Indiana Tribüne, Volume 19, Number 82, Indianapolis, Marion County, 9 December 1895 — Page 3

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Prüfungen.

Roman von B. RiedelAhrer.S. (Fortsetzung.) Endlich. Astrid athmet erleichtert auf und mit zitternden Händen zerreißt sie das Couvert. Er schreibt: Astrid. Du zürnst vielleicht, daß ich eZ wage, mich Dir auf diesem W:ge zu nähern, da ein mißliebiger Zufall Deinem Vater den Brief in die Hände spielen könnte; doch ich befinde mich in einem Zustande, der selbst diesem drohenden Ereigniß gegenüber mich nicht in meinem Vorhaben schwankend machen konnte. Ist doch die Ungewißheit, die mich betreffs unserer Zukunft verzehrt, bis zu einem Grade der Unerträglichkeit gestiegen, dem ich nicht länger standzuhalten vermag. Du, mein geliebtes Mädchen, würdest es des Mannes unwürdig finden, sich in Klagen über die Unabwendbarkeit des Schicksals zu ergehen, und Du hast recht. Und doch, Astrid, es gibt im Leben des Mannes einen Punkt, das ist d:e Bedrohung des Verlustes seiner Liebe, wodurch den heiligsten Gefühlen eine brutale Gewalt angethan wird, gegen die sein ganzes Ich sich auflehnt. Ich liebe Dich, Astrid. Empfindest Du wie ich bei diesen Worten, als ich sie zum erstenmal dort oben am Buchensaum von Deinen Lippen hörte? Die dunkle, sturmbewegte Welt dersank um mich, zauberisches Empfinden hob mich zu nie geahnten Wonnen. Und ich wußte, Astrid, daß ich mit den Küssen auch Deine Seele trank, als unsere Blicke sich ineinander verloren; mit Dir vereint wäre mir das Leben zum Paradiese geworden, die Schwesterseele, m der ich em Echo finde alles dessen, was in mir zur Erkenntniß strebt. Doch schon nach der einen kurzen Stunde des Glückes trat die schroffe Wirklichkeit an uns heran; Dein Va ter sah rn mir nur den Sohn eines Bruders, den er verleugnen will, er ließ es mich suhlen und mem Ehrgefühl verbot mir. Euer Haus wieder zu betreten. Du selbst gestandest, es nicht mit dem Gewissen vereinigen zu können, Deinen Willen vor dem Vater geltend zu machen, der nicht fordert. sondern bittet. Ich begreife dieses Zartgefühl, die Verehrung für einen Mann, der Dir die Mutter ersetzte. Astrid. Somit stehen wir anqesichts der Un Möglichkeit unserer Verbindung vor der Wett, bleiben wir auch !m Geiste vereint, die höchste irdische Glückseligkeit des vollkommenen Besitzes ist uns versagt. So lange ich aber nicht die Bestimmung der unwiderruflichen Trennung von Dir erhalte, will die Hoffnung, Dich dennoch einst die Meine nennen zu dürfen, mich nicht verlassen; diese pem:genden Zweifel, die so lahmend auf mich wirken, bitte ich Dich, durch Deine Entscheidung zu beenden. Schreib? mir, Astrid, daß ich Dir entsagen soll, wie die Aussichten sich für uns gestaltet haben; ich werde dann, wie sie auch ausfällt, das Lebcn weiter zu ertragen suchen. Deinem Briefe sehe ich mit der Spannung eines Menschen entgegen, der sein Urtheil erwartet über Tod und Leben. Ewig der Deine. Norbert Neichlin.' Diese teilen vergrößerten den Kon flikt in Astrid und gaben ihr zu gleicher Zeit den Anstoß, daß etwas gescheben müsse: Norbert Re:chlin hatte das Recht, die Entscheidung zu fordern. Bleich, erschöpft, brach sie unter der Wucht der auf sie eindringenden Verantwortlichkeit fast zusammen. Was beginnen? Ihm entsagen? Sie kann es nicht: dem Bater trotzen? Das ist eben so unmöglich. Die bleiL. i rw c .1 erne Schwere tu oen GNeoerl! zieyi Astrid zur Erde; so verharrt sie lange regungslos. Erst nahende Schritte im Nebenzimmer weckten sie aus der Erstarrung und ka'.im hatt: sie sich erhoben, als Heinrich Markland auf der Schwelle der Thür erschien. Bist Du aufgelegt zu unserem Spaziergang, Astrid? Es schneit zwar noch immer, aber wir beide Wetterfesten Pflegen ja dergleichen nicht zu achten." Sie nickte mechanisch; der gemeinsame tägliche Au-gang brachte eine liebgewordene Zerstreuung ihres Beisammenseins; Astrid blickte träumverloren in die Gluth des weißen Kaminosens und dabei lag auf ihrem ernsten Antlitz ein solcher Ausdruck von Schmerz, daß ihr Vater sich ergriffen abwandte; als sie weiter nichts entgegnete, brachte er es nicht über sich. langer zu schweigen. 'WaS ist Dir, Astrid? Du leidest. E3 wird vorübergehen," hauchte sie ausweichend. Ich fürchte, es sitzt tiefer. Kind; es wäre vielleicht besser. Du sprächest Dich gegen mich aus, wir gehen seit einiger Zeit fremd nebeneinander her und das ist kein natürlicher Zustand; besser denn, einmal ein reinigendes Gewitter, als diese fortwahrende Schwule. Die Schneeflocken prasselten in die sem Momente vom Winde getrieben gegen die Scheiben, das Unwirthliche des Wetters da draußen bezeugend. Komm, Kind .fuhr Markland fort, als Astrid noch immer nachdenk lich schwieg, wir bleiben heute hier in Deinem traulichen Heim; wir müssen über die Sache, wenn Du wirklich noch nicht darüber hinaus bist, doch endlich in s Klare kommen. Er nahm auf dem Korbsessel am Fenster Platz und bedeutete Astrid mi einer anooewezung, s-cy iym gegenüber zu setzen; sie las in seinen Züqen; die zusammengezogenen Brauen sowie die scharf hervortretenden Linien um die Mundwinkel ließen ste erlen nen, wie peinlich ihm da5 Zugestand niß war, doch ihr heißer Wunsch, wie kr Kater jn's Klare über dtk Sache

zu kommen, war im Augenblicke noch stärker als die Mitleid erfüllte Liebe zu ihm. Wie sollte ich jemals überwinden können, was für mich zur Lebensfrage geworden, Vater; ich liebe Norbert Reichlin, und da Du mich genau kennst, wirst Du die Bedeutung dieses Wortes ermessen können." Sagte er Dir bereits, Astrid, daß er der Sohn meines verstorbenen Vruders Hartwig von Reichlin ist?" Ja, Vater. Hoffentlich zürnst Du ihm deswegen nicht? War es doch so natürlich, daß er von der Verwandtschaft zu mir sprach, nachdem unsere Herzen sich gefunden hatten. Sieh mich an, mein Vater, hast Du denn kein Vertrauen zu der Wahl Deines Kindes, konnte ich einen Unwürdigen wählen?" Sie war vor ihm niedergeglitten, das Gesicht zu ihm emporhebend; Markland strich liebkosend mit der Rechten über ihre Stirn und blickte sie voll Traurigkeit an. Wenn ich nicht wüßte, meineAstrid, daß die Jugend die Zeit der Unerfahrenheit und des unreifen Urtheils ist. Du schließest von dem schönen Aeußern und den glänzenden Eigenschaften aus den inneren Kern des Menschen; Norbert von Reichlin aber ist das Ebenbild seiner Eltern und das sagt mir genug. Auch' mein Bruder gehörte zu jenen Männern, die durch eine bestrickende Außenseite und glattzüngige LiebensWürdigkeit alle Herzen, besonders die der Frauen, im Fluge zu erobern wissen, aber diese Außenseite stand in keinem Verhältniß zu seinem Innern. Nur