Indiana Tribüne, Volume 19, Number 77, Indianapolis, Marion County, 4 December 1895 — Page 3
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Prüfungen.
Roman von B. RiedelÄhrenö. (Fortsetzung.) Er sah diesen Triumph ; eine ra send Wuth padk ihn. wie eine Binde fi:l e5 von ihm. Er sah die Dopp:l znng'gkut, d:r x sich schuldig gemacht, und daz diese ErzZokette die ganze Si iuation künstlich U7.d rechn:nd her'5:iZ?fiihrt hat!. Solange", stl! r zischend $o schen d:n Zählen hervor, was ich von ?!ebe saselt:. war nichts als höllisch:? 7):truq, erbärmliche Lüge, die Du mir ';It :n's Dlut geimpsd.- und nicht ehe ruhtest Du. als bis ich d?m ist erliegen rnnte. Mögen die Folgen der Itund:. die ich verwünsche, über Dich .0M.M5N." Aus diesen Worten, die sie zerschmetternd trafen, erkannte Sidonie, dah er sie durchschaut 'hatte, und den Rest ihres weiblichen Stolzes Zllsammenrafsend, cntgegnete sie: Feigling, der daS Weib zu schmahen wagt, dem er eine Minute vorher seine Liebe erklärte, öist Du eines Besscren werth?W Wahnsinn fatzte es ihn an ; ein grenzenloser Widerwille gegen alles, was ihn umgab, gegen die Welt und sich selbst, bemächtigte sich seiner. Ja, war er eines Besseren werth? Er stürzte fort in sein Zimmer und sank hier, die Hände vor das Geicht schlagend, in einem Sessel nieder. Wie war ihm 'denn? Richtig, das Weib hatte ihn bethört und Jngeborg das sie verrathende Geständnih von seinen Wppen gehört. Und das konnte ?.hm passiren, der so vorzüglich die Komödie des gesellschaftlichen Lebens zu spielen verstanden! Die Stunde der Erkenntniß war für Holk hereingebrochen und zeigte ihm das eigene Spiegelbild in seiner ganyin moralischen Verkommenheit; er wußte mit einem Male, was in der lastervergifteien Luft der Großstadt aus ihm geworden war, ein charakterloser Schlemmer in zerfahrener Komödiant, ein Lügner, wie so Diele, so endlos Viele. In demselben Maße, wie er bereit war,leichtsertig zu handeln, klagte er sich jetzt Uiitn schaftlich an. WaS nun? Eine Kugel? Der letzte Knalleffekt einer ausgespielten traurigen Rolle? Nein. Vor dem gewaltsamen Ende schauderte Holk zurück. Er überdachte die Unterredung mit Sidonie noch einmal, und dann wurde eS ihm immer klarer, daß sie ihn förmlich überlistet hatte es war ein ktzter geschickter Theatercoup von ihr gewesen; ausgeführt. Jngeborg zu übertrumpfen und ihn zu Überrumpeln. Schließlich regte sich die Hoffnung, es sei noch nicht alles verloren, Ingeborg habe den Sinn der gesprochenen Worte vielleicht nicht ganz, erfaßt, es würde ihm gelingen, sich vor ihr zu rechtfertigen. Er ging. Unwohlsein vorschützend, zum Frühstück und Mittagessen nickt in 'den EMlon. verbrachte auch die folgenden Stunden auf seinem Zim mer und hörte im Laufe des Nachmittags die geräuschvolle Unruhe, welche die Abreise eineS Gastes mit sich zu bringen, pflegt; Kofferträger kamen, die Sachen Sidonien -zum Bahnhof zu befördern. Gott sei gedankt, nun blieb er doch von ihrem Anblick verschont. Er kühlte die heiß Stirn mit frischem Wasser und ging durch dli Hinterthür hinaus in die Ha!,d. Erst gegen Abend kehrte ti beruhigter