Indiana Tribüne, Volume 19, Number 78, Indianapolis, Marion County, 5 December 1895 — Page 3
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Prüfungen.
Roman von B. RiedelAhrenS. (Fortsetzung.) X$Q dank Dir, Geliebte. Und n in noch etwZs, das mir sch?n län:zt auf dem Herzen liegt und h:runt:r muß; Du kannst Dir denken, wie schwer es mir fällt, unter den gkgeben:n Verhältr.issen davon zu sprechen. ?ber d? Pflicht des SohneZ meiner Mutter g:g:nüber fordert es. Du ttei&t bereits, wie sehr sie unter dem falschen Verdachte Dein Vaters gelitten Hit, daß ihr ganzes Leben ein Hoffen war, sich doch inst vor ihm noch rechtfertigen zu können. Nun ist sie von seinem Hiersein unterrichtet, die Gewißheit der Nähe des Mannes. d:m sie sagen will, daß er sie unschuldig verurtheilte. versetzt sie in fiebernde 'lnruhe, die mich ernsthaft für ihren Zustand fürchten läßt. Ich bin mit dem Gedanken umgegangen, persönlich vor ihn hinzutreten und zu sagen: Der bin ich und ich komme, weil eine todtkranke Frau Sie noch einmal sprechen muß doch ich befürchte nach allem, was ich über diesen eigenthümlichen Charakter erfahren be, eine ablehnende Antwort. Nun bist Du der Liebling Deines Vaters, Astrid; willst Du, sobald alles vorüber ist, ihm das Ganze, so wie ich es aus dem Munde meiner Mutier erfuhr, mittheilen und ihn bitten, ste zum letzten Male in diesem Lel,en anzuhören? Denn leider darf ich mir nicht verhehlen, daß ihre Taae gezählt sind." Selbstverständlich nxrde ich da3 thun, Norbert, sobald sich die passende Gelegenbeit dazu bietet;aeqenwärtig ist mein Vater unzugänglich, umsomehr, da die Lage UZ Hzmburqer Geschäftsbiuses ihm viel zu schaffen nracht. Wer weiß, vielleicht ist somit Deine Mutter selbst dazu bestimmt, die zerrissenen Bande der beiden Familien wieder zu verknüpfen." .Vielleicht. Als Norbert eine hzlbe Stunde später in die Königstraße einbog, um sich vi einem Vatieen zu begeben, stieß er auf Oswald Wilhelm, der schon. seit einer Woche nicht mehr trn Haioehause wohnte; nachdem er den jungen Arzt um eine größere Summe angeborgt und dieser sie ihm abgeschlagen hatte, zog er es vor, einen kleinen GastHof zu beziehen, wo er sich außerdem freier und ungenierter m Bezug aus seine zeitweilig ziemlich fragwürdige Existenz fühlt?. Guten Adend. Do::or. wie geht's denn meinem Schwager? Seit ich trn Löwen wohne. Hort man ja so gut wie garnichts mehr von der Villa." Den Umstanden nach recht gut; es sind die besten Aussichten vorhanden." Na, das freut mich unaemein. Es nämlich eine verfluchte G:sch:chte," fubr er im Weiterleben fort, aber in der Familie meinZs Herrn Schwiegervat:rs ist der Kiemzns der emz'.ge. mit d:m ein vernünftiges Wort zu reden ist. Unter diesen vertrackten Umstanden sind mir nun alle Mittel und Wege, zu ihm zu langen, abgeschnitten, ich wure nicht ohne Zeugen mit ihm sprechen kennen und ozrum liegt mir daran, zu eriaören, wann mein Schwager im Stande sein wird, ein paar Zeilen von mir zu lesen, von denen die Anderen nichts erfahren sollen. Das Allerw'cht'gste hängt für mich davon ab und es ist, zu Ihnen gestanden, Doktor, der einzige Grund, weshzlb ia? mich überhaupt noch in dem Nest hier aufhalte." Er will ihn anpumpen, dachte Norbert sogleich. Dann zuckte er die Achseln. Im allergünstigsten Falle werd:n Ste mindestens noch zwei Wochen damit warten müssen." entgegnete er nicht sehr zuvorkommend. Oswald Wilhelmy spitzte die L:ppen und 13 einen pfeifenden Laut hören. Fatal, fatal; wenn ich nur nicht gerade in einer fs schauderhaften Patsche steckte! ES ist traurig. Muß man sich h:er yerunldrücken wie ein Lump, und weshalb, weshalb? Weil ich zufällig zu denen gehöre, welche d:e launische Göttin