Indiana Tribüne, Volume 19, Number 92, Indianapolis, Marion County, 19 December 1895 — Page 2

Fndiana Trwüne

Erscheiut Taglich und SountagS. Die tZgliche.TrtbKne kostet durch lenZrlger 23 Cents per Woche, die eonntagl-.Tribüne"! Cents per Woche. Beide zusammen 15 SentS ,de, Sent per IPtVnat. Per Post außerhalb de, tdt zugeschickt U VorauSSejAhlung $. pe, Jahr. ffui 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 19. Dezember '95. XU Srdnuß und ihre Verwendung. Von Maine bis zunk Golf, vom atlantischm bis zum stillen Ocean kennt jedes Kind die Erdnuß, welche allihrlich in Millionen von Bushels auf den Straßen unserer Städte in geröstetem Zustande verkauft und verzehrt wird. Aber selbst in 'den Staaten, wo 'diese Frucht gezogen wird, haben nur Weirige Kenntniß von der Vielseitigkeit ihrer Verwendung und ihrer Wichtigkeit als Culturpflanze. Unter diesen Umständen erscheinen die Mittheilung gen, welche Herr R. B. Handy von der Versuchsstation 'des Bundes-Ackerbau-departements macht, wohl von allgedeinem Interesse zu sein. Alljährlich werden in den Vereinigten Staaten ungefähr 4.000.000 Bushels Erdnüsse (das Bushel 22 Pfund) geerntet und zwar zumeist in den Staaten Virginia, Georgia, Tennessee nd Nord-Carolina. Aber dieses bedeutende Quantum bildet nur einen sffr geringen Theil von der Erdnußernte der ganzen Welt, denn ausAfrica und Indien wurden im Jahre 1892 nicht weniger als 400,000,000 Pfund erportirt und hiervon gingen allein 20.000,000 Pfund nach Marseilles. Fast die ganze Ernte unseres Landes gelangt durch Straßenverkäufer in die Hände des Publikum, das die Erduß geröstet consumirt nur ein un bedeutendes Theil wird von Ehocoladefabricanten, Eonditoren und Oelfabrikanten verbraucht. Erdnußöl ist nicht nur für dieSeifenfabrication und zum Schmieren von Maschinen von hohem Nutzen, auch ist eS ein gutes Subhitut für Olivenöl bei der Zubereitung von Salat und an Stelle von Schmalz. Butter u. s. w. findet es in der Küche mannigfache Verwendung. Die beim Pressen der Früchte zurückbleibenden Kuchen, enthalten reichlich Stärke, geben ein weißes Mehl, das der besten Weizenstärke gleichkommen soll, und eignen sich wegen ihres hohen ProteingehaltS (40 Procent), ähnlich wie die Leimkuchen, sehr gut als Fütjerungsmaterial; zu diesemZwecke werden sie auch in Europa in auszedehnitm Maße verwendet. Die Ranken werden in getrocknetem Zustande ebenfalls zum Füttern des Viehes gebraucht. In Anbetracht dieser außerordentlichen Nutzbarkeit sollte die Erd. nuß zu den Haupt sachlichsten Farmproducten der Südstaaten gehören, allein dies ist durchaus nicht der Fall; es ist jedoch zu erwarten, daß nicht nur ihr Anbau bald eine weitere Verbreitung stoben wird, sondern daß auch verbesserte Methoden reichere Ernten ergeben werden. Nach Ausweis des elften BunbescensuS stellte sich der Durchschnittsertrag in unserem Lande auf 17.6, in Virginia auf 20 und in Tennessee auf 22 Bushels pro Acre. Dies ist ein überaus niedriger Ertrag, da offizielle und halbofficielle Mittheilungen besagen, baß 100 BushelS pro Acre durchaus nicht als eine ungewöhnlich reiche Ernte anzusehen sind. Aber in den Vereinigten Staaten steht bie Erdnuß rultur sozusagen noch in ihrer Kmd fctiV Erst seit dem Jahv 1866 hat dieselbe einen nennenswerthen Umfang angenommen und als einmal ihre Wichtigkeit erkannt war, fand die Cultur schnelle Verbreitung, so daß jetzt der heimische Bedarf durch, dieselbe gedeckt wird, während früher bedeutende Quanätäien cus West-Africa imporirrt wurden. Trotzdem der Verbrauch zugenommen 'hat, ist der Nutzen der Producenten geringer geworden, weil dieselben bei dem Anbau in die Erbübel der amerikanischen Farmer verfielen. Jahr für Jahr, ohne rationellen Fruchtwechsel und ohne genügende Düngung, bestellten die Bauern in Virginia, Tennessee und Nord-Caro-lina ihr Land mit Erdnüssen; der Boden wird natürlich, ausgesogen und wo ein Acre 100 Bushels bringen sollte, trägt er kaum den fünften Theil. Zahlreiche Analysen haben ergeben, daß 'der Kern der Erdnuß im Durchschnitt 29 Procent Protein, 49 Procent Fett und 14' Procent 'Kohlenhydrate enthält, mithin zu den an Nährstoffen reichsten 'Früchten gehört. .Auch die Hülsen sind reich an Nährstoffen und stehen dieselben als Viehfutter mit den geringeren Qualitäten Heu ungefähr auf derselben Stufe; die Ranken werden vom Kleeheu nur wenig übertroffen. DaS Erdnußmehl enthält im Durchschnitt 52 Procent Protein. 