Indiana Tribüne, Volume 19, Number 88, Indianapolis, Marion County, 15 December 1895 — Page 3
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WMW5W5 von HesrgS Hynet. (6. Fortsetzung.) Naimond betrachtete sie erstaunt, fast r. t L rrs r r -. . . . . II erjchreclt. Diese feste Stimme, diese geraden Blicke waren nicht die einer S V x . . . - .1 cyuigen. Nicht nur, daß sich Thereze nicht vertheidigte, sie ann logar an. In dem Moment, wo er nur darauf gewartet hatte, sie zitternd zu seinen ??üken m leben, erbob sie floh den Stopt und wies ihn zurecht. Eine vlökliche Angst erfaßte ihn: Wenn er sich getäuscht hätte? Wenn- der Schein trog? Er konnte ihr die Erklärung, um die sie bat und die er selbst herbeisehnu, nicyl langer vorentyalten. I5r suchte nach keiner milden 5?orm: mockten seine Worte noch so brutal klingen, wenn sie nur die Sache mehr walten lassen. Er erwiderte: Als ich heimlich in diesen Garten eindrang, wußte ich. daß ich ein Mädchen überraschen würde, die ih7en Geliebten erwartete. ffcn diesem Hause wohnen nur zwei junge Madchen: Du, meine Jugendgespielin, und iirpia, meine Braut. Die eine oder die andre mußte es sein. Und da Du es bist, bricht mir das Herz fast darüber, Wenn es Die andre gewesen wäre, mir wäre nichts übrig geblieben, als zu iterben." Zu sterben?" wiederholte Therese bebend. Ja. Der Schmerz, Dich hier zu treten, Kino, ist schrecklich, aber wenn z jX. OuV!i Ar.iMVa. c j 1 1 . . . I iuf uiu öcuuucji quiic... rann,k nicyl vorzieuen. mas icy in den zwei Tagen, seit ich von dem schmachvollen Geheimniß weiß, gelitten habe! Ich bin fast verrückt darüber geworden.... Vor allem mußte ich hinter die Wahrheit kommen, mußte die Sachläge klären. Warst Du, war Lydia die schuldige? Um ydia unschuldig zu finden.... es ist grausam, es Dir einzuaestehen.... würde ich meiner Seele Seligkeit, würde ich jedes andre Erdenlück dahinaegeben haben! Was würde ich nicht dafür aethan haben !" Therese war tief erblaßt, aber sie hatte noch die Krast, mit vernehmlicher Stimme zu fragen: So war Ihnen also noch nicht gesagt worden, welche von uns Sie hier überraschen würden?' . Nein' ' Und wenn Sie Lydia anstatt meiner getroffen hätten?" Dann g!""be ich, hätte ich sie umgebracht, un. nich nach ihr." Therefe schluchzte auf. Q. Naimond, wie müssen Sie Lydia lieben!" Er hatte die Grausamkeit zu antWorten: Wie sie es verdient." Therese schüttelte fan Kopf und schwieg. Naimond fuhr in dumpfem Zorne fort: Jener Mann, der sich öffentlich seines schmachvollen Glückes rühmte, hörst Du, öffentlich rühmte, wollte mich den gräßlichen Zweifeln, unter denen ich mich wand, nicht entreißen. Er hatte ohne nähere Schilde lung eines der beiden Mädchen, die die ses Haus bewohnen, bezeichnet, und setzte einen falsch angebrachten, verspäteten Stolz darein, ihren Namen zu verschweigen." Thereses Blicke flammten auf. Was fiel dann zwischen ihm und Ihnen vor? ia'" I l ti mc v Handen sich um die Ehre der Es rrr o- . r. t. . v : . meinen, -ctqc, uni cuic ycc, muii uiwi Verzeih mir daß ich Dir Dinge sagen f....n.rri i mu ?lz.T7 10r r?v lql z""r ner Menjch, der sich zedenfalls für fre! . t.n. rjt.v. ausgegeoen ganc, um incucr ergu l ,, (V Y C t V. I g5e?' Iep?ri9en;34e bi as iianoniß aus :m zm cujuicu ujiüc. er war veryelratyet! fT r, .. , . r f . Cr .V. I Äerdeiratyet! Ichrie .Yere e aus. . . . . . m , , 1 , 1 Äeryelraiye:: za, verykiralyei: a gao es.um oie . " 1 v . - 1 angetyane sqmaaz zu i.uynen, nur - , , noch einen Ausweg.... vsic qaocn jlu, in lym Zc,uztazeni : tt rr je ;i :t rxr rjj. i unterbrach sie. Wenn er frei gewesen wäre, ich schwöre es Dir, Therese. hätte ich ihn gezwungen, seine Pflicht zu erfüllen und sein Verbrechen wieder gut zu machen. Da er aber zweimal schuldig war. Nun?" Nun, da habe ich ihn erschossen!" Sie stand wie vernichtet, unbeweg lich. vor ihm und leise flüsterte sie: ,Mem Gott! Dann sank sie aus eine -, t . rt t"X.l Stembank und verbarg ihr Gesicht m den Handen. Mit schrecklicher Klarheit iuui jultlV,D.u . 7.""" " ner Elende ihre Kousine hatte helrathen m K. PIV 111 TTT 7F mi n T M T TT 'FI(P TT TT lonnen, vamiwuw " a geweien ieln. oer er war ,on m vn vjyc Öcuii5ii. .r'T .'f das blieb sich gleich; er konnte mcht wieder gut machen, was er verschuldet hatte. Jetzt war Raimond wieder bei Lydm, die ihn verrathen hatte, und ste, die dieme, hiel er ur cmnoia, ome sie es denn geduldig hinnehmen? Um vcii t: 71: 0 . .V? r ' ' " ' re lie mtt mi xAber die von Ploerne ausaestoßene Drvhuna fiel ihr ein: Wenn ich LyDia mer gcuuiit iuuc lu biuuuc, iuy würde sie umgebracht haben, und mich nach ihr." Therese schauderte b:i diesem 1 ' .i.cc. f.i(. I Gedanken zusammen, a, er iieoie ydia fo über alle Maßen, daß er den . - r .. ... rj 1 Tod erwählen würde, wenn er sie der - Iortn qtcxn mußte. Durste sie ihm 1 da rückslchtsloZ die Wahrheit enHulti? Aber durste sie ihn denn an die Unschuld Lydias glauben lassen? O, diese? Rollenaustausch war zu hart und zu furchtbar. Sich von Naimond verachtet zu wissen, war ein bitterer Schmerz; aber er war noch zu ertragen. Jhni jedoch zu erlauben, Lydia zu achten und zu verehren, das schien ihr über ihre nuralischen Kräfte zu ehen.
