Indiana Tribüne, Volume 19, Number 64, Indianapolis, Marion County, 21 November 1895 — Page 1
.- '- vT? f ' - m ' y o hÄ 's rf rf lW A & Vs i-A-r I ,7 ri kV- Ask r? w V u W' 4 h KV fl wv Osflce: No 18 Süd Alabama Straße. Zadrga55 19. Indianapolis, Zndiana Donnerstaa, öen 2. November 1895 No. 64
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Lditorielles.
Bei der Clevelander Etraben-bahn-Katastrophe scheint doch ?kach lässigkeit die Schuld zu tragen, und zwar Nachlässigkeit aus verlch'edenen Seiten. Der Äppnat, der den rief trisch.'n Strom abschnitt, soll schon feit mehreren Wochen nicht mehr richtig sunklionirt haben. Der Wärter ous der Brücke bthzuptet, das rothe L cht. oj$ übliche Warnungösiznal ousgesteckt zu haben. Wenn dem so ist, müssen der Kondukteur und der Mo tormann ganz sinnlos gebandelt haben. Elneö scheint sicher : Bei dem modernen Niesenverkehr scheinen auch die sorg lichsten Boisichlsmaßregkln vor geIe,,fnllin Unglücksfällen nicht zu lajupin. vcz Aerceyr lvaqil cen Menschen über den Kopf. , ,,, Von den Deutscten in San gronclf ca wird ein Göthe-Schiller-Denkmal errichtet werden. Ein drei tZgigei Fest hat dafür so reiche Beitröge eingebracht, daß nur eine geringe Summe noch nachträglich aufzubringen ist. Anknüpfend an den Erfolg deö F.steS schreibt die T. Fr. Abend, post": Aber nicht nur der Endzweck der Feier wurde erfüllt, sondern diese selbst Halle alt Zrvtck gelten können unh Intirft rtitesi nhn 11 firf (f 11 h hk Ertrags n'.tjc vergeden gewesen sein. Die ylenge deutsche Bevölkerung Hat sich gegenseitig wieder einmal so rech deulsch'gemüthllch und sogar deutsch herzlich und deutsch idealistisch er wärmt Wie sehr da in dieser kalten poesielosen, herz- und gemülhlosen Al mosphäre nöthig thut, brauchen wii nicht zu erörtern. Manches deulsche Gemüth, da dem Gefrierpunkt nahe oder schon bald er'roren war. ist bei dielem-Dichterfestk wieder aufgetbaut und gründlich wie der durcha'wärmt worden und eine un berechenbare Raht von iunaen deutschen Keimen, die auszuarten drohten, find dem Deut'chtbum eihalten worden Da ist ein herrlicher Lohn für da stiftn KTft it (i t h9 mnil it(i hiit4l,t' u " v u u ll l ll vit ivuu ii'l vbu. und so schö i ausgeführt haben. Neir welch schwülstigen Brei dock eine Zeitung den Leuten um den m . , , em m . Mund schmieren kanr ! Was muß bei her Feier für Bier geflossen sein, wenn HZ Zeilng so schwärmerisch wird! llnÖ nt fetten darauf, daß die eifrig :,, o0tf Pntffe. M"n Su zener orie pikfiI. , Z v;.! fltl v . ourger gcnoncn, oic leine 'qnung va on Haben, was Tchiller und Götbe geschrieben, die keine deutsche Z itunz halten und de-en Kinder kaum ein Wort deutsch sprechen. - DaS Denkmal deS Dichter? Heinrich Heine hat entschieden Pech. In seiner Vaterstadt Düsseldorf hat man tym aus rletnouraerllcher uns patriotischer Bornirlbeit, und in Mainz auS religiöser Bornirtheit einen
Platz verw.'igert. Dann erwarben diesem Holmes Fall am gestrigen Tage, deutschen Vereine New Jorks, nachdem die in der Verhaftung des AnwalteS
sie im ganzen Lande um Beiträae ge bettelt hztten, das von dem Bttlintt Künstler Ernst Herten gefertigte Denk. mal. einen Monumkntalokunnkn. mit der Absicht, ihn im Centralpaik aufzu - stellen, llndnui kommen die. amerikanischen Künstler und bestehen darauf,! sich zu blamiren. indem sie.auSmora - lischer Bor-.irtbeit die Aufstellung des I . Denkmal rn Cenlralparre verhlndern wollen. An dem Brunnen befinden, I I sieb nämlich wei Meernixen und, bie-
