Indiana Tribüne, Volume 19, Number 58, Indianapolis, Marion County, 15 November 1895 — Page 3

IRavI 1. - Sin! in Rtnninint. p(om sürJohann Hoff, ttn Anbetracht d:r

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ausgezeichneten Ei aeufchasien JhrerM'l;.M Präparate und Jqr.r wodlverdientrn Be ; rühmtheit ernenne ich Sie hirrmit zum iie seianten des königlichen Hofeö von 2iumäNUN." Phllipesco. HgsmarlhaZ. tüitt Such vor FZlZchongrn. Trr ächt I, K,nn boff'Ichk z,,rrk NSgt dk NamknS -r4rTf? CLft a fw- rsw-"' mI d,? 51alitn v tttircttc. Eisner Mendelfon Co., Ag:u. tan, New York. Man rlckZige den ächten Johann Hofs's Malzextrakt. 3 Ein dankbarer Patient. Irt seiaen tarnen vlöt genannt laben will, und der tttac vollftändlqe Wiekerb rftellung von schwe ttm tti&tti einer in einem Toklorduch ngegkbe e Arznei verdankt, läßt durch uz dasselbe tosten, Srtl au seine leidende Mitmensche verschicke DUfel arok Buch enthalt Rezepte, die tn jeder Apotheke gemacht werden können. Schickt fcure Adresse mit riefmarke an Privat Minit und IUpnsary,- 24 lllest 11. Str.. New vorl. R. v. - C 3 Mm Injektion. l Eine permanente Kur V W,M I M U W V l W V W 9 Slf 0 Cliet, garantut tn 3 bii C age; kein . aaurt Bhasluz Stdig. tn ohne die an j ytUXn einltst d Sinnehmen von iu Z . ftsMiba nrr Sandeldi. J.Ferre So. 5 )ru'l achsolger),pv.. ker.Pario. er. ? nftcoa allen truggifteu. 2 W KfiXifiiiftii Xn t lia O nn APS v As1 LliSV 2f 6rtt i ?a(brt6.it ,if.iVv 5 111 I vi LiViir Te? Herren Freund. Unser dollkosnnene Evritze frei mit jede? ??lascke. Mach? kein lecken. Verhütet Sttikturen. Heilt Tripper und kterMi in 1 bil 4 Zacken. FrZgt Aporbekern daZÜL. verjLNdt bet Srvreß für ti.oo. Elan adresstre: ALYDOR MFG.CO..LAKCA3TER.OHIO. RipansTaMes. Ripans Tabules are cornpounded frorn a prescription widelyused by thebest rnedical authoritles and are pre xented in a form that h becoming thö fcshlon everywhere. RIpans Tabules act gently but promplly upon tho liver, stomach and Intestines; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headachc One tabule taken at the sirst symptom of indigestion, biliousness, dizziness, distress aster eatin?. or depression of spirits, will surely and quickly remove the vhole difllculty. Pncx 50 etnts a box. Ripans Tabules may be obtained of nearest druggist; or by mail on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., 10 Spruo Strwet, WSW YORK. i ClemensVonnegut 184 & 186 Ost Washington Str. Mehger-Gerätlie. Werkzeuge in größter Auövahl. Theodore Stein, ?tachfo!ger von I. S. Anders. bftrakte von Besihtiteln und Grund - eigenihum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. tto. 86 Ost Market Straße. Jndianavo l, 3nb. MUNlWKF? J COPYRIGHTS. vr C11 I OBTA1N A PATEXT t Tat tromr anwer nd n honest opinion, wrlt tq MI! w V Az. r .. ha brnre bad vuT tltr reart ATBAfianea in th tatent bnsiness. Commonlc tia trlctJy eonfislenuau aiimomomwib. 'U? ,Äntla dK,tt.. .twf Uken tbronKb Mjoa Cp. odjf noüüBotlMintbleaiine ÄinericiiBjuii tUTTr brougbt wideiy tenmtii PobUT t matt to to mTentor. -i m ivienuiu vr"t im tu - erriM. !i3 oenta. Erery nemoer tontimi oeu " tlnl platea. la colora, and photoprapha or seW . nnaiaa. wltt plan, enabnn tull1ers to ahow tbt stiainr Eaiiron, xnonioir, au yer. ciiw IC1t dtmt and aecnr contr'-i. Addrcsa WLSM Jk TO- Nrw Voi-w nninwiT. - Taylor & Schneider, Merchant Tattors, 22 West (Sivclc 5tr. Hosen nach Maß $3 und ausvartk. Änzuge nach Maß Z1S und auswärts. '

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Prüfungen.