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zuzurufen: eben Sie sich nicht länv - ger einer Täuschung hin! Ich habe mich rein erhalten; Lydia ist die Ge fallene. Wie konnten Sie auch nur eine Sekunde lang annehmen, daß ich die Schuldiae sei? Wenn es in diesem Haus eine solche gab. war es nicht klar, daß es nur jene Fremde fein ' . . . ' . I konnte, die eines Tages zu unsrer beider Unglück bei uns einbrach, die Sie . . mit ihren Zauberblicken und ihrem süßen Lächeln in ihre Neke lockte, die aber eine falsche, unebrlicke und aefährliche Kreatur ist. Schauen Sie mich dock einmal an? frht ick wie ein Mäd, cben aus. das im stankt ist. des Nackts im Garten oder im Pavillon ihren Geliebten zu treffen, und dann am andern Morzen angesichts der Ihren vor Scham nicht in den Boden sinkt? Stimmen diese ehrlosen Dinae mit dem. was Sie von mir seit meiner Kindheit wissen, überein? Sind. Sie denn, seitdem Sie lieben, ganz blind geworden? So öfsnen Sie doch endlich die Augen! Schenken Sie Ihre Achtung wieder der. welcher sie aebübrt. und verachten Sie die. welche es verdient! Naimonds Stimme entriß Therese dem Kampfe, der in ihr tobte. Verzeih mir, Kind, den Kummer. den ich Dir bereite und der Dich zu erdruaen schemt," sagte er. Ich bin in Äerzweisluna darüber. Aber bin ich nicht zu entschuldigen? Tröste Dich mit dem Gedanken, daß dieser Mann Dich feige betrogen hat und daß ich Dich dafür geracht habe, indem ich ihn ericrofe. Hzjje mich darum nicht. Es wa4 rjfL . 1 z ii z jt. . o .. tc um ja uwictjiia, jotnn lll, es erieoen munie, oag wi iuten von mir abwendest. Und doch begreife ich. daß meine Gegerrwart Dir jetzt unerträglich sein muß. Aber wir dürfen auch nicht länger hier zusammen bleiben. Man könnte Deine Abwesenheit bemerken, Gehe ins Haus zurück, überlege Dir alles reislicy, weine und bete. Morgen, wenn Du ruhiger bist, wirst Du milder über mich urtheilen. Was mich anbelangt, so beklage ich Dich von ganzer Seele, und meine innige Freundschaft gehört Dir nach wie vor, selbst wenn Du sie zurückweisen solltest. Aber für alle Fälle wisse, daß alles, was wir hier gesprochen haben, schon von mir vergessen ist uird daß ich es Dir gegenüber nie mehr berühren werde!" . Er wagte es nicht, ihr die Hand zu reichen, aus Furcht, sie könne sie zurückstoßen. Er verneigte sich nur vor ihr. und als sie sah. daß er sich anschickte, sie in so kalter, förmlicher Weise zu verlassen, war ihr. als müsse sie zusammenbrechen. Alles Vorangegangene war noch leichter zu tragen gewejen, als dieser Avichied. und unter Thränen streckte sie die Arme flehend nach ihm aus und schluchzte: Rairnond. sollen wir so auseinandergehen?" Ein ihm unerklärliches Etwas drängte ihn zu ihr hm, und er zog sie an seine Brust. Die qualvolle Spannung, in der sich seine Nerven all die Tage her befunden hatten, ließ nach. und auch ihm wurden die Augen feuch:. Q, Therese. meine arme liebe The rese!" stammelte er, und dann küßte er sie, wie zu den Zelten, wo er sie als kleines Kind aus semen Knieen gefchaukelt hatte. ! Sie mackte sich sanft aus seinen Armen los. lächelte ibm trauria zu. und ' . während sie sich die Thränen von den Wangen wischte, sagte sie leise: Adieu Nmonk! Raimond! . . . . . 1 Dann glitt sie wie ein Schatten die stufen dZr Terrasse hinab und verschwand in den dunklen Gängen de Vdaiiiii. :s iRaimond blieb zurück. Er seufze tief UV V.tVV QM. . jV .V cuf Unb sang über die Balustrade itütg auf die Straße. Das Meer nWktrkf srlkrn unter den bleichen ' f U3 v u.m..uv ' V " " " " " -r- , Strablen des Mondes, und ein frischer, . ' ' . ' .. ' .. ' ' ' I den Duft der Blutyen mit sich fuhrenir Mrnd ftrieb durck d e Bäume. D e . . . . V I awr athmete Frieden, und Naimond füblte trok aller Trauriakeit. die ihm - . . . -. oas Herz erfüllte, wie idm leichter und froher zu Muthe wurde. Das Leben erfch:en ihm wieder hell und verlockend, da Lydia gut und treu war. Ab zwei Abende zuvor war auch ein andrer glückselig denselben Weg gewandert, ii 1 -,p r . t ... cm ..An ' r n t attc dasselbe im Mondschein aufstrah lende Meer bewundert, hatte auch gedacht, daß es schön zu leben fei. weil Uydra iym geyorte. jicm hatte iicn verändert. Der Weg war mcht schlechl - . W x9 UIIa X 4 4 1 I ier gewocvrll. va r , uiii ,iuuui scker. der Qlmmel hatte sieb nicht ver- ' 7 . ' ' ' . finftext. Die Welt war nur um eme Lüge und um eme Jllujwn reicher. I mm W A. m Wahrend Tyerese dem ause zuW. sah sie die Lampe aus dem Salon herüberleuchten. Das