Indiana Tribüne, Volume 19, Number 103, Indianapolis, Marion County, 31 December 1895 — Page 1

y ft y A w W'ü r Vf VS lA 11 i r i i O W V y W 4 w w mp & ,r v Office : No. 18 Süd Alabama Straße JahrgaN'Z 1. Indianapolis, Indiana Dienstag, öen o. Dezember 1895 No. 103

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na eiecriori oi aireciors wiu raxe -U S slU 5senejUcia b Angland uno ouigrociiern Vayn niepen la'Ci l fDeutShe ?aUS"f at eine wesentlich andere Stellung ein. Züge zusammen, wobei mehrere 8 0'cl0Cfc P.M,On Tuesday, Jan. cinc 1 .."V". " fönen leben-aefäbrlicke Verleitn.

Pahkp AmflP ImMl brauchten, und die Situation von allem Union-Markt auf alle mögliche Weise Mode geworden, Leute wegen lächerlich Ultra von Djj unierern Man e rernorop Arcaae laaen, ön Uutimn. UMUn M aUt PeU jcr Bei w , inflcr Wcn ju UVaia , itnfi u Washington Str. Eingang. tung zu entziehen gewußt. Heute Mor- j rend man große Schwindler und Spih-1 Kwuten. naAem sich Braut uird Eine große Collectiv von In der L'ndoner Fornightly gen ertappte man ihn dabei, wie er mit. bubena la Hammerstein gemüthlich Jräutiaam zum ersten Male gesehen.

roiliers,

Wechsel, Creditbriefe und PostanweiAn. Editorielles. Die Berichte- von Cuba lauten augenblicklich wieder widersplechend. Die Insurgenten sollen geschlagen wor-

den sein, aber Me crrnutDang HfgtK,., Qn fca8 st ... &m

ttahe, tat sich umgekehrt uerhä t . . r . e. ol i" .11 I uno oa? oe panier aiage oeramen . Die Führung der Insurgenten war biS jeht eine ausgezeichnete und wenn sie I i vi n . s. : CC I oteDanan m,,, so werden sie wohl wissen warum. - Während deS ganzen vergangenen Jahres versuchten die Zeitungen zu be Welsen, daß die Zeiten sich bkssern und die Geschäfte sich heben. Außerhalb der Zeitungsredaktionen hat man frei lich nichts davon gemerkt. Die Zahl der Fallissements in den Ver. Staaten war während des Jahres 13,013,- oder 201 mehr alS in 1894. Die Zahl der ?fc ,N;ff.tt.ta in 1 QQ frn mit M lutbiti iti iuii; tvtv in umv Mme des Jahres 1893 größer als jemals vorher. 3n 1893 w lt Zahl 15,560. Uno das nennen me Perren m . - 3 -i,,, , iACOdtlOr bessere Zellen ! . Der LouiSville Anzeiger," ein gut.demokraiischeS, sonst aber sehr gut redigirteS Blatt schreibt : ES wird dem Leser wohl nicht entaanacn sein, daß c Anuiöti" heute ' Ö ' ' v " 3 I scheinen der berühmten Kriegsbotschaft ffWIanfcs. Daml nahm wir den ersten enthusiastischen Imvulsen nach nnd redeten unS vor, der Präsident habe eine gewaltige patriotische Grojz. tt)at vollbracht. Allein schon vierund zwanzig Stunden später gesiel unS unser eigener Artikel ganz und gar nicht mehr und wir erblickten die Bot mt ClevelandS in einem ganz an " deren Lichte. Und der ..An,eiaer" braucht sich seiner patriotischen Jugendeselei um eS so nennen um so weniger n: schämen, alS sich bei der großen Masse deS amerikanischen Volkes genau derselbe Umschwung voll,oaen hat. wie in den Svlten diese Blatte Wenn an dem Tage nach dem Erscheinen der Botschaft eine Präsiden!T? vjicocianü vancicai gciöcta rourc, ui Kälte mit Klan, aesieat uno wenn sei republikanischer (öegenkandidat all' die großen Bürgertugenden von Washingto',, Jefferson und Lincoln in seiner Person vereinigt hä'.te. Heute aber kann man dreist sagen, daß daS amerikanische Volk für alle Zeiten serUmm Lmtm.i tig ist mit Grover Cleveland DaS steht für unS fest, daß Cleveland in außerordentlich leichtsinniger Weise mit dem Feuer gespielt hat und daß er seinem Schöpfer danken kann, daß daS Volk, an dessen Spitze er steht, so schnell seine gewöhnliche Ruhe nnh Sfnihüintfi Imtfhir ntfnnhftil t wmw vvg r v g v nmv( . Wir freuen uns, daß der Umlchwung eingetreten ist, wir freuen unS aber ' dak wir ibn nickt mitlumacken 1 W r I 1 j ? ReView" hat ein gewisser G. H. D. . T.VT. ' Saliöbury'schen Note und der ClevesX','A. ysf X.k U . ""H1" mivw vutu; vu -u.hij' I len der in der Drinoco"- oderMa-