Roman von B. Riedl'AhrmS. (gortsejung.) Wie gefällt eS Ihnen denn an Ihrem rieuenWohnort, Fräulein Markland?" Wie geistreich! dachte sie. Eine simplere Frage konnte er wohl nicht gut stellen sollte nicht das Wetterg:sprach fo Betracht kommen? Danke, gar nicht. Ich bin außer mir darüber, daß Vater sich in diesem gottserlassenen Erdenwinkel angekauft hat." Das war zum Wenigsten offen, dachte Norbert. Sie scheint den Muth der Wahrheit zu besitzen, Ist Ihnen denn die Einsamkeit so fürchterlich? Ich dächte, selbstständige Naturen mit stark ausgeprägter Jndividualität, denen roch dazu die künstlerische Beanlagung gegeben, müßten sich zeitweilig ganz wohl inmitten, der Naturgewalten hier am Meere fühlen." Woher glauben Sie zu wissen, daß ich eine selbstständige Natur mit stark ausgeprägter Individualität bin, Herr Doctor Reichlin?" fragte sie kalt, die feingeschwungenen Brauen zusammenziehend. Er lächelte wieder. O, über dieses fatale Lächeln der Ueberlegenheit und Ruhe eines gesammelten Geistes, die sich durch nichts auS der Fassung bringen läßt! Astrid wurde von Neuem roth, vor Aergcr worüber sie sich noch mehr erboste. Man braucht kein großer Menschen kenne? zu sein, um nicht sehr bald zu merken, daß Sie nicht die gewöhnliche Heerstraße der alltäglichen Frauen wandeln, Fräulein Markland." Und doch irren Sie sich, .mein Herr." entgegnete Astrid gereizt. Sie halten mich für eine hervorragende Persönlichkeit, weil ich die Künstlerlausbahn wählte und den Muth besike, in die Öffentlichkeit zu treten, die jedes ehrbare Mädchen wie daö Feuer, scheuen sollte. aber wie gesagt. Sie irren sich. Ich bin ga? keine Künstlerin und besitze keine Spur Talent; jetzt, wo ich genug gelernt haben sollte, die Laufbahn zum Ruhme zu beginnen, sehe ich ein, nichts zu wissen und niemals auch nur annähernd Mittelmäßiges zu leisten; wenigstens nicht auf dem Gebiete der Malerei." Es bereitete ihr eine heimliche Genugthuung, ihm zu widersprechen und das Irrige seines Urtheils schlagend ZU beweisen. Sie sagen: nicht auf dem Gebiete der Malerei, vielleicht aber auf einem anderen?" Sie scheinen vorauszusetzen, daß ich mich durchaus in irgend einer Sache hervorthun müßtet Weil Sie mit Ihrer Energie und Selbststandigkeit M Charakters dazu geschaffen scheinen, sich auszuzeichnen und schönen Ruhm zu erwerben, der schwachen Seelen selten zu Theil wird." Finden Sie eS denn so begehrenswerth für eiire Frau, sich auszuzeichnen? Den Mannern pflegt sie doch meistens ein Greuel zu sein." Die Ansicht theile ich keineswegs; warum sollte die begabte Frau nicht ganz dieselbe Berechtigung besiden, ihre Talente zu verwerthen und Ruhm zu ernten, sobald Neigung und Befahlgung sie auf diese Bahn lenken?" Astrid wurde aufmerksam; trotz sei nes Jungzesellenthums war er also noch kein hrt gesottener Philister; sie maß ihn flüchtig vvn der Seite und fand plötzlich, daß er un Grunde cin recht anziehende Erscheinung war; überdies kleidete ihn der graue Hohenzollernmaniel sowie der weiche runde Hut vorzüglich und von seinem Wesen aing iene stille Hetterkett aus, die 5on; nenscheln über d:e Zuge gießt und sich Anderen wohlthuend mittheilt. Eine seltene und doch für den Arzt so erfor derliche Gabe. Ganz meine Meinung," bemerkte Astrid, ein wenig auS ihrer trotzigen Zurückhaltung heraustretend, .deshalb bin I auch entschlossen, das Malen aufzugeben, weil ich nur Stümperhaft tes darrn leisten würde, und einen an deren Beruf zu wählen, für den ich mich geboren suhle und jene Begeisterung be sitze, die zur höchsten Stufe des Kön nens entschieden nothwendig ist Dürste ich fragen, was das für em Aeru ist?" Sie betrachtete ihn wieder flüchtig prüfend. Ob eS rqthsam sei, von ihrem Vorhaben zu ivrechen, und seine Vor uriyensw igreil well cenug ingc, QUQ) , ?. . L -! deln, Sckr auNudetken'i Ave? schließlich war es ja voUstandlg fli?ich' jsft nva imS w? tr darüber ur I theilte. UllllM, wu( v ( y r T " ; - habe bea Entschluß gefaßt, dra. matische Schauspielerin zu werden. Sm: ein sehr schone? Aerus, wenn Sie doch einmal einen solchen Wahlen ZU MUsscn glauben, Fraulein Mark. lanv. Es ist zweiseuos etwas ewundernswerthes um eine klassische Tragodm ersten Ranges, aber er hielt unwillkürlich inne. Aber " wiederholte sie kühl. was konnte im Uebrigen dagegen ew zuwenden sein?" Ich meine," fuhr er zögernd fort, die Kunst ist eine ernste, strenge Got I '., r i i v tin, sie verlangt den ausschließlichen I Cultus ihrer Jünger und duldet keine m.t..c..tf.. cm.:t , r.i . i yicutllüUUiCt. Zin XüClü, Oüa lltu uci I cor.c-. V.; vt ' t. . rlv. i juunc ivciui, uus ui u(iuh wiui rm i rvMt. , vtt . vkll ves Mittlers uns oer vssenlilazen Lorbeeren betritt, soll sich an dieser Welt genügen lassen und der Ehe ent sagen. Denn viel vermag die Frau; aber Gattin, Mutter und eine große Künstlerin zu sein, daS ist unmöglich. Halbheit aber ist so viel wie nichts, ' . . . I.- . eniwever over. xürn ne unnier tm, so soll sie den Muth besitzen, ihrem et gensten und vornehmsten Berufe, dem der Kattin und Mutter, m entsaaen. Darm, gebe ich Ihnen vollkommen reckt, öerr Doctor von Neicblin. Ein mth. daZ sick der boben Aufaabe un- - - - r w ! terwirft. auS den Tiefen ihrer eiaenen