in das still gewordene Haus zurück; durch die Seitenfenster bemertte er, daß sich Niemand in bzm matterleuchk!en Salon befand. Norbert war ausgegangen und Frau von Reichlin war auf ihrem Zimmer, das sie feit Kurzem der zunehmenden Kränklichkeit wegen nur noch während hit gemeinschaftlichen Mahlzeiten verließ. Holk bestellte sich 'bei Hanna eine Tasse Kaffee, und als er hierauf das Eckzimmer betrat, sah er :m Schatten einer Nische Jngeborg. die regungslos in ernem niedrigen Sessel lehnte. Jngeborg." Als sie den Namen zögernd, weich und bittend von seinen Lippen hörte, hob sie den Kopf und sah ihn mit dem Blicke des hilflosen Entsetzens eines Kindes an, 'das vor einer schreckhaften Gestalt erstarrt. Dieser Anblick fuhr ihm wie ein Messerstich durch'S Herz, weil er verrieth. daß sie alles wußte. Du verachtest mich, Jngeborg; ich bin eil Elender in Deinen Au-gen.-Als sie hiernach, nur das Haupt senkend, schmieg, lag er Plötzlich auf seinen Knieen vor ihr. Und doch nicht ganz so schuNg, wie Du glaubst. Jngeborg. willst Du mich anhören, darf ich mich rechtfertigen vor Dir?" fügte r mit halb erstickter Stimm hinu. Sie schüttelte den Kopf. Dann, todt und klanglos, als ob jedes Wort sich mühsam auö der gepreßten Brust ringe, antwortete sie kaum hörbar: Ich verdiene es ja nicht besser; warum glaubte ich Ihren Schwüren, die von Anfang an nicht ernst gemeint waren; es würde so vergeblich sein.? Er schlug sich verzweifelt vor die Stirn. JaeS mag vergeblich sein. Aber jedem Menschen, und ist er zum Tode verurtheilt, zum Ausgestoßensein aus dem Verbände der Gesellschaft, wird eine letzte Vertheidigung gewährt! Inaebora, Du Reine, - Unschuldsvolle, weißt nicht, daß es im Manne einen Dämon giebt, der rhn verlockt und an den Rand des Abgrundes zieht, sobald das Weib in der verführerischen Gestalt der VenuS ihm winkt. Was mich in der unseligen Minute zu jener Frau h'mzoa, war nur die Verirrung deS aufwallenden BluteS, die nichts frmdn ifvrt m?t htr Qfofit an Shit! iv s 9 v y WaS in mir lündiate. war die der-
achtliche Schwache des ManneS, dir keine zweite folaen wird."
Aber ?lnaebora sah noch immer starr ! und regungslos vor sich hin, während langsam ein paar Thränen über ihre , Wangen rollten. Glauben und vertrauen kann lch nie mehr. Was Sie für mich empfinden, war nach eigenem G:ständniß nur ein Traum, der im Frühling mit den Schmalben kosilmt und im Herbste mit ihnw von bannen zieht. Was bedeutet aber der Tranm einer Sommernacht anqesichts der glübenden Leidenschast. die ich für Dich fühle. Das waren Ihre Worte. Und ich hatte Ihnen doch so vertrauensvoll geglaubt, war so glücklich, jemand zu besitzen. der mein Lebensinhalt, me:ne ganze k rm.ii c t c - w.. ( üe geiooroen uno cem icj auc wui, denn in mir ist so viel verborgen, was erwachen möchte." Seine brünet'en Züge hatten sich mit erdfahler Blässe bedeckt, jedes ihrc? Worte traf ihn wie ein Peitschenhieb. Wenn noch ein Rest von Achtung und Zuneigung für mich in Ihnen vorhanden ist. dann o bitte lassen Sie mich jetzt allein." Du hast vollkommen reckt, mich zu strafen, ich werde auch nicht weiter in