Indiana Tribüne, Volume 19, Number 91, Indianapolis, Marion County, 18 December 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheutt Täglich uud Comäag. Die tägliche , Tribüne- kostet durch den Träger 23 GcntS per Woche, die SontagS,Tribüe' Se,tl per Woche. Seide infam 1 SentZ $Ur 65 Gent! per Vtaxtt. Ver Post mberöalb de, (fttbt ngechickt i VoransSezehlung I pet Jahr. ' mt 18 Süd Mama Straße. SndiaaapoliS, Ind., 18 Dezember '95. Der Timplon'Tunnel. Die italienisch-schweizerische diplomatische Conferei für den Abschluß eines Staatsvertrages betreffend den Bau des Sunplon-Tunnels fyil sich über die finanzielle Frage geeinigt. Zu rcgefci bleibt einzig die Frage der Waarenverzollung beim Eintritt in Italien. Nachdem solcher Gestalt die unerläßlichste Vorbedingung erfüllt ist, erscheint es wohl am Platze, auf das Project, dessen Ausführung eine Verkehrsstraße von internationaler Bedeutung schafft, einen Blick zu werfen. Nach -dein Plan, welcher den nun zum. Abschluß gelangten Verhandlungen zu Grunde liegt, beginnt der Tunnel auf der Schweizer Seite, etwa zweieinhalb Kilometer oberhalb der jetzigen Station Brieg der Rhonethalbahn; er 'dringt in der Richtung von Nordwest nach Südost in das Massiv oes Monte Leone vor.kreuzt nach sechskinhalb Kilometer Länge die 2840 Meter über dem Tunnel gelegene Wasserscheide und Landesgrenze zwischen der Schweiz und Italien und mündet auf italienischem Gebiet am linken Ufer der Diveria. Abgesehen von zwei kurzen Kurven an den Enden zum Anschluß an die anders gerichteten Zufahrtsstrecken bildet der Tunnel eine gerade Linie; seine Lange beträgt 19,731 Meter, übertrifft also bedeutend diejenige der vorhandenen Alpenwnnels (Mont Cents 12,849, Gotthard 14,984, Arlberg 10,240 Meter). Von diesen unterscheidet er sich dagegen vor-, theilhaft durch seine tiefere Lage, die geringeren Steigungen der Zufahrtsstrecken und damit leichteren und billigeren Betrieb; nxihrend die drei genannten Tunnels bezw. ungefähr 1200, 1100 und 1300 Meter über dem Meere liegen, liegt das Nordportal des projectirten Tunnels nur 637, das Südportal 634 Meter hoch. Der Culminatwnspunkt befindet sich in der Mitte und in 705 Meter Höhe. Eine der größten Schwierigkeiten des Baues und Betriebes so langer Tunnels bildet bekanntlich die mit der Entfernung von der Oberfläche rapid steigende Hitze; während im Arlberg tunnel " die höchste Gesteinstemperatur nur etwa 18 Grad Celsius, im Mont Cenis und Gotthard etwa 30 Grad betrug, wird man sich im Simplon auf 40 Grad Celsius gesaßt machen müssen, eine Temperatur, die das Arbeiten im Tunnel vollständig unmöglich ma chen und auch durch die gewöhnliche Art der Ventilation nicht hinreichend zu mildern sein würde. Dieser Gefahr, ebenso wie den Schwierigkeiten der Bewegung und des Materialtransports im Tunnel währtd des Baues will nun die Firma Brandt. Brandau & Co. (Hauptsitz Hamburg), welche den Bau übernom men hat, auf eine völlig neue Weise begegnen: anstatt des üblichen zweigeleisigen Tunnels will sie zwei eingeleisige Tunnels anlegen, die ,17 Meter von einander entfernt und alle 200 Meter durch schräge Quer'tollen miteinander verbunden sind. Beide Tunnels werden, wie dies bei solchen Anlagen üblich, nicht sofort in ihrem ganzen Querschnitt in Angriff genommen, sondern es -wird zuerst in jedem von ihnen ein Stollen von kleinerem Querschnitt vorgetrieben, dessen Sohle auch diejenige des definitiven Tunnels ist, und von welchem aus dann streckenweise die Ausweitung des ganzen Profils geschieht. Letztere Arbeit nun ist bis auf Weiteres überhaupt nur bei einem der beiden Tunnels beabsichtigt, während der andere für's Erste nur den Zweck 'hat, die Bewegung während des Baues und die Ventilation sowohl im Bau als auch später zu erleichtern. In jedem der, beiden Stollen bewegt sich nämlich das Hanze Material immer nur in einer und derselben Richtung; in dem einen fahren leere Züge der Mündung bis zur Arbeitsstrecke. ' in dem anderen machen sie beladen den Rückweg. Der Uebergang von dem tu nen in den anderen Stollen geschieht durch den der Arbeitsstrecke nächsten von den erwähnten Querstollen, die zu . diesem Zweck schräg gegen die Hauptstollen gerichtet und wie diese mit Geleisen versehen werden. Es ist also ius schlössen, daß Materialzüge einZander in demselben Gange begegnen iund sich, wie dies sonst bei Tunnel bauten häufig genug vorkam, gegen iseitia Hindern; ldie ' Leitunzen sür ,Druckwasser, Lust u. s. w. liegen nur sin dem einen Stollen, während der j Abfluß des gebrauchten Wassers stets )n dem anderen Stollen erfolgt. Zum iZweck der Ventilation endlich bleiben 'der eine Haupt- und sämmtliche Querollen bis auf den der Arbeitsstelle nächsten' beständig geschlossen; in den z ersteren wird mit Maschinen ein mach.tiger Quftstrom eingeblasen, der bis zur Arbeitsstelle, dann burq oen vsse inen Querstollm in den anderen Haupt Atollen vordringt und imrch den letzteren dann in umaekebrter Richtung sich wieder nach Außen bewegt. Auf solche 'Weise wird eine viel wirksamere entilation erreicht, als sie früher beim Tunnelbau moalich war; während z. B. im Gotthard ie, Arbeiter nur. 2 Kubikmeter frische Luft in der be kunde erhielten, sollen sie im Simplon in der gleichen Zelt 50 Kudttmeler erbalten. An der Arbeitsstelle selbst wird dasGestein außerdem durch Was" seraufspritzung und Gebläse gekühlt. Wie schon gezagl, wiro zunai um einer der beiden Tunnels vollendet; m der Mitte- erhält dieser eme 400 mt 4er lange Ausweichstelle zur Kreuzung der Züe. Der zweite Tunnel soll erst
dann vollendet werden, wenn der erste dem Verkehr nicht mehr genügt; bis dahin kann er in ähnlicher Weise wie während des Baues zur Ventilation und zu? Erleichterung etwaiger Reparaturen des ersten Tunnels dienen. m Betriebe der beim Tunnelbau
verwendeten Bohrmaschinen,- der Ven- . t . . cm c:: v; tilaloren uno oer mamm im elektrische Beleuchtung des Tunnels werden an beiden Seiten des Tunnels hydraulische Kraftanlagen errichtet; ?na tu deren Nertiastelluna geschieht das Bohren im Tunnel durch Handar- . . m L ilf f . . bei!, später durch o:e ranorsazen hyraulischen, Bohrmaschinen, die sich anderwärts bereits gut bewährt haben. Die Einzelheiten dieser Anlagen, auf die wir nicht näher eingehen wollen, ebenso wie die Vorkehrungen für Leben und Gesundheit der Arbeiter sind von den Ingenieuren Combo in Mailand, Fox in London und Wagner in Wien im Austrage der eidgenössischen Regierung begutachtet und zweckentsprechend befunden worden. Was endlich die Kosten des Ganzen betrifft, so hat sich die schon genannte Firma bereit erklärt, die maschinellen Hilfsan lagen und den einen Tunnel mit Parallelstollen für die Gesammtsummt on 54; Mill. Francs (gegen 70 Millwnen des älteren Projekts) und den eventuellen Ausbau des zweiten Tunnels für weitere 15 Millionen Francs auszuführen. Brasilianische Greuel. Nachdem amtlich gemeldet worden, daß die föderalistischen, Truppen die Waffen abgegeben haben, werden auch die Civilcorps der Regierung, die sogenannten Patrioten, Truppen, die aus den schlimmsten Elementen zusammengesetzt sind, aufgelöst. Nun erst hält man den Frieden für vollkommen, und die lange Zeit gewaltsam unterdrückte öffentliche Meinung wagt sich wieder cm das Tageslicht. Ein Capitel, das jetzt viel erörtert wird, handelt von den von beiden Parteien während der Revolution begangenen Grausamkeiten. Es kommen da Sachen zu Tage, die man nicht glauben wurde, wurden sie nicht von Augenzeugen erzählt, deren Charakter für die Wahrheit ihrer Aussagen bürgt. Daß Gefangenen Hände und Fuße abgeschlagen wurden und man sie dann mit Peitschenhieben zwang, auf den Stummein ihrer Guedmaßen sich fortzubewe gen, gehört zu dem Schlimmsten, ist aber das Schlimmste noch lange nicht, was in diesem Bruderkriege an Barbarer geleistet worden ist, und leider sind es in den meisten, Fällen die AnHänger der Regierung, die sich durch unmenschliche Gewaltthätigkeiten hervorgethan haben. In einem Falle hatten Regierungstruppen einen gefangenen föderalistischen Officier an einen Baum gefesselt, und in einiger Entfernung von ihm em Feuer entzündet, so daß er von dessen Hitze langsam und unter den gräßlichsten Qualen geschmort wurde. Bald darauf fiel ein Theil jener Elenden den Föderalisten m die Hände, und diese versäumten nicht, die furchtbarste Rache zu nehmen. Sie verfuhren mit ihren Gefangenen in noch schlimmerer Weise, indem sie die dem langsamen Verbrennungstode Geweihten mit den Köpfen nach unten banden. Doch genug von diesen traurigen Bildern, die sich in den entlegenen Theilen der Campagna und in den Urwald - Districten der Sierra abgespielt haben. In Porto - Alegre ging es. wie ein dortiger Corrzspondent schreibt, ost nicht viel besser zu. Was an GeWaltthätigkeiten, Mordthaten undRäubereien von den Vertretern der Regierung in dem unglücklichen Rio Grande do Sul verübt worden