Indiana Tribüne, Volume 19, Number 83, Indianapolis, Marion County, 10 December 1895 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sountagv. Die tägliche Tribüne" kostet durch den XxSaer Z2 Cent? per Woche, die eonnta.S,Iridüne'S CemtJ per Ooche. Leide ,ufae 15 Cent bei 65 SentS per Et. Per Pft ntzerhalb de, (ftult zugeschickt n VsrauSbezahlnng pe, llalr. flUtt 18 Süd Alahama Ctratze. Indianapolis, Ind., 10 Dezember '95. mtxltl Vrd.Esser. Btt verschiedenen GelegenheZKn hahtn die fieser von den sogenannten Lehm - Essern in mehreren Theilm unseres Südens gehört. Es wäre indeß ein Irrthum, zu glauben, daß es sich hier bloS um etliche vereinzelte Erscheinuugen örtlichen Charakters handle. Vielmehr toar foa Essen von Erde früher sehr weit verbreitet und ist es noch jetzt' in höherem Grade, als Viele wissen, theils als beliebtes Nahrungsmittel, theils als Heilmittel, theils zu Ceremonien - Zwecken, mitunter allerdings auch blos infolge von Noth. Capitän I. G. Bourke, von unserem Bundesheer, macht im 9. Jahresbericht ds Bureaus für Ethnologie viele interessante Angaben hierüber, aus denen hervorzugehen scheint, duß jene eigenthümliche Liebhaberei, over wie man es sonst nennen will, einst so ziemlich in der ganzen Welt mehr oder weniger herrschte und heute noch viele Millionen Anhänge? unter den verschiedensten sonstigen Verhältnissen hat. Einige der betreffenden Thatsachen seien hier in aller Ziürze vorgeführt; soweit wie möglich in steter Beziehung zur Gegenwart: In Mexico pflegten die Gläubigen im Tempel Tezcatlipoca'S stets ein Stück Lehm zu ergreifen und mit großer Andacht zu verzehren, desgleichen, wenn sie bei der Sonne und der Erde schwuren, ein Stuck Erde zu essen. Außerdem war das! Erdessen auch im gewöhnlichen Leben bei ihnen offenbar etwas sehr häufiges; wurde doch auf den Märkten Mexico'S eßbare Erde nsse!chaft verkauft, auch kommt solche in der vo Gomara mitgetheilten Liste mexikanischer Nahrungsmittel vor. Daß die Indianer Florida'S immer Lehm aßen, theilt uns Cabeza de Vaca m' Ihm selbst boten dort die Eingeboienen häufig Mesquite Bohnen an, die sie mit Erde vermischt genossen. VenegaS erzählt uns, daß die Indianer Ealiforniens Erde gegessen hätten, und die Indianer der Gegend von San Juan Capistrano nährten sich, ihrer eigenen Ueberlieferung zufolge, zum guten Theil von einer Art Thon, welchen sie auch zu Kopf-Zr:ath verwendeten. Auch theilt uns Powers mit. daß die Tatu - Indianer Califomiens rothe' Erde in ihr Eichelnbrot mischten und dieses hierdurch süß machten, wie auch den Brotvorrath wesentlich vergrößer ten. Sir John Franklin berichtet uns, daß die Ufer des Mackenzieflusses Schichten einer Art fettiger Schlammerd enthalten, welch die Tinneh-Jn-draner stets in Zeiten von Hungersnoth als Nahrungsmittel zu benutzen und auch zu gewöhnlichen Zeiten .lediglich zu ihrem Amüsement zu kauen pflegten. Diese Erde hat einen milchigen Geschmack und ein nicht unangenehmes Aroma. Man weiß, daß die Apache- und Navajo Stämme der Athrbasca-Jn-dianerfamilie Nordamerikas sehr wohl den Lehm als Eßartikel kannten, obgleich er heutzutage bei den Apachen nur noch selten hierfür gebraucht und bei den Navajos nur noch als eine Art Würze benutzt wird, um den bitteren Geschmack der wilden Kartoffel zu nrildern. Was Südamerika betrifft, so herrscht das Lehmessen noch immer im irr den Indianern an den Ufern des Orinoco, in ganz Brasilien und auf den Bergen von Bolivia und Peru vor. Und wie steht es mit den Ländern der sog. alten Welt? Im westlichen Afrika sind die Neger von Guinea längst dafür bekannt, daß sie eine gelbliche Erde genießen, welche sie Caouac" nennen, und deren Geschmack und Aroma ihnen ungemein vngenchm ist, angeblich ihnen auch niemals irgendwelche Unzuträglichkeiten verursacht. Manchen wird dieser Genuß zu einer absoluten Nothwendigkeit, und sie können durch keine noch so hohe Strafe veranlaßt werden, auf denselben zu verzichten, und vertilgen große Mengen dieser Erde mit Leidenschaft. Von Guinea aus gelangt? wohl diese