ein Mensch von niedriger Gesinnung, ein Egoist in des Wortes dernichtendster Bedeutung konnte so handeln, wie er gegen mich gehandelt hat. Es sind düstere Erinnerungen, die mich da heimsuchen, Astrid, Erinnerungen, die noch heute einen Rest jener Bitterkeit enthalten, die einst mein ganzes Sein und Denken eingenommen, die mich heimathlos hinausgetrieben in tht fremde Welt; doch es muß klar werden zwischen uns über diesen Punkt. Ahnte ich doch, daß es so kommen würde, schon von dem Abend an, wo Jnzeborg Wendlofs hier zum erstenmal erschien und ich erfuhr, wer sie und ihre Angehörigen seien. Sobald Du alles weißt, wird Dir meine Handlungsweise sowie al les. was Dir in unserer Vergangenheit räthselooll g tue sen, verständlich sein. Steh auf, meine Tochter; ich will Dir mit kurzen Worten die, Geschichte meines Lebens erzählen Du magst dann selbst entscheiden. Astrid stand auf. schürte das Koh-

knfeuer zu höherer Gluth und schmiegte sich wicd:r in die Nahe des Vaters. Ich aehore zu senen Unglücklich:, die von Beginn ihres Lebens zuviel geWesen; schon bei meiner Geburt maltete ein Unstern, sie kostete der Mutter das Leben, und niemals gelang es meinem Vater, der seine Frau über alles geliebt hatte, den geheimen Groll gegen mich zu unterdrücken, der ihm als die Ursache ihres Todes galt. Früh schon empfand ich deutlich seine Abneigung, die sich nie zu einem freundlichen Wort oder Blick -verste-hen konnte, und war ich bereits von Haus aus durch Beanlagung em schüchternes Kind, so mußte die an das Liebloseste streifende Behandlung mich vollends zu einem Wesen machen, das die Leute ein duckmäuserisches nannten. Vier Jahre waren so vergangen. als mein Vater sich entschloß, eine zweite Ehe einzugehen; war meine Kindheit nun b:s dahin eine recht trauriae aewesen, so aestaltete sie sich von da an der Fuchtel meiner Stiefmutter zu einer wahren Holle. Galt ich doch in ihren Augen nicht allein als eine Last und überflllssia.er Esser, sondern auch, well das Pfand der ersten Liebe ihres ManneZ. als ein verhaßter Gegenstand der Versucht, den sie die gane Grausamkeit einer innerlich roh:n Natur emvfinden ließ und die Mlch UM so hilfloser sa.no, da ich an meinem Vater, der sich von der resoluten Frau beherrschen ließ, nicht den geringsten Schutz noch Anhalt fand. Natürlich mußte dadurch, was an guten Keimen und Fähigkeiten in mir lag. erstickt werden. die Furcht vor den balkarischen Strafen lehrte mich lügen und pflanzte jenen Haß in mein Kindergemütb, der die Ausgeburt sklavischer Unterdrückung und Unmenschlichst zu sein pflegt. Eine noch schwerere Zeit brach für mich mit Ux Geburt des einzigen Sohnes aus dieser Ehe. Hartwig von Reichlin. herein; alle Liebe,- deren die Eltern fähig, übertrugen sie auf ihn. der natürlich in jeder Beziehung als das Muster aller Vollkommenheiten hingestellt wurde, dessen Launen und Unarten ich wortlos zu ertragen hatte. Laß mich schweigen von der Behandlung. die ich mit dem zunehmenden Alter des jüngeren Bruders ertragen mußte; wohl hundertmal stand ich aus dem Punkte, heimlich fgrtzulaufen. Schiffsjunge zu werden und zwetfellos hätte ich der immer dringender an mich herantretenden Nothwendigkeit auch eines Tages gehorcht, wenn fich nicht die Aussicht zur Erlösung qeboten hätte. Wir bewohnten nämlich in der Nähe Hamburgs