Indiana Tribüne, Volume 19, Number 83, Indianapolis, Marion County, 10 December 1895 — Page 3
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Prüfungen.
Roman von B. Riedel,AhrenS. (Fortsetzung.),. Heinrich Marttand hielt einen Augenblick wne und fuhr mit der Hand über die Augen, als wolle er ein Bild in der Erinnerung verwischen; dann blickte er sinnend in das zunehmende Unwetter des grauenden Abends hinaus. Die Dunkelheit lag schon dicht in den Ecken des Zimmers, das die verglimmenden Kohlen mit röthlichem Schein erhellten. Mein lieber, lieber Vater; das Sprechen über diesen schrecklichsten Zeitpunkt Deines Lebens greift Dich ZU sehr an Jch bin bald ZU Ende, Astrid. Hartwig wurde also zum Mittagessen eingeladen und auch die Damen fan den großen Gefallen an ihm; von da an hatte er freien Zutritt im Hause und kam öfter. Ich sah die häufigen Besuche ungern, meine Eifersucht wurde reae. dock batte ick keine Abnuna da?on, daß es ihm bereits gelungen war, Louisens Herz im Sturme zu erobern: sie zeiate sich nach wie vor freundlich gegen mich, obgleich eine gewisse Berlegenyett m meiner liegenwart mich auf die hereinbrechenden Ereignisse hätte hinweisen müssen, wäre ich nicht durch meine anbetende Liebe für sie verblendet gewesen. Das er hältnitz zwischen uns Brüdern ent bebrte ieder Qelickkeit: der den Offizieren eigene Hochmuth, die näselnde, gezerrte Sprache floaten mir Aeracytuna ein. ick konnte mich durchaus Nicht ZU der Ueberzeugung aufschwin gen, in diesen Herren eine von verlorsebuna besonders bevorzugte VJltn sckerlklasse au seben. Er sab natürlick svöttisch ütxr den Kaufmann hinweg, und hätte ich seine Arroganz nicht auf das Nachdrücklichste abgelehnt, so wäre es jedenfalls schon vor der Katastrophe zu ernstlichen Uielv:re:en zwischen uns gekommen; denn was der Knabe er dulden mute. lie sich der Mann nicht mehr gefallen. So standen die T)mge, als ich eno lich beschloß, mich Louisen am folgen, den Taae ivl erklären: mein Cbef war verreist, ich würde mich mit Mutter und Tochter allem b:fmden; Dti joi cken Geleaenbeiten vtteate Louise mir im Nebenzimmer vorzuspielen, während ich ihr die Noten umblättern durfte, bei diefer Gelegenheit wollte ick das Tbema einleiten. Am Nach mittage jenes bestimmten Tages sah ich vom Comptoir aus meinen ruoei kommen, den Damen oben seinen B:such abzustatten; eine sonderbare Unruhe, die ich vergebens zu unterdrucken suchte, packte mich, Frau Wendloff war ausaecranaen. Louise befand sich allein; der Gedanke versetzte mich in immer quälendere Angst. Ich schalt mich thöricht, doch je länger der Besuch dauerte, um so unerträglicher wurde mein Zustand, der Boden brannte mir förmlich unter den Fu. ßen, ich wäre am ttebsu.i hinaus geeilt, die Unterhaltung der Beiden zu unterbrechen; doch was hätte mein plötzliches Erscheinen im Familienzimmer. wo ick erst aum Ädendvrot erwärm wurde, rechtfertigen sollen? Ich war also gezwungen auszuharren uno mit Tantalusqualen rn der . Jäiuu oen Schluß des endlos sich ausoeynenoen Besuches abzuwarten. Endlich, nach emer lunve. Die mir eine Ewigkeit gedünkt, hörte ich oben Tbüren öffnen und aleich darauf den säbelklirrenden Schritt HartwigZ i . il . . .9 1!.C aus oer Vaupiireppc; rs imu imu, hinaus auf den Korridor, ihm zu be- ' . . . . .rt-ii gegnen; oas Xitcht ver oorr DCsinonckien 5)anael2Mve fiel au? eine e. stakt. ick sab das aerLtbete Gesicht. die flackernden Auaen. das Herz fota mir in die Kehle, ich konnte lem , ! . . . . . ' Wort hervorbringen. S eb da. Seinrich." redete er mia mit seiner scknarrenden Lieutenants stimme gezwungen-jodial an, famos, dan ick Dlck treffe: Dir kann man wobl eine aute Nachricht anvertrauen! Ich habe mich soeben mit iirauiem ' - " . - Wenvlofs verlobt.'" 