gab ihren Gedanken plötzlich eine andere Richtung. Das Licht ennnerte sie daran, zß Lydia auf sie wartete, und daß sie einc Erklärung schuldig war. WelNmm?Zl,ikn mukte diese in dem Dasein der Kreolin hervorrufen: wie ußte der Schlag ihr Innerstes treff. msft,m. zi.riZekebrt. und der sü? i gegenuoer sazonung wallen ianen. x Naimond? Gehörte das schone Mädchen zu den Naturen' die der Schmerz vernichtet? Wie würde sie die I m y . V 1 c: t vc sti : : v : . ycaricni inneiincn, oag viiani mc Gunst, von ihr geliebt zu werden, mit seinem Blute bezahlte? Würde sie im. , r ' irarlgellt der That 1 ihr Verlobter ihren Geliebten erschos sen hatt? All vies iturmie am Mre e em während sie den kurzen Weg von der Terrasse nach der Vilfa zurücklegte. und als sie dte Thüre zum Salon off nete, befand sie sich noch in der qual iTn.niMAn-; OhS? s5 .'VUnu niitnuiwuviivi. uq nickt mebr in . ibrem Lebnuuble: ibre gekünstelte Gleichgiltigkeit war der Neugierde gewichen. Sie stand am Fenster und schaute, ungeduldig auf Thereses Rückkehr wartend, in den Garten
ÄÄE: äeSthnunbf.emUr Stirn,
hinaus, während die Mulattin im 5fr
. m , mm - venzimmer lyre Clever vor M mn lii. vem er,n lia, oen ic UT ihr Koastne warf, ahnte die Kreolin. daß irgend etwas sehr Ernstes vor. fallen sein mußte. Sie trat erregt T Tfcrcie zu. faßte sie hastig be: der Hand und fragte: Was gibt es?. Sprich....! 0"C . T . i Therese deutete nach dem kleinen Boudoir, in dem sich die Mulattin aufhielt, und zagte: Wir sind nicht allein.Was schadet das. Leila.... als ob die zählte!" .Sie kann uns verrathen sagte das junge Mädchen ernst. Da würde sie sich eher die Zunge aus dem Halse schneiden erwiderte Lydia stolz. Laß mich nicht länger im Zweifel! Erzähle doch! Hast Du ihn seinen, mir lym geiprocyenk Jttin. Nein? Du bist doch schon über eine halbe Stunde fort und kommst ganz blaß und verstört zurück. Was ist Dir denn zugestoßen?" Mir rst zugestoßen, daß ich Nicht den uf der Terrasse fand, den Du erwartetest! JBtn denn sonst? Gerechter Gott. Du erschreckst mich!" Den, vor dem Du Dich mit der größten Sorgfalt verborgen haben wurdest; den, welchen Du auss toötlich ste beleidigt hast, als Du jenen Frem den hier empfingst; den. von dem wir es am wenigsten für möglich gehalten hatten, daß er m den Besitz des Ge heimniss es gelangen wurde. Lydias Augen vergrößerten sich und , . ?yre Hanoe begannen krampsyast zu zittern. Ein Name wollte sich ihr über die Lippen drängen, und doch fand sie den Muth nicht, ihn auszusprechen, aus Angst, ihre Kousrne könnte ihr mit eine'm Ja, der ist es!" darauf antwortcn. Sie' begriff Thereses Erregung, wie Therese auch ihre Furcht verstand; sie brauchten aeaenseitia nicht viel Worte zu machen und wußten beide, woran sie waren. Lridia fame'üttTit t doch die innere Bewegung, da ihr viel daran faa. aenau über alles unterrickdaran lag. genau über alles unterrich tet zu werden. Er hat alio... den andern überrascht?" Ja, erwiderte Therese. Und was trug sich dann zu?" Er wollte ihn zwingen, ihm einzu gestehen, um wessen willen er kam." Und er hat dies gethan? Nein." Lydia athmete auf. Ein Theil ihrer Sorgen war dadurch schon von ihr genommen. Girani hate sie nicht verrathen. Jetzt galt es, zu erfahren, was aus der Begegnung der beiden Man ner ersolgt war. Sie fragte weiter: Und nach der Weigerung des JtaZieners was geschah da?" Therese schreckte vor dieser Antwort zurück. Sie war nun überzeugt davon, daß Lydia sie belogen hatte, wenn sie Girant nur einmal begegnet zu sein behauptete, bevor er in den Garten eingedrungen war, denn um ihm ein Stelldicbein aewäbrt zu baben. munte sie ihn aeliebt haben. Welchen Schmerz mußte Lydia empfinden, wenn sie die tragische Lösung ihres Abenteuers erfuhr! Und edel und zartsuhlend bis zuletzt, selbst gegen d:e, welche sie nicht mehr achtete, zauderte Therese. ehe sie ln ihren Mittheilungen forttuhr. Ader sie konnte ihr ja schließlich die Wahrheit v 1 . r v . Nlcy: ver,cywelgen, oes?aio war es my ser, nicht länger damit zu warten. 6?k, f,?!,n fi " formnn sZ? j'"" .. ' endlich, schlugen sich, Lydia stieß einen S Lydia stieß einen Schrei aus. Raimond hat ihn getödtet!" schrie sie auf. Sie bohrte rhre angsterfüllten Blicke , fc Thrl2 hi nhn-tn MXlnrt 11t Hl vfcfc 4bWVkVär. fc, VU 'SMV Q erwidern, die Augen zu Boden senkte, TVr nrnntf di, firenlm mit einer ReWV V.