Seele den Gebilden unserer größten Dichter Gestalt vnd Leben zu verleihen. hat wahrlich daran übergenug und kann das meist recht Zweifelhafte Glück der Gattin sehr wohl entbehren." Ein ungläubiges Lächeln zuckte um

seine Llvpen. als er äußerte: Strht denn Ihr Entschluß bereits unwiderruflich fest?" Unwiderruflich; vorerst habe ich zwar noch Rücksicht auf meinen Vater zu nehmen, der meinen Entschluß nicht gutheißt; ich werde ihn nach und nach geneigter zu stimmen suchen,- da es mir sehr schwer fällt, ihn ernstlich zu be trüben." Schade, dachte Norbert. Dieses frische, kraftstrotzende Mädchen mit der nichts beschönigenden, fast schroffen Art begann ihm zu gefallen; endlich einmal eine Individualität mit einer bestimmten Färbung! Schade; wie viel Enttäuschungen und Demüthigungen aller Art standen ihr bevor, im Falle sie wirklich zur Bühne ging; wie bald wurde der Blumenhauch aus ihren Wangen unter dem Gifte der Schminktopfe erloschen sein! irck mochte doch behaupten, Fraulein Markland, das Glück einer schönen und harmonischen Ehe ist dem Theaterrühme, und sei er noch so strahlend, vorzuziehen." Das ist Geschmackssache. Ich bin fest entschlossen, nicht zu heirathen, sondern selbständig zu bleiben; von allen Erniedrigungen, denen die Frau besonders noch hier in Europa ausgesetzt ist, finde ich die hilflose Abhängigkeit von dem Manne, als ihrem Herrn und Gebieter, die allererniedrigendste." Ein denkender, fern empfindender Mann wird stets in seiner Gattin nicht allein das Weib hochhalten und ehren, sondern sie auch als treuen Freund und gleichberechtigten Gefährten ansehen." .Solche Ausnahmen mag es wohl geben, aber sie sind selten, Herr Doctor, höchst selten! Darum ist und bleibt für mich das höchste Ideal: die herrliche, schrankenlose Freiheit, die unbeengte Hingebung an meine Kunst, die mir Alles, waS ich aufgebe, und sollte es selbst das Vaterhaus sein, hundertmal ersetzen wird." Norbert schwieg nach dieser beaeisterten Vertheidigung, die ihn das Ver gebliche jedes weiteren Einspruches erkennen ließ; es war auch im Grunde ein recht sonderbares. Gespräch, das e? mit der jungen, ihm kaum bekannten Dame führte. Seine Gedanken neigten sich zu weiterem Empfinden es lag so etwasWunderbares in der Luft! Ja, es mußte die stimmungsvolle Umgebung des sonndurchgluhten Tannenwaldes sein, der öarziae Dust, aetra gen vom belebenden Hauch ' der See, was ihn ergriff und die Welt umher poestevoll verklärte. Die letzten Tannen verloren sich m dem beginnenden Buchenwald und bald hatte die kleine Gesellschaft einen Punkt erreicht, der seiner, schönen Aus sicht wegen bekannt und mit einee uralten Sage oerlnüpst war; aus dem in's Meer vorspringenden Dünenhügel stand vereinzelt die . berühmte, riefenhafte Markuseiche, unter deren gigantischem Laubdach einst, fo hieß es, ein alter Schwedenkönig im Kriege gefallen sein sollte, und in stürmischen Nächten wollten Einzelne noch immer die Klage seiner irrenden Seele vernahmen. Weithin erschloß sich hier nach allm Seiten unter dem purpurn verglühen den Abendhimmel