8 Procent Fett und 27 Kohlenhydrate. In der alten Welt wird die Erdnuß fast gar nicht gegessen, dagegen werden ungeheuere Quantitäten zur Oelfabrication benutzt; die Nuß ist nicht nur sehr reich an Oel 30 bis 50 Procent), dasselbe hat auch einen sehr anzenehmen. Geschmack und Geruch und manche Hausfrau hat wohl schon Salat mit Oel zubereitet, das aus der unscheinbaren Erdnuß gewonnen war. während sie eS für echtes, importirtes Olivenöl hielt. Das wichtigste secundäre Product, sind die vorstehend erwähnten Kuchen, welche in Deutschland mit P30 bis $33 pro Tonne bezahlt werden und dort die ausgedehn4este Verwendung als Viehfutter finben. Schafe und Rindvieh, die Erdußkuchen als Futter erhalten, werden sehr schnell sett und auf den Milcherirag der Kühe hat derselbe eine ausgezeichnete Ernwirkung; selbst für Zeslügel eignet sich dieses Futter ganz vorzüglich. DaS Erdnußmehl findet euch m'ber Küche Verwendung, doch haben sich die Versuche, welche die deutsche Heeresverwaltung mit Erdnußzwieback als Nahrungsmittel für die Mannschaften semaöt hat. nicht be-

währt. Zum Schluße sei hier eine von Prof. König aufgestellte Tabelle wiedergegeben, welche einen Vergleich des Nährwerthes des Erdnußmehles mit den zwölf 'hauptsächlichsten Nährunasmittel ermöglicht: in dieser Ta-

belle bedeutet die erste Zahlenreihe die Einbeiten an Nährstoffen toro Pfund und die zweite den betreffenden Preis pro 1000 Einheiten in lients: Abgerahmte Milch 98.2 10.4 Käse aus abger. mtity 870.0 ii.u Volle Milch 145. 11.5 Speck ' 1,275.7 15.5 Butter 1,186.3 20.5 Kalbfleisch ' 525.9 22.2 Rindfleisch . 530.9 26.0 Bohnen 778.6 4.2 Kartoffeln 138.2 5.1 Roqgenmehl 603.6 6.0 Reis ' 534.6 10.0 Erdnußmehl 1.425.0 3.0 Aus dieser Tabelle eraibt sich, dak dasErdnußmehl die meisten Nährstoffe enthält und von allen Nahrungsmitteln am billigsten ist. Clunkfarmen in Mains. Mit den Wohlgerüchm des Orients ist die Atmosphäre jenes Theiles des HrnterwardstädtchenS Mexico im Pro hibitionsstaate Maine, wo das Anwefen Henry Ladd'S belegen ist, gerade nicht geschwängert. Das kann auch nicht Wunder nehmen, denn de? genannte Bredermanir betreibt d:e Stinkthierzucht im Großen, während ferne Mitbürger, soweit sie Nicht ihren eigenen Kohl bauen, als Arbeiter einer dortiger Holzfabrik schlecht und recht rhr taalWes Brot verdienen. In manchen Gegenden von Maine haben in jüngster Zeit die kleinen Stinkteusel, deren Felle ein viel begehrtes und gut bezahltes Pelzwerk abgeben, überhaupt in bedenklichem Maße zugenommen und mancher Reisende, der die Fahrt von Boston nach Bangor Nachts machte, ist durch mephistische Gerüche in sehr unliebsamer Weise an diese Thatsache erinnert worden. Von den Bürgern der Stadt Bangor ist an die Staatslegislatur sogar das Ersuchen gerichtet worden, durch Bewilligung von Prämien auf bie Ausrottung der Skunks hinzuarbeiten, trotzdem diese, abgesehen von dem Werthe ihres Pelzes, gar nützliche Thiere sind. Auf ihren nächtlichen Streifzügen vertilgen sie Feldmäuse, Larven, Käfer, Würmer und ähnliche Feinde 'des LandmanneS in schier unzähligen Mengen und Letzterer ist ihnen daher durchaus nicht abhold, trotzdem sie bei sich darbietenden Gelegenheiten es nicht verschmähen, einem gut 'bevölkerten Hühnerhof einen unwillkommenen Besuch zu machen. Jager stellen den Skunks eifrig nach, denn in Maine bringt ein gutes Fell einen Dollar, so 'daß diese Jagd sich ganz gut bezahlt. Aber noch besser rentirt sich die Skunkfarm", welche der Biedermann Henry Ladd auf seinem Anwesen eingerichtet hat und die zur Zeit von etwa 100 Zuchtthieren bevölkert wird. Dieselbe ist auf einem steinigen Landstück, welches er mit einem' Zaun von Stacheldraht umgeben hat, eingerichtet. Vor der Erröhwng des Zaunes hob Ladd einen zwei Fuß tiefen Graben aus, der mit Steinen gefüllt wurde, so daß kein Skunk sich unter demselben eineu Weg in die Freiheit bahnen kann. An der Innenseite des Drahtzaunes sind glatte Bretter befestigt Ui7d dadurch wird den Thieren das Hinüberklettern unmöglich gemacht. Ladd errichtete kleine Bretterhütten als Wohnplätze für die Skunks, allein letztere scheinen Erdhöhlen für diesen Zweck vorzuziehen. Als Futter bekommen sie alle erdenklichen Abfälle von Fleisch und Gemüse, selbst Fische verschmähen sie nicht; Obst, Milch. Eier u. s. w. sind Leckerbissen für sie. Es kommt übrigens nicht selten vor. daß die Thier: einander selbst in die Haare gerathen unr einen Genossen tödten; ist dies ber Fall, dann stürzen sich die Ueberlebenden auf den Cadaver und verzehren denselben mit dem größten Gusto. Um die Skunks zu fangen, benutzt Ladd Fallen mit glatten Eisen, welche ein Thier wohl halten, aber nicht verletzen können; an jeder Falle ist eine zehn Fuß lange, starke Stange befestigt. Sobald ein 'Thier gefangen ist, lenkt ein Mann die Aufmerksamkeit desselben auf sich, während ein Zweiter