Indiana Tribüne, Volume 19, Number 67, Indianapolis, Marion County, 24 November 1895 — Page 1
?. o ! W tl jO rlC Atf Ä kv A svO K O W z u fcsi CV tr V Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Jahrganz 19. Indianapolis, Indiana Sonntag, , ten 24. November 1895. No. G7
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AllllllUiIlihIlZ!!. Die ausländische Post. W a s h i n g t o n, 22. Nivember Der Superintendent der ausländischen Psst hat seinen Jahretbericht erstattet, und erwähnt darin mit keinem Worte
der Empfehlung deS zweiten HllfS-l General - PostmeisterS' sein Amt a!S übelflässtg abzuschaffen. SS ergiebt stch im Nebligen, daß während leS i JudreS 805.017 Pfund Briefe und 4.951.831 andere Postsendung oder 47.051 Pfund Briefe weniger und' IG, 63 Pfund andere Sendungen mehr als im Voijhre befördert wurden. Der Voransalag des ausländischen PondiensteS für daS künft ge Jahr be läuft sich auf $2,080,000, wovon $757.328 der ame'r kanischen Dampfer linic für 42 Fahrten zwischen New Aark und Southampton zu zahlen sind, gür in Amerika registrirtenSch'ffe ohne l5ontrzkt werden $200.000 und für ausländische Schisse $320,126 gerechnet. Dem Welt-Postserein hzt sich die Kalonie von Kap . der guten Hoffnung angeschlossen- und Korea und der Orange Freistaat haben ihre Aufnahme beantragt. Darnach wird blos China außerhalb deS Vereins stehen. ,,, . ... Der Goldvers andt nach Europa. Washington, 22 Nov. Nach denr heutigen Aukweise über die Lage des SchahimtkS betragt der verfüg bare Kassenbestand $177,272,317, die Goldreserve $86,50.251. New I o r k, 22. Nov. Durch die letzten Bezüge von Gold ist der verfüg bare Vorralh deS Schatzamtes an geprägt, m Gold auf wenig über $33,000.000 redujllt worken, und da wel' tere Bezüge davon Zreonvenienzen mit sich bringen würöen, so ertheilte der Schotzam Ssekretär glstern Abend d,e zum Verkaufe von Goldbarren an oorteure mit einer Prämie von einem Zehntel Prozent. Die Bankiers wandten jedoch dagegen ein, daß sie keine höbere Prämie als ein Sechszehntel Prozent zahlen könnten, und nach einigen Diskussionen gestattete der Zchatzamlösekretä?, kaß die Barren zu öiesem Aufschlage an tfjpprteur ab gegeben werden. BiS 11 Uhr Morgens waren für $2,500.000 Goldbarren vergeben. Montag wird im Ganzen für $5.300.000 Gold nach Europa oersantt werden. Das Defizit im Bundeö schätz. Washington, 23. November Nach dem Jahreöberichte deS Schatz' meisterS der Ver. Staaten, D. N. Wtot gan, beliefen sich die regelmäßigen Netto'Einnohrnen der Regierung in dem mit dem 30. Juni. d. 3 schließenden Jahre auf $313,300.075, woraus ein Zuwachs gegen daS Vorjahr von $15.603.055 refultirt. Die regelinäßigen Netto-Au'gaben betrugen $356, 195,293, waS einer Ersparniß von $11.329.931 gleichkommt. Darnach betrug daS Drsizit 336,223. nln Die Lage im Orient. Wien, 2). Nos. Eine Konferenz. welch: zwischen dem englischen Botschafter Sir Phillip Ginne, dem österreichischen Minister des Aeuern, Graf (Soluchowöki und dem italienischen Botschafter vom österreichischen Hose. General Nigra. staltg, funden hat, häj! viel zu einer optimistischen Ausfassung der Situation im Orient bei. Den alarmirenden Nachechten der Kreuzzeiturg über Nußlandö Bestreben, Deutschland auS dem Dreibünde zu verdrängen, wird kein Glauben geschenkt. DaS Gisühl der Sy-r.pathie für den Sultan ist noch im Steigen und die Krisis hat wenigstens äußerlich an Schärfe verloren. Eonstantinopel, 23. Nov. AuS Marasch meldete gestern eine ver, spätete Depesche, daß die amerikanischea Missionäre und Andere dort wieder ii der größten Eefabr schweben Nach Mittheilungen auö SioaS, werden, sobald die Truppen der Pforte
