Indiana Tribüne, Volume 19, Number 77, Indianapolis, Marion County, 4 December 1895 — Page 1

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-7 t V t - m rr llJL VU Wädrend unsere Stadt in die Aera der Bolkensckber" eintritt und bald dcö erste zehnstöckige Hau fertig sein wird, sind U' skre F uerlösM'ttel benähe roch dörflicher Statur und es

sah gestern geradezu lächerlich auö, lvte.lft ln diesem Pnkt? auSschlleßllch

sich die Icuerwehr vergeblich bemühte. einen Wasserstrahl in daS ttütc Stockwerk der brennenden Gebäude zu wersen. Eö ist wahrscheinlich, daß unter anderen Umständen weder das kürzliche Feuer in der Washington Straße noch daS gestrige eine solche Ausdehnung erlangt hätte. Dergleichen ist für eine Stadt die Zndiancpoliö geradezu eine Schmach, für welche die Bürger in der Gestalt hohrr Versicherur-gsraten schwer bezahlen müssen, ist wahrlich Zeit, daß hier eir.mal Abhilfe geschossen wird. Eine Versch eppung der ach? st ein Verbrechen. Wenn man annehmen könnte, daß die Botschaft deS Präsidenten maßgebend für den Kongreß wäre. dann müßte man allerdings an einer vernünftigen Finanzgesehzebung derzweifeln. Der Präsident und Schat)amtösekretär Earliöle segeln in einem Boote. Earlisle hat kürzlich in New Lork eine Rede über die Geldfrage gehalten und dabei daS Defizit im BundeSschzhe vollständig ignorirt. Der Präsident geht in seiner Botschaft noch einen Schritt weiter und st'llt geradezu in Abrede, daß daS Desizit etwaS mit dem stetigen Sinken der Goldreserve zu thun hat. Zu gleicher Zeit aber sagt er selber, daß von 1879 bis 1890 kaum nennenSwerthe Sum me GoldeS dem Schatzamt? entzogen wurden. Erst als man die Thorheit beging, in der großen Schatzamtsreserve einen Schaden zu erblicken, als man durch wahnsinnige V rschleu derung deS Geldes auf dem Wege der PensionSgesetzgebung nicht nur die Vorräthe im Schatzamte bald los würd?, sondern auch noch ein chronicheS Defizit schuf, da begann die Jagd aus daS Gold deö Schatzamtes, welche noch verstärkt wurde durch die Schwächung, welche daS Schatzamt durch die verrückten Silberankäufe erlitt. So hat denn der Präsident nichts weiter zu empfehlen, als die gänzliche Einziehung der Greenbackö. DaS wäre nun allerdingS ein Radikalmittel, aber eS bedingt auch eine jährliche Zinszahlung von vielen Millionen auf die durch die Greenbacks vertretenen Summe. Nun frage man sich aber ernstlich. wenn die Nationalbanknoten ganz und gar aus den Kredit der Regierung be uhen, indem die Nationalöanken V. St. BondS für ihre Notenaukgabe deponiren müssen, warum die Negierung nickt im Stande sein sollte, diesen Kredit direkt für sich selber zu benützen, und selbst Papiergeld auszugeben? Warum sollte die Regierung nicht im Stande sein zinsfreie Anleihen zu machen, ebensogut wie die Banken? In der That würden wir auch nicht die geringsten Schwierigkeiten haben. so wenig wie wir sie zwischen 1879 und 1890 hatten, wenn erster.ö in Folge der verrückten Silberpolitik und der Furcht vor der Einführung der Silberwährung daS Gold nicht dem Verkehr entzogen word?n und zwei tens nicht das chronische Defizit im LandeShaushalt entstanden wäre. ES ist höchst unwahrscheinlich, daß die GreenbackS andernfalls so massenbast zur Einlösung gekommen wären, und wenn auch, dann wäre erstens ihre sosortige WiedrauSgabe nicht nöth'g und die Schuld würde sich nicht vergrößern, und zweitens würde dadurch, daß das Gold nicht aus der Zirkulation derschwunden wäre, die Regierung von selbst immer wieder Gold genug einnehmen, um den Reservefond zu füllen. Der Umstand, daß die Banken unseren Bundesschatz als ein Wechselbureau benutzen und Millionen dabei verdienen, ist hauptsächlich der wahnsinnigen Silberagitation zuzuschreibert, welche daS Verschwinden deS EoldeS aus dem Verkehr zur Folge hatte. Wenn dieser Agitation ein Ende be reitet werden kann, und da Defizit', beseitigt wird, dann wird auch die Ein lösung der GxeenbackZ ein Ende nehmen. Ihre gänzliche Einziehung ist keine Seche der Nothwendigkeit, wenn auch die Banken sie erzwingen vollen und Herr Cleveland sie darin unter-stützt.

