Indiana Tribüne, Volume 19, Number 82, Indianapolis, Marion County, 9 December 1895 — Page 2
Fndwns Tribüne.
Erschemt Täglich und Somttag?. Die tägliche .Trttüne- kostet durch den Träger 23 Cents per Woche, die EonntazS,Tribüne'S fStnti per Woche. Seide infamst 15 SeutS der 65 Cent per tfonat. Per Post außerhalb de, ladt j-ugeschiSt t crauöhcjilunz p pe, ttahr. vlft", 13 Lüd Alabama Ltrabt. JnolauavoliS, Ind., 9. Dezember '95. f Eöldnerheer und Volkswehr. Nach Ausweis Ul Aerichis des Kriegssecretärs Lamont belief sich die Zahl der Mannschaften unseres SoldTierheereZ am 31. October d. I. auf 25.358 Mann, darunter 6170 Mann davallerie, 4023 Artillerie, 13.125 Infanterie und 500 Mann Ingenieuriruppen. Die Zahl tor Officiere betrug 2126 , wovon 432 der Cavallerie, 280 der Artillerie und 877 der J.nfan4erie zugehörig. Die Zahl der in Washington dienstthuenden Officiere wurde von 67 auf 35 und derjenigen iai Rekrutirungsdienst von 93 aus 33 ?educirt,während die Zahl der Jnstrucwren für 'die Nationalgarde der verschiedenen Staaten von 92 auf 123 uird der als Jndianeragenten fungircnden Officiere von 5 auf 19 erhöht tourbe. Dringend empfiehlt der Secretär die Formirung der Regimenter in drei Bataillone, wie idieses in den Armeen aller civilisirten Länder eingeführt ist. Bei einer Adoptirunz dieses Systems würde die stehende Armee aus zehn Ccrvallerie-Regimentern mit je drei Schwadronen, fünf Regimentern Artiller mit je drei Fuß- und einem Feld-artillerie-Bataillon, und fünfundzwanzig Regimentern Infanterie mit je drei Bataillonen bestehen. Durch dieses System würde, seiner Ansicht nach, die Leistungsfähigkeit der Armee bei nur sechs Procent Mehrkosten um zwanzig Procent erhöht werden. Hinsichtlich der Beziehungen der siehenden Armee zu den StaatZmilizen heißt es in dem Bericht, daß eine permanente Union zwischen den beiden Theilen herbeigeführt sei und Officiere Her stehenden Armee in 43 Staaten als Istrueteure für die Miliz dienten. Zugleich wird Klage über die verschie dene Bewaffnung der Milizen der Einzelstaaten geführt und die allgemeine Einführung deS 45 Kaliber Spring-field-iGewehrS empfohlen. Es genüge, heißt es weiter mit Bezug aus diesen Punkt, daß der Eongreß ein bezügliches Gesetz erlasse, worauf in Jahressrrst die gesammte Miliz der Ber.Staaten mit dieser Waffe ausgerüstet werden könne. Die Zahl der Miliztruppen in den verschiedenen Staaten der Union ergibt sich aus folgender Tabelle: Alabama 3,047 Alaska Arkansas 974 Arizona 530 California 4,146 Colorado 785 Connecticut 2,740 Delaware 427 District Columbia . . 1.463 Florida 1,088 Georg 4,301 Jdah5 535 Illinois 5.880 Jndiana 3,026 Iowa , KansaS 1,815 Kentucky 1,469 'Louisiana 1,698 Maine 1,337 ! Maryland 1.885 Massachusetts 5,344 Michigan 2,875 Mississippi 1,695 Minnesota 2,027 Missouri 2.107 Montana 494 Reörasla 1,137 Redada 439 New Hampshire ... 1.380 New Jersey 3.933 New Mexico 470 New York 12,901 Norch Carolina 1,403 North Dakota 522 Ohio 6,260 Oklahoma 153 Oregon 1,467 Pennsylvania ..... 8.573 Rhode Island 979 South Carolina . . . 5,711 South Dakota 799 Tennessee 1,389 Texas 3,000 Vermont 878 Virginia 3,006 ' Washington 1.593 West-Virginia &45 Wisconsin 2,649 Wyommg 450 Utah 1,003 Zusammen 114,950 Mit Bezug auf die Küstenvertheidiaung wiederholt Herr Lamont, was im Laufe des Jahres schon mehrfach geschildert wurde, und führt die bereits berichtete Zahl der Geschütze an, welche zum Schutze der Hauptsächlichsten Haftnplätz: des Landes verwandt werden sollen. Cr macht dann darauf aus merksam, daß von der, im ursprünglichen Plane ausgeworfenen Summe von 597.782.800. die mit Schluß dieses Jahres für Küstenvertheidigungszwecke v-rwandt werden sollte, nur 510.631.000 verausgabt worden seien. Wenn man nach der jetzigen Rate fortfahre, 'sagt er, würde es 22 Jahre dazu nehmen, um den 18 hauptsächlichsten Hafenplätz?n den nothwendigen Schutz zu gewähren. Im- Anschluß daran empföehlt er größere Bewilligungen, um eine Beschleunigung des in Angriff genommenen Werkes herbeiführen zu können. ' i, rbeitöstattstik. Seitens des Bundesbüreaus für Ar ieitsstatistik ist soeben die erste Nummer eines Bulledins, welches künftighin alle zwei Monate erscheinen und die neuesten Erhebungen enthalten soll, perosfentlicht worden. Duvcb dieses
