Indiana Tribüne, Volume 19, Number 93, Indianapolis, Marion County, 20 December 1895 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Mchemt Täglich und Sonutagv. Die tägliche .Tribüne- kostet durch den Träger 13 Cent ver Woche, die eonntaaS..Tribüne"I Cent per Woche. Leide ufamme 15 Cent kct ll Cents per r?oat. Per Post außerhalb de, tdt geschickt t Voraubezlhlung pe, rnct iq Züt Xilatama Straß,. Indianapolis, Ind., 20 Dezember '95. Des deutschen Nekches riegS sparvülyse. Der JuliuZthurm in Spandau verwahrt bekanntlich den deutschem Reichskriegsschatz von 120 Millionen Mark. Im Hinblick auf die demnachstige Jubelfeier der Errichtung des Deutschen Reiches, mit der auch dieser Schatz 25 Jahre alt wird, dürften die folgenden Mittheilungen über den Juliusthurm und seinen kostbaren Inhalt gerade jetzt wohl zeitgemäß sein. Die mittelbare Umgebung des Juliusthurmes ist öde; es hat dort Niemand etwas zu suchen, und es nahen sich dem altersgrauen Thurme nur solche Menschenkender, die an, bei oder in ihm etwas zu schaffen haben. Zu diesen gehören ine Beamten des, Reichs schätzamtes. die alljährlich zweimal eine Art rw m S rf " von cujterung auss-uyren, oo aucy noch Mes 'da ist". Sie erscheinen dabei mit einem Reichsboten. Einige Handarbeiter gesellen sich nsch dazu, die mit schweren Gegenständen Hantiren können. Das sind die bevorzugten Menschen., die hier des Reiches KriiZsparbüchse betreten dürfen; andere Sterbliche dürfen nicht heran, und wer sonst NOch den Juliustburm betritt, bat nur mit dem hier ebenfalls ausbewarien Reichsinvalrdenfonds zu thun. Ist man bis zum Juliusthurm gelangt, so befindet man sich vor einer mächtigen eisernen Vollthür, die von einem Manne mit Gardelitzen und Gewehr bewacht wird. Nur wer das Paßwort hat, findet bier Eintritt; sonst tönt ihm ein Zurück" entgegen. Wer aber die richtigen Schlüssel hat, dem ist der Eintritt nicht verwehrt, und frei schend drehen sie sich in dem Schloß, die festen Riegel weichen, und ebenso kreischenk dreht sich der schwere Thorflügel in seinen Angeln. Die erste Sperre ist überwunden, und man steht nun in mitten der Umfassungsmauern des ThurineZ vor einer zweiten, einer eiserr.en Eittcrthür. Die Mauer hat die Dicke von ?wei und einem Kalben Meter. und in der Mitte liegt besagte Gitierthür, hinter der sich abermals eine eiserne Vollthür befindet, die den letzten, unmittelbaren Abschluß des goldgefüllten Raumes bildet der etwa 10 Meter über dem Hofe liegt. Der Kriegsschatz ist in zwei Stockwerken, die drnch eine Treppe miteinander verbunden sind, niedergelegt, in deutschen Kronen und Doppelkronen, die oyne Ausnahme das Bildniß des Kaisers Wilhelm I. tragen. Das Gold liegt aber nicht in großen Haufen oder in Fässern herum, wie in den Schatzkammern aus Tausend und Eine Nacht, wo man nur so im Golde herumwüh len kann. Letzteres konnte man senfi im Juliusthurme auch, denn hier lagern allein sechsmalhunderttausend Zwanzigmarkstücke und einhundert, fünfzigtausend Zehnmarkstücke, zusammen also siebenhundertfünfzigtausend Goldstücke. Die einzelnen Goldstücke sind aber in Beutel abgezählt, die dann in größerer Zahl in Kisten vereinigt wurden; außerdem ist noch das Gewicht der goldgefülltcn Beutel und das der beutelgefüllten Kisten festgestellt. In jeder Kiste befinden sich zehn Beutel; neun von ihnen enthalten Zwan- . zizmarkstücke, jeder Beutel 10.000 Mark; der zehnte Beutel ist ebenfalls mit 10.000 Mark gefüllt, aber in Zehnmarkstücken. Die Arithmetik lehrt sonach, daß in jeder Kiste hun'derttausend Mark aufbewahrt werden, mithin für den gesammten deutschen Kriegs schätz, zwölfhundert Kisten. Jede ist -ugenagelt und zugeschraubt; die Nagel- und Schraubenköpfe sind dabei in das Holz versenkt und mit einem Siegel bedeckt; außerdem ist noch jede Kiste mit eisernen Bändern beschlagen. Je dreißig solcher Goldkisten sind in einem Stapel aufeinandergeschichtet, so daß jeder Stapel 3.000.000 Mark enthält und die Gesammtzahl der Stapel vierzig beträgt. Außer diesen 1200 