Indiana Tribüne, Volume 19, Number 71, Indianapolis, Marion County, 28 November 1895 — Page 2
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ZnSiana Tribüne. Erscheint Täglich und SonNtaz?, Die Tribüne- kostet durch den Tröger 12 SenrS per Woche, die EonntazS.Tribüne'S Gent per Woche. Oeide zusammen IS Cent ode? öS Cent per Iouat. Ver Post auberhllb de, ?rdt ,uglcht In Vorausbezahlung f pti IM. Ofrti 18 Siid Silabama Strafe. SnozanapoliS, 3nd., 28 November '95. Verlhslot'S Prophczeiuneett. Seitdem- fcer Chemiker Marccll'.n Berthes! in 'd:m frazüftsch?n M.:ji:rium Stourg fca Por!efuille fce Aeuße?n. üöernsmm? Ijit, w':rd Ned: (iniw'ruirs c;ebracht, i iv:!er cr die juülnfjle A.'tatofl :r WisserS'Zft v?:i filneni S'apZte als CH:Ik:r Z:!:u$iei fci u-i welch.: be:-st, tajj er eine Ü5?iaus leöhzftr Phantasie besitzt. 2te Chemie." so führte cr aus, Jit in dei? letzter. Jahrzehnten Großes geleistet; feil ist aber nur der Anfar.g, bald werden öfol fbrjtcr:i Problr.: gelöst werden Um das Jzhr 2000 wird es lern: Lar.dw'.rthschzft und Wirt: Bauern mehr g?fc:nt term die Chemie wird die biZheriAe Bod:cultur aufgkhoben haben. Es wird keine Kohl.'n schachte,' folglich auch keine Berzarbeiterstr?:ks mehr geben, denn die Brennfasse werden durch chemifchc und physikalisch: Processe ersetzt sein. Zölle und Kriez: werden abgeschafft sein, d'.: Luftsch'.fsfahrt. die sich chemischer Ttoffe als Bewezmz-zirttel bedient, hzt diesen veralteten Einrichtungen das TodeZurtheil gesptochen. Das Pro&sem bet Industrie besteht darin, uncrfööpflicfc Kraftquellen, zu finden, die sich mit möglichst wenig Arbeit er ix:rn. Bisher wurde Dampf durch die chemisch: Energie verbrannter Steinkohlen erzeugt, aber die Stein, kohle ist beschwerlich zu gewinnen und ihr Vorrath nimmt von Taz zu Tag ab. Man mujj daran denken, d'.e Sonnenwärme und die Hitze des Erdinnern zu benutzen." Es ist begründet: Hoffnung vorhanden, beide Wärmequellen i unbegrenzte Verwendung zu nehmen. Einen Schacht von 3000 bis 4000 Meter Tiefe zu bohren, übersteigt , n'ch! das Können der heutigen, noch weniger der künftigen Ingenieure. Damit wäre die Quelle aller Wärm: und aller Industrie erschlossen; nimmt man noch das Wasser dazu, so kann man auf der Erde alle erdenklichen Maschinen laufen lassen, und diese Kraftquell: wird in Hunderten von Jahr:n kaum eine merklich: Abnahme erfahren. Mit der Erdwärme würden sich zahlreiche chemische Probleme lösen lassen, daruni:z das höchste Problem der Chemie, die Herstellung der Nahrungsmittel auf chen?ifchem Wege. Im Princip ist es schon gelost: Die .Synthese -derFte und Oel: ist längst bekannt, bald wird man euch 'die Zusammensetzung der 'Stickstoffelement: kennen. Das Le'b:nZmitt:lprobl:m ist rn. xcln chemisches; an dem Tage, wo man die entsprecht billig: Kraft bekomm, wird man mit Kohlenstoff aus der Kohl?saure, mit Wasserstoff und Sauerstoff aus dem Wasser und mit Stickstoff aus der Atmofphör: Lebensmittel aller Art erzeugen. Was. die Pflanzen bisher thaten, wird die Industrie thun, und vollkommener als die Natur. Dann wird eineUmwälzunz eintreten, von der inan sich jetzt noch keinen Begriff machen kann. Fruchtfelder. Weinberg: Söiöäeikn werden verschwinde: ider Mensch wird an Milde und Moral gewinn, weil n n'icht m:hr vom Mord und 'der Zerstörung lebender We sen leben wird. Dann wird auch der Unterschied zwischen fruchtbaren an')unfruchtbaren Gegenden fallen, und vielleicht werden die Wüfön e? Q'.eblinZ'aufentbalt der Menschen werden, weil tl 'dort gesünder ist, als auf dem durchseuchten Schwemmöoden ud den sumps''aen."QNZ:fzultenEö5!:en. wo jcfet der Ackerbau betrieben .wird. . Die Er.d: wir) ein Garten, rn 'dem man räch Belieben Gras und Blumen. Wald und Busch wird wachsen lassen können und in welchem 'das Menschengeschlecht im Überflüsse, im goldenen Zeitalter leben wird. Der Mensch wird deshalb nicht der Tragzeit und Corniptba- verfallen. Zum Glücke gehör! die Arbe'.t. und der Mensch wird arbeiten, so viel wie jemals, weil 7 nur für sich arbeitet. um sein: geistig:, moralisch: und ästhetische Entwicklung auf die höchst: Stufe zu bringen." Auch über die Beziehungen zwifchen F'anlreich ur Deutschland hat Herr Aerthelot zu einer Zeit, als er noch nicht Minister des Aulwärtigen war. sich in bemerkenswerther Weise geäußert. Sein: Auslassungen haben folgenden Wortlaut: Ich bin der Ansicht, dafc die intellectuellen und socialen Beziehungen zwischen den civilisirten Völkern, und :fand:?