Indiana Tribüne, Volume 19, Number 58, Indianapolis, Marion County, 15 November 1895 — Page 2

FttMa Tribüne.

Erschein Täglich uud SouNtag?. Die tSelich? Tribüne- kostet durch den Träger 12 (XcntS per Woche, die SonutagS'.TribüneL CentZ per Ooche. Oeidt infacnne 15 Cents ode? Cent pev rksna Per Po?t außerhalb der k?tdt zugeschickt U Vo:auZbezahlung p per fJar. GTfls9i 18 Süd Alabama StraZzt. Snoianaxoliö, 3nc., 15. November '95. Die Jalkson(?kpedltlon. Mit der Erschließung berersiigelten Ga&ine" an Bord Uv JZBinbtrarb, die von 5api!an Schloßhzuer glücklich nieder ist die Themse zurückgebracht worden. gelangt endlich die bisherig Geschichte und das Ergebniß dieser beeutsanien Expedition zur Lssenttichen Kenntniß. Franz Josephs-Land wurU am 7. September bei Eap 3rant erreicht. Da der Eira-Hafen, der vor 15 Jahren der Expedition von Leigh Sniittz Schutz bot, bereits mit Eis befcccft war, richtete die Windward" ihren Curs nach Osten und zwang sich durch dichtes Packeis bis zum Cap Flora durch, wo Leigh Smith nach Aerlust seines Schiffes überwintert hatte. Jackson landete daselbst und entdeckte in der Nachbarschaft eine Insei, die er nach seinem treuen Schiffe Windward- fonaunic. Da er keinen HÜnstlzeren Platz zur Errichtung des Winterlagers finden konnte, kehrt: er nack Eap ßlora zurück und begann am 15. September mit der Löschung der Vorräthe. DikZ und die Aufrichtung des aus Archangel mitgebrachten hol zernen Wohnhauses nahm 14 Tage in Anspruch. Der Winter war inzwischen ungemein früh mit aller Macht eingebrochen, die Wmdwxub" lag fest eingefroren und die Expedition hatte sich häuslich in ihrem Schloß ElmWood" (nach dem Wohnsitze des Herrn Harmsworth in Kent so benannt) eingerichtet. Die Hauptsache -war nun, frisches Fleuch zu erlangen, um den Toöftind der Nordpolfahrer.den Skorbut, fernzuhalten! Allein viel: Tage hindurch zeigte sich kein Wild", dann aber kamen Eisbären, zuerst einzeln, dann paar- und schließlich familienweise und umschnüffelten neugierig das Haus, was ihnen jedoch theuer zu 'stehen kam. Innerhalb der ersten dr?i Monate erlegte 'Jackson 33 Bären und 8 Walrosse. die sich in den Eislöchern zeigten. Die Expedition blieb so den ganzen Winter mit frischem Fleisch versorgt, und dies erklärt ihren ausgezeichneten Gesundheitszustand. Nur ein Mann erkrankte und starb am Skorbut: er hatte dies seinem unüberwindlichen Abscheu gegen das Bär:nsleisch zu danken. Gemüthlich in ElmtoooY eingerichtet, ging man an die regelmäßige Verrichtung der Winterarbeit, die hauptsächlich in der Verpflegunz der von Habarona mitgebrachten 20 Hunde, dann der Rennthiere und sibirischen Ponies und im Wegschausein der Schneewehen bestand, die das Schloß" oft zu begraben drohten. Der Astronom der Expedition, Herr Armitage, verbrachte die meiste Zeit in der nahe am Schloß errichteten Sternkoarte, und die anderen Mitglieder der Expedition machten regelmäßige Ausslüge zur geologischen Durchforschung i Nachbarschaft. Elmwood" ist unstreitig das comfortabelste Haus, das in so hohen n'ördlick,. Breiten jemals errichtet worden. Es ist G Meter im Gevierte, hat Doppeloach. Doppelfen.ster, Doppelthür, ist inwendig ganz mit grünem dickem Filz ausgeschlagen, ist warm und frei von Zug und widerstand mit seinen aus Balken von 12 Zoll Dicke hergestellten Wanden allen Stürmen und allem Frost. Die Eis baren blickten oft neugierig durch die Fenster in den Salon", wackelten hin und her, den Kopf an die Scheiben reibend und zerbrachen trotzdem auch nicht eine. Als die Sonne nach der langen Winternacht am 23. Februar wieder erschien, fand sie die ganz: Expedition zu ihrer Begrüßung vor dem Schloß" versammelt, und, dank dem Bärensleisch und der strengen Lebensordnung, befanden sich alle in bester Gesundheit. Am 10. März brach Jackson, von Armitage und einem Matrosen begleitet, in zwei von je einem P.iny gezogenen Schlitten nach Norden auf. Ein furchtbarer Nebel und scharf wehender Schnee verhinderten während der ersten Tage jeden AusHie?; dann aber klärte sich bei starker Kalte das Wetter und die Expedition erreichte Petershead am