goldgefüllten Kisten ist noch eine Anzahl leerer Kisten vorhanden, die verwendet werden, wenn die gefüllten Kisten Beschädigungen erlitten haben, die ihre weitere Verwendung ungeeignet erscheinen lassen. Wenn nun die 'Commission zur Besichtigung eingetroffen ist, verläuft das Geschäft nach dem Betreten des Thurmes etwa in folgender Weise: Zuerst werden die Kisten gezählt, und jede einzelne Kiste wird gewogen, wobei sich das auf jeder Kiste vermerkte Gewicht, zwischen 78 und 80 Kilogramm, ergeben muß. Hat man sich auf diese Weise vom Vorhindensein und dem richtigen Gewicht der Kisten überzeugt, so werden einige geöffnet, und es wird das Gewicht der darin enthaltenen Beutel ausgeleert, und die einzelnen Stücke werden gezählt. Nachdem dann Alles wieder in Ordnung gebracht ist, wird nach Verschluh der Thüren 'der Rückzug aus dem JulmSthurm angetreten. Geheimnisse eines HeiratyS BureauS. Einem großartigen Schwindel Hai die Londoner Polizei ein Ende gemacht, indem sie die Directoren und Aufsichtsräthe der dortigen World' Great Marriage Association" verhaftete und unter derAnklage gewerbsmäßig ausgeübten Betruges stellte. Mortimer Skates und Consorten hatien auf Basis eines zum größeren Theile wirklich eingezahlten Actiencapitals von 25,000 Pfund Sterling 5000 Actien zu 5 Pfund Sterling eine äußerst lebhafte Propaganda für ldaS Wesen öffentlicher Heirathsvermittlung eingeleitet. Nur Schade, daß .sie hierbei auf die Saöe ül&fl

mcyt einigen, sondern sich daraus beschränkten, ohne besonderen Aufwand von Scharssinn alle in ihr Garn gelockten Gimpel nach derselben Methode zu rupfen. Das Gefellfchaftslokal befand sich in New Oxford-Street,

uno oer vcamt Der Mttsirma scyimr f m v 1 1 . . . merie m icyonen Porzeuanieilern an den Spiegelscheiben eineö eleganten Ladens. In diesem Laden wurde oer hauptsächlich aus Inseraten bestehende Tezt der beiden Gesellschaft-organe. des Matrimonial Herald" und der Fashionable Marriage Gazette" gedichtet. Diese in London mit großer Reclame angekündigten Journale" sollten dem Heirathsbedürfnisse bei alten wie der neuen Welt und der Provinz dienen. Auf die letztere ftai es hauptsächlich abgesehen, in die Pro vinzblätter wurden zahlreiche Heirathsanträge eingeschaltet, über welche nur im Wege der Marriage Asso ciation" oder ihrer Organe Näheres zu erfahren war. Meldete sich nun auf diesem oder einem andern Wege ein weiblicher oder männlicher Hei rathscandidat, so wurde er vor Allem mit einem Stoß von Drucksorten versehen und mittels gedruckten Circulars darauf aufmerksam gemacht, daß die übliche Einschreibgebühr 10 Pfd. St. 10 Sh. betrage; mit Rücksicht auf die im Augenblicke vorhandene große Auswähl und das reiche Lager könne sich jedoch das Bureau in diesem Falle mit er halben Gebühr bescheiden. Fand neses Entgegenkommen' nicht die ervartete freundliche Aufnahme seitens Des Heirathscandidaten, so wurde demselben mittels eines weiteren lithographirten Schreibend mitgetheilt, daß der Ueberfluß an verfügbaren ausgezeichneten Partien die Gesellschaft in die angenehme Lage versetze, in eine weitere Reduction der Gebühr zu willigen und dieselbe ausnahmsweise mit 12z Schillings festzusetzen. Sobald dieser Betrag bezahlt war, erhielt der männliche 5andidat sein Diplom als Mitglied der Association und gewöhnlich folgende Adresse: Miß L. Burford, Waise, schlank, elegant, gut erzogen, per Adresse der Expedition 40 Lambs. Conduit-Street." Je nach dem Geschmack und dem Bedürfnisse des. Reflectanten war das Alter zwischen 18 und 26 Jahren. blo5d," braun- oder schwarz" und die Höhe des Jahreseinkommens eingestellt. Das letzter: betrug gewöhnlich 1000 Pfund und fiel niemals unter 200 Pfund. Der öffentliche Ankläger wies in der Verhandlung nach, daß Miß L. Burford laut brieflichen Mittheilungen jenes Bureaus innerhalb sechs Wochen 20, 21. 22, 23. 24. 25 und 26 Jahre alt war, daß sie blond, braun und brünett sein mußte und daß sie im Laufe von vier Wochen über ein Jahreseinkommen von 200,. 