ist, findet seine treffendste Beleuchtung in der tragischen Beschreibung, die der unglücklicheOberst Facundo Tavares von seiner Verhaftung gibt. Er sagt darüber: Jch wohnte mit meiner Familie in einer der bevölkerten Straßen Porto-Alegre's. Beim Morgengrauen wurde ich eines Tages durch heftige Schläge gegen die Thür meiner Wohnung geweckt. Ich stand sofort aus und öffnete das Fenster; da bemerkte ich zwei Soldaten, die laut nach dem Officier riefen. Als dieser kam, faßte er mich sofort am Arme,. mit dem ich das Fenster hielt, und befahl den Soldaten, daß sie mich festnähmen. Ich riß mich los. Das Fenster schlug zu. Im selben Augenblick fiel von Seiten der Angreifer ein Schuß, so sagte meine Familie. Ich zweifelte zuerst daran, sah aber, daß die Kugel über meinem Bette in die Wand geschlagen hatte. Ich erbat die Gegenwart des Polizeichefs. Darauf wurde mir geantwortet: Ich will Dir den Polizeichef zeigen.- Darauf begannen sie mit Aexten die Thür zu erbrechen. Ueber einen solchen Angriff empört, und da ich begriff, daß der einzige Zweck der Angreifer war, mich zu ermorden, beschloß ich. sie mit den Wasfen in der Hand zu erwarten. Ich stellte mich im Gange auf, um mit meinem Leben Haus und Familie zu vertheidigen. Mit Schrecken höre ich da den verzweifelten Schrei einer meiner Töchter: Sie haben daS Saalfenster erbwchen!" Ich eilte dahin und traf den Alferes Macal Martins an, wie er. bereits auf .das Fenster gestiegen, in das Haus eindringen wollte. Ich gab zwei Schüsse auf ihn ab. Als er das Pistol auf sich gerichtet sah. stürzte er . rücklings . auf die Strakr. Ein Schuß hatte ihn am Bein rletzt. Ich w i 9 lies an oas Unsrer. Ich yatte nur noch den geladenen Revolver in der Hand, um einem neuen Angriff auf das Fen sier zu begegnen. Ich gab weiter keinen Schuß ab und bestand nur darauf. oav man oen Pokzeiches und den Districts - Commandanten General Pöao hole, der in der Nähe wohnte. Mein Sohn Facundo, der neben mir stand, winkte wie verzweifelt einer Gruppe Damen, die durch Neugier herangezogen waren, daß sie den General Pgo rufen möchten. Bei dieser Gelegenheit näherte sich der Major Vantaleao Telles de Queiroz, indem er sich an der Wand verbarg, dem Fenster und drückte
den Revolver gegen die Brust meines Sohnes ab. Der Schuß tödtete ihn augenblicklich. Danach lief der Major nach der Ecke und leitete den Angriff. Verschiedene Salven wurden in allen Richtungen auf mein Haus abgegeben.
Es war innen und auken von Kugeln . durchbohrt. Durch das mörderische Feuer der Angreifer wurde auch mein zweiter Sohn Jos6 in dem Augenblick, als er sich mir näherte, getödtet. Meine Gattin wurde verwundet. Auf den Gipfel der Verzweiflung getrieben und durch die Schrecknisse verwirrt, trat sie und meine Tochter an das Fenster, bittend, daß man nicht mehr schießen möge, ich würde mich ohne Widerstand ergeben. Ich hatte zwei Wunden an der linken Hand und am Arm und eine starke Quetschung im Gesicht, als ich mich übergab. Mein Revolver war noch geladen, da ich mich seiner nicht bedient hatte. Major Telles de Queiroz nahm ihn selbst in Empfang. Ich verließ das Haus, indem ich jeden Augenblick glaubte, ermordet zu werden. Andere Absichten hatten auch meine Begleiter nicht. Sie thaten es nicht, weil sie glaubten, ich würde am Blutverlust sterben. So verhält es sich in Wahrheit So weit der Oberst. Zwei Jahre lang wurde der der Verbindung mit den Föderalisten Verdächtige in dem Gefängniß festgehalten, ohne jedes Verhör, ohne einem Richter gegenüber gestellt zu werden. Erst als Dr. Prudente Moraes den Präsidentenstuhl einnahm, gelana es einflußreichen Freunden des Äefangenen, dahin zu wirken, daß er vor das Gericht in Rio de Janeiro gestellt wurde. Der Mann, dessen beide Söhne schuldlos getödtet wurden, dessen Frau und Tochter dem Wahnsinn verfielen, der Mann, der zwei Jahre unter den härtesten Maßregelungen im Gefängniß zugebracht hatte, wurde schuldlos erkannt und freigesprochen. Reform am Plahe. Selbst nach' dem Tode sind dem amerikanischen Volke seine Vertreter noch theuer; selten freilich :m Herzen, immer aber im Geldbeutel. Onkel Sam geht nämlich in seiner Liberalität gegenüber den Mitgliedern des Congreß so weit, daß er für ein pomphaftes Leichenbeaangniß Sorge tragt, wenn ein Volksvertreter vom Sensen mann aus diesem irdischen Jammerthal abberufen wird. Es ist wiederholt vorgekommen, daß derartige Leichenbegängnisse mit Allem, was darum und daran