Eingang zum Markham-Sund. Während dieser ersien kurzen Expedition fand Jackson die während des Winters gemachten Beobachtungen über die Beschaffenheit des Landes bestätigt. Dasselbe ist ein einziges ewiges Eisfeld, das nur in weiten Abständen, namentlich denUfern entlang durch hochaufstrebende, male rische Basaltmassen unterbrochen ist. Am Fuße derselben liegt Gerölle und zu Erde verwittertes Gestein., und da entwickelt sich im kurzen Sommer ein verhältnißmäßig reiches, in dieser Oede und Todesstarre doppelt schönes Pflanzenleben. Moose, einige Gräser und selbst blühende Alpenblumen führen in kurzes Dasein. Schloßhauer hat eine Sammlung lebender Pflanzen mitgebracht und den Gärten in Kew übergeben, wo man prüfen wird, ob die Flora deS Franz JosephZ-Landes auch hier gedeiht. Im Allgemeinen bildet das Land ein hochaufsteigendcs Plateau mit einer mittleren Seehöhe von 2500 Fuß. Sehr eigenthümlich ist der weit vom jetzigen Ufer liegende alte Seestrand, der oft Erhöhungen von 120 Fuß über dem jetzigen Gestade zeigt. Jackson vermochte genaue Aufzeichnungen zu machen, welche die Gestaltung des Landes wesentlich anders zeigen, als die von Payer gemachten Aufzeichnungen. Dies gilt nanientlich von dem nördlich vom Mark-Ham-Sund gelegenen Gebiet und von Zichy-Land. Jackson erreichte 81.20 6rad nördlicher Breite und errötete

hier elne Niederlage mit Zurücklassung ' von zwei Booten, die er für die Som- .

mer-Expedition zu benutzen gedachte. Alle Felsen waren, wo sie über Schnee und Eis hervorragten, basaltischer Natur. Die zweite Expedition ging Anfangs April aus und kehrte Mitte Mai zurück. Das Wetter war beständig stürmisch und die Temperatur sank oft bis 50 Grad Fahrenheit unter Null. Im Mai jedoch machte sich die Sonne geltend; das Eis wurde morsch, und war schwer und gefährlich zu passiren. Die Ponies versanken oft bis zum Hals in Eisklüfte und konnten nur mit Mühe wieder hinausgehoben werden. Der Gesundheitszustand von Menschen und Thieren war aber ein vorzüglicher. Von den Hunden isind nur zwei eingegangen und die Ponies haben sich gut bewahrt. Die wissenschaftliche Ausbeute soll sehr bedeutend sein. Meteorologische und magnetische Aufnahmen wurden regelmäßig gemacht, und die Windward- hat außer einer reichen geologischen Sammlung auch Bärenselle. Walroßzähne und Hunderte von photozraphischen Aufnahmen überbracht. Der letzte Brief Jacksons, den er Eapitän Schloßhauer Anfangs Juli übergab, als dieser die Rückfahrt antrat, während Jackson auf seiner Sommer-Expedition nach dem Westen von Franz Josephs-Land aufbrach, spricht .sich sehr zuversichtlich aus. Jetzt ist er wohl mit seinen Begleitern wieder in Elmwood von Eisbären beobachtet. Feine Cigarren und die Rebellion i Cuba. Allen gegenteiligen Versicherunge zum Trotze brauchen die Verehrer einer feinen Cigarre riicht zu befürchten, daß der Aufstand der Cubaner eine Vertheuerung ihrer geliebten Glinnnstengel herbeiführen wird. Während im Jahre 1894 etwa 2000 Ballen Blättertabak weniger aus Havana in unser Landimportirt wurden, als im Jahre 1893, ist die diesjährige Einfuhr be. reits um ca. 60.000 Ballen feinerer Tabaksorten d. h. um 33 Procent ge stiegen. Die bedeutendsten Tabakfirmen haben, ferner in den Lagerhäusern von Havana sehr große Quantität ten des edeln Krautes ausgespeichert und sind ihrerseits alle Dampfer der regelmäßigen Linien auf 14 Tage im voraus für den Täbaktransport geheuert worden, so daß fcct emer evenwellen Bedrohung der Stadt durch ie Insurgenten in der kürzesten Frist gewalnge Mengen von Tabak zur Ber schiffung gelangen könnten. Der Vor rath an sogenanntem Remedios, rccl eher sich in unserem Lande befindet, ist jetzt schon groy genug, um den Bedarf der nächsten drel Jahre zu decken, und diese Tabaksorte ist es, aus welcher die sogenannten, Havanaclgarren fabricirt werden. Fünf-EentS Cigarren werden aus clear seed", gefertigt, d. h. aus Ta bak, der in unserem Lande gewachsen; größtentheils kommt dieser Tabak aus Pennsylvania, Ohio, Wisconsin, New Aork und vornehmlich aus Florida. Nach der Qersichemng von 'Sachverständigen