- ...... " - ' unn der Nerznzerlluna ibr Gesicht in " '3-"3 i, -i . den Handen, und wahrend ne fast wie w . - sinnni im m-ner umder -7"l 3- j ' - lief, wiederholte sie immer wieder: Er bat ibn aetödtet! Mein Gott, mein ' - .... Gott, er hat ihn getödtet!" Das Gemisch von Schreck und Wuth, mit dem sie aufschrie, ist nicht zu schildern. Halb waren es Klagen, halb VerNTÜnschungen, die ihr über die Lippen kamen, als betraure sie den Todten aufs tiefste und fluche seinem Mörder in unversöhnlichstem Hasse. Therese wollte sie beruhigen, sie zum Schweigen inaen. ibr Vernunft zureden, aber yöia stieß sie heftig von sich und fuh . wie toll umherzurennen und zu 5.?. o;u Wf; mitrh lUllllU JX VltlV VUU UVtVkli tWMVV m ders empfangen als Theese. Aber die Mulattin faßte das ra- . . . . . . sende junge Madchen mit ihren starken Händen und zwang sie. still zu stehen. Dann befahl sie mit verlegener Stimme: Schweigen Sie. Gebieterin. Ihre Mutter könnte Sie hören Diese vorsichtige Mahnung schien auf Fräulein de Saint-Maurice ihren Eindruck nicht zu verfehlen. Sie hielt in ihrem Laufe ein, und wahrend ihr die T mm aus den Auaen n. cvt...r. . Crr SS'., w Mil dem Fuße aufstampsend: Komm in mein Zimmer, Leila, damit ich wenigstens ungestört, weinen kann." Ohne ein Wort der Zärtlichkeit für ihre Kousine verließ sie das Zimmer. Die Mulattrn wandte sich noch an The verzeihen. Dann folgte sie ihrer Herrin. Therese blieb zurück und schaute noch ein paar Minuten zum Fenster auf das dichte, vom Mondlicht -beschienene Gebüsch des Gartens hinaus. Eine gro I fce Mutblosiakelt erfakte sie bet dem u- ' ' rt i cn lt ns o Gedanken an Lydias Berrath. Das rei ne. offene und wahre zunge Madchen konnte eine solche Handlungswei,e Nicht begreifen. Die Treue versprechen, und s nicht halten, geliebt zu werden und
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auf andre Liebesabenteuer ausgehe, das waren Dinge, die sie nicht verstand. Daß ein Mädchen, dem das unendliche Glück zu theil werden sollte, die Gefährtin Naimonds zu sein, sich zur Beachtung eines Fremden, eines Unbekannten, herabwürdigen konnte, schien ihr eine unerklärliche und ungeheuerliche Verirrung. Was erstrebte sie denn, diese Lydia, der alles, was ihr ein Ploerne an Freuden und Glanz für die Zukunft versprach, nicht genügte? Hatte sie ihn auch nur einen Tag lang geliebt, wenn sie ihn so schnell vergessen konnte? War sie jetzt nicht für immer von ihm getrennt? Zwischen Raimond und der Geliebten des Fcemden erhob sich von nun an eine Schranke, die Lydia nicht übersteigen durfte. Ein Hoffnungsschimmer tauchte in Thereses Seele auf. Aber gleich darauf grollte sie sich um des Umstandes willen, daß sie sich über ein Unglück zu freuen begann, das ihr das auf immer verloren geglaubte Glück wieder erringen konnte. Sie batte eben zu
grausam gelitten, um sich nicht an dem schwachen Strahl, der rn ihre Kummernacht hereinleuchtcte, erwärmen zu wollen. Sie sah im Gerste einen andern Garte wieder, den des Hauses der Avenue Hoche. und es war der letzte Abend ,s tlWrnM, Bnr.ttTt fSi Mi, Vn Mb taTaBB75fe ein Zucken ihrer Lipn ihre Verrmei luna Zucken ihrer Lippen ihre Verzweiflung hrrA(f..n ! !. k,i if,nn mif i. nem Lächeln um den sanften Mund Glück gewünscht. Und während zweier m fflS am iTn hn f ü Änd Jahre hatte sie in der Gewißheit dahingelebt, daß ihr Dasein zerstört war, ehe eS noch recht begonnen hatte, und daß nichts auf der Welt mehr ihr Lass umgestalten konnte. Und doch vollzog sich dieses Wunder. Der Garten von Beaulreu war Zeuge andrer Schwüre geworden, als jener, die Lydia in Paris mit Naimond ausgetauscht hatte. Ein andrer Mann als der, dem Lydia angehören sollte, war in den Laubgängen des Gartens ge wandelt. Alles hatte sich geändert, und Therese hatte ein Recht darauf, zu hoffen. Aber es war nur ein schwaches Hossen! Wenn auch Lydia von Rai-
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b Vi Üm ; wt, Z $ Z ttil äa U st M md und wem. s allein akläss:n. wohl wissend, welches i?-!"6' Tf etö'trn 6 de beiden aus wuschen wU i,sni,LmC V" fon den. Eine Stunde später waren sie JXJJt&, ..a .., .. u vollends den Verstand: er wurde sie ge
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nwrnu geil-nn! wai. yiaiiuoiiü icöiciw der sie anbetete, dem Neger. daß sie die surLydla. Er hatte es ausgesprochen: eine werden wolle, und jauchzte auf Hatte ich sie treulo gesunden, ich l.: k, nsn Yz fflfiitn der
