Indiana Tribüne, Volume 19, Number 75, Indianapolis, Marion County, 2 December 1895 — Page 2

FnStanu Tribüne.

Erschein! Täglich und Sonutagv. Die tZzliche, Tribüne' kostet durch den Träger 12 llentS per Woche, die EonntagZTribüne-S Cents per Woche. Seide-zusammen IS Cent be 65(Icnt3 per ronat. Per Post außerhalb fc .tde zugeschickt in. Vorausbezahlung t5 pei '.,ahr. ffi 18 Süd Alabama Stra&e. 3n6xaaapoh, Ind., 2 Dezember '95. Die neuen Schlachtschisse. DaZ ConstructionZbürcau deZ Jfla ?w:-Depar!ementZ Hat nunmehr die Plane für die beiden neuen Schlachtschiffe, bekannt 15 No. 5" und No. 6", von denen eines laut Conzreßbeschluß den Namen Kearsarge". zur Erinnerung an jene berühmte, auf dem Roncador Reef- gescheiterte aUe Fregatte, erhalten soll, vollendet. Die Dimensionen der Schiffe stellen sich wie folgt: Länge (auf der Wasserlink, voll equipirt) 368 Fuß; Breite 72 Fuß 2 Zoll; Schissswand über der Wasserlinie vorne 14 Fuß 3 Zoll, Hinterdeck 12 Fuß 3 Zoll; mittlercr Tiefgang bei normalem Kohlenvorrath (1210 Tonnen) 23 Fuß 6 Zoll; Deplacement 11.500 Tonnen; Fahrgeschwindigkeit 16 Knoten; Pferdekraft 10.000. Die Batterien werden in folgender Weise arrangirt: vier 13zöllige und vier 8zöllige gezogene Geschütze sowie 14 fünfzollige Schnellfeuer-Geschütze in der Hauptbatterie; davon sollen je zwei 13- und zwei 8zöllige in Doppelthürmen angebracht werden. Die Se-kundär-Vatterie wird aus 20 Schnell-seuer-Sechspsündern, 6 Einpfündern nr.& 4 Maschinen-Geschützen bestehen. Jedes der Schisse wird fünf Torpedorohren, zwei auf jeder Seite und eine am Bug. erhalten. Eine der vom Flotten-Sekretär aestellten Bedingungen war, daß die Schiffe bei vollerLadung weniger Tiefgang haben sollten, als andereSchlachtschiffe erster Klasse in der hiesigen oder fremden Kriegsmarine. Die größten fremden Schlachtschiffe haben 23 Fuß Tiefgang, die unsrigen, bei normaler Kohlenladung, 24, aber bei forcirter Ladung, namentlich infolge des Tief?rslnkenö des Hinterdecks, 27 Fuß. Die neuen Schlachtschiffe werden indeß selbst 'bei einer Kohlenladung von 1200 Tonnen keinen größeren Tiefganz als 25 Fuß aufweifen. Die Panzer werden aus solidem Nickel-Stahl. welcher dem Harvey'schen Berhartungs-Proceß unterworfen, hergestellt werden. Der untere Theil der Barbetten wird mit ISzölligen Panzern bekleidet, ebenfalls die Thürme für die 13z'öll. Geschütze, nur daß der unmittelbar dem feindlichen Feuer ausgesetzte Fronttheil 17z'ölligen Panzer erhält. Die oberen Thürme für die achtzölligen Geschütze erhalten 9z'öllize Panzerbekleidung, an der Vorderfront ebenfalls um 2 Zoll verstärkt. Die 14 sünfzölligen Geschütze werden auf dem Hauptdeck zwischen den Thürmen aufgepflanzt und durch ein gepanzertes Bollwerk von 6 Zoll Dicke geschützt. Die zahlreicheren kleineren Geschütze werden placirt, wo sie am geeignetsten Verwendung finden können. D?: Seitenpanzer des Schiffes fat eine Mari-mal-Dicke von 16j Zoll.welche sich nach dem Bug zu bis auf vier Zoll verrin gert. Ueber dem Seiten-Panzergür-tel, welcher nur bis 3 Fuß über die Wasserlinie hervorragt, zieht sich ein Stahlgürtel von 5 Zoll Dicke hin. Hinter dem Panzergürtel werden wasserdichte Kohlenverschläge (Cofferdams), gefüllt mit . .amerikanischer Mais-Cellulose, die sich bei jüngst vorgenommenen Experimenten so vortrefflich bewährt hat. angebracht, um im Falle des Durchschlaget von Geschossen das Eindringen des Wassers zu verhüten. Der Auslugthirrm wird durch zehnzöllige Panzerplatten geschützt und darin wird eine aus siebenzölligen Platte gebildete Röhre zum Schutz dr Schallröhren, telegraphischen und Steuervorrichtungen anzebracht. Bemerkenswerth ist die höhere Lage des Panzergürtels, welcher um einen Fuß über die ursprünglich von dem Construktionsbüreau beabsichtigte Lage hinaufgeschoben ist. Sollte hierin späterhin eine Anderung wünschenswerth erscheinen, wenn das Experiment sich als unpraktisch erweist, so dürfte eine solche nur schwer zu bewertstelligen sein. Da der Panzergürtel die verwundbarsten Theile des Schiffes, d. h. die Maschinen, die Kessel und Munitionsmagazine zu schützen bestimmt ist, so muß derselbe eine be stimmte Lage haben,' und die Erhöhung derselben, lediglich, weil das Schiff einen größeren, als den normalen Tiefgang haben mag, erscheint als eine Anbringung von Panzerplatten am unrechten Platz, denn der für den Schutz der Maschinerie etc. bestimmte Panzergllrtel muß genau die nämliche Lage