Indiana Tribüne, Volume 19, Number 84, Indianapolis, Marion County, 11 December 1895 — Page 3
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Prüfungen.
Roman von B. RiedelAhrenS. (Fortsetzung.) 10.' Frühliilg. - Erich Hott befand sich m seine Atelier; ein weitläufiges.' hohes Ge mach. Das Licht siel von oben gedämpft auf die faltenreichen Portieren. kostbaren Stoffe. Bilder und Stafseleien und verü?r sich weicher in den Winkeln; ii&r allen eattiiiir.ttt schwebte die Ruhe des Künstlerheims, wo die menschliche Seele gearbeitet ha! und sich jetzt den betrachtenden Gedanken hinqiebt. Holt ruhte lässia aus einem rothen Divan, im Anschauen seines neuesten, soeben beendeten B:ldes, das ein breiter leuchtender Goldrahmeir umqab, versunken: ein: Abendlandschaft im Purpurgold der untergehenden Sonre am Meer. Ein solcher Farbentaumel, wo die verwegensten Dissonanzen der Farbentöne sich zu so berauschendem Effekt verbau den. war noch kaum dagewesen; es mußte großartig auf die moderne Geschmacksrichtuna unserer UebergangsPeriode wirken. Holk indessen täuschte sich nicht langer über sich selbst, der Stern seines Talents hatte den Zenith überstiegen, und war im Sinken begriffen. Ueber dem breiten Deckenfenster, wo der lachende Frühlingshimmel blaute, zogen seine ersten Boten, die Schmalben, im raschen Flug vorüber. Der Künstler blies die duftenden Wolken seiner Havanna von sich und seine Gedanken eilten zum Strand der Ostsee. wo Jnaebrq Wendloff weilte. Er hatte erfahren, daß Klemens Markland geheilt worden sei, und oft schon hatte er sich Vorwürfe darüber gemacht, daZ junge Mädchen von ihm entfernt zu haben; sicherlich, dieser Geistliche hätte besser für sie gepaßt als er selbst, es ging einmal nicht anders, er durfte der Stimme seines Herzens nicht folg:n, sondern muß eine Frau Mit Geld nehmen. Die Genüsse und Freuden der Großstadt hatten ihn wie der ganz m ihren Bann gezogen. Bald nach Weihnacht hatte er an Ingeborg geschrieben, nochmals um Verzeihung gebeten und versprochen, im Frühling nach WendZburg zu kommen. Das bereute er jetzt, es ging ja doch aus keinen Fall. Ja, dieser Markland; sonderbar. Holk mußte gegen seinen Willen oft an ihn denken; das war ein ganzer Mann. Es konnte nach seinem Selbstgestandniß keine größeren Geaensätze qeben als zwischen ihm und Jenem; wo er nur um der Menschenliebe willen den dornenvollen Pfad zum Ruhme vor dem Ewigen verfolgte, da waren die Triebfedern seineö eigenen Streben? zum Ruhme vor den Menschen nur Ehrgeiz und Eitelkeit, selbst die Erfolqe vermochten nicht langer ihn zu täuschen; er besaß Ger t ' ..?rp. m i f!ivi scgta, aicni, eine qeimije iriuoiiax der Ausführung naheliegender Gedanken. aber der Genius ursprünglichen Schaffens ging ihm vollständig ab. Er war ein Künstler wie hundert Andere der Gegenwart, deren Ruhm ihren Tod nur um kurze Zeit überlebt. Bah, wozu denn schließlich all der Aufwand von Tugend, Entbehrungen und ehrgeizigem Streben! Genuß, Genuß! Darin lag der Schwerpunkt des Lebens; ein Narr, der zu genießen versäumte. Konnte er nicht morgen sterben, und lohnte es sich, angesichts dieses unv.'rm'idicheir Va bauque des Lebens überhaupt an etwas Anderes zu denken? Aber erfahren hätte er doch zu gern, wie es in Wendsburg aussah: ob Ingeborg sich getröstet, ob sie noch auf ihn wartete. Am besten erfuhr er das von Frau Wilhelmy, die er von Zeit zu Zeit besuchte. Holk zog seine Uhr, es war erst Sechs, er konnte also vor dem Theater ganz gut auf ein halbes Stündchen zu Andrea gehen. Als er bald danach, langsam durch die wogende Menschenmenge schiendernd, die Königstraße erreicht hatte, blieben seine Augen plötzlich auf einem eleganten, offenen Wagen hasten, in dem ein Herr und eine ziemlich auff'älliz geputzte Dame saßen; und kaum hatt: er schärfer hingesehen, als ihm ein Verständniß aufging. Jetzt kamen sie schon näher. Das war ja Frau Sidonie von Kallrod, an der Seite sollte es denn möglich sein? an der Seite deS alten Grasen Scharnholz. eines der ebenso bekannten als berüchtizten Lebemänner Berlins, die ihre fragwürdige Existenz lediglich durch Spiel. Sportwet!:n und andere Laster fristeten. Holk zog