'l!as Ilck dann ereignete. Ättrtd, weik ick nicht mebr aenau. es wurde dunkel vor meinen Augen. Ich hörte nur noch wie aus der Ferne ern xuo, das sick von meinen Livven rang: Schuft! Dann, wie Hartwig etwas ickwakte von einem Madchenyerz. oas nur der eiaenen Ne:auna zu folgen pflege, er habe nicht gedacht, daß ich die Sache ernst nehme. hier schwin det die Erinnerung, ich sah alles nur noch schemenhaft. Man hat mir erz'ablt. daß zch weniae Minuten später vor Louise gestanden und sie gefragt habe, ob daS von Hartwig Gehörte auf Wahrheit beruhe; ia; zu leugnen war daZ nickt: sie nannte sich beim llck feine Braut. Taaelana bm ich ... nach diesem schrecklichen Abend dem Wahnsinn nahe planlos in der großen Stadt umhergeirrt, odne einen in: schlutz fassen zu tonnen; woyi zeyn mal stand ich im Begriff, erst die bei den Verräther, dann mich selbst zu todten. Schließlich gab ich jedoch die Rachegedanken auf ich wollte fort. mosten ue leben. sich lyres aerauv ten Glückes freuen, d'e Strafe konnte ja nicht ausbleiben. Ich verabschlebete mich kurz von den alten Wendlosf'S und aina nach Berlin, wo ich bald Stellung fand. Hier traf mich etwa vic ri -f . i.i. ein ayr spaier eine unerwarieie 'jlqu) rickt: mein Vater war vlödlick ot starben und zwar ohne Testament zu W m m mm m mm lzwlerlajfen, so van. ich als rer älteste Sohn in den Besitz deZ kleinen GuteZ Barwiek a:lanate zur h:rben Enttau schungHartwigZ. der bereits neun Monate verbelratbet wir und ubermaki ger Schulden wegen die sein Schwieaervuter zu bezahlen sich aewei gert den Abschied hatte nehmen müssen. DaS SauS Wendloff stand eben infolg? bedeutender Verluste vz? dem Bankerott. Durch die ErbschastS avnrhntnftpW saB ick nick fliitouncen. 3B"V" 1-7 "7 1 o- r mit meinem Bruder und dessen Frau einmal in persönlichen Verkehr FU
treten. DaS geschah an einem stürmt schen Februar-Abend, der sich mir mit allen Einzelheiten für immer einge-
prägt hat. Denn diesen Abend, Astrid, ' hatten die Beiden, der eigene Bruder und das entartete Weib, das ich geliebt hatte, dazu bestimmt, sich durch meinen Tod m den Besitz des Gutes zu bringen, das sie aus dem drohenden Rum retten konnte. Ich sah daS giftgemifchte Glas voll Punsch, den man mir gleißnerisch kredenzte; doch das Mißtrauen wurde mir zum Schutzengel. Ich las in ihren Gesichtern die feige Schuld; Hartwig von Reichlin wagte es auch nicht, als ich ihm. die verbrecherische That aus den Kopf zusagte, zu leugnen. Das war genug, übergenug. Ein unsagbares Grauen vor d'esem Abgrund der Sünde und Verworfenheit der nächsten Verwandten packte mich. Ich stürmte hinaus nur noch einen. Ge danken hegend: fort das Weltmeer zwischen mich und Diese. Die Besitzung wurde verkaust, ich ließ den größten Theil des Geldes dafür, das ich nicht mochte, den Beiden zurück und reiste nach New Fork. um, dort angekommen, sofort den Namen zu wechsein; nichts sollte mich mehr an meme :ro uo e eraar-aenoeil ermnern. Und nun magst Du die Empfindungen ermessen, alk ich vonSehnsucht geirieben nach der deutschen Heimath endlich zurückgekelirt mich gezwungen sehe, dem Sohn jener Beiden mein Haus zu öffnen und zusehen zu müssen, wie es ihm gelingt. 