selben baden weder (Seifet noch Strumpfbänder an. auch fcblen dielen metallenen Jungfrauen alle übrigen g!dräuckl,cdkn AUtrünaSnücff, sinkeliirl solche beim Schwimmen nur bin der ich wären. Der Bildhauer Kälte iWn vielleicht ein moo.rnrS Badekostüm anlegen tö inen, aber daran hat er wahrscheinlich nicht gedacht. DaS ,
moralische Gefühl der amerikanischen Bildhauer suhlt sich durch diese ?t?jen beleidigt, weil sie sich gar nicht e.n Blöchen schämen. Wir vermuthen, dßdre amerikanischen Bildhauer es schließlich noch für unmoralisch halten werden, daß der Mensch einen ö:per hat, und wir schlagen ihnen vor, sich ihre Modelle von Spiritisten, zitiren zu lassen und bloß (Setster zu modelliken. Die GolkentzieHung aus der Bu-ldesksse dauert fort und der Neseroefond wird immer kleiner. ES beißt, der Pläsident werde eine neue Ausgabe von Bonds bewerkstclligen, ohne das Verfahren deS Eongresses abzuwarten, und unwahrscheinlich ist das durchaus nicht. Die Finanzen deS Bundes sind zur Znt ,n trauriger V.rfassung. Die Ausgaben überschreiten stetig die Einnahmen. Da Desizit beläust sich durchschnittlich aus $100,. 000 per Tag. Allerdings wurde das Budget mit Rücksicht ous die Einkom mer.steuer ststzestellt, welche vom Oderge.icht für verscssungswidrig erklärt wurde, aber zur Dickung des gegenwilligen D'sil.itS mürbe selbst, die Einkommensteuer nicht ausreichen. Mit Desiziten kann aber eine Negierung auf b,e Dauer ebensowenig arbeiten, wie ein Privatmann. Daß die sögenannte Handelsbilanz j ht stetig zu unseren Ungunsten ist, das beißt, das wir mehr einführen als ausführen. märe so schlimm nicht, wenn nur die beiden Seilen deS EontoS im LandcS haushalte die richtige Bilanz auöweisen würden. Bei dem Widerstreben der politischen Parteien, die Verantwortung für neue Steuern zu übernehmen, ' steht der Eonzreß vor einer schweren Ausgabe, welche indeß gelöst werden muß. Die Republikaner haben eS in dieser Beziehung leichte? alS die Demokraten. Sie sind auf eine Erhöhung der Einfuhrzölle eingeschoren, eine Art der St:uererhöhung, welche nicht sebr auffallend ist, so daß Millionen d t Steuer zahlen, ohne eS zu wissen, mährend zu diesem Mittel die Demokraten auS politischen Gründen nicht greifen können. Wir sind begierig zu sehen, wie sich die Demokraten auS der Verlegenheit ziehen werden. Da indeß die Nepublikaner dieömal in der Mehrheit sind. so fällt ihnen zunächst die Aufgabe zu. das Dilemmr zu heben. ,,, MUllchichlen. Inland. Wetteraussichten. Wärmeres, schöneS Wetter, vielleicht Regen oder Schnee am Freitag; kälter Freitag Nackt. Gestrige Temperatur: Morrmum 30 Grad, Minimum 20 Grad. Zum Schutz der Missionäre. Washington, 2C. Nov. Das Marinedepartement hat Ordre gegeden, daß der Dampf.r Mlnneapoliö nach den türkischen Semässern absabre. Nach seiner Ankur.sk werden sich dort selbst zum Schuhe der amerikanischen Missionäre drei Kriegsschiffe befinden, nämlich außer dem aenannlen,. die Tan Francisco" und die Marble head." . Shoemaker dreht den Spieß um. Philadelphia. Pa , 20. Nod Die sensationellen Entwickelungen in für die Vertheidigung, William A Shoemaker, gipfelten, bildeten heute in ollen reisen da? Gesprachölhema Bis W haben aber die Richter ncch .keine weiteren Schritte gegen den An walt gethan. Heute hatte sich Anwalt Shoemaker . so weit von seinem Schrecke erholt,, daß er mit Entschiedenheit die Aussagen i des BctektlveS Schwechler m Abrede stellte. Er sagte, eS sei ihm durch Schwechler eine Falle gepellt worden,