Liebhaberei auch' nach den uns benach fallen westindischen Inseln. Denn die Neger, welch von dort als Sklaven inch den westindischen Inseln gebracht wurden, wollten ohne Zweifel auch hier ihre Gaoirac" haben. Aber die entsprechende Erde, welche sie hier dafür brauchten, mü nicht von so großer .Güte" gewesen isnn.. Wie die Sklaren se?ber darüber dachten, wissen wir zwar nicht; aber ihre Herren gelangten zu der' Ansicht, daß dieser Naturstoff die Gesundheit ihrer Sklaven, sofern dieselbe gleichbedeutend mit Arbeitsthätizkeit war, schädige, und daher wurde sein Genuß bad energisch verboten. Doch läßt sich nicht bestimmt sagen, ob derselbe wirklich in Westindien ganz und gar ausgerottet ist. Ein ähnlicher Brauch kommt auch im ostlichen Asien vor, auf dem Festlande sowie auf den Inseln. So haben Reisende in einem Dorfe J'ava's kleine viereckige, rothliche Erdkuchen zum Essen ausbieten sehen, und es stellte sich tei der Untersuchung heraus, daß diese Erde größtentheils auS den Ueberresten mikroskopischer' Tlkere und Pflanzen bestand, welche sich in Süßwasser zersetzt hatten. Daß auch manche Japaner Erdesser sind, ist längst in Ersahrung gebracht worden, und ein Thal an der Nordküste von Z)esso (der nörd lichsten der vier großen alt-japanischen Insel?) führt den 9?amen .Ekerde-

yaT. Tne völlige wird von Leuten, welche Pflanzen- und FleischNahrung genug haben, mit Blättertheilen einer gewissen Pflanze gemischt genossen. Oft werden mehrere Pfund mit etwas Wasser und Lilienwurzeln

zu nner Suppe aufgekocht. Emige der siblnfchen Stamme essen ebenfalls Erde. Das Gleiche gilt von den Eingeborenen im westlichen Australien. Als Hnlnnttel wird Lehm u. A. gegen Gicht genossen. In Finnland und Schweden sow früher hin und wieder im nördlichen Deutschland wurde als Nothbehelf bei Belagerungen und Hungersnoth eine Art Erde gegessen, welche von Manchen Bergmehl genannt worden ist. Von FSpt'n Boycott". .Der Name Aovco!t" ist beute in der ganzen Welt in einem Maße bekannt. wie nur der weniaer anderen noch unter uns lebenden Personen ge- . . . - - . a ' mi t Woyn4lchen Canons; aber der mtnq ist darüber beinahe vergessen. Möge denn dieser, zumal er sich zur Zeit in Amerika aufhält, den Lesern ein wenig vorgestellt sein. Erst in den Jahren 1879 und 1880 kam daS Wort Boycott als Name für systematische geschäftliche Aechtung auf. welcbe an sieh ia icbon seit unaezählten Jahrhunderten da und dort gelegenrnch geuot worum war, uno ging in die Svracbe aller Culturvölker über. Dabei hat Capitän Boycott jenes Ver. fahren keineswegs etwa selber neu er. funden, sondern er war nur ein Opfer desselben, daö erste bekannte Opfer in der Neuzeit, ein Opfer freilich, das nicht geeignet ist, besondere Theilnähme zu erwecken. Gegenüber seinem Herrn war er 'uovtgenS, mag man oni immerbin von ibm denken, was man will. ftrt3 von multerbatter treuer Er. gebvnheit: etwa so getreu, wie Hagen gegenüber dem König Vuntyer. Diese? öerr war der Lord Erne. dessen große Güter, in der irländischen Grafschaft Mayo der Kapitän Boycott, zu verwalten batte. Es waren auf. regte Zeiten dort herum, und Boycott machte sich durch seine ungemem groge .Sckneidiakeit" im Verwalter-Amte. durch seine bis zur Grausamkeit gehenjt v; cr " ü . oc ksirenge gegen c:c Parier, unge wöhnlich verhaft, bis schließlich Niemand vom Volk mehr ibm etwas verkaufen oder etwas abkaufen oder ir. gend eine Arbeit für ihn verrichten wollte.. Mit Hilfe der Rothrocke" konnte er sich trotzdem .noch eine Zeit lang behaupten, unter zahlreicher Trudvenbödeckuna brachten noch im November 1880 orangistisch gesinnte Arbeuer o:e Ernte Boycotts aus ui ster ein: unmittelbar darauf aber wur de er von denselben Truppen weg begleitet. Die als System betriebene. wohl organisirte Aechtung hatte triumphirt. Dieses Verfahren hat seitdem so zahllose Nachahmungen gesunden, und an Bitterkeit gingen diese Aechtungskriege manchmal noch über ihr Vorbild hinaus! Boycott hielt es nicht für gerathen, sich in seiner engeren Heimath je wieder öffentlich sehen zu