ä zwischen Frankreich und Deutschland, so eng als mögli sein ."so:n. ..JedeZation.soll in diesen Vezlehungen ihre Originalität und ihre Eigenart bewahren, soll sich aber dabei steil bemühen, durch KenÄifc und An--c'i'gnung ider guten Erbschaften der Nzchbr - Nation besser zu werden. Vsn 'diesen, $ki$t 'durchdrungen, habe ich mich fortdauernd auf d:m Laufende:: erhalten über die fr:ui.?n Entdeckun--51 und Ideen und die besten B:ziehungen zu den qermanischen Geehrten jsi Pflegen gesucht. Im All'meinen man gelt uns auch nicht ihre Sympathie. Äöer die Vzhungen. können nur uniir einer doppelten BedinlWz cmi i:;iirn werden: erstens muß jede der beiden Nabionen allen Anspruch aufgeben.' aus vlö cacyoar - vtatum ein rntellectuellcs oder sonstiges -Ueöerzewicht auszuüben; zweitens muh Deutschland aufhören, in der- Welt das alterthümliche Recht dev Gewalt und der Eroberung zu proclamiren und muß den zwa-nzs-weise Qnnectirten Bevölkerungen daZ i?d:rne Recht,. ihr Schicksal zu wählen. iUlrückeben. -Der M:öbuch.
Deutschland mit seinen, Siegen getrlc5en hat. ist es. b;t den Antaaonismus der, Völker unterhält und die" Zukunft mit neuen Katastrophen bedroht." Diese Aeußerungen lassen keinen Zweifel übrig, daß Herr Verthelot im Grunde seines Herzens durchaus kein
Freund der Deutschen ijk Tle NanigoS in Cuvi. Im Hinblick auf die verzweifelten Anstrengungen der kubanischen Jasurgenten, das spanisch: Joch abzuschütteln, gewinnen die Enthüllungen ein besonderes Interesse, welche neuerdings übe? den Orden der Nanigos. die manche Gegenden der Perle der Antillen" förmlich terrorisiren, gemacht woroen sind. Die Nanigos werden als eine Bande der schlimmsten Halsabschneider geschlloert, von denen ein Jede? den Strick verdient. Diese? unyeiml!5e Orden, welcker seit dem Jahre besieht, wurde von fteg??z!lao:n, die in Afrika geboren waren, gezründet und hatte ursprünglich den Zweck, kranke und arbeitsunfähige Mitglieder durch Kauf aus den Banden der Sklaverei zu erlösen. Da die Neger oollstandig uncultivirt waren, konnte es nicht Wunder nehmen, daß sie ihren Orden mit einem barbarischen Mysticismus umgaben und in das bei ihren Conventikeln beobachtete Ceremoniell verschiedene Gebräuche des afrlanischen Fetischdienstes aufnahmen. Ä'.s im Laufe der Jahre immer mehr Afrikaner als Sklaven nach Cuba gebracht wurden, gewann dieses Element unter den Nanigos vollständig die Oberhand und wenn es sich um die Befreiung eines Sklaven aus Joniauchem" Blute handelte, so schreckten dieselben vor keinem Mittel zurück. Mit der Emancipation derSklaven auf der Insel Cuba ging der Orden nicht nur nicht ein. trotzdem seine ursprünglichen Ziele erreicht waren, sondern er gewann sogar an Ausdehnung, denn im Jahre 1378 wurden auch Neger, welche auf der Insel geboren waren, in den Orden aufgenommen; diese sorgten dafür, daß auch Mulatten zugelassen wurden, und schließlich fanden sogar Weiße Aufnähme. Von jener Zeit datiren die inneren Kämpfe in dem Orden. Die Afrikaner und eingeborenen Schwarzen bildeten einen exklusiven Club, dem sie den Namen Ebion 1 (Ebion ist ein afrikanisches Wort und bedeutet Blut) öeileaten. Diesem Club gehören die chwarzen Hirten und Metzger, welche in den Viehhöfen und Schlachthäusern von Carazuao im District von Ha'oana thätig sind, sowie die Mitglieder der 5. Compagnie der Feuerbrigade von Haoana an; Weiße werden nicht aufg:nommen. Der Ebion-Club hat allen Anfeindungen zum Trotz es stets fertig gebracht, daß der Ullamva oder OberCommandeur, des Ordens aus ihrer Mitte hervorging. Vom Jahre 1375 an führte die Rivalität zwischen den verschiedenen Clubs zu blutigen Kämpfen und in den Jahren 1883 und. 1890 wurde die Situation sehr ernst. Es verging kaum eine Nacht, in welch:r nicht