Fortuna weniger reichlich mit dem Geldsack bedachte als jene'. Norbert hatte das HauS seines Pa tienten erreicht und zog grüßend den Hut. Adieu, Doktor; was ich noch bemerken wollte, ich treffe Sie wohl gelegentl:cy im NelchZZanzIer , zu erfahren, wie es Klenrens geht, im Falle meine Frau nicht geruhen sollte, sich zu mir zu bemühen? Gewiß. Herr Wilhelmy; übrigens ist es ja eine leichte Mühe, Ihnen das Resultat zu melden, ich schreibe einfach ein paar Zeilen." ' Gut, gut, bPe nicht zu vergessen!Er sah' sich darauf noch einmal nach Norbert um, der im Hause verschwand, und warf ihm einen haßerfüllten Blick nach. Ueber Nacht ist es Winter geworden, eine dicke weiße Decke verhüllt die Erde; die Stimmen klingen seltsam klar und deutlich in der überirdisch reineu, schneeglitzernden Landschaft, auf der die Sonne aus tiefblauem Himmel ruht; ein Feiertag in der Natur. Und wie da draußen in der feier lichen Ruh: unterbricht heute auch kein Laut die Stille der Villa Jocelyn; selbst die Dienerschaft geht auf den Fußspitzen einher und spricht mit gedampster Stimme; aus allen Gemu thern lastet die bange raae: wird es gelingen? " In dem von Norbert als passend zu seinem Zwecke bezeichneten Salon be fand sich Klemens, ihn erwartend; un nennbare, fiebernde Gedanken durch flutketen ihn. .Ware es niazt am Ende aa? besser, im Dunkel zu blei ben. um nicht das Bild des Mädchen! in seinem ganzen yiehre.iz zu sehen, dem er doch entsagen muß? Nein, Licht. Der Hoffnungsstrahl in seiner Seele entbrennt zu unendlichem, gluty ! couca erlanLen: Aiiai. xj NUÜ? . . , rn o?- 0 . i
der Gottheit, latz mich wieder Deine Pracht hineinschauen!" Jetzt trifft Norbert ein. Heinrich Markland begrüßt ihn ernst und gemessen; er will in der schwersten Stunde bei dem Sohne sein und er-
bietet sich, persönlich dem Arzte die nothwendigen Handreichungen zu leis!en. Gerauschlos werden alsbald die tVorberit'ungen getroffen; Andrea bleibt, ob sich auch bei dem Anblick des in der Narkose ausgestreckt auf einem Tifche liegenden Bruders das Herz zusammenkrampft; Astrid liegt auf ihren Knieen, heiße Gebete nach oben sendend. Dann folgt Todtenstille. Nach einer halben Stunde wird Klemens oeweckt. Norbert verbindet ihm sanft die Augen, worauf er in ein dunkles Zimmer geschafft wird, um einige Tage in ungestörter Ruhe zu verbringen. Als er in den Salon zurückgekehrt ist, wo sich Markland und die Schwestern befinden, leuchtet aus seinen Zügen die freudige Zuversicht erfüllter Hoffnung. Es ist gelungen." Astrid und Andrea drückten' ihm schweigend die Hand, der Augenblick ist zu bewegt für Worte. Norberts Blicke aber hangen in diesem hohen Momente an dem verschlossenen Antlitz Heinrich Marklands und als er die Worte spricht: Ihr Sobn wird sehen wie vor der Erblindung. die Operation ist über alle Er- , , . M II, ? wariung gur gegangen, zilierr seine Stimme hörbar; sollte nicht jetzt, wo er das an dem geliebten Sohn gethan, das im Vorurtbeil erstarrte Gefühl gegen ihn, den Blutsverwandten, erweichen, das Aufwallen des Dankes die künstlich zwischen ihnen errichteten Schranken niederreißen? Ach, nur mm ein einziges xuon, wie uvergiuailcy würde Norbert es begrüßt haben! Fiel es nicht jetzt, so würde es niemals fal,en. Er sehnte sich nach dem Wort; denn wie kalt und feindlich sich auch dieser Mann mit der ehrfurchtgebietenden Greisenerscheinung, welche die langen Leiden eines hartgeprusten Lebens verrathen, gegen ihn benahm, er suhlt sich sympathisch zu ihm hingek. , i i Ar 1 zogen, iüocv oie !0!lvaren lÄttunoen verstrichen. Markland zog das seidene Taschentuch und fuhr damit über die Stirn, dann reichte er, halb abgewandt, dem Arzte flüchtig die Hand. Ich danke