ihre Verstärkung erhalten, die Armenier aufgefordert werden, alle Waffen und Munition abzuliefern, womit die Armenier jedoch keineswegs einverstanden sind, so daß ein neuer Konflikt zu befürchten steht. Auch Mitglieder deö diplomatischen CorpS halten das Verlangen für un
billig, falls nicht auch die Muselmanner entwaffnet werden. Ja Marasch werden die Truppen in aller Eile konzentrirt, und ihr Kommandeur seht die Verhandlungen mit den Armeniern in Z'ilun fort, welche sich trotz aller Versprechungen nicht ,um Niederlegen der Waffen verstehen wollen. Paris, 22. Nov. Der Malin publizilt heute eine Deprsche, nach welcher im nordwestl chen Theil deS DlstriklS von Aleppo 20 Dörfer neuerdingS niedergebrannt und ihre Bewahner mossakrirt worden sind. Die Karden sollen sich am Euphrat zum Varmarsch nach Syrien' sammeln, tm dort die Christen umzubringen. Eon stantin opel, 22. Nov. Nach Ansicht der hiesigen Armenier werden sich ihre, Landsleute in Z.-itun bis auj's Blut wehren Da sie aber keine Artillerie' besitzen, so kann ihr Widerstand unter keinen Umstanden lange dauern. Neue Unruhen sollen in dem SeeHafen. Samsun am Schwarzen Meer vorgekommen sein, und da die Armenier dort sehr in der Minderzahl sind. so werden sie jedenfalls die Zeche bezahlen. ' , .,. i . O Unduldsamkeit belGe lehrten. Berlin. 21. November. An der Berliner Universität waren bisher Damen mit Genhmigung des Ministers als Hospitanten zugelassen und von dieser Genehmigung haben denn audf in neuerer Zeit medrere junge Damen Gebrauch gemacht, während in Eölting n bereits zwei Damen als Studenten regelrecht immatrikulirt find. Die Herren Professoren aber wollen von diesen Studenten im Unterrock nichts wissen. So hat der. Professor der hiesigen philosophischen Fakultät Erich Schmidt den KultuSministee ersucht, fernerhin Frauen nicht mehr zu den Vorlesungen an der Universität zuzulassen. Ungleich summariste? ging aber nach Pros. Heinrich von Treischke, der hohenzollersche Geschichtschreiber, vor. AlS er in seinem Hörsaal im Auditorium eine Dame erblickt, stieg er vom Katheder herab und führte die Dame hinaus. Collegen gegenüber bemerkte er. nachher: Ich will daS Weibervolk in meinem Hörsaal nicht sehen." Berlin, 21. Nov. Die Dresdener Nochr." melden, Wrlhelm habe unter sofortigen Suspension Stöcker's, LeS früheren Ho'pretigerS, von allen geistlichen Funktionen angeordnet, daß eine Diciplinaruntcrfuchung gegen ibn eingeleitet werde. Gegenstand der Untersuchung ist die Kenntniß, die S.