in dem einen oder anderen Orte Nanigo-Morde vorkamen, besonders erlangten die Mitglieder des Ebion sowie das aus Weißen bestehende Encorio-For eine traurige Berühmtheit. Dem energischen Auftreten des Civil-Gouverneurs Carlos Batista gelang eS im Jahre 1890, dem Unwesen ein Ende zu machen. Sein Erfolg wird darauf zurückgeführt, daß' er ein geborener Cubaner war, denn unter seinen spanischen Nachfolgern häuften sich die blutigen Verbrechen von Neuem. In den Conventikeln der Nanigos. wird eine Sprache gebraucht, die ein Gemisch aus afrikanischen Worten und dem cubanisch-fpanischen Idiom ist. Alle Ceremonien haben einen düsteren Anstrich und sind darauf berechnet, die in den Mitgliedern schlummernden barbarischen Instinkte zu wecken.. Die Logenräume der Nanigos heißen ruarto faraba"; cuarto ist ein spanisches Wort und heißt Zimmer, während famrja afrikanischen Ursprungs ist und heiliger Henker bedeutet. Der Ullamba ist das Haupt des gesammten Ordens und gegen seine Entschließungen gibt es keine Appellation; seinen Namen kennen nur die Mitglieder eines geheimen Rathes und wer denselben verräth, muß solches mit dem T?de büßen. Ueberaus unheimlich sind die Eeremonien bei der Ausnahme .'eines Novien. Die Mitglieder versammeln sich, mit einem primitiven Gewand angethan, worauf der Novize mach Absinzung eines wilden Liedes vor dcn Häuptling geführt wird. Dann wird sein Rück: entblößt und nachdem er sich auf den Fußboden ausgestreckt hat. wird er so lang: mit Ruthen geschlagen, bis sich aus seiner zerfetzten Hau! das Blut in Strömen ergießt. Nun treten die Mitglieder heran und be netzen ihre Hände mit dem Blut, waL Glück bringen soll. Nachdem der Novize die Frage, ob er dem Orden beitreten will, bejahend beantwortet hat. wird unter Ohren betäubender, üarbarischer Musik ein Hahn, geschlachtet und daZ.,Blur dieses Thieres muß der Novize trinken, worauf er zum zweiten Male gefragt wird, ob er. dem Or den angehören will. Auf sein Ja!" wird ihm ein Messer überreicht, dessen Klinge er zerbrechen muß. zum Zeichen, daß r mit allen Freundes und Fexmilienbanden gebrochen hat. Dann wird der geschlachtete Hahn mit den Stücken 'der Klinge auf einen Altar gelegt und der Novize leistet einen furchtbaren Eid, in dem er dem Orden unverbrllchlichen Gehorsam gelobt und sich bereit erklärt, sein Leben zum Besten des Ordens hinzugeben. , OkvölkcrungS. Dichtigkeit. Der Deminutivstaat Rhode Island steht, wie aus dem Ergebniß der jüng sten staatlichen Volkszähluna erhellt. immer noch an der Spitze aller Staaten d unwn, so wett d:e Bevolkerunzsd'chiigkeit !n Betracht kommt. Litlle CacSkta. .Ci ... ew"x.!-i.ri j .IWg Ui i'MS. CkTCl tllCftl?U
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1300 Qudratmeilen, aus diese? winzigen Fläche wohnen aber über 330,000 Men'chon und die Einwohnerzahl ist in stetiger Zunahm: begriffen. Nach Ausweis des. ersten Bundescensus, der 'im Jahre 1790 aufgenommen wude, kamen in Rhod: Island, das in demselben Jahre ein Staat geworden war, auf jede Quadratmeile 63 Bewohner, während Connecticut mit einer DurchschnittZbevölkerung vo-n 49 Köpfen an zweiter und Massachusetts mit einer solche ton 47 an dritter Stelle kam. Bei tvr nächsten Censusai'.fnahme, im Jahre 1800, hatte Massachusetts Connecticut's Platz erreicht und der Bar; State" behauptete denselben seitdem. Connecticut konnte sich nur bis zum Jahre 1870 auf dem dritita Platze halten, dann mußte es denselbe.? an New Jersey abgeben. Währen'd der ersten 20 Jahre seiner Existenz als Staat -nahm Littlc Rbody" an Bevölkerung nur scbr langsam zu und im Jahre 1560 belief sich v Zahl derselben noch nicht einmai auf 175.000, d. h. si: war um 5( P?ocent geringer, als heute; erst aU nach Beendigung des Bürgerkrieg Rhode Island in die Reihe der Jndustriestaatcn stiei. wuchs 'seine Bevölke runa. in rapider Weise. Nach ÄuswetZ des letztenStaat?census kommen in dengenannten Staate 354 Bewohne? aus die Quadratmeile, während der letzte Bunidescensus eineBevölkerung von nur 313 pro Quadratmeile ergeben ha-tte. Im Vergleich mit der Bevölkerungsd'chtigkeit manche? europäischen