Indiana Tribüne, Volume 19, Number 85, Indianapolis, Marion County, 12 December 1895 — Page 2

Fndiana Tribüne

Erscheiul Täglich und SonulagS. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Trager 21 Cents per Woche, die eonntagS.Tribüne"I ?et per Ooch. Beide nsaunuen 15 Cents der U Cent per vkat. Per Poft außerhalb de, Stdt zugeschickt i Borauöbe,hlung P pe, Uahr. OfTUft 18 Süd Alabama Straße. 2a)iauapoliö, Znd., 12. Dezember 'SS. Die Spiele der Verbrecher. l Auf Veranlassung seineZ ChefZ, des Prof. Lombroso, hat dessen Assistent am Laboratorium für gerichtliche Medicin in Turin, Dr. Marco Carrara, sich von jüngeren Verbrechern interessante Mittheilungen über die Art und Weise verschafft, wie sie, trotz aller Ueberwachung. m den Gefängnissen. Besserungsanstalten u. s. w. ihre Spiele geradezu organrsiren. Alle plötzlichen Untersuchungen sind umsonst, zumal in den Anstalten, wo die Jnternirten zur Arbeit angehalten werden; eZ gelingt ihnen stets, sich spitzer Instrumente, welcher Art sie auch seien, zu bemächtigen und Messer und andere Waffen daraus zu verfertigen, deren sie sich im gegebenen Momente, und speciell bei ihren Spielen bedienen können. EineZ der charakteristischsten Spiele besteht darin (es wird petsa pette" Pfote Hand genannt) daß einer der Spieler mit der Hand ein Stöckchen ergreift, an dessen Spitze sich ein haarscharf geschliffenes Messerchen befindet; diese beiden Spitzen führt er in rhythmischer Bewegung gegeneinander und es ist nun Sache der anderen . Spieler, den Kopf so schnell zwischen den beiden Spitzen hin- und herzubewegen, bajj die Spitzen nicht die Haut berühren. Andernfalls erhalten sie manchmal 12 15 der grausigsten Verletzungen, die oft schwere Complikationen nach sich ziehen. Indeß sind sie auf diese Schmisse" äußerst stolz, fast wie ein deutscher Student auf die seinigen. Bei einem anderen Spiel legt einer der Mitspielenden die Handfläche auf einen Tisch, breitet die Finger au-ein-ander, läßt sich die Augen verbinden und nun muß ein Anderer mit einer scharfen Spitze in schnellen, regelmäßigen Intervallen zwischen die Finger stechen, die er wegen der Schnelligkeit sehr oft trifft, dennoch behaupten die Spieler keine großen Schmerzen zu empfinden und wehe dem, der sich nicht am Spiel betheiligen wollte! Nicht weniger grausam ist das Ructa- genannte Spiel: 20 -30 junge Leute stellen sich im Kreis einer hinter den anderen und fangen schnell zu laufen an; einer sieht allein etwas entfernt mit einem schweren Knüttel ode? mit einemStück Eisen in derHand und sucht nun die Herumlaufenden zu treffen, die sich seinem Schlag, sei es durch Bücken oder durch schnelleres Laufen zu entziehen suchen. Auch die unschuldigen Spiele der italienischem Kinder nehmen manchmal einen, man möchte sagen, wilden Charakter an. Ein Kind mit verbundenen Augen (daZ französische Colin rnail lard, italienisch: Moscacia, ähnlich dem deutschen Blindekuh") sucht seine Spielgenossen zu erHaschen, indem es mit einem in ein Tuch gebundenen Gegenftand (Holz, Eisen oder altes hartes Brod) auf den vermeintlich Gesundenen zuschlägt. Aehnlich ist das I'ortogallotti" genannte Spiel der Verbreche?, bei welchem der Spieler, dem eS mit verbundenen Augen geglückt ist, einen anderen zu erHaschen, angeben muß, wer es ist, den er erwischt hat: gelingt ihm dies nicht, so erhält er von den übrigen Mitspielenden so starke Schläge auf die Hände, daß ärztliche Hilfe nöthig ist, um die blutigen, dick aufgeschwollenen Glieder zu behandein. Und gerade die Hände sind es. die zur Strafe ausersehen werden, da sie den Irrthum begangen haben und von den Verbrechern als die einzig Schuldigen, als ein v?m übrigen Kör- . "-rf , , -w- . y., . per vouig unaoyangkger ä&eil betrachtet werden. Bei dem Scaricebarile" genannten Spiel setzt sich der eine auf den Rücken des andern, der darauf die Frage an ihn richtet: Kopf oder Füße". Sagt der Bedauernswerihe Kopf", so wird er durch eine heftige Bewegung seines Trägers mit dem Kopf vorne auf die Erde geschleudert. - So erhalten bei den Verbrechern die einfachsten Kinderspiele, wie z. B. das Springen über einen Strick, einen grausamen Anstrich, der charakteristisch für ihren moralisch anormalen Zustand ist. Diese Grausamkeit und Hinterlist zeigt sich auch stets durch die Ar! und Weise, in welcher sie die Neuangekommenen, die noch mit ihren Gebräuchen unbekannt sind, willkommen heißen, ihnen die Ehre des Empfanges bereiten! So