lassen; er hatte indeß zeitig, was man so nennt, seine Schafe in's Trockene gebracht. Nach unserem Lande war er bis jetzt nicht gekommen, wenigstens nicht seit jener Hinausächtunz. Er hat indeß sowohl im Osten der Ver. Staaten, wie in Canada eine Anzahl Freunde, meistens Pferdezüchter, und bei diesen macht er zur Zeit eine Besuchstour; er selbst scheint sich außerordentlich für Pserde zu interessiren. wenigstens bringt er stets das Ge spräch auf dieselben, wen?, irgend Jemand heikle Fragen an ihn über politische und sociale Angelegenheiten der Vergangenheit oder Gegenwart stellt. Das heißt nämlich, soweit er über Haupt sich in Gespräche einläßt! Er ist fast so einsilbig, wie Moltke, ohne daß es irgend wie angebracht wäre, ihn in anderer Hinsicht mit jenem .stummen Denker und SchlachtenlenUz" zu vergleichen. Obwohl ziemlich gealtert, sieht er noch stramm aus. Die vierschrötigen Schultern, die tiefliegenden, schlauen Augen und die langen, dünnen Lippen, um welche ein kurzer, röthlichbsauner, fchon graugesprenkelte? Schnurr- und Backenbart ildb ansvruckslos erbebt, bilden Boy-. ! cotts Haupt-Sinalement. Seine Gestalt ist eme ziemlich unteyetzle. lern halbkahler Kopf ein entschieden soatischer. Er hat eine Manier, seine Lippen einwärts zu ziehen, welche ihn wie einen wahren, Ausbund von Willensfrafi erlernen läßt. Vielleicht 'das Sympatischste an ihm ist noch seÄe recht angenehme stimme, deren in druck wiederum durch sein oft aeigtes nervöses Wesen bttinträchtigt wird. . . ' r l je. . ; i: .v. r irotzoem er jiaj fliticuig a hen Holzer, lässig Lehagltchkeit zu geben bemüht. . NotyhkutigeS ttunstgenie. In Montreal, Canada, hielt jüngst Dr. W. George Beers vor dem dortigen Verein zur Sammlung von Bolls sagen und Volkspoesien emen interes santen Vortrag über .den 'Letzten der Huronen . und die Hauptperson vieses VortraaeS war Zacharie Vincent, alias Telariolin, ein bedeutender Maler, Jäger, Sonderling und Vagabund, über welchen Dr. Beers Vieles aus unmittelbarer personlicher enntnig mit theilen konnte. Zacharie wurde im Jahre 1803 zu Ancienne Lorette als Sohn eines Voll blut-Huronen und einer Huronen-Jro-kesen-Mutter geboren und vereinigte in sich noch einmal alle Vorzüge und Mängel dieser beiden Stämme, wie, sie in CooperZ Roman Der letzte Mohl kaner" so anschaulich hervortreten. Na mentlich aber war der Hang zum Va gabundiren im Wald und auf dem Wasser, wie er bei.den Huronen so ent schieden hervortrat, bei diesem hochbe gabten Maler und Holzschneider schon von Kindesbeine an sehr ausfallend auSsePrägt. und wohl keine Äerbält

nisse wllrden daran irgend 'etwas geändert 'haben. Dr. Beers, der sich für ihn außerordentlich Znterefsirte, machte selber vergebliche Versuche, ihn auS sei-

nem Zigeunerleben (und seiner Schnaps sklaverei) herauszureißen und ganz 'der Kunst zu gewinnen, mußte sich ber bald überzeugen, daß öiese Bemühungen gänzlich aussichtslo5 warr- t c - m v: Xtn. einmal mo er lyn j. x. vmi gend ein, nach Montreal zu kommen. und wollte ihm daA Bahn-Billet kau sen. wenn er daraus einginge. Statt aller Antwort standen eines Tages der Maler und dessen Sohn Dawenron s.Stockaerade") rn recht zerlumptem Zustand persönlich vor ihm: sie hatten den aanzen Weg als Stromer zurückrm V . gelegt uno vif n:a?i wenig oaoti amu sirt! Da war Hopfen und Malz verloren. wenn auch nicht der Whisky. Dieses Vagabundenleben war abenteuerreich genug; viele Male wäre Zacharie um ein Haar ertrunken, 'dann wieder Hatte er vom Winterfrost schrecklich zu leiden (und er trug bis wenige Monate vor seinem Ableben niemals Unterkleider), und nicht selten hatte er die bedenklichsten Kämpfe mit wilden Thieren zu bestehen, so einmal ein Handgemenge mit einer Wildsau.. die er schließlich mit einem bloßen Messer tödtete. Vielleicht daS bedeutendste der nicht in seinem eigenen Geist ersonnenen Bil'der, das er gemalt hat. war daS Mitleid"; er führte dasselbe nach dem Original eines New Jorker Künstlers, aber auS bloßem Gedächtniß, sehr vollendet auS. und Dr. Beers besitzt