Länder ist die Dichtigkeit von 354 freilich immer 'Noch gering; so gibt es beispielsweise in Belgien 530 und in Eng. üod 505 Bewohner auf die Quadratmeile. Nach Ausweis des letzten Bundescensus hatte von allen östlichen und nordatantischen Staaten Mai-n: mit 22 E!'Nwvhn':rn auf die Quidratmeile die dünnsteBevölkerung; idemn'achst kam New Hampshire 42. Vermont mit 36. Connect'icut mit 154, New York mit 126. New Jersey mit 194 und Pönnsylvanien mit 117 Bewohnern. Wenden wir uns zu den südatlantischen Staaten, so finden wir, daß von diesen Florida vor fünf Ja'hren am dünnsten besiedelt wa?, dM es hatte nur 7.22 Einwohner auf die Quadratm:ile; Marylaid mit 105 Köpfen war am 'dichtesten besiedelt. In Delaware stellte sich die durchschnittliche Bevölkevu,ngszahl auf 86 und in den übrigen Staaten de? letzten Kat:go?ie variirte die Zahl zwischen 31 und 41. Den ersten Platz unter dn nördlichen. Centralstaaten .nahm Ohio m',t e?n:r BeVölkern nzdich'tizkeit Vo-Nk 90 Ei'Nwohnern per Quadra:n.le ei'N, dann kam Illinois mi't 63. Fndiana mit 61, Missourr mit 39, Michizan mit 36, Iowa mit 34; Kanfas hast 17z. Mennefota 16 und Nebraska nahezu 14 Einwohner auf die Quadradmeile. Die Dakotas war)n Qm dünnsten, besiedelt (Nord Dakota 2.60, Süd-Dakota 4.23). Kentucky stand mit 46 an.der spitze d:? südlichen 'Cetralstaaten, Tennessee folgte- mit nicht ganz 42, Alabama hatt: knapp 29, Missouri hatte beinahe 23, 'Loutfa'Nrt 24 und Arkansas etwaS mehr als 21 Einwohne? auf die Quadralimeile, währe'd Texas nur 8 und Oklahoma gar nur 1 Einwohner auf di: Quadratmeile aufweisen konnte. Um die ' BevolkeMgsdtigZeit manche westlichen Staaten zum Ausd?uck zu b?inzen, muß man zu? Bruchrechnunz seine Zuflucht nehmen,... In Californien gab es noch 7.53 Bewohner auf die Quad?atmeile, Washington kornie 5.22, Cowradö 3.93.-. Oregon, Utäh 2.ö3. Jdaho aber nur einen einzigen Bewohner pro Quadratmeile auf weisen. In Montana erreichte die VeoölkerunZsdichltigkei't nur 0.91. in Wyom'inz 0.62, in Arizana 0.53 und di: niedrigste Zahl erreichte sie ln dem Lumpenstaate. Nevada mit 0.42. Und Angesichts 'dieser Zahlen erdreifl:n sich die verbohrten, Nativrsten, von einer drohenden Uebervölkerunz unset Landes zu spreäen! inc alte Schuld. Onkel Sazn hat ein großes Porte monnaie und. Dank der Oberflächlichieit. wenn nicht Käuflichkeit semer Berathe?, sind aus seiner Schatzkammer schon gewaltige Summen in die Taschen von Leuten geflossen, welche auf dieselben nicht den geringsten legalen Anspruch hatten. Die Bezahlung e:ner uralten Schuld, welche in jene Tage zurückdatirt, in denen die ameritonischen Patrioten unter George Washington um ihre Unabhängigkeit kämpften, wird von dem nächsten Con greß verlangt werden; daß derselbe zie keineswegs geringe Summe ohne Weiteres, anweisen wird, erscheint absolut ausgeschlossen, doch, bleibt abzuwarten, welche Attitüde die Vertreter deZ Volkes in diese? Angelegenheit einnehmen werden. Es handelt sich um die hübsche Summe im $3,636,000, welche die Erben eines Colonistn Namens Ja:ob De Haven fordern. Folgendes ist, nach den Mittheilungen cines der angeblich Erbberechtigten, Howard De Haven Roß in Wilmington, Del., die interessante Vorgeschichte dieser Forderung: In den Jahren zwischen 1750 und 1760 wanderte ein reicher F?anzose Namens Jacob De Haven mit seinen Vrüde?n Samuel, Edwa?d und Pete? nach Amerika aus und ließ sich in der Swedeland" benannten schwedischen Colonie. dem heutigen Upper Merion Township, Montgomery County, Pa., nieder. Nachdem die Vrüde? bedeutenden Landbesitz erworben hatten, er richteten sie große Gerbereien, sür welche sie erfahrene Arbeiter aus Frankreich kommen ließen; außerdem trieben sie Landbau und Handel in ausgedehntem Maßstabe. AIS im Winter 177778 die Anforderungen an die um ihre Unabhängigkeit ringenden Colonien deren Leistungsfähigkeit überstiegen und die unter Washington in der Gegend von Valley Forge campirende Armee unter dem Mangel ' an Provisionen sowie Kleidung surcktöu
zu leiden hatte, wurden von 2em Schatzmeister der Contincntal-Regie-rung, Robert Marris. verzweifelte An- ?