besteht eins von den Spielen, idibattimento geheißen, darin, daß der Neuangekommene vor einen improöisirten Gerichtshof geführt wird, wobei man eine Decke unter seine Füße legt. Ist dann die natürlich stets unausbleibliche! Verurteilung erfolgt, so reißt man ihm im selben Augenölick die Decke unter den Füßen wea. so daß er binstünt. Bei einem anderen Spiel wird der Neuangekommene von ven Anoeren :n die Mitte genominen, deren einer thut, a!5 hätte er einen Sack mit Waaren zum Schmuggeln auf dem Rücken. Ein Theil spielt die sXl MW r&l . v Vi. . -tf , ! V t rv N2iniuavmt. vzi ?uu idiid ctm mnis ling auf den Rücken gelegt und man roeizi l?le,en an, v:e Grenze zu über schreiten: Falls er dann das gewöhn liche: .Ich habe nicktz Slamfor auöspricht. fallen Alle zusammen über ,?n yer r Klagen lhn so lange, bis er besinnunaSloZ lieaen bleibt. Ueberhaupt ist eine große, absolute tuKmyiKHia,icii zu erlangen das Haupkbestreben aller Verbrecher. Das . & l F . s . vr ivyu rccii. caß ne eine ' Ehre fcarnn setzen sich thatsächlich die' Finger, hauptfächlich den Zeigefinger abzuschneiden: oder aber sie sckneid? m hie Finder aer. bis .tf den Knochen

vurch, so datz sich spZker eine Narbe bildet, auf die sie sehr stolz sind. In all diesen Spielen aber finden wir bei den Verbrechern eine Tendenz zum Kampfe hervortreten. Der Sieg der brutalen physischen Kraft ist daö charakteristische Phänomen imLeben und rn derPsychologie der Verbrecher, und es ist interessant, zu beobachten, wie sie sich dem Stärksten und seinen Brutalitäten unterordnen. Als anderes charakteristisches Zeichen bietet sich uns die physische und psychische Insensibilität aller Verbrecher, die sich dann durch Akte del Grausamkeit kundgibt. Wie de? Alkoholiker immer stärkerer Dosen barf, um seinen Rausch aufrechtzuer!.alteu. so ist es auch beim Verbreche?, der durch immer stärkere Stimulation seinen Nerven Vefriediguna seiner Grausamkeitszefllhle sucht, die beim normalen Menschen nur das physische Gefühl des Schmerzes und das moralische des Abfcheues hervorrufen würden. Es sind eben Ausdrücke ihres physischen Lebens, das sich gegen das moralische Gefühl auflehnt und dasselbe zu unterdrücken sucht.

Die fünf Stämme. Mit grober Entschiedenheit haben die in dem Jrrdianer-Territorium an lässigen fünf Stamme die Vorschlage der Dawes-Commission. das jetzt im Gemeinbesitz befindliche Land im Einzelbesitz zu vertheilen, zurückgewiesen und diese ablehnende Haltung wird aller Wahrscheinlichkeit zur Folge ha den, dag im Congreß versucht werden wird, tn Stämmen nicht blos diesen Besitzmodus aufzuzwingen, sondern die Stammesreglerungen ganz und gar abzuschaffen und eine Territorial-Ver-waltung zu organisiren, zu welcher auch Weiße zugelassen werden. Thatsachlich t dem Congreß bereits im verflossenen Winter ein dahin zielendes Gesetz unterbreitet worden, als die Dawes-Commission das Fehlschlagen lyrer damaligen Unterhandlungen berichtete. Diese Commission hatte vom Kongreß die Befugmß erhalten, den fünf Stämmen die Einführung des Einzelbesitzes aller Ländereien vorzuschlagen, trotzdem sie gesetzlich von demselben befreit, und ihnen eine Abande rung der Stammesverwaltungen mit Rücksicht auf ihre schließliche Aufnahme in den Bund als Staat zu empfehlen. Die Indianer wollten aber von allen diesen Vorschlägen nichts wissen. VII die Eommission m diesem Jahre ihre Bemühungen von Neuem begann, wurden die Stämme auf die dem letzten Congreß unterbreitete Zwanasblll aufmerksam gemacht, allein ohne Erfolg. Die Choctaws arngen sogar so weit, jeden Versuch eines Stammesangehörigen, dem Einzelbesitz das Wort zu reden, für Hochverrath zu erklaren und mit schweren Strafen zu bedrohen. Unter diesen Umständen er scheint es ausgeschlossen, daß die Da-wes-Commission in absehbarer Zeit bessere Erfolge erzielen wird, und dem Congreß muß 'die Entscheidung über die Mittel, welche zur Erreichuna des angestrebten Zieles anzuwenden sind, anheim gegeben werden. Trotzdem die Cook'sche Bande vernichtet ist, wird es der Commission nicht schwer fallen, unter Hinweis auf die zahlreichen im Jnianer-Territormm verübten Genaltthaten, die Stammesverwalhingen als unfähig hinzustellen und behufs Herbeiführung allgemeiner Sicherheit eine Abänderung der bestehenden VerHältnisse als dringend geboten erscheinen zu lassen. Allein die Hauptfrage gipfelt darin, ob der Congreß ein Recht zur Annulllrunz der mit den Stämmen abgefchlos. jenen