haben, gleichgiltig, ob das Schiff normalen, geringeren oder größeren Tiefgang hat, während andererseits durch die höhere Lage des Panzers den verwundbaren Theilen des Schisfes so viel Schutz entzogen wird. Die Verwendung von Holz wird bei den Schiffen auf ein Minimum be schränkt. Die Kajüten haben Stahlwände, welche eine Korkbekleidung er halten, besondere Aufmerksamkeit wird den Heizvorrichtungen, der Ventilation und der elektrischen Beleuchtung zuge wendet. Da die beiden Schiffe öit aussichtlichj alZ Admiralsschiffe Ver Wendung finden werden, so ist darauf Rückzicht genommen worden. Ihre Bemannung wird aus 520 Personen, Offneren, Seeleuten und Marmesol baten' bestehen. Die Triebkraft wird von Triple Ezpansions-Maschinen geliefert, welche zwei Schrauben treiben. Prämien für größere als die contrakt lich vorgeschriebene Fahrgeschwindigkeit werden nicht bewilligt, wohl aber ist !n Abzug vm 51.000,000 vorgesehen. die aeforderte Gesa2windi2ke.it

von 16 Knoten nicht erreicht werden sollte. Ein Vergleich zwischen diesen beiden neuen Schlachtschiffen mit den fertigen oder im Bau begriffenen Schlachtfchiffen anderer Nationen, biirfc nach Ansicht der Sachverständigen durchaus günstig für die unseren ausfallen. Die letzteren haben schwerere Geschütze und seien mehr, als die anderen Nationen, schwerere Panzer, welche die verwandbaren Stellen besser schützen. Die Fahrgeschwindigkeit wird auf dem Papier allerdings geringer erscheinen, als diejenige der meisten fremden Schlachtschisse, aber es ist dabei in Betracht zu ziehen, daß dieselbe erzielt wird, ohne die Maschinen zu forciren. und daß unsere Schiffe leicht die bei den Probefahrten erzielte Fahrgeschwindigkeit im Dienst wieder erreichen können, während die fremden Schlachtschiffe notorischer Weise niemals an die künstlich erhöhte Geschwindigkeit, die bei der Probefahrt gezeigt wurde, herankommen. Der Kohlenvorrath von 1210 Tonnen, für welchen hinreichend Raum vorhanden, genügt für alle' gewöhnlichen Anforderungen, im Frieden oder im Kriege, da die Schiffe damit bei eine? Durchschnitts-Fahrgeschwindig-keit von 10 Knoten per Stunde 6000. und von 13 Knoten 4000 Meilen zurücklegen können. Im Nothfall, wenn die Schisse eine große Distanz zurückzulegen haben, könnten 400 oder 500 Tonnen mehr untergebracht werden.

tot der auneren Erscheinung werden die Schlachtschiffe No. 5 und' No. 6 der .Jndiana mehr ähneln als der .!toa doch treten an Stelle des einen thurmartigen Mastes der Jn-diana-zwei zierlichere Masten, während der Schornstein bedeutend höher wird, um den Feuern mehr jug $11 geben und dadurch die Fahrgeschwtndizkeit zu erhohen. Vollständig fertia w:rd icdes Dieser Schiffe etwa $5,000.000 kosten. Die Frist, innerhalb deren die schisse scrtiq qestellt sein müssen, beträgt drei Jahre. Uebertragung von Wasserkräften aus weite Entfernungen. Die Fortschritte des Menschengeschlechtes aus dem Gebiete der Mechanik bedeuten einen gewaltigen Kampf zwischen den thätigen oder latenten Naturkraften einerseits und der Jntelligenz des Menschen andererseits. Wo immer der Mensch Naturkräfte aufgespeichert findet, richtet sich sein Sinnen und Trachten darauf.dieselben für seine Zwecke auszunutzen, und jede Erfini 1 . , . .... ?i : . . v . a oung veoeuiei einen rocncrcn ica Geistes über die Materie. Unter den ungeheuren Kräften, welche die Natur um uns aufgespeichert hat, nnv es wohl die in den Flüssen und Waerfällen enthaltenen Gewalten, deren Dienstbarmachung der Mensch zuerst unternommen hat. Dort finden, ficy schier unendliche Kräfte in unaushörlicher Thätigkeit, welche nur einer star ken Hand 'und eines erfinderischen Geistes harren, um dem Menschen Sklavenarbeit zu verrichten. Ein Blick auf die Landkarte zeigt, daß aiele Städte nur mit Rücksicht auf die vorhandenen Wasserkräfte angelegt sind, wie z. B. Minneapolis. wo die derühmten Wassermühlen ausschließlich durch Wasserkraft in Bewegung gefetzt werden. In vielen Fällen ist es jedoch dem Menschen unmöglich, sich an solchen Plätzen, wo bedeutende Wasserkräfte disponibel sind, niederzulassen, da Berge und Felsen dies hindern. Wohl oder übel mußte der Mensch solche unbenutzt lassen, bis sein Geist Mittel ersann, welche die Uebertragung derselben von der Stätte ihres Ursprungs nach einem für gewerbliche Anlagen, geeigneten Orte möglichten. Das Pro blem solcher Kraftübertragungen hat die Turbine mit Hilfe der Elektricität gelöst. Heutigen