strengungen gemacht, patriotche Vürger zur Bewilligung von Darlehen zu bewegen. Nober! Marris wandte sich unter Anderm auch an Jacob De Haden und dieser lieh der bedrängten Re-! zierung die für jene Zeit sehr bedeutende Summe von $450,000, welche sein ganzes Vermögen repr'asentirte. Auch Samuel De Haven half, so weii es in seinen Kräften stand, und gab ein Darlehen von $17,099. Die D? Haven'schcn Nachkommen behaupten nun, daß die Bundes-Regierung zu wiederholten Malen die .bei ihrem Vorfahren Jacob De Haven contrahirte Schuld anerkannte und später sich auch zu deren Abzahlung bereit erklärte, daß dieser aber die Annahme von Papierzeld der Regierung verweirte, w:il dasselbe einen sehr niedrigen Coursstand hatte. Schließlich stark er, ohne daß es ihm gelungen war, das Geld wiedererlangt zu haben. Mit Zinsen und Zinsesz'nsen ist die ursprüngliche Schuldforderung im Lauf.' zer Jahre auf die respectable Höhe von $3,636,000 angewachsen. So weit die Begründung ihrer Forderung seitens der De Haven'scher Nachkommen. Immerhin hat es den Anschein, daß dieselben außer Stande sind, ihre Ansprüche durch Vorlag? authentischer Doeumente etabliren zr können, denn sie wollen den Congres nm die Erlaubniß angehen, in der Zongressional Records-, welche ir den Gewölben des Capitals aufbewahrt werden, nach Papieren zu su chen, in denen in früheren Jahren d'i Regierung das Bestehen dieser alier Schuld in formeller Weise anerkann' hat. Erst wenn dieses-Ansuchen ab. gelehnt wird, wollen sie dem Cngre" das behufs Etablirung ihrer Aasprü che ihrerseits gesammelte Material un. terbreiten. Im Reiche der Mode. In den neuen Seiden und Sammet flössen macht sich eine fast rasfinjrt.Farbenmaleru geltend. Besrnders prunkvoll wirken die wunderschönen, schweren Seidenstosse im Geschmack des Zeitalters Ludwig? XV. Aus hellem Gründe weisen sie farbenprächtige Blu men auf, die bald vereinzelt, bald in graziösen Gewinden erscheinen. Sie erscheinen besonders reizvoll auf weißem, chamois, mattrosa und blauem, sowie auf nilgriinem Grunde. Tie Muster sind in scharfen Conturen der meist auö weißer Seide bestehenden Kette aufge druckt und erhalten ihr herrlich leuchten deS.Colorit erst durch den farbigen Schuß. Sehr appart wirken z. V. auf nilgrünem Grunde roth uud vrangc schattirte Nelken in natürlicher Gröe. die sich mit ihren lanzettförmigen, frischgrüncn Blättern von .dem zart schimmernden Grunde mit täuschender Natürlichleit abheben. Ganz prächtig ist auch ein Stoff mit ziemlich bedea'teln. atlasglänz.'ndem, weitem Grunoe, aus dessen grünem Blattwerk weiße, uatur große .Narzissen, sowie Totdcn blauen und violetten VtliterspornZ emportau chen. Andere Stoffe tragen auf hell farbigem, mit großen Ehineblumen bedeckten! runde ein Uebermuster aus weißem Sammet, dessen seine Blätterranken sich in unregelmäßiger Muste runc über den Stoff ausbreiten. , Ganz und gar chinirte Muster seheu äusalS blicke man in eine tropise Blattermildniß, auS der große. farbc'Nglü hendeBlüthm (ervorleucten. Fürälterc Tamcn gicbt eS Stosse im chinesischen Geschmack, die auf gelbem, metallisch glänzendem Grunde bronzesarbene Blätter und bunt: Blüthen tragen, während Seidenstoffe, mit t farbigem Grunde und weißem (zhinemuster nur von jüngeren Damen getragen werden können. Diese Muster stellen große, von Schleifen gehaltene Gewinde, .sowie einzelne Blüthen dar und sehen besonderZ hübsch auf Noth, Blau, Grün und Lila aus.' Zu ten für jüngere Damen passen den Stoffen gehören auch herrliche, mit Rosen in natürlicher Größe durchmirlte Damastgewebe in Rosa und Weiß. Zu weilen zieht ficht ein lichtes Grün hin. durch, durch das die .Kelchblätter der Rosen und - Knospen gebildet werden. Die eigenartigen Stoffe mit echt japa nischer Munerung eignen sich wenigei sür'gav.ze Kleiber, fondern finden weht für' Blusen und Einsäße Verwendung. ; In dunklen Stosse gibt es eine höhst originelle Neuheit auf schrrarzem oder dunkelblauem Grni.de eine Art großer Farnblätter, deren einzelne Blättchen durch eine reliefartige Umrandung bei Grundfarbe bezeichnet und innerhalb dieser Umgrenzung mit irisirender Seioenmusterung ausgefüllt sind, sodaß es aussieht, als fei jede Blatt im Turchbruch mit farbige? Unterlage
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gen.ur. CLenso eigenartig sind Seidcnstoffe mit schöngctöntcm, dunkclfarbigcm Ripsgrund, die schwarzer spihcnälznlichcr Atlasmusterung durchzogen sind, aus der ab uud zu hell chinirte Blumen hervorleuchten. Für einfarbigen Damast sind meist große Muster gewählt, die in den schwerer tiefen Falten der modernen Toilette zum besten Ausdruck kommen. SchwiZrzgrund:5?e und farbige, in Atlas und Aips gestreifte Stoffe tragen auf den geriyptcn Streifen blikendc Punkte und feine Karos in scharf ab' stechender Farbe, wie CchwaiZ mit smaragdgrün cder Äubinrcth, Blau mit Orange, Violett mit Golßgelv. Andere liauptsüchlich zu Tevants lt. Vcrgl. zn verwendende Gewebe zeigen zwischen farbigen Scidenstreifen schwor ze, mit buntem Chinemuster bedruckte Sammetstrcifcn. Die Sammete, die jetzt vielfach zu ganzen 5!leiocrn verarbeitet werden, und von wirklich berückenter FarbenPracht. HZufig sind si.' gauffrirt. wodurch sie im, ner neue, stets wechselnde ichtnzirlungcn erzeugen. Zu Blusen sind die hübschen Baumwollensammete bestimmt, die auf dunllem oder Hellem Grunde eine schattirte Musterung tra gen oder mit kleinen Blüthen übersäet sind. Vielfach ist der . Grund spiegel artig, was bei h.'llen Farben, wie Rosa, Heliblau, Grün u. dergl. sehr hübsch aussieht. In diesem Sammet fielet man auch viel orientalische Muster, die den ganzen Grund überziehen.
