Indiana Tribüne, Volume 19, Number 69, Indianapolis, Marion County, 26 November 1895 — Page 2

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JttSiaus Tribüne.

Erscheint Taglich und Conntagv. D!e tägliche .Tribüne- kostet durch den TrSger 22 Cent per LZsche, die SonntagS,Tribüne-e Gent J per Ooche. Seide iusamme IS EentS ,de es Gcnti per K?kt. Per Post außerhalb de, fftidt tugeschtckt U VorauZieilnuz V p Ür. Gffir, 18 Süd Vllavama Straße. JndisnapottS, Ind., 26. Novcmber 'SS. Unser drlttts R lge S2F? un,'d Po?si5 beschäftigt! sich seit urwrJfsfer &t'A aui) mit dreiäuziqtz Menschen WDi Thieren, sei es mit einzelnen Wesen, oder mit ganjoi Geschlechrn, Dr: sog. irisch: Geheimlehie, für welch: b.:e Thezsopb:n seit lunir Zeit ci!in her w:st!ich:n! (5uliurwelt Spiere jje zu raecfrn: suchen, erzählt öoh: einem vorzeschlcbü'nZeitc!t:r, welchem die Menschen üb:rba'pt dreiäugig gewesen sein sollen. Mc'c oder weniger ist derselbe Gedanke öfters hd speculirnden Philosophen U7.d Anderen aufeeraudjr, und dzmir häigt auch die U:berlieferui jusaip mm, wo.ch d b:kar?te Zl:Seldrüse in unserer Sch'id:lhöhle e&r nichts, als eben ein Bestcrnötheil jenes dritte Auges sei oder vielmehr f,:wescn sei. Die Wissenschaft hat sich zu diesen Specu!atio7n nicht allezeit gleichmaß:g d5rhalt.in. Sie hzt sie mituirr becünstizt, fcaro ht Zeit so gut wie unbeachtet gelassen; n:uerdinzs sind ihnen einzelne Wissenschaftler wied 5b?r getreten und r)i$;tt ganz ernst hafte diesbezüglich? Forschungen anzestellt. Nachstehend sei mit allem Vorbehalt wiedergeZeben, waS cirj:r Diesei, auf unserer Seite des Weltmeeres, über diese interssante Frage zu sagen hat: Meiner Meinung nach '.st 5 vollkomaici durch die eueren Forschunzen bewiesen, dak der Mensch und alle WirZelth'iett.di: KiliSrnrntrleri Reste ein: örKki " Auges haben. Daß daran lnits Unmögliches 'ist, muß auch jtorn gebildeten Laien einleuchten. Alle Or gint werden, ebenso wie si: bei Qiilip: t.m Gebrauch an Vollkommenheit und Kraft wachsen, durchNichtgebrauch odrr Vernachlässigunz immer, schwächer und können schließlich so gut wie völlig einen. Das kann sich ja bis zu einem ge.-vissen Grade schon im Leb?n ewes e'rnzewen Menschen oder z::- " gen, und noch vielmehr im Laufe vieler Generationen und ganze? Zeitalter, und wir besitzen, bekanntlich auch !studimrnte ariderer Organ:. Jr der Th':erwe!t gehören zu solche Organ 3. Ä. auch die rudimentären Flügel, welch? sich an allen deenigea Vozelgattungen, int längst nicht mehr fläzen, stets nachweisen lassen - Was die niederen Wirbelthiere anöeöangt, so hat sich für 'die vorliegende Frage die genaue Unt:rsuchi:.z der Schädel gewisser Arten Eidechsen ganz besonders werthvoll erwiesen. Man fand bei diesen, daß unweit der oberen Schadeldecke, unter der 'dunkln, Haut und oft sogar schon im Knochenwerk, ein noch fast vollkommenes Auge eriZstlrt, obsohl kern Lichistrahk mehr dasselbe erreichen konnte. Dieses Auze zeigt ei krystallinischeLirzse, eme Netzchaut van sehr complioirler Bildung und euch einen Sehnerv. Trotzdem ist es völlig werthlos geworden-, weil es d-urch die schattige Haut des Thieres bed:ckt Zst. Der Sehnerv läßt sich nach dem Gehirn verfolgen, und es ergibt sich, daß er eine Verbindung mit der sogen. Zirbeldrüse herstellt. -Letzüre ist in Wirklichkeit freilich keine Drüse, sondern nur ein bestimmter Theil des Nervengewebes des Gehirns. Für d Nutzbarkeit jenes Auges aber wäre noch heute weiter .nichts erforderlich, als daß die Haut, welche dasselbe bedeckt, an dieser Stelle durchstchtiz wäre. Dies ist thatsächlich auch der Zustand der siormalen Augen bei den heutigen Repiilien. Wie mm sieht, gehört zu einer solchen Entwicklung kein gar großer Schritt. Auch haben Paläontologen in ta Schädeln mancher der vorzeitliche Riesenreptilien (wie des Jchchyosau ?us) ein: Höhlung gefunden, welche alJem Anscheine nach weiter