grüßend den Hut, Sidonie dankte kühl, spöttisch; ihr Gesicht war stark geschminkt und die Frechheit des Ausdrucks, diese letzte Waffe der Sinkenden gegenüber der öffentlichen Verurtheilung, bezeichnete deutlich, wie weit sie bereits auf der abschüssigen Bahn ihres verfehlten Frauendaseins gekommen war. Holk setzte sinnend seinen Weg fort. Was er einst für sie empfand, war längst vollständig erloschen. Im Zimmer des dritten Stockes ei ner Miethskaserne der Elisabethstraße befand sich um dieselbe Zeit Andrea Wilhelmy; die Nußbaummöbel waren neu, alle Gegenstände, vom Teppich vor dem Sofa an bis zu den weißen Vorhängen am Fenster von tadelloser Sauberkeit; doch trug daö ganze noch , ffi L-.t V 1tC.i: . rr cen vdicmpci uc uiijciugcn einer zn rlchtuna.. d:e vorläufig aus dem Un entbehrlichsten zusammengestellt der eigentlichen Behaglichkeit eines gemuth liehen HeimS entbehrt. Andrea hatte sogleich nach der An kunft in Berlin die nöib'qen schritte zur rrweroung von qutern sur iy ren englischen Unterricht gethan und sah die Bemühungen vom besten Ertolge belohnt; es meldeten sich einige junge Kaufleute. Damen auö den desseren Geschäften, auch mehrere zurückgebliebene Schüler und Schülerinnen, lo'dab sie bald iu ibrer Bekriediauna
eine monatliche 'Einnahme von ast zweihundert Mark verzeichnen konnte. Außerdem erfreute sie sich infolge ihrer klaren und anziehenden Lehrmethode, verbunden mit einer gewissen Vertrauen einflößenden Bestimmtheit, schnell allgemeiner Beliebtheit. Heute hatie Andrea ihren freien Nachmittag, den sie sich wöchentlich vorbehalten, die nothwendigen Nähereien des kleinen Haushalts vorzuneh men; dabei liefe sie den Erinnerungen freien Lauf, denn ihr Innenleben war um diese Zeit ein reicheres als je zuvor. Seit Astrid geschrieben hatie, datz die Verbindung mit Doktor Reichlin nun doch endgiltig aufgegeben. hatte Andrea sich gestattet, in ihren Mußestunden an ihn zu denken. Sie konnte auch nicht anders; wußte sie doch nun, daß ihr Mann sie im Grunde garnicht besaß: was als Andrea Wilhelmy um ihn herumging, war nur ihr Schatten. Alles was an Hoffnungen und verborgener Glücksahnunz in ihrem Innern wohnte, das gehörte dem heimlich geliebten Manne. So war sie schließlich dahin gelangt, es nicht länger sündhaft' zu finden, LfterZ im Geiste in das Eden zu flüchten, das ihre lebhafte Phantasie sich geschaffen. Dann verwandelte die Villa Jocelyn am sonnenblauen Meer, wo sie mit ihm geweilt, sich zum Zau bersch!oß. bis die Wirklichkeit das holde Bild zerstörte. Dadurch aber führte Andrea ein Doppelleben; ein nüchternes, nur der Pflicht und Arbeit geweihtes, und ein höheres, schöneres im Reich der Phantasie. Je lebhafter jedoch das letztere wurde und je tiefer sie mit ihrem ganzen Ich dem berückenden Zauber der seelischen Gebilde versiel, um so getreuer erfüllte sie die Ansprüche der Alltäglichkeit, die sich durch Oswalds Lebensweise mehr und mehr verfinsterte. Seine Pläne zur Uebernahme einer Zeitung hatten sich längst zerschlagen, er trieb sich wieder in Berlin auf der Suche nach einer Stellung umher; es ge'ang Andna kaum noch, den Wd:rwillen, den ihr sein Anblick einflößte, zu unterdrücken, sie sah, wie er von Stufe zu Stuse sank, ohne die' Macht zu besitzen, ihn halten zu können. Lag das an dem Mangel ihr Liebe, hätte sie sich größere Mühe mit ihm geben sollen? Solche und ähnliche Vorwürfe ließen sie dann immer wieder verzeihen und sich selbst anklagen. Draußen auf dem Korridor klingelte jemand. Andrea ging um zu öffnen; es war Holk. Welch ein Glück, daß ich Sie zu Hause treffe, gnädige Frau äußerte Erich, nachdem jic hweingegangen und er ihr verbindlich ein unterwegs gelaustes Veilchensträußchen- überreicht hatte. Si: wissen, wenn mich armen Verlassenen ein gewisses Heimweh. ganz besonders aber nach dem Ostseestrande packt, da komme ich zu Jynen, es von der Seele herunterzuplaudern. Sie haben etwas. Beruhigendes in Jbrem Wesen, von dem man sich Erfrischt fühlt; es ging ' meiner Ueberzeugung nach ein vorzüglicher weiblicher Arzt an Ihnen verloren! - Wie geht's, denn sonst und wie sieht es in Wendsbürg aus hatten Sie vor kurzem Nachricht von dort?"