dieses merkwürdige Bild gegenwärtig in seiner kleinen Kunstsammlung Aber auch diele Bilder seiner eigenen Erfindung. besonders landschaftlichen! odr religiösen Charakters, sind sehr bemerkend werth. Mehrere der letzteren Bilder sind in Kirchen aufbewahrt, die schön sten in der Kirche von Lorette. Außerdem zeichnete er sich als Portraitmaler aus; so malte er 1843 ern vorttessll ches Portrait von Lord Elgin. NebenSei verkaufte er Holzmodell lrungen. Aber sein Leben blieb ein fast unausgesetzter Kampf um die nackte Existenz; niemals jedoch erniedrigte er sich zum Betteln. Das Schlimmste war seine schon erwähnte Leidenschaft für das Feuerwasscr",obwohl er dasselbe verwünschte und manchmal :n seinem wunderlichen Znqllsch darüber sagte: ES ist der Fluß des Teufels, nicht tief aber ach, wie Viele ertrinken dennoch darin! schlimm für Indianer schlimm für Weiße." Er hatte übrigens stets ein gewisses . idealistisches Wesen, nie hat man ein meines Wort, nie einen Fluch auS seinem Munde gehört, und nie hat er als Kunstler sich einen gemeinen Gegenstand gewählt. Die allerm?dernsten naturalistischen Maler hätten in seinen Augen keine Gnade gefunden. Dabei schwärmte er aber für alles Erhabene in der Natur. Er ist in seinem 80. Lebensjahre im Ma-nne-Hospital zu Quebec m tiefem Elend gestorben, als der letzte der Huronen. Freilich, ein Ende im tiefen Wald, den er mit Pfeil und Bogen, schon toe, ehe er eine Flinte Handhaben konnte, erfolgreich durchstreift hatte, wäre mehr nach seinem Herzen gewesen. Dr. BcerS wem darauf hin, daß Zacharies Kunst-Weranlagung keineswegS vereinzelt unter seinen Stammesgenossen dagestanden habe, und daS last fruchtlose Verschwinden dieser schonen Talente sehr zu bedauern sei. Untergehende Värenrasse. Berichte auS verickiedenen Tbeilen CalifernienS. deuten darauf bin. -daß auch der interessante, aber sehr ungemuthlicke Graubar oder Grizzlybär mit raschen Schritten seiner Ausrottuna entaeaenaebt. 5kn den lebten Jahren hieß es sogar einigemale, er sei rr !f e. . ? ' au vz.aiisornn 10 gur wie oerzlywunden; doch diese Behauptung hat sich alS voreilig erwiesen. Kauft doch ein bekannter Pelzhandler m .San Francisco jedes Alabr unaefäbr ein Dukend Felle von Grizzlybären, die sämmtlich in Kalifornien leibst erlegt werden, die großen, gewaltigen Exemplare von ehedem sind freilich äußerst schwer noch zu finden. Und daS ganze stattliche Geschlecht tritt immer seltener auf. AuS vielen Ländern, in welchen eS früher stark vertreten war, ist eS wirklich ganz verfchwunden. In Californien trifft man noch Grizzlies in einigen TheUen des Küsten-HöhenzugeS, den Sierra Nevada, und der Siskiyou-Region. Jene Gegend im höchsten Theil 'der Sierra, welche wohl stets eine Wildniß bleiben wird (da sie als gänzlich ungeeignet für dieCultur und Besiedelung durch Mensehen gilt) und immerhin, eine AuSdehnung von vielen hundert Quadratmeilen hat, bietet diesem Wild noch die beste Zuflucht im Gol'dsiaate. Vielleicht sogar kann sich diese Region soMfagen als natürlicher Wild-'SchutzpJrk für eine sehr b:scheidene Anzahl Grizzlybären erweisen, bwoyl die Weidebesiber und Viehzüchter einen unaushörlichen Vertilgungs krieg gegen sie füh. ren. Es ist 'bemerkenswerth, daß sich die Lebensewohnheiten und 'der Charakter dieses Bären in verschiedener Beziehung durch seine Berührung mit der Civilisation geändert haben. Früher, als er allenthalben von der mexicanischen Grenze nordwärts . bis hinauf nach ' dem Saökatchewan- und dem Fukonfluß massenhaft vorkam, und ostwärts bis nach dem Missouri verbreitet war (er findet sich übrigens noch immer in kleinerer Gestalt östlich von den Rocky Mountains, auf den Grenzländereien der großen Ebenen in den beiden 'DakotaS und in Montana), welch' ein anderer war er ta! Er besorgte damals seine Verprovi-antiru5??-Aukslüge fast nur bei Tage und schlief den größeren Theil der Nacht über. In unsere? Zeit aber 'ist er beinahe ausschließlich ein Nachtwanderer geworden, und während deS Tages schläft er in irgend einem undurch dringlichen Dickicht verborgen, bis, wiederum im Schutze der Na&t aus die