Bullettn wird eine schon jett Langem gefühlte Lücke ausgefüllt werden, denn die in den. Jahresberichten enthaltenen werthvollen Informationen gelangten meistens sehr verspätet zur allgemeinen Kenntniß. Voraussichtlich werden die Bulletins dazu beitragen, die von der Bundes-Regierung und den einzelnen Staaten vorgenommene Erhebungen einigermaßen in Einklang zu bringen Visher ging jedes statistische Bureau vollständig selbstständkg und nach eigeneu Ansichten vor, und wenn, auch von gemeinsamer Arbeit keine Rede sein kann, so wird doch das Vorhandensern einer Art don geistiger Verbin-dung-nicht verfehlen, gegenseitige An, Näherung herbeizuführen. Damit ist gleichzeitig auch ein Austausch der Ansichten über die einzuschlagenden Methoden und die Adoptirung der sich aU zweckmäßig erweisenden angebahnt. Die erste Nummer bringt wissenswerhe Mittheilungen, über die in den 3er. Staaten bestehenden Bureaus fih Arbeitsstatistik. Bekanntlich ist das Verständniß für die Wichtigkeit derartiger Einrichtungen! hier noch jung; daß es aber vorhanden und im Wachsen begriffen ist, wird durch die Thatsache bewiesen, daß seit der Gründung des ersten Bureaus, die 1869 erfolgte. 23 Staaten Behörden geschaffen haben.deren Aufgabe in dem Sammeln von Daten über die Lage der Jndustrien und der in ihnen beschäftigten Arbeiter besteht. Bei Etablirung solcher Bureaus sind diejenigen Staaten, in denen foie Industrie am stärksten entwickelt war, naturgemäß vorangegangen. Massachusetts machte den Anfang, dann folgte Ohio, hierauf New Jerfey, Jndiana und Missouri. Jetzt haben, wie bereits erwähnt, 23 Staaten statistische Bureaus. Im Osten sind nur Vermont und Dela wäre ohne derartige Behörden, im Westen nur Süd-Dakota, Wyoming, Jdaho. Oregon und Nevada. Won den Südstaaten haben nur Maryland, Nord-Carolina, West-Birginia und Tennessee statistische Bureaus.
aron'S Tarnka; pe. Man denkt gewöhnlich, Märchen wären nie passirr, sie beruhten nur aus Dichtung, Aberglaube und Sinnestäuschung, wie dergleichen im fernen,dunklen Mittelalter häufig vorkam; in im serer aufgeklärten Neuzeit geschehe nichts Phantastisches mehr und Niemand wolle noch daran glauben. Aber das ?st ein Irrthum. Man höre nur die Geschichte, die sich seit drei Jahren abspielt, das amtlich beglaubigte, von allen Zeitungen der Welt verbreitete Märchen von der Tarnkappe, die seit dem Juli 1892 einen Mann, der vorher überall zu sehen war, unsichtbar machte, materiell unsichtbar und überdies so stark, daß er 101 kräftige Checkempfänger der französischen Deputirtenkammer nebst mehreren Ministerien frei in der Hand hielt. Der Mann heißt Aaron. Wie sein Namensonkel.der Bruder Mosis, tanzte er seinerzeit um das goldene Kalb. Das war in den bekannten Panamajähren. Der sogenannte Baron v. Reinach hatte damals für den Schwindelcanalbau den Ankauf der Stimmen von Deputirten und Senatoren in Generalenterprise genommen und übertrug die Ausführung des Geschäftes dem gewandtesten, und skrupelfreiesten Agenten, der sich finden ließ, eben jenem Aaron, der beiläufig aus falscher Scham seiner Abstammung seinen guten biblischen Namen in Arton derwandelt hatte. Jeden Nachmittag konnte man damals diesen Geschäftsmann im Vorsaal der Deputirtenkam mer sehen, wie er die Volksvertreter einzeln in die Fensterecken zog. mit ihnen feilschte und in seinem Notizbuch Angebot und Nachfrage verzeichnete. Zu jener Zeit war der Sinn für Tugend in politischen Kreisen Frankreichs noch nicht so hoch entwickelt wie jetzt. Niemand nahm daher an Aaron'S Gefchäften Anstoß, wenigstens keinen öffendlichen. Sittliche Entrüstung brach erst vier Jahre später auS, als dieParlamentarier infolge verschiedener Umstände das Böse vom Guten unterscheiden lernten. Man entsinnt sich, wie dies geschah: Ricard, der im Jahre 1892 schon einmal Justizminister war. leitete den Panamaproceß ein, den seine Vorgänger aus politischen Gründen sorgsam vermieden hatten. Man nannte ihn darum einen