Dich dringen, weil es jetzt vergeblich sein würde, mich zu vertheidigen. Und dennoch, Jngeborg, habe ich im Grunde nur Dich geliebt: eö war ein Zusammenwirken dunkler Mächte, die mich jene Worte des Wahnsinns sprechen ließen. Ich hoffe auch bestimmt, wir werden uns wiedersehen; wenn einige Monate vergangen sind und die Zeit ihren Balsam auf die Wunde legte, wirst Du lernen, mir zu verzeihen. und ich werde den Muth besitzen, noch einmal bittend zu Dir zu kommen." Als es ihm auf diese Weise gelungen war. sich über daS Demüthigende vor dem jungen Mädchen hinwegzusetzen, fühlte er sich ein wenig erleichtert; hatte er nun daö Menschenmogli e aetban. den beaanaenen Fehler wieder gut zu machen, daS Uebrige mm . r m m. c mußte der Zeit anheim gejieul weroen. Er ergab sich, küßte ehrfurchtsvll ihre herabhängende Hand und ging hinaus. Die Fassung, welche Jngeborg so lanae müfiiam vor ibm bewahrt hatte, verließ sie jetzt, als siegln dem dunklen Zmmer allem zuruckvttev; em Laut verzwelflungsvollen Schmerzes rang sich aus ihrer Brust. Sterben, o jetzt sterben! Da unten auZruhen zu dürfen von dem, was ihr Herz zerfleischt. Am nächsten Morgen früh verließ Holk, ohne Jngeborg noch einmal gesprochen zu haben, das Haidehaus, um nach Berlin zurückzureisen. Jngeborg aber lag am Abend dieses verhängr.ikvollen Taaes fiebernd auf ihrem Bette, und Norbert, der ihren Puls fühlte, sah prüfend in das bleiche, stille Antlitz auf dem weißen Kissen. Was sind denn das für Geschichten, Kleine?" fragte er sanft, befremdent von dem leidensoollen 311g, m oem noch immer das Entsetzen lag. Du siehst ja aus. als hättest Du ein Gespenst gesehen. Ob. viel, viel Schrecklicheres, Norbert." Er setzte sich auf den Rand des Laaerö und strich ihr das braune wirre Haar aus. der Stirn. - So, noch SchreckilchereZ; was könnte das wohl sein?" dann, nach kurzem Nachdenken ihre Hand erfassend: Ist eS der Abschied von Holt? Ich weiß ja doch, Du hattest ihn gern." Das brachte endlich die erlösenden Thränen; sie schlang den Arm UM tU nen HalS und weinte bitterlich. Se! ruhig, armes Herz; Du dachtest, er würde sich erklären, nicht wahr? Ja, so sind die Künstler. - eZ ist selten ein rechter Halt und Ernst in ihnen. Und schließlich w:r von uns entginge wohl den Enttäuschungen deö Lebens? Leid und Schmerzen suchen uns so lanqe heim, bis sie überflüssig geworden sind, und das dauert bis zum Ende." Mein Leben ist gebrochen; eZ wird von nun an em langsames Sterben sein." - I Gott bewahre, nur Muth. Ingeborg; beweise, daß Du stark genug bist, den windigen Gesellen bald zu vergessen und daö laß Deine ganze Rache sein." - ' 9. Zögernd, wie in flüssiges Sold ge. taucht, ruht die untergehende Sonne auf dem äußersten Rande des blauen Meeres und wirft einen letzten Purpurrothen Strahl, die kleine Ostseeinsel streifend, herüber. Andrea stand an der geschlossenen Balkonthür und schaute sinnend in den verschwindenden Glanz. Ihr ist es unfaßbar, daß Oswald noch immer in Wendsburg verweilt, sie glaubt auch nicht seiner bestimmten Versicherung, daß eS ihm gelungen sei. einen Mann zu finden, welcher auf das großartige