Mahrend die schweren Seidenstosse prächtig und würdevoll erscheinen, derkörpern di:'für junge Mädchen bestimm ten die ganze Frische und Anmuth der Jugend. Da giebt eS die leichten, weißen, gauffnrten Seidenstoffe, die ganz mit scharf aufgeprägten, bunten Blüthenranken und einzelnen Blumen libcvschüttet sind; ferner Stoffe, die nur einzelne Blüthen im Pomradzurge schmack zeigen, und wieder andere, di: auf glattem gaussrirtem Crepe de öhine stilisirte Blumenmuster ausweisen. Ebenso reizvoll sind die schon für Ball toiletten bestimmen, mit leichten, kleinen Blüthen übersäeten duftigen, creme farbcnen Gazestosse. Ungemlin wirk sam sind auch die Stoffe aus wcigem oder goldgelbem S.id.'Ni?.'pon, die in der Tyat ganz silbernen und go'.dnen Gewändern aleicben. Unsere Abbildungen veranschauli chen ein: Anzahl von Toiletten, welche auch den vcrwönissten Gischmack besri:d:gen dürsten. . Besonders apart und geschmackvoll wirlt die in Figur 2 dargestellte Toilette auö braunem Sammet und karm'.nrothem Seiden sioff, der auf dem Jäckchen, den Aermelbündchen und dem Garn'llurstrei fen des Rockes mit brauner Kurbelsilieret überdeckt ist; zu dem HalbgUrtel, der lang:n hinteren Schleife, dem Stehkragen und der übrigen Schleifengaruitur ist dunkelgetönies, durchweg g'emustcrtcs Chinöband rerwendet. Der Rock aus Sammet ist in der bekannt.' Tütenform gearbeitet und schließt unten mit einem 4 Zoll breiten, gestickten Seidenstreifen ab. Ueber der krausen Vlusentaille von glattem Seidenstoff öffnen sich vorn m'ederarüg gesrt:z!e T?e!le von gksticktem Seidenstoff, deren vordere Spitzen sich über ein, in der Mitte in ein: Schl.ife arrang'rles, gefaltetes Ch'n6band legen. Den rollen, mit gestickten Bündchen ' abschließenden Sammetpu'fcn - liegen je zwei , breite Volants von glnchem Swff auf ' Figur 2 vttansck.aulit eine Toi fette aus Sammet mit Garnitur von Verlpassementeri:. Perlarnituren sind ein höchst wirksamer Schmuck sür el:gan!e To:le!t:n. besonders wenn si: in so reizvoller Ausführung erscheinen wie die hübsche Garnitur unsere? Ab frUdun, die - einem K.'eide aus matt grünem Sammet au'liegt. Der Rock ist aus einzelnen Theilen gearbeitet und jede Naht durch schmale Perlpassementerie gedeckt. Die krause Taille mit vorn und hinten kurzer Sjneppe ist mit eckigem Ausschnitt. verseh:n, der durch den eleganten. Perlkrazen be grenzt' wird; l:t:r:m schließt sich vorn ein laarlig:?. sich zuspitzender Theil i, wahrend h'nten Verlzehänge herabflll-n. Von d:n SchuIt:rtheZ I:n des Kragens aus fallen bandartige, lanae Perlzeh'anze üoer die weiten Puffarmel; d?n Ausschnitt begrenzt leicht g:falt: S:idZ7gzz DaS hübsche, aus Rock und Schoßtallle bestehznde Coflum von braunem, hell melirt:m Mollenstoff, Figur 3, ist mit Westenth:!len aus elfenbeinsarbenem, in sich gemustertem Seidenstoff abgestattet, die einen ch:m!.fe!tärtigen Einsatz nebst Stehamlegekragen von gle'chfarbigem Tuch sichtbar werben lassen; ein Reverskragen, sowie Aer melausschlüge aus braunem Sammet, rie ebenso wie der untere Rand der Taille' mit seiden Aorte einaefakt
M ef&Zii SN 'lV mmiß
uno, dt'.oen v:e Udrlge Garnitur. Nach Belieben kann der ch:miset!artigeTuchtheil nebst Kragen fortgelassen und durch ein selöstständiges Chemisett aus Leinen etc. ersetzt werden. Ein Cape aus Astrachanpelz mit