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wurde sie umgebracht haben, und mich , in ohnmächtiger Wuth wand. Du nach i. Was soll e noch aus dieser m meinen Augen einen. UnschulU tlefen Leidenschaft des Mannes im igen gemordet. rief sre ihm zu. Ge.zensatz zu der so voll,tandlgenGlerch- zm n mtlT H, giltigkeit des Mädchens werden? Wur- er Du sckuldia bist'" Dann aina sie
?e er den Verrath der Undankbaren überleben wollen? Ja. schwach nur war Thereses Hoffnung!. Aber es war doch eine Hofsnung, und das tapfre Kind iwnmzxiz mu ucc Qanjen ta,i ihres Herzens daran fest, i - . y. n c r Sie mg nachdenklich auf . ihr ZiMmer. Ä.s sie an Lydias Thüre vorüberkam, hörte sie das leise Murmeln einer Stimme, die durch ein lautes Schluchzen übertönt wurde. Therese hielt sich nicht auf, sondern eilte so rasch als möglich den Korridor entlang. Leila saß be! ihre? Herrin und ermahnte sie zur Resignation und Ruhe, denn Lydia stöhnte und schluchzte verzweiflungsvoll; allerdings mehr aus dem Bedürfnis heraus, ihrer Wuth Luft zu machen, als um ihren Schmerz auszuweinen. Sonderbarer Charakter: c i rm e"ti r y ürameln oe alni-caurice fumie viel tiefer in chrem Stolze, als m ihrer Lrebe getroffen. Diese gewaltthatlge Einmischung eines Mannes, der als ihr 1. - W XII A . kA mW Xmm yzxi unu aiciiw uujuUl iiuc ua ledes hatte sich seither unter ihren Launen gebeugt; ihrem Willen war nie em Widerstand begegnet, e war in dem I - . I Kl A A A MM m A A anoe oer &uzvin gcuuicn. reu ote me ne an uno almono zitierte in Liebe vor ihr. Sie hatte stch alles erlauben zu dürfen geglaub . Bon ihrem Verstände nur wenig geleitet, von ihren Sinnen fortgerissen, nur ihre Wunsche als das Maßgebende anerkennend, war r.. i'jli ..v tv.Xs ...c .crjf..-:rr: jic iciui uuü ui mciiiiu, uu, uajuyuuige Aaynen geratoen. und da er anen mit emem Mai ein m 9 am Mann, der das eoauoe iyrer Pyanta-v-k i l. , srt rT l m lic zum uinjrucj iüuc unu ic aus der Hohe, auf der sie sich in vermessenem tt . rr rj t. jli. v rz . goismu-, gicu, m ven V2a;iius inaoiy.euoerie uno iz mu iui be t r r , m. . fleckte. Sie bäumte sich in ohnmächtiger Wuth dagegen auf, und ihre Thränen entsprangen viel niehr dieser Machtlo sigkeit den Umständen gegenüber, als den Schmerze um den Verlorenen. Immerhin beweinte sie auch in dem Todten den schönen Mann mit der blassen Stirn und den sammtnen Au W 4 V W r w v V' oen. in dessen Armen sie berauschende Seligkeit empfunden hatte. So ver--einigte sich in ihr die verletzte Eitelkeit mit dem Schmerz um dtn verlorenen Geliebten iu einem Ausdruck areinenloser Wutb. Sie laa mit dem Kovk'e in die Kissen des Sofas vergraben, stöhnend und mit so krampfhaft aeöallten Fäusten, daß ihr die Fingernägel fast ins Fleisch eindrangen. Die Mulattin redcte ihr wie einem Kinde zu: Sie müssen sich beruhigen. Wozu soll das füben, wenn Sie so alle Beherrschung i trn r:. .in. vertieren: 2icorgen weroeu te entinul und krank sein. Wie können Sie dann dem. der zurückgekehrt ist, treten?Sprich nur nicht von ihm; ich hasse ihn!" rief Lydia aus, während sie ihre von zerzaustem Haar umrahmte Stirn aus den Kissen erhob. .Hassen Sie ihn, so viel Sie wollen,
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-uKitjc ui -wuiy, w w Hunger ermattet, zusammen. Ihr VaDespotismus hatte bisher zügellos zu tcr Öffncte mir fcin Haus. Sie kamen walten vermocht Ihre Mutter ha te ihr a Vxt mn cl3 ehtn in todtes stets volle Freiheit gelassen; Leila be- ,w batte. tzas Kind des
wenn Sie nicht andcr5 können. Mer lächeln Sie ihm nichtsdestoweniger ins Gesicht. Er ist Ihr Bräutigam, und Sie gehören ihm." Ich. will ihn nicht wiedersehen." Wie wollen Sie das anfangen, wenn Sie die Wahrheit nicht' gestehen?...." Was würdest Du denn an meiner Stelle thun?" Sie fragen eine arme Negerin?.... Nun, so hören Sie die Geschichte einer Frau aus meinem Stamm. Die Sache trug sich vor vielen, vielen Jahren in Kuba zu. 'Sie war eine Sklavin, und ihr Herr ließ sich herbei, sie schön zu finden.... Sie aber liebte einen Mann ihrer eignen Rasse und die Gunst defsen, ver über sie wie über ein Stück Waare verfügte, flößte ihr Grauen ein. Sie widerstand seinem Flehen. Da, um ihren Stolz zu brechen, wie er sagte, ließ er den Neger, den die Sklavin ihm vorgezogen hatte, an einen Pfahl binden und vor ihren Augen mit Bambusstöcken prügeln. Bei dem zwanzigsten Schlag begann das' Blut wie bei einem gestochenen Thier zu fließen, und der Gefolterte schrie nicht einmal mehr.... Die Frau ward vor Schreck bewußtlos, und als sie wieder zu sich kam, war der Unglückliche todt. Der Herr hatte sich eines Rivalen entledigt.... DieMulattin aebot ibren Tbrä-