Zeitungsunterneh. men hin ein Kapital borgen will; sie zweifelt sogar an dem Zustandekom men deS Unternehmens und sehnt sich danach, die eigene Thätigkeit zu beginnen; bei geordneter, emsiger Beschäfttgung wird sich das Gleichgewicht zwischen Körper und Seele, das Andrea gegenwärtig verloren hat, wieder herstellen. ES ist ihr unmögl'ch. die fortwährende Anqst zu unterdrücken.welche sein räthselhaftes Verweilen ihr bereitet. Was führt er eigentlich im Schilde? Gutes ohne Zweifel nicht! Dazu fühlt sie die zwiscken sich und dem Gatten entstandene Kluft tiefer und tiefer werden, der letzte Rest des einstigen Vertrauens ist dahin. Sie erwartete ungeduldig das Eintreffen Doktor ReichlinS, der versprochen hatte, heute den Zeitpunkt der Operation an Klemens festzusetzen. ES währte denn auch nicht lange, als sie seine Ankunft unten im Flur vernahm. - Auf Norberts Stirn lag schon seit Wockev die Wolke innere? .UnLufrie-
denhett; sett eö ihm zur unumstötzlichen Gewißheit geworden, daß M.7rkland Heinrich von Reilin sei, widerstand es seinem Zartqesübl. in dem Hause eines Mannes zu verkehren, aus dessen Benehmen deutlich die verborgene Feindseligkeit sprach, der ihn sog?r als einen Aufdrinzlichen betrachtte. den er nur gezwungen dultete. weil der Zufall die Behandlung KlemenZ' in tx.t Hände g lerit haite. Der junge Gei'tl-'che, d:ssen Züe stets bei dem Erscheinen d:Z Arztes den Ausdruck der Freude annahmen, streckte ihm heute bewegt beide Hände VJm Gruß entgegen. Die Untersuchung dau?rie un?ewohnlich lange; als sie endlich beendet war und Andreas Au?en voll beider Spannnnz an seinen L'pp?n Hinzen, sprach Norbert ernst: Es ist gekom m:n, so wie ich erwartet habe, wir können die Operation morgen vornehmen." Doktor mein lieber Doltor," sthß Klemens, der blaß geworden, erschüttert aus, und fiele nur ein schwacher Strahl in diese Nacht, es würde die schönste Stunde meines Le bens sein." Und der Dank meines Vaters ein unbegrenzter," fügte Andrea bedeutungsvoll hinzu, immer von dem Wunsche beseelt, Norbert zu beglücken, er wird in seiner Freude bereit sein, Ihnen jeden Herzenswunsch zu gewähren, Doktor Reichlin." Er wußte, worauf sie hinzielte, da eS unter ihm und den Schwestern verabredet worden war, um jede Aufregung zu vermeiden, Klemens nicht eher von der Thatsache ihrer Verwandtschaft in Kenntniß zu setzen. alS bis die Operation glücklich vorüber sei. Als er sich eine Viertelstunde danach empfahl, kam ihm Astrid im Vorzimmer entgegen. Nun?" fragten ihre Augen. - Morgen. Es wird gelingen." Sie hielten sich sekundenlang fest umschlungen. Hoffst Du?" fragte er leise. Ich wage es kaum, Norbert; seitdem ich weiß, wer Du bist, habe ich meinen Vater eingehend erforscht, ich fürchte seine Abneigung ist eine un überwindliche." entgegnete sie muthlos. Doch, wie dem auch sei, ich bin entschlössen. Dir zu aehören, und daran ändern selbst d'e Vit'en meines Vaters nichts, weil seine Gründe mich nicht länger zu überzeugen vermöchten. Ich bin Dein. Norbert. Und sollte in diesem Kampfe auch mein Herzblut fließen. Du wirst mich standhaft finden (Fortsetzung folgt.)
