Indiana Tribüne, Volume 19, Number 90, Indianapolis, Marion County, 17 December 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sountagv. Die tZzliche.Tridäne- kostet durch ben Trlger 23 Cents per Woche, die eotagSTriiüe"I CetS per Woche. Seide ,usame IS Cent de, Cents perrkt. Ver Post anöerhatb de, Jfubt zugeschickt i BorauZbtihlung V per ahr. Gffu! 18 Süd kllabama Stratze. Indianapolis, Sud., 17. Dezember '95. ine Slntilynch Vorlage. Der jetzige Gouverneur von Virgiieu gehört zu den entschiedensten Gegnern der vielsach noch so populären Jnstitut!on"deSLy7.ckMordes. Zugleich ist er ein praktischer Mann, der keine leere Phrasenmacherei liebt. Daher tpt er ohne alle Wortverschwertdung eine Vorlage entworfen und der zweijährlichen Tagung der Staatslegislatur von Virgimen unterbreitet, eine Vorlage, welche für den Süden kulturhistorisch bemerkenswerth ist und als Gesetz wohl viel dazu beitragen könnte, die Wiederholung jener scheußlichen Auftritte zu verhindern, welche in der letzten - Zeit wieder bedenklich häufig geworden sind. Bier Vorschläge sind es, welche dieser Entwurf leitet. Erstens verlangt er, daß jedes County, in dessen Grenzen ein Lynchinord verübt worden ist, gehalten sei, auf je 1000 Personen seiner Bevölkerung $200 für jede solcherart ermordete Person zu zahlen. Zweitens will er, 'dajj diese Straf-Tribut-gelder in die Kasse der öffentlichen Schulen fließen. So würden zwei Fliegen mit Einer Klappe geschlagen, und es ist gewiß kein übler Gedanke, toxjj jene civilisirten Wilden, welche andere Menschen, lebendig .braten und fcurtf) unnennbare Martern verstümmeln, und alle Mitverantwortlichen gezwungen sein sollen, zur Erziehung der nächsten Generation zu einer höheren Cultur beizutragen. Als praktisch sehr werthvoll ist es auch zu betrachten, daß dieses. Verfahren', keinen Beweis für die persönliche Schuld irgend eine einzelnen Individuums erfordert, gleichviel, ob eS sich um p r o in i n e n t e Bürger" oder um Andere handelt. Denn man weiß ja, wie ungeheuer schwer eS ist. solche Beweise zu erbringen und deshalb die allermeisten bisher geführten Processe gegen Lynchmörder nothwendigerweise sich zu traurigem Possenspiel gestalten mußten. Nach dem vorliegenden Gesetzentwurf aber genügt die Thatsache, daß in einem County von 10,000 Einwohnern ein Mensch gelynchtmordet wurde, zur Strafbesteuerung dieses CountyS in der Höhe von 52000, oder wenn es ein County von 5100.000 Einwohnern ist, kommt daS Nigg:r"-Abschlach-tungs-Piknik (denn meist ist es für die Mehrheit der activen und passiven Theilnehmer ja doch nichts Anderes) auf 520.000. So wird das ganze County unmittelbar darin interessirt. gegen solche Vergnügungen seiner M sten Bürger" weniger duldsam zu sein, und 'das Anfassen der direct und indirt Schuldigen an den Geld-?lnteres-sen dürfte meist von gar nicht zu verachtendem Einfluß sein. Drittens verlangt der Entwurf, daß die Sheriffs und deren Gehilfen ohne Gnade ihres Amtes enthoben werden sollen, sobald es sich herausstellt, daß sie nicht die äußerste Wachsamkeit und den äußersten Muth aufgeboten haben, daS Lynchen von Gefangenen, die ihrer Obhut anvertraut worden sind, zu verhindern. Unmittelbar daran schließt sich die vierte Bestunmung, daß diese Beamten mit ihrer Amts-Bürgschaft haftbar sein sollen, wenn seitens einer mißhandelten, oder seitens der Hinterbliebenen einer ermordeten Person Schadenersatz-Klagen angestrengt werden. Denn das ist eine Forderung, welche sogar dann, wenn es sich blos um anvertrauteS Sach-Eigenthum handelte, für nicht mehr, als selöstver'siändlich erachtet werden würde. Es ließe sich natürlich noch allerlei für und gegen diese Vorschläge geltend machen. Jedenfalls ist dieser Entwurf die erste klare und vollständige Formulirung von Anregungen, die auch schon von anderer Seite gemacht wurden, und er trägt gleichzeitig einen ziemlich entschiedenen und doch conservatioen Charakter. Ob er in Virginien zum Gesetz wird, bleibt abzuwarten, und erst recht, wie es mit der Durch sührung bestellt sein. Immerhin erscheint ein solches Gesetz viel aussichtsvoller, als die Verfolgung von Lynchern unter Mordklagen, obwohl die Sache vom strengen Rechtsstandpunkt auS zunächst unter letztere Kategorie gehört. . Manche empfehlen bereits, daß j ed e r Staat ein solchesGesetz be-Lomme.