i, die rr blindlings gelappt sei. Scdwechlrr sei zu ibn, gekommen und bade gesagt, er Habe in cin.r Erklä' rung einer Frau Blarche Hanniaan neues Beweikmaterial gefunden. Die Frau bade geiö t, daß Ut).-l davon gtsprochen dabe, Selbstmord zu begeben Sckwechler habe angegeben er habe die Frau in Woodbury, R. 3.,
'gefunden und daß sie bereit sei, ein Asfidavit über da. wäS sie wisse, zu unterzeichnen. Shoemaker habe dann daS Afsi'davit ausgefertigt und als Schnechler dann die Frau gebracht habe, habe er keinen Gruna gehab', zu zweifeln, daß er wirklich Frau Hannigan vor sich habe. Er habe sie fragen wollen, aber sie habe gesagt, sie sei in Eile. Schließlich habe sie da Assisavit unterzeichnet und 520 für ihre Mühe erhalten.. ( vem mag so sein, jedoch die Bezahlung von $20 ist vercächtig. D. R ) Die verhängnißvollen Hosen. Chicago. 20 Nov. Ein Unfall, welchen Beijnnin Filher bei einer Fah radtour erlitt, zog hier eine Ehescheidung noch sich. Fisher zerriß sich neulich bei einem Fall die Beinkleider und entzieh von seinem ibn begleitenden Freunde, NamenS JamcS Hall, welcher in der Näbe wohnte, ein andereS Paar, worauf die Fahrt fortg:s'tzt wurde. Bei einem Griff in die Tasche deS geliehenen Kleidungsstückes fand F'sher aber einen Liebensbrief an seine Ehebälkte und strengte in Folge dkssen die Scheidungsklage an, welche heute zu seinen Gusten entschieden wurde. . , . Die t? levelander Brückenkatastroph e. ' - (5 leveland. O . 20. Nov. Beim Jquest über die Opfer deö furchtbaren Unfalles auf dem Central Viadukt wurde heute der Motormann Rogers vernommen und, wiederholte im Wesentlichen s'ine flühere Aussage. Nach seiner Angabe lies der Condukteur vorauS und gab ihm daS Signal, daß Alles in Ordnung fei. Seine eigenen Wabrnehmungen wurden durch die an den Fensterscheiben hängenden Regentropfen beeinträchtigt und daS Offenstehen der Brücke bemerkte er erst, als er 20 Fuß von der Pforte entfernt war. DaS rothe Licht hat er nicht gesehen und betonte nochmals, daß ihn die UnOrdnung in der üblichen Unterbrechung deö elektrischen EtromeS irre gemacht habe. Zu ei andere Zeugen bekundeten, daß daS rothe Licht ausgehängt war. Ueber daS Aukhängen des rothen Lichteö wurden in der heutigen Nachmitta.tsitzung noch mehrere Zeugen vernommen, welche daS Licht meistens gesehen haben. Zudem ist eine zerbrockene Laterne mt rothem GlaS auS dem Flusse aufgefischt und als die dei Capt. Brenner ibentisizirt worden. . Ausland. DiedeutschlänoischeuVrauarbeite?. Berlin. 21. Nov. Unter den Brauereiarbeitern Deutschlands gährt eS zur Z;it ganz gewaltig, wenn man den Berichten der Presse aus den Sauptzentren des LandeS Glauben schenken darf. SS handelt sich nämlich um nichts Geringeres, als um einen Generalstreik der Brauereiarbeiter von ganz Deutschland, der angeblich nach steS Frübjahr inszenirt werden soll. Der Zweck ist, die achtstürdige Ar beitszeit allgemein einzuführen. ES werden seitens der GewerkschaftS-Ver bände bereits Gelder gesammelt zur Unterstützung der Bewegung. . " ii , ! Redner, Maler, Componist, Dirigent und was sonst noch? Vielleicht ein ' .. Äarr? Berlin, 20. Nov. Das Saz wedeler Journal, welches in Salzwedel. Provinz Sachsen, erscheint, besagt. i daß aus einem Bankelt, welches zu Ehren deß Kaiser? Wilbklm bci dkssen Jclgoauseniyait in Letzt, Ngen gegeben wurde, der Kuser dem Kapellmeister den'Tak, stock aus der Hand gerissen und thm gezeigt habe, wie man zu dem Stück Juniculi Junicula" den Takt. I stock schlagen müsse; sodann habe WilHelm unter seiner eigenen Direktion mehrere Märsche spielen lassen.
Feuer in einem Pensionat.