daZ write Meer, übe? welchem hier und dort ain Horizont ein gluthgesärbtes Seael auftauchte. Als die Ausrufe der Bewunderung von allen Seiten schließlich kein Ende nehmen wollten, bemerkte Sidonie k muthig: Diese Ueberschwanallchmt, meine Herrschasten, wird mir doch nachgerade zu Viel! Ich bitte Sie, was sieht man an dieser endlosen, eintönigen Wasserwüste? Für mich giht eS. ojfai gestan den, nichts Oberes, a:s yas vielge-. rühmte Meer. .erzeiduna. anadiae Z?ruu." entgegnete Holk ironisch, daß wir in Ihre? Gegenwart auch noch für etwaS anderes Sinn haben konnten, als nu? für Sie. dem Entzücken des Kunstlers müssen Sie jedoch ein wenig Rechnunz tragen, es ist bald verflogen, und siegreich treten Sie von Neuem in Ihre Rechte." Im Jnrn aver dachte er: Bedauernswerthe! Natürlich, in Deinem schönen, aber hohlen Kopfe vermag der Zauber der Natur nichts zu bewirken. nichts hast Tu emvfunden. als dafc die Unendlichkeit öd? und die Stille langweilig ist. Sldorne hatte den tzpott emprunoen, iie warf ibm einen vorwurfsvollenBlick zu. In feinem Benehmen gegen sie lag zuweilen etwas Grausames, das sie reizte und zugleich ihre Leldenfcha.t für ihn erhöhte, wohin sollte diese unerklärliche Schwäche führen? 5leder bearelft eben nur das. was er in sich selbst wiederfindet sagte Klemens. der an naeöoraZ Seite stand. nur dieser vernehmlich. In mir erweckt der freie Hauch des Meeres ate? recht lebhaft die Sehnsucht nach meine? geliebten Mlt da draußen im Urwald. Ich hatte ja den so gut hier em umi verwalten und friedlich aus einem Dorfe oder in der Stadt leben können; doch ruhelos trieb es mich zu jenen Verlassenen und seelisch Verkommenden, die dort drüben eine neue Heimath fanden. AcL. und was tu? schone E? solge hatte ich zu verzeichnen, Fräulein noebora!" tubr er. in der Ennneruna lesend, fort, während sein Antlitz leuchj:te, die Leute hingen an mir. ich lebte glücklich in ihre? 'itte. velseno. ausricktend. wo ick konnte, bis die Nacht. die mich fortan umgeben ' sollte, mich von ibnen rm! (53 war das erste Mal. daß Jnaeborg ihn so sprechen hörte, und um fo erschütternder wirkte die leise in den Worten 'enthaltene Klage; wie bereitwillig würde sie. das Schwerste vollbracht haben, ihn von dem schrecklichen Bann der Dunkelheit zu besreien. .Wie schön muk ti sein." entgegnete sie voll Innigkeit und mit einem Anslug von Schwärmerei tn dem reine Mädchenantlitz zu ihm aufblickend,' .von dem erwählten Berus rnevtal

zu sein und ganz darin auszugehen,; neben Ihrem segenbringenden Wirken, Herr Pasior Markland, erscheint miv daS der meisten anderen Menschen so leer und inhaltlos! Ja. wäre ich ein Mann geworden, zweifellos würde auch ich den Beruf eines Missionars drüben in den Wildnissen der neuen Welt gewählt haben." Ist das Ihr Ernst?" fragte er bewegt. Ja," antwortete sie einfach. Es muß wunderschön sein, immer helfen und aufrichten zu dürfen, wie Sie vor-hin-sagten. Gewiß! Wäre ich nicht so ein schwajes. hilfloses Mädch:n. nichts auf der Welt könnte mich abhalten, mein Leben den Armen dort zu w:i-