'mir das Herz meines geliebtesten Kindes zu entziehen. War es noch nicht genug an dem, was ich durch Hartwig von Reichlin,. seine Elt?rn und sein Weib gelitten hatte, mußte auch der Sohn meine Bahn kreuzen, mir 'den erworbenen Frieden zu nehmen, mein Dasein zu vergiften? Soll erst 'das Grab mich vor den Menschen schützen. die mir die Nächsten auf der Welt, sein sollten und, sich als meine schlimmsten Todfeinde erwiesen? Sage, Astrid. kannst Du eS mit Deinem 'Gewissen verantworten, meine' Einwilligung zu derVerbindung mit Norbert von ReichIm zu erbitten, bem Sohne des Mannes, der mir feindlich aegenüberstand? Muß nicht sein Anblick mir immer wieder die elend mißhandelte Juaend. die erlittene Schmach eines verhaßten Sohnes, eines verrathenen Liebenden und heimathlos Umherirrenden in Erinnerung' bringen? Bist Du im Stande. Deinem Vater' das an seinem Lebensabend zu bereiten?" Heinrich Markland schwieg. Todtenstille folgte. Nein, mein V.'ter Astrid's Stimme klana ruhia und - aefant. Du , hast ein größeres .und heiliaere Anrecht an mein Herz als Norbert Re'chlin. Ich bleibe Dein Kind.' da? Dich über alles liebt un verehrt. Du hast genug gelitten; ich aber bin funa und stark; jetzt leide ich für Dich.Er legte die Hand segnend auf ihre Stirn. ' Ich wollte, das Leid konnte Dir erspart bleiben, meine Tochter. Doch bin ich überzeugt. , dan diese kur Spanne schm?rzlicherEntsagunz nichts bedeutet im Vergleiche zu dem Elend. vas die Ehe mit einem Reichlin über Dich bringen würde. Du bist von sein?? Ersche nung, ie mm W:sen hingerissen: der Dank für das. was er an Klemens that, entfachte Deine Gekühle noch mehr. Doch handelte er znders. wie die Pflicht des Arztes auch öem Geringsten gegenüber zu handeln ?eb:e!et? Dafür belohnte ich ihn und ogar weit darüber hinaus. - Natur lich lehnte er mit dem Hochmuth seiner Art d:e Annahme des verdienten Honorars ab i,Wir sprachen vor nicht langer Zeit zum letztenmal über Deine Absicht, zur Bühne zu gehen." fuhr Markland nach kurzer Pause fort, .ich komme heute darauf zurück, weil eine Zerstreuung gut für Dich sein würde. Wie schon er wähnt, habe ich nichts mehr dazegen einzuwenden; es widerstrebt mir. Zweimal Deinen Willen zu durchkreu zen, wo es sich um Deine Zukunft handelt. Du bist rein und gut. Du wirst es auch auf jenem gefährlichen Boden bleiben. Vielleicht bist Du sogar berufen, mitzuhelfen an dem Werke der Männer, die sich zusammengethan haben, um einen Strahl der Reinigung m d:n Augiasstall unserer heutigen Vühnenverhältn'.sse zu lenken und das Theater zu dem zu erheben, was es sem soll: em Tempel der echten Kunst, die uns erhebt, erfrischt und begeistert. Thue das. Astrid, ich gebe Dich dazu her; Du sollst nicht sagen, daß Dein' Vater ein selbstherrlicher Egoist sei." Aber Astrid schüttelte den Kopf., .Ich sehe jetzt ein. mein Vater, deß es noch ein besseres. Amt für mich gibt, und das ist: Dein freudloses, einsa mes Alter zu verschönern; Dein Leben ist so reich an Leiden, kein Son nenstrahl fiel in Deine arme Jugend. 5cch aber bin jung und werde in der Liebe und Verehrung für Dich zu überwinden lernen." Das war meiner Astrid würdig geantwortet, ich danke Dir, mein Son nenstrahl. AlleZ waS an Zärtlichkeit für Dich in meinem Vaterherzen lebt, soll bestrebt sein, Dir daS Opfer zu vergelten. Vater und Tochter verbrachten hier auf den Abend in ungestörtem, trau lichem Beisammensein. DaS Band der Liebe zwischen ihnen war nach MarklandS Mittheilungen ' ein noch innigeres geworden; Astrid erkannte, daß sie diesem Vater gegenüber daS eigene begehrende Herz zur Ruhe verweisen müsse und.'eS fortan nur noch eine heilige Pflicht gab: ihm den Abend seines schattenreichen LebenS zu verschönern. Erst als Heinrich Markland zur Ruhe gegangen war und Astrid sich allein auf ihrem stillen Zimmer befand, schwand die so lange aufrecht erbaltene - Fassung; jetzt trat .das Schwerste an ste heran: ben Gelieo ten von ihrem Entschlüsse in Kenntniß zu setzen. Villa ?locelyn, den 23. Dez. fffc. W.Zs! Iwkvtvit iiitk-miti. ' Nie babe ich vor ein Aufgabt de