öcker non der moralischen Qualität der verdufteten Chefredakteurs der reuzztg." Hammerstein, seines bekannten Intimus, hotte, ohne an. geeigneter Stelle hiervon Mittheilung zu machen. . , . Winler-Touren, nach Gibraltar, Italien, der Riviera, Palästina, Egyoten und anderen interressanten Punkten am MitteUändi schen'Meere. Diese ityuffljwn-, unter der Leitung bewährler Führer, sind sehr zu Empfehlen. Preise mäßig. A. Metzger Agentur. . zweiter Stock, Odd FeUcwS Halle. . XHaCtcl Hnore?e von Karl S!o)e. Liese Cyuerbrei, Trude Käsebicr und Torthe Mummentei war da? reizendste Mädchenkleeblatt, da? je die Honöratiorenkreis? finetz - NrShroinkelS wie Neuenhagstede geziert hat. $a kam d:r junge Tr. med. Liebetreu" in den Ort, rupfte sich die 'goldhaarige Dorthe Vom Stengel und ließ Liese und Trud: als Bjfoljen sitzen. Seitdem war 0s? Teufel in Neumbazstche' loZ, ..Hie Mummentei! hiz Sauerbreil" hallten die Kampfrufe durch den sonst höchst friedlich gewesenen Flecken, und Männ lein, wie Wciblein lagen einander in den Haaren. - Der erste Stoö traf den slückli
c?MegervZler rn sps, glclcyzcttigen Kuöferschmieoemttilcr und Gemeinde Vorsteher Mummentei. Ec sei dem lederen Amte nicht mehr gewachsen, hie eZ, Neuenhzgstede sei zu grog ge worden, es müsse städtische Verwaltung
mit einem Berussourc;erm:ijtcr üekom mei?, und et: Regierung ging auf den Plan ein, sandte den sö.i.'rungS assessor Tr. jur. Mosenthin, der den alten Herrn auS dem Amte se)te und die neue Ordnung in die Wege leitete. Vater Mummentei brütete Rache. Sein erster C'ezenston galt dem Bater Sauerbrci, dem Aesixer der a'ten Apo theke dcö Fleckens. (5r wurde hierin unterstüöt von seinem Schwiegersohn iü Lis, dem Tr. Liebetreu, somi: von dem interimistischen Bürgermeister, Herr Tr. jur. Mosenthin und dem neu gewählten Stadtverordnetenvorsteher, Herrn Schornsteinfe-zermeister Käsebier. Papa Sauerbrci sei den Anforderun gen der gegenwärtigen Therapie an eine gediegene Pharmaceutik nicht ge wachsen und die Bestellung eine mit der Wissenschaft fortgeschrittenen Avo theZerZ für Ncuenhagstede daher drin gend geboten; so hieg eZ. und die Regierung gab dem Bater Sauerbrci unter Androhung d:r ConcessionZmt jiehunz aus, sofort ein:n staatlich ge prüften, verantwortlichen Provisor anzustellen. Papa Cauerbr.'l machte seinen Wi d?rsachein eine gaust in der Tasche, verlauste seine Apotheke an den M. rer. nat. Quant und schnob Rache. Auch er fand hierin Hilfe und zwar bei seinem Besitznachfolger, dem die hübsch Lie'e Sauerbrei gar bald eine ange nehme Zugabe zu der erkauften Apot(eke bäumte. Allerdings war diese Hilfe trotzdem keine geplante und sie richtete sich auch nur gegen Li Herrn Stadtveiorvnetenvorstecr und lassentehrer Käfehie nichtsy:stow:niger kam sie ihm gelegen. Der Hejr E'emeinde, Vorsteher und ttupferschmiedemeister war ja ohnehin bereits gcschlagen. Vater Nösebier war nämlich als (issenkehrer zugleich Commandeur der Neuenhag. s:eder FeucrTehr. Das UM diZh'ec ganz gut gegangen. LLar mal geaer gewesen, dann hatte man viel Lärm gemacht, viel Wasser verschüttet, sich münui'.llich den Schnupfen geholt und Pavc täsebier. einen guten Mann sein lassen.Jm Uebrigen freilich waren die CebSube jedesmal nie. dergebrannt. Bei dem jüngsten Feuer naym der Pillendreher" dem alten Käsebier dcö Commandz kurzer Hand ad und löschte das Feuer noch ehe eS recht zunt Ausbruch gekommen war, aum größten Staunen von ganz Neuenhigftcde; hinterher aber rief er eine f.eiwillige Feuerwehr in das Leben, beam dazu von einigen großen Ver sichcrungsgesellschaften neben- anderen Ausrttztungsgcgenständen zwei