Verträge hat, welche denselben nicht blos den Gemeinsitz aller Ländereien, sondern auch Selbstverwaltung gewährleisten. Diese Verpflichtungen und Garantien hat die Bundes-Regie-rang übernommen, nachdem die In dianer ihrer anerkannten Rechte auf. gewisse Landstriche, welche erstere zu besitzen wünschte, entsagt hatten. Die Commission behauptet, daß nach dem Abschluß jener Verträge die Verhältnisse sich in solcher Weise geändert haben, daß die Übereinkommen nicht länger eingehalten werden können. Die natürlichen Hilfsquellen des In-dianer-Territonums haben, nach der Erklärung der Commission, einen so ungeheuren Werth, daß sie auf unternehmende Bürger eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausüben." Dies hat zur Folge gehabt, daß sich in dem In-dianer-Territorium heute dreimal so viele Weiße befinden, als Rothhäute und ftammesangehörige Neger zusammen, und in Anbetracht dieser Thatsache müsse eine Territorial-Regierung geschaffen werden, welcher den Bedürfnissen der Weißen wie der Nothhäute in gleichem Maße Rechnung trägt. Die Indianer erklären hierauf, daß die Weißen aus dem Territorium verwiesen werden sollten, da diese wohl wüßten, daß dort die einzelnen Stämme das Selbstverwaltungs-Necht ausüben und dlß kein Weißer eine andere Regierungsform erwarten kann. Allein die Dawes-Commission ht ein anderes Argument zur Hand. Ihrem Dafürhalten nach, haben die Indianer die Vertragsbestimmungen selbst nicht eingehalten und dem Congreß wird daraus das Recht vindicirt, die bestehenden Verträge aufzuheben. Die Vertragsverletzungen .bestehen angeblich darin, daß die Indianer sich als unfähig gezeigt haben, sich selbst zu regieren, und daß einzelnen Personen ermöglicht wurde, durch Pachtverträge die fruchtbarsten Landstriche, an welche alle Stammesangeh'orZge gleiche Rechte haben sollen.an sich zu bringen. Ob eix. Gerichtshof aus denThatsachen. folgern würide, daß die Indianer die Vertragsbestrmmungen verletzt haben, erscheint in hohem Grade zweifelhaft. Die Stämme 'haben ohne Zweifel gewisse Fortschritte gemacht, denn sie haben geordnete Verwaltungssysteme mit Gerichten, Gesetzen, Legislaturen und Stimmrecht eingeführt; die Pachtsummen dienen als Steuern und ihre Ertrage werden zum Unterhalt der Stanrmes.schu!eni veswendet. . , .

In. Anbetracht aller Verhältnisse ist nicht zu leugnen, daß das Problem schwer zu lösen ist. Daß die Stämme die Vorsckäge der Commission rundweg abgelehnt haben, ist zu bedauern, weil der Einzelbesitz des Landes -den

Indianern unzweiselhast zum ortbeile aereicben würde, doch folgt daraus noch nicht, daß ihnen das garan. tirte Recht der Seldjtverwallung oyne Weiteres entzogen werden darf. Ueber kur, und lana werden Die Znmaner fufi dck füaen müssen, denn die Zustände im Territorium sind nicht im (Snrfkma mit unserer Civilisation und dasselbe kann nicht länger als ein außer dem staalenvervanoe ileycn.oes -mttnwesen eristiren. wo kein weißer Bürger ein Recht zur Ansiedlung und zum Landerwerv hat. Seltsames vonNeu-Guinea. Wenn man von den Merkwürdigkeiten spricht, welche die Inseln des Stillen Oceans bergen, so darf vor Allem das an seiner Westgrenze liegende NeuGuinea nicht vergessen werden, der Ausdehnung nach die größte Insel der Erde. Drei civilisirte Nationen theilen sich in ihrem Besitz-, aber sie haben noch wenig dazu beitragen können, das Innere Neu-Guineas bekannter zu machen, welches man beinahe ein unge heures Raritäten - Cabinet nennen könnte. Cs aibt wahrscheinlich bis jetzt nur einen einzigen Weißen, ' welcher NeuGuinea von einem Gestade zum anderen durchquert und die Eingeborenen in ihren Urwäldern in unverfälschter Natürlichkeit von Angesicht zu Angesickt kennen gelernt hat: und dieser Eine ist van Gestel. Derselbe weiß darüber u. A. zu erzählen: Das Innere des Landes rn welter nichts als . eine gewaltige Masse von emporgeworsenem Granit und Schicser. ohne Spuren von eigentlichen Mi neralien oder Metalllagen. (Solche kommen nur an der sudlichen Küste. und auch da nur spärlich vor.) Allent halben sieht man das Werk vulkanische? Eruptionen. Ich hatte me geglaubt, daß es irgend eine so dünn besiedelte Gegend gebe, außer der ganz wüsten. Denn wenn es hier auch an vielen Nummern vom Katalog- der L?chvpfung fehlt, so sind andere desto zahlreicher vertreten. Die meisten schakunaen der Einwohnerzahl NeuGuineas (welche zwischen 500.000 und 2.500,000 schwanken) dürften viel zu hoch gegriffen sein. Dabei