Indiana Tribüne, Volume 19, Number 76, Indianapolis, Marion County, 3 December 1895 — Page 2

Jndiana ; Tribüne. Erscheuü Täglich und Sonntag.

I?e tZzliche,TriS2ne- kostet durch den Träger 22 QcntS per Woche, die SonntagS-.Tribüne-S CcjitS per Woche. Seide zusammen IS Cents bc 6S Gents per Etonat. yer Post emtzerhälS de, 5t bt ,gelchickt in Vorausbezahlung f pe, fjadr. Vfftr,, 18 Süd Alabama Strafe Jnöt2?2vo1iS, Ind., 3, Dezember '95. Nördliches Wunderthal. Vieles ist über das berühmte californische Vosen:ite-Thal geschrieben worden, tätz auch über den Grand (Eanon des Colorado und andere durch ihre Naturreize bekannte Stätten des großen Westens. Aber auch oben im Norden fehlt es nicht ganz an Seitenstücken zu derartigen Scenerien, un) vielleicht das eindrucksvollste darunter ist eines, das erst vor Kurzem für weitere Kreise entdeckt worden ist. Ein Correspondent in Montana weiß darüber zu erzählen: Ju einem der unzugänglichsten Theile Montznas gelangte während der verflossenen Saison eine Forschllugspartie an eine Stelle, die an Großartigkeit und einzigartigerSchönlti jedenfalls unseren hervorragendsten Natur-Attractionen völlig gleichkommt. Dieses Wunderland liegt, von fast undurchdringlichen Wäldern umgeben, nördlich vom McDonald-See und unweit der Grenzlinie zwischen den Counties Flathead und Teton, unte? den schneegekrönten Gipfeln jener abgelegenen Region, und seine Neize waren bis jetzt nur Indianern, Halbblutigen und wohl noch einigen weißen Fallenstellern und Metallsuchern bekannt, welche sich nicht dafür interessirten. es de: Beachtung der großen Welt näher zu bringen. Unlängst aber erzählte ein halbblütiger Späher einer an den Ufern jenes McDonalo-Secs ebenfalls einer herrlichen Gegend lagernden Partie so wundervolle Dinge über die Schönheiten des besagten Ortes, daß diese Gesellschaft alsöalZ den Entschluß faßte, in dieses weltferne Gelände einzudringen. um nach eigener Kenntniß über dasselbe urtheilen zu können. Sie engagirten zwei verläßliche Mischlinge NamenZ Geduhn und Apgar. alte Grenzer, welche in den Pfadlosen Wäldern , und Gebirgen guten Bescheid wußten, als Führer undPackträger und brachten das mühsame Unternehmen zur Ausführung. Vom oberen Ende des besagten Sees führte eine steile und enge Fährte etwa zehn Meilen weit nordwärts, und als diese Strecke überwunden war, da fing die abenteuerliche Tour eigentlich erst an! Viele Meilen weit mußte sie sich durch dichte Waldungen und festoerschlungenes Unterholz förmlich durchhauen, und sie entdeckten nichts Auffallendes, als zahlreiche Spuren von Nothwild und von Bären, welch' lctztere Fährten zum guten Theil noch ganz frisch waren. Aber es war nicht daran zu denken, dem Jazdverznügen nachzugehen. Nicht wenige? als zwei Tage dauerten diese Mühen ununterbrachen fort, dann aber gelangte man an eine Stätte von so seltener Schönheit, daß Niemand mehr an die ausgestandenen Strapazen dachte! . Dr. Sperry von Minneapolis, einer von der Partie und ein anerkannter Kenner von Naturscenerien, rief entzückt aus: .Das ist ja ein landschaftliches Juwel ersten Ranges!- Und er sprach damit nur aus, was Alle empfänden. Vor ihnen lag ein Thalbecken, welches die Gestalt eines Hufeisens hatte, ungefähr zwei engl. Meilen lang und eine bis anderthalb Meilen breit und auf allen Seiten von Felswällen eingemauert war, die fast senkrecht in verschiedene? Höhe von 3000 bis 4000 Fuß aufstiegen. Auf dem Boden dieses .VeöenZ aber erglänzie, einem ungeheuren eingefaßten Juwel gleich, ein herrlicher saphirblauer See von an-' derthalö Meilen Lange und etwa einer halben Meile Breite; das Wasser dieses Sees war so vollkommen klar, daß die gefleckten Forellen, von denen es wimmelte, sehr deutlich zu sehen waren. An der einen Seite des B:ckens er gössen sich zwei Ströme eisigen WasserS herein, die in den schönsten Wassersällen über die Felsen und Klippen svranc?:n, manchmal an den Felswäntat förmlich hangend und silbernen Bändern und Schnüren gleichend und dann wieder, Hunderte von Fuß weite? unten, in rezenbozenfarbene Schaumwolken zerstäubend. Diese Silblirstr'öme waren im Ganzen minbestens 2500 Fuß hoch; sie werden jedenfalls aus gewaltigen Feldern ew'.gen Schnees gespeist, welche auf den schwindelnd hohen B:rzspitzen zu bemerken sind, die ringsum jene, das Lecken einsäumende Felsiv'älle überragen und sieh tausend bis zweitausend Fuß über die Holzgrenze hinaus erheben Air einem Theil des südlichen Fels-' Walles entlang ist ein weniger schrosfer Abhang zu bemerken, welcher von einer Höhe von 2000 Fuß bis beinahe an 'den Rand des Sees geht. Das ist ein: großartige Rutschbahn für toinen, welche hier nicht selten mit schrecklicher -Gewalt herniederschießen, weithin donnernd fast wie Gewitterschl'äge, und in den unergründlichen Tiefen von Felsklüften verschwinden. Die For scherpartie fand sich daher veranlaßt. das ganze Becken Law:nen-Becken zu taufen und den malerischen Fels höhen und überrzgendcuGipfeln ringsumher Namen- wie .Sphinx", Matternom , Dornthurrnr u. s. w. zu geben. Denn ohne Namen geht es ' unter unZ Menschenkindern nun einmal nicht ab. Der Sandstein und Quarz, welcher die Felsmassen bildet, ist theils beinahe so weiß, wie der Schnee selbst, iheiZ wiederum von Hellem Roth, und die anze Bildung der Felsen bietet eins Fülle fcon Nttlslildizletteil be-