nicht als die dritte Augenhöhle war. Es erscheint unter solchen und anderen Umstanden ganz -natürlich, daß bei allen Wirbelgeschöpfen, auch den Mensch?n ei'nzeschlössen, Spuren dieses dritten Auges meh? oder wenige? deutlich noch vorHanden sind. Und diese Spuren wolJen sich hartnäckig nickt verlieren. Man darf sagen, daß alle Geschöpse. fcr denen die .Zirbeldrüse verhältnißmäßig stark enrwickelt ist (daher auch die F!sche und sämmtliche Amphibien), ehemals ein drittes Auge gehabt haben müssen. Ob dasselbe ein:n ExtraZweck gehabt, muß dahingestellt bleibex Stt humane Pottzkikiüppel. 5 ist'Zeit, daß die Cultur, die .alle Wet beleckt, auch auf d?.n Volizeiinuppel sich erstreckt, so dachte wohl Dr. Abiel W. Nelson in New London. CoM., und er ginq hin u?.d erfand eirare neuen, civilrsirien- Polizist: rnuppel. welcher recht d'enlch. gegen w dersetzlich souveräne Bürger seiin soll, chn: denselben irgend we!Z: dauernd! Verletzunaen zluiufügen. Dieser Nelson'sche Knüvvel belieb auS einem Gummi - Ueberzuz übe? eivjtm. hölzernen Kern, welch' letzterer jedoch von wicht härterem Hol, sein soll als es etwa bie Knochen einer Menschenfaust sind; die Gummi - Verklei dunz vertritt das Fleisch an den Kno chen. Solcherart ist der Knüppel ei gentlich weiter nichts, als ein verljin gerter Arnr ein, wahrer .SSandann' und verleiht in dieser Eigenschaft dem Polizisten aenuaenden Vortbeil iiber seinen Widerpart, ebne dak dieser auf die Dauer körperlich beschädigt oder crus edenze:t entstellt zu werden vraucht. : UÄ in dieser Beziehung LLygens sei

ner &at ganz gewry su seift besonders auch, sich zu überzeugen, daß der Schädel nicht etwa unten gebröchm werde, wenn, man mit einem solchen Knüppek eben auf den Kopf schläzt verschaffte sich der Docwr Reichen aus tmtt Morgue und verkrüppelte die Schädel sogar mit größerer Gewalt, als der Blaurock sie gewöhnlich anwendet. Aber das Ergebniß war ein vollständig b:friedignbfs. Auch als die Leichenköpse geöffnet wurden, war keine äußere Spur irgend einer Verletzung des Hirnes selbst zu bemerken. Damit toch nicht zufrieden, experimentirte Dr. Nelson auch am lebenden Kälbern; aber auch hier zeigte sich selbst ims äußerster Fall? seine Verletzung des Hirnes selbst Alle diese Versuche wurden in Gegenwart mehrerer anderen angesehener Aerzte vorgenommen. Die Ersindunc ist auch bereits patent'irt. So weit, so gut. Wenn diese humavzn Knüppel stets auch von halbwegs krncnx?. Polizisten getragen werden sollten, so hätten wir ja nach dieser Seite nichts mehr zu wünschen übrig! Caiifornischkö Zi.rgra.

In der mannigfaltigen PrachtFlora, welche Californien auszuweisen hat schreibt man aus Santa Barbara dürften natürlich manche Vlumen obenan gestellt werden; indeß gibt es sicherlich in Californien wenig herrlichere Prachtstücke der Pflanzenwelt. als ein Strauß oder Bund de auf unseren Pampas wachsenden Grases mit den vollständig entwickelten Samen-Federbüschelchen. Diese svielen auch aeschastnch eine große Rolle und sind überall in unsers c r . an, nie.:. rem anoe iow'.e in anoeren uwuw en sehr begehrt für prwate und osentliche Decorationszwecke. So ist es wenigstens bislang gewesen; aber obwohl die Qualität auch dieses Jahr ausgezeichnet ausgefallen ist, ja vielleicht schöner, als sie durchschnittlich erzielt wurde, wird aeklagt. daß die Menge heuer eine sehr unbefriedigende f ' . . f . 