t an kleinem Wild und an obstlichen NahrungsMitteln sicherlich kein Mangel. Meist haben wir die Emaeborenen, denen wir begegneten (van Gestel war von Kulis begleitet) nur aus einer gewissen Entfernung gesehen. Sre gingen entweder gänzlich nackt oder hochstens mit einem Huftband oder einem Blatt nach der Manier von Adam und Eva bekleidet. Abstoßend unförmlich war ihre unaussprechliche Rückenverlängerung; dieselbe hatte nämlich noch einen besonderen fleischigen Fortsatz von 8 bis 10 Zoll Ausdehnung, welcher genügt hätte, ein Kind in sitzender Haltung zu tragen. Dies war übrigens noch nicht ihre auffallendste körperliche Eigenthümlichkeit. Zu meiner größten Verwunderung bemerkte ich, daß manche der kinderstillenden Mütter ihre Bräste ganz nach Belieben über ihre Schultern inauf oder unter ihre Arme warfen, um den Säugling zu stillen, der zwischen den Schultern in einer Art Schlinge getragen wurde! Im Allgemeinen sind diese PapuaS (ein malayischer Name, welcher kraushaarig" bedeutet, übrigens bekanntlich auch noch viele andere Insulaner umfaßt) eine sehr wenig anziehende Rasse und, abgesehen von manchen Küstenbewohnern, noch erstaunlich weit zurückgeblieben. Dies zeigt sich schon an ihren Waffen, welche noch so ursprünglicher Art sind, daß man wohl schon, um anderwärts AehnlicheS zu treffen, unter der Erde nach vorgeschichtlichen Reliquien suchen muß. Ich habe weder Bogen noch Speere bei ihnen bemerkt, sondern nur Steinäxte waren ihre Waffen. Von dem Gebrauch von Metallen schienen diese Geschöpfe keine Ahnung zu haben, was freilich bei der erwähnten Armuth des Landes an Metallerzen kein Wunder ist In der trockenen Jahreszeit hausten sie in Höhlen, die sie theils schon vorfanden, im Nothfall gruben; einige dieser Höhlen habe ich besucht, aber außer Speisellberresten und zerbrochenen' Steinäxten nichts vorgefunden. Während der Regenzeit wohnen sie hoch oben in den Bäumen, wi sie aus Stöcken, die sie mit Zweigen durchflechten, eine Art Häuser bauen. Manche hier vorkommende Baum- und Pflanzen gattungen liefern vorzügliches Material hierzu Unglaublich war die Einöde, der Mangel an Leben und Bewegung in den großen centralen Hochebenen. Wohl gab es genug kleine Geschöpfe von der Eichhörnchen-Art; auch fanden wir da und dort das eigenthümliche schweinsköpfige Nothwild, welches auch in Java vorkommt, gelegentlich auch eine Tigerkatze, die mehr schön, als gefährlich war. Aber das war Alles. Auf meiner weiten Reife von der Mündung des Flyflusses (an der südlichen Küste der Geelvink-Bai) nach dem Nordwesten habe ich kein einziges Naubthier bemerkt, wenn man nicht die kleinen gefleckten Vaumkatzen dieses Namens würdigen will. Kein Känguruh, weder von den bäum kletternden noch von den grashüpfenden - Arten, war zu sehen, und auch keiner der Dingos oder wilden Hunde, von denen man anderweitig berichtet yat. Dagegen sah lch viele Exemplare der RiesenFledermaus, welche die Eingeborenen Kalong ode? fliegenden Hund" nennen. mit ihrem seltsamen Kleid von hellbraunem Haar und ihrer FlügelAusdehnung von nicht weniger als sechs Futz, ein unheimlich aussehendes Geschöpf, aber ganz harmlos, wie ich mich überzeugte. Die Vögelwelt aber ist hin reicher ode? weist weniastenZ in, arokere

Manigsaltigkeit der Farben aus, als irgendwo sonst in der Welt. Wie viele Vögel flammten förmlich durch die ( düsteren Wälder, welche ohne sie und j ihr schrilles Geschrei geradezu einen lei- j chenmäßigen Eindruck machen würden! i

In dieser Beziehung, sowie was Schmetterlings-, Käfer-, Reptilienund Amphibienwelt anbelangt, könnte das Innere Neu-Guineas ein wahres Paradies für den Naturforscher sein, der hier trotz aller sonstigen Erfahrung doch noch vieles Neue und Sonderbare fände. Die Flachökultur im Nordwesten. Die Thatsache, daß die Farmer des Nordwestens, besonders in Minnesota und den beiden Dakotas dem Anbau des Flachses nicht größeres Interesse entgegenbringen, muß um so mehr befremden, als der Boden dieser Staaten sich für die Cultur dieser Nutzpflanze ganz besonders eignet. Ebenso häufig wie dringend ist den Farmern empfohlen worden, dem Flachsbau größere Beachtung zu schenken, und nahezu vergeblich sind auf Staats- und Bundeskosten kostspielige Experimente unternommen worden, um festzustellen, unter welchen Bedingungen sich Flachs hierzulande mit Profit in großen Quantitäten pn,duziren läßt. Neuerdings scheint man jedoch den guten Aussichten, welche die Flachscultur