sonder für den Geologen und Mine ralogen. Nicht unwahrscheinlich ist es, daß in ferner Vorzeit diese Stätte ganz und Cax das Vett eines gewaltigen. Bin uenseeZ von großer Tiefe gewesen ist. wovon d:r heute vorhandene lieblichz ?ee sozusagen die letzten paar Tropfen bildet. EZ wäre 'sehr zu wünschen, )aß die ferneren Fortschritte des VerfehrZwesens dieses Prachtstück der Schöpfung bald leichter, zugänglich machten. Der arme Ontariosee.

Schon feit dem Mai vorigen Jahres ist in den Becken unserer fünf großen Binnenseen und ihrer Nebengewässer und Zuflüsse ein auffallend niedriger Wasserstand, man möchte beinahe sagen, eine anhaltende Dürre zu verzeichnen? Ganz besonders aber tritt diese Erscheinung am östlichsten dieser Binnenseen, an dem fischreichen Ontariosee, hervor, welch? zur Zeit die größte Ebbe seit Menschengedenken hat. Im verflossenen Frühjahr, bereits stand der See sehr niedrig, und seitdem ist er Woche für Woche noch mehr gefallen. Es ist dies gewiß eine bedenkliche Er scheinung zu nennen; denn obwohl er der kleinste der großen Binnenseen ist, kommt der Ontariosee, da er niemals zusriert und selbst von den größten Fahrzeugen leicht und sicher befahren werden kann, hinsichtlich des Schiffs Verkehrs obenan. Und dieser Verkehr wurde mit der Zeit sehr beeinträchtigt, wenn die jetzigen Verhältnisse lange andauern sollten. Auf drei Ursachen wird diese Waserarmuth des Ontariosees zurückgeührt: die erste wurde schon erwähnt, sie st der anhaltend niedere Wasserstand n diesen wichtigen Binnengewässern überhaupt, und bekanntlich erhält der Ontariosee sein Wasser aus dem bedeuend höher liegenden Erieiee durch den Niagara; die zweite Ursache ist dieselbe. welche mit dem Vertrocknen emer Anzahl kleiner Seen im Westen ziemlich o:el zu thun zu haben scheint, nämlich die AbHolzung von Wäldern, wodurch dasWasser sich rasch verflüchtigen kann; eine dritte Ursache liegt darin, daß die Wasserstraße des St. Lawrencestro mes, des Abflusses dieses Sees, seit ein:gen Jahren betrachtlich vertieft ist. An vielen Stellen bietet zur Zelt der Vorstrand des Ontariosees ein seltsames und mitunter ein wirklich schönes Aussehen; die Uferrander haben zum ?uten Theil eine zerklüftete Gestalt erhalten, und es zeigt sich an der Oberfläche die Wirkung des Wassers m fruherer Zeit. Eine der günstigsten Stellen zu interessanten Vergleichen mit )en früheren Verhältnissen bietet vielleicht. Troutburz. Ganz außen an West Point ist das Wasser um beinahe eine Viertelmeile zurückgewichen. Und hier ist dann der zanze Vorstrand mit schönen Baustnen besät, für welche sich früher oder später ein unternehmenderSteinbruchsIndustrieller finden wird. Vor dem .Pleasant View House befindet sich :inc Landungsbrücke, an welcher stets lnzle? zu sitzen und ihrem Sport zu fröhnen pflegten; gegenwärtig aber gibt :s hier noch viele Fuß weit keinen Tropfen Wasser. Vor wenigen Jahren ging neben der Landunzsbrücke, welche )ich vor dem Ontario House besmdet. ein Dampsboot während eines Sturmes unter; heute aber stehen nur noch wenige Fuß des äußersten Endes dieser Landungsbrücke etwa 2 Fuß tief im Wasser! Heftige Sturme rissen semer Zeit das Bush House- - Anwesen nebst der lang sich hmauS erstreckenden Landungsbrücke weg, und Alles, was von der Herrlichkeit blieb, war ein großer Wasser Einpferch, welcher - vom Eis abwärts geschoben wurde und dann stets unter Wasser stand; jetzt aber steht dieser fünf Fuß über dem Wasser empor. Solche Beispiele ließen sich noch in Menge anführen. Gipe halbe Meile östlich von dieser Stätte, an der sogen. Teuselsnase dem höchstgelegenen Land am Südgestade des Sees streckte sich eine Kette von Felsklippen weit hinaus, welche sich fast immer unter Wasser befanden, gegenwärtig aber, allenthalben trockenen Fußes beschritten werden. Das sind dieselben Kippen, unter denen sich früher manchmal ein Anker von Fischerbooten verfing und aufgegeben werden mußte. Hier und anderwärts können sich Fußgänger und Kutschenfahrer vergnügen und die Erinnerung an die Zeiten auffrifchen, als hier herum so viele Wasserunfälle passirten, Zeiten, welche noch keineswegs lange verschwunden sind. So ändern sich die Dinge, und wenn Cidher, der ewig-junge-, Abermals nach fünfhundert Jahren Würde desselbigen Weges fahren wer weiß, was er erst dann erblickte! ineFopp.Jnsel. Unter den vielen curiosen Inseln im Süden des Stillen Oceans ist die Insel Falcon, welche zu den Tonga- oder Freundschafts Inseln gerechnet wird, entschieden eine der curiosesten. Es ist ja in jener Weltmeer Gegend längst nichts Auffallendes mehr, daß Eilande entstehen und wieder verschwinden; im vorliegenden Falle aber handelt es sich um häufiges, förmlich Hanswurstmäßiges Auf- und Niedertauchen einer und derselben Insel, welche solcherart schon seit Jahren mit verschiedenen nach ihrem Besitz lüsternen Nationen oder Staatswesen Verste.ckerles" gespielt hat und noch lmme? spielt. Berichte über diese einsame, aber malerische Erd und Felsmasse (das gilt natürlich nur in den Zeiten ihrer Sichtbarkeit) sind schon früher osters in die cwilisirte Welt gelangt, aber erst im Jabre 1889 begann man, von jener Eigenthümlichkeit besonderen Vermerk zu nehmen, und seitdem sind England, Frankreich und auch die Tonga-Negie rung fort und fort sozusagen auf der Jagd nach dieser Fopp - Insel gewesen. Neuerdings ist wieder in San Francisco eme Schilderung des gegen