ntmnii. öiö an oenx auhc naca oern vii i T ' ' "

noa-Company" im streitigen Gebiet von Venezuela interessirten amerikaNischen Kapitalisten bloßgelegt. Gossip sagt von dem Syndikat : eö seien darin nicht nur etliche der vermögendsten

Leute der Ver. Staaten interessirt, sondern auch prominente Personen in beiden politischen Parteien seien im Bunde mit jenen Kapitalisten !" 3. A. Bowman auö Minneapoliö, der Präsident der Monoa-Company", ist der anonyme Verfasser gewisser sensationeller Briefe in der Sun", welche die öffentliche Meinung" deö Lande? überhaupt erst auf den Gedanken brachten, die Monroe-Doktrin auf den Venezukla-Fall anzuwenden ! Der nämliche Präsident Bowman ist auch j'ht vom Staatssekretär, also indirekt von Cleveland damit betraut worden, drr zu sendenden U?.tersuchungSKommission aus dem Territorium als leitender Geist" zur Seite zu st,h.-n ! Dazu bemerkt die R. I Volks zeitunz" Diese Thatsachen w,rfen ein neue? Licht auf die Entdcckung, daß eine arge kapitalistlsche Prcsi grabscherei der ganzen Streitfrage zu Grunde liegt Daß auch auf Seiten Englands kapi talistisckeS Vron'interesse makaebend . . . . slstr ... tefr. . . m,.! frststrM . finslIflnb ickt wirklich korniellen Aber Sache der Ver. Staaten ' . unbedinat nickt, hxtt cinm. .. . . . bumbnabaften Spiegelfechterei mit der Monroe. r o i - ,. der nationalen Ehre, den nationalen FreiheitS-Jnteressen :c. ein wahnwitziges völkerverhetzendeS Kriege gelärm zu erheben, in Wahrheit nur, um etlichen Großkavitalisten einen Dienst zu erweisen ! . ' Iraljllillchicsjle!!. Inland. Wetteraussichten. SckäneS. etwaS warmerrS Wetter Lcutf gja Wahrscheinlich Schnee- - m,;.. 5..;. JJVVI iVVMf V 4 V -ffar V V M tut: Mezimum 24 Grad, Minimum 10 Grad, Negenfall 0.36. Eisenbahnunglück. Eineinnati, 30. Dez. Vierzehn eiIcn Von Hier auf der Baltimore w ff. . ä ..-..- r m r S davontrugen. Die Schuld an dem Unglück trägt ein Telegraphist, der es versäumte, eine Depesche abzuschicken welche einen der Züge anwies, den an. 1 l. ir ! . wm txn m pa,flren zu ia)en Eine Belohnung auögesetzt. r a n k s 0 r t, Ky , 30. Dez. Gouv. Bradley hat eine Belohnung von $500 für die Ergreifung der Schurken auS I eLL . f -s - cm ... ?T . . . rv B,e?i, ciaje nx coere uno yra West vorgestern auf so brutale Weise in Ut Nähe von Lebanon ermordeten. 2 banon fand eine Versammlung von Burgern statt, ,n der beschlossen wurde, eine Summe zusammen zu steuern, welche zur Belohnung für die Ergreifung der Mörder verwendet werden soll. Die County Commissäre Ii Der Bierkrieg in Chicago zu Ende. Ehrcago, 30 Dez. Der Krieg zwischen den Brauern ist zu Ende. Dieselben haben sich geeinigt und die Anheuser Busch Co., welche biS jetzt einer Einigung im Wege stand, hat ihn.n tMn m-.i. sich ihnen angeschlossen. Dr Preis deS BiereS wird nun von I4 auf $!. per Faß hinausgesetzt werden, viele der mit dem Verkauf verbundenen Ausgaben werden wegfallen und gegen 2000 Wirthschaften werden wohl nach und nach geschlossen werden. ,.,;?:e. m.n;. . . , M. . öl. USUlS, Mo., 30. Dez. Ttt mebreren Mocken batte ein kräktiaer I ' N,aer di- l-isck,r n 5?,? ,,k d,n. I - j - VV NN V zwei Pferdedecken durchging und unter n...;. at it-u