0..fl mA iei, uno ncic naler icinc -cuji miv1 Kätten. diese Cultur sortzu eken, zu mal sich bei Weitem nicht mehr die guten alten Preise' dafür erzielen . . ri v r.. V . jen. 5 wuroen in oiejem ayr nityi viel mehr, als eine Million Exemplare geerntet, d. h. solche, die verkaust werden können, wahrend sich sonst der rtraa auf mehr als das Doppelte delief. Und die schönen Tage, da für das Tausend $25 bis $35 gezahlt wurden, sind, wie gesagt, vorüber. Daher ist es bald an der Zeit, 'dieser Brachtaraser-Cultur. wenigstens soweit Californien in Betracht kommt. den Nekrolog zu schreiben. Ursprünglich stammten diese Grazer aus den gewaltigen Hochebenen der argentinischen Republik in Südamerika; rndeß sind sie gerade durch den Anbau in Californien bedeutend verbessert worden, feaß sie heutzutage bei uns viel schöner sind, als in ihrer alten Heimath. Sie können, wenn sie :n den Samen geschossen sind, eine sehr mannigfache Verwendung finden. Viele Tausende werden z. B. in der Familie für Vasen und andere Schmucksachen des Kaminsimses benutzt. Die besten Kunden waren bis jetzt wohl die Deutschen und Deutschamerikaner. welche die zarten, vließartigen Federbüschelchen namentlich bei der Herstellung von Trauerkränzen und Jmmortellenstraußen mit Vorliebe venutzten. Decorateure können diese Gräser besonders bei der Aufrichtung von Triumphbogen und oet der Aus schmückung des Innern von Versamm lungslocalen sehr vortheilhaft anbringen. Mi! allen möglichen Farben lasseit sich diese imposanten Grasgewachse allerliebst vereinigen. Für die Ausfuhr nach allen Theilen der Welt werden sie gefärbt und stellen auch dann viel vor. obwohl man sie meist in ihrer ungefärbten Schönheit, wenn man sie in idieser haben kann, vorzieht. Natürlich haben sie im Lauf der Jahre auch verschiedene nicht zu verachtende Mitbewerber aus Floras Reich erhalten; dennoch wurden sie sich glorreich behaupten, wenn 'der Ertrag ein lohnender bliebe. Aber was kümmern sich die Zuchter um die schönsten Ezemplare und um die ganze von ihnen verkorperte Poesie, wenn der Crtraq ein so spärlicher ist. daß sich die Landstücke gar nicht mehr für einen solcben Aweck profitabel benutzen lassen? Schade darum. Gläs tuet erstatt rat nie. liste? den Tau sendet mebr oder weniger oriaineller Versonlicbkeiten. welche unserem Bundes-Patentamt zu t?un geben, ist eine der auffallendsten und am häufigsten auftauchenden ein Mann von New Vcrne, Nord-Caro-lina. Sein Name ist C. W. McLean; aber wenn im Patentamt von ibm die Rede ist, nennt man ihn gewöhnlich mit seinem wohlerworbenen Spitznamen oer Glasmann . 5to den lebten daar ?kabren bat Mc Lean nämlich auf eine überraschend große Anzahl gläserner Erfindungen Varenke erlange, scheint so BieleS an feinem Trachten und Vollbringen aläfern u sein, dan er sieb beinabe mit dem auS Hauffs Märchen bekannten chwarzwalo-GIasmannIein Schatz Häuser messen könnte. Unter 'diesen gläsernen Erfindungen ist z. V. ein sehr imvonirender Sara ausGlas. welcher als vollkommen sicher gegen Faulnlß und Ratten arantirt' wird (im Falle einer, allgemeinen Cin fübruna der Lekcbenverbrennuna frei lich wohl schlecht wegkommen dürfte.) B:ellelcht die bemerkenswerteste Er finduna des GlaSmanneö ist ein al'ä serner Billardtisch: erprob! worden ist derselbe, wie seine meisten anderen Sacken und Sächelcben noch nirgends. Inieressaiit sind auch fcie McLean'schen Glastreppen verschiedener Arten, darunter auch zierliche Wendeltreppen, mit allem Zubehör auö GlaS. Eine neue Art gläserner Fässer ha! er auch erfunden. we!öe keineSweaS mit den lanast vorkommenden kleinen läsernen Zier-.ödet üuch utzbedältein ,u ver-

wechseln sind, die von den Fässern nur 'die Gestalt haben und z. B. Parfümerien beherbergen. Wenn man sich ganz in die Gedan:kenwelt ldieses Glasmannes einleben wollte, so gingen wir nicht etwa einem