die Falle an der Stange emporhebt und das Thier in ein sackähnliches Netz, welches der Erstere an einer langen Stange bereit hält, wirft. Empor gehalten ist das Thier wehrlos und nachdem sich dasselbe einmal , entladen hat. hat der Trapper nichts mehr zu befürchten. Ladd'S Erfolge haben einen Bewohner von Hallowell am Kennebec veranlaßt, ebenfalls eine Skunkfarm" zu errichten; diese zählt ungefähr 50Zuchtthiere. Dieser Züchter hält die Skunks in einer alten Scheuer, deren FußbodTnbelag entfernt ist; um daS Durchgraben zu verhindern, hat er aufrechte Bretter ringS um das Gebände in die Erde treiben lassen. Der Mann von Hallowell betreibt auch die Skunkjag in systematischer Weise. Er begibt sich NachtS mit einer Laterne und einem auf die Skunks dressirten Vorstehhund auf die nichts weniger als einladende Pürsche. Sobald der Hund das Wild zu Gesicht bekommt, schlägt er, durch Erfahrung gewitzigt, aus sicherer Entfernung an und während er die Aufmerksamkeit des Skunk fesselt, hascht den Jäger seine Beute mit einem an eine? langen Stange befestigten Netz. Da die SkunkS sechs bis neun Junge werfen und außer ihrem Fell auch daS Fett gut bezahlt wird, so liegt es auf der. Hand, baß die Zucht dieser unästhetischen Thiere sich gut bezahlt. Im Uebrigen wird behauptet, daß die jungen SkunkS, welche in ihrem ganzen Wesen mit kleinen Kätzchen viel Aehnlichkeit - haben, einen belicaten Braten abgeben und thatsächlich werden dieselben von den Hinterwäldlern, besonders von den Indianern, als Leckerbissen geschätzt. ...

Dr.Mangoldt's c-pithtlauösaat.'

Die künstliche Ueberhäutung von Wundflächen zum Zweck der rascheren Heilung ist ein Versahren, welches der französische Chirurg Reverdin entdeckt hat. Da jede Wundfläche 'sich vom Rande her überhäutet, so ist bei ausgedehnten Hautverlusten, z. B. nach Verbrennungen, Geschwüren u. s. w. . r ir eine ueo:ryeliunz aus naiuriicyem Wege oft aussichtslos oder wenigstens sehr langwierig. Reverdin kam nun auf die Idee, die von Haut entblößten granulirenden Stellen mit größeren Hautstucken, die anderen Korperstellen entnommen toaren, zu bedecken in der Hoffnung, daß die Stückchen einwachsen würden. DaS geschah auch rn der That, und es waren schon am vierten Tage von der Wunde aus Blutgefäße in die überpflanzten Hautinseln hineingewachsen. DaS Verfahren fand rasch Eingang in die chirurgische Pra xis, wurde aber späterhin mehr und mehr wieder verlassen, da die 'damit erzielten Erfolge häusig nur von kurzer Dauer waren, indem die Blutstückchen bei den geringsten schädigenden Anlässen wieder abfielen oder da im Falle deS Anwachsens die später eintretende Narbenschrumpfung daS schöne Aussehen stark beunträchtigte. Die Ursache für diese öeiden Vorgänge fand Thiersch in den Eigenschaften deS Granulationsaeweves. und ferner darin, daß die Schrumpfung und die Utberhäutung an gewisse Grenzen aebunden smd. Er änderte das Versahren dann dahin ab, daß er irgendwo aus den obersten HautfchZchten mit dem Nastrmesser beliebig lange und breite dünne Hautstreifen herausschnitt und mit diesen gleich die frischen Wunden bedeckte. Die Dauerhaftigkeit der Heilung nach Thierschs Verfahren hat durch die Erfahrung ihre Beftatlgung gefunden, und die mit demselben gewonnenen Ergebnisse sind so zufrie denstellend gewesen, daß eme Weiterbildung unnöthig erschien. Neuer dings hat nun Dr. F. v. Mangoldt in Dresden daS bewährte Verfahren in eigenartiger Weise abgeändert, indem er nicht mehr zusammenhängende Hautlappen oder Läppchen nimmt, so dern von einer beliebigen, gesunden Hautstelle, etwa von der Innen- oder Außenseite der Oberarme, nach vorhergegangener Rastrung und gründlicher Desinfektion der Hautfläche die Haut mit senkrecht gestelltem Rasirmesser bis auf'sLebende abschabt und den dadurch gewonnenen mit Blut untermischten Brei von Hautzellen auf die frische Wundfläche, die Lberhäutet werden soll, mit einemSpatel ziemlich fest aufstreicht und andrückt, aussäet", wie er den Vorgang nennt. Die Epithelblutmasse gerinnt rasch auf der Wunde. haftet fest und bildet einen ziegelrothen Belag. Die Stelle, wo die Haut abgeschabt wurde, ist nach wen:gen Tagen völlig geheilt, fast unsichtbar, höchstens ist sie für einige Zeit noch etwas geröthet. Hierin liegt schon ein Vorzug vor dem Thiersch'schen Verfahren, bei dem die Stellen, aus denen die Hauptplättchen herauSgeschnitten sind, Wochen zu ihrer Ausheilung bedürfen und bis zu einem halben Jahre noch unschöne Stellen zu rücklassen. Die Mangoldtsche Epithelaussaat ist auf der Wundfläche in den ersten Tagen kaum sichtbar; die Wunde macht beim Verbandwechsel den Eindruck, als wenn sie, wie