-aber damit hat es wohl noch gute Wege. Nebenbei würde dies vielfach als ein trauriges Armuthszeugniß erscheinen. ' orkgtpflafttrte Straßen. Vor Kurzem erschien in einer unserer ärztlichen Fach . Zeitschriften ein Auf. setz, welche? die' Korkpflastnung für die Straßen warm empfahl, und man scheint da und dort, namentlich in etlrchen südlichen Städten, Lust zu haben, mit dieser Pflasterung einen Versuch zu inachen. In unserem Lande ist dre Sache neu. dtex anderwärts hat sie sich schon verschiedentlich bewährt. Der Leser muß srch nur hüten, die Bezeichnung Kork-Pflaster-allzu wörtlich zu nehmen. Vielleicht kommt mit der Zeit ein passenden? Name dafür auf. 'Denn es handelt sich dabei um ine Mischung verkörnten KorkeS mit mineralischem Asphalt und anderen, einen guten Zusammenhalt gebenden Stoffen in bestrmmtem Verhältniß, und daS Ganze wird in große Bfikfc gepreßt, welche in Thee? gebettet werden, mit einer sog. Concret Grundlage. Freilich bleibt kr Kork der'wichtigste Bestandtheil der Mischuna und kcmn daher schon einigen
Änpruch darauf machen, ihr auch den Namen zu geben. Australien hat die Ehre, auch diese Neuerung zuerst aufgebracht zu haben, wie schon so manche andere, und sie ist dort mit vorzüglichem Erfolge angewendet worden. Auch in London und Edinburg hat sie in neueste? Zeit theilweise Nachahmung gefunden, besonders in Straßen um Hospitäler und 5ttrchen herum, um das unvermeidlich mit dem Straßenverkehr verbundene Geräusch zu dämpfen. Und daS ist in der That einer der Hauptvorzllge deS Korkpflasters möge es immerhin diesen Namen vorläufig behalten für welches noch außerdem Reinlichkeit. Freisein von Schlüpfrigkeit bei nassem oder-trocke-nem Wetter, Elasticität. Dauerhaftigkcit und auch ziemliche Wohlfeilheit geltmid gemacht werden Es ist auch geruchlos, da es nicht, wie das Holz, Stoffe absorbirt. Bei so günstigen Urtheilen von anderwärts erscheint jedenfallS auch bei uns eine baldige P robe an wichtiger Stelle als lohnend. Htrbelgerauchte KriegSrosse. Bei einer Anzahl Jndianerstämme ist schon von Alters her eine merk'oürdige und noch wenig bekannte Manier im Brauch, sich beritten zu machen, wenn das nicht mit den eigenen Pfe?den möglich ist. Man nennt diesen Brauch auf 'den Ebenen .das Herbei rauchen von Pferden (smoking liorses), ein Ausdruck, welcher freilich noch keinen Begriff von der Sache geben kann. Es fei daher aus einer neuerlichen Correspondenz Einiges über diese gelungene Ceremonie zum Besten gegeben: Sobald einer diese? Stämme den Kriegspfad beschreiten oder eineKriegsPartie aussenden will, ist der erste Gedanke, ja der Hauptgedanke der ganzen Mobilmachung": Ob Pferde genug für die Krieger vorhanden sind. Wenn nun. wie dies oft vorkommt, die
Pferde eines Stammes von vn)eren Indianern gestohlen worden jino. o beschließt man einfach, die für den Anfang bedürfte Zahl Pferde herbeizurauchen", und zwar von einemNachbarstamm. Das geht folgenderart zu: Unmittelbar nachdem der Beschluß gefaßt ist, wird nach dem nächstwohnenden l-?tamm, mit dem man aus freundschaftlichem Fuße steht, ein Eilböte schickt mit der Kunde: dak sie an einem bestimmten Tag den Besuch einer Anzahl junger Manner von diesem Stamm au aewärtiaen bätten. welche für den Kriegspfad Pferde brauchten. Wetter brauchen die enackricktiaten nichts au wissen: sie treffen alsbald ihre Vorbereitungen, vorausgefetzt