ein kleines Gut. das stets nach dem Tode deö zeitweiltgen Besitzers auf dessen ältesten Sohn überaeaangen war. und das gab meiner Stiefmutter. Anlaß zu erhöhter Mißgunst. Um mich 'nun vom Haufe zu entfernen, beredete sie den Vater, mich Kaufmann werden zu lassen; je denfalls hielt sie dabei den geheimen Plan im Auge, ihn dahin zu bringen, mich in seinem Testamente nur mit dem Pflichtthesl abzufinden, damit dl, Besitzung in SartwtsZ Hände Zange; ihr Mann willigte ein und ich ergriff die Aussicht, aus dem gegenwärtigen Dasein erlöst zu werden, natürlich mit ungestümer ssreuve: - tcy erinnere micy. daß ich an diesem Tage zum ersten Male inbrünstig Gott hstete und ihm dankte. Armer Vater sagte Astrid, welche bewegt den Mittheilungen .aeZauscht

hatte, während sie seine Hand wiederholt küßte, wie trostlos arm und elend muß Deine Jugend vergangen sein! Oh, jene Beiden wußten nicht, wie sehr sie sich versündigten, als sie Dir Herz und Seele auf solche Weise vergifteten." Das wurde mir klar, bald nachdem ich in das Hamburger Haus Wendloff u. Co. eingetreten. Astrid. Die jüngeren Angestellten wohnten, wie es damals noch Sitte war. im Hause des Chefs, nahmen Theil an den gemeinschaftlichen Mahlzeiten und genossen dadurch eine gewisse Aufsicht, die außerordentlich förderlich auf ihre Moral wirkte. In diesem Kreise, wo jene echte Vornehmheit zu Hause, wie sie großer Wohlstand, verbunden mit edler Gesinnung viele Generationen hindurch, zu schaffen pflegt, ging mir eine vollkommene neue Welt auf, ich fand mich selbst und begann, was ich bis dahin nicht eigentlich gewesen war. ein denkender Mensch zu werden. Als dann aber die Gattin meines Chefs, eine alte wohlwollende Dame, manches von meinem Leben im Elternhause aus mir herausgelockt und daraufhin eine so liebevolle Theilnahme für mich bezeigte wie für ihren eigenen Sohn, als sie sich mit mütterlicher Güte des' armen Jungen annahm, den Niemand auf der Welt liebte, da. Astrid, erwachte in mir etwas Unbeschreibliches, ich fühlte, daß auch ich lieben und derehren konnte, daß ich ein guter Mensch war und nicht der Unhold, für -den man mich im Vaterhause ausgegeben. So vergingen rasch die vier Jahre der Lehrzeit, worauf ich zum Commis avancirte und einen Platz im Comptoir meines alten Chefs erhielt; ich schätzte dieses Glück besonders hoch, weil es in der Familie ein Wesen gab, dem ich mich nach und nach mit der Begeisterung eines heißen JünglingsHerzens zugeneigt, das war Louise Wendloff, die Tochter des Hauses; natürlich stand sie so unerreichbar hoch ller mir, daß ich bis dahin nicht ge-

wagt hatte, meine Gefühle merken zu lassen, dazu war in damaligen Zeiten die Ehrfurcht vor der Familie des Chefs viel zu groß in uns jungen Leuten; man war damals noch naiv, warm, begeistert und konnte sich mit vollem Herzen großen Ideen und Em pfindunßen hingeben. Ich glaubte indessen em stilles Entgegenkommen an Louise zu spüren, sie zog mich häufig den Anveren vor, und das reichte hin, die hochfliegendsten Wünsche und Hoffnungzn in meinem Herzen zu nähren. Aus diese Weise waren wieder SlVmTiÄ fsfi3 ."fiT hrfTnT7n nT2 irf (J - a). V V v im Geschäfte. Wendloff u. Co. den Vertrauensposten eines ersten Vuchhalters erhielt; ' und da der Chef mir fortgesetzt Beweise seines Wohlwollens gab, auch schon hatte