Indiana Tribüne, Volume 19, Number 91, Indianapolis, Marion County, 18 December 1895 — Page 1
1 Y O rfr ftf ri kS A iJ rM v w -jOffice : No. 18 Süd Alabama Straße. I 'kZJnri 19. Indianapolis, Indiana Mittwoch, öen 8. Dezember 1895. No. 1
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ZSZB Vq5bji&&J J LJ 7 Hat Store. J JL JL , 23 Ä. Wash.Lt. S. HL.SIITSMITS. Sditorielles. Gleichzeitig mit der Tagung der pure and simple American Federation of Labor in New Äork ging daselbst dee große Streik der Haus' schmiede verloren. Zu denken aber hat das den Delegaten ohl wenig ge geben, denn diese Sorte denkt überHaupt nicht. DaS Denken, eineö Gompert genügt für sie. , Und nun kann daS Heine-Denk-mal auch in New Jork keinen Platz ? sinken. In Folge der Bornirtheit und der Eifersucht unö wahrscheinlich auch des Fremdenhasscs der New Jorker Künstler sah sich da Comite veranlaßt, sein Anerbieten, der Stadt New Aork ein Geschenk rnt dem Denkmal zu machen, zurückzuziehen. Die New Jorker StaatSzeitung lei tet einen Artikel darüber mit den Worten ein Segen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens," und von Ochsen kann man nicht mehr erwarten, alö ein Stück N'nkfleisch." TaS klingt zwar sehr wegwerfend, aber wir brauchen alS Deutsche gerade icht so außerordentlich stolz den Ame- - w it etr rrranern aegenuver zu roun. Zllzenn bedenkt, dak in Müncken die Auf r 7 IUtyiuiity vvn uviiumiiug 'w'uuuuiv Ende" aus Sittlichkeitkgründen nicht f.-.t fi..V OfV t mw b, H,ttmx btt jüngsten Nummern der Gesell- ' " schaff sehen, eS in dieser Kunststadt excellence vorgekommen sein M daß ein Polizeikommissär einen I ....Bf ..lf. M ? W .. ... i unuyanozer aus gzeicqen runoen . . . t . I Wih .in, M(nit9 ViMn Mitlft I lt I lW",ö -i4lt fctlU9 Wll ItV UUV l nein Schaufenster zu entfernen, dann haben wir doch Ursache gegenüber die ser New Jorker Bornirtheit ein Auge zuzudrücken. Beide. Augen allerdings nicht, denn eS ist immerhin der Unter schied vorhanden, daß waö in München die Polizei that, in New Sork Künstler thun. Aber amerikanischem PuritaniSmuS und amerikanischer Prüderie muß man schon etwaS zugute rechnen, wenn man an weiland Kultusminister von Mühler und die Berliner Schloß brücke denkt. 3n Düsseldorf, der Geburtöstadt deS Dichters, hat der deutsche Philister daS Denkmal abgewiesen, weil der Dichter I AkAfltltAMAB VlY? TiaYi 0 icuuiuiivuut iyukf u vuiuj tjuvui der deutsche Philister und der deutsche Antisemit eS abgewiesen, weil der I .1. c r t. Vrcyler zu gottlos uns als uoe geI harrn trinr. in N-n, Anrk kat der amt VVft v G V i r ' rikaniscke Philister eS abgewiesen auS Neid und Dummheit. Wir haben nichts dagegen, wenn stch noch vttlchleoene andere Philister blamiren. in 3n der Westminster Review" sucht ein Artikel aukzusühren, daß I Neuseeland daS Paradies der Arbeiter sei. 3n dem betreffenden Artlke heißt eS: Aus Neuseeland ist der Are?! cc n i f ii rfu ( vwtii. viw yuiigv v vy ovvutiy Zielt daraus ab. unaebSriae Ansamm- . , , VI V lung von Reichthum und ebenso Armuth zu verhindern. Aus Neuseeland giebt eS kein Monopol, und der Achtstundentag wird streng durchgeführt. Selbst die Mittagszeit in den Fabriken ist gesetzlich vorgeschrieben. Die , , , , . . grauen yaoen oerannrnaz auq daS I 1. L tT Of.. tt-L fXfl.Ci : i WNUIMrecyl. SJCC UUUg ) U UCl UIU I . , , , , . . r den folgenden Tatzen : Wahrend ich diese Zeilen schreibe, liegen der Fächer
und die Handschuhe uns.reS DienstMädchens auf dem Küchenbrett. Heute Abend geht sie nämlich auf den Ball des BootklubS. Der Club besteht zumeist auS jungen Arbeitern. Der Ka-