schöne, neue FcuersprlZcn geschenkt, und a!S er eine jungen Freiwilligen gehörig eingeschult liae. von der Regierung haS Commando sider die gesammte Reuenhagsteber Feuerwehr mit dem officiellen Äi!el Branddircctor". Vater Sauerbrei und Vater Mummen tei r'ecn sich schadenfroh die Hände, der clte Papa Käfebier dagegen sann fmster grollend nach, wie er dem Pil lenlre)er diese Tücle heimzahlen könne. Ur d a.rch er sollte seine Rache, wie seine Hllfer dabei haben. Der Herr Brand dnert veranstaltete nämlich von &il ?u Zeit große Schauübüngen der ge sammten Feuerwehr und zwar - ain, Sonntag Nachmittag, wo die biederen Neuenhagsteder ohnehin vor Lange weile nichts anzufangen wußten, sowie am Schulhzuse auf dem MarltplaZe, damit sie sich den Sanntagsstaat an dem vorher revidirten und .sorgfaltig gereil izten Eeräthcn nicht zu besudeln brauchten. Und da er so gescheidt war, die.'e U:luncien stets mit einem Tanz vcr.nügen abschließen zu lassen, crschie nen auch die meisten Leute im Prp dazu, sodaß d:r ganze Rummel mehr eine Festparade wurde, bei we'cher er selbst in elegantester Sommertoilctte glänzen konnte. Natürlich erschien zu diesen Uebungen als Chef der stadtie scben Verwaltung auch der Herr 9t.e gierungSassessor Dr. zur.. Mosenthin; Und wes.y der Herr Vränddirector von einer erhabenen Stelle am Schul-, hauSgieb:l die Uebvng leitcte. pflegte der Herr Regierungsassessor Pflicht schuld'.gst eine eingehende Ocularinspection drrlAeräthe vorzunehmen, mit wel chen gearbeitet wurde. Darauf bauten Vater Cisenkehre? und Bater Kupfer lchnlicd.'melster ihre Rachepläüe. War dem Ersteren auch daZ Neuerwehrkom mando entzogen, so ware ihm die Cssenreinigungen doch geblicbe, ynd den'SchulhauZgiebel. e.mpor. gerade an her Stieile.. pon welcher der Pillen, oreher" seine Uebungen zu komman dicrei pflegte, zogen sich eln pgz Klas senes'.cn Hähähähähäl Wenn er dort ou5 Versehen natürlich, einen UßiZen 5kehrhefen derart -liegen ließ, da er dem Herrn Branddirektor HähZhöhlh! auf daö helle Sommergilel niederfallen mußte, daZ daZ gäbe einen Hauptjur ! Aehnlich dachte Vater Mummenttt. Ihm lag olZ Nupfermd die ckeoi. sion der tzp.r.itze eb. Wenn er aZ Üxim Vttleden natürlich! an
den ncu:n WaZserjprien ein paar un dichte Schlauchmnnd'tüe siZen ließ, so daß dem Herrn Aneisor daZ Ssnn-
tagZhaüit bei seiner Ocularinsxcctivn mal att?g?;?atchen wurde, dann HiihähälM wz? ihm die Amt-ent seKung wenigstens einigermaßen angcuricvcn: Kleine Trude kleine Dort!) das gibt einen Hanvtlnr!" Was denn, Papa?" fragte man mer wie von. ..Taö werdet Ihr schon sehen, macht nur die Augen hübsch auf sobald wie. der Paradeubung der Feuermehr statt findet. Hell und laut schmetterte schon am nächsten Sonntag Nachmittag das Alarmsignal durch die (Sassen. In Geschwindigkeit eilte Alt und Jung her bei. Und nun standen die Colonncn auf dem Marktplätze, AlleS harrte des CommundoS zum .Beginn de.? Uebun gen. Aber so eifrig der Herr Brand director auch sonst mit der Sache war, heute schien er viel Zeit zu baben. Und ebenso g,ng e) dem Herrn RegierungZ as'.essor. Allerdings befanden 5ch jungen Herren auch gerade in einer Ge sellschaft. aus der sich kein junger Mann gern IsZreißt. in d:r Gesellschaft der unbestritten schZnsten Mädchm von ganz