Indiana Tribüne, Volume 19, Number 75, Indianapolis, Marion County, 2 December 1895 — Page 1
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Heute tritt der 54. Kongreß zu. sammen. Die Botschaft deö Präsi. denten wird morgen übergeben werden. Da die Rkpublikaner die Mehrheit im Hause haben, liegt in ihren Händen auch die Organisation desselben und Nced von Maine wird Sprecher we?-
fcen gn ien ftjjcn Wochen wird kaum irgend etwas von Interesse geschehen. Die Zeit wird meist mit Routinegeschästen und OrganisationSangelegenheilen verbracht werden. Diiisjliiatfjridjleii. Inland. Wetteraussichten. Viel kälter morgen und Helles Wetter. Gestrige Temperatur: Maximum 43 Grad, Minimum 32 Grad. Werden sich scheiden lassen. Milwaukee, 1. Dez. Gustav Pabst wird seine Scheidungsklage gegen die ehemalige Schauspielerin Margareth Mather in Dakota anhängig machen. Die geschiedene Gattin wird ihren Mädchennamen wieder annehmen und wahrscheinlich sich im Osten niederlassen. Man glaubt, daß zwischen beiden bereits die Summe, welche der junge Pabst für seine Freiheit zahlen soll, vereinbart ist. Pabst hat sich, seit ihm seine schneidige Gattin mit der Reitpeitsche verhauen, nicht mehr in Milwaukee sehen lassen. Er weilt zur Zeit in Süd-Dakota. Ausland. Vorsichtsmaßregeln der S ozia listen. Berlin,!. Dez. Ein Comite ter sozialdemokratischen Partei hat angekündigt, daß man in Folge der Polizeilichen Verfolgungen beschlossen hat, die Thätigkeit für die Partei vorlausig einzustellen, und daß die Führung bis auf Weitere? den sozialistischen Mitgliedern deö Neichötageö übertragen worden ist. Starker Frost in O st Preußen. Berlin, 1 Dez. Zn Ost-Preu-en ist die Schissfahrt auf allen Strö men durch EiS zum Stillstand gebracht worden und Königsberg kann zu Waser nicht mehr erreicht werden. Bei Danzig wird die Weichsel in wenigen Tagen zugefroren sein. " AuS Deutschland-Minister-wechsel in Aussicht. Die Politik des Herrn von Köller mißliebig. Indessen Herr von Köller Treibt eS immertöller. Berlin,!. Dez. Ungeachtet aller ofsiziösen Dementis deuten doch die Anzeichen auf eine bevorstehende CabinetökrisiS. Die Stellungen der Minister von Köller, von Bötticher, des General Bronsart von Schellendorf, deö Handelsministers von Berlepsch, deS Ministers Marschall von Bieder stein und sogar die deö Chefs deö kai serlichen Civilkabinets, Herrn von Lu canuS, sollen stark erschüttert sein. An zeichen einer Hofintrigue, welche den Zweck verfolgt, diese Minister, welche den Agrariern, den Conservativen und der Militärpartei unbequem sind, auS dem Wege zu räumen, sind kürzlich zu Tage getreten. Herr von Köller ist augenscheinlich derjenige Minister, des sen Stellung am Meisten bedroht ist. Der Kaiser soll über die fortwährenden Verfolgungen wegen Majestätöbelei digung, besonders über den Fall deS Professors Delbrück. äußerst ungehal ten sein und Herr von Köller war ek, von welchem dabei die Initiative auS ging. Außerdem sind in dem Cabinet mit Bezug auf die scharfen Maßregeln, mit denen die Polizei gegen die So zialisten vorgeht, verschiedene Meinun gen vertreten und darum würde sich Niemand wundern, wenn eS zu einer Massenabdankung käme. Der Kaiser hat in den letzten Tagen den General von Schweinitz, den srühcren Botschafter in Rußland, mit besonderer Auszeichnung behandelt und in Hoskreisen will man bereits wissen, daß er zum Nachfolger deö Herrn von Köller auSerfehen sei. Graf von Mirbach, der Führer der conservativen Partei, hat an die Wähler in OftPreußen ein Manifest erlassen, in welchem er im Namen seiner Partei die
Anerbietungen der Nationalliberalen zurückweist und erklärt, die Conservativen und das Centrum würden im Reichstage und im Landtage die Majorttät bilden und ihre Unterstützung