bietet, seitens der Farmer des Nordwestens größeres Verständniß entgegen zu bringen. Dieselben überzeugen sich immer mehr davon, daß eine Flachsernte sogar einer Weizenernte vorzuziehen sei, sowie von dem hohen Werth, welcher dem Leinsamen-Oel-mehl. zusammen mit der von den großen Mühlen des Nordwestens gelieserten Kleie, als Futtermittel zur Nährung und Mästung von Rindvieh. Schweinen usd Geflügel innewohnt. Wie es heißt, sollen mit dieser Fütterung sich weit befriedigendere Resultäte' erzielen lassen, als mit der Maisfütterung. Die Kleien-Producte der großen dortigen Mühlen haben seitens der nordwestlichen Farmer bisher zu Futtcrzwecken zwar gute Verwendung gefunden, jetzt beginnen letztere jedoch auch einzusehen, daß es vortheilhafter ist, das Oelproduct des Flachses zusäumen mit Kleie zur Fütterung des ebenen Viehes zu verwenden, als den Flachs samen in Gestalt von Oelkuchen an das Ausland abzugeben. Die statistischen Ausweise über die Production von Flachssamen verdienen hohe Beachtung. Danach producirt Minnesota jährlich 5.000.000 Bush:! Flachssamen, oder nahezu ein Drittel, und zusammen mit den beiden Dakotas nahezu zwei Drittel der gesammten hiesigen Ernte. Dabei hat die Flachskultur in den genannten Staaten einen rapiden Aufschwung genommen. Seit dem Jahre 1860 ist Die Production daselbst- von 500,000 bis auf 16,000,000 Bushel im Jahre 1.895 gestiegen, und allein in Minnesota in der gleichen Zeit von 118.000 bis auf 5.000,000 Bushel. In den älteren Counties in Minnesota hat die Flachscultur den Weizenbau bereits in starkem Maße verdrängt, da der Er trag in quantitiver Beziehung ungefähr der gleiche ist, während Flachssamen einen 50 Procent höheren Marktpreis bringt als Weizen, und sogar schon einen um 100 Procent hoheren Preis erzielt hat. Dazu übertrifft das Oelproduct des Flachses, wie erwähnt, alle anderen Futterstoffe an Nahrhaftigkeit zur Erzeugung von Rind-, Hammels Schweinefleisch. Milch und Butter, während der Werth des Düngers von derart gefüttertem Vieh $20 per Ton ist, gegen nur $7 per Ton für das Product maisgefütterter Thiere. Allerdings muß man hinzufügen, daß Flachscultur den Boden mehr erschöpft, als der Vau irgend sonstiger Cerealien. Die Viehzüchter und Meiereibesitzer England's und Schottland's hängen hauptsächlich an dem Leinsamen-Oel-producte der Ver. Staaten zur Erzeu gung besten Rind, Hammel und Schweinefleisches, sowie solcher Milchproducte ab, wie sie den hohen AnforderungenZ der dortigen Consumenten entsprechen. Sie sind willens, für daS Minnesota-Product, der Entfernung von 4500 Meilen entsprechend hohe Frachtkosten zu erlegen und betrachten dieselben als profitable Anlage. Von jedem hier producirten Bushel Flachssamen finden durchschnittlich etwa 40 ,Psund Verwendung zur Erzeugung von' Oelkuchen, welcher als das beste Fleisch erzeugende Futtermittel bekannt ist. das den Viehzüchtern der Welt zur Verfügung steht. Infolge seines Reichthums an Knochen und Muskeln erzeugenden Albuminoiden, enthält Mehl aus Flachsfamen mehr fleischbildende Elemente, . als Mais, Weizen. Roggen, Hafer oder Gerste in sich. Thitsächlich haben neben dem Auslande die großen Fischgeschäfte weit größeren Vortheil aus dem Minnesotaer Flachsproduct gezogen, als die dortige Farmer selbst.Dabei klagen letztere, daß neuerdings immer mehr aus Chicago und aus Omaha stammendes, und als solches mit Hilfe von Minnesota Flachsmeh! fett gemachtes Fleisch in die Märkte von Minneapolis und St. Paul gelange und dem geringeren Fleischproduct der Farmer und Viehzüchter deZ Nordwestens empfindliche Concurrenz bereite. Die Jarewna Olga Nikolajewna. Seitdem das Haus Romanow-Hol-stein-Gottorp in Rußland regiert, also seit 134 Jahren, ist der Fall nicht vorgekommen, daß dem regierenden Zaren als erstes Kind ein Mädchen geboren worden ist; da indessen seit 1797 in Rußland die erbliche Thronfolge in gerade absteigender Linie nach dem Rechte der Erstgeburt und dem Vorzug der männlichen vor der weiblichen Linie festgesetzt ist, so würd die Tochter des Kaisers Nikolai' II. und seiner Gemahlin Alexandra bis zur Geburt eines Sohnes als Thronfolgerin angesehen werden können. In Wirklichkeit wird die GttfcJütftto Olaa aber erst dann