hina, mehr den Charakter einer Bummeltour annahmen, als daß Ire dem dustern Ernst des Todes entsprachen, und nicht selten ist ein Pomp von nicht zu rechtfertigender Exorbitanz entfaltet werden. So hat der Tod des Senators George Hearst von Calisornia Onkel Sam das hübsche Sümmchen von 521.322.55 gekostet. Schon lange hat die öffentliche Strmme die Abstellung dieser Mißstände gefordert, freilich ohne Erfolg; jetzt hat Senator Besser die Sache in die Hand genommen und eine Gesetzvorlage eingerichtet, der zufolge nur die Bestattung der in der Bundes-Hauptstaot verstorbenen Senatoren und Repräsentanten auf öffentliche Kosten stattfinden dars; stirbt ein Volksvertreter in seiner Heimath, so sollen in Zukunft keine Gelder mehr zur Bestreitung der Kosten des Leichenbegängnisses angewiesen werden. Um dem Volke ein klares Bild von den unnothigen Ausgaben, welche seine Vertreter noch nach ihrem Hinscheiden verursacht haben, zu geben, wollte Senator Pesfer das betreffende Zahlenmaterial nebst erläuternden Bemerkungen dem Senat sowohl wie dem Hause vorlegen, allein es erwies sich als ein Ding der UnMöglichkeit, die gesammten Reeords des Hauses zu durchstöbern, und er mußte sich auf die letzten vier Jahre beschränken. In dem Secretariart des Senats dagegen fand er die bezüg. lichen Angaben, soweit die Leichenbeaänanisse von Mitgliedern dieser Körperschaft in Betracht kommen, vollständig war. Seit dem Bestehen der Vereinigten Staaten haben im Ganzen 107 Sen?toren das Zeitliche gesegnet und zwar hat William Grayson von Virginia am 1. März 1790 den Todesreigen eröffnet. Allein in jener guten, alten Zeit war die Unsitte noch nicht eingerissen. Mitglieder des Congreß auf Bundesunkopen zu bestatten, der An fang damit wurde erst mit dem Tode des Senators JohnGaillard von Süd Carolina. der am 26. Februar 1826 starb, gemacht. Seitdem hat der Senat die Beerdigungskosten für 73 Mitglieder bezahlt und im Ganzen für diesen Zweck $100,234.80 verausgabt, so daß sich also ein todter' Senator im Durchschnitt auf $1,373.18 stellt. Anfänglich hielten sich die Ausgaben für die Leichenbegängnisse in bescheidenen Grenzen und zwar kostete die Lestuttung der ersten drei Senatoren nur $294.47 im Durchschnitt. Allmälig wurde immer größerer Luxus entfaltet und für die in dem Zeitraume von 1826 bis 1847 verstorbenen 27 Senatoren wurden Durchschnittlich schon $618.10 verausgabt. In den nächsten 20 Jahren, in denen 23 Senatoren aus dem Leben schieden, stiegen die durchschirittlichenBeerdigungskosten auf $1.393.46 und in den folgenden 15 Jahren auf $2,754.22; für die Beerdigung der letzten zehnSenatoren wur den sogar $454,202 verausgabt. Außerordentlich billig stellte sich die Bestattung der Senatoren ThomaS I. Rusk von TexaS (gest. 29. Juli 1856). Andrew F. Butler von Süd-Carolina (gest. 25. Mai 1857) und James Bell von New Hampshire (gest. 26. Mai 1857, von denen ein jedes die Bundes lasse nur $4.50 kostete. Am theuersten kam Senator George Hearst von California nach seinem Tode zu stehen, nämlich auf $21,322.55, während für die Bestattung deö Californiers Leland Stanford an die öffentliche Kasse keine Forderung erhoben wurde. Auffallend ist es, daß der durch die Entfernuna verteuerte TranSvort eine?
Leiche von Wasylnglon nach der Heimath des Verstorbenen keinen Einfluß auf dieHöhe der Bestattungskosten hat; die Rührung" der Leichenbegleiter scheint dieselben vielmehr zu beeinflussen. Die folgenden Beispiele dürften dies illustriren:
1846 Alexander Barrow. La $791 65 1847 3aac Pennybacker. Va 772 80 185gFohn C. Calhoun. S. C . . .. 8,10ü 47 1852 Henry Clay. ÄY 5,447 02 153 Joshua C. EvanS. S. ll... 206 02 1858 JameS P. Henderson, Tex.. 541 45 1874 -Charles Sumner. Mass .... 4,87 V9 1879 George S. Houston. Äla. . . 1,004 07 188 John F. Miller. Cal 8,532 34 1891 George Hearst, Cal 5.21,322 55 1891 Prestvn B. Plumb, Kan .... 3,082 75 1893 John E. Kenn, W. .... 3,117 50 1894 Alfred H. Colquitt, Ga...-. 2,852 8 1894 Zebulon B. Vance, N. C... 4,438 66 Ueber die Summen, welche die Bestattung verstorbener Repräsentanten verursacht hat, liegen, wie gesagt, keine vollständigen Mittheilungen vor; allein die Angaben in Betreff der in den letzten vier Jahren für diesen Zwecke gemachten Ausgaben dürften genügen, um eine annähernde Vorstellung von denselben zu geben. In der Zeit von 1890 bis 1894 starben. 