Tages gibt es in den Ver. Staaten Städte, deren Bewohner die zum Betriebe ihrer Fabriken und Beleuchtungsanstalten sowie zur Beförderung von Menschen und Waaren erforderliche Kraft aus weit entfernten Wasserläufm erhalten, die nicht selten in schwer zugänglichen Bergen dahinströmen. Es ist geradezu ein Ding der Unmöglichkeit, die gewaltigen Wasserkräfe, die mittels elektrischer Uebertragung ausgenutzt werden können, auch nur annähernd in Zahlen auszudrücken. Das großartigste Beispiel dieser Art liefert die Ausnutzung der Niagara-Fälle, von denen an diefer Stelle schon früher wiederholt die Rede war. Ein anderes gewaltiges Reservoir solcher Naturgewalten befindet sich in Great Falls, Montana, welche nach der Berechnung von Sackiverständizen 268.000 Pferdekräfte repräsentiren. Der Snake River in Jdaho hat drei große Falle, namlrch die American Falls" von 50.dieTwinFalls- oon90 und die berühmten Shoshone Falls von 310 Fuß. Die Wasser des Grand River rn Colorado liefern an 200,000 Pserdekrafte. Der durch die fßtxtinv gung deS Grand und Green River tbildeteColorado hat ungeheure Wässer Massen, wela auf Hunderte von Mel len mit großer Schnelligkeit dahinflie ßen. Durch Nutzbarmachung solcher Flüsse, wie diese sind, können Kräfte gewonnen werden, welche mehr als ausreichend sind, um alle Bedürfnisse der von rhnen durchströmten Lander zu decken. In den Staaten westlich von den Rocky Mountains, welche am weitesten von den in den Kohlenfeldern aufgespeicherten; Kraftquellen belegen sind, hat man zuerst daran gedacht, sich die Wasserkräfte durch elektrische Uebertra gung dienstbar zu machen, und müssen m vreser Hinsicht die Kraftubertra-aungö-Anlagen von Pomona sowie San Bernardino, Cal., an erster Stelle genannt werden. Auch in Oregon hat man früh begonnen, die gewaltigen Wasserkräfte durch 'Uebertragung in ausgedehntem Maßstabe auszunutzen. Die Falle des Willamette bei Oregon City liefern ein Minimum von 50,000 Pferdekraften und tote Portland Ge neral Electric Company bat ine t I draMche und elektrische Anlaae im

Betrieb, Die 3200 Pferdekräfte liefert, die aber auf 12.800 Pferdekräfte erhöht werden wird. Das Kraftgebäude, welches parallel mit dem Fluß errichtet wird, erhält eine Länge von 364 Fuß und wird die mittels Victor-Turöinen

in Elektricität umgewandelte Kraft nach der 14 310 bleuen enlsernren Stadt Portland gefuhrt. Die an 80,000 Einwohnern zählende Stadt wird aus dieser Quelle nicht nur ihr Licht, sondern auch die Kraft zum Betriebe der Motoren beziehen. Von bedeutendem Umfang ist auch die Fol-som-Sacramento Power ransmlfsion". welcher der American River als Kraftquelle dient; ihre TransmissionZ länge beträgt 21 Meilen. Der zu diesem Zwecke anaeleate Damm ist mit einer höchst sinnreichen Einrichtung rcrsehen, welche es ermöglicht, den Sau des Wassers zu erhöhen. In der Kraftstation in der Stadt Sacramento selbst befinden sich die Generatoren für dir Straßenbahn, welche eine elngeleljkgk Strecke von 24; Meilen sowie eine doppelgeleisige Linie von 17 Meilen im Betriebe hat, auch wird von vor: aus die ganze Stadt elektrisch beleuchtet. Die Southern Pacific Company, deren Werkstätten sich in Sacramento befinden. tragt sich mit dem Plane, Die Dampfkraft in denselben aufzugeben und 900 Pferdekräfte aus der elektrischen Centrale zu beziehen; des Ferneren will die Stadt eine Drainage-An-läge errichten und als Betriebskraft Elektricität benutzen. Dies sind einige der bedeutendsten Anlagen, für elektrische Kraftübertragung, welche noch nicht lange über daö Versuchsstadium hinaus ist. Schwermessungen im Gebiete der Llvria. Der österreichische Oberst R. v. Sterneck hat einen Apparat erdacht und ausführen lassen, mittels dessen es möglich ist. die Intensität der Schwerkraft an einem beliebigen Punkte der festen Erdoberfläche in viel einfacherer Weife und in wert kürzerer Zeit, als man früher dazu bedürfte, sehr genau zu bestimmen. Diese Methode der relativen Schwermessungen beruht auf der Ermittelung der Schwingungsdauer eines und desselben unveränderlichen Pendels an verschiedenen Orten. Kennt man an einem dieser Orte, wo die Schwingungsdauer des Pendels ermittelt wurde, den absoluten Werth der Schwerkraft, so läßt sich dieser Werth für alle anderen Orte, an denen die Schwingungsdauer bestimmt ist, auf höchst einfache Weise berechnen. Um die Genauigkeit der Resultate zu erhöhen, verwendet man bei den Messungen nicht nur ein