könne die Regierung nur dann haben, wenn sie den Bimetallismuö wieder einführe und eine Vorlage ähnlich der Kaniy'schen einbringe. Dieses Manifest richtet sich offenbar gegen die Majorität im gezenwärtigen Cabinet. Die außerordentlichen Maßregeln, mit welchen die Polizei gegen die So zialdemokraten vorgeht, von denen sie mehrere Führer, darunter auch Reichstagsabgeordnete verhaftete, von HauSdurchfuchunzen und Auflösung sozialistischer DebattirklubS gar nicht zu sprechen, stützten sich aus daS veraltete preußische Gesetz über daS VersammlungSrecht vom Jahre 1850. Ja dieser Woche haben jeden Tag RazziaS auf sozialistische ClubS und die Wohnungen von Sozialisten stattgefunden und eine Menge angesehene Sozialdemotraten werden prozessirt werden. Besonderö die Schließung der groß? sozialdemokratischen Clubs am Fr itag hat in sozialistischen Kreisen ungeheure Aufregung hervorgerufen und die Ang?legenheit wird im Reichstag zur Sprache gebracht werden und sicherlich lebhaste Debatten nach sich ziehen. Uebrigens behalten trotz aller UnterdrückungSmaßregeln die Sozialdemokraten ihre trotzige Haltung bei und der Vorwärts" bringt einen ironisch gehaltenen Artikel, in welchem er Köller rath, doch ja mit diesen Verfolgungungen fortzufahren, da dieselben die sozialdemokratische Partei stärken und einigen würden. Das Blatt verweist dabei auf die Aera Trssendorf, in welcher sich der Bestand der sozialistischen Partei versechsfachte. Die Eröffnung deZ Reichstage? am nächsten Dienstag wird sich ohne Er.tfaltung besonderen GlanzeS vollziehen Der Charakter der Regierungsvorlagen ist bekannt und Ueberraschungen wird eS daher während der Session kaum geben, obwohl man darauf gefaßt ist. daß dieselbe sich zu einer ungemein stürmischen gestalten wird. Dazu werden namentlich die Prozksse wegen Majestätgs-eleidigung und der Ham-netstein-Skandal beitragen. . Die Rebellion auf Cuba. Madrid, 1. Dez. Eine auS Havana eingetrossene Depesche meldet, daß die kubanischen Insurgenten zwischen Nuevilla und Puerto Principe einen Eisenbahnzug mit Dynam.t in die Luft gesprengt haben und daß acht Passagiere dabei schwer zu Schaden gekommen sind. H a v a n a, 1. Dez. Lieutenant Feijo und Sergeant CanovaS, welche vor ein Kriegsgericht gestellt wurden. unter der Anklage, gort Pelayo ohne genügenden Widerstand den Jnsurgenten übergeben zu haben, empfingen heute ihr Urtheil. Der Lieutenant wurde zu lebenslänglichem Gefängniß verurtheilt, der Sergeant dagegen freigesprochen, weil es sich herauöge stellt hatte, daß er uur den Befehlen seines Vorgesetz!en Folge geleistet hatte. Ha vana, 1. Dez Auf Befehl von General CampoS unternahmen die Generäle Luque und Oliver einen Vor stoß gegen die Insurgenten. Sie hat ten zusammen 2600 Mann Infanterie, 200 Mann Cavallerie und ein Geschütz Ihr Plan ging dahin, den Jnsurgentengeneral Gomez anzugreifen, welcher mit seinen Leuten seit dem 13. Nov. bei JZquimar ein befestigtes Lager inne hatte. Gomez wußte aber um ihr? Absicht und zog sich nach der Pro vinz Puerto Principe zurück. General Oliver folgte ihm, während General Laque eine Flavkenbewegung auS führte. Bei Zauara stieben beide Truppenkörper wieder zusammen. Endlich traf Luque bei RamoneS auf die Insurgenten. Dieselben leiste ten nur eine Stunde Widerstand uud Irnlpn hnnn tnn nnrKfn Nnkii M V 0 t v VIMMJMQ an. Bei Sabana stießen sie auf den I General Oliver und ließen siebz?hn Todte auf dem Felde, darunter den Führer Pio CervanteS. Am folgenden Tage konzentrirte d'omez seine Streit kräste bei Del'ciaS und wurde gleich zeitig von beiden spanischen Generälen angegriffen. Gomez soll 4000 Mann Infanterie, 2000 Mann Kavallerie und ein Geschütz gehabt haben. Die spaNische Artillerie eröffnete dak Feuer Die Hälfte der Znsurgenteveavallerie machte eine Attacke auf die spanisch