neu Einhalt, nahm ihr Leben wieder auf, als wenn nichts passirt wäre, nur I"" ,c iti4fi4 Xt. .3 . 1 wederde Frei. l'L.ßS?!' "2 Jc "II. rr VO-is&m (rXm. u i.Cia W . t"N' W ärmsten Neger der Plan tage Liebe einzuflößen, und eines Abends, als ihr der Herr seinen Besuch in ihrer Hütte angekündigt hatte, versteckte ste den Neger der sich und besah! ihm, sich sofort nach seinem Eintritt auf den Pflanzer zu stürzen und ihn an den Pfosten, 'der das Dach des Hauses stützte, zu binden. Der Neger schreckte vor der Kühnheit dieses Planes zurück; sie verstand es jedoch, ihn so unter ihren Bann? zu bringen, daß er nicht länger zögerte sein Leben um ihre Gunst zu wagen. Als der Pflanzer erschien, trat de? Neger aus seinem m,, ,rf Km . ne&ritt n 'd band ibn fest, so wie die Frau es ihm aufgetragen hatte. ann verlvrack. vor dem Manne. . i, , , t0l bic Thüre und steckte mit eignen f c.r.uf ?n Nrand. kiner fr. rt, sl1tc irns in W Gluth des um sich greifenden Feuers ftarö der. an dem sie sich rächen wollte." , ra.Rrf.f ' ZnZ fiA w!. 7 i'"7 wäbrend dieser ckrlderunaen verkin. stert; ihre Augen waren wie erloschen und in die Erinnerungen einer fernen Vergangenheit verloren- Lydia vergaß , Ihren eigenen Kummer uno tau chte, , von den schrecklichen Thatsachen erlmuiiPTi. Dfn -UDcrrDmcr aux Dir wu ry fe..i" . r w " rr r bogen gestutzt, den Worten der Mulattin. Als diese schwieg,, fragte sie: Kurz ehe Du Mutter wurdest, hat Dich mein Jzter bei uns aufgenommen? Damals West Du. daß Du auS der Havanna kommest. Die Frau, deren Schicksal Du mir eben erzähltest, warst Du selbst. nicht wahr?" l ' Kj.bZeterm. Nack der aereckten Strafe, die wir geübt, mußte ich mit mtinm Helfershelfer fliehen; als entlaufene Sklaven lebten wir ein halbes . Iang in den. Waldern... Er kam bei einer Jagd, die auf ihn gemacht de. ums ' Leben; mich nahm ein englisches Schiff an der Küste auf und acht7 mich nach der Insel Marti- . m.. rer Tbün brack ck. von -l " ' "w ' ' i ' Erbrechens. Ihre Mutter legte Sie. ., stn mrnt ri.st. nd mit meiner Milch zog ich Sie nrD& eila schwieg. Fräulein de Samt m,,r:r, ?rtTnm,r nickt m?br. Sie ver .w 7- -- " ran in tiefes Nachdenken, wahrend die Mulattin zu ihren Füßen saß und sie I v ' . - - . " mit forschenden Blicken betrachtete. I 1 1 ' Nach einer ziemlich lanaen Baus? i r . . . nc Lydia beifällig mit dem kleinen pfe und sagte langsam: Du hast rt4i Le la: die wahre rau wemt nicht, sie rächt sich bre Augen erglänzten unter den Spuren vergossener Thränen und ihre Kippen verzogen stcy zu einem vlttern . i- ...... 1 1 Lächeln. Sie stand auf. Kleide mich auS, Leila!" befahl sie. .Morgen wird ein fchwerer Tag für mich fem; ich muß ausruhen und Kraf I m f te dafür sammeln. Sie legte sich zu Bett und schon nach wenigen Minuten schlief sie unter den wachsamen Blicken ihrer ergebenen Dienerin ein. Der Genosse ihrer Schuld schlief zu jener Stunde auch, aber unter der kalten Erde, wohin nian ihn an jenem Morgen gebettet hatte. Und während er mit fahler Stirn seinen ewigen Schlaf begann, träumte die schöne Kreolin, mit einem Engelslächeln um den Mund, von neuem Unheil, . das einem andern auch aus seiner LieC. fir rm(jhsn fnlTf vc zu tyt mwujv Die hell in ihr Zimmer breinn.raÄ lende Sonne weckte sie aus. Mit dem r.eu erwachenden Tag kamen ihr auch die Gedanken an das Vorgefallene wieder, aber ihre Niedergeschlagenheit war einem kühnen Entschluß gewichen. Leilas Rathschläge waren nicht umsonst 1 gegeben worden, und schon gestaltete
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sich In lttn Gehirne der leidenTchaMchen Kreolin ein weitausgespsnnener, gefährlicher Plan zu fester Form. Lydia stieg aus dem Bett, schlüpste mit ihren weißen Füßen in die bereitstehenden Pantöffelchen und warf ei nen seidenen Morgenrock über. Sie wollte eben der Mulattin klingeln, als an ihre Thüre geklopft wurde. Auf ihr Herein! trat Therese ins Zimmer. , Ihr war die Nacht nicht so ruhig wie Lydia verflossen. Die eingesunkenen Wangen unÄ vom Weinen gerötheten Augen sprachen von ihrer inneren Erregung. Sie mächte den Eindruck der Schuldigen, die, von Gewissensbissen und Reue gequält, den Schlaf nicht hatte finden können, und Lydia schien neben ihr das reine, unberührte Wesen! Ah! Raimond sollte sich nicht täuschen, wenn er ihnen in die Augen sah! An ihren Mienen sollte er'erkennen, welche der Engel, welche der Damon war. welch er voll Vertrauen die Arme öffnen durfte, von welcher er sich abwenden mußte! Lydia empfing ihren