Pendel, sondern es wird die Größe der Schwerkraft an den Bcobachtungsstationen aus derSchwinzungszeit mehrerer gleichartiger Pendel abgeleitet. Die Intensität der Schwerkraft ist nichts anderes als die Geschwindigkeit, welche ein freifallender Körper am Ende der ersten Sekunde seiner allzeit erlangt hat. Diese Geschwindiqkeit kann man direct nicht genau ermitteln, wohl aber aus derLänge. eines Pendels und der Zeitdauer nner seiner Schwingungen mit Hilfe einfacher Rechnungsvorschriften sehr scharf ableiten. In Oesterreich - Ungarn finden solche Schwermessungen mittels des Sterneck'fchen Apparats seit einizen Jahren große Förderung durch die ttrlegs- und Marineverwaltuna. Die sterreichifche Kriegsmarine hat die Ausführung von Schwerebestimmungen in das wissenschaftliche Reiseprogramm ihrer Sckisfe aufgenommen und hierdurch bahnbrechend mit der systematischen Durchforschung der Küsten und Inseln der weiten Meere den Anfang gemacht. Zunächst sind die Küsten und Inseln der Adria nach dieser Richtung hin durchforscht worden, und zwar zuerst von der istrischen und dalmatischen Seite, sodann mit Zustimmung der italienischen Regierung an der Ostküste Italiens sowie auch an einigen Orten im Innern und an der Westküste dieses Königreiches. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind nunmehr von der Marinesection des österreichischen Reichs - Kriegsministeriums veröffentlicht worden und damit ist zum ersten Male der wahre und sehr eigenthümliche Verlauf der Schwere im Gebiete der Adria ohne Zuhilfenahme von Vermuthungen oder Hypothesen lediglich aus der sicheren Grundlage zahlreicher Beobachtungsergebnisse festgestellt worden.' Es ist in der That ein sehr eigenthümlicher Verlauf, den die Linien gleicher Abweichung der Schwerkraft von der normalen Vertheilung derselben im Becken der Adria zeigen. Aus der Karte dieser Vertheilung ersieht man sofort, daß die Schwerkraft vom Lande gegen das Meer hin zunimmt, und zwar verlaufen die genannten Li nien sehr gleichförmig entlang den Küsten und Gebirgen. Vom Lande gegen die Mitte des Adriatischen Meeres hin nimmt die Schwerkraft zu, doch ist diese Zunahme nicht überall gleich, sondern theilweise von der Zunahme der Tiefe abhängig. Im Allgemeinen ist es, als wenn unter dem Adriatischen Meere besonders schwere Massen sich im Erdinnern befänden, vor allem da, wo die größten Tiefen existiren. Etwas Aehnliches hat man auch rn anderen Meeren gefunden, auch in Tiefländern, z. B. in der ungarischen Ebene. Merkwürdigerweise zeigte sich die Schwere im Gebirge relativ zu klein, so am OstabHange des Apmnin und besonders in den Alpen. Als Ursache dieser merkwürdigen Erscheinung nimmt man an, daß Massendefecte und Massenanhäufungen nahe unter der Erdoberfläche vorhanden sind. Die Massendefecte finden sich vorzugsweise unter den Gebirgen, doch braucht man dabei nicht gerade an große Hohlräume zu denken, es genügt schon Gestein von lockerer Structar. Zur Erklärung der gerin geren Schwere in den Alpen bedarf es z. V. nur der Annahme, daß bis zu einer Tiefe von etwa 125 engl. Meilen die Erdschichten eine um ein paar Procent geringere Dichte haben, als daö überlagernde Gebirge selbst. . Die Wasseranaufunen kann man sich entsian

oen denken ourch Zujammenpiesiung der Schichten, und solche müßten eintreten, wenn z. V. auf einem Erdgebiete Senkungen stattfinden, wodurch eine dichtere Lagerung der Massen ein-

tritt. Besonders große Senkungsg:biete sind aber dr: Meere, weshalb wir annehmen müssen, dajj die Erdschichten unter dem Meeresboden besonders dicht sind, jedenfalls dichter, als in gleicher Tiefe unier den Contincnten. solches wird also durch die neuen Schweremessungen bestätigt, und sonach dürfen wir umgekehrt schließen, daß das Adriatische Meer, die PoEbene und auch der südliche Theil Jtaliens eingesunkene Gebiete der Erdoberfläche sind. Aehnlich verhält es sich mit der ungarischen Tiefebene, wo die mächtigsten Massenanhäufungen in den sumpfigen Niederungen der Flusse und Seen angetroffen werden. Doch kommen auch Abweichungen von dieser Regel vor. so daß die Intensität der Schwere nicht immer mit der Massenvertheilung auf der Erdoberfläche in Zusammenhang steht, sondern auch vom geologischen Aufbau der obersten Erdkruste abhängt. Wir gewinnen also durch die Pendelmessungen Auffchlllsse über die Beschaffenheit der Schichten tief unter der Erdoberfläche in Regionen, die uns direct ewig verschlössen