In An etrscht ttv schäötlchen W,rkuug des Dksits und der absoluten Notkmendigkett der Erzielung größerer Einkünft,' ist es gewiß bemerkenswerth, daß dük Präsident in dieser Richtung nicht einen e,rz?gen Vorschiog u ma-

chen hat und e-Z ist oss.r.b2r, daß rr dazu den Muth nicht finden kann. Qv Parteipolitiker und will die Verantn tirfusrnancin lassen. Ilkljliillchllhtei!. Inland. Wetterauösichten. Gelegentliche Schneeschauer heute. Schöneö Wetter morgen. Der Stand deö Schatzamts Was hin ton, D.E., 3 Dezbr. Der MonatsauSDeiS les Schatzamts bezüglich der öffentlichen Schuld ergiebt, daß letztere am 30. November abzüglich deö Baarbe!:andeS im Schotz amt 59i3.477.KN betrug, eine Zunähme für den Monat von $2,046,03, welche durch die Verringerung deö BaarbestandeS um $2,541,611 erklärt wird. Die Vertheilung der Schuld ist: Zinstragende Schuld: $747,371.900; Schuld, deren Zmfen seit dem Fälligwerden wegfielen. $1,671,180; Schuld ohne Z nsen $376,815,857, zusammen $1,125,883 997. Der Barbestand im Schatzamt vcrtheilt fi wie folgt : Gold $129.567,945, Silber $502,164,742, Papier $153,862,744, BondS auszahlender Beamten $15.525,261, zusammen $801,120.692, gegen welche Summen Verbindlichkeiten zum Betrage von k623.714.Z05 vorliegen. Die Einnahmen im Monat Novem ber im Schatzamt waren $25.986.503, die Ausgaben $27.199.283, sodaß e,n Desizit von $1,212,780 und für die fünf Monate dieses Fiskaljahres von $15 869,327 verblieb. Die Zunahme in den Einnahmen im vergangenen Manat war dem Ikovember 1894 gegenüber $6.575.100 und für die fünf Monate $2.755,796. Sie hat Nerven. Chicago, 3. Dezbr. ES wurde heute Abend in Erfahrung gebracht, daß Frau Gustav Pabst, besser bekannt als Margaret Mather, die wie gemeldet wurde, vor mehreren Tagen auf ihrer Reise von Milwaukee nach New Lork Chicago passtrte, ihre Reise hier unterbrach. Sie liegt im St. Josephs Hokpital, Ccke Gatsield Ave. und Bur, ling Str., erkrankt darnieder und ist seit Freitag nicht im Stande gewesen, selbst ihre hiesigen Verwandten zu empfangen. Tie hat angeblich ein Nervenleiden, hervorgerufen durch ihren Trubel in der Familie. ' Sie wollen a p P e l l i r e n. New F ork. 3. Dez. Herr JameS 3. Mulligan, Postmeister in New Brighton, N. F., der vor Kurzem zum Vorsitzer eineS AppellationScomiteS ernannt wurde, welches gegen die Berfügung der ka.holischen Kirche, daß Katholiken ihre Verbindung mit den Pythiasrittern, den Ovd FellowS und den Temperenzsöhnen lösen müssen, Schritte thun will, ist mit der Vorbereitung einer Adresse an Mgr. Satolli beschäftigt, in welcher er um eine formelle Wiedereröffnung deS Falles der Pythiaöritter ersucht. Er bittet darum, daß den katholischen Mitgliedern dieseS OrdcnS Gelegenheit gegeben werde, ihre Seite des Falles vorzubringen. ,f Der Conzreh. 3m Senat. Washington, 3. Dez. Inder heutigen Sitzung, der wiederum ein starkes Publikum beiwohnte, wurde die Botschaft des Präsidenten in üblicher Form überreicht und dann zur Verle sung gebracht. DaS Interesse war im Ganzen ein gespannte? und namentlich die den Wallcr'schen Fall, den britisch venezuelischen Streit, die kubanische Frage und die Finanzfrage betreffen den Stellen wurden mit Aufmerksamkeit vernommen. Af Antrag deS Senators Gorman wurde die Botschaft auf den Tisch ge legt, und zum Druck beordert. ES wurden darauf mehrere Resolutionen eingereicht, darunter eine von Senator Z Lodge, welche für die Festhaltung der