frühen Besuch mit mißtrauischer Kälte, denn sie- ahnte' irgend eine feindselige Handlung ihrer Kousine. Sie wartete den Angriff ab und war klug genug, nicht zuerst, zu fprechen, um sich für die Abwc"r gmügend vorbereiten zu können, iinit denr Muth der Wahrheit eröffnete Therese das Gefecht: Wir gingen gestern Abend so schnell auseinander und waren in solcher Verfassung," sagte ff. daß wir kein Wort der Ausklärung, wechseln konnten. Wir' waren beide von den Ereignissen, die so überra schend auf uns einstürmten, zu sehr erschüttelt. Jetzt müssen wir aber die' Sachlage einer genauen Prüfung un---terziehen. Unsre Situation ist sehr' einst, und erst wenn Du sie:vollständig überschaust, wie ich es thu?,, wirst Du' Dir über die Verpflichtungen, die uns obLegen, Rechenschaft ablegen können. Ich habe Dir gestern Abend nur die grausame Thatsache des Duells zwischen Raimond und jenem, den wir anstatt unsres Vetters erwarteten, mitgetheiU; ich habe Deine Verzweiflung über den tragischen Ausgang ' der Begegnung zwischen den beiden' vollauf begriffen und Achtung vor Deinem Schmerze gehabt.... heute aber mußt Du. die Folgen meiner Einmischung in Deirr Abenteuer erfahren. Als Raimond' mich erblickte, glaubte er, der Italiener sei meinethalben gekommen, und, in seiner Erregung sagte er mir, daß. wenn er Dich mit dem Fremden getroffen hatte, er Dich umgebracht haben würde und sich hernach.... Ein solches Gestandniß zwang mich natürlich zum Stillschweigen. Raimond die Wahrheit gestehen, hieß nicht nur Dich zu Grunde richten, sondern ihn auch noch zu Selbstmörder machen, denn er liebt Dich mehr als sein Leben Ich habe deshalb für den Augenblick Deine. Schuld auf mich genommen, aber ich kann nicht immer damit belastet bleiben. Wie willst Du es anfangen, mich vor Raimond zu rechtfertigen?" ' Du willst wohl, daß ich ihm das
sage, waZ Du so sorgfältig vor ihm verborgen gehalten hast?" Nem das natürlich nicht." Null was dann?" Sie: sahen sich beide an, ohne ein Wort- der Erwideruna ZU finden, fo ..TWvrarrtw ,?s5i,n iWn hi, c?Zinam .v...vvm . - w . 1 ' tion. Um Tberese wieder von der Schuld ni reiniaen. mußten sie dir Wahrheit eingestehen. Aber dies richtete Lydia zu Grunde und machte Raimond rum dovvelten Mörder. Das Blut trat Tberese in die Wanaen. als sie mit zitternder Stimme endlich ausrief::ch kann aber doch nicht für etwas verantwortlich bleiben, was. ich .. Nicht Vervrochen yaoe: . - . .. Soü ich mit Raimond sprechen?" fragte Lydia in eisiger Ruhe. ?ka. das mukt Du. aber nicht um ' Dich anzuklaaen und zu vernichten, Zwischen dem Schweigen, das mich verurtheilt, und Deinem Elngestandniß, das so viel Unheil anrichten würde' gibt es ein drittes, das für ihn weniger! hart ist, wenn auch nicht für mich..... ich will, mich jedoch damit zusrredeir gebeir.. Es wird mich nicht von dem Verdachte befreien, wird Dich aber Dei-an.-T. t. ' ;c 1 ner criprccyungen iym gcgcnuccc-cni binden. Dann wird er Mit der-Zett! ru'hlger werden, so daß man es'wird-wa . "Jt-.rv aen rönnen, iyin von meiner - aia lo sigkeit Mittheilung zu machen.... Ich will es ertragen, daß er mich für schuldig halt, wenn ich weiß, dich tch( rdn spater ernes Be ern veleyreir vars. und dies werde ich können,, wenn Dul formell mit ihm brichst und für immer aus seinem Gesichtskreis entschwindest. Ueber Lydias Mund zuckte ein Lacheln. m So, also das ist Dem Wünscht La. willst Du es denn nicht stlbst? Haltst Du denn em so vnges Band, wie es zwlicyen eua) oeuem. nay uzn Vorgängen nocy sur mogiicyk uyi,l Du Dich denn nicht von ihm durch eine unuverlleigvare itmn getrennr Die Kreolin warf einen stechenden Blick aus Therese, als woMe sie in den geheimsten Falten ihres Herzens lesen, gab ihr jedoch keine Antwort und fuhr nur svu, vor n ymz.auli. us iyrem eitcgie war xernt pur von Erregung zu sehen; auch nicht das w9 fl . Cll - - - 1 A H A M Afe k A 1 b leite pullen oer ÄUgenilver vziuziy, V - Ci i r V fvntS ? r rfi Wrtirttr flsiti W 1 UUWiiV w44ViAtf Mi VW w.yniv 1 c. Pn-JL. -ri.L. II ...J me pen mimzn y iwua rn zeigten, halb geöffnet, die weißen. scharfen Perlenzahne, die sie ungedul.big aufeinanderbiß. (Fortsetzung folgt.) Opferwillig. Braut: .Tu willst mich schon so früh verlassen. lieber Os. lai?" Bräutigam: .Zehn Jahre meines Lebens würde ich darum geben, könnte ich noch länger bei Dir bleiben! Aber Du weißt, wir haben heute Sitzung im Ruderklub, und da muß ich fünfzig Pfennig bezahlen, wenn icd zehn Mu . T-ik M nuten lu ipai rommc.