Spätsommertage in Wien. (Fortsetzung und Schluß.) Was die Stadt selbst betrifft, so dürfte eZ hinlänglich bekannt sein, daß Wien, welches außer der eigentlichen Stadt", dcm ersten Bezirk, 13 Vor orte und Bezirke umfaßt, eine sehr ausgedehnte, interessante, schöne und große Stadt, aber dennoch in mancher Beziehung eigentlich keine Großstadt, das heißt, keine Weltstadt ist. Seine neueren Stadttheile, die man unter dem Namen Großwien" zusammenfaßt, tragen zwar daS Gewand einer solchen und sind reich an herrlichen Anlagen und großartigen monumenta len Gebäuden, von denen ich hier nur die beiden Museen auf dem MariaTheresiaplatz, das NeichZtagSgebäude, das Burgtteater, die Hofoper, den Justizpalau, daS SühnhauS, die neue Kaiserliche Burg, die Universität und das wunderbar schöne RathhauZ nennen will, allem zur Weltstadt fehlt Wien trotzaUedem der große interntionale Stil und das . eigentliche Nachtleben. Um 10 Uhr am Abend werden hier alle Hauser geschlossen. Schlüssel bekommen die Hausbewohner nicht. Wer nach 10 Uhr nach Hause kommt, muß den Hausmeister heraus klingeln, dem er ein Gebühr für das Oessnen zu zahlen hat. Nach den The atern leeren sich auch sehr bald die Cafes und gegen 12 Uhr ist das öffent liche Leben bereits zur Ruhe gegangen. Was noch an spärlichen Resten davon übriz geblieben ist, conzentrirt sich auf ein paar zwischen dem großen dunklen Häusermeer zerstreuten NachtcafeS. Von den sieben bis acht Theatern, welche Wien besitzt, waren erst wenige nach den Sommerferien wieder eröffnet. Im Jantsch.Theater (dem frühe ren Fürsttheater), einer Sommerbühne im Pratcr, gab man allabentlich ein aus dem Französischen übernommenes Ausstattungsstück Schafharel" voll köstlichen Blödsinns, das reizend ausge stattet war und flott gespielt wurde. DaS BolkStheater" hatte zu Ehren von Laube'S Geburtstag dessen Böse Zungen" auf daS Repertoire gesetzt. In der Hof Oper feierte Theodor Relchmann alS Hamlet" und HanS Heiling" Triumphe. Im Burgtheater sah ich den zweiten Theil von Faust" mit Sonnenthal alS Faust" und LewinSky als Mephisto". Welche Bearbeitung es war, war auf dem Zettel nicht angegeben. Die Vorstellung, in welcher fast das ganze Schauspielerpersonal des Burgtheaters in den zahlreichen kleinen Rollen beschäftigt war (eS standen nicht weniger alS 54 Personen auf dem Zettel!) dauerte von 7 Uhr bis nach 11. Eingedenk deS Unzusammenhängend! und Allzumystischen, das dieser vtel umstrittene, viel commentirte und von Friedrich Theodor Bischer so trefflich traveflirte zweite Theil der Goethe'schen Dichtung enthält, hatte ich mir wenig wirklich tieferen künstlerischen Genuß von der Darstellung versprochen, son dern war darauf gefaßt, nunmehr eine Reihe loser, wechselnder Bilder von de korativem Reiz und melodramatischem Effekt auf der Bühne vorüberziehen zu sehm. Vt'r.x Erwarten war die Wir kung jedoch eine weit tiefere. Wenn auch diese Bearbeitung nicht vermocht hat, die Lückenhaftigkeit der Handlung auszugleichen und den Einfluß an mysti schen und allegorischen Gestalten zu beseitigen, so hat sie doch das Verdienst, den chaotisch wechselnden Bilderreich thum unter einer einiaermaßen eindeit-
lichen Grunoioee georonet zu yaden. So kommt eS. daß manche Stelle, die uns bei der Lektüre unklar bleibt, durch die plastische Tarstellung in eine aanz neue Beleuchtung gerückt wird und da? gesprochene Wort dem geschriebenen gleichsam ein zweites Leben verleiht. Tarn kommt dann noch die Mitwirkung eines großartigen scenischen Appa rates modernster Theatertechnik, der auch den gewagtesten dccorativen Anfor. derungcn hinsichtlich allegorischer Er scheinungen und mirakulöser Gescdeh. Nisse in ceradezu vollendeter Weise ge recht wird und daS Unmöglichste mög llch macht. Was auf jeder kleinen und minder gut ausgestatteten Bühne zwei fellos in 's Lächerliche hcradsinken müßte. wurde hier auf der sicheren Höhe künst. lerischer irkunasfübia?eit festebalten.