wärtigen und des früheren ustanoes von Falcon Island eingetroffen, welche von einem Lootsen aus Apia, Samoa, stammt. Des gegenwärtigen Zustandes? Es läßt sich allerdings schwer sagen, ob nicht in diesem Augenblick die Dinae schon wieder anders liegen, und

die Insel nicht abermals nach unten verduftet ist. Erzählen wir daher lieber em wenig von ihren bisherigen Ha priolen. soweit sie bekannt geworden sind. Im Jahre 1889 wurde die britische Corvette Egeria" ausgesandt, im Südsee - Gebiete umherzukreuzen und alle bisher unbekannt gebliebenen Eilande und Korallen - Riffe m aller Form für England zu anncctiren. Bei dieser patriotischen Beschäftigung bekam die .Egeria" auch die Jn,el Fatcon in Sicht, und deren südliches Ende stieg damals zu einer Höhe von 153 Fuß über der See auf. Palmbäume wuchsen auf dieser Höhe, und nach Norden zu stieg die Insel sanft ab zu einem schönen weißen Vorstrand, dessen schimmernder Sand von reichem tropischen Pflanzenwuchs unterbrochen war. Die Stätte schien eine wahre Perle der Südsee zu sein, und dabei so fest, wie der Fels von Gibraltar. Natürlich ergriff der Commandant der Egeria" im Namen seiner Königin sofort Besitz von der Insel (früher hatten sich nur Süsee Handels fahrer ab und zu um sie gekümmert) und pslanzie auf dem höchsten Punkte die .britische Flagge auf. Heimgekehrt, erstattete er enthusiastischen Bericht von dieser und anderen Mehrungen des großbntanni schen Reiches. Aber die Erwerbung war eme mmbestens ebenso fragwürdige, wie die dielen, welche Dr. Peters in Afrika für das deutsche Reich gemacht hat. und wo zu ihm schließlich, wie bose Zungen sagten, nicht einmal der Flagzenstosf mehr reichen wollte. Ein Jahr später wurde ein britischesTransportboot nach Falcon Island gesandt, fand aber nichts mehr vor, als em tiefliegendes Riff, über welches die Wogen unaufhaltsam peitschten. Der Vorstrand, die stolze Höhe mit den Palmenbäumen, die britische Flagge dort oben, Alles war offenbar versunken; jedenfalls war es nicht da. Bis zum Jahre 1892 schenkte man dann dem mysteriösen Eiland nur wenig Beachtung mehr; es schien eben untergegangen zu sein, wre schon manche andere. Mit der Zeit aber brachten verschiedene Schisse die Meldung, daß die Insel wieder heraufgestiegen sei aus purpurner Finsterniß" und abermals eine stattliche Höhe himmelwärts strecke. Die Geschichte kitzelte diesmal namentlich die Franzosen, welche das Kreuzerboot Ducheffault" an Ort und Stelle sandten. Man fand eine Insel von fast genau derselben Gestalt vor, wie die Egeria" sie drei Jahre zuvor angetroffen hatte; nur hatte das erwähnte Vorgebirge nicht ganz seine damalige Höhe erreicht, und noch keine neuen Palmbäume schmückten dasselbe; dafür waren die Felsen mit Farnkräutern und grünem Unterholz bedeckt. Bald wehte die Tricolore von dem höchsten Punkte, und die Insel war glücklich französisch geworden. Wieder verging längere Zeit. Am 19. April 1894 trug ein sanfter Ost. wind den britischen Schooner Isabelnach der Stelle. Es war aber von der Insel nichts mehr zu sehen, als ein kleiner, kaum bemerklicher Sandsrreifen; sie hatte in der That französi, schen Abschied" genommen. Der Capi. tän trug 'in sein Schiffsbuch die Bemerkung ein: Falcon Island ist weiter nichts, als eine gefahrliche Stelle für die Schifffahrt, zumal bei Nacht.m Vorläufig hatten die Franzosen und die Engländer genug von der interessanten Gelegenheits - Insel; dagegen faßte auf einmal die Regierung der Tonga - Inseln lebhaftes Interesse für dieselbe. Im December 1894 sandte sie eine Expedition dorthin ab, diese fand wieder genug vor, was de Grabfchens werth war, und ergriff von der Jnfel im Namen des Königs Georg I. von Tonga- Besitz. Die Insel hatte zur Zeit steil aufsteigende Uferseiten, und ringsum war lauter Tiefwasser, und keine Untiefe mehr. Es wurden Kokosnuß und andere Bäume angepflanzt, und an der höchsten Stelle, etma 150 Fuß über dem Meere, wurde eine Hütte errichtet. ES wäre aber sehr zu verwundern, wenn die Hanswurst - Insel nicht wieder einen Sprung in die Tiefe machte, oder gar schon gemacht hätte, natürlich um abermals aufzutauchen. Wer dann wohl ihr nächster .Besitzer" sein wird? tkrsindunaKgkblet der Frauen. Eine bemerkenswerthe Ausstellung, welche zur -Zeit unter der Leitung von Professor Otis Tufton Mason, dem Vorsteher der ethnologischen Abtheilung im Nationalmuseum in unserer Bundeshauptstadt, arrangirt wird, zeigt wieder so recht, daß wir in einem Zkitalter des Frauen-Fortschrittes leben. Sie 'ist in gewisser Beziehung viel umfassender und lehrreicher, als Alles, was man in unserem PatentAmt über Erfindungen von Evastöchtern in Erfahrung bringen könnte; geht sie doch weit auch auf entsprech:nde Erfindungen bei wilden Stammen zu rück und sucht gerade hierin ihre Hauptaufgabe. Professor Mason, welcher - diesem Gebiet mühsame Forschungen gewidmet hat, ist vielleicht mit manchem seiner Schlüsse doch etwaö zuversichtlich; jedensalls aber, hat er im Ganzen den Nachweis geführt, daß dem Weib die meisten culwrhistorisch wichtigen Erfindungen häuslichen Charakters zu verdanken sind, während dem Ma.-.n vorzugsweise die Ehre zukommt, Mord'erkz.'uge zu Vertheidigungsund Angrissszwecken erfunden zu haben. und die sonstigen bedeutsamen Erfindungen des starken Geschlechtes meist verhältnißmaßig später Zeit angehören. Und wie könnte es nach dem Verlaus der Menschheitsgeschichte und de? iabrtausende lanaen. durch natür