Einfaltspinsel, doch gleichviel, ob mit kindlichem Gemüth oder nicht, übte er, was kein Verstand der Verständigen hatte sehen wollen. Aaron war um jene Zeit (November 1892) schon flüchtig und wegen betrügerischen Banker.?ttS seit dem 23. Juli steckbrieflich verfolgt. Nun wurde er auch als Agent der parlamentarischen Bestechung gesucht. Doch waS seine Strafbarkeit zu erhöhen schien, gereichte ihm gerade zum Heil. In seinem Notizbuch trug er den 'Beweis für d Bestechung einer Anzahl Volksvertreter. Eine Liste aus den Papieren von Cornelius Hertz, die theilweise von dem früheren Polizeipräfecten, Andrieux veröffentlicht wurde, führte 1Q4 Namen auf, der Schuldbeweis konnte aber oder sollte wenigstens nicht geführt werden. Das Ministerium Ribot-Bourgeois, das nach dem Cabinet Loubet-Ricard zur Regierung kam, berief sich darauf, daß der einzige materielle Beweis in Aaron's Notizbuch enthalten, Aaron selber aber nicht zu.sinden sei. Aaron war vom Erdboden verschwuren. Jeder Zeitungsreporter wollte zwar wissen, wo er steckte; man che von ihnen veröffentlichten sogar Gespräche, die sie mit ihm gehalten hatten; so oft aber die Polizei hinkam, constatirte sie, daß er nicht da war. Die Minister betheuerten dann auf der Rednerbühne. 'daß sie em Delinquenten mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln nachstellten, doch daß all ihr Eifer vergeblich geblieben sei, natürlich zu ihrer aufrichtigen Betrübniß. Aaron hatte eben seine Tarnkappe auf. Nur einmal läßt eS sich nachweisen, daß der Zauberbairn gebrochen wurde: ?.Mahr 1L93 bekam ein voluei-
Ncher Sendbote deS Ministeriums den Mann in Venedig zu sehen. Er hieß Dupas und war Generalsekretär des ChefS der Landespolizei. Merkwllrdiger Weise aber hatte er nicht den Auftrag, Aaron zu verhaften, fondern sollte mit ihm über die Herausgabe der Geheimpapiere verhandeln, die übrigens gewiß nicht zur Verfolgung der Schuldigen gedient hätte, sonst wäre es doch einfacher gewesen, den Flüchtling mitsammt seinem Notizbuch einzustecken, sondern wahrscheinlich nur dazu bestimmt war, die Boodler" in Schach zu halten. Aaron, der sich seintl einzigen Machtmittels nicht begeben wollte, schlug das Gesuch der Obrigkeit ab. -indem er erklärte, als Ehrenmann" werde er seine Geschäftsgenossen nimmermehr preisgeben. DuPas fuhr unverrichteter Sache nach Paris zurück, nachdem er pfiffiger Weise jedoch noch ein photographisches Momentbild 'hatte aufnehmen lassen von sich und Aaron, wie sie im freundfchaftlichen Gespräch zusammen auf dem Markusplatze Taub fütterten. Dieses Lichtbild, das eine Schattenseite der französtsHn Politik enthüllt, ist bekannt; Dupas selber hat es später in einer, Broschüre verösfentlicht, in welcher er seine Mission ausführlich schil derte. Er that dies, um sich an der Regierung zu rächen, die ihm das gewünschte Avancement verweigerte. Seitdem wollte die Polizei denMann mit der Tarnkappe nicht wieder gesehen haben. In der Zeit seiner Reisen kamen und gingen sechs Ministerien, ohne ihn sehen zu können. Das siebente hat nun den Zauberbann endgiltig gebrochen und den Flüchtling in London verhaften lassen. Umgekehrt wie im Freischütz", 'heißt es da: Sechse äffen, sieben treffen. Wiederum ein märchenhafter Anklang! Wundern sollte es unS nun nicht, wenn aus Aaron's Mund der Ruf erschallt: Schieß nicht, ich bin die Taube!" denn der Gefangene behauptet den Richtern gegenüber seine Unschuld. Bourgeois wollte, wie bekannt, im Frühjahr 1893 nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe. Bekehren sich die 104 rechtzeitig zur Politik des Ministeriums und beweisen sie ihre Liebe durch die That, so wird ihnen vielleicht noch viel vergeben. Aaron ist verhaftet. Das genügt- für's Erste. Ob er vor Gerich.' etwas aussagt, ist eine andere Frage, Vielleicht geht es ihm, wie dem Senator Magnier, der im gleichen Falle die Sprache verlor. DaZ Märchen wäre erst vollständig, wenn der Mann, der drei Jahre lang mit der Tarnkappe umging, beim Verlust seines Zaubermittels plötzlich mit Stummheit geschlagen würde. Wundern kann uns heutzutage überhaupt nichts mehr. Die türkische Armee.