Infanterie, allein daS furchtbare Feuer deS MausergewehreS warf sie mit schweren Verlusten zurück. Nun befahl Gomez die ganze Kavallerie zum Angriff, allein ihre Pferde waren schon
müde, ehe sie den Feind erreicht hatten. . Auch dieser Angriff wurde also abgewiesen. Nun schickte Gomz 500 Mann ; und eine Kanone auf die Spitze eineö Hügels, jedoch beim ersten Schusse schon barst d:e Kanone und tödtete vier Mann. Jnzwische, richtete die spanische Arillerie ein gut dirizirtes Feuer auf den Feind, so daß die Insurgenten chließlich ihre Position aufgeben und sich in den Wald zurückziehen mußten. Sie hatten im Ganzen achtzig Todte und ca. hundert sollen verwundet word'en sein. Aus spanischer Seite wurden zwei L eutenants, ein Corpora! und acht Gemeine getödtet und achtzehn Mann verwundet. Gleich nach diesem Treffen hörte General Oliver, daß General Serasin Sanchez bei Thomas mit tausend Mann zu Gomez stoßen wolle. Er machte sich daher zur Verfolgung Sanchez' auf. Bald entspann sich eine neue Schlacht, die neun Stunden dauerte und die durch die Spanier mit einem Baionettenanariff beendigt wurde. Die Insurgenten wurden geschlagen und hatten 58 Todte und 23 Verwundete. Am Tage darauf stießen die spanischen Truppen auf die 500 Mann zählende Jnsurgentenbande von Perico Diaz und gingen sofort zum Angriff vor. Abermals zogen die Inurgenten den Kürzeren. Sie ließen echözehn Todte auf dem Felde, während auf spanischer Seite sechs Mann fielen. ( Da die Nachricht über Madrid kommt, ist sie mit Vorsicht aufzunehmen. Vi i H I o e P u li tz e r'S Geschenk. Pari, I.Dez. Bei herrlichem Wetter wurde heute die feierliche Enthüllung der Statuengruppe von Washington und Lafayette vorgenommen, welche von dem bekannten Bildhauer Frederic Auguste Bartholdi modellirt und von Joseph Pulitzer, dem Herausgeber der New Forker World", dr Stadt Paris zum Geschenk gemacht wird. Der Feierlichkeit wohnten viele hervorragende Persönlichkeiten, darunter von der amerikanischen Botschaft Henry Vignand. Militär - Attache Major Sanford C. Kellogg und MaiireAttache Lieutenant R. T. Rodger, sowie der amerikanische Gesandte in Haag, William E. QuinSby und der Generalkonsul in Paris, Samuel F Morß bei. Die Gruppe hat ihren Plah auf der Place des Etats Unis gefunden, in dem elegantesten Viertel von Paris. Die Uebergaberede hielt als Vertreter deö Herrn Pul her, Herr Ballard Smith, der Correspondent seines Blattes in London. Die Erwiderung übernahm nach dem Abspielen der Marseillaise im Namen der Stadt der Vicepräsident deS Pariser MunicipalratheS, Herr Bombard, nach welchem end) die Herren Vignand und Samuel Morß ncch sprachen. SchisfS. Nachrichten. Angekommen in : N e w I o r k: La Normandie" von Havre; California" von Palermo; Marsala" von Hamburg. Liverpool: Cusic" von 8?ew Jork; Lake Ontario" von Montreal. Havre: La Champagne" von NewJork. Halifaz: Laurentian" von Liverpool. Boston: Schthia" von Live?Pool. - allerlei. Bruder Jona than und John Bull messen sich zur Zeit auf einer Wettfahrt, gegen welche daS wie das Hornberger Schieben auszegangene Nennen der Valtnrie" und des Defender" ein wahres Kinderspiel aenannt werden muk. Es sind die Scgelschiffe George Curtis-, Capt. Sproule, und Pan of Vrander, Capt. McDougzll, welch: diese Fahrt von Astor:a, Or.. ach di australi schen Inseln angetreten haben, und zwar fuhrt George Curtkö" daS Sternenbanner, während vom Mäste deS Pag of Vrander" der Union Jack webt. Wde Sckikle babeni die en
16.000 Meilen betragende lntsernunz ' schon in weniger als 100 Tagen zurückgeleg! und beide Capitäne erwarten, diese Jahrzeit einhalten zu könn?n. Die Schiffe wurden von e:n:m DamPfer über die Barre von Astoria qeschleppt, worauf sie bei einem steifen . Nordostwind ihre weite Neise antraten.