Lebens gestanden, die es mir so schwer gemacht, den Gedanken Ausdruck zu geben, wie die heutige, Norbert. Alle Worte erscheinen mir so leer, so inhaltslos vor dem, was mich durchtobt. Ich bin mit dieser ungeheuren Aufgäbe, die ich noch kau'- zu fassen ver-
mag. in die nachtlicke Stille gefluchtet: ich bin allein mit den Gedanken und Empfindungen für Dich, nur umbraust vom eisigen Wintersturm, dessen erstarrender Hauch sich auch ertödtend über den Frühling unserer Liebe legt. Ich weiß. Norbert, daß. was uns einigt, zu einem Vündniß geführt hätte, das bis zum letzten Athemzuge und darüber hinaus unlösbar geblieben, und in dieser Ueberzeugung werde ick Dir die Treue we:hen, welche mich auf immer im Geiste Dir zu eigen gibt. Du nanntest mich einmal Dein starkes Mädchen und stimmtest mir bei. als ich behauptete: ror allem .müsse der Mensch lernen sich zu besiegen und niemals anders als in dem Herzenselement der heiligen Wahrheit leben; die Forderungen der Sittlichkeit und des Entsagens treten an den begabten Menschen viel strenger und schroffer noch heran als an den gewöhnlichen. er vor allem soll ihren mahnenben Stimmen gehorchen, mag auch das Herz seine bittenden Stimmen dawid:r erheben; das ist der höchste Maßstab. dem sich strebende Geister unterwerfen sollen. Wir mußten uns finden, Norbert, um unsägliches Weh mit einander zu erdulden, aber wurde dieses Begegnen nicht auch zu einer Quelle reiner und tiefster SeligZeit? Hebt nicht oie Gewißheit, daß wir im Geiste vereint bleiben, über den Sckmerz der außeren Trennung hinweg? Denke daran. Geliebter, wenn Dich der Schmerz übermannen will. DaS Schicksal hat gegen uns entschieden, ich kann nickt anders. Die erste und höchste Pflicht, die der Tochter gegen einen edlen Vater, stellt unabweisbar die Forderung des Entsagens an mich. Sie wird mein LZbensinyalt sem und damit tbeile ich nur das Loos unzähliaer Anderer; darf ich Besseres verlenzen? Und doch ist m'r's in dieser Stunde, Norbert, als würde die Welt fortan nichts Anderes für mich sein als ein Grab, ein Riesensriedhof, fo nau und ode liegt vor mir die Aukunft; alle Blumen des Lebens, mit denen Deine Liebe meinen Weg geschmückt, sind welk geworden unter dem ertödtenden Hauch der Büßerin: Entsagung. Lebewohl, Norbert. Die Standhastigkeit verläßt mich, heute ich muß schl'.ef.en; cö wird besser werden. Lebewohl! Astrid." (Fortsetzung folgt.) Der J:ibel'Kltrgast. Humoreske von L. H. Schuber Adie. Frau: lebt wohl, Kinder, in sechs Wochen seht Ihr mich wieder. Tie kann man schon dableiben, theuer ist eö ja im Orte nicht und Urlaub habe ich. Im nächsten Jahre kann ich Euch viel leicht mitnehmend Mit dem guten Trost dampste Herr Richard Streising zum Bahnhofe hin aus. Äwar war eS schon etwas spät im September und die Mittel als ein facher-Subaltern-Beamter waren auch gerade keine glänzenden, aber die Col legen hatten alle ihre Reise gemacht und wugten davon so viel zu erzählen, und so mochte Herr Richard nicht von der leidigen Mode zurückstehen. Natürlich hatte er sich ern ganz be scheidenes Nest ausgesucht, daö sich in irgend einem Winkelblättchen, wo eS Herr Richard entdeckte, crts neuentdeck ter Kur und Badeort" empfahl. Dorthin zog cS ihn. Dorthin hatte sich der Strom der Reisenden noch nicht aewen det, dort mußte eö noch billig und idyl lisch sein, was auch der ihm zugesandte Prospekt bestätigte. Eo trug der Zug Herrn Streising nach Rungelstedt oder vielmehr nach der Bahnstation, von der eine rumpelige Postkutsche ihn erst nach dem ändert halb Stunden entfernt liegenden Ziele bringen sollte. Kein