natürlich, daß sie selber gut bei Pferde" sind. Am festgesetzten Tage erscheinen die Krieger des ersten Stammes, bis an die Hüfte entblößt. Sie schreiten stillschweigend nach dem Dorf ihrerFreunoe. setzen sich dann in emem albkreis. zünden ihre Pfeifen an und beginnen. mächtige Rauchwolken in die Lust zu blasen, wobei sie gleichzeitig ihre Wünsche in einer Art brummenden Ge sanges immer wieder bekannt machen. Sehr bald ist am Saume der Ebene ein Schwärm Reiter zu sehen, welche auf völlig für den Kriea ausaerüsteten. bunt, geschmückten Rennern daherge-, sprengt kommen. Sobald sie die Stätte, erreicht haben, schwärmen sie um die Schaar der auf dem Boden sitzenden Bettler" in einem Kreis herum, der immer enger und enger wird, bis sie diesen so nahe sind, wie sie überhaupt kommen können, ohne sie niederzureiten. Alsdann wählt jeder Mann seinen Gegenpart aus, welchem er sein Pferd oder Pony überlassen will wenn dieser sich der Gunst würdig erweist sprengt singend und heulend um ihn herum und peifcht ihm fortwährend den nackten Rücken mit einem besonders derben, schweren Ochfenziemer durch, bis das Blut niedertraufelt. Wenn einer der Raucher unter diesen Hieben zusammenbricht oder sich ihnen zu entziehen sucht dann kann er den ersehnten Preis nicht kriegen, fondern wird zu Fuße und fchimpfbeladen nach Haufe geschickt. Doch ist ein solcher Fall noch nicht häufig vorg.'kommen. , Haben endlich Jblt Reiter das Ge-. fühl, daß sie ihre Freunde genug gemartert und geprüft haben, so steigt Jeder ab, legt den Zaum des Nenners in die Hand des von ihm ausgew'ihlten und gepeinigten Rauchers, übergibt ihm auch die Peitsche und spricht dazu: Hier, mein Bettler, ist ein Thier für Dich zum Reiten, wofür ich mein Denkzeichen hinterlassm habe. Nachdem alle Ponies oder Pferde den Bettlern" zugesprochen sind, werden diese zu einem Schmaus eingela den und von ihren Bewirthern mit aller erdenklichen Aufmerksamkeit behandelt; auch werden sie mit genügenden Lebensmitteln für ihre Heimkehr versehen. Mit vollem Magen und fröhlichen Sinnes wenn auch der Rllkken noch so sehr schmerzt reiten sie endlich nach Hause, und sie sehen der Gelegenheit entgegen, ihren Freunden, sobald diese pferdebedürftig sind, in genau derselben Weise ihre LiebenZWürdigkeit zu vergelten. So will es die ritterliche Gegenseitigkeit. DaS ist eö, waS unter dem Herbeirauchen der KriegSrosse zu oerst:hen ist. Wie schon angedeutet, handelt es sich dabei nur darum, so viele aufzu treiben, wie für daS erste Bedürfniß unbedingt erforderlich sind, denn die Krieger rchnen darauf, sehr bald' dem Feind eine größere Anzahl zu stehlen oder mit Gewalt abzunehmen, sonst wären sie ' keine Krieger. Wozu Thränen gut find. Man könnte diese Frage auf verschieden Art beantworten, und manche Evastöchter würden vielleicht eine ganz andere. Antwort geben, als sie nächste, hend folgt. 5s soll hier nur von der physicali schen Bedeutung der Thränendrüsen für den Weinenden oder die Weinende selber die Rede sein. Wie jedes andere Fluidum in unserem Körve?. baben
aucy Die Thränen ein bestimmtes Am? zu erfüllen, über welches von ärztlicher Seite geschrieben wird: Wir haben die Thränendrüsen keineswegS blos hinter dem Auge, um Gefühlsausbrüche zu begleiten; ihr Hauptwerk liegt vielmehr in ihren che mischen Eigenschaften. Sie enthalten Kalk-Phosphat und Soda, wodurch sie sehr salzig, aber nie bitter werden, und sie wirken gemäß jenes Inhaltes sehr wohlthätig auf 'das Auge; denn sie sind ein unerreichbar vorzügliches Reinungsmittel für dieses empfindliche Organ, das keine? fremden Flüssigkeit gestattet, dieselbe Arbeit zu verrichten. Wenn die ärztliche Wissenschaft je eine künstliche Vorkehrung zur Reinigung der Seh-Organe treffen will oder muß, kann sie weiter nichts thun, als, diese natürliche Salz-Schauerbäder möglichst gut nachzuahmen, um