D a r m st a d t, 20 Noobr. roke . Auf'tgung wurde heute Vormittag durch' eiUlN Brand in hiesiaer Stadt v ru, sacht. Die große uno allgemein, bekannte Damen. er.sion von öcff . nann 'aerietk auf noch uncufaekiarte Weise in Brand und ourde auch oänzlich ein Raub der Flammen. Unter den Insassinnen der Anstalt entstand eine Panik, aber es gelang, alle glückich ins Freie zu bringen. Anfang? hieß es, es feien Leute in den Flammen umgekommen, doch wurde festgestellt, daß diese? Gerücht unbegründet war. Der Emir in Wuth.' London, 20. Nov. Die Evening NewS publizirt einen Brief auS einer kleinen Stadt in Beludfchlstan nahe der Grenze Afghanistans, wonach der Emir von Afghanistan in ungeheure Wuth darüber gerathen ist, daß eS seinem zweiten Sohne Razrullah Khan bei seinein Besuch inEgland nicht ge'ungen ist, Afghanistan eine dauernde Vertretung in London zu sichern. Die Folge dieser Wuth ist, daß viele, Unterthanen deö EmirS bei lebendigem Leibe verbrannt oder eingekerkert wurden, oder das Land verlassen müssen. $in gewisser Kotwal, welcher den Prinzen Nazrullah nach England begleitet hatte, wurde sofort bei der Ankunft in Cabul der Tortur unterworfen und man erwartet, daß Nazrullah selbst noch gestraft und vielleicht derbannt werden wird. Schlsfs'Nachrichten. Angekommen in : Genua: Augusta Victoria" von NemSork. Liverpool: ' Mojestic von New Jark. N e a p e l': Ätalia" von New Jark. Southampton: Spree" von New Jork. D i e orientalische Frage. Constantinopel. 20. Nov. AuS Tifliö im russischen TranS-Keu-tasten wird gemeldet, daß der armeNische KatholicoS vom russischen Botschaster von Nelidow ein Schreiben erhalten hat, in welchem derselbe sagt : In Constantinopel seien die Armenier jetzt in Sicherheit und von keiner Gefahr bedroht. Wenn in den Provinzen bedauerliche Conflikte herrschten, so seien dieselben größtentheilS von den Armeniern selbst veranlaßt, welche sich von ihrem RevolulionS-Comite hätten aufstacheln lassen, und die Folge sei. daß die Türken durch die schrecklichen Christen-MossacreS Rache genommen haben. Der Sultan habe die von den drei Mächten geforderten Reformen sanktionirt und treffe Anstalten zu ihrer Ausführung. ES sei deshalb noth wendig, daß alle Volksführer von weiteren AusstandSversuchen abnethen. den Ruhestörungen ein Ziel setzten und zur Herstellung deS allgemeinen Frie denS ;Und neuen Ordnung der Dinge beltrögen. . Augenscheinlich hat die Ansamm lung der europäischen Kriegsschiffe den Sultan von der Nothwendigkeit überzeugt, mit dem Reformwerk in Armenie Ernst zu machen, und man hofft allgemein, daß daS Blutvergießen ein Ende hat, soweit eS nicht zur Bewälli gung der. Ausstände': Kleinasien un vermeidlich wird, - Man hofft jedoch, daß eS der armenischen Geistlichkeit ge lingen wird, ihreReligionsgetiossenim Zaun zu halten. Die öffentliche Mei, nung in Europa steht augenblicklich aus der Seite des Sultar.S,. der sich bemüht, den Wünschen der europäischen Mächte entgegenzukommen, und von einer bewaffneten Einmischung hex Mächte in die türkische Angelegenheit kann vorläusig nur noch soweit die Rede sein, als es sich darum handelt, den Sultan in der Herstellung seiner Autorität zu unterstützen, da England, Rußland und Frankreich dringend ai der Herstellung der Ruhe in Kleinasien gelegen ist. Washington, 20. November. Die Pforte machte ihrer hiesigen Ee sandlschaft heute wieder Mittheilungen über von den Auneniern begangene Schandlhaten. Unter Führung ihres Geistlichen sollen die Armenier aus dem Dorfe Fouzhatch das muselmän nische Dorf Adkipouz angegriffen uno dieses und andere Dörfer geplünder haben. Za BitliS soll der Armenie Sannazaspa den Armenier Kevork au I J ( x der Str. verwundet haben, weil der
j leib von den Angriff.!, aus die Mo