Neueahagstede. von Lie.'e Sauerdrei und Trude Käsedier nämlich, die sonst . noch nie den Jeuerwehrübungen zugeschaut hatten, und beiden gesellte sich jedt alZ würdige Tritte Torthe Mummentei in Begleitung ihreZ Bräu, tigams zu. Indessen es mußte doch einmal Anfang gemacht werden. In wenig m Sekunden waren die Uebungen im vsllften Gange. Aber indem Tohu Wabohu der plöhlichen Feuerwehr Evolutionen waren die Tamen auZ. einander gekommen. Dr. Liebetren irrte mit seiner Braut planlos umher. Liese Sauerbrei hatte sich an die Sci!e deZ Branddirektors geflüchtet. Trude Kafebicr aber war van Dr. Mosenthin mit sicherer Hand nach dem Schulhaus, giebcl geführt worden, von ma aus Dr. Quant sonst seine Commandos zu crtl eilen pflegte. Dieser selbst dagegen blieb nm Lieses Willen in der Mitte des Marktplatzes stehen und dirigirte die Colonncn ein wenig anders, als gewöhnlich. Plö). lich. Trud: Käsebier und Dr. Mosen thin waren kaum bei dem Schulhaus giebel angelangt, da platte von oben herab ein Schornsseinkehrbefen so derd auf sie nieder, daß bn.)e in eine Wolke von Ruß gehüllt wurden und natürlich wie Moarbrenner schwarz ausfahen. In demielben Augenblicke hörte man aber auch Dorth: Mummentei laut aufkreischen. Sie befand sich nämlich mit ihrem Bräulizam bei einer Svrie. auZ deren undichtem MundstüZ sie pitsche patschenaß bespritzt worden war; noch ehe Tr. Liebetreu den Arbeitern Einhalt gebictm konnte. Unter dem brausendsten (Lelöchtcr eilten Tr. Mosenthin mit Trude Käse Her der Essenkehrermohnunz zu, wo VaterSchsrnsteinfegermeister allerdings ein arg verblüfftes Besicht machte ob des versehenen Versehens; und Tr. Liebetreu führte seine Braut ebenfalls nach HauZ. Vater Mummentei msr nicht minder consternrrt ob seines. Rache erfolgeZ. als Vater Käfebie.?, Die Sache hatte rno.'v daa, rhr LuteZ: Lreje nd Tr. Quant sowbk. als Trude und Tr Mosenthin verlobten sich zur selben Stunde noch und seitdem hat Neuen hagstede wieder Ruhe! Nicht fein Ee.schmack. Dennis: Nein, Serzeaste.. ich will Soldat werden!- Sergeant: Warum nicht, Dennis? Qi ist fc süß. sür'Z Vaterland zu steik.en." DenniZ: Aber, Sergeant, liebe nichts SüßeS, ich habe eZ schon all Junge nicht gemocht." A)e r Fahrrad Sport blüht auch in Nordafrika. D Hn ren de Perrodil, Redakteur am Petit. Journal und Van Marck haben den Rccord Oran.TunlZ festgestellt; biZ So'4Ahras kamen sie ohne ande Veschwerden als die große Hitze in den Ebenen. Dann aber hörten die Wege auf. und nachdem sie unttt großer Mühe 25. engl. Mtten zurückgelegt, mußkn sie umdrthen und mit der Ei le.nb.ibn ach Tunis, sahren. Dieser Tage ist ein Ge. witter im südlichen und östlichen Theil des Kreises Memel unwöhnlich stark aufgetreten, welches mrt einem nicht unbedeuteükn Scheesall v:rbunden war. Ja Dawillen fuhr der Blitz Zu die dortige Windmühle und tedtete den Besitzer derselben. Herrn Schadwald. Die Frau deZ Verunglückten, die' sich in der Meinung, ihr Mann sei noch fck den Arbeit, zur Ruhe begeben hatte, fand denselben ' am Morgen ia der Mühle als Leiche. W ei L h e i t s k o r n e r Mancher Mann siirht yne je gelebt zu haben. MnHZ Weib stirbt, ohne je geliebt zu haben. Mancher Kritik stirbt. S h cefoSi I zn haben, '
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