leidende Augen nicht nur zu reinigensondern auch zu kräftigen. Die Thränen schwächen die Sehkraft durchaus nicht, sondern verbessern sie vielmehr, Sie wirken als StärkungsMittel für die betreffende Muskelkraft, sie erhalten das Auge zart und geschei dig. sie scheiden schädigende Fremdstoffe aus. Es ist keine gleichgiltige Be-gleit-Erscheinung, daß unS die Thränen kommen, wenn uns etwaS Unangenehmes in daS Auge gekommen ist; vielmehr kommen sie, durch den Reiz herbeigerufen, als Hilfe, um beizutragen, die Fremdkörperchen beiseite zu werfen. Natürlich hat dies seine Grenze, und ein Zuviel kann auch nachtheilkg sein, besonders wegen zu großer Reizung und Entzündung der Haut um das Auge herum. Ein reichliches Vergießen von Thrä nen ist indeß, oft auch bei Ausbrüchen inneren Gefühles ein anerkanntermaßen recht gesunder Vorgang, ganz abgesehen vom Auge selbst. Es erleichtert bedenkliche Spannungen in den Ärn-zNerven. wirkt, dem einseitigen Blutandrang (Congestion) namentlich nach dem Hirn entgegen und hat wahrscheinlich schon in manchen Fällen z. B. Wahnsinn verhütet. Daß manche thränenreizende Wanzen, wie die Zwiebeln, im Allgemeinen recht gesund für das Auge sind, weiß man ja in häusliche Kreisen schon längst. Die Thränen bilden auch eine bemerkungs werthen physischen Unterschied zwischen Mensch und Affe, welch' letzterem die Thränendrüsen fehlen. Veteran derNoßdiebe.
Die Zeitungen haben sich kürzlich sehr angelegentlich mit der jüngsten Pferdediebin der Ver. Staaten beschäftigt, der fünfzehn- oder sechszehnjährigen Kate King. Zum Gegenstück des Bildes mag jetzt auch von dem ältesten Pferdedieb unseres Landes, der in seiner Art eine mindrstens ebenso interes sante Erscheinung ist, und seinen Thaten die Rede sein. Lerder führt derselbe einen deutschen Namen, obwohl er kein Eingewandert ist. Peter Zimmerman, welcher zur Zeit im Staats - Zuchthaus von West-Air-ginien, zu KingSwood, seinen zwölften und wohl letzten Hafttermm abbüßt, gilt allgemein alö der älteste Veteran jener edlen Zunft in Amerika. Er steht zwischen dem 81. und 82. Lebensjahre, hat, seinen eigenen Angaben nach, seit seinem 21. Lebenssommer mehr als 400 Pferde in vielen Theilen des LandeS gestohlen und noch eine Anzahl anderer Verbrechen begangen und hat bis jetzt 40 Jahre hinter den Eisenstangen zugebracht. Sein Haar und Bart sind schneeweiß, das Alter drückt ihn schwer, und Reue scheint endlich in fein Herz eingezogen zu sein; er versichert wenigstens, daß er seinen Lebens - Spätabend ausschließlich seiner Besserung widmen wolle. Sein AeußereS hat noch eine MerkWürdigkeit, die nicht unerwähnt bleiben darf: er hat nämlich seinem Gesicht nach eine auffallende Ähnlichkeit mit dem verstorbenen amerikanischen Staatsmanne James G. Blaine, und er thut sich auf diese Ähnlichkeit nicht wenig zugute. Nach seiner kürzlichen Verbringung in daS westvirginische Zuchthaus antwortete er auf eine dieSbezügliche Bemerkung: Ja wohl, es ist mir schon unzählige Male mit dieser Ähnlichkeit geschmeichelt worden, und ich habe immer vorgehabt, lediglich deSwegen, für Blarne zu stimmen, leide? saß ich aber immer im Zuchthause, wenn mein Doppelgänger ein Candrdat war.UebrigenS ist sein Kopf Verhältniß, mäßig fehr groß, und wenn ein Phrenologe, oder ein Crtminalphilosoph wie Lombroso, ihn von allen Seiten betrachten würde, so würde er wahrscheinlich von einem Verbrecherkopfsprechen. Die hellbraunen, unruhig blickenden, manchmal aber lustig zwinkernden Augen liegen ziemlich tief, und zottig hängen die Augenbrauen nieder. Er ist von kleiner, aber seh? fleischiger Starur und hat in seinem Zuchthausleben niemals an. Fleisch abgenommen. Trotz seine? reuigen Stimmung besitzt er eine gute Portion dessen, WaS man Galgenhumor- nennt, und obgleich er nie wieder ein Verbrechen begehen will, spricht er mit einem gewissen Stolz