lch"n abrielb. Am Gumuchhalj-k ermordeten die Aufüänb, schen liU.f Essendi, ein Mit g''d deö Velwlturigkratdö und einen clalcn und führten dadurch einen Krawill delbti Auch in Matasch s.hen die Aufrüh. rer ihre Plünderungen und Mordthaten noch immerfort. Aber die Behorden sind )tzt sicher, deß sie die Ordnung wiederherzustellen vermögen. The Germania Life Ins. Co. $20,000,000 Aktiva. Größte deutsche Ledeneverficherungv - Gesellschaft. A. Metzger Agentur, Agenten. Allerlei. Die Wassersimpel in dem Muckerstaate Vermont behaupten im Brustton der Ueberzeugung, daß die dsitizen Prohibitionsgesetze auf daZ Strengste du?chz:führt werden. In grellem Eo7.trast mit d!es:r kühnen 23e i auptunZ stehen jedoch die Thatsachen. Pat 3iit find nämlich in. Vermont u't weniger alZ '434 Vundtslicenzen sür fctt Verkauf geisitger Getränke iu Kraft, d. h. cuf je 784 Bewohner ommt ie eine Licenz. In, Ruttang ommt je ein: Licenz aus je 405 S3e ttohner unö. in Monipelier ist daZ Zerhälinik so?ar 1 zu 244. Es wrrv also ge soffen, aber heimlich. Wollen die Vrohlbitionsten. gesällizst san. totz dm . heimlichen, Schn-ap-suff röbnt? Tante und Neffe" könnte r.an eine L!:b:Zkomödie betiteln, deren ckter Act zur Zeit di: Gerichte der Stadt New York beschäftigt. Der aum 16 Jahre alte Edwar) Murpy? wird b:schuld:at. mit den Gefühlen einer schoz in zw'lfelhafte Jahren befindlichen Tante Jsabella Murphy ein freselhasleZ Spiel getrieb:n und :e Tante unter dem' Eheversprkchen drifährt zu hab:?. Das Vürschchen soll schon em ganzes Jahr lang von d:r verboienea Frujt genascht und das Tanich:n. durch Drohungen, veran azt haben, nicht v?n. dem Herzens u!tde den Verwandten zu verrathen. Des Knaben' Anwalt behauptet, daß die Tante nicht so unschuldig sei, wi: fit vorgebe, und ein Schankkellner, Namens Keeler.sich ebenfalls der Gunst der klagertichen Tante erfreut dabe. Etn tn den Sternbrüchen bei Dessenheim beschäftigter Jta liener Namens Jsaco Basel hatte er nem Landsmann Emil Comper auö Trient S Mark geliehen. Als er. sein Gel) von Comper forderte, erntete er nur Hohn von fernem Schuldner. Nur dumme Teufel", sagte Comper, bezahlen Schulden, ich zahle mit dem Messer." Comper reizte seinen Gläu. blger. alö dieser wieder mahnte, oen . cv - rj:. mt- w-t. caincii aa - in- iüu,cui ;ui.ukc, uajj , Qr! k!s? Inam sM,,t f(tmftt? ? ! JU(l UUHW CUUll 11UUU LH Beil holt: und Comper. als dieser mit seiner Geliebten die Straße herabkam, den Schädel zerschmetterte. Mit Rüc ficht auf seinen ausgezeichneten Leumund und den schlechten Ruf seines Gegners wurde der Thäter vom Schwurgericht wegen Körperverledung mit nachgesalztem Tode unter Annah me mildernder Umstände zu 1 Jahr GesanznlJ verurtheilt. Einer der Scharfrichtergchilfen, welche bei der Hinrichtung des Meuchelmörders Hoffmann :n Prag asslstirten. hatte seiner Zeit die Zeitungs-Berich!erstatter ersucht, seinen Namen , nicht zu veröffentlichen, öa er MißheMgkeiten befürchtete. Trotzdem man dieser Bitte willfahr, wurde oer Name dennoch bekannt und als der Mann neulich in einem Wirthshaus an enen Tuch zu Bekannten sich setzen Dou:e. standen Alle demonstrativ aus und' nahmen an einem anderen Tische platz.. Infolge einer miizbillizenden Äeußerunz dks Gehilfen fiel die Äehr :ahl der Gäste über den Gehilfen her lnd stieb ih7 unter Beschimpfungen ind Mißhandlungen in den Hof, wo nan so lange mit Stöcken aus ihn eiw iieb, b!s er zusammenstürzte. Nachdem ich der Gehilfe, einigermaßen erholt "zaite, schleppte er sich mühsam bis zum olizei-Commissariat. .wo er die Antigt erstattete . ,,, , Richte Dich auf" ist eine bämische Crmahung an Diejenigen, die ganz herunter sind, ohne Appetit und entinuthigt. Aber die Art, iu welcher Hood'S Sarsaparilla den schwachen Korver ausbaut und guten Appetit giebt, ist wunderbar. Bestes Familien-Katarrhmittel : Ho ob's Pillen. Tamn Trn Ttr-vs rm Saloon u. Billiard-Hall N.i Oft Wastinglon Stt. Jo kn Weit acher, WgmtZK
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