liche Noth entstandenen Arbeitsteilung beider Geschlechter anders sein? Die Ausstellung von Frauenarbeiten wilder Stämme, deren Zustand denjenigen civilisirter Nationen vor Tausenden von Jahren entspricht.

scheint zur Genüge zu zetaen. daft das Weib die Erste war. welche der Familie Nahrung brachte (obwohl man kaum annehmen sollte, daß dies auch auf Jägervölker zutreffe), die Erste, vclche wob, die Erste, welche Häute zu Kleidunqszwecken zurickcte, die Erste, welche Töpserei-Artikel herstkllte. die Erste, welche die Kunst aufmunterte, und noch so vieles Andere, und dleS Alles nach ihrer Idee. Bei den amerikanischen Indianern sowie bei den Neger-Rassen findet man eine Menge Anhaltspunkte dafür, daß die Frau zum ersten Male das Getreide sammelte und in strohbedeckten Sp:ichern unterbrachte, ferner, daß sie die Erste bei diesen Stämmen war. welche Getreidekörner mahlte (wozu sie ursprllnglich nur zwei flache Steine benutzte) und daß 'sie den Mörser und den Stößer erfand, woran vielleicht auch so mancherApotheker unserer Tage noch nicht gedacht hat. In Kalifornien sowie in Asien wird noch heute diese ursprüngliche Methode der Verarbcitung des Getreides von den Frauen der Eingeborenenstämme geübt, und unter den Arabern verrichten die Frauen sämmtliche ' Arbeit an den Mühlen. . Recht reichhaltig ist u. A. auch die Abtheilung der Ausstellung, welche die Frauen als Erfinder der Weberei und der ganzen Korb- und anderen Flechterei zeigen soll, ebenso die Ausstellung der, sämmtlich von Frauen stammenden Töpserei-Geräthe. Man möchte nach alledem glauben, daß die Frauen heute weit weniger erfinden, als früher. Von Stufe zu Stufe. Mit einem der letzten Verbrechertransporte wurde dieser Tage auS Odessa eine Dame nach Sachalin geschafft, deren Lebenslauf ein ' außer ordentlich romanhafter ist. ES war die Comtesse Anna Josephine Dvmstt, der Sprößling eines alten AdelsgeschlechtZ Oesterreichs. Die aller Standesrcchte für verlustig und zur Zwangsarbeit auf der Insel Sachalin Verurtheilte ist etwa 40 Jahre alt; ihr Gesicht hat noch jetzt die Spuren einstiger Schönheit bewahrt, eine schlanke Gestalt, die selbst im grauen Arrestantenkittel ihre aristokratische Abstammung nicht verleugnen kann, wenngleich ein abenteuerliche Leben sie gebrochen, Noth und Elend tiefe Furchen in die einst so schönen Züge gegraben. Die Unglückliche war die einzige Tochter des reichen gräflichen Ehepaares Dymski und genoß eine vor zügliche Erziehung. Die Eltern, die bis dahin auf ihren Besitzungen gelebt hatten, siedelten nach Wien über, um das einzige Kind stets unter Augen zu haben. Unglücklicherwelse hatte sich der Vater des Mädchen von einer gefährlichen französischen Sirene bethören lassen; sie bewog ihn, Frau, Kind und 'Hcimath zu verlassen und ihr nach Paris zu folgen, wo sie ihn binnen Kurzem ruinirte. Um sich aus der Noth zu retten, verschacherte Graf Dymski seine schöne Tochter an einen alten millionenreichen Baron, doch Josephine, die einen jungen arm:n Polen Radziwillowitsch lieb gewonnen, zog es vor, dessen Armuth zu theilen, und flüchtete mit dem Erkorenen ihres Herzens. Das glückliche Zusammenleben des jungen Ehepaares dauerte aber nicht lange. Der Mann starb in Neapel, und die junge Dame stand allein und verlassen da, sodaß sie es endlich für ein Glück betrachtete, als sie in einem achtbaren Hause in Wien die Stelle einer Gouvernante erlangte. In Karlsruhe, wo sie mit .der Familie ihres Brotherrn weilte, machte sie die Bekanntschaft eines russisch-polnischen Gutsbesitzers Tulikowskij. Sie sahen und liebten sich, und Tulikowskij bewog die junge Dame, unter der Zusage einer Ehe, ihm nach Rußland zu folgen. Und was vorauszusehen, geschah. Der Treulose ward ihrer bald überdrüssig, mißhandelte sie, sodaß die Unglückliche flüchtete, ihm blutige Rache schwörend. Seit der Zeit begann für die Grafentochter ein Leben voller Abenteuer.Schmach und Erniedrigung; sie sank immer tiefer herab, bis .'sie an der niedrigsten Sprosse angelangt war. Josephine begegnete nach etlichen Jahren in Wilna den Verräther Tulikowskij. den sie als die Ursache ihres Niederganges betrachtete, und jagte ihm eine Kuael durch's Hirn. Ein Selbstmordversuch miklana. und die Unglückliche mußte vor der Justiz Rechenschaft über ihr Thun ablegen. Mit Berücksichtigung mildernder Umstände wurde sie zum Verlust aller Standesrechte und ztu Zwangsarbeit in Sachalin für die Dauer von zwei Jahren, und vier Monaten verurtheilt. Duodez Fürsten in alter Zeit. TaZ deutsche Volk hat stets eine un sinnige Vorliebe für fremde, speziell französische Sitten und Modenarrhei ten an den Tag gelegt, und jetzt noch. wenn man durch die Straßen schlendert, kann man sehen, mit welcher Genug thuung sich deulsche Söhne und Töchter in, der sranzöMen Extravaganz ab elugten, geschmackloscn KlcidUNgsstücken bewegen. Am ärgsten trieb man es indes bei unS in Teutschland vor uun bald zweihundert Jahre:?, als LouiZ XIV., Is roi LOleit" mordbrennerischen Angedenkens oberste Modegottheit und nebenbei noch von Gottes Gnaden selten ist dessen Name wohl mehr mißbraucht worden König von Frankreich war. Seine Prachtliebende, üppige Hofhaltung diente den ganzen deutschen Fürsten beinahe als leuchtendes Beispiel, und der kleinste deutsche Reichsfreiherr selbst hielt einen durch schamlose Ausbeutung seiner Un terthanen ermöglichten, glanzenden Hof staat. für ein iel. aur's Innigste zu wünschen. Die französische Revolution erst vermochte, in diejer Beziehung wenigstenS einen wohlthätigen Umschwung herbeizuführen. Taß die verrückte NcchabmunuSsucbt die abnormsten 5t u.