papiernen ode? nlckelnen oder Aluml-n:um-Ze:talter entgegen oder w:e fönst noch die beliebten Titel hnnen sondern einem gläsernen! Er ist fest davon überzeugt und glaub! z. B. daß die Zeit nicht mehr fern sei, in der die Menschen ganz wörtlich in Glashau ern wohnen wurden, alaserne Kleider und Schuhe und Pantoffeln trügen u. s. w.. und so auch die Aschenbrodel??ee thatsachlich einen ganz materiellen Triumph erlebte. Anderen maa es freilich seh? marchenmäßig erscheinen. Doch auch abgesehen von den enthusiastischen ErWartungen des Glasmannes darf man zugeben, daß er m mancher Beziehung nickt allein steht mit seinen gläsernen Bestrebungen, daß schon vor längerer Zeit ein anderer Erfinder ein Berfahren zur Herstellung gläserner Ziegel bat patentiren. wieder ein anderer ein Verfahren zur Anfertigung gläserner Pantosfeln. -daß schon auf der Cen-tennial-Ausstellung in Pblladelph: ein völlig gläserner Damenhut zu sehen war. und wir noch allerlei diesbezugl'.che Ueberralchungen er.eben konnten. deren allgemeiner praktischer Werth freilich dahingestellt bleiben muß. Sonntnlicht-Curlosa. Auch die Wirkungen des Sonnenlichtes bieten uns noch heute gar manches Räthselhaste oder doch nicht so ohne Weiteres Verständliche. Bei vielen Anlässen z. A. wirft sich die Frage auf, warum eigentlich Feuer nicht hell brenn,!, wenn die Sonne auf dasselbe scheint. Schon fa':m Anzünden und Niederbrsnnsn eines Streichholzes ist dies sofort zu beobachten. Ein: populär - wissenschaftliche Zeitschrift beantwortet neuerdings diese Frage ungefähr folgendermaßen: Einige der Grundprinzipien der modernen Verbrennungstheorien genügen, um uns darüber klar zu werden. Was ist eine Flamme? Emfach: brennendes Gas. Und was ist Verbrennung? Einfach die. unter gewöhnlichen ' Umständen rasche Vereinigung von Körpern mit Sauerstoff, eine Erscheinung welch: mit der Entwicklung von Hitz und meist auch von Licht verbunden ist. (In Anbetracht dieser, unter allen Umständen stattfindenden Vereinigung mi: Sauerstoff erscheint es auch unrichtig, bei Schilderung von Feuersbrünsten jemals von Selbstsntzündung" zu sprechen, wie es oft der Kürze halber geschiehr, namentlich wenn man- die wiirkliche Ursache des Brandes gar ich! kennt; strenggenommen wenigstens hm es keine Selbstentzündung geben, sondern nur eme solche von außen, her.) ' Eine Verbrennung kann mit gewaltiger Hitze und dabei mit seh? wenig Lichtetwicklunz verbunden sein, wie unter Anderen bei der Verbrennung von Wasserstoff - Gas, oder mit sehr beträchtlichem Licht und größerer oder geringerer Hitze, w beim Verbrennen kohlenstoffhaltiger Substanzen, als da sind: Holz, Oele, Leuchtgas u. f. w. Was nun die Wirkung des Sonnenlchtes auf chemische Zusammensetzun gn anbelangt, so kann dieselbe bekanntllch recht verschiedenartig fern. Und doch ist es fraglich.' ob diese Verschiedemvrtigkeit hier irr's Spiel kommt. . Bei gewissen Körpern, z. A. denjerrrzsn, welch: ici den photographischen Arbeiten eine Rolle spielen, ist diese Wirkung .eiine rasche und machtvolle. Aber in vielen anderen .Fällen ist das Sonnenlicht ohne irgend eine nennenswerthe Wirkung. So hat auch bei der Verbrennung von Holz daö Soimenlicht nachweislich keinen Einfluß, weder auf d',e Raschheit der Verbrennung noch auf die Lebhaftigkeit dieses chemischen Processes, und der wahrnehmbare Unterschied zwischen' einem solchen Feuer im Sonnenlicht und einem unter an.deren Verhältnissen beruht ganz und gar auf Selbsttäuschung oder vielmehr auf der Wirkung des Gegensatzes, ebenso wie z. B. der Umstand, daß die Sterne nicht im Tageslicht zu sehen sinö, und daß sogar das elektrische Licht' wenn es n.'?ch.t ungewöhnlich stark ist kernen Schatten au eine Stelle werfen kann, auf welch: zugleich 'die Sonne scheint. Und so geht es mit dem Licht wenigstens dev allermeisten brennenden Körper. Man ist sich über die eigentliche Nakur des Sonnenlichtes und seiner Verbreitunz noch keineswegs völlig einia., und daher bestehen auch hinsichtlich seiner Wirkungsweise in mancher Beziehunz noch verschieden: Anschauungen. Aber' die . vorliegend: Frage läßt' sich, soweit die gewöhnlicheren Fälle in Betracht , kommen, mÄ Sicherheit ' dahin beantworten, daß das lebhaftere Arennen eines FeuerS im Schatten, als im Sonnenschein, eben nur ein scheinbares ist, uod daß auch zwischen der tbatsächlichen Helligkeit untör letzteren Verhältnissen und derjenigen unter ersteren kein Unterschied bestehen kann.. Wo überhaupt cone Wirkung des Sonnenlichts erfolgt, ist -dieselbe keine directe; dinn die Verbindung mit Sauerstoff der Atmosphäre, welche das Wesen des V:rb?snnunzsproctsseZ bildet, erfährt unter keinen Umstanden durch ". das Som?nlicht i?gend eine Abänderung in erhöhender oder schwächender Richtung, uisd auch die größer: oder - geringe Lichtentwicklunz im Gesolge dieser Verbindung folgt ihren eigenen (Sesetzen. Farben auS Steinkohle. Nur wenige unserer Frauensleute haben eine Ahnung . davon, .daß die prächtigen rothen, . blauen, ,g?