pitän, ein bekannter Advokat, hat sie eingeladen. Auf dem Balle wird sie die Töchter deS Premierministers und andere Mädchen der feinsten Fimilien treffen. Es ist kein Wunder, wenn man auf Neuseeland wenig von der Föderation der australischen Kolonien wissen will. Die Neuseeländer befürchten, daß sie an der eigenthümlichen Einrichtung Einbuße erleiden würden." 3n dieser Darstellung liegt jedenfalls ein gut Theil grimmer Humor und Selbstironie. Dabei bleibt eS aber doch richtig, daß in Folge der Neuseeländer Gesetze und Einrichtungen daS.Land daS Paradies der Arbeiter ist und gänzliche Verarmung ohne eigenes Verschulden beinahe ebenso unmöglich ist, wie die Ansammlung von Reichthum IT Vanderbilt und Gould. Daß dieS auch aus die soziale Stellung der Bürger einen nivellirenden Einfluß ausübt, darf als selbstverständlich gelten. Aber ein Glück für die Arbeiter von Neuseeland I ist es, daß daS Land so weit weg von Amerika liegt. Wenn die dahin kämen hätten sie in weniger als einem Jahre die ganze Geschichte verpfuscht. I Jingo Jingo Jingo Wie längst bekannt, hat unsere Regerung vor längerer Um eine Note an England abgeschickt, worin gegen e unrechtmäßige Erwerbung neuen Gebietes von Seiten Englands in Ve nezuela auf Grund der Monroe Doktrin vrotestirt wird. Die Antwort der englischen Regierung hat lange aus sich warten lassen. Sie traf vor über " acht Tagen ein, aber der Präsident befand sich gerade auf der Entenjagd und so blieb sie lieaen Gestern nun über,
mittelte der Präsident 'die betreffende rikanischen Republiken gehören der laCorrespondenz dem Congreß mit einer teinischen Rasse an, sie haben nicht die n tr. ..... .if i M f r
Spezialbotschaft. In seiner Antwort auf die amerikanische Note weist Lord SaliSbury die amerikanischen Prätensionen zurück " und sagt, die englische Regierung werde
sich aus den Vorschlag Amerika, die publlken herzustellen, kläglich scherAngelegenheit einem Schiedsgerichte ,u terte. Der ZingoiSmu, aber, ein
unterbreiten, nicht einlassen. Die ' I Monroe Doktrin bilde keinen Theil de, Völkerrechts. Die Ausdehnung und Anwendung, welche die Ver. Staaten der Monroe Doktrin geben wollten, sei ganz unerhört. Zur Zeit deS Präsidenten Monroe sei die Idee
ja vollständig am Platze gewesen, aber Dazu kommt noch die leidige Poliauf heutige Verhältnisse passe sie nicht tik. Die republikanischen IingoeS haund die Ver. Staaten hätten nicht das ben seit Langem ein Vergnügen darin
geringste Recht, sich in die Angelegen- gesunden, die demokratische Adminiheiten Englands zu mischen. ES stration wegen ihrer Schwäche in der handle sich hier nicht um die Erwer- äußeren Politik zu höhnen und haben
bung neuen Gebietes, oder Eroberung eineö solchen auf dem amerikanischen Contir.ent, sondern einfach um einen I Grerzstreit, auf den die Monroe Dokt-
rin nqt oxt geringste Anwendung gedeutet. Da llep eS ore bemokratrfinde. England weise daher die Ein- schen IingoeS natürlich keine Ruhe, da
Mischung der Ver Staaten zurück. Selbstverständlich ist die Note in die praqe oer olplomattjcqen Höflichkeit . , . . . . gekleidet, aber sie'ist sehr bestimmt. Daraufhin schickte nun der Präsident gestern die erwähnte Spezialbotschaft an den Eongreß. Er sagt darin, daß wenn eine europäische Macht durch Ausdehnung ihrer Grenzen Besitz von einem Theile de? Gebiete einer unserer Nachbarrepubliken nimmt, eS schwierig sei einzusehen, inwiefern eine solche Negierung ihr 'System ok (5verriment" auf unserem Continente nicht weiter ausdehnt. Die europäischen Mächte seien ängstlich bemüht, daS Gleichgewicht auf dem europäischen! Kontinent zu erhalten, wir mischen unS nicht darein, aber wir nehmen daS! gleiche Recht für den amerikanischen Kontinent rn Anspruch. Die Monroe Doktrin möge niemals buchstäblich in daS Völkerrecht aufgenommen worden sein, aber sie gehört dem Geiste nach i Z dahin. Sie finde ihre Rechtfertigung rn oem vrinz'p. vak die Neckte reder Nation beschützt werden müssen, und ihre Anwendung aus den vorliegenden Fall ser vollständig gerechtfertigt. Der Präsident schlägt nun dem Congresse vor, eine Commission zu ernennen, deren Aufgabe eS sein solle, die Ansprüche Englands und die Streitfrage zwischen England und Venezuela sorgfältig zu prüfen und ohne urmöthigen Verzug darüber zu