von seinen Thakn und namentlich auch von seinen zahIreichM Ueberlistungen von Beamten. Besonders gesprächig macht 'ihn eine gute Cigarre. Selbst dann aber vermeidet er es, von. seinen Thaten während des letzten Jahrzehntes zu sprechen, wahrscheinlich weil er in diese? Beziehung noch verschiedene unausgebrockte Suppen hat, welche ihm vollends die letzte Aussicht rauben könnten. anders, all' zum Grabe, wieder aus dem Zuchthause zu kommen. Seine Kämpfe , mit Polizeibeamten sind in vielen Narben an seinem Körper verewigt. Dieser Mensch wurde 1815 in den Gebirgen deS pennsylvanischen Countys Westmoreland als Sohn armer Eltern geboren, die aber später wohlhabend wurden. Auf ihn selbst übte diese Veränderung, die zur Zeit seiner reiferen Knabenschaft eintrat, keinerlei Einfluß; schon sehr früh hatte er gewisse ausgesvrocöen ve?brrx?isaze oder aus schrei-
iensche Instinkte gezeigt und später sagte er gerne von sich: Ich habe schlechtes Blut m mir. das ist mit mir ' v 'xis v -r : n-K
gevoren, icy rann maji vaui. uuv eine ganz leere Ausrede scheint dies . nicht zu sein. i In die Schule tarn er als Junge nur wenig, und bis zu seinem fünfzehnten Jahre war er meist seinen Eltern behilflich, ein Landstück inmitten dichten Waldes zu klären. Er fühlte sich aber zu etwas Anderem geboren und verdingte sich an einen Viehhändler. Und damit begann schon seine allgemeine Verbrecher - Laufbahn. War doch dieser Viehhändle? nebenbei auch ein gewiegter Falschmünzer, welcher als solche? reich wurde und dann mittels des Geldes und gewisser Familienverbindüngen den Proceß, der schließlich doch gegen ihn eingeleitet wurde, zwei Jahre hinauszuziehen vermochte. Als der Kerl endlich sein Urtheil empsangen sollte, entsprang er aus dem Gerichtsfaale und sprengte auf einem schon zu diesem Zwecke bereit gehaltenen Pferde davon, auch das war, wie Zimnierman erzählt, eine verabredete Geschichte zwischen dem prominenten- Falschmünzer und den Männern des Gesetzes. Mehrere hervorragende Familien, welche noch heute in den Counties Westmoreland und Fayette eine Rolle spielen, sollen ihren Reichthum diesem einflußrerchen Verbrecher verdanken, der im Westen seine Tage im LuzuS be Mb. Der Großnasen - Peter" aber, wie man Zimmerman bald nannte, war nicht nur Viehtreiber, sondern auch wichtigster Gehilfe und Agent dieses Falschmünzers als solcher gewesen. Nunmehr beschäftigungslos geworden und bereits dem Schnapssuff verfallen, wurde der 21jährige Jüngling Verbreche? auf eigene Hand. Pferdediebstahl aber war und blieb sein Hauptberuf, welchem er in Jndiana. Illinois, Missouri, Kentucky, Ohio, West-Virgi-nien, Maryland und Lsters auch wieder in Pennsylvanien nachging. Er kann wenigstens von sich sagen, daß er wahrscheinlich mehr auserlesene Pferde geritten hat, als jeder Andere in den Ver. Staaten. 3 n Williams bu?g, N. F., ist die 14 Jahre alte Jennie Ranth die Heldm deS Tages. Dort brach in dem Tennementhause No. 151 Sigelstraße Feuer aus und mit Mühe retteten die Bewohner sich in'ö Freie. In einem anstoßenden, schon brennenden Stalle, wieherten und stampften in Todesangst 22 Pferde. Niemand wußte Rath. Da stürzte sich Jennie in den Stall, mitten unter die tollen Thiere, in Rauch und Flammen. Ein Pferd um das andere sprang in's Freie. Als die Feuerwehr kam, hatte sie zwanzig Pferde befreit und nur eines verbrannte. Laute Hochrufe belohnten ihren Muth. In New York ist Eduard von Kilanyi, der Erfinder der Wandelbilder, im Alter von 41 Jahren gestorben. Kilanyi war in einem kleinen Orte Ungarn's in der Nähe von Preßbürg geboren, wo seine Mutter und seine Großmutter noch wohnen. Vor etwa acht Jahren ersann er das Deco rationsstllck Venus". Im März 1892 führte er zum ersten Male lebende Bilder" vor, und zwar im ReichShallen-Theater in Berlin. Anfangs 1893 zeigte er dieselben im Eldorado in Paris und