Nclndeerbeiführte, liegt auf be? Hand; ! r .1 v. l. --t V !

loigenoe, tcg oelvne nicyi junoene oder übertriebene, sondern streng wahr heitSgetrcue Beispiele wersen ganz in tcressante Streiflichter auf die sranzösi rende Kleinstaatcrei. ültx Gras von Cayn.Hachenburg, der 100,000 M. jährlichen inkünste hatte, ttnierhielt ein Bataillon Militär, das freilich nur im OssiciklScorpS com Plktt beseht wcir. Für den Hosstaat war eillc strenge, der Ludwigs XVI. in nichts nachgebender, (Mtidle borge sehen. Die Hosdamen und Kavaliere dursten nicht das innere Gemach betre ten, in dem die hohen graslichen Herr schasten geruhten zu verweilen. in kleiner Fürst in Franken hielt sich eine Oper. Die Sanger, die auch weibliche Partien durchzuführen hatten, bestanden aus den Echullehrem dcS Landchenö. TaZ fürstliche Brauhaus war zum Opernhaus eingerichtet, eine große Braukufe funglrte als Orchesterraum. Der Markgraf ikarl Wilhelm von AnSdach zog an feinen Hof gelehrte Männer, die aber irgend eine fixe Idee hatten. Man zog sie dann so lange auf, bis sie ganz verrückt waren. So versprach er einst emem m Teutschland nicht unbekannten Professor die Köm giN'Wittwe von Corsika zur Gattin. Die Braut, eine zu der Comödie dresstrte Hofhetäre, kam an, die Vermäh lung wurde gefeiert und daö Königs paar wurde hochgeehrt. AIS eS aber am Abend in seine Gemächer geleitet wurde und sich niederlegen wollte, fiel eS in eine Wasserkufe, über die ein Bettlaken gebreitet war. Ein anderer deutscher Potentat war ein gewaltiger Nimrod vor dem Herrn: sein Gebiet war aber so klein, daß er stets in frem der Herren Länder hineinschoß, von Kaiser und Reich" wurde ihm deshalb daZ Jagen untersagt, und, da er nicht gehorchte, ein Commando Reichstrup pen mit der Erecution beauftragt. Am ärgsten trieb eS der Graf von Sty rum, der in Anhalt ein Rittergut, Wil mersdorf, besaß. Er ließ sich Fürst nennen, weil der französische König ihn mon cousin et raon prince" titulirt hatte. Ta er Ansprüche auf das Herzogthum Hol stein zu haben behauptete, nannte er sich Erbe von Holstein- und gab einen eigenen Hof und Staatskalender her aus. In seinem Hosstaat waren alle (5hcrzen vertreten. Er besaß einen Oberhofmarschall, Oberstallmeister und Oberküchenweister. Sehr zahlreich war das Militär freilich nur an Ojfizie ren aller Grade. Er hatte Infanterie und Husaren, die je aber nur 15 Mann stark waren, aber einen vollständigen Stab hatten. Natürlich konnten die Finanzen Seiner Durchlaucht diesen Aufwand nicht aushalten. Die ganz liche Zerrüttung deS Vermögens machte der Herrlichkeit bald ein Ende, und Hofstaat und Armee zerstreuten sich. Erw ihm n ve.d''nt noch ein anderer Hercscher" harul.ser:r Art, der sein Nesidenzsckloß auf eincm Berge zwischen Rarern und Württemberg hatte. Er schaute ost aus seinem Fenster' sah sich sein Gebiet an, dann sagte er zn seinem Hofstaat, der hinter ihm stand: Schaun's, 's ist halt doch ein ganz schön'S Landet, mein Landl, wis sen 's, .ist halt aber doch schade, daß nicht noch 's Bayernlandl und 's Schwaden landl dazu g'hört; schaun's, dann ,ürd' ich aber. Gott straf mein Seel', ein sehr schönes Landl haben!" Elektricität und Sonne. Je mehr wc mit der Elektricität praktisch und theoretisch bekannt werden. desto mehr areifen die elektrischen Speculationen auch in die astronomi sche Wissenschaft herüber, und so tt auch eine neue (wenn auch von nichtzünftigen Forschern hin und wieder unbestimmt angedeutete) Ansicht über den Charakter der Sonne und ihres Verhältnisses zur Erde und zum Wl! räum aufaekommen'. Darnach ist unsere Sonne (und wohl auch andere Sonnen) keineswegs ein gewaltiger Feuerkörper, welcher seine eigene Substanz allmälig verzehren müßte, sondern ein ungeheures elektrisches Glühlicht, welches die zu seinem System gehörigen Planeten tu leuchtet und erwärmt, aber seine elekirische Nahrung, die immer wieder aufs Neue erzeugt wird, von außen erhält und mit seinem ganzen es umkreisenden Weltkörper-System einfach ein elektrisches Dynamo bildet. Es konnte also gar keine Rede davon sein, daß sie sich selbst verzehrte, und die Erdbewohner brauchten keine Angst zu haben, daß sich t die Sonne ausbrennen", oder auch die Erde gelegentlich wieder in sie hineinstürzen und von ihren Flammen verzehrt würde Außerdem würde sich diese Theorie zur Erklärung verschiedener noch rathseihaft gebliebener Wetter- und andere? Erscheinungen eignen. Einstweilen sei von dieser Znteressanten Anschauung wenigstens hiermit Kenntniß genommen. Oot Jnlanve In dem Reese'schen Re siaurant zu Hastings, Minn., wurde jüngst in Huhn aufgetischt, welches zwei Herzen, zwei Lebern und zwei Magen hatte; das merkwürdige Huhn stammte von dem Geslügelhose einer Frau Louise Honefius. DieNeger imStaate Georgia haben in den legten 15 Jahren bedeutende materielle Fortschritte ge macht. Nach Ausweis der officiellen Steuerlisten hat ihr Eigenthum einen steuerpflichtigen Werth von $7,177, 040 oder mehr als doppelt so viel, als im Jahre 1880. Von den bitt größten Städten unseres Landes hat New York im Verhältniß zu 'seiner Bevölkerung die meiste Wirthschaften. näm!!ch 7340 oder eine auf je 234 Einwoh.ier; Chicago hat deren 7000 oder eine auf je 242 Einwohnr; Philadelphia 1355 oder eine auf je 841 Einwohner; Voston 1030 oder r auf je 500 Einwohner. Weil er ein Paar Höfenträger gestohlen, wurde Henry . Jrons zu einer Gefängnißstrafe von sechs Monaten, verbunden mit schwerer Ar,