I fc V . 'l i x 7- ' 7 . , wurde er von einer wuthenden Menge lichem Sinne und führte die bekannte ,.,ks .:k?. ar- t..vl.v...r..M. .: k.m

i uuv iyi.icu. 3iuu vunu ihm die Handgelenke zusammen, schlang

einen Strick um seinen Hals und zog ihn an einem Flaschenzuge im Markthause ohne Weiteres auf. Dem Neger hing schon die Zunge

zum Munde heraus und die Augen, traten wie Kugeln auS dem Schädel hervor, aber in diesem Augenblick gelang eö dem herkulischen .Kerl, die Stricke zu zerreißen, und ebe man sich dessen versah,, hatte er ei Messer auS der Tasche gezogen, durchschnitt den Strick, an welchem er hing, und sprang wie ein Hirsch davon, so bald er den Boden berührte. Man verfolgte ihn von Neuem, aber er sehte sich mit seinem großen Messer so verzweifelt zur Wehre, daß Niemand sich an ihn heranwagte und er endlich entschlüpfen konnte. Die venezuelischeCommiss i o n. Wa s h i n gt o n, 30 December. Dem Nichter Brewer vom BundkS-Su-premegericht ist eine Stellung bei der venezuelischen Commission angeboten worden und er hat sie angenommen. UM Die Silberleute rühren sich. Washington, 30 Dez. Senator ?ones, Ark., reichte heute ein Amendement zu der Bondbill deS HaueS ein. Nach demselben soll jeder amerikanische Bürger, welcher SilberBullion besitzt, dasselbe dem Schatzamtssekretär einsenden und die Prägung zu SilberdollarS verlangen können. Den Schl,gsatz soll die Differenz zwischen dem Münz rth und dem Marktpreise in New Jork bilden. Alle Banknoten unter 510 sollen eingezogen und daS gesammteTilber des Schatzamts zur Einlösung der dasür nach der Sherman - Bill ausgegebenen SchatzamtSnoten und aller EreenbackS benutzt werden, welche nach dem Gesetz vom Jahre 1873 wieder ausgegeben. werden müssen. - Ausland. DaS preußische VereinSgesetz. B er li n, 30. Dez. Morgen wird daS erste gerichtliche Verhör der wegen Verletzung deö preußischen VereinSgesetzeS angeklagten Sozialdemokraten stattfinden. Auch die Führer Auer, Liebknecht und Singer sind vorgeladen. Sie werdm aber der Vorladung keine Folge leisten. So haben sie dem zuständigen Landgericht schriftlich zu wissen gethan und zwar unter Hinweis auf Artikel 31 der preußischen Verfassung, welcher besagt, daß die Be dingungen, unter welchen Korporationörechte ertheilt und verweigert werden, daS Gesetz bestimmt. , in D i e Verhaftung HammersteinS. Berlin, 30. Dez. Die Verhaftung Hamme,steinS ist daS N sultat der erregenden Szenen, die sich vor zwei Wochen im Reichstag abspielten. Darüber ist man sich jetzt so ziemlich im Klaren. Sowohl für die Regierung. als auch für die konservative Partei bildete in litzter Zeit Hammerstein eine peinliche Geißel. Der EzKceu;zeitungS Redakteur war in jungster Zeit von allen Seiten so mitgenommen worden, daß er angeblich drohte, Enthüllungen zu machen über daS Treiben gewisser hochstehender Persönlichkeiten, wenn man nicht bald andere Saiten aufziehe und ihn in Ruhe lasse. Prominente Personen auS Hofkreisen sollen den Justizmini ster gedrängt haben, dasür zu sorgen, daß Hammerstein bald hinter Schloß und Riegel gebracht, ihm dadurch der Mund gestopft und dadurch weiteren Skandalen vorgebeugt werde. Gleich zeitig soll dee Justizminister ersucht worden sein, den Hammerstein-Prozeß so kurz wie möglich zu machen. Bekanntlich grff gelegentlich der Debatten im Reichstag vor zwei Wo chen Herr Haubmann von der Süd deutschen Volkspartei den Justizmini ster heftig an und gab diesem in deut lien Worten ,u bkrsteben. dak eS I "- m ' (j -w7w-y - -mm y durch die Maschen des Gesetzes schlüpfen' lt-.sr. m.x..e snA tzt.. ; zt A iuuuuiiu( uu wiu viicyounuii( herbei.' Um nun Hammerstein sich von