im Winter 1893 diS 1894 im Palace Theater in London. Er war eS dann, der die Darstellung lebender Bilder" in Amerika einführte. ES giebt doch unverbesserliche Hallunken! Vor einem Monat etwa wurde Michael Lisler aus dem Stadtgefängnisse zu Demerara im Staate New Jork entlassen, nachdem er dort eine Strafe von 5 Jahren und 4 Monaten verbüßt hatte. Er war bestraft worden, weil er versucht hatte, seine Frau und sein Kind zu todten. Seine Frau hat inzwischen sich und ihr Kind durch Aufwarten und Waschen ernährt und hat jetzt einen Hauömeisterposten inne. Als sie vor eimgen Abenden von einer Arbeit im Hause Nr. 9, Ost- 25. Straße, New Iork, zurückkehrte, traf sie an der Ecke der 125. Straße und Park Avenue Lisler. Letzterer verlangte, sie solle wieder mit ihm leben, und wollte wis. sen, wo sie jetzt wohne. . Da sie ihm ihre Adresse nicht nennen wollte, drohte er wieder, sie zu todten. Schon steckte er seine Hand in die Tasche, um einen Revolver hervorzuholen, als ein Polizist vorüberkam und ihn auf Ersuchen der Frau verhaftete. In der That wurde bei ihm ein geladener Revolver vorgefunden. iLisle? wurde daraufhin im Harlem-Polizeigerichte wegen verbotenen WaffentraqenS zu $10 verurtheilt und überdies'sn das ArbeitShaus geschickt. In. gewissen Gegenden Europas scheint man unser Land immer noch als , Abladungs platz für alle ThunichtgutS . anzusehen. AuS Blauen in der Schweiz trafen dieser Tage zwei Musterknaben in New Fort ein, welche von ihrer HeimathZbehörde nach Amerika spedirt worden waren. ES waren dieS der 20 Jahre alte ArArthur Kammerer, Korbmacher, und der Oekonom Emil Kuni. Sie gaben auf Ellis Island an. daß sie Trunkenbolde, und aus öffentliche Kosten nach Amerika spedirt worden seien. Kammerer sagte in einer beschworenen Aussage, daß er gegen seinen Willen in Folge seiner Unmäßigkeit hierher gekommen sei. Die Gemeinde Blau en habe ihm ein Passagebillet und ei nen in New Fork zahlbaren Check fül $13 gegeben. Er habe keine Arbeit gefunden und sei ohne Mittel. Kuni machte ähnliche .Angaben; nur hatte er einen Check für $17 erhallen, denselben einkassirt und sich betrunken, worauf er von einem Franenzimmer aus geplündert wurde. Beide Gutedel müssen auf demselben Dampfer, auf welchem sie die Herreise gemacht hatten, die Rückreise antreten. Die. Behörde von Blauen wird voraussichtlich hoch erfreut sein, .die : beiden. Burschen wieder begrüßen zu können. . . .
Oo VuSlckNVs.
110,000 Schnecken wanderten jüngst von Meiringen nach Pa?is. Dieses Wandern- ist selbstverständlich nicht wörtlich zu nehmen; die Schnecken wurden vielmehr mit der Eisenbahn nach Paris geschickt, um dort als echte Burgunder Schneckenden Gaumen der Feinschmecker zu laben. Die Sendung wog zwei Tonnen. Einen gräßlichen Tod hat ein 23jähriger Sohn der Familie Richard Mann von Unter-Barmen gefunden. Der junge Mann war erster Steuermann auf einem Schisse der Navegacao Costeira u. Comp. in Porte Alegre in Südamerika und fuhr mit seinem Schiffe durch den südlichen Atlanrischen Ocean. Er wurde dabei von einem Unwohlsein befallen, stürzte von Bord und war, ehe man ihn retten konnte, von Haifischen verschlungen, die 'dem Schiffe schon seit längerer Zeit gefolgt waren. Zwei belgische Schisser, Hendrix und Vandam, deren Boote am Quai d'Orsay in Paris lagen, wurden von zwei Matrosen der Pariser Dampfbootgesellschaft aus der Seine aufgefischt. Die Belgie? behaupteten, sie wären von zwei Arbeitern. mit denen sie einen Proceß führten, in's Wasser geworfen worden. Dem Hendrix wurde die ejne Schulter durch einen Fußtritt verrenkt, ?evor ti in'S Wasser geworfen wurdeIn Hazebrouck, im NordDepartement wurde in sechsjähriger Knabe der Held eineö schwierigen Rettungswerkes. Die Eheleute Leclerque hatten während der Feldarbeit ihre drei Kinder im Hause zurückgelassen. EineS dieser Kinder, ein Mädchen von 