Auf dieser Höl'e standen auch die Dar. steller selbst, über deren Leistungen ich mich hier im Einzelnen nicht weiter auslasten will. Eine neue, während des Sommer und Spätsommers vielbesuchte Sehens Würdigkeit Wiens ist Venedig in Wien". Diese Imitation der Lagunen, stadt, la wAIt.2Bicn" auf der World's Fair in Chicago, hat im Prater Auf. stellung gefunden und sich finanziell weit besser rcntirt, als ihr Seitenstück Italien in Hamburg", dcö dieser Tage mit einem Defizit von 500,000 Mark geschlossen hat. Wem es noch nicht vergönnt war, in Wirtlichkeit unter italienischem Himmel zu wandeln und das Leben und Treiben der alten Dogenstadt an der Quelle zu studiren, der konnte mit Zu Hilfenahme einer reichen Phantasie, sich zwischen diesen bunten PalazzaS und ma lerischen Brüten lediglich der Illusion hingeben, als befinde er sich in der That in der palastreichen Lagunenstadt an der Küste deS adnatifchen Meeres. Namentlich am Abend, wenn die farbigen Lichter und Lampions ihren phantastischeu Zwielichtschein auf die bemalten Mauern und die künstlichen Blumen und Laubgewiuden der Altane warfen, und aus 'ien offenen Tavernen und den langsam dahin gleitenden Gondeln die italienischen Aolkweisen klangen, war die Illusion eine vollkommene. Aber man geht schließlich doch nicht nach Wien, um sich dort in einem ge malten Venedig aus Holz und Pappe nach Italien zu träumen. Und diese Städte.Jmitationen, wie sie in neue rer Zeit Mode geworden sind, bleiben doch immer nur eine amüsante Spie lerei. Von mehr künstlerischem Interesse, als diese venezianische Scheinherrlich. keit. war die Sommerausstellung im KÜNstlerhauö", die Heuer nur die Sammlungen zweier Wiener Meister umfaßte, die beide nicht mehr am Leben sind. Thomas Enders (gestorben 1875). war in 7 Sälen mit über einem halben Tausend Aquarelle vertreten. Zwei andere Räume enthielten Skulpturen von dem Anfang dieses Jahres in Wien gestorbenen Bildhauer, Anton Paul Wagner. EnderS nimmt unter den österreichischen Landschaftlern eine der erstenStel len cin. Er hat sich an Claude Lorrain und Rugsdeal herangebildet, aber er ist realistischer als jener und klarer als die fer. Seine Aquarelle, welche Scenen aus der Umgebung Wiens, aus den österreichischen Alpen, auS Steiermark. Tyrol, dem Salzkammergut, sowie auö Südamerika, dem Orient und Italien darstellen, zeichnen sich durch reinen Na tursinn, vollendete Farbentechnik, klare Zeichnung, klassische Schlichtheit der Auffassung und einen unendlich war. men, duftigen Ton der Widergabe auZ. So sehr man aber auch diesen vorzügli chen Meister der Landschaft Aquarelle bewundern mag, so hatte eö doch etwas Ermüdendes, sich durch die 592 Rummern der hier von ihm aukge'tellten Bilder bindurckzuarbeilen, und ich für mein Theil wäre lieber einer etwas ab' wchslungsreicheren Sammlung von Schöpfungen vorschiedener Meister be gegnet. P. Wagner, der Schöpfer deö EänfemädchenS" auf der Rahlstiege und deS Engelsbrunnens" in Wien, sowie verschiedener anderer Denkmale in Wien und Prag, ist außerhalb Oester reichS wenig bekannt. Die hier auSge stellten Originalmerke, Modelle und Entwürfe von Statuen, Büsten, Ornamenten und monumentalen Arbeiten in Bronze. Stein, Gyp5, Thon und Wachs, geben einen deutlichen Einblick in da? Schaffen dieses idealen KünstlerS, der in seinen Schöpfungen daS Bolksthümliche und Lyrisch Roman tische, wie eS Schmanthaler zu nennen liebte, mit dem Heroischen und Kraft gewaltigen eine Michelangelo'S zu verbinden bestrebt war. Von meinen literarischen Freunden und Bekannten waren die meisten noch in der Sommerfrische. Erst in den letzten Tagen vor meiner Abreise traf ich noch einize derselben, barunter auch Frau Carola Bruch'Sinn, die fleißige, pessimistisch.realistische, satyrische No vellistin und Kritikerin, und Marga rethe Halm, die ewig junge Poetin der sinnlichen und übersinnlichen Liebe, so wie auch die Schriftsteller und Poeten Friß Lemmermeyer, Josef Kitir, Karl Maria Heidt und den Maler Alexander Goltz. Doch von all diesen vielleicht später einmal! Konrad NieS. ab AuS der Schule. Lehrer: Wie heißt daS dicke, borstige, unförmige Thier, daS unS den saftigen Schinken liefert?" Schüler: Der Schlächtermeister Roller." Schneidergewicht. Schneider: Junge, gib mir mal den Zwirn dort-herüber." Junge: Nee, Herr Meister, Sie wollen sich am Ende gar aushängen!" Unter Aerzten. Erster Arzt: Ist eS ein Fall, der eine Consultation nothwendig macht?" Zweiter Arzt: .Ich denke. Der Klient ist sehr reich." Die Opferwilligen. Er: Ich wünschte, Sie wären arm, so daß Sie mich heirathen 'müßten." Sie: Ich bin edelmüthkger als Sie. Ich wünschte, Sie wären reich, so daß ick Sie heirathen könnte,"
GssnndheiindLWMK gehen Hand in Hand. Wer daher an Leberlciden nnd Unordmmgcn des Magens leidet, sollte nicht versäumen sofort Wr. Sugust Voenig's anzuwenden, das wohlbekannte deutsche Heilmittel.