den Rockschößen zu schütteln, wurde endlich dessen Verhaftung angeordnet. Die Annahme, daß die Verhaftung HammersteinS den Sozialisten den Wind aus den Segeln nimmt, ist in?

sofern unbegründet, als die im Besitz der sozialdemokratischen Paiteileitung befindlichen Briefe mit der Person HammersteinS wenig zu thun haben. Diese Dokumente sollen nur den Beweis liefern, daß sich in den konservativen Hofkreisen Leute befinden, welche sich der groben MajestStöbeleidigu,g schuldig gemacht haben sollen. D i e aufrührerischen Uit l a n d e r S. JohanniSberg, Südafrika nisch- Republik, 30 Dez Die politische Lage wird hier in Folge der Forderung der Ausländer auf politische Gleichstellung mit den Boeren täglich gespannter. Die hiesige Handelkgenossenschafc hat sich zu einer Bür'gergarde zur Ausrechterhaltung der Ordnung sormirt, wird sich an keiner kriegerischen Bewegung betheiligen und hat die Regierung geb. ten, ihnen Waffen zu liefern. Präsident Kruger sprach in einem Interview sein Bedauern über die Bewegung auö, und hegt die Befürchtung, daß dieselbe in ihrer Fortentwickelung den Bergbau und den Handelsverkehr schwer schädigen werde. In der gegenwärtigen Stimmung der UitlandeZ ist an ruhige Erwägung ihrer Beschwerden gar nicht zu denken. Trrtzdem wird die Regierung ihnen Gelegenheit geben, übe? ihre Beschwerden öffentlich zu sprechen, sofern sie nicht zur offenen Aufreizung, zum Aufstande scheiten. Gegen jeden Ausstand wird die Regierung einschreite. - Die venezuelische Frage. Wien, 30. Dez. Der Correspondent der Neuen Freien Presse in St. Petersburg meldet, daß Rußland und Frankreich' thatsachlich versprochen haben, die Ver. Staaten in dem venezuetischen Streit diplomatisch zu unterstützen und daß Nußland A'nstaltcn trifft, eine amerikanische Anleihe durch seine eigene Goldreserve zu erleichtern. London, 30 Dez Der Chronicle publizirt heute ein Interview mit dem soeben auS Süd Afrika zurückgekehrten Professor JameS Byrne. Er war sehr erstaunt über die Nachricht von dem venezuelischen Streit und sagte Ich kann n'cht glauben, daß daö amerikanische Volk ernstlich wegen einer so unbedeutenden Angelegenheit, an welche sich nur solch ein fernes 3nteresse knüpft, an -Krieg denkt. Die Amerikaner find mit Recht eifersüchtig uus ihre Ehre, aber bei dieser Sache kommt ihre Ehre nicht inS Spiel, nd die Monroe-Doktrin ist darauf nicht anwendbar. " Wirklicher Beherrscher Amerika? ist weder der Congreß noch der Präsident, sondern die öffentliche Meinung. Ich glaube nicht, daß die öffentliche Meinung einen anderen Krieg gestatten würde, als einen solchen, dessen gerechte Ursache daS Gewissen deö amerikanischen VolkeS billigte. AusFrankreich Paris, 30. Dez. DaS Jourdes Debatö" schreibt dn Engländern die Absicht zu, sich der Boern-Repu blik Transvaal bemächtigen zu tbollen, um sich für die in Venezuela geholte Schlappe zu entschädigen. HH Erdbeben in Wien. Wien, 30. De,. Ein heftige? Erd beben trat heute 13 Meilen südlich vsn der Stadt ein. Hfl . Winter Exkursionen nach Gibraltar, der Riviera, Italien, Egypten. Griechenland, etc. Preise mäßig, belegt letzt. A. Metzzer Agen tur, 2ter Stock. Ecke Washington und Pennsylvania Str. Katalog frei. O. (Allerlei. In dem idyllischen Glascow. ctn.. wurde dieser Tage eineHochzeit gefeiert, welche als das NonpkuS wurde der Bund für das Leben gefäMert. Der Bräutigam ist der unm it von Temple Hill ansä fige F' Unwwood. welcher bereits S V i . Ijo zaare zayll. UNO vif- ralli cxnc 5cbmucke. ÄZäbriae Wittwe Nsmenö