eeren-, Honrg-, Insekten-. Fisch- und sonstige Jagd geht. Er ist in seiner Nahrung auch vielseitiger und weniger heikel geworden. Sehr wild ist der Grizzlybär zwar von jeher gewesen. Aber seine unHeimlicbe Bösartigkeit, die er auck aWiVfcen

von der Befriedigung der Beute-Jnte-reen zetgk. nebst seiner Scheuheit, datirt bauptsäcblich erst von t 5?eit an. da er viel gejagt wurde. Trotzdem er übrigens an Ztlbyeit so ziemlich dem Eisbären gleichkommt dem einzigen Bären, hinter dem er an Größe und Gewicht zurücksteht lassen sich die Jungen, die man sehr zeitig fängt, leicht zähmen und sind dann stets gegen ihre Herren gutmüthig, gegen alle Fremden aber höchst eklig-. Die Gewohnheit von Grizzlybären, getödtete Thiere, wenn sie keine unmittelbare Verwendung für sie haben, in der Erde zu verscharren, hat schon manchmal den Menschen einen prächtigen Wildbraten zugeführt. Der Untergang dieser Bärenrasse wird auch für die Literatur der haarsträubendsten Jagdgeschichten" einen schweren Verlust bedeuten! Bloßgelegte Perlenschätze. Sogar die vielbeklagte Trockenheit, toelche m einem so großen Theile unsereÄ Landes rm verflossenen Sommer und Herbst herrschte, ist von Manchem mit Freuden begrüßt worden. Zu diesen gehörten, außer verschiedenen Klassen von Speculanten, auch die Perlen--suche? in entucly. Denn durch das völlige oder theilweise Eintrocknen vieler Flüsse und Bäche im Vlaugras Staate sind viele Perlen, darunter sehr schöne Exemplare, zugänglich geworden. Namentlich gilt dies vom Cumberlandsluß. der besonders reich an perlenhaltizen Muschein zu sein scheint. So soll ein Perlenjäger dort mehrere Perlen gefunden haben, deren jede unter Brüdern $75 bis $100 werth ist, und noch viele kleinere und billigere außerdem. Obwohl in neuerer Zeit nicht ganz so viel im Perlengeschäfd steckt, wie noch vor Kurzem, sind solche Funde immer noch lange nicht zu verachten. Meist senden die Kentuckyer Perlsuchev ihre Funde nach Chicago, Philadelphia oder New Aork. und die besten wandern nach dem bekannten Tiffanyschen Ckroßgeschäft. Es wird in den betreffenden Kentuckyer Gewässern jederzeit, wenn daS Wasser nicht zu kalt ist. um darin herumzuwaten, nach Perlen gesucht. Die meisten derselben sind freilich von unregelmäßiger oder nicht beliebter Gestalt und daher praktisch werthlos, wenn auch ihre Farbe recht schön sein mag. Sehr verschieden ist die Größe der runden Perlen, welche man gewöhnlich auS jenen Wassern zu Markte bringt, von. der Größe eines Stecknadel - Knopfes bis zu der eine? Erbse, seh? selten darüb:?. In vielen Fällen müssen die herumwandernden Perlsucher mit 50 Cents pro Stück zufrieden sein; aber eS sind ihnen auch schon manches Mal $50 für eine Perle bezahlt worden. Ein Fund von Höherem Betrage ist schon ein ganz besonderes Ereigniß; vor mehreren Jahren allerdings soll einmal eine Perle auS dem Cumöerlandflusse 5500 gebracht haben, nicht dem Finder, sondern dem berufsmäßigen Perlenjager, welcher sie ihm für eine Kleinigkeit abschwatzte. Uebrigens sind die Kentuckyer Perlensucher nichts weniger, alS systematische Geschäftsleute, vielmehr in denTag hinein lebende, unstäte Gesellen, die überall zu Hause sind, an einer frsufc bank ebenso gern schlafen, wie in irgend einer behaglichen Wohnung, und,, wenn sie viel Glück gehabt haben, meist daS ganze Geld erst alle werden lassen, ehe sie sich wieder auf die Suche machen. Doch kommt es auch vor, daß man einem völlig geschäftsmäßigen Unternehmer begegnet, der ein Zelt mit allem Zubehör mib sich führt und während der ganzen Arbeitszeit wie ein rege! rechter Sportsmann lebt. Die Ursache für den Perlenreichthum gerade der Kentuckyer Gewässer wird gewöhnlich darin gesucht, daß das Strombett unter dem Sande gewöhn lich aus Kalkstein - Felsen besteht, welcher geeigneter, als andere Gesteinbildüngen in Flüssen und Bächen, für die Hervorbringung oder Erhaltung von Perlenmufcheln zu fein scheint. Es gibt wenig Gewässer in Kentucly welche ganz ohne perlenhaltige