bleiben werden. OemeinnahrgeS. Um zu erkennen, ob ein Gegmstand versilbert, vernickelt oder verzmnt rst,.gibt es ein äußerst emfaches Mittel und braucht man nur denselben in eine Kochsalzlösung zu geben. Das Aussehen versilberter Gegenstände wird hierdurch nicht verändert, vernickelte nehmen dagegen nach etwa zehn Minuten eine violette Färbung an und verzinnte Gegenstände werden mit der Zeit vollständkg mattgrau. Gewiß ein äußerst einfaches Mittel, um sich vor Uebervorthetlung zu schützen. Waschen von Gardinen. Nachdem man den Staub aus den Gardinen geschüttelt hat, weicht man sie in klarem, kaltem Wasser ein. Nach einer Stunde drückt und preßt man sie hier heraus und gibt sie in ein zweites Wasser, welches weich sein und Seife enthalten darf. Auch hier arbeitet man sie (aber niemals durch Reiben auf dem Waschbrett) heraus und übergießt sie nun mit kochender Seifenbrühe. Sobald diese so weit abgekühlt ist. daß man die Hände darin halten kann, wäscht man sie recht vorsichtig heraus und kocht sie oder brüht sie ein zweites Mal, indem man wiederum Seifenbrühe benutzt. Doch darf man im Falle des Kochens kernen ausgedehntm Gebrauch von dem Wäfchestock machen. Nun schwenkt man sie so lange aus, bis keine Seifenbrühe mehr heraus kommt. Will man sie bläulich haben, so fetzt man dem letzten Wasser sowohl, wie der Stärke etwas Waschblau zu. Für gelbliche Gardinen ersetzt man in Beidem das Waschblau durch Theeabsud, wohldurchgeseiht. Die Tiefe der Farbe regulirt man nach Probe durch fchwächeren oder stärkeren Zusatz von Thee. Das Bügeln der Gardinen ist sehr beschwerlich, auch werden sie nie so ebenmäßig wie beim Aufspannen. Hat man keine Nahmen zum Aufspannen der Gardinen, so kann man ein Betttuch auf einen Teppich breiten und die Gardinen (man kann mehrere gleichzeitig aufstecken) mit Stecknadeln auf der Unterlage festhalten. Natürlich muß man Acht geben, daß die Ränder völlig gerade liegen und jeder Bogen mit der Stecknadel zur richtigen Form und Tiefe ausgezogen wird. .Die Gardinen müssen feucht sein und stecken bleiben, bis sie alle trocken sind. Etwaige schadhafte Stellen müssen vor dem Aufspannen reparirt werden, sonst ziehen sie sich zu sehr auseinander und können, ohne daß man es sehr bemerkt, nicht genäht werden, es gibt da eine störende Falte. Mittel gegen kalte Füße. Man wäfcht die Füße vor dem Schlafengehen mit Wasser, welches weder gewärmt, noch auch eiskalt ist, dann reibt man sie recht stark, bis sie trocken sind. DteseWaschungen können täglich mehrmalö vorgenommen werden. Die Blutcirculation wird dadurch lebhafter und das erzeugt Wärme und Behagen. Ferner einvfiehlt es sich, die nur nr?t Strümpfen bekleideten Füße stark aneinander zu reiben und ein anderes Paar Schuhe, als die vorher getragenen, anzuziehen. Auch tägliches Wechsein der Strümpfe tragt zum Warmhalten der Füße bei. Auffrischen von Plüsch. Man frischt. Plüsch auf, indem man ihn, mit der linken Seite nach unten, über Dampf hält und dann, ebenfalls auf der lmken Seite, bügelt. Dieses letztere muß schwebend geschehen. Bei kleinen SMckchen muß Jemand ein Bügeleisen umgekehrt halten und man fährt darüber hin und her. rechte Seite nach oben. Bei großen Stücken kann man die Ränder mit kleinen Stiften auf der Kante von zwei Tischen aufhageln, so daß daö Stück selbst frei fchwevt. linke Seite nach oben, und harrn so lange mit dem Eisen darüber dCC t! V m!?rf , yniiwicn, oi9 er Piuja) ganz lroaen ist. UeberwlnterungvonOleanderstöcken. Man stellt die Stöcke an einenPlatz, wo eö nicht warm ist und wo eS auch nicht , friert, am besten im Keller oder an halbdunkle Orte. Dann ist der Grund so trocken wie möglich zu halten, ohne ihn geradezu steinhart werden zu lassen. Diese Behandlung hält daS Wactthmn aus. 5km Frühjahr wird die Pflanze ausgesedt und der Grund aedllnat? dnn gibt man ihr wieder Luft Wasser und nnenzcynn uno dann-wachsen sie wieder. Rothen Flanell zu waschen. Eine Handvoll Mehl wird mit einem Quart kalten WasserS verrührt und dann in'S Kochen gebracht. Man läßt es 10 Minuten kochen, rührt es in warme Seifenbrühe und drückt, preßt und arbeitet den Flanell HZer durch. Darauf wird der Flanell in mebreren

warmen Wassern ausgeftllir tfift' im Uebrigen behandelt wie oben angegeben. Auch hier sollte blos Jvory- oder Casiil - Seife angewandt werden. Wo Flanelle mit Farben gestikkt sind, da gebe man etwas Salz in's Spülwasser. cta 1. :v. .i v : . ew . ..