entwickelt der in dem letztge nanntem Staate gebaute Tabak von Jahr zu Jahr bessere Qualitäten und wenn dieser Fortschritt anhält, so dürfte er nach Verlauf einer weiteren Dekade dem kubanischen Product in jeder Beziehung gleichkommen. Von Wissenden wird behauptet, daß jetzt schon manche Firmen, welche sögenannte HavTna-Cigarren; fabriciren, ausschließlich einhermischen Tabak der. wenden, und eine New Zorker Firma, deren Jahresproducten sich auf 70,000,000 Cigarren belauft, prophezeit dem Producte IloridaI ein glänzende Zukunft. Die Fünf-CentS Cigarre variirt in der Qualität ganz bedeu tend. je nachdem sie ausschließlich aus einheimischem Tabak oder aus Neme-dios-Einlage und Sumatra-Deckblatt besteht; der Preis steigt von 58.50 bis zu ?42 per Tausend (einschließlich 53 Steuer). Die besten Cigarren dieser Sorte kommen den Cigarren, für wel che vor 10 Jahren 10 Cents bezahlt wurden, durchaus gleich. Die nächste Qualität bilden die Sumatra und Havana-Cigarren, welche mit 10 Cents per Stück und mit 25 CentZ für zwei Stück bezahlt wer. den. Diese Cigcerre wird aus den besseren Sorten, von Remedios-Tabat fabricirt und mit der Hand oder auch mit den neuesten Maschinen gemacht. Der Consum dieser Cigarre ist unge heuer; elne New Vorker Firma' allein wird in diesem Jahre 65.000.000 Stück dieser Sorte fabriciren. Der Preis variirt zwischen 560 und 5140 per Tausend. Die feinsten Cigarren werden von spanischen bezw. kubanischen Firmen, welche in den. Vereinigten Staaten Fabriken angelegt haben, geliefert. Als Rohmaterial dient ausschließlich reiner kubanischer Tabak, und sie werden hier genau so gemacht, wie in den Fabriken von Havana; Maschinen werden zu ihrerHerstellung nicht verwendet. Diese Cigarren variiren im Preise zwischen 10 Cents und 51 per Stück; die Arbel. ter, welche die letztere Sorte machen. verdienen ungewöhnlich hohe Löhne, bis zu $50 die Woche. Das Gesammtproduct der amerikanischen CigarrenIndustrie, welche diese drei Sorten um. faßt, beläuft sick aus ca. 6,000,000.. 000 Stück; die sogenannten Stogies" und Cherooti-, welche ausschließlich aus einheimischem Tabak bestehen, sind in dieser Zahl nicht einbegriffen, äeln. Verschlechterung. Es ist kein patriotischer Calisornier, aber ein Sachkundiger, der neuerdings folgendes Klagelied aus dem oldstaat erschallen läßt: Beim Blick auf die diesjährige reiche Weinernte ist es besonders betrübsam. ZU schen und zu schmecken, daß die ca. lifornischen Weine, welche ja eine so großartige Zukunft haben können, an Güte verloren haoen. was sie an Berühmtheit gewonnen. Nicht' als' ob ma.ni mchtauch aegenwartia Vorzug lichen, zu den besten Hoffnungen be rechrigten kalifornischen Wem innren

renn:e, aoer es wtro aucy lo otel elendes Zeug unter diesem Namen herumgeschickt, daß es für die Calisornier die höchste Zeit wäre, in dieser Beziehug auf ihre Lorbeeren zu sehen'' und die Hochachtung i$r:3 Renommees

sich zur allgemeinen Ps.:cht zu machen. Tbeils ünd an dieser Weinverschlechterung die Calisornier selbst, theils auch Andere schuld. Wie sehr veveutend gestiegene Nachfrage in östlichen Staaten nach kalifornischen seinen verführt nicht blos zu schwunghaftem Pantschen, sondern in vielen- Fällen auck da,u. dan man den Wein lange nicht gehör'g r.'ien läßt, wovon doch so viel abhängt. Gar manche Prooucen'en sa?en fif : .Warum soll ich jede Lese fünf oder sechs Jahre lagern i ' ' ' . - i m:?. iam, wenn icg ue mu e. iuu Doktern rasch zu Geld machen kann?" . cm r" l. feo geoen oenn canaze oem uxui cw scheinbares Alter, indem sie die Flasen in beides Wasser tauchen, oder auf sonstige Weise. Erst seit zehn Jahren ist in Californien dergleichen in erheblichem Matze ausgelommen; früber maa man den We'.nbaU meistens weniger verstanden haben, aber man war solider, bis der geschäftliche Erfola Vielen zu Kopfe stieg. Der arge Mitbewerb that das Uebrige. Das Zusetzen von Zucker, aer und Alcohol (dabei enthalten viele californische Weine schon von Natur aus einen sehr starken Procentsatz Alcohol. wegen des großen Zuclergeyattes der Trauben!) und andere sonstwo bekannte Mittelchen