?M5a

kett, verurthellt; des Ferneren mußte der Verurtheilte eine Stunde amPranger stehen und erhielt 20 Hiebe am Prügelpfosten. Dies ist nicht etwa ein im finsteren- Mittelalter gefälltes Urtheil, sondern dasselbe wurde diese: age in Wttmlngton, Äel., gesaut. Welch' bittere Ironie auf unser human" Zeitalter. Bei dem niedriaen Wasserstände deS Mifstfsivvi wurden vieliack Stellen trocken gelegt, wo interessante Entdeckungen gemacht werden. So wurde in der Nähe von Winona. Minn., ein alterthümliches Fahrzeug entdeckt. Dasselbe lag vier Fuß unter dem schlammigen Boden und ist aus jchweren. eichenen Planken hergestellt. welche durch hawdaeschmiedete Naael zusammengehalten werden. Man oermuthet, daß das Schift zu der Ervedition des Franzosen N. Perrott gehört bat. der in iener Geaend au Be ginn des 17. Jahrhunderts eine befe stigte Handelsniederlassuna anleate. deren Ruinen noch heute sichtbar sind und sich in kurzer Entfernung von der Fundstätte des Fahrzeuges befinden. in merkwürdiger Unfall ist einem dreijährigen Tochterchen des Anwalts W. T. Gutbrie in Atckison. Kansas, zugestoßen. Das Kind gerieth aus irgend eine Weise m die Oessnung einer zehnzölligen Abzugsröhre und rutschte zehn bis zwölf Fuß darin hinab. Als das Kind jämmerlich zu schreien ansing, kam Hilfe herbei, doch fand man eö unmöglich, die Kleine herauszuziehen, denn sie steckte zu fest in der Röhre. Es blieb nichts anderes übrig, als eine 10 Fuß tiefe Auszrabung zu machen, eine Steinmauer theilweise niederzureißen und zuletzt die Abzugsrohrs zu zerschlagen, um das Kind aus seiner bösen Äage zu befreien. Verletzungen hatte es übrigens Nicht erlitten. Oom AnAlNNVk. Der Bankier Colomb et in Chatelleraul! bei Vienne. der als ein sehr vermögender Mann aalt, hat leine Frau und dann sich selbst erschossen. Er toll m letzter Zeit große Bovenver luste gehabt haben. Unter den kleinen Zentnern der Stadt, die bei ihm ihre Ersparnisse niedergelegt hatten, herrscht arofc Erregung. Mtn a l e r m e ! st e r in Thorn hatte, als der bekannte Antl semit Ablwardt sein Erscheinen ange kündigt, die Platten der Bürgersteige mit der Auffchri t Ahlwardt kommt bemalen lassen. Darauf erhob der Amtsanwalt gegen den. Malermeister Anklage wegen Verubuna groben Un fugs. Das Amtsgericht hat nun aber die Eröffnung des Hauptversabrens ad aelebnt. da in der Bemaluna der Trottoirs mit jener Aufschrist kein grober Unfug zu erblicken sei, weil hierdurch vielleicht ennae Bürger mo sai schen Slaubens belästigt, nicht aber das Publikum :m Augememen und die öffentliche Ordnung gestört worden ist. Selbstmord hat ein Deserteur vom .1. Garde-Feld-Artillcrie-Regiment in Berlin verübt. DerFahrer Moosdorf von der zweiten fahrenden Batterie hatte sich am 31. Oktober heimlich von seinem Truppentheil entfernt. Man telegraphirte nach seiner Heimath in der Nähe von Torgau,, wo sein Vater eine Mühle besitzt, und erhielt von dort vor einigen Tagen die Antwort, daß Moosdorf sich in der Mühle seines Vaters erschossen hat. Der Deserteur, ein gelernter Müller, diente im zweiten Jahre. Im ersten Jahre hatte er sich wiederholt im Lazareth und auch im Arrest befunden und daher wenig Dienst gemacht. Da man S'.nlulation bei ihm annahm, so sollte Moosdorf noch einmal das ganze Rekrutenpensum durchmachen. Das scheint ihm Veranlassung gegeben zu haben, zu desertiren und sich das Leben zu nehmen. Jüngst starb i Schweidnitz nach kurzem Krankenlager der HauptkassenbuchhaZter Närrlich, ein alte? Soldat, der auch den franz'ösischen Krieg mitgemacht hatte. Narrlich war unverheirathet und bezog ein jährliches Gehalt von 2100 Mark. Seine unverheirathete Schwester, die ihm die Wirthschaft .führte, starb bald nach dem Bruder. Jetzt, nachdem der Nachlaß gerichtlich geregelt wird, stellt sich heraus, daß der Verstorbene ein Vermögen von gegen hunderttausend Mark, größtentheils in ausländischen Papieren, hinterläßt. Hierin haben sich, nach Abzug der Strafe wegen Steuerhinterziehung, zwei arme V:ttern Närrlich's zu theilen. DieFreudj der Erbschaft ist bei den Vettern nan türlich groß. In Monte Carlo erhängte sich ein etwa 35 Jahre alter deutscher Kaufmann Namens Friedrich Haffts. nach einem Spielverlust von viertau.send Francs. Der Leichnam wurde, wie üblich, in aller Heimlichkeit ver-scharrt.-Fleisher'S Deutsche Strickloolle ist llt kMgste und bkste. Sie enthält thr yard auf da Pfund, ist daher auch troy de höheren preise billiger, l jed der Emckwolle. Sie ist echt schwarz nd unterscheidet sich dadurch von allen andern Etrickmollen im Markte. Jede nauet lbält eine Zettel mit dem amen Ftrishcr. Wer snn Aoreffe un vier Zertel an di Of sice der gleisher Wvrstedo., Phitad.lphia, sendet, erbalt einmitJllustraUbnenversehenkS merthrolle Buch ttber Etrickkunst ratii. Man lafl sich nicht bereden, ander Wolle ,u kaufen. dennFlellher'S ist die beste und bMgstk.