die Zunge oder der Rachen belegt" wäre, sie sieht jetzt mehr graugelb aus, wenige Tage sp'äter, etwa vom fünften bis siebenten Tage, ist sie wie vou einem bläulichrosa Hauch überzogen, der aufgegangenen Epithelsaat, und Mitte oder Ende der dritten Woche ist die Ueberhäutung beendet. DaS Verfahren ist in de? Handhabung einfacher, als daS von Thiersch; es bedarf also zu seiner An Wendung nicht der besonderen Geschicklichkeit und Schulung des Chirurgen sondern jeder Arzt kann es ausüben. Dr. v. Mangoldt hat bisher acht Fälle nach diesem Verfahren behandelt, davon sechs Unterschenkelgeschwüre, von denen vier seit langer als acht Wochen geheilt sind. Zu diesen Fällen kommen noch fünf Operationen, die Dr. Mann am Mittelohr ausführte, wobei es das ganze Mittelohr zu überhäuten galt. Daß das Verfahren in einzelnen fallen auch versagen wird, ist natur lich nicht ausgeschlossen. Bei den Schwierigkeiten indessen, die sich der künstlichen Ueberhautung sehr häufig noch entgegenstellen, ist dies Verfahren immerhin als ein willkommener Fortschritt rn der Wundbehandlung zu begrüßen. nfiedlung der Jremdenlegionkre in Dayome. Schon im März d. I. meldeten französische Blätter, daß man sich in Frankreich mit der Absicht trage, die aus Elsaß-Lothringen stammenden Fremdenlegionare nach dem Ablause ihrer Dienstzeit in Dahome anzusiedein. Inzwischen hatte man von diesem Plane nichts weiter gehört. Hat man jedoch geglaubt, derselbe wäre schon aus Gründen der Menschlichkeit aufgegeben, so wird man durch die neuesten Mittheilungen französischer Blätter eines anderen belehrt. Man erfährt jetzt, daß der Gouverneur von Dahome der Rdration des So eitfte"s alsaciennes-lorraines de France et des colonies" eine Fläche von ca. 1500 Acres in den Gebieten von Onidah, Lokossa und Allada zur Errichtung von Ackerbau- und Jndu-strie-Eolonien bewillig! hat. Man erfährt auch, daß Herr Saudemont als Delegirter jener Födöration nach Dahome abgereist ist, um einen ersten Transport von Elsaß-Lothringern dorthin zu führen. Man wird diese armen Menschen auf's Tiefste beklagen müssen. Ist doch, ganz abgesehen von den ungeordneten Verhältnissen in dem hintern Herrschaftsgebiet Behanzins, das Klima Dahomes für Europäer, die sich den anstrengenden Arbeiten eineS Colonisten untergeben müssen.

gravezu mörveriicy. Als vieler a?-' scheuliche Gedanke zuerst austauchte,' warnte selbst ein französisches Blatt.

das Journal deS D6bats". vor dem dortigen Klima eindringlichst. ES sagte von den Fremdenlegionären, die auS Dahome auf Urlaub nach Frankich kamen: Abgezehrt durch das Fiebei. fahl, geknickt und gebückt, kaum des GehenS fähig, flößen diefe armen Teufel wirklich Mitleid rin." Und .lun will man diese Leute, die mit siechem Körper aus der Fremdenlegion zurückkehren, in Dahome ansiedeln! Die Stimme der Menschlichkeit spricht laut dagegen. Aber der saubere Plan enthält auch zugleich eine eindringliche Warnung für solche junge Leute, dene.i es in der Heimath zu wohl ist, und di: sich trotz alle? Schilderungen nicht abhalten lassen, in die Fremdenlegion einzutreten. Radler und Eisendahnen. Das Zweirad hat in verschiedenen Beziehungen auch dazu beigetragen, neue Rechtsverwicklungen zu schaffen.so u. A. jüngst bezüglich seines Gastrechtes auf den Bahnzügen. Die Frage: Sind die Besitzer von Zweirädern zu unentgeltlicher Mitbeförderung ihrer Stahlrosse auf den Eisenbahnen berechtigt?" ist in den letzten Tagen der Gegenstand lebhafter Erörterungen geworden. Ausgegangen ist diese Streitfrage von den Ballgesellschaften, welche sich entschlossen, für den Transport von Zweirädern mitfahrender Passagiere fürderhin einfach denselben Preis zu fordern, wie für Uebergepäck", und mindestens 25 Eents pro Rad zu verlangen. Die Radler protestiren hiergegen auS zwei Gründen: Erstens, weil die Bahngesellschaften bisher diese Fahrmaschinen frei befördert hätten, und nicht einzusehen sei. warum sie das nicht auch fernerhin thun könnten, nachdem sie Präcedenzfälle genug geschaffen; und zweitens, weil jeder Pas sagier zu 150 Pfund Freigepäck" berechtigt sei, und ein Radler gewöhnlich ohne Koffer reise, daher fein Zweirad als Gepäck angesehen werden sollte. Die Bahngesellschasten aber sagen: Wenn wir in unserer Gutmüthigkeit (!) uns mehrere Jahre hindurch haben prellen lassen.so ist dies keinGrund,das auch fernerhin zu thun, zumal die Geschichte immer tollere Dimensionen an nimmt." Und was 'den zweiten Grund betrifft, so nehmen sie folgenden Standpunkt ein: Persönliches Gepäck und Zweiräder seien doch sehr verschiedene Dinge, sie müßten in verschieden Weise hantirt werden, und es gebe keinen stichhaltigen