Mensch stieg wei ter in die Postkutsche und so fuhr sie denn mit ihm allein dahin. Herrn Richard war es schon recht, er machte es sich in der Wagenecke bequem und freute sich seiner Entdeckung. Wo so wenig Verkehr, konnte eS auch nicht theuer sein, darum berechnete er wohl zum zwanzigsten Male, waS ihm . sein hiesiger Ausenthalt kosten würde. Unter diesen angenehmen Betrachtungcn war er Rungelstedt ziemlich nahe gekommen. Er steckte den Kopf zum Fenster hinaus und gewahrte, daß da unten etwas Besondere- loS sei; eine Ehrenpforte war gebaut mit Euir landen und Fahnen geschmückt. Schützenfest!" dachte Hcrr' Strei sing. Nun wurde eS da unten lebendig. Einige Herren in Fracks standen da, ein paar Mädchen in Weiß. Und dahinter standen sechs oder acht Mu sikanten. Ta komme ich grade zu rechter Zeit!" dachte Herr Streising wieder, jetzt geht der Rummel los. Mit einem Male hielt die Postkutsche. Warum? Ehe aber Herr . Streising sich die Frage beantworten konnte, sin aen die Musikanten sehr rührend .Gott arüße Dich" an zu blasen, die Kut schenthür wurde geöffnet und ein Herr in Frack und weißer Binle sagte sehr höflich: Dürft ich Sie bitten, hier auSzustelgen?" Er folgte mechanisch, er vermochte sich keine Ausllarung zu geben; als n aber aus ver. Bandstraße stand, den ge putzten Menschen gegenüber, die alle eme so feierliche 'Miene anaenommen hatten, schien ihm plötzlich ein Gedanke zu kommen und er sagte: Sie irren sich in meiner Person, ich bin nicht der .... Fürst- wollte er sagen, denn er meinte, fo etwas erwarte man hier. Ter Herr ließ ihn nicht aussprechen: O. gewiß sind Eie eS!" lächelte er. Nein, wahrhaftig nicht!" sagte er ganz treuherzig, ich bin der simple Eubaltern'Beamte Richard Streising 4 . 9 sD1ttt UU9 ttttU
Run, daS ist gut. Sie werden so
fort erfahren, waS dieser Empfang be deutet." Und nun trat ein starker großer Herr vor und hielt eine Rede, die Herr Richard ungefähr mit einer Miene anhörte, als hielte ihm fein Chef eine Strafpredigt. Er gab erst em allgemeines Bild der Entwicklung von Run gelstedt, dann schilderte er die Entdeckung der Quelle und die Heilwir lung, sowie Rungelstedts wunderbar gesunde Lage, die von Jahr zu Jahr inehr Kurgäste herführe, als dessen tausendsten zu begrüßen sie heute in Herrn Streising die Ehre hätten. Mit einem Hoch schloß er und die Musik rii i. , . ri ' iummie yerzyasl ein. Herr Richard war wie auö den Wolken gefallen über den Empfang. DaS hätte er sich nicht träumen lassen. Nun sprach ein welögelleidetes. dünnes Fräu lein ein Gedicht, von dem er kein Wort horte. Tann wurde ihm zur Erinnerung an daS Ereigniß eine golden schimmernde Kette mit Münze um den Hals gehangen, ein PbotographieAl. vum mit ammtlichen Ansichten Run gelstedtS wurde ihm überreicht, sowie die neueste Kurliste und der Preiscou rant des Hotels. Dann ordnete man sich mm Zuae. die Musik setzte sich an die Spitze und (.:....! : a : . v;. i k. i . uiuciu gings in vie üslaor, vlö ans Hotel. Hier ließ man ihn allein mit seiner Ueberraschung. Und er war ordentlich stolz auf seine Kette mit Münze. Was würde seine Frau dazu sagen! Mußte er auch gerade der Tausendste sein. Mit einem Male stutzte er: tausend! Eine hübsche Ziffer! Solchen Verkehr hatte er nicht erwartet, das sah man dem Nest, wo alles wie ausgestorben war. gar nicht an. Na. die Hauptsai. lon war ia schon vorüber, man war schon wieder abgereist, und nun mußte er als Nachzügler gerade derjenige wel cher sein! Aber es war hübsch, so mit Reden, Ehreniungfrauen und Munk empfangen zu werden, eine ganz eigene r i. i . acye. uno ein ervavenes UJembl durchbebte ihn noch jetzt!' Doch nun kam