21 Repräsentanten. für deren Beerdigung im Ganzen Z26.792.67 oder im Durchschnitt Z1.275.84 verausgabt wurden, und in demselben Zeitraume wurden elf Senatoren abberufen, für deren Bestattun durckscknittlick 54.542.02 verausgabt wurden. Wenn man dasselbe Verhältniß auch für die übrige Zeit . m mm t W l r m L. annimmt, so wuroe ncy oie ayi oer verstorbenen Revrasentanten. welche auf Bundeskosten bestattet wurden, aus 145 stellen und iyre zeervigung eme Gesammtausgabe von Z49.863.40. Der Wirklichkeit werden die beiden letzten Zahlen woyi laum enijpreqen. doch dürften sie für die Anstellung von Vergleichen von Werth sein. Herstellung guter Butter. Die Ansprüche, welche an eine wirklich hochfeine Butter zu stellen sind, mit wenigen Worten genau und erschöpfend zu besinnen, ist sehr schwer. Außer einem vollständig reinen Geschmack, einem leichten Aroma muß eine solche ein eigenthümliches Lüstre und einen Wassergehalt aufweisen, der sich zwischen 12 und 15 Procent bewegt. Die Butterqualität überhaupt bedingende Einflüsse sind in Kurzem Folgende: 1. Die Fütterung; dieselbe beein flußt sowohl Geschmack wie Consistenz. 2. Die Art der Milchgewmnung; Die Vorgänge beim Melken sind häusig unglaublich primitiver Art; es ist aber ein Ding der Unmöglichkeit, aus verunreinigter Milch Molkereiproducte mit reinem Geschmack herzustellen. 3. Die Beobachtung der Vorschrift, Milch und Rahm nie längere Zeit höheren Temperaturen auszusetzen. 4. Sachverständige Behandlung des SaurungsvorgangeS im Rahm. 5. Sachverständige Ueberwachung des Butterns. 6. Schnelle Kühlung des Rahms möglichst bis auf 42 Grad Fahrenheit und stundenlanges Stehenlassen desselben bei so niedriger Temperawr. Der so häufig wiederkehrende unreine Geschmack der Butter ist zurückzuführen auf eine unreine Gährung, hervorgerufen durch Fäulnißbakterien, die in die Rahmtonne von außen hineinaetragen sind. Bei der Butterbereitung sind daher in kurzen Sätzen hauptsächlich folgende Punkte zu beobachten: Man sorge für saubere Milchgewinnung und verlasse sich nicht auf die Milchseihe. Zweckmäßige Stalleinrichtungen, niedrige Krippen, kurzeStände erleichtern die Durchführung dieses ersten Erfordernisses sehr. Mehr noch ist auf das Reinhalten der Hinteren Partien der Stände zu achten, und reichliche Einstreu und tägliches Putzen sind nicht zu vergessen.' Bei unreinen Euterpartien sind alle weiteren Maßnahmen, wie Händewaschen, mehrfaches Seihen etc. von sehr bedingtem Werth. Man schaffe wasserdichte und möglichst fugendichte Fußböden von be.' stem Material in den Molkereien und kalke die Innenwände der Räume so oft wie möglich. Die Geruchsorgane des in die Molkereiräume Eintretenden müssen die Empfindung hervorrufen, daß man sich kaum im geschlossn nen Raum befindet. Man bringe ur Verbesserung der Lust senkrechte, leicht und billig herzustellende Luftschachte in den Räumen an. Alles hölzerne Milchgeschirr ist möglichst zu beseitigen, vor Allem die noch immer hier und da vorhandene Rahmtonne, die Stätte von Jnsectionsherden. Man beschaffe leifwngsfähige Milchdorwärmer behufs Ermöglichung des Verarbeitens pasteurisirter Milch, und dazu in richtigem Verhältniß siehende Rahmkühler. I n einer Schwurge richtssitzung in Oran hatte derStaatsanwalt geszgt: Aerztliche Zeugnisse! man weiß, was die Elle davon kostet, zwei oder drei Aerzte hier treiben Handel damit !" Der ärztliche Verein von Oran beschloß darauf, dem Gericht jede Hilseleistunc seitens der Aerzte zu entziehen, bis die beeidigende Aeuße rung öffentlich zurückgezogen sei. In einem durch Regengüsse abgeschwemmten Felsterrain bei Eze hat ein kleinesMädchen zwei mäch, tige Säcke entdeckt, welche 227 Stück Dynamitpatronen enthielten. Die Gendarmerie von Turbie durchsuchte das ganze Terrain ohne weitere Schätze- zu finden. Die Kartuschen waren ganz erweicht und dürften schon längere Zeit dort vergraben gewesen sein.? Es ist anzunehmen, daß ein mit Felsensprengungen betrauter Arbeiter die Patronen stahl und nicht unbemerkt fortschaffen konnte. Das Gerücht, daß dieselben für ein Attentat gegen die Spielbank von Monte Carlo bereit gehalten wurden, taucht' ebenfalls auf. da im Vorjahr eine Bombe rechtzeitig entdeckt wurde, ohne daß man jedoch über diesen Fund daS Geringste in. der Öffentlichkeit verlauten ließ. Eben seit jener Zeit werden nur vertrauenerweckende Personen in's Casino eingelassen und zahlreichen jungen Leuten verweigert man den Eintritt.
Oom JnlanVe. In ganz Süd-Jdaho gibt eS nur eine einzige Miliz-Compaanie.