hen." .Auch wenn Sie wüßten, daß nur Strapazen und Entbehrungen im Urwald Ihrer harrten?" .Auch dann; was ließe sich wohl anderes dort erwarten!" Die im Tone Eiligster Ueberzeugung gesprochenen Worte drangen dem Zungen Geistlichen tief in's Herz; das war die Gesinnung und Sprache seines erträumten Ideals; er hatte es gefunden, doch damit auch zugleich die Erkenntniß wortloser Entsagung. Und noch einmal empfand er. wie zu Anfang seines Leidens das lähmende Gefühl eines herzzerreißenden Wehs, das dumpfe Bewußtsein des vergeb!!chen Auflehnens gegen ein Schicksal, mit dem er sich schon ausgesöhnt geglaubt; doch es war nichts gewesen als die schwüle Ruhe über dem Vulkan seines jugendlich rasch pulsirenden Lebens. In ihm wüthete noch, einmal jene Verzweiflung, die ihn ohnmächtig die geballten Hände gegen die Grabeswände strecken ließ, welche ihn von dem Anblick dieses holden Mädchens trennten. Zur Ruhe, Du thörichtes Herz, das seine Stimme erheben möchte und dock nicht mehr darf; schweigend zu verblu- , ri - r lkli, ist nem iioos. kerne es ertragen! Erich Holk hatte den letzten Tbeil der Unterhaltung zwischen Klemens und Jngeborg gehört, auch der begeisterte Ausdruck in ihren weichen Zügen war ihm nicht entgangen. Er hatte es langst bereut, wahrend der ersten Tage seinem Impulse gefolgt zu sein und sie zu deutlich die erwachte Neigung merren zu lauen; denn nach reiflicher Ueberlegung war er doch dahin gekommen. den Gedanken einer Heirath mit Jngeborg Wendlosf für eine Thorheit zu halten. Einmal fort, würde er sie rr . ' e v l vergeuen, wie er o mancye andere vergessen hatte. Zu seiner Verwunderung r r i v : . r "; Isli) er na) nun in uiccm nugenona von einer Elsersucht auf lemens Markland ergriffen die ihm bewies, daß seine Neigung zu dem anmutbmen Mädchen doch tiefer saß. als er ge- . , r mt' t ri 'n. . giauvk. 2ein iöiux iireile univmiurlich die seine und doch trastiae Geitalt des jungen Geistlichen; er war entschieden gefährlich wie alle Uberzeugungsstarken Menschen, die. ohne es zu deadsichtigen, des Eindrucks auf ein em pfängliches Mädchenherz sicher- sein dürfen. Er besaß den Glauben an seine Mlslion. de? Wunder bewirkt und die Zauberkraft besitzt, schwache Herzen hinzureißen, schwärmerische Mädchnslen ' unwiderstehlich zu fesseln. Und neben diesem echten, wahren Menschen fand sich Holk plötzlich in den Schatten gestellt; die Salonlust hatte ihn verweichlicht. Was bedeutete ihm streng genommen seine Kunst, die ihm doch heilia sein sollte, anderes als daS Mittel zu betäubendem Tagesruhm und wohlllger Ezistenz? Ihn beherrschte die Eitelkeit: denn mit welcher Begierde fahndete er in den ein gegangenen Kritiken nach Lob und Anerkennung, welche die Thore zu neuen Geldquellen erschlossen. Wie heroisch, wahrhaft groß und menschlich schön erschien ihm dagegen dieser schlichte Mann, dem sein trauriges Schicksal noch einen besonderen Nimbus verlieb. (Fortsetzung folgt.) Hli D!t Franzosen aus Madagaskar. Die Besetzung der Hauptstadt von Madagascar, Tananarivo, ' durch die Franzosen hat de? Telegraph gemeldet. Einzelheiten über die Bildung der sue genden Eolonie, welcher die Einnahme der Stadt gelang, sind erst in den nä heren Berichten, welche der Postdam pfer Diemnah nach Marseille gebracht, enthalten. Die Colonne war aus drei Abtheilungen zusammengese't. Die Erste unter dem Eom mando des Generals Metzincier. mit welcher der General Duchesne. der Ge neral Torey und der Generalstab vorruckten, bestand aus dem algerischen Regiment (ein Bataillon Fremdenlegwnare unh zwei Bataillone algerische Schützen.) Sie. verließ Andrida am 14. September. Die zweite Abtheilung ging aus. Andriba am 15. September ab und umfaßte unter dem Be. fehl des Generals Vohron zwei-Batai lone des 13. Marine-Jnsanterte-Regi-ments. das Bataillon der Haussatruppen und gleichfalls zwei Züge Marine. Artillerie. Die dritte Abtheilung unter dem Befehl des Oberstlieutenants Bizot, Commandeurs des 200. Linien Regiments, bestand aus dem verbliebe nen Bataillon dieser Truppe, dern Ba taillon sakaladlscher Schützen und wie der zwei Zügen Artillerie. Diese, letzte Abtheilung ging erst am 17. Septem ber von Ändriba ab, also zwei Tage nach der zweiten. Jede der drei Di Visionen führte für 22 Tage Lebens Mittel mit sich, und zwar für 4 Tage im Sacke des Soldaten und für 18 Tage auf den ' Maulthieren; eine Herde Ochsen folgte jeder Colonne.' Man war ' genöthigt gewesen, mfolge Mangels arq einheimischen Viehtrel vern hg su? den Zug ursprünglich ge vlante Versoraunasversadren im lep. ten Augenblick wieder aufzugeben. Die Ration -, wa? wie folgt zugemessen: Kriegsbrot 400 Gr. (ein Gramm gleich 13.4 Gran). Zucker 60 Gr.. Kaffee 50 G?.. ReiZ 80 Gr., Hülfenfrüchte. 80 ?:,- Suppengemüsi 30 ?., Salz 20 Hr., MW ?m aN5 S tzenN'