Monroe - Doktrin eintritt, und eine von Senator Cullom ähnlichen 3n kaltS. Senator Allen brachte eine Resolution aus An?.rkennung der Cubner ein. Nach Abhaltung einer kurzen Ex.kutivsiunz vertazte sich der

Senat Im Repräsentantenhaus. Auch im ttnterbause nabm die Ver- - unq Ux Ö0trAaft deö Präsidenten fcie 8ifung vollständig in Anspruch, und auch hier wurde ihr ein ungewöhnlicheö Interesse geschenkt, aber keinerlei Bekundungen deS Beifalls oder Mißfallens wurden laut. Erst am Schluß ertönte ein schwacher ApplauS. Um 1 Uhr 50 ve' tagte sich das HauS auf Antrag deS Herrn Poyne bis zum Freitag, nachdem Herr L'vingstone auS Georgia eine auf den britisch venezuelischen Grenzstreit bezügliche Resolu tion eingebracht hatte. Die Resolution verlangt die Einsetzung eineS Comites, welches d e Thatsachen in der Frage untersuchen und vorschlagen soll, in welch.'? Weise die Ver. Staaten ihre Würde in der Sache wahren können. Der Druck von 5.000 Ezmplaren der Botschaft wurde beordert. Ml Ausland. Allerhand aus Deutschland. Berlin, 3. Dez. Die Berliner Correspondenz", daS Organ deS Ministerö deS Innern, v. Köller, meldet. daß der Minister nach einer persö.ilichen Aussprache mit dem Herausgeber der Preußischen 3ahrbücher", Dr. Delbrück, zu der Ueberzeugung gelangt wäre, daß Letzterer in dem incriminirten Artikel keine Beleidigung der Polizei beabsichtigt hatte, und daß deshalb der Strafantrag zurückgezogen worden wäre. Während der Reichskanzler Fürst Hohenlode am 4 Dez. den Reichstag im Weißen Saale deS kaiserlichen Schlosses in Berlin eröffnet, wird Kaifer Wilhelm in Breölau, woselbst er der Crinnerungöfeier der LeibKürassiere beiwohnt, die dortigen Behörden empfangen. 3n Braunschweig ist die Colportage Bebel'S Buch Die Frau" verboten worden. Heute früh um die mitternächtliche Stunde schlug die letzte Stunde der Nachtwächter in der Reichshauptstadt. Damit ist der letzte der Männer, welche stets bereit? waren, gegen einen entsprechenden Obolus dem Nachtwandler die Hauöthüre zu öffnen, von der Bildfläche verschwunden. Wo ist Hammerstein ? Seine frühere Geliebte Flora Gaß möchte eS gar zu gern wissen. Sie wartet in einem Hotel in Hannover vergeblich auf die ihr versprochene Abfindungssumme. Sie hat, um daS nothwendige Geld für die Rückreise nach Basel zu erlangen, ihre iZarderobe bei dem Zimmermädchen deS HotelS be setzt. Und nun ist das Mädchen wegen Unterschlagung in Anklagezustand versetzt. In der Wiener Hofopcr ist die bekannte Sängerin Lilli Lehmann-Ka-lisch in der Partie der Norma" ausgetreten. Sie errang einen großen l?.rfolg und war der Gegenstand glänzender Ovationen. Der berühmte Maler Munkacöy ist dauernd nach Budapest zurückgekehrt. Ee hat dort ein Atelier aufgeschlagen. , , Eröffnung deS Reichstags. Berlin, 3. Dez. Der Reichstag wurde heute durch den Reichskanzler eröffnet. DaS Budget weist Einnab-. men und Ausgaben von 1,259,221,933 Mark auf. Abschiedsgesuche in der deutschen Armee. London, 3. Dez. Eine Depesche der Daily NewS aus Berlin meldet, daß General von Schlichtung, der Kommandeur deS 14. badischen ArmeecorpS und einer der besten Strategen, seinen Abschied eingereicht hat. ES heißt der Großherzog von Baden wolle gleichfalls von seinem Posten als Ge neral - Inspekteur deS S. Armeekorps zurücktreten. Beide Entschlüsse be. ruhen auf Differenzen mit den Ber liner Behörden - Hl in Köller ab. Berlin, 3. Dez. Per Bericht, daß Möller, der Minder des Innern, wegen seiner Verfolgung der Sozialisten entlassen wurde, bestätigt sich.