Muscheln wären; dennoch widmet sich nur eine verhältnißmäßig kleine Anzahl Kenwckyer der Perlensucherei, die noch mmer einträglicher ist. als die meisten Formen allgemeiner Arbeit. Wer sich einmal damit befaßt, kommt freilich auch nicht so leicht wieder davon ab. Ein alter Zops. Man ist in den letzten paar Jahren nicht gerade 'häufig in der Lage gewesen, von unserem ehrwürdigen Bundesobergericht Günstiges und besonders Fortschrittliches berichten zu können. Eine kürzlich? Entscheidung dieses Gerichtshofes jedoch ist wegen ihrer SW' lungnayme gegenüber einem ost verspotteten alten Zops-, dem man allerdings auch in einer Reihe Einzelstaatm schon mehr oder weniger zu Leibe gegangen ist, anerkennenswerth. Diese Entscheidung besagt nämlich, daß ein Bürger, welcher über irgend einen Criminal - Proceßfall bereits Berichte gelesen hat, damit noch keinesWegs ungeeignet wird, in diesem selben Falle als Geschworener zu amtiren. Veranlaßt wurde diese Entscheidung durch eine Berufung von dem Bundesgericht in Utah aus, wo der betreffende Richter einen Einwand gegen die Zulassung eines Gesch'worenen-Candida-ten, welch-? ganz offen zugab, daß ihm etliche Zeitungsberichte übe? die diesbe zügliche Angelegenheit u Gesicht , gekommen,' zurückwies, und alsdann tfjt Vertheidigung an das. Bunoesobergericht appellirte, mit dem erwähnten Nesultat.. Richter Vrown, ; welcher die letztziltige Entscheiduna abaab.' bebt

dann hervor, daß nur, wenn die vorder erhaltene Auskunft einen Geschworenen im parteiischen Sinne beeinflusse und nicht mehr zugänglich gegen andere Beleuchtungen der Angelegenheit mache, von einer. Untauglichkeit für den Geschworenendienst die Rede sein könne. Mancher eingewanderte Bürger, der nicht gerad: aus Hold Hingland" kommt und sich in dessen alte Rechtsgeschichte vergraben hatte, mag sich höchlich verwundern, daß man sich in unseren Tagen überhaupt noch über etwas so Selbstverständliches herum streiten kann, und Nechtspriester noch in allem Ernst behaupten können. Unwissenheit ost in Verbindung mit Gleichziltigkeit, welche durchaus nichts mit Unparteilichkeit zu thun zu haben braucht bilde die beste oder einzige Vorbedingung, über eine Sache als Geschworener zu urtheilen! Ursprünglich hatte jenes geschriebene oder ungeschriebene Gesetz den Zweck, das Schwurgerichts - System zu vereinfachen und rein zu halten. Aber wie oft schon ist durch wörtliches Festhalten an diesem Gedanken der Zweck in sein gerades Gegentheil verkehrt worden, ohne daß man dem Ideal eines Vorurtheilslosen Geschworenen Collegiums irgendwie näher gekommen wäre! Wie manchmal auch haben Geschworene. welche wirklich sich niemals

vorher irgendwie um den betreffenden Proceßfall gekümmert hatten, auf die leichtfertigste Weise (mitunter sogar durch Würfeln, Knobeln u. dergl.) über Leben und Lebensglllck eines Menschen entschieden, um die verflixte Geschichte kurzerhand abzuthun! Und in den meisten Fällen ist, wie männiglich bekannt, die vollständige Durchführung jener Idee einfach unmöglich, jedes Festhalten aber an einem undurchführbaren Gesetz macht dieses, und bis zu einem gewissen Grade die Gesetze überhaupt, einfach zum Gespötte. Hoffen wir, daß es bis zum völligen Veoräbniß diese Zopfes nicht mehr weit ist. Oom Inlands. Jüngst sind merkwürdige Massen, welche eine in Screven, Ga., formiri Compagnie in dem Unabhängigkeitökriege geführt hat, aufgefunden worden. Es ist eine Art von Wurfspeeren, deren Klingen aus langen Feilen hergestellt und deren Griffe aus ca. 12zölligen Holzstücken geschnitten waren. An dem Griffe befand sich ein acht bis zehn Fuß langes elastisches Seil. Im Handgemenge wurde die Wasfe gegen den Feind geschleudert, und nachdem sie denselben kampfunfahig gemacht hatte, wieder zurückgezogen. Leider wird nicht berichtet, ob diese alten Waffen sich als effectiv erwiesen haben; jedenfalls waren die von den polnischen Insurgenten im Kampse mit den Russen gebrauchten Sensen furchtbarere Waffen, als diese Wurfspeere der amerikanischen Patrioten. Erblindet und