Gestern traf ein Brief von Ingeborg Wendloff an mich ein entgegnete Andrea, die Veilchen in ein Kelchglas setzend. Hm. Dürste man vielleicht ersahren. was sie schreibt?" Andreas geradherziger und ehrlicher Natur gegenüber gelang eö Holk nie so recht, eine leise Beschämung zu unterdrücken; er wich ihrem offenen Blicke aus. Gewiß." Sie theilte ihm einiges aus dem Briefe mit. Im übrigen können Sie beruhigt sein fügte Andrea, die als vertraute Freundin Jngeborgs von dem Ereig niß, welches Sidoniens und des Künstlers plötzliche Abreise zufolge gehabt, genau unterrichtet war, hinzu, unsere kleine Jngeborg gehört zu den weiblichen. Wesen, die. nicht diel AufHebens von sich selbst zu machen pslegen, sondern still ihr LooS ertragen sollten sie auch daran zu Grunde gehen." In Ihren Worten liegt ein bitterer Vorwurf. Frau Wilhelmy Wohl nicht so ganz mit, Unrecht, Holk. Er strich den schwarzen Herabhangenden Schnurrbart und machte eine keine ungeduldige Bewegung mit den Schultern. Mein Gott. beste Frau Wilhelmy, wir Künstler sind nun einmal durchaus verdorben zum Philister' was wissen die Ameisenseelen in ihrem engen Bau von der Natur der Schwalbe, die zwei Welten mit ihrem Flug umspannt? Und glauben Sie mir, es werden im Rausche solcher Liebeleien Nebenumstände übersehen, die später als wichtige Faktoren auftreten, an denen 'das Glück der Ehe Schiffbruch leidet. Leider bin ich auch ge- ' . i c. m. f. . zwungen, inii oen erqairnlen zu rechnen, welche durchaus die Forderung einer reichen Heimath an mich stellen; was will ich denn ansangen, verehrte Frau, wollen Sie mich deshalb wirklich in Grund und Boden verdammen?" Er sah ihr ties und' mll seinem auZdrucksvollsten Lächeln in die Augen, daS ihn den Frauen gegenüber so unwiderstehlich machte; es ging etwas Weiches, Bethörendes von ihm auS. daS sich in die Sinne stahl und den Willen schwacher Frauen lahmte. Doch an Andrea ging daZ alles spurlos vorüber, sie fühlte sich abgestoßen von dem Manne, den sie nicht achten konnte. Weqn die Verhältnisse durchaus die Forderung einer reichen Heirath an Sie stellten, Holk, dann mußten Sie sich auch dort ihnen fügen, wo es galt, Genüssen zu entsagen, die ein ersiörtes iunaeö Mädchenleben nach sich zogen; das ist's, waZ ich Ihnen Nicht verzeihen kann.-. Holk hielt sich mit scherzhafter Gri rnasse beide Obren zu. .Um GotteSwillen, rfparen Sie mir die Strafpredigten ich spüre so l tolt: so ' etwas . wie einen moralischen
Katzensammer. Glauben Sie mir, es war das Vernünftigste, was ich tbun konnte, Jngeborg nicht an mich zu fesseln. Natürlich bin ich in Ihren Augen jetzt ein Ungeheuer, ein Scheusal; aber bedenken Sie, wenn morgen mein Stern sinken sollte. wZS steht mir und
meinem jungen Weibe bevor? Die krasseste Noth! Davor habe ich sie bewhrt, und ich weiß, Jngeborg ist zu verständia. das nicht ebenfalls einzuseyen. Außerdem könnte ich solche Zustände nicht ertragen, gnädige Frau; in jener schleichenden Misere leben, die mit ihrem feuchtkalten Griff die Liebe tödtet und mich in den grauenhaften Vfuhl der Armuth und Entbehrung hinabreißt, nein, tausendmal lieber hänge ich mich auf! Für mich ist. eben das Dasein nur auf seinen lichten Hö hen erträglich, im Reiche der Schönheit und armonie Andr:a wußte, daß alles, was sie ihm zu