Grund, sie m denselben Topf zu werfen. Es sei nicht mehr Ursache vorhanden, ein weirad unentgeltich mitzubefördern, llö ein Faß Mehl, und mit demselben Recht, wie die Gratisbeförderung eineS Zweirades, könne ein anderer Passalier die Gratisbeförderung eineS Motocycle" oder eines Pony-Phae-tons verlangen, u. s. w.; da würde eS kein Errde ähnlicher Ansprüche geben. Zudem machen die Bahnmagnaten geltend, baß sie mit der Zeit, indem zus einer anfänglichen seltenen Ausnähme eine regelmäßige Gewohnheit geworden sei, und die Radlerei immer unheimlicher zunehme, durch die Bekriedigung jeneS Anspruches in sehr bedeutende Unkosten und schwere indirecte Einnahmen-Verluste gestürzt würden und sich oft Extra-Leute und auch Extra-Gepäckwagen wegen der tweiräder hätten zulegen müssen. Ein weirad sei ein unhandlicher Mechanismus für das Transportiren, nehme unverhältnißmäßig viel Raum ein, sei stets im Wege, da man es nicht wie andere Baggage in die erste beste Ecke schieben könne, und zerbreche gar leicht. AuS diesen und anderen Gründen sei tS gewiß nicht mehr als billig, daß die werthen Besitze? und Besitzerinnen der Zweiräder für alle diese Mühe und Kosten auch entsprechend zahlten. , ES ließe sich natürlich noch Vieles hinüber und herüber sagen.. Großmuth ist imAllgemeinen niemals Sache unserer Bahngesellschasten gewesen, und man hat gerade keine Ursache, ihre obigen Klagen tragisch zu nehmen oder auf'S Haar zu glauben. Wie dem aber auch sei, daS letzte Wort, daS in diesem Streite gesprochen wird, dürfte nicht zu Gunsten der Radler ausfallen, wenn diese überhaupt eine große StaatSaction auS der Geschichte machen wollen. Ist doch schon vor einiger Zeit in einem localen Gerichtshof die Entscheidung abgegeben worden, daß ein Zweirad nur als ein Beförde rungs-Gefährt anzusehen sei und nicht mchr Rechte beanspruchen könne, alö ein Schubkarren. Auch der vielfach von der Polizei festgehaltene StandPunkt, daß ein Zweirad gar nicht auf dem Bürgersteig bewegt werden, dürfe, auch wenn der Besitzer sich an seiner Seite befinde, stimmt mit dieser Auffassunz überein, kann wenigstens für dieselbe benutzt werden. 1 Einen Trost allerdings können die Radler auö der neuen Wendung der Dinge schöpfen: Während früher für reinen Schaden an ihren Stahlrossen die Bahngesellschaften verantwortlich gehalten werden konnten, ist dies jetzt, bei bezahlter Baggage, anders, und kann für jeden auf dem Transport entstehenden Verlust ein Schadenersatz verlangt werden, ob erlangt, ist freilich eine andere Frage. Immerhin ist bei einem so empfindlichen Instrument dieser Umstand nicht ganz belanglos. Ausgrabungen in Karthago. ! Die seit nun schon 20 Jahren von Pater Delattre, dem bekannten auszezeichneten Archäologen, , fortgesetzten Ausgrabungen in Karthago lehren uns die . Topographie sowohl der punischen wie der römischen Stadt kennen. Mit der Entdeckung der das punische Karthago umgebenden Nekropolen sind zugleich die Grenzen dieser ältern Stadt gegeben, gleichwie 'die römischen Nekro Polen tundthun, welche Ausdehnung daS auf den Trummern des. punischen

erbaute römische Karthago bis zu seiner Zerstörung durch die Araber geWonnen hatte. Die Oertlichkeiten, wo die Punier ihre Todten beigesetzt haben, sind der Hügel St. Louis, dann derjenige, auf dem das kleine Seminar steht, ferner das Plateau des Odeon, die Umgebung von Bordj-Dje-dtd bei den großen Reservoiren und schließlich der Bezirk Douimes. Diese ausgedehnten Friedhöfe, die zahllose punische Gräber bergen, bezeichnen also die Grenzen des alten Karthagos, und somit ist, ein wesentliches Ergebniß der Arbeit Delattre's, der Umkreis bestimmt, innerhalb dessen sich dieDurchforschung des BodenS nach Resten der von den Historikern erwähnten Tempel und Paläste zu bewegen hat. Man wird diese nun sicher finden, wenn Iberhaupt noch Spuren davon vorhan den sind. Die Nekropolen haben über die Einrichtung deS punischen Begräbnisses, vom einfachsten bis zum prächtigsten vollkommen Aufschluß gegeben. Die wesentlichen und nie fehlenden Bestandtheile des Todtengeräthes sind: eine Opferschale, eine flache Lampe" von eigenthümlicher Form, die gewöhnlich auf jener Schale steht, zwei kleine und fast immer verschieden gestaltete Fläschchen (Phiolen) und zwei doppeltgehenkelte Urnen. Diese sechs Thongefäße stellen die nothwendigsten Todtenmitgaben der Punier dar. Häusig finden sich aber noch andere Dinge, wie z. B. Masken, Figurinen, Amu leite, Ringe. Halsbänder, Halbmonde, Scheiben, Armbänder, Spiegel, Handbeile, Zymbeln und Schellen, Ampeln. Spangen. Dolche, Lanzenspitzen.Pfeilspitzen, Gewichte.Gußformen, Statuetten, Vasen von