Diese Thatfache beweist, daß Leute. . welche die Buchse handhaben und em Roß tummeln können, sich nicht gerne zum Soldaten spielen hergeben. , JmAltervon 104 Jahre ist Frau Mary Rochester im Armenhause zu New Castle. Del., gestorben; das uralte Weiblein hat fast ihr ganzes, langes Leben in jener Gegend gewohnt. Im südlichen Arizona wird dem Anbau von ö.inaizre neuerdings erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt. Eine Eisenwagenlaidung dieser werthvollen -Gerbpflanze wurde dieser Tage von Phoenix nach Liverpool gesandt. Beim Graben ein es Brunnens in der Nähe von Eureka Junction, Wash., wurde in der Tiefe von 170 Fuß eine wohl erhaltene Ceder gefunden. Dicht unter der Oberfläche der Fundstelle, befindet sich eine dünne Schicht Basalt und folgt reicher Boden mit Seifenstein. Die Preiselbeer-Ernte in diesem Jahr war im östlichen Theil des Landes eine ungemein reiche. So wurden am Kap Cod etliche 400.000 Bushels eingeheimst und die Ernte in New Jersey wird auf 140.000 Bushels geschätzt. Die Kap Cod Beeren sind etwa 75 Cents, die New Jersey Beeren Z1.50 per Faß billiger als letztes Jahr. Ueber 20 Tonnen Maschlnen zum Spinnen und Weben von Seide wurden kürzlich von Stonington. Conn.. nach Moskau in Rußland gesandt. Diese Sendung macht nur ein Drittel eines großen Auftrages auS, welchen Moskauer Seidensabriken in genanntem Orte in Bestellung gege ben haben Ein fideles Gefängniß scheint das Staats-Zuchthaus von Arkansas zu sein, denn in dem am 31. October beendeten Geschäftsjahre brannten nicht weniger als vier Procent aller Gefangenen durch; die Gesammtzahl der Ausreißer betrug im anzen Jahre 57. Nachdem Herr S n o w d e n Files und jeinc Gattin EZiza in She perdstown,' W. Va., 70 Jahre mit einander verheirathet waren, starben die alten Leutchen jüngst an einem und demselben Tage. Herr Files, der 91 Jahre alt geworden, während seine Gattin um drei Jahre weniger zählte, erfreute sich so robuster Gesundheit, daß er noch vor einem Jahre mehrere Pferde einzufabren im Stande war. In Pocahontas-County, Va., gibt es entweder Aerzte, welche es mit dem seligen Münchhausen im Aufschneiden aufnehmen können, oder Leute, welche einen Straußenmagen haben. Ein dortiger Aeskulape erzählte jüngst, daß einer seiner Patienten, dem er Chinin in Fünfgran-Kap. sein verordnet hatte.während der Nacht aus Versehen zwei Revolverpatronen. Kaliber 32, anstatt zwei Chininpillen verschluckte, ohne Schaden zu nehmen. Einige Tage fürchtete der Mann mit den Patronen im Leibe zwar eine Explosion; allein diverse Dosen Rhicinusöl 'hatten zur Folge, daß die Geschösse kein Unheil anrichteten. Das Bu'.ides'-Ackerbau. bureau wird demnächst ein Bulletin über den Anbau von Korkbäumen publiciren und in seiner Abhandlung denselben auf das Angelegentlichste empfehlen. Bezügliche Versuche haben ergeben, daß die Korkrinde liefernde Eichenart hierzulande, besonders in den Süd'staaten, sich leicht und mit großem Profite cultiviren läßt. Laut amtlichen Statistiken bezieht unser Land alljährlich Kork im Werthe von Z2.000.000 vom Ausland, und dabei ist der Preis dieses Handels-Artikels derart im Steigen begriffen, daß derselbe heute um elfmal höher ist, als im Jahre 1790. Der Boden Californicn's eignet .sich besonders zur Kork-bäum-Cultur, und ist das Wachsthum der Bäume daselbst ein schnelleres als in Europa. Gegen 1000 Korkbäume sind bereits in dem San Gabriel-Thal angepflanzt; die Eicheln dieser Bäume sind sehr schmackhaft und ähneln im ö-rT.!( scn Kastzniei. Ein Mann nach dem Her zen des Kartätschenprinzen" scheint er ne-:e NolZzeif d VT?jAork. Conlin, zu sein. Bei der seiner Ernennung voraufgegangenen Prü fung wurde an ihn dieFrage gestellt, was er im Falle . eines-' allgemeinen Streik der Straßenbahn-Angestellten thun würde, und auf diese Frage gab er wirklich die folgende Antwort: to Broadiway Maschinenbaus ein Regiment, um das Terrain südlich der 8. Str. und westlich vom Broadway zu decken. An der 8. Str. ein anderes Regiment, um das Terrain westlich vom Broadway bis 34. Str., mit dem Stäbe am Union Square, zu schützen. Ein weiteres Regiment zwischen 59. Str. und 6. Ave. und 34. Str. Ein Bataillon in Harlem. Nach der Bayard Str. und Bowery würde ich das stärkste Regiment detachiren. um daS Terrain östlich von Broadway und südlich von 14. Str. in Schach zu halten. Ein weiteres Regiment würde ich an Stuyvesant Square. 17. Str. und 2 Ave. aufstellen, um das Terrain von 14. Str. bis 86. Str. hinauf zu decken. Ein Geschütz ließe sich an der 50. Str. und 6. Ave., ein anderes an Bayard Str. nd Bowery und ein drittes Geschütz an 17. Str. und 2. Ave. auffahren, den Rest der Batterie bielt ich in Reserve und stellte eine Batterie an Houston Str. und Broadway auf. Jchwürdeüberhaupt nur Kartätschen undSchrapnellö gebrauchen lassen. ' Backfisch Grammatik. Jda: .Der Assessor Müller ist doch ein rechtes Scheusal!- Frieda: Aber, um Himmelswillen! Warum denn?Jda: Nun ja! Scheut er sich nicht vor K cr.s e r nenhofblüthe. Sergeant (zu den Rekruten):. .Kerls, Ihr müßt beim Parademarsch Eure Behe werfen, daß die Primaballerina auS Neid schamrotb in BenNon otllV .