Nach Ausweis des dem Kriegssecretär vorgelegten Berichtes sind in dem Chickamauga- und Chat-tanooga-Nationalpark, der jetzt 5568 AcreS. umfatzt, 42 Meilen neue Wege angelegt und viele Wegereparaturen ausgeführt worden. Die Commission wollte den Park durch weitere LanderWerbungen vergrößern, allein dies Vorhaben scheiterte an den unverschämten Forderungen der Eigenthü-ner. Es wurden bis jetzt 23 Denkmäler errichtet, 118 Grundsteine für Staatsmonumente gelegt und 203 Staatsdenkmäler fertig gestellt. Ohio steht voran mit 55 Denkmälern und 53 Marksteinen. Viele nördliche Staaten haben Schritte gethan, um die Stellung ihrer Truppen zu bezeichnen, und die Grenz- und Südstaaten habn soeben die Vorarbeiten für die Errichtung von über 100 Denkmälern im nächsten Jahre begonnen. Gegenwär. t:g sind 212 historische Tafeln, 286 Distanz- und Situationstafeln und 51 Batterietafeln angebracht. Die Gefechtsstellungen der Batterien sind durch montirte Geschütze bezeichnet; 164 solcher- Geschütze wurden aufgcstellt. Ueber die Feststellung der Schlachtlinien schweben noch VerHandlungen zwischen den Staatsbehörden und militärischen Commissionen. Dieser Tage trug sich Zn dem west-virginischen Orte Wileyville eine blutige Traqödie zu, die mit dem Tod eines Polizisten, der tödtlichen Verletzung eines zweiten und der schweren Verwundung eines dritten endzte. Während des vergznzenen Sommers wurde ein gewisser John White wegen Beraubung eines Güterwagens der Baltimore & Ohio Bahn verhaftet und bestraft.' Im August gelang es White, auS dem Countyaefänznib zu New Martinsville zu entfliehen. Seit dieser Zeit wann die Gefängnißbeamten und Polizisten bemüht, des FlüchtlinqS wieder bbhaft zu werden. Kürzlich brachte d Constabler Furbee in Er'hruna. daß White in der. Nähe von Vileyville gesehen worden sei. Sofort pachte er sich an die Vkrfolgung.mußte .ber bald erkennen, daß er es mit eitem schlimmen Gesellen zu thun habe. iM ffurbee den Versuch machte, den etcrl zu verhaften, zog Letzterer seinen ftevolver und schost den Beamten nieder; nach wenigen Minuten tbal 5?urö?e seinen letzten Athemzua. Die Trazödie ereiqnete sich in der Vorstadt und mehrere Versonen waren Augenzeugen der schrecklichen That. Unter den l:fc leren befanden sich Baird und HibbZ, welche den Versuck machten, den Mörder zu packen. Mit großer Kaltöllliigkeit jagte aber White dem Baird eine Kugel in den Unterleib, mzchte Hibbs ebenfalls kampfunfähiz und bewerkstelllgte sodann feine Flucht. Das Opfer eines Sittlichkeitsverbrechns ist im Berliner Vorort Rewickendors ein, zwölfjähriges Mädchen, die Tochie? cind Zimmerman,nZ Meier, geworden; als Thäter ?st der vittzehnjährige Stiessohn Willy Busse eiius Bäckermeisters Schaeke in Reinickendorf festgcnonunen. worden. DaS Kmd erkrankte unb wurde aus Veranlassung ds bchanidelnden, Arztes nach Berlin' in die Charitö gebracht, wo es an einer Bauchfell - Entzündung. 'die eine Folge des Verbrechens war. gestorben ist. Eine aufregende Scene spielte sich neulich Abends in der Möginger'schen Gastwirthschaft in Eggendsbl bei Passau ab. Unter einigen Gästen kam eS wegen eines Frauenzimmers zum Streit, in dessen Verlauf der Tagelöhner Math. Hartl von Neukirchen v. W. einen Revolver hervorzog und dem Tagelöhner AloiS Bimmeslehner von Hackberg eine gefährliche Schußwunde in den Hals beihrtrhf nm 5NMN ltt. MT slflClDDi WVV . r r " ner Josef Schaffe? von Draxelried Miecktack). ariff zum Messer und ver setzte sowohl dem schon verwundeten Bimmeslehner als auch den Tageloy nern Franz und Michael Dicht! mehr oder minder aefadrllche Stiche. Beide Raufbolde wurden alsdann auS dem Gastzimmer entfernt und noch lmLaufe der Nacht durch die von dem Vorfall sofort verständigte Genoarmene ver haftet. Die Arbeiter Michaelis, Funk und Flndeklmq in Königs bera batten vor einigen Taaen zusam men verabredet, die in Heinrichswalde wohnenden Eltern des Funk zu besuSen. Vor Antritt der Tour beschloß sen die drei Büschen sich zunächst zu stärken", und alle drei besuchten den L:rlckkrua. wo em Glas Schnaps a: trunken und auch Branntwein für fctti Weg eingekauft wurde. So wurde e8 11 Uhr. als sich die drei auf den Wea malten. Qinter dem Sackbeime? Thore angekommen, sahen die Leute am G'ratdickuvven deö Blon!erBataillons den Wachtposten stehen: es war der Füsilier Venger von der 12. Eomvaanie des Grenadler-NealmentZ No. 1. Die drei Arbeiter gingen sokort von. der Strake aus den Volten