Mr die Küche. . K u m t l - S u p p e. Man schneid bet Schwarzbrot in kleine Stücke, gießt Wasser darcef und thut einen Theelöffel voll gereirnzten Kümmel hinzu; nun läßt man das Brot zu Brei kochen, reibt die Suppe, welche gut seimig sein muß, durch einerr Durchschlag, gibt das nothige Salz und Butter daran und zieht die Suppe mit einigen Eidottern ab. Hrrngskartoffeln. Die Kartoffeln werden abgekocht, geschält und in Scheiben geschnÄten, gleichztitiz schneidet man zwei Heringe, welche 'gereinigt rnd von den Gräten befreit wurden, in kleine Stückchen. Nun wird eine Form mit Butter ausgestrichen und mit Semmelmehl bestreut, zuerst eine Lage Kartoffeln hineingelegt, darauf die Hälfte der Herings-' stückchen urrv einige Löffel saurer' Rahm gleichmäßig gegeben, dann kommt wied erae Lage Kartoffeln, darauf wie varher Hering .und saurer Rahm, schließlich noch eine Lage Kartoffeln, welche' mt kleinen Stückchen Butter belegt und mit Semmelmehl bestreut werden. Das Ganze backt man in heißer Bratröhre sszldgelb und gibt es mit der Form zu Tische. G e b ra t e n H cch t. Die Hechte werden getödtet, geschuppt, am Bauche de? Länge nach Mfgrschnitten, ausgenommen, von den" Kiemen befreit und mit frischem Wasser' gut ausgewaschen. Die kleineren Hechts werden ganz gelassen, die größerew'in: Stücke geschnitten. Nun läßt man: in einer BratPfanne Butter heiß' werden und röstet darin einige Awiebelscheiöen und fein geschnittene Peterstlie ein wenig, gibt den Hecht, den maln mir Salz und
Pfeffer bestreut, ebenso? ei'w wenig LoroeerAatt hinein und bratet, ibn, indem man etwas Fleischbrühe und eine halbe Tasse sauren Rahm oder em Glas Wein darüber gießt, irr- der Bratröhre lanFsam unter öfterem' BeFießen eine yalbe Stunde. Dann wird er auf eine Platte gelegt und nachdem Zwiebel und Lorbeerblatt aus der: Saure ent ,fernt wurden, wird diese nrnfc etwas Citronensaft abgeschürft unie darüber ge'gössen. Man gibt gebratene Karwffelrr oder solche in Petersilie dazu. Kalbsgulasch. Man nimmt Kalb'sfilet und schneidet: dasselbe in viereckige Stückchen, röstet diese mit eimgen Speckwürfeln und klein: geschnittener Zwiebel, sowie einem: Stückchen Butter, bis dieZwiebeln gelb sind, gießt Fleischbrühe oder Wasser, dcrran, gibt Salz- und Paprika dazu und dünstet das Gulasch, indem man einige Messrrspitzen Mehl einstäubt, schnell weich. Man. kann auch den Speck weglassen. Gebratene Gans.. Die GanS richtet man her, hängt sie über Nacht auf und läßt sie im Winter ordentlich i durchfrieren, wodurch sie mürbe wird: .Nun reibt man sie, nachdem man sie gewaschen hat, von innen undaußen mit Salz und Pfeffer, welche man mengt. unrr nach Belieben auch mit.'ein wenig sehr-sein geschnittenem Majoran oder ein bis zwei zerdrückten Wachholderbeeren gut em, laßt sie eine Stunde liegen und bratet die Gans', m einer Bratpfanne, in welche ein Schöpflöf fel Wasser und einige Zwiebelscheiben gegeben wurden, - in zwei' Stunden unter fleißigem Begießen.auf beiden Seife goldbraun und recht rosch, in dem dieselbe zuerst auf derr Bauch, und wenn der Rucken braun geworden ist. i auf diesen gelegt und von Zeit zu Zeit : da5 überflüssige Fett, welche? aus der Gans herausbratet, abgeschöpft wird. Man füllt die Gans mit Kastanien, die I . ern ' i je - - - cm rr . I einige nuien in iocyenoes aner ge I I I W f i A legr und ge iyalk, dann'.nommalS m heißes Wasser geworfen - werden, um ß wm i v oas oraune autcyen avzteyen zu low nen. Nun werden sie in-eine Pfanne, rn welcher ein wenig Butter heiß ge I macht wurde, neben einander gelegt, mit Zucke? bestreut, mit 'guter Fleischbrühe übergössen, etwas! gesalzen und indem man sie niehrmals' umwendet. jeooch Nicht ganz weich gedunstet, worauf man sie halb erkältet' zur Fülle verwendet. Nimmt mani eine Kartof-r-e".rf. r rjrn ... I m rr seifUlle, 0 cqau man' die arrossetn. wascht und fchneidet sie-iir. kleine Würfel. desgleichen wird- Speck in kleine I m r r a. murret ae cvnitten. . dantr cidt man Salz. Pfeffer und aanz: fein aeschnittenen Majoran dazu, mifcht Alles unter einander und füllt damit die Gans. Emvfeklenswertb-.isi nachssebende Leberfülle: Man nimmt Ut Gansleber. erforderlichenfalls aberc weniger gut, auch Kalbsleber, und fäibt dieselbe. we'cht zwei Semmel inWasser ein und drückt sie fest aus, macht dann etwas Schmalz in einer Pfanne heiß, läßt f geschnittene Zwiebel und Petersilie nn anziehen und rostet die Semmel ein wenig, aibb. sie nebst der Lehtx in einc Schüssel, sirlzt und pfeffert. reibt ein wenig Muskatnuß daran und fügt, nachdem man eö nneBiertelstunde stehen ließ, noch zwei Eier dazu. m:ngt Mes gut unter einander, füllt die Gans damit, nabt den Schnitt am. Bauche zu und bratet sie wie anaeaeben.. yian atf dieselbe mit Wirsing oder: grünem und Kartoffelsalat, auch Sel. lerieszlat, dann, mit Eompott zur Ta--I j IV m I wCrA -.1 w M Kt X J. X . Vfeltrte von Blatte?? ,'g. Ein Pfund ctusgewaschene But. . LfliÄr. o . te?. ein Pfund Mehl, ein Ei. ein Lös., fel Wasser, ein Löffel Rum werdm.zuZanrmen zu einemTeig geknetet, der. eine Nacht 'kalt stehe muß. Am anderen Morgen rolle man von der öälfte einen Kuchea aus, der bei Mittelhitze hell. vMUN,öa2l. 3MN llXY? Müll MYIi es. schmackhaftes ApfelnruK. Ist. dr Kuchen erkaltet und daS Ataä auch, so legt man ti auf den Kuchen. Von dem übrigen Teig bäckt rnan dann einen zweiten Kuchen aU Deckel, in dem; I man einige Locher auLMdt undderi. !- ! jfif'' 1 ' i eig zuruaicyag
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