OOmrrß7an?e. JnCuritybainderbrasilianischen Provinz Parana erscheint seit Kurzem zweimal wöchentlich eine .Deutsch; Zeiwng", die sich die Pflege des Deutschthums in dieser von vielen deutschen Ansiedlern bewohnten Provinz zur Aufgabe gestellt hat. Der DirektorShort'der Filiale der Commercial Bank in Sale. einer 130 englische Meilen von Melbourne entfernten Ortschaft, feuerte erst einen Revolver auf seine Frau und seine zwei Kinder und dann auf sich selbst ab. Der Vater und die Kinder sind todt, während die Frau schwer verwundet darniederliegt. Die Genfer schweben in Gefahr, ihren schönen See zu verlieren; doch steht das Ereigniß noch nicht unmittelbar bevor, erst in 64.000 Iahren soll es eintreten. Professor Forel in Lausanne hat ausgerechnet, daß nach dieser Zeit der Genfersee vollständig vom Rhoneschutt ausgefüllt sein und von Villeneuve bis Genf eine sanft geneigte Ebene bilden werde. 125.000 Acres Land würden dadurch neugeWonnen. Der Anfang dieser Ebene habe übrigens schon seit Jahrtausenden begonnen, indem das ganze Tiefland von Unterwallis dazu geHort. Den Genfern wird eö wohl gleichgiltig fein, nach so langer Frist den See zu verlien. Ein R e c r u t d eS GrenadierMegiments Nr. 2 in Stettin wurd: derart von Heimath befallen, daß er vor einigen Tagen von seinemTruppentheil sich entfernte und nach seiner Heimath in Vorpommern fuhr. Sein Vater, der in demselben Regiment gedient hatte, brachte den Fahnenflüchtigen wieder zurück und ermähnte ihn, feiner Dienstpflicht treu zu bleiben. Die Mahnung hatte aber wenig Erfolg, denn kaum hatte der Vater sich wieder nach Hause begeben, als der Sohn in der Caserne seinem urch Erhängen ein? Ende Machte. Der lange Proceß, den der deutsche Gutsbesitzer Baron Kuno v. d. Kettenburg gegen den schwedischen Staat wegen Bezahlung einer auö der Zeit des 30jährtgen Krieges stammenden Schuldforderung führte, hat nun seinen endgiltigen Abschluß gefunden, indem jetzt auch die zweite Instanz, das Hofgericht in Stockholm, Baron v. d. Kettendurg mit seiner Forderung angewiesen hat. Diese Forderung betrug ursprünglich 68.000 Riksdaler. die aber jetzt nebst 6 v. H. Zinsen für den verflossenen Zeitraum von über 250 Jahren auf mehr als 4 Millionen Kronen angeschwollen ist. Zu stände wie im .wilden Westen" scheinen in gewissen Gegenden Bayerns zu herrschen. Neulich Abend wurde nämlich in der Gegend von Großgundertshausen in der Hollerdau der den Postwagen fahrende Postillon von vier Räubern angegriffen, welche unter Bed?hung mit Erschießen daS Geld forderen. Da Widerstand zwecklos gewesen wäre, gab der Angegriffene den Banditen seine Börse mit 14 Mark Inhalt. Die Räuber wurden an der völligen Erbrechung und Beraubung des Gepäckkastens durch ein entgegenkommendes Fuhrwerk verhindert und derscheucht. . DieFrageoesFrauenstudiums an den ungarischen Universitäten ist in der Weise gelöst, daß es in Zukunft möglich sein wird, daß Frauen an derUniversität sich zu Aerzten, Apothekern und durch die Absol virung der philosophischen Facultät zu Professoren heranbilden können. Die Zulassung ist von Fall zu Fall an die Entscheidung des Unterrichtsministers gebunden. Die Maturitäts-Prüfun-gen sind von den Aspirantinnen als Privatschülerinnen abzulegen, und insofern sich eine größere Anzahl von Besucherinnen von höhern Mädchenschulen melden sollte, wird Vorsorge getroffen werden, daß sie sich im Lateinischen und im Griechischen in entsprechendem Maße vorbereiten können. DaS Schwurgericht der Provinz Luxemburg verurtheilte den Tagelöhner Schetter aus Houffalize wegen Ermordung seines sechsjährigen SöhnchenS Friedrich zu 20 Jahren Zuchthaus. Schetter, Vater von vier Kindern und sert zwei Jahren Wittwer, war dem Trunk ergeben und hatte im Rausche schon mehrmals To desidrohungen gzgen seine Angehörigen ausgestoßen. An einem Sonntag, hatte er den Morgen im Wirthshaus verbracht, war Mittags betrunken heimgekehrt und dann zur Ourthe auf den Fischfang gegangen, wobei ihn fein Sohn Friedrich begleitete. Obgleich Schetter fchn ein Flasche Schnaps mitgenommen, schickte er daö Kind nachher noch eine zweite holen, die er