zu. machten sich zuerst in der gröbsten Weise unnütz. be'Iästizten den WachtPosten durch häßliche Redensarten, sielen über ihn her und bereiteten sich, obwob! sie mehrfach energisch aufgefordert wurden, den Platz zu räumen, auf einen thätlichen Angriff vor. Der Posten feuerte einen Schuß, indessen
umiemand zu verletzen, m die Luft ab. Nun bewarfen die Arbeiter den Füsilier zunächst mit einem Hagel von großen stemen und griffen ihn thätlich an. Daß dieser Angriff durchaus kein harmloser war, sondern dem Posten vielleicht das Leben hätte kosten können, acht aus dem Umstand bervor. daß durch Steinwürfe die Sv-Ke deZ Helms abgebrochen, der Helm elnqedruckt und das Gewehr schwer belchädigt wurde. Nun gzb der Füsilier kurz hintereinander zwei Sck'ässe ab deren einer d:n Arbeiter Michaelis in die Brust traf und sofort seinen Tod herbeiführte; der zweite Schuß traf den Arbeiter ffun! seitwärts an der Brust und ging zum Rücken wieder hinaus, Der dritte Arbeiter Findeklina rariff schleunizst die FluSt. Der schwer aetroffene ft'unf sckleövte ficü bis zum Sackheimer Thore, wo er zusammenbrack'. sich aber wieder erholte und dann bis zu seiner naöeaeleaznen Wobnuna kam: an der Saustbür'aber erlahmten ihm die Kr'iste, und er blieb ohnmaaztlg aus der Schwelle liegen. . Winter Exkursionen nach Gibraltar, der Riviera, Italien, Egvpten. Griechenland, etc. Preise mäßig, belegt jrht. A. Metzger Agenur, 2ter Ttock, Ecke Washington und Pennsylvania Str. Katalog frei. Die Ambulanz wurde heute Nachmittag, kurz ehe wir zur Presse gingen, nach der Mill Str. gerufen, wo ein Mann von einem Pferd geschlagen wurde. Die Einzelnhciten lagen noch nicht vor. tXT Stadtanwa't Curtiö hat eine Ordinanz zur Regulirung von Wahrszgern etc. ausgearbeitet. Par. 1 stellt fest, wer in diese Ordinanz einge schlössen ist. Par. 2 schreibt vor, daß alle Personen, welche dieses Geschäft für Geld betreiben, zuerst eine Lizer.ö einlösen müssen, die Z250 daö Zhr betragen soll. Paragraph 3 verbietet daS Anzeigen in irgend einer Zeitung oder auf sonstige Weise oder die Anbringung von Schil dern oder sonstigen Zeichen, durch welche daS Publikum daraus aufmerksam gemacht wird. Sekt. 4 bestimmt die Strafe von nicht weniger wie 525, der Gefangnißstrafe von nicht weniger wie 10 Tagen beizefügt werden kann. Der ungesetzliche Geschftsbetrikb kann für jeden Tag als besonderer Fall behandelt werden. Rheumatismus im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenktln, Etbogen oder Handgelenken ensteht ouraz zu viel aure im Blut. Hood's Sarsaparllla Heilt RheumahömuS. So ob's Pillen sind die beste Absühr-und Leber-Medizin für Famiuengebrauch. 25. C7 Der Bäcker-UnterftützungS-verein hielt gestern Vormittag feine regelmäßige. Versammlung in der Mozart Halle ab und erledigte seine monatlichen Geschäfte. Hieraus wurde zur Beamtenwahl geschritten, welche folgendes Resultat ergab : Präsident George Schafer. Vice-Präsident 2oö. Steffen. Fin.-Sekretär Herm. Sommer. Prot.-Sekretär Gustav Thau. Schatzmeister Bernhard Thau. Innere Wache Ernst Otto. Fähnrich August Haug. Trust aus drei Jahre Geo. Remetter. Der New York Store. (Etablirt 1853.) Spezieller SchwarzwaarcnWerkanf ! 0 Muster in reinem, gestreif lern Aammgarn rcpons, die Sorte für die Sie gerne $ die Hard bezahlten, morgen nur 50? die Yard. i
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