-iu vuijiuucii mr aroen am znelNanoerlausen. Reinigung .vergoldeter Holzrahmen. Man nimmt einige zuarr ie nacy ver n&e oeZ nahmens Sägespähne von Tannenholz, siebt sie durch ein grobes Sieb und trocknet sie im Ofen oder auf der warmen Platte, so dag jede Feuchtigkeit heraus ist. Dann nimmt man ein Betttuch.breitet es aus und süttet auf dasselbe die getrockneten Sägespähne. Nun nimmt man ein der Größe des Rahmens entsprechendes flaches Gefaß und gießt weiches, lauwarmes Wasser hinein, nun nimmt man mög.rchst wenig Soda enthaltende Waschseife, zwei weiche, nicht zu kleine Borstenpinsel, legt, nachdem man das Bild herausgenommen, den Rahmen auf die Kanten des Gefäßes, taucht den Pinsel (der andere wird zu den Sägespähnen gelegt) in das Wasser, reibt dann so lange mit demselben aus der Seife, bis er voll Seifenschaum ist und bestreicht damit den Rahmen. Man pinselt so lange vorsichtig die Seife auf demselben hin und her, bis man glaubt, der Schmutz sei entfernt. Ist daö der Fall, so spült man über ein anderes Gefäß mit reinem, kaltem Wasser die Seife vollständig vom Rahmen ab, und läßt das Wasser so viel als möglich ablaufen. Hierauf legt man den Rahmen in die ausgebreiteten Sägespähne, nimmt den trockenen Pinsel, schüttet schnell Sägespähne auf die nassen Stellen, pinselt sie rasch wieder ab, um frische darauf zu bringen und wiederholt dies so lange, bis die Sägespähne von selbst abfallen und somit jede an dem Rahmen haftende Feuchtigkeit aufgesogen haben. Wenn die Vergoldung nicht echt ist. lassen sich die Rahmea. überhaupt nicht reiniaen. W a sch se i I7z u w a s ch e n. Das Waschseil ist nicht in heißem, sondern nur in kaltem Wasser, dem etwas Salmiak beigesetzt ist, zu waschen, und dasselbe dann stark angezogen und gestreckt aufzuspannen und zu trocknen. Vm Jttlanve. Auf Ersuchen der Radfahrer von Tacoma, Wash., hat der dortige Stadtrath eine Ord'vnanz angenommen, durch welche ein jedes Bicycle mit einer Steuer von einem Dollar pro Jahr belegt wird. Die Erträge dieser Steuer sollen zum Bau eines asphaltirten Äadfahrerpfades verwendet werden. lulier tacs.it in eccleste" das Weib schweige in der Kirche gehört nicht zu den Doctrinen verschiedener Secten unseres Landes, denn zur Zeit beläust sich die Zahl der Frauen, welche in Baptisten-, Universalisten-, Unitarier-, Congregationalisten- und Methodisten-Gemeinden dem Predigeramte obliegen, auf nicht weniger als 1235. Austernfischer, welche an der Küste von Virginien ihrem Gewerbe obliegen, berichten, daß die den dortigen Bänken entnommenen Schalenthiere von einer bisher nicht beobachteten Krankheit ergriffen sind. In dem inneren Theile der Schale sondern die Austern eine röthliche Flüssigkeit ab, die wie Blut aussieht und dieselben werthlos macht. Ueber die Entstehungsursache dieser Krankheit gehen die Meinungen auseinander, doch glauben die meisten Fischer, daß dieselbe auf die ungewöhnlich lange Dürre der letzten Wochen zurückzuführen ist. Nachdem d e t Herzog v 0 n Marlborough seinen amenkanischen Goldfisch mit den obligaten. Millionen nach England entführt hat, komien die New Forker Vierhundert" vor einem exotischen Wundertier in Demuth ersterben. Es ist .dies der Nabob von Basoda, ein; mdischer Prinz, der von England dort eingetroffen? und im Astor House abgestiegen, ist. Er hat bei seiner Reise nur einen Diener mitgönommen, ist aber vo.N' zwei jungen Engländern begleitet, welche als Bärenführer" und Leibwache .fungiren. Der Nabob erregt durch die Pracht feiner l?rmathlichvn Kleidung, die sowohl er wie sem Diene? für dre Reise beide hielten, überall daS größte Aufsehen und wird allseitig angestaunt und an gegafft. Das Gesammtproduct aller amerikanischen Glashütte stellte sich in dem letzten . BetriebSjahre auf 4.325L50 Kisten Tafelglas und zwar waren hiervon 2.984.442 Kisten Glas einfacher Stärke und 1,340,823 Listen Glas doppelter Stärke. Die im Pittsburger Bezirke gelegenen 64 activen Glashütten weisen eine Gesammtzahl von 1582 Hafen auf. von denen 1520 im letzten Betriebsjahre in Verwendung, waren. Diese Glashütten arbeiten auf 70 Hafenöfen mit 614 Hafen und mit 22 Wannenöfen, die . eine Leistungsfähigkeit von 963 Hafen revrasentiren. Die Hafenöfen wurden wochentlich mit 503 Hafen beschickt, während die Wannenöfen wöchentlich 780 Hafen ersetzten. Mit Ausnahme der Taselglas-Production im Betriebsrzt 189293, die eine annähernd große war. erweist sich Key Betrieb 189495 als der bedeutendste, den die amerikanische Tafelglaschroduction bisher aufzuweisen hatte. Die Preise waren im abgelaufenen Jahre sehr niedrige, nichtsdestoweniger war der Betrieb auf allen Hütten ein konstanter und lieferte jede Hütte das Maximum ihrer Productionsfähigkeit, wohl nicht zum geringsten Theil aus dem Grunde, um den Arbeitern, deren Löhne zufolge der niedrigen Preise reducirt werden mußten, eine Compensation durch die erhöhte Production zu bieten. Bemerkenswerth ist der fortwährende steigende Bedarf an doppe'ttstarkem GlaS, welches bisher höchstens 25 Procent der ganzen amerikanischen TafelglasProduction repräsentirte, während im letzten Jahre dieses Verhältniß sich bereits auf 31 Procent steigerte.