zierlichen Formen sowie kleine Reproductionen von Tomourets, Tischen und Lehnsesseln. Diese Reproductionen sind für die Frage der Todtenmitgaben sehr wichtig. . Hier zeigt sich wieder einmal unwiderleglich, wie richtig die viel angefochtene Behauptung Bötticher's ist, daß man die Todtenmitgaben nur in deutlich ausgesprochenen Fällen für mehr als sinnbildliche halten darf, und daß mithin Grabfunde, weil sie nicht den wirklichen Besitz der Verstorbenen, sondern vorwiegend nur Nachahmungen, und meist recht geiingwerthige.Nachahmungen der wirklichen Gebrauchs stücke der Nachwelt überliefern, nur fehr unsichere Grundlagen sind für die Beurtheilung versunkener Culturen. Die große Mehrzahl der Grabterracotten, die in Nekropolen gefundenen Thongefäße und noch so vieles Andere hatte für die alten Völker nicht mehr Werth als jene Gefäße, Geräthe, Möbel, Wagen und Häuser mitsamt Men schen und Thieren, die aus Papier geschnitzt noch . heute auf chinesischen Gräbern verbrannt werden, für die Chinesen haben. Pater Delattre hat seine Funde in dem an Ort und Stelle errichteten Museum St. Louis untergebracht, und Beispiele von Allem in Gold, Silber und Terracotta dem Louvre-Museum in Paris übergeben. Diese Gegenstände beanspruchen das größte Interesse, da sie viele werthvolle Fingerzeige geben. Die Ausgrabungen werden sortgesetzt. Vm 3"l3;:?cDie Olivenernte des südNchen Californien wird in dieser Saison nur geringe Erträge ergeben. Aus Fleming County, Ky.. sind für den Danksagungs-Taz TrutHühner im Werthe von $25,000 auj den Markt gebracht worden. In Quincy. Mass., hat ein Deutsche? Namens Paul Grundinger den Polizisten Frank Fruth, der ihn verhaften wollte, gestochen und schwer, wahrscheinlich tödtfich, verletzt. Grundinger, welcher verhaftet und unter Bürgschaft gestellt) wurde, hatte im Hause eines anderen Deutschen. John Schatze!, Skandal gemacht und die Polizei gezwungen, gegen ihn einzuschreiten. DemBerachte des Gouverneurs von Oklahoma zufolge macht dieses Territorium vorzügliche Fortschritte. Die Bevölkerung wird aus 265.000 angegeben und der Werth des zur Besteuerung eingeschätzten Eigenthums auf 39 Millionen Dollars. Die Hauptprvdukte sind Weizen und Baumwolle. Die Behauptung des Gouverneurs, daß es im Territorium kein unfruchtbares Land gibt, dürfte wohl als eitel Schönfärberei anzusehen sein. Die Straßenbahn-Gesell-schaft zu Augusta. Ga., scheint von Männern geleitet zu werden, welche ihr Betriedspersonal nicht blos alsArbeitSMaschinen und 'Ausbeutungsobjecte an. sehen. Alle Eonducteure. Motorführei und anderen Angestellten haben näm lich Urlaub erhalten, um die Ausstellung in Atlanta aus Kosten der Gesellschaft besuchen zu können. Letztere bewilligt den Leuten nicht blos daS Gehalt während ihrer Abwesenheit, sondern bezahlt ihnen die Eisenbahnfahrt nach Atlanta. Col. William Root in Laramie, Wy., hat von mehreren englischen Großgrundbesitzern, die im schottischen Hochlande ausgedehnte Jagdgründe ihr eigen nennen, den Auftrag erhalten, ihnen eine Anzahl von Cremplaren der besten amerikanischen Hirscharten zuzusenden, da sie beabsichtigen, dieses Wild in Schottland etnzubürgern; besonders werden Elen. Hirsche gewünscht. Früher schon hat Eol. Root derartige Aufträge ausgeführt, doch ist ein. Theil ber Thiere auf dem Transport eingegangen. Daß daS Einfängen der wilden Hirsche keine leichte Aufgabe ist, liegt auf der Hand. Die fashionableste Kirche New Yorks, das Gotteshaus der Millionäre.'ist die presbyterianische Kirche Dr. John Hall's in der fünften Avenue. Innerhalb fünf Jahren hat die Kirche für ' innere und ausländische Missionen und für- sonstig religiöse Zwecke 860,346 Dollars ausgegeben. Der Pastor erhält ein festes Jahresge. halt von .15.000 Dollars. Außerdem aber fließen, ihm Geschenke, Sporteln und Vermächtnisse in fydUt und Fülle hl Seine AmtZnunz bat in bis

Gemeinde für 75.000 Dollars gebaut. Wenn nur das Kameel und das Nadelöhr nicht wären. Eine Bestie in Menschengestalt ist der in Collier Township bei PittSburg, Pa., wohnhafte Kohlengrä ber Frank Damelia. De? Unhold hatte seine Gattin, die sich in gesegne ten Umständen befindet, auf so bestialische Weise mißhandelt, daß sie zwei Tage darauf ein todtes Kind gebar. AIS Damelia nach Hause kam und das todte Kind auf dem Tische liegen sah. wurde er durchden Anblick der kleinen Leiche in solche Wuth versetzt, daß er ein großes Dolchmesser ergriff und dasselbe mit solcher Gewalt in den Unterleib deS KindeS stieß, daß das Messer die Leiche vollständig durchbohrte und im Tische stecken blieb. Diese schauerliche That wurde vor den Augen der kranken Mutter verübt, die durch den