ltker. " )viese Tagesration, galt gleich sörmig bis einschließlich zum Hauptmann hinauf. Die höheren Osficiere die braven Schweppermänner konnten zwei Nationen beanspruchen, die Brigade-Generäle drei und der Ge. neral Duchesne vier Rationen. Die. aus insgesammt etwa 4000 Mann be stehenden drei Abtheilungen enthielten auch die mit dem Dampfer Vinhlong neu eingetrosfenen 800 Mann Verstär. kungen und umfaßten alles noch taug, liche Material aus den ausgesandten 15.000 Mann zusammen. Um' die zwischen Linie und Marine herrschende Eifersucht zu umgehen, befahl der G? neral Duchesne, daß die erste und zweite Abtheilung sich unterwegs abwechslungsweise überholen sollten, was einerseits einen Ruhetag erlaubte und anderseits Niemand an die Spitze der Unternehmungen brachte. Die sür die Soldaten so mörderischen Erdarbeiten zur Anlegung der Straße in Mzagaskar hatten die Fremdenlegionäre Jnfanterie-Gewehr Modell 1895" getauft. In Voraussicht des Mangels an für Europäer geeigneten LebensMitteln in Tananarivo hat der ChefIntendant Thoumazou schon im April vorgesorgt, daß Mundvorrath für 15,000 Mann auf vier Monate in Maro. lolo aufgestapelt werde, welcher denn auch am 1. September bereit lag. Man rechnete, daß von den in Tananarivo befindlichen 30.000 Bourjanes (Träger) man 10.000 werde anwerben können, um jene Vorräthe abzuholen, die in Ballen von 25 und 50 Kilogramm verpackt sind, und man hofft, das ganze Lager spätestens gegen Mitte November in Tananarivo zu haben. Außerdem werden dann schon mit Ta matave und auch mit Majunga ProViantverbindungen hergestellt sein.