Oom AttSlanVk. Auf Anregung des GroJHerzogs hat sich imKreise Gießen ein Verein gebildet, d?r nach Vorbildern in Bayern und Baden die Erhaltung und Veredelung weiblicher Volkstrachten bezweckt. Gelegentlich der land-

wirthschastlrchen Ausstellung m Gießen wurde dem großherzoglichenPaar." ein Erntewagen vorzesührt. auf den: 12 Mädchen aus den Dörfern dr HüÜenberger Amtes, der Gegend zw' schen Gießen und Buhbach, in ihre: malerischen Tracht Platz genommen hatten, und diese Veranstaltung hat den Anstoß zur Bildunz des Verein? aeaeben. . ndem galizischen Dorfs BabZk verschwand Mariechen. das si: benjahrige Töchterchen eines dortiger Grundwirthes. Nach langem Suche: fand der Vater sein Kind aufgehäng! im benachbarten Walde, mit zerrisse nem Hemdchen 'und Kleidchen. Es konnte kein Zweifel sein, daß ein Ver brechen verübt wurde. Die eingeleitete Untersuchung ergab, daß das Unglückliche Kind nach einer verübten Scheußlichkeit erdrosselt und daraufhin auf gehängt worden war. Auf die Spur des Mörders führte der Strick, an welchem der Körper des ermordeten Kindes hing. Es wurde constatirt, daß der Strick einem zwölfjährigen Burschcn Namens Adam Wolski gehörte, welcher auch fein doppeltes scheußliches Verbrechen einzestand. Wolchski sagte später auS, daß er sein unglückliches Opfer zweimal aufgehängt hat. 3 ü n g st stieß der fürstlich Wallerstein'sche FörsterRuf von Seyfriedsberg in feinem Bezirke auf einen Wilderer. Dieser ließ sich nach der Wegnähme seines Abschraubegewehres seine Arretirung ruhig gefallen; plötzlich drehte er sich jedoch nach dem hinter ihm .schreitenden Förster um und drückte ein aus der Tasche hervorgeholtes Terzerol in nächster Nähe auf ihn ab. Zum Glück versagte der Schuß und derFörster konnte sich durch einen Sprung wenigstens insoweit vor dem sofort folgenden zweiten Schuß retten, daß die Ladung ihn nicht mehr aus nächster Nabe traf; trotzdem er hielt er noch drei Schrote in die linke Seite. Der Forst?r machte nun ebenfalls von seiner Waffe Gebrauch und schuft den Wilderer in die linke Schulter, worauf der Wilderer flüchtete. Bei der angestellten Nachforschung fand man den Wilderer todt vor; er hatte sich selbst gerichtet, indem er sich mit dem noch geladenen Laufe des Terzerols in den Mund geschossen. Die Person des Wilderers ist vollständig unbekannt. Die Verletzung des Foruers i nicht lebensgefährlich. Vor dem Schwurgerichtshofe in Budapest spielte sich jüngst bei der Vereidigung der Geschworenen em oemerkenswerther Zwlschenfall ab. Einer der Geschworenen, Dr. Csillag. gab namlrch der der Beerdigung, als sein Namen aufgerufen wurde, die Er klärung ab, daß er prinzipiell keinen Eid leiste, er halte eö für eine Gewis sens fache, seiner Ueberzeugung gemäß zu hanoeln und zu urtheilen, dies sei er auch bereit, mit einem Gelöbniß zu bekräftigen, aber einen Eid könne er nicht leisten, und er bitte daher, ihn der Eidesleistung zu entheben. Prasident Zsitvay: Im Sinne des Gesetzes und der Vorschriften muß Jeder mann, der eine gerichtliche Funktion ausübt, vorher beeidigt werden. Welcher Religion aehören Sie an? Dr. Cssillag: Gar keiner. Prs.: Aber Sie glauben doch an ein höheres Wesen, an Gott? Dr. Csillag: Ja. Präs.: Nun denn, die Eidesformel .schließt mit den Worten: So wahr mir Gott helfe!" Dr. Csillag: Ich weiß, schwöre aber doch nicht. Ich bin der Ansicht, daß es genug ist, ja, daß damit viel mehr gesagt ist, wenn ich auf mein, Ehrenwort gelobe, daß ich als Geschworener gerecht urtheilen werde. Prs.: Der Gdnchtshof wird über Ihre Erklärung berathen. Ncch halbstündiger Berathung verkündet Präsident Zsitvay den Gerichtsbeschluß, laut welchem Dr. Csillag für diesmal als unfähig zum Gefchworenendienst der Dienstleistung enthoben wird, weil Jeder, der eine richterliche ffunktion, ausübt,' im Sinne des Gesetzes den Amtseid zu leisten hat. Dr. Csillag aber diesen verweigerte. DaS allabendlich auf dem Piazza Municivio in Messina stattfindende Concert ver Militärmusik fand jüngst einen entsetzlichen. Abschluß, der eine ungeheure Aufregung unter den Tausenden zählenden Besuchern des Platzes und der vielen an ihm liegenden Kaffeehäuser und Kneipen veranlaßte. Eben hatte die Mu sik ihre letzte Nummer begonnen, als ein junger Mann, Emanule Numari, sich äußerlich ruhig einem Tische vor dem Caf6 Archimedes" näherte und den ahnungslos daransitzenden, Giovant D'Amico mit drei Revolverschüssen niederschoß. Der Attentäter wurde von den anwesenden Carabinieri sofort in Haft genommen, während der tödtlich Verletzte in das Hospital gebracht wurde. O'Amico hatte mit der Schwester des Numari sechs Monate lang ein Verhältniß, weigerte sich aber, gegen alle Vorstellungen taub, sie zu heirathen. Deshalb hat Numari zum Revolver gegriffen, um die Schande seiner Schwester in landesüblicher Weise mit Blut abzuwaschen. Der Landessitte entsprechend stellte sich denn auch das Volk sofort auf Seiten Numri's, dem man nur den einen Vorwurf macht, daß er für seine Execution nicht einen Ort gewählt hat, an dem nicht so viele Menschen durch diese gefährdet worden wären. Der Rächer seiner Schwester wird deshalb, da in Italien des Volkes Stimme vielfach mächtiger ist, als daö Gesetz, auch keine, oder doch nur eine geringe Strafe für seine Rachethat erhalten. Erliegt aber D'Amico seinen Munden, so würde sein Tod die Veranlassung zu einer Vendetta (Blutrache) geben, der noch viele Mitglieder der beiden betheiligten Familien zum Opfn fallen dürsten. -