Vor seiner Abreise nach Breölau

ließ der Kckiser sich durch Herrn vrn, LueanuS, Chef des CivilkabinetS, Bcricht über die Anklage gegen Pros Delbrück erstatten. Nachher konferirte der Kaiser mitdürft Hohznlohe. Dir Letzte soll mit seiner Resiznation ge droht haben, falls Köller nicht ent" lasse werde. Der Iustizminister v. Echönstedt soll ebenfalls seine ResigNation angeboten haben, doch wurde dieselbe nicht angenommen. Schiffs. Nachrichten. Angekommen in : Rotterdam: Edam" von New Jork. N ew I ork : Nordland" von Antwerpen. m im m allerlei. Den Bewohnern mancher Fischerdörfer an der Küste von Maine steht ein trauriger Winter bevor. Der eigentliche Fischfanz ergab nur sehr geringe Erträge, die Hummer- und Sardinensaison war unverhältninäßig kurz und Clams wurden nur sehr wenig abgesetzt. Dem Abbau ihres wenigen Landes können die Fischer keine Aufmerksamkeit schenken, da das Bestellen und Einheimsen der Ernte mit der Fischsaison zusammenfällt und wenn sie wahrend der letzteren nicht guten Verdienst haben, ist Holland in Noth. In der Umgegend von Portland müssen jetzt schon zahlreiche Famillen von Küstenbewohnern unterstützt werden und aus der Insel Mallayo .sind die meisten Fischer auf Vrod, Melasse sowie Fische als Nahrungsmittel angewiesen, während sie warmer K!eldung dringend bedürfen. Wie die armen Leute durch den langen Winter kommen sollen, ist eine schwer zu beantwortende Frage. EinenSturni, wie die Insel Hobart (Tasmanien) ihn vor e:mgen Tagen durchmachte, hat dort noch Niemand erlebt; am Leuchtthurm von Berwent schlugen die Woqen b:S 84 Fuk empor, zerschmetterten in dieser Hohe die Fenster und setzten die Wohnung des Aufsehers unter Wasser. Sie rissen die Schutzmauer weg und schoben ein massives Steinhaus 40 Zoll weit fort; Steinblöcke von 40 Centnern Gewicht wurden aufgehoben und etwa 200 Yards weit geschleudert. Der bekannte japanische Distanzrei!.' Oberst Fukinsima, welcher seiner Zeit einen Spazierritt von Berlin nach seiner fernen Heimath, quer durch Europa und Asien, gemacht hat, bereitet sich zu einem neuen großen Ritte vor. Die Route, die er sich vorgezeichnet, geht diesmal in umgekehrter Richtung, und zwar will er sich von seiner Heimath bis nach Kalkutta zu Schisse begeben und von dort den Weg durch Britisch Indien, Afghanistan. Persien und Kleinasien zur nördlichen Küste Afrikas zu Pferde zurücklegen. Von Afrika will sich der Oberst nach Berlin begeben und von dort über Amerika in seine Heimath zurückfahren. Seit Mitte September weilt der unternehmungslustige Spoctöman in dem bei Aokohama belegenen Bade Hakone, um sich für seine grohe Reise genügend zu kräftigen. I n dem AmtsgerichtsGefängniß zu Neukirchen wurde dieser Tage der in der ganzen Schwalmgegen) gepachtete Einbrecher Schlemmer in sicheres Gewahrsam genommen. Die Bewohnn jener Gegend waren nie sicher, dak sie nicht Plötzlich am Morgen ausgeplündert waren. Besonders hatte es Schlemmer, der ein sehr verwegener Bursche ist und bereits wegen Falsch münzerei eine zweijährige Zuchthausstrafe verbüßt hat, auf die Rai.ch- und Vorrath skammern abgesehen. Den eifrigsten Bemühungen der Sicherheitorgane war es bisher nicht gelungen, des Spitzbuben habhaft zu werden; oftmals hob man Schlupfwinkel aus. wo man sein Diebshandwerkszeug und zestohlene Gegenstände fand, Schlemmer war jedoch stets zur rechten Zeit ausgeflogen. Endlich wurde er durch ;w?i Knechte des Domänenpächters ?!:inecke in dem Augenblicke ergriffen. als er auf dem Hofe Egen bei Immi. chenhain. vorsprach und sich von der Zauersfrau eine Tasse Kaffee kochen lassen wollte. Die Knechte fesselten den verzweifelt sich Mehrenden, luden ihn auf einen Wagen und beförderten ihn 'n daS Amtsgerichtsgefängniß nach fttti firirn Hiesiges. Arbeit?' und Heimathlos Gegen neun Uhr gestern Abend kam Emma Patterson, die als Küchenmäd chem in Burrovs Restaurant arbeitete aber ihre Stelle verlor mit einem jungen Mann Namenö Harrh SHirley. zu einem LegiShauS in Süd Meridian