durchblicken lassen, daß er in mir eine dauerndeStütze zu erwerben hoff: sein einziger Sohn war Kapitän zur See geworden, so hielt ich den Zeitpunkt zu freierem Auftreten betreffs meiner kühnen Absichten endlich für herangerückt. Um dieselbe Zeit erfuhr ich von meinem Vater, mit dem ich hin und wieder ein paar geschäftsmäßige Zeilen tauschte, daß Hartwig, der die Offizierscarriere eingeschlagen, als Sekondelieutcnant nach Altona versetzt worden war, und wenige Tage später suchte er mich im Comptoir persönlich auf. Mein Chef, dem der bildschone junge Offizier sehr gefiel, lud ihn ein, seine Familie zu besuchen, eine Aufmerksamkeit, durch welche der alte Herr sich auch mir gegenüber erkenntlich zu zeigen glaubte; ahnungslos, was er' dadurch für mich berausbeschwor." (Fortsetzung folgt.) Hl Geh', lafi mi auS! I sag (7atzna. Herr Stadtrichttti a ganz andere Welt sanier jetz'n! I bin im fünfaseckgst n Jahr und izab bis auf a vier Jahrln, wo i z'LandZhue! bei die Kürassier war, die ganz n oana seäizge in der Stadt Münch'n zuabracht, also muaß i aa was wiss'n von der tadt. Jetzt knnmst tue und da m s WirtbsbauS. da rein's über's alte München und ham kan Dunst davon. nacher machst dcne Gschelverln an Standpunkt klar und kriegst dem Streit, wenn 's di net gar außapudeln. I bin a großer Freund von die Neue w k. "N 1 rungen. Die wer nni oer 3m rriegi ham, aber Alles hat seine zwoa Seit n und die alte Zeit war aa guet. Zum Beispiel die neue Wasserleitung is recht nett, aber 'S alte Bier wqr doch besser; der neue Schlachthof is großartig, aber a früherer Kalbskovf rnit'n halbet'n bim und Züngl UM fufzeh Kreuzer war scho' großartiger: die Trambahn i3 recht billig, aber früher hat mer z'Fueß sein Spaziergang nach Neuberg, haus'n oder in d'Menterschwoagn g' macht und a Vackhendl um achtzch Kreuzer gess'n, dös war guet und no' billiger; fahr jetzt um a Zchnerl zum Lüst'nwirth und frag', was d'Hendln tost'n; Hin dös Geld hast vor vierzig Jahrln a Tagsparti? g'macht. Was kan unsere neuen Tanzsül und Kunst lervorstellungen schön? aber die Grüebig seit wie im Prater gibt's halt doch nimmer. Unsere Theater krje;'n alleweil mehrer Auögäng, eiserne Bor häng, iicg'napparat und so weiter, aber 's Schweigertheater war nur a Holzbud'n und doch san. d'Leu! lieber einaganga. Und um a Sechserl hast an Verschwender ang'schaut, heut san'S lauter überspannte Liebsg'schicht'n, die Unseroaner net versteht und kosten über fünf Stiegen und a Loatr t)gzii. ff no' aMarZl.' Msst'hje. und qnschaugst, da thuet Alles radeln, z'weg'n der G'sundheit sag'n'S; derweil fchaug'n die blutjüngst'n Kameraden aus, als wSrn's nach alter Manier g'rädert wor'n; d'LunAl 'und d'Lebvr jängt. qn ein'm Zwirnsadt und an ihre Backa kannst Zündhölzl ankent'n. Frühen der bat mer richtig a'arbet und nachher sein Stoan d'raufg'setzt, mit toima Jährn bin i no' übe? so an Krippn. reite? 'nüberq'sprunga. Und nachher dös Grcßthuei! von die Lcutl Der Alte trägt im Sommer Zieglstsaner. d'Tcchter acht in die höhere Töchter schul' und nimmt Klavicrstund'n, der Sobn studiert auf östlich; fragst den

kloanst Vambs'n, der l5ettetn geht, was feine Eltern fan, na' sagt er: der Papa thuet Grundgrab'n und d'Mama hau siert mit Schoat'n. A windiger Tag löhner steigt am Sunntag mit Havelock und Cylinder aus, und kimmst mit solchene Leut' z'thuen, na' kennst die