ossiciell als Thronfolgerin anerkannt werden, wenn der Bruder des Kaisers, der jetzige Thronfolger Georg, sterben und inzwischen nicht ein Sohn geboren sein sollte, denn in dem Manifeste Nikolai's II. vom 1. November v. I. wurde verordnet, daß der Großfürst Georg so lange als Thronfolger zu tituliren sei. bis Gott die mit der Prinzessin Alix einzugehende Ehe des Kaisers mit einem Sohne segnen werde." Das 18. Jahrhundert hat nicht weniger als vier regierende Kaiserinnen auf fcem Throne Rußlands gesehen, und wenn dieselben auch Nicht auf Grund einer feststehenden Thron folgeordnung zur Regierung gelangt sind, so kann man doch wenigstens von einer derselben sagen, daß sie die Geschicke des Landes mit mehr Energie und größerem Erfolge geleitet hat, als die meisten ihrer männlichen Vorgänger oder Nachfolger. Der Name Olga, den man der Neugeborenen gegeben hat, ist ein altrussischer Name, der auch in der kaiserlich - russischen Familie wiederholt vorgekommen ist. Die Wittwe Igors, Olga, welche für ihren Sohn Swjatoslaw von 945 957 die Regentschaft führte, ließ sich in Konstantinopel taufen, vermochte aber' ihren Sohn nicht für das Christenthum zu gewinnen. Die Tochter Nikolai's I., die verstorbene Königin von Württemberg, hieß Olga und die jetzige Königin von Griechenland, eine Tochter, des verstorbenen Großfürsten Konstantin Nikolajew'ltsch, führt denselben Namen. Die Familien der russischen Herrscher in diesem Jahrhundert sind ziemlich kinderreich gewesen. Nikolai I., der mit einer Schwester Kaiser WilHelms I. vermählt war, hatte 3 Söhne und 2 Töchter, während sein Nachfolger Alexander II. auf eine Kinderschaar von 6 Söhnen und 1 Tochter blicken konnte. Auf seine Gemahlin, die Kaiserin Maria, eine Tochter des GroßHerzogs Ludwig H. von Hessen, ließ sich noch eher als auf die Gemahlin Nikolai's I., deren Gesundheit durch die

zahlreichen Geburten geschwächt sein sollte, das Wort des geistreichen Franzosen Custine anwenden: Welche Tragik, sich in Großfürsten zu erschöpfen." Daß der Ehe des Kaisers Alexanders III. mit der dänischen Prinzessin Dagmar 3 Söhne und 2 Töchter entsprossen sind, ist bekannt. Die Thatsache, daß das erstgeborene Kind des regierenden Zaren ein Mädchen und nicht, wie es bei allen seinen Vorgängern der Fall war, ein Knabe ist, hat auch eine gewisse politische Bedeutung, denn nach russischer Auffassung wächst die Autorität des Herrsch:rs, wenn er aus einen Sohn als Nachfolger hinweisen kann. Diese Auffassung ist sehr allgemein und selbst besonnene, ernste Politiker in Rußland haben von der Geburt eines Kaisersfohnes ein Erstarken des Einflusses der Kaiserin erhofft, im Gegensatze zu den Bestrebungen der Reactionäre aus der Zeit Alexander's III.. die sich des großen Einflusses der Kaiserin-Wittwe auf ihren Sohn zu bedienen verstanden haben. Diesen Politikern wird die Behauptung, daß der Ehe des zungen Kaiserpaares noch mehrere Söhne entsprießen können, keinen Trost gewähren, denn sie rechneten mit einem Ergebnisse der nächsten Zeit. Vom Jnlanve. Capt. Lewis Smith erlegte jüngst am Cape May, N. I., einen schneeweißen wilden Schwan. Das Prachtthäer maß zwischen den Flügelspitzen sieben Fuß. Trotzdem im Staate Maine officiell absolute Prohibition Herrschi, gibt es dort nicht weniger als 990 Getränkehändler ; es wird also im Ge Heimen gesoffen. Aus Eifersucht hat in Rima-Szombat in Ungarn der Gefängnißwärter Sylvester Gargian seine 27jährige Frau durch Revolverschüsse getädtet, dann seine beiden Kinder im Älter von sieben und vier Jahren mit einem Messer erstochen, worauf er sich durch einen Schuß ia's Herz das Leben nahm. Wu? kurze ZeN dauert ver Sommer in Alaska, allein während des wannen Wetters nehmen die Moskitos derartig llberhand, daß die Gold, gröber am Aukon bei Tage während der Arbeit Schleier sowie Handschuhe tragen un?d während der Nacht ihre Zelte mit dichtem Rauche füllen müs. sen, um nicht von den kleinen Bestien 5n die Flucht getrieben, zu werden. Gar mancher Neuling', der im Sommer in jene unwirthlichen Gegenden kam, hat vor den Moskitos -das Feld geräumt. Der Eisenbahn - Magnat von Long Island, Austin Corbin, hat 700 italienische Bauern importirt, um auf einem zu diesem Zwecke erworbenen Landstrich in Arkansas eine Colonie zu gründen. Herr Corbin hatte für den Transport der Leute . den Dampfer Chateau Jquem" gechartert, welcher die Einwanderer nach New Orleans brachste. Dort empfing Herr Corbin seine Colonisten. Die Bemühungen deS italienischen Botschafters in Washinzton, Baron Fava, haben wesentlich zur Beschleunigung deS von Herrn Corbin entworfenen Planes beigetragen. Die neue Colonie erhält natürlich den Namen ihres