berichten, so daß der Bericht darüber alö Grundlage ferneren Verfahrens der Sk O 4 k l ... ... 5 . T. . ?Z
on. Blumen uunui tujiuc. u f' sident bebt in seiner Botschaft hervor (und Sekretär Olney sagte ungefähr ... . ,. . .... . dasselbe rn ferner Note an SalrSbury), daß die Ber; Staaten die Erwerbung amerikanischen Gebietes von Seiten einer europäischen Macht als den 3n - teressen unserer Regierung schädlich, betrachten. Van Washington auS wird nun berichtet, daß die Botschaft den unge theilten Beifall deS Eongress s gefunden habe und daß selbst die n:ürde vollen" Bundeösenatoren entgegen den Regeln de SenatS Beifall geklascht hätten. In der großen Halle deö PenfionSgebäudeS, heißt eS in einer Depesche von Washington, sammelten sich die Angestellten und sangen mit Gusto", mit Jefühl" würde wohl der Berliner sagen, daS "Ltar spangl! banner" und "My country 'ti of tkee", waS allerdings sehr harmlos, aber auch sehr kindische Knabenart war. ES ist ganz und gar unwürdig eirnS Volkes darüber in Verzückung zu ge rathen, weil ein paar scharfe Noten mit einem anderen Lande gewechselt werden und unsere Regierung den Muth hat, aus ihrem Standpunkte zu behar ren. Noch schlimmer als kindisch aber benehmen sich die Jrländer. Die rrisch nationale Alliance of America" erl.eß sofort ein Manifest, worin sie ihre Feindschaft gegen daS perside" Eng land erklärt und dem Präsidenten für elnen riea mu naiano ivv.vvu Soldaten zur Verfügung stellt. Lächcr licher Bombast ! Die ganze Angelegenheit aber vom I W e C!i ..I.i V . 1 . 17 019 3"9 n iou geworoenen Jmgo,ömus. Was geyl S Venezuela an, was geht eS unö an. 2S nützt eS uns, waS schadet eS unö, 4. m ... T.r.. o .. V 00 0lc grenze zwliazen Venezuela uno ana em V,scyen mehr huben oder drüben ist ? Die Völker der südamegingic ymparole nur uns, nicyr ore rngste greundjcyast sur uns. Daher c auch, daß der Versuch, den Blaine alS Staatssekretär machte, eine rtt.i m v .. r .. v ... 'tr vuno zwricyen oen amerrrani,coen miztum compositum ' von falschem m , p vairrorrsmus uno nanonarem unrer, m m a . nervlscy aus ore Krregölyalen oer europäischen Nationen und da wir slreßllch doch Kanonenfutter genug haben, so wirft er sich in die Brust und liebt eS mit dem Säbel zu rasseln. zu diesem Zwecke den Grenzstreit mit England wegen Alaskas, eben diese venezualische Angelegenheit und Hauptsächlich den Waller Fall gründlich auSmußte etwas Großes, etwas MuthigeS, etwas Sensalionelleö geschehen. Den I w M i w . m w i m m worwurs oer cywaqe ourste man nicht auf sich sitzen lassen, denn überS Jahr ist Präsidentenwahl, da muß man etwaS zum Bramarbasiren haben, da darf man der anderen Partei keine Gelegenheit sur den Vorwurf der Schwäche geben. Der Gedanke, daß eS zu einem Kriege zwischen England und den Ver. Staa ten in dieser Angelegenheit kommen wird, ist absurd. Unsere Patrioten rechnen zwar darauf, daß England nachgeben wird. Der Ton der englischen Presse, speziell der TimeS", läßt indeß aus eine solche Vermuthung nicht schließen. Die London TimeS" meint, Amerika möge so diel Com Missionen ernennen, wie ihm beliebe, England werde sich nicht darum küm mern. Aber wenn auch England nicht nachzieht, so wird es doch keinen Krieg ! geben, der mit Kanonen geführt wird. wenn auch schon einzelne Zeitungen mit Stol, daraus lnnwelsen. dak wir jetzt eine Marine haben, sondern einen Krieg der mit Zeitungsartikeln und diplomatischen Noten geführt wird, und der sich vielleicht unabsehbar in die Länge ziehen kann, wie ja die Ursache dazu, der Grenzstreit zwischen England und Venezuela auch schon fünfzig Jahre dauert. Die Sache hat auch eine kapitaliftische Seite.