gelähmt! Das war daS traurige Loos deS im besten Mannesalter stehenden Gerhard Aupland, der vor einigen Tagen in der Stadt New Jork in seiner Verzweiflung im Tode Erlösung suchte und fand. Mit zerschmeiiertem Schädel hob man ihn im Hofraume d:S Swedifh Movement Cure Institut, No. 159 Ost 92. Straße, auf; er 'hatte sich aus einem Fenster deS zweiten StockWerkes gestürzt und starb wenige Stunden später im Presbyterianer-Hospital. Aupland betrieb früher ein einträgliches Groceri: - GefchÄft am Washington - Markte, mußte dasselbe jedoch vor drei Jahren aus Gesundheitsrücksichten aufgeben. Ein schweres Augenleiden zwang ihn zur Unthätigkei allmälig trübte sich sein Blick, bis er schließlich fast völlig erblindete! Kürzlich trat nun noch infolge eines Schlaganfalles eine Lähmung der linken Seite ein und der kaum 30 Jahre alte Mann wurde nun völlig hilflos. Vor Kurzem b:gab er sich nach dem erwähnten Institut, um durch eine Massageku? wenigstens von der Lähmung befreit zu werden, doch sie wollte nscht weichen, und aus Verzweiflung suchte und fand nun der Aermste den Tod. Einwand erungs -Com missär Dr. Senner in Nnw Jork 'hat soeben die Einzelheiten eines interessanten Falles von Einwanderung unter ' Contract bekannt gemacht. Im vorigen Jahre reiste Frau Richard Gambrill, welche das Haus No. 30 Park Avenue in New York besitzt, nach Basel und gab dort dem Dekorateur Schultheß den Auftrag,' Gegenstände im Werthe von $2000 zur Ausstattung ihres Hauses zu übersenden und dieselben durch fünf tüchtige Arbeiter, die er nach Amerika schicken sollte, auffiel" len zu lassen. Vor einigen Tagen langten die Arbeiter und das Material mit dem Dampfer La Normandie" an. Sobald Inspektor James McKimm an der Quarantäne an Bord kam, fielen ihm die fünf gutgekleideten Männer, die als Passagiere zweiter Kajüte angekommen waren und sämmtlich nach No. 30 Washing-ton-Str., einem . Emigranten-Kost haus, wollten, auf und er nahm sie mit nach Ellis Island, wo sie angaben, daß sie unter einem Dreimonats-Con-trakt nach Amerika gekommen feien. Sie wurden zurückgehalten und dem Board of Special Jnquiry" vorgeführt, vor dem dann der Präsident der Walking Delegates- W. I. O'Brien und so viele Delegaten, als Gewerke durch daS import'.rte Material reprafentirt waren, erschienen und die Zurücksendung der fünf Schweizer forderten. Der Präsident der Walking DelegateS" erklärte, daß daS Material auS perforirten Eisentheilen für eine Wendeltreppe, für Decken und auS Draperien besteht. Die Löhne mm nischer Arbeiter in dieser Branche be trugen zwischen $5 und $6.50 verTag, während nach ihrem eigenen Gestand niß die fünf schweizer Arbeiter nur $120 bis $2.40 per. Tag erhielten. Die Leute werden nach der Schweiz zurüo?aelandt. -.

Oo attfutrtt

In Johanneum zu Hamburg hat sich ein bedauerlicher Unfall ereignet. Der Realfchul-Oberlehrer Dr. Köhler war damit beschäftigt, Vorbereitungen zu einem Vortrage zu treffen, den er im Schulwissenschaftlichen Bildungsverein über Fortschritte im Beleuchtungswesen halten wollte. Hierbei expwdirte plötzlich ein mit Acetylengas gefüllier Gasometer mit solcher Gewalt, daß sämmtliche Fensterscheiben in dem Saal zersprangen. Dr. Köhler trug schwere Wunden am linken Bein und an den Knien davon und wurde in besorgnißerregendem Zustande in's Krankenhaus geschafft. In Sulz (Elsaß) i't der Varon Dan'tes'Heckeren v?rsto:ö:.''. Sein Name hat in Rußland eine taurvze Berühmtheit: von Dantes' Hand ist A. S. Puschkin 1837 gefalln. dem verhängn'ißvollen Duell, das m'. dem Tode eines der größten russischen Dichter endigte, war Dans, der' damals im russischen Militärdienst stand, vor ein besonderes Gericht gestellt worden, welches ihn aus Grund der damaligen Bestimmungen über das Du?ll zum Tode verurtherlte. Dantes wurde jedoch begnadigt und an Stelle der TodeGrase trat Degradirunz zum Gemeinen und Ausweisung für imme: aus Rußland. Bis zum Jahre 18al war sodann von ?hm nichts, zu bören. Im letztgenannten Jahre trat n abei in den Dienst Napoleon'S III. und wurde bald Senator