erst auS, was die san, wenn z. B. er s Maul aufmacht nnd sagt: ,DöZ giebtS gar net, daß koan Arbeiter koa Geld net hat Geh, laß' mi aus'." Hier hielt der PrivatierJosef Zacherl, der wegen Beleidigung vor dem Münchener Gericht unter Anklage stand, inne; er meinte, sich vorerst genügend gerechtfertigt zu haben. Sein Gegner, der Privatkläger Xaver Tierbach, der sich Mechaniker nennt, stand mit offe nem Mund daneben und meinte köpf schüttelnd: ..Hm'S cahm g'hört, Herr NechtSrath? So hst er's uns auf g'mischt damals, daß mer gar nimmer z'rccht komma san. Der hat a Mundstuck!" Richter: Ich möchte vor Allem erfahren, wie Sie Beide, da Sie sich fremd waren, aneinander gerathen sind." Kläger: Wegen der sozialen Frag' war's. I und meine Kamerad'n ham davon g'red't, wie's no kimmt und werd'n thuet, und Ter hat uns g'sagt, wie'S früher war, und hat mi' nacher g'fchlmpft, daß a Schand' war." Angeklagter: Geh', lass' mi' aus! Herr Stadtrichter! Wenn's mit solchene eut' z'samm'kemma. na' hören's koan andern Diskurs mehr als von weniger Arbeit, mehrer Lohn, Sonn und Feiertags nix thuen, d'Werktag ein theil'n, daß mit lauter Paus'n. Er holungs, Schlafe und Essenszeit kaum no' a Stünderl Arbct einag'flickt werd'n kann, der Moaster oder a Jeder, der a Geld oder a guet'S G'fchäft hat, is' eahner grimmigste Feind, wenn er's net umsonst weioirst, und Die, wo's grofe Wort führ'n, san g'wöhnlich die mindesten Arbeiter. Also am 15. Sept. kimm i in die Tingsbrauerei, und setzt sich a ganze Gesellschaft von dene Auf drabrer neben meiner. Zehn Minut'n später is' scho' der übliche Tanz an g'anga. von dem Thema, wo i grad' bemerkt' bab'. Unseroaner is' aa net alleweil aufg'legt, daß er's Feld räumt, und da hab' i halt auch was dazua g'spcocha. Den Herrn Nachbar da hab' g 'fragt, was er sein thuet, a Mechanier, hat er g'sagt. Nacher hab i auba bracht, daß er nir'n kann und eigentlich a Bohrer in ancr mechanischen Werkstatt is'. Jetzt hab' i balt auf Altmünchnerisch ang 'fangt und hab'S eahna g'muckt grüaß di' Gott! Die ham g'langt! Hadernstricker, hab' i g'sagt. wo in der Herrgottswelt kann denn Oaner so leben wia in der Münchnerstadt? Mit an groß'n Zwanzgerl im Sack kannst in jed's Wirthshaus, fragt Neambt, obtt a Arbeiter oder a Beamter bist, und hast a Mundwerk und kennst was von der Welt' nacher kannst mit red'n. Bist aber a domischer Ritter, der ni? is' undnix'n kann, und willst doch mitthuan, dann wirst manchmal z'sammeabürstelt, daß a Unglück is' Die damisch'n Sprüch' vom Arbeiterelend hört Unseroaner blos im WirthsHaus. Im Sommer, da wissen Viel; net, was ess'n müess'n, Oan graust's vom Rindfleisch, an Andern is' dtt Gratbrat'n z' trock'n und der Nier'nbrat'n z' fett. Nacher gibt's laute, Wald-, Mai- und Erinnerungsfester, dort'n werden die Hektoliter nach Hun, derten wegg'luzelt, der Wirth wird a reicher Mann vom Arbeiterelend, und Die, wo die Feste arranfchiren, woll'n beim Wirth a Hypothek auf'n Zu kunftöstaat aufnehma." Jetz'n drahn mer döö Bildl um! Die wo im Sommer a meist'n g'schimpft und g'schrien ham, die mit der Arbetszeit und mit die Moaster alleweil Steg führ'n, die ham im Oktober als Wintervorrath no' an blechcrn Löffl ang'schafft. Kaum lie'g! der erste Schnee, na' fanga's dasKohl dampsschieb'n an. Da