r i h f FlEISHEKS) - J VSS

ä,.ö

Aor-QT Altbewährte FreunVe. Ein Dutzend Flaschen deS ächten Johann Hoff'S Malzextraktes geben eben so viel Nahrung und Kraft wie ein ftaß voll Ale, ohne berauschend zu wirken. Der Gebrauch empfiehlt sich besonders zur Mahlzeit bei Rekonvalescenten, schwächlichen Kindern und Frauen, und als allgemeines Getränk für schwächliche und leidende Personen. Man achte darauf den achten Johann Hofs'schen Extrakt zu bekommen ; derselbe ist an der ans dem Flaschenhals ange brachten Etikette mit dem 3?amenSzug von Johann Hoff kenntlich. Eiöner & Mendelson Co., Alleinige Age,:tep, New Vork. Schwache, nervöse Personen, gequält von Sewissenkbissen und schlechten Trlnmen. Sepeinigt von ücken und Kopssidmerzkn. vrrStden. Ottern. Herzklopfen.' NnentlchlosZenheit. Trübsinn und erschöpfenden uöslüffen. erfahren u dem ..Jugendfreund", auf welch' einfache, billige Weise icschlechktkrankkeitkn und Folgen der Juqcnks fünden geheilt und die volle Gesundheit und der Frohsinn wiedererlangt werden könne. (Jan, neue Heilverfahren und neue Medizinen. Jeder lein eigener rzt. Schickt V5 (fentS t Ctamp und Ihr bekommt da Such versiegelt und frei zugeschickt vo der Vrivat linik und Dlöpcnsary," 'Mi West ll. Ctr.. ?!eBork. N. V. . r nn n 01 IhAlßnim vnwiü tios. Der fttTTtn 5krniüd. h " Unsere volksM-.kne Cvritze frei mit jeder Macht !eine Flecken. Verhütet Etritturen. HUt ?rirper uno ütexfluft in 1 fcil 4 Taaen. FrSgt Lpvlbekcrn balix. Versandt bei Ervresj für $1.09. Tian adresftn: MALYDOR MFG. CO.. LAPCASTCR. OHIO. V mm Injektion. Eine permanente 5Zur j der hartnöcklgnrn Fälle ron Eonorrhea und S ÖUet, paranttrt in von I tu 6 acn; keine andere Behanlunz ötdig. und ebne die an, Ripans Tatortes. Ripans Tabules are cornpounded srorn a prescription widelyused by thebest medical authorities and are presented in a form that is becoming tho fashion everywhere. Ripans Tabules act gently but promptly upon the liver, stomach ana intestines; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and head ache. - One tabule taken at the sirst Symptom of Indigestion, biliousness, dizziness, distress after eating, or depression of spirits, will surely and quickly remoYe the whole disllculty. Price, 50 cento box. Ripans Tabules may be obtained of nearest druggist; or by mail on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., lO Spruo tret, NEW YORK. ! Howards Dampf TeppZchNeimgimgswerke, Ecke St. Clair Strafe und ?anal. Teppiche'gereinigt, renovirt, wieder gelegt und gepaßt, und alle Art.ea von Reparaturen. Tslepbon 616. Dach ' Material. T. F. SMITHER. Händler tu Sie5da5,Vkatnial. 