werden leider vielfach angewendet, scgar oft für Rothund Weißweine erster Classe", welche ostwärts geschickt werden. Von gröberen Fälschunzsmethoden gar nicht zu reden. Vcitunter wird gar amBestimmungsort dieser Weine noch weiter gepantscht. Die spanischen Misstonäre, welche den Weinbau nach Californien brachten, könnten sich sozusagen im Grabe umdrehen b:i so manchem Wein, welcher unverfälscht aus diesem edlen Boden hervorgegangen sein soll. Und dabei sind w?nig Länder unter der Sonne so geeignet, die bestenWeine in größter Mannigfaltigkeit zu liefern, wie Californien, dessen mildes Klima eme sehr ausgesprochene Wir kung auf die Traube hat. so daß jede Trauben-Abart ohne die pantschende Hand ihre eigene Blume Wein geben kann' Vltüt ttnkrautdelämpfüng. Früher machte nur der Gedanke, thierisches Ungeziefer dadurch auszurotten zu suchen, daß man duraz Einimpfung oder sonstwie Krankheiten unter demselben verbreitete, na. mentlich in unserem Westen viel von sich reden, und auch jetzt noch wird diese Methode ab und zu erörtzrt, ob gleich ihre Ausführung bis jetzt gerade keinen welterschütt:rnden Erfolg zu verzeichnen, hat. Neuerdings aber wird von Amtswegen und anderweitig auch davon gesprochen, die V:rnichtung von Unkraut auf ähnliche Weise zu versuche;:. Es han.c'f sich iaU: zunächst um eir.e Pfla.izenga.tu' g. nielche im Norden unseres Land.-s besonders weite Verbreitung erlangt hat und unter dem schönen Namen live forever" bei unseren Landwirthen berüchtigt, in Europa unter- den Titeln Schmerwurz, Dickblatt und Wundkraut, oder unter der gelehrten Bezeichnung edurn telephium" allgemein fekannt ist. Im Nordosten der Ler. Staaten ist sie bereits zu einer minde. stens ebenso großen Pest geworden, wie in mehreren Nordweststaaten die Ruf. sendistel". Gleich dieser, ist sie eine Ausländerin; im Gegensatz u ihr. wurde sie jedoch absichtlich m das Land gebracht, wenn auch durchaus nicht in böser Absicht. . Denn vielfach in europäischen Ländein waren und sind die Wurzel und die länglichen, gezahnten Blätter dieser Pflanze als Haus-Heilmittel beliebt, und früher spielten sie auch fri der zünftigen Medicin etne Rolle. benbn genossen die .Stenyel auch im Familien-Aoerglauben ein zlemttcheö Ansehen; in Spalten dork Häusern gesteckt, dienten sie zu Weissagungen bezüglich der Lebensdauer und des Glückes junger Ehepaare und Anderer. So kam eS denn, daß frühe AmerikaEinwanderer die hochgeschätzte Pflanze auch hier nicht vermissen wollten, und daher gar mancbe Ehepaare ' einige Exemplar, mitnahmen und hle? im Garten anpflanzten.' Aber wehe, wenn sie losglafsen!- Sie derbreitet sich langsam, scheint aber nie wieder zu vertilgen zu sein, wo sie einmal Boden gefaßt bat. Vom Garten aus verbreitet sich die Unheilspflanze auf Felder und Wiesen, und man berechnet, daß in östlichen Staaten große Landflachen lediglich durch dieses Unkraut SO Procent ihres Marktwertes verloren icben! Dieser Eindringling 'hat eine beson ders starke Neigung, alle anderen Pflanzen zu verdrängen. Durch llmpflügen der verseuchten Feld scheint ihm absolut nicht beizukommen zu sein; durch das Aufschneiden seiner Wurzeln wird einfach jedeS Stückchen derselben schließlich zu einer neuen Wurzel und Pslnze. und es geht clso hier fast ebenso, wie es dem unglückseligen Goethe'fchen Zauberlehrlingbeim Spalten des Besens erging. Von der Lebensfähigkeit der Schmerwurz-: kann man sich einen Begriff machen, wenn man bie' Thatsache bedenkt, vaß ein vereinzeltes Exemplar, daZ auf eine kahle Steinmauer gelegt un) der vollen Sonnenbktze ausgesetzt wird, sich einen Monat tebendig erhält! Auch Stückchen ideZ Stengels, welche aus den Boden fallen, sprießen bald wieder neu auf. Von Europa aus aber, woher daZ Unkraut kam, scheint auch die Rettung zu kommene Schon vor mebreren Jahren gelangten vn dort auf 'unbekannte. Weise einige p i l z k r 5 n k e Exemplare der Schmerwurzel 'zu uns, und man entdeckte endlich, daß sie chre Krankheit rasch' auch gesunden Pflanzen mittheilen können. Meh:t?:LandWirthe wollen sich davon bereit, ,u ib ?er vvFen BtfrkedigungLberugi Hz.