Tuchapplication. soniie Toquehütchen aus Sammet ist in Figur 4 dargestellt. Dieses sehr elegante, mit Scidenfutter versehene Cape besteht aus schwarzem Astrachanpelz und ist in überaus wirkungsvoller Weise mit einer Application von schwarzem Tuch ausgestatht, deren Außenränder mit feinen, schwarzen Perlen umnäht sind. Die gleiche Verzierung wiederholt sich auf dem das Cape begrenzenden S!urmkrag?n, der innen mit Asirachanpelz bekleidet ist. Dem zierlichen Toquehütchen aus gefaltetem, schrrarzem Sammet li:gen vorn an beiden Seiten Jeitflügel auf, während in der Hinterem Mitte ein kleiner Zeiz czrüril'ch smmernder Saiiimetblättcr befestigt ist. Elegant und kleidsam ist der Hut, ffizu? 5, de? glatt mit olivesarbenem Sammet bekleidet ist; er hat eine gerade, mit Seidendraht umrandete Krempe, die, an den Se'ten endigend und daselbst ' hoch?eb?g:n,. den Kopfrand hinten frei läßt, wadürch der Hut eine höchst apart: Fzrm erhält. Hür die Garnitur ist 6 Zoll breites, blau, grün und roth changeant Seiden band verwendet. daZ vorn eine, volle Rosette bildet, von der aus zn?ei Enden falt!g um den Kopfrand geführt sind. , Letztere legen sich an beiden Seiten leicht puff'g gegen die Krempe und werden daselbst durch einen Sam r.etknct:n gehalten. Den noch freien bint-ren Koprand deckt eine große, hochstehende Vattdschle'fe, Zn derenKno-. ten drei, sich über das Haar legende, kurze, blaue Straußfedern' befestig! sind. , Der Heurige. Im Nheingau erörtert man äugenblicklich lebhaft die ffrage, ob der diesjährige Wein den Wettbewerb mit dem 93er werd: aufnehmen können; gekocht" ist er zwar von der Sonne ebenso gut wie sein berühmter Partner, aber die Edelfäule ist im. Großen und Ganzen nicht in daZ Stadium getreten wie 1893. Im Jahre 1893 hatten die Traub:n einen hohen Grad der Edelfaule erreicht; viele Beeren schrumpf ten schließlich sa ein, daß Massenhast Rosinen entstanden wiren. Größern Besitzern ge'ang es sogar, einige Fässer 1893er Wein zu lagern, der nur auZ solchen ausgebeerten Rosinen . entstand den war. Obgleich auch in diesem Jahre die Trauben sehr schön sind uud selbst in. mittleren und geringeren Lag:n gut ausgereist.. scheinen, so kann von Auslesen nur höchst selten in be sonders günstigen Fällen die Red: sein. In Erbach z. B. hat in den meisten La gen Frost die Traubenstiele beschädig.', die. Blätter sind ebenfalls durch Frost gedrückt und in vielen Lagen völlig ab gefallen. In Markobrunnen uud Steinberg hofft man auf einen halben Herbst von vorzüglicher Güte, die bei sorgfältiger Auslese sich nicht von der des 93ers weit entfernen dürste. Auch in Aßmannshausen ist man mit der diesjährigen Ernt:, die auf ein Drittel Herbst geschätzt wird, recht zufrieden; als ein seltener Ertrag eines einzigen Portuaieser-öausstockes in dieser Ge mz'rkung verdient erwähnt zu werden. L oag verseil?: sea-s derlei g.eiq 4 i ter Wein lieferte. Die Kläger, über den voraussichtlich geringeren Gehalt des 95ers erhalten vielfach eine gewisse Berechtigung durch die Beobachtung. daß der Zuckerzehalt b:i dem Heurigen viel geringer ser als bei dem O3er: da. her komme es, daß der Most erst mey rere Tage nach der Keterung zu gären beginne. Bei anderen Weinen, ' wie dem jungen Reroberg:r" z. 55.; be gann dagegen die Gärung schon in der Kelter, und der vor etwa 8 Tagen ge wonnene Most klovste" töon alsbald im Fasse. DaS allgemeine Urtheil ti v vt V rt? I . a.'cc gcgi uuyiii, uajj uzt yozx cm guier Wein immerhin, doch kein S2er vcrdn durste. I m Gouvernement Je.katerwaslaw, bei der Sdatio.? D:balzewo der D)7?:zkeS - Eisnbahi. rst auk tm Su! deS Fürst Dolgorukoff und auf den costoßenden Bzu:rn7apder:i?i tft Goldlaz:? entdeckt wsc:n. D'.eseZ Lag:r. iz welchem das Gold ir. Gestalt von A)ern und Körnenn auf .tritt, hat ein: Ausdehnung vsn 1(X) Zuerst. Aor einiger Zeit starb in Er. L'chtenau der Lehrer Btfklch und hinterließ ein Vermögen von 44. 0)0 Mark, welches, da ein Testament und sonstige Erbberechtigte nicht vor Handen waren, dem Staate zufallen sollte. Bald daraus meldeten sich jedoch entfernter:, gesetzlich aber nicht erbberechtigt' Verwandte des Verstor&enC welche auf die Erbschaft An. spruch erhoben und sich schließlich mit einer Jmmediateingab: an den Kaiser wandten. Der Monarch hat nunmehr verfügt, daß der vierte Theil der Erb schast dem Staate verbleiben, 'd:e üdrig:n 33,000 Mark aber gleichmätzig un i:r die vorgenannten drei Verwandten des Verstorbenen vertheilt werden sollen. so dak ieder derselben 11.0)0 Mk. erhält.' Das Geld wird in diesen Ta . gen den Erben von der G:richtskasse in Marienburz (Westpreußen) auZbe-. : zahlt werden. . . .. '