Ihnen, Doktor. Was Sie heute meinem Sohn gethan haben, wird nicht unvergolten bleiben." Das war für den Arzt gesprochen. für den Menschen und Neffen hatte Heinrich Markland kein einziges Wort. Vorbei. In dieser wie aus Erz gegossenen Gestalt erweckte selbst die erschutterndste B.'weurg kein versohlendes Gefühl, und so war dnn auch für le.ne Mutter ted: Hoffnung auf ein wirksames Aus sprechen dahin. Etwa eine Woche später, als SiU m?ns aus der Dämmerhaft des verLangten Zimmers entlassen vollständig -zeheilt mit klaren offenen Augen in den rothen Salon trat, die Glückwün sche von Vater und Schwestern emvsangen und mit dem Entzücken eines Menschm. der lan?e im dunklen Ker.er geschmachtet, sich an dem strahlenden Himmelsblau und dem Anblick der meinen ergötzt hatte, äußerte er: Was wird wohl Fraulem Jnae org dazu sagen, ist sie wieder besser?" Alirld und Andrea, die einen läch'lnden Blick des Einverständnisses wechselt', besahten. St: darf in den nächsten Tagen w.eder ausgehen und wird sicherlich zuerst h:erherkommen." tröstet: ihn A'trid. Im Laufe des Nachmittags erhielt NlemenS einen Brief, aus dessen geschickt verstellter Handschrift er nicht gleich die Züge Oswalds zu erkennen vermochte. Dieser schrieb: Mein lieber Klemens! Die Umstände zwingen mich leider, auf dem Schleichwege zu Ihnen zu kommen; ist das schon sur einen Mann meiner Art recht demüthigend. fo i!t es hier tm verstärkten Maße der Fall, wo eS sich um meine eigene Familie handelt. Deshalb hoffe ich bestimmt. S:e werden den beklägenswerthen Verhältnissen Rechnung traaen und mir eine Bitte ermllen. von der meine und Andreas Zukunft abhangt. Da ich infolge der heftigen Zerwürf. nisse mit Ihrem Vater nicht zu Ihnen in's Haus kommen mag, ersuche ich Sie dringend, sich hute gegen vier Uhr in dem hinter Ihrem Park gelegenen Gehölze einzufinden, das Ihnen Zweifellos bekannt ist. Indem ich Ihnen, l'eber Schwager, meine herzlichsten Glückwünsche ausspreche, zeichne freundlichst grüßend Ihr stets ergebener Oswald Wilhelmy. V. 55. Es liegt natürlich in meinem Interesse, daß der Inhalt dieses Ariefes den Anderen gegenüber geheim qehalten werde. D. O, KlemenZ war sofort entschlossen zu gehen; mochte Oswald Wilhelmy sein wie e? wolle, e? befand sich in der er bärmllchsten Lage und bedürfte der Hilfe; und Klemens Markland besaß viel zu wenig Anmaßung, um sich herauszunehmen, den Richter über Andere zu spielen; sein Grundsatz lautete: Hilf, wo immer Jemand der Hilfe bedarf, ob er sie verdient oder nicht; ist gleichgiltig; das ist seine eigene Sache und d'e d:S hcchen Richters über uns. vor dem wir alle schwäche Sünder sind. Es war' ein Tag wi? schaffen zu solch eme.m ernsten Ausangz milde Luft, die Schneew'ölkchen roben kmaen den ersterbenden Strahl der Sonne auf und färbten sich rosig, ringsumher die sanft verdeckende weiße Hülle, welche das heimlich erwachende Leben schützt. Tiefer Friede in der schlafenden Natur. Klemens umfaßte jeden Gegenstand bis aus den winzigsien. Zweig am Boden w durstigem Blick, dankbar, aZs sei er ihm von Neuem geschenkt. Und zwischen diesem unendlichen Glücksgesühl eilen seine Gedanken immer wiede.r zu Ingebora. ßoU ist ubgereist. nint sie