600 und 1000 Pfd. St. verfügte. Ge sehen wurde sie allerdings von keinem Heirathscandidaten, ebensowenig wie eine der weiblichen Heirathslustigen einen ihr empfohlenen Mann sah, der über ein Vermögen -von 5 Pfund verfügthätte. Während sich nun einerseits die Hel rathscandidaten vergeblich bemühten, die so verlockend erscheinende Miß L. Wurford kennen zu lernen, ruhte die Fürsorge des Unternehmens nicht, welcheS sich so verhielt, als gehöre die, angestrcbte Partie zu den vollzogenen Thatsachen. Es regnete weitere Drucksorten, in welchen zu lesen stand, daß jedes Mitglied unmittelbar nach der Trauung 200 Pfd. St. und 2 Percent von dem Gesanl.mtvermögen der Frau an die Gesellschaft zu entrichten verpflichtet sei. Dieser Last könne man jedoch entgehen, wenn man dem Speclal Embassy Department" beitrete, welches seine Mitglieder ohne jede Beschränkung jederzeit mit den nöthigen Adressen und Informationen versehe. Dies sei auch Verhältnißbillia und koste blos 12 Pfund 10 Shilling. Diejenigen, die auf den Leim gingen, erhielten in der That wenn auch nicht Informationen, so doch so viel Adressen, als sie nur wollten. Die Adressen waren sogar in allen bekannten Fällen echt; es stellte sich jedoch heraus, daß die empfohlenen Partien" zumeist Dienstmädchen oder andere gan mittellose Personen waren. welche in derselben Absicht wie die geldbedürstigen männlichen Clienten das Heirathsbureau in Anspruch genommen hatten. Es fanden zahlreiche persönliche Begegnungen statt, welche stets mit bitterer Enttäuschung beider Theile endeten und schließlich zur Aufdeckuna deö sauberen Geschäftes der World's Grcat Marriage Association" führten. Brasilische Volksschulen. Es kann nicht Wunder nehmen, daß in dem von inneren Kämpfen zerrissenen Brasilien der Volksbildung nur sehr gerinae Aufmerksamkeit geschenkt wird. Befremden muß aber doch die Schilderung, welche daö in Porto Alegre erscheinende Blatt Correio do Fooo" von den dortigen Schulen entwirft. Dasselbe schreibt: Porw Alegre besitzt 73 Schulen, das heißt 73 kleine, niedrige Sälchen, mit schmutz!gen Wänden und feuchten Fußböden. Nur das Schild draußen ein Hause zeigt an, daß hier eine Staatsschule ist. Von liegenschwärmen umsummt, bringen hier die Kinder einige Stunden zu, schlecht gesetzt und in schlechter Luft. In den aemischten Schulen kommt es zu Liebesverhältnissen, lüfönten 'Umarmungen; unser siebenjährigen Kinder haben Laster der Erwachsenen. In den nach innen zu gelegenen Räumen wohnen gewöhnlich die Lehrer. Sie kommen zu den Schulstunden, wie es ihnen grabe gefällt, wie einer, der es sich in seinen vier Wänden bequem macht, mit cufgeknöpfter Weste und mit der Cigarette im Munde oder im veißen Schlafrock voller Fettflecken und in ausgetretenen Hausschuhen. Schmutzig sind die Aborte, in schmierigen Kel lern, in den Ecken an den Treppenj ganzen, wo man allwöckentlick den

Kübel entfernt, in Filter ist nicht da, man trinkt , daS Flußwasser, wie es aus der Leitung kommt, aus einem Becher von Blech, der vergeblich auf Reinigung wartet. Die Ausbildung deS Körpers ist unbekannt. ES gibt keine Spielplätze; die Lehrer machen keine Spaziergänge mit den Kindern, es sei denn, um bei öffentlichen Aufzügen deren weiße Kleider oder schwarze kleine Röcke zum Besten zu geben. Man turnt nicht am Aarren, am Neck, am Pferd, aber man spielt Würfel. Vaterländische Lieder gibt es nicht, aber dafür Briesmarkensammlungen. Der Lehrer erklärt, gähnt und schaut nach der Uhr. Einen erhebenden Gegensatz zu diesen Staats schulen bilden die aus privaten Mitteln entstandenen und erhaltenen deutschen Schulen. Wir besitzen in Porw Alegre eine Knaben- und eine Mädchenschule. Beide befinden sich in Prachtgebäuden. Die Zimmer sind gesund und luftig, es ist für große Spielplätze gesorgt, und die Lehrkräfte setzen sich auS gewissenhasten akademisch und seminarisch gebildeten Männern zusammen. Die Ergebnisse der deutschen Schulen sind trotz der schwierigen Verhältnisse gradezu glänzend." , , , Wie treu sind Teine Blätter!"