oen, uff) gegenwärtig :5Jr u.iserLam, Wirthfchafts-Mln'sterium. systematische Versuche mit solch. n pilzkealken Schmerwurzeln anstelle. Noch muß es dahingestellt bleiben, ob auf olchc Art das weitverbreitete Uebel (das ge-

rade in Amerika d:n aul'.ma,t?n Z?oden gefunden zu haben schelak) rvizU UH au-gerottet werocn kann. UU: man hegt wenigstens gute Hoffnung darauf, und man .o'ü.ischt sehr, caß man auch andere Arten Unkräuter mit einer entsprechenden Seuche zu Tode behandeln könnte; denn sie ro:liegende greift offenbar nur die SchmerWurzel an. Lldwechselnde Winters-renge. Eine eigenthümliche Regelmäßigkeit in der 'Strenge der Winter hat der russisch: Metwrolog: Woeikow nachgewiesen. Er machte darauf aufmerksam, daß die Ströme im westlichen und nördlichen Rußland, besonders die Newa, aber auch die DUna (bei Riga) und die Dwina (bei Archangel) in den geraden" Wintern kürzere Zeit, in den ungeraden" Wintern längere Zeit mit Eis bedeckt sind. (Mit geradenWintein sind solche gemeint, in denen mit Neujahr eine gerade" Jahreszahl beginnt; der -Winter 1893 96 ist somit in gerader".) Im südlichen und südöstlichen Rußland ist das Verhaltniß umgekehrt, besonders ' hinsichtlich der Wolga (bei Astrachan) und des unteren Laufes deS Don. Die jetzt in den Veröffentlichungen des meteorologischen Obsettzawrium zu Upsala mitgetheilten Seobachtungen über die Dauer der Schneedecke an jenem Orte zeigen, daß der Unterschied zwischen geraden- und ungeraden" Jahren in Schweden noch ausgeprägter zu Tage tritt, alt im nordwestlichen Rußland. Während fc Jahre 1875 93 war der Erdboden nämlich während folgender Anzahl Tage mit Schnee bedeckt (die Jahreszahl des Winters bezieht sich auf den Januar): 1875 131 Tage. 1876 83 Taae. 1877 157 Tage. 1878 81 Tage. 1879 126 Tage. 1880 63 Tage. 1881 103 Tage. 1882 43 Tage. 1883 149 Tage. 1884 73 Tage, 1885 95 Tage. 1386 91 Tage. 1887 49 Tage. 1883 146 Tage. 1889 107 Tag:. 1890 41 Tage. 1891 116 Tage. 1892 100 Tage. 1893 100 Taqe. Im Durchschnitt lag die Schneedecke in Upsala 100 Taqe. Für die neun geraden" Jahr: ist der Durchschnitt 81, für die zehn unieraden" Jahre dagegen 119 Tage. Nur zwei Jahre machen hier, wie man si:ht, eine Ausnabme von der N?a:l. daft die Schnei decke in den geraden" Wintern kürzere Zeit, in den una?raden" aber länaere Zeit, als der Durchschnitt ergibt, liegt. Dr. DuboiS PtthecanthropnS. 7" Am Ende des vorigen Jahres erschien in Batavia eine Abhandlung paläontologischen Inhalts, welche alsbald der Gegenstand eifrigster Erörterungen unter den Anthropologen. Zoologen und Geologen der Welt wurde und seitens hervorragender Kenner die verschiedensten! Deutungen hervorrief. Handelte es sich doch um die Frage, ob das so lange vermißte Verbindungsglied (inisswF link) zwischen Mensch und Affe, wenn auch nicht lebendig, so doch in greifbaren Ueberresten aufgefunden sei. Herr Dubois. ein noch junger niederländischer Militärarzt auf Java, hatte in einer alten Ablagerung bei Trirril, die von den Einen für tertiär, von den Anderen für quartär gehalten wmde. in verschiedenen Tie sen und in verschiedenen Entfernungen von einander drei Knochen au aefun den, von denen er annahm, daß t tU nem und demselben Individuum ange hört hätten, und daß dieses Jncrviduum von einer bis dahin noch unbe kannten, am nächsten dem Gibbon (SIodates) verwandten Affenart herstamme. Da diese Art nach den vorliegenden Knochen eine weit über die gewöhnlichen anthropoiden -Assen hinausreichende Entwickelung erreicht haben mußte, so hielt der glückliche Finder sich für berechtigt, in ihr die gesuchte Uebergangssorm zwischen Afse und Mensch zu vermuthen und durch sie die Stufenleiter der Descendenz thierische? Wesen bis zum Menschen bin vervollständiat zu sehen. Das wäre in Wirklichkeit der Schlußstein in der Kette der Darwinistischen Hypothese. Der interessante Fund bildete denn auch den bei Weitem wichtigsten