ünen, braunen und andele Farben an ihren Kleidern allermeist von . denselben schwarzen Diamanten stammen, die in ihrem Ofen glühen. Vor Jahren war daS freilich' ganz anders! Cochenme-Fl:ege und Krapp Pflanzen, Indigo und' Campeche-Holz spielten damals die Hauptrolle ''dabei. und es ab och andere.' noch "kostsvie-

tigere Farbenproducte aus der Pslan-, ze'n- und Thierwelt. Daher kostete aber auch das Färben nicht selten rbenso viel, und in einzelnen Fällen noch mehr, als die Zeuge. Heute ist ein gewaltiger Umschwung durch die moderne Chemie zu verzeichnen. Wohl sind jene kostbaren Farbenproducte noch immer vorhanden; aber sie werden für gewöhnliche Zwecke so wenig angewendet, wie gewisse Faröe:t?ffe, deren Geheimniß nur manchen oricntalischen und anderen Völkern bekannt ist oder sich gar im Laufe der Zeiten verloren hat. Früher wußte man nur, daß sich die Steinkohle verbrennen ließ, was ihr ja fchon allein einen gewaltigen Werth verlieh. Niemand dachte an sonstige wundervolle Substanzen, welche die Natur in die kleinen schwarzen Klumpen gebannt hatte. Da kam ein Erperimentenmacher schließlich dahinter, wie man Leuchtgas aus der Kohle gewinnen kann. Sobald nun das beirefsende Verfahren allgemeiner angewende! wurde, lenkte sich die Aufmerksamkeit auch auf einen bräunlichen Syrup, welcher als ein, scheinbar nur lästiges Nebenprodukt abfloß, einen stechenden Geruch hatte und im Uebrigen stark dem Holztheer ähnelte. Die Gelehrten nannten ihn daher bald Kohlenthecr, und sie begannen, auch mit ihm herumzuezperimentiren. Und siehe da! merkwürdige Substanzen wurden rasch nzch einander aus ihm gewonnen, bis ihre Zahl sich schließlich auf nicht weniger, als hunder! belief. und beinahe alle diese las-

sen sich in schöne Farben verwandeln. Es zeigt sich also, daß vom Sonnen licht nicht allein die Wärme und das Licht selbst, sondern auch alle die ??ar ben, in welche sich letzteres zerlegen laßt, sozusagen ln 'der Steinkohle aufgespeichert sind. Wohl der wichtigste der aus der Steinkohle gewonnenen Farbestoffe isi daö Anilin, das auch zuerst gefäll! wurde und heukm'age e:n so we.t verbreiteter B:dürfnißgeZentand gewor den ist. Das Anilin w'irde im Jahr: 1853 von einem Erfinder Namen? Perkins zuerst zu Tage gebracht, un Mit der Zelt konnt: man aus ihm w derum eine Anzahl der prächiigster Farbenschattirunaen erhalten, besonders mauvefarbig: und purpurne Während zwölf Jahren sind Dutzende oonPatenten auf alle möglichen Fsärbe Präparate ausgestellt worden, die aus Kohlentheer-Producten gewonnen sind, und gegen die Billizkelts-Concurrenz dieser Stoffe konnten sich die thierischen oder 'die direct pflanzlichen Farbeproducte natürlich nicht im Markt behaupten. Eine Ausnahme macht vielleicht noch das schon erwähnte CampecheHolz oder Vlauholz. obwohl gerade dieses die unmittelbare Naturfarbe de? Steinkohle, nämlich das 'Schwarz, zu liefern hat. . Wie vielerlei Kohlentheer-Farben-Variationen man erzielen kann, läßt sich zur Zeit noch gar nicht absehen. Eine ganze Anzahl großer Geschäfte befaß! .sich schwunghaft damit, solche Stoffe zur Benutzung der Färber zu liefern, und billiger, als jemals, kön nen ach abgeschossene Kleiderstoffe, Gardinen. Draperien u. s. w. mit Hilfe dieser Farben neuverzungt werden. (Womit nicht gesagt ist, daß eö immer billig geschieht.) Das