Viele Menschen plaudert ein Correspondent aus dem Innern von Georgia sind stark geneigt, alö den nützlichsten Baum der Erde den Bambus zu erklären, besonders seitdem wir mit den ostasiatischen Ländern in immer innigere Fühlunq gekommen sind. Und doch würde es sich vielleicht, ehe man dieser endgiltig den Preis zuerkennt, verlohnen, einen Augenblick nachzudenken, ob nicht etwa die langnadelige Fichte auf ebenso hohe AusZeichnung Anspruch hat. Besonders in Georgia oder den bet den Carolinas muß sich Einem dieser Gedanke aufdrängen. Die langnadelige Fichte von den Gelehrten pinus pclustrus" oder pinus australis" genannt ist übrigens weitverbreitet und kommt allenthalben an unserer atlantischen Küste und der Golfküste entlang sowie unter den Sandhügeln bis zu 150 Meilen entsernt, vom Potomac bis zur Mündung des Mississippi, mehr oder weniger massenhaft vor. Sie dient den Bedürfnissen der Menschheit, der gesun den wie der kranken, jedenfalls mehr,' als jeder andere Baum in den gemäßigten Zonen, vielleicht sogar in der ganzen Welt, und ist zu höherer Aner kennung berechtigt, als sie ihr bisher von den, gerade die größten Wohltha ten achtlos hinnehmenden Menschen zutheil geworden Von den Wurzeln bis zu den äußersten Spitzen der Na deln ist jedes Atom geeignet, irgend einen werthvollen Dienst, zu leisten, und braucht absolut keine Abfälle zu geben. Diese Königin der Pinien hat, ebenso wie die Palme, welche der anmuthigste und malerischste der Bäume ist, einen langen, schlanken und geraden Stamm, der sich zu einer Höhe von meist 70, oft aber auch 100 Fuß erhebt, ohne eine einzige Krümmung oder einen Knoten oder einen Zweig-Aus-wuchst oben aber entfaltet sich eine Gruppe von zartem Geäst, welches die federbuschartigen Büschel langer, duf tiger, immergrüner Nadeln trägt, die jährlich nacheinander ausfallen, aber zu keiner Zeit' so stark, daß sie ihre herrliche Farbe verlieren oder den Baum seines bildschönen Gefieders" berauben. Nicht nur zwischen Sommer und Winter und zwischen Frost und Hitze kennt diese Fichte keinen Unterschied, sondern sie wächst auch gleichdicht auf den trockenen Sandebenen, welche zwlschen dem Ocean und dem entfernteren Binnenland liegen, und in den Sumpf landungen, wo ihre Wurzeln und der untere Theil ihres Stammes niemals trocken werden; oder sie schmückt einsam die öden Dünen, welche der Ocean in seiner stürmischen Laune am Vorstrand entlang aufgeworfen hat. Und sie bildet bei uns 1000 Meilen, weit einen beinahe ununterbrochenen Wald, ohne alle Rücksicht auf die Bodenbeschzffenheit und die Klima-Unter-schiede auf diesem weiten Gebiet. In einem solchen Walde gibt es kein Unterholz. Der Boden ist. wenn er kein Sumpfland bildet, stets glatt und mit einem zarten Teppich abgefallener, im Laufe 'der Zeit röthlich-braun gewordener Nadeln bedeckt, ein Teppich, der freilich auch glitscherig und elastisch unter den Tritten der Füße ist. Wie Gruppen der stattlichsten Säulenreihen stehen die Bäume und tragen sozusagen einen grünen ThronHimmel; denn gewöhnlich stehen sie nahe genug beisammen, daß an der Krone oben die Aeste übereinander ragen und so auch einen beständigen sanften Dämmerschatten bilden. Etwas unaussprechlich Trauriges haben die Töne des Windes in diesen Aesten und zarten Säulenstämmen, und es hat thatsächlich schon Leute ge geben, welche dadurch schwermüthig oder gar hysterisch geworden sind. An dere aber verlieben sich förmlich in diese seufzenden Melodien und vermissen sie später, wie man z. B. das Rauschen des Meeres vermissen kann. Und für zahllose Leidende ist der Aufenthalt in diesen Waldungen überaus segensreich. Es ist ein wunderbar balsamisches Aroma, welches diese Pinien beständig ausathmen, segensreich für fast Alle, die es in sich aufnehmen, aber besonders heilend bei Lungen- und Halsleiden und Athembeschwerden. Manche besonders sensitive Personen müssen sich freilich erst an den Geruch gewöh nen. Nirgends anderswo gibt es einen völligen Ersatz für dieses Heilmittel, und Aerzte in allen Theilen unseres großen Landes schicken schwindsüchtige, asthmatische, katarrh und bronchitisbehaftete Patienten gerne nach Thomasville oder anderswohin auf eine Terpentin-Farm", wenn die sonstigen Umstände es möglichen. Die zerstörende Hand des Menschen hat weniastens diesen, schon allein unMö-