m,fs MZssensckasr eusbört. sollte der gesunde Menschenverstand ansangen. rt i . . rri....v k?kH stnX 41t tCUIC von liytilUtl iiDtuvivti,fc jwiv LerdauungSbeschwerden ober Dyspepsie veranlagt. Eine Folge dieser Leiden sind nervöse Störungen, Ücrenlelden, Hartleibi.qkcil u. f. w. Besonders ist dies bei Kaufleuten, Studenten und Gelehrten der Fall.' Letztere werden Euch die ge. naum Dimensionen des Planeten Jupiter, oder die Entsernnna deS Saturn von der Sonne auf einen Fuß hin berechnen, aber sie können oder wollen sich selbst nicht fagen, womit obige Krankheiten zu innren sind. Gegen Leiden, welche die Folqe sitzender Lebensweise sind, Unthatigkeit der Lcbcr, chronische Hartleibigkeit u. f. w. empfiehlt die gesummte ärztliche Welt Enropa'ö und Amerika'S fast einstimmig aS Lchte Karlsbader Sprudelsalz und daö Karlsbader Wasser. Man hüte sich vor Nachahmungen. EiSner MendelsonCo.,2llleinige Agenten, 162 Franklin Str., N.J. Schwache, ervöse Personen. gequält von Gewissensbissen und schlechten Träumen. 1 w rr . r : m ... ucyciuiui wn aiuacn uno opsi,nrrzen, vrrvkyen. Zittern. Her,klopsen. Nnentschlossenheit. Trübsinn und erschöpfenden Ausflüssen, erfahren au htm f w r ...c . ! 7 . f . mm Hqrncirrunc . nuf roeiaj' einsaoze, vlUlg lumie Geschlecht krankbtitcn und Folgen der Juaend f v kt. , rt . . t 1 y w . tun reu utyrui uno sie oouc VitUll0i)fll UNO 0(7 tjtoijpnn roicocTfriangi iveroen tonnen. ü5on neues zeilverkakren unh nntr MUfMHnn - w wm -7 -m w - ' ' - V 0 " V V IV t eigener Ar,t. Schickt 5 Cent in Ctamp und Ihr CU..J. , n W r , r . -. "mini VU9 suuiv vcicpcil Uno jrl Uflf)O)tai O0H d Privat Klinik und DlSpensary," 23 West 11. Str.. Nem Vork. N. . I MkMsPnleajZ U W9f- Der Herren Freund. Unsere vollkommene Cvritze frei mit jeder Rlafje. MaHt keine Flecken, erhütr Strikturen. Heilt Trivp im Siterflub in 1 ei 4 Taqcn. Frägt Aporhfkern dafäs, versandt bei Expreß für Ai.09. Ran adresstre: MALYDOR MFG. CO.. LAPCASTER. OHIO. r r Injektion. Eine vermanente Kur ' der hartnäckigsten FSU von Sonorrhea und Eleet, aarannrt in von Z bi 6 agen; kein , andere Behandlung nöthig, und vhne die an, ekelnden Rejultate be Einnehmen! von Cu. !! dede. ttocaiba oder CanbclM. sl. Äerre & fie. 2 (Srou'ft Uiacbfolaer). HpoiVter.Wifi. 83er. lauft von allen iruaatfien. Z a& RlpansTabuIes. Ripans Tabufes are cornpounded srorn a prescription widelyused by thebest rnedical authorities and are presented in a form that is becoming the fcshion everywhere. Ripans Tabules act gently but promptly upon the liver, stomach and Intestines; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. One tabule taken at the sirst symptom of Indigestion, biliousness, dizziness, distress aster eating, or depression of spirits, will surely and quickly remove the whole disliculty. Price, 50 Cents a box. RlpansTabuIes may be ob tained of nearest druggist; or by mail on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., iO Spruo 8treel NEW YORK. Howard 's Dampf TeppichNeimgungswerke, Ecke St. Clair Strage und Canal. Teppiche gereinigt, renovirt, wieder gekegt und gepgßt, und alle Arten von Reparaturen. 1'slspdoo 616. Dach . Materia!. T. F. SMITHER. Händler In Stekdach.vtatertal, 3 , 3 ,l ßkeady S?oo5s. wasserdichte Sieeting, fese? kftem phalt'gil, Strohpappe, Doch und Vif talljxven ,c. ,c. Ofüe: lSS We Viorv land Strafte. Telphe6l. Dttchdeekerei. ffltztge und derastwortliche Dachdecker. Stitt dächer, Trinidad und Stlsonite 5phaltDLcher. llk rten SomvtfltiouDScher mit deSi ?a 'ertal. Offtee: o. 169, Sard : 180 W. Marylandßr. Velevis PAl. JndianaVolit. Ind. Christian Wiese, Leichen - Bestatter 39 Nord Last Straße. Cforie Stiegmann, SehUfin. Telephon 942 Lirei pidly nd btMntH, r tbM. mt ibrr m, nwi r Id. ud te tM hmnä fttor nWKsAart. wa kx-liu, ht-rrtrthtj Bt Auf ob. can ri. ta wart- ftaar tm tean. W. Aniik nrrtfcia. W. ut X stak. Toa em ImU jrwr cwi. b.u, or .1 jonr Um to tk. ntt. lteiateaa atirvly mw I d,n4 bringt woadwI wenn to mry worYac. Mimti BriiiBf traa tH tos. (wwMk ta4 -wi j, i wftfltolnir-.ti VlMlfnnlfkMutf.

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