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Die ndiana ribims ist daS einzige Blatt in 2 ndiana, wel ihes h Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Pwtokrattdertritt. Wk Organ des Volkes und nicht eine? Partei oder Parteiiv' tereffen käpst sie neRtVegt fö? Frei5)eitu. Recht auf allen ZebZet deß Lebeut. Die AzbeU de Bslket ist di. Schöpferin eLeS Wohlstandes und da' rum birken vir fär solche sozialt Ne. forraen, Kelche die Arbeit zur sreude. bringenden Luft, statt zur ieterdruckenden Last mach. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sölw es als moralische Pflicht empsindee Lese? der Jndiana Tribü ,n sei Das reichhaltige Sonntags - Vlati bietet eine gülc nte?alt?nben &f ftftfft Der AdonnerneinS Preiö be? tätlichen Tribüne ift lc des SonntagSblattS e, beide: zusauunm IS CtS., per Woch, oder SS VtS.'p Monat. Durch die Poft versandt, kostet bc Tügeölatt SJx daS SonntegSblatt per Jahr, beide zusammen HL in BsressbezehlunF. vueksachen aller Art werden rasch und billig aut geführt. Cittttimfctttn, GxxUinnetk Gpnüitetlvnmt LTeöbnnngeu. GefchSsösZarte. QtUmtft ZirknZg, vzamt . f. ts. für Geschäftsleute und vereine werd geschmackvoll ausgefühz. Mt y m ZndwMZkpM 23)Telephon 126A-Unterftützt die Msiois CO - OPERATIVE saundry. Betrüb NnZrm C3fftl4a. SZS. IE3, 1 und 1 Virgint Kven. T. E. Sornerrille, Manager.
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Eisenbahn 'Tabelle
Ankunft und Maang der verschiedenen Eisen, bahnzüge im Union Devot. Indianapolis. Vandalia. Llbgang Postzug Erpre Expreß Acconiodatlsn Erpreß Expreß Ankunft ErpreK expreß Accomodation t5xvreß Schnellzug Accomüdotisn 730 11 50 120 4 00 700 11 0 3 3i 4 I.i 10 OCI 3 2 ' 7 40 ?M Vkn Nm S.'m m 3lm sm T:n "Im 3lm ?M Um Eleveland, tnitttnoti, ?bicagi und St. LouiS. JndianavoliS und Clcveland Division. Wgang Exvreß. 4 15 5a Expreß io3i "irr Erpreß . 10 ho i m Limited Ervreß 310Sirn . Erpreß 6 40 ?!rn Ankunft Expreß 71 Brr Expreß 1130 2?rn Limited Expreß 11 30 Vm Expreß MNm Erpreß llvaNm St, Louis Division. Wgana Expreß ; 7 30Vm Limited Expreß 11 50 Vm Expreß 11 20 9ha Erpreß, täglich 1145Nm llnrunft Expreß täglich 4 00Nm Expreß 2 60 93m Limited Expnß 6 30Nm Er?b 6 00VM Ihicago und Cincinnati Division - östlich. Abgang Schneizug 3 45 Vm Accomodation täglich 7 05Vm Accomodation 11 OOVm Postzug 3 00 3hn Accom,d. lnur Sonntags). Accomodatlvn 6 35 Jlrn Ankunft- Rufhville ceomodation. Postzug 11 40 V Jnd'pli Acc. (nur Sonnt.). Accomodation ' Accomodation 10 15 N Schnellzug 11 10 Nm Chicago und Cincinnati Division westliq. Abgang Accomodation 7 10 Vm Scknell.Post 11 bO 9!m Lafavette Accomadation. ... 