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VJICU -Uüiiiif uci -cuuuu i.uuy uiut vermindert. Das Balkenholz, welches in diesen Gegenden gesällt wird, ist als Gcor-gia-Pinie" berühmt und von überaus vielfachem Nutzen, da es ebenso leicht, wie dauerhaft ,st, der Witterung und das Wasser am besten von allen Weichhölzern trotzt, eine sehr große Spannkraft besitzt und Farbe u.d Firniß auffallend lange hält. Wichtig sind auch die medicinischen wie die chemi schen Eigenschaften der Wurzeln und der Rinde, welche auch den besten Kienruß liefern, und deren Saft einen sehr werthvollen Bestandtheil einer Anzahl Farben bildet. Aus der Rinde kom men auch die besten Arten Holzkohlen, von der Mast", deren Samen, werden die Schweine gemästet, und die Nadeln haben Dutzende von Verwendungen. Das Harz dieser langnadeligen Fichten spielt namentlich in den SchifssMaterialien Amerikas und Europas eine große Rolle. Man könnte dem Lob dieses Baumes noch viele Strophen beifügen. nur zum Weinachtsbaum eignet er sich schlecht. ttleiderabriken für Hunde. Es mag unglaublich klingen, ist aber nichtsdestoweniger wahr, daß es rn Paris tailleuis pour cliions", Schneider für Hunde gibt und daß dese Kleiderkünstler sich eimr ausgedehnten und gut zahlenden Kundschaft erfreuen. Die Schneiderer für Hunde hat thatsächlich einen; ungeahnten Aufschwung genommen, ein Beweis, daß die Narrheit in gewissen Kreisen immer größer wird. Die einfarbigen Decken mit den Monogrammen der Besitzer, die von den Karikaturisten ehedem mit so großer Verve in's Lächerliche gezogen wurden, sind jetzt nur noch als ein simpler Anfang der. modernen Hundetoiletlen anzusehen. Obwohl die Hunde.- die etwas auf sich halten, ihre Kleider nur nach Maß anfertigen lassen, besitzen die Schneider, deren bedeutendster im Palais Royal seinen Laden hat. doch ein gewaltiges Lager von Hundeconfection. Dazu gehören Winter- und Regenmäntel. Staubmäntel, Reisemöntej. Pelze, Empfangstoiletten. Die Mäntel haben natürlich auch Taschen, damit die Nasentücher und dio FahrbilletS ihrer Eigenthümer" aufbewahrt werden können. Die letzte Saison brachte als Haute Nouveautö die Hundewäsche, zu der gehören: Hemden auS Batist für die gesunden, aus Seide oder Surah für die an Nervenanfällen und Lerbschneiden leidenden Köter. Diese Hemden müssen das Monogramm des Hundes, seines Besitzers und die Wappenkrone des Letzteren tragen, wenn dieser ein solches besitzt oder geborgt hat. Das Taschentuch, das weniger für die Nase, als für die Triefaugen des Köters gehört, muß den vollen Namen des Besitzers in einer Ecke gestickt tragen. Nach langen Versuchen ist es endlich gelungen, für die Hund paffende Schuhe herzustellen; diese sind aus Kautschuk gefertigt und schmiegen sich den Pfoten der Hunde vollständig an. Die Herren Hundeschneider ma chen vortreffliche Geschäfte, was sich bis zu einem gewissen Grade aus dem Umstände erklärt, daß sie nur mit einer sehr reichen und verschwenderischen Kundschaft zu thun haben, die Alles baar bezahlt. Einer dieser Hundeschneide: hat jüngst für die Hochzeit der Tochter eines in Paris beglaubigten Botschafters Hunde - Galawiletten an gefertigt, die der Livree der Lakaien gleich sahen. Als die Braut nach der Trauung heimkehrte, harrten die Hunde ihrer in dieser Galatracht, von Dienern an Seidenschnüren, die Orangenblüthen trugen, gehalten. Der An blick soll ein überwältigend schöner" gewesen sein. Ein Financier, der gleichfalls seine Tochter verheirathete, war noch verrückter und ließ für die Hunde weiße Seidenkleider, wahre Brauttoiletten