13 Jahren, bemerkte beim Anzünden des Ofens, 'daß das Dach deS HaufeS in Flammen stand. ES stürzte auS dem Hause und rief um Hilfe; sein fechsjährigeS Brüderchen ProSper war ihm gefolgt. Der Knabe abe? dachte sofort an die Gefahr, in der sein noch in der Wiege liegendes Schwesterchen schwebte, und eilte, um eS zu holen, zurück in die Stube. Da er zu klein war, um 'das Schwesterchen aus de? Wiege zu 'heben, bestieg ee das Bett, an daS die Wiege angelehnt war. Die Wiege, eine sogenannte Schaukelwiege, fiel in dem Augenblicke um, als 'der Knabe daS Kind herausheben wollte. Rasch griff jetzt der Knabe zu und hatte eben noch die Zeit, daS Kind bis zurStraße zu schleppen, einige Minuten später stand daS ganze HauS in Flammen. Da die he?umzih enden italienischen Schauspieler Truppen hausla Werke lebender Autoren aus führen, ohne hierzu ermächtigt zu sein. so ftnd kurNlcd die Volizewerwaltun gen von der Regierung angewiesen worden, die Aussuhrung tanhemePflichtiger Stücke zu untersagen, falls der Schausvieldirektor keine Ermäcbtiauna deS Verfassers zur Auffübruna vorweisen kann. Nun wollte dieser Tage die Truppe Polzl-Jobdie in dem Städtchen Russi Vorstellungen gibt, Othello- zur Aufführung' bringen. Das HauS war nahezu ausverkauft. uno Die lornelluna, sollte eben beginnen. alö der Polizeihauptmann des Städtchens die Ermächtigung 'des Au torS zur Aufführung zu sehen ver mngre. Ader vaS Stuck ist von Shakespeare." erwiderte man ihm. Nun gut, die Ermächtigung Shake-speare's.-Der ist ja seit 300 Iahren todt!' Herr, Sie machen sich über mich lustig. Ich habe erst in diesen Tagen von ibm in den Äeitunaen gelesen. Die Vorstellung ist hiermit untersagt. Und dabei blieb es. Trotzdem der Direktor und seine Truppe einen furchtbaren Skandal anfingen, mußte dem Publikum das Eintrittsgeld zurückerstattet werden, weil die Erlaubniß Shakespeare's zur Aufführung fehlte. In der Veurh,st?aße zu Berlin befindet sich ein HauS, dessen Wirth, ohne die Folgen zu bedenken, noch zweien seiner Miether erlaubthat, den ungewöhnlichen Namen Schulze, den er selbst trägt, zu führen. Dieser Tage sollte nun des Wirthes Ti)chterlein", mit Namen Emma, in den Stand der heiligen Ehe treten. Wie es bei solchen Gelegenheiten stets der Fall zu sein pflegt, wurden von den Freunden und Verwandten die Hochzeitsgefchenke der angehenden jungen Frau am vorhergehenden Tage in's HauS deS PapaS geschickt. Am aleichen Tage hatte aber des Flurnachoars Töchterchen, das nicht nur den Watersnamen Schulze führte, sondern auch ein Spiel des Zufalls, auf den Rufnamen Emma hörte. Geburtstag. Da nun auch solch ein Tag nicht ohne die üblichen Geschenke vorüberzugehen pflegt, so gab eS bei den Doppel-Schul-zeS den ganzen Vormittag über die heilloseste Verwirrung. Jeden Augenblick ging die Klingel, bald rechts, bald links, und irgend ein Bote kam mit einem Packet für Fräulein Emma-, bis es endlich gegen Mittag, als bereits mehrere Hochzeitsgefchenke beim Geburtstagskinde, verschiedene! Geburtstagsangebinde beim Hochzeitskinde abgegeben waren, dem HochzeitSpapa Schulze denn doch zu arg wurde. Eine drastische Maßregel machte der confusen Geschichte- ein Ende. Als der nächste Bote kam. um ein GeburtstagsGeschenk zu bringen, wurde er vom Klingeln toch einen an der Thür angebrachten Zettel abgehalten, worauf m riesigenVuchstaben geschrieben .stand: Halt! Hier wohnt der HochzeitsSchulze!" DaS Beispiel fand beim Nachbar sofort Nachahmung, denn alsbald prangte gegenüber ein gleicher Anschlag mit de? Bezeichnung, 'daß hier 'der GeburtstagsSchulze- wohne. Wie nach Beendigung eines Krieges die Gefangenen.so wurden darauf von bek den Parteien unter großer Heiterkeit die Geschenke ausaetauscht. DaZ Geburtötagskind möchte aber daS nächste Mal am liebsten SoättitSaesckenke entgegennehmen. , verlangt Mnöo'i Best Sa.
vanna Cigars."