5 00 SKn Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 Bin Lafavette Accomodatisa . . .10 45 Vm Schnellpost 2 SO Nm Accomodation 6 15 Nm Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 25 Nm Danville Accomodaticn... . s 05 Nm Expreß 11 b) VN Ankunft Expreß 3 25 VmDanville Accomodaticn. . . . 10 35 Vm Erpreß 2 50NM Expreß kSNm Peoria Division östlich. Abgma Expreß esoDm Accomodatisn Expreß 8 25Nm Ankunft Expreß 11 40 23 Accomodation Expreß lOOONm Lake Erie und Western. Ad gang Expreß 7 00FM Expreß - 120Nm Expreß 7 00S!m Schnell Expreß Ankunft Schnell'Erpreß Expreß 10 20VM Expreß LKONm Expreß 20N PittSburg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Jndianapolig Division. Abgang Expreß 4 60 35m Eolumbui Accomodation.. . 8 00 23m Expreß 3 30Nm Richmond Accomodation. . . 4 00 Um Expreß 5 10 Nm Ankunft Nichmond Acecmodation 6 55 Lm Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 30 9h Accomodation 3 295hn Expreß ft60 9?rn Expreß 10 15 2hn Chicago Division via o?smo. Abgang Expreß 11 00 m Expreß 1120Nm Ankunft El?reß 3 35VM Er?ß SlKNm Louiöville Division. Abgang Expreß 3 45 9? LouiSville Accmodatton.. . s 10 Vm Schnellzug 3 25 Nm Accomodation 4 0) Stet Ankunft Accomodation 10 20 Im Schnellzug 10 50VN Accomodation. 5 50 Nm Epeziel täglich llOONrn Cincinnati, Harnilto uud Inbisnapoliö. Abgang Expreß 8 40IV Cincinnati Accomodotin . . 10 60'Vm Expreß 8V0Nm Expreß 4 00Nm Expreß 6 30Nm Ankunft Accomodation. 9 15 Vm Expreß ...ZI 45Wm Expre i 7 30Nn Expre , 10 65Nm Erpreg 12 80L Indianapolis uud Biseenueö. Abgana Expreß . 8 00 Vm VincenneS Accomodation... 4 00 5ha: Ankunft Aincennei AccomoationIO 40 Nm Expreß 5 00Nm Cincinnati, WabasH und Michigan Abgang Expreß 6 Vm Expreß 11 16 Vm Expreß 6 45Nm Ankunft Expreß 9 65Vm Erpreß. 2 50NM Expreß svOLZm Indianapolis, Deeatur und OesterJ. Abgana Expreß...' 6L0Vm - Accomodation 840NM Schnell-Expreß 11 20 Stet Ankunft Schnell. Expreß 3 29Vm . Accomodation.... 10 40 Vm Expreß........ 4 50Vm Louikdille, Rev Albany und Chicago. Abgang Expreß ... .... .... ..'..12 55 rr Expreß...,:...... ll&OVm Mono AecoWdatis 4 0DT.n Ankunft Expreß 3C0tnt ' - Nonon Occsm-da5Ä ..... 11 20 Vt ElTreZ... i. 3 65n Tho Tvrentlctü. Cctr eint Sgneichnere Ooi'.' forrschrittltch eesinnten Lesern sc'? fi c len ist. In der Tendenz tr derden dech andere crv,Z,xit::::.i darin unparteiisch lrc an be2e?e lixitt t;i Hr PubllBüln j Co 13 ; CcOl