Marcha I. Turner aus. Md-Caroli-na. Die junge Wittib kam vor etwa 2 Monaten nach Glasgow,' wo em Freund Underwood's sie kennen lernte. Kürzlich nun vernahm Letzterer aus dem Munde dieses Freundes eine so begeisterte Schilderung von den Reizen der Frau Martha, daß er ihr sein Herz zu. Füßen zu legen beschloß. Der Freund diente als Vermittler und die Wittwe griff mit beiden Händen zu. Ein Rendezvous wurde verabredet, die Leute fanden Gefallen an einander und welche jüngst mehrereEinwanderer nach men gewesen, ließen sie sich copuliren. Eine komische Liebes- und Heirathsgeschichte wird aus Pittsburg berichtet. Dortselbst war ein junger Mann Namens Jack Fostler mit zwei Freundinnen bekannt geworden und er verliebte sich in Beide. Aber auch die Zwei Mädchen fanden gleichen Gefallen an dem jungen Mann und liebten ihn mit aller Inbrunst, deren nur ein Mädchenherz fähig ist. Fosiler gefiel dieses Verhältniß sehr gut; als er sich schließlich verheirathen wollte, wurde ihm jedoch die Wahl sehr schwer. Er wußte nicht, welches v?vden beiden Mädchen er als Ehegesponst nehmen sollte. Er traf aber doch seine Wahl und die verschmähte Sarah heirat'hete einen Mann Namens Hornsberger. Hornsberger und seine Frau siedelten nach Elevelarrd über. Fostler sah ein, 'daß er in der Wahl seiner Frau einen Mißgriff gemacht hatte. Eine innere