Geschichte deS ZuckerS. Unsere Wanderung führd uns über das weite Meer, weit von unserer Heimath hinweg. Die milde Luft unsere? Walde? und Auen ist es nicht mehr, die wir einathmen ; ein tieferes Blau färbt den wolkenlosen Himmel,' und eine uns beschwerliche Hitze mahnt daran. daß die Sonne der Tropen aus unö herabglüht. Hier ist das Vaterland des Zuckerrohrs. Nur fcer heiße Himmelsstrich, die Gegenden zwischen den Wendelreisen, sowohl der neuen als de? alten Welt, hat sich für den Juckerrohrdau am geeignetsten erwiesen, und wegen dieses' Wärmebedllrfnisses liegen die reichsten Zuckerfelder un Tieflande, in den Ebenen von Mexico und Indien. Die alten Culturvölker kannten un?er:n Zucker noch nicht, wenigstens spielte sein Gebrauch bei ihnen keine Rolle; sie bedienten sich statt dessen deö Honizs. objchon Theophrast such ein suzzes Salz beschreibt, welches sich von selbst aus einer rohrürtigen Pflanze erzeuge, die viele für das Zuckerrohr halten wollen. Plmms nennt dieses Erzeugniß au? 'dem Pflanzenreiche .indisches Salz (Kai jndicmn), und Gallus erwähnt schon den medicinischen Gebrauch, den man davon machte. Unter den Arabern dagegen scheint der Zucker frühz,eitig und Lausig Vevwen dunz gesunden zu haben. Als der K'halif Maskadi-Benrittale im Jahre 807 n. Ehr. Geb. sich vermahUe, und die Prinzessin, seine zukünftige Gat tin, in Bagdad einzog, wurden große und prachtvolle Festlichkeiten veranstaltet. Bei 'dieser Gelegenheit so, wie Augier bt Marigny in Me? Ge schichte der Araber unter der Herrschaft der Khalikn" erzählt, ein Dafelaussatz vorhanden gewesen sein, zu dessen Bereitung allein 80.000 Pfund Zucker verwendet worden waren. Wenn dies auch wohl etwas übertrieben ist, fo lie fert es doch den Beweis. daß die Äraber den Zucker fchon damals in Menge besaßen. Sie waren es auch, die zu Anfang des zwölften Jahrhunderts das Zuckerrohr nach Ägypten, talta und Sicilien brachten. Wilhelm II., Königs yan iSicilien. schenkte im Jahre 1160 dem Kloster St. Benedikt eine Mühle zum Zerquetschen des Zuckerrohrs. 'Lafitan, der dies 'berichtet, ist der Meinung, .daß wir do.3 Zuckerrohr durch die Kuzzüge bekommen hätten. Daß djc- Kreuzfahrer im Gelobten Lande aus Mangel an anderen cahrungsmitteln Zuckerrohr zegssen hatten, erzählt uns auch de? Dominikanermönch AlberwS Aquensis. Im fünf. zehnten Jahrhundert kam das Zuckerröhr nach Madeira und den übrigen Kanarischen Inseln, nxlche vor der Entdeckung Amerikas ganz Europa mit Zucker versorgten; von hier schreibt sich auch der Name Kanavienzucker, mit welchem man -die feinsten Sorten bezeichnete. Nach Amerika ist es lehr bald nach der Entdeckung dieses Erdlbeils aekommen, wo eS sehr gut in dem warmen Klima und guten Boden gediehen ist. In der Mitte des siebzehnten Jahrhunderts wurde es VON Brasilien nach Barbados verpflanzt, , . . i.i. r.i t.: orund von yier oerorelleic ncu 'jciu. n bau sehr schnell über alle westindischen Besitzungen Englands, die spanischen Colonien. Mexico. Peru. Bottvia.Chile und endlich auch üb die französischen, dänischen iind hollandischen Distrikte. Jetzt lieseet Westindien das meiste Zuckerrohr. Wenn nun auch der Zucker mcht ge rade als nothwendiges LebenSmittel gelten kann, so hat er sich doch m den verschiedensten Gestalten 'dem Ge fchinackssinn anzuschmeicheln gewußt. und der Hang nach Sugigkein ist heute bei den Menschen fo stark, daß die Befriedigung demselben ein wirkn cheS Bedürfniß geworden ist. Die Augen müssen einem oft ubergeh'n. biZ sie einem ausgeh'n. uns VttU totaTmam iaäk f.,r mr im stf. Amla. T.xu, and ja. Bn, ToTado, Ool. iSaa au OtaananaolacMwalt Why uonta. Tmi caa do ta roik and Ht at vo.7 RMnramcwn i vtawara an mally aaralaa- ftoai M HHMN,kmfIMin. Iwim. llQadar.Allas. Wabow mo aä aant yoo. Caa weck in tarn Mbm are Fallar takann aaMatf raUtbetim. wcaaMiMim fiJ2cj)attA KKW andwmilaia.PantanUntMa. IIVraffUMMkUaJM

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U - flndiana ist daß einzige Blatt in Sndiana, wel. HeHdi Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Pwtokratt. vertritt., mi Organ des Volkes und n.cht einer Pattei yder Partetwteressen kömmst sie une!egt fit Freiheit .Recht aus allen Teöieten deß Seöens. Die Arbeit Ut Volkes ist di. Schöpferin alleö Wohlstandes und d. rum birken dir für solche soziale Re. formen, Kelche die Arbeit zur freude. bringenden Luft, statt zur.niederdrück ende Last mscheu. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollt, es als moralische yfficht ettssinde? Les der Indians Tribüne zu sei Das reichhaltige Sonntags ' Vlati bietet ewe Fülle unterhaltenen Ve5Saffes. Der Abonnements Preie der täglichen Tribune ist 12c des SonntagSölatts c, beider zusammen IS CtS., per Woch' oder S (5t4. per Monat. Durch die Post versandt, kostet da? Teqeblatt HI, das Sonntagsblatt HZ per Jahr, beide zusammen 98 in VsrsusdezaZlunz. rntksnchctt alle? Art derben rasch und billig aus geführt. eintritt?? QnMuvgen. OonÜitntictn, NeSmmgen, OtschSsöSkart 3HffJ5$ife, Jirknk, VrsaraulWz . f. w. i für Geschäftsleute und Vereine derdev geschmackvoll asszeföki iifiiilll SiiirtrIi3t 2" 1L Nert tte Ü1TIOIT CO - OPEI1ATIVC ; 0 o ü n b c k), tc'n ttz CxUa rKzzZltx . IN, HO es ltt CtrU Clr T. n. Scrntnrflb, Hans-tr.