schrecklichen Anblick das Bewußtscin verlor. Der Unmensch nahm sodann die Leiche nach dem Hofe, warf sie in ein Abfallloch und bedeckte sie mit Asche; seiner Gattin legte er unter To deSdrohungen Stillschweigen über den Vorgang auf. Die Nachbaren hätten ben Unhold ohne allen Zweifel gelyncht, wenn er nicht nach Pittsburg in's Gefängniß gebracht worden wäre. Der Deutsche Hermann Plöschke, welcher jüngst im deutschen Hospital zu San Francisco gestorben ist, hat 10 Jahre lang mit einer Kugel im Kopfe gelebt. Der Mann war früher in seinem geschäftlichen Unternehmungen ziemlich erfolgreich gewesen; doch vor zehn Jahren erkrankte er und vernachlässigte dadurch sein Ge schäft, so 'daß er ruinirt wurde. Aus Mißstimmung hierüber unternahm er einen Selbstmordversuch, indem er sich mit einem Revolver eine Kugel in die linke Schläfe jagte. Er lag mehrere 55age vollständig bewußtlos und wochenlang schwebte er zwischen Leben und Tod. Den Aerzten gelang es nicht, die Kugel zu finden, und man nahm deshalb an, daß sie sich gesenkt und durch den Hals in den Schultermuskeln festgesetzt habe. Zu aller Erstaunen erholte sich Plöschke wieder und bald konnten ihn die Aerzte für außer Gefahr erklären. Bis vor ungefähr drei Jahren blieb sein Gefundheitszustand zufriedenstellend, dann begann er über rheumatische Schmerzen an der linken Seite des Kopfes zu klagen. Er wandte sich um Hilfe an die Aerzte, doch keiner konnte ihm Erleichterung verschaffen. Vor einigen Wochen erkrankte er plötzlich ernstKch, worauf er von einigen seiner Freunde im deutschen Spital in San Francisco untergebracht wurde. Dort starb er, und die darauf vorgenom mene Secirung ergab, daß eine Revolverkugel in der Nähe der linken Schläfe sich vollständia verwachsen hatte.

Vom Lsusranve. JnSchleswig-Holstein hat man kürzlich einen äußerst merkwürdigen Fund gemacht. Man stieß nämlich in Tönning bei der Ausschachtung einesBrunnens !n einer Tiefe von 13 Fuß aus Theile eines alten Schlffes. Als man einige an die Oberfläche brachte und untersuchte, fand sich, daß in den Fugen des Holzes noch Werg eingeklemmt war. Aus dem Fund darf man wohl mit .Recht schließen, baß dort, wo jetzt die Stadt steht, früher sich daS Meer ausbreitete. Ein deutscher Matrose, dessen Wiege in dem Theile des deutschen Vaterlandes steht, aus dem auch jener Kreuzfahre? stammt, der in Palästina einen Türken vom Kopfe bis zum Sattelknopf mit einem Schwertstreich spaltete, kam dieser Tage zu einer Auctwn rn San Pavlo. Dem Matrosen,, der sich unter das Publikum drängte, war die portugiesische Sprache deS Versteigerers unverständlich und er drang deshalb in diesen, sich so auszudrücken, daß er ihn verstehen könne. Der Auctionator konnte dem natürlich nicht Folge geben und seine, nach südländischer Manier, sehr lebhaften Aeußerungen stimmten den deutschen Berserker so, daß er dem armen Versteigerer eine derbe Ohrfeige gab. Waö war die Folge davon? Das ganze Publikum nahm Reißaus und erstaunt sah sich der Matrose alsbald ganz allein in dem großen Raume, den er darauf unbehelligt verließ. EinGegenstückzuDoniuliVS Regimentstochter" findet sich in Montpellier. Dort erregt gegenwärtig ein junger, neueingekleideter Soldat von zehn Jahren, ber ein ernstes, würdiges Wesen zur Schau trägt, einiges Auffehen. Anton Chevallet hat Vater und Mutter verloren, und die Soldaten deS 200. Regiments haben ihn mit Erlaubniß ihrer Voraesetztm adoptirt. Der Knabe Ui zwei Schwestern. . Die eine befindet sich i.i de? Besserungsanstalt, d;e andere hat ihn an die Luft gesetzt. Frierend und hungernd trieb e? sich auf den Straßen herum, bis er von Unterofficieren deS 200L?egiments aufgegriffen und in die Kaserne aebracht wurde. Seit damals lebt er bei ihnen und wird von Allen verhätschelt und verzärtelt. Ein Sergeant gibt ihm Unterricht im Lesen und Schreiben, und der Schüler macht rasche Fortschritte. - in scyrrssmarier in Newcastle hatte in seinem Bureau einen Platz zu besetzen, wollte ihn aber einem jungen Manne übertragen, der in der Geographie etwaS bewandert war. Er unterwarf einen Aspiranten folgendem Examen: Wo liegt KopenHagen?" Den Namen habe ich nie gehört Wo liegt Berlin?" In Afrika." Wie heißt die Hauptstadt von Norwegen?" Schweden." Wo liegt Stockholm?" In Deutschland." Wo liegt Paris?" In der Türkei." Nur daß Glasgow in Schottland liegt, wußte der 16jährige Jungling, allerdings nur deshalb, weil sein Vater auS Glasgow war und er von. diesem oft gehört hatte, 'daß seine Geburtöstadt in Schottland liege. Dies ist ein eclatanteS Beispiel, wie es bisweilen bei- der englischen Jugend mit den Elementaranfängen, der Geoigraphie aussieht.