Herzleiden

fukren zu plötzlichern Tode, ab nie odne dorbrrige Warnung, wie Obnmacktk. EchwSlde oder Hungeranfälle. unregelmäßiger oder ivtermittirende? PulZ. HerzNopfeu. ErMckungSan fälle, nrzatdmigkeit. nfchwellung der Füße und Knödel u. s. w. Dr. Mles' Scart Cure heilt gcrzlcidrn. Herr Geo. L. Emith ton der to. L. Cmith Man Ul Co., SouUfiiHe. y.. schreibt unterm 20. Februar 1S94 : ,Uugesühr eiu Jabr lang litt ich fürchterlich an Herzbeschwerden, die so sÄünm wurden, daß ich im Bett aufsitze mußte, um Luft zu bekomme. Ich rauhte raem Geschäft aufgeben und konnte kaum um herschleichen. Mein Freund Herr Juliu? & Voght. einer unserer lzervorragendsten Avotbeker. rieth mir. ti mit Tr. MilcL' Heart Eure zu versuchen. Nach Ge brauch vou etwa über einer Flasche verschwanden die Schmerzen sowohl alt da? Herzklopfen. Ich hab seither nicht die geringsten Beschwerden gefühlt und gehe heute meinen Geschäften so regelmäßig nach all je zuvor.' Ueberall bei Apothekern zu haben. Buch über Herz und Nerven frei veriandt. Man adressire : Dr. Miles Medlcal Co., Elkhart, Ind. Dr. Milrö' Heilmittel machen gesund. Straße. Schirley erbat sich für daS Mädchen die Freund- und Heimatlos sei ein Zimmer. Der Besitzer wieS ihr ein solches an und kaum darin angelangt klagte sie ihrem Begleiter über Schmerzen und gestand zu, Gift genomnen zu haben. Shirley rief sofort Dr Dunning von der City Dispensary -erbei, dem eS gelang, den Giftstoff Morphium rechtzeitig zu entfernen. m ,,, Winter Exkursionen nach Gibraltar, der Riviera, Italien, Egypten. Griechenland, etc. Preise mäßig, belegt j?ht. A. Metzger Agenur, Lter Stock, Ecke Washington und Pennsylvania Str. Katalog frei, Die Feuerleute Murphy und Sloan befinden sich im St. Vincents HoSpital so gut, wie man eS unter den Umständen erwarten kann. t&- Die Hoosier Packing Co. gewann gestern im Circuit Gericht eine Klage gegen die Hamburg-Bremer FeuerversicherungSgesellschast und erhielt die volle Versicherungssumme, tzI080.L0, zugesprochen. tT 3n Zimmer No 1 im Tuperio?Gericht wurde gestern zum fünftenmale der Prozeß deS Harry M. Springer gegen Norman S. By?um eröffnet. Der Junge wurde vor langen Jahren im Thorpe Block Elevator vorletzt. IsO Die Feuerwehr wurde gestern Abend kurz nach 9 Uhr durch Kasten 6 nach 155 Nord New Jersey Str. aerufen, wo ein Wasserheizer in dem Hause der Frau Fowler einen Schaden von $15 anrichtete. Ein schadhafter Feuerplatz richtete kurz nach lO Uhr in dem Hause deö Herrn F,rtig, 340 N. Senate Ave., einen Schaden von 550 an. Wenn ihr ein gutrö Mittel haben wollt Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu stärken und die Constitution zu kräftigen, gebraucht Hood's Sarsaparilla. Gebraucht ?:un Hood's. Ho od'ö Pillen heilen Brechreiz. Kopsschmerzen auS dem Magen und UnVerdaulichkeit. Der New York Store. lMdlirt 1853.) Ths Slary of Chrlsimas-Day. Der Knabe oder daö Mädchen von unter 12 Jahren, welcher oder welches persönlich in unserer "Contest PostOffice" den besten Aussatz über den Gegenstand abliefert und darin sagt, weshalb wir den 25. Dezember feiern, bekommt ein hübsches Schreibpult frei. Jeder Aussatz muß aus eine Seite des PapierS. geschrieben sein und nicht mchr als 200 Worte enthalten. Nun Kinder, geht an die Arbeit. 2 il

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