Gunsten Jngeborgs noch vorwerfen konnte, doch an der eingefleischten Selbstsucht des Künstlers ungespürt abprallen würde; vielleicht hatte er in dem einen Punkte recht: wenigOstens war die Freundin vor einem Loose ähnlich ihrem eigenen, beschützt geblieben. Als er sich eine Viertelstunde später verabschiedete, warf sie ihm unwillkürlich einen Blick der Geringschätzung nach. Das ist ein Mann; feige, verweichlicht, schwankend und zerfahren, brüstet er. sich mit dem Vorrecht seines Geistes. daS ihm erst recht die Größe der Verantwortlichkeit seines Handelns zum Bewußtsein bringen sollte. Und wZs sind wir in sein:n Augen? Ein Spielzeug, das heute verhätschelt und umschmeichelt, schon morgen achtlos bei Seite geworfen wird. Ist eS ein Wunder, wenn die Frau unter solcher Behandlung thöricht und hinterlistig, klein und erbärmlich wird? Andrea hatte während dieser Gedanken die vorhin beiseite gelegte Näherei zur Hand genommen: einen Rock ihres Mannes, an dem ein Knopf abgerissen war; als sie ihn aufhob, entglitten der Brusttasche mehrere PaPiere und fielen zu Boden. Andrea nahm sie auf und dabei fiel ihr Blick zuerst auf eine offene Hotelrechnung; 37 Mk. 60 Pf. für ein Zimmer mit Souper nebst Champagner für zwei Personen. .Also auf diese Abwege war Oswald jetzt auch gerathen! Das hatte gerade noch gefehlt. Im Uebrigen ließ sie die Entdeckung kalt; Andrea vermochte keine Eifersucht auf ihren Mann mehr zu empfinden. Unwillkürlich musterte sie hiernach auch .das andere Papier mit der Handschrift Klemens'. Sie stutzte war das ein Brief von ihm? Oswald hatte doch nichts von einem solchen erwähnt. Sie faltete den Bogen auseinander und während sie las, wurde in ihren Zügen der Ausdruck peinlicher Ueberraschung sichtbar. ' Schändlich, unerhört ! (Fortsetzung folgt.) iti Das Turnen der Müdcheu. In der Abtheilung sllr Klnderheil. künde in der letzten Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte zu Lübeck hielt Dr. Do?nblü!h-Rostock einen Vortraa über das Thema: Das Turnen in, 'höheren Mädchenschulen." Er hob die Wichtigkeit des Turnens für Mädchen hervor, tadelte jedoch die bei d:n Turnehrerinnen so beliebten methodischen Freiübungen, weil die selben außerordentlich ermüden. Die Mädchen sollen im Spiel ihren Körper üben, nicht durch die 'den Geist stark rn Anspruch nehmenden. Freiübungen. Den Turnunterricht sollen wissen schaftlich gebildete Lehrerinnen nebenbei ertheilen, nicht Turehierinnen. In der Discussion, die 'diesem, Vortrag folgte, sprachen sich 'hervorragend! Kinderärzte in gleichem Sinne aus, Professor Soltinann - Leipzig verwarf auch die Fröbel'schen Spiele als zu anstrengend. Mit Recht wurde betont, daß durch idie engen Corsets manchem Mädchen die Spiele schlecht be!m?n. weil duvch dieses verkehrte Ktesdungöstück.d gercrde beim Tur nen rn erhöhtem Mane nothwendige Aubdehnunz deS Brustkorbes gehemmt Dird. Pro ejsor v. Ranke-Ä)!unchen en?pfahl die englischen Spiele, wie denn überhaupt die englischen Mäidchen gesunder erzogen wurden alS d:e deutschen. Dr. Gutznunn-Berlln verurtheilte daS Singen während der Neigen in den staubigen Turnhallen a'.Z schädlich. xet eine wettn ver andere lacht. Der eine weint und jammert laut. Vermag eö kaum zu fassen; Sein Glück, auf das er fest gebaut, Hat schnöde ihn