Die Organisation der türkischen Armee, sowie die praktische Ausbil. dung der Soldaten ist, trotzdem inzwischen die Dienstzeit bei der Fahne von 5 aus 4 Jahre herabgesetzt ist, entschieden eine bessere, als sie vor dem letzten Kriege war. DaS System des ge legentlichen EntlassenS der Reservisten und des unregelmäßigen Einstellens der Rekruten ist vollständig beseitigt, dagegen werden jetzt die Reservisten pünktlich im September entlassen (in diesem Jahr sind die Reservisten der Unruhen halber noch nicht entlassen) und tm October die Rekruten zugleich in allen Truppentbeilen und in der vorgeschriebenen Anzahlt eingestellt. Dadurch wird eine gleichmäßige Ausbildung erzielt und eine genaue Ueber stcht Über die Stärke der Reservisten, ist gegeben. Die Landwehrbezirke sind eingetheilt und jeder männliche dienstPflichtige Muselmann wird von seinem zwanzigsten Lebensjahre bis in seine Landpurmperiode hinein in den Listen geführt. Die theoretische Ausbildung der Armee ist bedeutend gefördert worden, allein die praktische Ausbildung der Armee, besonders das Operiren in größeren Verbänden, ist an den Vorurtheilen des Sultanö gescheitert. Darin dürste die Armee seit 1876 einen. Rück, schritt gemacht haben. Unter Abdul Aziz fanden, Schießübungen, sowie Exercieren in Brigaden, Divisionen etc. und auch größere Manöver statt. Seit der Thronbesteigung Abdul Ha mid's, welcher in jeder Concentrirung vieler Menschen eine Gelegenheit zu Conspirationen und somit eine Gefahr für seine Sicherheit erblickt, haben Exercitien in größeren Verbänden, geschweige denn Manöver überhaupt nicht mehr stattgefunden. Schießübungen finden in den Provinzen, wenngleich in außerordentlich beschränktem Maße statt; man rechnet dabei pro Mann im Jahre etwa 5 Schuß. Im ersten Corps, zu dem die Garnison von Kon stantinopel als Elitetruppe gehört, ver. läßt der Reservist sein Regiment, ohne während seiner 4 Jahre Dienstzeit auch nur eine Platzpatrone, geschweige denn eine scharfe Patrone, abgefeuert zu haben. Für die Schießübungen der Artillerie gilt das Gleiche. Die Ausbildung der Cavallerie ist eine noch dürftigere, als die der anderen Waffengat tungen. Für den Fall eines Krieges sind zwar die Truppenverbände auf dem Papier zusammengestellt, Zndeß sind die Führer nicht designirt und dieselben werden im Augenblick von )U diz aus bestimmt nxrden. wobei natür lich nicht Verdienst und Qualifikation, sondern Protection bie einzig Richtschnür bildet. Für 4 Verpflegung der Arme im Kckge ist nur sehr schwach vorgesorgt. ES existirt ein einzigeS Trainbataillon, und das rst m einem jämmerlichen Zustande. Die Verpflegung der Armee tm Kriege basirt auf dem RequisitionSsystem. Die Ausrüstung für daS stehende Herr und die Reservisten, sowie für einen Theil der Ladwshr ist allerdings . vorhamden, jedoch auch nicht vollständig. Für die Operationen im Kriege selbst ezistiren so gut wie gar keine Pläne, ebenso wenig wie es gute Karten, in genügender Anzahl gibt. . . Von einer eventuellen Mitwirkung der türkischen Flotte kann überhaupt
Nede sein, va kaum an?iuneb-
men, daß dieselbe sich aus dem inneren Hafen herausfindet. Die MarineOfficiere und -Mannschaften haben fast durchweg weder t zur 5?ee gesah. ren, noch Schießübungen mitgemacht; rXtw..: bJnn. m?f Q TT?ft5f'f ?f fTl TTTT yCCylutiyv wvnu' pfcv-( v. offenen Wasser operirt. Somit dürfte I die Armee yeutzulage. iron oer guien Organisation und vielen Fortschritte im einzelnen, im allgemeinen für den Krieg praktisch noch weniger vorbereitet sein, als dies vor dem russische türkischen Kriege von 1877s73 der Fall war. Neue Stomtieiu Vor Kurzem fand Perrine, einer der jüngeren Astronomen der bekannten Lick-Sternwarte in Californien, einen neuen Kometen, den er als hell bezeichnet. Derselbe liegt in dem Sternbild der Jungfrau. Es liegt erst eine weitere Beobachtung des Kometen von der Sternwarte in Kiel vor, nach welcher derselbe sich nach Südosten, d. h. nach dem Sternbild der Wage hin bewegt. Von dem anderen von Swist entdeckten Kometen, welcher sich bald nach seiner Entdeckung als periodisch herausstellte, ist voc Kurzem eine genaue Bahnbestimmung von dem Pariser Astronomen Schulhof veröffentlicht worden. Danach beträgt die Umlaufszeit 7 1-5 Jahre mit einer Unsicherheit von noch etwa 14 Tagen. Die Bahn dieses Kometen, welche nur 3 Grad gegen die Erdbahn geneigt ist, liegt so ungünstig, daß der Komet, der alle 7 1-6 Jahre zu seiner Sonnennähe zu?