Gründers. Jneinemeigenthümlichen DileMM'a befindet sich der in gleicherCounty, W. Va., ansässige Farmer William Waß. Der Mann hat zwei Frauen, ohne sich des Verbrechens der Polygam schuldig gemacht zu haben. Vor einiger Zeit rnachte seine Gattin No. 1 gegen ihn eine Scheidungsklage anhängig, welche Maß mit einer Gegenklage beantwortete. Auf Grund der letzteren wurde er geschieden und daraushin heirathete er eine junge Dawe der Nachbarschaft. In der Zwischenzeit appellirte aber Frau Waß No. 1 gegen das Urtheil und die Suprem: Court stieß dasselbe um. Damit ist Frau Waß No. 1 in ihre vollen Eherechte wieder eingesetzt, und die Fragi istwelche Rechte Frau Watz No.'L an ibren Mann bat. . , . ;

Dom ötnöianVk. In Arattendorf. einer kleinen Station der Eisseld-Unterneu-brunner Eisenbahn läßt 'der dortige Gastwirth, welcher Inhaber einer Post. Hilfsstelle ist, den mit der Bahnpost an-

kommenden Briesbeutel durch seinen Hühnerhund abholen. Mit der größten Pünktlichkeit erscheint der Hund an dem kommenden Zug und nimmt den Postbeutel, den er, in der Schnauze tragend, seinem Herrn abliefert. DerCentralverein deutscher Kaninchenzüchter hat auf Ersuchen des kaiserlichen Rkzierungsarztes in Togo einen größeren Posten Zuchtkaninchen über Hamburg nach Westafrika abgesandt. Die Thiere sollen dort zur Erzielung einer größeren Abwechselung in der Fleischnahrung gezüchtet werden. Im Interesse der Sache hat der Verein nicht nur sammtliche Zuchithiere, sondern auch die Transportkäfiae qratis hergegeben. Der Gütsbesitzer Wolff aus Rattai bei Kolmar in Posen war neulich Abends mit seinem Bruder, dem Besitzer der Pulverfabrik in Walsrode bei Hannover, zur Jagd ge gangen, als sie auf zwei Wilderer stie ßen. Der Gutsbesitzer Wolfs wollte einen derselben festnehmen. Dieser feuerte aber einen Schuß ab und verletzte 'den Fabrikbesitzer Wolff am Bein. Hierauf schoh Wolff aus Nothwehr auf die Wilderer und traf einen derselben, den Arbeiter Szczechowski, derartig, daß er bald daraus starb. Im Nordwesten der Kolonie Westaustralien sind Diamanten gesunden worden. Die Fundstelle wird zur Zeit zwar noch geheim gehalten. man vermuthet aber, daß dleielbe un Bereiche der Pilberra-Goldfelder oder dessen unmittelbarer Nachbarschaft gelegen ist. Was der Nachricht erne ge wisse Bedeutung verleiht, ist der Um stand, daß der Curator des Museums in Perth, Herr Woodward, die ihm vorgelegten Steine geprüft und auf Grund dieser Untersuchung anschel nend zu dem Gutachten gelangt ist, daß dieselben ihrem Werthe nach den Cap diamanten gleichzustellen seien. I n verschiedenen G e genden Sachsens treten in diesem Jahre die Feldmäuse in so großen Massen auf, daß sie zur förmlichen Landplage geworden sind. Neuerdings wird wieder aus der Gegend von Nos sen aemeldet, daß die dortigen LandWirthe unter der Mauseplage ganz außerordentlich zu leiden haben. In welchen Unmassen die Fe!)mause dort vorkommen, geht daraus hervor, daß kürzlich ein Gutsbesitzer ln Nieder guma auf einem einzigen Stück Feld nicht weniger als 1850 Mäuse getödtet hat. - Jn Folge des Genusses von trichinösem Schweinefleisch liegt in Nowawes-Neuendorf bn Potsdam eine größere Anzahl Personen nicht uner heblich erkrankt darnieder. Die FleischWaaren stammen aus dem Geschäft des Schlächtermeisters Siebert in der Wilhelmstraße zu Nowawes, doch hat er das betreffende Schwein regelrecht untersuchen lassen, wobei keine Trichinen gefunden wurden. Zunächst cr krankte der Kaufmann Erdmann in der Auguststraße mit seiner Frau und Tochter und nachher wurden noch verschiedene Personen, u. A. auch ein Eisenbahnbeamier, der vorher Schinken gegessen hatte, von der Krankheit be fallen. Einer 'der Patienten soll in Lebensgefahr schweben. Der Sieben sche Laden wurde zeitweilig geschlossen und versiegelt, sämmtliche Fleisch- und Wurstwaaren confiscirt und genau untersucht. " I m A l h a m b r a - T h e ater Cambridge kam es wahrend des Vallets Robin Hood Esq." zu einer ergötzlichen Scene. Der PrimaBallerina flog nämlich plötzlich der eine Schuh von dem Fuße, rn weitem Bo gen Hinein ln s Parterre und einem Herrn in den Schoß. Dieser drückte den Schuh an die Lippen und warf ihn der Künstlerin wieder zurück, die ihn geschickt auffing und dem Herrn nun ihrerseits unter dem Jubel des Publikums mit dem Schuh einen Kuß zuwarf. Am selben Abend noch hielt der Herr bel der Ballerina um deren Hand an denn der Pantoffel habe den unzähmbaren Wunsch rn ihm