verlassen. Der and're aber freut sich, lacht: Was jenem ward genommen. Hat ihm daZ Glück in's Haus gebracht? Nun, endlich ist's gekommen!" Der eine weint, der and're lacht. So hab' ich's stets gesunden. Das, waZ den einen glüa'lich macht. Schlägt meist dem andern Kunden. Drum wenn das Glück dir jäh erscheint. So denke auch an jenen. Der über das verlor'ne weint Und trockne ihm vie Thränen. Sprachliches. Mutter- Für welchen Deiner Freier willst Tu Dich nun -ntsckzeiden, de,i Mar oder den Willy?" Tcchier: ..Den illu will i!" Schnell gesund. Mutter: Na, ffarlchen. fühlst Tu Dich stark ge nug. um aufzustehen? Karlchen: Nein, Mama, ich bin so schwach. Mutter: Na, ich denke. Du wirst Montag wieder zur Schule gehen können, heute ist Sonn tag und ... . Karlchen laus dem Bett springZnd): MaS, heute ist Sonntag? Ich dachte, es wäre Freitag! Kovfarbeit. Bauer: Krau mir ist eS heut' ganz dumm im Kopf bätt' mein Lebtaa net a'laudt. da die Kopfarbeit so anstrengt. Bäurin: WaS last denn gethan,Alter? Bauer: Unter, rchreib'n hab' i müssen auj'm G'richt,
Vom Nnölanve. Fünf Kellnerinnen in Bloomers bedienen die Gäste in einem Restaurant zu Los Angeles, Cal.; diese Neuerung wird dort allgemein als ein Erfolg angesehen. DerRäuberSpina, aus dessen Kopf ein Preis gesetzt war, ist bei Aderno von seinem Genossen, dem Briganten Szngiorgio, getödtet worden Der letztere wurde verhaftet. Auf dem Rittergut Nie-der-Herwigsdorf bei bau erschoß ier 12jähr:ge Sohn des Försters Riedel zwei Arbeiterkinder. Er spielte nrit dem Gewehre seines Vaters, während
:die Kinder dabei standen. Die fünfzehnjährige ? Comtesse Ttba Vetblen. Todter b3 Obergespans Grafen Paul Bethlen, ist während eines Spazierganges in Bethlen in den Szamos gestürzt und ertrunken. Zwei Erzieherinnen, die die Comtesse zu retten versuchten, konnten nur mit Mühe lebend an's Ufer gebracht werden. Durch eine Gerichtsverhandlung in Petersburg wurde ermittelt, tlß ein Gendarm aus Pleskau seit etwa 15 Jahren viele eines Verbrechens Beschuldigte derartig gefoltert hatte, daß die Leute an den Folgen der Tortur starben. Der Gendarm und seine Mitschuldigen erhielten Gefängnißstrafen von ein bis zwei Jahren.'. Neulich Nachtö drangen im Bezirk Bagnorea sechs bis sieben Räuber in ein vereinzelt liegendes Klo ster der Franziskaner ein. - Durch daö Geräusch, das die Räuber beim Suchen nach Beute machten, erwachten die Mönche; etwa zwanzig kamen auö ib ren Zellen, bewaffneten sich mit Gewehren und schössen auf die Rauber. welche die Flucht ergriffen. -Die alberne Gewöhnheit, bei kleinlichen Anlässen eine Wette einzugehen, hat in Paris einem 19jährigen jungen Menschen Namenö Gutdon, der bei einer Omnibusgesellschaft angestellt war. daS Leben gekostet. Er wettete in einer Wirthschaft, daß er innerhalb einer Viertelstunde nach dem Trunke eines Glases Absinth ach! große Gläser Rum leeren würde. Bei dem letzten Glase Rum stürzte er zu Boden und war einige Minuten daraus eine Leiche. Todt l ich verletzt wurde durch rohe Mißhandlungen der Bäcker, meiste? Groß in Spandau. In dem Hause desselben wohnen die Gehilfen und Lehrlinge der Stadtmusikkapelle, die dort auch ihre Uebungen veranstal ten. Der Meister, welcher wegen seines Gewerbes, am Tage der Ruhe Pflegen mußte, wurde durch die musikalischen