ückkehrt,erst im Jahre 1931, d. h. nach 5 Umläufen wieder zu beobachten sein wird, weil dazu vorausgesetzt wird, daß zur Zeit der Sonnennähe deS Kometen sich die Erde zwischen Sonne und Komet befindet. Dies war im laufenden Jahre der Fall und wivd erst nach 36 Jahren sich wieder ereignen. Wir kennen jetzt ganze Klassen von Kometen, die derart zu Systemen vereinigt sind, -daß sie in derselben Bahn hinter einander mit beträchtlichem Abstände von einander herwandein. Man erklärt dies dadurch, daß diese Kometen ursprünglich einen einzigen großen Kometen gebildet haben und aus demselben durch. Theilung und allmälige Vergrößerung des Abstandes entstanden sind, ein Vorgang, der sich 1845 vor den Augen der Astronomen an den Biela'schen Kometen vollzog. So steht auch der Komet Swift in enger Beziehung zu dem berühmten Lexell'schen Kometen.der 1770 erschien, aber später nie wieder gesehen wurde, da de? mächtige Planet Jupiter ihn in eine ganz andere Bahn gewiesen hatte, wie sich aus der Ähnlichkeit der beiden Bahnen ergibt. Damit erklärt sich daS hohe wissenschaftliche Interesse, welches der dem unbewaffneten Auge niemals sichtbare Komet besitzt, der im Gesammtbilde unseres Sonnensystem? darum doch ein nicht unwichtiges Element ist. VemeinnützigeS. G e g e n' aufgesprungene Hände. Ein Waschwasser mit Honig und Glycerin (ein Eßlöffel voll von jedem zu einem Quart Wasser) ist ein vorzügliches Mittel, die Haut geschmeidig zu erhalten, sowie daS Aufspringen der Hände zu verhüten. Das Einrciben der Hände mit Glycerin allein ist nicht zu empfehlen. Man gebe Abends vor dem Schlafengehen, sowie auch Morgens in die frischzewaschenen Hände einige Tropfen Glycerin, reibe die Hände damit ein und trockne sie vollständig durch Betupfen mit dun Handtuche. Die Hände, so behandelt, bleiben zart und fein, auch bei Veschäftigung in der Kälte; zieht man über Nacht Handschuhe an, so ist die Wirkung noch besser. Florwaschen. 1. Man legt den Flor in Oleinseifenlauge und läßt ihn zwei Tage darin ziehen, während wel cher Zeit man ihn mehrmals 'herausnimmt, sanft ausdrückt und wieder hineinlegt. DaS Ausdrücken muß vorsichtig geschehen, damit sich bei dem gazeartig gewebten Stoff die einzelnen Fäden nicht verschieben. Nach zwei Tagen spült man ihn in reinem Wasser und drückt ihn in einem trockenen Tuch aus. 2. Man weicht ihn eine Nacht in Milch, in der man geschabte venetianische Seife aufgelöst hat. ' Dann drückt man ihn sanft auS, ohne ihn zu reiben, gießt frifcheS Wasser, in daS man auch Seife schabt, darüber und läßt ihn eine Nacht ziehen. Dann drückt man ihn vorsichtig aus. Ist es weißer Flor, so breite man ihn zwischen nassen Tüchern in einem Korbe auS und schwefle ihn, und zwar auf folgende Weise: Nachdem man den noch feuchten Flor zwischen nassenTLchern in einem Korbe ausgebreitet hat,. brennt man etwas Schwefel in einem tiefen Gefäße an und setzt auf dieses den Korb, der gut verdeckt worden ist. Um Flor wieder steif zu machen, beobachte man folgendes Verfahren: 1) Man spannt denselben aus ein mit einem Tuch belegtes Brett und, bestreicht ihn mittels eines Schwammes, der in ganz dünne, gekochte, weiße Stärke getaucht ist und plättet ihn noch feucht zwischen zwei Papierblättern. 2) Man durchnäßt ein Tuch .mit Kornbranntwein, drückt eS gut aus und wickelt den Flor fest hinein. Sobald derselbe durchfeuchtet ist, glättet man ihn zwischen Papier. Bereitung don englischem Pflaster. Man spannt feinen schwarzen Seidenstoff in einen Nahmen, überstreicht ihn auf einer Seite ein bis drei Mal mit einer Lösung von Hausenblase und, wenn diese trocken ist, ein bis zwei Mal mit einer Lösung von Perubalsam in Weingeist. Die Hausenbse wird klein geschlagen, 24 Stunden in warmem Wasser geweicht, gelinde erwärmt und Weingeist zugefetzt. Man nimmt nur so viel Wasser und Weingeist, daß die Lösung eine zitternde Gallerte darstellt, und seiht vor dem Gebrauch. Man kann auch den Perubälsam gleich zu der Hausenblasenlosung setzen, daS Pflaster wird dadurch aber minder gut. Statt Balsam wendet man zuweilen auch Storax an. Dfrstf Pflaster wird bei Wunden und