König Leopold on VtlgkkN ernannte'Jobann Hoff in Anbetrachl der überaus nährenden und wohl thuenden Wirkung de I J.L f M IX ' 3 JLT vuajicn Zvtzu Vvl.w VJr Maliertrakt. zum Ör renmitglied des Cesuudheitsrath von Brüs. sel. Stet Such tot FälZchuvgkn. Xtx IS)U 3o, inn u 19 0taltr tret t hat d,n Namen 111 K auf rr ssiaschen dat.tikttt. (Sierier 5 Mendelson Co., Agen ten, New York. Man verlang den lichten Aobann Hoff'A Maliertrakt. r Cm dankbarer Patient tost st ilt fit Tffrttttt? nlrff Aitrtttn4 -V V . ' ' . "V ----T- yuv. iviu, UHU 1C l vollständige Wiederherstellung von schwe, ren Lelden einer in einem Doktorduch angegebe im un iuic iciucnocn xitiimcnjajtn ctrimiarn Dlese, grobe Duch enthält Rezepte, die in jeder Apotheke gemacht werden können. 6dlft lku . - - - . .0. " . vw itvi f vnrni sauf 1.2ha l:wuk 1111:1 rv -.' ich xiiiilci iir i ii II ti i r in rT nnrrn 11 nAtt.Th . ü... " "i wiiw iiiiir un Slbrrlle mit iHrirfmnrf it ..1 bii.n w .ipcniarn, auen 11. New ort, N. . c 1 Unser vollkommene Spritze frei mit jeder fflascke. Maö? Seine Flecken. Verhütet Etrikturen. Heilt Tripper und kiterfluk in 1 bii 4 Zaam. Frügt sporbeker dafJz. versandt bet rvreß für 1.00. Van adressir : MALYDOR MFG.CO..LANCA8TCR.OHIO. js1HiH HHHHHHHHHH7,,,N 5 t Injektion. I Eine vermanente Kur t 5 der hartnScklgften Fälle on Sonorrhea und 2 ffllt nnrnntirt in nnit 4 fiift ? T. .. X J andere Behandlung nöthig, und ohne di an j frlnhcn Wiirlfrtf h& ßin n(imn4 nnn flit. T j bede. opaik oder Landelöl. J.Ferr & 0. 5 2 (rou'i Nachfolger). polVkkr, Paxi. r. 5 kauft von alten Z)ruaaistn. 5 $ RipansTabules. Ripans Tabules are compounded from a prescription widely used by the best medical authorities and are presented in a form that is becoming the fashion everywhere. Ripans Tabules act gently but promptly tipon the liver, stomach ana Intestines; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. One tabule taken at the first symptom of indigestion, biliousness. dizziness. distress aster eating, or depression of spirits, will surely and quickly remove th whole disilculty. Pric, 50 centt a box. RipansTabules may be ob tainedof nearest druggist; or by mail on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., lO Spruo 8tiV KEW YORK. WWMIMM California Schinken 8 112 Genti bei w l 4 TWß . "Nw .v'w 'SA s " ur 'SS . t u ) 25 Virginia Avenue. Give me Phone 982. CHRISTMAS PRESENTS h M KUsff, ÜM!) Sp ) ?cissoi;s, iJocijEt gnires, NUT PICKS and CRACKS, VSSV 2xs. Fotts Sad Xrons, SKATES, and many useful articles. MeilM achtsgeschenke Clemens Yonnegut 184 & 186 Ost Washington Str. rA1V 1 flRTAfW A P1TTKT Tnr rrqmpt nswer and an boceet opinton, wrlt to MUNN de CO., wbo har bad nearly flfty yaar? xpailenoa In th patent bnainesa. Commocto. ttonsatrtctly confldentlaL A liandbaak of Iaformatlon concerninjr Patent and faow to ob taln tbem tent free. Also a caUlogu of machaa aal and eientiflo booka aent free. ntenti taken tbronKb Uaon Co. nemrm rfecsalDotlcaintbe Sclentlfic Americaa, and lou are brougbt widely Des or tba publlc wlth ernt eoct to the in Yentor. Thl splendid Paper, iaaaed weekly, eleaantly 11 Inatrat ad. baa by far tba iarweat drculatioa of any acientifle work in tba world. S3 a year. Sample wie ent free, Bnlldlna Edition, monthlr. tl20 a rear. Slocla piea, 'Ja oenta. Krery number eontaina beaopiatea, in ooiort, ana pootoffrapns ox nY kt, wlto plan, nabllnc balldar to abow tht t deeirni and eeoare oontracta. Addreu

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