Exercitien oft gestört, und äußerte er in heftiger Weise seinen Unmuth darüber. Darauf fielen mehrere Musiker über ihn her und bearbeiteten ihn in roher Weise mit Schemelbeinen. Besinnungslos blieb er unter, ihren Streichen liegen; seine Schädeldecke ist eingeschlagen,und an seinem Aufkommen wird gezweifelt. Der Musiker Schulze, der Hauptthäte?, ist verhaftet worden. Eine hundertjährige Geschäftsverbindung ist imi Handelsstände gewiß eine Seltenheit. Ihrer kann sich die seit dem Jahre 1733 bestehende Tabakfabrik Gebrüder Wernard in Offenbach rühmen, die kürzlich von einem Mainzer Hause folgendeS Schreiben empfing: Ich möchte den 9. November 1895 nicht vorübergehen lassen, ohne 'der ersten Sendung zu erwähnen, welche heute vor 100 Jahren Ihre werthe Firma mit der von Ernst Bonhywa in ununterbro chene Verbindung gesetzt hat. Ich wünsche über heute hinaus, daß eine solche noch recht lange in bestem und freundschaftlichstem Verkehre fortbestehen möge. Ich beginne nun das zweite Jahrhundert mit folgenden; Aufträgen u. s. w." Dieses Vorkommniß hat auch insofern noch eine allgemeinere Bedeutung, als eS ein HauS betrifft, in welchem Goethe in seiner Jugendzeit viel verkehrt hat. Die Inhaber des Geschäfts waren damals die d'Orvilles. die Neffen der Begründer des Geschäfts. Hier spielte zum Theil der Roman deS Dichters mit der durch ihn unnerblick wordenen Litt, nack dir 'ietzt noch die Offenbacher Töchter mit Vorliebe genannt werden Von den d'irvllles selbst, deren es vor etwa einem Jahrzehnt noch drei Mitglieder der Firma gab, ist seit einigen Jahren allerdings keiner mehr im Geschäft, wohl aber der Sohn einer geborenen d'Orville. der Frau Wittwe Büsing. Es scheint.alö obder seit mehreren Jahren mit unerwünschter Regelmäßigkeit eintreffende Winter gast, die Jnfluenza,auch in dieser Saison nicht ausbleiben werde. Nach einem auf Grund der statistischen und diagnofischen Angaben der medicinischen Autoritäten nr allen, groren Städten Großbritanniens zusammengestellten Bericht ist allerdings im We sten und Südwesten keinerlei Anzeichen von Jnsluenza zu constatiren, dagegen sind bestimmte Merkmale dafür vorHanden, 'daß im Norden und Osten der Hauptstadt, w Westham und in gewissen Strichen von Surrey und Vorkshire die Influenza wieder epide misch zur Verbreitung kommen dürfte. Besonders schwere Fälle sind bereits in Liverpool, Birmingham und Manchester aufgetreten. Die Zahl der Todesfälle, die mit RespirationsoraMen zusammenhangen, ist in, London wie in Liverpool und Manchester seit einiger Zeit erheblich gestiegen, und daS pflegt stets ein-sicherer Vorbote für eine Influenza- Epidemie zu sein. Uebrigens constatiren die genannten Quellen, daß in Forkshire sowohl wie in Surrey die Jnsluenza auch wah. rend der Sommermonate niemals ganz erloschen ist, sondern in geringerem Umfange sich bis jetzt dort erhalten hat. Verlangt Mucho's Best Hadanna Clgarö. Pumpernickel, Roggenbrot und alle Sorten Kuchen in vorzüglicher Qualität bei Bernhard Thau, Markt, stand 124 oder Hoßbrook Str. No. 81
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Eisenbahn-Tabelle
Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen, bahnzüge im Union Depot, Jndianapclis. Bandalia. Wgang-Postzug 7 30 5m 50 Trn 40 Srn 00 Nm OO Nn, W Vim a9?ct 15 00 Pm 20 Nm 00 Vm 40 Nm erpreß 11 Erpreß 12 Aecomodation .. 4 Expreß 7 Erpreß H Ankunft ExvreK 3 CfP"P Aecomodation 10 Expreß 3 Schnellzug 5 Accomadation 7 Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louis. JndianavoliS und Cleveland Division. Abgang Expreß - 4 16 Vn, CxpreK 10 30Ctr. Expreß 10 30 Vrn Limited Erpreß 3 10 Nm Expreß S 40 Nm Ankunft Expreß 710 2ir Expreß 11 SODm Limited Expreß 11 30 Vm Expreß 6 00N Erpreß. HOONm St. LouiS Division. Abgang Expreß ." 7 30?m Limited Expreß 11 50 Vm Expreß 11 20 Nm Erpreß, täglich , .. 11 45 Nm Ankunft Expreß täglich 4 00 Nm xpre 2 50 25m Limited Expreß 6 30Nm Expreß 6 00 25 Chicago und Cincinnati Diviston estlich. Abgang Schnellzug 3 45 ? m 05 Vm 00 Vm 00 Nm 35 Km 40 Vm Accomodanon täglich 7 Aecomodation 11 Postzug 3 Accomsd. snur Sonntags). Aecomodation 6 Ankunft-Nusyville Aecomodation. Postzua 11 Jnd'plS Are. (nur Sonnt.). Aecomodation Aecomodation 10 Schnellzug ii 15 Nm 10 Nm Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Aecomodation 7 10 5m Schnell.Post 11 wvim kafayette Accomadation 6 00 Nm Schnellzua 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30LM Aafavette Acconuvanon ...iO45 vm Echnellpost 2 50 3hn Aecomodation 6 15 Nm Peoria Division westlich. Lbgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 25Sim Danville Aecomodation ... 5 0oN.it Expreß 11 69 m Ankunft Expreß 3 25 Vm Danville Aecomodation 10 35 Wm Expreß 2 50Nm Exp:rß 6 55Nm Poria Diviston dsi'.ich. Abgang Expreß 6 30 Vrn Aecomodation Expreß 8 25Nm Ankunft Expreß 11 40 Vm Aecomodation Erpreß 10 00NM Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 1 20 Nm Expreß 7 00 Nm Schnell, Expreß. Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20 V Expreß 2 60Nm Expreß 20Nm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4öOVm ColumbuS Aecomodation. . 8 00?m Expreß 3 30Nm Nichmond Aecomodation. . . 4 00 Nm Expreß 5 10 Nm Ankunft Nichmond VcMdation 55 Vm Schnellzug 1140 2? Expreß 12 30 91m Aecomodation 3 27Nm Expreß 6 50N Expreß 10 16 Nm Chicago Divistsn dia oksmo. Abgang Expreß 11 00 Vm vrpres 11 20 scm Ankunft Expreß 3 352 vxpres s is sim LouiSville Division. Abgang Expreß 3 45Vm LouiSville Aecomodation.. . 810Vm Schnellzug 3 25 Nm Aecomodation 4 0)Nm Ankunft Aecomodation 10 20 Vm Schnellzug 10 50 Vm Aecomodation. 5 50Nm Spezial täglich 11 00 N Cincinnati, Hamilto und Indianapolis. igang Expreß 3 40 Vm , Cmcinnati Accomodotisn . . 10 60 Vm Expreß LOONm Expreß 4 00 91m Expreß 6 30Nm Ankunft Aecomodation 915 23m ! Expreß 11 45 Vm Expreß 7 30Nm Expreß 10 55 Nn Expreß 12 30Vm Indianapolis und BincenneS. Abgang Expreß 8 00 25m BincenneS Aecomodation... 4 00Nm Ankunft LincenneS Accomodationll) 40 Nm Expreß 6 00Nm Cincinnati, Wabash und Michigan ang Expreß 6 35Wm Expreß 11 15 Vm Expreß 6 45S!m Ankunft Expreß 9 65 Vm Expreß 2 50Nm Expreß SOONm Indianapolis, Decawr und Western. Abgang Expreß Aecomodation Lchnell.Expreß Lnkunft Schnell.Expreß . . . Aecomodation Erpreß 8 80 25m ... 340 N 1120NM 3 30 25 ....10 40 V .... 450 25m LouiSville, New Albany und Chicago. Abgang Exvreß 12 35 Vm Expreß... 11 50 Vm Vtonon Secomodaüs 4 00 Nm Ankunft Expreß 4 3 30 53 Nonon llccomsdaticn 1120 V Expreß . . . ........ .... S 65 N
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