iS' d' Münch nerstadt wieder Herr! Jed'n Tag kimmt a andere Klostersuvp'n und schmeck'n thuets famos; dann dieBierresterl im HosbräuhauS und die famose Dampfheizung! Oan holst an Schmalzler, an Andern an Kas, der zahlt a Halbe, wieder Oaner laßt a Zwanzgerl spring und wird d' Loschi frau kritisch z'wegern Schlafzeld nacher wohnst deine drei Tag im Monat draußt im Asyl weg. zwoa in der Au und die andern im Heu von derschiedene Wirthsstallungen. Auf a Mal scheint wieder d' Sunn. der Auswärts kimmt, na' kannst wieder ausdrahn und über V Münch'nerstadt schimpfa. Anderswo wirst beim G'nack g'faßt wennst ohne Geld und Arbet hist und dahin geht's. Wer sich in Münka net 'durchhaut, kann in der aanz'n Welt net leben. Und wenn's braus an kimmt na' gibt's alleweil no' an Mensch'n bei uns. der a Maß! zahlt wennst eahm richtig anred'r. thuest! Geh' laß in? aus. d' Mü'ichnerstadt is alleweil a so. daß mer das Schlechteste besser g'fallt als anderZwo 's Beste. Und warum bleibt ihr denn alle da mitanand. wenn's euch so gar z'wider is'? Schaug'ns Herr Stadtrichter! Dös und no' etliche Wörter hab i g'sagt, die denne Bursch'n net paßt ham und die soziale Frag war g'löst, Wenn's a Schneid .g'habt hätt'n, wärn's vielleicht no' handgreifli word'n, ber so fchaug'n mer schon no' aus, daß a Junger moant. er kunn! sich höchstens a Portion Schlag hol'n, drum is so weit net kemma. Glauben's daß der Oane klagt hätt', wenn er d'ran 'denkq thät, daß jetzt wieder $e? Wnjez kemma thuet? Geh laß mV auö! Der Beklagte wurde wegen Beleih:-, gung in eine Geldstrafe vsn filaf Mark genommen, - höh Alles?' meinte der Kläger; .Ja mein Spezi," erwiderte Beklagter, Du streitst im Armenrecht, da wird'S ' net theuzrizer! Geh laß mi' aus,"-. ' . . - Ochön und rein Soll daS Sauö stets sein ! Die besten Surften kauft man bei $. vehmedel, 420 Oft MeCarty Strait. - '--Meerschaump seifen, lange deutsche I seifen, Cigarrenspitzen it., bei Wm. Nucho, 199 Ost Washington Vtr.

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- Die flndiana rlbüne ist das einzige Blatt in Sndisna, rseliheö bi Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plntokrattvertritt. Al, Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiw teressen knpft sie unentwegt für Freiheit n. Recht auf allen Sebiet-n be LeSt. Die Skönt öt, Lolktt i? tu SchöpseriA alles Wohlstandes und da rum wirken wir für solche soziale Re forrnen, welche die Arbeit zur sreude bringenden Lust, ßatt zur nieöerdrückenden Last machen. Jede? fortschrittlich Gzsinnie, sollt, es aU moralisch; Pflicht ersindex Leser der Snöiana Tribüne :u sei DaS icZhaMge Sonntags - Vlati bietet eine Fülle unterhaltenden Sei KsffzS. Der Abonnements Preie der täglicZen Tribüne ist 12c deS SonntsgSbiattS c, beider zusammen 13 5tS., per Woch' oder S StS. Per Monat. . Durch bie Poft versandt, kostet dos Tageblatt SF. daS Sonntagkölatt 92 per Jahr, beide zusammen SS in Jsransbezahlung. rnMsttchen aller Art werden rasch und billig aus' gefuhrt. SintrittSSctkn, QnittungeNf donüitntwnen? NechnAngen, GeschästSkart-n, SsKsUssk SfeSsifottf VrVgrarsWs . s. w für Seschäfttleute nnd Vereine werde geschmackvoll antgeföhrt. LÄdiSLAkaM. Saif Telephon 12KS Unterstützt die ITIMIs CO - OPERATIVE s aun d r y, KetrKbe vo lüdim e?Zafchtdche. No. 1C3, 140 ad 142 vtrgmia kenue.