?as die INordlca schreibt:
0?r2x Die K k hWA
l-V ) A im neuen r VSJy
Ich habe Johann Hoff' Malzextrakt gebraucht und finde da Präparat eben so zuträglich al ange nehm zu nehmen. te werden auch durch Mitteilung Ihre Preises fürda, Dutzend Flaschen zu Dank verpflichten. DüUt ffuA kür 5tMTiitw ui. ck - a n n A f I i " v(i. i , ; r, ttflat ttit Namen! uq nr uf de? Flaschen dal.tt!ktte. Ei,ner Mendelson C Agen, ten, New York. 3 Man verlange den Achten Johann Hoff's Malzertrakt. r Ein dankbarer Patient, der seine Ram,nickt genannt haben will, nd der ' - ,, 7" ' , . ' " ?-- " U1VC rem Lklden einer in einem Dottorduch angegebe Ck I . i r . l m . . . " eine VDunanriAf niuivrnmiiHM. hnn s - i ", "r. I.: - -v"- -r.;.?: rneu unnrinrrannri insrnurrn nni nnii.ih .wv...jtti an uac icigcnoea 'lümeniqe versa ln Diese aroke Buä entdllt t! in Apotheke gemacht werde können. Schickt Unre orrizr inu toxitjmacit an Vrtvat linlk und vspen,ary, xxtn n. Str.. e ork. N. V. 1 i8- Der Herren Freund. Unsere vollkommene Svri5 frei mit ied Flascke. Mackt keine Flecken. Lerhütet StriZturen. Heilt Tripper und uetfiiiB tn 1 ci 4 raaen. tfragt spotteten dük n r . . m . f . . . Mk . . . ' ucrianss sn uijnei iur 91.ua. man reift: MALYDOR MFG. CO.. LAMCASTCR. OHIO. KimMim Injektion. Eine dermanente Kur der hartuSckigste Fäll ren Oonorrbea un 1 W dlrrt ontATitirt in nun 9 hift ft f.nar ft. X m wnv... vu 11 1 Mit u MvfiM vii vfu vtt unp E ekelnden ftciultau des Sinnedmens 0 Giu 2 f brhe. Sa na ihn nh.v Fnnh.lKI $rr X- S n 2 -Wwwp M - - -1 MM - V ( . , . I M tti(iivu jiiu44ut v w inut-v1111 vvn mum M bed. Exida der EandelSl. I. Ferreko. ? (Biou'i aa folger). potVker, Hart, er. laust don attn riiaaiftcn. Z 9 && Kipau8labu1e8. Klpans Tabules are cornpounded srorn a prescription widelyused by triebest rnedical authorities and are pro sented in a form that h becoming tho feshion everywhere. RIpans Tabules act gently but promptly upon the liver, stomach and intestines; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. One tabule taken at the sirst Symptom .of indigestion, biliousness, dizziness, distress aster eating, or depression of spirits, will surely and quickly remove the whole dissiculty. Price, 50 cent a box. Ripans Tabules may be obtained of nearest dmggist; or by mal! on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., tO Spruo Str, HEW YORK. Weggegeben werden 200 GlobeS mitO'Ib schen, mit 200 Conari n !öl soeben von Deutsch land anaekomn-en. Harzer Cani:n.Vögel Bl.?S per Stück. Schöne Messing'äsige von 60: au'wSrt3. Papageien, Sprtt und alle Sorten Vögel, Zische, Aquana. GlobkZ, Futter und Saamen von allem das beste und billigste. G. F. XZloppor 133 Massachusetts ve. Serman F. Adam, Zlo. 15 ZZord Ällinois Str. Jmpcrlirte uud einheimische Cigcrvren, Tcrvcrk und alle von Nauchern benöthig ten Artikel. Agent für W. A. Stickncys feine Cigarren. Eine gute öe Cigarre ; versuchen Sie ADAM3 EVE. WeihnachtsGeschenke für Herren finden Sie in größter Auöwahl zu speziell billigen Preisen im sjialio, 67 Oft Washington Otrage. Hauptquartier für feine Cigarren und alle Sorten Raucherartikel. 11 Ii?re, (Old Fredorn 3c, Right.) Kos ary Public, Translator, Correspondcnt etc. No. 196 Eüzabeth Stret. Take Blake St. Car.
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