erweckt, unter denselben zu kommen. Die Ballerina aber macht eine vorzugliche Partie, denn der Pantosfelhe.') vom Alhambra-Theater" entpuppte sich als einer der upxer ten tnousanlls von England. JnSibneyhat der englische Schauspieler Mr. Arthur Dacre seine Frau, Miß Amy Roselle, erschossen und sich dann selbst den Hals durchschnitten. In hinterlassenen Br:e fen gibt das Paar an, daß beständiger Mitzersolg es zu- dem verzweifelten Schritt aetrieben 'habe. Dacre und Frau waren Anfangs de? achtziger Jahre sehr beliebte Schauspieler; seit lhrer Verheirathung rm Jahre 1834 fing aber daä Gluck an, sie zu verlas sen. Nicht wenig trug dazu der Um stand bei, daß sie so aneinander hin, gen, daß Keines ein Engagement in einem Stück annehmen wollte, wenn sich nicht auch für s Andere ein Platz in ihm fand.. Sie kämpften 'lange und tapfer; Touren in den Provinzen und nach Amerika schlugen fehl und nun hat sie auch Australien enttäuscht, auf daS sie ihre letzte Hoffnung gefetzt hatten. Mr. A.; Dacre war praktischer Arzt, 'bevor er zum Schauspielerberuf griff. Von Pablo Feyendo Corrales, Pfarrer des spanischen Dorses Banga, wurde neulich nach eingenommenem Frühstück, daS in einer Tazje Chocolade bestand, unwohl. Bal: darauf wurde er von schrecklichen Leibschmerzen befallen und gab noch am selben Tage den Geist aus. Da Gründe vorlagen, die zur Annahme einer Vergiftung berechtigten ordneten die Behörden die Leicheneröffnunz an, und thatsächlich wurde im Magen und den Eingeweiden Gift vorgefunden. Die Haushälterin deS Geistlichen wurde verhaftet.

Acöert' stßnffl n Sachsen. wußte die wodl:biik!ite Wirkllna d? &Atrn MJohsnnHcff'sMalz. xl.JrrimU i,k hnä VWfin V9I i 'fl ji'.M'i , . 'V Vllur $1 I öH'ÄrMden ferner Mutter, die V V tKölligin.Mttlve Ama. Iir, wohl zu fcräönt und ernannte deshalb Johann Hoff zu sei nem Hoflieferanten. Hlltet Suck vor Fllschungen. Ter Lchte I kann CoH'ian ttfigt trn Nameui iu tr aus ttr fflaichkn bal'5ttkttlt. i'Ulifittou &&totti Eisner Mendelson Co., Aaen ten, New York. Man verlange den ächten Johann Hoff'ö Malzextrakt. c 3 Eilt dankbarer Patient. der seinen Namen nicht genannt haben toitt, und der feine vollständige Wiederherstellung von schwe, rem Leiden einer in einem Toktorbuch angegebe nen Arznei verdankt, läßt durch un dasjelbe kosten, srei an feine lkibenden Mitmenschen verschicke Dt.se, grobe Buch enthält ?te,epte, die in rtx Avotdere oemackt taerhrn könn, c,. Adresse mit Briefmarke an Vrioat klinit und Diipensar," 23 iiitt 11. Str., New Kork. R. 9. c Unsere vollkommene Cvride frei mit jeder faatche. Mai keine Flecken. Verhütet Ctrikturen. Heilt Trirper u tttftfw& in 1 bi 4 Taqen. Fragt vo:b?ker daktkl. Versandt bti Cjvre für 1.00. SUn abrcisirt : MALYDOR MFG. CO.. LAN C ASTER. OH IO. 4 mm Injektion. Eine permanente ttur J der hartnäckigsten Fälle ron lZonorrhia und i rn . . - . . k. . X 5 isicei, araniirr ;n vvn a vl 6 aaacn; lernt 2 andere Handlung ndtdia. und ebne fei an Z M kkklndkn MiultOte h4 f taitlitnn nnn ... T t bede. Sovaida oder Eandelöl. I. Ferre & So. 5 S (tou Nachfolger). .po.'ker.Ziari. er, i ? kauft von allen Iruaain. 5 " ltMMMM M RipansTabules. Ripans Tabules are cornpounded srom a prescription widelyused by thebest medical autherities and are presented in a form that is becomlng the feshion everywhere. Ripans Tabules act gently but promptly upon the liver, ! stomaen ana intesiincs; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. One tabule taken at the first Symptom of indigestion, biliousness, dizziness, djstress aster eating, or depression of spirits, will surely and quickly remove the whole diflkulty. Pnce, 50 cnts t box. RipansTabules may be obtained of nearest druggist; 05 by mail on reeeipt of price, RIPANS CHEMICAL CO., tO Spruo Stroet NEW YORK. WeihnachtsGeschenke für Herren finden Sie in größter Auswahl zu speziell billigen Preisen im Rialio, 7 Ost Washington Straße. Hauptquartier für feine Cigarren und alle Sorten Nucherartikel. John Weber, Ecke Noble und Mark et Str Deutsche Wein- und Bier-Wlrthschasl. Warmer Lunch Vormittag? und Nachmittags. G. Leut'Hsrdt, SAL002T. Cäe Obio tS S5oble Vtraße Vefte Getränke und Cigarren. XsumeH. Theodore Stein, Nachfolger do kS. . nterso. Abstrakte don Befihtiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. Ro 00 OS Market Qtzaße. 3nblanato0 . 3b. Zermalmten . und ganzen C o ö e zu haben bei der

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