stimme Zagte ihm, daß Sarah besser zu wm aevakt 'hatte, und er beaann mit der letzteren zu korrespondiren. saray 'hatte mit ihrem Gatten ebenfalls keine auten Ersayrunaen aemackt. und ibre alte 'Liebe m Jack loderte wie der in hellen Flammen auf. Das Resuitat war. daß sich das Ehepaar ornsberaer trennte. Die berden Freundinnen von früher setzten sich in Verbindung, und man einigte sich schlieklich dabin, van ?srau öornsberaer der Frau Fostler $90, ein Paar Diamantohrringe, einen Dramantring und eine D'ramant-Wusennadel aeben sollte, wohingegen sich Frau Fostler bereit erklärte, ryren Jack freizugeben, dam?t dieser seine Sarah heirathen könne. Der anoel wurde wlrklrck abaescklon'en. und die aericktlicben )Schitte zuÄ ErlanguniF der Scherdüngen wurden bereits elnaeleitet. mi :?nVartsai'na ein Hanv lirngscommis vor einigen Tagen mt etem Bekannten eine Wette von 500 Francs ein. er wolle beim Kartensplel einen Meter Ofenrohr aus Eisenblech enen und dau fünf Glas Bier zur besseren Verdauung trinken. Die Beiden gingen mit einander zu einem Schlosser, wo der Eisenfresser ein neues Rohr aufschneiden ließ und die Bestellung gab, man solle ihm das Blech zu Pulver zerfeilen. Dieses genok 'tv dann in Gegenwart mehrerer ,hu7.'dert Pttsorxn. im Zeitraum von einer Snvde; sein Befinden war seither vortresslich und so hat er die Wette gesonnen. D e r G e i st l i ch e R a r h und Erzpiicstcr Ignatz Much: zu Prosen im Kreise Jauer hat. obzleich ursprürgl'ch gänzlich mittellos, durch seine einfache und sparsame Lebensweise aus den Erträgnissen, der bezeichaeien Pfründe, welche er über 60 Jahre innezehQbt hat, bis zu seinem am 17. Mai 1893 erfolgten Tode ein Vermogen von nahezu 750.000 Mark zurückgelegt und hiervon, nach Abzug der an seine nächstenVerwandten auögesetzien Leqate, den größten Theil, nämlich rund 689.000 Mark, zur Errichtung einer Stiftung bestimmt, deren Zweck für Studien - Stipendien" in einem ausführlichen Statut - vom 13. Mai 1895 des Näheren festgestellt ist. Die jetzt genebmigte Stiftung soll nicht nur .den Sobnen und Nachkommen einer größeren Anzahl mit dem Erblasser verwandter oder näher befreund eterFa mitten, sondern auch allgemein den Söhnen der Stadt Jruer zu Guie kommen. Die Stipendien, deren Höhe zwischen 100 und 800 M. jährlich be.träat. können ini&t Hlos während des Besuchs der Universität rn Studiren.de aller vier Facultäten, sondern auch bereits an. Schüler von, Gymnasien, Real-, Mittel- oder Gewerdeschulen! sotoit auch roäbrend vev weiteren. WorbertttungSzeit bis zur Absolvirung der sogenannten großen Äraatsprusunzen, ertheilt werden. Zwelsellos wird diese Stlftuna sur die Gvmnasial und son sttgen Schuwerhältnisse der Stadt Jaue? dauernd von besonderer Beöeu äuna sein, : ., - - - - Wenn ihr ein gute? Mittel h2ben wollt Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu stärken und die Conftitution ZU kräftiaen. aebrauckt Äood'ö Sarsaparilla." Gebraucht uun Hood'ö. Ho od'ö Pillen heilen Brechreiz, Kopfschmerzen auS dem Magen und Unverdaulichkeü. CanarienVSgel, feine Sanger. Schöne MessingKäfige von 60c aufwärt. Papageien, Spctt und alle Sorten Vögel, Fische, Aquaria. (Slobei, Futter und Saamen ! . L m w C t Irr' . fi . . von aunn oa cec uno ciuigiic.

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. , -i Indianapolis Brewing Co. aufzurufen und beim Bottling Department seine Ordre abzugeben, wenn das Bier auf die Neige geht. Da kam's frueher denn oft vor, dass zu seinem Missbehagen, er bei den Mahlzeiten zum puren Wasser greifen musste, jetzt ist das anders, denn ich besorge die Bestellung selbst. Sie fragen wie ? Nun seitdem die Indianapolis Brewing Co. den allerliebsten Tonica Temple erbaut hat, gehe ich selbst hin" Dies ist ein Theil eines Gespraeches zwischen zwei Damen in der Strassenbahn. Erwaehnt sei noch, dass im Tonica Temple sich die Tonica Eiscream-Fontaine befindet, aus welcher das feinste EiscreamSoda der ganzen Stadt gezogen wird. Damen, welche im Tonica Temple Order hinterlassen, erhalten einen Check f u e r ein Glas Sodawasser.

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