Farbe-Aerfah. ren, so einfach eS an sich ist, erfordert übrigens große Vorsicht und lange Erfahrung. Eine offene Frage bleibt es noch, wie dauerhast diese Kohlentheer-'aröen im Vergleich zu denjenigen der guten alten Zeit sind, welche zum Theil ungezahlte Jahrhunderte überdauert ha ben. Immerhin darf man bis jetzt annehmen, daß sie für alle praktischen Zwecke zureichen. BulkauSkrater und Nationalpark Nicht unser größter, aber in gewisser Beziehung unser interessantester Nat;o nalpark würde derjenige werden, dessen Anlegung oder vielmehr Vervollkomin nung seit Kurzem in Vorschlag ge bracht ist. Der Plan geht vom AlpensteigerClub von Oregon und persönlich von Capitän Dutton und W. G. Steel auö, wonach es sich von selbst versteht, daß die betreffende Stätte in Oregon liegt. Sie befindet sich unmittelbar auf dem höchsten Punkt des Cascade-Gebirges, etwa 25 engl. Meilen nördlich von Fort Klamath und ist lhre? Natur Eigenthümlichkeiten halber den Lesern schon früher einmal, bei einem anderen Anlaß, fluchtig vorgestellt worden, ver dient aber nunmehr etwaZ nähere Be achtung. Es ist nichts Geringeres, als der Krater eineö erloschenen Vulkans, in welchem dieser Nationalpark floriren soll, um einen im Lauf der Zelt geoi! deten See von gewaltiger Tiefe herum. Die Wasser-erfläche dieses Sees liegt 6251 Fug übe? dem Mee?eöspi: gel, und von Ve?messungsbeamten wurde seiner Zeit nebenher festgestellt, daß der See über 2000 Fuß tief ist! Vom höchsten Punkt am Ufer aber bis zu seiner bedeutendsten - Tiefe sind es mehr als 4000 Fuß.- Erhebt sich doch der LlaoFelS 2010 Fuß fast senkrecht über dem Wasser, und einige andere Punkte am Ufer noch höher, wenn auch nicht ganz so schroff. Wenn man alle Bauten von New Aork und Pdiladel phia in diesen See werfen könnte, so wurde derselbe noch nicht davon ausge füllt. Der Krater ist von länglicher Form und erst?eckt sich von No?dost:n nach Südwesten; er hat ein: Ausdehnung von 6 bis 7 Meilen und enthält 42 Quadnltmeilen ode? etwa- 25.000 Acres. Also eine ganz stattliche Fläch:, wenn auch immerhin noch etwas kle: ner, als verschieden: teranische Riesen Landgütern! Mitten in dem Krater und dem See erbebt sich Die Zauberer Insel", ein vulkanischer Kegel, etwa 25 ffuk über dem Wasserspiegel. Em Nationalpark an dem malerischen User ringsum konnte ledenfalls nichts Sei desgleichen "haben. An wildromantischen Scenen und ZluSsichten ist hier kein Mangel. In nächster Nahe' Zieiat der Mount Mc

LaüghlZn 9115 Futz über dem Meeresspiegel auf (während der höchste Punkt am Ufer des Sees 8376 Fuß über dem Ocean beträgt.) Auch sonstige interessant: Höhen und Tiefen sind allen! halben zu bewundern. 'Das Merk-

würdigste b.eibt aber immer die nächste Umgebung des Sees s:.bst. Früher glaubte man, daß man nirgends an das Wasser herankommen könne. Mit der Zeit hat man jedoch verschiedene günstige Weae sur einen Abstieg entdeckt, der freilich stetsVorsicht erfordert. Die Natur selbst hat diese Wege ge. brochen. durch Losreißen riesiger Felsstucke, welche ihrerseits welter unten an dem gewaltigen Mauerw:rk aufschluaen und mehr oder weniger bedeutende Nisse und Klüfte verursachten. Mit welcher Gewalt dies geschehen sein muß, davon kann knan sich in kleinerem Maße überzeug:, wenn man wie das von Besuchern manchmal zur bloßen Belustigung geschehen ist Felsblöcke da und dort hinabrollt und die unheimliche Kraftentwickelung be odachtet, welche sie schließlich erreichen. Das müßte ein würdiges Spiel für irgend ein, mythisches Riefengeschlech! gewesen sein! Die Umstände nöthigen zu der An nähme, daß de? See unt:?i?dische Ab-fluß-Stellen hat. worauf auch mehrere St?