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Xtt verstordene ZaiserAicörich. wriland K?pir,',d,Zi:ktlchk Utiti ttn Preur, ernäNiNeJehznnHcfZ fz&tSJ'' zn.tt EhlettmNgi:ed Xfp vZ Dr s 2)rtf.lirn Vkr 'ein für Gesundh.it?. Isis ne. and?s,eilSz de er als Kronprinz stand, und z?var in Änrr kennnng btr Vorzüge bei ächten JohaNU Haff's MalzexnatlS. Hü'kt Such vor Fälschungen. Tkr achte Jo dann v o 1 1 ' at i - V MW VW u wj y w - an Hosf's cd tjkktrakt Z-JT i un am.... S-Jpjltlf7i V M .IX.. Vt 0 träg. iua uf der Flaschen yalS'vniel. Eisner äMendelson Co., Agen ten, New Jork. Man rlanze dcn &d)ttn Johann Hcff'S Lkalzextrakt. c Jüm 1 Ein dankbarer Zlalient, d seinen Namen iSt genannt haben will, und d seine roUstönlge Wiekerhrrftellung von schwe tt Lelden einer in einem Toktorbuch angegebe nen Arznri verdankt, lädt durch un dasselbe kosten frei an feine leidend Mitmensche verschicke Tiefes große Buch enthält ttc,cptt, die tu jede, pothcZe gemacht werde können. Schickt liaxt drejie mit riefmarke an ,,9Ho(it SUiXf utO Dkpcnsar?," 23 titt 11. Str.. Ne vork. . V. L 2 WW, Der Herren Freund, -j Unsere vollkommme Evritze frei mit jeder ftTatö. Macht keine Flecken, verhütet Ltrikturen. Heilt Tripper un lkitezfuik in 1 bis 4 Zaqtn. FrSgt Lporheker befäX versandt bei Q&vti für $1.00. Man obres (ixe : MALYDOR MFG.CO..LAPCASTER.OHIO. fß ry mm Injektion. Eine permanente Kur j der hartncicllgften Fälle ro Sonorrlzea und t S Sleet, paranrt in von 3 til 6 3Caen; (in 0 anocic vci)untiuni noinifl. tina ic an ? RipansTabules. Rlpans Tabules sre compounded srom a prescription widely used by the best medlcal authorities and are pre- ! , , ...t semea m a lorm inai is oecoming tho Cashion everywhere. . ... RIpans Tabules act gently but promptiv upon the liver, stomach ana intestincs; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. - One tabule taken at the sirst Symptom of Indigestion, biliousness. dizziness, distress aster eating, ot depression of spirits, will surcly and quickly remove the whole dissiculty. Pnc: 50 cants m box. RipansTabules may be obtained of nearest druggist; or by mail on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., SO Spruo Strvot NEW YOEtfC Die einzige echt schwarze Sck,olle ira Wartt ist Cieliuer'4 D,sck tricfmoHr. Itcfelbe i,l untirtttiu di: bst und weit billiger, cl irzend ems andere. 5iit Jede snhiü tviim ttn Rett tau fecnx V(s men T,-r vitt solche? utcl. lSe man ttft leinet Udrcsj ,nsenbk , cxijtlt meu der IlMr csorfied cro., ?!l-ttadktrbia, gre tt tu uentjookeS tlusttirteS Oeri C5tr CrritCunfl. SSaatttin tnnc ende? Gtritfscl c:i (jletfQer'l, tu au tstaaat bcf:e. v COPYRIGHTS. CA1 I OBTA1N A PATENT t Fcr strömet answer twl un honest optnlon, wrltt tq M UN S Je CO., wfao hT bad Eerly Bfty jn' xprlno In th patent bas:rea. Commooica Uona itrlctlr confldantisl. A lianrlboek of la foraatlon eonoernlnc Patent and bow to ob tkln tbnn ient f re. Also a catalegue ox motuu leal and adentlfla looks eent free. ritenti Uken tbronab Musn & Co. rtoelrf rfec41 nottcinth rlrstlfle AiiierlrnB and cLb mrm bromrht wldty bror th publle wltta oat eewt to tb Inrentor. Thi i'enlld Mpv, uod weaklr. elegactl j lllastrated, bat br rar tb Ivjrcst c)rcu!atioa of auf ictestlfle work ta Uf wqrld. 3 ye-ar. Sample Cfn!et aeot fre. eoptes. U-i centa. Krery number coatauia baaa cauaini canioa. nontnir. tZ-bü v&r. Bin tlfd plate, in colora, and pbotorapha of mv hoaMa. wtth plans. tnablin buiidera to thow tb lait deslims and cure contracta. Addrvaa I.WNN je CU KKW YOKK. Stil BKOAbWiT.
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