rremen Verletzungen gebraucht, um die Lust abzuhalten. Getrocknete Petersilie ist fast ebenso gut, als wenn sie frisch verwendet wird. Nachdem die Petersilie sauber gewaschen ist, pflückt man die Blättchen ab und legt sie in einer dünnen Lage auf Papier, am besten trocknet man die Petersilie in einem mäßig warmen Vratofen, die Thür muß offen bleiben, damit die Petersilie ihre schöne grüne Farbe behält. Man verschließt die getrocknete und zu Pulver gestoßene Petersilie in Flaschen. Glacehandschuhe reinigt manmitBenzin. Man weicht sie darin eine Stunde ein, drückt sie dann leicht aus und erneuert das Benzin so oft, bis die Handschuhe keinen Schmutz mehr gehen lassen. Dann zieht man zuerst den Daumen über einen Handschuhdehner und streicht ihn mit reinem Leinentuch von der Spitze aus dem Handteller zu; nach und nach verfährt man ebenso mit den anderen Fingern. Ist das Paar Handschuhe rein und trocken, zieht man es an, schüttet in die hohle, behandschuhte Hand etwasSpeckstein und wäscht sich damit gewissermaßen die Handschuhhände; es verleiht dies dem Leder einen feinen Glanz. Beschlagen von Ackerpferden. Mindestens alle fünf Wochen sind Ackerpferde zu beschlagen. Läßt man Eisen nämlich länger liegen, so leidet der Huf; denn derselbe kann nur normal bleiben, wenn die Ausdehnung und Zusammcnziehung des Hornschuhs durch nichts gehindert wird, und somit der Umlauf des Blutes in den von dem Hornschuh umschlossenen Weichtheilen ungehindert stattfinden kann. Jeder Beschlag hemmt die Ausdehnung etwas und um so mehr, je länger das Eisen liegt. Pferde mit Vollhüf müssen noch häufiger beschlagen werden, als andere, weil sonst die Sohle leicht gedrückt wird. Sobald ein solches Pferd anfängt, lahm zu gehen oder auch ängstlich und stumpf aufzutreten, muß man den Beschlag erneuern, bezw. die Eisen umlegen lassen. Wasserglas beim Waschen von Leinwand. Beim Waschen und Bleichen von Leinwand kommt es ost vor, daß gelbe Flecken auf derselben zurückbleiben, trotz Anwendung der reinsten Waschmaterialien. Die Ursache dieser Fleckenbildung ist darin zu suchen, daß der beim Kochen von kalkhaltigem Wasser sich niederschlagende kohlensaure Kalk in der Lauge befindliche färbende Stoffe mit niederreißt und auf der Faser befestigt. Wird zu einem solchen kalkhaltigen Wasser calcinirte Soda, die mit 10 bis 20 Procent Wasserglas versetzt ist, Hinzugefügt, so fallen die Calcium- und Magnesiumverbindungen als flockige Niederschläge heraus, die beim Kochen pulverig werden und sich schnell absetzen. Kesselstein läßt sich aus Theekesseln und dergleichen Gesäßen entfernen, indem man eine Mischung von einem Theil Salzsäure und zwei Theilen Wasser in den betreffenden Kessel gießt und darin hin und her schüttelt. Die Salzsäure geht mit dem Kessel stein, der weiter nichts ist. als aus dem Wasser niedergeschlagener Kalk, eine Verbindung ein und löst letzteren dadurch ab. Ein sorgfältiges Nachspülen deS Kessels, resp, des Geschirres, mit heißem und kaltem Wasser darf nicht übersehen werden. IH Vom Jnlauve.
In den Wäldern von Butler County, Me., wurde jungst ein Panther, der 150 Pfund wog, erlegt Prof. I. M. Schaeberle in Californien hat in der Constellation der Jungfrau einen Kometen siebenter Größe mit kurzem Schweife und sternförmigem Kern entdeckt. Die italienische Ein manderung nimmt in außerordentlicher Weise zu. In den drei Monaten Auqust bis October landeten 71,612 Personen, die meisten aus SUditalien, in amerikanischen Hafen. In Frank lin. Ind., gibt es eine Weiße, Frau Burt Johnson, die erst 14 Jahre zählt, aber schon zwei Jahre glückliche Gattin ist; die Genannte ist Mutter eines munteren Töchtercbens. In der Supreme Court zu New Aork wurde oo? Richter Jngraham ein merkwürdiger Fall verhandelt. Nach den russischen Gesetzen werden die nächsten Anverwandten eines Mannes, der sich seiner Dienstpflicht entzieht, zu einer Strafe von $300 herangezogen und nichts kann sie davor retten, als der Tod des Flüchtlings. Der am 12. Juli 1871 geborene Hirsch Sapiro kam mit seinem Vater noch sehr jung an Jahren nach New Fork, wurde Rabbiner, starb aber am 29. Juli 1893, nachdem er über ein Jahr lang an Melancholie gelitten, auf Wards Island. Der Mann sah in seinem großen langen Bart diel älter auS, als er wirklich war. und Dr.Stebbins gab in dem nach Rußland geschickten Todtenschein, wo der Bruder von Hirsch 'Sapiro noch wohnt, das Alter des Todten auf 30 Jahre an. Die russischen Behörden. Betrug vermuthend, erklärten, der alte Sapiro habe jedenfalls eine andere Person für seinen Sohn unterschoben, und belegten 'daS Eigenthum des Mannes mit Beschlag. Der Bruder sandte nun den Todtenschein zur Berichtigung zurück, da sich indeß Dr. Stebbins weigerte, die nachizesuchke Aenderung vorzunehmen, so stellte Anwalt George H. Epstein vor Richter Jngraham den Antrag, die WohlthatigkeitK-Commissäre zu zwingen, diese Conektion vorzunehmen. Da geltend gemacht wurde, daß die ganze Sache Angelegenheit des Gesundheitsrathes sei, wies Richter Ingraham den Antrag ab, erklärte aber dem Anwalt, nach seinem Dafürhalten sollte der Gesundheitsrath nicht zögern, den Todtenschein richtig zu stellen. Das Kriegs departement hat angeordnet, daß die Auszahlung des Soldes in Zukunft durch die Zahlmeister und zum Theil direkt geschehen soll, und Lwar in den verschiedenen Armee-Hauptauartieren oder jnlLar-