Dlökussionsgegenstand aus dem kurz lick in Lenden zusammenaetretenen in ternationalen Cvngresse für Zoologie. In r neuesten Nummer der Wochen fchrift Die Nation" gibt nun Rudolph Virchow ein kritisches Resümee über die Verhandlungen in Leyden, prüft mit größter Objektivität die für und wieder vorgebrachten Argumente und kommt schließlich zu dem Resultat, daß das Verbindungsglied zwischen Affen und Menschen auch m diesem rithecanthropus noch nicht gesunden sei. Gewiß," so schließt der berühmte Forscher seine Untersuchung, ist dieser ffund feit langer Zeit der am meisten bemerkenswerthe, ja überraschende,aber er löst das Räthsel der Descendenz Noch nicht, auch wenn man jedes Stück desselben mit dem größten Wohlwollen betrachtet Deutsche Loeal-ttachrichte. yrnilni tnbtnlrnvt. Berlin. Zwei Einwohnerzahlen Berlin werden jetzt in den Verösfentlichungen dkS Statistischen Amteö'geführt. Die eine, nach der fortgeschriedenen -BevölkerungSzahl, ist 1.739.983; die andere, nach dem Ergebniß der Gewerbezählung fortgeschrieben, ist erstaunlich geringer und beträgt 1,620,826.' Das sind 119.157 Einwohner weniger, also etwa so viel, wie eine Stadt von der Größe Stettins Einwohne? zählt! Die' Volkszählung wird Aufklärung geben, welche von jtnen beiden Bevölkerungszifsern die richtige ist. Ein Verein .de? Bauinressenten zum Schutze gegen den

auwtndel ist i'n den Vororten, welche besonders unter dieser Calamität. gelitten haben, in Vorbereitung begriffen. Ein Duell hat im Grünewald bei Berlin zwischen einem Gerickitsassessor Tt. und einem Reserve-

officier G. stattgefunden. DaS Duell verlief unblutig, obgleich vie eomgungen sehr scharf waren, cach zweimaliaem Kuaelwecbsel wurde eine Einigung erzZelt. Die Ursache des Zweikampses bildete eine Dame. S v ? e m b e r 'a. Seaenwärtia wird die hiesige Wilhelmstraße kanalisirt. umgepslastert und die Bürgersteige mit Platten belegt. Vrovin? Vstpruffen. Gollub. Die Kunde von einer Mordthat kommt aus Polnisch-Ro-mundken. Em nach Ancerila auegewanderte? Russe schickte seiner Ehefrau durch Vermittelung des seiner Familie befreundeten Schulzen 4000 Rubel. Nachdem der Schulze sich leines Auftrages entledigt hatte, machte er seiner Frau Mittheilung davon. Dieser tadelte ihren Mann ob der Aushändigung deö Geldes und begab sich zur Freurtdin, wünschte ihr zu der reichen UebersOndung Glück und ermahnte s, daö GÄd ja recht gut auf,ubewahn. Bald nach ihrer Veraoschiedung erschienen noch in später Abendstunde deS seihen' TageS zwei Männer in Romundken und forderten von der Einwohnerfrau unter Vedrohung ihres Lebens Geld. Die Frau führte die beiden Männer in die Kammer, hatte aber noch Geistesgegenwart genug, wieder hinauszuschlüpsen und die Thür in's Schloß zu wer-sen.-Darauf schickte sie ihren halbwüchsigen Sohn zum Gemeindevorsteher. Sehr lange blieb der Knabe aus, und als die Mutter ihm nachging, fand sie fhn auf dem Wege erschlagen. Die beiden Eingeschlossenen hatten sich mittlerweile in der Kammer erbängt, es war d"ieö die Schulzenfrau und. ihre Tochter. Der Mörder des Knaben ist der That noch nicht überführt. S ch m a l l e n i n g k e n. In der Klassen'schen Maschinen-Reparatur-werkstätte explodirte ein Kesselrohr, einem Lehrling wurde die Schädeldecke zerirümmert; er blieb sofort todt; ein Gehilfe wurde tödtlich verletzt. Provinz M,stpr,uff,n. D a n z i g. Vom 2. Mai bis 27. Juni 1896 findet in Danzig. woselbst seit etwa 25 Jahren keine Ausstellung stattgefunden, eine Allgemeine AuSstellung mit besonderer Berücksichtigung von Hyaiene, Volksernährua und Hausbedarf, verbunden mit Sonder Ausstellungen auf dem über 40,000 Quadratmeter ' großen Ausstellung; platze statt. Den aufgestellten Bestim mungen, die abweichend von den biö herigen sind, ist zu entnehmen, dak be deutende Reformen auf dem Gebiete des AusstellungSwesens geplant sind, die den bisherigen Mißbräuchen entschieden entgegentreten