Trwüns

Eisenbahn-Tabelle

nkunft und Wgang der verschiedenen Eise, bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. . Vandalia. Llkgang Poiizug.... 7 SO 5m Erpreß 11 öOVm Expreß 12 40 Nm Accomodatien 4 00Nm Expreß 7 00 Nm Expreß 11 LO?!m Ankunft Exxreß 3 35 Tm Expreß 4 15 Vm Accomodation lOOOVm Expreß 3 20 Nm Schnellzug......... 6 00 2m Aecomadatisn 7 40 Nm Cleveland, Eincinnati, Chicago und St Louiö. Indianapolis und Cleveland Division. Mgang Expreß. 4 16 Vn, Expreß. 10 30 95m Expreg 10 30 Vm LtMlted Expreß 3 10 Nm Expreß 6 40N Ankunft Expreß 7 10 Expreß 11 30 93m Limited Expreß 11 30 92rn Expreß OO Nm Expreß 11 OONm Ct. LouiS Division. Abgang Expreß 7 30 93m Lumteo Expreß 11 öO Vrn Expreß 1120Nm Erpreß, täalicb 11 45 Nm Ankunft Expreß täglich 4 00 Nm xprev... 2 50S3M Limited Expreß 30Nrn Erpreß 00Vm ihicago und SincinnaU Division östlich. Wgang Schnellzug 3 43 Vm Accomodation täglich 7 05 Vm ccomooanon ii 00 ?m Postzug 3 OONm Accomod. nur Sonntags). Accomodation 6 3Z Am Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug 11 40Vm Jnd'pl. Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug 11 10 Nm Chicago und Cincinnatt Diviston westlich. Abgang Accomodation 7 10 Vm Lchnell.Post 11 bO NM Lafazette Accomadation. . . . 6 OONm Schnellzu? 12 16 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 93m Lafayette AccomodaNon . . . 10 4o xrn Schnellpost 2 50Nrn Accomodation 6 15 Nm Peoria Diviston wenlich. ' Abgang Expreß 7 25 ?rn Expreß 11 Zavtm Danville Accomodatn ... 5 05Nm Expreß 11 59 Vm Ankunft Expreß 3 25 Vm Daranlle Accomodattc? . . . . 10 35 Vm Expreß 2 50Nm Expreß 6 65Nm Peoria Diviston östlich. Ab gana Expreß s 30 Vm Accomodation Erpreß 8 25 Nm Ankunft Expreß 11 40 Vm Accomodation Erpreß 10 00 Nrn Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Kxpretz 1 20 Nm Expreß 7 00Nm Schnell'Erpreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20 Vm Expreß 2 50Nrn Expreß 6 20Nm Pittöburg, Eincinnati, Chicego und St. Louis. Indianapolis Diviston. ' Abgang Expreß 4 60 Drn Eolumbus Accomodatlon... vo Expreß 3 30 97m Richmond Accomodation. .. 4 00 Nrn Erpreß 5 10 Nm Ankunft Richmond Accomodation 8 65 Vm Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 30 Nm Accomodation 3 21 Nrn Expreß 6 50 Nrn Expreß ....10 15 Nm Chicago Division via Kokomo. Abgang Expreß 11 00 Vrn Expreß 11 20 Nrn Ankunft Ex,reß 3 35 5m xpreß öibVivx LouiSville Diviston. Abgang Expreß 3 45 93m Lomsville Accomodatton.. . v 10 rn Schnellzug 3 25 Nrn Accomodation 4 0) Nrn Ankunft Accomodation 10 20 Vm Schnellzug 10bOrn Accomodation 5 60 Nrn Spezial täglich 11 OONm Cincinnatt, Hanlilto ud Indianapolis. Abgans--Ekpreß 3 40;S3m Eincinnati Accomodotion . . 10 60 Vrn Expreß ö OO Nm Expreß 4 00 9ftn Ervreß 6 30 91m Ankunft Accomodation 9 15 93m Expre , 11 45 Vm Expre i 7 30 Nrn Expre, 10 65Nm Erpreß 12 30 Vm Indianapolis und Vincenneö. Abgang Expreß 8 00 23m BmcenneS Accomodatuin... 4 00 Nrn Ankunft LincenneS AccornodationlO 40 Nrn xpreß 6 OONm Cineinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß S25Vm Expreß uibism Expreß 6 45 Nm Ankunft Exyreß 9 65 Expreß... 2 60NM Expreß. 9 00 Nrn Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß 8S0Drn Accomodation 3 40NA Schnell Expreß ....11 20Nm Lnkunft Schnell. Expreß 3 80 93m Accomodation 10 40 V Expreß 4 60 93m Lsnisville, New Albany und Chicago. Abgang Expreß 12 25 Vm Expreß 11 60 Vrn ' Qonon Aettraodcttioa 4 00 Nm Luk Expreß.. 380 23m Nono Äccondatisn 11 20 Vm cx?reß...... ............ SbSNm TIio Tucntlcth Century, v Ci Int i in nt i 1 der Zcrri p rr s'-lisch, "t t C-vtT f ' " , , . W V V ) : -J. , ' "j f 4 " . -f W - f 9 f trenn krrnt Cm ICtZt UrtS t:i nrit-ldt Pritllchlna Cc 13 v ::, i .3 Crl

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