nlonen, welche in der Nähe von solchen belegen sind. Nach weiter entfernt gelegenen Garnisonen sollen Anweisung gen gesandt werden resp, soll die AusZahlung durch Expreß-Gesellschasten an die Commandanten-geschehen, die ihrerseits den Sold an Officiere und Mannschaften zu verabfolgen haben. Diese Aenderung ist der Ersparnis halber getroffen worden. Man hofft dadurch die Reisegelder von Zahlmeistern und deren Clerks. die bischer die Löhnung persönlich in den Garnisonen ablieferten, zu ersparen. Das Armee-Zahlmeister-Bureau hat gegen diese Neuerung protestirt. weil, die Herren behaupten, es liege bei solchen Versandtmethoden eine größereGefahr vor. daß Geldbeträge verloren gingen. Secretär Lamont ist indessen der Ansicht, daß diese Gefahr überschätzt wird, und er glaubt serner, daß es bei der neuen Einrichtung möglich sein wird, die Beamtenzahl des Bureaus herabzusetzen, wodurch auch wieder viel Geld gespart werden kane
VomNueranv?. Der Gastwirth Ledezeit in Conde bei Saint-Lo feuerte auf seine Stieftochter sechs Revolöerschisse ab, weil sie seine Liebesanträge zurückgewiesen hatte, und jagte sich sodann eine Kugel in den Kopf. Beide erlaaen ibren Wunden. Uk l n e A r t von Lynchjustizhat sich neulich in Schonebera bei Ber lin abgespielt. Der Zimmermann Buchholz sollte auf dem neuen Kirch hofe.in der Maxstraße bestattet werden. Die Sterbekasse, deren Mitglied er ae Wesen war, hatte der Wittwe Geld auszuzahlen. Die Frau war vor vier fahren mit einem anderen Manne durchgegangen. Buchholz hatte schließ lich die Ehescheidungsklage angestrengt. und für die nächste Zeit war in dieser Sache Termin angesetzt. Als jetzt Buchholz begraben werden sollte, stellte sich die Frau wieder ein. um, wie sie selbst offen aussprach, die Sterbegelder in Empfang zu nehmen; den Mann. mit welchem sie zusammenlebte, hatte sie mitaebracht. Die Trauerversammlung kannte diese Verhältnisse qe nau. Als der. Geistliche sich entfernt hatte, brach ein Sturm der Entrüstung los, zumal als die treulose Gattin sich auf die Knie warf und scheinbar Thränen vergoß. Als die Frau dann einen Kranz m die offene Gruft werfen woll te, drangen Frauen auf sie ein, strichen ihr ihren Kranz über den Hals und wollten sie in das Grab schleudern. Die Ueberfallene wehrte sich mit der Kraft der Verzweiflung. Als ihr Ge liebte? ihr zu Hilfe kam, wurde er so geschlagen, daß er sich m die Leichen halle flüchten mußte. Frau Buchholz wird dadurch von dem Grabe ihres Ehemannes fortgedrängt. Die Haare wurden ihr ausgerissen, mau spie und schlug ihr zn's Gesicht, und zerriß ihr in Kleider. Sl? fluchtete sich m einen Trauerwagen, wurde aber von der em. r 'örten Menge aus ihm vertrieben s'.'f der Straße erst nahm der Krawal Frau cy w a r - y a m - daud tn MLlhausen i. Elf.. Wilv: d ermordeten Fabrikanten, H. Ächwartz hat den Arbeitern und Angestellten der Fabriken Schwartz u. Co., sowie dn 'vorschiedenen Wohlthätizkeitsanstalten der Stadt insgesammt 80,000 Mark geschenkt. Hiervon sind 40.000 Mark, dem Wunsche 'des Verstorbenen, gemäß, unter der Arbeiterschaft der Schwartz 'schen Fabriken hier und in, Valdoie zu vertheilen. Frau Schwartz icheint also ebenfalls nicht der Meinung zu fein, daß ihr Mann das Opfer eines Complottes der Arbeiter geworoen sei. AufdemCarlSplatze in Prag hat sich der 23jährige ehemalige Advokarmschrelder Wenzel Czizek er schössen. Derselbe war im Ömladinisttnprocesse zu sechs Jahren schweren K'erkerS verurtheilt und erst vor cinigsn Tagen gleich seinen anderen Ge nossen, amnestirt worden. Czizek war unter. den, mfcnwnstm der Einzige, de? 4n dem Processe ein offenes Gesiandmß abgelegt hatte und al dieser Zeit 'lebte er in beständiger Furcht vor den Jnhaftirten. Vor seiner Verhaftung war er längere Zeit Schreiber bei dem Abgeordneten