anfertigen. Wenn der Mensch nicht weiß, wozu er sonst auf 'der Welt ist. zieht er seinem Köter Kleider an, damit wenigsienS das Hunderl".noch einen Spaß an seinem Herrn hat! Deutsche Local-Nachrichten. ?t(m $rnMnbttra Berlin. Die Firma Siemenö u. Halske hat jetzt dem Magistrat den Entwurf für den Viadukt der elektrischen Hoch- (Stadt-) Bahn nebst einem Uebersichtsplan der Straßenordnung zur Genehmigung unterbreitet. Ist der Ausdruck Berliner Jungen- eine Beleidigung? Diese Frage dürfte demnächst entschieden werden. Wegen des Ausdrucks Berliner Jungen", der in Graz gelegentlich der Tragung dcs deutschen Radfahrerbundes gefallen ist, will nämlich der Vorstand des Berliner Gaues auf dem Klagewege vorgehen. Durch einen Gnadenzkt des Kaisers ist der Postschaffner Herkert vom Postamt in Wildpark hocherfreut worden. Herkert hatte auf einem Botengang vom Postamt Wildpark nach der Umgebung einen Geldbrief mit 432.40 Mark verloren. Der Betrag sollte ihm von seinem Gehalte in Raten abgezogen werden. Zufällig erfuhr der Kaiser die Sache und forderte Bericht ein. Da dieser für den Beamten, welcher auch die Briefe nach dem neuen Palais bestellt, günstig ausfiel, befahl der Kaiser, daß der Betrag auS seiner Privatschatulle dem Postfiscus bezahlt werde. Potsdam. An dem Genuß von gifthaltigen Hummern verstorben ist der Referendar Rössel, Sohn deS Geh. Ober-Regierüngsraths Rössel, welcher beim 1. Garderegiment als Einjähriger stand. Er hatte sich vor einigen Tagen von einem Kaufmann eine Büchse Hummer holen lassen, welche er verzehrte. Nach dem Genuß der Eonserve wurde ihm sofort übel, er mußte in's Garnisonslazareth gebracht werden, wo er unter Anzeichen einer BleiVergiftung verstarb. Vrovln, vstpr,uffn. Darkehmen. Unweit deS OrteS Muldszehlen im Kreise Darkehmen sind vor nicht langer Zeit bei Erdarbeiten zwei ausaemchnet erhaltene

Steinyammer aus dem MngerenÄknnZeitalter (ungefähr 25001000 v.'. Ehr. Geb.) gefunden worden. Die-

selben sollten einer auswärtigen Gesellschaft überwiesen werden, jedoch ist es gelungen, die werthvollen Stücke für die Alterthumsgesellschaft in Insterburg zu reserviren. ! G e r d a u e n. Die Ueberreste der im hiesigen Stadtwalde ohne Kopf gefundenen Leiche sind an denKleidungsstücken von den Angehörigen des im Oktober vorigen Jahres verschwundenen Besitzers G. Schirrmacher aus Sch'önwalde (Kreis Friedland) als die des Sch. erkannt worden, so daß die Gebeine endlich unter die Erde gebracht werden konnten. Heydekrug. Unser Kreis ist in diesem Jahre auffallend oft von Bränden heimgesucht worden. Währcnd des kurzen Zeitraumes von noch nicht vollen drei Wochen brannte es im Gremdorse Laudßen 4 mal und in der benachbarten Ortschaft Jonaten einmal, wobei im Ganzen 10 Gebäude verloren gingen. Jvovint N?stk?gen. D a n z i g. Eine kühne Flucht, welche dieser Äage der Seefahrer William Tuscher, der im hiesigen Centralgefängniß eine Cefängnißstrafe von anderthalbJahren abbüßte, verübt hat. erregt hier Aufsehen. Tuscher rat sich mit beispielloser Gewandtheit über die hohe Gefängnißmauer nach der königlichen Intendantur gewandt und ist von dort, nachdem er sich seinesJacketts und seiner Pantoffeln entledigt hatte, unter beständigem Ueberklettern vtr schieden Mauern bis nach der Promenade geflohen. Von dort hat er sich nach Milchpeter begeben. Dort sprang er in ein Boot und war bereits auf dem halben Wege nach dem Holm gerudert, als die Verfolger am Milchpeter erschienen. Am Holm ist er entkommen. Mewe. Die Feier ihres 350jährigen Bestehens beging die evangelische Kirchengemeinde Mewe. Morgens 10 Uhr fand ein Reformationsgottesdienst statt. Mittags vereinigten sich zahl:ei. che Mitglieder der Gemeinde mit den eingetrosfenen Gästen aus Marienwerder zu einem Festmahle. Am Abend fand ein Jubiläumsgottesdienst in der Kirche statt. Z?roVln Vosen. Posen. Vermißt wird die gemllthskranke Tochter Clara des Senatspräsidenten am hiesigen Oberlandesgericht. Die