1 twl 8 fcl ead oolg, wasserdichte deeting, feue, eftem ipizalt-ftili, Etrcbvappe, Dach nd rke. all.Farb,n:e.zc. Öftre: 160 Web JPlstk d eKftc xup m. Dachdeckers i, Fähige und veranttvorttiche DachdkZti. Sie 'Scher. Trinidad und ilsontte IPtzalt.DSchei. tlNe rten onzptsitto.Dach mit 1 eftem Dko kertal. Office: $0. 169, vard : 180 W. Marylandfir. eledöon SSI. JndisnaLZlit. Jsd. Christian Wiese, Leichen -Bestatter 59 Nord (Last Straße. Marie Stiegmann, (Zehilsin. Telephon 942

W J.L1

S X tfl Ls

s '

f v?" U"7Tü ( "qpt-wafr

Ckr?5vTr

in iw

OVH ft

i

'IjlkfflF

0

ekelnden (iuitate de innehmeni von litt 2 ' bede. Uopaiba d,r Eandeldi. J.Serre So. (Vrou'S Aachfolger). Spoiler, H:ar.i. er, v kauft vo allen i.ruggisten. 2

vwtt uoaa

Sommeij gesollt. Eine Meile südlich vsn der Gürtelbahn. Hübscher Garten, gute Kegelbahn, gute Cigarren und Eettänke. Zu zahlrrtZicm Besucke ladet ein Gottlicb Hascrt, Ligenth. Teledhon ,27. KomadHeeß, Saloon, 330 Massachusetts Avenue. Beste Eetränke und Cigarren. LUUCH. G. Senthardt, $de Obiv 55 Noble Straße. Beste EetrSr.ke und Cigarren. Ziincb.. John Weber, Ecke Noble und Market Str. Deutsche Wem- und Bier-Wirthschaft. Warmer Lunch Vormittags und Nacdmittagö. John chornung, 233 LUd Sslnwnrs Bit. ute Getränke, gute Cigarren und immer einen guten Lunch. JACOB METZGER & CO. JzHoriirte u 0 etuhetmische Wei n e und Spiritussen aller Sorten. Mine ralwasser: West Waden und Martinsville, etc. F lasch en biere : Schlitz' Milwaukco und das beliebte Original Tafel-Bier. Telephone 407. Columbia Halle! - Mcßs?!y & TklLvsre fctt . Die schönste, grökte ud n beauemstm eÄ gerichtete tzslle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Sbdaltung vo Vonzsrten, SvnL.Nränzchen, Pnrties etc. Besonders ist sie Vereinen zu empfehlen. 19 Die schön e Wirthschaft in . d Stadt. Nur die defen Getrke werden v abreicht. Zu zahlreichem Besuse loltX ein OTTO GOHMZDT. S2S2SEStS2SESaSHS2S252S252X OHCE TRiEO, AlOTb (iSED. -3 . . ro Seoott CitinstH Ptazz: BAR FIXTÜREO, DRAIN BOARDS And alv j Tln, Zlnc, Droso, Ceppcr, Nickel end eil Kitchcn end Plated Utensils. Crooo. Yc-od, s.lcröIFcT cololn, Ctc. CEORCC VM. IIOFFrAIi I) oM HumfettarM- a4 yriirliiK. i I - 295 Em WtMtnTOft STh liouuma I THE BAR-KEEFEnS FCZl pqog3cgrr"rr-" j San vnk2s ta C;::;::a tfi S-nitS per Ohn. 5 cöw" ü - ..1 VU$folgcT 0, E3. 6. CxknlJs. Abstrakte von Oesttitew zlz'j C eigenthuN verd in picr ' zuverlässiger Qeise e: . . 57o. r 3aMstncpc

Wtz kMWW I MgiM Sl rJ

. , ron - :

3

WOX)0