sollen. .Es soll thatsächlich eine Muster-Ausstellung geschaffen werden. G r a u d e n z. In der Kaserne erschon sich ein Sergeant deö 141. Re giments. Anscheinend fürchtete er die Folgen eines dlenflllchen Vergehens. P r. S t a r g a r d. In Sajons scheck bei Skurg brannte, das Haus ei nes Käthners ab. 10 Kinder sind verbrannt, 5 wurden gerettet. . Die Eltern befanden sich außer dem Hause aus.Aroett. Zvcan vrmutyet em Bu benstück. , , Vrovin, yornmtrc. G r e i k e n b e r a. ttrau Ritter gutsbesitzer Glozin-Coldemanz schenkte der dortigen Kirche eine Orgel im Werthe von 1550 Mark. Greifs wald. Einen anerkennensw'erthen Distanzritt haben Graf von Äobentbal aus .Sachsen und Universitätsstallmeister Hecht von hier in i!r et ... 3 .c.':c.-i. ra.:i. , üiccu 4.uu,cii uuycuu. ocuc sjzi ren sind am Montaa um 4 Ubr Nack mittags aus Berlin geritten, sind am Dienstag um 11 Uhr AvendS in An klam anaekommen. haben dort in Sa gert's Hotel übernachtet, und sind JVA I 1 . m m m m M m Acttlwoq um iz uyr yterieldZt emge troffen. Kam min. Wegen Maiestätsbe leidiauna ist ein fremder Arbiter. Franz Schakowski aus Elbing, in ?asl genommen worven. Kolbera. Die Zahl der Kur- . . n . v 7 .. .. gaue tn ver nun beendeten Galjon ve trua bier 10.011 aeaen 8822 im Vor aht. davon w?-n 1KK7 YsSln,-? und zwar 1314 aus Rußland, 207 aus Oesterreich, 18 aus Amerika, je 6 aus r. i. . . Nvttn unv Cnglanv. 3 aus Schweden, 2 aus Frankreich und 1 aus der Schweiz. Köslin. Die hiesige katholische Gemeinde ladet zu einer erhebenden Feier ein. es gilt. daS 25jährige Infclf" , - . . 0 ouaum iyres Gottesyaui.es zu . ve ccn. ' Vrovstt, ü?stfaUn. Dortmund. Nach Mündiger Verhandlung verurtheilte die Strafkammer den Kohlenhändler Tromp wegen eines am 6. Juli 1894 an eine Berliner Banksirma abgeschickten unwahren Telegramms über die Harpener Bergbau . Actiengefellschaft zu 500 M. Geldstrafe und Tragung Ker Kosten. Die Verurtheilung erfolgte W!gen Vergehens gegen daö Actiengesetz, unter Annahme mildernder Umstände. (Das Telegramm hatte an der Berliner Börse einen beträchtlichen KurSrllckgang der Harpener Acrien verursacht.) Zat,kNtz55Vs?. Crefeld. Die höchst seltene Feier der diamantenen Hochzeit begingen die Eheleute Johannes Schloßmacher und Frau, geborene Ahrweiler. Der Ehegztte zählt 81, die Gattin 79 Jahre. Beide sind , noch rüstig für ihr Alter; der Gatte arbeitet noch immer am Webstuhl und zwar schon seif 15 Iahrei für die Firma Höninahaus & TYjsca. Die Cellu.'oidfabrik von Dcgraide & Co. in Lank'ist gänzlich abgebrannt. Düsseldorf. Der Heizer einer hiesigen .Buchdruckerei bestieg im Maschinenraume eine Leiter, dkse .glitt aus. der Mann fiel auk einen ttttzntR

Kasten un) war gleich lodt;' erkälte einen doppten Schädelbruch erlitten. Der frühere Wirth des Hotels Taunus". Joseph Esser, wurde wegen schwerer Urkundenfälschung und verschiedener Betrügereien verhaftet. Lennep. Reich bedacht hat der

kürzlich verstorbene Geh. Commercienrath Hermann Hardt die Fabrikarbeiterkassen des Etablissements I. Wülfing & Sohn, die hiesige Unterstüt-zungs-und Pensionskasse für Fabrikarbeite?, fast sämmtliche Wohlthätigkeitsanstalten und gemeinnützigen Vereine hiesiger Stadt, indem er denselben in seinem Testamente größere Legate zuwandte. Die Gesammtsumme der Schenkungen beträgt 150.000 M. Vrovln Lllen;iaal7?. Frankfurt. M. Letzthin fand die Einweihung des neuen Oberpostdirectionsgeb'äudes in Gegenwart des Staatssecretärs Dr. v. Stephan, der Spitzen der Militär- und Civilbeh'ör-1 den, der Vertreter des Handelsstandes.! sowie zahlreicher geladener Gäste statt. Auf dem Grabe seiner Frau hat sich der frühereGerichtskanzlist Oskar Förster erschossen. Die Gründe zu dem Selbstmord sind nicht genau bekannt, man darf aber wohl mit Recht vermuthe, daß Krankheit und Nahrungssorgen den Unglücklichen in den Tod getrieben haben. Förster, ein 74jähri ger Mann aus Bielscheid