Arbeiter Ernst Nawratiel und Stanislaus Skubaszynöki geriethen in ihrer gemeinschaftlichen Wohnung in Streit, in dessen Verlaufe der Erstere den Skubaszynski durch einen Messerstich in den Hals tödtete. Der Thäter wurde verhaftet. Vrovin, Kt,l,N,n. Ares lau. Aufsehen erregt die Verurtheilung deö Restaurateurs des Zoologischen Gartens. Zerull, wegen Vergehens gegen das Nahrungsmittelgesetz zu 500 M. Geldstrafe. Derselbe ließ das beim Gläserfüllen us dem Faß überschäumende Bier in Schüsseln auffangen und dem anderen Biere zusetzen. Gersdorf. Die bedeutendeTuchfabrik von Pirschner & Pfennig ist vollständig niedergebrannt. G log au. Hier hat der 26jährige Kaufmann Max Nicolaus seine Braut, die 27jährige Anna Bütiner. und dann sich selbst erschossen. Das Motiv der That ist darin zu suchen, daß die Mutter des Bräutigams grger, die Heirath Beider war. L ö w e n b e r g. In Giersdors entstand in dem Hause der 30 Jahre alten Wittn?e Rosina Döring Feuer, wobei die Besitzerin verbrannte. Nach Aeußerungen, die die alte Frau kurz vorher gethan, hat sie selbst ihr Haus angezündet und sich freiwillig den Flammen überliefert. S ch w e i d n i tz. Die Massendiebstähle, welche, wie seinerzeit gemeldet, die den höheren Gesellschaftskreisen angehörigen Geschwister Marie und Fanny Steps, sowie deren Mutter Minna Steps, die hier eine Villa bewohnt, bei Einkäufen in den feinsten Geschäften seit Jahren fortgesetzt ausführten, gelangten unter großem Andränge des Publikums zur gcrichtlichen Aburtheilung. Marie Steps wurde zu zwei Jahren drei Monaten Gefängniß, sowie zwei Jahren ChrVerlust, die Mutter Minna Steps zu sechs Monaten Gefängniß und gleichfalls zwei Jahren Ehrverlust, Fanny Steps nur wegen Unterschlagung zu vierzehn Tagen Gefängniß verurtheilt. Zronlnk Saktjset. Erfurt. Die hiesige Strafkammer verwarf alsBerufsinstanz die von Ersten Staatsanwalt Lorenz eingelegte Revision gegen das Urtheil des Schöffengerichts, durch welches er wegen Beleidigung des socialistischen Redakteurs Hülle mit einer Geldstrafe von 60 Mk. belegt worden ist. Gleichzeitig wurden dem Verurteilten von der Berufsinstanz die Kosten des Verfahrens und auch die dem Privatkläger durch die Berufung entstandenen Kosten auferlegt. : hat sich ein Thüringer Meß- und Marktverein unter dem Namen Freundschaft" gebildet. Dem Verein, dessen Vorsitzender Herr Kaufmann Georg Pohle in Erfurt ist, gehören augenblicklich 30 Mitglieder aus verschiedenen Orten Thüringens an. Der Verein bezweckt, die Lage derjenigen Geschäftsleute, welche die Messen und Jahrmärkte beschicken, zn bessern und herrschende Mißstände nach Kräften zu beseitigen. Langensalz a. Der Sohn des Stadtraths Gustav Fischer, der Dr. med. Fischer, ist als Regierungsarzt dem afrikanischen Klima in Tsomo in der Kapkolonie erlegen. Nord Hausen. Der Getreidemakler Rudolf hat sich, seine Frau und seine Tochter vergiftet. Die Ursache sind zurückgegangene Vermögensverhältnisse. Vrovtnk SchlOigAslsttn. Gaarden. In einer im RathHause stattgefundenen Sitzung der hiesigen Gemeindevertretung, in der alle Ortsvertreter anwesend waren, ist der zweite Bürgermeister in Anklam, Albrecht, zum Gemeindevorsteber für un-,

fern Ort auf zwölf Jahre gewählt worden. Kiel. In der Kupfermühler Bucht kenterte ein mit drei Mann besetztes, von Flensburg kommendes Segelboot. Während Marinemannschaften einen der Insassen retteten, fanden der Schlosser Bormann-Braunschweig und der Buchbinder Bobin in den Fluthen ihren Tod. provink Sannover. Duderstadt. Auf dem Heim Wege von Duderstadt wurde der Müh' lenpächter Blusen aus Arenhausen unweit dieses Ortes von mehreren Unbekannten überfallen, d.e ihm seine Baarschaft von etwa 1600 Mk. abnahmen. Hannover. Ein Kassenbote der Centralheizungs-Bau-,Anstalt wurde neulich Nachmittags in der Sandstraße von drei Räubern überfallen und einer Summe von 70.000 Mk. beraubt. Der Bote wurde mit einem großen Steine auf den Kopf