sicy jetzt seine Braut, wtrd er sie aua, wahrhaft beglücken? Künstler sind unberechenbare Leute, er kann sie unmöglich nach ihrem ganzen Werthe schätzen und Klemens sieht schon im Geiste das Martyrium einer vernachlässtzten, enttäuschten jungen Frau. Ob wohl ihr Bild demjenigen entspricht, wie er es sich in der Phantasie .von ihr geschaffen hat? Es ist einsam im Buchwäldchen; nein, doch n'cht so ganz; ausdem Inneren hervor kommt ihm jetzt eine junge Dame entgegen im dunkeln anschließenden Winterpaletot, auf dem ?raunen Haar ein weißes Pelzbarett, das weiche Antlitz von der frischen Seeluft rosig überhaucht. Er stützt, bleibt unwillkürlich stehen das Blut dringt vom Herzen schneller durch die Adern. diese sanften und doch so ausdrucklv:llin Augm i:S Uamenhzften Gesichts muß er doch kennen; wie reizend sie ist! Da hat ihr freudiges Erkennen ki seinem Anblick ihm auch schon Gewißheit gegeben, wen er vor sich sieht. Ja. die ist's, die ist's, so rein und holdselig hatte er sich sie vorgestellt; nur daß die Wirklichkeit dzs Bild der Phantasie noch überstrahlt. Die tiefe Freude, ihn so vor sich zu sehen, unbeschreiblich verschönt durch den milden Blick der klugen, wohlwollenden Augen, ließ Jngeborg kaum Worte finden, ihre Bewegung auszudrücken; er war ein Anderer geworden, und doch auch wiederum nicht an ihren Wimpern zeigte sich ein feuchter Schimmer. Ich war so glücklich, als Norbert nir s?q'e. daß alles gut gegangen sei, so glllckl?ck. Herr Pistor, daß es nicht zu beschreiben ist; ich wollte eben zu Ihnen es ist m:in erster Ausging." Sie lächelte, aber der Schmerzenszug um ihre Lippen sowie die verschleierte Stimme verriethen nichts von der Glückseligkeit einer Braut, die sie doch jetzt nach Holks Abreise sein mußte. Er hielt die Rechte, welche sie ihm zum Gruße gereicht, noch immer mit beiden Händen umschlossen, zerstreut in Jngeborgs Anblick versunken. Ich hatte mir Sie anders voraestellt," äußerte er endlich auZ der Fülle seiner Gedanken. Schöner?" fragte sie, mit einem matten Versuch zum Scherzen. Nein. Glücklicher." Als sie darauf nicht antwortete, bemerkte Klemens, von Ungeduld veruhrt. zu erfahren, ob Holk bereits um sie geworben habe: WaS ist denn eientlich aus unserem Künstler geworden? Er hat sich nicht einmal von uns verabschiedet." Der Entschluß seiner Abreise kam sehr plötzl'ch, am selben Tage... er : sie brzch, von Verwirrunz unter seinem forschenden Blicke übermannt, ab. (Fortsetzung folgt.)
Pariser Toiletten. Einige geschmackvolle Pariser Eostüme, die sich je nach de? Wahl der Stoffe und Farben, theils zum Con-cert-und Theaterbesuch, theils zu Visiten und für die Promenade eignen, bringen wir unseren Leserinnen in Wort und Bild zur Anschauung. Sehr hübsch und kleidsam ist für junge Mädchen das' in, Figur 1 darge stellte Eostum us elfenvelnsaroenem, seinem Wollenstofs. das, wie ersichtlich, reich mit schmalen, gelblichen ValenciennesEinsätzen verziert ist. Die Taille hat die jetzt wieder mehr bevorzugte Form mit langen Achseln,, der sich kurze, weite Aermelpuffen anfüaen. In übereinstimmender Weise sind diese, sowie der untere, glatt mit Wollenstofs überdeckte Theil der Aermel mit Einsatz garnirt. Für den Wten mit einer Schleife geschmückten Stehkragen, sowie für den Gürtel, der vorn seitwärts unter einer Schieise mit langen Enden' geschlossen wird, ist hrciteZ, helles Chinebanh verwendet. Veigesarbener Wollenstosf, brauner Sammet und elfenbeinfarbener Surah sind für das elegante Costüm, Figur 2. aewäblt. dessen Rock mit einem un ter einer Schleife geschlossenen Gürtel von braunem' Sammetband abschließt. Schleifen mit Enden aus gleichem Band sind vorn an beiden Seiten etwa in halber Höhe des Rockes ' befestigt. s. 'rr . . .! .1 c ...... xjie giallc aiuc zcigl uuui ciuuuti übertretende, faltige Einsatzthelle aus Surah. die einen gleichen Latz einschließen und an' den Seiten tzurch sckmale. mit kleinen Strakschnallen verzizrt; Stsfsthelle begrenzt werden. Brette, eckig geschnittene Ausschläge, die. mit gestickter Borte umrandet sind und. ebenso. w:e der sättige Ske.hkragen aus Samme. bestehen, bilden die ' übrige Jarnitur der mit weiten Keulenärmeln yerhundenen Taille.