öme hinzuweisen scheinen, welche an der Bergseüe zum Barschem kommen. Ein sichtbarer Abfluß oder Ein. fluß ist nirgends vorhandm, und dabei erhält der See bedeutend mehr Wasser, als etwa verdunsten konnte. Ohne Zweifel würde die genaue Ge schichte dieser Oeitlichkeit von spannendem Interesse sein. Mit Bestimmthei! läßt sich sagen, daß hier einstmals ein ungeheurer Vulkan Feuer, Rauch und Schlacken ausgespieen haben muß. Ja wir kennen nur wenig: vulkanische Krater, die nicht lm Vergleich zu die sem die reinsten Zwerge wären! Und Forscher glauben sich zu der Annahme berechtigt, daß d:r oben erwähnte e gel (die Zauberer-Jnsey, welcher einst den alten Krater bedeat: und utzt w fast zum Gipfel eingesunken ist, sich au die 20,000 Fuß oder gar noch hoher über den Ocean erhoben haben müsse. Dieser Berg wäre darnach eine? der höchsten auf dem amerikanischen ixentinent gewesen. SlN olubenoer Nationalpark um diese Vulkan-Ruine und diesen unge wöhnlichen See und fein: schwindelnden Wände herum, welcher jedenfalls dazu beitragen würde, alle diese und anderen Eigenthümlichkeiten bekannter zu machen, ist schon darum em ganz hübscher Gedanke. Vom Jnlanve. In Belfast, Me., gibt es drei weiblich: Verkündiger des EoangelmmS. Es sind dies Frl. KlnzZ bury, Pastorin der Unioersalist Ehurch", Frl. Ki.ig Pastorin der Fhurch of t-e Adeat und F:au McJnt5,re, Pastorin ron der Eourch 0 Gtod". Nach der bemerkenswert!) kurzen Fahrt von 21 Taam ist de? englisch- Klipp?? .Hellenourgy. Cspt. Jesserson, von Huu ,3 .'.eni jyoii angekommen. Das Schiff hat an einem einzigen Tac?: 32) xtnzhr. zuiauce legt, ein Beweis, daß auch heute ncch Schnellsegler gedaur w:::en, die es mit manchem Damofer aufnehmen können. Das .Tabernacle" der Mormonen in Sal! Lake City. Utah. ist der merkwürdigste Tempel der Welt, soweit seine Akustik in Betracht kommt. Trotzdem das Gebäude so groß ist, daß in demselben 25,000 Menschen Platz finden,kann man deutlich an 'dem einen Ende eine Stecknadel, die an dem an dern Ende in einen Hut geworfen wird, sauen koren. An ein-? Ve??am?nlunz der Daugters of American Revolution", di: jüngst n Bra!tl:5i,?o, Vt., st-ttsand, nahne.i zwei Greisinnen th::l, deren Vater :r. re:n llnab hängigkeilskriege gez:n die Eng'ändcr gescq:en tattn; dt: Damen waren die 32 Jahre alte Frau Lura Roberts und die um zwei ahre ältere Fraa Nichols. Merlwürziaer Weise (aitcn die Väter Beider Bor uns juname, NufuZ Moore, trotzdem sie n;cht mit einander verwandt waren. FrifcheFischequteFische! Diese Majtme hat ein Ht;,'55i.rateur m Portlan), Me., in d;r Weis: i.:'Z Praktische übersetzt, daß er die Kü,e seinis am Gestade bcl.genen Restaurants auf einem P'ahlroüe dl r:lt über dem Wasser errichtet:. In dem Fußbodm der Küche findet sich eine Fallthüre und an letzeerec sind Angelschnüre befestigt, mit welchen d:! v:m Dortigen Fischreichthum alltagllch eine Anzahl von Fischen ge!?ng:n 'lne Geschichte entsetzlich:r Leiden, Mißhandlungen und Ent. behrungen erzählte der Matrose ChaS. Corker. welcher vor einigen Tagen mit der Neuie Tropp" in New Aork ankam, vo? Nichte? Botty in de? City Court. Der Matrose haite, wie er in gevrochenenEnglisch mittheilte, im Au aust 1894 auk der NfHic Troov' Dienste genommen, war aber von dem Steuermann und dessen Gehilfen geMagen, gebissen und auf all: mögliche Weise mißhandelt worden. Man ha!!: tön ln Ketten geschlossen, auf das Ver deck gebunden und ihm in geradezu teuflischer Weise die Haare aus Bart und Wimpern gezogen. Er wäre verhungert, hätte er den Koch nicht gebe ten. ihm etwas zu essen zu geben. Ob gleich Capitän Noun? von diesen Miß Handlungen gewußt haben soll, legte er sich nicht ins Mittel. Der Capitän wurde verhafte! und vor Richter Botty gebracht, der ihn verurtbeilte. Corker seinen rückständigen Lohn im Betrage von 1& zu zahlen. . De? Capitän bezahlte und wurde dann entlassen. Der Richter erklärte, wenn die beiden Peiniger des armen Mannes zu errei chen wären.würde eS denselben schlimm zehen; doch hatten sich diese Unmenschsichen Burschen bei Zeiten aus dem !a;'-b gemtcfr- - . Kaufe Mucho'S Best Havanna &!,?.".