die andere Seite.' So still konnte das Ereigniß nicht vorüber ge'.M. .Eie fciaüi hatte ihr Möglich es gethan, nun aalt es für Herrn Etreising. sich dankbar zu erweisen. ?er Wirth hatte schon waS von einem lehnen Frühstück gemunkelt. Herr r tr.ising war nicht abgeneigt: am nässten Tag wurden die Herren vom Eomi!e geladen. Es ging recht lebhaft dabei zu; ja es war so gemüthlich, daß auch der Nachmittag noch mit in Anpruch genommen wurde. Herr Ri chard war nobel, i, waS schadete eS, bei solcher seltenen Gelegenheit! Erst wurde Wein aufgefahren und nachher in. au.h zwei Fäßchcn Vier aufgelegt. cgcn Abe.id fanden sich sogar noch die grauen und Töchtern ein, ein Tänzchen wuNe rrangirt so ging eS bis spät m die Aacht. Am andern Morgen erwachte der uliel-Kurqast mit schwerem Kopf und deiü'nmertem Herzen ob seines Porte ''ol'naieZ. Weich eine Ocde darin ! 5s war doch eine verteufelt theuere iechich'e. Und wer weiß. waS ihm noch bevorstand, er hatte so etwaZ von drei mal in der Woche ihm ein Ständchen dringen sprechen hören. Tas war doch auch nicht gratis. Er sing an sich zu ärgern. Mußte um auch gerade des Schicksal als Tausendsten ausgesucht haben! Er zählte sein Geld nach, eö reichte für drei Wochen, wenn alle normal ging und der Wirth nicht für ihn eine Extra-Taze hatte, was er stark vcr uuthete. In aller Stille, in derTömmerung, bezahlte er die ziemlich gesalzene Note des WlrtheS, unter dem Borwand, nach der Hcimath von amtswlgen zurück zu muffen, vc'rsprach in zwei. Taen zur Vollendung seiner Nur wieder zurück zu sein und verließ Rungelstedt; aber er fand erst Ruhe, -als der Zug mit ihm auf der Strecke war. In dem Coupee faß ihm gegenüber ein Mann, der ihn fortgesetzt ansah. Herrn Striestng gernrte das, er befürch. tcte, einen Stungelstedter vor sich zu haben, der ihn zurückholen sollte, damit er seinen Abschied feiere, um den er so schändlich gebracht. Mit einem Male sagte der Mann: Kommen auS Rungelstedt?" .Ja.,Jub?l.Kurgast gewesen?" .Ja. wieso?" .Tackte mir'S! Bin vor drei Wochen dagewesen. Hatte auch die Ehre, Jubel-Kurgast zu sein." .Vor drei Wochen?" sagte Herr Streising erstaunt; Sie wollm damit doch nicht sagen, daß alles SchMludel ist." Der Mann zuckte mit den Schultern. Das wohl gerade nicht, die guten Rungelstedter sind auf das Wohl ihrer Stadt bedacht. ES ist nur Reklame, unschuldige Reklame. Jeder zehnte Gast ist ein Jubilar! Wer will'S ihnen verdenken? Heute m der Zeit der Re klame ist jedes Mittel erlaubt." Ja, aber mein schönes Geld, was mich dieser Betrug gekostet hat," rief Herr Streising empört. Man hat mich geschröpft!" Sie hatten ja auch Ehre und Ver gnügen davon." entgegnete der Mann. Trösten Sie sich deßhalb, ich habe mich schon lange Darüber hinweggesetzt. Heutzutage muß man eben aus alles gefaßt fein!" Na, ich danke!" Ehe Herr Streising feine Wohnung betrat, versenkte er an der tiefsten Stelle der Spree die Talmi-Kette nebst Medaille; das AnsichtenAlbum folgte. selbst die Kurliste und der PreiScourant er wollte an nichts erinnert fein, die Enttäuschung war zu herbe und wenn man ihn fragte,' warum er schon zurück gekehrt sei, ' so erwiderte erl kurz, die Luft sei ihm .dort zu kräftig gewesen. ' " ' " Kaufe Mucho's Sek Havanna .ia? " A TtiARI I tobiMte MMk r tir,I llililUtilrn(iaortllbw MX. K. c n4 rittjuid k ftf Uumrtion.wll wMk tdottrioaljf kow U TkrM IkMUi4 IM! m I mtU IM, ms WnltÜM,wkwwtlMr Uj mia lMkui tb. Uikttfas mttnfmnt0. wUck ;tHn IkatunowC litHMMffcfBiwlNi metmmtitlMifhvim. tMym4 qniaklr MsiMd. 1 4m bal o oriw tfm Mck Sautet or coarny. I inmif Uit n4 pv W tAploraMat r
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