Dr. Herold. Ein 16 jähriger Lehrling in Paris hatte vor Kurzem von einem Trödler eine alte illustrirte Zeitschrift für 40 Centimes gekauft. Als er zu Hause den Band durchblätterte, fand er zu setner Ueberrafchung mit teck nadeln an den einzelnen Blättern fest. gesteckt Werthpapiere im Betrage von 125.000 Francs. Seine Eltern ver suchten, sie in Brüssel zu verkaufen, wobei der Vater mit einem Freunde verhaftet wurde. Die Polizei hat nun festgestellt, daß der Besitzer der Werth. Papiere ein kürzlich verstorbener Beamter der Pfandleihanstalt Namens Karl Haas war, dessenVerwandte keine Ahnung von seinem Vermögen hatten und lyn aus qit Kosten hatten beern gen lassen. Recht interessante Daten über das Ergebniß der vorjährigen Rekrutenaushebuncr in Rußland sind jüngst von officiöfer Seite oeröffent- !. - JL , 1 . . ncyr woroen. IM Minzen, yatten 270.000 Manni ausaehobeni werden sollen und die Zahl der jungen Leute,
die sich zu stellen hatten, betrug 1.024, 167, von denen 937,338 Christen, 81. 124 Juden, 34,181 Muhamedaner und 1524 Heiden- waren. . & sind ausge, blieben 24,855 Christen. (2,7 Procent), 7994 Juden (13,7 Procent), 905 Muhamedaner (2,7 Procent) und 7 Heiden (0,3 Procent). Nicht, weniger als 79,679 der jungen Leute, somit 26,6 Procent, waren schn verheirathet!. Von 'den Rekruten, waren, 74 Procent des Lesens und Schreibens unkundig. Die ganz überwiegende Anzahl der Nekru ten (ca. 223.000) hatten ein? Höhe von zwifch:n 1.62 und 1,71 Meter; nur 6 waren 2,16 Meter hoch. Was die Naimalität anbetrifft, .so waren 202.000 eigentliche Russen, 18.000 Polen, 14,. 000 Jsraelttsn, 9000 Firnländ, 8000 Litthauer und Letten. 4000 Ta wen. 4000 Baschkiren, 4000 Deutsche; die übrigen gehörten' gegen! zwan H verMdemn NatioMitäten, an.
Nach Karlsbad gehen
ist heutzutage nicht nothwenbig. Karlsbad kommt zu UNS, oder wenigstens dessen Gcfuvdheit erzeugender Theil. DaS Karlsbader Sprudelwasser und Sprudel salz enthält die ganze Heilkraft, welche den Platz seit Jahr. Hunderten so berühmt gemacht hat, d. b.. wenn Sie den achten Artikel erhalten. Hütet Euch vor den vielen werthlofm Nachahmungen, welche als dcrbcssctteö" ("improved") oder künstliches Karls bader Salz vcrkauit werden. Diese sind nur Mischungen von gewöhnlichem Glauversalz oder Seldutzpulvcr, die von gewlssenlosen Handlern des qrönercn Verdiensteö halber, den sie abwerfen, verlaust werden. Nehmt nur das ächte, tmportule, natürliche Wasser und Salz. Auf jeder Flasche davon ist der NamenSzug der EiSner & Mendelfon Co., Alleinige Agenten, New Z)ork,- zu fehen. , - Schreibe um Pamphlet. c 3 Ein dankbarer Patient, der seinen Namen nicht genannt habe will, und der innc vouttanrige 5lc?erycnuung von schwerem Leiden einer in einem Doktorbuch angegede nen Arznei verdankt, läßt durch n dasselbe kosten frei an seine leidenden Mitmenschen verschicken Diese? grosze Buch enthalt Re,epte, die t jeder Apotheke gemacht werden können. Schickt linxe Adreiie mit Briefmarke an Brfnrt Stiintf Diöpcnsary," 23 West 11. Str.. Ne Vork. ?!. V. r 2 nn n . ck MusöriHen V!,jL-3a Der ßerrrn Trennd. r ------ - Unser vollkommene Cvrive frei mit jeder ZNascke. Mat Zeine Flecken. Verhütet Ctrikruren. Heilt Tripper und Siteruß in 1 bis 4 Taaen. Frägt Aporhekern desto versandt bei Erpreß für Zi.oo. Van adresftre : MALYDOR MFG. CO.. LAPCA8TER. OHIO. awwimitiwimi)imiimiiimi mm Injektion. Eine permanente Kur HIIMIMMIMIMIIMMMMHI Ripans Tabules. Ripans Tabules are compounded frorn a prescription widely used by triebest rnedical autherities and are presented in a form that is becoming the feshlon everywhere. Ripans Tabules act gently but promptly upon the liver, stomach and intestines; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. - One tabule taken at the sirst symptom of indigestion, biliousness, dizziness, distress aster eating, or depression of spirits, willsurely and quickly remove the whofe difliculty, Prico, 50 cents a box. Ripans Tabules may be obtained of nearest druggist; or by mail on recelpt of price. RIPANS CHEMICAL C0.f lO 8pruo Stroet, WEW YORK. WeihnachtsGeschenke für Herren finden Sie in größter Auswahl zu speziell billigen Preisen im lialfo, 67 Oft Washington Straße. Hauptquartier für feine Cigarren und alle Sorten Naucherartikel. G. Leukhardt, Ecke Obio 55 Noble Otraße tsit Eetrinkt und Cigarikn. Zermalmteu und ganzen G 0 $ e zu Haben bei der
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