SomMnSlanVx. Der Handel mit g e fro -renem Fleisch zwischen Australien .und

England entwickelt sich immer leohafter. Vom November ab wird ein regelmäßiger Transport allmonatlich zwischen Sydney und Manchester eingerichtet werden. Die Schisse werden ;edes Mal 40,000 Lammer in gefrörenem Zustande sowie Butter, Käse und Ieflugel befördern. Aus dem Bruchsaler Zuchthaus wurde ein Schwarzvälöer entlassen, der wegen Mordes zu lebenslänglichem Znchthaus verurthellt wor den war und 32 Jahre hinter Kerkermauern verbracht hat. Als nahezu sechzigjäriger Mann trat er wieder in das Leben und erschrak vor Allem vor einem Radfahrer, der als einer der ersten ihm m dieser sür ihn neuen Welt begegnete. ' Eine originelle Belehrung wurde kürzlich einer Dame zu Theil, die ein Haus in Berlin besitzt. Als sie einen ihrer Miether, der sil fünf Monaten dort wohnt, ohne b'he? Miethe bezahlt zu haben, aussuchte und mahnte, fragte dieser ganz erstaunt: Was? Miethe wollen Sie fc ben? Bei Ihnen wohne ich ja erst fünf Monate! Da fragen Sie mal meinen früheren Wirth, bei dem habe ich neun Monate gewohnt und keinen Pfennig bezahlt. Wenn Sie so wegen Miethe drängen, dann beweisen Sie doch höchstens, daß Sie mit der Zelt gar nicht mitgegangen sind." Sprach's und schlug seiner Hauswlr thin die Thür vor der Nase zu! Das größte Geschäfts haus der Welt, wie es selbst das in einer Beziehung vorbildlich: Amerika nicht auszuweisen hat, besitzt Ber.in Das Haus ist an Stelle der 21 Häuser in der Kaiser Wilhelm-, Rosen- und Neue Friedrichstraße entstanden und Hai die stattliche Front von 250 Metern. Dieser Bau besteht auö Erdge schoß und vier Stockwerken mit je 53 hohen, breiten, zum Theil erkerartig angelegten Fenstern. 24 Fahrstühle un) zwar L sür Personen und 16 für Lasten mit elektrischem Betrieb sind vorhanden. Der Riesenbau, der le diglich aus Stein, Eisen und Glas be steht, umfaßt zusammen 40 m sich av geschlossene Abtheilungen, die nur für Geschastözwecke bestimmt sind. Wie sehr die australischen Colonien 'vom Wetter abhängig sind, kann man aus der einen Thatsache ersehen, daß neulich, als das kalte W:!ter eintrat, in einer einzigen Nacht im Millie - D:stricte 40 H0.000 Schafe zu Grunde gingen. Auf einem Gute gingen von 1030 eben geschorenen Schafen in der folgenden Nach! 1000 zu Grunde. Bon anderen Dl stricten wird gemeldet, daß man dami rechnen müsse, dieses Jahr blos ein Drittel der Lammer auszubringen. Das stürmische Wetter, welches jüngst an d:r englischen Küste geherrscht, hat zur See diel Unheil angerichtet. Bei Jarmouth ging eine Brigantine mit Mann und Maus unter; das Rettungsboot kam erst zur 'Stell:, als das Schisf schon eim Brtelstund: unter den Wogsn. versunken war. Bei 'Kirkcudbr'rzht würd: das Schiff Nortetjstnan" ganz W?ack; hier wurde die Mannschaft gerettet. Bier der Matrosen deö Schooners Otto", der bei Seacliff auf die fuhr, wurden geborgen; ein Schiffsjunge war um's Leben gekommen, eh: das Rettungsboot anlangte. B?i Dungeneß strandete die englische Barke Eliza" -ohne Verlust von Menschen. Die norwezische Brigantine Charlotte Mariesank; die Mannschaft entkam auf den Booten des Schiffe und wurde später von einem Fischerfahrzeug in Lowestof! gelandet. Bei der Insel Bute stranded: der klein: Schooner Nina", deren Eigenthümer, Capitän Freitel, ein Amerifaner, sich kürzlich Ruhm und Ehre erwarb, indem er allein, nur von seinem Hunde begleitet. denAtlantischen Ocean in diesem kleinen, von ihm selbst erbaut Fahrzeuge in 34 Tagen durchsegelte. Bei Sherneß strandete das Boot des englischen Kriegsschifske Hoispur"; ein höherer Officier sowie mehrere Matrosen, die sich auf dem Boote befanden, entrailnn nül mit Mühe dem Tode. Durch die A l u m e. Lehrer: Schulz, ich will Sie nicht einn Lügner nennen, aber, wcnn Jemand zu mir kommen würde und sagte: Ich möchte den größten Lügner der gann Stadt kennen lernen," dann würde ich u Ihnen kommen und sagen: Schulz, der Herr will Sie sprechend CleniensVonnegut 184 & 186 Ost Washington Str. Metzger-Geräthe. CO Werkzeuge in größter Auswabl. Howard's Dampf TeppichReinigungswerke, Ccke St. Clalr Straße und Canal. Teppiche gereinigt, renovirt, wieder gelegt und gepaßt, und alle Arten von Reparaturen. Telephon 610.

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