' Die südamerikanischen Republiken stehen in viel lebhafte em HandelSvertyr -Tu lk V . .. CV
"v viuiuua Uly inii oen Ber. t ( Staaten. ES ist schon öfter auSge-, sprachen worden, daß durch Beschützuna' V , . . . " der polttlschen Interessen der sudame-, . rikanischen Repub ikea von Seiten der I Ver. Staaten der Handel mit denselben : von Europa abgelenkt und nch den Ver. Staaten tranöferirt werden könnte. Diese Absicht lag mehr oder weniger der pana?:erikanischen Zdee Blain:S zu Grunde. Wie weit sie hie? im Spiele ist. können wir arg.nbl cklich nicht ermessen, sind aber überzeugt, daß die Geschäf!ö:velt. d. h. die obere, die mit Hunderttausenden oder MiHutn operirr, sehr mit Eleveland einverstanden ist. Unk läßt die Sche um so kühler, alS sie nur dazu angethrn ist, zu zei gen, daß für unsere Staatsmänner ein Grezzreit in Südamerika eine wichtigere Angelegenheit ist, als die Förderung des Wohles der eigenen Volksmassen. Ausland. Niemand zufrieden ge. stellt. Berlin, 17. Dez. Staatssekretar deS Jsnern, von Bötticher, legte heute dem Reichstag seinen Entwurf zur Regelung der Verhältnisse deS Handwerks vor. Außer ihm war kein Minister anwesend. Der Entwurf erfährt von allen Seiten des HauseS die schärfste Zurückweisung. Der Entwurf sieht Handwerkerkammern, zu ammenae kbt aus Gesellen und Meistern, vor, die Streitigkeiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern schiedsrichterlich schlichten sollen Berlin, 13 Dez. Der Reichstag überwies heute die Vorlage über Begründung von Hndwerker'Kammern einem Komite vvn 21 Mitgliedern Der Reichstag vertagte sich al?dann bis um 9. Januar k 3. PräsidentFaureamtSmüde. London, 17. Dec. Der pariser Präsident der Pall Mall Gazette" meldet heute Nachmittag, er sei in der Lage, constatiren zu können, daß der Präsident der französischen Republik, Herr Faure, noch vor dem März k. I. sein Amt niederlegen werde. Er ügt hinzu, es. sei ein neuer Scandal enthüllt worden, in welchen die Famiie deö Präsidenten verwickelt sei. Hunderte von Blättern, sagt der Correspondent, erklären sich der Campagne der Skandalgeschichtea überdrüssig, aber keines läßt sich dadurch von der Betheiligung daran abhalten. Die Pall Mall Gazette,, meint, der Fonds von 200,000 Franc?, welchen die Regierung auf die Presse verwende, sei nicht weise vertheilt. Beck Löwe, der Bruder deS Sergeanten Löwe, ist von der Straßenbahngesellschast angestellt. Gestern ergriff er versehentlich zwei Leitung?drähte und erhielt, abgesehen von heftigen Schlägen, schmerzhafte Brandwunden an den Händen. Sein Zustand ist zwar sehr kritisch, doch glaubt man, den Verletzten am Leben erhalten zu können. Die auffallendsten Hei lungen von Scrofeln, die man kennt, find mittelst Hobd'S Sarsaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht seine Slei. chen der Blutkrankheuen. Gebraucht nur H o o d ö. Sood'S Pillen sind mit der Hand gemacht und völlig gleich anGröße nnd Gewicht. 25. Der New York Store. (Crtablirt 1853.) Gin 82.5 Regenschirm! ente und morgen. wollen Sie einen ?
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