geschlagen, und eS wurde ihm Sand in die Augen gestreut. Zwei der Angreifer entkamen, der Dritte, der die Beute trug, wurde überwältigt und dingfest gemacht. Rechtöanwalt Nack wurde vom Amtsgericht wegen Zeuanißverweigerung gegen den Höhe ren Beamten, der ihm als dem Anwalt von Dr. Schnutz vorzeitig Kenntniß davon gegeben haben soll, daß der StaatSanwalt Hofsmann daS Meinetdsverfahren gegen den früheren ReichtagSabgeordneten Leuß einstellen wolle, in ZwangShaft genommen. Die gesekliche zulässige Suspendirung der Verhaftung ist trotz Beschwerde und Kautionsanerbieten vom Landgericht abgelehnt worden. Provinz V?stkal,n. B o ch o l t. Der Ingenieur Syd-

ney Stott aus Manchester, welcher die Plane zu der eingestürzten Beckmann schen Fabrik geliefert hat, ist gegen eine Kaution von 10.000 Mk. aus der Un tersuchungshast entlassen, dagegen die Freilassung der Angeklagten Fabrikant Franz Beckmann und Bauunternehmer Victor HulSIamp trotz der enormen Kautionssumme.welche angeboten wor den. entgültig abgelehnt. Hagen. Das hiesige Schwuraericht sprach den im November 1894 wegen wissentlichen Meineids zu zwei Jahren Zuchthaus verurtheuten Mau rer Röttcher im Wiederaufnahmever fahren frei. Der Angeklagte hatte eine Thatsache beschworen, die von den Belastungszeugen als unrichtig be schworen wurde, nachträglich stellte sich aber die Unrichtigkeit der Aus sagen der Belastungszeugen heraus. Die letzteren sehen nunmehr ihrer Verurtheilung wegen Merneids entge gen. Münster. Bei Appelhlllsen wur de der Bahnwärter Kleimann von ei nem vorüberfahrenden Kurierzuge todt gefahren. W i t t e n s. Der in der Adlerapo theke beschäftigte Provisor V. wurde neulich Morgen in seinem Bette todt aufgefunden. Den Abend vorher hatte er noch mit Freunden gemeinsam verlebt. Es wird angenommen. daß er, um die Folgen des Biergenus ses zu beseitigen, ein Pulver genom men, aber im Irrthum Gift gegriffen hat. Nneinprovin,. Aachen. Nach dreitägiger VerHandlung, die unter Ausschluß der c rr iT i n iip l jcjeniuajieii ualisano, rouroe nap lan Ewald wegen fortgesetzten Verbre chens gegen die Sittlichkeit zu zwei Jahren Gefängniß und fünf Jahren Ehrverlust verurtheilt, außerdem wur de seine sofortige Verhaftung angeord net. Köln. Auf der Deutzer Rheinseite wurde an einer Baggermaschine die schrecklich verstümmelte Leiche emes Mädchens gefunden. Ein Einwohner Wesels erkannte in dem Mädchen feine Tochter, die bei einer Kolner Firma beschäftigt gewesen war; gleichzeitig ist ein junger Mann verschwunden, der zuletzt mit dem Madchen gesehen wor den ist. Saarbrücken. Die hiesige Strafkammer verurtheilte die Elemen tarjchuttehrer Rudolf Mollwr n Schwarzenbach und Peter Probst in Steinbach, wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit, ersteren zu zwn Iah ren' Zuchthaus, letzteren zu zwei Iah ren Gefängniß. Stolberg bei Aachen. Der Berliner Bildhauer Arnold Künne-Alte na, ist aus der engeren Concurrenz um .das hiesige Kaiser-Denkmal als Sieaer mit dem 1. Vreis und dem Auftrage zur Ausführung hervorge gangen. VrsViNk SsinVassau. Frankfurt a. M. Letzthin war bei der Familie des Uhrmachers Em mermann ein junger Mann aus Offenbach auf Besuch. Derselbe zog im Laufe der Unterhaltung einen Revolver aus der Tasche, den der junge Emmermann ihm abnahm, um ihn zu untersuchen. Plötzlich 'krachte ein Schuß und Frl. Emmermann, die Schwester, sank mit einem Schrei, unter dem linken Ohr getroffen, im Stuhl zurück. Unmittelbare Lebensgefahr scheint nicht vorhanden, doch dürfte die Entfernung der Kugel schwierig sein.. Besuchen Sie unseren ?6mdroks Arcade Laden, Washington Str. Eingang. Eine große Collectiv von Schnittblumen u. Palmen ist zum Verkauf ausgestellt. Bertermann Bros. FLORI8TEN. WURSTEWS Mehger - Laden, 579 Madison Avenue, ist der Platz, wo Sie einen feinen Weihnacht? braten bekommen. Daö beste Fleisch und die feinste selbst fabrizirte Wmst.

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