ, war der eines tief gebeugten Mannes, so daß er allgemei nes Mitleid erregte. Nach drei bis vier Tagen tauchte in demselben Dorfe ein junger, 'wohlgekleideter Mann auf. der Heilmittel zur Halste deS gewöhnlichen Preises feilbot; die Bevölkerung hielt diesen sofort für den entlaufenen Adop tivsohn und hatte nichts Eiligeres zu thun, als sämmtliche Heilmittel, die sie für geswhlen erachtete, ihm abzukaufen. Erst alS sich spateroel der Be Nutzung herausstellte, daß sie nichts iaugten, merkte die Bevölkerung, daß sie sich von zwei geschickten Gaunern hatte uber's Ohr hauen lassen. Schon oft ist über die barbarische GeHandlung geklagt worden, welche den Arrestanten in den russischen Gefängnissen zu Theil wird. Indessen gibt es, wie überall, so auch hier Ausnahmen. So ist unlängst der Verwalter des Gefängnisses von Debesk, ein gewisser Thomin, mit dem Gesetz in Conflict gekommen, nicht weil er die Gefangenen zu strenq. sondern weil er sie zu nachsichtig" behandelte. Die Sache kam auf folgende Weise an's Taqeslicht. Durch Beschluß des Bezirkscongresses vonSarapuI waren drei Brüder, die Bauern Fedor, Jegor und Dan'la Seletkoff .der Gemeinde VetroVawlowsk. zu einem vierzehntägigen Arrest im Gefängnisse von Debesk verurteilt Word: wegen M'andlung emes Nachbars, der gleichfalls Seletkoff hieß. Die Verurtheilten wurden von der Dorflehörde eingeliefert, kehrten aber schon am vierten Tage wieder in ihr Dorf zurück. De? von ihnen minhandelte VZ'uer beschwerte sich deshzlb beim zustärd'gen Semstwochef und dieser leitete auf dies bin eine UntersuchMg ein. .Hierbei stellte sich heraus, da Tbomin nicki nur den Brudern Seletkoff die ihnen zudietirte Strafe eigenmWi.? erlassen hatte, sondern daß er systematisch alle Gefangenen immer schon nach einigen Tagen entließ. Hierbei wurde er aber nicht etwa von christlicher Nächstenliebe, sondern von sehr schlimmen Motiven gelobtet. Er verrechnete nämlich die Ausgaben für den Unterhalt der beit'.i entlassenen Arrestanten für die g'tnze Dauer der ihnen zudictirten Strafzeit und machte auf diese Weife ew höchst lucratives Geschäft. , ,, Mucho'ö Cigarrenladen befindet sich in No. 199 Oft Washington (Ztr.

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