und Kammeiherr. Der Sturz des zweiten Kaiserliches brachte auch 'den endqiltiaen Sturz Dantes mit sich. Die letzten Jahre verbrachte er in Paris ganz vereinsamt. Victor Hugo erwähnt seiner ' in den ,Chatlmen!s mrt größter Verachtung Fast 60 Jahre hat Dantes sein Opfer überlebt. Anlaß zu dem verhänMßvollen Duell dattt e:n Verhältniß- zwi schen Frau Puschkin und Da'ites ge geben. Vor längerer Zeit wurden der Baron von der Goltz und sein Forster in der Straßburger Gegend von zwei Wilddieben erschossen. Es gelang, die Mörder einzufangen, und der eine wurde in Thorn zum Tode verurtheilt und hingerichtet, der andere zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheut. Dieser Letztere, ein ge wisser Anton Kopistecki, entsprang je doch und entfloh nach Rußland, wo ihn aber die russische Grenzwache sogleich festnahm. Anscheinend hatte et auch den russischen Behörden gegenüber kein reines Gewissen, denn er wurde dort lange festgehalten. Jetzt ist seine Auslieferung von Mlawa au an das Grenz-Polizei-Commissara! Jllowo erfolgt. Unter Aufsicht von zwei Gendarmen und an den Füßen mit Ketten geschlossen wurde er mii der Bahn nach Graudenz weueröefordert. Der von H a v r e nach Buenos Aires abgegangene Dampfe: Uruguay hatte n Bordeaux e:ne An zahl italienischer Auswanderer an Bord genommen, darunter die aus den beiden Eltern, einem Sohn und einer Tochter bestehende Familie Speranza. Auf der Reise von Bordeaux nach Marseille hatte diese die Bekanntschaft eines QandmanneS Namens Marino Francese gemacht, der gestand, von du italienischen Polizei verfolg! zu wer den, da er seiner Frau und einem Freunde verschiedene Messerstiche ver setzt habe. Die Folge war, daß man scherzhalber Francese vorspiegelte, ein italienisches Kriegsschiff liege in Bue noS Aires vor Änler.um den Mch! ling bei der Landung zu verhaften. Eines TageS 'war der zunge Speranza in dem Zwischendeck im Begriff, sich zu rasiren, als Francese eintrat und ihm die Hand reichte. Als der junge Mann ihm die seine gab, warf Francese ihn zu Boden und stieß ihm sein Messer ln den Rücken. Die Frau Speranza schrie um Hülfe, aber auch sie wurde niedergestochen. Ihr Mann, der sich auf dem Verdeck befand, eilte darauf gleichfalls herab, worauf sich ein mörderischer Kampf entspann. Der Capitän. der Schiffscommissar und andere Personen, welche einschreiten wollten, wurden gleichfalls von dem mit einem Revolver und einem Messer bewaffneten Francese bedroht, doch gelang es dem Commissar, ihm den Revolver zu entreißen. Nach heftigem Widerstande wurde der rasende Mensch dingfest gemacht und im Schiffsgefängniß untergebracht. Er wird dort bis zur Rückkehr des Uruguay ver bleiben, um dann in Frankreich vor Gericht gestellt zu werden. Speranza, seme Frau und sein Sohn sind schwer verwundet. V is h e r galt Frankreich als das Land 'der unblutigen Duelle, allein dieser Ruf wird ihm von Un garn nicht nur streitig gemacht, sondern es wird sogar überboten, denn dort schießen die Duellanten nicht einmal aus einander, wie aus folgender HPorie erhellt. Zwischen den Abgeordneten August Pulszki rö Arpad -Szentivanyi hatte in den- BouloirS deS AbgeordnetenhcmseS Budapest ein Wortwechsel pettgefunden. DiefeS Rencontre führte nunmehr zu einer Heraus forderen g. Die Duellanten batten nrsvrünalich einen dreimaligen Kugelwechsel bei 23 Schritte Distanz und 15 Schritten Avance vereinbart. Da jedoch die Beleidigung eine sehr gerinqsllgige war, wurde ein Waffenge richt eingesetzt, welches entschied, daß ein einmaliger Kuaelwechsel vollauf genüge. Das Du&" hat Vormittags In der Franz Joseph Cavalleriekaserne stattgefunden. Die Secundanten hatten bestimmt, daß innerhalb 30 Secunden zu schießen sei; eS fiel jedoch kein Schuß, worauf die Affaire als auSoetraqen betrachtet - wurde. ' Die Duellanten taufcbten Entfcbudizunaen aus und verließen versöhnt den Kampfboden.

Schön und rein Soll da Hau stet sein ! , Die besten Vürfien- kaust- an bei H. Ochmedel, 420 OS McCarty Craf.

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