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Wgang der verschiedenen Eise... bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. . Vandalia. Abgang Postzug Expreß Expreß Accomodaticn Expreß Expreß Ankunft Expreß Expreß Accomodation Expreß Schnellzug Accomadation .. 7 30 ? ..11 60$ ..12 40 sim .. 4 00-"' .. 7oo?;. ..11 0 3C:n .. 3 a .. 4l5 2?m 10 00 Sri .. 3 20 Tun .. 5 00 Cm .. 7 40 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und Et. Louiö.' Indianapolis und Cleveland Diviston. Mgang Expreß. - 4 15 2? Expreß 10 30 Vm Expreß 10 LO Vm Limited Expreß 3 10Nnx Expreß.. 6 40N Ankunft Expreß 7 10 Vn Expreß 5 11 30 Limited Expreß 1130?m Expreß SOONm Erpreß HOOShn Ct. LouiZ Division. Abgang Expreß .' 7 30?m Limited Expreß 111 60 Vm Expreß 11 20Nm Expreß, täglich 11 45 Ankunft Expreß täglich 4 00 Nm Expreß 2 50Vm Limited Expreß K30Nm Expreß OOVm Thicagy und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 5rn Accomodation täglich 7 05 Vrn Accomodation 11 00 ?m Postzug 3 00Nm Accomod. (nur Sonntags). Accomodation 6 33 jhn Ankunst- Rushville Accomodution. Postzug 1140 33m Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug 11 10 Nm Chicago und Cincinnati Division wesiliq. nre. rw . . . t -1 ; rr i r r Ävgang mcomooaiiöii Schnell.Post 11 50 Nrn Lafayette Accomadation (XiVttn Schnellzva 12 15 Vrn Ankunft Schnellzug 3 30 95rn afayette Accomodation ...104.) n x.rrTi 0 rxt CUUCUUl w ' Accomodation 6 15 Nrn . Peoria Divisicn westlich. Abgang Expreß . 7 25 ?m f Expreß 11 n sci?e Danville Accomodation 5 05 Nm Expreß 11 59 Vm Ankunft Expreß 3 25Vm Danville Accornodatic? .... 10 35 Vm Expreß 2 50Nm Expreß 6 53 Nm Pcoria Division östlich. Abgang Expreß 6 30 53m Accomodation Expreß 3 25Nm Ankunft Expreß 11 40 Dm Accomodation Expreß 10 00 92m Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 c Vm Expreß 1 20 Nm Expreß 7 00 Nrn Echnell'Ervreß ' Ankunft Schnell Expreß Expreß 1020 X?ia Expreß 2 50Nm Expreß 6 20 Nrn Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Diviston. Abgang Expreß 4 50 ?m Kolumbus Accomodation.. . 8 00 rn Erpreß 3 30 Nrn Nichmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß 5 10 Nm Akunft Nichmond Accomodation 8 55 Vrn Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 30 92m Accomodation 3 2 ) Nm Expreß 6 50 Nrn Expreß 10 15 Nm Chicago Division via Kokcrno. Abgang Expreß 11 00 Vm 11 20 Nrn 3 35 Vm 3 15 Nm Crvrz Ankunft Expreß Expreß LouiSville Division. Abgang Expreß 3 45 LouiSville Accmovlon.. . 8 10 X5rn Schnellzug. 3 25 ?trn Accomodation 4 0) Nrn Ankunft Accomodation 10 20 Vm Schnellzug 10 50 Sm Accomodation K 50 Nm Spezial täglich 11 00 Nm Cincinnati, Hamilto und Indiana polis. Abgang Expreß 3 40 Vrn Cincinnati Accomodotisn . . 10 50 Vm ' Expreß 8 00 Nrn Expreß 4 00 Nrn Expreß 6 30Nm Ankunft Accomodation 9 15 Vrn Expreß 11 45 Vm Expreß 7 30 Nrn Expreß 10 55 Nrn Expreß 12 30 Vm Indianapolis und VincenneS. Abgang Expreß 8 OOVm VincenneS Accomodation... 4 00 Nrn Ankunft VincenneS AccornodationIO 40 Nrn Expreß öOONm Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35 Dm Expreß 11 15 Vrn Expreß 4-5 Nm Ankunft Expreß 9 55Vm Expreß 2 50 Nrn Expreß OONm Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß 830Wm Accomodation 3 40 Nrn Schnell.Expreß 11 20 Nrn Rnkunft Schnell. Expreß 3 30 32m Accomodation 10 40 Vm Expreß 4 50 Vrn LouiSville, New Albany und Chicago. Abgang Expreß 12 35 Vm Expreß 11 50Dm Monon Accomodation 4 00S!m Ankunft Expnß 3 30 33m Monon Attomsdatisn 11 20 Lm Expreß 3 55Nm

The Twentleth Ccntuijf eine auLgneichnete Wochenschrift, welche fortschrittlich gesinnten Lesern sehr zu empseh. len ist. In der Tendenz war sozialistisch, werden d,ch andere sortichrittliche Th:?ri: darin unparteiisch besprochen. Man bestelle direct bei de. Hridol(!r ?nd11kli1iisr Co IS Ci &z:i:2 Zrt