in der RheinProvinz, war als ein ruhiger und solider Mensch bekannt; seine Frau ging zhm schon im Jahre 1885 im Tode voran. Er hatte seitdem häufig das Grab besucht. Kassel. DaS Schwurgericht verurtheilte die Dienstmagd Engelhardt aus Roeddenau wegen Kindesmordcs zu zwei Jahren Gefängniß, ihren Dienstherrn, den königlichen Förster Bocke zu Schreusa, weaen Beihilfe öe! der heimlichen Beiseiteschaffung der Leiche ZU vier WoHn Haft. Oe strich. Der hier wohnende frühere StaatSminister Genera! der Infanterie z. D. und Admiral a la suite des Seeosficierscorvs Albrecht v. Stosch feierte mit feiner Gattin Ro sa, geb. Ulrich, im Hause deö Schwie gerfohnes. deS Vice - Admirals z. D. Frhrn. v. Hollen, in Berlin daö Fest der goldenen Hochzeit. Wovtnt 9ad)Iit. Erfurt. Während einer Fidelio" - Ausführung stürzte die Primadonna des hiesigenStadttheaterö. Frau Schicke - R6ner, und zog sich eine ziemlich erhebliche Verletzung an der Stirn zu. Trotz starker Blutung führte sie die Partie des Fidelio", nachdem die Wunde provisorisch verklebt worden war, gesanglich glänzend durch. Nach der Vorstellung wurde sie jedoch sofort in ärztliche Behandlung genommen. M e r s e b u r g. Der ehemalige Jnsvectcr der Irrenanstalt Nietleben, Walter, welcher bereits früher aus dem Dienst entlassen wurde, ist jetzt wegen Unregelmäßigkeiten verhaftet worden. Wittenberg. Aus dem hiesigen Gefängniß, einem alten Thurm, ist ein gefährlicher Verbrecher entsvrungen. Er durchbrach mit Hilfe des Hmkel seines TrinkgefäßeZ die l Fuj starke Mauer und ließ sich an einem improdisirten Seile, welches er aus seiner Bettdecke hergestellt hatte, hinab in's Freie. Vrovinx Schlsn,lgSollrei!r. ' M e l d o r f. Der begonnene Krammetövögelf.in unserer Gegd liefert bis jetzt noch sehr schlechte Erträge. so daß die Vögel hier noch Mit 20 Pfennig daS Stuck bezahlt werden. Neustadt. In Schwartau starb im Alter von 79 Jahren der Rentier Frank, em Mann, der sich manche Ver dienst um das Gemeindewesen erworden bat. Süsel. Zum zweiten Lehrer in Süsel wurde der Elementarlehree Schlichtrng rn Hatzseld gewählt. VrsVsn? SannsVor. Balje (Unterelbe). Bei einem in der Nacht wüthenden Nordwest-Sturm wurden wieder große Weidestrecken hinter dem Sommerdeiche über schwemmt. Sehr viele Schase ertran ken. Dannenberg. Der Assessor Blendemann hat sich Hierselbst m sei ner Wohnung erschossen. Loxstedt. Unsere große Thurm glocke. die auZ dem Jahre 1634 stammt, zu welcher Zeit hier Luneberg Mushard Pastor und Reles Jnneken, Heinrich Ehden und Peter Vagd Juraten der Kirche gewesen sind, wie die Elockenschrift besagt, ist vor einigen Tagten aesvrunaen. Vrovtnz Posen. Aargenau. In Gensewo starb Plötzlich ein Altsitzer. während, seine Frau und ein Mädchen lebensgefahr lich erkrankten. Die Untersuchung er gab, daß die Leute Honig gegessen, den man stark mit Arsenik vermischt hatte. Wer die Unthat begangen, ist bisher unaufgeklärt. Die UntersuSung ist im Gange. Bromberg. In Jastrow sind bei dem Brand eines HauseS drei ein geschlossene Kinder des Arbeiters Fib branz erstickt. Die Eltern waren auf Arbeit. Meseritz. DaS hiesige Schwur gericht verurtheilte den Arbeiter Sie phan Wojcicchowsk'l aus Buk wegen Ermordung seiner Frau wiederum zum Tode, nachdem daö Reichsgericht das erste Todesurtheil aufgehoben hatte. Posen. Auf dem Territorium des Rittergutes Leng (Kreis PleschenZ wurde ein russischer Grenzsoldat ermordet aufgefunden. Er ist vermuth? lich von russischen Schmugglern, de? nen er bei ihrem Uebertritt über die Grenze Schwierigkeiten bereitete, getödtet worden. y Richte Dich auf" ist eine bämische Ermajung. an Diejenigen, die ganz herunter sind, ohne Äppetit und entmuthigt. Aber die Art, iu welcher Hood'S Sarsaparilla den schwachen Körper aufbaut und guten Appetit giebt, ist. wunderbar. ' . Beste? gamilien-Katarrhmittel : Hoad'SPillkN.

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