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Das in Figur 3 veranschaulichte Costüm besteht aus schwarzem satin mervcilleux und ist reich mit lila Seidenband garnirt. Letzteres schmückt, in Rosettenschleifen arrangirt, wie ersichtlich, den Rock, der an der linken Seite außerdem mit einem oben fpitzen, unten breiten Einsatz von lila Seide ausgestattet ist, während an der rechten Seite lange, unter der Schleife befestigte Bandenden herabhängen. Die kurze Taille ist nur vorn leicht gefaltet und in der Mitte, sowie hinten am unteren Rande mit einer Schleife verziert. Dem mit gefalteten, lila Seidenstoff überdeckten Stehkragen schließt sich ein großer, zackiger Kragen von ocru-farbener, venezianischer Spitze an, der epauletteartig den weiten Keulenärmeln aufliegt und hinten drei tiese Zacken bildet. X0 wffr f k38V Aus dunkelblauem, bedrucktem Velvet besteht das geschmackvolle Costüm Figur 4, dessen glatter Rock durch einen mit blauen Perlen bestickten Gürtel von gleichem Stoss begrenzt wird. Die glatte Taille zeigt vorn sich kreuzende Einsatztheile van mattblauer Seidengaze,die oben übe? einem schmalen Latz aus gleichfarbiger Seide und Gaze sich öffnen und unter dem in glei? cher Weise gefertigten Stehkragen endigen. Sehr weite, bauschige Aermel Dervollständtgen die Toilette, i 4X 4. V;j& Ein sehr hübsches Visitencostüm aus graublauem Wollenstosf und gleichfarbiger, etwas hellerer Seide zeigt Figur 5. De? mäßig' weite Rock ist vorn n beiden Seiten mit oben fpitz?n, unten breiter werdenden Einsatzen aus Seide garnirt und außerdem dastlbst. wie ersichtlich, mit ttetnen povfen aeschmückt, die durch feine Kettchen mitemander verbunden sind. Gleiche.' schmalere Einsätze, sowie zcnopschen zieren vorn auch die leicht bauschig fallende Blusentaille, deren Garnitur ein breiter, über den Rücken sich fortsetzender Aufschlagekragen aus Seide bildet. Vorn tritt die Bluse auseinander und läßt daselbst ein Ehemisett von cremefarbenem Batist sichtbar werden, dessen Ansatz oben durch einen faltigen Stehkragen, unten durch einen gleichen, breiten Giirtek aus Seide gedeckt wird. Aufschläge aus demselben Stoff liegen den bauschigen. Aermeln auf. U3i . Osdqnkensplitter. Mancher geht in seinem Leichtsinn so wett, daö er nur noch führt. Dft spricht man von der Rede Faden, anstatt der faden Rede. u Der Dum.lne rennt mit dem fi'pf durch das Thor Ter Weise, bedächtig, klingelt zuvor. 4 , Mancher hat noch Haare auf den Zähnen, wenn ihm diese längst ausge fallen. Teö Zufalls Gab' des Schicksals Gunst Verwenden recht, heißt Lebens kunst. Die dankbarst? Maske für den Schurken ist die des harmlosen 'vpaß macherS. Wenn wechselnd dein Glück sich mit Ungemach ernt, Bedenk' mit zufriedenem Sinn: Die Blumen, die täglich die Sonne oeschelnt. Die welken am f estw hin, 4 Zu viele Anerkennung ist kein befruchtende.? Regen mehr, . sondern c r s ä s t das füllende Talent. Schön und rei Cc2 da! Haus stell sein ! Die besten Vürften kauft mau bei p. Hmedel, 420 Oft McVartv wa-
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