schnell leerte. AIS er darauf aber den Knaben nochmals zur Schenke fenden wollte, lief dieser davon und versteckte sich im Gebüsch. Schetter, hierüber erbost, fetzte dem Kleinen nach, ergriff ihn beim Hals und schleppte ihn 200 Schritte weit zur Ourthe, wo er das unglückliche Kind trotz alles Flehenö und Bittens mit dem Kopf so lange unter Wasser hielt, bis der Tod eingetreten war. An der Stelle, wo der Mord geschah, hatte der Fluß kaum 20 Zoll Tiefe. Nach der That legte sich Schetter auf den Uferabhang und schlief. Ein Junge, der in der Nähe die Kühe hütet, hat den ganzen Vorgang gesehen und die Anzeige bewirkt. In Karpfham lebt ein Mann, welcher viermal verheirathet war und einen sehr starken. Familienzuwachs zu verzeichnen hat. Die erste Frau beschenkte ihn nämlich mit 6, die zweite mit 3, die dritte mit 2 und du vierte mit 11 Kindern, in Summa 27. Ausgleich. Tochter (zu ihrer Mutter): .Ich würde dcn Assessor ja ganz gerne heirathen aber der Name .Zaunlackel" genirt mich! Wenn er nur wenigstens .von Zaunlackel- hieße!Ehelicher Zwist. Gattin: .Der Schurke im Theaterstück ist unmer ein Mann!- Satte: .Ja, und die, die ihn dazu' macht, ist immer eine ffrau!--
Yhystognomische Studien,
r vo immer Sie diese auch anstellen mögen, werden Ihnen zeigen, wie viele, sehr viele Leute Karlsbader Sprudelsalz gebrauchen sollten! Da erblicken Sie die schmalen, spitzen Gesichter, die von mangelhafter Ernäh rung zeugen, dort daS fettglänzende auf gedunsene Gesicht deö fleischigen Dick wansteS. Hier sehen Sie ein sonst hübscheö Gesicht durch Hautübel und eiterige Bläschen entstellt, dort daS gelbe, faltige Gesicht deS DySpeptikerS oder die fchmerzverzerrten Züge von Leuten, die an Magenbcschwcrden, Leber- oder Nierenleiden leiden. Alle diese Lcute bedürfen deS Karlsbader Sprudelsalzes, denn dieses geht allen diesen Uebeln auf den Grund. ES reinigt daö Blut, löst Verhärtungen, säubert daS System und kurirt auf die Dauer und in natürlicher Weise alle Störungen deS MagenS, der Eingeweide, der Nieren und der Lcber. Man hüte sich aber vor den vielerlei Nachahmungen, welche als verbesserte- oder -künstliches Karlsbader Salz verkauft werden. MeistenS bestehen sie nur aus gewöhnlichem Seidlitzpulv.'.r und Glaubersalz, die von gewissenlosen Händlern als ächte Karlsbader Salz verkauft werden. Das allein ächte, importirte Karlsbader Salz trägt das Wappen der Stadt Karlsbad und den NamenSzug der EiSner & Mendelson Co., Agenten, New York, auf jeder Flasche. c 3 Ein dankbarer Patient, der seinen Namen nicht genannt habe kill, und der seine vollständig Wiederherftellung von schwe tem i'ribeit einer in einem Tlnftnrhiirfi k, en Arznei verdankt, laßt durch un dasselbe kosten irri an rinc tciornpcn 2Jiwmtna)tn Vtr0)iatn Tiese große Buch enthält Rezepte, die t jeder Apotheke gemacht tverden können. Schickt Knre Adresse mit ffiriffmnrfe An rJnA bllnll ..fc MVimytniarp, wcp 11. ?r., ?cio du V. . ' ' ' " ' ff-wmrm MIV r . mm ffi kl : n . . i cv .n n mm c 1 4 Der Herren Freund. Unser, vollkommene Spritze frei mit seder Z?Iask. Machß kein Flecken. Verhütet Strikturen. Heilt Tripper und ettttfiuB tn i M 4 ramn. Fragt potvekera das. erianv, oct xpre? iur 91.0a. a(an anreinrc: MALYDOR MFG.C0..LAHCASTCR.0HI0. rn-v-fti" tv ,v'e--n-vcM.ti ! Z m . . V n 1 c n 1 0 n. Eine permanente Kur Z j der hartnäckigsten Fäll von Vonorrh nd RipansTaMes. Ripans Tabufes are cornpounded frorn a prescripiion widely used by thebest rnedical authorities and are presented in a form that Is becoming tha fashlon everywhere. Ripans Tabules act gently but promptly upon the liver, stomach ana Intestlnes; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. One tabule taken at the first symptom of indigestion, biliousness, dizziness, distress aster eating, or depression of spirits, will surely and quickly remove tha whole difllculty. Pric, 50 etnts a box. Ripans Tabules may be obtained of nearest druggist; or by mail on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., 10 Spruo 8trt, NEW YORK. I California Schinken 8 1)2 Gent bei
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